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Eine „Deutschlanderkundung“ sei seine Wanderung durch den Harz gewesen, sagt Steffen Kopetzky im Gespräch mit Ulrich Kühn. Wie seinerzeit Heinrich Heine erkundete er von Göttingen ausgehend „auf Schusters Rappen“ genauso den Brocken wie Clausthal-Zellerfeld, Wernigerode wie Goslar, sah weitere „liebliche“ Orte, erschrak in faustischen Landschaften, stieß auf „harzköpfige“ Typen und hörte von „Animositäten“ zwischen einzelnen Harzstädten. Das seien, so Kopetzkys als Fazit seiner Harzreise, „aber im Großen und Ganzen ganz normale, menschliche Abgründe, die man halt da findet.“ Eine Deutschlanderkundung eben.
Gavagai | Rassismus-Eklat, Affäre und eskalierende Dreharbeiten: Bringt dieser Film Kunst und Realität an ihre Grenzen? Während einer konfliktreichen Produktion einer modernen »Medea«-Adaption im Senegal sucht Schauspielerin Maja (Maren Eggert) Halt in einer intensiven Beziehung zu ihrem Kollegen Nourou (Jean-Christophe Folly), die jedoch nur von kurzer Dauer ist; erst bei der Berliner Premiere kreuzen sich ihre Wege erneut, wobei alte Emotionen unvermittelt wieder aufflammen, zugleich aber ein rassistisch geprägter Zwischenfall mit einem Sicherheitsbeamten die fragile Situation eskalieren lässt und die Beteiligten in ein moralisches Spannungsfeld zwingt, in dem einfache Antworten zunehmend unmöglich erscheinen, während sich parallel auf der Leinwand die antike Tragödie entfaltet und eine unheimliche Wechselwirkung zwischen Inszenierung und Wirklichkeit entsteht, sodass sich die Frage aufdrängt, wie weit Kunst gesellschaftliche Realität spiegeln oder sogar beeinflussen kann – genau dieser komplexen Gemengelage widmen sich Lida und Johannes in ihrem Podcast zum neuen Kinofilm "Gavagai" und ordnen ein, ob Ulrich Köhlers Film tatsächlich die angestrebte Tiefe im Umgang mit Themen wie Kolonialismus, Verantwortung und künstlerischer Darstellung erreicht. Ab 30. April im Kino. Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen. Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Emmanuel Macron's updated French nuclear doctrine represents an unprecedented effort by Paris to coordinate with European partners as U.S. security commitments decline. Rym Momtaz, Sophia Besch, and Ulrich Kühn discuss France's evolving role in European nuclear deterrence and the political and material credibility gaps that persist. [00:00:00] Intro, [00:01:26] Macron's Update to France's Nuclear Doctrine, [00:09:13] The Role of the Baltics in Europe's Defense, [00:22:47] European Alternatives to the U.S. Extended Deterrence. Rym Momtaz, April 7, 2026, “On NATO, Trump Should Embrace France Instead of Bashing It,” Strategic Europe, Carnegie Europe. Rym Momtaz (ed.), March 12, 2026, “Taking the Pulse: Is France's New Nuclear Doctrine Ambitious Enough?,” Strategic Europe, Carnegie Europe. Ulrich Kühn, February 24, 2026, “The Unintended Consequences of German Deterrence,” Global Policy vol. 17, issue S1: 1-9, https://doi.org/10.1111/1758-5899.70134. Sophia Besch, Erik Brown, and Rafaela Uzan, December 22, 2025, “Rebalancing the Transatlantic Defense-Industrial Relationship: Regional Pragmatism in Northeastern Europe,” Carnegie Endowment for International Peace. Sophia Besch and Jamie Kwong, December 11, 2025, “Unpacking Europe's Deterrence Dilemmas,” Strategic Europe, Carnegie Europe. Ulrich Kühn, May 1, 2025, “Is Europe Moving to an Independent Nuclear Deterrent?,” Arms Control Today, Arms Control Association.
Seit einem Jahr ist Donald Trump nun wieder Präsident der USA und Europa merkt, dass vieles von der westlichen Weltordnung auf dem Prüfstand steht. Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung erklärt, dass Trump nur auf Stärke reagiert und Drohungen, wie zuletzt beim Thema Grönland, ein klares Signal sind. Europa muss zusammenrücken Kühn betont im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer: Ein geschlossenes Auftreten Europas ist entscheidend, um Erpressungsversuche abzuwehren. Der Grönland-Konflikt könnte ein Wendepunkt für die NATO sein. Europa stehe zwischen Russland im Osten und den USA im Westen, jetzt sei die Stunde der Einheit gekommen. Ob eine einheitliche Front tatsächlich gebildet werden kann, werde sich in den kommenden Wochen zeigen.
Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science fokussiert in der vierten Staffel auf Organisation und Leadership respektive Führung. Mag.a Dr.in Maria Spindler, Gastgeberin dieses Podcasts, hat gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster ein Buch herausgegeben, das dieser Special-Serie ihren Namen gibt: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert. Im ersten Gespräch der vierten Staffel sprachen wir mit Torsten Groth, Herausgeber der Carl-Auer Reihe Management / Organisationsberatung. Heute, im vierten und abschließenden Teil dieser Staffel, sind Roswitha Königswieser und Ulrich Königswieser die Gäste. Ihr Beitrag im Buch trägt den Titel: Multidimensionale, prozessorientierte Zugänge in Führungs-, Organisations- und gruppendynamischen Prozessen. Oder: Change ohne Gruppendynamik? Gibt´s nicht! – Wie so gibt es das nicht? Was bedeutet das für die Beratung von Changeprozessen in Unternehmen? Welche sind die Kernbotschaften dazu, was gruppendynamische Erfahrung für anspruchsvolle Organisationsentwicklung leisten kann? Diese und andere Fragen im Gespräch von Maria Spindler mit Roswitha Königswieser und Ulrich Königswieser. Viel Spaß! _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Die USA wollen wieder Atomwaffen testen. Angeblich, weil alle anderen das derzeit auch machen würden. Befinden wir uns also erneut in einem atomaren Wettrüsten und wie gefährlich könnte dieses militärische Muskelspiel der angeblich starken Männer in Ost und West sein? Darüber sprechen wir mit Ulrich Kühn. Er arbeitet am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und leitet dort den Forschungsbereich Rüstungskontrolle.
Brückner, Florian www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
2023 startete die europäische JUICE-Mission zu den Eismonden des Jupiter. Acht Jahre wird JUICE durchs All reisen, um dann in einer der unwirtlichsten Gegenden des Sonnensystems zu arbeiten. Jupiters Magnetosphäre bombardiert alles in der Nähe mit tödlicher Strahlung. Dennoch sollen Kameras, Radar und Laser dort jahrelang in der Jupiter-Hölle zu überleben. Und vielleicht die definitive Antwort auf die Frage finden: Gibt es dort Leben? Diesmal mit dabei: Ulrich Köhler, Hauke Hussmann, Thomas Roatsch und Kay Lingenauber - alle Forscher am Institut für Weltraumforschung (DLR).
Arthur C. Clarkes "Odyssee im Weltraum" warnt die Menschheit davor, auf Europa zu landen. Robert A. Heinlein schickt Kolonisten nach Ganymede um den Mond zu "terraformen" – die Jupiter-Monde sind eine Spielwiese für kühnste Science-Fiction-Visionen. Aber die Realität ist mindestens genauso spannend. Wir beleuchten in dieser Episode, was wir über die Monde des Jupiter wissen – und was wir vermuten und was künftige Missionen herausfinden wollen. Diesmal mit dabei: Ulrich Köhler und Hauke Hussmann vom Institut für Weltraumforschung (DLR).
Eine Predigt von Ulrich Kühn zu Markus 2, 1-12 | FeG Witten
80 Jahre ist es her, seit die USA eine Atombombe über Hiroshima in Japan abwarfen. Das Bild vom aufsteigenden Atompilz ging um die Welt. Innerhalb von Sekunden war die Innenstadt Hiroshimas dem Erdboden gleich gemacht. An diesem Tag starben schätzungsweise 45.000 Menschen, insgesamt starben in Folge des Atombombenangriffs 140.000 Menschen. Seit den Abwürfen über Hiroshima und Nagasaki wurde keine Atombombe mehr in einem Krieg eingesetzt. Während sich nach dem Kalten Krieg um Abrüstung bemüht wurde, zeigt der aktuelle Trend in Richtung nuklearer Aufrüstung. Nukleare Aufrüstung hat Dominoeffekt "Was man konstatieren muss, ist, dass wir immer mehr solcher Führer haben wie Trump, die öffentlich mit Atombomben drohen. Diese neue Entwicklung ist sehr bedenklich. Es bricht das nukleare Tabu, dass man 80 Jahre lang keine nuklearen Waffen eingesetzt hat", sagt Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. Der Leiter des Forschungsbereich Rüstungskontrolle und Neue Technologien warnt vor einem Dominoeffekt beim nuklearen Aufrüsten. Rüstungskontrolle nicht vorhanden Weil Russland den Abrüstungsvertrag mit den USA 2023 ausgesetzt hat, gebe es außerdem aktuell keine gegenseitige Kontrolle, so Kühn. Jedoch sei nicht die Rüstungskontrolle die Ursache für das gegenseitige Aufrüsten, sondern geopolitische Spannungen. "Erst wenn die beigelegt sind, könne man auch wieder über Rüstungskontrolle sprechen", sagt Kühn im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
Im Juni wurde mit Ulrich Körtner eine der prononciertesten evangelischen Stimmen in Österreich in den Ruhestand verabschiedet. Er versteht Theologie als Auftrag zur öffentlichen Rede von Gott. So auch sein katholischer Kollege Jan-Heiner Tück. Ein Gespräch über den Wert "öffentlicher" oder auch politischer Theologie, kommende Projekte - und über den je eigenen biografisch-theologischen Werdegang. "Diesseits von Eden. Gespräche über Gott & die Welt" ist der Podcast der Theologischen Fakultäten in Österreich und Südtirol. Ziel des Podcasts ist es, Theologie als Rede von Gott in dieser Zeit und in dieser Welt sichtbar zu machen. Um zeitgemäß und zugleich kritisch zu sein, muss sich Theologie lernbereit auf gesellschaftliche Debatten und Themen einlassen. Dieser Herausforderung wollen wir uns in diesem Podcast stellen und dabei aufzeigen, dass die Rede von Gott nichts Verstaubtes, "Jenseitiges" darstellt, sondern ein ernsthaftes und ernst zu nehmendes Denk- und Handlungsangebot "Diesseits von Eden". "Wir", das sind die folgenden theologischen Fakultäten und Institute: Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Graz Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Institut für Islamisch-Theologische Studien der Universität Wien Katholische Privat-Universität Linz Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen/Südtirol
Die alten Römer verehrten Jupiter als Blitze schleudernden Gott. Fast, als hätten sie gewusst, dass der Planet tatsächlich der König der Blitze ist – dort gibt es Entladungen, die bis zu tausendmal stärker sind als auf der Erde. Aber Jupiter ist mehr als die Heimat kosmischer Gewitter: Er ist unser Beschützer vor Asteroiden und ein gescheiterter Stern. Wir erkunden in dieser Folge seine Geheimnisse. Diesmal mit dabei: Astrophysikerin Sybille Anderl, Astronom Tim Florian Horn, Dominik Köhler von der Deutschen Raumfahrtagentur (DLR) und Ulrich Köhler vom Institut für Weltraumforschung (DLR).
Die NATO rüstet auf, der deutsche Verteidigungsminister will das Land „kriegstüchtig“ machen – seit dem russischen Überfall auf die Ukraine scheint ausgemacht, dass zwischen Staaten letztlich doch das Recht des Stärkeren gilt und mehr Waffen mehr Sicherheit bedeuten. Wer hingegen vor Eskalation warnt und auf Verhandlung setzt, gilt schnell als naiv oder gar als Putin-Versteher. War der Pazifismus immer schon eine illusorische Denkweise? Oder wären pazifistische Überlegungen gerade jetzt auch in der Politik wichtig, um die Welt wieder friedlicher zu machen? Bernd Lechler diskutiert mit Dr. Corinna Hauswedell – Historikerin und Friedens- und Konfliktforscherin, Bonn; Dr. Ulrich Kühn – Politikwissenschaftler, Universität Hamburg; Prof. Dr. Olaf Müller – Philosoph, Humboldt-Universität Berlin
Wie viele Monde hat der Saturn eigentlich? Warum sind sie für viele Forscher:innen spannender als der Saturn selbst? Und gibt es dort Leben in 50km tiefen Ozeanen? All das und mehr wollen wir in dieser Folge herausfinden. IMit dabei sind diesmal: Ulrich Köhler, Planetengeologe am „Institut für Weltraumforschung“(DLR), Petra Rettberg die ehemalige Leiterin der Arbeitsgruppe Astrobiologie am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin (DLR) sowie Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Bettina Wurche.
Send us a textToday's episode is my conversation about the 1929 film The Letter. I'm joined by Lewis Beer from the "Slow Moving Pictures" newsletter and we talk about the importance of sound right from the beginning of the film, the structural differences between the play and the film versions of the story, and the force that was Jeanne Eagles in this film that was sadly lost not long after its release.You can watch The Letter on YouTube and be sure to check out Lewis's newsletter.Other films mentioned in this episode include:Red Desert directed by Michelangelo AntonioniThe Seventh Seal directed by Ingmar BergmanThe Exorcist directed by William FriedkinThe Greatest Story Ever Told directed by George StevensGame of Thrones (series)The General Line directed by Sergei M. EisensteinThe Letter directed by William WylerA Woman Under the Influence directed by John CassavetesAll About Eve directed by Joseph L. MankiewiczOf Human Bondage directed by John CromwellDangerous directed by Alfred E. GreenBabylon directed by Damien ChazelleJeanne Eagels directed by George SidneyMary Poppins directed by Robert StevensonBedknobs and Broomsticks directed by Robert StevensonThe Good Fairy directed by William WylerMurder! directed by Alfred HitchcockThe Little Foxes directed by William WylerThe Bride of Frankenstein directed by James WhaleCavalcade directed by Frank LloydPygmalion directed by Leslie Howard and Anthony AsquithThe Red Shoes directed by Michael Powell and Emeric PressburgerFor the Freedom of the East directed by Ira M. Lowry (lost film)White Shadows in the South Seas directed by W.S. Van Dyke"Killing the Killer" directed by Ulrich K.T. Schulz"Tin Toy" directed by John LasseterToy Story directed by John LasseterSadie Thompson directed by Raoul Walsh (listen to my previous episode on that film)The Invisible Man directed by James WhaleIsland of Lost Souls directed by Erle C. KentonOther referenced topics:Manchester Guardian article about the arrival of sound cinemaThe Letter by W. Somerset MaughamAlt Film Guide review of The Letter"Dr. Ramona Curry on Lady Tsen Mei, the First Chinese-American Film Star" by Paul R. SpitzzeriPhotoplay spread featuring Lady Tsen MeiEthel Proudlock case which inspired the story and plaSupport the show
Dass das Deutsche Reich den Zweiten Weltkrieg verlieren würde, war den meisten ab den Niederlagen in Stalingrad und Kursk klar. Trotzdem vergingen noch zwei Jahre bis zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945. Der renommierte Historiker Jörn Leonhard nennt dafür zwei Gründe: den Terror des Regimes gegen seine eigenen Bürger und die Verteidigung der Heimat gegen die drohende Besetzung durch die "Feinde". Bei vielen Frontsoldaten hätte die Angst vorgeherrscht, "dass das, was man gerade in Osteuropa selbst als Täter erlebt hat, auf Deutschland, und das heißt eben auf die eigenen Familien, die eigenen Frauen, die eigenen Kinder zurückfallen könnte." Im Gespräch mit Ulrich Kühn erläutert der Freiburger Historiker außerdem, warum fast alle großen Kriege der Neuzeit in ihrer Endphase besonders blutig waren, wie unterschiedlich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Ost- und Westdeutschland bis heute bewertet wird und wie trotz ausgeprägter Erinnerungs- und Gedenkkultur in Deutschland revisionistische Kräfte am rechten Rand massiv Zulauf gewinnen.
"Murks" ist ein schönes Wort für nicht ganz kunstgerecht ausgeführte Arbeiten. Dabei wäre echte Kunst gerade sehr gefragt, findet Ulrich Kühn.
Frankreich besitzt etwa 300 atomare Sprengköpfe - deutlich weniger als Russland oder die USA. Reicht das dennoch zur Abschreckung? Der Rüstungsexperte Ulrich Kühn von der Universität Hamburg über das Für und Wider.
Keine zwei Wochen bis zur US-Wahl: Harris gegen Trump. Wer Medien konsumiert, hat schnell eine Überdosis intus. Muss das sein? Gedanken von Ulrich Kühn.
Militärisch läuft es weiterhin nicht gut für die Ukraine, weshalb immer häufiger über mögliche Verhandlungen spekuliert wird. Im Podcast Streitkräfte und Strategien gehen Carsten Schmiester und Kai Küstner auch auf das geplante, diesmal mit US-Präsident Biden hochrangig besetzte, Ramstein-Treffen am kommenden Wochenende ein. Dort will der ukrainische Präsident Selenskyj seinen Friedens- bzw. “Siegesplan” erläutern: “Frieden durch Stärke”, so lautet ein Kernbestandteil. Das heißt: Die Ukraine dringt auf mehr Waffenlieferungen aus dem Westen, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen. Wie aber lässt sich Schluss machen mit dem Krieg? Dr. Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg verweist auf Sicherheitsgarantien und bilaterale Lösungen. Bei der Patt-Situation sei unklar, wie sich der Krieg im kommenden Winter entwickelt. Dabei sei entscheidend, wie viel Personal Russland bereit ist, an der Front zu "verfeuern". Eine nukleare Eskalation ist zum jetzigen Zeitpunkt unrealistisch, schätzt Kühn Putins Drohungen ein. Russland wäre dann international komplett isoliert. Zur US-Haltung gegenüber Israel: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-einfluss-israel-100.html das Interview mit Sicherheitsexperte Dr. Ulrich Kühn: http://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1729944.html Alle Folgen von Streitkräfte und Strategien https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Hörspiel-Serie Kalkar 81 https://1.ard.de/kalkar-hoerspiel
„Wir sind Wesen, die darauf angewiesen sind, ein bisschen Hoffnung zu haben, in eine Zukunft zu blicken, die wir für gestaltbar halten“. In früheren Zeiten hätte religiöser Glaube das Bedürfnis danach durch die Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Tod befriedigt, sagt Philipp Blom. im 20. Jahrhundert hätten vor allem politische Ideologien das „Prinzip Hoffnung“ geschürt. In jüngster Zeit würde die Hoffnung enorm auf ein besseres Jetzt fokussiert, individualisiert und von kapitalistischen Interessen dirigiert, sagt der heute in Wien lebende Historiker und Autor. Hoffnung basiere aber auf einem „Minimum an Gemeinsamkeit, um überhaupt noch eine Gesellschaft zu sein“, auf gemeinsamer Geschichte und Gegenwart, so Blom. Er ist davon überzeugt, dass die „rasende Entwicklung von Technologien, die unser Leben völlig umkrempeln“ zu einer Vereinzelung führt, die ein „gemeinsames Projekt“ einer Gesellschaft immer schwieriger macht. Das aber sei Grundlage für „ein kluges Verhältnis zur Welt“. Im Gespräch mit Ulrich Kühn erläutert Philipp Blom, welche Rolle bei der Ausbildung von Perspektiven die Geschichten spielen, die wir uns gegenseitig erzählen, und wie seine eigene Hoffnung aussieht: „Vielleicht ist es möglich, dass wir uns neu entdecken lernen als natürliche Wesen, als Wesen, die in einem riesigen System leben und auf dieses System angewiesen sind: Und die Chef von genau gar Nichts sind!“
Die Menschheit macht sich bereit für die Rückkehr zum Mond. Was wollen wir dort herausfinden? Wie werden Astronautinnen und Astronauten für die Mond-Missionen trainieren? Welche Probleme müssen wir vorher lösen, welche Hindernisse überwinden? Was wollen wir auf dem Erdtrabanten erforschen? Und wieso führt der Weg zum Mond über Köln? Das und vieles mehr bespreche ich mit Missionsleiter Volker Schmid (DLR), Tom Uhlig vom Mondanalog-Zentrum LUNA (DLR) und Ulrich Köhler Planetengeologe am Institut für Planetenforschung (DLR).
HAMBURG AKTUELL - Der Stadtnachrichten Podcast von Radio Hamburg und HAMBURG ZWEI
„Europa steht vor einem neuen Raketenzeitalter“, das sagt Dr. Ulrich Kühn. Er ist Leiter des Forschungsbereichs Rüstungskontrolle am Institut für Friedensforschung an der Universität in Hamburg. Mit Ihm spricht mein Kollege Markus Steen über die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland ab 2026. Sehr viele Menschen wollen das nicht, weil sie befürchten, dass das zu einem neuen Wettrüsten führen und Deutschland zu einem Angriffsziel machen könnte. Wie berechtigt sind diese Ängste und welche Auswege gibt es aus der Krise, auch darüber sprechen die beiden in dieser Ausgabe von HAMBURG AKTUELL.
Seit zweieinhalb Jahren tobt Krieg in Europa, und die Menschen sind besorgt: Wie geht es weiter? Was, wenn der Krieg eine nukleare Dimension bekommt? Wie verhält sich der Westen? Genießen wir noch den bedingungslosen Schutz unserer Bündnispartner? Wo verläuft die Grenze zwischen Abschreckung und Drohung? Dr. Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg leitet den Forschungsbereich „Rüstungskontrolle und neue Technologien“. Er beobachtet die internationale Politik und analysiert die Abläufe. Und er stellt sich die Frage, wie eine neue Friedensordnung in Zeiten einer globalisierten Welt aussehen könnte, die sowohl den eigenen Handlungsrahmen der einzelnen Nationen als auch überregionale Werte und Probleme berücksichtigt. Mit Bent-Erik Scholz redet er über die politischen und wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Blöcke, Hintergründe und Kausalketten, und moralische Dilemmata. Dr. Ulrich Kühn beim IFSH: https://ifsh.de/personen/kuehn Dr. Kühns aktuelles Buch: https://www.routledge.com/Germany-and-Nuclear-Weapons-in-the-21st-Century-Atomic-Zeitenwende/Kuhn/p/book/9781032376394 Die gute Gesellschaft – Der Interview-Podcast mit Bent-Erik Scholz. Neue Folgen jeden Donnerstag! https://linktr.ee/diegutegesellschaft Serdar Somuncu & Bent-Erik Scholz: BOYGROUP – Make Podcast sexy again. Am 18. Oktober live in den Wühlmäusen Berlin! Tickets: https://d2mberlin.de/veranstaltung/boygroup/ Datum der Aufzeichnung: 27. August 2024 Musik: cascreativearts | Station Voice: sarahsvoicstudio | Mixing & Mastering: Julian Thomas
Die öffentliche Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus verläuft noch immer schleppend. Nun jährt sich ein markantes Datum zum 120. Mal, die Schlacht am Waterberg nach monatelangem Kolonialkrieg der „Schutztruppe“ im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Die Einkesselung der Herero scheitert – Generalleutnant von Trotha lässt die Wüste Omaheke teilweise abriegeln, die Wasserversorgung wird unterbunden, sehr viele Herero verdursten. Die Wissenschaft betrachtet dies als Beginn des Genozids an den Herero. Welche Vorgeschichte hatte die Eskalation und was folgte? Welches Selbstverständnis leitete die Kolonialherren, welches die deutschen Missionare? Warum fällt Versöhnung bis heute so schwer? Ulrich Kühn befragt kundige Gäste: Der Historiker Matthias Häussler erforscht seit Jahren die Geschichte des kolonialen Namibia. Und Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums in Hannover, hat nach den Spuren der ersten deutschen Konzentrationslager im heutigen Namibia gesucht.
„Es gab keine Zeitenwende, und es gibt sie nicht.“ Wenn Heribert Prantl das Wort nimmt, hört man von Anfang an hin. Der Journalist und Autor vertritt seine Positionen unerschrocken und mit rhetorischer Verve. Es geht ihm dabei nicht um Effekte. Nach gründlicher Überlegung und aus Überzeugung stellt er weitverbreitete, als Konsens ausgegebene Denk- und Redeweisen infrage. Er tut dies in der für ihn typischen kernigen und bildkräftigen Sprache. Ausführlich in seinem neuen Buch „Den Frieden gewinnen. Die Gewalt verlernen“ – und pointiert im Gespräch mit Ulrich Kühn auf NDR Kultur: Das Wort „kriegstüchtig“ mache ihn „allergisch“, sagt er da und erklärt: „Ich habe nichts gegen das Wort tüchtig, und ich habe auch nichts gegen das Wort Verteidigung“. Sehr wohl aber habe er etwas gegen die Verbindung von „Tüchtigkeit“ und „Krieg“: „Ein Verteidigungsminister ist nicht dann ein besonders tüchtiger Verteidigungsminister, wenn und weil er möglichst markant das Wort Krieg wagt.“ Heribert Prantl argumentiert mit doppelt geschärftem Blick. Er war nicht nur Mitglied der Chefredaktion und 25 Jahre lang Leiter der innenpolitischen Redaktion und des Meinungsressorts der Süddeutschen Zeitung. Er ist zudem promovierter Jurist und gelernter Richter und Staatsanwalt. Argumente für eine trotz allem friedfertigere Politik schöpft er aus seinen reichen politisch-historischen Kenntnissen, juristischer Expertise und intensiver Beschäftigung mit der Religion. So verweist er auf das wenig bekannte Friedensgebot des Grundgesetzes – und fordert, wiewohl selbst kein radikaler Pazifist, Respekt und Raum im Diskurs für pazifistische Gedanken.
Das Jahr 2023 war geprägt von Poly- oder Multikrisen, von der Corona- über die Energie- und Finanz- bis zur alles überlagernden Klimakrise, von Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen. Sie produzierten zu Recht Unsicherheiten. Allerdings, sagt Armin Nassehi im Gespräch mit Ulrich Kühn: "Das Besondere ist vielleicht nicht die Quantität, sondern die Qualität dieser Krisen." Sie zeigten, dass Vieles an einem seidenen Faden hänge und Sicherheit nicht einfach immer schon natürlich da sei. Sie müsse hergestellt und könne mit relativ einfachen Mitteln in Frage gestellt werden: "Das produziert sehr viel Unsicherheiten. Und ich würde sagen mit Recht." Armin Nassehi über die Krisen der Zeit, die vermeintliche Spaltung der Gesellschaft und unsere Aufmerksamkeitsökonomie. Ein Rückblick auf das Jahr 2023, und ein nur begrenzt optimistischer Ausblick auf 2024.
Tausend Kommentatoren haben erklärt, was mit Annalena Baerbocks Flugzeug nicht stimmte. Ulrich Kühn denkt weiter - und findet die wahren Motive des streikenden Fluggeräts.
Planetengeologe Ulrich Köhler ist seit der NASA Raumsonde Galileo am Jupiter und seinen Monden dran und erzählt uns weswegen wir mit JUICE zu den Eismonden aufbrechen. Was ihn daran fasziniert und was er hofft, dass wir finden. Mehr zu ihm: https://www.dlr.de/blogs/autoren/Ulri... JUICE ist für mich die spektakulärste ESA-Mission überhaupt. Europäische Rakete, europäische Sonde und hauptsächlich europäische Instrumente. Wobei sich auch die NASA auf JUICE einen Platz gesichert hat. JUICE soll die Eismonde des Jupiter untersuchen und das ist aktuell trotz eisiger Kälte für die Wissenschaft der heißeste Ort, um nach extraterrestrischem Leben zu suchen. Ich war in Toulouse, um mit den Menschen bei Airbus zu sprechen, die diese ultra Sonde bauen, und konnte JUICE hautnah sein, trotz der Sicherheitsvorkehrungen.
Warum wollen wir eigentlich wieder auf den Mond? Und warum müssen es Menschen sein und nicht etwa Roboter? Wie sähe ihr Leben auf dem Mond aus? Was können wir mit dem feinen Mondstaub anfangen? Und woher könnte das Geld für all diese Missionen kommen? Mit dabei sind Geowissenschaftler Ralf Jaumann (FU Berlin), Ulrich Köhler, Planetengeologe am Institut für Planetenforschung (DLR) und Matthias Sperl, Leiter Granulare Materie am Institut für Materialphysik im Weltraum (DLR).
Seit dem Juli 1969 hat der Mann im Mond einen Namen: Neil Armstrong. Viele Menschen haben erst damals begriffen, was die Wissenschaft leisten kann. Die Mondlandung war nicht nur das Ende eines politischen Wettrennens, sondern das erste Ereignis dieser Bedeutung überhaupt, das live im Fernsehen übertragen wurde. In dieser Folge sprechen wir darüber, welchen Reiz der Mond auf uns ausübt und welchen Einfluss die erste Mondlandung immer noch auf uns hat. Wir möchten wissen, was die Erforschung des Mondes die Forschung gelehrt hat – und was es noch herauszufinden gilt. Mit dabei sind Geowissenschaftler Ralf Jaumann (FU Berlin), Ulrich Köhler, Planetengeologe am Institut für Planetenforschung (DLR) und Matthias Sperl, Leiter Granulare Materie am Institut für Materialphysik im Weltraum (DLR).
Moral. Kaum ein zweiter Begriff ist derzeit so heiß umkämpft. Eine auf moralischen Fortschritt pochende Wokeness-Fraktion, so scheint es, steht Liberalen und Rechten gegenüber, die in der Aufrichtung neuer moralischer Tabus eine Bedrohung von Demokratie und Freiheit sehen. Man versteht einander nicht mehr, will es wohl auch gar nicht. Die Debatte über Moral ist entgleist – nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Doch was ist überhaupt Moral? Wie fanden die am Überleben interessierten Menschen zu ihr? Welche Rolle spielten Biologie, Religion, Kultur? Welche Etappen hat die Entwicklung durchlaufen, seit sie vor erstaunlichen fünf Millionen Jahren begann? Der Philosoph Hanno Sauer hat der Moral und ihrer langen Geschichte ein fulminantes Buch gewidmet: „Moral. Die Erfindung von Gut und Böse“. Im Gespräch mit Ulrich Kühn erzählt er, wie alles begann, warum er im Buch die Religionen mit polemischen Seitenhieben bedenkt, was in der Debatte der letzten Jahre schiefgelaufen ist – und warum er selbst sorgsam und raffiniert darauf achtet, in den aktuellen Gegenwartskämpfen nicht ausrechenbar zu sein.
Mit dem Untergang der Schweizer Grossbank Credit Suisse ist auch ihr CEO Ulrich Körner gescheitert. Ein Zahlenmensch mit wenig Charisma sei er, kein Gambler, kein Visionär. Umso mehr überrascht es, dass der 60-Jährige nun in die Konzernleitung der neuen Gigabank UBS Group berufen wurde. In die zweite Reihe, eigentlich seine Paraderolle, sagt Wirtschaftsredaktor André Müller im Podcast. Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/finanzen/der-letzte-ueberlebende-nach-dem-untergang-der-credit-suisse-die-geschichte-des-cs-chefs-ulrich-koerner-nimmt-eine-ueberraschende-wendung-ld.1737448 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo
Kein Thema hat die deutsche Öffentlichkeit zuletzt so bewegt wie die Frage nach Leopard-Panzern für die Ukraine. Eine beunruhigende Diskussion, findet Ulrich Kühn.
Warum 2023 fantastisch (oder ganz anders) wird. Selten hat ein Jahr so schlechte Kritiken bekommen wie das jünst verabschiedete 2022. Wird 2023 alles noch schlimmer? Hier die Gedanken zur Zeit von Ulrich Kühn,
"Reichsbürger" planten den Umsturz in Deutschland: Zeit, über Fantasie nachzudenken, findet Ulrich Kühn in seiner Kolumne.
CEO Ulrich Körner is raising $4 bln of fresh equity and shrinking the Zurich-based group's trading business to put it on a steadier footing. In this Viewsroom podcast, Breakingviews columnists debate the merits of the plan and what's at stake if it fails. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wohin Sie auch schauen, über kurz oder lang ist das Thema da: Blackout. Grund zur Sorge? Irgendwie schon, meint Ulrich Kühn.
Eine Kolumne von Ulrich Kühn
Walmart profit warnings shine a light on disparities in US consumer behaviour, the International Monetary Fund slashes its global growth forecast, and Argentines are scrambling to exchange their pesos for dollars on the black market. Subscribe to the FT News Briefing on Apple Podcasts or SpotifyMentioned in this podcast:Credit Suisse set to name Ulrich Körner as chief executiveWalmart issues profit warning as soaring inflation hits customersUS consumers are bending but not breaking as prices soar. Can it last?Argentines turn to black market dollars as crisis worsensThe FT News Briefing is produced by Fiona Symon, Sonja Hutson and Marc Filippino. The show's editor is Jess Smith. Additional help by Peter Barber, Michael Lello, David da Silva and Gavin Kallmann. The show's theme song is by Metaphor Music. Topher Forhecz is the FT's executive producer. The FT's global head of audio is Cheryl Brumley. Read a transcript of this episode on FT.com See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Ulrich Kühn vom Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik spricht über die Chancen der Abrüstung anlässlich der neuen Protestwoche gegen US-Atomwaffen in Deutschland.
Eine Kolumne von Ulrich Kühn
Vom Friedensforschungsinstitut Sipri kommt eine deutliche Warnung: In den nächsten zehn Jahren könnte es zum atomaren Wettrüsten kommen. Im «Tagesgespräch» ordnet Friedensforscher Ulrich Kühn die nukleare Bedrohungslage ein. Jahrzehntelang ist die Zahl der weltweiten Atomwaffen zurückgegangen, doch nun droht eine Kehrtwende: In einem am Montag erschienenen Bericht zur globalen Nuklearwaffen-Situation prognostizieren Forschende des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri eine weltweite Zunahme von Atomwaffen in den nächsten zehn Jahren. Die Zeichen stehen auf nuklearer Aufrüstung. Zuletzt hatte der russische Angriffskrieg in der Ukraine Sorgen vor einem Atomkrieg ausgelöst. Welche Folgen für die Welt hat die nukleare Aufrüstung? Und welche Rolle spielen Abrüstung und Rüstungskontrollen überhaupt noch? Ulrich Kühn leitet den Forschungsbereich Rüstungskontrolle und Neue Technologien am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Im «Tagesgespräch» ist er Gast bei Barbara Peter.
Na, heute schon Scholz gebasht? Der Mann kann machen, was er will. Liefert er keine Waffen, ist es nicht recht. Will er liefern - auch nicht. Ulrich Kühn denkt nach:
Seit Tagen wird über den Krieg in der Ukraine diskutiert. Gut so! Aber einander selbstherrlich beschimpfen? Ulrich Kühn denkt nach.
Krieg verändert das Leben: Viele haben den Tod vor Augen. Für andere verändert sich nur das Denken. Aber auch das ist nicht banal, findet Ulrich Kühn.
Es sei extrem schwierig für das gegnerische Radar, die neue russische Hyperschallrakete überhaupt zu erkennen, sagte der Sicherheitsexperte Ulrich Kühn im Dlf. Russland setze mit "Kinschal" einen schnellen und manövrierfähigen Raketentyp ein - da müsse man erst mal lernen, wie man sich dagegen verteidigt.Ulrich Kühn im Gespräch mit Arndt Reuningwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Sean and Evan discuss some of the films they saw at this year's Vancouver International Film Festival, including Christian Petzold's Transit, a variety of Moody Asian Noirs (Manta Ray, Lush Reeds, A Land Imagined), Bi Gan's Long Day's Journey Into Night, Ulrich Köhler's In My Room, Derek Chiu's No. 1 Chung Ying Street and Jodie Mack's The Grand Bizarre.