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Zu oft gelächelt, zu wenige Widerworte gegeben: Autorin Ildiko von Kürthy hat keine Lust mehr, allen zu gefallen. Deswegen hat sie die Kritik von Denis Scheck über ihr Buch "Alt genug" nicht stehen lassen - und eine "Wahnsinns-Debatte" losgetreten. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
1933-1945: Die NS-Zeit war recht kurz, doch die Traumata, Schuld und Schweigen prägen Generationen. Immer mehr Nachkommen recherchieren: Auf welcher Seite standen die Vorfahren? Studien zeigen, wie groß die Lücke zwischen Erinnerung und Realität ist. Reinartz, Burkhard www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Du kennst das: Du sitzt im Termin. Der Kunde erzählt sein Problem. Und in deinem Kopf läuft schon die Lösung – fertig formuliert, mit Demo, Use Cases und Pricing-Slide. Du hörst kaum noch zu. Du wartest nur noch auf deinen Einsatz. Genau das ist der Grund, warum so viele Deals nicht abschließen. Im systemischen Vertrieb machst du es genau andersherum. Du springst nicht auf die Lösung. Du fragst dich erstmal in den Kunden hinein – mit einer Methode, die aus dem Coaching kommt und seit Jahrzehnten in der Unternehmensberatung getestet ist. In dieser Folge spreche ich mit Frederik Meßmer über genau diesen Ansatz. Frederik ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und hat in den letzten zehn Jahren genau diese Methodik in Vertrieben aufgebaut – unter anderem in Healthcare und SaaS. Du lernst, wie du mit cleveren Fragen, einem klaren Gesprächsaufbau und ein bisschen Coaching-Mindset deine Abschlussquote spürbar steigerst. Ohne Druck. Ohne Pitch-Marathon. Ohne Feature-Talk. Was ist systemischer Vertrieb eigentlich? Systemischer Vertrieb kommt – wie der Name vermuten lässt – aus der systemischen Beratung und dem Coaching. Frederik wurde damals in der Unternehmensberatung gemeinsam mit dem ganzen Team zum systemischen Coach ausgebildet. Nicht, um Therapeut zu werden, sondern um Kunden besser zu verstehen. Und um genau das zu verkaufen, was sie wirklich brauchen. Die Grundidee ist einfach: Statt dem Kunden eine Lösung aufzudrücken, ziehst du sie gemeinsam mit ihm aus seiner Welt heraus. Du arbeitest nicht am Kunden, sondern mit ihm. Genau wie im Coaching: Der Coach hat keine fertige Lösung in der Tasche – er stellt die Fragen, die den Klienten zur eigenen Erkenntnis führen. Im Vertrieb funktioniert das genauso. Du verkaufst nicht mehr aktiv. Du machst es dem Kunden möglich, sich selbst zu überzeugen. Das senkt den Verkaufswiderstand massiv – und das Ergebnis sind kürzere Sales Cycles und höhere Abschlussquoten. Frederik nutzt diese Methodik seit über zehn Jahren in seiner vertrieblichen Praxis und schult mittlerweile ganze Teams darin. Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch Es gibt einen Klassiker, den ich immer wieder bei Verkäufern beobachte – und ehrlich gesagt: Mir passiert er auch noch. Im Coaching nennt man das „Problemklau". Der Kunde fängt an, sein Problem zu beschreiben – und du springst sofort auf die Lösung. Beispiel: Jemand sagt „Ich habe Probleme abzunehmen". Die typische Antwort? „Iss doch einfach weniger" oder „Mach mehr Sport". Klingt logisch. Ist aber Unsinn. Denn der andere hat sich das schon hundertmal selbst gesagt. Trotzdem hat er es nicht getan. Wenn du mit so einem Standard-Ratschlag kommst, erreichst du ihn nicht. Du erreichst nur dich selbst. Im B2B-Vertrieb ist es genauso. Der Kunde sagt „Wir haben zu wenig qualifizierte Leads". Und der Verkäufer? Schmeißt sofort die Pipeline-Optimierung, das KI-Lead-Scoring und drei Case Studies in den Termin. Falsch. Die richtige Reaktion ist: Du fragst nach. Was hat der Kunde schon probiert? Was hat funktioniert? Was nicht? Wo brennt es wirklich? Erst, wenn du das verstanden hast, darfst du überhaupt anfangen, über deine Lösung zu reden. Vorher pitchst du gegen die Wand. Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen verstehen Im systemischen Verkaufen gibt es eine ganz simple Einordnung deines Gesprächspartners. Frederik beschreibt sie so: Dein Gegenüber befindet sich entweder in der Rolle des Klägers, des Besuchers oder des Kunden. Und je nach Rolle gehst du komplett anders ran. Der Kläger: Beschreibt sein Problem. Er klagt. Er ist frustriert. Hier darfst du auf keinen Fall zu früh mit Lösungen kommen. Lass ihn das Problem ausbreiten. Frag tiefer rein. Erst, wenn der Schmerz wirklich auf dem Tisch liegt, ist er bereit für eine Lösung. Der Besucher: Schaut sich um. Hat noch keinen klaren Auftrag an dich. Wenn du den jetzt mit Demo und Pitch erschlägst, ist er sofort weg. Stattdessen: ihn abholen, mitnehmen, Vertrauen aufbauen. Der Kunde: Hat Bewusstsein für sein Problem. Will aktiv etwas verändern. Hier darfst du gemeinsam an der Lösung arbeiten – aber bitte erst nach sauberer Bedarfsanalyse. Was passiert in der Praxis? Die meisten Verkäufer behandeln jeden Gesprächspartner wie einen Kunden. Pitch ab Minute eins. Demo ab Minute drei. Und wundern sich, warum der Termin nicht in einen Auftrag mündet. Wenn du dagegen die Rolle deines Gegenübers erkennst, kannst du dein Verhalten anpassen – und holst plötzlich Termine ab, die du sonst verloren hättest. Der Gesprächsaufbau im systemischen Vertrieb: 5 Phasen Ein gutes Verkaufsgespräch hat im systemischen Ansatz immer den gleichen Aufbau. Fünf Phasen. In dieser Reihenfolge: Einstieg – Smalltalk und Rahmung. Du kommst an. Der Kunde kommt an. Du klärst, wie ihr arbeitet (Notizen machen, Fragen stellen, Zeitfenster). Zielklärung – Was soll das Gespräch eigentlich bringen? Wann ist es für den Kunden ein Erfolg? Bedarfsanalyse – Was steckt wirklich dahinter? Welche Themen brennen? Was wurde bisher probiert? Lösungssuche – Erst jetzt wird über Lösungen gesprochen. Gemeinsam. Abschluss – Commitment, nächste Schritte, Vertrag. Klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber wenn ich mir die meisten Vertriebsgespräche anschaue, springen Leute direkt von Phase 1 in Phase 4. Smalltalk, Pitch, Demo, Angebot. Die zwei wichtigsten Phasen – Zielklärung und Bedarfsanalyse – werden komplett übersprungen. Die Folge: Du verkaufst auf Basis deiner eigenen Annahmen. Nicht auf Basis dessen, was der Kunde wirklich braucht. Und das endet meistens damit, dass der Kunde sagt „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – wohlwissend, dass er es nie unterschreiben wird. Er war nur höflich. Offene und geschlossene Fragen: das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit Die zwei wichtigsten Fragearten in der Fragetechnik im Vertrieb kennt jeder: offene und geschlossene Fragen. Aber kaum jemand setzt sie bewusst ein. Offene Fragen beginnen mit einem W: Was, wie, wo, wann, weswegen, wer. Sie öffnen den Kunden. Sie laden zum Erzählen ein. Du nutzt sie vor allem in der Bedarfsanalyse, wenn du verstehen willst, was los ist. Beispiel: „Was sind aktuell deine drei größten Herausforderungen im Vertrieb?" Geschlossene Fragen kann man nur mit Ja oder Nein beantworten. Du nutzt sie zum Konkretisieren und vor allem am Ende, wenn du ein Commitment willst. Beispiel: „Wenn ich dir zeige, wie wir das lösen, und Business Case und Zahlen passen – kommen wir dann zusammen?" Frederik bringt noch eine spannende Variante ins Spiel: die Entweder-Oder-Frage. Wird oft bei der Terminvereinbarung benutzt. „Passt es dir besser am Donnerstagnachmittag oder am Mittwochvormittag?" Eigentlich sind das zwei Ja-Antworten – beide Optionen führen zum Termin. Dem Gegenüber bleibt nur das Nein, wenn er aktiv ablehnen will. Wichtig: Warum-Fragen sind im systemischen Ansatz tabu. Warum? Weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Frag stattdessen „Was ist der Hintergrund?" oder „Weswegen?". Inhaltlich das Gleiche – aber öffnender. Der moralische Vorvertrag: dein Frühwarnsystem Eine der mächtigsten Techniken aus dem systemischen Verkaufen ist der moralische Vorvertrag. Funktioniert so: Bevor du in die Lösungspräsentation gehst, holst du dir vom Kunden eine bedingte Zusage. Etwa so: „Wenn ich dir gleich zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und der Business Case passt – kommen wir dann zusammen?" Was passiert dann? Drei Antworten sind möglich: Ja – Super. Du kannst mit Vollgas in die Lösung. Der Kunde hat sich emotional bereits committet. Nein – Auch super. Denn jetzt weißt du sofort: Da ist noch was. Vielleicht fehlt das Budget. Vielleicht ist er nicht entscheidungsbefugt. Vielleicht laufen schon Verträge mit dem Wettbewerb. Du kannst nachfragen, statt blind zu pitchen. Es kommt: „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – Klassiker. Der Kunde will höflich rauskommen. Hier kontert Frederik mit einer brillanten Frage: „Mache ich gerne. Was müsste denn drinstehen, damit du es unterschreibst?" Und plötzlich öffnet sich das Gespräch wieder. Die meisten Pipelines sind voll mit Angeboten, die nie unterschrieben werden. Genau, weil dieser moralische Vorvertrag fehlt. Wenn du ihn konsequent einbaust, wird deine Pipeline schlank und ehrlich. Time kills all deals – und nichts tötet einen Deal schneller als ein unausgesprochenes Nein. Aktives Zuhören und das "Was noch?"-Prinzip Eine offene Frage zu stellen ist die eine Sache. Mit der Antwort umzugehen, eine ganz andere. Die meisten Verkäufer hören die erste Antwort, springen dankbar drauf, weil sie passt – und verkaufen daran vorbei. Frederik bringt eine Coaching-Technik mit, die er „die produktive Faulheit" nennt. Du fragst: „Was sind eure aktuellen Herausforderungen?" Der Kunde antwortet. Und du sagst nur: „Was noch?" Dann nochmal: „Und was noch?" Und dann nochmal. Bis der Kunde wirklich nichts mehr nennt. Klingt banal. Wirkt aber Wunder. Denn die ersten zwei, drei Antworten sind oft nur die Oberfläche. Das wirklich brennende Thema kommt häufig erst beim vierten oder fünften Mal. Und dann hast du den Hebel, an dem deine Lösung ansetzt. Wenn du die volle Liste hast, fasst du zusammen: „Habe ich das richtig verstanden – das, das und das sind eure Themen. Auf welche drei davon sollen wir uns heute fokussieren?" Damit lässt du den Kunden priorisieren. Du steuerst das Gespräch, ohne ihn zu manipulieren. Genau das ist der Kern von systemischem Vertrieb. Das Buying Center hacken: Perspektivwechsel als Zauberwaffe Jetzt kommt der Klassiker, den ich oft höre: „Das funktioniert vielleicht im Einzelgespräch, aber wir haben Buying Center mit fünf Entscheidern. Da hilft dir keine Coaching-Technik." Falsch. Genau dort ist systemischer Vertrieb am stärksten. Denn Coaching arbeitet immer mit Systemen – ein Klient bringt ja auch immer sein Umfeld mit (Familie, Chef, Kollegen, innere Stimmen). Dasselbe Prinzip nutzt du im Buying Center. Frederik beschreibt es so: Du sitzt mit dem Geschäftsführer am Tisch. Der ist begeistert. Aber er sagt: „Sprich mal mit meinem IT-Leiter, der muss das absegnen." Statt zu hoffen, dass der IT-Leiter freundlich ist, holst du ihn mit einer Perspektivwechselfrage in den Raum: „Mal angenommen, dein IT-Leiter hätte heute alles mitgehört, was wir besprochen haben – was, glaubst du, würde er sagen? Wo hätte er Bedenken?" Plötzlich beantwortet dir der Geschäftsführer die Einwände, die du sonst erst in Runde drei zu hören bekommen hättest. Du kannst die Lösung im selben Termin schärfen. Und Frederik geht noch weiter: „Was muss ich mit ihm besprechen, damit er Ja sagt?" Und im besten Fall: „Eigentlich kannst du das doch selbst entscheiden – soll ich dir den Vertrag direkt schicken?" Das verkürzt den Sales Cycle dramatisch. Wo du sonst sechs Runden gedreht hättest, bist du in drei durch. Und du verlierst nicht zwischendurch das Projekt, weil ein Geschäftsführer wechselt oder ein Stakeholder das Unternehmen verlässt. Warum Trainings im systemischen Vertrieb so wichtig sind Hier kommt die unbequeme Wahrheit: Diese Methode liest sich einfach. Sie umzusetzen ist die Hölle. Frederik selbst hat ein halbes Jahr gebraucht, bis er die Zielklärungsfrage „Woran würden Sie erkennen, dass sich der Termin heute für Sie gelohnt hat?" im echten Gespräch flüssig stellen konnte. Vorher stand sie als Spickzettel in seinem Notizbuch. Das heißt für dich: Einmal-Schulungen reichen nicht. Auch das beste Playbook bringt nichts, wenn du es nicht trainierst. Frederik empfiehlt – und ich teile das zu hundert Prozent – wöchentliche Pitch- oder Frage-Trainings im Team. Dein Team wird es zu Beginn hassen. Niemand stellt sich gerne in eine Übungssituation. Aber: Wer es bei den eigenen Kollegen nicht hinbekommt, bekommt es beim Kunden erst recht nicht hin. Und wer denkt „ich mach das beim Kunden besser" – sorry, das stimmt nicht. Du machst es schlechter. Weil der Druck dort höher ist. Mein Tipp: Setzt euch als Team einmal hin und sammelt eure besten Fragen. Pro Gesprächsphase. Dann übt ihr eine Frage pro Woche. Nach einem Quartal habt ihr eine echte Methodik, kein zusammengewürfeltes Bauchgefühl. Wie viel sprichst du eigentlich? Der Gesprächsanteil als KPI Eine schöne und oft unterschätzte Kennziffer ist der Gesprächsanteil im Verkaufsgespräch. Klassische Daumenregel: Der Kunde sollte mehr reden als du. Bei reinen Discovery-Calls liegt der ideale Sweet Spot bei rund 40 % Verkäuferanteil. Frederik arbeitet aktuell mit einem Team, das bei über 60 % Gesprächsanteil liegt. Warum? Viele Demos. Macht in dem Setting kurzzeitig Sinn – langfristig nicht. Sein Ziel: Sie unter 55 % zu drücken. Mit modernen Tools wie Demodesk oder ähnlichen Gesprächs-Recordern kannst du das heute automatisch tracken. Ein digitaler Coach läuft mit, transkribiert, analysiert und gibt dir konkrete Hinweise. Frederik setzt solche Tools selbst aktiv ein – auch in seinen eigenen Mandaten. Das ist deutlich günstiger als ein dauerhaft eingekaufter externer Trainer und liefert messbare Ergebnisse. Quick Takeaways: das Wichtigste auf einen Blick Kein Problemklau – Spring nicht auf Lösungen, bevor du das Problem wirklich verstanden hast. Rolle erkennen – Kläger, Besucher oder Kunde? Pass dein Verhalten an. 5 Phasen – Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss. In dieser Reihenfolge. Moralischer Vorvertrag – Hol dir die bedingte Zusage, bevor du pitchst. „Was noch?" – Frag drei Mal mehr nach, als du normalerweise würdest. Perspektivwechsel – Hol fehlende Stakeholder virtuell in den Raum. Training schlägt Talent – Wöchentliche Übungen sind nicht optional, sondern Pflicht. Fazit: Vom Pitch-Maschine zum echten Berater Wenn du eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese: Hör auf, deinem Kunden zu sagen, was sein Problem ist. Frag ihn. Systemischer Vertrieb ist keine Geheimwissenschaft – es ist die Disziplin, die Klappe zu halten und stattdessen die richtigen Fragen zu stellen. Der Kunde fühlt sich verstanden. Du baust Vertrauen auf. Und plötzlich verkauft sich deine Lösung fast von selbst – weil der Kunde gemeinsam mit dir den Weg dahin gegangen ist. Kein Druck. Kein Pitch. Kein „Schicken Sie mal ein Angebot, das in der Schublade verschwindet". Wenn du als Vertriebsleiter merkst, dass dein Team zu viel im Feature-Talk hängt und zu wenig fragt: Fang mit einer einfachen Fragenliste pro Gesprächsphase an. Etabliere wöchentliche Übungssessions. Und überleg, ob ein systemisches Coaching-Format euch nicht den entscheidenden Hebel liefert. Wenn du tiefer einsteigen willst: Buch dir ein Strategiegespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam, wo dein Vertrieb gerade steht und welche Hebel am schnellsten wirken. Hier geht's zum Termin. FAQ zum systemischen Vertrieb Was ist der Unterschied zwischen systemischem Vertrieb und klassischem Verkauf? Klassischer Verkauf arbeitet mit Pitch und Lösungspräsentation. Systemischer Vertrieb dreht den Spieß um: Du stellst Fragen, hörst aktiv zu und führst den Kunden gemeinsam mit ihm zu seiner eigenen Erkenntnis. Das senkt den Verkaufswiderstand und führt zu nachhaltigeren Abschlüssen, weil der Kunde die Lösung als seine eigene wahrnimmt. Welche Fragetechniken sind im B2B-Vertrieb am wirkungsvollsten? Offene W-Fragen für die Bedarfsanalyse, Skalenfragen zur Priorisierung, hypothetische Fragen für Perspektivwechsel und geschlossene Fragen für den Abschluss. Vermeide Warum-Fragen, weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Nutze stattdessen „Weswegen?" oder „Was ist der Hintergrund?". Funktioniert systemischer Vertrieb auch in komplexen Buying Centern? Ja, gerade dort entfaltet er seine größte Wirkung. Über Perspektivwechselfragen holst du fehlende Stakeholder virtuell in den Raum und kannst Einwände vorwegnehmen. Das verkürzt den Sales Cycle deutlich und reduziert das Risiko, dass dein Deal an einem unerwarteten Entscheider scheitert. Was ist der moralische Vorvertrag im Verkaufsgespräch? Der moralische Vorvertrag ist eine bedingte Zusage des Kunden vor der Lösungspräsentation. Du fragst sinngemäß: „Wenn ich dir zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und Zahlen passen – kommen wir zusammen?" Das filtert echte Interessenten von höflichen Absagern und hält deine Pipeline sauber. Wie trainiere ich mein Vertriebsteam in systemischem Verkaufen? Einmal-Schulungen reichen nicht. Etabliere wöchentliche Übungssessions im Team, in denen Verkäufer Fragen aneinander durchspielen. Arbeite mit Gesprächsaufzeichnungen und KI-gestützten Coaching-Tools. Erstelle eine Fragenliste pro Gesprächsphase und übe diese systematisch ein. Konsequenz schlägt Genie. Anleitung: Dein erstes Gespräch im systemischen Vertrieb In sechs Schritten zu deinem ersten Gespräch nach der systemischen Methode – sofort umsetzbar. Smalltalk und Rahmung – Komm an, lass den Kunden ankommen. Klär die Spielregeln: Zeitfenster, Notizen, gegebenenfalls digitaler Assistent. Zielklärung – Frag: „Woran würdest du erkennen, dass dieses Gespräch heute ein Erfolg war?" Dann Klappe halten. Bedarfsanalyse mit „Was noch?" – Stell offene Fragen. Frag drei Mal mehr nach, als du dich traust. Lass den Kunden priorisieren. Moralischer Vorvertrag – Hol dir vor der Lösung die bedingte Zusage: „Wenn alles passt, kommen wir zusammen?" Lösung präsentieren – Erst jetzt. Auf Basis dessen, was der Kunde dir gegeben hat. Nicht auf Basis deiner Annahmen. Abschluss mit klaren nächsten Schritten – Wer entscheidet wann? Welche Stakeholder müssen mit? Schick proaktiv die Materialien für die nächste Runde. Was nimmst du mit? Hand aufs Herz: Wo ertappst du dich am häufigsten beim Problemklau? Pitchst du zu früh? Sprichst du zu viel? Schreib mir gerne auf LinkedIn – ich bin gespannt, welche dieser Techniken du diese Woche zuerst ausprobierst. Und wenn dir die Folge weitergeholfen hat, teile sie mit jemandem aus deinem Vertriebsteam. Aktives Zuhören ist eine Mannschaftssportart.
Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie
Julia Komp hat zehn hochintensive Jahre hinter sich. Erinnern wir uns: 2016 erhielt sie als Küchenchefin im Schloss Loersfeld einen Michelin-Stern – und war damit mit nur 26 Jahren Deutschlands jüngste Sterneköchin. Umso größer war die Verwunderung, als sie Ende 2018 alles an den Nagel hängte – um sich auf Weltreise zu begeben. „Wir hatten im Schloss Loersfeld immer wieder mit exotischen Geschmäckern ferner Länder experimentiert, aber irgendwann wollte ich einfach wissen, wie das alles wirklich schmeckt“, erinnert sich Komp in unserer neuesten Podcast-Folge. Was folgte, war weniger ein Holladriho-Sabbatical, sondern eine intensive Weiterbildung in unterschiedlichsten Küchen der Welt. „Vom Imbiss in Vietnam bis zum Sternerestaurant in Japan habe ich viel gelernt – und viel gearbeitet, 18 Stunden am Tag waren keine Seltenheit“, erzählt Komp. Das Ergebnis dieser Weltreise: das Restaurant Sahila und die Mezze-Bar Yulia in Köln, die sie beide nach einer herausfordernden Zeit während der Corona-Pandemie eröffnete. Das Konzept im – mittlerweile mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten – Sahila ist eigenwillig, aber am Zahn der Zeit: Die einzelnen Gänge des Menüs vertiefen sich jeweils in ein Land, bieten dem Gast damit eine „kulinarische Weltreise“, wie Komp es nennt, und sorgen damit für etwas, das in der Sternegastronomie mittlerweile wichtiger denn je ist: ein Erlebnisfaktor mit persönlichem Storytelling. In unserer neuesten Podcast-Folge verrät Julia Komp, wie sie den harten Weg zu einer der wichtigsten Küchenchefinnen Deutschlands gemeistert hat, warum sie nicht immer versteht, wie die Generation Z tickt – und warum ihre Mitarbeiter in der Restaurantküche auch mal Geburtstagskuchen backen dürfen.
In dieser Folge von Gedankenrevolution spricht Gudrun Schönhofer über Werte in Deutschland – und über die Frage, welche Werte in unserer Gesellschaft Vorrang bekommen, wenn es ernst wird. Denn es geht nicht darum, ob wir Werte haben, sondern darum, wie Freiheit, Sicherheit, Gleichheit und Ordnung in Spannung zueinander geraten. Gudrun zeigt, dass in Deutschland unterschiedliche Wertelogiken gleichzeitig aktiv sind und zunehmend in Reibung geraten. Die einen wünschen sich mehr Verlässlichkeit, Regeln und Ordnung, andere pochen auf Freiheit, Leistung und Eigenverantwortung, während wieder andere Gleichberechtigung, Toleranz und soziale Sensibilität in den Mittelpunkt stellen. Das Problem ist dabei nicht, dass eine dieser Ebenen grundsätzlich falsch wäre, sondern dass sie oft schlecht integriert nebeneinanderstehen. Anhand von Spiral Dynamics beleuchtet sie, wie sich Werte historisch entwickelt haben und warum heute mehrere Ebenen gleichzeitig wirksam sind. Gleichzeitig richtet sie den Blick auf das, was unter all diesen Debatten liegt: grundlegende menschliche Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Zusammenhalt und Zeit. Denn ohne diese Basis verliert gesellschaftliches Miteinander an Stabilität und Vertrauen. Themen dieser Episode: Werte in Deutschland: Warum es nicht um fehlende Werte, sondern um Prioritäten geht Freiheit, Sicherheit, Gleichheit und Ordnung: Welche Werte im Ernstfall Vorrang bekommen Spiral Dynamics: Unterschiedliche Wertelogiken besser verstehen Gesellschaftliche Reibung: Wenn mehrere Wertesysteme gleichzeitig aktiv, aber schlecht integriert sind Zugehörigkeit, Zusammenhalt und Zeit: Die drei sozialen Grundbedürfnisse des Menschen Wertevermittlung: Welche Rolle Familie und Schule dabei spielen Demokratie und Vertrauen: Warum das Ideal stark bleibt, aber das Vertrauen in die Umsetzung brüchig wird Der systemische Blick: Was gesellschaftliche Spannungen über unser Zusammenleben zeigen Diese Episode ist eine tiefgehende Betrachtung über Werte, gesellschaftliche Spannungen und menschliche Grundbedürfnisse – für alle, die besser verstehen wollen, was unser Zusammenleben heute trägt oder ins Wanken bringt.
Gabriele lässt den Papierdrachen los, damit er hinfliegen kann, wohin er will. Wer würde es für möglich halten, dass der leere Becher des chinesischen Dichters ein Schmetterling wird? Oder dass der Schmetterling den Drachen in einen Namen verwandelt, der lebendig wird? Im Traum ist alles möglich. Und so besucht Gabriele nachts den Gelben Hasen in der gelben Zeit. Alle 7 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Gabriele in der gelben Zeit von Fritz Mikesch. Es liest: Peter Simonischek. ▶ Mehr komplette Hörgeschichten gibt es hier: https://www.ohrenbaer.de/podcast/komplette-hoergeschichten.html ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Manchmal wünscht man sich die Zeiten ohne Uhr zurück, wo man anhand des Sonnenstandes ungefähr berechnen konnte, wieviel Zeit des Tages schon hinter einem lag. Und wenn die Sonne untergegangen war, dann war halt Abend. Heute gibt es sogar Atomuhren, die gar keine Spielräume mehr zulassen. Pünktlichkeit ist zu einer Tugend geworden und jemanden warten zu lassen, ist ja auch unverschämt. Man raubt dem anderen Zeit. So wird es empfunden. Manchmal hat dieser kleine Zeitraub aber auch Vorteile. So manche Entdeckung wäre nicht gemacht worden, wenn man nicht zu lange gewartet oder die Zeit vergessen hätte. Sollten wir vielleicht manchmal weniger akkurat sein, für mehr Lebensfreude? Wir wollen das vertiefen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Knigge Gesellschaft, Clemens Graf von Hoyos, mit dem Zeitforscher Jonas Geissler, dem Sozialarbeiter Manfred Bolte, der Sterbebegleiterin Christiane zu Salm und mit Verena Kleinmann, Host des Podcasts “(K)ein Kinderwunsch”. Podcast-Tipp: hr2 - Dokumentation und Reportage Wie schön wäre es, wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten. Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b2790024bd05617a/
Zukunft ohne Zeit - die KI und das echte Leben.
Leider mussten wir unsere Winterpause aus persönlichen Gründen um zwei Wochen verlängern. Das tut uns wahnsinnig leid. Um euch ein wenig zu vertrösten, kommt heute dafür eine Folge aus dem Archiv, die wir sehr spannend finden. Regulär geht es hier dann am 04. Februar mit einer neuen mindestens genauso spannenden Folge weiter. Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern. Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer 42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge: Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor Dr. Sönke Gerhold **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** *Fall “Mailin”* LG Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09) Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie: https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku: Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall “Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern: Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“: https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess: „Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“: https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“: https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom 14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az: 4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé: https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Fannrich-Lautenschläger, Isabel www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Wann hast du dich das letzte Mal so richtig gelangweilt? Nicht genervt, nicht gestresst – einfach nur... gelangweilt? In dieser Folge teile ich, warum Langeweile keine verschwendete Zeit ist, sondern eine unterschätzte Superkraft für Klarheit, Kreativität und echte Lebensfreude. Das Problem mit der Dauerbeschäftigung Warum wir verlernt haben, nichts zu tun Das unterschwellige Gefühl: "Wenn ich nichts tue, verschwende ich Zeit" Die versteckte Erschöpfung hinter dem Funktionieren Was in der Langeweile wirklich passiert Neurologisch: Das Default Mode Network und seine Magie Eine Coaching-Geschichte über die Klarheit, die plötzlich auftaucht Die Parallele zur Yoga-Praxis: Shavasana als Reset-Knopf Die besondere Herausforderung mit Kindern Warum es mit Kindern noch schwerer ist, sich zu langweilen Der gesellschaftliche Druck zur permanenten Bespaßung Der Mut zur "langweiligen" Elternschaft (und was dabei passiert) Für wen ist diese Folge? Für dich, wenn du... das Gefühl hast, nur noch zu funktionieren nicht mehr weißt, was DU eigentlich willst am Sonntagabend diese diffuse Unruhe kennst mit Kindern jonglierst und dabei dich selbst verlierst spürst: "Da muss doch mehr sein" Mein Angebot für dich: Dein Klarheitskompass Wenn du merkst, dass du Raum für Klarheit brauchst, aber nicht weißt, wie du anfangen sollst: In meinem 2-stündigen Intensiv-Format entwickeln wir gemeinsam deine persönliche Vision für die nächsten 2-5 Jahre. Kein steriles Konzept, sondern etwas, das dich wirklich antreibt. Alle Infos findest du auf meiner Website www.monikamergele.de ************************ Lass uns gemeinsam mehr Menschen erreichen! Hat dich diese Folge inspiriert? Dann hilf mir, noch mehr Menschen zu Klarheit und selbstbestimmter Führung zu begleiten:
Heute spreche ich mit Kristin Dethloff, Beraterin, Trainerin und meine liebe Kollegin in der Ubega, über ein Thema, das bei MSP immer wieder hinterfragt wird: die Technikersteuerung. Kristin ordnet den Begriff praxisnah ein und zeigt, warum es dabei nicht um starre Disposition oder völlige Freiheit geht, sondern um das Ausbalancieren von Unternehmenszielen, Kundenanforderungen und Mitarbeiterbedürfnissen. Wir sprechen über die gängigsten Modelle in MSPs – klassische Disposition, Self-Service/Pull-Prinzip, hybride und rollenbasierte Ansätze – und beleuchten deren Stärken, Schwächen und typische Engpässe. Drei zentrale Aussagen von Kristin im Podcast: Zur Balance der Anforderungen: „Technikersteuerung heißt, die Anforderungen von Unternehmen, Kunden und Mitarbeitenden gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen – und genau da entsteht die Komplexität.“ Zum Self-Service-Modell: „Der größte Nachteil von Self-Service ist Cherry Picking – die einfachen, beliebten Tickets gehen weg, die schwierigen bleiben liegen.“ Zur Rolle der Disposition: „Disposition entlastet Techniker – nimmt ihnen aber auch Verantwortung und teilweise den direkten Kundenkontakt.“ Eine Folge für alle MSPs, die ihre technische Organisation zukunftsfähig aufstellen wollen. ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen
Das wahre Monster waren die ganze Zeit die bösen Aliens
Janine und Tochter Lili probieren etwas Neues aus: Sie legen Tarotkarten auf ihr Mutter-Tochter-Verhältnis. Was als lustiges kleines Experiment beginnt, geht sehr schnell sehr tief. Die Karten werden zum Anlass für ein ehrliches Gespräch über Nähe, Verantwortung und die Frage, wann Liebe stärkt und wann sie eher festhält. Die beiden sprechen offen über emotionale Dynamiken, frühes Erwachsenwerden, Anerkennung, Selbstkritik und den Wunsch, einander zu beschützen. Janine reflektiert über ihre Emotionalität und ihren Umgang mit Erwartungen. Lili beschreibt, warum Loslassen und „Fliegen“ für sie manchmal schwerfallen, obwohl sie von zu Hause aus immer Freiraum hatte. Am Ende geht es um ehrliche Worte, gesunde Grenzen und darum, sich immer auf Augenhöhe zu begegnen. Ein offenes Gespräch zwischen Mutter und Tochter, das mehr offenlegt, als beide am Anfang erwartet haben.
Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine persönliche Katastrophe und ein globales Gesundheitsproblem obendrein. Man sollte sie abschaffen, fordert die Neurowissenschaftlerin Jennifer Garrison. Dafür will sie an der biologischen Uhr drehen. Von Christine Westerhaus www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Woraus ist Zeit gemacht? Aus Luft? Man kann sie ja nicht sehen. Oder doch? Warum vergeht Zeit mal langsamer, mal schneller? Kann man sie dehnen? Oder schrumpfen? So, wie man sie offenbar in Stücke schneiden kann, in halbe Stunden oder Viertel? Nele Makrele büxt mit dem Uhrenmännchen aus ihrem Buch zu einem wundervollen Ausflug aus: hinein in die Zeit! Alle 7 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Nele Makreles leise Reise durch die Zeit von Andreas Kaufmann. Es liest: Gerd Grasse. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einem ambitionierten Ingenieur, der bei Tesla arbeitet.Ein Satz ist hängen geblieben:„Tesla hat einen Sense of Urgency – ein Gefühl der Dringlichkeit."In dieser Folge spreche ich über dieses Prinzip.Was es bedeutet, warum es so mächtig ist und wie du es in deinen Job und dein Unternehmen übertragen kannst.Show Notes:>> No Zero Days | Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Mentoring für Ingenieure: engineer-alliance.de>> Crashkurs: engineer-alliance.de/crashkurs>> Tim Schmaddebeck auf LinkedIn: Hier klicken>> Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Move fast, schnelle Entscheidungen, Entscheidungszyklen, Sense of Urgency, Dringlichkeit, Tesla Arbeitskultur, Elon Musk Prinzipien, schnelle Umsetzung, iterative Verbesserungen, Fehlerkultur Ingenieure, Overthinking vermeiden, Two-Way Door Decisions, One-Way Door Decisions, reversible Entscheidungen, irreversible Entscheidungen, Geschwindigkeit im Job, Momentum aufbauen, Fortschritt steigern, Karriereentwicklung Ingenieure, Perfektionismus überwinden, Mut zu Entscheidungen, schnelle Iterationen, Engineering Leadership, Entscheidungsangst reduzieren, produktive Fehler, High-Performance Engineering, Umsetzung statt Planung, proaktives Arbeiten, Sichtbarkeit im Unternehmen, maniacal urgency, berufliche Wirksamkeit, Karrierebeschleunigung
Wir haben die Zeit erfunden, um uns in Geschichten zu verlieren, in das, was war, und in das, was vielleicht noch kommt. In Schuld über Vergangenes, in Hoffnung auf Besseres, im ständigen Warten auf irgendwann. „Dieser Augenblick ist die einzige Zeit, die es gibt“ bedeutet, dass nur hier, in diesem Moment, Heilung geschehen kann, weil nur hier die Existenz wirklich stattfindet. Die Vergangenheit ist nur Erinnerung, die Zukunft nur Vorstellung, beides lenkt uns ab von der Gegenwart, in der wir Gott tatsächlich erfahren können. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Berndt, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Berndt, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Kingdom - Die Zeit, die zählt | Von toten Wildschweinen und korsischen Familien Till und Andi sprechen über Julien Colonnas gefeiertes Debüt, das Mafia-Thriller-Elemente mit einem zarten Vater-Tochter-Drama verbindet und auf dem Festival in Cannes für Aufsehen sorgte.
Leuchtfeuer - Podcast für Spiritualität, Liebe und Bestimmung
Spürst du auch diese tiefe Spaltung in unserer Gesellschaft? In dieser Folge teile ich meine Gedanken darüber, warum diese Trennung vielleicht mehr ist als nur ein gesellschaftliches Problem. Ich lade dich ein, mit mir zu erforschen, wie sich unsere Welt gerade in zwei Lager teilt - eines, das nach Wahrheit und tieferer Ordnung strebt, und eines, das eigene Ideologien über alles stellt. Wie ein Gärtner, der Weizen von Unkraut unterscheiden lernt, stehen wir vor der Herausforderung, unseren eigenen Weg zu finden. Fühlst du dich manchmal auch wie ein Außenseiter in dieser Zeit des Umbruchs? Dann ist diese Folge genau für dich.
Zum Jubiläum sendet das «Echo der Zeit» vor Publikum live aus dem grossen Saal im Studio Bern. Für einmal geht es auch um das «Echo der Zeit» selbst in einer Medienlandschaft, die sich rasant verändert und es wird im Echo-Archiv gestöbert. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:43) Die EU will ihre Beziehungen zu Indien intensivieren (05:31) Nachrichten (09:36) 80 Jahre «Echo der Zeit»: Albert Rösti über die Medienpolitik (19:08) Pelzimport und -handel sollen verboten werden (23:21) Donald Trump auf Staatsbesuch in Grossbritannien (33:30) 80 Jahre «Echo der Zeit»: Wie eine Frau in der Politik sein soll (39:50) Valerio Moser: 3 Minuten zum Echo der Zeit ...
7 Tage, 7 stoische Übungen (€0):⬇️
Humor ist ein Ergebnis der Zeit - Die nackte Kanone und Kanu des Manitu sind dabei gute Beispiele. Coolio dient auch lowkey als cringes Beispiel für Sprache, checkst du? Und was macht eigentlich Andy mit seinem Pixel 10? So viele Fragen - und ein Podcast für die Antworten!
In dieser Folge sprechen wir über das Thema Zeit und darüber, wie wir sie sinnvoll für uns nutzen können. Denn davon hängt maßgeblich unser Wohlbefinden, unsere Stimmung und unsere Zufriedenheit ab. In unseren Coachings und Therapiesitzungen begegnen wir immer wieder Menschen, deren Zeitempfinden negativ ist, die sich gehetzt fühlen oder denen die Zeit nicht schnell genug vorbeigeht. Wir zeigen dir anhand von einfachen Übungen wie dem Mind-Mapping, wie du in deinem Alltag mehr Qualitätszeiten findest, in denen du regenerierst oder Dinge tust, die dich erfüllen und dir Sinn geben.
Jochen Hellbeck ist Professor für Geschichte an der Rutgers University in New Jersey. Der Osteuropahistoriker hat in seinem Buch "Die Stalingrad-Protokolle" die Schlacht von Stalingrad aus der Perspektive von Rotarmisten erzählt, indem er Hunderte von Interviews auswertete. (Wdh. vom 08.05.2025)
Jochen Hellbeck ist Professor für Geschichte an der Rutgers University in New Jersey. Der Osteuropahistoriker hat in seinem Buch "Die Stalingrad-Protokolle" die Schlacht von Stalingrad aus der Perspektive von Rotarmisten erzählt, indem er Hunderte von Interviews auswertete. (Wdh. vom 08.05.2025)
Fitness mit M.A.R.K. — Dein Nackt Gut Aussehen Podcast übers Abnehmen, Muskelaufbau und Motivation
Keine Zeit für langes Training? Am Ende dieser Folge weißt Du, wie Du mit Supersätzen mehr Muskeln aufbaust – in kürzerer Zeit. Du lernst, welche Varianten es gibt, wie Du sie in Deinen Plan einbaust und warum diese Technik seit Arnold Schwarzenegger zu den Favoriten vieler Profisportler zählt. Ideal für alle, die effizient und trotzdem maximal effektiv trainieren wollen.____________*WERBUNG: Infos zum Werbepartner dieser Folge und allen weiteren Werbepartnern findest Du hier.____________Literatur:Zhang, X., et al. (2025). Superset versus traditional resistance training prescriptions: A systematic review and meta-analysis exploring acute and chronic effects on mechanical, metabolic, and perceptual variables. Sports Medicine, 55(4), 953–975.Robbins, D. W., et al. (2010). The effect of an upper-body agonist-antagonist resistance training protocol on volume load and efficiency. Journal of Strength and Conditioning Research, 24(10), 2632–2640.Nielsen, J. J. S., et al. (2022). A comparison of affective responses between time-efficient and traditional resistance training: A randomized cross-over study. Frontiers in Psychology, 13, 912368.Iversen, V. M., et al. (2021). No time to lift? Designing time-efficient training programs for strength and hypertrophy: A narrative review. Sports Medicine, 51(10), 2071–2085.Campbell, B. I., et al. (2024). Superset training versus traditional set training: Similar body composition changes with half the training time. REPS Magazine, September 2024.____________Shownotes und Übersicht aller Folgen.Trag Dich in Marks Dranbleiber Newsletter ein.Entdecke Marks Bücher.Folge Mark auf Instagram, Facebook, Strava, LinkedIn. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Keine Zeit für langes Training? Am Ende dieser Folge weißt Du, wie Du mit Supersätzen mehr Muskeln aufbaust in kürzerer Zeit. Du lernst, welche Varianten es gibt, wie Du sie in Deinen Plan einbaust und warum diese Technik seit Arnold Schwarzenegger zu den Favoriten vieler Profisportler zählt. Ideal für alle, die effizient und trotzdem maximal effektiv trainieren wollen.____________*WERBUNG: Infos zum Werbepartner dieser Folge und allen weiteren Werbepartnern findest Du hier.____________Literatur:Zhang, X., et al. (2025). Superset versus traditional resistance training prescriptions: A systematic review and meta-analysis exploring acute and chronic effects on mechanical, metabolic, and perceptual variables. Sports Medicine, 55(4), 953975.Robbins, ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Predigt von Christian Neumann am Sonntag, 10.08.2025.Wanderschuhe, Flip-Flops, High-Heels, Sneakers - es gibt Schuhe in allen möglichen Varianten und Formen. Doch nennt uns die Bibel ein Paar ganz bestimmte Schuhe die wir anziehen sollen. Was für einen Einfluss diese Schuhe auf unser Sein und Leben als “Botschafter an Christi Statt” haben, schauen wir uns genauer an.
Freunde der Sonne, eine Frage die ich mir immer wieder Stelle:
iamfasting - Dein Wunschgewicht-Podcast mit Sven Sparding und Erika
#216 - Du möchtest abnehmen, hast aber wenig Zeit? In diesem Video zeige ich dir die 3 Stellschrauben, mit denen du ohne Kalorienzählen oder viel Sport effektiv Gewicht verlieren kannst – und eine davon spart dir sogar Zeit. Wir sprechen über Sättigung, Mahlzeitenstruktur und die Rolle von Proteinen und Gemüse. Ich erkläre dir, warum hochverarbeitete Lebensmittel dir das Abnehmen schwer machen und wie du es einfacher gestalten kannst. Außerdem zeige ich dir, wie du flexibel bleibst und soziale Anlässe integrieren kannst, ohne deine Ziele zu gefährden. Am Ende erfährst du auch, was du tun kannst, wenn die Abnahme stagniert – und wie du langfristig erfolgreich bleibst.Unter folgendem Link findest Du die Beitragsseite: www.iamfasting.de/p216Quellen:1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33467235/2. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2951287/Verwendete Videosequenzen:1. https://www.pexels.com/de-de/video/mann-fitness-liegend-ubung-4945122/2. https://www.pexels.com/de-de/video/salat-mann-hande-menschen-7987302/3. https://www.pexels.com/de-de/video/frau-laptop-buro-mude-8836042/4. Video von cottonbro studio: https://www.pexels.com/de-de/video/eine-gruppe-von-menschen-wirft-ihre-glaser-wein-im-einklang-3189045/Verwendete Musik: 1. https://uppbeat.io/t/pecan-pie/love-got-youLicense code: DNPIONPOFQMZYHW4
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Jochen Hellbeck ist Professor für Geschichte an der Rutgers University in New Jersey. Der Osteuropahistoriker hat in seinem Buch "Die Stalingrad-Protokolle" die Schlacht von Stalingrad aus der Perspektive von Rotarmisten erzählt, indem er Hunderte von Interviews auswertete.
Jochen Hellbeck ist Professor für Geschichte an der Rutgers University in New Jersey. Der Osteuropahistoriker hat in seinem Buch "Die Stalingrad-Protokolle" die Schlacht von Stalingrad aus der Perspektive von Rotarmisten erzählt, indem er Hunderte von Interviews auswertete.
In der deutschen Musikszene macht seit einigen Jahren die Neue Neue Deutsche Welle von sich reden. Sie hat nichts zu tun mit der Neuen Deutschen Welle, die Anfang der 1980er-Jahre Künstler wie Nena, Trio, Fräulein Menke oder Ixi berühmt gemacht hat. Damals ging es um harmlose lustige Schlagertexte - bei der Neuen Neuen Deutschen Welle sind die Texte deutlich tiefgründiger.
Kuno Knotenkönig liebt die Besuche bei seiner Oma Lubina in Schleusendorf, obwohl sie so vergesslich wird. Ist sie etwa zu alt für seine Besuche? Da erzählt ihm eine geheimnisvolle Anglerin am Wehr von der Wasserhexe, die Knoten in die Zeit machen konnte. Kuno versucht sein Glück. Seine Oma soll keinen Tag älter werden, damit alles so bleibt, wie es ist! Alle 7 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Kuno Knotenkönig verknotet die Zeit von Christian Bartel. Es liest: Bernhard Schütz. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Thiede, Rocco www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Nach der bewegenden ersten Folge mit Nate da Great und Superior (Hier gibts die Folge: https://open.spotify.com/episode/4plOMCsrl0DXehfTsTcGgR?si=bc0fc3565d0649c9) fügt Teil 2 unserer "Press"-Spezial-Serie weitere entscheidende Puzzlestücke hinzu. Stefan Pyttlik und Marc C Woehr erzählen ihre Version der Geschichte - aufgenommen am 20. Dezember 2024, einen Tag vor dem großen "Press"-Klassentreffen, das diese dreiteilige Serie inspirierte. Der finale Teil, aufgezeichnet direkt nach dem emotionalen Wiedersehen mit fünf weiteren Zeitzeugen im Studio, folgt in Kürze. Stefan, erfolgreicher Extremsportler und Innovationsmanager, erinnert sich an sein erstes Skateboard - heimlich gekauft vom Weihnachtsgeld, versteckt vor den Eltern in der Garage. Marc, mittlerweile international gefragter Künstler, spricht über seine ersten Graffiti in der Theaterunterführung und wie aus Writer-Tags Kunst wurde, die heute in Galerien von Miami bis Portugal zu sehen ist. Die Geschichte dieser Zeit ist auch die Geschichte einer besonderen Form von Integration: In den Wharton Barracks treffen amerikanische Soldatenkinder auf deutsche Jugendliche, am "Press" mischen sich Kids aus Gastarbeiterfamilien mit Einheimischen. Es ging nur darum, was du drauf hast. Besonders faszinierend sind die kleinen Details dieser Zeit: Die improvisierte Jumprampe, die im Stadtbus transportiert wurde ("Der Busfahrer hat einfach mitgemacht"), die ersten Techno-Partys in verlassenen Industriehallen, die Skateboard-Sessions in der Tiefgarage. Es sind Geschichten von Freiheit und Rebellion, aber auch von einer Stadt, die ihre Jugend einfach machen ließ - und dadurch eine ganz eigene Kultur entwickelte. Beide sprechen auch über ihre aktuellen Projekte: Marc gestaltet u. a. Steinway-Flügel und stellt international aus, Stefan revolutioniert die Mountain-Bike-Szene und baut Innovationen für einen globalen Konzern. Zwei unterschiedliche Wege, die doch eines gemeinsam haben: Sie wären ohne die prägende Zeit am "Press" nicht denkbar gewesen. Ein Gespräch über Authentizität, kulturelle Aneignung im besten Sinne und die zeitlose Kraft von Jugendkulturen - unterhaltsam, bewegend und hochaktuell. Audio: Philipp Seitz (www.philipp-seitz.de) Werbung wegen Namensnennung: Unterstützer und Möglichmacher ist das Autozentrum Hagelauer als Premium-Freund dieses Podcasts! Neuwagen und Elektromobilität vom #HeilbronnerOriginal gibt's hier: www.hagelauer.de Links & Social Media: Stefan Pyttlik Youtube: https://youtube.com/@stefanpyttlik2830?si=6-SY-fMWHeNB3YT_ Instagram: https://www.instagram.com/stefan_pyttlik/ & https://www.instagram.com/trailsurfers_bw/ Marc C Woehr Instagram: https://www.instagram.com/marcwoehr?g=5 Web: https://marcwoehr.com Mehr Geschichten aus einer Stadt im Wandel gibt's in meinem digitalen Stadtmagazin HEILBRONN.BETA: https://robertmucha.substack.com #heilbronnstreetculture #presslife #urbanculture #skateboarding #graffiti #streetart #90svibes #subculture #heilbronnoriginal #originalteile
Die Lieblingsbeschäftigung der kleinen Zeit ist es, zu verstreichen. Doch ab und zu muss sie sich um etwas kümmern: um den Jungen, der sich wünscht, mit dem Großvater auf dem Motorrad zu fahren. Um das Mädchen im Krankenhaus und den Bruder, der sie vermisst. Um die Jahreszeiten, die herausgeputzt werden müssen. Um all das kümmert sich die kleine Zeit. Alle 5 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Die kleine Zeit von Rusalka Reh. Es liest: Martina Gedeck. ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Herbst 1974: Der plötzliche Wintereinbruch kommt für mehrere Millionen Schwalben unerwartet: Zu geschwächt für ihre Reise nach Süden schauen sie dem sicheren Tod entgegen. Von Wolfgang Meyer.
Gut sechs Wochen ist Bangladeschs Revolution jetzt alt - und das Land ist immer noch voller spannender Geschichten. Nach Charlotte ist auch Peter dorthin gereist - und war nicht nur in der Hauptstadt und in den Flüchtlingslagern der Rohingya, sondern auch bei einem der größten Schiffsfriedhöfe der Welt in Chittagong. Auch dort spürt man die neue Zeit: Die Übergangsregierung drängt auf "grünes" Recycling und sichere Arbeitsbedingungen - und die Arbeiter hoffen auf mehr Rechte und höheren Lohn.
Die Zeit, die wir haben, dieses Leben zu leben, ist begrenzt. Was immer mit uns geschah, was immer wir an Geschehnissen noch erwarten - die Zeit dafür ist begrenzt. Entnommen aus: Sascha P. Veitl "Alles wird gut. Jahreslesebuch", Herder Verlag, Freiburg 2002
Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich bei einem von beiden Seiten aufgeheizten Wahlkampfauftritt gehen lassen: Nach einer bereits problematischen Rede bedrohte sie indirekt den Arbeitsplatz eines Demonstranten. Die Szene lässt tief blicken – auch in das angegriffene Nervenkostüm einiger führender Politiker. Der Vorgang ist außerdem ein Zeichen der Zeit: Die sprachliche Verrohung „von Oben“ undWeiterlesen
Auch zum Neujahrstag war es in Köthen üblich, dem Fürsten und dem gesamten Hof mit einer feierlichen Kantate die besten Wünsche zu überbringen. Inhaltlich eher spannungslos, aber musikalisch von Feinsten.
In der heutigen Folge geht es u.a. um den Kampf um die Playoff-Plätze in der EuroLeague, Martin Hermannsson und den ersten deutschen MVP-Kandidaten in der BBL seit Ewigkeiten, Kevin Yebo. Außerdem ist Ireti Amojo zu Gast, um mit uns über das anstehende Olympia-Quali-Turnier der DBB-Frauen zu reden.
Die eigenen Organe spenden? Dazu sagt die Mehrheit in Deutschland ja. Zumindest theoretisch. In der Praxis zählen wir bei den Organspenden europaweit zu den Schlusslichtern. Ein Widerspruch, den sich Mareike Müller und Carl Gierstorfer genauer angesehen haben. Zwei Jahre haben sich die Filmemachenden diesem Thema zugewandt: Menschen, die auf lebensnotwendige Organe warten, mit der Kamera begleitet, Ärzte und Aktivisten gesprochen und im Archiv gewühlt. Ihre Geschichte bei 11KM dreht sich um die Frage, woran es bei der Organspende noch immer hakt. Mareike Müller und Carl Gierstorfer haben dazu auch die vierteilige Dokuserie „Charité intensiv – Gegen die Zeit“ realisiert, die in der ARD Mediathek zu sehen ist: https://1.ard.de/Charite_intensiv_Gegen_die_Zeit?11KM An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Natalie Beck Mitarbeit: Lisa Hentschel Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Ursula Kirstein, Hanna Brünjes und Eva Erhard Leitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Folge liegt beim NDR.
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock machte der Ukraine bei ihrem Besuch wenig Hoffnung auf eine schnelle Lieferung des Taurus-Waffensystems. Doch nicht nur Berlin, auch die gesamte NATO reagiere zu langsam, kommentiert Thomas Franke.Ein Kommentar von Thomas Frankewww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern. Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer 42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge: Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor Dr. Sönke Gerhold **Kapitel** 1. Fall “Jaquie“ 2. Aha: Gemeingefährliche Mittel als Mordmerkmal 3. Fall “Mascha” 4. Exkurs: Regeln für Vernehmungen 5. Aha: Das Schmeißen von Gegenständen auf Autobahnen 6. Wie handhaben Gerichte solcheTaten? 7. Vorsatz auf Gemeingefährlichkeit 8. Gift als gemeingefährliches Mittel **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** Tickets für die Tour: www.partnerincrime.shop https://www.eventim.de/artist/mordlust/mordlust-staub-und-asche-tour-2024-3437211/ *Fall “Jaquie”* LG Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09) Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie: https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku: Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall “Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern: Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“: https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess: „Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“: https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“: https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom 14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az: 4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé: https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust