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Vi er nået til Frankfurt am Main - og herfra har man en perfekt udsigt ud over den finansielle verden. Vi besøger Thomas Broeng Jørgensen, der sidder helt i toppen af Den Europæiske Centralbank. Hvordan ser det hele ud fra 36. etage? Til sidst skyller vi det hele ned med en omgang Frankfurt am Main-specialitet. Næsten. Vært: Ulrik Rosenkvist Schultz. Fast gæst: Sune Aagaard. Medvirkende: Thomas Broeng Jørgensen, generaldirektør for tilsyn med specialiserede og mindre banker i Den Europæiske Centralbank.
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Eine kleine schwarze Beere mit ganz großer Geschichte – zu Gast im Cassissium Wein kennt man aus dem Burgund. Aber wusstest du, dass diese Region auch die Heimat einer kleinen, tiefschwarzen Beere ist, die hier seit über 100 Jahren zu einem der bekanntesten Liköre Frankreichs verarbeitet wird? Wir sind im Cassissium in Nuits-Saint-Georges – und hier dreht sich alles um die schwarze Johannisbeere. Genauer gesagt um die Noirede Bourgogne, die aromatischste und säurereichste Sorte ihrer Art, aus der der berühmte Crème de Cassis entsteht. 400 Gramm Zucker pro Liter, und trotzdem schmeckt man vor allem eines: pure, saftige Frucht. Im Gespräch mit Mélia vom Cassissium erfahren wir, warum die schwarze Johannisbeere überhaupt ins Burgund kam – und das hat tatsächlich mit einer Reblaus-Katastrophe zu tun. Wir lernen den Unterschied zwischen Likör, Sirup und Marc de Bourgogne, entdecken einen Gurkensirup und einen Basilikumsirup, die uns sprachlos machen, und verstehen, warum Schafe hier umweltfreundlicher sind als jede Maschine. Und natürlich wird verkostet: der Supercassis pur, mit Wasser, als Kir – und die Erkenntnis, dass man ihn genauso gut über Eis, zu Fleisch oder als Salatdressing verwenden kann. Ein Besuch, der zeigt: Im Burgund steckt mehr drin als Pinot Noir.
Vi har indtastet Ingelheim i GPS'en i vores autocamper. Her ligger den tyske medicinalgigant Boehringer Ingelheim, hvor vi møder danske Lykke Hinsch Gylvin, der er har titlen af Chief Medical Officer og Head of Global Medicine. Udviklingen af ny medicin er en lang og usikker proces, hvor langt fra alle projekter når hele vejen til patienterne. Samtidig er konkurrencen benhård, reguleringen omfattende, og investeringerne enorme. Hvordan navigerer man i den virkelighed? Hvordan konkurrerer en europæisk medicinalvirksomhed på et globalt marked? Og hvordan står Europa i kapløbet med USA og Kina? Det her er andet afsnit af vores sommerserie. En serie hvor vi tager temperaturen på Europa set med Sorte tal-brillerne på. Hvordan går det med de europæiske virksomheder, konkurrenceevnen og økonomien? Vært: Ulrik Rosenkvist Schultz. Fast gæst: Sune Aagaard. Medvirkende: Lykke Hinsch Gylvin, Chief Medical Officer and Head of Global Medicine hos Boehringer Ingelheim.
Vi er flyttet ud af studiet og ind i en autocamper. Gennem fire afsnit tager vi temperaturen på Europa set gennem Sorte tal-brillerne. Hvordan går det med de europæiske virksomheder, konkurrenceevnen og økonomien? I første afsnit er vi kørt direkte ind i Europas industrielle hjerte i Tyskland. Her har tung industri været en del af økonomiens rygrad i flere hundrede år. Men hvordan går omstillingen til en ny virkelighed? Og hvor meget hoster den tyske industrimotor egentlig? Vi lægger vejen forbi en nedlagt mine og besøger en af Tysklands allerstørste industrivirksomheder. To steder, der på hver sin måde fortæller historien om en industri midt i en historisk transformation. Vært: Ulrik Rosenkvist Schultz. Fast gæst: Sune Aagaard. Medvirkende: Ilse Henne, CEO for tk accelis.
Sommeren står for døren, men verden buldrer videre. Hvad kan få direktøren for Danmarks største pensionsselskab op ad liggestolen? Vi giver dig en 'holde øje med'-guide til ferien. Og apropos ferie, så er det her afsnit af Sorte tal optaget med fødderne i Hollandsk søvand, hvor vi også vender forsvarsindustrien, Sallings føretrøje og Novo Nordisks festivalsommer. Vært: Ulrik Rosenkvist Schultz, Fast gæst: Sune Aagaard. Medvirkende: Ole Krogh Petersen, direktør for PFA.
Kaffee ist eines der meistgenutzten Getränke in Deutschland. Die Kaffeekultur wird immer vielfältiger, aber auch teurer. Teuer wiederum ist relativ, sagt Röstmeister Florian Müller. Er arbeitet im Bremer „Johann Jacobs Haus“ und ich hab ihn besucht. Bremer Kaffeekultur Wer Bremen sagt, muss auch Kaffee sagen. Der Grundstoff Kaffeebohne gehört seit mehr als einem Jahrhundert zu den Erfolgsgeschäften in den Häfen von Bremen und Hamburg. Logisch, wo Rohkaffee angeliefert wurde entstanden auch ganz schnell die Röstereien und so entstand neben der Abwicklung in den Häfen ein völlig neuer Produktionszweig – für Kaffee. In Bremen sind es die Namen Jacobs und Hag, die bis heute im wahrsten Sinn des Worts „in aller Munde“ sind. Bohne aufm Dach – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Johann Jacobs Einstieg geschah 1895. Er öffnete ein Handelsgeschäft für (damals sagte man) Kolonialwaren: Caffee, Thee, Cacao, Chocoladen und Bisquits“. 1907 folgte ein Kaffeerösterei und daraus wurde dann im Lauf von Jahrzehnten das Jacobs Kaffeeimperium (die „Krönung“ und Frau Sommer inklusive). Ein weiteres Beispiel ist der berühmte Kaffee HAG, langjährig das Synonym für koffeinfreien Kaffee. Das Produkt entstand per Zufall und wurde zum weltweiten Erfolg von Kaffeehändler Ludwig Roselius. Ja, das ist der Mann, dem die Stadt auch den Publikumsmagneten Böttcherstraße samt Glockenspiel und Museen zu verdanken hat. Dem Kaffee hat Bremen also jede Menge zu verdanken, auch wenn die Wandlung der internationalen Märkte dazu führten, dass internationale Konzerne das Sagen haben. Im Falle Jacobs ist es der niederländische Multi “Douwe Egberts”. Johann-Jakobs-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Geschichte und doch zwei verschiedene Dinge Das Johann-Jacobs-Haus, wo ich Florian besuche, steht genau an der Stelle, wo einst Johann Jacobs sein erstes Geschäft eröffnete. Das Nachfolgehaus wurde abgerissen und 2020 wurde das neue Johann-Jacons-Haus eröffnet. Es dient der Kaffeekultur, mit einem Café, einer Kaffeeakademie und einer eigenen Kaffee-Produktion mit Namen Rubiac. Florian Müller ist genau dort heute Röstmeister und Chef der Rösterei. Warum man mit dem Jacobs-Konzern nix mehr zu tun hat, trotzdem das Erbe eines Johann Jacobs pflegt, erzählt er mir im Podcast. Talk zwischen Röstung, Kaffeesäcken und Filtern – Foto: Andreas Behr, Johann-Jacobs-Haus Das Erlebnis Johann-Jacobs-Haus Eineinhalb Stunden waren eigentlich für die Erkundung vorgesehen. Als ich ging, waren zweieinhalb Stunden rum. Dabei habe ich nicht das Gefühl, alles erlebt zu haben. Florian hat mir viel Zeit geschenkt (Danke!) und so kann ich im Podcast diverse Inhalte umsetzen. Hier Alles zu erklären würde zu weit führen. Hört am besten einfach zu, was der Röstmeister so alles über die Kaffeeproduktion von heute erzählt. Ich habe gelernt, dass sich auch „Kaffeerösten“ digitalisieren lässt und trotzdem immer jemand bei Maschine und Produkt bleibt. Kaffee ist ein Naturprodukt und reagiert mitunter ganz anders als digital geplant. Im Haus röstet man Spezialitäten. Dabei gibt es selbst entwickelte Mischungen (Blends), aber auch Kaffeebohnen mit ganz unterschiedlicher Herkunft, Sorte und Behandlung der grünen Kaffeebohnen. Kaffee: Kleine Fachsimpelei Florian und “seine” Kaffees – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wir haben über Kaffeekultur geredet, die natürlich unterschiedliche Röstprozesse und -zeit benötigt. Ich durfte zur Kenntnis nehmen, dass eine Profi-Siebträger-Espressomaschine schon mal 20.000 Euro kosten kann. Florian hat mich davon überzeugt, dass der im Lauf der letzten Monate stark gestiegene Kaffeepreis gerade mal so Kosten und Kleingewinn deckt. Der Produktionsprozess ist lang und es sind viele Menschen daran beteiligt, die alle für ihre Arbeit bezahlt werden wollen und müssen. Dazu gehören der Kaffeebauer, seine Mitarbeitenden oder auch der Kaffeeexporteur im Produktionsland. Dann muss der Transport bezahlt werden. Importeur und Kaffeeröster wollen davon leben. Die Röstung kostet Geld, genauso wie eine ansprechende Verpackung und letztlich will ja auch der Einzelhändler seinen Anteil. Ein wünschenswert-fairer Handel mit den Bohnen erhöht den Preis noch einmal. Das “Geschmacks-Spektrum” für Kaffeetester – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ganz nebenbei: Wusstet Ihr eigentlich, dass es auch eine Kaffeesteuer gibt? Immerhin sind das pro Kilo Röstkaffee € 2,19. Das alleine sind schon genügend gute Gründe Florian zu treffen. Meine Zielsetzung: So viel wie möglich über Kaffee-Produktion und Rösten sowie Kaffee-Kulinarik erfahren. Ein bis heute wichtiger Faktor in Bremen. Überprüft gerne im Podcast, ob mir das gelungen ist und ob Ihr was davon hattet. (Geht weiter unten in den Kommentaren!) Kaffeeakademie Dort wartet nicht nur professionelle Ausbildung, sondern es gibt reichlich Seminarangebote für Kaffee-Freunde. Die SCA (Specialty Coffee Association) bildet künftige Kaffeetester (Q-Grader) aus, aber auch Barista-Kurse für die Profis sind im Angebot. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kaffee-Laien kommen auch zu ihrem Recht und dazu gehört nicht nur krönender „Schnick-Schnack“, wie das Herz im Cappuccino-Schaum. So warten neben der Schulung in „Latte Art“, ein Espresso-Kurs, einer für die Sensorik und auch ein Filterkaffeekurs (inzwischen wieder im Trend). Meine Lerneinheit Es geht nicht nur darum, viele dumme oder auch kluge Fragen zu stellen. Ein wenig soll auch ich in die Kaffee-Kunst eingeweiht werden. Wir hatten uns entschlossen, in die Filter-Geheimnisse einzudringen. Dies ist neben den Kaffees auch der richtige Filter, das passende Papier, das beste Wasser und natürlich auch das Geschmacksempfinden. Der Blick hinter die Kulissen ist spannend. Erkenntnis: Filterkaffee ist nicht gleich Filterkaffee. Filterkaffee-Test – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Filtern – Fertig – Los – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Fertig zum Probieren – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Natürlich habe ich nicht nur beim Rösten zuschauen dürfen, sondern bekam auch einen Kaffeeüberblick. Die Exklusivmarke „Rubiac“ versammelt unterschiedlichste Kaffeesorten der ganzen Welt. Es geht nicht nur um Arabica und Robusta, sondern auch um die Herkunft von Kolumbien bis Brasilien, Indien bis Vietnam, Kenia bis Tansania, ganz zu schweigen von erlesenen Kaffees wie dem „Blue Mountain“ aus Jamaica. Ja, wir haben auch über den Katzenkaffee geredet. Florian Müller hält ihn für überflüssig und auch für Tierquälerei. Hört selber. Das Café im Erdgeschoss Ist für alle, die nur eine schnelle Stippvisite machen wollen. Auch hier kann man (im kleinen Rahmen) testen, besondere Kaffees probieren und hier gibt's auch Spezialgetränke (Florian hat dabei gegrinst) wie „Erdbeer-Matcha-Latte“, der ja nun mit Kaffee eigentlich nix am Hut hat. Kaffee in der Sonne: Das JJH-Café – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie auch immer, im Außenbereich des Jacobshofs, sitzt man äußerst nett und unter großen Sonnenschirmen. Er ist genau das Richtige für die Kaffeepause oder was auch immer verzehrt wird. Information Alles übers Johann-Jacobs-Haus Heritage Store und Café Rubiac Kaffee Kaffee – Akademie Architektonisches – Das Balge-Quartier Bremen als Städteziel Weitere Kaffeetipps aus Bremen Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst und dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. Ich bedanke mich für die Zeit und die herausragende Betreuung im Johann-Jacobs-Haus und ganz besonders bei Röstmeister Florian Müller.The post Podcast 322 – Coffee-Vibes: Eine Kaffee-Erfahrung in Bremen first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Renda fixa é realmente o porto seguro do investidor quando o mundo acumula dívidas e os juros seguem altos?André Jakurski, sócio-fundador do Pactual e da JGP, conversa com Thiago Salomão sobre os riscos e as oportunidades de um mundo em transformação.Nesta entrevista, Jakurski explica por que o investidor não deve tentar prever o futuro — e sim aprender a gerir a incerteza. A conversa passa pela dívida dos Estados Unidos, demografia, China, inteligência artificial, juros altos, crédito no Brasil, bolsa, renda fixa e proteção patrimonial.Na visão de André, investir não é acertar o futuro. É sobreviver aos erros, proteger o patrimônio e estar preparado quando uma grande oportunidade aparece.00:00 Intro01:12 Abertura e apresentação de André Jakurski03:46 Geopolítica em 2026: guerra, Irã e Kevin Warsh no Fed07:43 A dívida americana foi de $5 tri para $40 tri: o que isso significa10:55 O problema demográfico global e o envelhecimento do mundo16:29 Bomba de nêutrons: como proteger seu patrimônio no colapso20:12 Bolsa americana: estamos no platô ou ainda tem fôlego?25:10 Inteligência artificial e o otimismo de longo prazo28:00 China: exportando deflação e enfraquecendo o Brasil30:57 Brasil: futuro medíocre, juro extorsivo e dívida crescente37:22 Por que o ajuste só vem depois da crise43:47 O conceito de "ir na jugular": oportunidades raras e decisivas48:20 Humildade, medo e o mindset do trader que dura décadas51:05 A história da Sigma Lithium: um 10-bagger que foi pequeno demais55:42 A história real de como fundou o Pactual com R$600 mil01:04:15 O episódio em que George Soros operou com Jakurski01:09:30 A Telebrás: o trade que mudou a história do mercado brasileiro01:22:45 Sorte vs mérito: o peso real de cada um na sua trajetória01:27:32 Ping-pong: livros, músicas, convidado e a maior gentileza da vidaComente: hoje, o que mais preocupa você na sua carteira — juros altos, dívida pública, inflação, Bolsa ou crédito?
O que faz alguém alcançar um grande objetivo? Talento? Sorte? Ou a capacidade de definir um caminho e permanecer nele?Neste episódio do Carreiras IE, Camila Defaveri recebe Eduardo Defaveri, Delegado de Polícia Civil de Santa Catarina, professor e mentor de carreiras policiais, para uma conversa sobre escolhas, planejamento, liderança e desenvolvimento profissional.Ao longo da entrevista, Eduardo compartilha sua trajetória até a aprovação no concurso para delegado, os aprendizados que o levaram a se tornar um dos pioneiros em mentoria para carreiras policiais e os desafios de liderar equipes em uma das maiores Delegacias de Homicídios de Santa Catarina.Mais do que uma conversa sobre concursos públicos, este episódio traz reflexões sobre autoconhecimento, foco, inteligência emocional e a importância de construir uma carreira alinhada aos próprios objetivos.Neste episódio você vai descobrir:✔ Como o autoconhecimento influencia decisões de carreira;✔ A importância do foco e da estratégia para alcançar grandes objetivos;✔ Por que comparar sua trajetória com a dos outros pode atrasar seu desenvolvimento;✔ Como formar equipes engajadas por meio da escuta e da liderança;✔ O papel da inteligência emocional na gestão de pessoas;✔ Como lidar com problemas sem perder o foco no que realmente importa;✔ O que faz um bom líder dentro e fora das organizações;✔ Os bastidores da carreira de Delegado de Polícia Civil.O Carreiras IE é um dos quadros do Arena IE, podcast da Conexão IE dedicado a explorar trajetórias profissionais, liderança, desenvolvimento humano e inteligência emocional por meio das histórias de pessoas que transformam suas carreiras e suas organizações.▶ Inscreva-se no canal e acompanhe os próximos episódios.Capítulos00:00 Abertura01:20 Quem é Eduardo Defaveri03:15 Como descobrir o caminho profissional09:10 O poder do foco e da estratégia16:40 A criação da mentoria para carreiras policiais27:50 Inteligência emocional, comparação e burnout37:30 Liderança na Polícia Civil49:20 Gestão de pessoas e confiança nas equipes59:40 Planejamento de carreira e visualização de objetivos01:11:30 Os desafios da Delegacia de Homicídios01:22:10 Gestão, estratégia e diferentes perfis na Polícia Civil01:34:20 A importância de planejar o futuro#ArenaIE #CarreirasIE #EduardoDefaveri #CamilaDefaveri #ConexaoIE #InteligenciaEmocional #Liderança #DesenvolvimentoHumano #Carreira #ConcursosPublicos #DelegadoDePolicia #GestãoDePessoas #Autoconhecimento #PlanejamentoDeCarreira #policiacivil
E venne il giorno dei preorder di GTA 6: rivelati nella notte del 25 Giugno i prezzi della versione standard e ultimate del videogioco più atteso dell'anno di casa Rockstar. Entrambe le versioni saranno disponibili in versione digitale e "fisica": quest'ultima tuttavia non presenterà il disco ma un semplice codice per il download del gioco digitale. Qualcuno grida già alla morte del supporto fisico, parliamone in questo speciale.
"Une sorte d'explosion" : un photographe témoigne sur RTL de l'effondrement de la falaise à Biarritz qui se déroule sous ses yeuxHébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Aujourd'hui dans "Esprits Libres", David Abiker reçoit Cécile Cornudet, éditorialiste politique aux Échos, et Jean-François Colosimo, éditeur, philosophe et théologien, pour une discussion passionnante sur les parallèles troublants entre l'œuvre de Marc Bloch, L'Étrange Défaite, et les dysfonctionnements actuels de l'État français.Les invités explorent comment l'ouvrage de Marc Bloch, qui décrit la débâcle de 1940 face à l'invasion nazie, peut être utilisé pour analyser les failles du système bureaucratique et technocratique français d'aujourd'hui. Cécile Cornudet souligne les similitudes frappantes entre les mots employés par Marc Bloch - léthargie, aquabonisme, lenteur - et ceux utilisés pour décrire les dysfonctionnements dans l'affaire récente de la petite Lyhanna. Jean-François Colosimo abonde dans ce sens, expliquant comment la sacralisation de l'État en France a engendré une forme de cléricalisme au sein de la fonction publique, où les fonctionnaires sont devenus des "curés de l'État". Lorsque cet État défaille, c'est toute la France qui vacille, estime-t-il.Les invités s'interrogent ensuite sur la capacité de la classe politique à prendre la mesure du mécontentement grandissant des Français face à ces défaillances. Cécile Cornudet pointe du doigt une volonté de se dédouaner plutôt que d'assumer ses responsabilités, tandis que Jean-François Colosimo souligne l'urgence d'une véritable réforme de l'État pour restaurer la confiance.Au-delà des analyses, l'épisode aborde également des sujets plus légers, comme le débat sur la climatisation, qui semble diviser les sensibilités politiques. Un moment de détente bienvenu dans une discussion passionnante sur les enjeux de la gouvernance en France.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Aujourd'hui, Emmanuel de Villiers, entrepreneur, Charles Consigny, avocat, et Joëlle Dago-Serry, coach de vie, débattent de l'actualité autour d'Alain Marschall et Olivier Truchot.
Der er igen masser at tale om i denne udgave af RumNyt, der i øvrigt er den sidste i forårssæsonen (men vi har en RumSnak Bonus på vej også!). Vi lægger ud med opfølgning om Artemis-missioner, lækager på ISS og lidt andet godt, og så kaster vi os ud i nyhederne. Det skal blandt andet handle om exoplanter rundt om sorte huller, om Mælkevejens bule, og om jetstrømmen fra vores eget sorte hul, Sagittarius A*. Vi dykker dog også ned i mysteriet om signaler der jammer GPS-satellitter over Europa, siger ordentligt farvel til NASAs MAVEN-mission ved Mars, og ser på hvordan solstorme påvirker satellitter i kredsløb om Jorden. Lyt med
QUAL O SEU NÍVEL DE INVESTIDOR? FAÇA O TESTE E DESCUBRA: https://lp.mmakers.com.br/cmm06-m3-club-quiz?xpromo=MI-CMM06-YT-BANNER-X-20260616-BANNERSOBREQUIZINVESTIDOR-MM-XTodo mundo quer falar de sucesso. Mas quase ninguém quer admitir o papel da sorte, do acaso e do medo na própria vida.Neste episódio do Market Makers, Thiago Salomão, Leopoldo Rosa e Matheus Soares recebem novamente Clóvis de Barros para uma conversa sobre dinheiro, sucesso, felicidade, autenticidade, redes sociais, Faria Lima, ignorância, paternidade e o que realmente faz uma vida valer a pena.Clóvis explica por que nem tudo é mérito, por que a sorte pode mudar uma trajetória inteira, por que as pessoas têm tanto medo de dizer o que pensam e como o olhar do outro pode transformar uma vida em performance.A conversa também passa por Sócrates, Espinosa, internet, cancelamento, desejo, reputação, “faria limers”, a história que mudou a carreira de Clóvis e uma reflexão poderosa sobre amor, filhos e paternidade.No episódio de hoje:-O papel da sorte no sucesso-Por que o acaso muda uma vida-Dinheiro, desejo e a ideia de “suficiente”-Autenticidade em tempos de cancelamento-O medo de falar o que se pensa-A ilusão de saber tudo-Sócrates, ignorância e sabedoria-Paternidade, amor e sentido da vida-Filosofia aplicada ao investidorDeixe nos comentários: você acredita mais em mérito, sorte ou acaso?
In dieser Episode von Epic Work Führungskultur Gestalten spricht Sebastian Bluhm über die Bedeutung von innerer Haltung und Leidenschaft in der Führung. Anhand eines radikalen Beispiels aus der Technologiebranche zeigt er, wie Scott Forstel mit einer extremen Auswahlmethode ein Team formte, das Innovation vorantreibt.Feedback & Themenwünsche gerne an podcast@epicwork.de schicken. EpicWork - Führungskultur gestalten / Videopodcast rund um die Themen Führung, Leadership und Unternehmenskultur. Neue Folgen jede Woche! ⸻ Über EpicWorkEpicWork ist die Plattform für bessere Führungskultur im Mittelstand: Führung entwickeln, Kultur messen, HR stärken, in einer Lösung. Made in Germany.Kostenlos starten: www.epicwork.de/business/ Über Sebastian Bluhm & Volker KaufmannSebastian Bluhm ist Unternehmer, Investor und Autor. Als CEO von EpicWork zählt er zu den profiliertesten Experten für Führungskultur im deutschen Mittelstand. Seine über 25 Jahre Erfahrung in Führung und Unternehmertum teilt er als Keynote-Speaker, Autor und Podcast-Host. Seine Überzeugung: Gute Führung ist kein Glück. Starke Kultur ist kein Zufall. Beides lässt sich messbar entwickeln. Zum LinkedIn Profil.
LEIA DEUTERONÔMIO capítulo 28.“Quem vencer, herdará todas as coisas; e Eu Serei Seu Deus, e ele será Meu filho.Mas, quanto aos covardes, e aos incrédulos, e aos abomináveis, e aos homicidas, e aos fornicadores, e aos feiticeiros, e aos idólatras e a todos os mentirosos, a sua parte será no Lago que arde com fogo e enxofre; o que é a segunda morte.” Apocalipse 21:7-8
Avec : Élise Goldfarb, entrepreneure, Juliette Briens, journaliste à l'Incorrect, et Jérôme Lavrilleux, propriétaire de gîtes. - Accompagnée de Charles Magnien et sa bande, Estelle Denis s'invite à la table des français pour traiter des sujets qui font leur quotidien. Société, conso, actualité, débats, coup de gueule, coups de cœurs… En simultané sur RMC Story.
I dag fortsætter vi jagten på søslangerne. Vi folder de gamle søkort ud med deres dramatiske monstre, spørger om tegningerne egentlig var pynt eller advarsler?Mange gamle søkort, især fra renæssancen, er prydet med detaljerede tegninger af havmonstre, såsom søslanger, kæmpeblæksprutter, og mærkelige hybridvæsner som havheste eller havmænd. Det diskuteres stadig, om den slags monstre var kunstneriske udsmykninger eller forsøgpå at illustrere virkelige observationer. Til gengæld er der ingen tvivl om at mange søfolk frygtede vissehavområder. Og ikke kun for risikoen for at løbe ind i dårligtvejr. Vi runder også økonomien bag fænomener som Nessie. For selvom hun og de andre søslanger aldrig er endelig bevist, så er hun i hvert fald set mange, mange gange og tiltrækker turister i tusindvis til Skotland. Og søslanger er der tilsyneladende ikke mangel på.Om denne podcast:Flyveøgler på himlen over Texas. Overlevende dinosaurer i Afrikas sumpe. Sorte pantere i udkanten af europæiske storbyer. Kan det virkelig passe?Hvert år fortæller mennesker om møder med dyr, som ikke burde eksistere - eller som ikke burde befinde sig dér, hvor de bliver set. Kryptozoologi er læren om de skjulte dyr, og i De mystiske dyr dykker Mikala Rosenkilde ned i beretningerne, mysterierne og teorierne bagverdens mest hemmelighedsfulde væsner.Finder du historier om søslanger, Bigfoot og levende dinosaurer fascinerende?Så findes der allerede to bøger i serien I en verden så stor, som udforsker mystiske dyreobservationer fra hele verden – til lands, til vands og i luften.Bøgerne Fra sabelkatte til levende drager og FraLoch Ness til Megalodon findes som trykt bog, e-bog og lydbog på biblioteket, online og hos boghandlere. Flere bind i serien er under udarbejdelse.Vil du støtte podcasten og samtidig få adgang via Podimo, kan du følge De mystiske dyr dér. Det hjælper podcasten og gør det muligt at fortsætte arbejdet med nye afsnit.Følg også De mystiske dyr på Facebook, hvor der løbende deles nye observationer, ældre vidneudsagn og spændende historier fra kryptozoologiens verden.Leder du efter en dansksproget hjemmeside om kryptozoologi, finder du også nyt, artikler og en spændende blogroll på Kongamato. Her samles spændende historier og nyt fra hele verden ét sted. Her finder du også Danmarks eneste kryptozoologiske Blogroll. De mystiske dyr tilrettelægges og produceres af forfatter og podcaster Mikala Rosenkilde.
I denne uge skal vi blandt andet høre om NASAs måneplaner, og ikke mindst hvad et par ikke helt vellykkede raket-afprøvninger betyder for de her planer. Først var det Starship V3, der ikke helt havde held med den planlagte landing, og en uge senere eksploderede Blue Origin's New Glenn-raket i en kæmpe ildkugle under en test. Vi skal også høre om kolossale supernovaeksplosioner, og om nogle meget tidlige sorte huller, der er væsentlig større end de burde være, i forhold til deres galakser. Lyt med
Der letzte wilde Fluss Europas – und gleichzeitig eine der vielfältigsten Weinregionen der Welt. Die Loireerstreckt sich über 800 Kilometer, umfasst mehr als 30 Appellationen und bringt alles hervor, was Wein sein kann: Weißwein, Rotwein, Rosé, Schaumwein, Süßwein. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Reise von West nach Ost – vom Atlantik bis in die Touraine. Sechs Weine, sechs Herkünfte, drei Unterregionen. Ihr erfahrt, warum die Loire weltweit das wichtigste Anbaugebiet für gleich drei Rebsorten ist, was es mit den jahrtausendealten Schieferböden im Anjou auf sich hat – und warum ein Crémant de Loire dem Champagner das Wasser reichen kann, ohne das Budget zu sprengen. Mehr Infos zur Region findet ihr unter: https://www.vinsdeloire.fr/en Weine der Woche Heute ausnahmsweise sechs – je einer für jede besprochene Appellation der Loire, von West nach Ost: Philippe de Valois – Crémant de Loire Brut | Crémant de Loire | 70 % Chenin Blanc, 20 % Chardonnay, 10 % Cabernet Franc | Hergestellt nach der traditionellen Methode mit zweiter Gärung in der Flasche. Frisch, elegant, feine Perlage – perfekt als Aperitif oder zu Fisch und Ziegenkäse. Rivière Bellejour – Sauvignon Blanc 2024 | IGP Val de Loire | 100 % Sauvignon Blanc | Zugänglich, aromatisch, modern – sortenrein ausgebaut wie es an der Loire Tradition ist. Der Klassiker zu Ziegenkäse und Spargel. Loïc Mahé – Sables & Schistes 2022 | AOP Savennières | 100 % Chenin Blanc | Sand und Schiefer – der Name verrät alles über den Boden. Chenin Blanc auf über 530 Millionen Jahre altem Urgestein, nirgendwo sonst bringt die Sorte den Boden besser zum Ausdruck als hier im Anjou. Famille Lieubeau – Muscadet Cru Château Thébaud 2021 | AOP Muscadet Sèvre-et-Maine | 100 % Melon Blanc | Einer der Crus Communaux – länger auf der Feinhefe gereift (Sur Lie), mehr Komplexität und Tiefe als man vom Muscadet erwartet. Der perfekte Begleiter zu Austern und Meeresfrüchten. Grand Royal – Grand Royal Rosé 2023 | Rosé de Loire | Cabernet Franc, Grolleau de Tours | Die Loire ist nach der Provence der zweitgrößte Rosé-Produzent Frankreichs – dieser Wein zeigt warum. Frisch und sommerlich, ideal zu Salaten und leichten Vorspeisen. Domaine Olivier – Saint Nicolas de Bourgueil Cuvée Domaine 2023 | AOP Saint-Nicolas-de-Bourgueil | 100 % Cabernet Franc | Cabernet Franc sortenrein – das ist der große Unterschied zum Bordeaux, wo die Sorte immer im Blend verschwindet. Hier bekommt sie ihre eigene Bühne: rund, samtig, mit dem charakteristischen Duft nach roten Beeren und feinen Kräutern. Weinlexikon: S wie Sur Lie Sur Lie bedeutet wörtlich „auf der Hefe" – der Wein bleibt nach der Gärung auf der Feinhefe liegen, anstatt sofort davon getrennt zu werden. Die Hefe gibt dabei Aromen, Textur und Fülle an den Wein ab und wirkt gleichzeitig als natürlicher Oxidationsschutz. Besonders typisch ist das beim Muscadet: Die Weine reifen oft den ganzen Winter über auf der Hefe und werden erst im Frühling abgefüllt. Auf dem Etikett steht dann „Muscadet Sur Lie" – und das bedeutet: frisch, lebendig, mit schöner Textur und manchmal einem ganz leichten Prickeln auf der Zunge. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
Roberta Martinelli conversa com Lenine sobre criação, caminhos e escolhas.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Mens sidste uge indikerede en snarlig aftale mellem USA og Iran, har weekenden snarere rykket situationen i den forkerte retning. Det får mandag morgen olieprisen til igen at krybe opad. Millionærklubben tjekker stemningen, hopper i oliemarkedet og debatterer, hvile scenarier der kan udspille sig herfra med aktieanalytiker Lars Persson, aktiestrateg Michelle Nørgaard og råvareanalytiker Ole Hansen i studiet. Vært: Bodil Johanne GantzelSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Aujourd'hui, Laura Warton Martinez, sophrologue, Joëlle Dago-Serry, coach de vie, et Charles Consigny, avocat, débattent de l'actualité autour d'Alain Marschall et Olivier Truchot.
El 22 de mayo de 2003, Gal Costa, acompañada únicamente por Luiz Meira, dio un concierto solo de voz y guitarra en el teatro Castro Alves de Salvador de Bahía su ciudad natal. Publicado ahora en disco, 'Gal Costa ao vivo no teatro Castro Alves', la recordamos cantando canciones de Caetano Veloso, Gilberto Gil, Jards Macalé, Djavan, Roberto Carlos o Ary Barroso como 'Coraçãozinho', 'Minha voz, minha vida', 'Eu vim da Bahia', Chega de saudade', 'Azul', 'Olha', 'Mulher eu sei', 'Camisa amarela', 'Vapor barato', 'London London', 'Tigresa', 'Sorte', 'Força estranha', 'É luxo só' o 'Aquarela do Brasil'.Escuchar audio
durée : 00:50:05 - Les Nuits de France Culture - par : Albane Penaranda - Durant la Première Guerre mondiale des petits Parisiens sont recueillis dans un village. C'est l'histoire de "La Maison des bois", la série tournée par Maurice Pialat en 1969. À l'occasion de sa rediffusion en 1980, le cinéaste Maurice Pialat évoque ce tournage dans "Le cinéma des cinéastes". - réalisation : Mathias Le Gargasson, Antoine Dhulster, Rafik Zénine, Vincent Abouchar, Emily Vallat, Hassane M'Béchour, INA Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Didi Braguinha, André Rumjanek e Googlebee continuam a série sobre jogos de corrida automotiva mergulhando em títulos que tentam transformar velocidade, tensão e estratégia em experiências intensas de mesa. Nesta segunda parte, a conversa explora como diferentes jogos representam curvas, ultrapassagens, gerenciamento de recursos e o equilíbrio entre sorte e habilidade, discutindo desde propostas mais acessíveis até simuladores mais pesados inspirados na Fórmula 1.O episódio passa por jogos como Formula D e Race Formula 90, analisando como cada sistema traduz a sensação de uma corrida real através de mecânicas de desgaste, disputa de posição e tomada de decisão sob pressão. Entre histórias de mesa e reflexões sobre design, Didi e André também debatem o quanto um jogo de corrida precisa ser caótico, estratégico ou punitivo para capturar a adrenalina das pistas.Para saber mais sobre este episódio e os jogos mencionados: Jogos de Corrida de Carro nos Tabuleiros Parte 2: Simulação e SorteSe você ainda não conhece ou faz parte, fale conosco no nosso Fabuloso Discord.E para as redes sociais: Fabuloso Podcast no InstagramFabuloso Podcast no YouTubeFabuloso Podcast no TikTokPara comprar camisa do Fabuloso (e outras):Deselegante
Roberta Martinelli conversa com Lenine sobre criação, caminhos e escolhas.See omnystudio.com/listener for privacy information.
I ugens Radio Information ser vi nærmere på Novo Nordisks mytiske rivalisering med medicinalgiganten Eli Lilly, den hullede jura i det ydre rum, hvor private aktører udnytter manglen på lovgivning, og en stjernefattig Cannes-festival, hvor Hollywood har valgt at blive hjemme. --- Endnu et kapitel i den 100 år lange og »mytiske rivalisering« mellem Novo Nordisk og amerikanske Eli Lilly bliver skrevet lige nu. De to medicinalgiganter producerer medicin til de samme sygdomme, men har historisk haft forskellige værdier og forskellig risikovillighed. Hvor Novo Nordisk længe holdt fast i de »hvide kitler« og en lægefaglig tilgang til fedme som en sygdom, har Eli Lilly ageret som offensive købmænd med fokus på hurtig markedsføring og direkte onlinesalg. Men det seneste år har tvunget Novo ud af deres forsigtige konservatisme. Efter store kursfald og leveringsproblemer har de skiftet ledelsen ud og indtaget en markant mere aggressiv stil med Super Bowl-reklamer, der promoverer slankepiller som et livsstilsprodukt. Kristian Villesen fortæller hele historien om de rivaliserende medicinalgiganters mytiske fejde. I vores serie om den internationale retsorden forlader vi i denne uge jorden til fordel for det ydre rum, hvor både juraen og rumskrottet flyder. Vi ser på, hvordan private aktører som Elon Musk udnytter den hullede lovgivning i rummet, og hvad dét betyder for menneskehedens fælles arv. Journalist William Sass er med i studiet. Og så skal det handle og kunst og kommers. For i næste uge skydes den 79. udgave af Cannes filmfestivalen i gang, men i år bliver det uden de helt store amerikanske film og filmstjerner. Festivalen har valgt at prioritere de smallere kunstfilm – og Hollywood har valgt at blive hjemme. Men er dét mest et problem for Cannes eller for Hollywood? Og hvad siger armlægningen om filmbranchens aktuelle situation? Jeg spørger filmredaktør Christian Monggaard, der i år deltager på festivalen for 26. gang.
Aujourd'hui, Flora Ghebali, entrepreneure dans la transition écologique, Emmanuel de Villiers, chef d'entreprise, et Charles Consigny, avocat, débattent de l'actualité autour d'Olivier Truchot.
Aujourd'hui, Bruno Poncet, cheminot, Sandrine Pégand, avocate, et Jean-Loup Bonnamy, professeur de philosophie, débattent de l'actualité autour d'Olivier Truchot.
À l'occasion de la 29e Réunion internationale des directeurs nationaux de l'action antimines et des conseillers des Nations Unies à Genève, ONU Info Genève a rencontré Jean-Pierre Lacroix, Secrétaire général adjoint des Nations Unies aux opérations de paix.Dans cet entretien, il revient sur les attaques récentes contre les Casques bleus et la nécessité de lutter contre l'impunité.Il évoque également l'avenir de la FINUL au Liban et les conditions d'une stabilisation durable, ainsi que l'appui de la MONUSCO aux efforts diplomatiques et à un éventuel cessez-le-feu dans l'est de la République démocratique du Congo (RDC).Enfin, le chef des opérations de paix parle de l'évolution du maintien de la paix face aux nouvelles menaces (drones, désinformation, criminalité), et les défis du multilatéralisme dans un contexte international de plus en plus polarisé.
No dia 25 de fevereiro de 2026, o Laboratório de Estudos Avançados em Jornalismo (Labjor) teve a honra de receber a visita do jornalista e autor do podcast narrativo Vida de Jornalista, Rodrigo Alves, que ministrou uma oficina de podcast para os alunos da pós-graduação. Nesse episódio, você vai ouvir uma conversa que tivemos com o Rodrigo, antes da oficina, em que ele falou sobre a sua trajetória no jornalismo e a dedicação exclusiva na produção jornalística em áudio; sobre os processos de produção de podcasts; sobre as oficinas que ele vem ministrando online e presencialmente em cursos de Jornalismo pelo país e o futuro do gênero na produção jornalística. A entrevista foi comandada por dois integrantes da nossa equipe, a Lívia Mendes e o Marcos Ferreira. A conversa foi muito instigante para quem se interessa ou deseja saber mais sobre a produção de podcasts e a carreira jornalística. [áudio Rodrigo Alves] Livia: Esse aí é o Rodrigo Alves, jornalista, apresentador e roteirista de podcasts narrativos, como o Vida de Jornalista. Você talvez já tenha ouvido a voz dele no episódio #202 aqui do Oxigênio ou em algum dos podcasts que ele apresenta. Em fevereiro, a gente teve o prazer de conhecer o Rodrigo pessoalmente, já que ele esteve aqui no Labjor pra ministrar uma oficina de podcast pros alunos da pós-graduação. Marcos: Neste episódio, você vai ouvir uma conversa que tivemos com o Rodrigo, antes da oficina. Ele falou sobre a sua trajetória no jornalismo e a dedicação exclusiva a produtos em áudio; sobre os processos de produção de podcasts; sobre as oficinas que ele vem ministrando online e presencialmente em cursos de Jornalismo pelo país e sobre o futuro do gênero na produção jornalística. Livia: A entrevista foi conduzida por mim, Lívia Mendes, Marcos: e por mim, Marcos Ferreira. A conversa foi muito instigante pra quem já conhece e pra quem deseja saber mais sobre a produção de podcasts e a carreira jornalística. Então, continua com a gente e vem ouvir nosso bate-papo com o Rodrigo Alves. [Vinheta Oxigênio][música] Marcos: Bom, vou apresentar um pouco do Rodrigo. Como a gente já falou, ele é jornalista e autor do podcast narrativo Vida de Jornalista, que conta histórias e bastidores da profissão. É coordenador e roteirista dos podcasts Tramas Coloniais, Rio Memórias, Senado 200, Como Cobrir, e muitos outros. Editor da série No Rastro da Notícia, do podcast Jornalismo Sem Trégua, da Abraji. Desde 2021, ele se dedica exclusivamente à produção de jornalismo em áudio e a oferecer Oficinas de Podcasts. Antes de tudo isso, ele também foi comentarista de basquete no SporTV, repórter e editor em veículos como Globo Esporte e Jornal do Brasil. Cobriu desde eleições a Olimpíadas, até o Rock in Rio, e a gente vai falar um pouco sobre tudo isso com ele. Ah, também não podemos deixar de dizer que ele é fã de punk rock e torcedor do Fluminense. [música] Lívia: Eu queria destacar que ele participou de uma das nossas parcerias comemorativas de dez anos do podcast, lá no episódio #202, quem não ouviu pode procurar, que foi entrevista com a Sonia Bridi, um perfil lindíssimo, que ele comandou junto com a nossa coordenadora Simone Pallone. E, bom, a gente queria começar perguntando pro Rodrigo sobre a sua trajetória no áudio. A sua trajetória no jornalismo já é bastante sólida, né? Engraçado que várias pessoas, quando a gente compartilhou no Instagram que você viria aqui, visitar a gente no Labjor, lembraram de você como comentarista de basquete e disseram que adoraram. Além das coberturas de esporte, né? Como você conta lá na história do famigerado 7 a 1, Brasil e Alemanha, no segundo episódio do novo projeto, mas em que momento o áudio deixou de ser um projeto paralelo e se tornou uma dedicação exclusiva? Rodrigo: Ah, gente, primeiro obrigado pelo convite. Eu amo o Oxigênio, mas agora é diferente porque eu tô aqui presencialmente pra gente gravar. Então, foi um prazer fazer esse projeto em parceria, né, do episódio da Sônia Bridi, mas a gente fez no Rio de Janeiro e agora eu tô tendo a oportunidade de estar aqui pela primeira vez, conhecendo e tô amando. Então, poxa, obrigado demais. Eu gosto muito do Oxigênio que já tá nessa estrada aí há tanto tempo e acho que é super essencial. Então, obrigado demais. Rodrigo: E o áudio, assim, virou uma paixão desde não desde o início, né, quando eu comecei no jornalismo, porque eu trabalhei primeiro com o jornal impresso durante 8 anos e depois fui trabalhar na internet, trabalhei no site de esporte da Globo durante muito tempo. E aí no fim dessa trajetória na Globo eu trabalhei, como você falou, como comentarista de basquete. E isso é meio surreal mesmo porque de vez em quando alguém lembra assim, me vê assim,fala. Porque a televisão é impressionante, né? Tem um, mesmo sendo uma TV fechada, né? Eu trabalhei no SporTV, mas tem essa coisa meio, sei lá, um fascínio, né? Que eu acho super esquisito. Mas, enfim, é, foi super legal, foi uma experiência muito legal. E, e aí quando eu tava trabalhando como comentarista, eu já tava fazendo podcast. Então, o Vida de Jornalista, que é o meu primeiro projeto autoral em áudio, eu lancei em 2018. E nessa época eu ainda trabalhava no esporte da Globo, não era nem comentarista ainda, ainda tava trabalhando no site. Mas o áudio já era uma coisa que tava me fascinando, sabe? Eu queria começar a fazer jornalismo em áudio, mas era uma coisa ainda paralela com o meu trabalho. E eu fazia o Dois Pontos, que era um podcast de basquete também na Globo, que saiu 2 meses antes do Vida de Jornalista, quase ao mesmo tempo, que eu fazia com Rafael Roque, meu grande amigo que ainda trabalha lá. E aí ficava essa coisa meio paralela. E eu sempre ficava alimentando isso. Será que um dia vale a pena eu me dedicar só a isso, né? Sair do emprego, mas assim, é um emprego, né? Era um emprego na Globo, então tem toda aquela coisa de estabilidade, um salário, plano de saúde, você fica pensando essas coisas, mas o áudio estava muito e na época da pandemia eu tomei essa decisão de sair do emprego, ali na virada de 2020 para 2021, para me dedicar só à produção de áudio, não só ao Vida de Jornalista, mas fazer podcasts jornalísticos, narrativos. Então abri uma produtora, a Escuta Aqui e aí fui pegando assim um ou outro projeto que eu acreditava muito, que eu achava muito legal. E eu fiz o Rio Memórias, que é um podcast que eu fiz durante cinco temporadas e eu coordenava a produção e fazia os roteiros, não sou eu que apresento, é a Gabriela Montoni, historiadora. E fui fazendo outros, o Tramas Coloniais, enfim, foram aparecendo outros projetos. E em paralelo eu mantinha o Vida de Jornalista, como meu projeto pessoal, e agora em 2026 o Onde eu tava quando aquilo aconteceu, que é um projeto mais pessoal ainda, de histórias minhas pessoais e jeito de contar histórias, narrativa. Então, essa paixão pelo áudio, ela é antiga, mas eu passei a me dedicar mais a ela ali nessa virada de 2020 para 2021. Marcos: É, eu acho que uma próxima pergunta seria, então, para você comentar um pouquinho como foi essa transição pra você de sair de um espaço normalmente escrito, do jornalismo, para um em áudio. O que que muda na narrativa? Imagino que talvez o que você comentou agora de você poder contar uma coisa que é mais pessoal. Rodrigo: Eu acho que tem muito a ver com isso. Acho que podcast narrativo permite isso de você se colocar um pouco mais nas histórias, sabe? O jornalismo, às vezes, ele pede um rigor um pouco maior de, enfim, eu nem acho que o jornalismo necessariamente você tem que se afastar do assunto, acho que tem uma coisa de subjetividade que é interessante também e queajuda a gente a contar as histórias, mas, no podcast, você tem uma relação que eu acho que é mais um a um, sabe? É você e quem tá ouvindo. Eu, pelo menos, quando eu faço os roteiros, quando eu gravo as locuções, eu imagino que tem uma pessoa do outro lado me ouvindo e não falar assim para um público, sabe? Eu sei que tem um público ali, mas a narrativa é direta pra uma pessoa. Então, acho que ajuda você a pensar e se colocar um pouco mais, acho que cria uma interação ali melhor com a pessoa. Rodrigo: O que mudou pra mim foi talvez o jeito de escrever. Porque eu acho muito engraçado, às vezes as pessoas falam assim, você tem saudade de escrever? E na real, assim, eu nunca escrevi tanto na vida como eu escrevo hoje. Eu escrevo roteiros, podcasts são roteiros enormes e é texto, né? O Onde eu tava quando aquilo aconteceu é um exercício de roteiro pra parecer improvisado, mas eu tô lendo cada vírgula, assim, cada palavra, cada coisinha, então é tudo escrito, é tudo um trabalho de texto, que eu já tinha desde o início, né, como você falou, de trabalhar com o jornal impresso, no próprio site da Globo, trabalhava muito com texto também. Mas é um pouco diferente, sabe? Eu acho que o podcast dá um pouco mais de liberdade que no jornalismo tradicional você até consegue de vez em quando fazer, principalmente nesses projetos autorais, né? Porque aí não tem um chefe assim para falar: “Rodrigo, faz assim, faz assado”. Eu vou fazendo do meu jeito e a minha resposta é na minha cabeça mesmo. Isso tem um lado ruim, que é você não poder virar pro lado e falar: “Pô, dá uma olhada aqui no texto que eu fiz, vê o que que você acha, né? Dá uma olhada”. Quem vai ouvir é o público quando sair, né? Eu faço tudo sozinho. Mas, também tem um lado bom que é uma liberdade criativa que acho que não tem preço. Então, acho que nesse caso é isso. Mas, eu escrevo muito e gosto muito de escrever. Eu amo texto. Acho que são textos com características diferentes, mas que me dão o mesmo prazer, sabe? Marcos: Sim, sim, com certeza. Imagino que o saber também produzir um texto, um roteiro muito bom, seja um primeiro passo essencial pra você realmente ter um podcast legal. Rodrigo: É, claro que assim, a produção de podcast passa por várias etapas. Então, sei lá, às vezes a pessoa pode não ser do texto, mas vai fazer a locução ou vai fazer uma entrevista, vai fazer produção, vai editar. Tem várias etapas ali que eu acho que são importantes. A que eu mais gosto é o texto, é o roteiro, é o que me dá mais prazer de fazer, é o que me deixa mais, sei lá, mergulhado ali na coisa, sabe? É uma hora em que você pega a sua apuração ou a sua entrevista ou o que quer que seja que você fez e agora eu vou fazer o roteiro. Então, como que eu vou contar essa história que eu já tenho aqui. Como é que eu vou embalar? Como é que vai ser a embalagem dela pra entregar para quem vai ouvir? E aí eu posso fazer do jeito que eu achar melhor. Então é um momento de botar a criatividade pra jogo ali. Então, pra mim funciona muito bem. É o momento que eu mais gosto de fazer. Mas, não é o único, claro, né? No caso do Vida, do Onde eu tava eu faço todas as etapas. Então, também gosto de editar, de entrevistar, mas a hora de sentar o bumbum na cadeira ali para escrever o texto é uma hora que eu gosto muito assim. Lívia: E eu acho impressionante que os roteiros que você escreve ficam muito na linguagem falada, né? Isso acho que é a maior dificuldade. A gente aqui do Oxigênio, que trabalha também com podcast roteirizado, né? Essa dificuldade em fazer com que o roteiro seja palatável ali na linguagem. Você teria alguma dica? Rodrigo: É, tem uma dificuldade mesmo assim, eu acho que isso é prática, eu levei um tempo assim para conseguir ficar mais confortável nisso, sabe? Porque quando você pega um roteiro que eu faço de podcast narrativo, ele como texto escrito, ele não faz sentido assim. Se você publicar como uma reportagem, né? Ou sei lá, uma newsletter, ele não vai fazer muito sentido, ele tem que ter uma adaptação, porque ele é feito para funcionar na voz, para funcionar falado. E, aí assim, tem alguns truques, né, que a gente vai aprendendo. Por exemplo, eu faço muito o truque de escrever falando. Então eu tô escrevendo e tô falando a frase em voz alta, do que eu tô escrevendo, para ver se aquilo vai soar bem e ah, não soa bem, então eu volto no texto, dou uma mexida e dou uma ajeitada ali. Então, isso é uma coisa. E algumas coisas, no jornalismo que a gente tem muito cuidado, como regra gramatical, né, de escrever tudo na linguagem corretinha. No áudio, a gente pode abandonar um pouco isso, sabe? Então, até o jeito de falar as palavras, né? No áudio, quando a gente tá conversando, tipo, como a gente tá aqui agora, a gente não fala “para fazer”, a gente fala “pra fazer”, né? Eu não falo “eu estou aqui no Labjor”, falo “eu tô aqui, eu tava aqui”. Então, tudo isso você pode transferir pro texto, né, e deixar o seu texto desse jeito mais falado, assim, mais conversado. E uma coisa que eu acho que funciona bem também para o texto ficar com essa cara de falado, é você ter uma liberdade pra bagunçar o roteiro no sentido de marcar coisas. Então, por exemplo, bota uma palavra grifada quando você quer dar mais ênfase, quebra a linha, bota os parágrafos separados para você dar uma parada e dar uma respirada. Então, você pode mexer o texto de roteiro de podcast ou de qualquer roteiro não é um território sagrado, sabe? Que tem que ficar ali pra depois você botar num quadro, na parede. Não, ele é pra funcionar pra voz. Então, ele tem que ficar confortável pra quem vai ler e quem vai fazer a locução. Rodrigo: Acontece muito também de eu escrever pra outras pessoas, né? Tipo, o Rio Memórias, o Tramas Coloniais são podcasts que não sou eu que apresento. E eu faço o roteiro, então, eu tenho que escrever para uma outra pessoa gravar. E aí é mais difícil ainda, porque você tem que pegar o jeito da outra pessoa falar. E aí como é que você faz isso? Isso tem que ter uma prática ali, né? Até você entender como é que aquele texto vai caber na voz daquela pessoa. Não é simples, mas é um trabalho que eu acho muito gostoso de fazer, de tentar chegar nesse nível. E o Onde eu tava quando aquilo aconteceu é o projeto em que eu mais estiquei essa corda até hoje, cada roteiro, o primeiro episódio, por exemplo, o roteiro teve 10 versões, exatamente 10 versões. Eu escrevia e depois voltava nele, deixava mais falado, mais falado, mais falado, mais falado. Aí eu fui gravar, aí gravei o primeiro, editei, montei com a música e tal, joguei fora. Achei que não ficou falado o suficiente, conversado o suficiente. Aí ele teve três versões até ir para o ar do episódio inteiro. Então, eu vou puxando mesmo para ficar como se eu tivesse de fato contando uma história pra alguém, como eu estou conversando aqui com vocês. Aqui eu não tô lendo nada, né? A gente tá trocando uma ideia. Eu quero que esse projeto seja assim. E o maior elogio é quando alguém vem falar: “Nossa, mas é escrito, nem parece que você tá lendo”. E aí eu amo quando alguém fala isso, porque a ideia é exatamente essa. Lívia: É, isso que você falou do texto sacralizado, né? Eu que venho da área acadêmica, foi a minha maior dificuldade, assim, né? Porque você fica ali presa, de você quebrar parágrafo e deixar as palavras enfatizadas, né? Então tem essa diferença. Rodrigo: Dá um medinho de ficar mexendo no texto, né? Vou bagunçar esse texto todo, mas é isso, pode bagunçar, não tem problema. Marcos: Eu acho que isso é uma questão até para o podcast Oxigênio, porque em grande parte ele também é feito por cientistas da academia, que não tiveram tantas experiências. Então para a gente isso é riquíssimo. Rodrigo: Mas é um exercício, né? A gente vai pegando com o tempo e vai, enfim, ajustando coisas e, também, assim, cada um tem o seu estilo, sabe? Acho que tem podcasts até jornalísticos, narrativos, que tem uma pegada um pouco mais formal e que tem uma fala um pouco mais jornalística, que não é necessariamente cem por cento conversada e que funciona bem também. Então, acho que tem espaço pra todo mundo. Os que eu faço vão mais para essa linha da conversa, mas tem podcasts, você pega, por exemplo, um Projeto Humanos, né, que é um podcast muito conhecido, muito famoso, de muita audiência, do Ivan Misanzuki. Ele fala todos os “s”, todas as “vírgulas”, todas as “palavras”, tudo bonitinho, tudo ali muito formal e funciona, é um sucesso absoluto, né? Então, não tem muito certo e errado, é o estilo que você quer implementar ali, né? [música][áudio Perfis de bolso – Antonieta de Barros] Lívia: E agora falando sobre a produção mesmo, né? Queria saber como que vem a ideia da pauta, se é a partir dos personagens. Você já falou das suas experiências pessoais. Porque, pensando no Vida, né? Que é a forma carinhosa que você chama o Vida de jornalista, O Vida tem vários tipos de episódios. Tem os perfis, que foi um dos que a gente produziu junto, o da Sonia Bridi, tem os mais direcionados ao fazer jornalístico, teve a série Escolha que o ouvinte poderia escolher os caminhos que queria seguir. Como que você começa as ideias da pauta? Rodrigo: É, o Vida tem essa coisa também, como é um projeto meu pessoal e que sou eu que decido as coisas ali, não tem uma chefia para me guiar, não tem uma pauta para eu seguir. Eu também tenho essa liberdade de ir testando formatos, né? Então, acho que essa é a coisa que mais me fascina no jornalismo em áudio, é poder fazer formatos diferentes. Então, o Vida ele começa lá em 2018 com uma temporada de, sei lá, cinquenta e poucos episódios, de temas diversos, falando com jornalistas e sobre temas do jornalismo, mas depois eu começo a fazer temporadas temáticas. Então, tem séries que são específicas sobre alguma coisa, como algumas que você citou aí. E isso é bom porque eu não enjoo de fazer, sabe? Assim, cada série é uma coisa completamente diferente. Então, a série de perfis é completamente diferente da série Escolha, que é uma série interativa, que é uma outra linguagem, que não tem nada a ver com a série de perfis. E aí depois eu volto para fazer perfil e depois eu volto para fazer o episódio, que é discutindo algum tema do jornalismo. O Vida é muito sobre bastidores de jornalismo. Então, foco muito nisso também. E aí dá pra fazer de maneiras diferentes. Eu acho que isso é o que vai me fascinando. Então, é assim, quando eu termino uma temporada, eu já tenho lá o meu documento, lá no computador, que eu já vou jogando as ideias pra a próxima. E essas ideias envolvem não só temas e pessoas, mas envolve formatos também. Então, como que eu vou contar tal história? [áudio série Escolha] Rodrigo: A série Escolha, a ideia surgiu primeiro do formato pra depois pensar no tema. Geralmente, o certo é a gente pensar primeiro no tema, né, que a gente quer fazer e depois como que eu vou contar. No caso, a série Escolha, assim, eu queria fazer um podcast interativo, porque não tinha no Brasil, não tinha nem lá fora desse jeito assim jornalístico. E aí depois eu pensei, como que eu posso fazer dentro do Vida de Jornalista uma coisa interativa? Aí que eu fui pensar no tema, das escolhas éticas, das escolhas de carreira que a gente tem que fazer e acabei moldando ali. Esse foi um caso raro em que o formato veio antes, mas geralmente caminham juntos ali, sabe? De pensar quais vão ser os temas. Aí, claro que eu tenho que ter uma visão também de o que que tá rolando no jornalismo, né, quais são os temas mais necessários nesse momento. Então, essa última temporada tem um episódio sobre inteligência artificial, enfim, tem uma série de coisas ali que são meio urgentes da pauta factual, mas dá para escapar bastante dela também, né? Então, acho que no fim das contas fica mais gostoso de fazer, eu acho, desse jeito. Marcos: Sim. Ah, eu tenho uma pergunta um pouquinho derivada do que você acabou de comentar da produção do podcast Escolhas. Eu sei que vocês gravaram todos os episódios, que são mais de 20 episódios, né? E que provavelmente demorou um tempo bem grande e foram publicados ao mesmo tempo para que as pessoas pudessem fazer esse percurso. Como que você enxerga a funcionalidade desse tipo de podcast? Porque eu pessoalmente adorei, eu acho que é uma coisa incrível. Pensando até na comunicação, quando a gente estuda as propostas de comunicação pública da ciência, por exemplo, a gente tenta valorizar uma comunicação que seja participativa, democrática e não só de cima pra baixo, que acha que o ouvinte não sabe nada, enfim, que o que ele pensa não importa. Então acho que é um exemplo super interessante, mas aí eu fico pensando se você acha que funcionou, se você faria de novo esse modelo de produção de podcast. Como que foi, assim, essa experiência de produzir o Escolhas? Rodrigo: É, foi um risco, né? Porque as plataformas de podcast não tem essa função interativa, né? Então, assim, para quem não ouviu, o Escolha é uma série que tem vinte e cinco episódios publicados de uma vez, você escuta o primeiro e quando chega no fim do primeiro você tem uma pergunta e você tem que responder. Dependendo da sua resposta, você vai para o episódio 2 ou para o 3. Quando chega no fim do 2 ou do 3, você vai para o 4 ou para o 5 e por aí vai, né? O ouvinte é que vai definindo o caminho que ele vai seguir. No fim das contas, são 25 episódios no ar, mas a história, ela consome nove episódios. Então, o caminho até o fim, a pessoa passa por nove episódios. Quais são esses nove? Aí vai depender da pessoa, né? De quem vai escolhendo ali. Então, o Spotify, o YouTube, as plataformas em que a gente ouve podcast, a Apple, não tem essa função de você apertar um botão e ir para um episódio ou outro. Então, eu sei que eu tô dando um trabalhinho pra quem tá ouvindo, sabe? Quando chega no fim do episódio, a própria pessoa tem que ir lá e dar um play no episódio seguinte. Tem que ir lá no feed. Então, eu sei que eu tô exigindo um pouco do ouvinte, de quem tá ali escutando. Isso foi uma coisa que eu pensei bastante pra fazer, mas OK, já que é o jeito de fazer, vamos fazer dessa maneira. Acho que é colocar o ouvinte na cadeira de protagonista, sabe? De tentar fazer com que a história siga desse jeito. Foi uma primeira experiência, eu acho que assim, o Vida não é um podcast de grande audiência, né? Comparando aí com os grandes podcasts, ele tá muito longe disso. Ele é muito de um nicho do jornalismo. Essa série, ela não foi uma série de grande audiência, mas as respostas foram assim muito entusiasmadas, sabe? De quem ouviu e quem gostou do formato. E a gente quer fazer uma segunda temporada. Eu e a Flávia, né? A Flávia Santos que apresenta comigo, que é uma jornalista de Petrolina, de Pernambuco. A gente já está conversando sobre uma segunda temporada. Só que isso dá um trabalho que, assim, são 25 episódios, além dos episódios tem o roteiro, tem que criar um mapa da história, pra onde vai cada episódio. Então, é muito complicado de fazer e como tudo no Vida de Jornalista, eu fiz sem patrocínio, sem financiamento, sem nada, né? O Vida é feito no amor e no amor de alguns ouvintes também porque tem ouvintes assinantes, mas são poucos também, enfim, não dá pra, por exemplo, remunerar a Flávia, eu parto do princípio de que todo o trabalho de jornalismo tem que ser remunerado. Então, a Flávia, a gente até fala isso na série, né? A Flávia falou: “Não, não precisa me pagar”. Eu falei: “Precisa pagar, ué. É um trabalho, você tá apresentando uma série”. E aí eu tive que fazer isso assim meio do meu bolso, sabe? Porque não tinha um patrocínio ali. Então, o que eu gostaria era de conseguir um financiamento para uma segunda temporada mais robusta. E aí eu não quero vinte e cinco episódios, aí eu quero, tipo, cem episódios no feed, com uma história que realmente seja uma coisa toda intrincada, que você vai pulando de um pro outro e uma história mais longa, mas vamos ver, vamos ver se vai dar pra fazer. Não sei se em 2026 vai dar, mas quem sabe aí pra 2027. Eu ia gostar muito de fazer mais uma temporada dessa série. Marcos: Nossa, eu ia gostar também. Rodrigo: Então, quem tá ouvindo aí, ó, quem quiser patrocinar o Vida de Jornalista, vamos nessa. Lívia: É, eu fiquei lembrando, quem tem mais idade, tem aquela edição Vagalume, que tinha os livros assim, né, que você escolhia a página. Rodrigo: É, a inspiração foi meio essa. E é engraçado porque a Flávia é muito mais jovem que eu, né? E aí a gente tem referências muito diferentes. Então, a referência da Flávia é a série da Netflix, que é interativa e tal. A minha são os livrinhos de RPG antigos, que você ia pra página. A gente tem inclusive muitos embates geracionais durante a série. A gente se divertiu muito fazendo, porque as referências dela eu não pego, as minhas referências ela não pega e a gente ficava nesse embate ali o tempo inteiro. Foi engraçado também nesse sentido. [música] Lívia: E você falou sobre o financiamento, né? O modelo de financiamento de podcasts e de jornalismo em áudio tem modificado, a partir de assinaturas, apoio institucional. Eu vi que você tem utilizado essa coisa de somarplataformas, como o Substack, a Newsletter, o Apoia-se. Você podia falar um pouco pra gente quais são essas alternativas? Rodrigo: É, eu acho que pra quem faz podcast ou quem faz jornalismo independente, né, de forma geral, ou você dá sorte de conseguir uma cartada ali de um financiamento. Sorte que eu digo, obviamente ela vem de um esforço também de você tentar aquilo ali e conseguir, né? E saber os lugares certos pra procurar, um edital, um patrocínio de alguém. Mas, no geral, eu acho que geralmente funciona você jogar uma rede pra ver o que que vem. Então, é você abrir o leque e tentar esse financiamento de algumas formas diferentes, pra ver o que vai funcionar. Então, financiamento coletivo de ouvintes é uma coisa que muitos podcasts fazem e pra alguns funciona muito bem. Você pega um podcast como Rádio Escafandro, por exemplo, que é um dos melhores do país e o Tomás Chiaverini, ele hoje vive de financiamento dos ouvintes. Ele só tem esse financiamento, ele só tem esse emprego, ele não trabalha em outras coisas, ele consegue se dedicar só pra Rádio Escafandro, pra fazer da melhor forma ali os episódios e ele é realmente bancado, não só ele, mas ele contrata pessoas, enfim, só com o financiamento dos ouvintes. Então, eu acho que não precisa ser um fenômeno tipo a Déia Freitas do Não Inviabilize, que, aí assim, ela saiu do nada, um podcast totalmente independente e ela construiu quase um império. Hoje ela tá com muitos financiamentos, muitas marcas. Eu acho que é o maior fenômeno dos podcasts de contação de história, mas é um exemplo muito lá no alto, né? Então, você fala: “Pô, não vou conseguir o que a Déa conseguiu”. Mas às vezes dá para conseguir o que o Tomás conseguiu que não é a mesma coisa, mas ele já tá se financiando muito bem. E aí é isso, é você ficar de olho nos editais. Às vezes abre um edital, você escreve ali pra fazer uma temporada, né? E você não vai ter aquele financiamento pra sempre. Então, você tem Instituto Serapilheira, né? Tem um monte de podcasts, ligados aqui a Campinas, enfim, que passam também pelo Serrapilheira, desde o 37 graus, enfim, outros podcasts que são muito legais e que passam por esses editais, que vão abrindo ali, e você vai conseguindo. É muito chato de fazer, você ficar procurando coisas o tempo inteiro ali pra escrever, escrever em edital, não é uma coisa muito agradável, eu pelo menos não acho, mas é necessário, né? Você tem que tentar se remunerar, porque dá trabalho, exige tempo, exige custo, de fazer mesmo. Então acho que como tudo no jornalismo, acho que é necessário, é o mal necessário para a gente tentar se remunerar. Marcos: Voltando no tema de pensar um pouco na estrutura da produção dos podcasts, é a questão de quais são as etapas da produção completa de um podcast, e como as novas ferramentas que a gente tem disponíveis hoje, como as que são usam inteligência artificial, ah como elas têm impactado isso, se você tem utilizado ou não, o que que você pensa sobre?Rodrigo: É, eu acho que assim, se eu tivesse que resumir as etapas de produção de um podcast narrativo, você tem um planejamento, que quando você vai estudar ali qual vai ser a sua pauta, qual vai ser o tema, o formato, quem é o seu ouvinte, né? Aí você parte pra produção, que aí você vai atrás do material que você vai ter. Você vai gravar entrevista, você vai pra rua captar, enfim, dependendo de qual for o seu formato. A partir dali você tem a etapa de roteiro, que é como você vai pegar esse material e transformar aquilo numa história. Aí você tem uma gravação de locução, né, que geralmente também é bem comum em podcast narrativo, você tem uma narração e por fim uma parte de edição, que é você pegar tudo isso, botar no programa lá de edição. A gente, enquanto a gente tá gravando, a gente tá vendo aqui na nossa frente um programa de edição. É você pegar aquilo ali, juntar as partes, brincar de Lego, né, juntando as pecinhas ali e transformar aquilo de fato num conteúdo de áudio. É, falando assim, bem rápido, parece que não dá trabalho nenhum, mas dá muito trabalho e eu acho que a gente tem que ficar muito ligado em ferramentas que tão aparecendo, não só de inteligência artificial, mas de tudo. É, eu já tenho usado algumas coisas de IA e, assim, o que eu uso de IA é, basicamente, o Chat GPT, pra me ajudar a organizar a informação de pesquisa. Então, eu jogo pesquisa lá e peço para transformar em tópicos, sabe, esse tipo de coisa. Não uso o Chat GPT pra ajudar na escrita, nem nada desse tipo, mas pra ajudar na pesquisa eu uso, pra ajudar na formatação da pesquisa que eu já fiz, né? E tem uma ferramenta do próprio site da Adobe, a gente estava conversando aqui antes, que eu uso o software da Adobe, o Premiere pra fazer as edições e tem o de áudio também, que é o Audition, mas, a Adobe tem um site, Adobe Podcast, que você entra lá, que é tipo um estudiozinho, né, de podcast, que é gratuito. Você tem que ter uma conta, mas é uma conta gratuita e tem uma parte de melhorar o áudio que é inacreditável, assim, inacreditável. Mudou o meu jeito de trabalhar, porque antes eu ficava muito mais preocupado em como eu ia captar uma entrevista, por exemplo. Aí eu ficava usando aquelas ferramentas que gravam o som físico, mas aí às vezes pra pessoa é um pouco mais complicado. Eu não queria usar um Zoom, Google Meet, né, pra captar, que aí não fica naquela qualidade perfeita. Hoje eu gravo tudo no Zoom. Porque eu sei que depois é só jogar nesse site, que ele vai dar um filtro ali, parece que a pessoa tá dentro de um estúdio. É inacreditável, assim. É muito impressionante. É, inclusive, nas oficinas que eu faço, eu tô aqui porque eu também vou fazer uma oficina, né? Eu vou mostrar algumas coisas que esse site faz. Porque, sei lá, ele tira o barulho do vento. O vento até outro dia era o maior inimigo do áudio, bateu o vento, esquece. Aí estragou o teu áudio. Hoje até o vento você consegue resolver. Então, o que eu tô falando assim, pelo amor de Deus, gente, o que eu tô dizendo não é pra ninguém não cuidar da hora da gravação. Tem que cuidar da hora da gravação. Quanto mais você cuidar, menos dor de cabeça você vai ter na pós, na edição. Mas, se tem umacoisinha pra resolver ali, essas ferramentas ajudam. Então, como é que a gente vai abrir mão disso? A gente pode usar isso, vai poupar tempo, vai facilitar, vai aumentar a qualidade. Então, acho que tudo isso funciona bem. A gente tem que ficar bem ligado mesmo nessas ferramentas. Com todos os cuidados éticos que elas exigem, né, de inteligência artificial hoje, você consegue clonar uma voz e fazer um podcast. Não é o que eu faço, mas dá pra fazer. Então, tem que ter todas as implicações éticas aí pra gente também não se atropelar, né? Lívia: Sim. É, e eu venho da área de humanas, né? O pessoal tem um preconceito enorme com a tecnologia, eu sempre indico o episódio “Tem um robô me ajudando”, ficou muito legal, do Vida. [áudio – episódio “Tem um robô me ajudando”] Rodrigo: E eu e o Léo a gente conversa muito sobre tudo de jornalismo e tal. E uma das coisas que a gente conversava muito era sobre IA, de ficar testando coisas, até onde a gente pode ir, qual é o limite, o que que dá pra ajudar, o que não. Aí eu falei: “Pô, vamos fazer um episódio a gente levantando essas perguntas. Então, esse episódio, ele vai se construindo durante o episódio. A gente começa cheio de dúvidas e termina cheio de dúvidas também, mas a gente vai encontrando algumas respostas ali. A gente não é especialista em inteligência artificial nem nada, esses são só dois curiosos ali pra explorar o que que está acontecendo, né? Lívia: É, eu acho que a gente tem que explorar e aí você falou, com a ética, mas explorar porque são as ferramentas que a gente tem hoje em dia. Rodrigo: E esse episódio daqui a seis meses tem que fazer outro, porque as coisas vão mudando muito, né? Muito rápido. [música] Lívia: Acho que agora já caminhando pro final, a gente queria falar um pouco sobre a oficina que o Rodrigo veio aqui pra dar oficina pra gente, aqui no Labjor. Então, a gente queria saber o que que te motivou a criar essas oficinas de podcast. Eu sei que você tem feito bastante. E qual é o público que te procura hoje pra formação? Estudantes, jornalistas que já tem carreira ou comunicadores independentes? Rodrigo: É, quando eu tomei essa decisão de sair do meu trabalho na Globo, né? Ali no fim de 2020, pra me dedicar a isso, é claro que eu fiquei pensando em coisas assim, como é que eu vou me remunerar, como é que eu vou conseguir me manter e tal. E aí algumas pessoas já me falavam isso, né? “Pô, você podia dar aula de podcast, você tá fazendo e tal”. E eu nunca pensei muito nessa ideia, sabe? Porque assim, eu não sou professor, né? Eu sou jornalista, mas o Vida de jornalista acabou me dando uma condição de fazer todas as etapas. Então, eu faço tudo, planejamento, as entrevistas, o roteiro, a locução, a edição. E aí com o tempo, na prática, eu acabei, não sendo um especialista em tudo, mas entendendo como é que funciona. Então, me deu um certo conhecimento que eu queria compartilhar. E aí, a partir de 2021, comecei a fazer, finzinho de 2020, comecei a fazer a oficina de podcast narrativo em áudio, que é uma oficina online e que eu já fiz vinte e poucas turmas e já passaram uns 800 alunos pela oficina. É muita gente e gente de todos os estados do Brasil. Acho que essa é a vantagem de fazer online também, né? Você consegue chegar em muita gente e tem esse curso que é o curso que passa por todas as etapas, que é a oficina de narrativa em áudio e eu fui fazendo algumas outras específicas. Então, tem uma que é focada só em roteiro, outra que é focada só em entrevista e esse ano eu tô querendo fazer umas novas, eu tô querendo fazer uma que, eu vou jogar aqui para perguntar o que que vocês acham, que como eu trabalho sozinho, eu não tenho pra quem perguntar as coisas. Então, eu vou encontrando as pessoas e vou perguntando. Eu queria fazer uma oficina, vocês acham que funcionaria, de react de podcast, de botar cinco encontros pra gente ouvir episódios e destrinchar o que que tem naquele episódio, como é que é o roteiro, como é que é a entrevista, como é que foi feita a produção, é uma das minhas ideias pra esse ano e ir fazendo outras, de locução, enfim, eu acho que tem uma demanda ainda de gente querendo aprender a fazer e tem muita gente fazendo, né, o que eu acho ótimo, mas a oficina é o que me deixa mais assim, eu fico muito feliz de fazer, eu adoro fazer. Eu não queria no início e eu me arrependo de ter tido essa dúvida, porque hoje eu amo fazer, é uma das minhas principais fontes de renda hoje. Então, eu tô sempre abrindo turma nova. Então, já fazendo a propaganda aqui, quem quiser entra lá em oficinadepodcasts.com e lá tá sempre explicadinho quais são as turmas que vão abrir, enfim. É uma coisa que eu gosto muito de fazer. Agora é online essa oficina, o que eu acho ótimo, como eu falei, porque dá para todo mundo fazer do Brasil. Agora, quando eu estou fazendo uma presencial, que é o que vai acontecer aqui, o que quando vocês estiverem ouvindo já terá acontecido, mas é muito legal, né? Porque aí você está junto com as pessoas ali, entendeu? Trocando ideia na hora, é muito diferente. Então, eu adoro fazer oficina presencial também. Marcos: Sim, eu espero que venha aí a oficina de react de podcast. Rodrigo: Você acha que vai dar certo? Lívia: Eu acho que super funciona. Na disciplina, eu estava conversando antes da gente começar aqui com o Rodrigo, né? Que eu cursei uma disciplina de podcast aqui no IFCH, na Unicamp, e a gente fazia muito isso, de ouvir podcasts e pensar diferentes formatos. Rodrigo: É uma engenharia reversa, né, que chama isso. Na oficina de roteiro, tem uma das aulas que é assim, a gente ouve um episódio com a turma, a turma escolhe um episódio e a gente vai destrinchando o roteiro ali, mas aí é só sobre roteiro. Eu queria ampliar pra fazer, sei lá, cinco encontros, a gente ouvindo cinco episódios diferentes que a própria turma vai escolher, né? Então, às vezes é episódio que eu nem conheço, não sei. E acho que é sempre um aprendizado, eu gosto muito de ouvir coisas dos outros, só que quando você começa a fazer muito, você fica com esse vício, né? De sempre ouvir, mas pensando: “Pô, mas por que que essa música entrou aqui? Por que que ele abriu desse jeito? Por que que ela fez aquela pergunta? Por que, entendeu? E é legal, né? Mas é um pouco angustiante também. Às vezes eu gostaria de ouvir podcast assim tranquilo, sabe? Sem pensar em nada, mas é difícil. Marcos: E você comentou agora há pouco que tem várias pessoas hoje em dia produzindo podcast. Você acha que ainda tem espaço pra novos produtores, novas propostas? Você enxerga que vai ter um crescimento? Como que você avalia, assim, o futuro dessa área? Rodrigo: É difícil prever o futuro nisso, né, porque muda muito rápido. E eu acho que tem uma produção muito extensa desde os últimos anos, quando explodiu essa onda dos podcasts. Eu acho que o mercado já mudou muito nesse período. Então, por exemplo, os podcasts em vídeo meio que tomaram de assalto o mercado, né? Hoje, se você sair na rua aqui e perguntar, pegar qualquer pessoa: “Que que é podcast?”. A pessoa provavelmente vai responder: “Ah, é uma conversa em vídeo no YouTube, duas pessoas ali num estúdio conversando e tal”. Então, tem gente que acha que é só isso, que nem sabe que tem só em áudio, sabe? Eu, sinceramente, eu desisti dessa briga aí já. De se podcast em vídeo é podcast. Pra mim, não interessa. Cada um faz o seu, não tem problema nenhum. É aquele famoso “tem até amigos que são”. Então, assim, não tem problema, eu gosto de vários e beleza, não quero mais brigar. Mas, o que eu quero é tentar que as pessoas saibam o que eu faço, sabe? Conseguir explicar o que eu faço. Porque se eu só falo assim: “Ah, Lívia, vai escutar lá o meu podcast”. Você pode achar que é uma conversa sobre algum tema, né? Que é legal pra caramba, mas no meu caso não é isso, é uma outra coisa. Então, explicar é cada vez mais difícil, mas eu sempre acho que tem espaço pra quem quer fazer em todos os formatos. Quem tem uma coisa boa pra fazer, eu vou dar um exemplo aqui. Eu vim pra Campinas e no voo eu escutei um podcast novo que acabou de sair, que se chama Discípulos, que é do Mateus Marcolino, que é inclusive produtor da Rádio Escafandro. Que é sobre evangélico no esporte, porque que tantas pessoas no esporte seguem O Evangelho e falam muito de Deus e tal. Eu achei super legal o primeiro episódio que ele lançou e já tô ansioso pra ouvir os próximos. Um podcast tranquilo de ouvir, uma narração boa, uma investigação legal, entrevistas boas, sabe? Você sente que tem uma qualidade ali. É um podcast da Rádio Guarda-Chuva também, que é o grupo onde o Vida de Jornalista também tá, né? Que é um grupo de podcasts jornalísticos. E, então, assim, acabou de sair esse podcast e eu adorei. E beleza, acho que é isso, tem espaço pra quem quer fazer coisa nova. Eu acho que na universidade tem muita gente fazendo coisa muito boa, muito boa. Vira e mexe, eu pego um podcast assim de TCC que alguém manda: “Ah, você pode ouvir”. E eu vou ouvir, eu fico: caramba, assim, sabe? Coisas bem feitas, tecnicamente inclusive, não só na ideia. As ideias são geralmente muito boas, mas até tecnicamente assim muito bom. Então é isso. Eu acho que o mercado ele, claro vai ter a bolha, vai aumentar, vai diminuir, né? Isso é normal, as idas e vindas do mercado são normais, mas sempre tem espaço, eu acho pra quem quer produzir coisa boa em qualquer formato. [música] Lívia: Essa foi a nossa conversa com o Rodrigo. Eu espero que todo mundo tenha gostado e aprendido muito sobre a produção de podcasts narrativos e o formato de jornalismo em áudio. Mas, antes de terminar, a gente pediu pro Rodrigo dar alguns conselhos úteis pra quem está começando a trabalhar nessa área. Vamos ouvir quais foram os conselhos do Rodrigo. Rodrigo: Olha, eu acho que o primeiro conselho é fazer, porque às vezes a gente fica planejando muito. Olha eu aqui indo contra o planejamento, não é isso não. Eu acho que o planejamento é muito importante. Mas, às vezes a gente fica pensando muito em vez de começar a botar a mão na massa e é importante fazer, né? Hoje a gente tem ferramenta gratuita pra fazer. Você não precisa fazer investimento, comprar microfones. Dá pra começar com muito pouco. Então, colocar na praça pra você mesmo saber se tá legal, se não tá, acho que é importante. E, uma coisa que eu acho fundamental, que é uma dica talvez um pouco óbvia, né? Que é ouvir. Pra quem quer fazer podcast, assim, você tem que ouvir podcast e não necessariamente de assuntos que você gosta. Às vezes você vai ouvir um podcast só porque alguém comentou: “Você ouviu esse podcast aqui sobre esse tema? É legal”. Pô, mas eu não gosto muito desse tema. Mas vai lá, dá uma escutadinha, dez minutinhos. Não precisa ouvir o episódio inteiro. né? Ouve lá para ver como é que a pessoa faz. E ouvir com esse ouvido mais cuidadoso, de tentar prestar atenção no que que tá sendo feito ali e se você pode pegar referências, enfim. E pra tudo, né? Para como é que faz o roteiro, pra como é que é a fala da pessoa, como é que é a locução, se tá bem editado. Como é que é o uso da música? Como é que esse podcast aí tá usando música? Tá legal? Gostei? Ficou muito longo? No meu vai ser diferente. Pensar essas coisas, sabe? Então, fazer esse exercício de escuta, eu acho que é muito legal e botar a mão na massa e ir embora. Acho que tem muita coisa boa pra fazer. Não é ficar com esse medo de que no começo vai ser ruim. É, vai ser ruim. Vai ser ruim. Eu olho lá pros primeiros episódios do Vida de Jornalista, meu Deus do céu. Eu gostaria de tirar todos do ar. Eu não tiro porque eu amo as pessoas que estão lá, mas tecnicamente eu acho muito ruim. E é isso, gente. É isso. Depois a gente vai melhorando aos pouquinhos. Assim como daqui a cinco anos eu vou olhar pros episódios de hoje e talvez eu ache ruim também, sabe? Pô, faria diferente. Então, é normal, às vezes a gente fica muito inseguro. E por fim, um conselho que eu acho que vale pro jornalismo no geral, que é a gente não se cobrar tanto, sabe? Acho que a gente às vezes fica achando que a gente tem que trabalhar no nível máximo e fazer tudo perfeito e que tem que dar certo sempre e não vai dar certo sempre, vai ser frustrante de vez em quando e às vezes a gente vai ter que dar uma pisada no freio. Ó, vou dar uma parada aqui. Ah, mas eu tenho podcast, então tenho que produzir um episódio por semana. Calma, assim, se não der, dá uma freada de leve assim, dá uma respirada e daqui a pouco volta, porque a gente é meio que treinado a se cobrar demais. E aí a saúde mental vai pro espaço, aí a gente não cuida da gente. Então, é ir botar a mão na massa, mas devagar. Vamos ali com calma, que a coisa vai saindo, vai ser legal. Lívia: Legal. Bom, a gente queria agradecer imensamente a presença do Rodrigo aqui com a gente. Foi muito bom. Marcos: Foi uma aula particular. Super especial que a gente teve essa oportunidade de estar com o Rodrigo hoje. Rodrigo: Adorei, obrigado demais, gente, e parabéns pelo programa. Lívia: Obrigada, você. Marcos: Obrigado. [música] Lívia: Esse episódio foi gravado e editado por mim, Lívia Mendes e pelo Marcos Ferreira. A edição final foi feita pelo Daniel Rangel. A trilha sonora é da Biblioteca de Áudio do Youtube e a vinheta do Oxigênio foi produzida pelo Elias Mendez. O Oxigênio conta com apoio da Secretaria Executiva de Comunicação da Unicamp. Você encontra a gente no site oxigenio.comciencia.br, no Instagram e no Facebook, basta procurar por Oxigênio Podcast.Lívia: Pra quem chegou até aqui, tomara que você tenha curtido ouvir nossa conversa com o Rodrigo Alves! Agora você pode ir lá na sua plataforma de áudio preferida e procurar pelos novos episódios dos programas Vida de Jornalista e Onde eu tava quando aquilo aconteceu. Deixa também um comentário pra gente, contando o que achou. Vamos adorar te ver por lá! Até mais e nos encontramos no próximo episódio. [vinheta de encerramento]
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Chico Soares é autor-roteirista que iniciou sua carreira em 1993 na TV Globo, onde escreveu novelas como Lado a Lado (Emmy Internacional 2013), Babilônia e Rock Story, além de séries, humorísticos e programas infantis. Em 2023–2024, integrou a equipe do remake de Pai Herói para a HBO Max. No cinema, assinou roteiros como Até que a Sorte nos Separe 2 e Os Caras de Pau … Continue lendo "Primeiro Tratamento – Chico Soares – # 369 (UPDATE)"
Affirmationen funktionieren. Auch dann, wenn gerade alles zusammenbricht. Aber nur, wenn du weißt wie. In dieser Folge spreche ich über drei persönliche Rückschläge, die mich fast gleichzeitig getroffen haben – und darüber, was mich trotzdem aufrecht gehalten hat. Affirmationen. Aber nicht die leere, aufgesetzte Sorte. Sondern die, die wirklich ankommen. Die eine Brücke bauen – statt einen Quantensprung zu verlangen. Ich erkläre, warum Affirmationen so oft falsch angewendet werden – und warum sie dann nicht funktionieren können. Und was du stattdessen brauchst, damit sie wirklich wirken. Danach nehme ich dich mit durch eine geführte Affirmations-Session – Sätze, die dich halten, wenn gerade alles wackelt. Sätze, die du wirklich glauben kannst. Die ankommen. Die etwas in dir verschieben. Zur Vorbestellung meines Buches: https://amzn.eu/d/0darvMTo
Nas últimas décadas, a história pública consolidou-se como um campo que busca ampliar os modos de produção e circulação do conhecimento histórico para além da academia, aproximando historiadores de diferentes públicos por meio de museus, mídias digitais, audiovisual, ensino e outras formas de divulgação. Ao colocar em questão quem produz história, para quem ela é feita e com quais objetivos, a história pública tensiona fronteiras entre pesquisa, ensino e comunicação, ao mesmo tempo em que enfrenta desafios relacionados à linguagem, à responsabilidade social e às disputas de memória no espaço público. Em um contexto marcado pela circulação massiva de informações, pela politização do passado e pela presença crescente de narrativas históricas fora do ambiente universitário, o campo ganha ainda mais relevância e complexidade. Convidamos Daniel Gomes de Carvalho e Bruno Leal Pastor de Carvalho para discutir o que é história pública, seus principais desafios e possibilidades, e como esse campo tem transformado as formas de pensar, produzir e divulgar o conhecimento histórico na contemporaneidade.O LIVRO DESCRITO NO EPISÓDIO AINDA NÃO ESTÁ DISPONÍVEL. QUANDO ESTIVER, O LINK SERÁ COLOCADO AQUIInstagram: @iclesrodriguesPIX: leituraobrigahistoria@gmail.comAdquira o curso História: da pesquisa à escrita por apenas R$ 49,90 CLICANDO AQUIAdquira o curso A Operação Historiográfica para Michel de Certeau por apenas R$ 24,90 CLICANDO AQUIAdquira o curso O ofício do historiador para Marc Bloch por apenas R$ 29,90 CLICANDO AQUIColabore com nosso trabalho em apoia.se/obrigahistoriaCalor atípico? Sorte de quem tem INSIDER! O cupom HISTORIAFM dá 10% de desconto para cliente recorrente e 15% pra cliente novo. Acesse o site pelo link https://creators.insiderstore.com.br/HISTORIAFM e aproveite! #insiderstore
Sonderfolge! Und zwar eine von der Sorte, bei der wir euch vorher bewusst nicht alles auf den Tisch legen. Im Mystery-Cast widmen wir uns diesmal einem Stoff außerhalb des direkten Star-Trek-Kosmos – einem, der uns neugierig gemacht, überrascht und ziemlich schnell in genau die Art von Gespräch gezogen hat, bei der man irgendwann merkt: Okay, darüber müssen wir dringend aufnehmen. Was wir hier NICHT tun: den Titel des besprochenen Films groß aufs Dach schreiben, die komplette Prämisse vorher ausbuchstabieren, euch schon in der Beschreibung sagen, worauf das Ganze hinausläuft. Was wir stattdessen tun: die Folge genau da öffnen, wo Mystery-Folgen Spaß machen – bei der Erwartung, der Stimmung, dem vorsichtigen Antasten und der Frage, was gute Science-Fiction eigentlich mit uns macht, wenn sie nicht bloß Spektakel sein will. Warum haben wir genau diesen Stoff ausgewählt? Wieso eignet er sich so gut für ein Sonderformat? Ist das eher Kopfkino, Gefühlskino oder der seltene Fall, dass beides gleichzeitig funktioniert? Und warum wollten wir danach sofort darüber reden? Wenn ihr Lust habt auf eine Folge mit echtem Überraschungsmoment, seid ihr hier richtig. #DiscoveryPanel #MysteryCast #ScienceFiction #SciFiFilm #FilmPodcast #Podcast #Sonderfolge #Kinofilm #Weltraumfilm #MysteryPodcast
Der Öl-Preis ist seit Beginn des Iran-Kriegs in aller Munde. Einen einzigen Öl-Preis gibt es jedoch nicht. Die wichtigsten Preise sind die von Brent und WTI. Der Preis von Brent sei stärker gestiegen, weil es bei dieser Sorte eine physische Mangellage gebe, so Rohstoffexpertin Cornelia Meyer. SMI +0,8%.
Cette semaine, c'est moi qui passe de l'autre côté du micro. J'ai laissé Marie reprendre les commandes de l'interview, le temps d'un épisode, pour lui raconter un de mes grands voyages en famille : un mois à travers les Balkans.Une région encore méconnue, souvent un peu floue dans les esprits, mais qui réserve des surprises à chaque étape. De l'Albanie au Kosovo, en passant par le Monténégro, la Bosnie et la Macédoine du Nord, ce voyage nous a emmenés entre lacs immenses, montagnes, capitales vibrantes, villages reculés, agrotourismes, randonnées et nuits chez l'habitant.Au fil de la conversation, je vous raconte comment j'ai imaginé ce parcours, pourquoi j'avais envie de revenir dans cette partie de l'Europe, comment nous avons traversé plusieurs pays en voiture avec les enfants, et tout ce qu'il faut avoir en tête avant de se lancer. On parle itinéraire, frontières, routes parfois sportives, hébergements simples mais incroyables, budget, spécialités locales, coins trop touristiques… et de tous ces détails très concrets qui changent vraiment un voyage.C'est aussi un épisode sur ce que les Balkans ont de plus beau quand on prend le temps de s'y attarder : des paysages grandioses, une hospitalité folle, des villes qui débordent d'énergie, des spots encore préservés, des baignades dans des lacs transparents, des nuits dans des bergeries albanaises et de vrais coups de cœur, à commencer par le Kosovo.Un épisode pour découvrir cette région autrement, mieux comprendre ce qui la rend si singulière, et peut-être vous donner envie, à votre tour, d'aller explorer ces pays encore hors des radars.Un podcast produit et réalisé par Sakti Productions & Beau Voyage
Mais um conteúdo no ar! Fred Figueiroa e Cássio Zirpoli analisam a mais nova parceria entre Náutico e Esportes da Sorte, em contrato histórico no futebol Pernambucano. Valores, contrato, história no estado e muito mais! Na edição, Gabriel Costa. Ouça agora ou quando quiser!
O cenário global começa a abrir uma janela rara para mercados emergentes. Mas aproveitar essa oportunidade depende de mais do que vento externo favorável. Neste episódio do Stock Pickers, Lucas Collazo recebe Bruno Bak, head da mesa Artax da Itaú Asset, para discutir o que pode mudar no fluxo global de capital nos próximos anos. A conversa passa pelo questionamento crescente sobre o papel do dólar no sistema financeiro internacional, pelos temores da IA “roubando” empregos mundo afora, pelos movimentos da economia americana e como essas mudanças podem impactar diretamente países como o Brasil – ainda mais em ano de eleição. Se o ambiente externo pode ajudar, o recado do episódio é claro: para transformar oportunidade em crescimento, o Brasil também precisa de competência — e, como diz o próprio Bak, um pouco de sorte na vida.
Com Joana Azevedo e Diogo Beja
El 17 de septiembre de 2022, unas semanas antes de dejarnos inesperadamente, Gal Costa dio el último concierto de su vida en el Festival Coala celebrado en São Paulo. El disco 'As varias pontas de uma estrela', recién publicado, recoge esa actuación de la inolvidable cantante brasileña con canciones como 'Fe cega faca amolada', 'Hotel das estrelas', 'Divino maravilhoso', 'Dom de iludir', 'Quando você olha pra mim', 'Palavras no corpo', 'Nunca mais (Lately)', 'Paula e Bebeto', 'Desafinado', 'A história de Lily Braun', 'Açaí', 'Lua de mel', 'Sorte', 'Tigresa' -a dúo con Rubel- y 'Negro amor (It´s all over now baby blue)' -dúo con Tim Bernardes-.Escuchar audio
Rune Ingemann er kommet med i en rigtig hyggeligt mandeklub hvor man spiller Warhammer. Derfor har han og ejendomsmægleren Johnny Conti, som også er medlem af Warhammer klubben, et ønske om at få et klublokale i multi- og kulturhuset Stjernen. Det sorte hul er måske et bud. Bo Baust pitcher programmer til den spøjse, meget adrætte men også spændende journalist Kristian Henriksen. Imens smutter direktør Klavs Bundgaard og programchef Allan Sindberg til København for at deltage i et pressemøde hos Pluto TV. Et pressemøde hvor ikke bare 2 nye sæsoner af Den Gule Sofa bliver offentligtgjort - også nyheden om r8Dio TV fortæller Klavs til de fremmødte medier. Sikke spændende det hele er! Ugens Episode er lavet i samarbejde og smuk synergering med Pluto TV, FANT, Team Coloquick r8Dio, Andel Energi samt Mykonos Turistcenter.Bliv medlem: https://r8dio.dk/bliv-medlem/See omnystudio.com/listener for privacy information.