POPULARITY
Die Staatsanwaltschaft legt Revision im Missbrauchsfall von Erfurt ein. Die Öl- und Gaslobby bläst zum letzten Halali. Und der Molkerei-Unternehmer Müller verliert vor Gericht. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Verurteilter Lehrer Nikolaus D.: Im Erfurter Missbrauchsskandal soll es bald neue Ermittlungen geben Druck auf Wirtschaftsministerin: So wollen Lobbyisten die Gasheizung retten Unterstützung der AfD: Molkerei-Milliardär Theo Müller verliert Klage+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen hat nach Vergewaltigungsvorwürfen die Verfahren gegen zwei ehemalige Lehrpersonen an der evangelikalen Privatschule «Domino Servite» in Kaltbrunn SG eingestellt respektive nicht weiter verfolgt. Begründet wird dies mit Verjährung. Weitere Themen: · Wie sich die Beruhigung in Brienz auf die RhB auswirkt · Erneut Lawinentoter in Graubünden · Thurgauer Kantonalbank mit Rekordgewinn
Die 289. Ausgabe der Dunkelkammer ist zugleich die Premiere des Kärntner Investigativjournalisten Franz Miklautz. In seinem ersten Beitrag geht es um zwei WC-Container, die in der Klagenfurter Stadtpolitik für gehörigen Stunk sorgen. 2023 kosteten diese die Stadt 18.000 Euro, ein Jahr später waren es 35.700 Euro – bei gleichzeitig verdoppelter Benützungsgebühr. Den Zuschlag erhielt eine Firma, hinter der Freunde und frühere Geschäftspartner des Klagenfurter Vizebürgermeisters Patrick Jonke stehen. Dessen Lebensgefährtin war als Marktkoordinatorin mit der Abwicklung befasst. Der Firma fehlte zuletzt sogar ein laufendes Gewerbe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Stadtrechnungshof prüft. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Ein 33-jähriger Mann wurde vor einer Woche als vermisst gemeldet. Gestern wurde seine Leiche in einem Wald bei Neuenhof gefunden. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Weiter in der Sendung: · Das Kulturhaus Odeon in Brugg wollte mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton. Dieses Gesuch wurde aber nicht berücksichtigt. Ein Vorstoss im Aargauer Parlament wollte Gründe für diese Absage. Die Regierung schreibt in ihrer Antwort unter anderem, dass das Kulturhaus zu wenig über die Kantonsgrenze hinaus strahle. · Im Kanton Solothurn gibt es momentan sehr viele Volksabstimmungen. Dies wegen Initiativen und Referenden. Wir sprechen mit einem Politologen und ordnen ein.
Im Oktober 2024 starben bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Visp zwei Personen. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall abgeschlossen. Doch nun sagt das Kantonsgericht: Es braucht neue Ermittlungen. Es geht insbesondere um die Frage, welche Verantwortung Kanton und Gemeinde tragen. Weiter in der Sendung: · Eine externe Untersuchung zur Berufsfeuerwehr in Biel kommt zum Schluss: Es gibt keine Rechtswidrigkeiten. Aber: Es gibt Mängel in der Führung und Kommunikation. · Immer mehr Mitarbeitende des Strassenunterhalts im Kanton Freiburg werden beleidigt, bedroht oder angegriffen. · Nach mehreren Stürzen wurde die Frauen-Abfahrt in Crans-Montana abgebrochen.
Nach dem Konkurs der Betriebsgenossenschaft ist die Unsicherheit im Aarauer Seniorenzentrum Walthersburg gross. «Es leiden alle sehr», sagte eine ehemalige Mitarbeiterin gegenüber SRF. Die Solidarität unter den Bewohnenden und dem Personal ist gross – die Zukunft ungewiss. Weiter in der Sendung: · Die Aargauer Behörde muss prüfen, ob ein Gesuch des Vierfachmörders von Rupperswil für die Bewilligung einer Therapie gutgeheissen werden kann. Die Staatsanwaltschaft legte gegen diese vom psychiatrisch-psychologischen Dienst zu tätigende Abklärung erfolglos Beschwerde beim Bundesgericht ein. · Die Solothurner Filmtage ziehen eine positive Bilanz. Erfreulich sei, dass mehr junges Publikum angelockt werden konnte. · Volksinitiative Kanton Aargau «Arbeit muss sich lohnen»: Das Pro-Komitee findet, nach zwei Jahren Sozialhilfe soll die Hilfe um fünf Prozent gekürzt werden. Schon jetzt gebe es genügend Instrumente um die Sozialhilfe zu kürzen, wenn sich jemand nicht bemühe, kontern die Gegnerinnen. Im Streitgespräch duellieren sich Lea Schmiedmeister (SP) und Samuel Hasler (SVP).
Ex-GLP-Politikerin Sanija Ameti muss sich vor Gericht verantworten. Anlass sind Schüsse auf ein Heiligenbild – die Zürcher Staatsanwaltschaft hat sie darum wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt. Strafrechtsprofessor Lukas Gschwend erklärt, worum es bei diesem Tatbestand genau geht. Die weiteren Themen: · In der Nacht auf Montag hat in der Zürcher Altstadt das Vereinslokal der grössten Zürcher Freimaurerloge gebrannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Aus diesem Anlass schauen wir mit Helmut Zander, Professor für vergleichende Religionsgeschichte und interreligiösen Dialog, auf die Geschichte der Freimaurer. · In Italien sorgt der geplante Einsatz der US-Grenzschutzbehörde ICE für Wirbel, die wegen ihrem gewaltvollen Vorgehen in der Kritik steht. ICE-Beamte sollen bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele vom Freitag nächster Woche für die Sicherheit von US-Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio sorgen. Italien-Korrespondent Franco Battel sagt, wie die italienische Regierung mit der Kontroverse umgeht. · «Tantparkour» – diese schwedische Wortschöpfung meint Parkour für ältere Frauen. Der Begriff bezieht sich auf die Sportart Parkour, bei der Hindernisse auf der Strasse überwunden werden. Die freie Journalistin Felicie Notter war bei einem Training dabei.
Vor dem Bezirksgericht Brugg AG stehen ab Montag eine Ärztin und ein Arzt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, in der Psychiatrischen Klinik Königsfelden im Jahr 2020 einen suizidgefährdeten jungen Patienten nicht genügend geschützt zu haben. Der Patient verstarb. Weitere Themen in der Sendung: · Solothurner Obergericht bestätigt Schuldspruch für Brandstifter, der 2022 im Wasseramt 12 Brände gelegt hat. Das Obergericht verlängert die Strafe sogar leicht. Der Beschuldigte bestreitet nach wie vor, für die Brände verantwortlich zu sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. · Asylunterkunft Rüfenach geht am 4. Februar in Betrieb: Die Unterkunft befindet sich in der ehemaligen Kinderstation in Rüfenach und sollte ursprünglich schon vor einem Jahr aufgehen. · In Oftringen ist eine neue, grosse Eishalle geplant mit bis zu 6'500 Sitzplätzen. Welche Interessen verfolgt dabei der EHC Olten. Verwaltungsratspräsident Marc Thommen nimmt Stellung.
Nach einem Bundesgerichtsurteil stellte eine SP-Kantonsrätin der Solothurner Regierung Fragen zur Einsicht von Krankenakten durch Angehörige. Das Bundesgericht fand in Thurgauer Fällen, das Arztgeheimnis sei höher zu gewichten. Seither werden auch im Kanton Solothurn kaum mehr Akten herausgegeben. Weitere Themen in der Sendung: · 61. Solothurner Filmtage sind eröffnet: Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider sagt gegenüber SRF, die Filmtage seien für die ganze Schweizer Filmbranche wichtig. Sie sei froh, dass das ganze System so gut funktioniere. Sie hat die Filmtage am Mittwochabend eröffnet. · Das Solothurner Obergericht verhandelte die Brandserie im Wasseramt von 2022. Der mutmassliche Täter sagt, er habe keinen der 12 Brände damals gelegt. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders. Das Urteil wird am Montag erwartet.
Wer oder was ist schuld am Robbensterben im Herbst 2024? Für 47 tote Tiere fehlen immer noch die Antworten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Fischer sehen sich pauschal verdächtigt, Naturschützer fordern härtere Regeln. Konflikte zwischen Mensch und Natur im Brennglas. Host: Mirja Freye Autorin: Sophie Loebjinski, Vorpommernstudio Greifswald Redaktion: Carola Lewering, Vorpommernstudio Greifswald Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App der ARD Audiothek - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Mehr NDR Berichte zum Thema Robbensterben vor Rügen:Tote Robben: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Tatverdächtige: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/tote-robben-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-zwei-tatverdaechtige,robbensterben-102.htmlUrsache für Robbensterben vor Rügen weiterhin ungeklärt:https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/ursache-fuer-robbensterben-vor-ruegen-weiterhin-ungeklaert,nordmagazin-732.htmlKonsequenzen nach Robbensterben vor Rügen: Ursache weiter unklar:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/konsequenzen-nach-robbensterben-vor-ruegen-ursache-weiter-unklar,robbensterben-100.htmlErgebnisse von #NDRfragt zum RobbensterbenRobbensterben vor Rügen Report:https://storage.googleapis.com/ndrfragt-public/survey_reports/2026-01-08_Schulsystem/2026-01-12_Robbensterben_Ruegen_Mecklenburg-Vorpommern.htmlPodcast Tipp:WDR 5 Quarks - Wissenschaft und mehr · Robben spüren Sauerstoffgehalt im Bluthttps://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2d37e2de8cafaed0/Weitere MV im Fokus Folgen findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/urn:ard:show:452c3852b1f67ab5/
Der Unfall ereignete sich vor ein paar Tagen im Kinderheim in Brugg. Das Kinderheim spricht von einem «tragischen Unfall». Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau ermittelt und spricht auch von einem Unfall. Eine der offenen Fragen: Wurde bei der Betreuung des Kindes alles richtig gemacht? Weiter in der Sendung: · Im Kanton Solothurn gab es eine Verkehrszählung. Die Ergebnisse überraschen und es gibt grosse Unterschiede zwischen den Regionen.
Zwischen Niederwil (AG) und Obfelden (ZH) soll die bestehende Höchstspannungsleitung durch eine neue ersetzt werden. Das Projekt stösst jedoch auf Kritik: 12 Gemeinden entlang der neuen Höchstspannungsleitung wollen gemeinsam Einsprache gegen das Baugesuch erheben. Weitere Themen in der Sendung: · Im Kinderheim Brugg ist ein 6-jähriger Bub gestorben. Das bestätigt die Aargauer Staatsanwaltschaft auf Anfrage von SRF. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Unfall aus. · Ein Besuch an der Schule in Oftringen zeigt: Sechs Monate nach dem Handyverbot an Aargauer Schulen wird das Verbot gut akzeptiert und auch geschätzt.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg hat Strafbefehle gegen 71 Aktivistinnen und Aktivisten erlassen. Diese hatten im Sommer 2024 den Micarna-Schlachthof in Courtepin besetzt. · Widerstand gegen die Bewilligung der SpaceX-Antennen in Leuk · Lachen-Areal in Thun: Zugang zum See soll öffentlich bleiben · Bundesplatz wird nicht fix für feministischen Streik reserviert
AKTUELLER HINWEIS: Heute Abend (08. Dezember 2025) zeichnen wir «Apropos» live im Kaufleuten in Zürich auf. Es gibt noch letzte Tickets - und zwar hier: kaufleuten.ch***TW: In dieser Folge geht es unter anderem um sexuelle Gewalt.Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer «Travis the Creator» in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben mehrere Jahre ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduktion: Jacky Wechsler und Noah FendDie Recherche zu Travis im ausführlichen Dokfilm:«Don't be shy»: Unser Dokfilm zeigt, wie ein Zürcher Party-Influencer Frauen sexuell ausnutztDie Recherche zu Travis im Podcast «Unter Verdacht»:Folge 1/3: War der Sex einvernehmlich? Zwei Frauen berichten uns von Travis' perfider MascheFolge 2/3: Unsere Recherche gerät ins Stocken – dann tauchen plötzlich neue Videos aufFolge 3/3: Auf einer Party in Marbella konfrontieren wir Travis mit den VorwürfenDie Berichterstattung zum Gerichtsprozess gegen Travis:«Travis hat seinen Status ausgenutzt», sagt die Staatsanwältin – Verteidigerin: «Die Frauen haben sich nicht gewehrt»Gericht spricht Influencer grösstenteils frei Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer Travis the Creator in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter tagiabo.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crimeSo könnt ihr den Podcast «Unter Verdacht» mit einem Abo am Stück in der Podcast-App eurer Wahl durchhören: zur Anleitung. Bei Fragen, mit Lob oder Kritik erreicht ihr uns per Mail: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
"Ich will nicht töten, Ich will eine Zukunft" - das steht auf ihren Pappschildern: Etwa 100 Menschen haben heute auf dem Elvis-Presley-Platz in Friedberg gegen das neue Wehrdienstgesetz demonstriert. Schülerinnen und Schüler aus der Wetterau, aber auch Eltern und solidarische Erwachsene. Viele der jungen Menschen, mit denen wir gesprochen haben, fühlen sich bei dem Thema unwohl, als würde die Bundesregierung ihnen ihre Selbstbestimmung wegnehmen. Für die Handballer der HSG Wetzlar sieht's in der Bundesliga gerade nicht sehr gut aus: Vorletzter in der Tabelle mit nur 5 Punkte aus 14 Spielen. Am Sonntag steht jetzt das Hessen-Derby gegen Melsungern an. Für Trainer Illic, ist es trotzdem ein Spiel wie jedes andere. Die Mannschaft soll kämpfen, hat er gegenüber dem hr gesagt. Außerdem: Im Prozess um einen der Betreiber des Untergrund-Drogenforums Crimenetwork hat der Angeklagte erstmals ausführlich gesprochen. Vor dem Landgericht in Gießen sagt der 30-jährige heute, er sei aus technischem Interesse in das Projekt eingestiegen. Das Forum sei „sein Baby“ gewesen. Geld habe am Anfang keine Rolle gespielt. Später aber sei daraus ein lukratives Geschäftsmodell geworden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, keine echte Reue zu zeigen.
Vor dem Bezirksgericht Baden muss sich am Mittwoch ein Mann verantworten. Er soll vier Freundinnen seiner Kinder sexuell missbraucht und geschändet haben. Der Mann ist geständig. Die Staatsanwaltschaft fordert 8 Jahre Gefängnis, die Verteidigung 3 Jahre. Weitere Themen in der Sendung: · Das neue Gebäude des Amts für Verbraucherschutz des Kantons Aargau in Unterentfelden ist mit dem Hase-Architekturpreis ausgezeichnet worden. · Die Stadt Grenchen muss ein Massnahmenpaket umsetzen, um den Finanzhaushalt zu stabilisieren.
Der Aargauer Grosse Rat hat am Dienstag mit der Beratung des Budgets 2026 begonnen. Die Parteien sind sich uneinig bei der geplanten Steuersenkung und bei den Sparmassnahmen. Weitere Themen in der Sendung: · In Wallbach hat die Aargauer Kantonspolizei vergangenen Samstag drei Kinder festgenommen. Die 10- und 13-jährigen Buben werden verdächtigt, Einbrüche verübt zu haben. Sie haben keinen festen Wohnsitz in der Schweiz. · Vor dem Bezirksgericht Kulm musste sich am Dienstag ein ehemaliger Pflegefachmann verantworten, weil er 2021 einen Bewohner eines Pflegeheimes nicht reanimiert hat. Die Staatsanwaltschaft forderte 2 Jahre Gefängnis bedingt wegen unterlassener Nothilfe. Vom Gericht gab es aber einen Freispruch. · Die Aargauische Gebäudeversicherung rüstet sich für künftige grosse Unwetterschäden. Wegen des Klimawandels werden mehr extreme Wetterereignisse erwartet.
Der Kanton Thurgau hat das Siegerprojekt vorgestellt für die Sanierung und Erweiterung des Berufsbildungszentrums (BBZ) in Weinfelden. Gewonnen hat das Projekt eines Zürcher Architekturbüros. Der Kanton rechnet mit Baukosten von rund 110 Millionen Franken. Weitere Themen: · Vier Männer sollen im Toggenburg gewildert haben. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei haben die Ermittlungen gegen sie abgeschlossen. · Herisau rechnet für das nächste Jahr mit einem Minus von 1.7 Millionen Franken. · Die St. Galler Verkehrsbetriebe haben einen ausgemusterten Eventbus gespendet. Er wurde zu einem Kindergarten umgebaut und wird in die Ukraine überführt. · Heute vor einem Jahr wurde das Bündner Bergdorf Brienz evakuiert. Ein Rückblick auf das letzte Jahr.
Die SVP wollte im Kanton Solothurn den Asylnotstand ausrufen. Die Volkspartei beruft sich auf die Kriminalitätsstatistik. Mit dem Asylnotstand wollte die SVP unter anderem Grenzkontrollen einführen. Das Kantonsparlament hält nichts von dieser Idee, das könne man nicht kantonal regeln. Weiter in der Sendung: · Vor dem Bezirksgericht Lenzburg muss sich heute ein Mann verantworten. Er soll im Jahr 2023 in Rupperswil seine Frau getötet haben. Die Staatsanwaltschaft fordert unter anderem eine Freiheitsstrafe von 17 Jahren. · Der EHC Olten verliert auswärts gegen Bellinzona mit 2 zu 3. Mit dieser Niederlage schied der EHCO aus dem Cup. · Volley Schönenwerd hat zuhause gegen den bosnischen Meister Napredak Odžak mit 3 zu 0 Sätzen gewonnen. Das Rückspiel findet nächste Woche statt.
Der Amazonas-Regenwald spielt eine zentrale Rolle in der Klimakrise. Als stehender, gesunder Wald absorbiert er das Kohlendioxid in der Atmosphäre. Wird der Wald jedoch zerstört, durch Abholzung oder Brände, kehrt der aufgenommene Kohlenstoff in die Atmosphäre zurück. Doch wie finanziert man Waldschutz? Brasiliens Bundesstaat Pará, dort wo am kommenden Montag die UN-Klimakonferenz stattfindet, hat im vergangenen Jahr ein Mega-Projekt angekündigt. 12 Millionen Co2-Zertifikate will der brasilianische Bundesstaat verkaufen und damit rund 180 Millionen US-Dollar einnehmen. Käufer gäbe es auch schon. Nämlich die sogenannte LEAF-Koalition. 2021 vom Konzern Amazon gegründet, gehören ihr nicht nur weitere Unternehmen an, darunter Bayer und H&M, sondern auch Regierungen: die USA, Großbritannien und Norwegen. Doch das Abkommen stößt auf Widerstand. Die Staatsanwaltschaft sprach sich für einen Stopp des Projektes aus, traditionelle Gemeinschaften beklagen, es fehle an Transparenz. Ein Feature unserer ARD-Südamerika-Korrespondentin Anne Herrberg.
Drei Monate nach seiner Verwarnung durch das Landgericht Stuttgart wartet der Demo-Organisator Michael Ballweg eigenen Angaben zufolge noch immer auf Teile seiner sichergestellten Gelder. Die Staatsanwaltschaft sagt, sie habe sämtliche Vermögenswerte bereits Mitte August freigegeben.
Zwei Essener Ratsherren müssen sich nächste Woche vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft Ihnen Untreue vor. Und: Eine Betrüger-Bande aus dem Ruhrgebiet soll teure Luxus-Autos geleast, aber nie oder nur teilweise bezahlt haben. Jetzt hat es Durchsuchungen gegeben. Außerdem ist Essen ab sofort DER Ort für angehende Profifußballerinnen und die Mode Heim Handwerk ist gestartet.
Die Staatsanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden hat zu viele pendente Verfahren und soll etwas dagegen unternehmen. Das empfiehlt die Fachkommission Strafverfolgung in einem Bericht. Die Innerrhoder Regierung hat darum ein Verfahrenscontrolling angeordnet. Weitere Themen: · Die Kosten für die Beantwortung und Bearbeitung von Vorstössen soll im Kanton Thurgau nicht ausgewiesen werden. Das hat das Thurgauer Kantonsparlament entschieden. · Der Glarner Regierungsrat hat die Bestrebungen, die Holzskulptur Muni Max im Glarnerland zu behalten, unterstützt. Doch der angedachte Standort sei ausserhalb der Bauzone gewesen und für einen anderen Standort habe die Zeit nicht gereicht, schreibt die Glarner Regierung.
Anfang Jahr hat ein Fall aus dem Basler Nachtleben für Schlagzeilen gesorgt. Ein betrunkener Mann hat vor einer Kleinbasler Bar mit einer Pistole geschossen. Verletzt wurde niemand. Der Mann steht nun wegen versuchten Mordes vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert über 8 Jahre Gefängnis. Ausserdem: · Was tut das Basler Unispital gegen Antibiotikaresistenz? · Ein Recycling-Pilotprojekt an der Basler Herbstmesse sorgt für Diskussionen.
Rienäcker, Cai www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Handelsblatt Crime - spannende Wirtschaftskriminalfälle unserer Zeit
Das Landesgericht Innsbruck hält es für erwiesen, dass René Benko Geld vor der Insolvenz abzweigte. Am Ende fehlte genau ein Cent und Benko hätte eine deutlich höhere Strafe erwartet.
Der Amazonas-Regenwald spielt eine zentrale Rolle in der Klimakrise. Als stehender, gesunder Wald absorbiert er das Kohlendioxid in der Atmosphäre. Wird der Wald jedoch zerstört, durch Abholzung oder Brände, kehrt der aufgenommene Kohlenstoff in die Atmosphäre zurück. Doch wie finanziert man Waldschutz? Brasiliens Bundesstaat Pará, dort wo im November die Klimakonferenz stattfindet, hat im vergangenen Jahr ein Mega-Projekt angekündigt. 12 Millionen Co2-Zertifikate will der brasilianische Bundesstaat verkaufen und damit rund 180 Millionen US-Dollar einnehmen. Käufer gäbe es auch schon. Nämlich die sogenannte LEAF-Koalition. 2021 vom Konzern Amazon gegründet, gehören ihr nicht nur weitere Unternehmen an, darunter Bayer und H&M, sondern auch Regierungen: die USA, Großbritannien und Norwegen. Doch das Abkommen stößt auf Widerstand. Die Staatsanwaltschaft sprach sich für einen Stopp des Projektes aus, traditionelle Gemeinschaften beklagen, es fehle an Transparenz. Im Feature soll erklärt werden, worum es überhaupt geht, was dabei für Ärger und Misstrauen sorgt, wo aber auch die Chancen liegen.
Handelsblatt Crime - spannende Wirtschaftskriminalfälle unserer Zeit
Utz Claassen galt als Top-Manager. Mit Syntellix wollte er einen Milliardenmarkt erobern. Nun ermitteln Staatsanwälte wegen Insolvenzverschleppung.
Er ist wegen Mordes an Charlie Kirk angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert für Tyler Robinson die Todesstrafe, US-Präsident Trump wünscht sich ein hartes Urteil. Wie fair kann das Verfahren gegen den 22-Jährigen überhaupt noch sein?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartner: Sumit Bhattacharyya, USA-Experte der deutschen Sektion von Amnesty International Gesprächspartner: Jasper Barenberg, Dlf-Korrespondent für die USA mit Sitz in Washington**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Vor dem Frankfurter Landgericht steht im Sommer 2025 eine 28 Jahre alte Frau. Sie soll Bilder und Videos ihres kleinen Kindes - gerade mal 4 Jahre alt - zum Verkauf angeboten haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Kinderpornografie und sexualisierte Gewalt vor. Bekannt wurden die Vorwürfe, als die Polizei die Wohnung eines Mannes durchsucht hat, gegen den wegen schwerer sexualisierter Gewalt an Kindern ermittelt wird. Dabei stieß sie auf die Chats mit der 28-Jährigen.
Vor dem Frankfurter Landgericht steht im Sommer 2025 eine 28 Jahre alte Frau. Sie soll Bilder und Videos ihres kleinen Kindes - gerade mal 4 Jahre alt - zum Verkauf angeboten haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Kinderpornografie und sexualisierte Gewalt vor. Bekannt wurden die Vorwürfe, als die Polizei die Wohnung eines Mannes durchsucht hat, gegen den wegen schwerer sexualisierter Gewalt an Kindern ermittelt wird. Dabei stieß sie auf die Chats mit der 28-Jährigen.
Ein Fall von Rassismus erschüttert die Polizei von Lausanne. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Whatsapp-Gruppen mit diskriminierenden Äusserungen entdeckt. Vier Polizisten wurden bereits suspendiert. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:02) Rassistische Äusserungen: Vier Lausanner Polizisten suspendiert (05:24) Nachrichtenübersicht (09:56) Stabile Zahlen bei der Freiwilligenarbeit in der Schweiz (14:23) Post verschickt keine Pakete mehr in die USA (16:14) Unifil: Der Uno-Mission im Libanon droht das Ende (20:26) Überwachung via Gesichtserkennung wird in England ausgeweitet (25:39) Novo Nordisk in der Krise (30:24) Xenotransplantation: Erstmals Schweinelunge verpflanzt (35:37) Wie hat sich die Berichterstattung zum Umweltschutz verändert?
Ein neuer Fall von Rassismus erschüttert die Polizei von Lausanne. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Whatsapp-Gruppen mit diskriminierenden Äusserungen entdeckt. Vier Polizisten wurden bereits suspendiert. Weitere Themen: Freiwilligenarbeit ist wichtig für die Schweiz. Gefühlt nimmt die Bereitschaft ab, sich ehrenamtlich zu betätigen. Nun aber zeigt eine neue Studie der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft: Die Bevölkerung ist nach wie vor sehr aktiv. Der Bund möchte die Ansteckung von sexuell übertragbaren Krankheiten reduzieren. Deshalb läuft in der Stadt Zürich seit zwei Jahren ein Versuch: Junge Menschen und solche mit geringem Einkommen können sich gratis auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Was ist die Bilanz? Weltweit warten viele schwerkranke Menschen vergeblich auf ein Spenderorgan. Allein in der Schweiz sterben deshalb jede Woche im Schnitt bis zu zwei Personen. Nun sorgen chinesische Forschende für Hoffnung: Sie haben erstmals eine Schweinelunge in einen hirntoten Menschen verpflanzt.
Mit bürgerlichem Namen heißt er Raphaël Graven, ein großes Onlinepublikum in Frankreich kennt ihn aber als Jean Pormanove. Jahrelang hat sich der 46-Jährige von seinen beiden Streamingkollegen körperlich und psychisch misshandeln lassen. Die Videos davon werden live auf der Plattform "Kick" gezeigt und erzielen hohe Gewinne. Für besonders grausame Aktionen gibt es von den Fans noch mehr Spendengelder. Jetzt ist Jean Pormanove gestorben. Live vor der Kamera. Die Staatsanwaltschaft meint, er sei nicht durch Gewalteinwirkung Dritter gestorben. Trotzdem bringt das Schicksal des Mannes seine Partner, die Streamingplattform und auch die französische Justiz in Erklärungsnot, wie Hannah Krause aus dem STANDARD Webressort schildert.
Von Edith Meinhart. Schwester Bernadette, Schwester Regina und Schwester Rita, die letzten drei Augustiner Chorfrauen vom Salzburger Kloster Goldenstein, liegen im Clinch mit der Erzdiözese Salzburg und dem Stift der Augustiner Chorherren in Reichersberg. Der Grund: Vor drei Jahren haben sie ihr Lebenswerk je zur Hälfte den Genannten vermacht. Im Gegenzug wurde ihnen versprochen, dass sie ihren Lebensabend im Kloster verbringen dürfen. Zumindest dachten sie das. In Episode 213 erzählten die Ordensfrauen erstmals öffentlich, dass sie gegen ihren Willen ins Altersheim abgeschoben wurden, ihre Ersparnisse verschwunden sind, ihre Konten gesperrt wurden, die Schlösser zu ihren früheren Gemächern ausgetauscht wurden und sie nicht einmal ihre persönlichen Habseligkeiten holen durften. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, doch wurde die Causa rasch zu den Akten gelegt. Damit nicht genug. Nun drohen Erzdiözese Salzburg und Augustiner Chorherren mit einer Verleumdungsklage, sollten die betagten Nonnen keine Ruhe geben. Doch diese denken nicht daran. Darum geht es in dieser Episode. "Die Wahrheit wird herauskommen", sagt Schwester Bernadette. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Eine Mutter gibt ihrer unruhigen 2-jährigen Tochter abends ein Schlafmittel und ein müd machendes zweites Medikament. Am 17.12.2021 wacht das Mädchen nicht mehr auf. Es dauert einige Monate, bis feststeht, das Kind ist an den Folgen des Medikamentencocktails gestorben. Die Staatsanwaltschaft klagt die Frau wegen heimtückischen Mordes an. 2023 fällt am Landgericht Frankfurt das Urteil: 5einhalb Jahre wegen Körperverletzung mit Todesfolge. „Sie sind keine Mörderin und haben ihre Tochter nicht vorsätzlich getötet“, sagt der Vorsitzende Richter. Und: „Sie tragen eine lebenslange Hypothek“. Für lange Zeit bleibt sie im Gefängnis. Mitte 2025 beginnen die Vorbereitungen für ein Leben in Freiheit
Eine Mutter gibt ihrer unruhigen 2-jährigen Tochter abends ein Schlafmittel und ein müd machendes zweites Medikament. Am 17.12.2021 wacht das Mädchen nicht mehr auf. Es dauert einige Monate, bis feststeht, das Kind ist an den Folgen des Medikamentencocktails gestorben. Die Staatsanwaltschaft klagt die Frau wegen heimtückischen Mordes an. 2023 fällt am Landgericht Frankfurt das Urteil: 5einhalb Jahre wegen Körperverletzung mit Todesfolge. „Sie sind keine Mörderin und haben ihre Tochter nicht vorsätzlich getötet“, sagt der Vorsitzende Richter. Und: „Sie tragen eine lebenslange Hypothek“. Für lange Zeit bleibt sie im Gefängnis. Mitte 2025 beginnen die Vorbereitungen für ein Leben in Freiheit
Ein 60-jähriger Schweizer muss sich am Montag vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Jahr 2000 in Münchenstein BL einen 21-jährigen Mann erschossen zu haben. Die Anklage lautet auf Mord. Ausserdem: · Sommerserie: Bunker Lungern
Im Dezember 2015 stirbt eine 41 Jahre alte Frau in einem Hotelzimmer. Sie ist erstickt. 5 Verwandte macht die Staatsanwaltschaft für die Tat verantwortlich. Darunter auch der 16 Jahre alte Sohn der Frau und sein Cousin. 2 Stunden lang sollen er und die anderen die 41-Jährige gequält haben. Sie sollen sie fixiert, sie geschlagen haben und ihr den Mund zugedrückt haben. Warum? Weil sie der Frau den Teufel austreiben wollten. Sie habe Selbstgespräche geführt, sei aggressiv gewesen. Die Staatsanwaltschaft nennt das grausamen Mord. Ein Vierteljahr lang versucht die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts den Vorkommnissen in dieser Hotelanacht näher zu kommen.
Im Dezember 2015 stirbt eine 41 Jahre alte Frau in einem Hotelzimmer. Sie ist erstickt. 5 Verwandte macht die Staatsanwaltschaft für die Tat verantwortlich. Darunter auch der 16 Jahre alte Sohn der Frau und sein Cousin. 2 Stunden lang sollen er und die anderen die 41-Jährige gequält haben. Sie sollen sie fixiert, sie geschlagen haben und ihr den Mund zugedrückt haben. Warum? Weil sie der Frau den Teufel austreiben wollten. Sie habe Selbstgespräche geführt, sei aggressiv gewesen. Die Staatsanwaltschaft nennt das grausamen Mord. Ein Vierteljahr lang versucht die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts den Vorkommnissen in dieser Hotelanacht näher zu kommen.
Ein 17-jähriger Lernender wurde im Winter 2022 bei Arbeiten auf einer Seilbahnstütze in Laax von einer Kabine erfasst und tödlich verletzt. Laut Sust-Bericht war er ungesichert, unzureichend gewarnt und ohne Aufsicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Weitere Themen: · Nach sieben Jahren Planung und Bau wurde heute der weisse Turm in Mulegns feierlich eröffnet. Laut Origen handelt es sich um das weltweit höchste Gebäude aus dem 3-D-Drucker – geschaffen von einem Roboter der ETH Zürich. · Seit Anfang Jahr ist Hans Martin Meuli neuer Stadtpräsident von Chur. Nach rund sechs Monaten zieht er Bilanz – zu Sparplänen, dem Drogenproblem und der Zusammenarbeit in der Stadtregierung.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Was passiert, wenn die Staatsanwaltschaft an die Tür klopft? Joel Kaczmarek taucht mit den Expert*innen Carolin Raspé und David Rieks von der Kanzlei YPOG tief in die Welt der Unternehmensdurchsuchungen ein. Carolin, die den Bereich Compliance und Internal Investigations leitet, und David, zuständig für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, teilen ihre fünf goldenen Regeln für den Ernstfall. Von Ruhe bewahren bis zur strategischen Vorbereitung – dieser Podcast bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps, um vorbereitet zu sein, wenn es darauf ankommt. Ein Muss für alle, die sich in der Unternehmenswelt bewegen! Du erfährst... …die fünf goldenen Regeln bei unerwartetem Besuch der Staatsanwaltschaft …warum Ruhe bewahren und Anwälte kontaktieren essenziell bleibt …wie die richtige Kommunikation mit Behörden und Mitarbeitenden gelingt …weshalb Vorbereitung auf Krisensituationen den Unterschied macht …welche Schritte nach einer Durchsuchung entscheidend sind __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Guten Morgen! Heute geht es um folgende Aussage von Ursula von der Leyen: „Wir werden private Ersparnisse in dringend benötigte Investitionen umwandeln“. Bedeutet dies einen staatlichen Zugriff auf unser Geld? Dann geht es um den Gerichtsprozess des Querdenken-Gründers Michael Ballweg. Die Staatsanwaltschaft lehnt die Einstellung des Verfahrens ab. Und an dritter Stelle schauen wir in bayerische Krankenhäuser, die sich für den Kriegsfall vorbereiten.
Im Januar 2020 kann ein 52-Jähriger seine kleine Tochter in der Nacht nicht beruhigen. Das Kind schreit und schreit. Er schüttelt das vier Monate alte Baby so heftig, dass Halima schwer verletzt wird. Wenige Wochen später stirbt es an seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt lange. Erst 2024 steht Halimas Vater vor Gericht. Der Vorwurf vor der Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts lautet gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge. Die Richterinnen und Richter geben sich viel Mühe, bevor sie zwei Monate später Anfang Dezember 2024 ihr mildes Urteil verkünden.
Im Januar 2020 kann ein 52-Jähriger seine kleine Tochter in der Nacht nicht beruhigen. Das Kind schreit und schreit. Er schüttelt das vier Monate alte Baby so heftig, dass Halima schwer verletzt wird. Wenige Wochen später stirbt es an seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt lange. Erst 2024 steht Halimas Vater vor Gericht. Der Vorwurf vor der Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts lautet gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge. Die Richterinnen und Richter geben sich viel Mühe, bevor sie zwei Monate später Anfang Dezember 2024 ihr mildes Urteil verkünden.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm: Erneut haben sich die Masern in einigen Ländern stärker verbreitet – auch in der Schweiz. Ein wichtiger Grund: Einige Eltern impfen ihre Kinder nicht. Die weiteren Themen: · In der Türkei soll einer der einflussreichsten Oppositionspolitiker ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft sagt, Ekrem Imamoglu habe Beamte beleidigt. Deshalb solle der Präsident der grössten Stadt in der Türkei ins Gefängnis und keine öffentlichen Ämter mehr ausüben dürfen. · Die Stadt Goma im Osten von Kongo-Kinshasa ist im Ausnahmezustand. Die Infrastruktur liegt in Trümmern. Fast 3000 Menschen sind in Kämpfen gestorben. Wie lebt es sich jetzt, unter der Herrschaft der Rebellengruppe M23? Eine Einwohnerin hat für SRF Stimmen gesammelt – anonym, aus Angst vor Repressionen. · Plötzlich sind sie offenbar weg, die nordkoreanischen Soldaten. Weg von der Front in der Ukraine, wo tausende von ihnen für Russland gekämpft haben. Das melden ukrainische und amerikanische Geheimdienste. Heisst das, ihr Einsatz ist gescheitert?
Im Dezember hatte Yoon Suk Yeol kurzzeitig das Kriegsrecht verhängt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm deswegen Machtmissbrauch und Aufruhr vor. Seit einigen Tagen hielt sich Yoon an seinem Wohnsitz mit Sicherheitsleuten verbarrikadiert. Ein erster Versuch ihn zu verhaften, war deswegen gescheitert. Weitere Themen: · Das Konsultationsverfahren sei abgeschlossen, gibt der Luzerner Stahlkonzern Swiss Steel bekannt. Wie bereits geplant, sollen in Emmenbrücke 130 Stellen gestrichen werden. Ein Entscheid, der von den Gewerkschaften kritisiert wird. · Einen Monat nach seinem Amtsantritt muss sich heute der neue französische Regierungschef Francois Bayrou einem Misstrauensvotum stellen. Der Antrag dafür kommt aus der linken Partei La France Insoumise. · Die US-Börsenaufsicht hat Klage gegen Tech-Milliardär Elon Musk eingereicht. Er hätte beim Kauf von Twitter-Aktien im Jahr 2022 seine Anteile offenlegen müssen, da er die Fünfprozentmarke überschritt. · Ab dem 1. Februar gilt in der Schweiz eine neue Jagdverordnung. Einzelne Biber dürfen dann geschossen werden.
Die Staatsanwaltschaft von Avignon fordert 20 Jahre Haft für Dominique Pelicot. In Litauen stürzt ein Frachtflugzeug ab. Und Thyssenkrupp plant einen massiven Abbau von Stellen. Das ist die Lage am Montagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Femizide, Vergewaltigung, Nötigung: Immer mehr Gewalt gegen Mädchen und Frauen – das weiß man über die Täter Crash bei Vilnius: Anstelle einer Antwort nur ein Knacken Deutschlands größter Stahlproduzent: Thyssenkrupp Steel will 5000 Stellen abbauen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Podcast-Empfehlung: Wenn ihr mehr über “Justitias Wille - Leben in der Waagschale” erfahren und keine Episode verpassen wollt, folgt uns auf dem Player eurer Wahl: https://linktr.ee/justitiaswille Triggerwarnung: In diesem Podcast geht es um Depressionen und Suizid. Sommer 2021, ein Hotel in Berlin-Lichterfelde. Warme Luft dringt durch ein Fenster in das bescheiden eingerichtete, kleine Zimmer 305. Eine Frau kniet auf dem Einzelbett, faltet die Hände und richtet den Blick gen Himmel. Danach setzt der Mann, der bei ihr ist, die Nadel und schließt den Zugang an. “Lieber Gott, nimm mich zu dir”, sagt sie und öffnet das Ventil. Wenige Augenblicke später schläft sie ein, ihre Atmung setzt aus, ihr Herz hört auf zu schlagen. Die beiden haben für heute den Tod der Frau geplant. Sie wollte, dass er ihr dabei hilft, sich von ihrem jahrelangen Leid zu befreien. An diesem Tag ist der Mann sich sicher, das Richtige getan zu haben – doch jetzt steht der pensionierte Arzt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sagt, was er getan hat, war ein Verbrechen. Denn die Frau war schwer depressiv und ihr Sterbewunsch habe nicht auf ihrem freien Willen beruht. Er hätte ihr also nicht helfen dürfen. Die Frage, die jetzt vor Gericht geklärt werden muss: Verhalf der Mediziner einer verzweifelten Frau rechtmäßig zum Suizid oder hat er sie, zumindest rechtlich gesehen, getötet? In “Justitias Wille - Leben in der Waagschale“ begleiten wir, Paulina Krasa und Laura Wohlers, den Prozess, der am Landgericht Berlin verhandelt wird. Ein Prozess, dessen Ausgang wegweisend für ähnlich gelagerte Fälle sein könnte. Und wir widmen uns dem kontrovers diskutierten Thema Sterbehilfe. Wie gehen wir als Gesellschaft mit denen um, die sterben wollen? Wann müssen wir akzeptieren, dass Menschen ihr Leben als nicht mehr lebenswert betrachten? Und sollte man bei der Suizidhilfe einen Unterschied zwischen psychisch und körperlich Erkrankten machen? Neue Folgen veröffentlichen wir zwei Mal wöchentlich, nach jedem Prozesstag – überall, wo es Podcasts gibt. Credits: Justitias Wille ist eine Original Podcast Series der Partner in Crime und Studio Bummens. Hosts & Autorinnen: Paulina Krasa und Laura Wohlers Co-Autoren & Redaktion: Simon Garschhammer und Alexander Gutsfeld Producer: Louis Huselstein und Hanna Marahiel Schnitt, Mischung & Musik: Constantijn Lange van Ravenswaay Zusätzlicher Schnitt & Mischung: Mia Becker Cover-Art: Julia Molin Juristische Beratung: Abel und Kollegen Executive Producer: Paulina Krasa und Laura Wohlers für Partner in Crime und Konstantin Seidenstücker und Jon Handschin für Studio Bummens Hilfsangebote für Betroffene: www.telefonseelsorge.de Kostenlose Hotlines: 0800-1110111 oder 0800-1110222 sowie 116 123 Weitere Angebote findet ihr hier: www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote