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Die Migros hat ein Vitaminwasser aus seinem Sortiment genommen, weil ein Influencer, der sonst auf der Strasse vor der Kamera schlecht Popsongs singt, auf seinem Zweitkanal rechtsextreme Parolen skandiert. Blick-online ist natürlich sofort zur Stelle und fragt: „Sollen sich Influencer politisch äussern oder nicht?“ Wir leben in der lustigsten und traurigsten aller Realitäten: Kennst du XY? Nein, wer ist das? HEY DER HAT 5,5 MIO FOLLOWER AUF TIKTOK. Und ist jetzt ein Getränk in meiner Migros. Ausserdem geht‘s um Nazi-Kampf-Clubs im Aerobic Dress, Investments im männlichen Intimbereich und um die Kommentarspaltenfrage: „Warum müssen alle in Zürich wohnen!?“ Nun, weil nicht alle das Glück haben, in Dietikon geboren zu sein!Mumford & Kaiser - hier könnte Ihre Werbung stehen.
Der Tag zwischen Ems und Hase | Nachrichten aus Niedersachsen
Job Messe in Osnabrück für Menschen mit Behinderung Polizei rätselt über Salzsäure auf Strasse in Spelle
Am Wochenende wurde ein Politiker, der für für die SVP für den Zürcher Gemeinderat kandidiert auf der Strasse tätlich angegriffen. Auch die SP verurteilt Gewalt im Wahlkampf. Weitere Themen: · Trubel bei der Polizei und eine Sauna sorgen für Gesprächsstoff im Bülacher Stadtparlament · Flughafen Zürich wurde erneut als bester Flughafen Europas ausgezeichnet · Gewerkschaft streitet mit der Stadt Schaffhausen über die Nachtdienste der Angestellten im Kinder- und Jugendheim · Psychologische Hilfe für Ukrainerinnen
Richy Hafner ist mit seiner Familie nach Wellington ausgewandert in Neuseelands Filmhochburg, wo Filme wie «Herr der Ringe» und «Avatar» entstanden. Jetzt will der Filmemacher aus Horgen (ZH) dort Fuss fassen. Richy Hafner ist Filmemacher, Storyteller und Regisseur. Der 51-Jährige hat letzten Oktober mit seiner Familie den Zürichsee gegen die windige Hauptstadt Neuseelands getauscht. Wellington gilt als Zentrum der neuseeländischen Filmindustrie. Die spektakuläre Natur dient als Kulisse für Grossproduktionen wie «Herr der Ringe» und in den Filmstudios entstehen Blockbuster wie «Avatar». Regisseur James Cameron liess sich sogar einbürgern und ist jetzt ein Neuseeländer. Genau hier im kreativen Schmelztiegel der Hauptstadt will Richy als Filmemacher Fuss fassen und seine neue Chance nutzen: «Die Filmindustrie ist hier viel offener und neugieriger für Ideen.» Haus am Meer Richy und Carly Hafner leben mit ihren beiden Kindern Riley und Jonah in Eastbourne, einem kleinen Vorort in der Bucht von Wellington. Ihr Haus liegt am Ende der Strasse, wo der Leuchtturm steht und nur paar Gehminuten vom Strand entfernt: «Hier ist es ruhig. Es gibt einen Metzger, einen Supermarkt und ein Café», sagt Richy. Mit der Fähre kann man gemütlich nach Wellington City, auf die Seite von Downtown fahren. Richy Hafner hat einen 25-jährigen Sohn aus erster Ehe. Iain plant bereits, ihnen nach Neuseeland zu folgen.
Der starke Schneefall und zahlreiche Lawinen führen zu Behinderungen im Schienen- und Strassenverkehr. Wer sich in höheren Lagen aufhält, soll laut der Walliser Kantonspolizei möglichst zu Hause bleiben. Weiter in der Sendung: · Im Wallis wurden zahlreiche Lawinen mit einer Sprengung ausgelöst. · Wahlen Kanton Bern: Evi Allemann (SP und Daniel Bichsel (SVP) im Gespräch
Ein Aargauer Bäcker machte einen sogenannten Staatshaftungsanspruch gegen die Eidgenossenschaft geltend und forderte rund 75'000 Franken. Dies, weil er im Streit mit einem ehemaligen Mitarbeiter liegt. Doch vor dem Bundesgericht blitzte der Bäcker ab. Weiter in der Sendung: · Blaufahrer knallt mitten in der Nacht in Reklametafel: Er lässt sein Auto stehen und läuft nach Hause. · Autofahrer prallt in massives Geländer und flieht: Weil sein Auto Flüssigkeit verliert, malt er ein Spur zu sich auf die Strasse.
In einer improvisierten Praxis in der St. Galler Gassenküche behandelt ein Tierarzt neuerdings die Vierbeiner von Menschen, welche auf der Strasse leben, kein Geld haben oder auf eine IV-Rente angewiesen sind. 15 Franken kostet eine Behandlung. Die Menschen sind dankbar für dieses Angebot. Weitere Themen: (00:03:11) BL: Autos bremsen wegen Abstimmungsplakaten Der TCS kämpft im Kanton Baselland dafür, dass die Hürden für Tempo 30 auf Kantonsstrassen höher werden. Die Autos sollen nicht ausgebremst werden. Ausgerechnet dies passiert aber im Moment mit modernen Autos - unfreiwillig. Grund sind die Abstimmungsplakate des TCS. (00:06:08) ZH: Videospielmuseum lockt Besuchende von weit her Rogier Keemink macht jahrzehntealte Arcade-Automaten wieder spielbar. Für Retrovideogames wie Jurassic Park reisen die Besuchenden von weither an. Das Spezielle: Es ist nicht einfach eine gewöhnliche Spielhalle, die Konsollen und Automaten werden museumsgerecht aufbereitet – mit Ausstellungsstücken und Informationstafeln. (00:09:38) SO: Landkarte des Nichtwissens Die Geschichte des Kantons Solothurn ist in vielen Bereichen zu wenig oder gar nicht erforscht. Der historische Verein des Kantons Solothurn hat nun eine Sammlung von 200 Themen publiziert, deren Untersuchung wünschbar wäre. Die Liste soll Forschende, aber auch allgemein Interessierte auf Themen hinweisen. (00:12:34) LU: Exil-Luzerner reisen Tausende Kilometer für die Fasnacht Sie stammen aus Luzern, sind jedoch schon vor Jahren ausgewandert und haben sich längst ein Leben in einem anderen Land aufgebaut – aber an der Fasnacht zieht es sie jedes Jahr zurück. Warum eigentlich? Was gibt ihnen diese jährliche Portion Fasnacht?
Am Donnerstag donnerte eine Lawine auf die Zufahrtsstrasse zum Lötschberg-Autoverlad. Sie hätte laut Bundesamt für Strassen wenig später gesprengt werden sollen. Normalerweise gehen Lawinen auf diesem Strassenabschnitt über eine Galerie und landen nicht auf der Strasse. Weiter in der Sendung: · BE: Im Skigebiet von Adelboden ging eine Lawine nieser. Nach ersten Ermittlungen wurde niemand verletzt. · BL: Die Bussenregelung der Gemeinde Birsfelden ist möglicherweise gesetzeswidrig. · ZH: Kantonstierarzt und Bauernverband machen sich SDorgen wegen der Rinderseuche «Lumpy Skin Desease».
Zwischen Goppenstein und Gampel im Kanton Wallis ging gestern eine Lawine nieder. Betroffen war auch die Strasse und der Autoverlad. Das Bundesamt für Strassen Astra hatte die Lawine auf dem Radar. Allerdings löste sie sich früher als gedacht. Weiter in der Sendung: · Kanton Bern: Eine vorberatende Kommission des Parlaments will nichts mehr wissen vom Selbstbehalt für Gemeinden bei der Sozialhilfe. · Überbelegte Gefängnisse: Insbesondere die Regionalgefängnisse im Kanton Bern waren im Jahr 2025 überbelegt.
Der Neuschnee erhöht die Lawinengefahr. Heute kam eine Lawine im Skigebiet von Adelboden herunter. Die aktuelle Lage und die Prognose fürs Wochenende. Weiter in der Sendung: · Das war knapp: Die Lawine in Goppenstein sollte eigentlich gesprengt werden, dann verschüttete sie die Strasse. Menschen kamen nicht zu schaden. · Es ist eines der ältesten Flussbäder der Schweiz: Das Berner Lorrainebad muss saniert werden - und es wird teuer. Bern stimmt darüber ab.
Gesichter auf der Strasse scannen und den genauen Aufenthaltsort einer Person bestimmen? Mithilfe neuer Technologien ist das kein Problem. Die Migrationsbehörde ICE nutzt sie bei der Suche nach illegal Eingewanderten um Menschen in Sekundenschnelle zu identifizieren. Kosten spielen dabei kaum ein Rolle, denn die Behörde hat, neben ihrem jährlichen Budget, ein Sonderbudget über 75 Milliarden Dollar für vier Jahre erhalten. Welche Technologien bereits eingesetzt werden, was sie können – und warum Kritiker eine Gefahr darin sehen, erklärt die USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Astrids ganze Recherche kannst du [in der NZZ](https://www.nzz.ch/technologie/der-glaeserne-buerger-mit-diesen-werkzeugen-sucht-ice-nach-papierlosen-zuwanderern-ld.1922701)nachlesen. Das Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25077808-2).
Seit Ende letzten Jahres ist in der Toggenburger Gemeinde Nesslau eine neue Getreidemühle in Betrieb. Die Mühle wird von einer Genossenschaft betrieben. Viele Freiwillige haben das rund 100 Jahre alte Gebäude umgebaut. Das Projekt wird auch von der Schweizer Berghilfe unterstützt. Weitere Themen: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Peter Spuhler, dem Verwaltungsratspräsidenten von Stadler Rail, abgewiesen. Er hatte mithilfe eines Gesellschaftskonstrukts Steuern für sein Chalet in St. Moritz umgangen. Dies hat das Bundesgericht entschieden. · Das Bezirksgericht Kreuzlingen hat heute Nachmittag einen 51-jährigen Mann zu 16 Jahren Haft verurteilt. Er hatte im April 2023 seinen Geschäftspartner auf offener Strasse erschossen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. · Für die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Glarus gibt es einen neuen Kandidaten für den Regierungsrat: den parteilosen Unternehmer Marc Brunner. Damit gibt es jetzt acht Kandidierende für die fünf Regierungsratssitze. · Nachdem die Bettenstation am Spital Appenzell vor gut fünf Jahren geschlossen wurde, betreibt der Kanton auf dem Spitalgelände ein kantonales Gesundheitszentrum. Heute gab die Innerrhoder Regierung bekannt, dass sie am Gesundheitszentrum und den ambulanten Leistungen festhalten werde. · Wie viele Entlastungslektionen sollen erfahrene Lehrpersonen erhalten – und ab welchem Alter? Über diese Fragen wurde heute im Glarner Landrat, dem Kantonsparlament, kontrovers diskutiert. Regierung und Parlament waren sich dabei nur teilweise einig.
Anfang Januar gingen Millionen Iraner und Iranerinnen im ganzen Land auf die Strasse und protestierten gegen das Regime. Sie waren unzufrieden mit der desolaten Situation der Wirtschaft und der Politik der islamischen Republik. Doch Soldaten des Regimes schossen in die Menge, laut Schätzungen wurden 30 000 Menschen in nur zwei Tagen getötet. Nun steht das Land ist unter Schock. «Jeder kennt eine Person, die getötet wurde», so berichtet es unser Reporter Teseo La Marca. Er konnte mit Augenzeugen sprechen und erklärt, warum mittlerweile viele Menschen darauf hoffen, dass die USA ihr Land militärisch angreifen. Gast: Teseo La Marca, Reporter Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Teseos eindrückliche Recherche in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/nach-dem-blutbad-vor-dem-krieg-manche-iraner-hoffen-in-ihrer-verzweiflung-auf-einen-angriff-der-usa-ld.1922451). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
Mehr Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr, deutlich weniger Güterumschlag auf der Strasse, fast keine Falschparkierung. Die Stadt Luzern führt die Umgestaltung der Winkelriedstrasse definitiv ein. Das Gewerbe kritisiert, dass zu wenig Parkplätze für die Kundschaft bleiben. Weiter in der Sendung: · Die Luzerner Gebäudeversicherung beschränkt Publikumszahl im Marianischen Saal auf 50. Vorher durften 200 Menschen in den historischen Saal. · Urteil Luzerner Kriminalgericht: 38-jähriger Einbrecher wird des Landes verwiesen.
Dicke Luft zwischen Bern und Rom: Die Schweizer Maschinenindustrie sieht sich durch ein neues italienisches Gesetz benachteiligt. Wir ordnen ein. Weitere Themen: · In den USA gehen Tausende gegen Trumps Migrationspolitik auf die Strasse. Ganz vorn mit dabei: Bischöfinnen, Pastoren, Pfarrerinnen, aber auch Rabbiner, buddhistische Mönche und Musliminnen. SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler über diesen interreligiösen zivilen Widerstand. · In Costa Rica bleiben die Konservativen an der Macht, deren Kandidatin Laura Fernández gewinnt die Präsidentschaftswahl. Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier sagt, was das bedeutet für das Land – und wie Fernandez überzeugen konnte im Wahlkampf. · In Zürich entsteht das erste Alterszentrum, das explizit auch Raum bietet für queere Menschen. Die Idee dazu stammt vom Verein «queer Altern Zürich» – Präsidentin Barbara Bosshard im Interview.
(00:50) In Minneapolis durchkämmen verschiedene staatliche Sicherheitstruppen seit Wochen die Stadt, um zugewanderte Menschen zu finden und mit Gewalt auszuschaffen. Dagegen regt sich breiter, ziviler Widerstand - auch von religiösen Menschen. Unsere Religionsredaktorin über die Hintergründe. Weitere Themen: (05:54) Teilen, reparieren, wiederverwerten – die Ausstellung «Zürich zirkulär» im Zürcher Stadthaus zeigt auf spielerische Art und Weise, wie man umweltbewusst leben kann. (10:29) Mischung aus Hochschulvortrag und Technoparty – die Bühnenshow «Lüdi singt zur Maschine» im Fabriktheater Zürich bietet ein Feuerwerk der Ideen. (15:01) Hoffnungslose Lage – warum es Iranerinnen und Iranern hilft, wenn Menschen hierzulande gegen das Regime auf die Strasse gehen. (19:34) Literarische Reise durch die Zentralschweiz – die Universität Luzern hat fünf Autorinnen und Autoren dazu eingeladen, persönliche Texte über den Kanton Uri zu schreiben.
Furiose Geschichten über Frittieröl und Gegenwart Jemand beginnt nach einer Trennung zu rennen, jemand frittiert in einem Öko-Imbiss Tofu, jemand wächst in vielen Dörfern und Geschichten auf. Drei Figuren in verschiedenen Stadien des Erwachsenwerdens gehen verloren zwischen Stadt und Land und sehnen sich nach Radikalität. Die einzige Veränderung: ein neuer KFC an einer historisch bedeutenden Strasse. Überwacht von den grossen Türmen der Pharma ist ihr Leben sicher, doch die Gesundheit hat längst ihre Unschuld verloren und ist vermengt mit Hyperkapitalismus, Selbstoptimierung und Körperhass. Die erste Publikation von Kollektiv LITER heisst «Das Auflösen der Enden», erscheint im Januar 2026 und wird somit noch frisch dampfend im Ruderclub präsentiert. Das Kollektiv LITER besteht aus Sina Aebischer, Nina Hurni und Caterina John. Seit mehreren Jahren treffen sich die drei regelmässig zum Schreiben: ob gemeinsam an einem Text oder jede für sich. LITER beschäftigt sich mit dem Kollektiven in der gesprochenen und gelesenen Literatur und will Orte und Medien dafür schaffen, die sich ausserhalb der sogenannten «Hochliteratur» bewegen. LITER ist flüssig und fliesst in Zwischenräume, um dort die Grenzen des Individuellen zu verwischen. Als wandelbare Flüssigkeit glaubt LITER an die stärkende Wirkung von kreativem Zusammensein und schreibt mit einer feministischen Stimme.
Ex-GLP-Politikerin Sanija Ameti muss sich vor Gericht verantworten. Anlass sind Schüsse auf ein Heiligenbild – die Zürcher Staatsanwaltschaft hat sie darum wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt. Strafrechtsprofessor Lukas Gschwend erklärt, worum es bei diesem Tatbestand genau geht. Die weiteren Themen: · In der Nacht auf Montag hat in der Zürcher Altstadt das Vereinslokal der grössten Zürcher Freimaurerloge gebrannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Aus diesem Anlass schauen wir mit Helmut Zander, Professor für vergleichende Religionsgeschichte und interreligiösen Dialog, auf die Geschichte der Freimaurer. · In Italien sorgt der geplante Einsatz der US-Grenzschutzbehörde ICE für Wirbel, die wegen ihrem gewaltvollen Vorgehen in der Kritik steht. ICE-Beamte sollen bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele vom Freitag nächster Woche für die Sicherheit von US-Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio sorgen. Italien-Korrespondent Franco Battel sagt, wie die italienische Regierung mit der Kontroverse umgeht. · «Tantparkour» – diese schwedische Wortschöpfung meint Parkour für ältere Frauen. Der Begriff bezieht sich auf die Sportart Parkour, bei der Hindernisse auf der Strasse überwunden werden. Die freie Journalistin Felicie Notter war bei einem Training dabei.
Der Bundesrat hat heute seine Pläne für den Ausbau von Schiene und Strasse bis 2045 präsentiert. Im Rennen bleibt die 3. Röhre des Rosenbergtunnels samt Anschluss Güterbahnhof. Auf den Ausbau der Zugstrecke Winterthur - St. Gallen wird verzichtet. Weitere Themen: · Neue Pläne für Sportleistungszentrum Gründenmoos · Stimmrechtsbeschwerde gegen Wahlwerbung der Glarner Regierung · Urnäscher Bloch: Ein Baumstamm auf Weltreise
Es ist keine drei Wochen her, dass in Minneapolis die 37-jährige Renée Nicole Good von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Nun gibt es einen weiteren Todesfall. Am Samstag wurde der 37-jährige Alex Jeffrey Pretti auf einem Trottoir von Minneapolis im Bundesstaat Minnesota erschossen. Wieder bei einer Razzia, diesmal von der Grenzschutzbehörde Border Patrol.Trump spricht von Notwehr, doch auch in Prettis Fall zeigen Videos das Gegenteil. In Minneapolis gehen aktuell Zehntausende auf die Strasse und demonstrieren. Sie bilden Bürgerpatrouillen, um sich zu schützen, und die politischen Verantwortlichen verlangen einmal mehr, dass die ICE-Beamten die Stadt verlassen.Wie konnte es so weit kommen? Warum spielt sich das alles in Minneapolis ab? Sind die ICE-Beamten wirklich so schlecht ausgebildet, wie Kritiker sagen? Und wie geht es weiter?Das alles ordnet USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.Host: Alexandra AreggerProduktion: Valeria MazzeoMehr zu den Todesfällen in Minnesota:Videos zeigen: Alex Pretti wurde erst entwaffnet, dann erschossenTodesfall durch Einwanderungsbehörde: Die ICE-Agenten sind ausser KontrolleSie kämpfen mit Trillerpfeifen gegen Trumps Polizeitruppe, dann wird der nächste Tote gemeldetBeamte der US-Grenzschutzeinheit erschiessen 37-JährigenWas über Alex Pretti bekannt istVance wollte Minneapolis beruhigen – und scheiterte«Apropos»-Folge zum Tod von Renée Nicole Good Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Widerstand gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump wird grösser. Auf der Strasse, aber auch bei Ex-US-Präsidenten, der demokratischen Partei und in seinem eigenen Lager. Dies wegen der erneut tödlichen Schüsse von ICE-Beamten in Minneapolis. Donald Trump hat schon viele Krisen und Kritik überwunden und ausgesessen. Nachdem die Einwanderungspolizei ICE nun aber erneut einen Menschen erschossen hat, scheint sich mehr Widerstand zu rühren. Was und wer könnte ihm dabei wirklich gefährlich werden? Dies vor allem mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen im November. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Claudia Brühwiler, Dozentin für Amerikanistik an der Universität St. Gallen ____________________ Link: - News Plus vom Juni zur Frage, was hinter der US-Behörde ICE steckt: https://www.srf.ch/audio/news-plus/ice-proteste-in-los-angeles-was-steckt-hinter-dieser-us-behoerde?id=AUDI20250610_NR_0032 ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Auf dem Online-Meldetool «Zürich schaut hin» können Betroffene Belästigungen melden. Vor allem im ÖV und auf der Strasse werden Personen mit sexistisches Sprüchen bedacht, angestarrt oder ungewollt angefasst. Jetzt führt die Stadt die Plattform definitiv ein. Weitere Themen: · Auf dem Zürcher Lindenhof brannte ein historisches Gebäude der Freimaurerloge · Der Zürcher Kantonsrat hat die sogenannte Datenleck-Affäre aufgearbeitet · Verfolgunsjagd mit Schüssen auf der A1 · Das Schaffhauser Tierheim plant einen Neubau
Was muss passieren, damit 12-, 15- oder 20-jährige bereit sind, ihr Leben zu opfern – nicht für sich selbst, sondern für die Zukunft anderer?In dieser eindrücklichen Folge des Stoischen Piraten spricht Gastgeber Mathias Müller mit Sebastian Di Benedetto – Content Creator, halber Perser und Iran-Aktivist – über die dramatische Lage im Iran.Sebastian nutzt seine Reichweite auf Social Media, um auf das brutale Vorgehen des islamistischen Regimes aufmerksam zu machen. Seine Videos wurden international geteilt – weil sie zeigen, was viele Medien verschweigen.Wir sprechen über:▪️ die Realität des Lebens im Iran▪️ warum besonders junge Menschen auf die Strasse gehen▪️ die systematische Unterdrückung von Frauen▪️ frühere Proteste und die brutale Reaktion des Regimes▪️ die Hilflosigkeit einer entwaffneten Bevölkerung▪️ westliche Doppelmoral und politisches Schweigen▪️ warum diese Revolution anders ist als alle zuvorSebastian erklärt, warum der Iran kein fernes geopolitisches Problem ist – sondern ein humanitäres Drama unserer Zeit.
Einen Tag nach der ersten Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump gingen in den USA hunderttausende Menschen auf die Strasse. Am 21. Januar 2017 demonstrierten Frauen aber auch Männer für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit , am Women's March on Washington.
In der Basler Freien Strasse stehen viele Ladenflächen leer. Gleichzeitig läuft das Geschäft am Spalenberg rund. Ausserdem: · Basler Auftritt am WEF · Vorschau auf das Stadtgespräch mit den beiden Gesundheitsdirektoren BS und BL · Box-Weltmeisterin Gabi Timar im Portrait
Massenproteste im Iran, Trumps neue Weltordnung und die Nato in der Krise: Die Schweiz steht aussen- und sicherheitspolitisch unter Druck. Umstritten ist insbesondere, mit welchen Partnern die Schweiz wie eng zusammenarbeiten soll. Seit mehr als zwei Wochen protestiert die Bevölkerung im Iran. Landesweit gehen die Menschen auf die Strasse – und werden von den Sicherheitskräften brutal zurückgedrängt. Gemäss diverser Quellen starben im Zuge der Demonstrationen bereits tausende Menschen. Ausgelöst wurden die Aufstände durch die steigenden Lebenshaltungskosten im Iran, mittlerweile richten sich die Proteste ganz grundsätzlich gegen das Mullah-Regime. Wie soll die Schweiz auf die Proteste reagieren? Politologin Saghi Gholipour ist Mitgründerin der Organisation «Free Iran Switzerland». Sie ist zu Gast in der «Arena» und erzählt von ihren Eindrücken, ihren Erwartungen und ihrer Hoffnung für den Iran. Sie und ihre Familie flüchteten in den 80er-Jahren vor dem Regime im Iran. Trumps neue Weltordnung Mit der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro hat US-Präsident Donald Trump gemäss Experten Völkerrecht verletzt. Sorgen bereiten auch die Machtansprüche der USA in Grönland. Sowohl Grönland als Teil Dänemarks sowie die USA gehören der Nato an. Doch was, wenn zwischen zwei Nato-Mitgliedstaaten ein Konflikt ausbricht? Wie viel Wert hat das Völkerrecht tatsächlich noch? Nun kommen Stimmen auf, die dem amerikanischen Präsidenten wegen dessen Vorgehen in Venezuela die Einreise in die Schweiz verweigern und so seine Teilnahme am WEF kommende Woche verhindern wollen. Im Zentrum steht die Frage: Was bedeutet die neue Weltordnung für die Schweiz? Wie soll sie sich positionieren? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 16. Januar 2026 in der «Arena»: – Mathias Zopfi, Ständerat Grüne/GL; – Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; und – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG. Ausserdem im Studio: – Saghi Gholipour, Mitgründerin «Free Iran Switzerland».
Planen die USA schon den nächsten Angriff, diesmal gegen den Iran? Die Frage stellt sich, nachdem sich US-Präsident Donald mehrfach zu den Protesten gegen das Regime im Iran geäussert hat. Hilfe sei unterwegs, sagte Trump. Die Optionen des US-Präsidenten im Überblick. Was kann US-Präsident Donald Trump tun um die Protestierenden im Iran zu unterstützen, wie er sagt? Er könne militärisch eingreifen, mit weiteren Sanktionen reagieren, Geheimdienstoperationen vorantreiben oder ganz einfach abwarten. Das sagt Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent für internationale Diplomatie heute im Podcast. Was derweil im Iran selbst passiert, darüber ist weiterhin wenig bekannt. Schon seit über zwei Wochen gehen Menschen im Land auf die Strasse. Sie wünschen sich ein besseres Leben, leiden unter der Inflation. Das Regime gehe hart gegen die Proteste vor, sagen Menschenrechtsorganisationen. Die Rede ist von mehreren tausend Todesopfern und vielen Festnahmen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent für internationale Diplomatie ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
«Ich liebe es, zu gewinnen», sagte Donald Trump in einem Interview mit dem TV-Sender CBS am Dienstagabend. Was der US-Präsident weniger sportlich meinte als machtpolitisch. Seit seinem «Sieg» in Venezuela, dem gelungenen Coup in Caracas gegen den Diktator Nicolás Maduro, will er mehr solche Siege. Unverfroren erhebt Trump Anspruch auf Grönland. Es genügt ihm nicht, die Bodenschätze der Arktisinsel nach Belieben ausbeuten und so viele US-Basen errichten zu können, wie er möchte. Der frühere Immobilienhändler Trump will Grönland besitzen, und er gebärdet sich so, als könne ihn nichts aufhalten. Das grenzt inzwischen an Hybris, an Selbstüberschätzung, was in der Politik weitreichende Folgen haben kann.In seinem Fokus steht aktuell auch der Iran. «Hilfe ist unterwegs», sagte Trump im erwähnten Interview weiter. Woraus diese Hilfe besteht, wollte er nicht ausführen, ein Militäreinsatz scheint nicht ausgeschlossen, Hauptsache, Trump kann einen weiteren Sieg verbuchen.Zu einer Kontroverse haben in den USA die Schüsse von Minneapolis geführt. Fast eine Woche nach dem Tod der 37-jährigen Renee Good bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE kommt es in Minneapolis zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und Bundesbeamten. Empörte Bewohner der Grossstadt in Minnesota buhen und pfeifen die schwer bewaffneten Einwanderungsbeamten aus, sobald diese auftauchen.Kritik äussern nur wenige Exponenten der US-Politik. Jerome Powell gehört dazu. Der Chef der Notenbank FED weist ein gegen ihn eröffnetes Verfahren des amerikanischen Justizministeriums als politisch motiviert zurück, weil er sich geweigert habe, die Zinsen zu senken. Trump hatte das vehement gefordert, um den Republikanern einen Vorteil bei den Zwischenwahlen im Herbst zu verschaffen.Wer kann Trump bremsen? Funktionieren die USA noch als Rechtsstaat? Wenn in der Schweiz ein Polizist auf offener Strasse jemanden erschiessen würde, gäbe es zuerst eine Untersuchung – bevor der Bundespräsident sagt, wer Täter und wer Opfer ist. Und was hat Trump im Iran vor? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Auch am Wochenende gingen Menschen in vielen iranischen Städten auf die Strasse, um gegen das Mullah-Regime zu protestieren. Sie wollen eine bessere Zukunft. Können sie das Regime stürzen? Es sind nicht die ersten Proteste im Iran, aber diesmal sind sie in der Bevölkerung viel breiter abgestützt. Die Menschen leiden unter der hohen Inflation. Die Preise für Lebensmittel und andere Güter steigen praktisch täglich. Das Regime versucht, dem mit Massnahmen entgegen zu wirken, geht aber gleichzeitig hart gegen die Protestierenden vor. Was diese erreichen können und wie Donald Trump mitmischen könnte, erfahrt in in dieser Podcast-Folge. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Katharina Willinger, ARD-Korrespondentin ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Amir Ali ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Immer mehr Verkehr, immer mehr Staus, immer mehr Rücksichtslose: Der wachsende Stress auf Schweizer Strassen belastet nicht nur jene, die beruflich am Steuer sitzen. «Puls» fährt mit und zeigt, wo emotionale Fallen lauern, wie ungesund der Ärger über andere ist – und wie es auch gelassener geht. Dichtestress – Volle Strassen, blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55'569 Staustunden verzeichnet – Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. «Puls»-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel – Macht Stress am Steuer krank? Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer – Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der Strasse – Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. «Puls» begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell – Aus Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? «Puls» spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um? «Puls»-Chat zum Thema «Stress am Steuer» Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden – oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
In der Ostschweiz kam es am Wochenende zu über 30 Unfällen bei winterlichen Strassenverhältnissen. Mehrere Autos kamen ins Rutschen und gerieten auf die Gegenfahrbahn oder kamen von der Strasse ab. Rund 10 Personen haben sich dabei verletzt. Weitere Themen: · Die Bündner FDP greift den Regierungsratssitz der Mitte an. · Das St. Galler Textilmuseum zeigt die Ausstellung «Mode sammeln - von T-Shirts bis Haute Couture». · Die St. Galler Skifahrerin Janine Schmitt aus Wangs fährt in Zauchensee mit der Startnummer 24 auf Platz 5.
In Iran gehen wieder Menschen auf die Strasse und protestieren gegen das Regime. Auslöser dafür ist die miserable Wirtschaftslage. Die Währung ist ins Bodenlose abgesackt, die Preise sind gestiegen. Andererseits ist Iran aussenpolitisch unter Druck. Die regionalen Verbündeten sind geschwächt, Israel und die USA haben das Land militärisch gedemütigt. Die Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Maduro sei dabei ein zusätzlicher Schock gewesen, sagt Nahostkorrespondent Daniel Böhm. Doch reicht das, um das Regime in die Knie zu zwingen? Denn bis jetzt konnte sich das Regime in Krisen immer an der Macht halten. Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent der NZZ Host: Antonia Moser Die Analyse dazu kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/iran-proteste-weiten-sich-aus-tausende-auf-den-strassen-20-tote-ld.1918863?ga=1&kid=nl165&mktcid=nled&mktcval=165&utm_medium=EMAIL&utm_source=MoEngage)nachlesen. Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
In Venezuela ist Delcy Rodríguez als neue Präsidentin vereidigt worden. Sie war bisher Vizepräsidentin unter Nicolás Maduro. Dabei spielt das Militär eine entscheidende Rolle. Politikwissenschaftler und Südamerikaexperte Wolfgang Muno von der Universität Rostock ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Hat Nicolás Maduro Geld oder Gold in der Schweiz? Falls ja, soll er keinen Zugriff mehr darauf haben, allfällige Vermögenswerte des gefangengenommenen Staatschefs von Venezuela werden vorsorglich gesperrt. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch klärt, wie eng die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Venezuela sind. · Im Iran gehen die Menschen seit gut einer Woche wieder auf die Strasse und demonstrieren. Auslöser war ein schlagartiger Wertzerfall der Landeswährung. Die Regierung gab Fehler zu, der Chef der Zentralbank musste gehen. Doch die Proteste halten an und werden blutig niedergeschlagen, sagt Rosa Lyon, die das Auslandsbüro des ORF in Istanbul leitet. · Die französische First Lady Brigitte Macron bekommt vor Gericht Recht: Ein Pariser Gericht hat zehn Personen wegen Cybermobbings gegen Brigitte Macron schuldig gesprochen. Sie bekommen Bewährungsstrafen von bis zu 8 Monaten. Was genau wird den Schuldigen zur Last gelegt? SRF-Frankreich-Korrespondentin Zoe Geissler beantwortet unsere Fragen.
Israel schränkt die UNWRA weiter ein. Das Palästinenser-Hilfswerk der UNO soll keinen Strom, keinen Treibstoff und kein Wasser mehr erhalten, hat das Parlament in einem entsprechenden Gesetz beschlossen. Susanne Brunner von der SRF-Auslandredaktion zu den Auswirkungen dieses Beschlusses. Die weiteren Themen: · In der iranischen Hauptstadt Teheran gibt es den zweiten Tag in Folge Proteste. Hunderte Ladenbesitzer haben ihre Geschäfte geschlossen und sind auf die Strasse gegangen. Die Menschen demonstrieren gegen die desolate wirtschaftliche Lage im Land. Rosa Lyon, Iran-Korrespondentin von ORF, über die Hintergründe der Proteste. · In Kroatien ist der Militärdienst für junge Männer wieder ein Muss, das Land führt ab nächstem Jahr die Wehrpflicht ein. Florian Bieber vom Zentrum für Südosteuropa-Studien der Universität Graz erklärt, warum das breite Zustimmung findet. · Umea im Norden Schwedens gilt als sicherste Stadt für Frauen weltweit. Nordeuropa-Korrespondentin Felicie Notter hat den Ort besucht und erzählt, wie sich das im Stadtbild zeigt.
Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.
Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.
Die Initiative für eine sichere Ernährung möchte natürliche Ressourcen schützen und erhalten, den Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln erhöhen und den Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln fördern. Im Parlament hat sie allerdings einen schweren Stand: Keine Partei unterstützt sie. Weitere Themen: Im Schweizer Güterverkehr verliert SBB-Cargo laufend Marktanteile an die Strasse. Damit Schiene und Strasse die gleiche Chance haben, hat der Bund die Schwerverkehrsabgabe LSVA. Diese soll nun nach über 20 Jahren modernisiert werden. Die Zahl der Kirchengängerinnen und Kirchengänger schrumpft in der Schweiz kontinuierlich. Die Säkularisierung schreitet voran. Und gleichzeitig erhält die Familie eine wichtigere Rolle bei der Weitergabe von Religion. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik.
Nirgends in der Deutschschweiz gibt es so viele Einbrüche wie in den beiden Basel. In Sissach haben sich nun Leute zusammengeschlossen, die die Strasse beobachten Verdächtige der Polizei melden. Ausserdem: · FCB-Männer spielen Unentschieden gegen Lausanne · Volleyballerinnen von SmAesch-Pfeffingen gewinnen 3:0 gegen Cheseaux
Am Mittwoch waren zehntausende Menschen in Bulgarien gegen die Regierung auf die Strasse gegangen. Jetzt reagiert Ministerpräsident Rossen Scheljaskow auf die Proteste. Er und seine gesamte Regierung treten zurück. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) Bulgariens Regierung tritt zurück (04:51) Nachrichtenübersicht (09:12) Die SRG will zu UKW zurückkehren (13:35) Tanker vor Venezuela beschlagnahmt (16:59) Nationalbank belässt den Leitzins (20:49) Der Nationalrat will laute Böller verbieten (24:25) Die Axpo und das Geschäft mit Flüssiggas (29:05) Wer bestimmt die Regeln des Internets? (34:00) Griechenland: Die schwierige Suche nach Pflegefamilien
Die US-Regierung schreibt in den sozialen Medien, dass mit dem Tanker venezolanisches und iranisches Öl transportiert worden sei. Deshalb hätten die USA den Tanker beschlagnahmt. Venezuela spricht von einem Raubüberfall. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die US-Notenbank FED senkt den Leitzins, und zwar schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Er sinkt um 0.25 Prozentpunkte – und liegt neu zwischen 3.5 und 3.75 Prozent. · Schweizer Jodeln gehört neu zum Unesco-Weltkulturerbe. Das hat die Unesco heute früh bekannt gegeben. Jodeln werde schon seit Jahrhunderten dazu genutzt, um sich auszudrücken, erklärt eine Musik-Ethnologin. · In Bulgarien sind Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen und haben den Rücktritt der Regierung gefordert. Zuletzt war in der bulgarischen Politik um das Budget für das neue Jahr gestritten worden. Gleichzeitig gab es Korruptionsvorwürfe gegen einen führenden Politiker.
Günstige, trendige Deko wird dank Influencern – wie Fast Fashion – zum Wegwerfprodukt. Der Trend birgt Schattenseiten: Abfallberge, Massenproduktion, Umweltprobleme. Ausserdem in der Sendung: «Raketen-Trotti» ist für die Strasse ungeeignet. Und: Staubsaug-Roboter im Test. Billige Deko, hoher Preis? – Die wahren Kosten des Fast-Deko-Trends «Fast Deko» boomt: Ähnlich wie Fast Fashion setzen beispielsweise Ikea, Zara Home oder Søstrene Grene auf günstige, schnell wechselnde Deko-Kollektionen – beworben von Influencerinnen. Denn die Tendenz zum Wegwerfprodukt verspricht hohe Margen. Schätzungsweise fünf Milliarden Franken Umsatz macht der Möbelmarkt pro Jahr in der Schweiz. Doch der Trend birgt Schattenseiten: Wachsende Abfallberge, Massenproduktion und oft fragwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltprobleme sind die Kehrseite des Konsumrausches. Expertinnen und Experten warnen im «Kassensturz» vor den Folgen für Mensch und Natur. «Im Ärnscht?» – «Raketen-Trotti» sorgt für Stirnrunzeln Mit 55 Stundenkilometer auf dem E-Trottinett über die Strasse brettern. Nur: Mehr als 20 km/h Höchstgeschwindigkeit sind für die Flitzer auf der Strasse nicht erlaubt. Doch Interdiscount verkauft genau so ein 55 km/h-«Raketen-Trotti». Und – wenn die Kundschaft will – die Sturzversicherung gleich dazu. Im Ärnscht? «Kassensturz» fragt nach. Staubsaug-Roboter im Test – Smart, und hungrig nach Strom Die acht Staubsaug-Roboter, die «Kassensturz» im Labor testen lässt, können gleichzeitig wischen und saugen. Doch Wunder darf man von den runden «Putzteufeln» keine erwarten: Auf Teppich saugen sie nur mässig, beim Feuchtwischen variiert die Leistung stark. Einzig der Standby-Verbrauch ist bei allen gleich – «inakzeptabel viel», urteilt der Experte. Immerhin: Zwei Geräte bekommen das Prädikat «gut». Zwei Geräte fallen im Test durch.
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Die Stimmbevölkerung des Kantons Graubünden hat die SVP-Initiative mit 65 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Der Gegenvorschlag aus dem Parlament hatte keine Chance. Die Regelung gilt für die neue Amtsperiode ab 2027. Der Kanton spart damit jedes Jahr 1.3 Millionen Franken. Weitere Themen: · St. Moritz: Die Stimmbevölkerung hat den Rahmenkredit für die Arealentwicklung Islas angenommen. Für 114 Millionen Franken sollen unter anderem eine Eishalle und weitere Einrichtungen an der Strasse zwischen St. Moritz und Silvaplana entstehen. · Davos: Der Bahnhof Dorf wird nicht verlegt. Mit einem Unterschied von 83 Stimmen hat die Stimmbevölkerung die neue Verkehrsdrehscheibe knapp abgelehnt. · Appenzell Ausserrhoden: Fast 80 Prozent der Stimmberechtigten haben die revidierte Kantonsverfassung ohne Ausländerstimmrecht angenommen. Die Variante mit Ausländerstimmrecht hatte keine Chance. · St. Gallen: Die Stimmbevölkerung hat den beiden kantonalen Vorlagen zum Reinraum in Buchs und zu den Mietkosten für das Interventionszentrum in St. Margrethen zugestimmt. In der Stadt St. Gallen wurde eine Initiative für kostenlose Tests auf Geschlechtskrankheiten für Personen unter 30 Jahren abgelehnt. · Thurgau: Das Arboner Stimmvolk lehnt das Budget für das Jahr 2026 ab. In Amriswil kann zudem kein neues Schulhaus gebaut werden.
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene harzt. Nun will der Bundesrat Druck machen bei den Nachbarn im Norden und Süden. Auch die Bahntransporte im Inland sollen gestärkt werden. Weitere Themen: Die EU-Kommission hat am Mittwoch Pläne zu Vereinfachungen beim Datenschutz und bei der Regulierung der Künstlichen Intelligenz vorgestellt. Konkret dürfte das lästige Wegklicken von Zustimmungsaufforderungen für das Speichern von Cookies verschwinden. Das Vorhaben ist aber nicht unumstritten - etwa bei Datenschützern. Weltweit erlebt eine von drei Frauen im Lauf ihres Lebens Missbrauch oder physische Gewalt durch einen Mann. Das zeigt ein neuer Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO. Gemäss WHO ist es die umfassendste und detaillierteste Erhebung, die jemals zu Gewalt gegen Frauen gemacht worden ist.
Es ist Halbzeit bei der Klimakonferenz im brasilianischen Belém. Unser Wirtschaftsredaktor ist vor Ort. Wir haben mit ihm über die Atmosphäre in Belém gesprochen, über die Protestaktionen der Aktivistinnen und Aktivisten - und ein Zwischenfazit gezogen. Weitere Themen: - In Mexiko gab es am Wochenende heftige Proteste. Vor allem junge Menschen aus der Generation Z sind auf die Strasse gegangen, um gegen die massive Gewalt im Land zu demonstrieren. Präsidentin Claudia Sheinbaum argumentiert: Die Demonstrationen spielten am Ende der konservativen Opposion in die Hände. - Nordkorea und Russland spannen enger zusammen - nicht nur mit Soldaten und Waffen, sondern auch mit ihren Staatsmedien. Die beiden Länder wollen ihre Berichterstattung besser angleichen und haben dafür die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Kaum ein Land ist so abgeschottet vom Rest der Welt wie Nordkorea. Was also erhofft sich Machthaber Kim Jong-un von der Medienkooperation? - Der Trend aus der Pandemie hat sich zementiert: Kinos und Konzerte sind in der Schweiz unbeliebter als noch 2019. Das hat das Bundesamt für Statistik ermittelt. Warum haben die Menschen weniger Lust zu solchen Veranstaltungen zu gehen?
Noch nie wurden in der Schweiz so wenig Kinder zur Welt gebracht wie 2024. Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau ist mit 1,29 auf einem historischen Tiefstand. Welches sind die Gründe dafür? Weitere Themen: Das Projekt «Unihockey 2025» will den Nachwuchs revolutionieren. Künftig soll nicht mehr das reine Resultat, sondern die Entwicklung der Spielerinnen und Spieler an erster Stelle stehen. Zentraler Punkt der Pläne: Das bisherige Ligasystem mit Auf- und Abstiegen soll abgeschafft werden. Eigentlich müsste der Güterverkehr der SBB eigenwirtschaftlich sein. Allerdings ist das Sorgenkind letztes Jahr noch tiefer in die roten Zahen gerutscht. Deshalb will die SBB das Netz der Güterbahn künftig verkleinern und weniger Bahnhöfe bedienen. Das hat Folgen: Bereits überlegen Kunden, von der Schiene wieder zurück auf die Strasse zu verladen.
No-Kings-Proteste in den USA: Ein Ehepaar hat erreicht, dass Millionen Menschen gegen ihren Präsidenten auf die Strasse gehen. Vor genau einem Jahr wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt. Doch jetzt regt sich öffentlicher Widerstand gegen seine Regierungsmethoden, organisiert von einer breiten Bürgerbewegung. Heutiger Gast: Andreas Mink, USA-Korrespondent Host: Alice Grosjean Den Artikel von Andreas Mink über sein Gespräch mit Ezra Levin kannst du auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/sie-schrieben-schon-2016-ein-handbuch-fuer-den-widerstand-gegen-trump-jetzt-mobilisiert-ein-ehepaar-mit-seinen-no-kings-demonstrationen-millionen-ld.1908302). Dort findest du auch eine grosse [Bildstrecke zu den No-Kings-Protesten](https://www.nzz.ch/fotografie/farbenfroh-und-kreativ-gegen-trump-die-bilder-der-massenproteste-ld.1907702) und die täglich aktualisierten [Umfragewerte zur Beliebtheit von Donald Trump](https://www.nzz.ch/visuals/trump-umfragewerte-aktuell-2025-so-beliebt-ist-er-in-den-usa-ld.1883243).
Seit einem Jahr gehen die Menschen in Serbien gegen die Regierung von Aleksandar Vucic auf die Strasse. Was als Studentenprotest begann, hat sich zum Volksaufstand entwickelt. Warum findet das Land nicht aus der politischen Krise? SRF- Auslandredaktor Janis Fahrländer ordnet ein. Seit einem Jahr gehen die Menschen in Serbien auf die Strassen, um zu protestieren. Gegen die Regierung und gegen den Präsidenten Vucic. Es sind vor allem junge Menschen, Zehntausende, die Neuwahlen fordern. Zuletzt ging die Polizei mit Härte gegen die Demonstrierenden vor. Warum findet das Land nicht aus der politischen Krise? Warum schweigt die Europäische Union zu den Protesten und wie realistisch ist ein Machtwechsel an der Spitze? SRF-Auslandredaktor Janis Fahrländer ist zu Gast bei David Karasek.
Staus auf den Strassen, volle Züge: Die Verkehrsinfrastruktur in der Schweiz muss ausgebaut werden. Nicht für alle Wünsche reicht das Geld. Welche Projekte sollen in den nächsten 20 Jahren umgesetzt werden? ETH-Professor Ulrich Weidmann machte für den Bund ein Auslegeordnung. Ulrich Weidmann hat mit «Verkehr 45» ein Gutachten für den Bund verfasst. Rund 500 Projekte auf Schiene und Strasse hat er analysiert und priorisiert. Wann ist ein Projekt wichtiger als ein anderes? Kamen die ländlichen Regionen zu kurz? Wie sieht die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft in der Schweiz aus? Weidmann ist Professor für Verkehrssysteme an der ETH Zürich. Er ist Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger.