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Entscheidungen gehören für Product Owner:innen zum Alltag. Sie priorisieren Features, balancieren technische Schulden gegen neue Chancen und diskutieren mit Stakeholdern über Roadmaps und Budgets, meist unter Unsicherheit und Handlungsdruck. Genau daran zeigt sich, wie professionell wir entscheiden. Eine Entscheidung verkleinert den Raum der Möglichkeiten. Sie schafft Orientierung, bedeutet aber auch Verzicht, weil Alternativen bewusst losgelassen werden, und genau das ist oft der eigentliche Schmerzpunkt. In frühen Phasen von Produktideen ist Unsicherheit besonders hoch. Wir wissen wenig über Markt, Zielgruppe oder Zahlungsbereitschaft, und selbst nach Interviews, Prototypen und Daten bleibt ein Restrisiko. Entscheidungen sind deshalb Wetten auf plausible Annahmen. Struktur hilft, damit umzugehen. Paarweise Vergleiche reduzieren Komplexität, Szenarien machen Chancen und Risiken sichtbar, und das Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten führt zu besseren Urteilen als reines Bauchgefühl. Zusätzlich lohnt der Blick auf Zeithorizonte, weil kurzfristige Entlastung langfristig schaden kann, während heutiger Aufwand morgen Stabilität schafft. In echten Dilemmata gibt es keine perfekte Lösung, nur Optionen mit Nebenwirkungen. Dann ist entscheidend, das Problem präzise zu formulieren und Kriterien sowie Entscheidungslogik transparent zu machen. Vertrauen entsteht über Nachvollziehbarkeit, nicht über Einigkeit. Ob eine Entscheidung gut war, hängt nicht nur vom Ergebnis ab, sondern von den Informationen und Risiken zum Zeitpunkt der Entscheidung. Wer Entscheidungen regelmäßig reflektiert, baut Urteilsfähigkeit auf. Professionelle Produktverantwortung heißt, Annahmen offenzulegen und Unsicherheit als Teil der Arbeit anzunehmen.
Dieser Text hätte mit KI geschrieben werden können. Warum das vielleicht keine gute Idee ist, hört ihr in dieser Folge. Denn je häufiger wir Chatbots Texte formulieren, Zusammenfassungen erstellen oder Probleme lösen lassen, desto weniger tun wir es selbst. Was bedeutet das für unser Denken? Für Kreativität, Gedächtnis und kritisches Urteilen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie KI unser Gehirn entlastet, und vielleicht auch verändert. Es geht um Schlagertexte, kognitive Schulden und die Frage, ob wir gerade dabei sind, das Denken auszulagern. 01:24 Neue MIT-Studie 06:06 Überraschende Ergebnisse 09:50 Gespräche nach Skript 17:15 Do's and Don'ts 20:05 Mit ChatGPT vor Gericht
Die vertraute Realität ist zu eng geworden, weil du beginnst zu sehen, dass sie aus alten Urteilen und Geschichten besteht. Was uns früher Sicherheit gegeben hat (Rollen, Rechthaben, Abgrenzung) fühlt sich heute beengend an. Vergebung öffnet hier den Raum. Sie sprengt nicht die Welt, sondern die engen Deutungen, mit denen du sie festgehalten hast. Wenn du vergibst, lässt du die Vergangenheit los, die deine Gegenwart definiert hat. So entsteht Weite. Nicht, weil sich alles im Außen sofort ändert, sondern weil du aufhörst, dich an das Alte zu klammern. Somit kann eine neue Erfahrung von Freiheit beginnen. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Ein Mann wohnt bei seinen Eltern kostenlos in einer Dachwohnung. Reparaturen werden fällig. Kann er eine Steuerermäßigung auf die Kosten bekommen? Darum geht es unter anderem in den Urteilen der Woche.
Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Für gewöhnlich erhalten wir unsere Nachrichten via E-Mail und vor allem über Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Mit Profilbild, Status und Storys erreichen wir ohne viel Aufwand und portofrei ein großes Netzwerk von Menschen. Doch je breiter und müheloser diese Infos gestreut werden, desto unpersönlicher sind sie. Was wenig kostet, ist auch wenig wert. Im Unterschied dazu hat eine Karte einen hohen Wert: Auswahl des Motivs, des Stifts und der Briefmarke sowie ein persönlicher Text in Handschrift. Zu Recht zieren deshalb diese Freundschaftsbeweise auch meinen Kühlschrank.Gott hat uns Post geschickt – die Bibel. Aber ist sie nicht wie eine unpersönliche Rundmail? Weder steht auf dem Buchumschlag meine Adresse, noch lese ich in den Anreden meinen Namen! Oder bin ich doch angesprochen, wenn z. B. Jesus am Ende der Bibel sagt: »Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen« (Offenbarung 22,16)? Wer ist »euch« – nicht auch der heutige Leser?Die Bibel kommt nicht von einem Menschen, sondern von dem allgegenwärtigen Gott, der zudem alle meine Gedanken kennt. Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich immer wieder, wie Gott persönlich in meine Situation spricht – so wie ein Freund, mit dem ich mich auf der Couch unterhalte. Denn den Text der Bibel hat Gott persönlich »eingegeben« (2. Timotheus 3,16). Beim Lesen wird dieses Wort lebendig, und ich kann Gott persönlich begegnen. Schließlich geht es nicht darum, möglichst viel über Gott zu wissen, sondern sein Reden zu mir zu hören und darauf zu antworten. Mir werden Gottes Gedanken über mich bewusst, und ich werde freier von den Urteilen anderer. Die Bibel ist Gottes Freundschaftsbeweis.Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Private Chats im Büro – erlaubt oder riskant?In Recht EINFACH! erklärt Thomas G. Montag, was WhatsApp, private Nachrichten und Arbeitszeit rechtlich wirklich bedeuten. Mit aktuellen Urteilen, praxisnahen Beispielen aus Arztpraxen und dem Gesundheitswesen zeigt der Podcast, wo kleine Chats harmlos sind – und wo sie schnell zur Abmahnung oder Kündigung führen können. Klar, verständlich und direkt aus dem Arbeitsalltag. Davon mehr in diesem Podcast, euer Thomas Montag.
Lektion 33: Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten. - EKIW Wenn Deutung schweigt Heute öffnet sich eine Möglichkeit, die größer ist als jedes Argument: dass mein Sehen nicht festgelegt ist. Dass das, was ich gewohnt bin zu glauben, nicht die letzte Wahrheit sein muss. Denn oft schaue ich nicht – ich erkläre. Ich lege Bedeutung über das, was mir begegnet, und halte diese Bedeutung dann für das, was es ist. Diese erste Art zu schauen ist schnell. Sie ordnet ein, verteidigt sich, sucht Fehler, sucht Gefahr. Sie macht aus Bildern Urteile und aus Urteilen eine Wirklichkeit, in der Angst plausibel wird. Und weil diese Bewegung so vertraut ist, wirkt sie wie „normal“. Doch der Kurs weist auf etwas anderes hin: ein Sehen, das nicht dauernd kommentiert. Ein Blick, der nicht trennt, um sich sicher zu fühlen. Ein Blick, der bereit ist, geführt zu werden. Wenn Deutung schweigt, entsteht Raum – nicht leer, sondern empfänglich. In diesem Raum kann eine andere Bedeutung erscheinen, nicht aus Vergangenheit gemacht, sondern aus Gegenwart. Heute übe ich, diese Pause zuzulassen. Ich muss nicht sofort wissen, was etwas bedeutet. Ich muss nicht sofort entscheiden, ob es gut oder schlecht ist. Ich darf einen Moment still werden und innerlich um einen anderen Blick bitten. Und vielleicht zeigt sich dann, ganz leise, dass Frieden nicht etwas ist, das ich mir einrede. Sondern etwas, das sichtbar wird, sobald ich aufhöre, gegen das Leben zu interpretieren. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
In dieser Episode von Gewaltfreie Kommunikation – bewusst und intelligent kommunizieren lade ich dich dazu ein, das Thema Labeling aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Erfahre, warum psychologische Etiketten wie „toxisch“ oder „narzisstisch“ oft mehr Schaden anrichten als helfen – besonders in Beziehungen oder im Berufsalltag.Ich spreche über:Warum wir Menschen vorschnell in Schubladen stecken.Wie Etiketten Verbindung verhindern und Vertrauen zerstören.Was hinter dem Bedürfnis steckt, andere zu labeln.Wie gewaltfreie Kommunikation hilft, Bewertungen zu transformieren.Praktische Impulse, um Konflikten mit Klarheit und Empathie zu begegnen.Begleite mich auf einer Reise zu mehr Selbstreflexion, gesunden Grenzen und echtem Kontakt – frei von Urteilen und voller Menschlichkeit.
In dieser Folge des Experten-Podcasts tauchen wir tief ein in die Welt des Geldes – genauer gesagt in Bitcoin. Zu Gast ist Christian Karl, Finanzexperte mit über 35 Jahren Erfahrung und Autor des Buches „Bitcoin verstehen – 101 Antworten für kritische Köpfe“.Christian erklärt, warum Bitcoin für ihn weit mehr ist als ein spekulatives Digitalphänomen: ein begrenztes, dezentrales Geldsystem, das sich fundamental von unserem heutigen Euro- oder Dollar-System unterscheidet. Er führt leicht verständlich aus, wie er vom Skeptiker zum Experten wurde, warum Bitcoin nicht „nur Code“ ist und weshalb gerade kritische Fragen der beste Einstieg in das Thema sind.Wir sprechen darüber, was Bitcoin eigentlich ist, warum neue Systeme oft Misstrauen auslösen, wie das Mining funktioniert, welche Rolle Energieverbrauch wirklich spielt und weshalb viele klassische Finanzkritiken nur mit Kontext zu verstehen sind. Spannend wird es, wenn Christian erklärt, wie Zahlungen – sogar in einer Pizzeria – funktionieren und ob Bitcoin tatsächlich eines Tages eine globale Währung werden könnte.Wer tiefer eintauchen möchte, findet Christian auf LinkedIn sowie über seine Website christian-karl.finance. Dort veröffentlicht er regelmäßig Inhalte, Erklärungen und Einblicke rund um Bitcoin, Finanzen und sein aktuelles Buch.Hat dir der Experte des Tages gefallen? Kommentiere deine Gedanken unter dieser Folge, lasse ein paar Sterne da und abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Datenschutz gilt überall, auch am Gericht. Doch wie genau setzen Richterinnen und Richter die Regeln um, wenn sie selbst täglich mit sensiblen Informationen arbeiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt von Episode 151 des c't-Datenschutz-Podcasts. Redakteur Holger und heise-Justiziar Joerg sprechen dazu mit Kristin Benedikt. Sie ist Richterin an einem bayerischen Verwaltungsgericht, dort auch Datenschutzbeauftragte und Pressesprecherin. Zuvor leitete sie fünf Jahre lang den Bereich Internet beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht. Kristin erläutert zunächst die Grundlagen. Die DSGVO gilt für alle Gerichte, von Zivil- über Verwaltungs- bis zu Arbeitsgerichten. Nur die Strafjustiz unterliegt eigenen Regelungen. Als öffentliche Stellen stützen sich Gerichte auf die DSGVO-Rechtsgrundlagen der rechtlichen Verpflichtung und des öffentlichen Interesses. Das berechtigte Interesse, auf das sich Unternehmen oft berufen, steht ihnen nicht zur Verfügung. Eine Besonderheit macht die Sache kompliziert: Richter genießen verfassungsrechtlich garantierte Unabhängigkeit. Deshalb gibt es für ihre Tätigkeit keine Datenschutzaufsicht. Die DSGVO schließt in Art. 55 ausdrücklich aus, dass Aufsichtsbehörden Gerichte bei ihrer richterlichen Arbeit kontrollieren. Bußgelder gegen Richter? Ausgeschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Richter tun können, was sie wollen, betont Kristin. Sie müssen den Grundsatz der Datenminimierung beachten und dürfen nur Informationen erheben, die für ihre Entscheidung relevant sind. In der Praxis entstehen dabei Spannungen: Verwaltungsrichter müssen von Amts wegen ermitteln, wissen aber oft erst im Laufe des Verfahrens, welche Informationen sie wirklich brauchen, erläutert Kristin. Ein praktisches Problem schildert sie aus ihrem Alltag. Behörden schicken häufig komplette Akten ans Gericht, ohne vorher zu prüfen, welche Informationen darin wirklich relevant sind. Das Gericht muss diese Unterlagen dann den Verfahrensbeteiligten zugänglich machen - auch wenn sie Daten unbeteiligter Dritter enthalten. Hier sieht die Richterin die behördlichen Datenschutzbeauftragten in der Pflicht, für mehr Sensibilität zu sorgen. Betroffenenrechte gelten auch gegenüber Gerichten. Wer wissen will, welche Daten über ihn gespeichert sind, kann Auskunft verlangen. Allerdings gibt es Einschränkungen zum Schutz der Unabhängigkeit der Justiz und laufender Verfahren. Lösch- oder Berichtigungsansprüche laufen bei Gerichtsakten oft ins Leere - was einmal in einer Akte steht, lässt sich meist nicht einfach entfernen. Zum Schluss geht es um den Einsatz von KI am Gericht. Einen "Robo-Richter" lehnt Kristin strikt ab. Entscheidungen müssen ihrer Ansicht nach von Menschen vorbereitet und getroffen werden. Sinnvoll sei KI aber bei unterstützenden Aufgaben, etwa beim Anonymisieren von Urteilen oder in der Gerichtsverwaltung. Auch bei Übersetzungen oder der Aufbereitung großer Textmengen sieht sie Chancen, solange die Verantwortung klar beim Menschen bleibt.
SR 119-308 P Pio Bd 3 Erminia Gargani 19191229 19200117 Wie ein Baum im Wind Nicht zu streng urteilen CB...
Wir Rechtsjournalist*innen sind getrieben von Schlagzeilen und Urteilen. Wir müssen Gerichtsentscheidungen lesen, die manchmal mehrere hundert Seiten lang sind, wir hetzen zwischen Gerichtsverhandlungen und Studios hin und her, wir telefonieren mit Klägern und Anwältinnen, Jura-Professorinnen und Pressesprechern. Und wir müssen erklären, erklären, erklären, was komplizierte Urteile und Gesetztexte für die Menschen im Alltag bedeuten. Solange sich dieses Rad dreht, bleibt wenig Zeit, innezuhalten und nachzudenken über das, was man da eigentlich tut – über die Grundsätze des eigenen Berufs und darüber, wohin sich der Rechtsjournalismus entwickelt. Aber genau das tun die Justizreporter Klaus Hempel und Max Bauer in dieser Folge. Sie sprechen mit Gigi Deppe, die als Redaktionsleiterin der Hörfunk-Redaktion in der ARD-Rechtsredaktion in den "Unruhestand“ geht. Gigi Deppe hat jahrzehntelang den Rechtsjournalismus in Deutschland geprägt. Geboren in Berlin, journalistisch ausgebildet bei der Deutschen Welle in Köln hat Gigi Deppe als Autorin im freien Rheinischen Journalistenbüro gearbeitet und als Fernseh- und Radioreporterin in der ARD-Rechtsredaktion. Dort war sie zuletzt Redaktionsleiterin der Hörfunkredaktion. Besonders liegt Gigi Deppe der genaue Blick auf die europäischen Gerichte am Herzen. Ihre engagierte Berichterstattung vom Europäischen Gerichtshof und vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte war journalistische Pionierarbeit. 2024 hat sie dafür den Medienpreis des "Deutschen Anwaltvereins" bekommen. Schreibt uns für Themenvorschläge, Lob & Kritik an: justizreporterinnen@swr.de Podcast-Tipp: Lost Sheroes https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-sheroes-frauen-die-in-den-geschichtsbuechern-fehlen/urn:ard:show:396e3ec5bdc8c7af/
Sadhguru erklärt, warum wahre Klarheit entsteht, wenn du niemanden über oder unter dich stellst. Bescheidenheit und Arroganz sind zwei Seiten derselben Illusion – das Leben geschieht mühelos, wenn du es einfach so siehst, wie es ist.
#DTalk #Buchtipp #DNEWS24 #MichaelHansHahl #Generation50Plus #Babyboomer #HR #KI #AI In seinem Buch "Die unterschätzte Ressource" räumt Michael Hans Hahl mit Urteilen und Vorurteilen über die Generation 50Plus und den Arbeitsmarkt auf. Sein Buch verkauft sich sehr gut, bleibt zu hoffen, dass die Personalverantwortlichen in den den deutschen Unternehmen die Aussagen des Buches beherzigen.
Der Zweck, den das Ego den Problemen der Welt zuweist, besteht darin, uns in der Illusion gefangen zu halten, damit wir nicht nach innen schauen und das wahre Problem erkennen, nämlich die Schuld in unserem Geist. Da wir an die Welt mit ihren Rechnungen und Ereignissen als real glauben, halten wir an Urteilen fest, die anerkannt werden müssen, weil sie unsere verborgenen Überzeugungen in Bezug auf Mangel, Opferrolle und Verlust offenbaren. Unsere Gefühle spiegeln die Überzeugungen und Werte wider, die wir haben. Sie können nicht beseitigt werden, wenn wir uns ihrer nicht bewusst sind. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Auch im Jahr 2025 sind auf nationaler und kantonaler Ebene zahlreiche spannende, überraschende und relevante Urteile im arbeitsrechtlichen Kontext gefällt worden. Diese picken wir heraus in dieser Folge von «Arbeitsrecht Inside». Konkret sprechen wir über einen Haftungsfall rund um einen ehemaligen CEO eines Finanzunternehmens, einen Kantonspolizisten, der seine Ferien absagen musste und deswegen die Arbeitgeberin auf Schadenersatz einklagte und über einen Verkehrsunfall, welcher von einem alkoholisierten Mitarbeiter verursacht wurde und die damit verbundene Frage nach der Lohnfortzahlung. Ebenfalls beleuchtet wird das Ausstellen von Zeugnissen, ob eine Berichtigungspflicht besteht und innert welcher Frist Referenzauskünfte zu erteilen sind. Auch die drohenden finanziellen Folgen bei Aufhebungsverträgen und der arbeitsrechtliche Klassiker – das Konkurrenzverbot – werden besprochen. Im Podcast «Arbeitsrecht Inside» diskutiert Prof. Dr. Roger Rudolph von der Universität Zürich mit RA MLaw Milena Ragaz über ein Potpourri von knackigen Urteilen aus dem Jahr 2025.
Darf auch dann eine Staffelmiete vereinbart werden? Und wenn ja, darf sie schon in der Förderphase gelten? Die Antwort in den Urteilen der Woche mit Immo Hesse.
Lektion 2 Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat. - EKIW Die Handschrift des Geistes Heute wird die Verantwortung zart und radikal zurückgenommen – nicht als Schuld, sondern als Befreiung. Denn alles, was ich hier sehe, trägt für mich eine Bedeutung, die nicht in den Dingen wohnt wie eine festgeschriebene Wahrheit. Sie ist die Schrift, die ich darübergelegt habe: still, geübt, oft unbemerkt. So wird die Welt zu einem Blatt, das bereits beschrieben ist – mit Sätzen aus Vergangenheit, mit vertrauten Urteilen, mit Erwartungen, die wie unsichtbare Tinte durch alles hindurchscheinen. Die Straße ist nicht einfach Straße, solange ich sie mit meinem Inneren beschrifte. Das Fenster ist nicht einfach Fenster, solange ich darin Mangel oder Sehnsucht, Gefahr oder Hoffnung lese. Und doch liegt in dieser Einsicht ein Anfang von Freiheit: Was geschrieben wurde, kann auch neu gelesen werden. Was ich gegeben habe, kann ich zurücknehmen. Was ich festgelegt habe, kann ich lösen. Nicht indem ich die Welt bekämpfe, sondern indem ich erkenne, dass ich sie unaufhörlich deute – und dass diese Deutung mir gehört. Heute ist ein stiller Wendepunkt: Ich bemerke meine Autorschaft. Ich sehe, dass mein Blick nicht nur sieht, sondern formt. Und genau darin öffnet sich ein Raum, in dem ein anderes Schreiben möglich wird – eine andere Handschrift, die nicht aus Angst kommt. Dann wird Sehen wieder schlicht. Und die Welt, die ich meinte zu kennen, wird zum ersten Mal offen. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion2 #WorkbookLesson2 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Bedeutung #Projektion #Interpretation #Urteil #Achtsamkeit #Stille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Kurz vor dem Jahreswechsel sitzen Duri Bonin und Nina Langner zusammen und tun etwas, das im Kanzleialltag viel zu selten geschieht: innehalten. Wie fühlt sich 2025 an, wenn man es wirklich betrachtet? Welche Bilder bleiben, welche Momente tragen und welche Reibungen kosten Kraft? Es ist ein Gespräch über Berufsstolz ohne Pathos, über Erleichterung nach einem Freispruch, über das zermürbende Thema der Honorarnotenkürzungen und über ein gesellschaftliches Klima, das immer stärker nach «maximaler Sicherheit» schreit. Und dann der Blick nach vorn: weniger Flipperkasten im Kopf, mehr Luft im Tag, ein Kanzleialltag, der nicht wieder im Tunnel endet. Ein Moment, der hängen bleibt: Nina beschreibt ihren grössten Moment des Jahres 2025 nicht als «Triumph», sondern als körperliche Entlastung: jenen Augenblick, in dem ein Stein herunterfällt, wenn ein Mensch nach Jahren unter einem schweren Vorwurf endlich wieder atmen kann. Duri macht deutlich, warum das mehr ist als ein beruflicher Erfolg: weil sichtbar wird, wie sehr ein Verfahren ein Leben formt – lange bevor ein Urteil gesprochen wird. Zentrale Themen und Fragen der Episode - Was bedeutet ein Freispruch emotional, wenn man die Jahre davor mitträgt? - Warum treffen Honorarnotenkürzungen doppelt – finanziell und als Misstrauenssignal? - Weshalb ist das Rechtsmittel gegen Honorarpauschalen oft irrational, obwohl es um Fairness geht? - Wie organisiert man Strafverteidigung so, dass Unvorhergesehenes Platz hat und nicht alles andere verdrängt? - Was macht eine zunehmende Sicherheitskultur mit Institutionen – und warum kippt sie schnell in Misstrauen gegenüber der Verteidigung? - Wo liegt die Grenze zwischen «nah bei den Klienten sein» und «sich selbst verlieren»? Zitate, die bleiben: - «Eine gute Strafverteidigung ist nicht das grosse Finale – es ist die tägliche Arbeit, die den Unterschied macht.» - «Früher hatte ich das Primat: Ich ziehe jede Honorarkürzung weiter, egal wie gross der Aufwand ist. Nach einem Herzinfarkt sind das dann irgendwie wie die Kämpfe, die man nicht mehr führen mag.» - «Es macht einen Unterschied, ob wir im Fall drin sind oder nicht – nicht nur wegen des Resultats, sondern weil sich jemand gehört fühlt und weniger Angst hat.» Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihren Beruf nicht nur als Technik, sondern als Verantwortung erleben. An Anwältinnen und Anwälte, die den Druck von langen Verfahren, knappen Ressourcen und strukturellem Misstrauen kennen und sich fragen, wie man diesen Beruf über Jahre hinweg ausüben kann, ohne sich selbst zu verlieren. Sie ist ebenso für Menschen gedacht, die im Justizsystem arbeiten oder ihm nahestehen und verstehen wollen, was Verteidigung im Alltag tatsächlich bedeutet – jenseits von Urteilen, Schlagzeilen und abstrakten Prinzipien. Und schliesslich für alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und dafür, wie viel es ausmacht, ob jemand im Verfahren begleitet wird oder nicht: nicht nur für das Resultat, sondern für das Gefühl, gehört zu werden und weniger Angst zu haben. Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Die ehemalige Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker und ihre Ermittlungen sind nun bereits zum Dritten Mal Thema dieses Podcasts. Anne Brorhilker führte die Ermittlungen zu den ersten rechtskräftigen Urteilen im Cum-Ex-Skandal. In ihrem Buch "Cum Ex, Milliarden und Moral" zeigt sie auf, warum die Justiz an Grenzen stößt und welche Reformen notwendig sind. Darum geht es in diesem Podcast: - Systemversagen bei Cum-Ex: Der Staat ist bei großen Schadenssummen oft machtlos, während "kleine Fische" leichter gefasst werden. Der Schaden durch Cum-Ex beläuft sich auf mindestens zehn Milliarden Euro. - Professionelle Verschleierung: Täter nutzen verschachtelte Auslandsstrukturen und konspirative Methoden, um die Ermittlungen maximal zu erschweren. - Gegenwind für Ermittler: Neben juristischen Rechtsmitteln und Dienstaufsichtsbeschwerden werden heute verstärkt PR-Manager und Medienkampagnen eingesetzt, um die Arbeit der Justiz zu diskreditieren. - Strukturelle Defizite: Zu wenig Personal, mangelnde Vernetzung zwischen den Bundesländern und ein fehlendes Wissensmanagement verhindern eine effektive Strafverfolgung. Nach über zwei Jahrzehnten bei der Staatsanwaltschaft Köln hat Anne Brorhilker den Staatsdienst verlassen, um als Vorständin bei der Bürgerbewegung Finanzwende e.V. den Kampf gegen Finanzkriminalität auf einer anderen Ebene fortzusetzen. Wir beleuchten das systematische Ungleichgewicht zwischen staatlicher Strafverfolgung und der hochgerüsteten Finanzbranche. Hier die Links zu den vorangegangenen und ähnlichen Folgen #302 Gefährliche Muster in der Justiz erkennen – Ein tiefer Einblick in die Strukturen der Justiz mit Anne Brorhilker. #331: Anne Brorhilker, die Ex-Chefermittlerin des Cum-Ex Skandals, übt Kritik – Die Fortsetzung der Diskussion über Wirtschaftskriminalität. #337 Als Interne Revision der Sozialisierung von Kosten entgegenwirken – Ein weiterer Blick auf komplexe Fallstrukturen. Impulse für die Interne Revision - insbesondere in Behörden: - Den Blick weiten: Das Risiko durch global organisierte Kriminalität sollte Teil der risikoorientierten Prüfungsplanung sein. - Behördenübergreifende Zusammenarbeit: Revisionen sollten sich zusammenschließen, um den Austausch von Informationen und Fachexpertise zu fördern. - Rahmenbedingungen prüfen: Statt sich im "Klein-Klein" zu verlieren, muss die Interne Revision prüfen, welche Aufbau- und Ablauforganisation nötig ist, um international agierenden Tätern gewachsen zu sein. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Dennis Hillemann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dennis-hillemanMehr Informationen & Fachlicher Austausch: www.überbrückungshilfe-netzwerk.de Mehr Beiträge finden Sie hier: https://www.advant-beiten.com/kompetenzen/spotlight/corona-ueberbrueckungshilfenKontaktdaten Dennls Hillemann:Rechtsanwalt Dennis Hillemann c/o Rechtsanwälte Advant BeitenNeuer Wall 7220354 Hamburg E-Mail: dennis.hillemann@advant-beiten.com www.advant-beiten.com;Telefon +49.(0)40.68 87 45 - 132In dieser Folge, die am 19.12.2025 erscheint, geht Dennis Hillemann auf zwei neue Urteile des VG Köln vom 5.12.2025 (Az.: 16 K 717&24 & 16 K 3014/24) ein. Das VG köln erklärt in diesen Urteilen die Neustarthilfen generell für EU-beihilferechtswidrig. Im zweiten Urteil erklärt das VG Köln die Überbrückungshilfe IV unter dem Beihilferahmen Kleinbeihilfen für beihilferechtswidrig. Warum das so ist und was diese Entscheidungen bedeuten, erklärt Dennis Hillemann in seinem Podcast.
Es gibt immer wieder Berichte über illegale Pushbacks, bei denen Geflüchtete zurückgeschickt oder auf dem Meer ausgesetzt werden. An diesen soll auch Frontex beteiligt sein. Der EuGH entschied nun in zwei Urteilen, dass die Grenzschutzagentur dafür haftbar gemacht werden kann.**********In dieser Folge mit: Moderation: Lena Mempel Gesprächspartnerin: Wiebke Lehnhoff, Deutschlandfunk-Nova-Nachrichten**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Was verrät dir dein Alltag wirklich über Ordnung – und was hat das mit liebevollem Hinsehen statt hartem Urteil zu tun? In dieser ersten Folge der Doppelfolge „Was dir dein Alltag über Ordnung verrät“ schauen wir auf typische Alltagsszenen wie den Flur voller Schuhe oder den berühmten Wäschestuhl und entdecken, welche Muster dahinterstecken. Du erfährst, wie du vom Selbsturteil in eine beobachtende Haltung kommst und warum genau das der erste Schritt zu einer Ordnung ist, die zu dir und deinem Leben passt – ganz ohne neue To-do-Liste.
Viele Menschen glauben, Urteilen sei etwas Negatives – und bringen sich damit um klare Entscheidungen und innere Freiheit. In dieser Folge erfährst du, warum Urteilen essentiell ist und wie du aufhörst, dich und andere zu verurteilen.
Kann er oder sie das als Arbeitsunfall abrechnen? Das ist die Frage in den Urteilen der Woche mit Immo Hesse.
Außerdem: Richtig Entscheiden - Gut überlegt oder besser aus dem Bauch? (15:28) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
In dieser Episode 47 von "Mit IHM Betrachten" dieser neuen Serie (nach Wunsch und Erfordernis) zum SELBST-Reflektieren sehen wir uns genauer an, was uns CHRISTUS Jesus in Bezug auf unser Verständnis über Freiwerden und Freisein von Urteilen und Götzen uns aufzeigen und lehren will. Es geht uns darum, verstehen zu lernen, dass wir unser Machwerk unserer geistigen Erfindungen ohne Angst nochmals anschauen und dann mit IHM in ihren Bedeutungslosigkeiten und Nichtssein erkennen und erfahren. In der Liebe verschwinden alle Abwehrgedanken und Blockaden gegen das eigen aufgestelle "Übel" des Egos, dass sich erst eröffnen kann, wenn wir bereit sind, es in uns und als unsere begrenzte Identität erkennen und angstfrei willkommen heißen, da zu sein. Wir teilen unsere Erfahrungen diesbezüglich und sehen uns dazu auch einige praktische Beispiele aus unseren persönlichen Situationen an, die wir mit IHM betrachten und – so neu ausgerichtet – verstehen lernen, was unser Verständnis darüber uns anbietet und in uns an Erkenntnisse eröffnet. ◊ ◊"#MitIHMBetrachten" mit #Devavan und EKIW – #einkursinwundern * — aus dem Übungsbuch, aus der Anleitung zu den Lektionen 311-320 "Was ist das Letzte Urteil/das Jüngste Gericht?" von Ein Kurs in Wundern - EKIW ◊ ◊YouTube: https://youtu.be/xraW9hNJ8GY
In dieser Folge von 'Auf dem Weg als Anwält:in' führt Duri Bonin in das Herz richterlicher Entscheidungsfindung – dorthin, wo Recht, Wahrnehmung und Psychologie aufeinandertreffen. Er vergleicht die Justiz mit einem Fussballspiel, bei dem selbst der VAR nicht alle Zweifel klärt. Doch Richter:innen sind deutlich weiter entfernt: Sie sehen das Spiel nicht selbst, über das sie urteilen müssen, sie sitzen nicht im Video-Operations-Raum. Ihnen werden vielmehr Beweise wie Zeugenaussagen vorgelegt, die ihnen ein Bild davon vermitteln sollen, was auf dem Platz geschehen sein soll. So wird sichtbar, wie anspruchsvoll und komplex diese Aufgabe ist – und wie naturgemäss ungenau jedes Urteil letztlich ausfallen kann. Wie also entstehen Urteile aus Zeugenaussagen, Gutachten und Berichten, die alle nur Bruchstücke einer Geschichte erzählen? Ist eine gute richterliche Entscheidung wirklich ein Finden von Wahrheit – oder vielmehr das Handwerk des Zweifelns, des Ordnens und des Transparentmachens? Duri zeigt, wie menschliche Wahrnehmung funktioniert: wie unser Gehirn nach Kohärenz sucht, Widersprüche glättet und Geschichten formt, die Sinn ergeben sollen. Doch was passiert, wenn diese Geschichten zu schön, zu rund werden? Wann kippt Plausibilität in Täuschung oder Manipulation? Zentrale Themen und Fragen dieser Episode: - Warum jede richterliche Entscheidung eine Erzählung ist – und keine absolute Wahrheit. - Wie Priming, Ankereffekt und narrative Transportation Urteile unbewusst prägen. - Weshalb Verständlichkeit in Urteilen kein Luxus, sondern Voraussetzung für Gerechtigkeit ist. - Wieso Verteidiger:innen und Staatsanwält:innen als Geschichtenerzähler:innen wirken und warum Ehrlichkeit dabei entscheidend bleibt. - Welche Rolle Zweifel, Widersprüche und das Zulassen von Unsicherheiten für eine faire Rechtsprechung spielen. Diese Folge zeigt, wie sehr Justiz vom Menschlichen geprägt ist – von Wahrnehmung, Erinnerung und der Kunst, Sinn zu schaffen. Wer Strafverfahren verstehen will, muss verstehen, wie Geschichten Urteile formen. Duri Bonin verbindet in dieser Episode juristisches Denken mit psychologischer Tiefe und macht deutlich, warum Transparenz, Zweifel und Sprache die wahren Garanten von Gerechtigkeit sind. In dieser Folge erfährst du, wie du als Anwält:in oder Staatsanwält:in überzeugende, aber ehrliche Geschichten erzählst, wie du als Richter:in Urteile nachvollziehbar machst und warum genau das der beste Schutz vor Willkür ist. Und weshalb – in den Worten von Lezama Lima – nur das Schwierige wirklich anregend ist. Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. Im Podcast 'Auf dem Weg als Anwält:in' versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldige, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Rechtssystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Juni 1975: Ein vermeintlich harmloser Verwaltungsakt wird zum Auslöser eines Aufstands. Als die Stadt Münster den Antrag auf einen Infotisch ablehnt, ahnt niemand, dass diese Entscheidung Geschichte schreiben wird. Denn die Antragstellerinnen – lesbische Frauen, die aufklären, sichtbar sein und Gleichgesinnte finden wollten – lassen sich nicht mundtot machen. Ihr Widerstand führt bis vor Gericht und verändert die Wahrnehmung queeren Lebens – in Münster und weit darüber hinaus.In dieser Folge von Untold Stories spricht Greta Civis mit der Historikerin Julia Paulus vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte über homosexuelle Frauen in Münster und deren Mut, Sichtbarkeit einzufordern – zu einer Zeit, als schon das Wort „Lesbe“ in der Zeitung verboten war. Gemeinsam beleuchten sie das Klima der 1970er-Jahre: von der Diskriminierung im Alltag, den drohenden Urteilen aufgrund moralischer Vorstellungen bis hin zu juristischen Erkämpfungen, die den Weg für queere Rechte ebneten. Paulus führt durch die Archive, in denen sich Geschichten von Solidarität und gesellschaftlichem Wandel finden – von Flugblattaktionen bis zum öffentlichen Auftritt auf der Straße.Hintergrund: Untold Stories - Westfalens verborgene Geschichte[n] erzählenZum Themenjahr „1.250 Jahre Westfalen“ erzählt die Podcast-Serie Untold Stories in zwölf Folgen unbekannte Kapitel der Geschichte Westfalen-Lippes. Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und das LWL-Medienzentrum für Westfalen nehmen mit auf eine Reise durch die Zeit. Dabei blicken wir nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart. Von unbekannten Helden bis hin zu vergessenen Ereignissen – „Untold Stories“ inspiriert und eröffnet neue Perspektiven – auf Westfalen, auf Lippe, auf Geschichte.Die Reihe wird veröffentlicht im Podcastkanal „Regionalgeschichte auf die Ohren (RadiO)“ und hier.Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.Zur Folgenseite
Vor 75 Jahren hat der Bundesgerichtshof seine Arbeit aufgenommen. Seither sorgt das oberste deutsche Zivil- und Strafgericht für einheitliche Rechtsstandards in Rechtsbereichen, die für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig sind, vom Mietrecht bis zur Dieselklage. In seinen Anfangsjahren war der BGH noch stark geprägt von der dunklen deutschen Justizgeschichte der NS-Zeit. Doch wie sah diese Prägung genau aus? Wie hat sie sich in den Urteilen niedergeschlagen und wie wurde der BGH dann zu einem Gericht in einem modernen Rechtsstaat? Über die Anfangsjahre des BGH haben der Rechtshistoriker Andreas Roth und der Zeithistoriker Michael Kißener eine Studie verfasst. Zum 75. Geburtstag des BGH hat der ARD-Radioreport Recht mit Andreas Roth gesprochen. ARD Radioreport Recht Moderation und Redaktion: Max Bauer
Lektion 304 Lass meine Welt nicht CHRISTI Sicht verschleiern. - EKIW
Als TV-Richterin hat Barbara Salesch in ihrer Gerichtsshow Tausende von Urteilen gefällt. Ihre Motivation: "Ich bringe Deutschland Zivilrecht bei!" Doch das habe niemanden interessiert. Zum Quotenhit wurde ihre Sendung erst mit fiktiven Fällen. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Gerade im Bereich der gesundheitsbezogenen Werbung gibt es eine Vielfalt von Werbeaussagen – und entsprechend eine große Anzahl an Urteilen. Dieses und noch viel mehr in dieser Folge mit Frau Sabine Bendias. Ihre Expertin: Frau Sabine Bendias Weitere Informationen zum Thema dieser Folge: Nutzen Sie auch die kostenfreien E-Mail-Infodienste „Lebensmittelrecht“ und „Hygiene“ von Behr's.
Wie urteilen wir über andere? Und was macht das mit uns selbst? Und mit unserer Beziehung zu Gott? Die bekannte biblische Geschichte von Maria & Marta ist dafür ein gutes Beispiel. Zukowski und Schindler laden dich in dieser neuen Folge zu einem neuen Blick auf diese Erzählung ein. Wir alle können viel daraus lernen!Du möchtest gerne, dass wir in einer Podcast-Folge über einen Bibelvers sprechen, der dich bewegt? Oder über ein Thema sprechen, zu dem du Fragen hast? Dann sende deine Sprachnachricht mit "Hey, ich bin ... und wünsche mir, dass ihr über diese Bibelstelle sprecht", ganz bequem per WhatsApp. Hier der direkte Link zum Chat: https://wa.me/491783232220
Laura trifft Stephan. Bei einem gemeinsamen Live-Podcast auf der Datenschutzkonferenz in Düsseldorf vom 24. bis 25. September waren die beiden gemeinsam auf der Bühne. Für viele Fans der #DSK25 bereits bekannt, trat Stephan Hansen-Oest als sein Alter Ego „Horster DSB“ auf. Mit derben norddeutschen Tönen und einer großen Portion Selbstironie besprachen sie weniger beachtete Inhalte von prominenten Urteilen. Dabei waren sich die beiden einig, dass es am Ende immer auf's Handwerkszeug ankommt. Glücklicherweise ist Laura trinkfest und konnte bei Stephans DSGVO-Trinkspiel mithalten. Und auch das Publikum wurde auf unterschiedliche Art immer wieder einbezogen. Ein einmaliges Erlebnis!
Zum Podcast Recht Aktuell ⬅️Beschreibung:Viele von euch haben es schon gemerkt: Recht Aktuell war die letzten Wochen in einer Pause. Jetzt geht es endlich weiter – und zwar in neuem Gewand.Bisher habe ich die Folgen gemeinsam mit Ann-Kathrin gemacht. Da sie mit ihrer Dissertation fertig ist und nicht mehr lange an der Uni bleibt, übernehme ich die Entscheidungsbesprechungen künftig allein. Am Konzept ändert sich nichts: Jede Woche gibt's die wichtigsten Entscheidungen – klar, examensrelevant und auf den Punkt.Neu ist: Neben den wöchentlichen Kurzübersichten wird es auch detailliertere Besprechungen geben – von einzelnen Urteilen, Beschlüssen oder Entwicklungen, die gerade besonders wichtig sind. So habt ihr beides: den schnellen Überblick und vertiefende Analysen.
Müssen diese zurückgezahlt werden? Mehr in den Urteilen der Woche.
Woop! Woop! Das Bundesverfassungsgericht genießt, vermutlich als eine der letzten politischen Institutionen in Deutschland, großes Grundvertrauen in der Bevölkerung. Die aktuelle Debatte um die Richterwahl, angestoßen an der Kampagne von Rechts gegen Frauke Brosius-Gersdorf zeigt, dass auch diese Institution unter Angriff steht. Mit "Machtfaktor Karlsruhe" (Campus) hat Alexander Thiele das Buch der Stunde geschrieben. Darin erfahren wir warum Karlsruhe das mächtigste Verfassungsgericht der Welt ist, wer wie Richter dort werden kann und wie das Gericht zu Urteilen findet und welche Fehler es schon gemacht hat. Zudem spreche ich mit Milan Babić über die Transformation der Welt von der neoliberalen Globalisierung hin zur "Geoökonomie" (Suhrkamp). Enjoy!^^
Gleiche Ausbildung heißt im Normalfall auch gleiche Bezahlung. Hat jemand aber eine höhere Ausbildung, muss er oder sie dann auch höher bezahlt werden - für die gleiche Arbeit? Ein Thema in den Urteilen der Woche.
Immer häufiger wird in strittigen Fällen die Haftung geteilt. Mehr in den Urteilen der Woche.
Let's face it: Millennials sind nicht mehr die Jüngsten – und auch nicht mehr die Coolsten. Aber wie könnten wir das auch verdrängen, wenn wir ständig von Gen Z daran erinnert werden? Auf TikTok findet man eine Menge Videos darüber, wie peinlich Millennials sind: unser Style, unsere Lieblingsrestaurants, unser Umgang mit Social Media, unsere Art zu sprechen oder Emojis zu nutzen – alles ist in den Augen der jüngeren Generation cringe. Ganz unrecht haben sie damit vielleicht nicht. Die Frage ist nur: Warum beschäftigt Gen Z das so? Als wir jünger waren, war uns zum Beispiel ziemlich egal, was Gen X so getrieben hat.Es scheint, als hätte Gen Z besonders große Angst davor, peinlich rüberzukommen. Aber stehen sich Gen Z mit ihrem ständigen Urteilen über die Älteren nicht vor allem selbst im Weg? Wir zwei Millennial-Aunties fragen uns heute, woher die Obsession mit Millennial Cringe kommt, ob darin nicht auch eine berechtigte Kritik liegt – oder vielleicht sogar ein wenig Neid.
Der muss dann selbstständig zu einem Sammelplatz gebracht werden. Ist das zumutbar – auch bei gesundheitlichen Einschränkungen der Bewohner? Die Antwort in den Urteilen der Woche.
Eine Hotelpächterin hält dies für vertragswidrig. Außerdem befürchtet sie, dass die jüngen Flüchtlinge die Zimmer nachlässiger nutzen als andere Gäste. Mehr dazu in den Urteilen der Woche.
Damit kann auch mehr als drei Wochen nach einer Kündigung noch die Kündigungsschutzklage eingereicht werden. Mehr dazu in den Urteilen der Woche.
Muss zu Unrecht bezogenes BaföG zurückgezahlt werden, wenn das Förderungsamt einen Fehler gemacht hat? Weitere Themen in den Urteilen der Woche: ein Sturz im Linienbus und das heimliche Aufstellen eines Weihnachtsbaums
Urteilen ist nicht immer schlecht. Nein, wir sollen uns sogar ein Urteil bilden! Wir glauben, dass es in dieser Zeit wichtig ist, dass wir Dinge beurteilen und einsortieren. Lass dich darin von Zukowski & Schindler ermutigen!
Darf dann auch die Probezeit genau sechs Monate lang sein? Die betreffende Firma hatte in Aussicht gestellt, den Vertrag erst später zu verlängern. Die Antwort in den Urteilen der Woche mit Immo Hesse.
Er setzt monatelang aus, wird aber wieder gesund. Muss er anschließend in den Polizeidienst übernommen werden? Die Antwort mit Immo Hesse in den Urteilen der Woche.
Im Scheidungsantrag muss die Trennung entsprechend begründet werden. Reicht es dabei anzugeben, die Ehe sei gescheitert? Das und mehr in den Urteilen der Woche.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierten Missbrauch von Kindern. Der Campingplatz Eichwald im beschaulichen Lügde gilt als Kinderparadies - bis das dunkle Geheimnis eines Dauercampers entlarvt wird. Die Verbrechen des “Campingplatz-Animateurs” werden bald die gesamte Nation erschüttern. Doch als die Wahrheit ans Licht kommt, offenbart sich nicht nur das Leid seiner zahlreichen Opfer, sondern auch ein schier unfassbares Versagen von Behörden. Der Fall Lügde ist eine Geschichte von zerstörten Kindheiten, ignorierter Verantwortung und der Erkenntnis, dass das Unvorstellbare direkt in unserer Nachbarschaft geschehen kann, und zwar dort, wo man es am wenigsten erwartet. Hilfeportal sexueller Missbrauch: https://t1p.de/roji2 **Credit** Produzentinnen/Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Simon Garschhammer Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen Besonderer Dank geht an Lisa-Marie Schnell (Regisseurin der ZDF-Doku “Die Kinder von Lügde”) und Janet König (Lokalreporterin) **Quellen (Auswahl)** Interview Janet König Urteil LG Detmold MMD17-5635 ZDF: “Die Kinder von Lügde”: https://t1p.de/pcnrk SPIEGEL: Diverse SPIEGEL-Recherchen zu dem Komplex: https://t1p.de/aduy0 Abschlussbericht zum Untersuchungsausschuss: https://t1p.de/li15h Lippische Landeszeitung: Reportage zu Protesten nach milden Urteilen: https://t1p.de/b1y1u Parlamentarische Anfrage der CDU zum Behörden-Versagen in NRW: https://t1p.de/105kw **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio