Das Freie Sender Kombinat (FSK) ist ein freies, oder auch: nichtkommerzielles Radio. Zu empfangen in Hamburg auf 93,0 MHz Antenne oder 101,4 MHz im Kabel, und überall im Internet: http://www.fsk-hh.org/livestream
FSK 93.0 Hamburg (Freies Sender Kombinat)

Im Mai 2026 hat Lx Radio Mira-Kristin vom QueerHistoryMonth Hamburg zu Gast. Vom 1. bis 31. Mai wird Hamburg wieder zum lebendigen Archiv: Beim QueerHistoryMonth wird gezeigt wie vielfältig, mutig und kreativ queere Geschichte ist. Im Interview erzählt Mira-Kristin, wie die Idee für den QueerHistoryMonth entstanden ist und welche spannenden Formate und Veranstaltungen es in diesem Monat in Hamburg zu erleben gibt. https://queerhistoryhamburg.de/ Außerdem gibt es wie immer eine Buchrezension, sowie den queerfeministischen Newsflash.

Anfang 2026 ist das Jugendnetzwerk der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) desertiert und hat diese Organisation verlassen. Die Personen haben daraufhin das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (a2n) gegründet (https://antimil-aktionsnetzwerk.site36.net/). In einem Interview auf Indymedia geben die Deserteur_innen insbesondere den Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und die Putin-Propaganda in der Friedensorganisation DFG-VK als Gründe an (https://de.indymedia.org/node/709955). Wir sprechen mit Personen aus dem a2n, um mehr über ihre Gründe und ihre weitere antimilitaristische Praxis zu erfahren. Das Interview führt unsere Sendereihe zu antimilitaristischer Kritik und Praxis fort.

Ein Veranstaltungsmitschnitt vom 30. März 2026, aus dem Roten Salon Hamburg. Die Kulturwissenschafterin Daphne Weber stellt ihr Buch „Politik der Parole – Ästhetische Praktiken politischer Mobilisierung“ vor. Darin geht es um die historische Bedeutung der Parole – Weber fragt auch nach der zukünftigen. Ist die Parole tot? Oder kommen wir in Wahrheit ohne sie nicht aus? Die politische Parole scheint heute nicht nur an Qualität, sondern auch an Bedeutung verloren zu haben, wahrscheinlich geht beides auch einher. Für die politischen Parteien scheint das Entwickeln von Parolen gar nicht mehr der Mühe wert zu sein. Das mag auch an einer neu strukturierten Öffentlichkeit liegen, in der Plakatwände an Bedeutung verlieren. Aber es gibt auch einen inhaltlichen Grund: In Zeiten des Populismus ist das Image der Parole ramponiert. Sie vereinfache, heißt es, werde Komplexität nicht gerecht, agitiert, diskreditiert. Man begegnet ihr mit Misstrauen. Daphne Weber nimmt die auffällig trübe Verfassung politischer Kommunikation zum Anlass, die große Geschichte der politischen Parole zu rekonstruieren – und daraus die Frage zu entwickeln, was ihre Zukunft sein könnte. Denn: Kann Politik ohne Parolen auskommen? Was wäre die Alternative? Und: Kann es sich die Linke leisten, die Kraft auf den Punkt gebrachter Inhalte der Rechten zu überlassen? Daphne Weber schlüsselt die verschiedenen „ästhetischen Praktiken politischer Mobilisierung“ auf. Das Buch von Daphne Weber ist auf der Website des Campusverlags zum freien Download verfügbar. https://campus.de/politik-der-parole/CAM46261 Mit Musik von Sven Lütgen, von seinem Album »Marbles« (2025) und Literaturpassagen aus dem Buch von Daphne Weber sowie aus »LTI« von Viktor Klemperer

Am 15. Mai trafen sich Mitglieder der Redaktion 3 zur Reflektion des linken Antisemitismus. Wo kommt das her? Was ist das? Wie und warum scheitert Aufklärung? Was richten linke Identitätspolitiken an? Einige der Fragen, welche diskutiert wurden und hier noch einmal zur Wiederholung vorgelegt sind. | redaktion3@fsk-hh.org

— Darüber sprechen wir mit einer betroffenen Person (k kater, FSK). Außerdem berichten wir über die Initiative der LiegendDemo, die unter anderem am vergangenen Sonntag, dem 9. Mai, auf dem Hamburger Rathausmarkt stattfand. Dort erzählten Betroffene und Angehörige von ihren Erfahrungen, den Symptomen der Erkrankung und davon, wie ME / CFS ihr Leben verändert hat. ME / CFS, eine Erkrankung, die mit einer besonders starken Einschränkung der Lebensqualität verbunden ist und mehr Menschen betrifft, als viele vermuten. --------------------------- Dokumentation der LiegendDemo hh 2026: https://www.freie-radios.net/142430 @liegenddemo.hamburg @liegenddemo Videoaufzeichnung der aktuellen LiegendDemo in hh: https://www.youtube.com/watch?v=557ziG7-FEU LiegendDemo Berlin 2026: https://www.youtube.com/watch?v=ph7fFTGT4AY -------- Am 27. Mai gibt es ab 22h in der Sendung fiction for fairies & cyborgs auf FSK ein großes ME-Spezial, eine Nacht lang Sendungen rund um das Thema. _____Links und Hinweise_____ Ein Statement der Deutschen Gesellschaft für ME / CFS zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie vom 22. Juli 2025. — Ein Beispiel für Auseinandersetzungen rund um die (medizinisch zutreffende) Anerkennung der Erkrankung: https://www.mecfs.de/statement-zur-stellungnahme-der-dgn/ zur Geschichte der LiegendDemo - ein Interview mit Gritt Buggenhagen im Podcast -Teepause – Unser Leben mit ME/CFS- (Folge 35): https://www.podcast.de/episode/702008925/035-me-hilfe-ev-liegenddemo-wie-gritt-buggenhagen-eine-bewegung-schuf-podcasthon-2026 https://www.teemitmolly.de/ auch erwähnt der Podcast „ME / CFS – die chronisch ehrliche Wahrheit“ -- hier z. B. Folge 40, die verdeutlicht wie die Debatten geführt werden: https://www.podcast.de/episode/702759361/folge-40-angepisst-wir-auch-die-wirkliche-realitaet-hinter-mecfs & zum Verständnis der Krankheit u.v.a. Folge 27 – Warum der Körper nach dem Duschen streikt: https://www.podcast.de/episode/689215524/folge-27-mecfs-von-innen-warum-der-koerper-nach-dem-duschen-streikt Schweizerische Gesellschaft für ME/CFS (gute und informative Website mit praktischen Hilfetools, wie einer Möglichkeit den FUNCAP Fragebogen online auszufüllen und als PDF herunterzuladen): https://sgme.ch/ Fatigatio e. V. (die älteste Selbsthilfe Organisation im deutschsprachigen Raum): https://www.fatigatio.de/ Deutsche Gesellschaft für ME/CFS: https://www.mecfs.de/ Österreichische Gesellschaft für ME/CFS: https://mecfs.at/ sanktionsfrei e. V. https://sanktionsfrei.de/ hier lassen sich Aufklärungs-Plakate downloaden und ausdrucken: https://mecfs-info.my.canva.site/#start-linkcenter das erwähnte Buch: Nils Winkler/Gitta Meier: Das Monster danach: Die neue, alte Volkskrankheit ME /CFS Zur Situation der schwerst Betroffenen u.a.: Die Autobiografie - Birte Viermann: Liebe Silja, … Meine Schwester, eine unerforschte Krankheit und ein Tod, der das Leben ehrt. Helmut Frahs, pflegender Vater einer schwerst Betroffenen: https://www.youtube.com/watch?v=-f2vqN0yZFs&list=PL0AGrHto8oASIlpntpitsTnv1nHj0PBn-&index=2 https://www.freie-radios.net/141419

im rahmen des kurdischen festivals im april in oldenburg haben dr. leyla ferman, najlaa matoo und anuscheh amir-khalili bei einem podiumsgespräch über die arbeit von flamingo e.v. und women for justice gesprochen. ausgangspunkt des gesprächs war der film "jinwar" über das autonome frauendorf in rojava, der beim filmfest gezeigt wurde. an den film anknüpfend erzählten die drei frauen, was aus ihrer sicht feministische bewegungen in europa von der selbstverwaltung in nord- und ostsyrien lernen können. ein aspekt war, dass es wichtig ist und bleibt, genau herauszufinden, was gerade gebraucht wird. so ist es im fall von flamingo der feministische heilkräutergarten hevrîn xelef, der einlädt,gemeinsam zu trauern, zu erinnern, zu heilen und gemeinsam weiter zu leben. für women for justice ist es z.b. die kampagne "1 tree for shingal": für jede*n durch den sogenannten islamischen staat getötete*n jesid*in soll ein baum gepflanzt werden. um shingal wieder zum blühen zu bringen - als zeichen des widerstands gegen den is und als zeichen für das leben.

organisiert von der Initiative LiegendDemo Hamburg ( @liegenddemo.hamburg ) fand am 9. Mai die jährliche LiegendDemo auf dem Rathausmmarkt in hh statt — parallel zur großen LiegendDemo in Berlin und vielen weiteren deutschen Städten, weitgehend getragen von Betroffenen der Erkrankung und ihren Angehörigen. ....:::::...::::....::::..... Die Hauptforderungen sind: Aufklärung – Versorgung – Forschung ...:::...::::...::::.... Eine Dokumentation der Veranstaltung in Hamburg (einige Redebeiträge fehlen). C.N. es gibt vielfältige Einblicke in die Lebensrealtäten von Betroffenen, auch von schwerst Erkrankten. @liegenddemo.hamburg @liegenddemo Mit großem Dank an die Initiative LiegendDemo Hamburg und meine Radiokolleg:innen Werner und Penelope. Musik in der Moderation: Xenia Ende - Baroque Feverishly (thank you, my Dear) Video von der aktuellen LiegendDemo in hh: https://www.youtube.com/watch?v=557ziG7-FEU LiegendDemo Berlin 2026: https://www.youtube.com/watch?v=ph7fFTGT4AY zur Geschichte der LiegendDemo lege ich ein Interview mit Gritt Buggenhagen im Podcast -Teepause – Unser Leben mit ME/CFS- (Folge 35) ans Herz: https://www.podcast.de/episode/702008925/035-me-hilfe-ev-liegenddemo-wie-gritt-buggenhagen-eine-bewegung-schuf-podcasthon-2026 Zitat aus dem Gespräch mit Gritt Buggenhagen: „Dann lege ich mich eben vor den Bundestag. Wer kommt mit? -- Es haben sich gleich 400 Leute gemeldet.“ Teepause – unser Leben mit ME/CFS ist sowieso ein extrem hilfreicher, informierter und berührender Podcast – von zwei Betroffenen, Molly und Chrizzo https://www.teemitmolly.de/ ME/CFS info ::: hier lassen sich Aufklärungs-Plakate downloaden und ausdrucken: https://mecfs-info.my.canva.site/#start-linkcenter Schweizerische Gesellschaft für ME/CFS (gute und informative Website mit praktischen Hilfetools, wie einer Möglichkeit den FUNCAP Fragebogen online auszufüllen und als PDF herunterzuladen): https://sgme.ch/ Fatigatio e. V. (die älteste Selbsthilfe Organisation im deutschsprachigen Raum): https://www.fatigatio.de/ Deutsche Gesellschaft für ME/CFS: https://www.mecfs.de/ Österreichische Gesellschaft für ME/CFS. https://mecfs.at/ sanktionsfrei e. V. https://sanktionsfrei.de/ Das von einer der Redner:innen, Dr. Claudia Kanitz, verfasste Buch „Long Covid, Long Story – Nicht geheilt, aber zurück“ erscheint im September. Kontakt zur Gruppe Missing Doctors and Psychotherapists: @missingdoctorspsychotherapists Aufklärungsbuch für Kinder: Anne Struve-Schmidt/Tanja Panova: „Mamas kaputter Akku - Ein Bilderbuch über ME/CFS und Fatigue“ __________________________________________________________________________________________________________ Eine Audiotranskription dieser Sendung folgt demnächst.

flüchtige Gedanken zum ME (/CFS) Awareness Day am 12. Mai 2026 – rund um Aktivismus, Communities und persönliche Erfahrungen - von k kater. Es gibt noch so viel mehr zu sagen, kritisieren, erkämpfen, erträumen. — Das ist, wofür die Energie heute gereicht hat. ...:::.....:::....:::... „For all who keep up the fight and for all who are to tired to do so.“ — Mika Murstein in „I´m a Queerfeminist Cyborg, and that´s okay – Gedankensammlung zu Anti/Ableismus“ (Edition Assemblage, Münster 2018) ....:::...:::...::::... Am 27. Mai gibt es ab 22h in der Sendung fiction for fairies & cyborgs auf FSK ein großes ME-Spezial, eine Nacht lang Sendungen rund um das Thema. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Foto zeigt eine ineinandergeknuffelte graue und zart lila Bettdecke. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Audiotranskript in der erweiterten Sendungsbeschreibung.

Fortsetzung von Teil 1: https://www.freie-radios.net/142421 Mein Gast ist Morten Paul. Er ist Literatur-& Kulturwissenschaftler und arbeitet am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, wo er zu den Verbindungen von Freud' scher Psychoanalyse & Marx'scher Kritik der politischen Ökonomie forscht & lehrt. Wir sprechen weiter über das Homogene & Heterogene in Batailles 'Die psychologische Struktur des Faschismus' von 1933/34, zu dessen Neuauflage Morten Paul und Elena Stingl das Nachwort verfasst haben. "Instruktiv ist (Batailles) Ansatz deshalb insbesondere, um die bequeme Entgegensetzung von Demokratie und Faschismus zu unterlaufen. Die bürgerliche (homogene) Gesellschaft ist auf (heterogene) Machtmittel angewiesen, die außerhalb der eigenen Logik liegen. Man denke etwa an hochgerüstete Polizeiapparate, tödliche Grenzregime und den unerbittlichen Kampf gegen alle, die nicht im engeren Sinne produktive (also profitable) Arbeit verrichten – diese Machtmittel gehören zwar zur »langweilige[n] Homogenität«, »friedlich« sind sie aber sicher nicht. Faschistoide Politik inszeniert sich dagegen, wie Bataille beobachtet, als Spektakel (heutiges Beispiel: Javier Milei und Elon Musk mit der Kettensäge), das mit dieser langweiligen Gleichheit Schluss mache. Doch geht dieses Spektakel einher mit dem zwanghaften Ausmerzen von kulturellen Unterschieden, zur Unterdrückung politischer Differenzen und zur radikalen Einschränkung sozialer Vielfalt, also zur Vernichtung von allem, was tatsächlich ganz anders als das angeblich »ganz andere« ist. " (Morten Paul & Elena Stingl) Ob und wie lassen sich das faschistische und das emanzipatorische Heterogene voneinander unterscheiden? Was hat die kritische Theorie damit zu tun? Und: Wir tanzen in der Gegenwart ohne Zukunft kopflos Pogo und fordern mehr Demokratie. Quellen und Playlist s.u.

Mein Gast ist Morten Paul. Er ist Literatur-& Kulturwissenschaftler und arbeitet am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, wo er zu den Verbindungen von Freud' scher Psychoanalyse & Marx'scher Kritik der politischen Ökonomie forscht & lehrt. Morten ist Herausgeber des Sammelbands "Was war Faschismustheorie?", der sehr bald im Verbrecherverlag erscheint: „Das Buch richtet sich an alle, die über Faschismus nicht nur reden, sondern herausfinden wollen, wie dieses Reden beschaffen sein muss, um zu einem antifaschistischen zu werden." Mit Elena Stingl hat erdas Nachwort zu der Neuauflage von Georges Batailles 'Die psychologische Struktur des Faschismus' von 1933/34 geschrieben (Matthes&Seitz). Beide Bücher sind Thema der Sendung. „Angesichts des oft ungläubigen Erschreckens ob einer möglichen Wiederkehr des Faschismus an der Macht scheint es hilfreich, sich die angesichts seines frühen Weges eben dorthin angestellten Überlegungen ins Gedächtnis zu rufen. Es ist frappierend, wie genau viele der alten Beschreibungen die Gegenwart trefffen. Nicht abgeklärt sein und darüber zynisch werden, ohne zugleich wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren oder sich empört einfach abzuwenden, bleibt die Herausforderung für die Faschismustheorie der Gegenwart. (...) Baue deine Theorie so, dass sie die Anziehungs- & Fliehkräfte des Faschismus ernst nimmt, aber seine Bewirtschaftung des Ressentiments, seine Mechanismen der Entmenschlichung, seine Hierarchisierung des Lebens & seine Feier der Vernichtung nicht reproduziert, sondern sie unterbricht. In dieser Unterbrechung setzt sie die darin gebundenen + auf Zerstörung gerichtete Kräfte für eine alternative Gestaltung von Welt frei, die dann ihre eigene Dynamik entfalten kann." Diese Aufgabe besprechen wir ausgiebig. In diesem Teil schauen wir auf einige solcher Bruchmomente und Morten beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund, vor dem insbesondere Wilhelm Reich, Ernst Bloch und Georges Bataille ihre Faschismustheorien entwickelten. Wir beschäftigen uns mit dem Homogenen & Heterogenen in Batailles Theorie. Die Gegenwart läuft wie immer mit. Quellen und Playlist s.u. Teil 2 abrufbar auf: https://www.freie-radios.net/142423 Darin u.a.: Ob und wie lassen sich das faschistische und das emanzipatorische Heterogene voneinander unterscheiden? Was hat die kritische Theorie damit zu tun? Und: Wir tanzen in der Gegenwart ohne Zukunft kopflos Pogo und fordern mehr Demokratie.

Die Sendung des Nachmittagsmagazin am 8. mit einigen O-Tönen und 2 Kommentaren.

Zwei Iraner und ein Israeli gehen in ein Radiosender...

Zwei Iraner und ein Israeli gehen in ein Radiosender....

Zwei Iraner und ein Israeli gehen in einen Radiosender...

Audio-Mitschnitt der Buchvorstellung & Diskussion mit Nicholas Potter und Andreas Speit vom 20.04.2026 im Uebel & Gefährlich präsentiert von der Initiative Innenrevision Kulturbetrieb in Kooperation mit Bagrut e.V. Brandanschläge auf Kneipen und Clubs, Drohungen gegen Journalist:innen und Einschüchterungen gegen Menschen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, zeigen: Konflikte innerhalb der politischen Linken haben sich deutlich zugespitzt. Besonders im Kontext des Nahostkonflikts dominieren zunehmend Feindbilder, moralischer Absolutismus und Ausgrenzung. Der Journalist Nicholas Potter analysiert diese Entwicklung in seinem Buch „Die neue autoritäre Linke“. Er beschreibt Netzwerke und Ideologien von Gruppen, die im Namen von „Antiimperialismus“ oder „Palästinasolidarität“ auftreten und dabei oft autoritäre und antisemitische Muster reproduzieren. Auf dem Podium sprachen Nicholas Potter und Andreas Speit über Erfahrungen mit diesen innerlinken Konflikten und gingen der Frage nach, wie eine solidarische Politik aussehen kann, die Antisemitismus klar benennt, Debatten zulässt und soziale Kämpfe stärkt. S.a.: https://innenrevision-kulturbetrieb.webflow.io/

Vom 31. März bis zum 5. April fand in der Hamburger Innenstadt das Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“ statt. Für das FSK-Morgenmagazin hat Mara mit den Aktivistinnen Renia, Ida und Doro über die Forderungen des Camps, selbstverwaltete Räume gegen Obdachlosigkeit und langfristige Perspektiven gesprochen.

Dies ist ein Mitschnitt der Veranstaltung "Gegenstimmen – Radio in Zeiten des Rechtsrucks", veranstaltet von der Linksfraktion in Hamburg am 20.1.2026. Auf dem Podium war neben dem Freien Sender Kombinat Alexander Drechsel von TIDE, Hamburgs Bürger*innen-Sender und Ausbildungskanal, Sebastian Wessendorf von der Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein – die Moderation hatte Marie Kleinert, Medienpolitische Sprecherin der LINKEn in der Bürgerschaft Hamburg. Vielen Dank an nystada für das akustische Skelett im Inneren, an monoblau und an den Sprecher Paul Krüger! Musik: nystada @nystada_music, lobosh kiefer Empfehlungen: https://www.rosalux.de/publikation/id/49737/linke-kommunikation-in-podcasts https://www.memorama.de/2023/01/linke-kommunikation-in-podcasts/ https://www.die-linke-hamburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gegenstimme-radio-in-zeiten-des-rechtsrucks/

Im Gespräch mit der Hamburger Initiative. S.a.: https://www.nolympia-hamburg.de/ https://www.nolympia-hamburg.de/stellungnahme/ https://schanzenfest.noblogs.org/ https://www.nolympia-hamburg.de/13-schlagworte/ https://www.nolympia-hamburg.de/fcsp/

"Im Frühjahr 1945 wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg- Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser – aus Angst vor der Gewalt der sowjetischen Soldaten." - Der Filmemacher Martin Farkas hat angesichts der Instrumentalisierung dieser historischen Ereignisse durch Neonazis einen Dokumentarfilm gedreht. Wir haben mit ihm über "Überleben in Demmin" gesprochen.

Herzlich willkommen beim 'Who Wants to be a German?' with your quizmaster Adhiraaj! Find out if contestants Susan and Klappy are prepared for their citizenship test or if they still don't know their Bundesverfassungsgericht from their Gaststättenerlaubnis! Also, we review election news from Hungary and Thailand, and discuss if we are OlympiJA or NOlympia for Hamburg's Olympic bid. Turns out there is a swing voter among us!

In dieser Sendung sprechen wir mit einer weiteren Gruppe, die sich gegen Antisemitismus engagiert. Es handelt sich um die Gruppe KIAS (Kritische Intervention gegen Antisemitismus) aus Lübeck. Wir werden über die Situation in Lübeck sprechen, wie sie sich entwickelt hat und was eigentlich noch getan werden kann. Weitere Infos zur Gruppe findet ihr hier: https://www.instagram.com/kias.luebeck/

In der Aprilsendung hört ihr ein Interview mit der Historikerin Anna Hájková über ihre Arbeit und "Queeres Verlangen im Holocaust". Ausserdem haben wir einen Punkkommentar, eine Buchrezension und einen queerfeministischen Newsflash.

Bei Tamizdat-Radio spricht Lösha mit der Kuratorin der Ausstellung „WAHRHEIT ODER PFLICHT. Militarisierung und Sinnlichkeit“, Marina Gerber. Die Ausstellung war am vergangenen Wochenende in der Gallery Frappant in Altona zu sehen. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der Militarisierung der deutschen Gesellschaft, Wehrpflicht und Desertion. Beteiligt waren die Künstler:innen Julian Angermann, Leonid Kharlamov, Stewart Martin, Jakob Offermann, Jannick Piskorski, Raquel Sainz de Recalde und Luis Gal Iglesias sowie die Wissenschaftler:innen Alexandra Fedorenko und Alexey Markin. Im Radiobeitrag hört ihr außerdem ein Musikstücks „Military Studies after Ludwig van B.“ von Jannick Piskorski, das im Rahmen der Ausstellung aufgeführt wurde. https://frappant.org/en/artikel/news/wahrheit-oder-pflicht-militarisierung-und-sinnlichkeit/ https://drapolave.de/tamizdat-radio/

Noch bis zum 10.05.26 läuft im KW Berlin die Ausstellung „Partitur“, die der dänischen Komponistin und Wegbereiterin elektronischer Musik gewidmet ist. Da die Ausstellung enttäuschend wenig Inhalte bietet, ist dieser Beitrag ein Blick auf die Biographie der 1924 geborenen Komponistin und antifaschistischen Widerstandskämpferin und auf Möglichkeiten, sich ihrem Werk zu nähern. Musik: nystada @nystada_music; lobosh kiefer Vielen Dank an k_kater und monoblau Empfehlungen: Heroines of Sound -Festival | Schwerpunkt Else Marie Pade: Dokumentarfilm: „Else Marie Pade in Conversation with Jacob Kirkegaard“, Sofie Tønsberg, DK 2012 https://www.heroines-of-sound.com/heroines-edition-4-a-tribute-to-else-marie-pade/ „Lyd på liv“, Dokumentarfilm von Katia Forbert Petersen, Iben Haahr Andersen, DK, 2006 https://www.dfi.dk/viden-om-film/filmdatabasen/film/lyd-pa-liv KW Berlin | Website: https://www.kw-berlin.de/de/ausstellungen/else-marie-pade-partitur

Der deutsche Faschismus zwang einen Großteil deutscher & europäischer Künstler:innen & Intellektueller zur Flucht und ins Exil, Zehntausende suchten Zuflucht in Großbritannien. Viele dieser Exilant:innen waren ‚Doppeltgeflüchtete‘, oft hatten sie mindestens zwei Länder verlassen, bevor sie nach GB kamen. Es sind Biografien, die auch der „Geschichte von Revolutionen und Konterrevolutionen“ geschuldet sind: Die ungarischer Juden& Jüdinnen bspw., die nach der Zerschlagung der Sowjetrepublik 1919 aufgrund antisemtischer Progrome das Land verlassen hatten und nach Berlin oder nach Wien gegangen waren oder Biografien wie die von John Heartfield, der von Berlin über Prag und Paris nach London auswanderte. Hatherley argumentiert, dass diese Emigrantengeneration, obwohl ihr in Großbritannien misstraut, sie missachtet und oft verleumdnet und nach Kriegsbeginn auf der Isle of Man als „Enemy Aliens“ interniert wurde, letztendlich einen entscheidenden, transformativen Einfluss auf die britische Kultur hatte. (Denn) die Reaktion auf den Ersten Weltkrieg war in Großbritannien "eine Welle von Nostalgie, Fremdenfeindlichkeit und Abschottung" gewesen, es war "eines der kulturell dürftigsten Jahrzehnte in der Geschichte Großbritanniens – ein krasser Gegensatz zu den Entwicklungen auf dem Kontinent, insbesondere in Mitteleuropa." Der Schriftsteller Arthur Koestler beschrieb das 'menschliche' Klima Englands als angenehm und beruhigend, als „a kind of Davos for internally bruised veterans of the totalitarian age“. Diese Exilant:innen, von denen die meisten Juden und Jüdinnen und viele Kommunist:innen und Sozialist:innen waren, hinterliessen bleibende, wenn auch nicht unbedingt offensichtliche, Spuren in der britischen visuellen Kultur. Sie modernisierten, trotz aller Ablehnung und vieler Widerstände, den ästhetischen Konservatismus des ‚piefigen' Großbrittanniens der Zwischenkriegszeit. Hatherley beleuchtet Fotografie, Malerei, Architektur, Buchgestaltung und Verlagswesen. Dabei vermeidet er dennoch, in die Trope des 'good immigrants' zu verfallen, es geht ihm vielmehr um Ambivalenzen. Viele kulturelle Phänomene, die als durch und durch britisch gelten, von der Reihe ,Britain in Pictures" der 1940er-Jahre - produziert von einem Team überwiegend weiblicher Emigrant:innen - über James-Bond-Filmsets und das Pinguinbecken im Londoner Zoo sind Emigrant:innen zu verdanken. Ich spreche mit Owen u.a. über die Hintergründe der Entstehungsgeschichte seines tollen Buchs und seine Motivation, es zu schreiben. Über die Rezeption moderner Kunst in den Zwischenkriegsjahren in Großbritannien. Über die Architekten Naum Gabo, Erno Goldfinger und Berthold Lubetkin. Über die britische antifaschistische Antwort auf die Hetzkampagne in Form der Münchener Ausstellung Entartete Kunst' von 1937. Über Kurt Schwitters im Internierungslager und im Lake District. Über die eher konservativen Exilant:innen, wie Nikolaus Pevsner oder Friedrich Hayek. Unabhängig von ihrer jeweiligen politischen Ausrichtung glaubten sie alle an ,öffentliche Kultur und öffentlichen Luxus", stellt Owen Hatherley fest. My gratitude to Chris Povey to lending his voice to the poems of Kurt Schwitters. In der nächsten Folge: u.a.: Typografie & Buchdesign, Ruth Glass, Naum Gabo, Ernst Feibusch https://owenhatherley.co.uk/ https://www.penguin.co.uk/books/311898/the-alienation-effect-by-hatherley-owen/9780141989778

"Die Polizei überwacht in Hamburg den Hansaplatz auf St. Georg seit Mitte Juli 2023 mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Das an Überwachungskameras angeschlossene KI-System soll im Rahmen eines Pilotprojekts "auffälliges Verhalten" von Personen erkennen und dann einen Alarm auslösen. Das funktioniert zwar nicht zuverlässig - doch das stört die Polizei nicht. Sie schafft am Hansaplatz einen Präzedenzfall, um KI-basierte Videobeobachtung salonfähig zu machen und später an weiteren Orten wie dem Hamburger Hauptbahnhof einzusetzen." So informiert das Bündnis Hansaplatz über die aktuellsten ordnungspolitischen Maßnahmen. Wie die Stadt statt auf kluge Sozialpolitik vor allem auf Ordnungspolitik setzt, beschreiben Nora, Christoph und Hendrik vom Bündnis Hansaplatz. Im Gespräch geht es darüber hinaus um die Alternativen dazu und um Fragen des solidarischen Zusammenlebens.

Freiheit ist ein Temporal Begriff. An https://www.freie-radios.net/141728 anschließendes Gespräch.

Wir stellen einige Filme mit einem Buch und einer Ausstellung vor. Ferner schildern unsere Gäste einiges aus der Arbeit des Kollektivs und Sequenzen aus ihrer Mediendebatte. S.a.: https://www.dokfilmwoche.com/ und https://www.freie-radios.net/141651

Anläßlich der konterrevolutionären Beschleunigungen ein Gespräch mit Blick auf das erste Quartal 2026.

Stefan Wellgraf erntet für sein Buch "Staatsfeinde - Rechte Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren" eine ganze Menge Aufmerksamkeit. Höchstens erstaunt wird die These des Buches zur Kenntnis genommen, dass Hooligans und rechte Skinheads als antiautoritäre Jugendkulturen zu verstehen seien. Wie Wellgraf diese Einschätzung darstellt und wissenschaftlich argumentiert und was daran problematisch ist, haben wir mit dem Soziologen David Begrich besprochen. Begrich betreut die Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Miteinander e.V. in Magdeburg.

„Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!" - Aktionscamp zum Ende des Winternotprogramms. Vom 31. März bis 5. April 2026 richtet das Bündnis „Solidarität statt Ausgrenzung“ auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz ein Aktionscamp aus. Unter dem Titel „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!" machen Erfahrungsexpert*innen von der Straße und Aktivist*innen die Situation auf Hamburgs Straßen sichtbar und fordern politische Lösungen zur Überwindung von Obdachlosigkeit. Gespräch mit Julien Peters vom Bündnis.

In dieser ersten von zwei Sendungen zur Vorbereitung sind Bernd Schoch und Alejandro Bachmann zu Gast. Sie stellen die Retrospektive und die Position vor: "Die Retrospektive ist dem japanischen Filmemacher Hara Kazuo gewidmet, der mit seinen „Action Documentaries“ prägend für das politische Dokumentarfilmkino ist. Er ist in der gesamten Festivalwoche zu Gast, und ein Werkstattgespräch bietet die Gelegenheit, sich vertieft mit Fragen politischer Filmpraktiken auseinanderzusetzen." Position: Hara Kazou - Action Documentaries Werkstattgespräch | Sa 18.4. | 11 Uhr fuxLAB in der fux eG "Die vier Filme, die Hara Kazuo gemeinsam mit seiner Produzentin und Lebenspartnerin Kobayashi Sachiko zwischen 1972 und 1994 realisiert hat, begreifen Realität im Dokumentarfilm als vom Film aufgezeichnet und von ihm hervorgebracht." S.a.: https://www.dokfilmwoche.com/

Veranstaltungsmitschnitt, aus dem Roten Salon vom 24.11.2025. Zu Gast bei Michael Hopp ist der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering mit seinem Buch »Die Revolte der Erde, KARL MARX UND DIE ÖKOLOGIE« Ökologische Sensibilität bestimmt Karl Marx' Werk von Anfang an. Sie ist nicht erst das Ergebnis eines späten Wandels, sondern imprägniert sein Denken von den frühen Schriften über das „Kapital“ bis in seine letzten Jahre. Marx nimmt das Naturdenken der Romantik auf und stellt es vom spekulativen Kopf auf die empirischen Füße. Dabei spielen Ludwig Tieck und Goethe eine nicht geringere Rolle als Charles Darwin oder Adam Smith. Poetische Texte und Schreibweisen durchdringen gesellschafts- und naturwissenschaftliche Diskurse. In einer Verbindung von Ideengeschichte und intensiven Textlektüren legt der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Detering die überraschende Aktualität von Marx' Schreiben in unserer Zeit frei. Heinrich Detering, geb. 1959, lehrt Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen. Außerdem, Ausschnitte von Marx' »Kapital« (genauer, Marx spöttisches Aufgreifen des 42 Psalm »wie der Hirsch schreiet«), sowie Adalbert Stifter »Der Hochwald«

Am am feministischen Kampftag (08.03.2026) war Margo bei mir zu Gast im Studio. Sie ist DJ, Produzentin, Veranstalterin und Co-Founder des Community Format Interferenz, das im April vier jähriges Jubiläum feiert. Wir sprechen über feministische self-awareness und education im Kontext der Club- und Rave-Szene in Hamburg, über FLINTA* und Queer-First Spaces - wie Whisper, die Margo zusammen mit BRUNA (DJ, Veranstalterin, Produzentin) organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es FLINTA*- und queer DJs sowie Performer:innen eine Bühne zu geben und einen safer space für die Community in Hamburg zu schaffen. Darüber hinaus sprechen wir über kreative Prozesse und Musikproduktion als FLINTA*-Artist.

In unserer März-Sendung führen wir ein spannendes Interview mit Josephine Akinyosoye über das zusammen mit Johannes Tesfai geschriebene Buch "Sichtbar Werden - auf den Spuren der Kämpfe linker Afrikaner*innen in Hamburg". Zudem haben wir eine Buchrenzension, einen queerfeministischen Newsflash und die vorstellung der Künstlerin des Monats: Jnnrhndrxx.

Nach einer eskalierenden antiziganistischen Debatte gab der Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine Unterkunft für obdachlose Menschen auf. Eingelesener Text der März Ausgabe von KONKRET mit anschließendem Gespräch mit der Autor*in des Textes Lisa Bor.

Diese Dokumentation bringt Euch eine Kundgebung, die am Sonntag, 22. März 2026 ab 13h vor dem Rathaus der Stormarner Kleinstadt Bargteheide stattgefunden hat, nach Hause auf die Ohren. Die Gruppe Jugend für Jugend hatte im Rahmen einer feministischen Woche zu einer Kundgebung gegen patriarchale Gewalt, Femizide und die strukturelle Benachteiligung von FLINTA aufgerufen. Im Aufruf zur Kundgebung hieß es: „In den letzten Wochen gab es vermehrt Angriffe aus Genoss*innen unserer Struktur. Dehalb laden wir euch ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Wir wollen zeiugen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen. Weder von rechten Angriffen, noch von Bedrohungen.“ Im ersten Teil des Berichtes soll daher nochmals auf die neonazistische Gewalt aufmerksam gemacht werden, die in Bargteheide inzwischen auf körperliche übergegangen ist. Im zweiten Teil des Berichtes folgen dann die Redebeiträge der Kundgebung.

Tamizdat-Radio: Gespräche mit iranischen Studierenden über den Krieg und die politische Situation im Iran Seit dem 28. Februar wird der Iran von den USA und Israel bombardiert. Gleichzeitig kommt es zu iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Nachbarländer. Die Nachrichten berichten von immer mehr Todesopfern – nicht nur unter Militärangehörigen, sondern auch unter vielen Zivilist*innen im Iran, in Israel sowie im Irak, Libanon und in Syrien. Zwei Wochen nach Beginn des Krieges habe ich mit iranischen Studierenden aus meinem Bekanntenkreis gesprochen, um zu verstehen, was sie in diesem Moment erleben. Für viele sind die Erinnerungen an die brutale Repression gegen die Protestbewegung noch sehr präsent. Gleichzeitig haben sie große Angst um ihre Familien und Freund*innen im Iran. In dieser Sendung kommen drei Stimmen zu Wort.

Im Gespräch mit Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher bei Pro Asyl. Im Europa Parlament konspiriert die EVP, deren Vorsitzender der CSU Politiker Manfred Weber ist, mit faschismusoffenen Abgeordneten um ein geschlossenes Lagersystem durchsetzen zu können. Dieser Vorgang reiht sich ein in die Politik der Entrechtung von Geflüchteten, welche nach dem Wechsel in der Bundesregierung noch einmal beschleunigt ist. Pro Asyl hat eine Anzahl von Veröffentlichungen auf der Presseseite https://www.proasyl.de/pressemitteilung/, mit denen die Maßnahmen im Einzelnen dokumentiert sind.

"Im gegenwärtigen, globalen, rechten Hegemonie-Kampf ist Architektur zum wichtigen, kulturpol. Projekt geworden. Trump erlässt Dekrete zum einzig erlaubten Baustil für öffentliche Gebäude, Milei ruft mit großen Gesten aus, nur der Kapitalismus könne „schön“ bauen, Orban rekonstruiert sich ein königliches Machtzentrum - Architektur wird zum Symbol einer vermeintlich „natürlichen Ordnung“ gemacht – einer rechts-konservativen, hierarchischen Gesellschaftsvision", zum Vehikel, die „klassischen“ Werte einer „westlichen Zivilisation“ sichtbar & erlebbar zu machen - im Subtext Angriffe auf LGBTQI+, Antisemitismus & Rassismus. "Virtuos rufen Rechte verschiedene Fantasmen auf: Adressiert wird nicht nur die Angst vor & Hass auf Migranten, sondern auch der Hass auf Feminismus, auf queere & trans Menschen, auf die Grünen, auf eine vermeintliche Elite, der eine Macht zugeschrieben wird, die sie gar nicht hat, womit wir dann auch wieder beim Antisemitismus sind." analysiert die Philosophin Eva von Redecker am 26.02. im Interview im Spiegel. "Geschaffen werden die klassizistischen Fassaden und nostalgisch geordneten Plätze, die überall auf der Welt neu entstehen durch ein supranationales Netzwerk aus konservativen Architekt:innen & Projektentwickler:innen, es geht auch um viel Geld. Dieses Netzwerk radikalisiert sich zunehmend, kooperiert – und das ist neu – immer stärker mit rechten oder nationalkonserv. pol. Strömungen, Stiftungen, Instituten. Netzwerkstaaten wie Dryden Browns #Praxis Projekt, mitfinanziert von Peter Thiel, sind die extremste Ausformung der Bewegung. Gleichzeitig verdeutlicht sich an ihnen ihre faschistische Ausrichtung. Mein Gast ist Ole Kloss. Mit Inputs von Philipp Oswalt, Johann Braun und Andreas Kemper. #architekturrebellion #architectural#uprising #Berliner#Stadtschloss #Molkenmarkt

Korrespondenz zu einer Serie von seit einer Woche anhaltenden Straßenüberfällen in Bargteheide. Sendung vom gestrigen Freitag. ... "Gibt es ein Muster?" fragt heute, am Sonnabend das Abendblatt. Dort sollte vielleicht intensiver zu den Baseballschlägerjahren geschrieben werden, sich angesehen werden was mit der bundesweiten Formierung des Nazi Nachwuchses gerade so am Start ist; auch wie eine solche Entwicklung unmittelbar zum NSU geführt hatte und hat.

Das Erfurter Logistikzentrum Zalando soll abgewickelt und 2700 Arbeitsplätze zu Vergangenheit umgewidmet werden. Der Betriebsrat war schon zu den Folgen des Zukaufs des Unternehmens About You nicht informiert. Ein neuer Standort in Gießen mit erheblich weniger lohnabhängig Beschäftigten ist für September zu Produktionsbeginn vorgesehen. Subventionen - Aufbau Ost - ; in diesem unternehmerischen Handeln stecken ziemlich viele Zutaten politiökonomischer Abenteuer Namens "Deutsche Einheit". Studiogespräch mit dem Gewerkschaftssekretär Matthias Adorf bei ver.di Thüringen. Infos zu dem Fall bei: Radio F.R.E.I. im Gespräch mit Bodo Ramelow https://www.freie-radios.net/140288 https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/erfurt/zalando-mitarbeiter-einigungsstelle-100.html Darunter auch ein MDR Gespräch mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden als Audio. Arbeitskampf grundsätzlich; Beispiel Bischofferode: https://youtu.be/NYr5rOkT9Nw?si=3sFwiYjj8FiDN0Zt

Eingelesener Text der Februar Ausgabe von KONKRET mit anschließendem Gespräch mit dem Autoren des Textes Holger Pauler.

Der globale Rechtsruck und das Erstarken autoritärer Bewegungen gehen einher mit faschistischen White-Supremacy-Allmachtsphantasien von Tech-Oligarchen und patriarchalen Staatsoberhäuptern. An Außengrenzen und im Inland wird massiv aufgerüstet, der Zugriff auf Ressourcen über Krieg gesichert und dabei große Teile von Bevölkerungen getötet und terrorisiert. Menschen in kapitalistischer und rassistischer Logik in brauchbar oder unbrauchbar eingeteilt und in der Folge dann entrechtet und/oder abgeschoben. Wer sich für emanzipatorische Werte wie Gleichberechtigung, globale Umverteilung und gegenseitige Unterstützung einsetzt, gerät in Zeiten von ausufernden Kompetenzen von Polizei und Geheimdiensten schnell unter die Räder oder verliert sein Bankkonto…Fest steht: Allein machen sie uns ein. Was können wir tun? Rund um den 18.März, dem Tag der politischen Gefangenen, finden in Bremen die Aktionswochen gegen Repression statt. Vom 11.März bis 19.April 26. Organisiert werden die Veranstaltungen von unterschiedlichen linken Gruppen in Bremen. Ihr hört ein Gespräch mit zwei Personen von der Orga-Crew. Sie geben einen Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen und erzählen, warum es so wichtig ist, sich mit Repression zu beschäftigen. https://fomobremen.info/events/4be61f45-9107-4dee-b256-cc1102fa8121 tumulte.org

... "Dass aus diesem alten und leerstehenden Industriegebäude mitten in der Stadt Hamburg ein soziokulturelles Zentrum wurde, ist eine Geschichte für sich – für uns und für euch. Seit 2009 bringt die Initiative „Komm in die Gänge“ wieder Leben ins zentrale Gebäude im Herzen des Gängeviertels. Damit der Verein Gängeviertel e.V. das Haus ganz offiziell als öffentlichen Ort zur Verfügung stellen kann, wurde die Fabrique von 2014 bis 2015 mit Mitteln der Stadt Hamburg und mit EU- Mitteln (EFRE) instandgesetzt. Ende des Jahres 2015 wird ein veredelter Rohbau an den Verein übergeben. Dann beginnt der Ausbau in Eigenleistung. Unendlich viele Stunden, Tage, Wochen und Monate werden ehrenamtlich investiert – Böden geschliffen und versiegelt, damit es überhaupt erst Steckdosen und Licht gibt. Der Verein und die Stadt Hamburg machen Halbe Halbe und so entstehen neben dem Veranstaltungsraum, dem Saal und dem Kunstraum MOM art space, die Farbfabrique, der Bewegungsraum, die Probebühne, die Fotofabrique, das Amargi mit der syrisch-veganen Küche, sowie der Seminarraum, liebevoll das Prinzessinnenzimmer genannt. Im März 2016 pocht das Herz endlich wieder – und mit etwas Verzögerung sendet es auch, denn im Dezember 2016 hat das Freie Sender Kombinat von hier aus seine ersten Beiträge in die Welt geschickt." ... https://das-gaengeviertel.info/neues/details/article/zehn-jahre-fabrique-im-gaengeviertel.html (Fußnote der Geschichte: Das FSK sendet hier seit Juni 2016.)

Neue und neuste bücher vorgestellt, mit: bea davis - supergau (graphic novel)/carlsen, karla kaktus/peter piranha (hrsg.) - free charlie! (Satire kann nicht töten)/alibri, shlomo sand - ein staat für zwei völker? (die idee des binationalismus in der zionistischen bewegung und der zukunft israels in palastina)unrast, Ismail küpeli - graue wölfe (türkischer rechtsextremismus in deutschland)/unrast, carolina schwarz #metoo/relclam, gene wolfe - frieden (roman)/carcosa, max horkheimer, theodor w. ardorno - elemente des antisemitismus (grenzen der aufklärung)/reclam, olaf l. müller - atomkrieg (eine warnung)/reclam, heidrun deborah kämper - die sprache der rechten (wie reden und was sie sagen)/reclam, chris grodotzki - kein land in sicht (zehn jahre zvile seenotrettung im mittelmeer)/mandelbaum.

Das Schulstreik Komitee gegen die Wehrpflicht Stormarn im Interview zum für den in Bargteheide am 4. März aufgerufenen Streik der Schüler*innen. S.a.: https://www.instagram.com/p/DU3dKZkDD-Q/

Sendung Lorettas Leselampe Buchvorstellung. Eine Unterhaltung mit der Künstlerin und Fotografin Regine Steenbock, und der Lyrikerin und Sprachkünstlerin Julia Dorsch. Beide haben zusammen mit einer weiteren Lyrikerin, nämlich Anja Engst, vor wenigen Monaten ein Foto-Lyrik Buch veröffentlicht. Das Buch heißt »Rezyklate Restlöcher« und ist eine breit angelegte fotografisch-literarische Feldforschung im rheinischen Tagebaurevier rund um den Hambacher Forst. Die drei Autorinnen befragen die Wirklichkeitsschichten dieser Landschaft, die ihre Symptome zwischen offenem Horizont, tiefen Löchern, deutscher Normalität und karnevalesker Verkleidung offenlegt – oder aber verbirgt. Dabei versuchen sie, eine unvoreingenommene Haltung mit dem Wissen um die klimatischen und ökologischen Problemlagen zu verbinden und globale Fragestellungen in den konkret regionalen Gegebenheiten zu reflektieren. Fotografie wird die Abbildung der Wirklichkeit zugetraut – doch um welchen Grad von Wirklichkeit handelt es sich dabei? Welchen Imaginationsraum öffnen die Gedichte in der ihnen eigenen Sprache? Wie beeinflusst das eine Medium die Lesart des Anderen? Musik: Sven Lütgen „Marbles“

Mitschnitt DRITTER TEIL Vorlesung des Ethnologen und Anthropologen Fritz Kramer. 2005 gehalten an der HfbK in Hamburg. Die Vorlesung hieß: Figuren des Bösen. Kunst, Kult, Glamour Diese Mitschnitte wurden vor 20 Jahren von Silke Silkeborg mit einem Kasettenrekorder gemacht. Die Qualität der Aufnahme ist bescheiden, Menschen die Kasettenrecorder kennen, wissen außerdem, dass sich einige hektische Sekunden ergeben beim umdrehen oder auswechseln des Bands – diese Teile des Vortrags fehlen darum. Im Verlauf der ersten halben Stunde zieht, grollend und einmal vernehmbar donnernd ein Gewitter auf, sehr passend zum Thema der Erscheinungsformen Gottes und aller seiner Engel und Teufel. Es geht um Zwischenwesen, Hexen, Hexer, das Häßliche, Definitionen des Guten und Bösen, sowie das subversiv Böse. Die Zwischenfragen der Studierenden sind nicht zu verstehen, die Antworten sind in dieser Aufzeichnung aber zum Teil erhalten, so dass der Vortrag vereinzelt zu springen scheint, was aber lediglich an der Beantwortung der Zwischenfragen liegt. Musik: Sven Lütgen „Marbles“ Literatur von Michail Bulgakov, »Der Meister und Margarita« (daraus das fabelhafte Kapitel mit der Flugsalbe)