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In der Schweiz werden zahlreiche Denkmäler abgerissen. Gleichzeitig will der Bund Baukultur erhalten und stärken. Wie geht es den Schweizer Baudenkmälern wirklich? Bauboom und massenhafter Abriss führen in der Schweiz zu Verlusten von Denkmälern. Die Denkmalpflege prüft den Schutz von Gebäuden, hat viele Regeln, aber nur wenig Geld zur Hand. Das ärgert auch den Schweizer Heimatschutz, der sich für den Erhalt von Ortsbildern und Baukultur einsetzt. Hausbesitzer und Architekten wollen Denkmäler hingegen mit Leben füllen. Zwischen Schützen und Nutzen stellt sich die Frage: Wofür braucht es unsere Denkmäler? Und an wen erinnern sie eigentlich?
Von 28. bis 30. Mai 2026 lädt Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Architektur und Baukultur unter dem Motto „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ dazu ein, Architektur, Stadt und Gesellschaft neu zu entdecken. Die Architekturtage – das Festival der Baukultur und Ingenieurtechnik machen dabei in ganz Österreich sichtbar, wie sehr Infrastruktur unseren Alltag prägt und verbindet. In dieser Folge spricht Karoline Mayer, Geschäftsführerin der Architekturstiftung Österreich, mit Univ.-Prof. Arch. Dipl.-Ing. Dietmar Feichtinger über die gesellschaftliche Bedeutung von Infrastruktur, öffentliche Räume und die verbindende Kraft von Architektur im Alltag. Die Architekturtage – das Festival der Baukultur und Ingenieurtechnik werden von den zehn Architekturinstitutionen Österreichs kuratiert und umgesetzt und laden dazu ein, Architektur und Baukultur in ganz Österreich neu zu entdecken.
Mitte Mai findet in Schlanders das denk.Mal-Festival der Kreativkultur statt, Mitte Juni eröffnet in Franzensfeste die diesjährige Fort Biennale. Beide von vielen Händen und für viele Soldaten gebauten Kasernenareale haben Geschichte geschrieben. Vor allem auch der Umgang mit ihnen in der Gegenwart. Das Podcast-Gespräch zieht sich entlang von Denkmalschutz und Baukultur über den professionellen Umgang mit historischen Großstrukturen von der Vergangenheit in die Gegenwart.Es diskutieren in der Streitergasse:Karin Dalla Torre (Denkmalpflegerin),Hannes Götsch (BASIS Vinschgau Venosta),Hannes Egger (Künstler und Kurator)Mehr zum Thema:Karin Dalla TorreHannes GötschHannes Egger Die Schande von SchlandersTechno in der Franzensfeste„In einem desolaten Zustand“Dossier SALTO changeGesamte SerieDie Podcasts auf SALTOAbonniere SALTO
Architektur entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie prägt Städte, Regionen, Identität – und bleibt doch oft unsichtbar im öffentlichen Diskurs. Jürgen Grossmann, Architekt und Projektentwickler aus Kehl, will das ändern. Mit dem Badischen Architekturpreis (badap) hat er einen Wettbewerb initiiert, der Architektur bewusst aus der Fachblase holt: mit Publikumsvoting, hochkarätiger Jury, großer Gala – und international bekannten Preisträgern wie Richard Meier, Philippe Starck oder Tadao Ando. Was treibt jemanden an, privat einen Architekturpreis zu gründen? Welche Rolle spielt Öffentlichkeit für Baukultur? Und kann ein regionaler Preis tatsächlich etwas bewegen? Neben dem Badischen Architekturpreis sprechen wir heute im JUNG Talk Podcast über die unternehmerische Haltung hinter der Grossmann Group, über die Verbindung von Architektur, Innenarchitektur und Projektentwicklung – und über das Weiterbauen im Bestand am Beispiel des Erlenbad Resorts in Sasbach.
Kunstrasen, Garten-Buddha, Plastik-Sichtschutz. Die Urbanistin Turit Fröbe findet: Baumärkte könnten ruhig etwas mehr für die Baukultur in deutschen Vorstädten tun. Interview: Stefanie Junker.
Ein kleines, unerfahrenes Architekturbüro aus London gewann 1991 den Wettbewerb für das GSW-Hochhaus in Berlin, zog daraufhin in die Stadt und entwickelte sich zu einem der renommiertesten Architekturbüros Deutschlands: Sauerbruch Hutton. Heute ist das kaum mehr möglich, da aktuelle Ausschreibungen Referenzen für den jeweiligen Gebäudetypus verlangen. Kein Schwimmbad gebaut? Keine Schule realisiert? Kein Zugang. Matthias Sauerbruch beschreibt, was damals den Unterschied machte: Bauherren, die loyal blieben, als der neue Senatsbaudirektor das Projekt kippen wollte, Bezirksverordnete, die überzeugt werden mussten und eine Portion Naivität. Heute vermisst er Verfahren, die Risikobereitschaft und Erfindergeist belohnen. Ein Gespräch über Aufbruch, Zugangsbedingungen und die Frage, welche Architektur entsteht, wenn nur noch die Erfahrenen zugelassen werden und Innovation nicht mehr gefördert wird.
Im Foyer des Kreishauses des Landkreises Göttingen ist bis Donnerstag die Wanderausstellung „Baukultur trifft Klimaschutz – Gute Beispiele“ zu sehen. Die Ausstellung der Architektenkammer Niedersachsen ist täglich von 9 bis 15 Uhr frei zugänglich. Katja Albrecht hat für uns mit Heike Klankwarth, Vorstandsvorsitzende der Volksheimstätte und Regionalbeauftragte der Architektenkammer im Raum Südniedersachsen und Gabi von Allwörden, Referentin für Nachhaltigkeit und Baukultur in ...
Alexander Pötzsch ist Architekt und seit September 2025 Präsident des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Er steht für einen BDA, der sich einmischt: in gesellschaftliche Debatten, in politische Prozesse und in die Frage, was Baukultur heute leisten kann – und leisten muss. Geprägt von der Erfahrung, dass Architektur nicht nur gebaut, sondern auch verhandelt, vermittelt und verteidigt werden muss, betrachtet er den BDA nicht als reine Interessenvertretung, sondern als Wertegemeinschaft. Für ihn ist Architektur nicht nur Beruf, sondern auch Ausdruck von Haltung. In einer Zeit, in der demokratische Aushandlungsprozesse unter Druck geraten, fordert er mehr Einmischung, mehr Zuspitzung und mehr Mut zur Position. Wir sprechen mit ihm im JUNG Talk Podcast darüber, wie Baukultur politisch wirksam werden kann, warum Kommunikation für den Berufsstand entscheidend ist und welche Verantwortung Architekt/-innen jenseits des einzelnen Projekts tragen.
Was bedeutet nachhaltiges Bauen wirklich – jenseits von Trends und Marketing? In dieser Episode spricht Architekt Nils Fröhlich über seinen Weg vom Schreiner zum Planer, über die Rückkehr von Holz und Lehm und über eine Baukultur, die Material, Ort und Verantwortung wieder in den Mittelpunkt stellt. Ein Gespräch über Bauwende, handwerkliches Verständnis und die Frage, warum gute Architektur nicht nur gestaltet, sondern verstanden werden muss!
In dieser Episode des Fachwerk-Podcasts spreche ich mit Ulrich Arnold über die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) – eine internationale Gemeinschaft, die sich mit Leidenschaft für den Erhalt historischer Gebäude einsetzt.Ulrich Arnold erklärt, warum die WTA-Merkblätter als „anerkannte Regeln der Technik“ gelten, wie sie Fachleuten und Eigentümer:innen helfen, alte Bausubstanz richtig zu pflegen, und weshalb ehrenamtliches Engagement hier so entscheidend ist.Ulrich Arniold gibt außerdem persönliche Einblicke in seine Motivation, seine Liebe zu Fachwerkhäusern und die Bedeutung von Gemeinschaftsarbeit in der Denkmalpflege.Highlights dieser Folge:Was die WTA ist und welche Ziele sie verfolgtWie Merkblätter entstehen und warum sie so wichtig sindEhrenamt in der Denkmalpflege – Engagement mit WirkungUlis persönliche Verbindung zu FachwerkhäusernEin inspirierendes Gespräch für alle, die sich für Baukultur, Handwerk und den Erhalt unserer historischen Architektur begeistern!Hier der Link zur Seite von Ulrich Arnold: https://www.bauplanungsbuero-arnold.de & hier der Link zur WTA: https://www.wta-international.org/de/referate/fachwerk-und- holzkonstruktionen/ Abonniere jetzt den Fachwerk Podcast in Deinem Player, um keine neue Folge zu verpassen.Und ich freue mich natürlich über Deine Bewertung im Podcast Player.Hoodies und T-Shirts vom Fachwerk Podcast findest Du hier: https://www.seedshirt.de//fachwerk-podcastNimm gerne Kontakt zu mir auf über das Kontaktformular:https://www.fachwerkpodcast.de/feedbackOder direkt ne Mail an: fachwerkscheune@posteo.de
Wie verändert sich Architektur, wenn Verantwortung geteilt wird – im Entwerfen, im Bauen, im Büro selbst? Sauerbruch Hutton gehört seit Jahren zu den prägenden Stimmen einer Architektur, die Haltung mit Offenheit verbindet. Nachhaltigkeit ist für sie kein Add-on, sondern Teil einer gelebten Kultur – sichtbar in ihrem Umgang mit Material, Farbe und Kontext, aber auch in der Art, wie sie Prozesse und Strukturen denken. Sibylle Bornefeld, Partnerin im Berliner Büro von Sauerbruch Hutton, spricht in der neuen Folge des JUNG Talk Podcast mit uns über den Wandel einer Disziplin: das Bauen mit Holz als Werkzeug einer neuen Baukultur, die Chancen kooperativer Modelle wie der integrierten Projektabwicklung und die Auswirkungen, wenn ein Büro seine eigene Organisation neu erfindet, um gemeinsam weiterzudenken. Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung und darüber, warum nachhaltiges Bauen nicht beim Material beginnt, sondern bei der Haltung.
Nadine Vicentini Nadine Vicentini ist seit April 2021 Geschäftsführerin von bayern design, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung in Bayern und Veranstalter der munich creative business week (mcbw). Nach einem M.A. in Media, Communication & Cultural Studies folgten Stationen u.a. als Marketing Manager, Account Director und Teamleiterin für renommierte Designbüros. Seit 2014 war sie selbständig tätig im Bereich Markenentwicklung und Designstrategie sowie als dvct-zertifizierter systemischer Business Coach. Sie engagiert sich außerdem im Vorstand des Deutschen Designtags, im Beirat „Forum für Baukultur“ der Bayerischen Architektenkammer sowie als freie Dozentin in der Designausbildung. bayern design: Die bayern design GmbH ist das Kompetenzzentrum für Wissenstransfer und Kollaborationen rund um das Thema Design in Bayern. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte unterstreicht sie die Bedeutung von Design und die Schlüsselrolle, die es bei der Bewältigung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und nachhaltiger Veränderungen spielt. Sie unterstützt bei der Umsetzung der Designförderung des Freistaats Bayern und fördert die Vernetzung von Designer:innen und Interessensgruppen aus allen Disziplinen, Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und Verbänden. mcbw: Die munich creative business week (mcbw) ist der größte Designevent Deutschlands und das internationale Schaufenster der bayerischen Kreativ- und Designwirtschaft. Sie wird von bayern design veranstaltet und ist Plattform für neue Ideen, Trends und Kreativität, fördert den interdisziplinären Austausch und macht Design umfassend erlebbar, indem sie über neun Tage hinweg Fachleute, Designer:innen, Unternehmen und Student:innen aus den Disziplinen wie Design, Architektur und Wirtschaft zusammenbringt.
Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist ein Menschenrecht, ein Lebensraum und eine zentrale Frage unserer Zukunft.In der ersten Folge der Sonderreihe „Nachhaltiges Wohnen“ von Green Voices spricht Nike mit der Architektin und Expertin für nachhaltiges Bauen Theresa Keilhacker über die Grundlagen einer Baukultur, die sozial gerecht, ökologisch sinnvoll und ökonomisch verantwortungsvoll ist.Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Nachhaltigkeit im Bauwesen wirklich bedeutet: Warum sollte Bestand vor Neubau stehen? Was heißt „Nullversiegelung“ konkret? Welche politischen und wirtschaftlichen Kräfte prägen unsere Städte und wo geraten sie in Konflikt mit dem Grundrecht auf Wohnen?Anhand aktueller Berliner Beispiele wird deutlich, wie sehr Bauentscheidungen unsere Lebensqualität, unser Stadtklima und unser soziales Miteinander beeinflussen.Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie wir heute bauen (oder umbauen) müssen, um morgen gut zu leben.Diese Sonderfolge von Green Voices ist mit freundlicher Unterstützung der IKEA-Stiftung entstanden. Green Voices ist der Podcast von Studio36 für nachhaltiges Leben, gesellschaftlichen Wandel und starke Ideen. Alle News & Infos zum Podcast: Website Studio36: https://studio36.berlin/podcasts/green-voices/Instagram Studio36: https://www.instagram.com/studio36.berlin/LinkedIN Studio36: https://de.linkedin.com/company/studio36berlinInstagram Nike Wessel: https://www.instagram.com/nike_wessel/ Theresa Keilhacker: https://urbandesign-architektur.com/index.html Danke, dass du bei dieser Folge zugehört hast!Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast teilt und uns eine Bewertung gebt. Um keine der neuen Folgen zu verpassen, aktiviert die Glocke und folgt uns auf Instagram. Schickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kittybob Bauinfotainment wird 5 Jahre alt In dieser Jubiläumsfolge beantworte ich die Fragen, die mich erreicht haben – von Bauherren, Architekt*innen, Handwerkern und Fachplanenden. Es geht um ehrliche Einblicke aus der Praxis, typische Denkfehler beim Bauen, Herausforderungen in der Zusammenarbeit auf der Baustelle und darum, was gute Architektur jenseits von Trends wirklich ausmacht. Außerdem nehme ich euch mit hinter die Kulissen von Kittybob: Was sich in den letzten Jahren entwickelt hat, was dieser Podcast möglich gemacht hat und wie es mit Kittybob weitergeht. Eine Folge zum Zurückblicken, Einordnen und Nach-vorne-Schauen – mit Haltung, Erfahrung und einer großen Portion Bauinfotainment. Themen dieser Folge: _Musste ich schon mal ein langweiliges Haus planen? _Die größten Denkfehler von Bauherren – und was wirklich wichtig ist _Was man im Architekturalltag lernt, aber nicht im Studium _Pinterest vs. Realität: Erwartungen richtig einordnen _Warum Zusammenarbeit auf der Baustelle manchmal scheitert _Wie lange es Kittybob noch geben wird – und was in Zukunft geplant ist
Sie ist kluge Netzwerkerin, Initiatorin, Vermittlerin, Macherin - für die 1960 in Lustenau geborene Architektin Marina Hämmerle gibt es viele Zuschreibungen - allen zuGrunde liegt ein tiefes Interesse für die Baukultur im Land. Für ihre kontinuierliche Arbeit als Kuratorin von Projekten, als Leiterin des Vorarlberger Architekturinstituts, als Autorin, als Mitglied von Gestaltungs- und anderen Fachbeiräten wurde Hämmerle erste Preisträgerin des Margarete und Gunter Wratzfeld Preises. Im folgenden Gespräch beleuchtet Hämmerle einige ihrer wichtigsten Projekte und das Architekturland Vorarlberg, betont dessen Stärken wie Kooperation und Handwerk und benennt seine Stiefkinder wie Städtebau und Stadtentwicklung. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 07.01.2026.
Sabine wächst in Fürstenfeld auf – als erstes Kind sehr junger Eltern, in einem klassischen Rollenbild: der Vater arbeitet, die Mutter ist zu Hause. Früh zeigt sich ihre Vielseitigkeit. Sie liebt Kinder genauso wie Technik, Räume und Strukturen. Architektur oder Arbeit mit Kindern? Beides zieht sie an aber sie landet an der TU Graz – und bleibt. Ihr Architekturstudium wird begleitet von Arbeit, denn Praxis ist für sie nie ein Gegensatz zur Theorie, sondern die logische Ergänzung. Der Weg in die Selbstständigkeit entsteht nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus einem inneren Unwohlsein. „Ich bin am Montag mit Bauchweh in die Arbeit gefahren und am Freitag erleichtert heim“, sagt sie rückblickend. Mit Anfang dreißig kündigt sie – kurz vor Weihnachten – und macht sich selbstständig. Was folgt, sind 13 Jahre als Architektin mit eigener Handschrift: Sabine plant vor allem Einfamilienhäuser, aber nicht als reine Baukörper. Für sie sind es Lebensräume. „Ein Haus muss funktionieren. Es ist kein Kunstobjekt – es ist der Ort, an dem Menschen ihr Leben leben.“ Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Zuhören. Der erste Termin findet meist bei den Bauherr:innen zu Hause statt, dauert Stunden. Sabine schaut, fragt, spürt. Es ist dieser respektvolle, klare Zugang, der ihr über Jahre hinweg Aufträge bringt – ganz ohne Homepage, ganz ohne Werbung. „Wenn eine Tür zugegangen ist, ist eine andere aufgegangen.“ Parallel dazu passiert aber noch viel mehr: Sabine wird Mutter. Früh ist sie alleinerziehend, jongliert Selbstständigkeit, Baustellen, Verantwortung – getragen von einem starken familiären Rückhalt. „Ohne meine Eltern wäre es nicht gegangen.“ Dieses Netz gibt ihr Sicherheit, auch in Phasen, in denen alles gleichzeitig passiert. Ein weiterer Schritt folgt später – einer, den Sabine selbst lange ausgeschlossen hatte: die Politik. 2020 sagt sie Ja zur Anfrage, Vizebürgermeisterin von Fürstenfeld zu werden. Drei intensive Jahre folgen. Jahre, in denen sie ständig unterwegs ist, ansprechbar, sichtbar. „Politik gehört für Menschen gemacht“, sagt sie – und lebt genau das. Sie hört zu, erklärt ehrlich, was möglich ist und was nicht. Doch der Preis ist hoch. Sabine merkt, dass sie sich selbst verliert. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit schleichen sich ein. „Ich habe mich selbst nicht mehr gekannt.“ Der Entschluss zu gehen ist klar – und mutig. Sie tritt nicht nur vom Amt zurück, sondern zieht sich aus allen politischen Funktionen zurück. Die Reaktionen überraschen sie: Dankbarkeit, Respekt, Verständnis. Es ist ein Abschied ohne Groll, aber mit Klarheit. Fast zeitgleich öffnet sich eine neue Tür. Ein Anruf, ein Gespräch, ein schneller Prozess – und Sabine wechselt nach zehn Jahren in der Baubezirksleitung in eine neue Rolle: Sie wird Baukulturkoordinatorin der Steiermark. Heute arbeitet sie daran, Bewusstsein zu schaffen für gute, nachhaltige, landschaftsverträgliche Gestaltung. „Baukultur machen wir Menschen. Alles, was draußen gebaut wird, gehört dazu.“ Ihr Ziel ist es, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zu verbinden – und zu zeigen, dass gute Baukultur nicht teuer sein muss, sondern Haltung braucht. Kraft schöpft Sabine heute bewusst: im Garten, in der Erde, unter ihrer Linde. Beim Kinderturnen, das sie seit 1987 begleitet. In Freundschaften, die geblieben sind. Und im Zulassen von Pausen. „Es ist auch okay, einmal nichts zu tun“, sagt sie – eine Erkenntnis, die nicht selbstverständlich war. Am Ende dieses Gesprächs bleibt ein Satz, der Sabines Haltung zusammenfasst: „Frauen müssen nicht alles. Aber sie müssen mutiger sein und mehr Selbstvertrauen haben.“
In dieser Episode von Baustelle Bauwesen dreht sich alles um das Digitale Ingenieurbaukunstmuseum. Zu Gast sind Nora Staab, technische Leiterin des Projekts, und Philip Kalkbrenner, Kurator des Museums und normalerweise Co-Host des Podcasts.Die Episode beleuchtet:Was ist das digitale Ingenieurbaukunstmuseum?Wie entstand die Idee und wie baut man ein digitales Museum auf?Welche Rolle spielt Virtual Reality in der Architektur und Ingenieurbaukunst?Die spannendsten Bauwerke im Museum – von der Schinkelschen Bauakademie bis zum Ahornblatt.Wie kann das Museum digital und vor Ort erlebt werden?Das digitale Ingenieurbaukunstmuseum wird vom 12. Februar bis 8. März 2026 im Roten Saal am Schinkelplatz in Berlin präsentiert – auf Einladung der Bundesstiftung Bauakademie.Die Ausstellung bietet:Virtuelle Erlebnisse: Mit VR-Brillen können die Bauwerke immersiv erkundet werden.Klassische Ausstellungselemente: Posterwände mit Hintergrundinformationen.Originale historische Pläne und Objekte zu den ausgestellten Bauwerken.Vernissage: am 11. Februar 2026 ab 18 Uhr.Begleitprogramm: Spannende Vorträge und Diskussionen – Details folgen bald auf der Website.Ein einzigartiger Mix aus digitaler und physischer Baukultur – ein Muss für alle Architektur- und Ingenieurbaukunst-Fans.Alle Bauwerke sind auch digital zugänglich:Die interaktive Website ist modern gestaltet und bietet zahlreiche Möglichkeiten, mehr über die Bauwerke zu erfahren.
Zwei Architekten, zwei Büros – und ein gemeinsames Verständnis davon, was Architektur sein kann. Haltung, Handwerk und Verantwortung. Roger Boltshauser aus Zürich und Axel Frühauf von meck architekten in München verbindet eine persönliche Bekanntschaft sowie eine berufliche Nähe. Beide suchen nach einer Architektur, die sich aus dem Material und dem Ort entwickelt und nicht der Mode folgt. Am Matthäus-Areal in Frankfurt haben sie erstmals gemeinsam entworfen: eine neue Kirche und ein Hochhaus auf einem Grundstück. Die beiden scheinbar gegensätzlichen Bauaufgaben haben sie zu einem Dialog über Stadt und Spiritualität, Dichte und Maßstab, Neubeginn und Wiederverwendung gemacht. Wir sprechen heute im JUNG Talk Podcast mit Axel Frühauf und Roger Boltshauser über ihre Zusammenarbeit, die Unterschiede und Schnittmengen ihrer Arbeitsweisen, um Bürokratie Wettbewerbsverfahren, Baukultur und Vertrauen. Und darum, warum es heute nicht genügt, nur nachhaltig zu bauen, sondern auch sinnlich, präzise und mit Haltung.
Architekturwettbewerbe gelten oft als teuer und aufwendig – dabei zeigen aktuelle Daten ein anderes Bild. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Wettbewerbe nicht nur die beste Qualität, sondern auch nachweislich wirtschaftlichere Lösungen liefern und wie Verfahren deutlich vereinfacht werden können. Unter der Moderation von Mag. Eva-Maria Rauber-Cattarozzi diskutieren Dr. Nikolaus Hellmayr, Konsulent für Wettbewerbsfragen der Bundeskammer und der zt: Kammer Ost, und Architekt DI Robert Diem, Partner bei Franz&Sue, über Mythen und Fakten rund um Wettbewerbe, unnötigen Mehraufwand, Reformbedarf in der Vergabepolitik und den Mehrwert von Baukultur für Gesellschaft und Lebensqualität. Themen dieser Episode: - Warum Wettbewerbe wirtschaftlich sinnvoll sind - Wie sich der Aufwand für Teilnehmer:innen drastisch reduzieren lässt - Reformen in Vergabeverfahren und EU-Richtlinien - Baukultur als demokratisches Instrument - Qualität durch Vielfalt und offene Verfahren Ein Gespräch über Zahlen, Qualität – und die Zukunft der Architekturwettbewerbe.
Eine gemeinsame Folge von Kittybob Bauinfotainment & dem RT Architekturstammtisch Bauen im Bestand ist längst mehr als ein Trend, es ist eine Haltung. In dieser Folge spreche ich, Janine Kohnen, Architektin und Host von Kittybob Bauinfotainment mit meinem erfahrenden Architekturkollegen Robert Tischer über die vielen Facetten des nachhaltigen Planens und Bauens – und darüber, warum das Thema so viel komplexer (und spannender!) ist, als viele denken. Wir tauschen uns aus über unsere ersten Sanierungsprojekte. Über Baustellen, auf denen vieles anders lief als geplant, über Herausforderungen im Bestand, unerwartete Wendungen und die kleinen Aha-Momente, die uns bis heute begleiten. Ein großes Thema ist unsere Empathie für Gebäude: Wie wir als Architekturschaffende lernen, die Substanz zu verstehen, Potenziale zu erkennen und zu respektieren, was schon da ist. Denn nachhaltiges Bauen bedeutet nicht nur, ökologische Baustoffe zu verwenden, sondern vor allem, Gebäude als Ressourcen zu begreifen – energetisch, kulturell und emotional. Wir sprechen darüber, was Nachhaltigkeit wirklich umfasst: Von grauer Energie über Flächenverbrauch, Baukultur und soziale Verantwortung bis hin zu alltäglichen Planungsentscheidungen, die oft mehr bewirken als jede Zertifizierung. Natürlich geht es auch um unsere Erfahrungen mit Genehmigungsbehörden – über den Balanceakt zwischen Paragrafen, Realität und gesundem Menschenverstand. Mal treffen wir auf verständnisvolle, lösungsorientierte Ansprechpartner, mal auf strenge Regelhüter, bei denen jeder Paragraph zählt. Gemeinsam stellen wir fest: Nachhaltigkeit ist kein Regelwerk, sondern ein Prozess aus Wissen, Haltung und Dialog – mit Bauherrschaft, Fachplanenden, Behörden, Fachhandwerkerschaft und der gebauten Umwelt selbst. Jetzt reinhören, teilen, bewerten – und gerne weiterempfehlen! Viel Spaß beim Zuhören wünschen Robert und Janine aka Kittybob
In dieser spannenden Folge mit Michael Woitag von levelbuild und Andreas Mainka von Mainka Bau gehts um die Verbindung von Softwarekompetenz und Bau, und wie levelbuild im Schulterschluss mit mehreren Bauunternehmen diese Kompetenz bündelt. ____________________________________ Werbepartner der heutigen Folge ist die TERRAS Gruppe Die TERRAS Gruppe ist der Service-Anbieter für kritische Infrastruktur in Deutschland – echter Mittelstand, regional verankert, und deutschlandweit vernetzt. Kein Konzern, sondern eine starke Gemeinschaft von eigenständigen Familienunternehmen, die zusammen wachsen und innovativ vorangehen. Mehr dazu unter www.terras.com. ___________________________________ Wohnraum schaffen und erhalten? Egal ob Sanierung oder systemischer Neubau - B&O Bau ist dafür der richtige Partner. In Deutschland realisiert man pro Jahr 1000 Wohnungen in Holzhybridbauweise. Mehr Infos gibts unter www.buo.de/bau. ____________________________________ Die Themen des DW Podcast mit Michael Woitag und Andreas Mainka im Überblick: 00:00 - Darum gehts in der Folge 04:00 - Unternehmerische Werdegänge und Learnings 08:08 - Baukultur, Digitalisierung und Sicherheit 14:17 - Kooperation und Verbindung zwischen Mainka und Woitag 17:37 - Gründung von Levelbuild – Mission, Partner und Positionierung 26:36 - Fokusprozesse und No-Code-Ansatz 34:49 - Sicherheit, Pragmatismus und internationale Perspektive 41:15 - Governance, Finanzierung und Wachstum 52:07 - Marktpositionierung und langfristige Vision 57:16 - Kultur, Zusammenarbeit und Ausblick
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
In dieser Folge geht es um Farbe – und zwar nicht nur als bunte Oberfläche, sondern als Gestaltungskraft, die Architektur, Psyche, Kultur und sogar Gesundheit beeinflusst. Mit Julia Hausmann, Architektin und Gründerin von Farbarchitektur sprechen wir darüber, wie Farbe Räume zum Leben erweckt, unsere Wahrnehmung verändert und warum sie ein Schlüssel zu gesünderen, nachhaltigeren Umgebungen sein kann. Birgit Eller Krumm ist Kapitän der Folge 104. Danke für's TEILEN mit einer Person, die euch wichtig ist. Julia Hausmann entwickelt und realisiert mit ihrem Büro FARBARCHITEKTUR Farb-, Material- und Raumkonzepte für Architekten, Unternehmen und private Bauherren. Ob Städtebau, Architektur oder Interior – Farbe schafft Atmosphäre, verbindet Funktion mit Emotion und verleiht Projekten Identität. Durch ganzheitliche Planungsansätze entsteht ein Mehrwert, der Architektur stärkt und über das Visuelle hinaus Wirkung entfaltet. Neben der Projektarbeit teilt die Architektin ihr Wissen in Vorträgen, Fachbeiträgen, Seminaren und Jurys – immer mit dem Ziel, das Potenzial von Farbe als eigenständiges Material in der Architektur sichtbar zu machen. Sie ist Vorstandsmitglied des Deutsches Farbenzentrums und hat einen Lehrauftrag zum Thema Geschichte und Theorie der Architektur mit Schwerpunkt Farbe, Material und Baukultur an der Bergischen Universität Wuppertal inne. Julia Hausmann ist Mitglied der internationalen Forschungsgruppe AIC (Association Internationale de la Couleur) Study Group on Environmental Colour Design (ECD). www.farbarchitektur.koeln instagram: @farbarchitektur Buchempfehlungen: Farbe räumlich denken: Positionen, Projekte, Potenziale Von Hedwig Wiedemann-Tokarz, Herausgeber: Birkhäuser Farbstrategien in der Architektur: Haus der Farbe - Fachschule für Gestaltung in Handwerk und Architektur (Hg.) Fiona McLachlan, AnneMarie Neser, Lino Sibillano u.a. Chromophobie: Angst vor der Farbe, David Batchelor WUV Die geheimnisvolle Macht der Farben, Prof. Dr. Axel Buether, DROEMER Verlag Das große Buch der Farbpsychologie, Prof. Dr. Axel Buether, KNAUR Verlag KAP Homepage: www.kapture.ch Instagram: @kap_kapture KAP unterstützen: Gefallen euch unsere Podcast Folgen und möchtet ihr unsere Arbeit mit einem Betrag eurer Wahl unterstützen - hier ist der Link https://www.kapture.ch/support Foto Credits: Cornelis Gollhardt
Bernau, Nikolaus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Wie bauen wir zukunftsfähig – nachhaltig, vielfältig und innovativ zugleich? Darum geht's in der heutigen Folge mit Dr.-Ing. Stefanie Weidner, Mitglied der Geschäftsleitung bei Werner Sobek. Reinhören lohnt sich – für alle, die Baukultur mit Haltung und Innovation verbinden wollen. Welche Gedanken habt ihr dazu? Schreibt es in die Kommentare – und folgt uns, um keine Episode mehr zu verpassen!
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Barrierefreiheit ist kein Sonderfall – sie ist gute Planung. Doch in der Praxis wird sie oft zu spät bedacht – mit Folgen für alle. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Martin Schienbein – Fachplaner für Barrierefreiheit, Blogger, Podcaster und Mitglied im Normenausschuss. Er erklärt, warum DIN-Normen zugleich helfen und manchmal bremsen, welche Mythen er täglich erlebt und warum er sich selbst als „Kollege für Barrierefreiheit“ bezeichnet. Eine Folge für alle, die Baukultur inklusiver, gerechter und zukunftsfähiger denken wollen. Hört jetzt rein, schreibt uns gern eure Gedanken in die Kommentare – und folgt uns, um keine Episode mehr zu verpassen!
Lieber gedeckte Töne oder fröhlich und bunt? Oft ist das Thema Farbe in Architektur und Stadtplanung mit Konflikten verbunden. Denn wie wir Farben wahrnehmen, ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Die Ausstellung „Farbe in Architektur und Stadt“ im Mainzer Zentrum Baukultur weitet den Blick. Sie zeigt anhand ausgewählter Beispiele, dass die farbliche Gestaltung von Gebäuden auch identitätsstiftende, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen haben kann.
In dieser besonderen Folge sprechen Prof. Dr. Wolf R. Eisentraut und Dr. Oleg Peters über Visionen, Versäumnisse und Chancen im Städtebau – mit Fokus auf Marzahn als Stadt am Rand der Metropole Berlin.
Unser heutiger Gast ist der Architekt Juri Troy. Juri hat in Wien eine Professur für Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum, außerdem auch sein eigenes Architekturbüro, wo unser Gespräch stattfand. Wir haben Juri schon einmal am Rand einer Veranstaltung kurz und eher kennengelernt. Statt einem weiteren, näheren Kennenlernen waren wir sofort ganz tief drin in einem abwechslungsreichen und lehrreichen Gespräch rund um Baukultur, deren Wandel, Holzbau, Handwerk, Materialität und, und, und. Dazu gab es eine kleine Premiere für unseren Podcast - ein waschechter Cliffhanger, der gegen Ende Episode natürlich aufgelöst wird, …versprochen!
In dieser Podcast-Episode geht es um die Verbindung von Architektur und Unternehmertum - und um die Frage, wie Architekt/innen ihre gestalterischen Fähigkeiten nicht nur im Raum, sondern auch im eigenen Geschäftsmodell wirksam werden lassen können. Zu Gast ist Carsten Hokema, ehemaliger Architekt und Mitglied des interdisziplinären Teams der Zukunftswerkstatt Planen und Bauen, einem Projekt der ANDERSBERATER:INNEN aus Berlin. Er bringt eine klare Haltung mit: Gestaltung und Unternehmertum gehören zusammen - denn nur wer seine Rolle immer wieder neu denkt, kann auch die Branche neu gestalten. Im Mittelpunkt steht eine Form des unternehmerischen Engagements, die bewusst, kollaborativ und sinnstiftend ist - und die Freude, Flow und Qualität nicht als Nebensache, sondern als Voraussetzung für Veränderung begreift. Das gilt insbesondere für die aktive Gestaltung der Bauwende. Wir sprechen mit Carsten Hokema über Chancen, Hürden, neue Formen des Planens, Bauens und Zusammenarbeitens und warum die Zukunft der Baukultur ohne neue Geschäftsmodelle nicht zu denken ist.
Wie realisiert man eine Ästhetik für das Modulare? Oder sind Baukultur und Modulbau ein Widerspruch? Wie bekommt man das Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Standardisierung, speziell beim Modulbau, in den Griff? Anlässlich des Modulbaukongresses am 1.-2. Juli in Darmstadt sprach DBZ-Chefredakteur Michael Schuster mit Julia Kunt, Partnerin des Architekturbüros grüningerarchitekten BDA. grüninger architekten wurde 1998 von Thomas Grüninger in Darmstadt gegründet und wird seit 2022 gemeinschaftlich von ihm, Jörg Muntermann und Julia Kunt geleitet. Anlässlich des DBZ-Modulbaukongresses hatte Julia Kunt zusammen mit Friederike Frey und Etienne Mattern den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Modulbau der Kreisverwaltung des Landreises Darmstadt-Dieburg vor Ort vorgestellt.
Hartmann, Karin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Zu heiß, zu trocken, immer mehr Unwetter: die Folgen der Klimakrise spüren wir immer deutlicher. Um die vor zehn Jahren in Paris gesteckten Klimaziele doch noch zu erreichen, wäre schnelles und radikales Umsteuern angesagt - auch und vor allem in der Gebäudewirtschaft, die für rund die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist. Neue Ideen für das „Bauen in Zeiten des Klimawandels“ zeigt jetzt das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt in einer neuen Ausstellung mit dem Titel „Architecture and Energy“ (Foto: Jens Willebrand). Mitkonzipiert hat sie der Stuttgarter Architekt Werner Sobek, ein leidenschaftlicher Kämpfer für nachhaltiges Bauen - Christoph Scheffer spricht mit ihm.
Zu heiß, zu trocken, immer mehr Unwetter: die Folgen der Klimakrise spüren wir immer deutlicher. Um die vor zehn Jahren in Paris gesteckten Klimaziele doch noch zu erreichen, wäre schnelles und radikales Umsteuern angesagt - auch und vor allem in der Gebäudewirtschaft, die für rund die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist. Neue Ideen für das „Bauen in Zeiten des Klimawandels“ zeigt jetzt das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt in einer neuen Ausstellung mit dem Titel „Architecture and Energy“ (Foto: Jens Willebrand). Mitkonzipiert hat sie der Stuttgarter Architekt Werner Sobek, ein leidenschaftlicher Kämpfer für nachhaltiges Bauen - Christoph Scheffer spricht mit ihm.
Das Deutsche Architekturmuseum ist eine Institution - nicht nur am Frankfurter Museumsufer, sondern auch bundesweit und international. Klimagarechtes Bauen und Weiterbauen, herausragende Hochhäuser und Architektur auf dem Land, die Stadt als Ankunftsort für Eingewanderte und als Forum der Mitbestimmung: Wichtige Debatten hat das Deutsche Architekturmuseum angestoßen und ästhetische Maßstäbe gesetzt. Das alles aber geschah in den letzten Jahren in Ausweichquartieren im Frankfurter Ostend und anderswo. Doch nach fast vier Jahren Renovierung und energetischer Ertüchtigung kann das Museumsgebäude jetzt wieder bezogen werden. Unter dem Motto „Neustart DAM 41“ wird die feierliche Wiedereröffnung und der 41. Geburtstag des Deutschen Architekturmuseums gefeiert. Christoph Scheffer spricht darüber mit dem Direktor Peter Cachola Schmal. (Foto: Moritz Bernoully)
Das Deutsche Architekturmuseum ist eine Institution - nicht nur am Frankfurter Museumsufer, sondern auch bundesweit und international. Klimagarechtes Bauen und Weiterbauen, herausragende Hochhäuser und Architektur auf dem Land, die Stadt als Ankunftsort für Eingewanderte und als Forum der Mitbestimmung: Wichtige Debatten hat das Deutsche Architekturmuseum angestoßen und ästhetische Maßstäbe gesetzt. Das alles aber geschah in den letzten Jahren in Ausweichquartieren im Frankfurter Ostend und anderswo. Doch nach fast vier Jahren Renovierung und energetischer Ertüchtigung kann das Museumsgebäude jetzt wieder bezogen werden. Unter dem Motto „Neustart DAM 41“ wird die feierliche Wiedereröffnung und der 41. Geburtstag des Deutschen Architekturmuseums gefeiert. Christoph Scheffer spricht darüber mit dem Direktor Peter Cachola Schmal. (Foto: Moritz Bernoully)
Roland Gnaiger: "Wie kommen wir da wieder raus?" Mit dieser Frage übertitelte Roland Gnaiger seinen jüngst gehaltenen Vortrag. Der renommierte Architekt und emeritierte Architekturprofessor nimmt darin - ganz ungeschönt - Stellung zu anhaltenden Problemstellungen unserer Baukultur, zu Fragen des Grund und Boden-Verbrauchs, zur Wohnungs- und Gestaltungskrise und zur unrühmlichen Verfasstheit unserer Städte. Dem Rheintal als Metropolregion bescheinigt Gnaiger einen großen Mangel an Struktur, Raum und urbaner Dichte. Mit "Sieben Thesen für eine gute Bauzukunft" schließt Roland Gnaiger seinen kritischen Vortrag ab. Sendehinweis: "Kultur", ORF Radio Vorarlberg am 21.05.2025.
In der zweiten ALUMAT-Folge des IGEL („Inklusion ganz einfach leben“)-Podcasts spricht Reinhold Kober mit Stefan Anwander, Produktmanagement und Prüfwesen, und Stefan Gaschler, Objektberatung und Vertrieb. Themen im Talk mit Stefan & Stefan ♿️ niveaugleiche Übergänge bedeuten Komfort und reduzierte Unfallrisiken für jedermann ♿️ aktiv verkauft wird nur, was auch gerne eingebaut wird, deshalb kümmern beide sich gerne um die Kundenbetreuung ♿️ ausgeschrieben wird am liebsten, was umfassend geprüft ist, daher betreibt ALUMAT hohen Aufwand für Prüfungen Der IGEL Podcast des „Inklusators“ Sascha Lang wendet sich an interessierte Endgebraucher, Architekten etc. und erscheint 2025 mit 4 Folgen für den Nullschwellen-Spezialisten aus dem Allgäu. Mehr Infos zu Alumat unter:www.alumat-frey.de Weitere Infos zum IGELPodcast:www.inklusator.com Feedback: office@inklusator.com
Kommen Sie mit und entdecken sie eine faszinierende Welt von architekturbezogener Kunst in Berlin-Marzahn und darüber hinaus. Der in Eisenhüttenstadt geborene Architekt und Fotograf Martin Maleschka nimmt Sie in einem einstündigen Bildervortrag auf eine Reise durch ihr Wohnumfeld und zeigt Ihnen Ihre Straßen, Plätze und Blöcke im Damals und Heute. DIE BILDER ZUM VORTRAG FINDEN SIE HIER.Martin Maleschka wurde am Tag der Arbeit 1982 in Eisenhüttenstadt geboren. Aufgewachsen in den 1980er Jahren in der ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden, prägten ihn Bauten der nationalen Bautradition aus den frühen 1950er-Jahren gleichermaßen wie Neubausiedlungen der späten DDR in Großtafelbauweise am Stadtrand. An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg studierte er Architektur, zugleich wuchs seine Begeisterung für Fotografie. Er ist einer der versiertesten Kenner und Dokumentare ostmoderner Architektur und baubezogener Kunst der DDR. Getrieben durch persönliche Erfahrungen des noch immer in seiner Heimatstadt Eisenhüttenstadt greifendem Stadtumbauprogramms – bei dem drei seiner Wohnorte abgebrochen wurden – dokumentiert er seit mehr als zwei Jahrzehnten gegen das Verschwinden des baukünstlerischen Erbes der DDR an und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung einer nach 1990 geringgeschätzten Baukultur.Entdecken Sie die Fotos auf Instagram: @baubezogenekunstddrMitschnitt der Veranstaltung vom 08.04.2025 in der Mark-Twain-Bibliothek Marzahn.
Andrea Gebhard und Dr. Arn Sauer sprechen über Rück- und Fortschritte in Sachen Chancengleichheit. Der Blick auf die Geschichte der Gleichstellung, auf politische Versäumnisse, und Negativfaktoren wie Gender Pay Gaps und die Einstellung zur Care-Arbeit zeigt: Es ist noch ein weiter Weg, bis eine echte Gleichberechtigung zur Normalität gehört. Wie können die strukturellen Hürden überwunden werden, damit Planerinnen nicht länger benachteiligt werden und endlich gleichberechtigt mit ihren männlichen Kollegen arbeiten können? Sichtbarkeit ist wichtig, aber nicht genug. Das WIA-Festival 2025 setzt genau hier an und zeigt nicht nur auf, wie eine vielfältige und gerechte Baukultur entstehen und aussehen kann, sondern bringt die benachteiligten Gruppen zusammen, damit sie sich verbünden und gemeinsam den Systemwandel vorantreiben können.
Zukunft Südtirolersiedlungen - Vorarlberg als Modellregion? Für eine der ältesten Südtirolersiedlungen in Vorarlberg, für jene der Siedlung Rheinstraße in Bregenz ist aktuell der Abriss eines Großteils ihrer Bauten geplant. Wie aber könnte deren Zukunft jenseits von Neubau, entlang einer Sanierung aussehen und wie könnte sich daraus ein Modell für viele weitere dieser Siedlungen ergeben? Wie könnten Baukultur, Handwerk und Kooperationserfahrung der Region für diese ErhaltungsAufgabe genutzt werden? Worin liegt die vielschichtige Bedeutung dieser Siedlungen, die oftmals zu den Altstadtkernen und zu den öffentlichen Parkanlagen ganzer Stadteile geworden sind? Die Architekten Christian Matt und Günther Prechter sind dazu im Gespräch. Sendehinweis: "Kultur", ORF Radio Vorarlberg, 05.03.2025.
Oppolzer, Sabine www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
1950 beschlossen die BRD und die DDR unabhängig voneinander, dass die Gegenwartskunst bei der Gestaltung staatlicher Bauten eine feste Rolle spielen soll. Die Ausstellung „70 Jahre Kunst am Bau“ im Zentrum für Baukultur in Mainz präsentiert ausgewählte Projekte.
Ein Verein belebt mit Aktionen die kleine Neckarinsel an einer Schleuse mitten in Stuttgart. Mit Inselführungen, Paddelaktionen und Diskussionsrunden bespielt das ehrenamtliche Team die Insel – und macht sie zu einer grünen Oase mitten in der Stadt. Für dieses beispielhafte zivilgesellschaftliche Engagement ist der Verein Neckarinsel für den Staatspreis Baukultur des Landes Baden-Württemberg nominiert.
Von der schnell hochgezogenen Trabantenstadt in den sechziger Jahren bis zum umweltverträglichen Bauen heute: Die Ausstellung „Zimmer.Küche.Bad.Balkon“ im Mainzer Zentrum Baukultur zeigt eine Auswahl öffentlich geförderter Wohnbau-Projekte aus verschiedenen Jahrzehnten. Es wird deutlich: Die Planerinnen und Planer versuchen stets auf gesellschaftliche Anforderungen zu reagieren.
Der Abriss des Jahres -ist ein Preis, der aufrütteln will: ein Gespräch mit dem Heimatpfleger Rudolf Neumaier den Verlust von Baukultur. /Der Raum als rätselhafte Vorstellung: Der neue Roman Die Stadt und ihre ungewisse Mauer des japanischen Schriftstellers Haruki Murakami erscheint zu dessen heutigen 75sten Geburtstag. /Rückeroberung der Kultur: welche Aufgaben kommen da auf die neue Regierung in Polen zu? / Und: Der Brand macht die Keramik: das zeigt eine Ausstellung in der Galerie Handwerk in München.
Landwirte, Klimabewegung und die politische Instrumentalisierung des Konflikts -der Sozialforscher Nils Kunkmar über Formen des Protests. /"Nicht ich" -ein 30 Jahre alter Roman der Starautorin Zeruya Shalev und ihre Einschätzungen zur Gegenwart in Israel./ Umbau-Monopoly: wie sich die Baukultur der Innenstädte nach der Benko-Pleite verändern muss.
An diesem Wochenende startet das diesjährige Programm von Kulturland Brandenburg: Baukultur leben. Passend dazu geht Harald Asel auf einen Ortspaziergang durch Waldsieversorf in der Märkischen Schweiz und blickt zu einem neuerrichteten Haus eines Architekturpioniers in Prag.
A partir de imágenes que nos muestran lo mejor y lo peor en cuanto a prácticas edificatorias en España, Andrés Rubio nos expondrá dos premisas y sus consecuencias. Por una parte, hablará de cómo la falta de un plan estratégico de estado afecta a la calidad del entorno construido; por otra, explicará la posibilidad de mejora que existe con iniciativas a favor de la sostenibilidad, tomando ejemplos como el Camí de Cavalls de Menorca. Todo ello teniendo como base la idea de la Baukultur (cultura del habitar), que busca revertir el proceso de banalización del entorno construido en toda la Unión Europea. Fotrografía de Pedro Armestre, El Algarrobico (Cabo de Gata).Más información de este acto
La radiografía: Pasado, presente y futuro de nuestras ciudades (II). Las dos caras de España, en 20 imágenes. Andrés Rubio. A partir de imágenes que nos muestran lo mejor y lo peor en cuanto a prácticas edificatorias en España, Andrés Rubio nos expondrá dos premisas y sus consecuencias. Por una parte, hablará de cómo la falta de un plan estratégico de estado afecta a la calidad del entorno construido; por otra, explicará la posibilidad de mejora que existe con iniciativas a favor de la sostenibilidad, tomando ejemplos como el Camí de Cavalls de Menorca. Todo ello teniendo como base la idea de la Baukultur (cultura del habitar), que busca revertir el proceso de banalización del entorno construido en toda la Unión Europea. Fotrografía de Pedro Armestre, El Algarrobico (Cabo de Gata). Explore en canal.march.es el archivo completo de Conferencias en la Fundación Juan March: casi 3.000 conferencias, disponibles en audio, impartidas desde 1975.