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Chinas Exporte treffen die deutsche Kernindustrie in nie da gewesener Härte und Geschwindigkeit. Weil massiv Arbeitsplätze wackeln, sucht Europa händeringend nach einer politischen Notbremse. Rixa Fürsen spricht mit Janka Oertel über die existenzielle Bedrohung für den Autobau und Maschinenbau. Oertel ist Politikwissenschaftlerin und China-Expertin, bei der Denkfabrik „European Council on Foreign Relations“ ist sie Direktorin des Asienprogramms und Senior Policy Fellow. Wie hart Peking inzwischen zurückschlägt, zeigt die Reaktion auf jüngste EU-Sanktionen. Binnen 24 Stunden konterte China mit Exportrestriktionen gegen Rüstungskonzerne wie Rheinmetall. Trotzdem wächst in Europa der Widerstand, sodass beim EU-Rat im Oktober scharfe Handelsschutzmaßnahmen folgen könnten. Während wir noch über E-Autos diskutieren, plant China längst die nächste industrielle Revolution. Im Bereich der sogenannten Biomanufaktur will Peking eine globale Dominanz aufbauen, um unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden. Oertel warnt davor, dass Europa auch bei dieser Zukunftstechnologie seine aktuelle Führungsrolle verspielen könnte. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In Bremen findet eine große KI-Konferenz statt. Bei den großen KI-Modellen sei Europa bereits von den USA und China abgehängt, sagt Politologin und KI-Fachfrau Nicole Lemke. In der Industrie und im Maschinenbau sei Deutschland eher konkurrenzfähig. Von WDR 5.
Ein zentrales Ziel der jüngst in Berlin auf den Weg gebrachten Krankenhausreform ist es, die Zahl der Kliniken in Deutschland zu reduzieren und die enormen Verluste, die in der Branche erwirtschaftet werden, zu senken. Doch Stand jetzt droht die erwünschte Konsolidierung zu einem ungeordneten Prozess zu werden, der die Patientenversorgung in Deutschland gefährdet, warnen Branchenvertreter.Der Sanierer Maximilian Pluta teilt im Gespräch mit FINANCE TV den grundlegenden Befund, dass die Lage brenzlig ist, sieht bei der Durchführung von Kliniksanierungen aber noch viel Verbesserungs- und Professionalisierungspotential. „Hunderte Kliniken stehen vor tiefgreifenden Einschnitten, aber nicht immer vor einer kompletten Schließung“, sagt er im Interview. „Auch einer stark defizitären Klinik kann die Anpassung an den neuen Regulierungsrahmen gelingen – mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme, welche Klinikbereiche geschlossen werden müssen. Aber das Zeitfenster dafür schließt sich.“Diese Fragen beantwortet dieses Interview:Betrifft das Kliniksterben auch Häuser privater Ketten oder primär öffentliche und kirchlich organisierte Häuser?Was genau können Restrukturierer bei Krankenhäusern überhaupt noch ausrichten, wenn Preise, Personaldecke und Prozesse doch weitgehend vorgegeben sind?Warum werden diese Stellhebel in vielen Kliniken nach wie vor noch kaum eingesetzt?Die GesprächsteilnehmerHost: Michael HedtstückGast: Maximilian Pluta (Managing Partner der Kanzlei Pluta)Dieser FINANCE-TV-Talk entstand in Kooperation mit Pluta. Das Interview ist Teil 4 unserer Serie mit Pluta zu Restrukturierung und Transformation in den spannendsten deutschen Branchen. Seien Sie gespannt auf Einblicke in Immobilien, Krankenhäuer, Maschinenbau, Handel, Elektro und Automotive. Außerdem sprechen wir über die Frage, wie man Insolvenzverschleppung vermeidet. ________________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
In Deutschland gehen derzeit jede Woche rund 4.000 Industriejobs verloren. Und das ist erst der Anfang. Ein Grund dafür ist der China-Schock 2.0, also der wachsende Export chinesischer Waren nach Deutschland. Besonders betroffen sind die Auto- und Chemieindustrie sowie der Maschinenbau. Ist die Deindustrialisierung Deutschlands noch zu verhindern? Ist es sinnvoll, den europäische Markt mit Zöllen abzuschotten? Oder ist das eine von Panik getrieben Maßnahme, die alles nur noch schlimmer macht? Im Herbst wird die EU mit China verhandeln. Droht dann ein Handelskrieg? Darüber diskutiert [Stefan Reinecke](https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/) aus dem Parlamentsbüro der taz mit Wirtschaftsredakteurin [Anja Krüger](https://taz.de/Anja-Krueger/!a7047/), dem Brüssel-Korrespondenten [Eric Bonse](https://taz.de/Eric-Bonse/!a133/) und [Felix Lee](https://taz.de/Felix-Lee/!a145/), der lange für die taz als China-Korrespondent tätig war.
Anders als nach der Finanzkrise oder den Corona-Lockdowns hat Deutschlands Vorzeigebranche – der Maschinenbau – die Folgen des Ukrainekriegs und der Zollkonfrontation nicht mehr gut weggesteckt: Die Zahl der Pleiten und Restrukturierungen nimmt zu.Den Beitrag der neuen US-Zölle zur kritischen Lage vieler deutscher Maschinenbauer sollte man nicht unterschätzen, meint der im Maschinenbau tätige Restrukturierer Ludwig Stern von der Kanzlei Pluta. „Die Zölle haben den Preisspielraum deutscher Maschinenbauer auf dem US-Markt komplett ausradiert. Dabei waren die USA einer der wenigen Märkte, auf denen deutsche Unternehmen bis dahin noch gute Zuwachsraten erzielen konnten.“Darüber hinaus sei es wegen der geopolitischen Konflikte auch schwieriger geworden, den Verkauf eines deutschen Maschinenbauers an einen Käufer aus dem Ausland genehmigt zu bekommen – ein Krisen-Cocktail, der Sanierungen im Maschinenbau erheblich verkompliziert hat.Diese Fragen beantwortet dieses Interview:Welche Teilsegmente des Maschinenbaus gerade besonders leiden.Welche Sanierungsmaßnahmen aktuell noch greifen – und welche nicht.Welcher branchentypische Umstand immer noch ein Trumpf für Maschinenbauer in Schwierigkeiten ist.Die Gesprächsteilnehmer:Host: Michael HedtstückGast: Ludwig Stern (Partner der Kanzlei Pluta)Dieser FINANCE-TV-Talk entstand in Kooperation mit Pluta. Das Interview ist Teil 3 unserer Serie mit Pluta zu Restrukturierung und Transformation in den spannendsten deutschen Branchen. Seien Sie gespannt auf Einblicke in Immobilien, Krankenhäuer, Maschinenbau, Handel, Elektro und Automotive. Außerdem sprechen wir über die Frage, wie man Insolvenzverschleppung vermeidet. ___________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Verpassen Sie keine Folge – hören Sie uns als Podcast auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music oder sehen Sie sich das Interview als Video auf Youtube an.
Thema: Service unter Druck: Wie Unternehmen Logistik und Ersatzteilversorgung krisenfest machen Gäste: Univ.-Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Michael Henke, Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML & Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik (LFO) an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund Dr.-Ing. Thomas Heller, Abteilungsleiter Anlagen- und Servicemanagement Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Lieferketten werden unsicherer, Ersatzteile sind nicht jederzeit verfügbar und geopolitische Krisen verändern die Spielregeln für den technischen Service. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Serviceorganisationen widerstandsfähiger und wirtschaftlicher aufzustellen. In dieser Folge des KVD ServicePodcast sprechen Moderator Michael Braun und KVD Geschäftsführer Carsten Neugrodda mit Prof. Dr. Michael Henke und Dr. Thomas Heller vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) darüber, warum klassische Effizienzstrategien heute nicht mehr ausreichen und wie Unternehmen ihre Service- und Logistikprozesse zukunftssicher gestalten können. Darum geht es in dieser Folge: / Warum Resilienz heute genauso wichtig ist wie Effizienz / Welche Auswirkungen geopolitische Krisen auf Service und Ersatzteilversorgung haben / Wie Unternehmen Lieferketten robuster gestalten können / Weshalb Ersatzteilmanagement zum strategischen Erfolgsfaktor wird / Welche Chancen KI, Predictive Maintenance und Wissensmanagement für den technischen Service bieten / Warum Kreislaufwirtschaft und Reparaturfähigkeit wirtschaftliche Vorteile schaffen / Welche Rolle neue Geschäftsmodelle wie Pay-per-Use künftig spielen Die wichtigsten Erkenntnisse: / Resilienz kostet zunächst Geld – fehlende Resilienz wird jedoch oft deutlich teurer. Unternehmen sollten deshalb Risiken systematisch bewerten und alternative Lieferanten, Lieferwege sowie Ersatzteilstrategien entwickeln. / Service und Logistik müssen enger zusammenarbeiten. Eine belastbare Ersatzteilversorgung entscheidet zunehmend über Kundenzufriedenheit, Anlagenverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. / Künstliche Intelligenz unterstützt Serviceorganisationen künftig bei der Einsatzplanung, der Fehlerdiagnose, der Ersatzteilprognose und dem Wissensmanagement. Sie ersetzt den Menschen nicht, sondern macht ihn produktiver. / Nachhaltigkeit ist längst kein reines Compliance-Thema mehr. Reparaturfähigkeit, Wiederaufbereitung und zirkuläre Wertschöpfung stärken gleichzeitig Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit. / Der beste Einstieg in die Transformation ist nicht das große KI-Projekt, sondern ein klar abgegrenzter Anwendungsfall mit messbarem Nutzen. Klein starten, Erfahrungen sammeln und anschließend gezielt skalieren. Mehr Informationen zum Fraunhofer IML: https://www.iml.fraunhofer.de
Sebastian ist Angestellter im Maschinenbau und hat sich innerhalb von zwölf Monaten ein zweites Standbein in der Kurzzeitvermietung aufgebaut. Im Gespräch verrät er, warum er sich bewusst gegen den naheliegenden Standort entschieden hat und welche Strategie hinter seinen Airbnb Wohnungen steckt. Wer glaubt, man bräuchte dafür zwingend eine Touristenstadt, wird hier umdenken.Du willst ebenfalls erfolgreicher Gastgeber werden und dir somit ein zweites Standbein aufbauen? Dann schaue auf dem folgenden Link vorbei und überzeuge dich selbst, ob wir die richtigen sind, dir diesen Weg zu zeigen. Ich freue mich auf dich!Jetzt eintragen:❯❯ https://saliconsulting.com/ ❮❮oder
Was passiert, wenn Unternehmen sich neu aufstellen müssen? Wenn Stellen wegfallen, Bereiche verändert werden oder ganze Organisationen auf den Prüfstand kommen? Und wie schafft man es, dabei wirtschaftlich sinnvoll zu handeln, ohne die Menschen aus dem Blick zu verlieren?In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Rupert Felder. Er ist Rechtsanwalt für Arbeitsrecht bei Schork Kauffmann Bremenkamp in Karlsruhe, war selbst Personalleiter in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, ist Honorarprofessor an der Hochschule RheinMain und gehört seit Jahren zu den führenden Köpfen im Personalmanagement.Gemeinsam sprechen wir über eines der anspruchsvollsten Themen für Unternehmen: Restrukturierung.Wir sprechen darüber:Warum jede Restrukturierung mit einer klaren Managemententscheidung beginnt: Weshalb Führung und Geschäftsleitung zuerst Klarheit schaffen müssen, bevor die Organisation folgen kann.HR als Projektleitung der Veränderung: Warum Restrukturierungen wie professionelle Projekte geführt werden müssen – mit Meilensteinen, Kennzahlen, Verantwortlichkeiten und einem klaren Plan.Die Rolle von Finance und Controlling: Welche finanziellen Aspekte berücksichtigt werden müssen – von Rückstellungen über Abfindungen bis hin zu den richtigen Zeitpunkten für Entscheidungen.Instrumente der Restrukturierung: Von betriebsbedingten Kündigungen über Transfergesellschaften bis zur Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit – welche Möglichkeiten Unternehmen tatsächlich haben.Individuelle statt standardisierte Lösungen: Warum Restrukturierungen selten nach Schema F funktionieren und wie kreative Lösungen dabei helfen können, bessere Ergebnisse für Unternehmen und Mitarbeitende zu erzielen.Menschlichkeit in schwierigen Entscheidungen: Wie Unternehmen auch in herausfordernden Situationen respektvoll, transparent und professionell handeln können.Diese Folge zeigt:Restrukturierung ist weit mehr als Stellenabbau.Sie ist ein strategischer Veränderungsprozess, der wirtschaftliche Vernunft, saubere Planung und menschliches Fingerspitzengefühl gleichermaßen erfordert.Jetzt reinhören – und erfahren, wie Unternehmen auch schwierige Veränderungen professionell und nachhaltig gestalten können.Und hier ist der Kontakt zu Rupert:➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-rupert-felder-4917642b5/ Diese Folge wird unterstützt von Uniwunder – Deutschlands größter StudierendenplattformÜber 80.000 Absolvent:innen suchen dort nach ihrem ersten JobFür Unternehmen: direkter Zugang zu jungen akademischen Talenten, Sichtbarkeit bei der Gen Z, Employer Branding über Social Media und ein passgenaues Recruiting-PaketJetzt, einen Monat kostenlos eine Stelle schalten auf
Unter den 10 besten Forschungsinstitutionen weltweit sind 9 chinesische. Harvard steht an dritter Stelle. Das ist nicht Zukunft — das ist heute. In diesem Live-Webinar zeigen vier Experten, was das konkret für den deutschen Maschinenbau bedeutet. Prof. Otthein Herzog berichtet aus dem Maschinenraum der chinesischen KI-Forschung. Ruwen Prochnow erklärt, warum humanoide Robotik gekommen ist, um zu bleiben — und welche Rolle deutsche Integratoren dabei spielen. Wolfgang Wiele zeigt, wie chinesische Medizintechnikunternehmen in 25 Jahren zu Weltmarktführern wurden. Und Arnd Nenstiel berichtet, was eine Gruppe von 20 Entscheidern auf der OAV-Lernreise nach Shenzhen wirklich erlebt hat — inklusive Xiaomis Showroom mit Reiskochern und Autos. China nicht nur als Wettbewerber denken — sondern als Technologiepartner. Das ist die These dieses Webinars.
Ökonom Sander Tordoir warnt vor einem „China-Schock 2.0“: Chinas massive Subventionen, Überkapazitäten und Exportoffensive setzen zentrale deutsche Branchen wie Autoindustrie, Maschinenbau und Chemie zunehmend unter Druck. Im Gespräch mit Paul Ronzheimer erklärt er, warum Deutschland diesmal im Zentrum des wirtschaftlichen Schocks steht, Hunderttausende Industriearbeitsplätze gefährdet sein könnten – und warum Friedrich Merz und Europa aus seiner Sicht jetzt handeln müssen.
Die Ernennung von Thorsten Frei löst nicht gerade Begeisterung in der Unionsfraktion aus. Dabei bietet sie für den Bundeskanzler womöglich mehr Vor- als Nachteile.
Wann genau wurde ein Unternehmen insolvent? Die Antwort auf diese Frage entscheidet im Nachhinein darüber, ob die Verantwortlichen Insolvenzverschleppung begangen haben. Für nahezu jeden Manager eines angeschlagenen Unternehmens stellt die nachträgliche Beschuldigung wegen Insolvenzverschleppung ein Horrorszenario dar. „Die Geschäftsführer haben immer den Nachteil, in die Vorausschau gehen und Prämissen setzen zu müssen, während die Gerichte im Nachgang das Ganze mit dem Wissen überprüfen können, wie die Sache ausgegangen ist“: So beschreibt der Restrukturierer Simon Eickmann von der Kanzlei Pluta die besondere Herausforderung, die das Haftungsrisiko für Restrukturierer so groß macht. Die gute Nachricht: „Eine sorgfältige, auf Prämissen basierende Liquiditätsplanung senkt das persönliche Risiko, in den Bereich der Insolvenzverschleppung zu geraten, um nahezu 100 Prozent.“ Diese Fragen beantwortet dieses FINANCE-TV-Interview:Was genau Manager dokumentieren und wie sie vorausplanen müssen, um sich im Zweifelsfall gut verteidigen zu können Was alles in eine gerichtsfeste Liquiditätsplanung hineingehörtWie sehr die Realität im deutschen Mittelstand von den Notwendigkeiten abweichtDie Gesprächsteilnehmer:Host: Michael Hedtstück Gast: Simon Eickmann (Partner der Kanzlei Pluta)Dieser FINANCE-TV-Talk entstand in Kooperation mit Pluta. Das Interview ist Teil 2 unserer Serie mit Pluta zu Restrukturierung und Transformation in den spannendsten deutschen Branchen. Seien Sie gespannt auf Einblicke in Immobilien, Krankenhäuer, Maschinenbau, Handel, Elektro und Automotive. Außerdem sprechen wir über die Frage, wie man Insolvenzverschleppung vermeidet. ________________________________________________________________ Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
Ein Familienbetrieb aus der Lausitz baut Luftfilter für Kunden weltweit. Co-Geschäftsführer Alexander Jakschik ist Vizechef des Maschinenbau-Verbands VDMA. Die Lohnnebenkosten sieht er als größtes Problem der Industrie.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
In dieser Folge sprechen wir über interkulturelle Mediation am Beispiel der US-amerikanischen und der deutschen Praxis. Wir sprechen mit Annette Doyle über ihren beruflichen Weg zwischen Deutschland und den USA und darüber, warum Mediation gerade in technischen und ingenieurgeprägten Branchen wichtig ist, weil Konflikte dort oft auch eine menschliche und relationale Ebene haben. Wir greifen außerdem auf, wie Annette über Non-Violent Communication zur Mediation gekommen ist und welche Elemente aus ihrer Ausbildung, die sie bei INKOVEMA in Leipzig absolviert hatte, sie in ihre Arbeit in den USA übertragen hat, etwa strukturiertes Vorgehen, aktives Zuhören, Entschleunigung und das Erkennen des organisational relevanten Konfliktthemas. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kulturellen Anpassung von Mediation in den USA, der Rolle informeller und beziehungsorientierter Verfahren sowie auf Community Mediation und freiwilligem Engagement.
► Hier direkt zum kostenlosen Plan-B-Webinar am Dienstag, 21.07.2026 um 20:00 Uhr anmelden:
Bis zu ihrer Alpentour ist die Maschinenbau-Studentin Patricia Bömcke nie alleine unterwegs gewesen. Denn immer waren die Schwestern, die Eltern, die Freunde, die WG dabei. Das rief nach einem Alleingang. Ihr Ziel: mit dem Rad über die Alpen. Wie war's? Von Gisela Steinhauer.
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 264: Sommersonne, Sonnenschein – und im Hintergrund tickt die wirtschaftliche Zeitbombe? Willkommen in der letzten, herrlich ungeschminkten Ausgabe von Staffing-Fakten & Flurfunk vor der Sommerpause! André hat nämlich bereits gepackt. Kurz vor dem Senden des neuen Reports funkt die Realität dazwischen: Die Energiepreise explodieren, Krisenherde brennen und der lang ersehnte Aufschwung droht im Keim zu ersticken. Wir besprechen, warum das "neue Real" vor allem bedeutet, Unsicherheit als Dauerzustand zu akzeptieren, und blicken mit der legendären Beveridge-Kurve tief in die nackten Zahlen. Ist die aktuelle Lage wirklich so schlimm wie die Finanzkrise oder ist das eine reine subjektive Wahrnehmung? Wir decken auf, warum die Zeitarbeit in einer handfesten strukturellen Krise steckt (Automotive und Maschinenbau lassen grüßen), während das Freiberufler-Segment im Juni 2026 mit einem Plus von 12,8 % massiv boomt. Außerdem im Gepäck: Einblicke in den hochlukrativen Defense-Markt, das legendäre Rededuell "HR vs. Staffing" auf der TALENTpro und die bittere Wahrheit über das schleppende Feedback zur Branchen-Gehaltsstudie. Pack die Kopfhörer ein und hol dir die perfekte Dosis Branchen-Insider für den Strand!
Martin ist Experte für Qualitäts- und Prozessmanagement mit über 40 Jahren Praxis — zuletzt als QM-Leiter in einem Großkonzern und seit fünf Jahren selbstständig. Martin erklärt, wie kleine und mittlere Unternehmen, besonders in Kunststoffverarbeitung, Recycling und Maschinenbau, von Konzern-Standards profitieren können, wenn sie in neue Märkte wie Automotive oder Defense wechseln. Er teilt ein konkretes Projektbeispiel und drei Praxis-Tipps: Fehler als Erkenntnis-Investment nutzen, Prozessvisualisierung nach Pareto-Prinzip fokussieren und regelmäßige, partnerschaftliche Audits durchführen. Zudem betont er den Mehrwert interdisziplinärer Zusammenarbeit innerhalb des Expertennetzwerks 50+. Ideal für KMU, die Qualität stärken und Prozesse skalieren wollen.
Fachkräfte fehlen, Varianten werden mehr – und trotzdem soll fehlerfrei montiert werden. In dieser Folge Zukunft KMU To Go zeigen wir, wie KMU Montage mit digitalen Arbeitsanweisungen absichern. In vielen mittelständischen Betrieben hängt die Montagequalität an einzelnen Personen. Die erfahrene Kollegin weiß, welche Schraube bei welcher Variante fehlt – aber was passiert, wenn sie krank ist, in Rente geht oder das Team wächst? Genau hier wird es kritisch: Steigende Variantenvielfalt, kürzere Lieferzeiten, Dokumentationspflichten in Branchen wie Automotive, Maschinenbau oder Schaltschrankbau – und gleichzeitig immer weniger Fachkräfte. Digitale Montage bedeutet nicht, ein PDF auf ein Tablet zu legen. Es geht darum, Arbeitswissen aus Köpfen, Ordnern und Zurufen in geführte, digitale Prozesse direkt am Arbeitsplatz zu überführen. Eine interaktive Schritt-für-Schritt-Anweisung auf Tablet, Touchscreen oder Industrieterminal – aktuell, zentral gepflegt und mit Bildern, Videos oder CAD-Zeichnungen ergänzt.
Die deutsche Immobilienbranche steckt in einer tiefen Krise. Was jahrelang funktionierte – Wachstum mit Fremdkapital, gestützt durch Null- und Niedrigzinsen – bricht nun unter gestiegenen Finanzierungskosten, explodierenden Baupreisen und wachsenden Leerständen zusammen. Zusätzlichen Druck erzeugen verschärfte ESG-Anforderungen, die vor allem Bestandshalter älterer Gewerbeimmobilien vor enorme Investitionsherausforderungen stellen.Sascha Witt, Head of Real Estate im Geschäftsfeld Sanierung und Restrukturierung bei Pluta Rechtsanwalts GmbH, begleitet Unternehmen in genau solchen Situationen. „Die Branche ist immer noch in einer Phase der Bereinigung und in der Transformation“, so seine Beobachtung. Im Gespräch mit FINANCE TV zeigt er auf, welche konkreten Hebel jetzt helfen – und wer gestärkt aus dieser Phase hervorgehen wird.Das erwartet Sie im Talk:Warum die Gleichzeitigkeit von Zinswende, Kostenexplosion und ESG-Druck die Branche gerade jetzt so hart trifft.Welche konkreten Hebel Asset Manager jetzt nutzen können, um Leerstände abzubauen und Werte nachhaltig zu steigern.Wann Immobilienunternehmen das Gespräch mit ihrer Bank suchen sollten – und mit welcher Strategie.Welche Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.Die Gesprächsteilnehmer:Host: Julia Schmitt (FINANCE Magazin)Gast: Sascha Witt (Pluta)Dieser FINANCE-TV-Talk entstand in Kooperation mit Pluta. Das Interview ist Teil 1 unserer Serie mit Pluta zu Restrukturierung und Transformation in den spannendsten deutschen Branchen. Seien Sie gespannt auf Einblicke in Immobilien, Krankenhäuer, Maschinenbau, Handel, Elektro und Automotive. Außerdem sprechen wir über die Frage, wie man Insolvenzverschleppung vermeidet.----------------Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
In dieser Episode habe ich wieder einmal eine beeindruckende Frau zu Gast. Silvia Renkes, Diplom-Ingenieurin, ehemalige Projektmanagerin in der Motoren- und Fahrzeugentwicklung, die vor 5 Jahren den Absprung aus der klassischen Karriere gewagt hat und heute als NLP Master, Energetisch-emotionale Systemlehrerin und History Clearing Coach Führungskräfte und Menschen beim Thema Veränderung begleitet.Ich durfte selbst schon mit ihr arbeiten und das History Clearing am eigenen Leib erleben, eine total beeindruckende Erfahrung und genau deswegen wollte ich euch diese Arbeit im Podcast einmal näher bringen. In dieser Episode sprechen wir über:Silvias Weg – vom Maschinenbau und der Motorenentwicklung zur Mentorin und CoachWarum sie nach Jahren in der Industrie den Ausstieg gewagt hat – und was seitdem passiert istDas Kosha-Modell: die fünf Hüllen des Menschen – und warum echte Veränderung auf mehreren Ebenen gleichzeitig passiertWas History Clearing überhaupt ist – und warum alte Familienmuster uns oft unbewusst blockierenGlaubenssätze erkennen, aufdecken und wirklich loslassen – nicht nur im KopfDen eigenen Körper als Messinstrument nutzen – was das bedeutet und wie es funktioniertWarum Wissen allein nicht reicht – und was den Unterschied macht, wenn Veränderung wirklich gelingtÜber Silvia RenkesSilvia Renkes ist Diplom-Ingenieurin, NLP Master, Energetisch-emotionale Systemlehrerin und History Clearing Coach. Nach einer langen Karriere im internationalen Projektmanagement und der Fahrzeugentwicklung hat sie vor fünf Jahren den Weg in die Selbstständigkeit gewählt. Heute begleitet sie Führungskräfte und Menschen in Veränderung – bei beruflichen wie privaten Neuausrichtungen – mit einem einzigartigen Mix aus analytischer Klarheit und energetisch-systemischer Tiefe. Sie ist Mama von zwei Teenager-Söhnen und lebt im Rheinland.
Arnds kühne Expertise („Frankreich könnte eventuell zum erweiterten Kreis der Favoriten gezählt werden“) scheint sich zu bewahrheiten. Marokkos hochgelobte Truppe stand jedenfalls ehrfurchtsvoll Spalier für Mbappé und Kollegen. Hätte nicht wenigstens der argentinische Referee ein wenig Spannung ins Spiel gebracht, wäre das ein ganz lahmer Zock geworden. Philipps und Arnds Analyse dreht sich diesmal um die letzte gute Platte von U2, Samenstau im Maschinenbau und den DFB-Deal mit Kloppo. Jetzt reinhören, bevor die beiden Hosts aus finanzieller Not RB-Markenbotschafter werden! +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/ZeiglerundKoester +++ Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gern an podcast@11freunde.de Werbepartner Saily ➼ Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzt den Code zeiglerkoester beim Checkout vor eurer Reise. Downloadet jetzt die Saily App oder geht zu https://saily.com/zeiglerkoester ⛵ Werbepartner Klarna ➼ Hol mehr aus deinen Reisen mit Klarna Mitgliedschaft. Sichere dir jetzt 30 % Rabatt auf Premium oder Max für 3 Monate, nur für Neukunden bis zum 31.07.2026. Es gelten die AGB. Mehr unter https://l.klarna.com/22XC/koster Eine Produktion im Auftrag von RTL+ +++ Hosts: Arnd Zeigler und Philipp Köster Redakteur: Tim Pommerenke Audioproduzentin und Sprecherin: Henni Koch Sounddesign: Ekki Maas Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
LBBW Research2Go – Der Unternehmens-Podcast der Landesbank Baden-Württemberg
Seit der „Zeitenwende“ 2022 hat sich der Blick auf Sicherheit und Verteidigung in Europa grundlegend verändert. Das hat spürbare Folgen für Märkte, Unternehmen und deren Finanzierung. In der aktuellen Folge von „LBBW Research2Go“ spricht Dr. Berndt Fernow mit Stefan Maichl, Analyst für Maschinenbau und Verteidigung, sowie Norman Wahl, Leiter Corporate Finance Advisory, über ein Umfeld, in dem plötzlich Milliardenprogramme, neue Technologien und alte Industrien aufeinander treffen. Das Gespräch zeigt, wie sich Verteidigungsausgaben in Industrieaufträge verwandeln, wo sich für Unternehmen neue Wachstums- und Diversifikationschancen ergeben und welche Rolle die LBBW dabei spielt. Wer verstehen will, wie „Zeitenwende“ konkret in Unternehmensbilanzen, Strategien und Kapitalstrukturen ankommt und welche Fragen sich Entscheider jetzt stellen sollten, bekommt in dieser Episode Antworten aus Analysten- und Beratersicht. Website LBBW Research: https://www.LBBW.de/researchBitte beachten Sie den über nachfolgenden Link aufrufbaren Disclaimer: https://www.lbbw.de/disclaimer
Stell dir vor, du gehst einmal im Jahr ins Fitnessstudio. Acht Stunden am Stück. Danach wunderst du dich, dass du null fitter bist — aber dafür einen Muskelkater hast, dass du nicht laufen kannst. Klingt bescheuert? Genau so läuft Vertriebsteam trainieren in den meisten Unternehmen. Einmal im Jahr ein Seminar. Zwei Tage Vollgas. Danach passiert: nichts. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich geh auf ein Event, schreib zehn Seiten voll, leg den Block zuhause weg — und guck nie wieder rein. Nach zwei Wochen ist nämlich alles weg. Das ist nämlich kein persönliches Versagen. Schon 1885 hat Hermann Ebbinghaus die Vergessenskurve entdeckt: Ohne Wiederholung verschwindet Gelerntes innerhalb weniger Wochen. Völlig egal, wie gut der Trainer war. Gegen Biologie kommt kein Seminar an. Trotzdem buchen Vertriebsleiter Jahr für Jahr dieses Format. Und wundern sich, dass die Zahlen nicht besser werden. Dabei weiß die Forschung längst: Vertriebsteam trainieren funktioniert nämlich nur als Daily Practice — nicht als Jahresevent. Die besten Sales-Organisationen der Welt machen das seit Jahren. Nicht weil sie schlauer sind. Sondern weil sie gemerkt haben: Tägliches Üben schlägt jedes Seminar. Und zwar immer. Wie Elite-Teams ihr Vertriebsteam trainieren — und du es kopieren kannst. Seminare sind nicht falsch. Im Gegenteil: Sie sind wichtig. Da gehst du aus der Komfortzone, lernst neue Konzepte, wirst gefordert. Aber das Problem ist nicht das Seminar. Das Problem ist, was danach passiert: nämlich nichts. Und genau hier setzt die Sales-Routine der Top-Performer an. Die Lernforschung nennt das „Distributed Practice" — verteiltes Üben. Eine aktuelle Meta-Analyse mit 242 Studien und über 169.000 Teilnehmern zeigt: Verteiltes Üben gehört zu den effektivsten Lernmethoden überhaupt. Eine Studie von Mawson & Kang aus 2025 belegt eine Effektstärke von d = 0,54. Das ist übrigens signifikant. Und zwar nicht nur im Vertrieb — in jedem Feld, von Musik bis Medizin. Die Zahlen aus der Praxis sind noch klarer. Salesforce-Daten zeigen: High-Performing-Teams coachen 2,4-mal häufiger als der Durchschnitt. Außerdem hat CSO Insights ermittelt: Verkäufer mit wöchentlichem Team-Coaching schließen 27 % mehr Deals ab. Ab drei Stunden pro Monat steigt die Quotenerreichung messbar. Und das Entscheidende: Die Gewinnerteams coachen nicht einfach mehr Stunden. Sie coachen vor allem dieselbe Fähigkeit über Wochen — bis das Verhalten automatisch sitzt. Erst dann kommt das nächste Thema. Das ist echte Sales-Routine. Die Wissenschaft hinter der Daily Practice: Warum Wiederholung alles ist. Neurowissenschaftlich passiert bei täglichem Üben etwas Entscheidendes. Bei jeder Wiederholung bildet sich nämlich Myelin um die aktiven Nervenbahnen — eine Art Isolierschicht. Dadurch werden Signale schneller und präziser weitergeleitet. Die Universität Oxford hat das messbar nachgewiesen: Wiederholtes Üben verändert die Struktur deines Gehirns. Buchstäblich. Und genau so funktioniert Gewohnheitstraining im Vertrieb. Einwandbehandlung ist kein Intelligenztest. Discovery-Fragen sind keine Talentfrage. Preisgespräche brauchen keine zwanzig Jahre Erfahrung. Das sind Skills. Und Skills werden durch Wiederholung automatisiert. Wie Fahrradfahren. Wie Zähneputzen. Du denkst nicht drüber nach — du machst es einfach. Genau das passiert, wenn du anfängst, dein Vertriebsteam trainieren zur täglichen Routine zu machen. Gong Labs hat das praktisch bestätigt. Die Analyse Tausender Verkaufsgespräche zeigt nämlich: Die besten Reps sprechen den Preis 40 % später an als der Durchschnitt. Nicht weil sie charismatischer sind. Sondern weil sie diese Fähigkeit so oft geübt haben, dass sie automatisch abläuft. Sie können sich komplett auf den Kunden konzentrieren, während ihr Gehirn die Technik im Hintergrund abspult. Dein Daily-Practice-Plan: So trainierst du dein Vertriebsteam in 15 Minuten am Tag. Jetzt wird es konkret. Du brauchst genau drei Bausteine für dein Gewohnheitstraining. Baustein 1: Solo-Einheiten — 15 Minuten am Tag. Jeder im Team bekommt einen festen Wochenplan. Montag: Einwandbehandlung. Dienstag: Discovery-Fragen. Mittwoch: Elevator Pitch. Donnerstag: Abschlusstechniken. Freitag: Storytelling. Klingt nach nichts? 15 Minuten × 5 Tage × 50 Wochen ergeben über 60 Stunden Team-Coaching im Jahr — pro Person. Plus die gemeinsamen Sessions. Zusammen sind das knapp 80 Stunden. Mehr Training, als die meisten Vertriebsteams in fünf Jahren bekommen. Baustein 2: Team-Sessions — 30 Minuten im Weekly. Dein Vertriebsmeeting hat einen festen Trainingsblock. Kein „wenn noch Zeit ist". Das ist der wichtigste Teil. Konkret machst du: Kurze Rollenspiele in Zweierteams, fünf Minuten pro Durchgang, danach gegenseitiges Feedback. Oder Best-Practice-Runden: Wer hatte den geilsten Abschluss diese Woche? Wie hast du das gemacht? Oder Fuck-Up-Runden: Wo bist du voll vor die Wand gelaufen? Alle denken mit. Genau so entsteht echte Sales-Routine im Team. Baustein 3: KI als Sparringspartner. Deine KI ist rund um die Uhr verfügbar. Kein genervter Kollege, keine Terminabsprache. Du sagst morgens: „Spiel einen skeptischen CFO aus dem Maschinenbau, der ein günstigeres Konkurrenzangebot auf dem Tisch hat." Und dann übst du. Genauer gesagt: Tools wie Yoodli analysieren zusätzlich Sprachtempo, Füllwörter und Überzeugungskraft. Das ist kein generisches Rollenspiel. Das ist messerscharfes Team-Coaching auf deine Branche zugeschnitten. Der entscheidende Trick: Verslotten — oder warum die meisten scheitern. Hier stirbt jedes Gewohnheitstraining. Nicht am Konzept — an der Umsetzung. Daily Practice funktioniert nämlich nur, wenn sie ein fester Termin ist. Feste Slots im Kalender. Mit Reminder. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. „Das mach ich irgendwann zwischendurch" — vergiss es. Das fällt als Erstes raus. Ich hab es nämlich selbst erlebt. Monatelang wollte ich täglich eine bestimmte Übung machen. Passiert ist: nichts. Es hat erst funktioniert, als ich mir feste Slots eingetragen habe. Mit Erinnerung auf dem Handy. Bing Bong — Pitch üben. Bing Bong — Discovery-Fragen. Was nicht im Kalender steht, findet nicht statt. So einfach ist das. Noch ein Tipp: Buddy-System. Gib jedem im Team einen Trainingspartner. Einmal am Tag kurzer Check: „Hast du deine 15 Minuten gemacht?" Zusammen trainieren verdoppelt die Verbindlichkeit — wie im Fitnessstudio. Du gehst einfach eher hin, wenn jemand auf dich wartet. Warum die meisten Vertriebsleiter es trotzdem nicht machen. Es gibt ein Paradox. Ein Zwei-Tages-Seminar fühlt sich nach richtigem Training an. 15 Minuten am Tag fühlen sich nach nichts an. Nach Spielerei. Entsprechend schwer ist es, das Budget dafür zu rechtfertigen. „Wir haben doch ein Seminar gemacht" klingt gut im Jahresbericht. „Wir üben jeden Tag 15 Minuten" — naja. Aber die Zahlen lügen nicht. CSO Insights zeigt: Hochwirksame Teams setzen 4,8-mal häufiger auf Reinforcement als auf Einmalseminare. 4,8-mal! Und die neuronale Bahnung braucht allerdings Zeit: einfache Skills zwei bis vier Wochen, komplexe Verhaltensmuster zwei bis sechs Monate. Wenn es aber einmal sitzt, sitzt es. Automatisch. Ohne Nachdenken. Und zwar für immer. Das ist übrigens kein Hexenwerk. Das ist Biologie. Wenn du anfängst, dein Vertriebsteam trainieren als Daily Practice zu denken — nicht als Event, sondern als Routine — dann verändert sich alles. Nicht über Nacht. Aber Stück für Stück. Woche für Woche. Und zwar automatisch.
Einblick. Zweiblick. Weitblick. Digital Enterprise Services im Gespräch
Der Cyber Resilience Act stellt den Maschinenbau vor neue Herausforderungen: Sicherheits- und Updatepflichten, Schwachstellenmanagement und Verantwortung entlang der Lieferkette werden zum Standard – noch hat das in der Branche aber längst nicht überall die nötige Aufmerksamkeit. HOMAG zeigt als Vorreiter, wie sich diese Vorgaben mit einer „Burg“ als Schutzkonzept in der Praxis handhabbar machen lassen: einer abgeschotteten Maschinenumgebung mit klaren Zugängen und kontrolliertem Datenverkehr. Welche Folgen der CRA für Maschinenbau, Shopfloor und Zulieferteile hat, diskutieren im Podcast Timo Zimmermann (HOMAG) und Christoph Eckert (Siemens).
Du hast in Deine Website investiert, Dein Angebot steht, Deine Leistungen sind gut – und trotzdem passiert zu wenig. Kein Sog, zu wenig Anfragen, kein roter Faden. Was fehlt, ist oft nicht mehr Sichtbarkeit, sondern das richtige Zusammenspiel aller Teile. In dieser Episode spricht Arno Fischbacher mit Wolfgang Beckert, Webstratege und Gründer von WebAufwind, über die Frage, was ein funktionierendes Unternehmenssystem wirklich ausmacht – und welche Rolle dabei die menschliche Stimme und authentische Kommunikation spielen. In dieser Episode erfährst Du: warum eine gut gestaltete Website trotzdem wirkungslos bleibt, wenn die Grundfrage fehlt: Für wen ist sie eigentlich gemacht? wie Wolfgang Beckert mit einem einzigen Drei-Sekunden-Test herausfindet, ob eine Website funktioniert – oder nicht welche Rolle Ehrlichkeit und Transparenz spielen, wenn Du online Vertrauen aufbauen willst warum Unternehmer:innen oft zu viel präsentieren und zu wenig fragen – und wie sich das rächt wie ein Expertennetzwerk funktioniert, das nicht auf Selbstdarstellung, sondern auf echtem Mehrwert für Kund:innen aufgebaut ist was KI-Sichtbarkeit heute bedeutet – und warum die menschliche Stimme dabei wichtiger wird, nicht unwichtiger was Wolfgang Beckerts ungewöhnlicher Lebensweg von Maschinenbau über Heilerziehungspflege bis zur Webstrategie mit gutem Unternehmertum zu tun hat Ob Du als Coach, Berater:in, Handwerker:in oder Führungskraft unterwegs bist: Die Frage, ob Deine Kommunikation wirklich auf Dein Gegenüber ausgerichtet ist – oder hauptsächlich auf Dich selbst –, ist eine der entscheidendsten im Berufsalltag. Wolfgang Beckerts Ansatz erinnert daran, dass Systeme dann funktionieren, wenn alle Teile ineinandergreifen: die Website, die Positionierung, das persönliche Auftreten und eben die Stimme. Was in der Webstrategie gilt, gilt im Kundengespräch, im Meeting und auf der Bühne genauso. Hörimpuls Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Auftritt – ob online oder im direkten Gespräch – noch nicht das widerspiegelt, was Du wirklich kannst und bist, dann ist diese Episode ein guter Einstieg. Hör rein, lass Dich von Wolfgangs Systemdenken inspirieren – und nimm Dir danach einen Moment, um Dein eigenes Getriebe zu überprüfen. Mein Interviewgast: Wolfgang Beckert ist Webstratege, Gründer von WebAufwind und Veranstalter des Zahnrad-Kongresses. Mit einem ungewöhnlichen Hintergrund aus Maschinenbau, Bibelschule und Heilerziehungspflege bringt er technische Präzision, menschliches Gespür und klare Werte in seine Arbeit mit Unternehmer:innen, Handwerksbetrieben und Coaches. Sein Ansatz: nicht Einzelmaßnahmen optimieren, sondern das gesamte System zum Laufen bringen.
Bluttat von Stade: eine Tragödie mit Ankündigung +++ Bluttat von Stade: Das Protokoll einer angekündigten Katastrophe? +++ Frankreichs Jugendhilfe in der Gewaltspirale: Zwei tote Jugendliche und ein Staat in Erklärungsnot +++ Maschinenbau am Abgrund: Deutschlands Schlüsselindustrie in der Abwärtsspirale +++ DFB: Der Fisch stinkt vom Kopf her – Gespräch mit Olaf Opitz über das Abschneiden der deutschen Mannschaft +++ TE Energiewendewetter +++ Dieser Wecker wird unterstützt von der INNOMOTION AG. Hier erfahren Sie mehr: www.doppeltsteuernsparen.de Innomotion AG – mit wissenschaftlicher Expertise in der Beratung rund um Kauf, Bewertung und Verwertung von Ideen, Innovationen und Schutzrechten. Das Innomotion-Konzept basiert auf höchstrichterlicher Steuerrechtsprechung und eröffnet eine steuerlich gesicherte, einzigartig attraktive wirtschaftliche Struktur – für massiven Mehrwert und doppelten Effekt. Hier erfahren Sie mehr https://www.doppeltsteuernsparen.de. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Wir waren in der Tagesschau, der Süddeutschen Zeitung, der FAZ, dem Handelsblatt – alles ohne PR-Agentur und rein organisch entstanden. Dina Reit weiß, wie man Sichtbarkeit erzeugt. Die CEO von SK Laser in zweiter Generation ist heute eine der bekanntesten Stimmen für das Thema Unternehmensnachfolge in Deutschland. Doch der Weg an die Spitze des mittelständischen Maschinenbauunternehmens war kein romantischer Spaziergang.Im Gespräch mit Carsten Puschmann räumt Dina mit Vorurteilen auf. Sie erzählt offen von ihrem holprigen, planlosen Einstieg ins Familienbusiness, der harten Realität im B2B-Anlagenbau und dem Moment nach zwei Monaten, in dem sie wusste: „Wir brauchen eine externe Beraterin, sonst lass ich es.“ Eine Folge über ehrliche Persönlichkeitsentwicklung, die immense Charakterstärke, die Gründer beim Loslassen brauchen, und die Frage, wie man LinkedIn als echtes Werkzeug für Leads, Talente und Markenaufbau nutzt.Wir reden über
WITRON rückt mit dem Order Picking Network, kurz OPN, die Logistik in eine neue Perspektive. Nicht mehr allein die Leistung der Automatisierung steht im Mittelpunkt, sondern der Gesamt-Beitrag im Zusammenspiel von Warehouse, Transport, Store und Enterprise-Ebene. Für die beiden WITRON CEOs Helmut Prieschenk und Karl Högen markiert OPN deshalb einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Optimierung im Logistikzentrum, hin zu einer durchgängigen, datenbasierten und dynamischen Netzwerkoptimierung.
In diesem Podcast-Gespräch diskutiere ich mit Sascha Hesse die Herausforderungen und Anforderungen der NIS 2-Richtlinie in der Cybersecurity für Unternehmen, insbesondere im Maschinenbau. Es werden praktische Schritte, gesetzliche Hintergründe und die Bedeutung einer Sicherheitskultur in Unternehmen beleuchtet. Die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security) ist eine EU-weite Cybersicherheitsrichtlinie. Ihr Ziel ist es, Unternehmen und kritische Infrastrukturen besser vor Cyberangriffen und IT-Ausfällen zu schützen sowie ein einheitliches Sicherheitsniveau in der gesamten Europäischen Union zu etablieren. Nur stellt sich dann die großen Fragen: wen Betrifft die Richtline überhaupt? wie muss ich mich verhalten und welche Schritte muss ich einleiten, wenn mein Unternehmen betroffen ist? kann ich das selbst machen, oder brauche ich externe Dienstleister? mit welchen Kosten muss hier gerechnet werden? All diese und noch weitere sehr spannende Punkte werden wir in dem Gespräch beleuchten und etwas Licht ist Dunkel der EU-Richtlinen bringen. weiterführende Links: AGOR AG: https://agor-ag.com/ Gesellschaft für Cyberethik: https://agora-future.de/
Abfälle sind wertvolle Rohstoffquellen und Recycling ist für eine Kreislaufwirtschaft die zwingend notwendige Voraussetzung. Deutschlands Bilanz im Sammeln und Wiederverwerten von Materialien aller Art kann sich sehen lassen - auch, weil die benötigte Technologie weiterentwickelt wird. Luft nach oben gibt es aber noch genug, sowohl in den etablierten Recyclingprozessen als auch in der Wiederverwertung anderer Stoffe wie zum Beispiel Baustoffe oder Textilien. Abfälle müssen von der Gesellschaft grundsätzlich stärker als Wertstoffe anerkannt und als solche behandelt werden. Es braucht größere Mengen an richtig gesammelten Abfällen, um Recyclingmaschinen lohnend betreiben zu können, erläutert Michael Ludden, Geschäftsführender Gesellschafter von Sutco Recycling Technik. Umgekehrt machen Leichtsinn und Gedankenlosigkeit erhebliche Probleme: Jede Batterie ist ein potenzieller Brandherd, wenn sie im Hausmüll landet, warnt Dr. Sarah Brückner, Leiterin VDMA Umwelt und Nachhaltigkeit. Nicht nur in den Sortieranlagen entstehen deshalb täglich Brandvorfälle, auch Müllfahrzeuge sind gefährdet. Produktion: New Media Art Pictures
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Wir müssen reden! Ein Scrum Master & NLP Coach im lockeren Gespräch
Heute geht es um die Herausforderungen deutscher Mittelständler – von lähmender Bürokratie bis zum drohenden Innovationsstau. Gemeinsam mit unserem Gast Benno Löffler diskutieren wir, warum klassische Steuerungslogiken oft versagen, wie brauchbare Illegalität zur Rettung wird und wieso echte Wertschöpfung mehr Mut zur Deregulierung braucht. Wir beleuchten, wie Führungskräfte den Fokus neu setzen können, um Selbstwirksamkeit und Innovationskraft zurückzugewinnen. Dabei teilen wir prägnante Erfahrungen aus dem Maschinenbau, sprechen über die Kraft von Fehlerkultur und warum Vertrauen oft der entscheidende Hebel ist.
Die hy Consulting Group baut sein Pricing-Team weiter aus und Folge 128 ist der offizielle Einstand eines neuen Partners. Dr. Amadeus Petzke startet am 01. Juni 2026 mit fast 25 Jahren Erfahrung in Pricing und Commercial Excellene. Davon war er knapp 20 Jahre bei BCG als Leader Pricing Enablement Center Europe und danach als Partner bei Monitor Deloitte mit Verantwortung für Product & Pricing sowie alle digitalen Pricing-Kooperationen. Was ihn zum perfekten Fit für hy macht, ist die Kombination aus echter Industrieexpertise in Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik und Baustoffen auf der einen Seite und dem digitalen Mindset auf der anderen. Viele Industrieunternehmen stehen gerade vor enormen Herausforderungen rund um Geschäftsmodelle, Vertrieb und Pricing und genau dafür ist hy nun künftig noch besser aufgestellt. Das Gespräch liefert Stoff für alle, die tiefer gehen wollen als die Preisliste. Beim Value-based Pricing beschreibt Amadeus ein Muster, das er in fast jedem Projekt wiedersieht: Unternehmen kommen mit dem Narrativ, sie hätten die besten Produkte, der Vertrieb schöpfe nur nicht den richtigen Preis ab. Für ihn greift das zu kurz und klingt dem Kunden gegenüber schlicht unfair. Pricing muss nach vorne gedacht werden, als echtes Win-win bei dem beide Seiten am gemeinsam geschaffenen Mehrwert partizipieren. Beim Thema Sustainability Pricing, sein wie er es nennt zweiter Bildungsweg, hat er eindeutige Erfahrungen gemacht: Green Premiums gibt es im B2B bis auf regulatorisch erzwungene Ausnahmen nicht. Ein Farbenhersteller, der mehr verdient wenn sein Kunde zu viel Farbe verbraucht, hat kein Nachhaltigkeitsproblem sondern ein strukturelles Pricing-Problem. Wie Amadeus es auf den Punkt bringt: „Was mich wirklich differenziert am Markt von meinen Wettbewerbern ist die Fähigkeit, immer den besten Preis zu finden für das Produkt beim Launch, aber auch entlang des Lebenszyklus." Über den Gast Dr. Amadeus Petzke ist seit Juni 2026 Partner im Pricing and Sales Team bei hy Consulting Group. Zuvor war er knapp vier Jahre Partner bei Monitor Deloitte als Market Offering Lead Product & Pricing sowie davor knapp 20 Jahre bei BCG, zuletzt als Partner and Associate Director und Leader des Pricing Enablement Center Europe. Er hat an der HHL Leipzig Graduate School of Management studiert und am Karlsruher Institut für Technologie in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Sein Fokus liegt auf Pricing-Transformation in der Industrie, vor allem in Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik und Baustoffen, sowie auf der Frage, wie Unternehmen nachhaltige Pricing-Fähigkeiten aufbauen statt sich einmalig zu optimieren.
Die Industrie wartet auf Reformen – und wird immer ungeduldiger. Der ostdeutsche Maschinenbau sagt: Wir können Transformation. Man muss uns nur lassen. Und: Abschiebezentren als letzter Baustein in der neuen europäischen Asylpolitik. Grieß, Thielko
Die Industrie wartet auf Reformen – und wird immer ungeduldiger. Der ostdeutsche Maschinenbau sagt: Wir können Transformation. Man muss uns nur lassen. Und: Abschiebezentren als letzter Baustein in der neuen europäischen Asylpolitik. Grieß, Thielko
Die Schweizer Tech-Industrie blickt mit Sorge auf die internationalen Handelskonflikte. Swissmem-Präsident Martin Hirzel über unsichere US-Zölle, die existenzielle Bedrohung durch die EU und die Folgen des Nahost-Kriegs für die Lieferketten. Swissmem-Präsident Martin Hirzel zieht für die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) eine vorsichtig positive Bilanz zum Start ins Jahr 2026: Aufträge, Umsatz und Exporte legen leicht zu - vor allem dank des Booms bei KI-Datencentern, von dem Elektro- und Energieinfrastrukturfirmen profitieren. Schwieriger bleibt die Lage dagegen für viele KMU im klassischen Maschinenbau, die unter geopolitischen Unsicherheiten und der Investitionszurückhaltung leiden. Sorgen bereiten der Branche zudem die US-Zölle sowie neue EU-Zölle auf Stahl, die Schweizer Produzenten stark treffen könnten. Hoffnung setzt die Industrie deshalb auch auf neue Freihandelsabkommen etwa mit den Mercosur-Staaten, das nun im Parlament diskutiert wird.
Knut und Morten sprechen über ein Thema, das gerade viele Unternehmen beschäftigt:Es fehlt nicht an Wissen – sondern an Wegen, dieses Wissen weiterzugeben.Diese Episode geht dahin, wo der Widerspruch sichtbar wird:Zwischen KI-Hype, Fachkräftemangel und Zukunftsangst sitzt ein Mittelstand voller Erfahrung – während junge Menschen Orientierung suchen und Unternehmen händeringend Nachwuchs brauchen.
Humanoide Roboter im Minenfeld, KI-Piloten im Luftkampf, autonome Systeme im Einsatz: Was heute noch nach Zukunft klingt, wird bereits getestet – und könnte Kriege grundlegend verändern. Maschine gegen Maschine statt Mensch gegen Mensch – ist das die nächste Stufe? Gleichzeitig steht die Wirtschaft vor einem Umbruch. Im Maschinenbau verschiebt sich die Wertschöpfung rasant: weg von Stahl und Präzision, hin zu Software und KI-Steuerung. Wer nicht flexibel wird, verliert. Und wie reagieren Unternehmen auf diesen Druck? Droht ein „Management by Fear“, das kurzfristig antreibt – aber langfristig Innovation zerstört? Darüber sprechen Raimund und Etienne in dieser Folge mit dem KI-Experten Rafael Schimanski.
Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten Schön, dass du wieder dabei bist! Heute widmen wir uns nämlich einem Thema, das für jeden B2B-Vertrieb ein echter Gamechanger ist: die virtuelle Produktpräsentation. Hast du dich außerdem schon mal dabei erwischt, wie du eine schwere Maschine oder Software nur mit Worten erklärst? Das ist wirklich hartes Brot. Folglich musst du beim abstrakten Verkaufen stark die Fantasie der Kunden wecken. Allerdings ist das oft extrem schwer. Deshalb gibt es im Vertrieb diesen tollen Spruch: Seeing is Believing. Wenn der Kunde deine Lösung nämlich sehen, den Nutzen spüren und die Technik erleben kann, wird der Verkauf schlagartig einfach. Wir müssen also weg vom abstrakten Erklären. Stattdessen müssen wir hin zu echten Erlebnissen. Genau darüber habe ich in der aktuellen Episode mit Stefan Barnewitz gesprochen. Stefan ist schließlich ein alter Bekannter hier im Vertriebsfunk. Er arbeitet seit über 25 Jahren bei Blue Silver, einer Agentur für 2D- und 3D-Animationen. In diesem Artikel zeige ich dir deshalb, wie du eine virtuelle Produktpräsentation optimal nutzt. So steigerst du am Ende deine Erfolge und überzeugst das ganze Buying Center. Warum eine virtuelle Produktpräsentation heute wichtig ist Wir merken es jeden Tag. Der Vertrieb wird nämlich immer schwerer. Kunden trauen sich heute kaum noch, Dinge allein zu entscheiden. Deshalb ist die Angst vor Fehlern ein echtes Problem im B2B. Hinter jedem Kauf steht somit ein ganzes Team, das du überzeugen musst. Wenn du folglich nur mit Worten kommst, hast du es schwer. Die Lösung? Nimm den Kunden stattdessen mit in deine eigene Welt. Durch eine virtuelle Produktpräsentation steht der Kunde nämlich mitten in der Lösung. Er sieht also nicht nur dein Angebot. Er fühlt vielmehr, wie es ist, dein Produkt zu nutzen. Kurzum: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern wird bereits sehr aktiv genutzt. Das alte Image-Video hat jedoch ausgedient. Niemand will schließlich lange Filme sehen, die nur die Firma loben. Das ist nämlich langweilig und austauschbar. Im modernen Vertrieb geht es stattdessen sofort um den echten Nutzen für den Kunden. Die Macht der 3D Animation im Maschinenbau und B2B Eine Produktpräsentation B2B ist weit mehr als ein nettes Extra. Sie arbeitet vielmehr wie dein bester Co-Verkäufer. Egal ob du im Maschinenbau, in der Medizin oder der Logistik bist. Komplexe Themen lassen sich dadurch in wenigen Sekunden greifen. Interaktive Produktpräsentation: Der Messe-Hingucker Gerade in Deutschland sind Messen nach wie vor extrem wichtig. Hier liegen schließlich die großen Budgets. Aber wie fällst du überhaupt auf? Eine 3D Animation im Maschinenbau auf einem großen Screen sorgt zuerst dafür, dass die Leute stehen bleiben. Bewegung ist nämlich ein absoluter Hingucker. Und das Beste: Wenn dein Stand voll ist, übernimmt das Video die Vorarbeit. Es weckt also Neugier und erklärt die Basis. Danach ist der Kunde bereits aufgewärmt, wenn du das Gespräch startest. Warum eine interaktive Produktpräsentation besser ist Richtig spannend wird es jedoch, wenn der Kunde selbst steuern darf. Das Schlimmste im Vertrieb ist nämlich ein passiver Kunde, dem du einfach einen Film zeigst. Im Online-Meeting fangen die Leute dann schnell an, heimlich E-Mails zu tippen. Stattdessen brauchst du echte Interaktion. Stefan berichtete zum Beispiel von einem Logistik-Kunden. Der Besucher kann dort mit einem Game-Controller selbst durch das virtuelle Lager fliegen. Folglich erlebt er die Lösung direkt selbst. Das bleibt schließlich sehr lange im Kopf. Produktpräsentation B2B: Kürzere Sales Cycles und mehr ROI Wenn du deine Kunden mit einer guten virtuellen Produktpräsentation begeisterst, hebst du dich außerdem stark vom Wettbewerb ab. Das ist oft genau der Punkt, der den Preis in den Hintergrund rückt. Schließlich zeigt auch eine Studie, dass Einkäufer stark auf den Prozess beim Verkaufen achten. Zusätzlich wird dein Sales Cycle enorm kurz. Teilweise sinkt die Dauer sogar um bis zu 60 Prozent. Stefan erzählte nämlich von einem Kunden, der schon mit einem Entwurf des Videos den Deal gewonnen hat. Dadurch war das Geld sofort wieder drin. Der Kunde versteht die Vorteile also sofort. Folglich machst du dir den Verkauf viel leichter und schneller. So überzeugst du das Buying Center mit der virtuellen Produktpräsentation Wir arbeiten heute fast immer im großen Team beim Kunden. Du sprichst also nicht nur mit einem Experten, sondern auch mit dem Chef und dem Einkauf. Allerdings haben diese Leute selten Zeit für lange Texte. Hier wird die interaktive Produktpräsentation zum perfekten Werkzeug. Du schickst nämlich nach dem Gespräch einfach einen Link zur Anwendung. Dein Kontakt klickt sich dann durch und schickt den Link direkt an den Chef weiter. Plötzlich gibst du deinem Fan im Haus also das beste Material. Dadurch wird das interne Verkaufen für ihn extrem leicht. Künstliche Intelligenz für deine Produktpräsentation im B2B Auch bei der Erstellung von neuen Videos hilft heute Künstliche Intelligenz. Stefan und sein Team nutzen KI nämlich, um schneller und günstiger zu arbeiten. Früher dauerte das Zeichnen von ersten Ideen oft ewig. Heute geht das mit KI dagegen rasend schnell. Auch bei echten Bildern hilft die Technik enorm. Habt ihr zum Beispiel im Winter gedreht, wolltet aber Sommer im Bild? Mit KI lässt sich der Hintergrund heute einfach tauschen. Solche Schritte machen die Arbeit folglich um bis zu 30 Prozent günstiger. So startest du deine erste interaktive Produktpräsentation Du denkst jetzt vielleicht, das ist alles unfassbar teuer. Das ist jedoch oft ein Fehler. Du musst nämlich nicht sofort ein riesiges Budget haben. Ein Projekt startet meist mit einem kurzen Gespräch über eure Ziele. Eine einfache Animation ist oft schon ab 4.000 Euro zu haben. Da du damit schneller verkaufst, lohnt sich das also extrem. Der beste Tipp lautet deshalb: Starte klein. Lass zuerst ein Video für dein Top-Produkt bauen. Teste dieses dann im Vertrieb. Danach sammelst du Feedback von den Kunden und baust die Anwendung einfach weiter aus. Wie du eine virtuelle Produktpräsentation in deinen Verkauf einbaust: 1. Kern-Nutzen klar benennen Überlege zuerst zusammen mit dem Marketing, was dein Kunde wirklich braucht. Was bringt ihm folglich den größten Mehrwert? 2. Altes Material sichten Schau nach, welche Daten ihr schon habt. Agenturen können nämlich oft alte Fotos oder Daten gut als Basis nutzen. 3. Ein kleines Projekt starten Investiere zunächst etwas Budget in eine kleine Animation. Halte das Video kurz und zeige direkt den Nutzen. 4. Aktiv beim Kunden testen Nutze das neue Video dann aktiv im Termin. Zeige zudem kurze Clips auf der Messe oder bei LinkedIn. 5. Die Interaktion weiter ausbauen Sammle am Ende das Feedback deiner Kollegen. Baue das Video danach zu einem interaktiven Tool aus. Quick Takeaways Sofort verstehen: Eine virtuelle Produktpräsentation nimmt dem Kunden die Angst vor Fehlern. Direkt zum Nutzen: Lange Videos über die Firma bringen heute nichts mehr. Der Nutzen für den Kunden muss stattdessen sofort klar sein. Einfach intern verkaufen: Eine interaktive Produktpräsentation lässt sich leicht im Team teilen. So können Käufer deine Lösung intern besser loben. Schneller zum Abschluss: Klare Bilder sparen Zeit. Dein Verkaufsprozess wird dadurch um bis zu 60 Prozent kürzer. Dank KI günstiger: Clevere KI-Tools machen die Videos heute deutlich schneller und billiger in der Produktion. Fazit & Deine Meinung Wenn der Markt hart ist, brauchst du clevere Helfer. Eine virtuelle Produktpräsentation ist genau das. Du bringst dein Produkt nämlich virtuell direkt auf den Tisch des Kunden. Er kann folglich alles selbst testen und erleben – und das ganz ohne Reise. Mach dir also Gedanken, wie du solche Tools in deinen Verkauf einbauen kannst. Und wenn du Hilfe brauchst, melde dich einfach bei den Experten, die das täglich machen. Jetzt bist du dran: Wie oft zeigst du noch trockene Folien im Termin? Hast du vielleicht schon erste Erfahrungen mit einer 3D Animation im Maschinenbau oder IT-Vertrieb gemacht? Schreib es mir deshalb gerne bei LinkedIn oder teile diesen Text mit deinem Team.
KI-Agenten im B2B-Vertrieb: Akquise auf Autopilot für den Mittelstand Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Hey, hier ist Christopher Funk. KI ist heute ein riesiges Thema. Alle fragen sich: Wie nutze ich das am besten? Ist mein Job in Gefahr? Deshalb zeige ich dir heute, wie KI-Agenten im B2B-Vertrieb deine Akquise fast von selbst machen. Der größte Hebel für Firmen liegt nämlich im Vertrieb. Hier kannst du viel mehr aus deinem Team holen. Dennoch passiert im Mittelstand in Deutschland aktuell noch sehr wenig. Das müssen wir ändern. Warum der Mittelstand jetzt schnell handeln muss Die Chance ist groß, jedoch schläft die Konkurrenz nicht. Weil viele Firmen aus dem Ausland bei der Künstliche Intelligenz B2B Akquise schon viel weiter sind, müssen wir hier aufwachen. Wer jetzt mutig handelt, holt sich folglich einen massiven Vorteil im Markt. Wer zu lange wartet, wird am Ende gnadenlos abgehängt. Die Gartner-Studie: 300 Prozent mehr Erfolg Lass dir diese Zahl einmal auf der Zunge zergehen. Eine Studie von Gartner besagt: Verkäufer, die KI als Hilfe nutzen, haben eine dreimal höhere Chance auf Erfolg. Das ist folglich ein Plus von 300 Prozent! Viele sagen dann: "Klingt toll, aber wir haben Sorgen beim Datenschutz und unsere IT hat keine Zeit." Die Lösung ist jedoch sehr einfach: Beauftrage Experten, die das schon für andere Firmen umgesetzt haben. Was genau machen KI-Agenten im B2B-Vertrieb? Vielleicht kennst du den Begriff schon. Aber was steckt genau dahinter? Ein KI-Agent ist im Grunde ein sehr schlaues Skript. Es lernt, bestimmte Aufgaben genau so zu machen, wie wir Menschen es tun würden. Allerdings läuft das alles am PC ab. Zum Beispiel klickt sich der Agent durch Programme, sucht im Netz und wertet Daten aus. Dadurch baut er einen klaren Plan, um dein Ziel im Verkauf zu erreichen. Dein digitaler Helfer, der niemals schläft Stell dir vor, du hast einen Helfer, der 24 Stunden am Tag für dich arbeitet. Er wird nie müde, er macht außerdem keine Pausen und er bleibt immer ruhig. Genau das machen KI-Agenten im B2B-Vertrieb. Sie nehmen dir die extrem lange Vorarbeit ab. Folglich musst du eigentlich keine manuelle Suche nach neuen Kunden mehr machen. Während du dich voll auf das Verkaufen fokussierst, arbeitet das System im Hintergrund weiter. Künstliche Intelligenz B2B Akquise: Signale zum Kauf finden Wie finden wir nun heraus, wer unser Produkt am meisten braucht? Früher haben wir im Buch geblättert oder einfach auf gut Glück angerufen. Heute liest die KI stattdessen Millionen von Daten aus. Und das passiert in einer Tiefe, die für uns Menschen per Hand gar nicht machbar wäre. Versteckte Bedarfe in Daten schnell erkennen Häufig fängt die KI von hinten an. Sie prüft: Was baut dein Kunde eigentlich? Welche Titel für Jobs gibt es in der Firma? Haben sie vielleicht gerade neue Leute in der Fabrik eingestellt? Weil die KI all diese offenen Daten aus Berichten, Websites und Jobs bündelt, liefert sie dir am Ende sehr gute Leads. Das spannende Beispiel der CNC-Maschine Dazu ein tolles Beispiel aus unserem Gespräch mit Anthony Filipiak von Ampli: Stell dir vor, du verkaufst Öle für Maschinen. Du wusstest vielleicht gar nicht, dass eine Firma eine kleine Halle hat, in der eine CNC-Maschine steht. Die KI findet jedoch heraus, dass dort jemand arbeitet, der als Job "CNC-Fräser" angibt. Bumm! Schon weißt du, dass dort eine Maschine steht. Folglich brauchen sie dein Öl. So elegant kannst du B2B Akquise automatisieren. Fördermittel und Projekte als Chance nutzen Das Ganze wird sogar noch besser. Die KI kann mühelos große Listen für Fördermittel prüfen. Weil jedes bewilligte Geld vom Staat in Deutschland offen einsehbar ist, liefert das geniale Signale. Bekommt eine Firma Geld für eine neue Maschine, weißt du sofort: Da kommt bald ein Projekt. Du kannst also den Kontakt suchen, lange bevor das Projekt offiziell startet. Dadurch bist du der Erste. Psychologie im Verkauf durch KI-Agenten im B2B-Vertrieb Vertrieb ist und bleibt ein Geschäft von Mensch zu Mensch. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Psychologie fängt jedoch schon viel früher an. Du kannst nämlich nicht tausend Leuten die gleiche unpersönliche Mail schicken und dabei auf großen Erfolg hoffen. Genau hier setzen KI-Agenten im B2B-Vertrieb völlig neue Maßstäbe. Die DISG-Analyse für perfekte E-Mails Bevor die KI eine Mail schreibt, macht sie eine tiefe Analyse der Person. Wir nutzen dafür zum Beispiel das bewährte DISG-Modell. Die KI prüft genau: Wie schreibt dieser Mensch auf LinkedIn? Macht er kurze, knappe Posts? Dann braucht er harte Fakten und klare Zahlen. Nutzt er hingegen viele Bilder und warme Worte? Dann muss der Text Bilder im Kopf wecken und Vertrauen aufbauen. Demzufolge schreibt die KI den Text exakt passend zu diesem Typ. Datenschutz bei der Suche nach neuen Kunden Das ist die typisch deutsche Frage, obgleich sie natürlich sehr wichtig ist. Darf ich diese Daten überhaupt nutzen? Darf ich die Leute einfach so anschreiben? Die klare Antwort lautet: Ja, wenn du alle Regeln einhältst und alles legal machst. Wir raten deshalb zu Servern in Deutschland. Zudem solltest du selbst trainierte, sichere Systeme nutzen. Berechtigtes Interesse als sicherer Schlüssel Bei dem Erstkontakt im B2B-Bereich geht es immer um das berechtigte Interesse. Wenn du beweisen kannst, dass die Firma eine CNC-Maschine hat und du folglich passendes Zubehör anbietest, dann ist dieses Interesse absolut gegeben. Weil du keine Spam-Mails schreibst, sondern einen echten Mehrwert für seinen Job lieferst, sind die Leser oft sogar dankbar. Angebote nach Maß durch KI-Agenten im B2B-Vertrieb Der Termin hat endlich geklappt. Was passiert danach jedoch allzu oft? Der Verkäufer schickt drei Tage später eine langweilige Mail mit einer Standard-PDF. Das ist ein riesiger Fehler! Weil du vorher alles perfekt gemacht hast, solltest du auch nach dem Termin stark weitermachen. Hier kommen sogenannte Dealrooms ins Spiel. Dealrooms: Der Gamechanger nach deinem Termin Ein Dealroom ist eine dynamische Website, die speziell für deinen Kunden gebaut wird. Sobald euer Meeting vorbei ist, baut die KI diese Seite völlig automatisch auf. Was sieht der Kunde dort? Ein passendes Zitat aus eurem Call. Ein klares Skript vom Meeting mit den besten Highlights. Einen eigenen Rechner für seinen Gewinn (ROI). Das fertige Angebot mit allen besprochenen Paketen. Gute Fallstudien aus seiner Branche. Weil all das komplett von selbst abläuft, denkt der Kunde, du hast stundenlang an diesem Angebot gebaut. In Wahrheit haben KI-Agenten im B2B-Vertrieb die harte Arbeit für dich gemacht. So startest du mit der Künstlichen Intelligenz B2B Akquise Wie fängst du nun am besten in der Praxis an? Ein super Ansatz ist der Bau eines Playbooks. Die KI prüft dafür deine Website und deine Produkte. Danach definiert sie den Wert, die Zielgruppen und die Probleme der Kunden. Du schaust als Experte danach noch einmal drüber, machst es noch besser und schon hast du die perfekten Daten zum Trainieren. Alte Kontakte wecken und Potenziale klug nutzen Der leichteste Start ist oft dein eigenes CRM. Dort liegen meistens hunderte Kontakte, die seit Jahren niemand angerufen hat. Lass die KI deshalb diese alten Daten prüfen. Stimmen die Jobs überhaupt noch? Gibt es heute neue Kontakte? Starte folglich eine gute Aktion zur Reaktivierung. Wenn jemand deine Mail liest, startet die KI zudem ein Retargeting und lädt ihn zum Beispiel zum nächsten Webinar ein. Die spannende Zukunft der KI-Agenten im B2B-Vertrieb Die Technik entwickelt sich momentan extrem schnell weiter. Heute ist die KI in vielen Dingen schon besser als der schlauste Mensch der Welt. Die großen Tech-Firmen fragen sich jedoch jetzt: Was kommt nach den bekannten Modellen für Sprache? Large Action Models und ganz neue Hardware Die Zukunft gehört ganz klar den sogenannten Large Action Models (LAMs). Diese Modelle verstehen nämlich nicht nur Sprache, sondern machen auch selbstständig komplexe Klicks in vielen Software-Tools. Wer im Vertrieb dauerhaft vorne bleiben will, muss diese schnellen Trends deshalb unbedingt fest im Auge behalten. Fazit: Der Mensch bleibt immer im Mittelpunkt Wir Menschen sind und bleiben soziale Wesen. Wir wollen schließlich mit echten Menschen reden. Dass eine KI komplett mit einer anderen KI den Vertrieb macht, ist folglich noch lange Träumerei. Vertrieb bleibt Empathie, aktives Zuhören und der Aufbau von Vertrauen. Du solltest KI jedoch überall dort nutzen, wo sie dir extrem helfen kann. Nutze KI-Agenten im B2B-Vertrieb für die Suche, die lange Vorbereitung und den Bau von Angeboten. Dadurch hast du endlich wieder die nötige Zeit für das, was wirklich zählt: Deine echten Kunden. In wenigen einfachen Schritten zur smarten Akquise. So startest du mit der Künstlichen Intelligenz B2B Akquise in deiner Firma: Schritt 1: Playbooks bauen. Lass die KI deine Website scannen, um automatisch klare Playbooks für deine Produkte, inklusive dem echten Wert und den passenden Zielgruppen, zu erstellen. Schritt 2: Daten klug prüfen. Weil niemand dein Produkt so gut kennt wie du, prüfst du die von der KI erstellten Daten und passt sie an deine echte Praxis im Verkauf an. Schritt 3: Schnelle Erfolge ernten. Binde dein CRM an. Lass die KI danach als Erstes alte Daten auf aktuelle Jobs prüfen und alte Kontakte wieder wecken. Schritt 4: Kaufsignale klar definieren. Bestimme konkrete Ziele (z.B. neue Maschinen, Fördermittel oder neue Jobs), nach denen der Agent im Netz suchen soll. Schritt 5: Echte Ansprache aktivieren. Lass den Agenten die gefundenen Leads prüfen und daraufhin voll von selbst mit passenden, DISG-starken Mails anschreiben. Sind KI-Agenten im B2B-Vertrieb wirklich legal? Ja, sofern sie richtig eingesetzt werden. Im B2B-Umfeld greift nämlich das Prinzip des berechtigten Interesses. Wenn die Analyse ergibt, dass dein Produkt ein echtes Problem des Kunden löst, ist ein Kontakt legal. Wichtig ist zudem die Nutzung von sicheren Servern in Europa. Ersetzen KI-Agenten im B2B-Vertrieb mein Team? Nein, absolut nicht. Sie machen dein Team stattdessen deutlich schneller. Weil die KI lange Aufgaben wie die Suche nach Leads und die Pflege der Daten übernimmt, kann sich dein Team zu 100 Prozent auf echte Gespräche fokussieren. Für welche Branchen passen diese Tools besonders gut? Besonders der produzierende Mittelstand profitiert extrem davon. Firmen aus dem Maschinenbau oder der Technik haben oft Produkte, die man erklären muss. Hier kann die KI durch das Finden von Signalen (Projekte, Fördermittel) enorme Vorteile gegenüber der Kaltakquise bieten. Was ist ein Dealroom genau? Ein Dealroom ist eine dynamische Website für deinen Kunden. Nach einem Gespräch baut die KI automatisch diese Seite. Sie zeigt folglich den Text vom Gespräch, ein passendes Angebot und zudem einen ROI-Rechner. Was sind Large Action Models (LAMs)? Während alte Modelle nur Texte schreiben, können Large Action Models stattdessen eigenständig komplexe Klicks in vielen Software-Tools machen. Sie sind demzufolge der nächste große Schritt in die Zukunft. Was denkst du darüber? Nutzt du in deiner Firma schon smarte Tools für neue Kunden oder hast du noch Sorgen? Schreib mir deine Erfahrungen deshalb gerne in die Kommentare oder teile diesen Artikel mit deinem Netzwerk! Ich bin extrem gespannt auf die Diskussion.
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen schon seit Jahren vor Spionage aus China. Dabei geht es oft zuerst um einen Bereich, der bei anderen Ländern weiter hinten in der Aufzählung kommt: Wirtschaftsspionage. Doch für Chinas Weg zur globalen Nummer 1 ist es immens wichtig, was die deutsche Chemie-, Maschinenbau- oder Auto-Industrie entwickelt. Aber auch der Mittelständler auf dem Land kann in den Fokus der chinesischen Dienste geraten, wenn das Unternehmen innovativ ist – ein „Hidden Champion“. ARD-Geheimdienstexperte Michael Götschenberg erklärt Eva-Maria Lemke, wie chinesische Geheimdienste in Deutschland spionieren. Außerdem geht es um Fragen wie: Welche Methoden gibt es, auch in der Cyberspionage? Wie können sich Unternehmen dagegen wehren? Welche Probleme gibt es dabei? Und: Was haben E-Autos damit zu tun? Und ein Tipp zum Weiterhören: Gerichtsreporterin Elke Spanner und Journalistin Anna Rüter sprechen im Podcast „Gerichtssaal 237“ über einige der spannendsten Kriminalfälle, die im „237“ am Hamburger Strafgericht verhandelt werden – denn dort geht es um besonders große und aufsehenerregende Fälle. Alle 14 Tage gibt es eine neue Folge „Gerichtssaal 237“ in der ARD Sounds App. https://1.ard.de/237?cp
• Doku-Hörspiel • Seit dem 19. Jahrhundert war Magdeburg vom Maschinenbau geprägt, zu DDR-Zeiten vor allem vom Schwermaschinenbau-Kombinat „Ernst Thälmann“. Nach der Wende wurde es abgewickelt. Nun gilt „Customer Care“, wo früher Walzstraßen waren. Von willems&kiderlen www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Herzlich Willkommen zum Vertriebsfunk! Heute sprechen wir über den absoluten Kern des Verkaufens. Folglich geht es um eine Frage, die richtig wehtut: Wie viel Zeit verbringen wir im Vertrieb eigentlich noch wirklich mit dem Kunden? Wenn du deine Vertriebseffizienz steigern willst, musst du deshalb genau hier ansetzen. Zwar drehen sich viele Vertriebsorganisationen im Kreis, dennoch gibt es Auswege. Die Kalender der Verkäufer sind randvoll und die Mitarbeiter arbeiten bis spät in die Nacht. Trotzdem stimmt der Output einfach nicht. Warum? Weil sie sich mit allem beschäftigen – nur leider nicht mit der aktiven Marktbearbeitung. Zunächst müssen wir folglich das System fixen, damit dein Vertrieb wieder richtig angreift! Der 1-Stunden-Verkäufer: Die bittere Realität im B2B-Vertrieb Laut dem "State of Sales"-Report von Salesforce verbringen Verkäufer weltweit im Schnitt nur etwa 40 % ihrer Arbeitszeit mit echtem Verkaufen. Das allein ist schon kein Ruhmesblatt. Darüber hinaus glaube ich, dass es im deutschen Mittelstand bei komplexen B2B-Lösungen noch viel düsterer aussieht. Wenn du demzufolge deine Vertriebseffizienz steigern möchtest, müssen wir uns die nackten Zahlen ansehen. Die harte Mathematik der Vertriebszeit Lass uns dafür mal eine einfache Rechnung aufmachen: Erstens haben wir einen Top-Verkäufer mit einer 38-Stunden-Woche. Ziehen wir davon 30 Tage Urlaub, im Schnitt 15 Krankheitstage in Deutschland und etwa 10 Feiertage ab. Somit landen wir bei rund 1.500 Nettostunden Arbeitszeit im Jahr. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel von diesen 1.500 Stunden verbringt dieser Verkäufer proaktiv beim Kunden? Meine Schätzung für die meisten mittelständischen Unternehmen lautet: Es sind deutlich unter 20 Prozent. Infolgedessen sprechen wir von gerade einmal 300 Stunden im Jahr. Das sind lächerliche 6 Stunden in der Woche oder genau 1 einzige Stunde am Tag, in der wirklich verkauft wird. Der ganze Rest verschwindet stattdessen in einem vertriebsorganisatorischen Niemandsland. Wir sprechen hierbei explizit nicht von faulen Mitarbeitern! Vielmehr handelt es sich um extrem fleißige Verkäufer, die jedoch in einem furchtbar ineffizienten System gefangen sind. Wenn du den B2B Vertrieb optimieren willst, musst du erkennen: Die Kalender sind zwar voll, aber die Marktwirkung ist schlichtweg nicht vorhanden. Warum Verkäufer nicht verkaufen: Die Support-Falle Im deutschen B2B-Umfeld packen wir unseren Verkäufern außerdem immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch, die absolut nichts mit der Kundenkontaktzeit zu tun haben. Beispielsweise koordiniert der Vertriebler im Maschinenbau plötzlich Serviceeinsätze oder klärt Zollprobleme. Im IT-Systemhaus mutiert der Verkäufer nach dem Abschluss oftmals zum Projektleiter. In der Pharmabranche geht wiederum unendlich viel Zeit für regulatorische Abstimmungen drauf. Das Resultat? Die Mitarbeiter kommen abends völlig erschöpft nach Hause. Obgleich sie "super busy" waren, haben sie sich faktisch nicht mit dem Markt beschäftigt. Es gab demnach keine Neukundenakquise, kein strategisches Prospecting und keinen echten Fortschritt in der Pipeline. Lost Opportunity Costs: Der unsichtbare Profitkiller Wenn wir darüber sprechen, die Vertriebseffizienz zu steigern, müssen wir zwangsläufig über Kosten reden. Die höchsten Kosten in deinem Vertrieb sind nämlich nicht die Gehälter deiner Key Account Manager. Es sind ebensowenig die Firmenwagen oder die teuren CRM-Lizenzen. Stattdessen sind die höchsten Kosten die sogenannten Lost Opportunity Costs. Das Verrückte daran ist: Diese Kosten tauchen in keiner Bilanz und in keiner GuV auf. Kein Dashboard der Welt zeigt dir den 2-Millionen-Euro-Deal, den ihr nie gewonnen habt, weil dein Verkäufer schlichtweg keine Zeit hatte, den Kunden überhaupt anzurufen. Das Geschäft, das uns folglich entgeht, weil wir intern feststecken, ist der wahre Preis für mangelnde Vertriebseffizienz. Tooth-to-Tail-Ratio: Was wir vom Militär lernen können Lass uns infolgedessen einen Blick auf das Militär werfen. Dort gibt es die sogenannte "Tooth-to-Tail-Ratio" (Zahn-zu-Schwanz-Verhältnis). Man schaut sich an, wie die Truppe verteilt ist: Wie viele Soldaten sind vorne an der Front ("Tooth") und kämpfen, und wie viele Leute sorgen im Hintergrund ("Tail") durch Support dafür, dass die Frontkämpfer überhaupt zubeißen können? Im Irakkrieg hatte die US-Armee beispielsweise teilweise eine Quote von 1 zu 8. Das heißt konkret: Auf einen kämpfenden Frontsoldaten kamen acht Support-Soldaten. Diesen Gedanken müssen wir unbedingt auf den Vertrieb übertragen! Wie schaffst du es demzufolge, deine Verkäufer "vorne an der Front" – also beim Kunden – zu halten? Welchen Support kannst du ihnen geben, damit sie aktiv den B2B Vertrieb optimieren können? Der A-Player-Tax-Effekt Ein weiteres massives Problem stellt der A-Player-Tax-Effekt dar. Deine besten Verkäufer bekommen naturgemäß die größten, wichtigsten und schwierigsten Kunden. Sobald sie diese Kunden gewinnen, behalten sie sie selbstverständlich auch in der Betreuung. Das Problem daran: Diese komplexen Großkunden verursachen extrem viel interne Arbeit, wie etwa Abstimmungen oder Projektmanagement. Dies führt letztlich dazu, dass deine absolut besten Jäger nach einiger Zeit zu den bestbezahltesten Sachbearbeitern deines Unternehmens degradiert werden. Sie managen infolgedessen nur noch den Bestand und haben keine Zeit mehr für Angriffe auf neue Ziele. 3 Hebel, um sofort die Vertriebseffizienz zu steigern Wie kommen wir nun aus dieser Falle heraus? Es funktioniert jedenfalls nicht, wenn du dich einfach vor die Mannschaft stellst und rufst: "Leute, ihr müsst jetzt mehr Termine machen!" Das System muss zuerst gefixt werden. Deshalb sind hier drei erprobte Hebel, die du diese Woche noch umsetzen kannst. Hebel 1: Die radikale Not-To-Do-Liste Mache zunächst mit deinem Team eine Kalenderübung: Schaut euch die Termine der letzten vier Wochen an. Was davon war wirklich "Outbound" und somit proaktive Marktbearbeitung? Wenn das unter 20 % liegt, habt ihr folglich ein massives Problem. Ihr müsst stattdessen dringend Freiräume schaffen. Dazu erzähle ich gerne die Geschichte von John McMahon (Autor von "The Qualified Sales Leader"). Als er eine neue Position als Vertriebsleiter antrat, fand er den Schreibtisch seines gefeuerten Vorgängers überladen mit Formularen und internen Anforderungen vor. Was hat er daraufhin getan? Er holte den Hausmeister mit einer riesigen Mülltonne und hat schlichtweg alles weggeschmissen. Der Fokus auf das Wesentliche Er hat sich anschließend einen großen Mülleimer unter sein Posteingangsfach gestellt. Danach ist er raus zu seinen Leuten gefahren, um sie beim Verkaufen zu unterstützen. Immer wenn er zurückkam und interne Formulare im Eingang lagen, kippte er sie konsequent in den Müll. Wenn sich schließlich jemand beschwerte, fragte er: "Ist das wirklich wichtig für mich, um mein Vertriebsziel zu erreichen?" Meistens lautete die Antwort darauf: Nein. Merke dir aus diesem Grund diesen Satz: Umsatz ist der ultimative Schutz gegen Bürokratie. Wenn die Umsätze und die Marge stimmen, sind alle anderen Probleme im Unternehmen zumeist leicht zu lösen. Schmeiß deswegen die sinnlosen internen Meetings raus und baue eine harte Not-To-Do-Liste! Hebel 2: Realistische Kapazitätsplanung Du kannst die Vertriebseffizienz obendrein nicht steigern, wenn die Verteilung der Accounts keinen Sinn ergibt. Wenn du einem Verkäufer beispielsweise 500 Accounts ins Gebiet gibst, wird er diese niemals proaktiv bearbeiten können. Selbst wenn er 80 % Kundenkontaktzeit hätte, ist das physisch völlig unmöglich. Du musst dementsprechend Kapazitäten planen und knallharte Prioritäten setzen. Erinnere dich diesbezüglich an das Beispiel der Firma Würth: Setz jemanden in ein Gebiet. Wenn er die Ziele erreicht hat, teile das Gebiet in der Mitte durch, setz einen zweiten Verkäufer rein und gib beiden das gleiche Umsatzziel wie vorher. Plötzlich müssen und können sie sich viel intensiver mit den Kunden beschäftigen, weil die Kapazitäten nun passen. Hebel 3: Sales Cadence (Der Vertriebsrhythmus) Der wichtigste Hebel, um die Kundenkontaktzeit zu erhöhen, ist schließlich die Sales Cadence. Der Vertriebsleiter gibt dabei den Takt vor. Das bedeutet jedoch nicht "noch mehr Meetings", sondern vielmehr wenige, aber extrem verlässliche Rituale. Ein starkes Ritual ist hierbei das Monday-Sheet. Am Montagmorgen füllt jeder Verkäufer folgende Punkte aus: Welche neuen Kunden (Logos) werde ich diese Woche proaktiv angehen? Welche laufenden Deals werde ich diese Woche aktiv einen Schritt in der Pipeline nach vorne bringen? Wie viel neues Pipeline-Volumen werde ich aufbauen? Was werde ich diese Woche final abschließen? Was ist mein absolutes Top-Ziel für diese Woche? Dieses Sheet geht transparent an das Team und an andere Abteilungen, um Synergien zu nutzen. Das schafft folglich ein ganz anderes Commitment. Zudem musst du wöchentliche 1-on-1-Gespräche führen: Wo blockiert es? Führe obendrein einen Pipeline Generation Day ein: Das ganze Team blockt sich einen halben Tag. Es gibt in dieser Zeit keine E-Mails, und Handys werden umgeleitet. Alle machen nichts anderes als Akquise. Das wirkt schlichtweg wahre Wunder! Der Flywheel-Effekt: Wenn das Schwungrad greift Wenn du diese Schritte gehst, wirst du bald den Flywheel-Effekt (Schwungrad-Effekt) erleben. Am Anfang kostet es zwar wahnsinnig viel Energie, die alten Muster aufzubrechen und das Schwungrad in Gang zu setzen. Es ist anstrengend, "Nein" zu internen Meetings zu sagen. Aber wenn das Schwungrad erst einmal in Gang ist, baut ihr rasch Momentum auf. Plötzlich wächst die Pipeline merklich. Die Calls machen Spaß, außerdem feuern sich die Leute gegenseitig an. Ihr bekommt Termine bei Accounts, bei denen ihr jahrelang abgeprallt seid. Das System läuft fast von alleine, und die Energie im Team explodiert regelrecht. Befreie daher deine besten Verkäufer aus der Sachbearbeiter-Falle. Entlaste sie durch kluge Vorqualifizierung oder Sales Enablement. Sorge letztendlich dafür, dass sie wieder angreifen können. Lass uns was draus machen! Guck dir deinen Kalender für nächste Woche an und streiche gnadenlos alles raus, was nicht dem Kundenkontakt dient. Deine Kunden werden es dir danken – natürlich mit mehr Umsatz. Gib alles! Bis zum nächsten Mal, Dein Christopher Funk Ausgewählte Links zur Episode Lass uns reden: Dein kostenloses Strategiegespräch mit Chris Alle weiteren Folgen vom Vertriebsfunk Podcast Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn
In der nächsten BierTalk-Folge wird's… ungewöhnlich: Wir sitzen in einer Kühlzelle. Nicht aus Show-Gründen, sondern weil nebenan gerade gebraut wird – und es hier drin herrlich ruhig ist. Schauplatz ist die Schweiz, genauer: die Brauerei Chen van Loon, und mein Gastgeber ist Jan van Loon. Jan erzählt, wie aus belgischen Wurzeln, Schweizer Alltag und einer ordentlichen Portion Technikleidenschaft (vom Feinmechaniker bis zum Maschinenbau) eine kleine, extrem sauber strukturierte Brauerei wurde – inklusive Farbcode für „sauber / nicht sauber“ und dem Spagat zwischen Brauen, Abfüllen, Liefern und Events. Das Herzstück der Folge: Bier trifft Wein – aber nicht als Mixgetränk, sondern als echte Co-Fermentation. Wir probieren das Sauvignon Ale (mit Trauben vergoren) und den Vigneron – Cuvée du Patron (weinige Aromatik ganz ohne Trauben, nur über Hopfen, Säure und Komposition). Zwei Biere, die verblüffend „weinige“ Momente erzeugen – dicht, moussierend, elegant – und perfekt für Beer & Dine. Eine Folge über Genuss, Handwerk, Timing (Hopfengabe nicht vergessen!) – und darüber, wie man mit einer klaren Idee ein Bier baut, das wirklich eine eigene Kategorie sein könnte...
Heute und am gesamten Wochenende kommt Table Today direkt von der Münchner Sicherheitskonferenz. Zum Auftakt hat Michael Bröcker diese Gäste:Paul Achleitner, ehemaliger Aufsichtsratschef der Deutschen Bank und einer der bestvernetzten Wirtschaftsführer des Landes, sieht die deutsche Rüstungsindustrie als überraschende Chance für den gesamten Wirtschaftsstandort. Und auch die KI bietet aus seiner Sicht hervorragende Möglichkeiten für deutsche Unternehmen, denn Software werde von der Künstlichen Intelligenz zunehmend ersetzt. Hardware dagegen werde in Zukunft wieder eine größere Rolle spielen. Maschinenbau könne eine Renaissance erleben. [03:32]Ahmed Alattar, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin, sieht im Besuch von Kanzler Merz in Abu Dhabi ein Aufbruchssignal für eine neue Partnerschaft. Alattar plädiert für Pragmatismus in den deutsch-emiratischen Beziehungen.[28:20]Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, erklärt, wo die europäische Migrationswende steht. Im Juni soll das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft treten, mit Asylverfahren an den Außengrenzen und einer neuen Liste sicherer Herkunftsländer. [41:19]Cathryn Clüver Ashbrook, deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Autorin des Bestsellers „Der amerikanische Weckruf", fordert Deutschland auf, sich als Scharniermacht zwischen verschiedenen Partnern zu positionieren. Europa müsse reifer und strategischer mit den USA umgehen.[50:53]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die EU und Indien haben sich auf ein Handelsabkommen mit historischen Dimensionen geeinigt. In Deutschland könnten die Automobilindustrie und der Maschinenbau besonders profitieren. Die Zölle sinken von teilweise über hundert Prozent auf nur noch zehn Prozent.EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete das Abkommen als „The mother of all deals“.[01:45]Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert von der deutschen Wirtschaft einen massiven Beitrag zur nationalen Resilienz. Im Rahmen der „Gesamtverteidigung“ müssten zivile Unternehmen künftig verstärkt als aktive Sicherheitsakteure agieren: „Jeder muss an seinem Platz das tun, was er kann, damit alles funktioniert“.[06:11]Die Bundesregierung verabschiedet heute die nationale Tourismusstrategie zur Entlastung der Branche. Fast drei Millionen Menschen arbeiten in diesem Sektor, der rund vier Prozent der deutschen Wertschöpfung erwirtschaftet. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Ploß, betont die Relevanz der Branche: „Die Bedeutung der Tourismuswirtschaft für unsere Volkswirtschaft ist kaum zu überschätzen“.[09:40]In Köln treibt Oberbürgermeister Torsten Burmester die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele voran. Trotz einer angespannten Haushaltslage sieht er in dem Großevent eine Chance für einen Modernisierungsschub der Region. Ein Ratsbürgerentscheid soll im laufenden Jahr die Zustimmung der Bevölkerung in 17 beteiligten Kommunen sicherstellen. [14:33]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was tun mit einem Unternehmen, das man nicht einmal geschenkt haben will? Die Unternehmerin Viktoria Schütz über Nachfolge, Verantwortung und Transformation im Maschinenbau. (00:00:00) Intro (00:01:03) Viktoria Schütz zu Gast im Podcast (00:01:50) Wenn sich ein Unternehmen wie ein Geschwisterkind anfühlt (00:03:28) Generationenunterschiede in der Geschäftsführung (00:04:59) Die Arbeitsprozesse bei DEGUMA (00:07:44) Veränderungen im Unternehmen, die notwendig waren (00:09:09) Einbeziehung der Mitarbeitenden bei Entscheidungen (00:11:14) Erprobung von New Work Methoden (00:13:55) Die Vier-Tage-Woche (00:16:12) Der Zusammenhang von Arbeitskultur und Frauenanteil (00:19:29) Die Aufgabenverteilung der Geschäftsführung von DEGUMA (00:21:24) Fehlentscheidungen in der Vergangenheit (00:22:47) Ein Blick in die Zukunft (00:24:00) Ein Tipp für Veränderungen in Unternehmen (00:26:17) Outro Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin mit Schwerpunkt „Geschenkt“: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-12-2025 Hier findet ihr den Link zum brand eins Artikel „Passend gemacht“ von Dorit Kowitz über Viktoria Schütz und die Deguma-Schütz GmbH: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/geschenke/deguma-passend-gemacht ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-viktoria-schuetz-deguma
Unser heutiger Gast hat Maschinenbau und Produktionstechnik an der RWTH Aachen studiert, mit Stationen in Kalifornien und Graz. Früh kombinierte er technische Neugier mit unternehmerischem Mut: Bereits 2012 gründete er sein erstes eigenes Unternehmen, ein Hightech-Start-up im Bereich industrielle Bildverarbeitung. Nach dem erfolgreichen Exit blieb er der Rolle des Gründers treu und wandte sich einem Thema zu, das für die Zukunft unseres Planeten kaum wichtiger sein könnte: der Ernährung. Heute leitet er als Mitgründer und Geschäftsführer ein BioTech-Unternehmen, das mithilfe von Mikroorganismen eine völlig neue Kategorie von Proteinen entwickelt: nachhaltig, skalierbar, nährstoffreich. Innerhalb von nur 24 Stunden entstehen dort proteinreiche Zutaten, die 60 % Eiweiß enthalten, dabei keine Allergene aufweisen und 95 % weniger CO₂ verursachen als Fleisch. Ob Tierfutter, Aquakultur oder menschliche Ernährung. Sein Ziel ist klar: Die Proteinversorgung der Zukunft braucht neue Wege. Und MicroHarvest, so der Name seiner Company, will diese Wege erschließen.. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In über 500 Podcastfolgen haben wir mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich noch verändern muss. Wie gelingt es, mit technologischer Innovation echte planetare Herausforderungen zu lösen – ohne in Greenwashing oder Vision-Overload zu verfallen? Wie baut man ein Unternehmen, das wissenschaftliche Exzellenz mit Skalierung, Investorenlogik und Sinn verbindet? Und wie bleibt man als Gründer selbst wirksam, wenn das Tempo hoch, die Technologie komplex und der gesellschaftliche Druck groß ist? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei „On the Way to New Work“ – heute mit Jonathan Roberz. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern