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Ein Abkommen, zwei Deutungen, ein koloniales Erbe… Mach's dir bequem und kuschel dich ein! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast Hier geht's zum Wikipedia-Artikel. Der Artikel wurde redaktionell überarbeitet: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Waitangi CC BY-SA 4.0
Lektion 51 (1) Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas. (2) Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat. (3) Ich verstehe nichts, was ich sehe. (4) Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung. (5) Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine. - EKIW Die stille Umkehr Heute wird nicht Neues gelernt, sondern das Alte wird entmächtigt. Fünf Sätze, wie fünf Stufen, die den Geist aus seinem gewohnten Griff lösen. Zuerst fällt die vermeintliche Gewissheit: Was ich anschaue, trägt nicht von sich aus Bedeutung. Dann erscheint die überraschende Verantwortung: Ich war es, der allem Sinn gegeben hat – und damit auch dem Schmerz seinen Rahmen. Als Nächstes darf das Nichtverstehen weich werden: Ich erkenne, dass ich mich oft in Deutungen bewege, die ich „Wissen“ nenne, obwohl sie nur Wiederholung sind. Dann löst sich das innere Gedränge: Die Gedanken, die mich treiben, haben nicht die Autorität, die ich ihnen verliehen habe. Und schließlich zeigt sich der Schlüssel zur Freiheit: Ich regte mich nie aus dem Grund auf, den ich meinte – mein Aufruhr ist ein Echo, nicht der Augenblick. So wird diese Wiederholung zu einer sanften Revolution: Ich höre auf, das Außen zu beschuldigen, und beginne, den Geist zu beruhigen. Nicht durch Kampf, sondern durch Rücknahme. Nicht durch Erklären, sondern durch ein stilles Einverständnis: Lass mich anders sehen. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Ist Jesus wirklich in das Totenreich (Hades) hinabgestiegen, wie es im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt? Wie ist die Aussage in das Apostolikum gekommen und welche Deutungen wurden im Laufe der Kirchengeschichte gegeben? Und wie können wir die schwierige Belegstelle 1.Petrus 3,18-20 am besten verstehen? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
Die vertraute Realität ist zu eng geworden, weil du beginnst zu sehen, dass sie aus alten Urteilen und Geschichten besteht. Was uns früher Sicherheit gegeben hat (Rollen, Rechthaben, Abgrenzung) fühlt sich heute beengend an. Vergebung öffnet hier den Raum. Sie sprengt nicht die Welt, sondern die engen Deutungen, mit denen du sie festgehalten hast. Wenn du vergibst, lässt du die Vergangenheit los, die deine Gegenwart definiert hat. So entsteht Weite. Nicht, weil sich alles im Außen sofort ändert, sondern weil du aufhörst, dich an das Alte zu klammern. Somit kann eine neue Erfahrung von Freiheit beginnen. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Mein Lieblingsbuch der Bibel! Was bleibt von Glauben, wenn nichts mehr bleibt? Es geht um das Buch Hiob – kein Trostpflaster, sondern ein Testlabor für Leid, ohne Schuld. Hiob verliert Besitz, Kinder und Gesundheit, und plötzlich steht das Tun-Ergehen-Schema nackt im Raum: „Wenn Gott gerecht ist, musst du schuld sein.“ Genau diese Logik zerlegt der Text. Drei Freunde liefern Deutungen, die wie Täter-Opfer-Umkehr wirken – Hiob widerspricht, klagt, wird wütend und fordert Gott zur Antwort heraus. Und Gott antwortet: nicht mit Erklärung, sondern mit Konfrontation aus dem Sturm – Natur, Kosmos, Behemoth und Leviathan. Am Ende bewertet Gott nicht die „saubere“ Theologie, sondern die radikale Ehrlichkeit: Eine falsche Erklärung ist schlimmer als keine. The post BBB (5): Das Buch Hiob, bestes Buch first appeared on Bartocast.
Wenn deutsche Leitmedien über Venezuela berichten, geschieht dies seit Jahren mit einer auffälligen sprachlichen und moralischen Eindeutigkeit. Begriffe wie „Diktatur“, „Regime“ oder „Failed State“ strukturieren die Berichterstattung und prägen nachhaltig die Wahrnehmung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Sie erscheinen dabei weniger als erklärungsbedürftige Zuschreibungen denn als feststehende Deutungen, die kaum noch erläutert oder hinterfragt werden.Weiterlesen
Macht im Coaching – ein Thema, das wir gerne vermeiden. Und genau deshalb so relevant ist. In der aktuellen Podcastfolge sprechen wir offen über ein Thema, das im Coaching immer präsent ist – auch dann, wenn wir es nicht benennen: Macht. Denn Coaching ist kein machtfreier Raum. Allein durch Rolle, Expertise, Prozesssteuerung, Deutungen und Fragen entsteht Einfluss. Die entscheidende Frage ist nicht ob wir Macht haben – sondern wie bewusst und verantwortungsvoll wir damit umgehen. In dieser Folge geht es u. a. um: ▪️ Definitions- und Prozessmacht im Coaching ▪️ subtile Formen von Einfluss und Zuschreibung ▪️ Machtmissbrauch vs. professionelle Verantwortung ▪️ Macht in Firmencoachings und Dreiecksverhältnissen ▪️ Diversität, Privilegien und blinde Flecken ▪️ und ganz konkret: Was Coaches tun können, um Macht reflektiert zu nutzen – statt sie unbewusst wirken zu lassen
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Religion ist immer auch politisch. Sie prägt Fragen von Autorität, Legitimität und Gesellschaftsordnung. In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit der preisgekrönten Schriftstellerin und Essayistin Nora Bossong über den politischen Einfluss religiöser Deutungen in Vergangenheit und Gegenwart. Ausgehend von Bossongs theologischer Ausbildung und ihrer literarischen Arbeit diskutieren die beiden, warum religiöse Narrative im politischen Raum wieder an Bedeutung gewinnen und wie Kirche als Institution historisch wie heute in politische Strukturen eingebunden ist. Im Zentrum stehen dabei auch innerkirchliche Hierarchien und geschlechtsspezifische Ausschlüsse, die bis heute fortwirken. Der Blick richtet sich zudem auf internationale Entwicklungen, etwa den wachsenden Einfluss religiöser Akteure in der US-amerikanischen Politik, sowie auf die Frage, wie Religion als identitätsstiftende Ressource politisch mobilisiert wird. In Bezug auf Bossongs Roman Reichskanzlerplatz sprechen Schwanholz und Bossong außerdem über die Rolle der Kirche im Nationalsozialismus und über ihre Verantwortung in der Gegenwart. Vor dem Hintergrund des Erstarkens rechtsextremer Kräfte diskutieren sie, welche Lehren aus der Geschichte zu ziehen sind und welche Verantwortung religiöse Akteure heute tragen. Ein Gespräch über Religion als politische Ressource, historische Kontinuitäten und die Frage, wie demokratische Gesellschaften mit Glauben, Macht und Erinnerung umgehen.
Vor 14 Tagen war das Thema identisch: "Dawn of the Dead" - der legendäre Zombiefilm von George Romero. Während es dort aber noch um den Mythos und die Bedeutung des Films ging, geht es heute ans Eingemachte, zumindest sieht Markus es so. Konkret bedeutet dies: Marcus und Markus besprechen den Film - in Bezug auf die Spezialfolgen von Marcus - also eine waschechte Premiere. Allerdings gehen die beiden nicht szenisch durch den Film, sondern unterteilen ihn in größere Abschnitte und besprechen dort die Entwicklung der Charaktere und potenzielle Deutungen vom Gezeigten. Nicht außer Acht gelassen werden darf hierbei auch der kommerzielle Erfolg, den der Film damals in Deutschland feierte. Freut euch auf den zweiten Teil zu "Dawn of the Dead" und 80 Minuten zombiemäßige Unterhaltung! Erfahre auf der Homepage www.horrortalk.de wie auch Du dabei sein kannst. Dort findest du außerdem Infos zu kommenden Episoden, Veranstaltungen und kannst bei Abstimmungen mitentscheiden. Trete auch der Discord‑Community bei und tausche dich mit anderen Fans und Gästen aus.
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Dieses Studiogespräch geht der Frage nach, was die Bibel unter der Entrückung versteht und wie sie sich klar von der sichtbaren Wiederkunft Jesu unterscheidet. Sie zeigen anhand zentraler Bibelstellen und prophetischer Zusammenhänge, warum die Entrückung vor der grossen Drangsal erwartet wird, welche Rolle Israel dabei spielt und weshalb es zu unterschiedlichen Deutungen kommt. Praktisch und ermutigend lädt dieser Podcast dazu ein, biblische Prophetie im Gesamtzusammenhang zu studieren – und in einer wachsamen Hoffnung zu leben: «Vielleicht heute!» HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
Lektion 11: Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt. - EKIW Der Schein der Leere Heute wird sichtbar, wie schnell ich dem Eindruck von „Leere“ glaube. Als wäre sie eine Eigenschaft dessen, was vor mir liegt. Als wäre sie draußen zu finden, fest in die Formen geschrieben. Und doch entsteht dieser Eindruck oft wie ein Schleier, der aus mir kommt: aus einem inneren Kreisen, aus einer Müdigkeit des Urteilens, aus Gedanken, die nichts nähren. Was ich im Innern nähre, kehrt im Äußeren als Echo zurück. Der Blick wird stumpfer, die Dinge verlieren Glanz, Begegnungen werden flach, Wege werden schwer. Nicht weil das Leben sich entzieht, sondern weil ich ihm mit einer Deutung begegne, die bereits entschieden hat. So wird das Außen zum Beweis für ein Gefühl, das längst vor dem Moment begonnen hat. Diese Lektion ist eine Entzauberung dieses Beweises. Ich lerne zu bemerken: Das, was „leer“ wirkt, ist oft nur das Bild meiner eigenen Zuschreibung. Ein Schattenwurf des Inneren. Und wenn ich das erkenne, muss ich nicht mehr im Außen nach Sinn suchen, während ich ihn im Inneren fortwährend zurückhalte. Heute übe ich, den Schleier zu durchschauen, statt ihn zu verteidigen. Ich lasse die Gewohnheit los, der Trübsal recht zu geben. Ich öffne mich für eine andere Führung, die nicht aus Mangel spricht. Und vielleicht zeigt sich dann, ganz leise, dass Leere nicht das Letzte ist. Dass unter ihr etwas wartet, das nicht gemacht werden muss: Gegenwart. Tiefe. Ein stiller Grund, der nicht von meinen Deutungen abhängt. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion11 #WorkbookLesson11 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Projektion #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Lektion 3: Ich verstehe nichts, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort]. - EKIW Am Rand der Erkenntnis Heute stehe ich an einer feinen Kante. Dort, wo das schnelle Einordnen endet und das Offene beginnt. Mein Geist, sonst so geübt im Benennen, im Festhalten, im Urteil, wird stiller – nicht weil er nichts mehr kann, sondern weil er endlich nicht mehr muss. Was mir vertraut erscheint, ist oft nur die Wiederkehr alter Sätze. Ich sehe, und schon greift eine Geschichte nach mir. Ich blicke, und sofort wird aus dem Blick eine Behauptung. Doch heute darf dieser Automatismus ruhen. Ich trete zurück aus der Hast, Recht zu behalten. An dieser Grenze geschieht etwas Zartes: Ich gestehe mir ein, dass meine Deutungen nicht Wissen sind. Dass meine Sicherheit häufig nur Gewohnheit war. Und indem ich das anerkenne, wird Raum frei – nicht leer, sondern empfänglich. Hier, am Rand der Erkenntnis, beginnt ein anderes Lernen. Ein Lernen, das nicht aus Anstrengung kommt, sondern aus Bereitschaft. Nicht aus Kontrolle, sondern aus Vertrauen. Als würde eine leisere Führung in mir hörbar, die nicht drängt und nicht beweist, sondern zeigt. Vielleicht ist genau das der Anfang von Frieden: dass ich nicht weiter mit Antworten die Stille übertöne, sondern stehenbleibe – und mich vom Wirklichen berühren lasse. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion3 #WorkbookLesson3 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #Stille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Sternzeichen, Horoskope und spirituelle Deutungen sind überall – auf Social Media, in Zeitungen, im Freundeskreis oder beim Familienessen. Doch warum erleben esoterische Weltbilder gerade jetzt einen Boom? Und wo verläuft die Grenze zwischen harmloser Sinnsuche und problematischen Denkweisen und Verschwörungstheorien? In dieser Folge sprechen wir mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty über die psychologischen und gesellschaftlichen Funktionen von Esoterik, ihre Nähe zu Verschwörungsideologien und die Herausforderungen im Umgang damit im Alltag. Es geht um Unsicherheit, Identität und soziale Dynamiken - Happy New Year! *** Weitere Infos: *** Zum Video von Florian Schroeder über Life Coaches: [Hier.](https://www.instagram.com/reel/DRkr1i0jkPk/?igsh=anlkZndyanB2MHpm)
In dieser Episode des Podcasts "Herzen undSysteme" sprechen Tobias Künkler, Dr. Ruth Heß und Martin Leupold über Gender und sexuelle Vielfalt im Kontext der christlichen Diskurse. Themen wie die Polarisierung innerhalb des Christentums, die emotionalen Dimensionen von Geschlecht und die Relevanz von Normen werden eingehend behandelt. Zudem wird die Notwendigkeit einer Vielfalt theologischer Deutungen betont, um einen respektvollen Dialog zu fördern. Dr. Ruth Heß ist Evangelische Theologin und leitet seit 2020das Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie mit Sitz in Hannover. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte dort sind das Spannungsfeld „Männlichkeit und Religiosität“, die Theologie der Anti-Gender-Bewegung sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.Martin Leupold war von 2016 bis 2025 Leiter des WeißenKreuzes, eines evangelischen Bildungs- und Beratungs-netzwerks mit dem Schwerpunkt Paarbeziehungen und Sexualität. In dieser Zeit führte er viele seelsorgliche Gespräche mit Menschen, für die es zwischen ihrem Glauben und ihrem Geschlechtserleben Fragen gab. Seine Leidenschaft ist, das Evangelium so zu verstehen, dass es jedem Menschen einen für ihn lebbaren Weg im Glaubeneröffnet. Shownotes:R. Heß: „Jetzt erkenne ich stückweise …“ Nachdenken überGeschlechtlichkeit, Theologie und Kirche, in: „Ich will einfach Mensch sein“. Arbeitshilfe für eine gendersensible und queerfreundliche Praxis, herausgegeben von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, ab 2026 online verfügbar.Zwischen Schöpfung und Erlösung. Drei christlich-theologische Variationen über Geschlecht, in: Gender 2 (2010), 118-132, verfügbar unter: https://budrich-journals.de/index.php/gender/article/view/18030/15705Zurück zur „natürlichen“ Geschlechterordnung. Theologischeund theopolitische Motive im Anti-Gender-Diskurs, in: G. Lämmlin u.a. (Hg.): Religion – Kirche – Vorurteil. Diskussion eines Forschungsprojekts zu Kirchenmitgliedschaft und politischer Kultur, Baden-Baden 2023, 159-195,gekürzte Fassung verfügbar unter: https://bagkr.de/aktuelles/einsprueche-iv/ Martin Leupold: www.weisses-kreuz.de
Fri, 12 Dec 2025 16:40:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17231441/ba30bea6-947f-477b-acc8-84b26f8e3f20 09e2c04581d63ecbee17d25c9b427fd3 Prokon Der Podcast wird unterstützt von Prokon. Werde Teil einer der größten Energiegenossenschaften Europas! Bei der Prokon Regenerative Energien eG investierst du direkt in den Ausbau erneuerbarer Energien – von Windparks bis zu Solaranlagen. Mitglied werden: Hier klicken Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] 00:00:00 – Vor dem Salon Wolfgang und Stefan eröffnen die Episode mit einer Vorschau auf das Hauptthema, das Buch von Branko Milanović. Sie preisen das Werk als spektakuläre Analyse, die geopolitische Veränderungen durch statistische Fakten statt durch psychologische Deutungen einzelner Akteure erklärt. Die Diskussion deutet an, dass dieses Buch dazu einlädt, etablierte politische Narrative, etwa über die Ära Merkel, neu zu bewerten. 00:02:46 – Gabor Steingart, Interview bei Paul Ronzheimer In einer ausführlichen Kritik analysieren die Moderatoren ein Gespräch zwischen Paul Ronzheimer und Gabor Steingart. Steingarts neoliberale Thesen zur Bildung als reinen Wirtschaftsfaktor, zur Umstellung der Rente auf Aktienmärkte und seine Vision eines entfesselten „Nachtwächterstaates“ werden dekonstruiert. Besonders kritisch betrachtet wird Steingarts Offenheit für eine Kooperation mit der AfD zur Durchsetzung ökonomischer Reformen sowie seine Metapher von „Kern und Kruste“ der Gesellschaft. Wichtige Erwähnungen: Ferdinand von Schirach, Markus Söder, Gerhard Schröder, Friedrich Merz, Angela Merkel, Matthias Döpfner, Bert Rürup, Robert Habeck, Peter Altmaier, Alice Weidel. 01:02:59 – Termine Stefan berichtet von seinem Auftritt bei Markus Lanz, wo er mit Andreas Peichl über die Stagnation der Reallöhne seit 1983 diskutierte. Es folgt ein Hinweis auf kommende Veranstaltungen, darunter ein Gespräch in Erlangen über die „Kinderwüste“. 01:07:00 – Salon-Literatur Ein kurzer Abriss der Themen, die im weiteren Verlauf der Sendung besprochen werden. Neben der Friedensdenkschrift der EKD stehen Romane von Rie Kudan und gesellschaftspolitische Analysen zum Kulturpass und zur Vermögensungleichheit auf dem Programm. Wolfgang äußert bereits hier seine Empörung über das Papier der Evangelischen Kirche. 01:13:34 – Branko Milanović, The Great Global Transformation Milanovićs Werk dient als Grundlage für eine tiefgehende Analyse der Verschiebung vom Neoliberalismus zum nationalen Marktliberalismus. Zentrale Themen sind der Aufstieg der asiatischen Mittelschicht, die Stagnation der westlichen Arbeiterschicht und die Entstehung einer neuen globalen Elite, der „Homoplutia“. Diskutiert werden die geopolitischen Konsequenzen dieser ökonomischen Verschiebungen, die strukturellen Ursachen für den Nationalismus und die Unwahrscheinlichkeit einer demokratischen Wende in China durch bloßes Wirtschaftswachstum. 03:30:21 – Branko Milanović in 1 Minute Eine prägnante Zusammenfassung der Kernargumente von Milanovićs Buch, insbesondere bezüglich der globalen Einkommensverteilung und der politischen Folgen der wirtschaftlichen Machtverschiebung. 03:32:17 – EKD, Friedensdenkschrift 2025 Wolfgang unterzieht die neue Friedensdenkschrift der EKD einer vernichtenden Kritik. Er bemängelt die Abkehr vom christlichen Pazifismus hin zur Legitimation von militärischer Aufrüstung und „rechtserhaltender Gewalt“. Das Dokument wird als theologischer Überbau für staatliche Machtinteressen und Wehrpflicht interpretiert, der das Individuum dem Gemeinwohl unterordnet und Asylrechte für Kriegsdienstverweigerer einschränkt. 04:04:27 – Aladin El-Mafaalani, Misstrauensgemeinschaften Das Buch wird als soziologisch unzureichend kritisiert, da es versucht, Vertrauen und Misstrauen ohne den Einbezug sozioökonomischer Faktoren zu erklären. Die Moderatoren bemängeln die Vermischung von Vertrauen und Vertrautheit sowie die Ausblendung der Rolle von Geld als funktionales Äquivalent für Vertrauen. Die Analyse von „Misstrauensgemeinschaften“ wird als oberflächliche Betrachtung digitaler Phänomene gewertet. 04:32:35 – Christopher Hechler, Das Ende des Kulturpasses ist ein Offenbarungseid Der Artikel thematisiert das Auslaufen des Kulturpasses und kritisiert die Misswirtschaft bei dessen Umsetzung, insbesondere das Verhältnis von Verwaltungskosten zu ausgezahlten Geldern. Es wird diskutiert, wie bürokratische Hürden den Erfolg des Projekts schmälerten und warum die Unterscheidung zwischen „guter“ Hochkultur und „schlechter“ Popkultur bei der Bewertung der Nutzung fehl am Platz ist. 04:37:47 – Jörg Häntzschel, Die potemkinsche Mediengruppe Besprechung eines Enthüllungsartikels über Wolfram Weimers Medienimperium. Es wird aufgezeigt, wie durch hochpreisige Events wie den „Ludwig-Erhard-Gipfel“ Relevanz simuliert wird, während die publizistische Reichweite der zugehörigen Magazine marginal bleibt. 04:40:35 – Rie Kudan, Tokyo Sympathy Tower Rezension des Romans über einen futuristischen Gefängnisturm in Tokio, in dem Kriminelle unter paradiesischen Bedingungen leben sollen. Das Buch verhandelt Themen wie erzwungene Positivität, Sprachmanipulation und den Einsatz von KI in der Architektur und Literatur, wird jedoch als teilweise zu konstruiert und verkopft empfunden. 04:45:59 – Sven Kalisch, Born rich or die tryin' Vorstellung eines Substack-Artikels, der die Vermögensungleichheit und die Mechanismen der Erbengesellschaft in Deutschland empirisch fundiert darlegt. Der Text wird als gelungene Synthese aktueller Daten gelobt, die Mythen der Leistungsgesellschaft dekonstruiert und die strukturelle Natur von Reichtum aufzeigt. 04:55:33 – Johannes Martin Kränzle, Schuberts Winterreise Wolfgang empfiehlt enthusiastisch die neue Einspielung der „Winterreise“ durch Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno, die durch emotionale Tiefe und nuancierten Vortrag besticht. Stefan ergänzt dies mit einer etwas eigenwilligen Empfehlung für eine Johann-Strauss-Compilation von André Rieu. full no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt
Oliver Mintzlaffs beifallumrauschter Besuch in der LVZ-Kuppel hallt nach, Meigl und Guido vertiefen die eh schon tiefen Einblicke des Red-Bull-Chefs in gewohnt einfühlsamer Manier. Die gigantischen Podcast-Giganten brillieren im Aufnahmestudio der Leipziger Erfolgszeitung mit sensationellen Eingebungen, Deutungen und Dehnübungen. Im Zentrum der philosophischen Betrachtungen der zwei lustigen Drei: Erstens: Wie revolutionär ist die Berufung der neuen und glänzend beleumundeten RB-Chefin Tatjana Haenni? Und wie hoch ist der ideelle Wert, der diese Mintzlaffsche Rochade auf die Marke aus Fuschl am See einzahlt? Zweitens: Was macht Jürgen Klopp eigentlich tagsüber, wenn er nicht gerade seinen Boss Oliver lobpreist oder sich über modische Sünden seines Ex-Mainzer Kollegen Guido auslässt? Drittens: Wann erhält Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die verdienten Denkmäler am Cottaweg und vor der Red-Bull-Arena? Viertens: Wie hat man sich einen SMS-Austausch zwischen Fleißathlet Mintzlaff und Lionel Messi vorzustellen? Hat der Sportkamerad Messi tatsächlich Grüße an Meigl & Guido hinterbracht? Fünftens: Zaubern Timo Werner und Messi demnächst zusammen in Miami und grätschen Miami Vice über den Seitenrand der Geschichte? Sechstens: Wie unausweichlich war Marco Roses Aus und Ole Werners Inthronisierung? Siebtens: Wer hat die just eingeweihte 60-Millionen-Euro-Geschäftsstelle (innen und außen aus Holz) geplant und geschnitzt, was passiert, wenn der dental bockstarke Holzwurm kommt? Fragen über Fragen, Antworten vom anderen Stern. Präsentiert werden die Rück- fallzieher von den weltweit er- folgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt – der Showroom in Har- tha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubte übrigens an das Gute im RB- Leib und an einen 2:1-Sieg der Roten Bullen bei Union Berlin. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
Venus Codes – Spiritualität, Feminismus & Realtalk mit Suzanne Frankenfeld
Madlen Sophie Petzsche ist Coach und beschäftigt sich leidenschaftlich mit Human Design und den Gene Keys. Aber sie ist noch so viel mehr als nur eine tolle Coach – sie ist Tänzerin in den feinstofflichen Welten, Webende – und nicht zuletzt mit ihrer Art, Dinge zu beschreiben, auch eine wahre Poetin. In dieser Folge spreche ich mit Madlen über Themen, die uns 2025 beschäftigt haben und die wir aktuell im Kollektiv spüren. Unsere Themen dieser Folge: ✨2025 als ein Jahr des Übergangs für viele von uns ✨Die Erschöpfung, die viele von uns spüren und verschiedene Deutungen dieses Begriffs ✨Warum Prozesse oft länger dauern, als es von außen aussieht ✨Wie unterschiedlich Innen- und Außenwahrnehmung unserer Prozesse sind ✨Der „Ruf der Zeit“ und warum Verlangsamung eine Medizin für diese Zeit ist ✨Das Loslassen von alten Identifikationen/Identitäten ✨Mein Prozess, wieder in eine Festanstellung zu gehen und Madlens Erfahrungen aus Bewerbungsprozessen ✨Die Veränderung von Systemen von innen heraus. Ich wünsche Dir viel Freude und Inspiration mit diesem Gespräch! Links zu diesem Gespräch: ✨Schau Dir unser Gespräch auf YouTube an – https://youtu.be/GvG1LWC2FXk ✨Madlens "Reader-Werkstätten" – https://madlensophie.de/shop-2/#erfahrungsraum ✨Buche ein Reading bei Madlen – https://madlensophie.de/human-design/#reading ✨Reise mit Suzanne durch irdische und kosmische Zyklen zu Dir selbst in 13 MONDE – https://suzannefrankenfeld.de/13-monde-2026/ ✨Entdecke die Schätze der dunklen Jahreszeit und "dunkler" Lebensphasen mit dem Guidebook "Gold in der Dunkelheit" für 0,- Euro – https://suzannefrankenfeld.de/gold-dunkelheit/ ✨Madlen auf YouTube – https://www.youtube.com/@beyond-purpose ✨Erstes Gespräch mit Madlen in den Venus Codes "Human Design, der feminine Weg & das Licht reinlassen" – https://youtu.be/4rRWccZZ1dw ✨Gespräch über Suzannes HD-Profil auf Madlens Kanal – https://youtu.be/--NeLuy8npU?si=WJATRoXcfA9YsvWO Foto von Madlen: Caroline Putzbach
Eine 14-jährige, die urplötzlich verschwindet. Ein verlassener Tesla in den Hollywood Hills und ein Musiker auf dem Höhepunkt seiner Karriere – D4vd –, auf den dieses Fahrzeug offiziell zugelassen ist. Als die stark verweste Leiche von Celeste Rivas Hernández im Frunk des Autos gefunden wird, zieht der Fall eine internationale Öffentlichkeit in seinen Bann. Zahlreiche Fragen bleiben ungeklärt: Wie starb Celeste? Welche Verbindung könnte sie zu dem Künstler gehabt haben? Und warum finden sich im Netz plötzlich Bilder, Clips und Chatverläufe, die vermeintlich auf eine Beziehung zwischen den beiden hindeuten? In dieser Episode trennen wir Fakten von Spekulationen, schauen auf bestätigte Informationen, offene Fragen und die Rolle, die Online-Communities in der öffentlichen Wahrnehmung spielen. Was wissen wir wirklich über die letzten Monate in Celestes Leben? Und wo beginnen Deutungen, Theorien und Interpretationen, die bislang keine belastbare Grundlage haben? Danke an Nina von "Hinter den Laken" für die fantastische Vertretung. ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf femtasy: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF spart ihr 25€ auf ein Jahresabo bei femtasy: https://links.femtasy.com/StimmenimKopf-20072025 KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // TBA // Musik // Epidemic Sound Tranquility by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/)
In der 123. Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Kristina Weissenbach und Dr. Ole Meinefeld über Politikstile und die Logik der Medien. Wie beeinflusst die Darstellung des politischen Spitzenpersonals unser Demokratievertrauen? Ausgangspunkt ist eine Analyse deutscher Leitmedien, in der die Gäste zeigen, dass Inhalte weniger haften bleiben als emotionale Muster. Im Gespräch geht es um die Frage, wie solche Deutungen entstehen, warum negative Erzählungen in aller Regel dominieren und welche Rolle Geschlecht, Emotionalität und Authentizität in der öffentlichen Bewertung politischer Führung spielen. Die drei diskutieren zudem, wie sich Aufmerksamkeit von klassischen Leitmedien hin zu sozialen Plattformen verschiebt und welche Folgen dies für Vertrauen, politische Repräsentation und das demokratische Selbstverständnis hat. Eine Folge über die Wirkung von politischer Kommunikation, die Entstehung medialer Bilder und ihrer Prägekraft für Führung in der Demokratie.
Dieser Streit könnte gefährlich werden für die Koalition in Berlin: Der Streit um die Reformpläne der Alterssicherung – sprich: die Rente. Vereinfacht gesagt, geht es auch hier wieder ums Geld. Allerdings fallen in der Diskussion auch immer wieder Begriffe, bei denen es sich lohnt, genauer hinzusehen. Zumal einige Deutungen in die Irre führen. In 10 Minuten Wirtschaft klärt Nicolas Lieven mit Host Alex Drost Begriffe – wie Rentenkürzung, Rentenniveau, Haltelinie, und Umlagesystem. Links: NDR Info Schwerpunkt: Wie sicher ist die Rente in Deutschland? https://www.ndr.de/nachrichten/info/NDR-Info-Schwerpunkt-Wie-sicher-ist-die-Rente-in-Deutschland,rente808.html Wer will was im Rentenstreit? https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/faq-rentendebatte-100.html
Warum freie Medien endlich gesetzliche Rechte brauchenEin Standpunkt von Günther Burbach.Es braucht heute keine Vorzensur mehr. Ein schlecht begründetes Label, „Desinformation“, „Putin-Narrativ“, „Hass und Hetze“ und du bist aus dem Schaufenster der Öffentlichkeit verschwunden. Ein Algorithmus dreht den Hahn zu, ein Zahlungsdienst kündigt die Geschäftsbeziehung, ein Hosting-Anbieter verweist auf seine „Policies“. Kein Richterbeschluss, kein ordentliches Verfahren, aber die Existenz ist trotzdem beschädigt. So sieht moderne Ausgrenzung aus.Wir reden hier nicht über Narrenfreiheit. Wer Straftaten veröffentlicht oder zu Gewalt aufruft, gehört vor ein Gericht. Punkt. Aber darum geht es in der Mehrzahl der Fälle gerade nicht. Es geht um journalistische Positionen, um unbequeme Fragen, um abweichende Deutungen, also um genau das, wofür eine pluralistische Öffentlichkeit existiert. Und die wird schrittweise ausgedünnt.Das neue Werkzeug: moralisches Framing + private AGBDie Methode ist elegant: Der Staat verweist auf Plattformregeln, die Plattformen verweisen auf „gesellschaftliche Verantwortung“, und irgendwo in der Grauzone dazwischen verschwindet ein Kanal, ein Konto, eine ganze Redaktion. Kein klassisches Verbot, sondern digitale Erstickung.Gerade freie Medien, Manova, Overton, NachDenkSeiten, Free21, Apolut und viele kleinere Projekte, stehen ohne Rechtsabteilung, ohne Gremiensitze, ohne öffentlichen Schutzschirm da. Ihre Inhalte unterliegen denselben Gesetzen wie die der großen Medienhäuser, aber sie haben keinerlei institutionalisierte Mitsprache, wenn diese Gesetze gemacht und umgesetzt werden. Das ist strukturell unfair und politisch riskant....https://apolut.net/ausgeliefert-von-gunther-burbach/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Lange Nächte, Winterzeit, Zeit zum Durchatmen – und vielleicht auch zum Nachdenken über das, was zwischen uns Menschen wirklich passiert. Warum wir so oft glauben, andere zu verstehen, und dabei doch an unseren eigenen Deutungen hängen. Es geht um das große Kommunikationsdilemma: „Ich denke, dass Du denkst, dass ich denke…“ – und wie viel Missverständnis in diesem kleinen Satz steckt.Ich teile mit Dir, warum unser Gehirn dafür gebaut ist, andere zu „lesen“ – und weshalb uns unsere Spiegelneuronen dabei manchmal in die Irre führen. Wie leicht wir aus Resonanz Projektion machen, aus Einfühlung Interpretation. Und was echte Empathie im Sinne von Carl Rogers wirklich bedeutet: sich selbst zu spüren, bevor man glaubt, den anderen zu verstehen. Außerdem verrate ich Dir meinen persönlichen Geheimtipp für schwierige Gespräche und Konfliktsituationen – eine kleine, aber wirkungsvolle Haltung, die jede Begegnung verändern kann. Und ich spreche über das Buch Brain Talk von Dr. David Schnarch, der erklärt, warum wir einander gar nicht so gut lesen können, wie wir glauben – und wie Nähe wirklich entsteht, wenn wir bereit sind, unsere inneren Landkarten immer wieder zu überprüfen.Dazu gibt's meinen aktuellen Film- und Buchtipp für lange Herbstabende: „Die Verteidigerin“ in der ARD-Mediathek – ein fesselndes Psychospiel über Manipulation und Macht – und „Deliver Me From Nowhere“, den Bruce-Springsteen-Film für alle, die sich in Dunkelheit und Musik zuhause fühlen. Mehr dazu findest Du auch im Leben Lieben Lassen-WhatsApp Kanal WERBUNGAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGE:Buchtipp: „Braintalk“, Dr. David Snarch „Die Verteidigerin – der Fall Belling“ . ARD Mediathek Kino: „Deliver me from nowhere“ geführte Meditationen von Leben-Lieben-Lassen Playlist (Spotify)CLAUDIA, LINKS UND RESSOURCENLeben Lieben Lassen WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb4cgUvLNSa297ConI3iWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratung: https://leben-lieben-lassen.de/Alle Infos zu mir und meinen Angeboten: https://linktr.ee/Leben_Lieben_Lassen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
n vielen Ländern der südlichen Halbkugel kommt es zu Aufständen der jungen Generation. Was sind die Ursachen?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.So unterschiedliche Länder wie Peru, Indonesien, Marokko, Madagaskar, Nepal oder Kenia erscheinen peripher in unserer Wahrnehmung. Denn dort brennt und kracht es. Minister werden nackt durch die Straßen gejagt . Aus Hubschraubern der Sicherheitskräfte hagelt es scharfe Munition auf protestierende Jugendliche. Regierungsgebäude gehen in Flammen auf.Der gemeinsame Nenner: es sind junge Leute, Männer wie Frauen, die sehr zornig und kompromisslos auftreten. Sie nehmen den von Werbeindustrie erschaffenen Sammelbegriff „Generation Z“ als verbindende Selbstbezeichnung . Sie haben genug. Sie wollen sich nicht länger mit haltlosen Versprechungen abspeisen lassen. Ihr Protest ist oft spontan und wenig durchdacht. Es gibt keine charismatischen Führergestalten. Hier agiert die Schwarmintelligenz von Millionen von Handy-Nutzern.Es ist nämlich so: die Leute haben kaum was zu essen. Kaum was anzuziehen. Selten eine vernünftige Wohnung. Aber ein Handy haben fast alle in der Dritten Welt. Chinesen haben über Huawei preiswerte 5G-Netze in den armen Ländern hochgezogen. Und das hat auch tatsächlich einen Gebrauchswert in Ländern mit schlechten Straßen. Wenn man 15 Kilometer zum nächsten Markt marschiert ist, kann man Oma noch mal eben fragen, ob man für zu Hause auch noch ein Stück Fleisch mitbringen soll. Auch zum Absenden von Notrufen ist das Handy gut geeignet. Die Handys ermöglichen es zudem den jungen Leuten, sich über weite Strecken für Widerstandsaktionen gegen die Regierung zu verständigen. In Marokko schossen neue soziale Portale wie Pilze aus dem Boden als die Aufstände begannen.Bei uns kommen natürlich nur die Videos mit den brennenden Autos und Häusern an. Wirklich kompetente Deutungen des Geschehens sind eher selten und auf Expertenkreise beschränkt. Da gibt es die Theorie des „Jugendüberschusses“ in jenen wilden Ländern. Auf Englisch heißt dieser Begriff „Youth Bulge“, was man mit „Jugendbeule“ übersetzen könnte. Das bedeutet, dass in all diesen Ländern mit sozialen Unruhen der Anteil der sehr jungen Leute überdurchschnittlich hoch ist im weltweiten Vergleich. In der demographischen Darstellung ergibt sich ganz unten eine Ausbuchtung bei den Menschen im Alter von Null bis 35 Lebensjahren. Entsprechend dieser Wortwahl könnte man bei Deutschland, Italien, China und Japan von einer „Seniorenbeule“ sprechen. Perfide ist die Theorie, dass der überproportionale Bevölkerungsanteil der Youngster fast automatisch zu Revolten, Kriegen und Morden führen müsse. Der mittlerweile verstorbene Bremer Soziologe Gunnar Heinsohn hat gesagt, dass ein Überschuss an arbeitslosen jungen Männern zwangsläufig zu Gewalt führen müsse . Der ehemalige wissenschaftliche Berater der NATO und Stichwortgeber für Thilo Sarrazins Bestseller liefert den Imperien der westlichen Wertegemeinschaft mit seiner Jugendbeulen-Theorie die ideale Ausrede, um sich aus der eigenen Verantwortung am Massenelend in der Dritten Welt freizuschwatzen.Doch auch die fast schon reflexartig auftretende Vermutung, es handele sich hier wieder einmal um ein Regime Change-Theater, geht an der Sache vorbei. Nehmen wir nur mal das Fallbeispiel Marokko. Marokkos König Mohammed der Sechste regiert mit harter Hand eine Scheindemokratie. Der König hat durchgesetzt, dass Marokko ein Vorposten der westlichen Vorherrschaft bleibt....https://apolut.net/generation-z-proteste-weltweit-regime-change-oder-jugenduberschuss-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spreche ich über einen häufigen Stolperstein in der Kommunikation: den Unterschied zwischen Beobachtung und Interpretation. Immer wieder erlebe ich in meinen Ausbildertrainings, wie Feedback an Auszubildenden nicht ankommt, weil wir statt klarer Beobachtungen unsere eigenen Deutungen kommunizieren. Ich zeige Ihnen mit einfachen Beispielen, wie Sie Ihre Beobachtungen im Feedbackgespräch formulieren und warum objektive Wahrnehmung einer der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation ist. Diese kleine Veränderung in Ihrer Kommunikation kann große Wirkung erzielen. Damit Sie weiter erfolgreich ausbilden. Viel Freude beim Zuhören und Ausprobieren!
Das Königreich Gottes - ein großes Wort mit ganz viel Füllung und gleichzeitig recht diesiger Definition. Bei Jesus spielt es aber die erste Geige, er redet von keiner anderen Sache mehr. Das gibt uns zu denken, und wir wollen über dieses Liebelingsthema von Jesus ins Gespräch kommen - und vor allem darüber, wie viele unterschiedliche Deutungen es hier gibt, und warum manche davon nicht wirklich hilfreich sind.Hier der Anmeldelink für den besagten ersten Netzwerktag von Practicing the Way im deutschsprachigen Raum: https://www.willowcreek.de/index.php?id=1586—Dir hat die Folge gefallen? Dann teile sie gerne. Wir freuen uns auch über Feedback und Fragen von dir. Du findest uns auf Instagram: @repace.podcast und schreiben kannst du an hallo@repace.de.
Ist Hannibal Lecter wirklich nur ein gewöhnlicher Mensch? Um den kannibalistischen Serienmörder aus der Feder des Thriller-Autors Thomas Harris ranken sich diverse mythologisierende Fan-Theorien. Eine davon behauptet: Hannibal Lecter ist eigentlich Nyarlathotep, der Götterbote aus den Geschichten H. P. Lovecrafts.Stefan M. Preis und Nils Gampert gehen der Sache auf den Grund und diskutieren über die Verbindungen zwischen Lovecrafts Werk und den Geschichten um Hannibal Lecter. Dabei kommen nicht nur die Romane zur Sprache, sondern natürlich auch die zahlreichen Verfilmungen mit Anthony Hopkins sowie auch die Serie mit Mads Mikkelsen. Stefan und Nils gehen auf die Vielgestaltigkeit Nyarlathotephs ein, kommen auf kriminologische Aspekte zu sprechen und schlagen dabei auch einen Bogen zu mythologischen Deutungen allgemein. Kann Hannibal Lecter als luziferische Figur gesehen werden? Ein surrealer Zugang, der intuitiv nicht einleuchtend erscheint, letztlich aber möglicherweise reizvolle Interpretationsweisen eröffnet.Credits:Intro gesprochen von Jenny SeewaldOutro von Huan Vu mit freundlicher GenehmigungAmbiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)Bild von Engin Akyurt auf Pixabay
Das Osmanische Reich erlebte im 15. und 16. Jahrhundert seine Blütezeit. Bereits im 17. Jahrhundert beklagten erste Chroniken und Fürstenspiegel Verfall und Korruption ihrer Gegenwart, der sie das Goldene Zeitalter entgegenhielten. Im 19. Jahrhundert formulierten die Modernisierer selbst tiefgreifende Reformen nicht als Erneuerung, sondern als vermeintliche Restauration. Viele der politischen und gesellschaftlichen Grundprobleme des 19. Jahrhundert sind in der Türkei bis heute ungelöst und werden immer wieder neu verhandelt. Politik und Medien greifen dabei immer wieder auf Figuren und Deutungen der osmanischen Geschichte zurück. Umgekehrt spiegelt die Beschäftigung mit bestimmten historischen Themen immer auch politische Positionen in der Gegenwart. Der Vortrag von der Turkologin Prof. Dr. Elke Hartmann (Freie Universität Berlin) bietet einen Überblick über die Entwicklung der verschiedenen historisch-politischen Diskurse, Bezugnahmen und Vereinnahmungen. Er reflektiert schließlich auch die Bedingungen der Geschichtsschreibung einer Geschichte, die bis weit zurück ins 19. Jahrhundert noch längst nicht vergangen ist. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/antike_im_zerrspiegel_hartmann
Das Osmanische Reich erlebte im 15. und 16. Jahrhundert seine Blütezeit. Bereits im 17. Jahrhundert beklagten erste Chroniken und Fürstenspiegel Verfall und Korruption ihrer Gegenwart, der sie das Goldene Zeitalter entgegenhielten. Im 19. Jahrhundert formulierten die Modernisierer selbst tiefgreifende Reformen nicht als Erneuerung, sondern als vermeintliche Restauration. Viele der politischen und gesellschaftlichen Grundprobleme des 19. Jahrhundert sind in der Türkei bis heute ungelöst und werden immer wieder neu verhandelt. Politik und Medien greifen dabei immer wieder auf Figuren und Deutungen der osmanischen Geschichte zurück. Umgekehrt spiegelt die Beschäftigung mit bestimmten historischen Themen immer auch politische Positionen in der Gegenwart. Der Vortrag von der Turkologin Prof. Dr. Elke Hartmann (Freie Universität Berlin) bietet einen Überblick über die Entwicklung der verschiedenen historisch-politischen Diskurse, Bezugnahmen und Vereinnahmungen. Er reflektiert schließlich auch die Bedingungen der Geschichtsschreibung einer Geschichte, die bis weit zurück ins 19. Jahrhundert noch längst nicht vergangen ist. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/antike_im_zerrspiegel_hartmann
Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen – ein künstlerisches Panorama voller Haltung, Humor und Ernst. Im Gespräch mit der Direktorin und Kuratorin Dr. Christine Vogt erkunden wir Lindenbergs Faust-Zyklus, seine bildstarken Deutungen der Zehn Gebote und die Idee einer bunten Menschenfamilie. Die Folge zeigt, wie sehr seine Kunst gesellschaftliche Verantwortung, politische Satire und persönliche Geschichte verbindet – zwischen Popkultur, Pinsel und Poesie.
Was haben ein Marder im Dach, ein Pfingstpastor und eine theologische Reflexion gemeinsam? In dieser Episode erzählt Martin Scott eine wunderbar absurde, zugleich tiefgründige Geschichte über nächtlichen Lärm, ungebetene Gäste und spirituelle Deutungen. Erfahre, wie Humor, Alltag und Glaube ineinandergreifen – und was ein lustvoller Marder mit dem Heiligen Geist zu tun haben könnte. […]
Was ist Gesundheit – und wer bestimmt, was als krank gilt? Dr. Werner Bartens erzählt in seinem neuen Buch "Leib und Seele", wie sich medizinische Irrtümer über Jahrhunderte halten konnten – und warum Empathie wichtiger ist als perfekte Messwerte. Ein Gespräch über Heilkunst, Selbstoptimierung und die Frage, was wirklich hilft.
In dieser Folge von „331 – Drei Frauen, drei Religionen, ein Thema“ begeben sich Rebecca, Maike und Kübra auf eine traumhafte Reise durch die Nacht und ihre Deutungen. Sie erzählen von bewegenden, beängstigenden und spirituell prägenden Träumen – und fragen, welche Rolle Träume im Glauben und in den heiligen Schriften spielen. Wer träumt eigentlich in der Bibel, im Koran oder in der Tora? Und warum sind es meist Männer? Außerdem geht es um Träume als Fenster zum Unbewussten, als mögliche göttliche Botschaften – oder einfach als Spiegel des Tagesgeschehens. Die drei diskutieren, wo die Grenzen zwischen Traum, Vision und Prophetie liegen, warum Frauen seltener als Träumende erwähnt werden und ob auch Albträume eine spirituelle Bedeutung haben können. Und schließlich: Welche Träume haben sie für den interreligiösen Dialog – und für das House of One?
Weiter geht´s mit unseren Gefühlen. Diesmal mit denen, die ihren Ursprung im Außen haben. Es geht um unsere Empathie. Dabei mag es uns schwerfallen, zu erkennen, ob es meine Gefühle sind oder die meines Gegenübers, denn viele von uns machen die Gefühle der anderen zu ihren eigenen, schmeißen ihre eigenen Deutungen noch oben drauf und dann kommt ne Menge Murks dabei rum. Also geht es hier auch darum, sich abzugrenzen. Wie erkenne ich das und wie befreie ich mich von meinen emotionalen Programmierungen? Wie steige ich aus der Rolle des Stellvertreters für den anderen aus und mache Feinfühligkeit zu meiner Superkraft? Das und ganz viel mehr in dieser Episode. Ganz viel Spaß damit und vielen lieben Dank für deine Aufmerksamkeit. Du möchtest dich auf den Weg zurück zu dir machen? Ich freu mich darauf, dich kennenzulernen und zu erfahren, wie ich dir helfen darf: https://calendly.com/ankemehmann/20min Hier findest du eine grobe Übersicht zu meinem Angebot: https://www.ankemehmann.com/fuerdich oder schreib mich einfach an. Meinen YouTubekanal findest du hier: https://youtube.com/@ankemehmann ich freu mich über dein Abo oder Like Und wenn du schonmal ohne mich starten willst, dann am einfachsten mit meinem Workshop: https://www.ankemehmann.com/masterclass Mach dich frei! Auch für dich darf es leicht sein!
Nach 12 Tagen Krieg zwischen Israel und Iran herrscht nun ein Waffenstillstand. In dieser Folge spricht Thilo erneut mit Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin der ZEIT in Tel Aviv, über die aktuelle Lage vor Ort, über gesellschaftliche Stimmungen und politische Deutungen des Konflikts. Gemeinsam blicken sie auf das, was passiert ist – allem voran die Frage: Kann dieser Waffenstillstand mehr sein, als nur eine Pause? Was bezweckte die israelische Regierung, allen voran Benjamin Netanjahu, mit ihrem Vorgehen? Und wie glaubwürdig sind die Berichte über zerstörte iranische Atomanlagen? Es geht um Einschätzungen inmitten von Unklarheit, um die Frage, welche Informationen aktuell überhaupt belastbar sind – und um die größere politische Inszenierung, in der plötzlich sogar Donald Trump wieder als vermeintlicher Friedensstifter auftaucht. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Der biblische Schöpfungsauftrag – Seine verhängnisvolle Wirkungsgeschichte und richtungsweisende Deutungen – Von Ökotheologie und Gottes Zimzum
In dieser Episode von Movecast sprechen Martin Benz und Martin Thoms über die Frage, wie eigentlich Hölle und Gericht zur Allversöhnung passen. Wie verstehen sie die Idee und den Begriff der Hölle und welche Rolle spielt das Gericht, wenn am Ende tatsächlich alle Menschen mit Gott versöhnt werden? Martin Thoms schildert drei Deutungen der Hölle, die sich im Neuen Testament finden lassen und Martin Benz macht deutlich, wie wichtig und notwendig tatsächlich ein Gericht ist, damit nicht der Eindruck entsteht, am Ende werden einfach alle unterschiedslos in den Himmel durchgewunken. Eine entscheidende Episode, die zu wichtigen Klärungen bei häufigen Einwänden zur Allversöhnung beiträgt. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
(Hördauer 21 Minuten)Lyrikwoche: – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 4Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867 gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.Ins Deutsche übertragen von Terese RobinsonSprecher ist Uwe KullnickInteressant zu wissen:Charles Baudelaire war der erste Schriftsteller, auf den Jean-Paul Sartre seine existentialistische Philosophie der Freiheit anwandte: "Die freie Wahl seiner selbst, die der Mensch trifft, ist absolut identisch mit dem, was man sein Schicksal nennt." Sartre behandelt Baudelaire weder als Literaturkritiker noch als Psychologe oder als Soziologe, sondern mit seiner Methode der Einfühlung versucht er, aus persönlichen Bekenntnissen und Briefen herauszulesen,wie dieser größte französische Lyriker des 19. Jahrhunderts, der sein Leben lang unglücklich war, sein unverwechselbares Geschick nicht, wie heute gern behauptet, als unschuldiges Opfer seiner Verhältnisse passiv hinnahm, sondern durch viele freie Deutungen und Schlussfolgerungen Stück für Stück sich selbst bereitete. Sartres Methode hat sich in den folgenden beiden großen Schriftstelleruntersuchungen über Genet und Flaubert unendlich bereichert und verfeinert. Die Fragestellung blieb jedoch dieselbe wie in seinem Buch über Baudelaire. Quelle
Er war schon immer ein streitbarer. Seine Kritik richtete sich an ein Gesundheitssystem, das durch eine durch Pharmalobby erkaufte oder erpresste Politik ermöglicht wurde. Seit Ausrufung der sogenannten Corona-Pandemie fuhr er zu Höchstleistungen auf. Es ist Dr. Gunter Frank, Schulmediziner mit Erfahrungen im Krankenhaus, Notfallmediziner, ausgebildet in Naturheilverfahren, Sachbuchautor, engagiert in diversen medizinischen und naturheilkundlichen Gesellschaften und betreibt eine eigene Praxis... Im größten Medizinskandal in der Geschichte der Bundesrepublik, der Corona-Krise, nennt er Hausnumnmern wie 100-200.000 langfristig, gesundheitlich schwer Geschädigten und etwa 20 - 40.000 durch Genimpfung Verstorbene. Ob diese Zahlen haltbar sind, weit über- oder untertrieben wird die Geschichte zeigen. Welche Hintergründe er aber vermutet und über die neuen Deutungen medizinischer Erkenntnisse, spricht meine Kollegin Eva Schmidt jetzt mit dem Mediziner Dr. Gunter Frank und wollte zunächst wissen, wann und warum er zum Medizinsystemkritiker wurde, welches sein Erweckungserlebnis, noch weit vor Corona gewesen sein muss:
«Der Herr ist auferstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden.» So lautet ein klassisch christlicher Gruss, der zu Ostern und in der österlichen Zeit in vielen Kirchen gewechselt wird. Was aber meinen wir, wenn wir «wahrhaftig» sagen? Andi und Thorsten greifen noch einmal die viel verhandelte Frage auf, ob man die Auferstehung als eine historische Tatsache oder als ein leibhaftiges Geschehen bezeichnen muss oder kann. Sie stellen unterschiedliche Argumente und Beobachtungen vor und erkennen: Die Antwort auf diese Frage hat sehr viel damit zu tun, was uns überhaupt als wahr und wirklich einleuchtet. Dass die ersten Zeuginnen und Zeugen der Osterbotschaft sich von einer Erfahrung herausgefordert sahen, die gerade nicht einzuordnen ist in Vorstellungen, die man immer schon mitbringt, kommt viel zu kurz. Sodann wenden sie sich der Frage zu, was die Auferstehung heute bedeutet; und welche theologische Deutungen ihnen in ihrem Leben wirklich als hilfreich und erfreulich eingeleuchtet haben. Was berührt uns an dieser Botschaft, so, dass wir nicht nur darüber nachdenken, sondern Hoffnung und Geborgenheit schöpfen, etwas mitnehmen, was wir besingen und feiern wollen? Wie reden wir von einer Wirklichkeit, die wir nie wirklich in den Griff kriegen und die uns doch immer wieder berührt und Ergriffenheit schenkt? Und wie können wir von dieser Botschaft reden, dass sie sich als fröhliche und befreiende Hoffnung wirklich für alle Menschen erweist?
„Gott bin ich und kein Mann“ sagt Gott im Text des Propheten Hosea über sich selbst. „Ja, aber was ist dann mit dem Begriff des Vaters und anderen vermeintlich eindeutig männlichen Gottesbildern?“ möchte mancher darauf vielleicht direkt erwidern. Ist Gott männlich? Oder eher weiblich? Oder beides? Über diese Fragen und vor allem, was all das mit Karfreitag und Ostern zu tun hat, unterhalten sich Jay, Marco und Gofi in der aktuellen Folge mit ihrer fantastischen Gästin und Podcast-Kollegin Evelyne Baumberger. Evelyne ist Theologin, Bloggerin, Podcasterin und Co-Leiterin des RefLab, des „digitalen Lagerfeuers“ der Reformierten Landeskirche Zürich. In diesem Jahr wird sie außerdem die Eröffnungspredigt beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover halten. Auch darüber muss natürlich kurz gesprochen werden, aber vor allem unternimmt Evelyne mit den drei Hossa Talkern einen Streifzug durch die feministische Theologie, überraschende Entdeckungen in den Texten der Bibel und Gottesbildern jenseits der rein männlichen Deutungsbrille. Besonders deutlich wird das im Hinblick auf die unterschiedlichen Deutungen und Betrachtungsweisen des Kreuzes. Was hat das Kreuz mit einer Geburt zu tun? Wieso haben bestimmte Lesarten des Leidens Christi immer wieder Unterdrückung begünstigt? Außerdem geht es um die Freundinnen von Jesus, die ersten Zeuginnen der Auferstehung und die Geschichte mit dem Gärtner. Mit dieser spannenden Folge wünschen wir allen Hossarchist*innen frohe, inspirierende und gesegnete Ostertage. Hier findest du als Ergänzung zu den Gedanen des Talks noch einen äußerst lesenswerten Oster-Text von Evelyne über die Frauen am Grab:https://www.reflab.ch/die-frauen-am-grab-auferstehung-feministische-theologie/ und hier geht es zu Evelynes Podcast "Unter freiem Himmel": https://www.reflab.ch/category/podcasts/unter-freiem-himmel/
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman „Le bruit des trousseaux“ von Philippe Claudel "Das Gefängnis ist die Stätte unzähliger ungeschriebener Gesetze, die nie in Frage gestellt, aber immer angewandt werden." In Momentaufnahmen erinnert sich der französische Schriftsteller Philippe Claudel an seine elfjährige Lehrertätigkeit im Untersuchungsgefängnis von Nancy, Lothringen. Stück für Stück dringt er tiefer ein in die "Parallelwelt" Gefängnis, die aber doch auf bizarren Kanälen mit der Wirklichkeit "draußen" kommuniziert. Auf die Ausgrenzung seitens der Gesellschaft antworten die Ausgegrenzten mit den hilflosen oder aggressiven Zuckungen einer verkümmernden Vorstellungskraft. Das Gefängnis wird zum Zerrbild der Gesellschaft, bildet eine irreale Realität. Claudel klagt keineswegs an, sein Blick ist fast der des Ethnologen, der aber Mitgefühl zeigt. Er bewertet weder die schaurigen Verbrechen der "Häftlinge", noch liefert er psychologische Deutungen. In scharfen Beobachtungen bildet er die mentalen Scheidewände ab, die sich letztlich in Gefängnismauern konkretisieren. Zugleich unterstreicht er Gesten der Menschlichkeit bei Gefangenen wie bei Wärtern. Lakonische Protokolle einer Fremdheit mitten in unserer Gesellschaft. Blinder Fleck, den wir vielleicht durch diese Texte wahrzunehmen lernen. Autor: Philippe Claudel Vorlage: Le bruit des trousseaux (Roman, französisch) Besetzung: Christian Berkel (Philippe), Céline Fontanges (Reporterin) sowie Peter Kaempfe, Philipp Baltus, Hedi Kriegeskotte, Douglas Welbat Übersetzung: Rainer G. Schmidt Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann Technische Realisierung: Gerd-Ulrich Poggensee, Nicole Graul Regieassistenz: Ilka Bartels Regie: Hans Gerd Krogmann Dramaturgie: Henning Rademacher Redaktion: Thilo Guschas Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2012
Der Gaza-Krieg spielt sich nicht nur auf den Schlachtfeldern ab. Genauso wichtig ist es den Kontrahenten, die Meinungshoheit zu erringen. Dieses Feature untersucht, wie erfolgreich die jeweiligen Darstellungen und Deutungen sind: Bewirken die konträren Narrative eine politische Dynamik, die kriegsentscheidend sein kann?
Anna Engelke spricht mit dem Journalisten und Buchautor Christian Schweppe. Er schreibt über sicherheitspolitische Themen und hat ein Buch mit dem Titel "Zeiten ohne Wende" veröffentlicht. Darin kritisiert er das Konzept der "Zeitenwende" von Olaf Scholz und Deutschlands Unterstützung für die Ukraine. "Zu wenig, zu langsam", fasst Schweppe zusammen und erklärt, warum viele Entscheidungen zu spät getroffen wurden: Olaf Scholz wolle stets als besonnen gelten, aber sein zögerliches Handeln koste Zeit und Vertrauen. Ein weiteres Gesprächsthema ist die innere Zeitenwende, speziell die Umstrukturierung der Bundeswehr. Laut Schweppe sind die Soldaten frustriert. Die Bundeswehr schrumpfe, werde aber teurer. Das sei ein paradoxer Zustand, der durch fehlende Koordination und mangelnden politischen Willen verschlimmert werde. Schweppe kritisiert weiterhin zu komplexe Beschaffungsprozesse, die effiziente und schnelle Aus- und Aufrüstung der Bundeswehr verhinderten. In der Ukraine bleibt die Lage für die Verteidiger kritisch, aber auch Russland stößt an Grenzen. Carsten Schmiester erläutert die unterschiedlichen Deutungen der Entwicklungen an der Front, wo Russland zwar aktuell größere Geländegewinne macht, aber unter extrem hohen Verlusten, während der Krieg weiterhin im Wesentlichen ein Stellungskrieg bleibe. Daran dürfte auch der Einsatz Tausender nordkoreanischer Soldaten auf russischer Seite wenig ändern, mit dem die US-Regierung dennoch in wenigen Tagen rechnet und der nicht nur aus Sicht der Nato das Eskalationsrisiko erheblich vergrößern würde. Fragen, Kritik und Feedback gerne an: streitkraefte@ndr.de Das Interview mit Christian Schweppe: http://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1746088.html Das Buch "Zeiten ohne Wende - Anatomie eines Scheiterns. Ein Report" von Christian Schweppe im C.H. Beck Verlag. Zur Bestellung: https://www.chbeck.de/schweppe-zeiten-wende/product/36959122 Podcast-Tipp: “10 Minuten Wirtschaft” immer montags bis freitags neu https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcasts/podcast5840.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/7852196/
Diese BEST OF - Episode ist ursprünglich vom 19. Oktober 2023. Ich spreche darüber, warum es so wichtig ist, körperliche Empfindungen nicht zu verdrängen, sondern zu spüren und zu Ende zu fühlen. Viele Menschen denken, ihre Gefühle wahrzunehmen bedeutet, sie zu benennen oder ihre Ursache zu verstehen. Das spiegelt sich in Überzeugungen wider, wie zum Beispiel, dass wir an Herausforderungen wachsen oder dass jede Erfahrung einen Sinn hat, aus dem wir lernen können. Im klassischen Coaching wird oft ein solches "Reframing" angewandt, bei dem nach alternativen Deutungen einer Situation gesucht wird. Das Problem: Die im Körper präsenten Gefühle und Empfindungen, die sich aufgrund einer Situation ergeben, werden oft übersehen. Sie werden nicht wahrgenommen, nicht anerkannt und nicht vollständig zu Ende gefühlt.. Die Konsequenz: Diese Emotionen stauen sich im Körper an und beeinflussen unser Denken und Handeln unbemerkt. Obwohl Reframing unserem Verstand ein Gefühl der Kontrolle& Sicherheit geben kann, ist das wahre Fühlen von Gefühlen etwas ganz anderes. In dieser Episode erfährst du, warum es essentiell ist, körperliche Empfindungen zu spüren und zu akzeptieren. Außerdem stelle ich dir meine eigene Praxis vor, die ich selbst immer nutze, wenn ich spüre, dass sich in meinem Nervensystem Stressoren ansammeln und mich beeinträchtigen. Alles Liebe und viel Spaß beim Anhören, Britta ERGÄNZENDE LINKS Podcast-Episode 238: Was Festhalten & Loslassen mit dem Nervensystem zu tun haben Podcast-Episode 236: Unverarbeitete Themen: warum uns ein reguliertes Nervensystem damit konfrontiert Podcast-Episode 213: Warum Gefühle zulassen und Gefühle beobachten nicht das Gleiche sind Podcast-Episode 210: Gefühle fühlen lernen? Was es dafür braucht und warum wir es verlernt haben Podcast-Episode 164: Spiritual Bypassing - Selbstsabotage erkennen und auflösen Artikel: Warum du deine Gefühle fühlen solltest (und wie du das lernst) NeuroEmbodiment Online-Retreat ➔ zur Anmeldung NeuroEmbodied Soul Centering® (NESC) Coaching-Ausbildung: https://www.nesc-coaching.com/coaching-ausbildung/ 3-teiliges Video-Training: Die Neurobiologie echter Transformation: https://www.nesc-coaching.com/video-training BEWERTE DEN PODCAST Ich würde mich riesig freuen, wenn du den Podcast auf iTunes bewertest und eine Rezension hinterlässt. Das hilft, dass der Podcast von Anderen noch leichter gefunden werden kann und dass noch mehr Leute Zugang zu den Themen bekommen. Vielen Dank schon mal dafür!
Er gilt als "einflussreichster Philosoph", wurde als "Hegel der Bundesrepublik" bezeichnet, die Frankfurter Allgemeine Zeitung machte ihn zum "Popstar", und überhaupt wird Jürgen Habermas mit Superlativen überschüttet. Scharfsinnig beobachtet er, entrüstet sich, mischt sich ein in die politische Debattenlage. Das macht der heute 95-jährige schon seit vielen Jahrzehnten. Solange er zurückdenken kann, war Jürgen Habermas "around" mit Texten, Büchern, Zeitungsartikeln, Statements. Das sagt der Kulturhistoriker Philipp Felsch. Er ist Jahrgang 1972, hat Philosophie studiert, lehrt heute an der Berliner Humboldt-Universität und hat sich mit philosophischen und soziologischen Werken, Systemen, Biografien beschäftigt. Mit dem Buch "Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990" wurde Felsch 2015 einem breiteren Publikum bekannt. Jetzt hat er in seinem jüngsten Buch, "Der Philosoph. Habermas und wir" die Geschichte der alten Bundesrepublik durchleuchtet, sucht mit dem Zeitdiagnostiker nach Deutungen und Analysen in Vergangenheit und Gegenwart.
Er nannte sich „Der Nister“, der Verborgene. Und in der Tat wurde die Jiddische Literatur des 20. Jahrhunderts zu Unrecht vergessenen, auch die Texte von Pinkhes Kahanovitsch (1884-1950), so der bürgerliche Name des Nisters. Jetzt wurden sechs seiner Erzählungen neu aus dem Jiddischen übersetzt. Ihr spezifisch märchenhafter Symbolismus erinnert an Kafka, erlaubt zugleich aber auch politische Deutungen vor dem Hintergrund der stalinistischen Kulturpolitik. Rezension von Christoph Schmälzle