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Wenn diese Folge erscheint, ist Timmy wahrscheinlich - Gott sei Dank - schon länger kein Thema mehr. Wir dachten uns aber trotzdem, dass das Interesse an Walen ja anscheinend riesig zu sein scheint hust hust, dass wir einen kleinen deep dive (pun intended) in das Thema machen. Denn Wale sind vielfältig und toll und verdienen euren Aktivismus. Aber wir konzentrieren uns auf die lebenden, gesunden Wale.
Marschall, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Diese Woche gab es viel Talk um Superreiche. Zum einen war da der Tech-Milliardär Elon Musk, der mit dem Börsengang seines Raumfahrt- und Technologie-Unternehmens SpaceX so viel Geld eingesammelt hat, dass er jetzt der erste Dollar-Billionär der Welt ist. Viele sagen, dass er damit der Allmacht noch ein Stück nähergekommen ist. Zumindest der Allmacht auf Erden; die Raketen, die er ins All schickt, stürzen regelmäßig ab. Doch nicht nur in den USA nimmt Musk immer häufiger Einfluss auf die ganz reale Politik. Und das kann er, weil er superreich ist. Es entsteht ein Kult um die Schamlosigkeit der Superreichen. Ich frage mich, ob demokratische Gesellschaften dem noch etwas entgegenzusetzen haben, oder ob am Ende alle sein wollen wie die Superreichen. Wie sie sind, das zeigte eine andere superreiche Familie. Das Ehepaar Ivanka Trump und Jared Kushner will die albanische Insel Sazan zu einem schicken Hotel-Ressort ausbauen. Das wollen ziemlich viele Albaner aber nicht und gehen deswegen Tag um Tag auf die Straße in der Landeshauptstadt Tirana. Weil in der Lagune vor der Insel Flamingos rasten, sind die Proteste als „Flamingo-Proteste“ weltweit in die Schlagzeilen geraten. Die Proteste werden bewundert, doch können die Demonstranten noch etwas bewegen gegen die Macht der Ultrareichen? Die albanische Regierung unter Rama schwärmt weiter über das Projekt und wie es Albanien voranbringen könnte - eine unheilige Allianz zwischen Oligarchen und Regierungen? Zum gemeinsamen Nachdenken habe ich Klimaaktivistin Luisa Neubauer eingeladen, die zuletzt gesagt hat, dass es "eine andere Art des Aktivismus" braucht, um zu gewinnen. Mich interessiert: Welche könnte das sein? Und kann man gegen die Macht der Superreichen überhaupt noch etwas ausrichten? Shownotes: Bücher, Studien, Texte, die ich erwähne: Julia Friedrichs: „Crazy Rich“ erschienen bei Piper 2024 Lea Ypi im Guardian am 8. Juni 2026: www.theguardian.com/commentisfree/2026/jun/08/albania-jared-kushner-protests-europe Gresa Hasa für die Rosa Luxemburg Stiftung über „Albaniens Flamingo-Revolution“ www.rosalux.de/news/id/54911/albaniens-flamingo-revolution MARINIĆs FREIHEIT mit Jagoda Marinić ist ein Podcast von hr, Radio Bremen, SWR und WDR. Redaktionsteam: Simone Thielmann, Jagoda Marinić und Lukas Fleischmann Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de
Ich habe mich bei ihrem Chef über sie beschwert, dann saß sie bei mir am Tisch. Sophie-Marie Schulz ist mit Mitte Zwanzig eine der jüngsten Politik-Ressortleiterinnen Deutschlands und hat in der Berliner Zeitung einen Artikel über mein Gespräch mit Björn Höcke geschrieben. Ich konfrontiere sie damit, dass der Artikel in meinen Augen nicht nur unsachlich ist, sondern in Teilen auch zeigt, wie Haltungsjournalismus aussieht. Dass sie darüber mit mir in die Debatte geht, finde ich mega respektabel und hat mich außerdem sehr gefreut. Dabei hatte ich anfänglich nicht erwartet, dass dieses Gespräch eine so interessante Wendung nimmt und ich aus erster Hand Einblick in eine Welt bekomme, die viele gerne anders darstellen, als sie offensichtlich ist. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Sponsoren Team Meinungsfreiheit: https://www.die-quelle-in-dir.at/ Rabattcode „Ungeskriptet“ 20% auf alle Coaching-Angebote KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:39) - Der Artikel, der alles auslöste: Sophies Perspektive (00:07:30) - Medienkonsum & Bubbles: Wie Journalisten die Welt sehen (00:21:08) - Konkurrenz, Schnelligkeit & das Geschäft mit Nachrichten (00:45:35) - Hochproblematische Normalisierung: Die Kritik am Artikel (01:05:01) - 27 & Ressortleiterin: Sophies Karriereweg (01:28:11) - Haltungsjournalismus, Aktivismus & die Grenze des Journalismus (01:49:03) - KI, Zensur & die Zukunft der Medien (02:26:31) - Freiheit, Toleranz & gesellschaftliche Spaltung (02:55:35) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Sophie-Marie: X: https://x.com/sophiemarieschu?s=21&t=rLdXX5g4Y-Cv5-AB5aHt-Qhttps://x.com/sophiemarieschu?s=21&t=rLdXX5g4Y-Cv5-AB5aHt-Q Instagram: https://www.instagram.com/sophie_marii?igsh=MTh3aTd1enZuNXl4NA%3D%3D&utm_source=qr LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sophie-marie-schulz-050143294?utm_source=share_via&utm_content=profile&utm_medium=member_ios X Berliner Zeitung: https://x.com/berlinerzeitung?s=20 X Ostdeutsche Allgemeine: https://x.com/OstdeutscheAZ?s=20 Instagram Berliner Zeitung: https://www.instagram.com/berliner_zeitung?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Instagram Ostdeutsche Allgemeine: https://www.instagram.com/ostdeutsche_allgemeine?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Zeitungsartikel: https://www.berliner-zeitung.de/article/fuenf-stunden-hoecke-fuenf-stunden-wahrheit-fuenf-stunden-voelkische-ideologie-10033780 Aufnahmedatum: 27. Mai 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist es, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Sozialarbeiter Martin von Känel bringt Hoffnung in verzwickte Lebenslagen In mehreren innovativen Projekten im Berner Oberland hatte Martin von Känel seine Hände im Spiel: Vom Skatepark «Rollorama» bis zur ersten Schuldenberatungsstelle. Das verdankt Martin auch seiner Hyperaktivität und seinem aufbrausenden Naturell. Gleichzeitig empfand er diese Charaktereigenschaften auch als Last. Sie trieben ihn und seine Familie an die Belastungsgrenzen, die er lernte zu akzeptieren. In der Sozialarbeit fand er eine sinnvolle Aufgabe, die er seit mehreren Jahrzehnten treu und stetig ausübt. In diesem klaren Rahmen fand er zur Ruhe, und belebt heute die Sozialarbeit im Berner Oberland mit seinen neuen Ideen.
Was passiert eigentlich, wenn Menschen im Straßenverkehr sterben – und wie sprechen wir darüber? In dieser Episode von Ring frei! sprechen wir mit Dr. Marlene Sattler über ihre frisch abgeschlossene Dissertation zum Diskurs über getötete Radfahrende in Berlin. Fünf Jahre lang hat sie Polizeimeldungen, Medienberichte und öffentliche Debatten zu tödlichen Kollisionen untersucht – und zeigt, wie Sprache beeinflusst, wem Verantwortung zugeschrieben wird und welche politischen Konsequenzen daraus entstehen.Ausgangspunkt ihrer Forschung ist eine unbequeme Frage: Warum erscheinen tödliche Kollisionen im Straßenverkehr so oft als tragische Einzelschicksale – und so selten als Ausdruck struktureller Probleme?Marlene bringt dabei nicht nur die Perspektive der Wissenschaft mit, sondern auch langjährige Erfahrung aus dem Aktivismus: vom Volksentscheid Fahrrad über Mahnwachen für getötete Radfahrende bis zur Arbeit bei Changing Cities.Die Schwerpunkte dieser Episode:Vision Zero – mehr als ein politisches SchlagwortWas bedeutet es wirklich, Verkehr so zu gestalten, dass niemand mehr im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird? Und warum reicht es nicht, dieses Ziel nur in Sonntagsreden zu beschwören?Wie Sprache Verantwortung verschiebtWarum lesen wir so oft von „Unfällen“, obwohl Menschen Entscheidungen treffen? Weshalb stehen in Polizeimeldungen häufig die Handlungen der getöteten Person im Fokus – und welche Wirkung hat das auf öffentliche Wahrnehmung und politische Entscheidungen?Der Tod als Schicksal – oder als Folge von Infrastruktur?Marlene beschreibt die Spannung zwischen zwei Erzählungen: der Vorstellung vom unvermeidbaren Unglück – und der Perspektive, dass Straßenraum, Verkehrsregeln und politische Entscheidungen konkrete Auswirkungen auf Sicherheit haben.Von Mahnwachen zu MobilitätspolitikWie aus Trauer politischer Druck entstehen kann – und warum öffentliche Erinnerung an getötete Menschen mehr sein kann als Symbolpolitik.Der Blick hinter die StatistikWarum Verkehrstote mehr sind als Zahlen. Welche Fälle Aufmerksamkeit bekommen – und welche kaum sichtbar werden. Und weshalb viele Verletzungen, Beinahe-Unfälle und langfristige Folgen in der öffentlichen Debatte oft gar nicht auftauchen.Zwischen Forschung und AktivismusEin Gespräch darüber, wie wissenschaftliche Analyse und politisches Engagement zusammenwirken können – und warum Mobilität immer auch eine Frage von Gerechtigkeit, Macht und Teilhabe ist.Diese Episode ist ein Gespräch über Sprache, Verantwortung und die Frage, wie Städte gestaltet werden müssen, damit Fehler nicht tödlich enden.Oder wie Marlene es formuliert:„Es geht um Leben und Tod.“Hört rein und diskutiert mit uns: Was bedeutet Vision Zero – und warum sind wir davon noch so weit entfernt?Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zur Initiative und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/
Sun, 14 Jun 2026 11:55:29 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17354891/d67d74a5-f1d0-4ef1-aedb-82d537f54c6f c2edc752099c9e9a0627ee56d8e350a3 Wolfgang und Stefan besprechen das Buch Öffentliche Kunstfreiheit von Christoph Möllers und Nils Weinberg Werbung Präsentiert von Surfshark. Geht auf surfshark.com/zwanziger oder nutzt den Code ZWANZIGER an der Kasse und bekommt 4 zusätzliche Monate Surfshark VPN gratis – plus 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Literatur im Salon: Arne Semsrott: Gegenmacht — Die Zivilgesellschaft schlägt zurück (Droemer) Arne Semsrott ruft zum Aktivismus auf: In »Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück« zeigt er Auswege aus dem Fatalismus in Zeiten des Rechtsrucks auf. https://www.droemer-knaur.de/buch/arne-semsrott-gegenmacht-die-zivilgesellschaft-schlaegt-zurueck-9783426570722 Christoph Möllers / Nils Weinberg: Öffentliche Kunstfreiheit (Suhrkamp) Wenn Kunst staatlich gefördert wird, gilt dann die Kunstfreiheit trotzdem? Christoph Möllers und Nils Weinberg geben in »Öffentliche Kunstfreiheit« differenzierte, juristisch feingliedrige Antworten. https://www.suhrkamp.de/buch/oeffentliche-kunstfreiheit-t-9783518300909 Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel (Suhrkamp) Judith Schalansky schreitet mit ihren schillernden literarischen Essays »Marmor, Quecksilber, Nebel« ins Konkrete und durchs Ungefähre. https://www.suhrkamp.de/buch/judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel-t-9783518432013 Stefan Kühl: Führung und Gefolgschaft (Suhrkamp) Wie viel Nationalsozialismus steckt in modernen Führungslehren? Kühl verfolgt die Linie vom Harzburger Modell bis zu Purpose und OKR. https://www.suhrkamp.de/buch/stefan-kuehl-fuehrung-und-gefolgschaft-t-9783518300695 David Szalay: Was nicht gesagt werden kann (Ullstein) Ein Mann, der schweigt oder oft nur mit »Okay« antwortet, schafft den Aufstieg in die Londoner Upper Class. David Szalay legt mit »Was nicht gesagt werden kann« einen außergewöhnlichen Roman vor. https://www.ullstein.de/werke/was-nicht-gesagt-werden-kann/hardcover/9783546101509 The Every Team: After Automation (Every) Fast alles automatisiert, die KI beantwortet die Chef-Mails: ein Praxisbericht, der dem Papst-Diktum von der Datenverarbeitung beispringt. https://every.to/p/after-automation Franziska Brantner: Für einen neuen Liberalismus (Blätter, Juni 2026) Franziska Brantner, die Bundesvorsitzende der Grünen, plädiert für einen grünen Liberalismus. https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/juni/fuer-einen-neuen-liberalismus Sebastian Jonas Huber: Der Begriff der narrativen Hegemonie Wie gewinnen Erzählungen Deutungsmacht? Eine Bachelorarbeit untersucht es anhand der Charlie Kirk Show. https://diskursebi.de/ Marilyn Crispell & Anders Jormin: Memento (ECM) Die Pianistin Marilyn Crispell und der Bassist Anders Jormin führen auf ihrem gemeinsamen Album »Memento« heitere, fragile und dunkle Dialoge. https://ecmrecords.com/product/memento-marilyn-crispell-anders-jormin/ full Wolfgang und Stefan besprechen das Buch Öffentliche Kunstfreiheit von Christoph Möllers und Nils Weinberg no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 1162
Wie viel Mut braucht es, man selbst zu sein, wenn die eigene Identität ständig Gegenstand gesellschaftlicher Debatten ist? Muschda Sherzada spricht mit Phenix über Sichtbarkeit, Vorurteile und trans* Leben in polarisierten Zeiten. Die Aktivistin, Schauspielerin und Autorin erklärt, warum Repräsentation so wichtig ist, wie sie mit Hass im Netz umgeht und weshalb trans* Personen immer wieder zum politischen Streitthema werden. Eine Folge über Mut, Verantwortung als Person des öffentlichen Lebens und Verletzlichkeit.
Wie viel Mut braucht es, man selbst zu sein, wenn die eigene Identität ständig Gegenstand gesellschaftlicher Debatten ist? Muschda Sherzada spricht mit Phenix über Sichtbarkeit, Vorurteile und trans* Leben in polarisierten Zeiten. Die Aktivistin, Schauspielerin und Autorin erklärt, warum Repräsentation so wichtig ist, wie sie mit Hass im Netz umgeht und weshalb trans* Personen immer wieder zum politischen Streitthema werden. Eine Folge über Mut, Verantwortung als Person des öffentlichen Lebens und Verletzlichkeit.
In Los Angeles lebt die weltweit grösste iranische Exilgemeinde. Seit die USA Krieg gegen Iran führen, ist die Stimmung in der Diaspora zutiefst gespalten. Viele Exiliraner unterstützen die militärischen Schläge, da sie das brutale Mullah-Regime stürzen wollen. Gleichzeitig bangen sie um ihre Verwandten in der Heimat. Der Widerstand wird auch digital geführt: Aktivisten schmuggeln Starlink-Terminals ins Land, um den Menschen vor Ort den Zugang zum freien Internet zu ermöglichen. Doch die Exil-Community kämpft mit inneren Zerrissenheiten und äusserem Druck. Neben überzeugten Demokraten und Monarchisten leben auch Profiteure und Verwandte des Regimes in den USA. Zudem wächst in den USA die Skepsis gegenüber dem kostspieligen Krieg und Migranten allgemein. Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent Host: Antonia Moser Redaktion: Alice Grosjean Die Reportage aus «Tehrangeles» kannst du [hier ](https://www.nzz.ch/international/wie-lange-sollen-wir-noch-zusehen-wie-die-menschen-unter-dem-regime-leiden-in-tehrangeles-in-kalifornien-ist-der-widerstand-gegen-die-mullahs-ungebrochen-ld.10008958)nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin, daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.
Diesen Frühling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“ Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben. Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung wurde zurückgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt werden, während kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig überraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über das Nachrichtendienstgesetz: Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem gewalttätigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der Ständerat entscheidet über bis zu vier zusätzliche Sonntagsverkäufe. Nur grosse Ketten würden davon profitieren und die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion – und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.((01:44)) NZZ/Feusi((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt((17:43)) Sonntagsverkauf((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt, Männerfussball-WM)
„Ich versuche immer, möglichst objektiv auf die Dinge zu schauen. Irgendwann entwickle ich eine Meinung, aber ich habe keine Agenda“, sagt Markus Lanz. Er sei daher kein Aktivist, sondern Journalist. Auch Richard David Precht bezeichnet sich selbst nicht als Aktivist. „Ich habe natürlich eine Art philosophische Agenda, aber das sind keine Ideen, die irgendwo parteipolitisch in irgendeiner Form verankert sind.“ Was ist dann der Unterschied zwischen Aktivismus und Journalismus? Aktivisten betreiben keine Aufklärung, das Ergebnis stehe von vornherein fest, meint Precht und zitiert den Kabarettisten Volker Pispers: „Wenn man weiß, wo der Feind steht, hat der Tag Struktur.“ Warum scheint aktivistischer Journalismus trotzdem immer mehr zu werden? Das hat ökonomische Gründe. Immer weniger Geld der Zeitungen stammt aus Anzeigen, immer mehr stammt von den Lesern. Was bedeutet das für die Zukunft des Journalismus? Und wie sollten die Medien mit der AfD umgehen?
Pikayzo bricht in einem Hühnerstall zusammen, klaut als Teenager 100-Euro-Schinken für Straßenhunde und erklärt, warum ein toter Wal mehr Menschen bewegt als Millionen Schweine. Kay ist zum dritten Mal am Start, und es ist eher ein Telefonat unter Freunden als ein Interview. Während ich eigentlich in Thailand im Urlaub bin, Kay nachts um halb 3 in Deutschland, und zwischen Kaffee und Wasser geht's quer durch alles: das neue Album "Stimme des Löwen", die ADHS-Diagnose mit 11 und die Tics, die von den Medikamenten blieben, jede Menge Mist aus der Jugend und die Frage, wie man Leute für Tierrechte gewinnt, ohne dass sie sofort wegskippen. Der ehrlichste Teil kommt spät: Kay über das Abgebrühtsein, das Recherchen im Stall verlangen, und den einen Moment, der selbst ihn umgehauen hat. Über den Gast: Pikayzo, bürgerlich Kay, ist Rapper und Tierrechtsaktivist. Statt reine Aktivisten-Songs zu schreiben, schmuggelt er die Message in emotionale Tracks, die auch Leute hören, die mit Veganismus erstmal nichts am Hut haben. Sein Album "Stimme des Löwen" ist genau dieser Versuch, in Albumlänge. Die stärksten Momente: - Warum der Song "Suche nach Glück" eine Zeitreise in Kays Jugend ist - ADHS, drei Medikamente, drei Rap-Parts, und die Tics, die blieben - Die Schinken-Geschichte und der Dopamin-Kick hinterm Klauen - Wie man eine einzige Zeile über Tierrechte in einen Mainstream-Song bringt - Was der tote Wal uns über Empathie und Aktivismus beibringt
Der Mai 2026 hatte es in sich – und genau darüber sprechen Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul in dieser intensiven Monatsrückblick-Ausgabe des IGEL Podcasts. Zwischen bundesweiten Protestaktionen, hitzigen politischen Debatten und medialen Aufregern zeigt sich einmal mehr, wie umkämpft das Thema Inklusion weiterhin ist.Im Fokus stehen die erfolgreichen Protesttage rund um den 5. Mai, bei denen Tausende Menschen für echte Teilhabe und gegen Kürzungen der Eingliederungshilfe auf die Straße gegangen sind. Die Diskussionen um das Behindertengleichstellungsgesetz und die Forderung nach mehr Barrierefreiheit sorgen dabei ebenso für Gesprächsstoff wie die aktuellen Entwicklungen im Bundestag.Ein weiteres großes Thema ist die Debatte rund um Boris Palmer und eine nicht barrierefreie Sportlerehrung in Tübingen. Sascha und Ottmar sprechen offen über gesellschaftliche Haltungen, Verantwortung von Politik und Verwaltung sowie die Frage, warum Barrierefreiheit 2026 immer noch diskutiert werden muss.Auch die Auswirkungen medialer Berichterstattung – unter anderem durch Jan Böhmermann – werden beleuchtet. Dazu kommen kritische Einschätzungen zu aktuellen Gerichtsurteilen, politischen Entscheidungen und der Rolle von Aktivismus innerhalb der Behindertenbewegung.Diese Episode ist emotional, direkt, politisch und gleichzeitig motivierend. Sie zeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Sichtbarkeit und konsequente Interessenvertretung bleiben. Ein Monatsrückblick voller Klartext, Einordnung und wichtiger Stimmen aus der Inklusionsbewegung.Jetzt reinhören in Episode 330 des IGEL Podcasts – Inklusion ganz einfach leben. Alle News auf:www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Einfach mal die Stimme erheben: Im Gespräch mit Lili Sommerfeld über ihre Liebe zur Musik, politischen Aktivismus und den Weg zur inneren Diva.
Was bleibt von vier Monaten Sammelphase, tausenden Gesprächen auf Berliner Straßen – und einer Kampagne, die ihr Ziel am Ende knapp verfehlt hat?In Folge 48 von Ring frei! ziehen wir Bilanz zum Sammelende des Volksentscheids Berlin autofrei. Zwischen Erschöpfung, Stolz, Frust und neuer Motivation sprechen wir mit einigen der aktivsten Menschen der Initiative über ihre Erfahrungen aus einem intensiven Winter und Frühling voller Klemmbretter, Kneipentouren, Straßengespräche und politischer Debatten.Diese Folge ist ein sehr persönlicher Rückblick auf das, was direkte Demokratie in einer polarisierten Stadt bedeuten kann.Die Schwerpunkte dieser Episode:Die Retro nach dem Endspurt: Christoph und Florian sprechen über die Stimmung nach der Sammelphase – zwischen Enttäuschung und der Überzeugung, dass die Bewegung gerade erst begonnen hat.Straße statt Social Media: Aktive Sammler:innen erzählen von tausenden Begegnungen in Parks, Cafés, vor Theatern und auf Demos – und davon, warum persönliche Gespräche oft mehr bewegen als jede Onlinekampagne.Der Winter gegen uns: Eisglätte, Minusgrade und eingefrorene Kugelschreiber – viele berichten, wie sehr die kalten Monate die Sammelphase erschwert haben und warum der Volksentscheid im Sommer womöglich erfolgreich gewesen wäre.3.333 Unterschriften allein gesammelt: Uta schildert, wie sie über Monate hinweg praktisch täglich auf Berlins Straßen unterwegs war, warum Sammeln süchtig machen kann – und weshalb direkte Demokratie für sie weit über Verkehrspolitik hinausgeht.Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht: Immer wieder geht es um die Frage, warum politisches Engagement Menschen verändert. Viele erzählen von Dankbarkeit, Solidarität und neuen Freundschaften, die während der Kampagne entstanden sind.Das Gerichtsurteil bleibt: Trotz des verfehlten Quorums zieht sich ein Gedanke durch die gesamte Folge: Das Urteil des Berliner Landesverfassungsgerichts bleibt ein historischer Erfolg. Zum ersten Mal wurde höchstrichterlich bestätigt, dass es kein Grundrecht aufs Autofahren gibt.Berlin zwischen Aufbruch und Gegenreaktion: Die Folge diskutiert die gesellschaftliche Polarisierung rund ums Auto, den Einfluss von Medien und Parteien – aber auch die Hoffnung, dass Städte wie Paris zeigen, wie schnell Veränderung möglich werden kann.Diese Episode ist ein sehr persönliches Dokument über Aktivismus, Demokratie und die Frage, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht. Es geht um Verkehrsplanung – aber genauso um Gemeinschaft, Mut, Frustrationstoleranz und die Erfahrung, gemeinsam für eine lebenswertere Stadt einzustehen.Oder wie eine Aktivistin es formuliert:„Wir sind das gar nicht gewohnt – wirklich Demokratie zu machen.“Hört rein, blickt mit uns zurück auf die Sammelphase und diskutiert mit uns, wie es weitergehen kann.Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem neuen Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zu den Initiativen und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/https://berlin-werbefrei.de/https://www.baumentscheid.de/
Spenden statt Sales: Warum Profit nicht alles istIn dieser Folge begrüßt Host Dimitrios Haratsis Michael Fritz, den Co-Founder und „konzeptionellen Aktivisten“ von Viva con Agua. Michael ist ein Vorreiter im Bereich Social Entrepreneurship und nutzt seine Expertise in Purpose Branding und Community Building, um die Vision von sauberem Trinkwasser für alle Menschen weltweit voranzutreiben. Dabei versteht er sich selbst weniger als klassischer Manager, sondern als Impulsgeber für eine Wirtschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.Dimi und Michael verlassen in diesem Gespräch den klassischen E-Commerce-Korridor und werfen einen kritischen Blick auf die Mechanismen der Marketing-Bubble. Sie diskutieren, warum „Trust“ in Corporate-Kontexten oft nur ein leeres Schlagwort ist, wie Viva con Agua den Spendenmarkt für junge Zielgruppen revolutioniert hat und warum Wachstum im sozialen Kontext eine völlig neue Bedeutung bekommt. Ein erfrischend ehrlicher Austausch über Kapitalismus, echten Impact und die Notwendigkeit, Marketing neu zu lernen, um die Welt nachhaltig zu verbessern.
Kämpfst du manchmal frustriert gegen Wände und fragst dich, warum du in deinem Leben einfach nicht weiterkommst? Es gibt Phasen, in denen wir endlose Pläne schmieden, uns anstrengen und rotieren, nur um am Ende festzustellen, dass wir den Durchbruch, den wir uns so sehr wünschen, einfach nicht erzwingen können. In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Geistgetragen“ nimmt uns die Predigt mit in die Frage, wie echter Durchbruch tatsächlich entsteht. Oft suchen wir die Lösung in rastlosem Aktivismus oder flüchten uns in ständige Ablenkung, Informationsüberflutung und das Einmischen in fremde Angelegenheiten. Wir verschwenden unsere Energie damit, uns über Dinge auf der anderen Seite der Welt Sorgen zu machen, die wir ohnehin nicht ändern können, oder zerbrechen uns den Kopf über die Fehler der anderen, anstatt bei uns selbst hinzuschauen. Im Grunde versuchen wir krampfhaft, eine Welle selbst zu bauen, anstatt einfach das Surfen zu lernen. Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Echter Durchbruch ist kein Businessplan und lässt sich nicht produzieren. Er startet im Verborgenen, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen, und stattdessen die Ausdauer finden, im Gebet zu verharren. Jesus lädt uns ein, aus der oberflächlichen Unruhe auszusteigen und seine besondere Zeit – den „Kairos“ – in unserem ganz konkreten Hier und Jetzt zu erkennen. Wenn wir aufhören, unsere Energie im Kampf gegen die Wirklichkeit zu verbrauchen, verwandelt Er unseren Stillstand in einen echten, vom Heiligen Geist getragenen Durchbruch
Bei der diesjährigen Frauen-Vor!-Konferenz lwurde gemeinsamen der Film "Ein Tag ohne Frauen" angeschaut und im Anschluss mit Vertreter*innen aus den Bereichen Gewerkschaft, Aktivismus und Wissenschaft die Möglichkeiten und Potentiale von feministischen Care-Streiks diskutiert. Podiumsgespräch mit: • Ina IVANCEANU, Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilms “Who cares“ • Dorottya KICKINGER, Bundesfrauensekretärin ÖGB • Christine SALLINGER, Aktivistin bei der Plattform Sichtbar Werden • Elisabeth SECHSER, Publizistin und Expertin für Caring Economy • Maria VOGT, Aktivistin beim Bündnis FAIRsorgen!
Kämpfst du manchmal frustriert gegen Wände und fragst dich, warum du in deinem Leben einfach nicht weiterkommst? Es gibt Phasen, in denen wir endlose Pläne schmieden, uns anstrengen und rotieren, nur um am Ende festzustellen, dass wir den Durchbruch, den wir uns so sehr wünschen, einfach nicht erzwingen können.In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Geistgetragen“ nimmt uns die Predigt mit in die Frage, wie echter Durchbruch tatsächlich entsteht. Oft suchen wir die Lösung in rastlosem Aktivismus oder flüchten uns in ständige Ablenkung, Informationsüberflutung und das Einmischen in fremde Angelegenheiten. Wir verschwenden unsere Energie damit, uns über Dinge auf der anderen Seite der Welt Sorgen zu machen, die wir ohnehin nicht ändern können, oder zerbrechen uns den Kopf über die Fehler der anderen, anstatt bei uns selbst hinzuschauen. Im Grunde versuchen wir krampfhaft, eine Welle selbst zu bauen, anstatt einfach das Surfen zu lernen.Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Echter Durchbruch ist kein Businessplan und lässt sich nicht produzieren. Er startet im Verborgenen, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen, und stattdessen die Ausdauer finden, im Gebet zu verharren. Jesus lädt uns ein, aus der oberflächlichen Unruhe auszusteigen und seine besondere Zeit – den „Kairos“ – in unserem ganz konkreten Hier und Jetzt zu erkennen. Wenn wir aufhören, unsere Energie im Kampf gegen die Wirklichkeit zu verbrauchen, verwandelt Er unseren Stillstand in einen echten, vom Heiligen Geist getragenen Durchbruch
Eine Rezension zum Buch „Denn dein ist die Liebe“ ist überschrieben mit dem Satz: „Liebevoller kann man der Homophobie evangelikaler Kreise nicht Paroli bieten!“ Wenn das mal nicht spannend klingt. Verfasst hat dieses Buch nämlich die Gästin der aktuellen Hossa-Folge: Flora Montán ist Autorin und lebt in Bremen. Und sie hat eine Roman-Reihe geschrieben, deren Handlungen eben dort spielen. Genauer gesagt im Kirchen- und Gemeindeumfeld Bremens. Im Gespräch mit Jay, Marco und Gofi erzählt sie, wie sie auf die Idee kam eine Liebesgeschichte zu erfinden, in der sich ein konservativer Pastor, der durch seine homophobe Äußerungen auffällt, in eine Person verliebt, die ihr Christsein so ganz anders lebt als er selbst und inwieweit Figuren und Plot möglicherweise auf echten Begebenheiten und Personen basieren, die in letzter Zeit in Bremen für Aufsehen sorgten. Außerdem geht es um Happy-Ends und Utopien und wie das Erzählen von Geschichten uns dabei helfen kann, uns eine bessere Welt, im Großen, wie im Kleinen, vorstellen zu können. Und um Geschichten aus dem Mikrokosmos einer Kirchengemeinde - von Fusionsangst bis Kirchenasyl und Aktivismus. Ein spannender und persönlicher Talk über Glaube, Queerness und die Liebe, die alles überwindet. Noch ein Hinweis in eigener Sache: Natürlich wird HOSSA TALK immer kostenlos bleiben! Allerdings macht Deine Spende es uns leichter möglich, den Podcast zu produzieren und trotzdem unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das kann ein einmaliger Betrag sein, aber auch ein kleiner regelmäßiger Betrag. Egal wie Du Dich entscheidest: Wir sind für jede Hilfe sehr, sehr dankbar! Informationen dazu findest Du hier: https://hossa-talk.de/spenden/
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Episode 195 Buckelwal Timmy wurde innerhalb weniger Wochen vom verirrten Meeressäuger zum emotionalsten Tierfall Deutschlands. Was zunächst wie eine kuriose Naturmeldung begann, entwickelte sich zu einem hoch umstrittenen Drama aus Hoffnung, Aktivismus, Wissenschaft, Politik und medialer Dauerbeobachtung.Während Behörden und viele Experten früh kaum noch Überlebenschancen für das junge Buckelwal-Männchen sahen, entstand rund um Timmy eine private Rettungsinitiative mit Millionären, Tierärzten, Aktivisten, freiwilligen Helfern und internationalen Spezialisten. Unterstützer wollten den Wal um jeden Preis retten. Kritiker warnten dagegen vor zusätzlichem Leid, falschen Hoffnungen und einer emotionalisierten Parallelstruktur neben Behörden und Wissenschaft.Doch warum polarisierte der Fall derart? Warum wurde aus einem einzelnen Wal plötzlich ein gesellschaftlicher Konflikt? Welche Rolle spielten soziale Medien, Influencer und die permanente Bildberichterstattung? Und war die spektakuläre Rettungsaktion am Ende ein historischer Erfolg — oder nur die Verlängerung eines aussichtslosen Überlebenskampfes?Für die Episode 195 der Turtlezone Tiny Talks rekonstruieren Oliver Schwartz und Dr. Michael Gebert die gesamte Chronologie des Falls Timmy: vom Verirren des Wals in die Ostsee über den politischen Druck auf Umweltminister Till Backhaus bis hin zur privaten Millionenrettung, der Debatte um den angeblichen „GPS-Tracker“ und den Konflikten um die spätere Freilassung in der Nordsee.Eine Podcast-Folge über einen Wal - und darüber, was dieser Fall über unsere Gesellschaft, unseren Umgang mit Tieren, unser Vertrauen in Experten und die Dynamik moderner Medienöffentlichkeit erzählt. 76 spannende Podcast-Minuten um eine wichtige Debatte.Kapitel & Timecodes:00:00:00 Vorbemerkung: Ist Timmy tot?00:01:57 Pre-Intro zur Episode 195 00:08:26 Intro & Begrüßung00:09:14 Timmy taucht in der Ostsee auf00:12:23 Netze, Not und Wissenschaft00:14:55 Warum Experten so skeptisch waren00:18:18 Hoffnung gegen Statistik00:22:09 Minister Till Backhaus unter Druck00:29:50 Private Rettung startet00:34:28 Streit um die Helfer00:37:56 Das Rätsel um den Sender00:43:31 Sind die Daten glaubwürdig?00:45:15 Wer entscheidet auf See?00:50:56 Die Freilassung eskaliert00:51:56 Warum der Fall polarisierte00:54:10 Verschwörung und Misstrauen00:58:01 Sponsoring-Hinweise (Werbung)01:00:03 Rückkehr zur Hoffnung01:02:35 Leben mit Unsicherheit01:05:17 Was sich nun ändern sollte01:08:41 Fazit: Lehren aus dem Fall Timmy01:11:43 Verabschiedung & Dank an die Helfer01:15:20 Outro
München: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In "Blasted" verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. "Blasted" ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet? | Von Su Turhan | Mit Julia Gräfner, Tim Seyfi u.a. | Komposition: Frank Nägele | Regie: Ulrich Lampen | BR 2026 | Podcast-Tipp: Die Chroniken von Narnia: https://1.ard.de/chroniken-von-narnia
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
flüchtige Gedanken zum ME (/CFS) Awareness Day am 12. Mai 2026 – rund um Aktivismus, Communities und persönliche Erfahrungen - von k kater. Es gibt noch so viel mehr zu sagen, kritisieren, erkämpfen, erträumen. — Das ist, wofür die Energie heute gereicht hat. ...:::.....:::....:::... „For all who keep up the fight and for all who are to tired to do so.“ — Mika Murstein in „I´m a Queerfeminist Cyborg, and that´s okay – Gedankensammlung zu Anti/Ableismus“ (Edition Assemblage, Münster 2018) ....:::...:::...::::... Am 27. Mai gibt es ab 22h in der Sendung fiction for fairies & cyborgs auf FSK ein großes ME-Spezial, eine Nacht lang Sendungen rund um das Thema. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Foto zeigt eine ineinandergeknuffelte graue und zart lila Bettdecke. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Audiotranskript in der erweiterten Sendungsbeschreibung.
Aljosha Muttardi war jahrelang die Hälfte von „Vegan ist ungesund" - einem der größten deutschen Vegan-YouTube-Kanäle. Heute ist er Arzt, Buchautor und spricht so offen über ADHS, Imposter-Syndrom und das Ende mit Gordon wie nie zuvor. Diese Folge ist ein langes, ehrliches Gespräch über sein neues Buch „Gut wird's hier nicht mehr, aber besser", über Tierschutz, Queerness, Privilegien und warum er heute weniger über Veganismus postet als früher. Freut euch auf Real Talk mit @Aljosha_
Der wöchentliche Podcast [NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/geopolitik) ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden. Heutiger Gast: [Henk-Erik Meier](https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/Sozialwissenschaft/team/Meier.shtml), Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch .
In der fünften und letzten Ausgabe der Rubrik „Verhindert Politik die echte Teilhabe?“ spricht der Inklusator Sascha Lang mit dem Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die aktuellen Entwicklungen rund um das Behindertengleichstellungsgesetz, die politische Situation in Deutschland sowie die Frage, warum Inklusion und Barrierefreiheit noch immer zu oft als Belastung statt als Menschenrecht betrachtet werden.Jürgen Dusel ordnet die politischen Prozesse der vergangenen Monate ein und spricht offen über schleppende Gesetzgebungsverfahren, Kompromisse innerhalb der Bundesregierung und die Herausforderungen, Inklusion in Krisenzeiten sichtbar zu halten. Deutlich kritisiert er die aktuelle Fassung des Gesetzes und macht klar, dass echte Teilhabe nicht von wirtschaftlicher Zumutbarkeit abhängig gemacht werden darf.Außerdem geht es um die Bedeutung des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, die Rolle der Selbstvertretung sowie den Druck, den Betroffene und Verbände aufrechterhalten müssen, damit politische Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden. Dusel spricht dabei auch sehr persönlich über seine Rolle zwischen Politik, Aktivismus und eigener Betroffenheit.Zum Abschluss richtet Sascha Lang einen klaren Appell an alle Hörerinnen und Hörer: Teilhabe braucht Sichtbarkeit, Protest und Engagement. Die Serie entstand in Kooperation mit Aktion Mensch und bildet den Abschluss einer intensiven Interviewreihe mit behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprechern verschiedener Parteien. Zur Aktion Mensch:www.aktion-mensch.deLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #Inklusion #Teilhabe #Barrierefreiheit #Behindertenpolitik #JürgenDusel #IGELPodcast #Inklusator #UNBRK #Gleichstellung #Menschenrechte #Behinderung #Politik #SozialeGerechtigkeit #AktionsMensch #Protesttag5Mai #Selbstvertretung #InklusionStattAusgrenzung #EchteTeilhabe #InklusionGanzEinfachLeben #DisabilityRights
Sie zerschlugen die Fenster ihrer Tierklinik. Druckten ihr Gesicht auf Plakate. 10 Jahre Krieg gegen einen Delfin-Zirkus - und Femke hat gewonnen. Femke Den Haas lebt seit über 20 Jahren in Indonesien und macht Dinge, die kaum jemand auf der Welt macht: Sie holt Delfine aus chlorierten Pools zurück ins Meer. Sie befreit angekettete Affen aus Hinterhöfen. Sie hat Gesetze in Indonesien verändert. Und sie hat dabei Drohungen, eingeschlagene Fenster und 10 Jahre persönlichen Druck überlebt. Wir reden über alles, was Touristen auf Bali nicht zu sehen kriegen, über Roky den Delfin der nach drei Jahren Pool 1.000 km in die Freiheit schwamm, und über die Frage, woran du echte Sanctuaries von Tier-Scams unterscheidest. Femke ist Gründerin von JAAN Indonesia (Jakarta Animal Aid Network) und von Umah Lumba, dem weltweit ersten Langzeit-Rehazentrum für Delfine aus Gefangenschaft. Robert Marc Lehmann arbeitet seit Jahren mit @missionerde mit ihr zusammen, viele seiner bekanntesten Bali-Rettungen laufen über ihre Organisation. Wenn du jemals einen seiner Affen-Rettungs-Filme gesehen hast: Das ist die Frau dahinter. Darüber sprechen wir: - Wie man mit 16 allein in den Dschungel von Borneo geht und nie wieder zurückkommt - 10 Jahre Kampf gegen einen reisenden Delfin-Zirkus, inklusive Einschüchterung und Drohungen - Roky der Delfin, der nach 3 Jahren Pool 1.000 km in zwei Wochen in die Freiheit schwamm - Warum Bali-Touristen ungewollt eine Industrie finanzieren, die Tiere lebenslang foltert - Die geplante Wal-Rettung von Hope bzw. Timmy in der Ostsee und Femke´s Erfahrungen mit Walrettungen - Die drei Zeichen, an denen du jedes Fake-Sanctuary erkennst, bevor du Geld dort lässt - Wie Robert Marc Lehmanns Reichweite ein 20-jähriges Lebenswerk auf einmal sichtbar gemacht hat --
Rast du manchmal mit 300 km/h durchs Leben – von Aufgabe zu Aufgabe – und fragst dich plötzlich: Sitze ich hier eigentlich im völlig falschen Zug? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir von unserem vollgepackten Alltag regelrecht „gelebt“ werden, anstatt selbst noch aktiv die Richtung zu bestimmen.Im großen Finale unserer „24/7 Predigtserie“ nimmt uns P. George Elsbett mit in eine unserer größten alltäglichen Fallen: den ständigen Optimierungsdrang und utopischen Aktionismus. Wir glauben oft, wir müssten durch endlose Anstrengung und ständiges Machen alle Probleme lösen und uns unser eigenes kleines Paradies erschaffen. Doch wenn wir versuchen, aus eigener Kraft perfekt zu sein, landen wir bei jedem neuen Fehler sofort in tiefer Frustration.Die radikale und befreiende Botschaft dieser Predigt lautet: Du musst die Welt nicht allein retten! Wahrer Friede und echte Erfüllung sind keine Produkte unseres endlosen Machens, sondern am Ende immer ein reines Geschenk. Eine bewusste Entscheidung für die Stille ist ein klarer Schnitt gegen diesen ständigen Aktivismus. Sie bewahrt uns davor, uns im Leben völlig zu verrennen – so wie bei einer anstrengenden Nachtwanderung, bei der man im Dunkeln ein wichtiges Schild übersieht und stundenlang mühsam in die falsche Richtung weiterläuft.Wer sich traut, den Schnellzug seines Lebens für eine Stunde anzuhalten und den Fokus neu auszurichten, findet nicht nur das eigentliche Zentrum wieder. Wer sich dieser Ruhe aussetzt, bekommt auch einen völlig neuen Blick für die Menschen, die ganz konkret vor ihm stehen, abseits von bloßen Sympathien oder eigenem Nutzen. Bist du bereit, aus dem Hamsterrad des Tuns auszusteigen und herauszufinden, wohin deine Reise wirklich gehen soll?
Rast du manchmal mit 300 km/h durchs Leben – von Aufgabe zu Aufgabe – und fragst dich plötzlich: Sitze ich hier eigentlich im völlig falschen Zug? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir von unserem vollgepackten Alltag regelrecht „gelebt“ werden, anstatt selbst noch aktiv die Richtung zu bestimmen. Im großen Finale unserer „24/7 Predigtserie“ nimmt uns P. George Elsbett mit in eine unserer größten alltäglichen Fallen: den ständigen Optimierungsdrang und utopischen Aktionismus. Wir glauben oft, wir müssten durch endlose Anstrengung und ständiges Machen alle Probleme lösen und uns unser eigenes kleines Paradies erschaffen. Doch wenn wir versuchen, aus eigener Kraft perfekt zu sein, landen wir bei jedem neuen Fehler sofort in tiefer Frustration. Die radikale und befreiende Botschaft dieser Predigt lautet: Du musst die Welt nicht allein retten! Wahrer Friede und echte Erfüllung sind keine Produkte unseres endlosen Machens, sondern am Ende immer ein reines Geschenk. Eine bewusste Entscheidung für die Stille ist ein klarer Schnitt gegen diesen ständigen Aktivismus. Sie bewahrt uns davor, uns im Leben völlig zu verrennen – so wie bei einer anstrengenden Nachtwanderung, bei der man im Dunkeln ein wichtiges Schild übersieht und stundenlang mühsam in die falsche Richtung weiterläuft. Wer sich traut, den Schnellzug seines Lebens für eine Stunde anzuhalten und den Fokus neu auszurichten, findet nicht nur das eigentliche Zentrum wieder. Wer sich dieser Ruhe aussetzt, bekommt auch einen völlig neuen Blick für die Menschen, die ganz konkret vor ihm stehen, abseits von bloßen Sympathien oder eigenem Nutzen. Bist du bereit, aus dem Hamsterrad des Tuns auszusteigen und herauszufinden, wohin deine Reise wirklich gehen soll?
Afrikanische Frauen leisten in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Aktivismus Außergewöhnliches und sie werden dabei häufig international zu wenig wahrgenommen. Prof. Claude-Hélène Mayer forscht u.a. zu interkultureller Psychologie, Gender-Fragen und afrikanischen Kontexten, was sie zu einer idealen Gesprächspartnerin macht. Sie ist eine international renommierte Professorin für Arbeits- und Organisationspsycho-logie sowie psychologische Beraterin und forscht unter anderem zu Psychobiografien bekannter Persönlichkeiten. Im heutigen Podcast-Gespräch vertiefen wir uns zur Kraft und zum Wirken afrikanischer Top-Frauen, die sich politisch, ökonomisch sowie sozial sehr aktiv gesellschaftlich einbringen. Wir sprechen unter anderem über die bereits verstorbene Winnie Mandela sowie über zwei noch sehr aktive Frauen, Graca Machel (die 3. Frau Nelsen Mandelas, die in 2 afrikanischen Ländern First-Lady war) & Bethlehem Alemu (die als Unternehmerin wirkt und mit Schuhen aus Autoreifen ihr soziales Engagement startete). Alle diese afrikanischen Frauen zeichnet aus, dass sie sich pro gesellschaftlich engagieren, Veränderungen anstoßen und immer wieder den Kampf aufnehmen – z.B. auch bei Rückschlägen – und dies immer mit Blick auf soziale Wertorientierung und NIE auf das eigene Ego. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Klimawandel - was war das nochmal? Nach der Wahl der neuen Bundesregierung scheint eine der größten Krisen der Gegenwart auf einmal aus den öffentlichen Diskursen verschwunden zu sein. Jagoda Marinić hat sich deswegen für diese Folge eine Autorin und Aktivistin eingeladen, die für das Bewusstsein und für Lösungen in der Klimakrise kämpft: Carla Hinrichs. Für dieses Ziel hat sie sich schon auf Straßen geklebt, den Verkehr aufgehalten und zivilen Ungehorsam nicht gescheut. Carla Hinrichs war Sprecherin des Klimakollektivs „Die letzte Generation“ und hat nun ein Buch geschrieben - nicht über die letzte, sondern über die verletzte Generation. Darin nimmt sie den Staat in die Pflicht, seiner Aufgabe, dem Klimaschutz nachzukommen und so die Grundrechte und Freiheiten ihrer und kommender Generationen zu bewahren. Als ehemalige Jurastudentin weiß sie um die Dringlichkeit der Umsetzung von Klimaschutz, der in der Verfassung verankert ist - und steht nun selbst wegen dem Verdacht auf die Gründung einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Im Podcast lotet sie mit Jagoda Marinić aus, was Protest leisten kann und wie sich ihr eigener Blick auf Aktivismus in den letzten Jahren verändert hat. Sie sagt, dass die Vorstellung, vielleicht in Gefängnis zu kommen, ihr Angst macht und erzählt gleichzeitig, warum der Protest sie von ihrer eigenen Hilflosigkeit in der Klimakrise befreit hat. Hier hört ihr… warum Carla Hinrichs Klimaprotest nicht radikal, sondern vernünftig findet (05:54) wie die junge Generation in ihren Freiheiten einschränkt wird (11:58) warum Klimaschutz kein ‚Nice-to-have‘ ist (20:20) wie sich ihre Sicht auf Protest verändert hat (35:32) warum sie richtig miese Demokratieerfahrung gemacht hat (40:44) wie die Polizei in ihre WG gestürmt ist (50:30) warum sie trotzdem an das Gute in der Gesellschaft glaubt (01:14:47) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp diesmal: -1 plus 1 Freundschaft auf Zeit · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Endlich wieder eine neue Podcast-Folge. Diesmal mit Barbara Massing, Intendantin der Deutschen Welle!Wir sprechen darüber, warum internationaler Journalismus heute wichtiger denn je ist – gerade in Zeiten von Desinformation, KI, schwindender Pressefreiheit und globalen Machtverschiebungen. Und wir sprechen darüber, wie die Deutsche Welle sich mit den Leitmotiven Freiheit, Innovation und Dialog für die kommenden Jahre aufstellt.Was ich gelernt habe: Verlässliche Informationen brauchen verlässliche Marken. Pressefreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Innovation bedeutet nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit. Guter Journalismus braucht Handwerk, Neugier, Kreativität – und manchmal sehr viel Mut. Ich bin sooo beeindruckt, wie klar Barbara Massing die Rolle der Deutschen Welle beschreibt: als unabhängige journalistische Stimme, die deutsche und europäische Perspektiven weltweit sichtbar macht – besonders dort, wo Pressefreiheit eingeschränkt ist oder Desinformation gezielt eingesetzt wird.Some key takeaways: Die Deutsche Welle berichtet in 32 Sprachen und erreicht Menschen in vielen Ländern, in denen unabhängige Informationen unter Druck stehen. Faktencheck-Kompetenz ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen Desinformation – auch mithilfe von KI-Tools wie Truly Media. KI ist für Barbara Massing nicht nur Risiko, sondern auch Chance: Entscheidend bleibt der „Human in the Loop“. Internationale Medien sind laut Barbara wichtiger denn je, weil andere Akteure gezielt Informationsräume besetzen. Multiperspektivität ist ein entscheidender Vorteil der Deutschen Welle – gerade in polarisierten Medienmärkten. Junge Zielgruppen interessieren sich sehr wohl für Politik und Journalismus, wenn Inhalte plattformspezifisch und relevant aufbereitet werden. Verlässlichkeit von Medienmarken wird in digitalen Informationsräumen immer wichtiger – User suchen aktiv nach glaubwürdigen Quellen. Pressefreiheit hat einen Preis: Der Fall des inhaftierten DW-Korrespondenten Alican Uludag zeigt, welchen Risiken Journalist*innen ausgesetzt sein können. Für angehende Journalist*innen braucht es neben journalistischem Handwerk vor allem Neugier, Kreativität, Lernbereitschaft und Lust am Gespräch mit Menschen. Die neue Aufgabenplanung der Deutschen Welle für 2026 bis 2029 steht unter den Schwerpunkten Freiheit, Innovation und Dialog. Tipps von Barbara für angehende Journalist*innen: Seid neugierig! Geht Dingen wirklich auf den Grund. Unterscheidet klar zwischen Journalismus und Aktivismus. Sprecht mit Menschen und baut Vertrauen auf. Bleibt kreativ und habt Lust, immer wieder Neues zu lernen. More links: Aufgabenplanung der Deutschen Welle 2026–2029 Global Media Forum Pressefreiheit weltweit / Reporter ohne Grenzen Zum Fall Alican Uludag Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.Credits: Produziert von Linda Rath Foto Barbara Massing: Mit freundlicher Erlaubnis Deutsche Welle // Copyrights Julia Nohr Fotografie Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos Podcast Cover: Nicole Koppe Musik/Jingles: Mara Niese
Demos sind seine Leidenschaft, aber sie sind erst der Anfang. Der Aktivist Ottmar Miles-Paul kämpft für die Rechte behinderter Menschen – und das nicht nur auf der Straße, sondern auch als Romanautor. In dieser Folge spricht Redakteurin Ute Stephanie Mansion mit ihm darüber, warum der aktuelle Entwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes zu kurz greift und wie er Fiktion nutzt, um echte Selbstbestimmung einzufordern. Erfahren Sie, wie aus Frust über die Politik kreativer und wirksamer Aufstand entsteht.
Zu teuer, zu laut, zu unbequem? In dieser Episode sprechen wir über die Kraft von Protest – und warum gerade junge Stimmen heute wichtiger sind denn je. Im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung werfen wir einen ehrlichen Blick auf Engagement, Frustration und neue Formen des Aktivismus.Zu Gast sind: Lena Groh-Trautmann (Servicestelle Jugendbeteiligung e.V.), Ottmar Miles-Paul (Aktivist & Journalist) und Janine Kolbig (ZSL Nord).Gemeinsam diskutieren wir, wie sich Protest verändert hat – von Straßenaktionen bis Social Media – und warum Beteiligung oft klein beginnt, aber Großes bewirken kann. Es geht um politische Rückschritte, persönliche Motivation und die Frage, wie wir Menschen (wieder) für Engagement gewinnen.Ein zentrales Thema: Wie erleben junge Menschen Inklusion heute – und warum fühlen sich manche von politischen Prozessen nicht mehr erreicht? Wer wissen will, warum eine Nacht im Mai 2016 mit Ottmar und Janine die Behindertenbewegung in Schleswig-Holstein nachhaltig veränderte, der muss definitiv reinhören.Außerdem sprechen wir darüber, was ein „guter Protest“ heute überhaupt ist – und warum es sich gerade jetzt lohnt, laut zu werden.Diese Episode entsteht in Kooperation mit Aktion Mensch im Rahmen des Europäischen Protesttags. Rund um den 5. Mai finden bundesweit zahlreiche Aktionen statt – informiert euch und macht mit!Fazit: Jede Stimme zählt. Veränderung beginnt oft im Kleinen – aber sie braucht Menschen, die den ersten Schritt machen.Mehr Infos zu den Protestveranstaltung unter:www.aktion-mensch.de Zum ZSL:www.zsl-nord.de Und zum Jugendaktionscamp:https://www.jugendaktionscamp.de/ Hier geht es zu den derzeit laufenden Petitionen:wenn es um die Petition von René Schar zur Barrierefreiheit geht, "Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer", so lautet der Titel einer Petition zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, die bereits von über 70.000 Menschen unterstützt wird. Sie zielt darauf ab, dass Unternehmen zu Maßnahmen und angemessenen Vorkehrungen zur Herstellung von Barrierefreiheit ihrer Dienstleistungen und Produkte verpflichtet werden. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen Unternehmen von solchen Maßnahmen ausgenommen werden.Das geht gar nicht: Link zur Petition: https://innn.it/bgg Zur Petition gegen Leistungskürzungen in der Eingliederungshilfe "Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung", so lautet der Titel einer Petition, die direkt auf der Petitionsplattform des Deutschen Bundestages eingestellt wurde und noch bis zum 25. Mai unterstützt werden kann. Über 65.000 Menschen unterstützen bereits die von der Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Unterstützung eines breiten Bündnisses von Verbänden initiiert Petition gegen Leistungskürzungen in der Eingliederungshilfe. Link:https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Sie organisiert gerade große Proteste gegen Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche und wird vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama für ihren Einsatz für den Klimaschutz gelobt. In unserer Reihe "Entscheider treffen Haider" spricht Aktivistin Luisa Neubauer über den Tankrabatt und den Markt, der eigentlich doch alles regeln sollte, über das fehlende Tempolimit, das sie nicht nur aus ökologischen Gründen für gefährlich hält - und über die deutsche Olympiabewerbung.
Er ist Content Creator und eine der lautesten deutschen Stimmen gegen Rechtsextremismus im Netz. Was eigentlich als Zufall auf TikTok begann, ist heute seine Mission: Er will Jugendliche vor Radikalisierung schützen und Menschen aus der rechten Szene herausholen. Ich wollte von Marcant wissen, wo seine Geschichte als Anti-Rechts-Content Creator begonnen hat, welche Zukunftsvision er hat und warum es sich lohnt, darum so sehr zu kämpfen, wie er es tut. Wir sprechen über das System, mit dem die rechte Szene gezielt Jugendliche rekrutiert, es geht um Mobbing, jugendliche Orientierungssuche, Codes und Erkennungszeichen der Szene, die Macht von Social Media und warum er sagt: „Ich mache meine Videos für Rechte.“ WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze Saily: Internet auf Reisen – 15% Rabatt auf die erste eSIM mit dem Code "matze" LINKhttps://saily.com/matze MEIN GAST: https://instagram.com/marcant.ifa/ DINGE: https://youtube.com/@vollmarcant https://bit.ly/3OIFw10 Marcants Podcast: https://bit.ly/4vJdDqv Spenden an Marcant: https://ko-fi.com/marcant Fun Facts: https://funfacts.de/ Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Heute steht eine ganz besondere Folge an; Max hat sich, leider ohne Ramon, mit Timo Wuerz hingesetzt und ein wenig geplaudert. Über seine Bilder, Bücher, Comics und über Aktivismus als kunstschaffende Person! Mehr zu Timo gibt es hier: https://www.timowuerz.com/ Und seinen Shop hier: https://timowuerz.bigcartel.com/ Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf euer Saily eSIM Datenpaket! Ladet jetzt die Saily App herunter und nutzt den Code tollkuehn beim Checkout vor eurer nächsten Reise, unter dem Link: https://saily.com/tollkuehn Du möchtest mehr über meine Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Informationen und Rabatt Komm in die Gruppe! Hier gehts zu unserem WhatsappKanal https://whatsapp.com/channel/0029VabF6h3H5JM0EN0DwU0X Tolkühnes Merch! https://shop.spreadshirt.at/tollkuehn-podcast/ Instagram @tollkuehn_podcast Schaut auf unserem Discord Server vorbei: https://discord.gg/hobbithoehle Falls du uns über Steady unterstützen willst: https://steadyhq.com/de/tollkuehn-podcast https://ko-fi.com/tollkuehn Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Außerdem: Künstliche Nägel - Cooler Trend oder unterschätztes Risiko? (13:15) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
„V době vyhlášení národního parku existovaly na Šumavě ostrůvky přírody, kde se v minulosti zasahovalo jen minimálně. Ty bylo nutné v bezzásahovém režimu zachovat,“ říká mluvčí parku Jan Dvořák.
Katrin spricht mit der Autorin, Journalistin und politischen Bildnerin Veronika Kracher über ihr Buch „Bitch Hunt – Warum wir es lieben, Frauen zu hassen“ und darüber, wie Misogynie unsere Gesellschaft strukturiert. Veronika erklärt, warum sie Misogynie – in Anlehnung an Kate Manne – als korrektive Gewalt des Patriarchats versteht, was „aggrieved entitlement“ bedeutet und wie sich Frauenhass mit Antisemitismus, Rassismus, Queer- und Transfeindlichkeit verschränkt.Danke an jede*n von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier."Der Abgrund schaut zurück"Veronika schildert ihre eigene Arbeit in rechten Online-Räumen, spricht über die psychischen Kosten dieser Recherchen und darüber, welche Coping-Strategien ihr geholfen haben, Abstand zu Gewaltbildern, Rechtsterrorismus und Incel-Foren zu gewinnen. Wir sprechen über Tech-Bros, Dark Enlightenment, die Ideologie eines „Tech-Faschismus“, der Frauenrechte, Gewerkschaften und demokratische Kontrolle als Hindernis betrachtet – und darüber, wie sich rechte Kulturkämpfe in die Mitte der Gesellschaft fressen.An konkreten Beispielen wie Deepfake-Pornografie, den Hasskampagnen gegen Amber Heard, der Verhinderung von Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin und Angriffen auf trans und queere Personen zeigt Veronika, wie orchestrierte Shitstorms funktionieren („flooding the zone with shit“) und warum Social-Media-Plattformen von Empörung, Demütigung und patriarchalem Bonding leben. Außerdem geht es um linke Online-Bubbles: Warum auch dort Misogynie wirkt, wie der Wunsch nach moralischer Überlegenheit solidarische Organisierung ersetzt und weshalb Veronika für mehr „reparatives“ statt „paranoides“ Lesen plädiert.Links und HintergründeVeronika Kracher: https://kracher.press/Bitch Hunt: Warum wir es lieben, Frauen zu hassen: https://www.verbrecherverlag.de/shop/bitch-hunt-warum-wir-es-lieben-frauen-zu-hassen/Kate Manne: Down Girl - Die Logik der Misogynie: https://www.suhrkamp.de/buch/kate-manne-down-girl-t-9783518299197Kate Manne: Größe zeigen - Wie wir Fettfeindlichkeit bekämpfen können https://www.suhrkamp.de/buch/kate-manne-groesse-zeigen-t-9783518588383Guardian: Grok AI generated about 3m sexualised images in 11 days, study finds https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/22/grok-ai-generated-millions-sexualised-images-in-month-research-saysWikipedia: Curtis Yarvin https://de.wikipedia.org/wiki/Curtis_Yarvin News Statesman: https://www.newstatesman.com/ideas/2023/11/javier-milei-argentina-president-monster-mainstream BBC: https://www.bbc.com/news/world-us-canada-61649522Lila Podcast: https://lila-podcast.de/flood-the-zone-with-shit-wie-die-religioese-rechte-in-den-usa-versucht-die-demokratie-zu-unterwandern-mit-annika-brockschmidt/Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Flood_the_zoneSubstack: Thalia Bhatt https://taliabhattwrites.substack.com/ taz: Simone Dede Ayivi https://taz.de/Aktivismus-und-Kritik/!6160131/Reparative und Paranoid Reading: https://read.dukeupress.edu/books/book/636/chapter/128566/Paranoid-Reading-and-Reparative-Reading-or-You-reZeyneb Tufekci: https://www.twitterandteargas.org/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschlands Kulturstaatsminister Weimer waren drei Buchhandlungen wohl zu links, deshalb schloss er sie von einer Preisverleihung aus. WDR 2 Kabarettist Florian Schroeder liest zwischen den Zeilen von Weimers Begründung. Von Florian Schroeder.
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Sarah Lee Heinrich: sie ist Aktivistin, Ex-Sprecherin der Grünen Jugend und selbst in Armut aufgewachsen. Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, warum die neue Grundsicherung nicht nur ein Problem für Erwerbslose ist, sondern ein Angriff auf alle, die von ihrer Arbeit leben. Es geht unter anderem um verschärfte Sanktionen, den Wegfall von Schonzeiten bei Miete und Rücklagen und darum, wie sehr Angst vor dem sozialen Absturz längst auch Menschen mit ETF-Sparplänen, Selbstständige und Familien trifft. Sarah erzählt, was es bedeutet, mit Hartz IV groß zu werden, warum Armut immer ein politisches und kein individuelles Versagen ist und wie Scham und Stigmatisierung dafür sorgen, dass Betroffene unsichtbar bleiben. In diesem Gespräch erfährst du, warum die neue Grundsicherung alle Arbeitnehmer betrifft – auch wenn sie heute noch keinen Antrag stellen müssen –, wie Politik Scham, Spaltung und Abstiegsängste produziert, was es mit dem Schonvermögen konkret auf sich hat. Außerdem auch was es mit einem Kind macht, in Armut aufzuwachsen und ständig Angst vor der nächsten kaputten Waschmaschine zu haben, und welche kleinen, aber konkreten Schritte jede und jeder von uns gehen kann, um sich zu organisieren und politischen Druck von unten aufzubauen. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Taszman, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In dieser Folge des Plantbased Podcasts spreche ich mit Raphael Fellmer, Gründer von SirPlus, über ein Thema, das uns alle betrifft: Food Waste, Lebensmittelverschwendung und die Frage, warum wir tonnenweise essbares Essen wegwerfen, während andere hungern. Raphael erklärt, wie SirPlus funktioniert, warum das Retten von Lebensmitteln so wichtig ist und weshalb vegane Ernährung, Nachhaltigkeit und Food Waste viel enger zusammenhängen, als viele denken. Es geht um erschreckende Zahlen, um die Rettung von überschüssigen Lebensmitteln und um die harte Realität hinter unserem Konsum. Besonders stark: Raphael spricht in dieser Podcast-Folge auch offen über Psychotherapie, Selbstliebe, mentale Gesundheit und warum man sich selbst nicht verlieren darf, wenn man ständig versucht, die Welt ein Stück besser zu machen. Wir reden über Aktivismus, Burnout, Kindheitsthemen, Heilung und darüber, warum Veränderung meist auch ganz persönlich beginnt. Außerdem geht es um Veganismus, bewussten Konsum, Minimalismus, Klimaschutz und die Frage, wie wir im Alltag weniger verschwenden und mehr Verantwortung übernehmen können. Wenn dich Lebensmittel retten, Food Waste in Deutschland, pflanzliche Ernährung, mentale Gesundheit und ehrliche Gespräche mit Tiefgang interessieren, dann ist diese Folge genau für dich. Viel Spaß!
Heinrich Strößenreuter gilt als einer der erfolgreichsten Initiatoren von Bürgerentscheiden in Deutschland. Im Gespräch berichtet er, wie er mit dem Berliner Baumentscheid ein Gesetz durchgesetzt hat, das für mehr Bäume und kühlere Städte sorgt – ohne großen medialen Konflikt, aber mit viel strategischem Geschick. Er erzählt, warum Bürgerengagement oft stärker wirkt als klassische Parteipolitik, was es für gelungene Initiativen braucht und wie sich Städte auf den Klimawandel vorbereiten können. In jeder Folge ihres Krisenpodcasts Auch das noch? sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Die Links zur Folge: - Die Website der Initiative Baumentscheid informiert über die Anliegen, die im November 2025 zum Berliner "BäumePlusGesetz" geführt haben – und über die dauerhaften Anliegen der Initiatoren In dieser Podcast-Episode haben wir folgende Filme erwähnt: • In Wag the dog (1997) lenkt ein US-Präsident die Aufmerksamkeit der Medien auf einen (fiktiven) Krieg – um von einem Sexskandal abzulenken • In Thank You for Smoking (2005) spielt der Vizepräsident und Pressesprecher eines von amerikanischen Tabakkonzernen finanzierten Forschungszentrums für Tabakstudien die gesundheitlichen Risiken des Rauchens herunter • In Die Erfindung der Wahrheit (2016) wird die skrupellose Welt des Lobbyismus in Washington, D. C. zum Stoff für einen Thriller. - Diese kurze Biografie bei der Konrad-Adenauer-Stiftung schildert das Leben des ökologisch konservativen Politikers Herbert Gruhl. - Hier die Internetseite der erwähnten ökologischen, demokratischen Partei (ÖDP), die in kommunalen Parlamenten und im Europaparlament vertreten ist und eine Information der Bundeszentrale für politische Bildung, ebenfalls zur ÖDP - Auch an der Idee zu Wegeheld und Weg.li war Strößenreuther beteiligt - In dieser Krisenpodcast-Episode mit Christina Deckwirth ging es um den Einfluss der Lobbys im politischen Berlin (15. Oktober 2025). - Der Verein Klima-Union ist der Versuch, innerhalb von CDU und CSU jene Abgeordneten zu organisieren, denen Klimaschutz ein erstes Anliegen ist. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Mein Gast in dieser Folge ist Prof. Dr. Ruben Zimmermann. Er ist Pfarrer und seit 2009 Professor für Neues Testament an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Vielleicht denkt der ein oder andere von euch jetzt: Hey, das ist ein Klima-Podcast, was hat Glaube damit zu tun? Ruben sagt: Eine ganze Menge! Er hat ein Buch zu der Frage geschrieben, ob Jesus Klimaaktivist wäre. Und ich habe dieses Buch gelesen und dachte mir: Dazu muss es unbedingt eine Folge von Fairquatscht geben, denn ich habe mir auf die Fahne geschrieben, alle Themen zu behandeln, die man irgendwie durch die grüne Brille betrachten kann. Und das ist beim Glaube definitiv der Fall. Und besonders spannend ist, was die Kirche mit diesen Erkenntnissen am Ende macht. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Zuhören. Wenn ihr Feedback habt, schreibt mir gerne bei Instagram. Dort findet ihr mich als @mysustainableme. Hier findet ihr mehr Infos zur "Nein & Amen"-Gruppe: https://neinundamen.info/node/13 Und hier gehts zu Rubens Buch: https://www.eva-leipzig.de/de/zimmermann-waere-jesus-klimaaktivist
Irmela Mensah-Schramm ist 80 Jahre und Aktivistin gegen Hass und Rassismus.
Desaster Stuttgart 21 | Trump sagt Bye zur EU | Seltsame Bräuche zu Weihnachten und Silvester | Catcalling: Belästigung auf Zuruf - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.