POPULARITY
Histothek: "Die frühen Völker Eurasiens" – Hermann Parzinger spricht mit Uwe Kullnick über Eurasiens Völker vom Neolithikum bis zum MittelalterEinführung von Hermann Parzinger (Hördauer ca. 16 min) und Gespräch zwischen Hermann Parsinger, Steven Lundström und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 66 min)Moderation Uwe Kullnick, Ko.-Moderation Steven LundströmDer international renommierte Vor- und Frühgeschichtsforscher Hermann Parzinger legt mit diesem höchst informativen, reich bebilderten Band ein Grundlagenwerk über Geschichte und Kultur der frühen Völker zwischen Ural und Pazifik vor.Die Ausstellungen über Skythen und Mongolen haben das Interesse von Hunderttausenden Besuchern auf sich gezogen, und doch stellen diese beiden Völker nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Kulturen dar, die in dem gewaltigen Territorium zwischen Ural und Pazifik von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter entstanden sind. Den Völkern in diesem Gebiet kommt eine entscheidende Bedeutung für die Frühgeschichte der Alten Welt insgesamt zu, und so erscheinen sie als ein fester Bestandteil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte der Austausch zwischen westlichen Wissenschaftlern und den Forschern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion intensiviert werden, so daß mit dem Werk von Hermann Parzinger erstmals eine große Synthese des heutigen Wissensstandes über die archäologische Erforschung dieses Gebiets vorgelegt werden kann. Im Zentrum der Darstellung stehen die Verbreitungsgeschichte der Völker, ihre materielle Kultur, ihre Siedlungs- und Wirtschaftsweise, ihre Bestattungsbräuche und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. All dies wird systematisch erschlossen und in enger Verbindung von Text und Bildern präsentiert. Auf diese Weise ist eine differenzierte und zugleich anschauliche Darstellung eines bedeutenden Kulturraums der Menschheitsgeschichte entstanden.Prof. Dr. Hermann Parzinger ist Prähistoriker und seit 2008 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Bis heute leitet er Forschungsprojekte und veröffentlicht regelmäßig zu wissenschaftlichen und auch kulturpolitischen Themen. Parzinger ist Träger zahlreicher Preise (Kurzvita, Werdegang, weiteres)Die Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung…wurde gemeinsam mit dem Verlag C.H. Beck gegründet. Ihr Ziel ist es, ausgewiesenen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, grundlegende Erkenntnisse aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften einer interessierten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Stiftung unterstreicht damit ihr Anliegen, herausragende geisteswissenschaftliche Forschungsleistungen zu fördern – in diesem Fall in Form eines Buches, das höchsten Ansprüchen genügt und eine große Leserschaft findet.Im Juni 2022 hat das Literatur Radio Hörbahn, in enger Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck und der Gerda Henkel Stiftung, die Histothek on Stage ins Leben gerufen. Sie wird im Rahmen der Sendung Hörbahn on Stage deren Format übernehmen. Histothek on Stage wird im ersten Teil aus einer ca. 30-minütigen Lesung aus, oder der Einführung in eines der Werke der Historischen Bibliothek durch die Autor*innen bestehen. Anschließend wird Uwe Kullnick ein ca. 60-minütiges Gespräch mit der Autorin bzw. dem Autor führen, in dem das Thema des Buches beleuchtet wird. Auch werden Motive, Hintergründe, wissenschaftliche Aspekte und natürlich die Autor*inen selbst angesprochen. Es ist geplant, jeden Monat eines der bisher 27 erschienen Bücher dieser Reihe in eine Sendung zu nehmen. Monatlich alternierend wird dabei jeweils ein Buch vom Beginn der Reihe und eines, ausgehend vom neuesten Stand der Reihe in die Sendung kommen.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Influencerinnen auf Social Media prägen nicht nur Trends, sondern auch Deutungen von Religion und Zugehörigkeit. In dieser Folge geht es um weibliche Akteurinnen, deren islambezogene Inhalte sich zwischen popkulturell-religiösen Ausdrucksformen und ideologischen Narrativen bewegen. Dabei zeigt sich eine Entwicklung, in der die Abgrenzung zwischen unproblematischem Content und extremistischen Positionen in diesen digitalen Räumen zunehmend schwieriger wird. Darüber sprechen wir mit Meryem Tinç, Islamwissenschaftlerin und Expertin im Bereich der digitalen Extremismusprävention.
Zwischen „What I eat in a day”-Videos, „Eat your skincare”-Trends, Protein-Content und Supplement-Ästhetiken verhandeln digitale Essensinszenierungen Körpernormen und produzieren Ideale von Disziplin und Selbstoptimierung. Im Zentrum unserer Analyse stehen die widersprüchlichen Logiken, die digitale Essenspraktiken strukturieren. Zwischen Karottensalat, der als Retinolquelle dient und Oktopus-Döner vom Spieß oszillieren die Inszenierungen zwischen sinnlichem Exzess und asketischer Disziplin, zwischen der lustvollen Zurschaustellung von Nahrung und ihrer Reduktion auf Funktion, Effizienz und Optimierung. Wir analysieren die Videos als Ausdrucksformen eines Körperregimes, das Selbstoptimierung als emanzipatorisches Projekt inszeniert und fragen uns, welche Reinheitsdiskurse mit Essen einhergehen und welche Genussdiskurse durch Plattformlogiken befördert oder unsichtbar gemacht werden.Diese Folge haben wir vor dem Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen aufgenommen. Unsere volle Solidarität gilt Collien Fernandes und allen Opfern von Partnerschaftsgewalt und Onlinemissbrauch. Wir werden uns mit dem Thema in einer kommenden Folge auseinandersetzen.
Kannst Du dich noch an den Film Titanic erinnern? Der war Ende der 1990er Jahre ein Riesenerfolg – obwohl der Ausgang der Geschichte ja absolut vorhersehbar gewesen ist. Der Prager Soziologe und Priester Tomas Halik benutzt in einem seiner Bücher die Geschichte der Titanic, um etwas Wichtiges über die Zukunft unserer Kirche zu sagen. Erstmal glaubt er, dass die Kirche eine Zukunft hat – trotz aller Probleme aktuell. Doch sie muss ihre Gestalt ändern – und da kommt der Vergleich mit der Titanic ins Spiel. Wir diskutieren ja auch in der deutschen Kirche leidenschaftlich über Strukturmaßnahmen. Da sagt er: Alles gut und schön und auch notwendig. Aber: Maßnahmen wie das Zusammenlegen von Pfarreien, den verstärken Einsatz von ausländischen Priestern erinnern ihn an das Hin- und Herschieben der Liegestühle auf der Titanic. Er möchte weder eine billige Modernisierung der Kirche noch eine Flucht in die Vergangenheit. Wird also unsere Kirche komplett versinken? Nein! Eine bestimme Gestalt von Kirche wird untergehen, aber auch in ihrer gegenwärtigen Gestalt gibt es viele Schätze, die auf eine andere Gestalt von Kirche gerettet und umgeladen werden müssen. Ich finde es wohltuend, dass Tomas Halik deutlich die Probleme anspricht, keine einfachen Lösungen verspricht und trotzdem nicht verzweifelt. Das Werden der neuen Gestalt der Kirche setzt er in Verbindung mit dem Osterfest, das wir ja diese Woche feiern. Er ist überzeugt: Die Erneuerung der Kirche ist vor allem die Erneuerung des Glaubens und eine Erneuerung des Begreifens, Durchdenkens und der Ausdrucksformen des Glaubens. „Seht, ich mache alles neu“ – dieses Zitat aus der Offenbarung des Johannes ist die Zusage Gottes an uns und unsere Kirche. Wir brauchen keine Angst vor Veränderungen zu haben. Jesus ist am Karfreitag gestorben – und gegen jede menschliche Wahrscheinlichkeit ist er wiederauferstanden. Auch manches an unserer Kirche wird vergehen – aber wir alle haben die Hoffnung auf die Auferstehung – anders als bei der Titanic wartet am Ende auf uns nicht der Eisberg, sondern Ostern und das Ewige Leben. Das ist doch mal eine Aussicht!
Was entsteht, wenn Menschen beginnen, ihre Spiritualität zu teilen?In dieser Folge von Der Thingcast öffnet sich ein Raum für echte Begegnung im Heidentum. Im Heidentalk mit Franzi wird Naturspiritualität greifbar durch gelebte Erfahrung, ehrlichen Austausch und den Mut, den eigenen Weg sichtbar zu machen.Franzi bringt ihre Perspektive als moderne Hexe ein, verwurzelt im Alltag und getragen von dem Wunsch, Verbindung zu schaffen. Sie spricht darüber, wie wertvoll es ist, andere Heiden zu finden, gemeinsam zu wachsen und sich gegenseitig zu inspirieren. Genau hier beginnt Paganismus gestalten – im Miteinander, im Teilen von Gedanken, im Erleben von Gemeinschaft.Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Kraft von Gemeinschaft. Menschen kommen zusammen, gehen gemeinsam in die Natur, erleben Rituale und erschaffen Räume, in denen Naturspiritualität lebendig wird. Animismus zeigt sich dabei als gelebte Haltung, die Verbindung schafft – zur Landschaft, zu den Elementen und zu allem, was ist.Das Gespräch trägt eine klare Energie von Vielfalt. Unterschiedliche Wege im Pagan, verschiedene Erfahrungen im Heidentum und individuelle Ausdrucksformen fließen zusammen. Daraus entsteht ein Feld, in dem Lernen, Wachstum und echte Inspiration möglich werden.Gleichzeitig öffnet sich eine tiefere Ebene persönlicher Entwicklung. Naturspiritualität führt zu innerer Klarheit, zu einem bewussteren Erleben der eigenen Fragen und zu einem Gefühl von Frieden im eigenen Sein. Paganismus wird zu einem Weg der Selbstermächtigung, getragen von Erfahrung, Reflexion und Verbindung.„Heidentalk mit Franzi“ zeigt, wie Heiden heute ihren Weg gehen. Sichtbar. Verbunden. Echt. Eine Einladung, Pagan aktiv zu leben, Gemeinschaft zu erfahren und Naturspiritualität als kraftvolle Realität im eigenen Leben zu verankern.Der Thingcast öffnet den Kreis. Begegnung beginnt genau hier.Hier findet Ihr Franzi: Instagram: https://www.instagram.com/winddisenhexenshop?igsh=dGQwMnV2cW5yMGRyEtsy: https://www.etsy.com/de/shop/WindDisenHexenshop?ref=shop_profile&listing_id=4456600312
Thema: Kreative Exzellenz in Zeiten von AI „Kreative denken mit dem Herzen. Genau darin liegt ihre Stärke, gerade in Zeiten von KI.“ Was Dörte Spengler-Ahrens, Non-Executive Chairwoman bei Jung von Matt, damit beschreibt, ist der eigentliche Kern der Debatte um Kreativität in Zeiten von KI. Denn je perfekter Bilder, Filme und Stimmungen erzeugt werden können, desto wichtiger wird die Frage, was davon wirklich berührt. Für Dörte liegt genau dort der Unterschied zwischen technologischem Spektakel und kreativer Relevanz. In der neuen Episode von #WhatsNextCreatives sprechen Kim Alexandra Notz und Bärbel Egli-Unckrich mit Dörte darüber, was sich in den letzten zwei Jahren für Kreative tatsächlich verändert hat und was vor allem Lautstärke ist. Es geht um KI als „fleißigsten Praktikanten der Welt“, um neue Freiheiten in der Entwurfsphase und um die Gefahr, dass perfekte Politur plötzlich wichtiger wirkt als die Idee selbst. Ein zentrales Thema ist der Einfluss von KI auf kreative Skills. Dörte macht deutlich, warum Kreative heute beides brauchen: den Mut zum Träumen und die Fähigkeit, neue Tools souverän für sich zu nutzen. Oder anders gesagt: Wenn die KI denkt, muss der Mensch fühlen, überraschen und das Unerwartete schaffen können. Auch der Blick auf Award Shows spielt eine Rolle. Dörte spricht darüber, warum KI-Arbeiten im Moment oft noch an ihrer eigenen Perfektion scheitern, weshalb gesonderte Kategorien aktuell sinnvoll sein können und wo sich echte künstlerische Qualität bereits zeigt – vor allem dort, wo KI nicht alte Logiken imitiert, sondern neue Ausdrucksformen ermöglicht.
Es gibt Ausdrucksformen des Glaubens, die von Aufgeregtheit, Übertreibung und Verzerrungen gezeichnet sind. Deren Kritiker geben sich nüchtern und haben leichtes Spiel. Von einer trockenen Wahrheitsliebe, die zum Nährboden des Glaubens und zur Anfrage an seine geifernden Zweifler wird, handelt der BetDenkzettel vom 15. März 2026 unter https://www.betdenkzettel.de/.Fra' Georg Lengerke
Die Dirigentin Johanna Malangré: Die Orgel hat sie auf die Klangfülle und die Klangfarben des Orchesters gebracht. Weg vom Klavier, hin zum Dirigieren. Inzwischen hat sie einen steilen Start hingelegt: Sie bekam einen Platz in der prestigeträchtigen Dirigierklasse von Johannes Schläfli in Zürich. Dann war sie mehrmals an der Academy des Lucerne Festival als Assistentin und später als Gastdirigentin. Und seit einigen Jahren ist Malangré eine der wenigen Generalmusikdirektorinnen überhaupt in Europa. Und zwar beim Orchestre de Picardie in Frankreich. Wie das alles angefangen hat - das erzählt Johanna Malangré in Basel im Konzertsaal des Don Bosco auf der Orgelbank. Wo sie auch mal in die Tasten greift. 03:15 - Talk: Mit Johanna Malangré 27:15 - Wichtige Themen der Woche 35:30 - Ensemble Tritonus feiert 40 Jahre 47:45 - Musikfrage der Woche: Hilft Jazz der Demokratie? Eine Ausstellung im Jazzinstitut Darmstadt zum Thema «Voices of Change - politische Ausdrucksformen im Jazz». 52:00 - Konzerttipp Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani - am 12. März im KKL Luzern.
Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann in Deutschland erleben mindestens einmal sexuelle Gewalt. Die Täter sind meist männlich. " Die Scham muss die Seite wechseln" sagt die Französin Gisele Pelicot, die von ihrem Mann betäubt, vergewaltigt und für Vergewaltigungen angeboten wurde. Ihr Buch " Eine Hymne an das Leben" beeindruckt Menschen weltweit. Künstlerinnen und Künstler suchen nach Ausdrucksformen, um gesellschaftlich etwas zu bewegen, so die Schauspielerin Jennifer Sabel und Schriftsteller*Innen wie Helga Schubert, Anette Selg, Juli Katz, Gregor Sander und Fikri Anil Altintas.
Mein Buch "Kongruente Kommunikation in der Kita" ist in der Reihe „Pädagogik : Wissen“ im Herder Verlag erschienen.Kongruenz in derKommunikation bedeutet, dass innere Zustände und äußere Ausdrucksformen miteinander übereinstimmen. Was eine Person denkt und fühlt, passt zu dem, was sie sagt und wie sie es sagt. Kongruente Kommunikation ist ehrlich – und zugleich nicht ungefiltert –, sie schafft Vertrauen und trägt so maßgeblich zum Beziehungsaufbau bei. Iris van den Hoeven ist Fachbuchautorin, Gründerin von Blickpunkt Erziehung, war viele Jahren im Kinderschutz und in der Elternbildung tätig. Als Master der Erziehungs- undBildungswissenschaften, psychosoziale Beraterin, im Expert:innenpool der WKO gelistete Supervisorin arbeitet sie unter anderem im Bereich elementarpädagogischer Fortbildungen als Lehrbeauftragte an verschiedenenPädagogischen Hochschulen. Zudem bietet sie in Verbindungmit zahlreichen Kooperationen Vorträge, Keynotes, Fortbildungen, Webinare, Inhouse-Seminare undAusbildungslehrgänge zum Thema der gewaltfreien und liebevollen Begleitung kindlicher Entwicklung an, sowie psychosoziale Beratung für Eltern und Elementarpädagog:innen, Einzel- und Teamsupervision u. a. im Bereich der Elementar- und Hortpädagogik sowie der Frühförderung , und Lehrsupervision nachLSB-Gewerbeordnung 2006, §4 Abs.(4) 1a und 1b an. Auf Social Media steht sie im täglichen Austausch mit knapp 60.000 Abonnent:innen.Kongruente Kommunikation in der Kita | Fachbuch Herder VerlagEin guter Start in die Schule | Webinar am 08. April 2026 von 19:00 bis 20:30 UhrEin guter Start in die Schule | Webinar am 28. Mai 2026 von 19:00 bis 20:30 UhrAchtsame Kommunikation | Webinar am 16. April 2026 von 19:30 bis 21:00 UhrQuereinstieg ins Kita-Team | MedienpaketDon Bosco VerlagSelbst*wirksam* – Relevanz & Ressource | Webinar aus der Reihe „ALLEINerziehend“ am 13. April 2026 von 19:30bis 21:00 UhrBei DIR sein - Kindliche Entwicklung, Grundbedürfnisse | Webinar aus der Reihe „ALLEINerziehend“ am 09. Februar 2026 von 19:30 bis 21:00 Uhr Fortbildung Salzburg 2026 | Eintägige Fortbildung zum Thema der Kongruenten Kommunikation am 02. Oktober 2026VeranstaltungenDownload: Wut im kleinen Bauch YouTube: TROTZ der PHASEAnmeldung zum Blickpunkt Erziehung NewsletterKontakt / AnfragenÜber michwww.blickpunkt-erziehung.atFrage zur Rubrik „Hingehört & Nachgefragt“ einreichenBeratung & SupervisionBPE FacebookBPE InstagramBPE ThreadsBPE LinkedIn
Rassismus. Häufig nicht nur schmerzvolle Erfahrung, sondern auch ein Weg der Selbstfindung, des Wachsens und der kulturellen Identität. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft mit kolonialer Geschichte aufzuwachsen? Was bedeutet es, zwischen verschiedenen kulturellen Welten zu leben? Und wie kann aus Verletzungen auch Kraft entstehen? Im Podcast-Gespräch mit Lolo Mayer geht es um Erfahrungen, die persönlich sind, aber auch universell. Es geht um Mut, Herkunft, Stimme und Hoffnung. Lolo Mayer ist ein aufstrebender Künstler und Forscher aus Südafrika. Derzeit schließt er sein Bachelorstudium der Psychologie ab und widmet sich der Erforschung des menschlichen Geistes, der Identität, und der Selbstwahrnehmung. Und als Schriftsteller bewegt er sich an der Schwelle zwischen "Dazugehören" und "Herausstechen" und thematisiert in seinen Werken Fragen von Trauma, Selbstfindung und emotionaler Ehrlichkeit. Seine Kunst ist geprägt von einer reflektierenden Perspektive auf gelebte Erfahrungen und soziale Themen. Zu seinen Leidenschaften gehören Musik, Kunst und performative Ausdrucksformen, die er nutzt, um Räume der Heilung, Reflexion und Stärkung zu schaffen. Durch seine kreative Arbeit strebt er danach, andere zu ermutigen, sich ihrer eigenen Wahrheit zu nähern und ihre Verletzlichkeit als Kraft zu begreifen. Hören Sie zu, mit offenem Herzen und offenen Ohren … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Das Leben ist ein Ponyhof - Wie funktioniert Lebensfreude? Von Timo Schiemann
Viele Menschen mit chronischen Symptomen verbringen Monate oder Jahre damit, ihr Nervensystem zu regulieren.Sie atmen, beruhigen, trainieren, beobachten, optimieren.Und trotzdem bleiben Schmerz, Erschöpfung, Schwindel, Darmprobleme, Angst, Reizüberflutung und viele weitere Symptome bestehen.Nicht, weil sie etwas falsch machen.Sondern weil sie auf der falschen Ebene ansetzen.In dieser Folge erfährst du, warum Mind-Body-Symptome nichts mit einem „kaputten Gehirn“ oder einem „falsch funktionierenden Nervensystem“ zu tun haben und warum Heilung nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch etwas völlig anderes.Du wirst verstehen, was mit „Mind“ wirklich gemeint ist, warum Symptome sinnvolle Ausdrucksformen sind und weshalb so viele Menschen in der Regulationsfalle stecken bleiben.Diese Folge verändert die zentrale Frage von„Wie beruhige ich mein Nervensystem?“zu„Was versucht mein Geist durch meinen Körper auszudrücken?“Wenn du das Gefühl hast, alles für dein Nervensystem zu tun und trotzdem nicht weiterzukommen, ist diese Folge für dich. Viel Spaß beim Zuhören. Dein Timo
Was wäre, wenn wir Videospiele nicht als reine Ablenkung betrachten, sondern als Räume für Erholung, Lernen und Verbindung? Im Podcast spricht carpe diem-Host Holger Potye mit Dr. Johanna Pirker, Professorin für Games Engineering und Human-Computer Interaction. Wir tauchen ein in die Welt der Cozy Games – Spiele, bei denen nicht Leistung, sondern Wohlbefinden im Mittelpunkt steht. Johanna zeigt auf, warum Games wie Stardew Valley oder Animal Crossing für viele Menschen zu Rückzugsorten geworden sind, wie Spielen unsere mentale Gesundheit stärken kann und weshalb Games längst mehr sind als Unterhaltung: Sie sind soziale Räume, Lernorte und kreative Ausdrucksformen. In dieser Folge wird über digitale Gemütlichkeit, den Wert von Empathie und Selbstwirksamkeit parliert. Gerade in einer Zeit von Dauerstress, Krisen und technologischen Umbrüchen zeigt dieser Podcast auf, warum Spielen auch Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Gemeinschaft bedeuten kann. Und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Ein zentrales Thema in dieser Podcastepisode ist Johannas neues Buch:„The Game Is On – Wie Gaming unsere Welt revolutioniert“. Es ist eine Einladung, Games neu zu denken: nicht als Eskapismus, sondern als kulturelle, soziale und gesundheitliche Ressource. Herzliche Empfehlung des carpe diem Podcastteams an dieser Stelle. Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen: Spielen ist Lernen – oft ohne es zu merkenGames fördern Problemlösung, Kreativität, Durchhaltevermögen und Teamarbeit – besonders dann, wenn sie gemeinschaftlich gespielt werden. Cozy Games wirken wie digitale ErholungsräumeSpiele ohne Zeitdruck, Wettbewerb oder Bestrafung können Stress reduzieren, beruhigen und einen meditativen Zustand fördern. Mentale Gesundheit profitiert von SelbstwirksamkeitAuch kleine spielerische Erfolge stärken das Gefühl: Ich kann etwas bewirken. Games sind soziale OrteOb Animal Crossing während Covid, Twitch-Streams oder Online-Rollenspiele – Games verbinden Menschen über Generationen hinweg. Empathie entsteht durch PerspektivwechselSpiele wie Path Out oder This War of Mine machen gesellschaftliche Realitäten erfahrbar, nicht nur sichtbar. Scheitern gehört dazu – und macht stärkerAnspruchsvolle Spiele wie Elden Ring zeigen: Frustration kann Teil eines sinnvollen Lernprozesses sein. Wissenschaftskommunikation kann spielerisch seinProjekte wie Tiny Biome Tales zeigen, wie komplexe Forschung verständlich, transparent und zugänglich wird. Balance bleibt entscheidendGames können bereichern – wenn sie bewusst in ein Leben integriert sind, in dem auch Bewegung, Natur und soziale Nähe Platz finden.Viel Spaß beim Hören! Show Notes Johanna Pirker ist Professorin für N-Dimensional User Experience an der Technischen Universität München und der TU Graz. Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe Game Lab Graz und erforscht Spiele mit Fokus auf KI, HCI, Datenanalyse und VR-Technologien. Ihre Forschungsschwerpunkte: Künstliche Intelligenz, Games Research, VR und AR, Human-Computer Interaction, Data Analytics & EduTech. Mehr zu Prof. Johanna Pirker erfährst du HIER.
❤️Lies hier weiter
In dieser Folge von PSYCHO, LOGISCH! spricht Thomas Schnura mit Christine Rump, Heilpraktikerin für Psychotherapie, über die Ausdruckstherapie. Im Fokus steht die körperorientierte Arbeit mit Emotionen durch Tanz-, Bewegungs- und Bildgestalttherapie. Christine erklärt, wie kreative Ausdrucksformen helfen können, innere Konflikte zu lösen, Grenzen zu spüren und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Dabei wird deutlich: Therapie muss nicht mit künstlerischem Können zu tun haben – sondern mit dem Mut, sich selbst auf körperlicher Ebene auszudrücken. Auch Themen wie das Halten von emotionalem Raum, psychosomatische Beschwerden und die heilende Kraft von Musik werden vertieft. Links:Homepage Christine RumpPSYCHO, LOGISCH! Der Podcast des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater. In unseren Folgen erwarten Sie spannende Interviews, Fachgespräche und jede Menge Wissen rund um Psychologie und Psychotherapie. Mit dem 14-tägigen Rhythmus der Veröffentlichung neuer Ausgaben haben wir die Möglichkeit, auf brandaktuelle Themen einzugehen. Wir freuen uns auf zahlreiche VFP-Mitglieder und Gäste, die ihr Wissen mit uns teilen. Jetzt reinhören!Links:VFP - Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.WebseiteInfos zum PodcastMitglied werdenFacebook YouTube Kontakt:Tel: 05021-8650320Mail: service@vfp.de Postadresse:Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 1431582 Nienburg/Weser
Willkommen zu einer neuen Folge – heute mit einem Thema, das gerne mal für hochgezogene Augenbrauen sorgt: Physiognomie im HR. Viele denken sofort an Wahrsager, Kaffeesatzlesen oder Humbug. Aber weit gefehlt! Physiognomie – also das Deuten von Gesichtsmerkmalen und Ausdruck – ist kein Hokuspokus, sondern ein uraltes Beobachtungswerkzeug, das heute moderner und wissenschaftlicher genutzt wird als je zuvor.Im HR geht es immer wieder darum, Menschen einzuschätzen. Wer sitzt da gerade vor mir im Interview? Passt die Persönlichkeit zur Aufgabe und zum Team? Und wie erkenne ich, ob das Verhalten zu den Aussagen passt? Genau hier kann Physiognomie spannende Hinweise geben. Natürlich geht es nicht darum, jemanden in eine Schublade zu stecken. Sondern darum, Muster, Signale und Ausdrucksformen bewusst wahrzunehmen – und mit dem abzugleichen, was gesagt wird.Ein Beispiel: Jemand behauptet im Gespräch, er sei sehr belastbar, wirkt aber im Gesicht und in der Körperspannung völlig angespannt. Solche Widersprüche sind wertvolle Hinweise. Sie helfen Dir, nachzufragen und genauer hinzusehen. Physiognomie ist dabei kein Ersatz für HR-Kompetenz, sondern eine Ergänzung – wie ein weiteres Werkzeug im Koffer.In dieser Folge erzähle ich Dir, warum Physiognomie nichts mit „Glaskugel“ zu tun hat, sondern mit Menschenkenntnis, Beobachtung und Empathie. Du lernst, wie Du durch kleine Details mehr Sicherheit im HR-Alltag gewinnst – und warum diese Fähigkeit für moderne Personalerinnen unverzichtbar ist.
Welche Ausdrucksformen des Gebetsleben gibt es? Professor Andreas Wollbold über die Ausdruckformen des Gebets.Zur Homepage.Hier die Tagespost 3 Wochen kostenlos Probelesen, das Probeabo endet automatisch.InstagramFacebook
Ein Text aus dem Hiobbuch macht den Predigtbuddies Hoffnung - wenn auch nicht auf den ersten Blick. Trotzkraft, resiliente Gewissheit zum Thema Unschuld und der Adressat der Klage sind Themen, die aufleuchten. Dazu zwei Lieder, die uns bewegen.Predigtbuddy Lea ist an das Lied "Innocence" von Claas P. Jambor erinnert. In der Tat klingt es so, als sei der Künstler von Hiob 13 und 14 inspiriert worden. Hier kannst Du es hören.Predigtbuddy Anja findet, den Beitrag von Frankreich zum JugendESC sehr passend - das Lied "ce Monde" von Lou Deleuze könnte eine Hymne der Hoffnung werden. Das Video ist mit englischem Untertitel versehen. Außerdem findest Du das Lied bei Spotify.Habt Ihr Lieder, Gedichte oder andere Ausdrucksformen von Kunst, die Ihr mit Hiob 14 in Verbindung bringt? Erzählt uns gern davon!
Noah Boroske hätte als Elektroingenieur bei einem großen Automobilkonzern Karriere machen können. Hat er aber nicht. Er lässt sich berühren von den Krisenszenarien, die auf seine Generation zurollen und kommt für ein Jahr als Freiwilliger nach Sieben Linden. Hier beobachtet er, ob und wie sich ein Ökodorf den kommenden Krisen stellt. Gabi Bott hat schon vor Jahrzehnten erkannt, dass der Schmerz über den Zustand der Welt gleichzeitig als Kraft für die Transformation wirkt. Das Fühlen sollten wir nicht überspringen auf dem Weg in eine nachhaltige Gesellschaft. Wer die Probleme nicht spüren will, verdrängt sie und schaut weg. Gabis Beitrag zum Wandel ist neben dem Engagement im Ökodorf die Verbreitung der Tiefenökologie nach Joana Macy. Auch Noah ist fühlend, mutig und aktivistisch unterwegs. Sein Wunsch ist, dass wir als Menschheit„Transformation durch Design und nicht durch Desaster“ entwickeln. Er erforscht die Krisen nicht nur in der Theorie, sondern macht sich auf zu Orten an denen Menschen an Lösungen arbeiten. Für ihn geht im Herbst 2025 nach dem Freiwilligendienst in Sieben Linden eine Weltreise los: Mindestens 1,5 Jahre wird er nun beobachtend, lernend und anpackend Ökodörfer und nachhaltige Alternative weltweit besuchen. „Komm gesund und mit einem bunten Strauß an Inspirationen zurück. We keep in touch, Noah!“ Infos & Kontakt Noahs Projekt LOSCOGOS: noahboroske@gmail.com Klimakollaps-Camp: https://www.klimakollaps.org/newsleser/einladung-zum-1-kollapscamp-2025 Gabi Bott: https://gabibott.de/ Seminare mit Gabi Bott in Sieben Linden: 30.11.-7.12.2025 Aufbau von Gemeinschaftsprojekten - Sieben Linden intensiv Selbsterfahrung in Gemeinschaft. 13.3.-15.3.26 Active Hope! Dem Chaos begegnen, ohne verrückt zu werden. Einführung in die Tiefenökologie 17.-20.09.2025 Bewegte Zeiten - Tanz trifft Tiefenökologie. Begegne dem Chaos in der Welt mit deinen kreativen Ausdrucksformen! 4.-9.10.2026 Active Hope! Intensivwoche – Dem Chaos begegnen, ohne verrückt zu werden - ein tiefenökologischer Prozess. Autorin: Simone Britsch Mail: podcast@siebenlinden.org Interviewpartner:innen: Gabi Bott und Noah Boroske Veröffentlicht unter der Creative Commons (CC BY 4.0) Copyright Freundeskreis Ökodorf e.V., 11.10.2025
kernig & gesund - Der Gesundheits-Podcast mit Mario D. Richardt
Ob Pickel, Pusteln, Rötungen oder Juckreiz – unsere Haut hat viele Ausdrucksformen. Sie ist nicht nur ein Schutzschild, sondern auch ein Spiegel unserer Gesundheit. In dieser Folge von „kernig & gesund“ gehen wir mit einer erfahrenen Dermatologin der Frage nach: Was sagt uns unsere Haut über unseren Gesundheitszustand?
Loslassen - keine ganz leichte Übung. Aber so wichtig! In dieser Folge sprechen wir mit Stennie, die ein liebevoll gestaltetes Journal mit dem Titel "Loslassen. Und bei Gott ankommen." veröffentlicht hat. Ein Buch, das Kopf und Herz entlastet und ins Gebet führt. Gemeinsam sprechen wir über die Idee hinter dem Buch, über die Kraft kreativer Ausdrucksformen und darüber, wie Fragen, Gedankenanstöße und kleine Aufgaben helfen können, loszulassen, zur Ruhe zu kommen und Gott neu zu begegnen. Ein inspirierendes Gespräch über Spiritualität, Kreativität und die Sehnsucht nach innerer Klarheit. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
334: Vielleicht kennst du dieses leise Ziehen in dir. Ein Gefühl von „Ich weiß, da steckt mehr in mir, aber irgendetwas hält mich noch zurück.“ Du funktionierst im Alltag, gibst viel, bist achtsam und reflektiert – und doch bleibt da diese leise Stimme, die flüstert: „Wann fühlt sich mein Leben endlich so frei, leicht und erfüllt an, wie ich es mir wünsche?“ Manchmal liegt es nicht an deinem Tun. Sondern an deiner inneren Ausrichtung. Wenn dein Bewusstsein noch auf Mangel programmiert ist, kannst du Fülle nicht dauerhaft halten, egal wie sehr du affirmierst, meditierst oder visualisierst.
In dieser besonderen Folge sind Martin Dreyer und Mirko Sander nicht die Gastgeber, sondern die Gäste – im Podcast Wunderwerke Skypt, moderiert von Martin Scott. Das Gespräch ist tiefgehend, humorvoll und persönlich. Es zeigt, warum das Scheitern im Glauben nicht das Gegenteil, sondern oft der Beginn eines tieferen Glaubens ist. Gemeinsam mit Martin Scott blicken Mirko und Martin zurück auf die Anfänge von Schiffbruch mit Jesus: vom ersten Talk auf dem Freakstock 2023 bis zur Entscheidung, daraus ein dauerhaftes Projekt zu machen. Es geht um die Motivation hinter dem Podcast, um Reaktionen von Hörer*innen – und darum, wie sehr die Geschichten der Gäste auch die Hosts selbst verändern. Über Zweifel, Narben und neue Wege Glaube ist nicht geradlinig. Martin und Mirko erzählen von eigenen Krisen – von Trennung, Krankheit, Verlust – und was sie daraus gelernt haben: Dass es Hoffnung gibt, auch wenn nicht alles gut wird. Und dass Glaube sich verändern darf – tiefer, leiser, ehrlicher. Themen dieser Folge: Warum über Krisen zu sprechen Glaube vertieft Wie aus einem Festivalgespräch ein Podcast wurde Was sich in 30 Jahren Jesus Freaks verändert hat Wie Gemeinde Raum für echte Geschichten schaffen kann Was der Podcast bei Hörer*innen und Hosts bewegt Und: Was ein Saugroboter mit Glauben zu tun haben kann Ein ehrliches, nachdenkliches und stellenweise sehr lustiges Gespräch über Gott, Zweifel, Freundschaft – und die Kunst, nicht unterzugehen, selbst wenn es stürmt. Über Wunderwerke & den Podcast „Wunderwerke Skypt“Wunderwerke ist ein Werk für kreative Verkündigung und Kirchenentwicklung. Als Missionswerk, Kreativwerkstatt, Beratungshaus und Dienstleister begleitet es Menschen, Gemeinden und Organisationen in Entwicklung, Schulung und Veränderung. Die Arbeit ist geprägt von Leidenschaft für Kirche, Dialog – und für neue Ausdrucksformen von Glaube in einer komplexen Welt. Der Podcast Wunderwerke Skypt ist ein biografisches Gesprächsformat mit Tiefgang. Moderator Martin Scott lädt Menschen ein, die ehrlich über ihren Glauben, ihr Leben und ihre Brüche sprechen.
Im Mai haben Mina und ich, gemeinsam mit Katharina, die Ausstellung "100 Ideen von Glück" im Grünen Gewölbe besucht. Leider ist diese schon wieder beendet, aber wir haben trotzdem versucht unseren Besuch etwas zu rekapitulieren und euch von unseren Highlights zu berichten. Die Ausstellung war vom 15.03.2025 bis 10.08.2025 zu sehen und zeigte eine Auswahl an wertvollen Grabbeigaben, kostbarem Schmuck, königlichen Gewändern und exquisitem Porzellan aus der Zeit der Drei Königreiche (1. Jh. v. Chr. - 7. Jh. n. Chr.) bis zur Joseon-Dynastie (1392 - 1897). Besonders hervorgehoben wurden dabei die verschiedenen Vorstellungen von Glück und ihre Ausdrucksformen in der koreanischen Kunst. Timestamps00:25 Einleitung01:40 Hintergründe zur Ausstellung "100 Ideen von Glück04:35 Mit welcher Erwartungshaltung sind wir nach Dresden gefahren? 07:25 Die Drei Königreiche Goguryeo, Baekje und Silla12:46 Goldschmiedekunst Sillas16:45 Krone als Inspiration für das Musikvideo ZEN von Jennie (Blackpink)23:40 kleine Kritik an der Ausstellung26:35 Stellschirm “Bankett des Generals Guo Ziyi” - Ein koreanisch-deutsches Restaurierungsprojekt32:20 Minas Highlight: Hanboks - in der Ausstellung und in Korea41:55 Moonies Highlight: Großgrabstätten, Stellschirme43:20 Reflektion der Ausstellung / Fazit48:00 Song der WocheMina: In your Fantasy - AteezMoonie: Hollow - Stray KidsLinks: SKD - 100 Ideen von Glück: https://gruenes-gewoelbe.skd.museum/ausstellungen/100-ideen-von-glueck-kunstschaetze-aus-korea/Ausstellungskatalog: https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-863SKD - 100 Ideen von Glück Trailer https://www.youtube.com/watch?v=2dDg9p64GRQUNESCO-Weltkulturerbe: Complex of Koguryo Tombs: https://whc.unesco.org/en/list/1091Seo, Yoonjung: Der Stellschirm “Das Bankett des Guo Ziyi” im Museum für Völkerkunde Hamburg: Von der historischen Persönlichkeit zur Manifestation Reichen Segens. In: Katharina Süberkürb, Museum für Völkerkunde [Heute MARKK] (Hrsg.), Uri Korea. Kunsthistorische und ethnografische Beiträge zur Ausstellung. Hamburg, 2017, S. 332 - 345.Liste mit Büchern zu koreanischer Architektur: https://www.kbook-eng.or.kr/sub/trend.php?ptype=view&idx=1439&code=trend&category=61Journey to Korea's Ancient Silla Kingdom: https://www.youtube.com/watch?v=Il0lLRxgTHQSocial MediaInstagram: www.instagram.com/seoulified_podcast/ Musik: Dreamland - Jonas Schmidt Spotify-Playlist mit allen Songs der Woche: https://open.spotify.com/playlist/2OBU1sUPsaAri4okbHiWXv?si=fOKGZhjAT6O0ZECgAKsgWg
In dieser Folge durfte ich mit der Künstlerin Samira Saidi über ihre künstlerische Entwicklung, ihre kritische Sicht auf die Fotografie und die Suche nach Identität zwischen verschiedenen Kulturen sprechen. Samira erzählt, wie sie sich als Schwarze Frau in Wien und Ghana immer wieder neu verorten muss und warum sie das Medium Fotografie zunehmend hinterfragt – insbesondere im Hinblick auf koloniale Geschichte und die Wirkung von Bildern. Sie berichtet offen von ihrem Wunsch, neue Ausdrucksformen zu finden, und wie Kunst für sie ein Raum für Selbstfindung, Dialog und gesellschaftliche Veränderung ist.Infos zu Samira findet ihr auf Instagram: @samira.said.i und ihrer Website www.samirasaidi.comFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: @ulrichaydt oder @gestatten.sie oder auf meiner Website: www.ulrichaydt.comDanke an Mala für das Podcast-Cover (@mala.kolumna) und Belinda für das Produzieren des Jingles (@Belinda Thaler)Diese Folge wird unterstützt durch die Landesinnung Wien der Berufsfotografie.
„Männlicher oder weiblicher Narzisst? Warum dir das Label nicht hilft.“ Teil 1 des Interviews mit Dr. Bärbel Wardetzki – 5 zentrale Erkenntnisse: Das Label „Narzisst“ lenkt oft vom eigentlichen Problem ab: Es vereinfacht komplexe Dynamiken und verhindert, dass wir tiefer auf Beziehungsmuster und innere Prozesse blicken. Geschlecht ist keine zentrale Kategorie in narzisstischen Strukturen: Menschen aller Geschlechter können narzisstische Schutzmechanismen entwickeln – die Ausdrucksformen können sich unterscheiden, die tieferliegenden Themen sind ähnlich. Narzissmus ist kein bewusster Machtmissbrauch, sondern oft ein Schutz vor innerer Leere oder Unsicherheit: Wer narzisstische Züge zeigt, kompensiert häufig einen nicht integrierten Selbstwertkonflikt. Die entscheidende Frage ist nicht: Wer ist narzisstisch? Sondern: Warum bleibe ich in diesem System? Die eigene Anziehung zu bestimmten Mustern zu verstehen, ist ein zentraler Schritt in Richtung Selbstverantwortung und Heilung. Heilung beginnt dort, wo Etiketten enden: Wenn wir aufhören, andere zu kategorisieren, und stattdessen beginnen, unsere eigenen inneren Beweggründe zu erforschen, entsteht echte Veränderung. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Werde Heartset-Coach! Lerne Menschen auf ihrem Weg zur emotionalen Resilienz professionell zu begleiten: Jetzt Infogespräch buchen!
Es ist unsere Liebe zu Gott, die uns zu unserem wahrhaftigsten Ausdruck von Anbetung führt. Und doch können manchmal selbst die heiligsten Themen übermäßige Vertrautheit hervorrufen. Ohne dass wir es beabsichtigen, kann diese Vertrautheit zu Nachlässigkeit führen und unsere Herzen stagnieren lassen. In seiner Predigt lehrt Bill Johnson über Anbetung – nicht nur über die Lieder, die wir singen, obwohl sie kraftvolle Ausdrucksformen sind, sondern ganz hin bis zu ihrem Kern. Welche Art Anbetung wünscht Gott sich wirklich? Was bewegt Sein Herz? Worauf reagiert Er? Empfang frische Offenbarung und zeitlose Weisheit, die in der Schrift verwurzelt ist und durch Jahrzehnte der Verwaltung einer Kultur der Anbetung geprägt wurde, die unser Haus und zahllose Leben überall auf der Welt beeinflusst hat. ORIGINAL: Love Leads to Worship | youtube.com/watch?v=F0mb2_TJQzQ BIBELSTELLEN: Exodus 19, 6; Psalm 103, 7; Psalm 116, 17; Jesaja 61, 6; Zefanja 3, 17; Markus 14, 3-11; Johannes 4, 24; Johannes 12, 4-6; 2. Korinther 3, 18; Hebräer 13, 15; 1. Petrus 2, 9; 1. Johannes 3, 2 Bleibt mit uns in Kontakt: https://www.bethel.com/deutsch https://bit.ly/WhatsApp_deutsch Video und Audio aufgenommen und bearbeitet von Bethel Online.
Nicht alle Tiere reagieren jedoch gleich emotional. Hochsoziale Tiere wie Primaten, Delfine oder Papageien zeigen besonders viele emotionale Ausdrucksformen. Lange wurde angenommen, dass Emotionen dem Menschen vorbehalten seien. Tiere galten als instinktgeleitete Wesen. Diese Sichtweise hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Verhaltensforschung, Neurowissenschaften und Tierpsychologie liefern immer mehr Hinweise darauf, dass viele Tierarten über ein breites Spektrum an Gefühlen verfügen. Ein wichtiger Hinweis auf die emotionale Kapazität von Tieren ist die Ähnlichkeit ihrer Gehirnstrukturen mit denen des Menschen. Das limbische System, das bei Menschen für Emotionen zuständig ist, existiert auch bei vielen Tieren.
Ein wichtiger Hinweis auf die emotionale Kapazität von Tieren ist die Ähnlichkeit ihrer Gehirnstrukturen mit denen des Menschen. Das limbische System, das bei Menschen für Emotionen zuständig ist, existiert auch bei vielen Tieren. Besonders bei Säugetieren, aber auch bei Vögeln wie Krähen und Papageien, finden sich komplexe neuronale Netzwerke, die emotionale Reaktionen ermöglichen. Nicht alle Tiere empfinden Emotionen in gleichem Mass. Die Intensität und Komplexität emotionaler Zustände hängt unter anderem von der Gehirnstruktur und dem Sozialverhalten der Art ab. So zeigen hochsoziale Tiere wie Primaten, Delfine oder Papageien besonders viele emotionale Ausdrucksformen.
Die Kultur im Nationalsozialismus war weit mehr als bloßer Ausdruck ästhetischer oder intellektueller Betätigung – sie diente als machtvolles politisches Werkzeug. Das NS-Regime nutzte kulturelle Mittel systematisch, um die Gesellschaft zu beeinflussen, seine Ideologie zu verbreiten und eine umfassende Kontrolle über das öffentliche wie private Leben zu etablieren. Ob Film, bildende Kunst, Rundfunk oder Presse – sämtliche kulturellen Ausdrucksformen wurden gleichgeschaltet, zensiert und ideologisch überformt. Ziel der nationalsozialistischen Kulturpolitik war es, ein geschlossenes, völkisch geprägtes Weltbild zu etablieren, das keinerlei Raum für individuelle Perspektiven, kritische Auseinandersetzung oder künstlerische Autonomie ließ. Statt Vielfalt und Offenheit dominierten normierte Vorstellungen von Ordnung, Reinheit und Gehorsam, die in allen Medienformen propagandistisch inszeniert wurden.
Ernst Cassirer zählt zu den bedeutendsten Philosophen und Kulturtheoretikern des 20. Jahrhunderts. Als Mitbegründer der Kulturphilosophie entwickelte er – geprägt vom Neukantianismus der Marburger Schule – eine eigenständige, anthropologisch fundierte Theorie, die er in seinem Hauptwerk Die Philosophie der symbolischen Formen entfaltet. Anstelle des klassischen Bildes vom animal rationale beschreibt Cassirer den Menschen als animal symbolicum – ein Wesen, das sich und die Welt über symbolische Ausdrucksformen wie Sprache, Kunst, Wissenschaft, Mythos und Religion erschließt. 1933, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, legte Cassirer sein Amt als Rektor der Universität Hamburg nieder und emigrierte zunächst nach Oxford, dann nach Göteborg und schließlich 1941 in die USA, wo er an der Yale und später an der Columbia University lehrte. Geprägt durch die Erfahrungen zweier Weltkriege und der faschistischen Bedrohung Europas wandte er sich in seinem Spätwerk verstärkt politischen Fragen zu. Mit den Mitteln seiner Symboltheorie analysierte er die ideologische Struktur des Nationalsozialismus und erkannte im Rückgriff auf mythisches Denken eine zentrale Triebkraft faschistischer Herrschaft. Cassirers Denken zeigt exemplarisch, wie philosophische Reflexion durch persönliche Zeitzeugenschaft an Tiefenschärfe gewinnt.
Über diese Folge Höre über 300 Subliminals Tracks mit der HighEnergyMind App. Jetzt kostenlos laden: https://app.highenergymind.comAn der Schwelle zu einer tieferen, erfüllteren Liebe? In dieser herzerwärmenden Folge des „Silent Subliminals Podcast” bringen wir Dir nahe, wie Du endlos geliebt wirst und tiefe Liebe empfindest.Mit einer sanften Hintergrundmelodie, abgestimmt auf die Heilfrequenz von 432 Hz, verweben wir subtile, unhörbare Botschaften, bekannt als Silent Subliminals. Diese sind Meister darin, Dein Unterbewusstsein mit positiven Affirmationen des tieferen Liebesempfindens zu speisen.Silent Subliminals sind unhörbare, positive Botschaften, die in Deinem Unterbewusstsein wirken und tief greifende Veränderungen in Deinem Denken und Handeln vornehmen können. Durch das Hören dieser Podcast-Folge erhältst Du Zugang zu der tiefsten Ecke Deiner Liebe. Die Silent Subliminals helfen Dir, hinderliche Glaubenssysteme abzubauen, Dein Selbstwertgefühl zu stärken und Dein Wahrnehmungsfeld für Liebe in all ihren Ausdrucksformen zu erweitern. Tauche ab in ein endloses Meer von Zuneigung, Wertschätzung und tiefem emotionalen Verständnis. Lass das Gefühl, geliebt zu werden, Dein neuer Normalzustand werden. Affirmationen aus der Folge Unsere Liebe blüht jeden Tag stärker auf.Jeden Tag genießen wir gemeinsame Momente der Freude und der Liebe.Harmonie erfüllt unser Zuhause und unsere Herzen.Durch Vertrauen und Respekt wächst unsere Verbindung jeden Tag.Unsere Liebe ist stark, strahlend und voller positiver Energie.Jeden Tag vertiefen wir unser Verständnis und unsere Liebe füreinander.Unser Zusammenleben ist harmonisch und voller Liebe.Jeden Tag feiern wir unsere Liebe und Verbundenheit.Wir entwickeln uns gemeinsam weiter.Wir genießen jeden gemeinsamen Moment.Wir verstehen und respektieren die Gefühle und Ansichten des anderen.Unsere Kommunikation ist stets ehrlich, offen und respektvoll.Wir geben einander Raum zum Atmen und Wachsen.Die Liebe fließt grenzenlos zwischen uns.Jeden Tag wächst unsere Zuneigung.Wir vertrauen, respektieren und schätzen uns zutiefst. Wie wirken Silent Subliminals? Silent Subliminals sind tieftönige, unhörbare Botschaften, die direkt an das Unterbewusstsein gerichtet sind. Sie funktionieren, indem sie dieses Unterbewusstsein mit positiven Affirmationen befeuern und somit die Art und Weise, wie wir denken und handeln, beeinflussen. Sie können hervorragend dabei helfen, negative Gedanken oder Verhaltensweisen zu verändern, ohne bewusste Anstrengung.Die Vorteile des Anhörens von Silent Subliminals sind enorm. Durch die stetige Wiederholung positiver Botschaften können sie helfen, das Selbstwertgefühl zu steigern, Ängste zu reduzieren und persönliche Ziele zu erreichen. In Bezug auf das Ziel, geliebt zu werden, können Silent Subliminals positive Gedankenmuster fördern, wie beispielsweise Selbstannahme und Selbstliebe. So kann ein gesunde Basis für erfüllende Beziehungen zu anderen gelegt werden. Sie senden auch Botschaften wie “Ich bin liebenswert” und “Ich verdiene Liebe”, die das Unterbewusstsein weiter stärken und das Selbstbild verbessern. Dies kann zu attraktiveren, liebevolleren Interaktionen führen und letztlich dazu beitragen, das Ziel zu erreichen: Geliebt zu werden. Jetzt anhören Apple Podcasts Amazon Music YouTube Kanal Spotify Playlist Liebe ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, die wir Menschen verspüren. Das Gefühl, geliebt zu werden, kann uns Flügel verleihen, Selbstvertrauen schenken und uns in schwierigen Momenten Halt geben. Doch was, wenn dieses Gefühl in deinem Leben fehlt oder du einfach noch mehr Liebe anziehen möchtest? In diesem Artikel erfährst du, warum Selbstliebe der Schlüssel ist, wie du mit alten Mustern aufräumst und welche Tipps dir helfen, mehr Herzenswärme in dein Leben zu lassen. Außerdem zeige ich dir,
Musik war für meinen Gast Nyna Dubois schon lange ein sicherer Hafen, lange bevor sie von ihrer ADHS-Diagnose wusste. In dieser Folge erzählt sie mir, wie Klänge ihr helfen, sich emotional zu regulieren, Stress abzubauen und völlig in den Moment einzutauchen. Gemeinsam erkunden wir, warum kreative Ausdrucksformen für Menschen mit ADHS so wertvoll sind und wie Musik zu einem Schlüssel für innere Balance wird. Lass dich von Nynas Geschichte inspirieren und entdecke, wie auch du auf spielerische Weise bei dir selbst ankommen kannst.Mehr von Nyna :Ihr neuestes Album: Keys to the HeartInstagram: @nyna_duboisWebsite: www.nynadubois.chMehr von mir:Instagram: @kathryn.rohwederMail: info@adhs-perspektiven.de Website: https://adhs-perspektiven.deproduziert von podcastly
Von Rösti bis Raclette: Einige Schweizer Gerichte sind echte Exportschlager. Die Schweizer Küche kann aber mehr als nur Käse und Aromat. «Das kulinarische Erbe der Schweiz» von Paul Imhof zeigt, wie vielfältig die eidgenössische Esskultur wirklich ist und was alle Landesteile miteinander verbindet. Das kulinarische Erbe der Schweiz Wo verläuft der Röstigraben wirklich und wie viel Polenta steckt in unserer kulinarischen DNA? Jeder der vier Landesteile tickt anders und der Kantönligeist macht auch vor den Tellern nicht halt. Autor Paul Imhof hat mehr als 450 Schweizer Produkte und Gerichte untersucht und nach einem gemeinsamen Nenner geforscht. Sein Buch «Das kulinarische Erbe der Schweiz» ist nun erstmals in einer aktualisierten Gesamtausgabe erschienen. Die Kulturgeschichte der Schweizer Küche zeigt, dass es in der Schweizer Kulinarik viel mehr um gemeinsame Technik geht, etwa das Fermentieren und Haltbarmachen von Lebensmitteln, als um einen einheitlichen Geschmack. Was bedeutet Heimat, Sandra Knecht? Für die Schweizer Künstlerin Sandra Knecht bilden Geschmäcker und Gerüche ein Stück Heimat. Eine Heimat, die nicht immer einfach war. «Home is a foreign place» hat Sandra Knecht ihre Ausstellung genannt, in der sie sich aktuell in der Kulturstiftung Basel H. Geiger dem Thema widmet. Während zweier Jahre hat sie daran gearbeitet, ihre Heimat zu erforschen und ihr Gestalt oder besser Gestalten zu geben. Nahrung, Düfte, Klänge, Fotografien, Artefakte – all dieser künstlerischen Ausdrucksformen bedient sie sich dabei. Wie schmeckt die Schweiz, Rebecca Clopath? Wie schmeckt die Schweiz? Klar, manch einer denkt sofort an Rösti, Raclette, Fondue und Aromat. Sie aber kocht typisch schweizerisch und doch ganz anders: Rebecca Clopath. Die Bündnerin mit der markanten Frisur ist nach Erfolgen in der Schweizer Kochnationalmannschaft und in Spitzenrestaurants in ihren Heimatort Lohn zurückgekehrt, um in Einklang mit der Natur zu arbeiten – und um etwas Neues zu kreieren. Bei ihren Esswahrnehmungen bekommen die Gäste nicht nur exquisite Menüs direkt vom Feld auf den Teller serviert, sondern dazu ein kunstvoll gestaltetes, oft philosophisch umrahmtes kulinarisches Erlebnis.
Traditionelle religiöse Strukturen verlieren zunehmend an Bedeutung. Doch die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse nach Sinn, Gemeinschaft und moralischer Orientierung bleiben weiterhin bestehen. Diese Bedürfnisse suchen sich neue Ausdrucksformen, oftmals in fanatischen Ideologien. In den meisten Industrieländern nimmt die Religiosität ab. Auch in der Schweiz. Immer mehr Menschen treten aus den Kirchen aus. Erstmals gibt es hierzulande mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als Katholiken, die bisher die grösste Gruppe ausmachten. Und doch scheine der Glaube irgendwie zu überleben – und sei es nur in Versatzstücken – analysiert der Dramaturg und Essayist Bernd Stegemann. Für ihn hat sich der Glaube an absolute Wahrheiten ins Weltliche verlagert. Deshalb sind in der säkularen Welt ideologische Übertreibungen, Populismus, Fanatismus und Fundamentalismus allgegenwärtig. Das Individuum hat den Platz Gottes in der Welt eingenommen, so die These in Stegemanns neustem Buch «Was vom Glauben bleibt – Wege aus der atheistischen Apokalypse». Ahmad Milad Karimi spricht mit Bernd Stegemann über das Nachleben des Glaubens in der säkularisierten Welt und über die Frage, warum viele Menschen stolz darauf sind, gottlos zu sein, aber dennoch religiöse Muster übernehmen.
Die Bibel ist nicht nur klar darin, dass wir Gott anbeten sollen, sondern auch darin, wie wir das tun sollen. Lobpreis und Anbetung kann (und sollte) viele Formen haben.
Wir starten die Episode mit einer Zeitmaschine und hören einen Ausschnitt unseres Podcasts aus 2022. Dann geht es um die Bundestagswahl, die im Februar in Deutschland stattfindet. Tesla-Firmenchef Elon Musk mischt sich in den Wahlkampf ein und wirbt für die AfD — wir beantworten, wie das hierzulande aufgenommen wird. Außerdem diskutieren wir über Mark Zuckerbergs Ankündigung, in den USA keine Faktenchecks auf Facebook und Instagram mehr durchzuführen. Zum Abschluss freut sich Manuel noch über den Service einer Institution, die es sicher auch bei euch gibt... Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Intro Doppelt gemoppelt (Easy German Podcast 331) Darüber redet Deutschland: Elon Musk und die AfD Alice Weidel und Elon Musk: Gespräch ohne Widerspruch (Tagesschau) Das nervt: Meta schafft Faktenchecks ab Faktencheck bei Meta: Er spart sich das einfach (Zeit Online) Podcast "Was jetzt?": Meta ohne Faktencheck – greift die EU ein? (ZEIT Online) Wichtige Vokabeln in dieser Episode die Gegenwart: der aktuelle Moment oder die aktuelle Zeit auf etwas herumreiten: wiederholt und oft unnötig auf einem bestimmten Punkt oder Thema bestehen das Wahlplakat: ein Plakat oder Schild, das von politischen Parteien oder Kandidaten zur Werbung während eines Wahlkampfes verwendet wird haarsträubend: so erschreckend, schockierend oder absurd, dass es metaphorisch die Haare zum Stehen bringt gegen etwas hetzen: intensiv und emotional gegen etwas oder jemanden sprechen einknicken: nachgeben unter Druck die Zensur: Informationen, Meinungen oder Ausdrucksformen kontrollieren oder unterdrücken Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Sie ist das wohl kurzlebigste Genre der Literaturgeschichte: die Twitterpoesie. Mit großer Lust am Spiel und voll sprachlicher Sprengkraft finden die oft anonymen Poetinnen und Poeten auf der Plattform auch für die abgenudeltsten Gefühle neue Ausdrucksformen. Seit Elon Musks Übernahme und Umstrukturierung des Netzwerks verlassen immer mehr Menschen "X", wie es nun heißt; Accounts, die zu lange inaktiv sind, werden für immer gelöscht. Büchner-Preisträger Clemens J. Setz findet das gar nicht "zum abfeierm", sondern eher zum "weimen". Er hat der aussterbenden Gattung ein Denkmal gesetzt - mit dem Buch "Das All im eignen Fell".
Vor 40 Jahren gegründet, begeistert Circus Monti noch heute sein Publikum. Das Besondere ist die Mischung aus Theatralik, Akrobatik, Tanz und Magie. Was als ambitioniertes Familienunternehmen mit Clown und Tier vor 40 Jahren begann, ist heute mehr Gesamtkunstwerk als klassisches Nummernprogramm. * Zwischen Tradition & Innovation: Was wir mit dem Zirkus verbinden, hat sich verändert und wird dennoch von Nostalgie getragen. * Mittlerweile ist Zirkus eine eigene Kunstform und Circus Monti wurde 2023 mit dem Schweizer Preis Darstellende Künste des BAK ausgezeichnet. * Cirque Nouveau: Unterschiedliche Performing Arts, theatralische, musikalische und artistische Elemente verschmelzen im Zirkus zu innovativen Ausdrucksformen. * Nachwuchsförderung in der Schweiz entspricht nicht der wachsenden Nachfrage. * Heute wird Zirkusschaffen in der Schweiz auch finanziell gefördert. Im Podcast zu hören sind: * Johannes Muntwyler, Leitung Circus Monti & Jongleur * Mario Muntwyler, Leiter Administration Circus Monti & Jongleur * Nadja Berger, Festivaldirektorin Young Stage – International Circus Festival Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
In dieser Folge spricht Jacqueline Klusik-Eckert mit Dr. Linda Freyberg über die Herausforderungen und Potenziale der Wissens- und Datenvisualisierung in der Kunstgeschichte. Obwohl die Beschreibung und Interpretation visueller Systeme zentrale Elemente der Kunstgeschichte sind, fällt es vielen schwer, mit digitalen Visualisierungen umzugehen. Dazu gehört neben dem Interpretieren der Grafiken auch das Verwenden von Wissensvisualisierungen, um komplexes historisches Wissen wie zum Beispiel Objektbiographien darzustellen. Warum verwenden Kunsthistoriker diese Formen der Informationsübermittlung so selten? Fehlt das nötige Wissen oder die richtige Terminologie?Dr. Freyberg erklärt, dass Visualisierungen unterschiedliche Funktionen erfüllen können: explorativ zur Analyse oder interpretativ zur Erklärung. Dabei stellt sich die Frage, was eine effektive und gute Visualisierung ausmacht und ob der Kunstgeschichte eine neue Diagrammatik fehlt, um die Waage zwischen Komplexitätsreduktion und Wissensrepräsentation zu halten. Im Gespräch wird deutlich, dass viele unterschiedliche Expert*innen für die Erstellung von Visualisierungen notwendig sind, da heterogenes, spezifisches Fachwissen benötigt wird: Konzeption, technischer Aufbau und Nutzeroberfläche liegen am besten in der Hand eines interdisziplinär aufgestellten Teams. Viele Visualisierungen sind datengetrieben und darüber hinaus spezifisch für einzelne Projekte konzipiert, was eine Generalisierung mancher Anwendungen nicht möglich macht.Dabei sind Datenvisualisierungen ein mächtiges Kommunikationsmittel, um komplexe Sachverhalte verständlich zu machen. Sie ermöglichen es, Strukturen aufzuzeigen und große Datenmengen zugänglich zu machen. Obwohl diese Fähigkeiten oft als Zukunftskompetenzen gepriesen werden, gehören sie noch nicht zum Repertoire der Kunstgeschichte. Dr. Linda Freyberg zeigt dabei eindrucksvoll, wie Kunsthistoriker*innen zur Entwicklung und Interpretation von Visualisierungen beitragen können und warum man ein tiefes Domänenwissen braucht, um gute Wissensvisualisierungen zu schaffen.Dr. Linda Freyberg ist Wissenschaftlerin am DIPF Leipnitz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Abteilung Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung. In ihrer Dissertation „Ikonizität der Information“ hat sie sich mit dem epistemischen Potenzial von Bildlichkeit und den unterschiedlichen Ausdrucksformen von Visualisierungen beschäftigt.Begleitmaterial zu den Folgen findest du auf der Homepage unter https://www.arthistoricum.net/themen/podcasts/arthistocastAlle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unterhttps://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du gerne per Mail an uns schicken unterpodcast@digitale-kunstgeschichte.de
Mit der Nähmaschine malen wie Tschabalala Self oder mit Pixeln im digitalen Raum wie Tim Berresheim – Malerei im digitalen Zeitalter hat ganz unterschiedliche Ausdrucksformen. Was gibt es zu entdecken? Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-malerei-im-digitalen-zeitalter
Mit der Nähmaschine malen wie Tschabalala Self oder mit Pixeln im digitalen Raum wie Tim Berresheim – Malerei im digitalen Zeitalter hat ganz unterschiedliche Ausdrucksformen. Was gibt es zu entdecken? Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-malerei-im-digitalen-zeitalter
In dieser Episode sprechen wir mit dem vielseitigen Schauspieler und Synchronsprecher Andreas Pietschmann über seine beeindruckende Karriere. Bekannt aus zahllosen Filmen und Serien, etwa "Dark" und "1899" auf Netflix, gibt Pietschmann einen tiefen Einblick in seine Arbeit und seine Leidenschaft für das Schauspiel. Wir erfahren von seinem Werdegang und den Herausforderungen, die er bei internationalen Produktionen zu meistern hat, sowie von der besonderen Herausforderung, Charaktere in verschiedenen Sprachen darzustellen. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist Pietschmanns Rolle in R.P. Kahls Kinofilm „Die Ermittlung" über die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Er erklärt die Bedeutung des Films als wichtigen Aufruf zur Erinnerung und zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Der Film kann auch als Kommentar zu aktuellen gesellschaftlichen Tendenzen gelesen werden und besticht durch seine Inszenierung, die Manipulation und Emotionalisierung vermeidet. Pietschmann gibt Einblicke in seine Rolle und den intensiven Prozess der Proben und Dreharbeiten, die ihn emotional und künstlerisch herausgefordert haben. Wir sprachen auch über die Bedeutung der Erinnerungskultur durch Kunst. Pietschmann betont, wie wichtig es ist, sich durch Kunst an die Gräueltaten der Vergangenheit zu erinnern und sich mit ihnen zu konfrontieren. Neben seiner Arbeit als Schauspieler spricht Pietschmann auch über seine Erfahrungen als Hörbuchsprecher und seine Leidenschaft für das gesprochene Wort. Er berichtet vom intensiven Prozess der Aufnahme langer Texte und den besonderen Herausforderungen, die diese Arbeit mit sich bringt. Zum Abschluss des Gesprächs gibt Pietschmann einen Rückblick auf seine Bühnenkarriere und teilt spannende Ausblicke auf kommende Projekte. Seine Leidenschaft für das Theater und die ständige Suche nach neuen Herausforderungen und künstlerischen Ausdrucksformen zeichnen sein Schaffen aus. Hört rein und lasst euch inspirieren von einem Gespräch über Kunst, Geschichte und die Kraft des Schauspiels. Verpasst nicht die Gelegenheit, mehr über Andreas Pietschmann und den Film "Die Ermittlung" zu erfahren: Andreas bei Insta: https://www.instagram.com/andreaspietschmann/ * Und hier alle Infos zum Regisseur und dem Film "Die Ermittlung": https://www.instagram.com/rpkahl/ * Bleib auf dem Laufenden und abonniere unseren Podcast auf Apple Podcasts, Spotify oder deiner bevorzugten Podcast-Plattform: https://tagewiediese-podcast.podigee.io Hast du Fragen oder Feedback? Kontaktiere uns gerne oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir wünschen viel Freude beim Zuhören und hoffen, dass dich diese Episode inspiriert und bereichert! Über diesen Podcast: Auch wenn das Leben kompliziert ist, wie immer gilt: Es kommt darauf an, was man daraus macht! Instagram: https://www.instagram.com/alexbroicher/ Facebook: https://www.facebook.com/alex.b.berlin https://www.facebook.com/BroicherAlexander/ TikTok: https://www.tiktok.com/@alexbroicher
Die Medienwissenschaftlerin Pradnya Bivalkar über Indien nach den Wahlen: Der Hindu-Nationalismus zieht nicht mehr, Narendra Modi und die BJP müssen sich den echten Problemen zuwenden. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das ThemaMit seinem hindunationalistischen Kurs hat sich Narendra Modi selbst ein Ei gelegt – so könnte man das Fazit von Pradnya Bivalkar zusammenfassen. Zum einen fühlten sich viele Minderheiten, wohl nicht zu Unrecht, an den Rand gedrängt und wählten daher kleine regionale Parteien; zum anderen zielte Modis Variante des Hindu-Nationalismus (oder Hindutva) an den drängenden Problemen Indiens glatt vorbei: Der hohen Arbeitslosigkeit und dem Klimawandel. Die Medienwissenschaftlerin Pradnya Bivalkar resümiert das Wahlergebnis und zeigt, wohin die Reise für Indien in Zukunft gehen wird.Unser Gast in dieser Folge: Pradnya Bivalkar stammt aus Pune in Indien, lebt seit 2009 in Deutschland und ist Senior Project Manager an der Robert Bosch Academy in Berlin. Als Medienwissenschaftlerin ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte ein kulturwissenschaftliches Verständnis der verschiedenen Ausdrucksformen des Hindu-Nationalismus, insbesondere im Film. Hindu-Nationalismus war auch das Thema im Podcast, den wir vor den Wahlen mit ihr geführt haben.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die Indien-Expertin Pradnya Bivalkar über die drei Faktoren, die Nahendra Modi bei den Wahlen in Indien wieder gewinnen lassen. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das ThemaIndien ist ein multireligiöses, mulitkulturelles und multiethnisches Land. Nahendra Modi, der amtierende Premier, will etwas anderes: „Das langfristige Projekt ist, dass Indien zu einem gewissen Zeitpunkt eine relativ einheitliche indische Kultur hat, eine einheitliche indische Identität, und diese indische Identität bezieht sich auf die hinduistische Geschichte des Subkontinents, um die anderen auszuschließen.“ Das sagt Pradnya Bivalkar und erklärt im Podcast, wie es sein kann, dass Modi damit zum dritten Mal Erfolg haben wird. Unser Gast in dieser Folge: Pradnya Bivalkar stammt aus Pune in Indien, lebt seit 2009 in Deutschland und ist Senior Project Manager an der Robert Bosch Academy in Berlin. Als Medienwissenschaftlerin ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte ein kulturwissenschaftliches Verständnis der verschiedenen Ausdrucksformen des Hindu-Nationalismus, insbesondere im Film.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Weitere Podcasts von Der Pragmaticus finden Sie hier.
#147 Weniger ist manchmal mehr mit Jean-Rémys von Matt von Jung von MattJean-Rémys kreative Reise und Weg zur WerbeikoneJean-Rémy von Matt, ein Koryphäe der Werbebranche und Mitbegründer der renommierten Agentur Jung von Matt, prägt seit Jahrzehnten mit seinem außergewöhnlichen Talent die Welt der Werbung. Die Agentur, die er 1991 zusammen mit Holger Jung in Hamburg gründete, hat sich zu einem globalen Netzwerk mit über 24 Niederlassungen in Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, China, Polen und der Tschechischen Republik entwickelt. Sie gilt als die zweitgrößte inhabergeführte deutsche Werbeagentur und wurde zwischen 2008 und 2012 als kreativste deutsche Werbeagentur ausgezeichnet.Jean-Rémys Ansatz, der Nachhaltigkeit und innovative Kommunikationslösungen in den Vordergrund stellt, spiegelt sich in seinem persönlichen und beruflichen Werdegang wider. Er betont die Bedeutung von Bodenständigkeit, was sich in seiner Vorliebe für einfache Hotels zeigt, und definiert Erfolg durch die Langlebigkeit und Effektivität seiner kreativen Werke. Der Name seiner Agentur, inspiriert von Flüssen, symbolisiert die dynamische und fließende Natur kreativer Ideen, die stets in Bewegung sind und sich an die Bedürfnisse der Zeit anpassen.Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Jean-Rémy auch akademisch und lehrt seit 2003 als Professor für Werbung an der Hochschule Wismar. Seine Anerkennung in der Branche ist weitreichend, was sich unter anderem in seiner Aufnahme in die Hall of Fame der deutschen Werbung im Jahr 2002 und seiner Mitgliedschaft im Art Directors Club Schweiz seit 2004 manifestiert. Seine kreative Neugier und sein Engagement für die Werbebranche wurden auch durch die Präsidentschaft der Outdoor Jury in Cannes im Jahr 2007 unterstrichen.In einem exklusiven Interview mit dem Forward Festival offenbarte Jean-Rémy von Matt die Grundsätze seiner Kreativität und seine Sicht auf die Werbebranche. Er betont, dass jede große Innovation aus Unzufriedenheit geboren wird und dass seine Werbeslogans und Kampagnen, wie die für Angela Merkel für Sixt, zwar weltweit anerkannt sind, doch der wahre Erfolg in der Kultivierung einer Kultur der kreativen Exzellenz innerhalb seiner Agentur liegt. Er beschreibt sich selbst als jemanden, der durch Beobachtungen im Alltag inspiriert wird und der die Freiheit schätzt, neue Lösungen zu erkunden. Seine kreative Philosophie basiert auf dem Prinzip des Trojanischen Pferdes, das besagt, dass gute Werbung eine attraktive äußere Form haben sollte, aber im Kern offensiv, effizient und zweckmäßig sein muss.Nachdem er sich aus der aktiven Leitung der Agentur zurückgezogen hat, wandte sich Jean-Rémy der konzeptionellen Kunst zu und verfolgt nun das Ziel, seine Kreativität für nachhaltigere Projekte einzusetzen. Seine "Lifetime Sculptures" sind ein Beispiel für seine Bestrebungen, auch in neuen Bereichen Erfolge zu erzielen.Jean-Rémys Weg von der Gründung einer der erfolgreichsten Werbeagenturen Europas bis hin zur Entdeckung neuer künstlerischer Ausdrucksformen ist eine Inspiration für Kreative überall. Seine Hingabe, Unzufriedenheit in kreative Lösungen zu verwandeln, und sein unermüdlicher Drang, die Grenzen des Möglichen zu erweitern, haben ihn zu einer Legende in der Welt der Werbung gemacht. Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zu Gast: Katty Salié, Moderatorin & Autorin Die einen sind oder scheinen happy, die anderen haben schlechte Laune. Oder sind genervt. Oder traurig. Vielleicht eher Melancholisch. Schwermütig? Depressiv? Es gibt so viele Bezeichnungen und Ausdrucksformen für Stimmungen, die das Leben schwerer machen. Längst nicht immer handelt es sich dann dabei um Depressionen, oft - und immer öfter - aber schon. Katty Salié, die u.a. das Kulturmagazin Aspekte moderiert, hat in einem Buch sehr unterschiedliche und zumeist prominente Menschen dazu befragt - nicht nur aus journalistischem Interesse, sondern auch aus einer eigenen Betroffenheit heraus. Dies wird natürlich nicht das einzige Thema sein, über das wir mit unserem heutigen Gast sprechen. So wird die 1975 in Salzgitter zur Welt gekommene Katty beispielsweise auch nicht umhinkommen, uns in allen Einzelheiten von ihren wilden Klamotten, Haaren, Freunden und Nächten zu erzählen, denn nicht sooo viele Girls trugen damals eine Metal-Kutte. Sie schon. Playlist 8.10. Iron Maiden - Can I play with Madness Arcade Fire - Unconditional Depeche Mode - Blasphemus Rumours Udo Jürgens - Immer immer wieder geht die Sonne auf Radiohead - Creep Niels Frevert - Immer noch die Musik Bosse - Sunny Side Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.