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Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges: Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola» aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer Grenze heranrückten.
1 Film – 2 Generationen Laura (*1994) und Jürgen (*1971) sprechen in dieser Folge über einen Film aus dem Jahre 1998. Es handelt sich diesmal um einen US-amerikanischen Kriegsfilm von Steven Spielberg. Es geht somit um DER SOLDAT JAMES RYAN. In der Hauptrolle Tom Hanks, der in den Wirren des Zweiten Weltkrieges nach James Ryan, gespielt von Matt Damon, sucht... In Folge 142 jagen wir einen großen weißen Wal... Feedback wie immer an filmgeschichten@hysterika.de Folge direkt herunterladen
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Nach dem Angriff auf die Ukraine zog die deutsche Politik etwas erratische Konsequenzen: Deutsch-russische Projekte im All sind gestoppt – große internationale dagegen nicht. Somit steht das Röntgenteleskop eROSITA vor dem Aus, während die ISS weiter fliegt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute wenden wir uns einem bunten Mix an Missverständnissen über Regulation zu. Unter anderem erfährst du, ob Regulation das Gleiche ist wie Entspannung und ob wir uns über Willenskraft regulieren können. Außerdem sprechen wir darüber, ob Regulation uns im Alltag besser funktionieren lässt, wieso Selbstkontrolle so anstrengend ist und ob gut regulierte Kinder grundsätzlich lieb und nett sind. Kannst du nach dem Hören der Folge alle behandelten Missverständnisse aufzählen? Wir brauchen immer noch unsere Listen, so viele Missverständnisse waren das :) Wir hoffen, wir konnten mit dieser Folge ein bisschen Klarheit in die Wirren rund um Regulation bringen und wünschen dir eine gute Zeit beim Lauschen! Falls dir noch weitere Missverständnisse zu Regulation einfallen, schreib gerne in die Kommentare - oder direkt an Kati unter support(@)helperscircle.de Links: Sieben Wochen Somatische Achtsamkeit Videokurs: https://helperscircle.de/somatische-achtsamkeit-videokurs/?utm_source=podcast&utm_medium=organic Katis Homepage: http://katibohnet.de?utm_source=podcast&utm_medium=organic Marthas Homepage: https://marthapany.com?utm_source=podcast&utm_medium=organic
Der Franzose Philippe Pinel galt lange Zeit als "Vater der Psychiatrie" - weil er 1793, in den Wirren der französischen Revolution, die seinerzeit sogenannten "Irren" von den Ketten befreite.
In dieser #amr_buchklub - Folge tauchen Kathi, Coco, Thilo und Luca tief in Nelio Biedermanns „Lázár“ ein – eine dichte Familiensaga, die eine Adelsfamilie über Generationen durch die Wirren des 20. Jahrhunderts begleitet und Themen wie Klassenzugehörigkeit, Schuld, Erinnerung und die Spuren politischer Umbrüche beleuchtet. In der Runde sprechen wir über die faszinierende, poetische Sprache, die einen mit ihrer Sogwirkung packt, und diskutieren, warum dieses hochgelobte Buch so polarisiert: Ist es ein literarisches Meisterwerk oder ist das Buch zu sehr "gehypt"? Außerdem wird über die Darstellung von Liebe, Sexualität und Gewalt geredet. Dazu kommen Reflexionen übers Schreiben selbst, die Rolle von Tragik in guten Geschichten und ob „Lázár“ vor allem für ambitionierte Leser:innen oder Buchklubs gemacht ist. Am Ende bleibt „Lazar“ für die Runde kein Wohlfühlbuch, aber perfekter Stoff für genau das, was ihr hier hört: ein Buchklub – und der großen Frage, ob man für dieses Buch gerade in der richtigen Lesestimmung sein muss. In der kommenden Woche starten wir unsere nächste Runde - dann könnt ihr wieder abstimmen, was wir als nächstes Lesen (und natürlich gibt es auch wieder Bücher für euch zu gewinnen). Mehr dazu bei Instagram: https://www.instagram.com/tmi.journalism/ Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Die Liebesgeschichte inmitten der Wirren des Englischen Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert bietet Belcanto-Kunst vom Feinsten: Koloraturen, scheinbar endlos schwebende Melodiebögen und extrem hohe Spitzentöne für den Tenor. Der Cataneser Bellini wusste ganz genau, was seine Sänger konnten: In seiner letzten Oper schrieb er wenige Monate vor seinem Tod dem Starsänger Giovanni Battista Rubini die Partie des Arturo auf den Leib: extra hoch, nicht nur bis zum hohen C, sondern bis zum hohen F! Giulia Grisi war die erste Elvira, auch für sie komponierte er eine entsprechend vielschichtige und virtuose Partie. Selbstverständlich wollten und wollen alle Primadonnen und Primiuomini diese Rollen singen, und so gibt es auch diverse Gesamteinspielungen, allerdings eher wenige neueren Datums. Ein Belcantofeuerwerk in der Puritanerfestung und im Radiostudio; Gäste von Moritz Weber sind die Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer und der Tenor Rolf Romei.
Vom Rilke-Mädchen zum intellektuellen Medienstar: Willi Winker erzählt Hannah Arendts Biographie in den Wirren des 20. Jahrhunderts. Voller Kontexte und jenem Sarkasmus, den Arendt liebte.
Vom Rilke-Mädchen zum intellektuellen Medienstar: Willi Winker erzählt Hannah Arendts Biographie in den Wirren des 20. Jahrhunderts. Voller Kontexte und jenem Sarkasmus, den Arendt liebte.
Schreiner, Helene Nikita www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
(00:54) Die Co-Direktorin des Schauspielhauses Zürich Pınar Karabulut bringt eine neue Inszenierung des Romans «Il Gattopardo» auf die Bühne. Weitere Themen: (05:29) Tyll Ulenspiegel und die Irrungen und Wirren im 30jährigen Krieg: Theater St. Gallen bringt Stoff «Tyll» von Autor Daniel Kehlmann auf die Bühne. (10:05) «Die Aussiedlung» von András Visky beschreibt das harte Leben im Gulag-Lager. (14:46) Weihnachtsengel mit Flügelschlag und Glockengeläut: Die Weihnachtsausstellung im Spielzeug Welten Museum Basel stimmt ein auf die besinnliche Zeit. (19:01) Riccardo Chailly bleibt bis 2028 Chefdirigent des Lucerne Festival Orchestra.
Wir springen in dieser Folge ins frühe 19. Jahrhundert. Inmitten der Wirren des postrevolutionären Frankreichs macht sich hier ein Mann einen Namen, der die frühe französische Küche prägen wird wie kaum ein anderer: Antonin Carême. Aus ärmsten Verhältnissen kommend, arbeitet er sich zum Patissier empor, um schließlich unter die Fittiche des berühmten Diplomaten und Politikers Talleyrand genommen zu werden. Wir sprechen darüber, welchen Einfluss seine Kochkunst nicht nur auf die französische Küche, sondern auch auf die französische Diplomatie hatte. // Erwähnte Folgen * GAG60: Wie das Essengehen erfunden wurde – https://gadg.fm/60 * GAG67: Palladio, der erfolgreichste Architekt aller Zeiten – https://gadg.fm/67 * GAG395: Barbe-Nicole Ponsardin und die Begründung eines Champagnerimperiums – https://gadg.fm/395 * GAG431: Auguste Escoffier, Kaiser der Köche – https://gadg.fm/431 * GAG470: Alexis Soyer – Koch, Innovator und Philanthrop – https://gadg.fm/470 // Literatur * Ian Kelly. Cooking for Kings: The Life of Antonin Carême, the First Celebrity Chef. Bloomsbury Publishing, 2009 * Marie-Pierre Rey. Le Premier Des Chefs: L'exceptionnel Destin d'Antonin Carême. Flammarion, 2021 * Susan Pinkard. A Revolution in Taste: The Rise of French Cuisine, 1650-1800. Cambridge University Press, 2011 Das Episodenbild zeigt eine Darstellung Carêmes aus dem Jahr 1833. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die beiden alten weißen Männer reden über den aktuellen Asterix, ihre eigene Top 6 der bisher erschienenen Asterix-Bände und Volker erzählt, wie es ihm dank Asterix plötzlich erlaubt war, Comics zu lesen. Dann blättern beide in alten Lupo Modern-Heften des Jahres 1965, in denen der frankobelgische Asterix plötzlich als germanischer Siggi zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum erscheint - in einer persönlichen und politisch komplett inkorrekten Übersetzung von Rolf Kauka (Fix und Foxi-, Lupo- und Bussi Bär-Herausgeber). Dennoch: Auch diese Übersetzung, die in einem von Alliierten besetzten, zweigeteilten Deutschland spielt – mit dem Dorf des Widerstands namens Bonnhalla – hat was. Sie ist ein Spiegel der deutschen Nachkriegszeit, bevor der Revanchismus durch das Ende des "Muffs unter den Talaren" auch Anfang der 1970er sein bürgerliches Ende fand. Danach geht's dann um die aktuellen Serien-Hilights und Movie-Tipps. Durch einen technischen Fehler in der Cloud fehlt tatsächlich die erste halbe Stunde vor der Top 6, in der es um Tim und Struppi, Urheberrecht und vieles mehr ging. Diese Aufzeichnung ist in den Wirren des weltweiten Cloudflare-Problems unweigerlich verloren gegangen. Und Nein! Uwe und Volker werden das nicht wiederholen. "Bis repetitiae non placent!", wie Horaz angeblich gesagt haben soll, gilt auch für die beiden Besserwisser. Dennoch: Viel Spaß beim Zuhören!
Wie lebt man weiter, wenn die Welt um einen herum aus den Fugen gerät? Historische Romane ermöglichen uns, vergangene Zeiten nachzuempfinden. In der heutigen Folge von 3x5 geht es um Romane, die vom Leben in Zeiten des Umbruchs erzählen. Alexandra Henning von Lange, Elisabeth Sandmann und Volker Kutscher zeigen, wie Menschen in den Wirren des 20. Jahrhunderts nach Halt, Freiheit und einem Stück Glück suchen. Ob während des Zweiten Weltkrieges oder in der Nachkriegszeit – alle Figuren kämpfen um ein Leben in Sicherheit, während Geschichte über sie hinwegrollt. Die Rezensionen lest ihr auf meinem Blog https://fraugoetheliest.wordpress.com
Dippel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
Unter den vielen Kindern Maria Theresias galt Marie Christine nicht nur als Lieblingstochter ihrer berühmten Mutter, sondern auch als die künstlerisch begabteste. Noch heute ist ihr Name untrennbar mit der Albertina verbunden, ihre eigenen Werke finden allgemein Anerkennung. Maria Christinas Zeit als Statthalterin der Österreichischen Niederlande war in die Tage der revolutionären Wirren gefallen. Als Napoleon die politische Weltbühne betrat hatte sich die Erzherzogin bereits ins Privatleben zurückgezogen. Gemeinsam mit der Habsburgerinnen- Forscherin Julia Meister (@jmeister_habsburgerinnen) sprechen wir über das Schicksal einer selbstbewussten Frau, zwischen den Fronten von Politik und künstlerischen Schaffen.
Unter den vielen Kindern Maria Theresias galt Marie Christine nicht nur als Lieblingstochter ihrer berühmten Mutter, sondern auch als die künstlerisch begabteste. Noch heute ist ihr Name untrennbar mit der Albertina verbunden, ihre eigenen Werke finden allgemein Anerkennung. Maria Christinas Zeit als Statthalterin der Österreichischen Niederlande war in die Tage der revolutionären Wirren gefallen. Als Napoleon die politische Weltbühne betrat hatte sich die Erzherzogin bereits ins Privatleben zurückgezogen. Gemeinsam mit der Habsburgerinnen- Forscherin Julia Meister (@jmeister_habsburgerinnen) sprechen wir über das Schicksal einer selbstbewussten Frau, zwischen den Fronten von Politik und künstlerischen Schaffen.
Dem 22-jährigen Schweizer Schriftsteller Nelio Biedermann ist mit seinem Roman «Lázár» ein aussergewöhnlicher Erfolg gelungen. Noch vor Publikation des deutschsprachigen Originals ist klar: Der Roman wird in 20 Ländern erscheinen. Eine Sensation für einen bislang noch unbekannten Schriftsteller. «Lázár» erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie, die in den Wirren des 20. Jahrhunderts alles verliert: Geld, Schloss und Ansehen. Die Familiensaga folgt mehreren Generationen und ist geprägt von Verlust, Geheimnissen, Liebe, Erotik und Verrat. Eine bewegte und bewegende Geschichte, die historische Fakten mit fiktiven Figuren verbindet. Atmosphärisch und bildhaft erzählt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Nelio Biedermann. «Lázár». 336 Seiten. Rowohlt Berlin. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Nelio Biedermann, Schriftsteller. ____________________ - Hosts: Jennifer Khakshouri und Michael Luisier. ____________________ Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»: Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https//www.srf.ch/literatur.
In dieser eindrucksvollen Lesung in der Mark Twain Bibliothek nimmt uns Autor und Slam Poet Aron Boks mit auf eine persönliche und zugleich historische Spurensuche. Ausgangspunkt ist ein Gemälde seines Urgroßonkels Willi Sitte – einer der einflussreichsten Künstler der DDR. Als bei einem Familientreffen das Gemälde „Die Heilige Familie“ auftaucht, beginnt Aron Fragen zu stellen: Wer war Willi Sitte wirklich? Was trieb ihn an? Die Recherche führt Aron Boks tief in die deutsch-deutsche Geschichte – von den Wirren des Zweiten Weltkriegs über die DDR bis in die Nachwendezeit. Dabei begegnet er Zeitzeugen wie Ingrid Sitte, Wolf Biermann, Gerhard Wolf und Volker Braun. Für Aron, der die DDR selbst nicht erlebt hat, wird die Auseinandersetzung mit Willi Sitte auch zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst.
Für beinahe ein Jahrtausend bestimmte das Heilige Römische Reich die Geschichte in der Mitte Europas. Von den frühen Tagen des Mittelalters, bis in die Wirren der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen, war das Reich ein Machtfaktor in Europa. Wie das Reich das Licht der Welt erblickte und wie es das Mittelalter überstand, darum geht es in diesem ersten Part.Unterstütze unseren Podcast gerne mit einem Einkauf auf www.godsrage.com – Nahrungsergänzungsmittel wie Whey oder Kreatin für wahre Krieger. Außerdem gibt es den besten Merch, damit du Flagge zeigen kannst! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir haben es immer schon geahnt: Das Leben ist weder Ponyhof noch Kindergeburtstag. Sätze wie diese fallen ja immer dann, wenn etwas schief geht oder etwas Gravierendes passiert, Verlust, Trauer, Schmerz gehören für uns alle dazu, auch das ist bekannt. In diesen Momenten hoffen wir auf Beistand mit unserem ganz individuellen Leid, auf jemanden, der uns heilt und hilft. Wer aber schützt und stützt all die Menschen in den Regionen weltweit, in denen es zu Naturkatastrophen und Kriegen kommt? Wer fährt in die Krisengebiete und setzt dabei sein eigenes Leben auf das Spiel? Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der medizinischen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" beispielsweise, deren Vorstandsvorsitzende Parnian Parvanta heute unser Gast ist. Sie kam 1982 in Kabul zur Welt, inmitten der Wirren des Afghanistankrieges, und hatte als 8jähriges Mädchen das Glück, mit ihrer Familie über Umwege nach Deutschland fliehen zu können. Immer schon wollte Parnian Parvanta Ärztin werden, sie wurde es, genauer: Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Nach Einsätzen z.B. in Indien, Nigeria und im Irak wurde sie 2023 zur Vorstandsvorsitzenden von "Ärzte ohne Grenzen" gewählt. Playlist: Shakira - Whenever wherever Grohe Baran - Kabul Jan Fettes Brot - Jein Freundeskreis - Mit Dir Ashiqi 2 - Tum Hi Ho Fairuz - Ya ana ya ana Shervin Hajipour - Barraye Rahat Fateh Ali Khan & Momina Mustehsan - Afareen Afareen Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wir haben es immer schon geahnt: Das Leben ist weder Ponyhof noch Kindergeburtstag. Sätze wie diese fallen ja immer dann, wenn etwas schief geht oder etwas Gravierendes passiert, Verlust, Trauer, Schmerz gehören für uns alle dazu, auch das ist bekannt. In diesen Momenten hoffen wir auf Beistand mit unserem ganz individuellen Leid, auf jemanden, der uns heilt und hilft. Wer aber schützt und stützt all die Menschen in den Regionen weltweit, in denen es zu Naturkatastrophen und Kriegen kommt? Wer fährt in die Krisengebiete und setzt dabei sein eigenes Leben auf das Spiel? Die Mitarbeiter der medizinischen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" beispielsweise, deren Vorstandsvorsitzende Parnian Parvanta heute unser Gast ist. Sie kam 1982 in Kabul zur Welt, inmitten der Wirren des Afghanistankrieges, und hatte als 8jähriges Mädchen das Glück, mit ihrer Familie über Umwege nach Deutschland fliehen zu können. Immer schon wollte Parnian Parvanta Ärztin werden, sie wurde es, genauer: Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Nach Einsätzen z.B. in Indien, Nigeria und im Irak wurde sie 2023 zur Vorstandsvorsitzenden von "Ärzte ohne Grenzen" gewählt. Playlist: Shakira - Whenever wherever Grohe Baran - Kabul Jan Fettes Brot - Jein Freundeskreis - Mit Dir Ashiqi 2 - Tum Hi Ho Fairuz - Ya ana ya ana Shervin Hajipour - Barraye Rahat Fateh Ali Khan & Momina Mustehsan - Afareen Afareen Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wir haben es immer schon geahnt: Das Leben ist weder Ponyhof noch Kindergeburtstag. Sätze wie diese fallen ja immer dann, wenn etwas schief geht oder etwas Gravierendes passiert, Verlust, Trauer, Schmerz gehören für uns alle dazu, auch das ist bekannt. In diesen Momenten hoffen wir auf Beistand mit unserem ganz individuellen Leid, auf jemanden, der uns heilt und hilft. Wer aber schützt und stützt all die Menschen in den Regionen weltweit, in denen es zu Naturkatastrophen und Kriegen kommt? Wer fährt in die Krisengebiete und setzt dabei sein eigenes Leben auf das Spiel? Die Mitarbeiter der medizinischen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" beispielsweise, deren Vorstandsvorsitzende Parnian Parvanta heute unser Gast ist. Sie kam 1982 in Kabul zur Welt, inmitten der Wirren des Afghanistankrieges, und hatte als 8jähriges Mädchen das Glück, mit ihrer Familie über Umwege nach Deutschland fliehen zu können. Immer schon wollte Parnian Parvanta Ärztin werden, sie wurde es, genauer: Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Nach Einsätzen z.B. in Indien, Nigeria und im Irak wurde sie 2023 zur Vorstandsvorsitzenden von "Ärzte ohne Grenzen" gewählt. Playlist: Shakira - Whenever wherever Grohe Baran - Kabul Jan Fettes Brot - Jein Freundeskreis - Mit Dir Ashiqi 2 - Tum Hi Ho Fairuz - Ya ana ya ana Shervin Hajipour - Barraye Rahat Fateh Ali Khan & Momina Mustehsan - Afareen Afareen Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
In dieser Episode befasse ich mich eingehend mit dem Roman "Väterland" von Martín Caparrós. Die Geschichte entfaltet sich vor dem Hintergrund des turbulenten Buenos Aires der 1930er Jahre, einer Stadt, die auf der Kippe zwischen politischem Chaos und sozialer Unruhe steht. Wir werfen einen Blick auf den mysteriösen Tod der Tochter eines Politikers und die intrigante Clique, die zu den mächtigen Patrioten gehört und die Stadt unter Hochspannung versetzt. Der Protagonist Andrés Rivarola, ein charmanter Antiheld und gescheiterter Tango-Dichter, wird in die Wirren dieser dramatischen Erzählung hineingezogen, als der berühmteste Fußballspieler des Landes, Bernabé Ferreyra, verschwindet. Während die Stadt in einer Krise stecken bleibt und Fußball zur Volksdroge avanciert, wird Andres in eine Welt voller Geheimnisse und Spannungen gezogen, da er versucht, seinem Bekannten, dem Kokain-Dealer des verschwundenen Spielers, zu helfen. An seiner Seite steht Raquel, eine kühne und unabhängige polnische Jüdin, die entschlossen ist, die Wahrheit über den Tod ihrer Freundin zu enthüllen. Wir diskutieren die facettenreiche Darstellung von Buenos Aires, die durch Caparrós lebendige Sprache zum Leben erweckt wird – von den schummrigen Bars bis zu den dampfenden Schlachthöfen, von den poetischen Cafés bis zu den faschistischen Aufmärschen. Diese atmosphärischen Elemente sind entscheidend für die Erzählung und schenken den Lesern ein authentisches Gefühl für die Zeit und den Ort. Ich teile meine persönlichen Eindrücke von der Lektüre und beschreibe, wie es sich anfühlt, in die Seiten des Buches einzutauchen. Der erste Eindruck des Buches war für mich wie das Kennenlernen eines neuen Freundes; vom Klappentext über die Bindung des Buches bis hin zur Qualität des Papiers – alles hat mich gefesselt. Die Sprache des Romans ist so eindringlich, dass ich das Gefühl hatte, in den Straßen Buenos Aires‘ zu wandeln und den Geruch der Stadt zu riechen. In meinem Fazit reflektiere ich, wie die Erzählung zwar teilweise kriminelle Elemente vernachlässigt, aber dennoch ein profundes Verständnis für die Stadt und deren Gesellschaft vermittelt. Ich schildere, wie ich das Buch in jeder freien Minute las und bereitwillig meine Alltagsverpflichtungen vernachlässigte, um mehr über die Abenteuer von Rivarola und Rachel zu erfahren. "Väterland" ist mehr als nur ein Roman über ein Verbrechen; es ist ein faszinierendes Porträt einer Ära, das mich neugierig macht auf eine mögliche Fortsetzung und die weiteren Erkundungen in Buenos Aires der 30er Jahre.
Wir haben es immer schon geahnt: Das Leben ist weder Ponyhof noch Kindergeburtstag. Sätze wie diese fallen ja immer dann, wenn etwas schief geht oder etwas Gravierendes passiert, Verlust, Trauer, Schmerz gehören für uns alle dazu, auch das ist bekannt. In diesen Momenten hoffen wir auf Beistand mit unserem ganz individuellen Leid, auf jemanden, der uns heilt und hilft. Wer aber schützt und stützt all die Menschen in den Regionen weltweit, in denen es zu Naturkatastrophen und Kriegen kommt? Wer fährt in die Krisengebiete und setzt dabei sein eigenes Leben auf das Spiel? Die Mitarbeiter der medizinischen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" beispielsweise, deren Vorstandsvorsitzende Parnian Parvanta heute unser Gast ist. Sie kam 1982 in Kabul zur Welt, inmitten der Wirren des Afghanistankrieges, und hatte als 8jähriges Mädchen das Glück, mit ihrer Familie über Umwege nach Deutschland fliehen zu können. Immer schon wollte Parnian Parvanta Ärztin werden, sie wurde es, genauer: Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Nach Einsätzen z.B. in Indien, Nigeria und im Irak wurde sie 2023 zur Vorstandsvorsitzenden von "Ärzte ohne Grenzen" gewählt. Playlist: Shakira - Whenever wherever Grohe Baran - Kabul Jan Fettes Brot - Jein Freundeskreis - Mit Dir Ashiqi 2 - Tum Hi Ho Fairuz - Ya ana ya ana Shervin Hajipour - Barraye Rahat Fateh Ali Khan & Momina Mustehsan - Afareen Afareen Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Eine herrenlose Fuchs-Stute, gefunden1940 in den Wirren des Krieges an der Westfront, war ihre Mutter, der bekannte Traberhengst "Oberst" ihr Vater. Sie selbst, Halla, wurde als Springreitpferd zum Mythos durch einen entscheidenden Umlauf über den Olympiaparcours von Stockholm. 1956.
Wenn wir den Sinn unseres Lebens, unseren inneren Nordstern, klar erkennen können, wird alles andere leichter. Unsere konkreten Ziele und unser Handeln lassen sich hiervon ableiten. Es ist ein untrügbarer Kompass, der uns durch die Wirren unseres Lebens führen kann. Die einzige Frage, die mir hilft meine Mission zu finden gibt es heute. Ich hoffe, sie tut dir so gut wie mir.Berichte mir von deiner Mission und lass gerne einen Kommentar auf www.gluecksplanet.com da und tagg mich auf Instagram oder schreib einen Kommentar auf Youtube, mit deiner Meinung. Ich berichte in der Folge von diesem tränenreichen Reel und von dem Musiker Able Heart, dessen Reel der Ausgangspunkt war. Falls du mehr zu Mission und Co hören willst, schau hier vorbei. Meine Kurse Ready to Rise, Bliss und Fülle finden könnten auch spannend für dich sein.Finde deinen Nordstern.Von Herzen,SiljaPS: Mehr von mir findest du auf meiner Seite:www.siljamahlow.deUnter Coaching meine Coachingprogramme und einen Link zu den von mir ausgebildeten Soul Coaches. Wenn du mehr zu ätherischen Ölen und Supplements erfahren willst oder mit mir dein Doterra - Business aufbauen willst – ich bin gerne an deiner Seite. Schreib mir einfach eine E-Mail an silja@siljamahlow.deMein zweites Buch Spiritual Leadership findest du überall. Hier ist der Link zum Buch. Mein erstes Buch findest du hier.
Alle für einen, einer für alle!" – Doch wer war eigentlich der echte d'Artagnan? In dieser Folge tauchen wir tief in das Leben von Charles de Batz-Castelmore d'Artagnan ein – der historischen Figur hinter Alexandre Dumas' berühmtem Roman: Die drei Musketiere. D'Artagnan war Musketier, Spion, Kerkermeister, Diplomat und enger Vertrauter von Ludwig XIV. – ein Mann, dessen Leben fast noch aufregender war als seine literarische Version. Wir verfolgen seinen Weg aus der Gascogne bis an die Spitze der königlichen Garde, seine Rolle in den Wirren der Fronde, seine Missionen im Dienste Mazarin und des Sonnenkönigs sowie seinen dramatischen Tod vor Maastricht. Erfahre, wie der echte d'Artagnan wirklich war, was ihn von der Romanfigur unterscheidet und wie aus historischen Memoiren einer der berühmtesten Abenteuerromane aller Zeiten entstand........Das Folgenbild zeigt die Memoiren des Herrn d'Artagnan, Kapitänleutnant der ersten Kompanie der Musketiere des Königs, von Gatien de Courtilz de Sandras, bei Pierre Mortier, in Köln, 1700........WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!.......Jetzt His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend.......LITERATURWegner, Ria: D'Artagnan – Das wahre Leben des vierten Musketiers, Matrixmedia, Göttingen 2016Petitfils, Jean-Christian: Le Véritable D'Artagnan, Tallandier, 2002Gazette de France, 27. Juni 1673 »Du camp devant Maestricht, le 27 juin 1673«, S. 637, URL: http://gallica.bnf.fr/........COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: CC BY....... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der ZDF-Mediathek wird in „Generation Z“ eine britische Kleinstadt von Rentner-Zombies überrannt. In „Jules und Jim“ werden auf MUBI die Wirren einer Dreiecksbeziehung während des Ersten Weltkriegs gezeigt, und auf Prime Video boxt sich Liam Neeson in „Absolution“ in altbekannter Manier durch die Unterwelt. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-generation-z-jules-und-jim-absolution
In der ZDF-Mediathek wird in „Generation Z“ eine britische Kleinstadt von Rentner-Zombies überrannt. In „Jules und Jim“ werden auf MUBI die Wirren einer Dreiecksbeziehung während des Ersten Weltkriegs gezeigt, und auf Prime Video boxt sich Liam Neeson in „Absolution“ in altbekannter Manier durch die Unterwelt. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-generation-z-jules-und-jim-absolution
Der Name "Bloody Mary" hallt durch die Geschichte und ist untrennbar mit der englischen Königin Maria I. verbunden. Doch wer war diese Frau wirklich? War sie eine fanatische Katholikin, die im Namen des Glaubens über Leichen ging, oder eine tragische Figur, gefangen in den politischen und religiösen Wirren ihrer Zeit?Der Weg von der "Bastardtochter” zur ersten englischen Regentin der Geschichte ist steinig und lang. Denn kurz nach dem Tod Ihres Vaters und ihres Bruders scheint der englische Thron in greifbarer Nähe. Wäre da nicht ein ehrgeiziger protestantischer Lord, der seiner Schwiegertochter die Krone aufsetzen möchte. Ein blutiger Machtkampf beginnt und am Ende ihrer Herrschaft säumen tote Protestanten ihren Weg.
Abgeschieden, auf einer Insel im Ozean, lebt Chiles Nationalheld Pablo Neruda. Der Postbote Mario ist einer der wenigen, die zu dem weltberühmten Dichter vordringen, und Mario ist verliebt. Don Pablo lehrt Mario Metaphern, Sonette, Philosophie – und wie er mit deren Hilfe die schöne Beatriz gewinnt. Dabei zieht er ihn unversehens in die Wirren von Nobelpreis, Allende und Weltpolitik. Antonio Skármeta hat selbst die Hörspielversion des Romans "Mit brennender Geduld" verfasst. Das Hörspiel lässt das Chile Allendes noch einmal auferstehen – in einer bewegenden Episode aus dem Leben Pablo Nerudas. Hörspiel von Antonia Skármeta Aus dem Chilenischen von Christel Dobenecker Mit: Ernst Schröder, Wolfgang Peau, Nina Hoger, Hannelore Hoger, Wolfgang Breitenbach, Berth Wesselmann Regie: Bernd Lau SWF/BR/SFB 1982
1600 Jahre lang, vom namensgebenden römischen Kaiser Konstantin bis zum Untergang des Osmanischen Reiches in den Wirren des Ersten Weltkrieges hatte Konstantinopel alias Byzanz alias Stambul oder Istanbul als Hauptstadt wechselnder Großreiche fungiert. Mit der Entthronung des letzten türkischen Sultans und der Begründung der Türkischen Republik durch Kemal Pascha 1923 war diese Geschichte an ihr Ende gekommen. Die Regierung saß seither im zentralanatolischen Ankara, und auch durch die Verluste fast aller verbliebenen europäischen Provinzen der Türkei fand sich die alte multiethnische Metropole am Bosporus plötzlich in ungekannter Randlage wieder. Ein Bericht aus Konstantinopel, den wir im Hamburgischen Correspondenten vom 23. November 1924 fanden, nennt keinen Autor, vermittelt allerdings deutlich das Bild einer Weltstadt im Niedergang. Es liest Frank Riede.
In unserer Liveepisode beim BR-Podcastfestival in Nürnberg beschäftigen wir uns mit Alois Brunner, einem der schlimmsten und gleichzeitig unbekanntesten Verbrecher der Holocaust. Die Spur des SS-Mannes führt uns von Thessaloniki durch ganz Europa. Wir beleuchten seine Verantwortung für den Mord an weit über 100.000 Menschen. Doch die Geschichte des Österreichers geht nach seinen Gräueltaten weiter. Wir begleiten Brunner auf seiner Flucht in den Wirren der letzten Kriegstage, die nach Jahren des Untertauchens in Deutschland bis in den Nahen Osten führen wird. Dort stoßen wir auf überraschende Verbindungen zu Geheimdiensten und Verwicklungen in Waffengeschäfte. Über allem aber schwebt die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit.
Als sich Ende Oktober 1918 Matrosen in Wilhelmshaven weigerten im Rahmen eines sicher verlorenen Krieges gegen die britische Flotte, und damit in den sicheren Tod, auszulaufen, begann eine Entwicklung, die sich über das ganze Deutsche Reich ausweitete und in die Geschichte als Novemberrevolution einging. Um die sich ausweitende Meuterei zu unterdrücken wurden Teile der Truppen nach Kiel verlegt, wo sich die dortigen Arbeiter und Soldaten mit ihnen solidarisierten und die rote Fahne der Revolution in der Stadt hissten. In der Nacht vom 5. auf den 6. November schwappte die Revolution auf Hamburg über, eine Gruppe von Soldaten entwaffnete die Boote im Hafen und gewannen die Besatzungen für die Sache. Anschließend wurde der Elbtunnel, der Hauptbahnhof und das Gewerkschaftshaus besetzt und in einem blutigen Kampf die Kaserne eines reichsstreuen Regiments in der Bundesstraße eingenommen. Der Hamburger Anzeiger vom 11. November druckte einen Artikel, gezeichnet mit dem Pseudonym „Spectator“, ab, in dem an die Revolutionsnächte in Hamburg erinnert wurde. Frank Riede stürzt sich für uns in die Wirren der Hamburger Revolutionstage.
Was passiert, wenn Drachen in den Krieg ziehen? Heute erfahren wir es! Viele Tote, viel Feuer und regnende Gedärme. Das bedeutet für Alicia und Tim: die krasseste Folge der bisherigen Serie! Und dann ist da auch noch das ominöse Harrenhal, welches Daemon immer weiter in den Wahnsinn treibt... Instagram: @aliciajoe und @cashisclay_attitude Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die prekäre Nähe zur imperialen Großmacht Russland prägt die Situation Georgiens seit Jahrhunderten. Die sich den Wirren der Februar- und der Oktoberrevolution verdankende Unabhängigkeit einer Demokratischen Republik Georgien war nur von kurzer, nicht einmalxdreijähriger Dauer. Bereits im Februar 1921 hatte die Rote Armee die ehemalige Provinz am Schwarzen Meer wieder annektiert, womit der Widerstand der Georgier jedoch keineswegs gebrochen war. Im Sommer 1924 kam es zu einem wochenlangen Aufstand gegen die sowjetische Besatzung, die der als Statthalter installierte Georgier Josef Stalin jedoch blutig niederschlagen sollte. Das Hamburger Echo hat in seinem Bericht vom 10. September bereits eine Ahnung von dieser Entwicklung und schließt mit einer noch allgemeineren, denkwürdigen Prognose: „ Die Stunde der Befreiung Georgiens wird schlagen, wenn die Demokratie in Rußland siegen wird. Bis dahin aber wird das verzweifelte georgische Volk im Kampfe noch viele Opfer bringen müssen.“ Es liest Frank Riede.
"Zwei zu Eins" hieß es in der Sneak Preview der Innenstadtkinos Stuttgart in der vergangenen Woche. Das ist kein Fußballergebnis, sondern eine deutsche Komodie über die Wirren der Nachwendezeit, Freundschaften, unerwarteten Reichtung, Überfallplanungen, Investitionen und vieles mehr. Die deutsche Komödie "Spieleabend" mit vielen namhaften deutschen Schauspielern feierte auf Netlix seine Premiere - Hört unsere Sendung wie uns beide Filme gefallen haben. Die Neustarts der Woche und die offiziellen Stuttgarter Kinocharts haben wir auch für euch. Viel Spaß! Inhalt des Hauptfilms: Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld) kennen sich seit ihrer Kindheit und sind gemeinsam im ostdeutschen Halberstadt aufgewachsen. Im Jahr 1990 wird aus der BRD und der DDR allerdings auch auf der Geld-Ebene ein Land und so sind sie wie alle Ost-Bürger im Juli dazu angehalten, ihre alte Währung in neue D-Mark einzutauschen. Wie es der Zufall will, machen die drei in einem verlassenen Schacht unweit ihres Zuhauses allerdings eine unglaubliche Entdeckung: Hier wurden Millionen Ostmark abgeladen, die bald ihre Gültigkeit verlieren. Doch sie erkennen: Noch lässt der Geldberg sich umtauschen. Also klauen sie den Papiergeld-Schatz und entwickeln mit ihren Nachbarn und Bekannten ein System, um vor Ablauf der Umtausch-Frist mit dem Fund so viel Kohle wie möglich zu machen. Rucksackweise beginnen sie, die Scheine davonzutragen. Deutscher Titel: Zwei zu Eins Internationaler Titel: Two to One Regie: Natja Brunckhorst Drehbuch: Natja Brunckhorst DarstellerInnen: Sandra Hüller, Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Ursula Werner, Peter Kurth, Martin Brambach, Kathrin Wehlisch, Olli Dittrich, Lotte Shirin Keiling, Tom Keune, David Bredin, Uwe Preuss Deutscher Kinostart: 25.07.2024 Produktion/Verleih: XVerleih Webseite: www.x-
Wer abseits der ausgetretenen Pfade als Quereinsteiger eine eigene Bäckerei eröffnen möchte, hat es in Deutschland schwer. Um Meisterzwang und das veraltete Ausbildungssystem zu überwinden, braucht es Nerven, Willensstärke und viel Freude am guten Brot. In dieser Reihe nehmen uns Quereinsteiger mit auf ihren Weg. Heute sind wir zum zweiten Mal zu Gast bei Thomas Goldbach. Im ersten Teil (Episode 63) hat er uns von seinem Weg durch die Wirren des Meisterzwangs erzählt. Inzwischen hat er einen Ort gefunden, an dem er Brot backen und verkaufen kann. Was in den vergangenen knapp zwei Jahren passiert ist und wie es weitergehen wird, davon berichtet Thomas im zweiten Teil.
Autorin und Regisseurin Luise Voigt hat sich in “Raumzeit” der menschlichen Wahrnehmung auf die Wirklichkeit gewidmet. Herausgekommen ist eine wunderbare Einladung, sich auf neue Perspektiven der Zeit und auf die Welt einzulassen. Mit fabelhaftem Musikeinsatz, der bekannte Popsongs anders hören lässt und sie in neue Farben taucht, ist "Raumzeit" ein Hörstück zum Innehalten, zum Raustreten aus den Wirren des Alltags. Es ist ein großer Zoom-out, der zu Gesprächen und zu eigenen Gedanken anregen will, in einer Zeit, in der Umdenken unsere beste Chance ist. Mit Catherine Stoyan, Manuel Harder, Annika Schilling und Fabian Kulp. Autorin: Luise Voigt Regie: Luise Voigt hr/Dlf Kultur 2023 | 58 Min (Audio verfügbar bis 12.05.2025)
•Roman• Angekommen in ihrem Heimatdorf ist die Vergangenheit überall spürbar. Alida taucht in die Familiengeschichte zwischen Österreich-Ungarn, Italien, Titos Jugoslawien und den Wirren des Kosovo-Kriegs ein. // Von Alida Bremer / WDR 2017 // www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Alida Bremer.
Der Ungleichheitsforscher Thomas #Piketty geht davon aus, dass wir bald wieder in eine Phase eintreten, die Jane Austen beschrieben hat, in der eine kleine erlauchte Klasse von Erben niemals arbeiten muss und nur darauf bedacht ist, den Besitz zu vermehren. Immer mehr Vermögen wird vererbt, sodass die Vergangenheit die Zukunft frisst. So schlüssig das für den ersten Moment klingt, muss man nach gründlicher Lektüre doch feststellen, dass es einige signifikante Unterschiede gibt, wie Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur herausarbeiten. In „Verstand und Gefühl“ („Sense and Sensibility“) schildert Austen das Leben der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die durch die Wirren von Liebe, Geld und gesellschaftlichen Erwartungen navigieren. Elinor verkörpert die Vernunft, während Marianne von ihren Leidenschaften geleitet wird. Austen entführt den Leser in das elegante England zu Beginn des 19. Jahrhunderts und rückt dabei die Komplexität menschlicher Beziehungen und ökonomischer Verhältnisse in den Mittelpunkt. Der Roman, der sich ganz auf eine vornehme Mikroökonomie konzentriert, wurde erstmals anonym im Jahr 1811 veröffentlicht und gilt heute als Klassiker der Weltliteratur. Literatur: Jane Austen: Verstand und Gefühl. Übersetzt von Angelika Beck. Insel. https://www.suhrkamp.de/buch/jane-austen-verstand-und-gefuehl-t-9783458362685 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Wir melden uns zurück aus der Winterpause mit einer neuen Folge! Kommt mit uns mit, wenn wir über eine Vielzahl faszinierender Themen sprechen, angefangen bei den turbulenten Tagen des Todes von Lenin bis hin zu den Wirren des Hitler-Putsches und der Prohibition in den USA. Erfahrt mehr über die erste Frau, die je als Botschafterin fungierte, und begleitet uns zu den Anfängen der Olympischen Winterspiele. Oder sollten wir sagen "Winterwoche"? Erfahrt mehr in einer neuen Folge vorHundert!
Hunderttausende Menschen glauben an die Geschichten eines Science-Fiction-Autors. Sie richten ihr Leben danach aus, wollen sich nach seinen Vorstellungen verbessern. Das ist Scientology. Obwohl fast jeder diesen Begriff kennt und weiß, dass es sich dabei um eine Sekte handelt, wissen nur wenige, was die Prämissen von Scientology wirklich sind und mit welchen Methoden und wirren Theorien die Sekte arbeitet. Wir reden hier von Aliens und Präastronautik. Es gibt innerhalb von Scientology sogar echte Verschwörungen, die mit der Regierung zu tun haben, denn die Sekte erhebt Anspruch auf die Weltherrschaft. Wie kann es sein, dass so viele Menschen an diese wirren Thesen glauben? Warum geben sich Celebrities wie Tom Cruise dafür her? Was macht Scientology so erfolgreich und warum kann die Sekte nicht aufgehalten werden, obwohl so viele Aussteiger davor warnen? Die Fake Busters klären auf. Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu… Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert. Orte des Geschehens sind Taunus, Hunsrück und die umliegenden Regionen, wo inmitten der Wirren der Revolutionskriege ein Jugendlicher eine kriminelle Laufbahn einschlägt. Geboren wird er als Johannes Bückler, berühmt wird er aber unter seinem Spitznamen Schinderhannes. Wir sprechen darüber, weshalb gerade er heute noch so bekannt ist und weshalb sein Beiname "Robin Hood vom Hunsrück" eine völlig falsche Zuschreibung ist. //Literatur Mark Scheibe: "SCHINDERHANNES - Nichtsnutz, Pferdedieb, Räuberhauptmann?" Cilli Kasper-Holtkotte: "Jud, gib dein Geld her oder du bist des Todes" in ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 1/1993 Das Episodenbild zeigt den Ausschnitt eines zeitgenössischen Holzschnitts der Bückler und seine Hinrichtung darstellt. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
"Brüder" nach dem Roman von Hilary Mantel nimmt uns mit in eine Zeit, die unsere Welt veränderte: Drei junge Männer in den Wirren der Französischen Revolution. Robespierre, Danton und Desmoulins geraten in den berauschenden Sog der Macht. Jetzt alle 26 Folgen hören: https://1.ard.de/brueder-hoerspiel-podcast Von Hilary Mantel und Walter Adler.
Wir sprechen über das abenteuerliche Leben von Madame Tussaud, die als Marie Grosholtz als uneheliche Tochter einer Dienstmagd in Straßburg geboren wurde, in die Wirren der Französischen Revolution geriet und von ihrem Ziehvater Philippe Curtius in Paris das Modellieren von Wachsfiguren lernte. Anschließend reiste sie mit ihrer Wachsfiguren-Ausstellung mehrere Jahrzehnte durch das Vereinigte Königreich, ehe sie mit über 70 Jahren in London ein Wachsfigurenkabinett eröffnete, das bis heute eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Stadt ist. //Literatur - Pamela M. Pilbeam, „Madame Tussaud: and the History of Waxworks“, 2003. - Henrik Eßler, „Krankheit gestalten. Eine Berufsgeschichte der Moulagenbildnerei“, 2022. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes Podcasthörer:innenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Große Komponisten gibt es viele. Aber ein großer Komponist zu werden, wenn um einen herum buchstäblich die Welt zusammenbricht: Das hat Heinrich Schütz geschafft. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, zwischen mehreren Pestepidemien, in einem Land, in dem es teilweise nicht einmal mehr genügend Instrumente gab, schrieb Heinrich Schütz die berührendste Musik des Frühbarock. Autor: Christoph Vratz Von Christoph Vratz.