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Ein Plädoyer für Reiherschnabel, Stachelnüsschen & Co. in heißen Zeiten.
Heute geht es ins Remstal, nach Großheppach zum Weingut Bernhard Ellwanger. Mein Gast ist Sven Ellwanger, der den Betrieb gemeinsam mit seiner Schwester Yvonne führt. Auf den ersten Blick wirkt dieses Weingut bodenständig, gewachsen und angenehm unaufgeregt. Im Gespräch zeigt sich aber schnell, wie viel Bewegung in diesem Betrieb steckt: Sauvignon Blanc, Junges Schwaben, Bio-Weinbau, Piwis, Spontangärung, starke Privatkundschaft, Rotweinambition – und eine Region, die noch immer mit alten Klischees zu kämpfen hat. Im Zentrum der Episode stehen drei Weine: ein Muskat-Trollinger Rosé, ein Roter Riesling und eine Lemberger-Syrah-Cuvée. Der Muskat-Trollinger Rosé zeigt, dass Duftigkeit, Frucht und Leichtigkeit nicht banal sein müssen. Sven beschreibt ihn als einen der wichtigsten Weine des Betriebs – trocken ausgebaut, aromatisch, frisch und mit einem kleinen Anteil maischevergorener Partie, der dem Wein zusätzlichen Grip gibt. Der Rote Riesling erzählt eine besondere Geschichte: Im Weinberg wurde eine Mutation in einer alten Rieslinganlage entdeckt – eine Fruchtrute mit weißen Rieslingtrauben, eine andere mit rötlichen Beeren. Aus diesem Zufall wurde eine eigene Selektion, die heute als ernsthafter Wein im Sortiment steht: körperreicher, fülliger und säureärmer als klassischer Riesling, aber dennoch mit eigener Riesling-Prägung. Die Lemberger-Syrah-Cuvée führt schließlich mitten in die Frage, wie sich Württemberg heute verändert. Lemberger bringt kühle Beerenfrucht, Frische und regionale Identität; Syrah ergänzt Würze, Körper, Pfeffer, dunklere Noten und Struktur. Im Glas begegnen sich regionale Herkunft und internationale Rebsorte erstaunlich selbstverständlich. Außerdem sprechen wir über Svens Zeit in Neuseeland, Sauvignon Blanc und Fumé Blanc, über die Gruppe Junges Schwaben, über Bio-Weinbau, Bodenaufbau, Humus, Begrünung und Pflanzenschutz, über den Gravitationskeller, über ProWein, Wine Paris, Export, alkoholfreie Produkte und die Zukunft eines Familienweinguts mit großer Sortenvielfalt. Eine Folge über ein Württemberg, das sich leise verändert hat – pragmatisch, beharrlich, bodenständig und im Glas sehr überzeugend.
Zora und Hanna melden sich nach ihrer kurzen Sommer-Pause zurück und werfen direkt einen Blick auf ihr dreijähriges Jubiläum und das zugehörige Pizza-Pop-up im Blattgold. Die drei Pizzasorten – Margherita von Köchin Melli, Salsiccia mit Fenchel und Dill-Haselnuss-Gremolata von Zora sowie eine Minz-Pesto-Ananas-Kreation von Hanna – haben für ein absolut volles Haus gesorgt. Hanna gibt außerdem Einblicke in ihre Arbeit an einem WDR-Hörspiel über Machtmissbrauch und Mobbing in der gehobenen Gastronomie. Das Hauptthema der Folge ist Zoras Traumhochzeit. Drei Wochen vor dem Termin fand sie über Ulrike vom Atelier Berrit ihr maßgeschneidertes Mini-Brautkleid. Nach einer zweistündigen Fahrt auf einer gecharterten Barkasse durch den Hamburger Hafen ging es für die 60 Gäste weiter auf die Stadtfarm in Sülldorf. Neben emotionalen Reden der Familie gab es eine ausgelassene Feier. Im kulinarischen Dreierlei dreht sich alles um die Highlights der Hochzeitskarte: Auf Platz 3 stehen die schwedische Prinzessinnentorte von Küchenleitung Swantje sowie die frische Gazpacho mit Gemüse-Brunoise. Auf Platz 2 folgen ein Dessert-Trio aus Crème brûlée, frischen Beeren und einem veganen Schokomousse aus Seidentofu mit Macadamianüssen. Den unangefochtenen Platz 1 teilen sich beide: geröstetes Sauerteigbrot mit Olivenöl, Stracciatella, frittiertem Salbei und Sardellen. Zum Ausklang blickt Hanna beim Feierabendbier auf eine anstehende Kostümparty zum Thema Dantes Inferno, für die sie als Wahrsagerin mit einer Glaskugel auf dem Babybauch geht. Zora reist mit ihrer Familie für die Dreharbeiten ihrer neuen NDR-Sendung „Zora schmeckt's“ nach Bad Zwischenahn.
Heute wird es anders. Heute wird es dunkel. Und es gibt einen Gast, den die meisten von euch nicht nur kennen, sondern lieben dürften: Philipp Fleiter von „Verbrechen von nebenan"" – Nr. 1 in den deutschen Podcast-Charts, SPIEGEL-Bestsellerautor, ausverkaufte Live-Tour, eigene TV-Show bei SKY. Gemeinsam erzählen Lou, Jonas und Philipp den Fall Dahl: Ein Hochstapler aus Minnesota, der sich im Napa Valley als Winzer inszenierte, über eine Million Dollar einsammelte – und am Ende einen Mord beging. Auf einem Weingut, durch Rebzeilen, vor den Augen der Polizei. Ein Fall, der so absurd klingt, dass man denkt, er wäre erfunden. Ist er aber nicht. Wein der Woche Le Sentier des Pierres Châteauneuf-du-Pape AC – Rhônetal, Frankreich | EDEKA Châteauneuf-du-Pape ist eine der prestigeträchtigsten Appellationen Frankreichs – und dieser Wein zeigt warum. Ein klassischer Blend aus Grenache, Syrah und Mourvèdre, gewachsen auf den berühmten „Galets roulés"", den großen Kieselsteinen, die die Hitze des Tages speichern und nachts an die Reben abgeben. Das Ergebnis: intensiv, kraftvoll, 15 % vol., mit würzigem Bouquet, schwarzen Beeren, südlichen Kräutern, Pfeffer und weichen, reifen Tanninen. Der Name „Le Sentier des Pierres"" – der Pfad der Steine – ist dabei mehr als nur Poesie. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
[1:41] Thomas van Aalten over Kavinsky [11:52] Robyn Alysha Clemens over Bet van Beeren [46:13] Jean Paul Heck over Glen Hansard [52:42] Wat Blijft Lijn [57:12] Audiodoc: Stine Jensen over Kierkegaard
Sie ist die Moderatorin der heurigen ORF-Sommergespräche: Simone Stribl. Am 10.8. startet sie mit den Polittalks im ORF.Die 39-jährige Oberösterreicherin hat für "Frühstück bei mir" nach Hause geladen, in ihre Zweizimmerwohnung in Wien-Landstraße. Bei selbstgemachter Kriecherl- und Kirschmarmelade, Croissants und Beeren erzählt sie über den Mut, den es gebraucht hat, vom 2000-Einwohner-Dorf Grünau im Almtal nach Wien zu ziehen, über ihren Dialekt und ihren journalistischen Weg. Sie spricht mit Claudia Stöckl darüber, was der Shitstorm 2020 bewirkt hat, als sie erstmals die "Sommergespräche" moderiert hat und warum sie zuerst gar nicht zum Ö3-Frühstück kommen wollte. (Dieser Beitrag begleitete die Sendung "Frühstück bei mir", Ö3, 2. August 2026)
Carl Rheinländer ist ein „Sensenmann“. Er gibt Kurse, fertigt Sensen nach Maß und schützt Schnitt für Schnitt Flora, Fauna und Fitness.
Der Kanton Luzern hat in der Umgebung der Luzerner Allmend eine Japankäfer-Population nachgewiesen. Ab 1. August gelten darum strengere Vorschriften beim Bewässern und in der Grüngutpflege. Der Japankäfer kann Schäden anrichten, etwa bei Obstbäumen, Beeren und Reben, aber auch an Rasenflächen. Weiter in der Sendung: · In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hat Glencore wieder deutlich mehr Kupfer gefördert. · Der EV Zug sichert sich die Dienste des Schweden Jacob Moverare. Der 27-jährige Verteidiger wechselt aus der NHL in die Zentralschweiz. · Serie der Regionaljournale: Das «Time-Out» als wichtiges Werkzeug im Sport. Korrektur zu den Halbjahreszahlen von Glencore im Audio: Der Betriebsgewinn im Vorjahr lag bei 1,4 Milliarden Dollar.
Einfach mal ein paar gefrorene Beeren aus dem Eisfach in den Joghurt oder ins Wasser zu tun, scheint zunächst eine gute Idee. Allerdings sollen die gefrorenen Früchte auch unter Verdacht stehen, Krankheitserreger zu enthalten.
„Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Zellen an Energie. Ein Grund dafür: Beschädigte Mitochondrien werden nicht mehr zuverlässig erkannt und recycelt.“ Genau hier wird Urolithin A interessant: Der Stoff könnte die Mitophagie unterstützen, also den Prozess, mit dem Zellen defekte Mitochondrien abbauen und ihre Energieproduktion stabil halten. Urolithin A steckt jedoch nicht direkt in Granatäpfeln, Walnüssen oder Beeren. Es entsteht erst, wenn bestimmte Darmbakterien deren Pflanzenstoffe umwandeln. Und genau das gelingt nur einem Teil der Menschen. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Urolithin A entsteht, warum das Darmmikrobiom darüber entscheidet und welche Rolle der Stoff für Mitochondrien, Muskelkraft und gesundes Altern spielen könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die zelluläre Qualitätskontrolle gezielt unterstützen lässt. Erste Humanstudien zeigen Veränderungen mitochondrialer Biomarker und mögliche Effekte auf Muskelkraft und körperliche Leistungsfähigkeit. Die Datenbasis ist jedoch noch begrenzt. Urolithin A ersetzt weder Bewegung noch Krafttraining. Der Stoff macht vielmehr sichtbar, wie entscheidend es für unsere Gesundheit ist, beschädigte Zellstrukturen rechtzeitig auszusortieren. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Neun Millionen Übernachtungen im Jahr – und die meisten Gäste kommen zuerst wegen der Berge. Woran sie sich hinterher erinnern, ist oft das Essen. Wie wird Kulinarik in Vorarlberg vom angenehmen Nebeneffekt zum eigenständigen Reisegrund? Darüber spricht Stefan Fak mit Renate Breuß, Kunst- und Kulturhistorikerin, Autorin von „Das Maß im Kochen" und langjährige Geschäftsführerin des Werkraum Bregenzerwald, sowie mit Christian Schützinger, Landestourismusdirektor und Geschäftsführer der Vorarlberg Tourismus GmbH. Renate Breuß führt durch die Materialgeschichte der Vorarlberger Küche: Sennerei und Milchwirtschaft, Mais im föhngeprägten Rheintal, Beeren und Pilze aus dem Wald. Warum Butter jahrhundertelang wichtiger war als Fettkäse. Wie Kresse einst als natürliches Gerinnungsmittel diente. Und weshalb zwei Grad Unterschied beim Erhitzen der Milch über feinkörnigen oder speckigen Sauerkäse entscheiden. Christian Schützinger erklärt, was das für den Tourismus bedeutet: Auf Vorarlbergs Alpen wird die Milch dort verarbeitet, wo sie gemolken wird – keine Einheitsmilch aus dem Tal, keine Schaukäserei. Er spricht über Tourismusorganisationen als Vermittler zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Bevölkerung, und über den Druck, unter dem beide Seiten stehen. Im zweiten Teil wird es kontroverser: Was gibt die historische Küche der Knappheit für die Klimafrage her? Zero Waste als Haltung statt als Etikett. Die Verlagerung der Milchwirtschaft in höhere Lagen. Und die Frage, ob Vorarlberg beim Bergkäse in dieselbe Klemme gerät wie Italien beim Parmesan. Zum Schluss: Wie viel Substanz steckt hinter dem Schlagwort Longevity – und wie verhindert eine Region, dass daraus bloß Wellness mit neuem Etikett wird? GLOSSAR ZUR FOLGE Alpkäse & Bergkäse – Alpkäse entsteht während des Sommers direkt auf der Alp, Bergkäse in den Talsennereien. Beide aus Rohmilch, beide mit deutlich unterschiedlichem Charakter je nach Lage, Futtergras und Reifedauer. Sauerkäse (Surakees) – Magerkäse aus abgerahmter Milch. Der Vorarlberger Sauerkäse hat eine Speckschicht und einen weißen Kern; ob er fein- oder grobkörnig wird, entscheidet die Erhitzungstemperatur zwischen etwa 38 und 40 Grad. Verwandte im Alpenraum: Graukäse (Tirol), Bloderkäse (Schweiz), Steirerkas (Steiermark), Harzer (Deutschland). Rässkäse – Würziger Magerkäse, der sich vor allem in Vorarlberg gehalten hat. Weil er mager und trotzdem kräftig ist, gilt er als bekömmlichere Komponente in den Käsknöpfle. Käsknöpfle – Die Vorarlberger Nationalspeise. Verwandt mit den Kässpätzle, klassisch mit einer Mischung aus Fett- und Magerkäse. Riebel – Maisspeise aus dem Rheintal, entstanden aus dem dortigen Maisanbau. Gilt als typisch vorarlbergisch. Subira (Saubirne) – Roh kaum genießbare Birne, die früher an die Schweine verfüttert wurde. Gebrannt ergibt sie einen Vorarlberg-typischen Edelbrand. Grünpflücke – Verarbeitung unreifer Tomaten, die ab September nicht mehr ausreifen, zu Salsa oder Eingemachtem. Das heimische Gegenstück zum französischen Verjus, der aus unreifen Trauben gewonnen wird – in Vorarlberg historisch aus unreifen Äpfeln oder Stachelbeeren. Hochstämme – Traditionelle hochstämmige Obstbäume. Sie tragen erst nach vielen Jahren, dafür über Jahrzehnte. Werden kommunal wieder gefördert. GENANNTE HÄUSER, BETRIEBE UND PERSONEN Hirschen Schwarzenberg – Gasthof und Hotel am Dorfplatz von Schwarzenberg Tobias Schöpf, Klostertal – beeindruckender Keller voll Eingemachtem, dazu Kochkurse, bei denen morgens gemeinsam Kräuter gesammelt und anschließend in der Küche verarbeitet wird. Thorsten Probost – Spitzenkoch, Koch des Jahres, absolviert die Wanderführerausbildung. Anton Moosbrugger – Käsemacher, gibt die alte Methode des Käsemachens an junge Leute weiter und experimentiert mit langer Reifung, 36 bis 52 Monate. Franz Michael Felder (1839–1869) – Bauer, Schriftsteller und Sozialreformer aus dem Bregenzerwald. Von ihm stammt das Bild vom Senn als Alleskönner.
Sind Tiefkühlbeeren wirklich ungesund? Oder ist Tiefkühlgemüse vielleicht sogar nährstoffreicher als frische Ware? Die aktuellen Rückrufe von Tiefkühlbeeren wegen Noroviren und Hepatitis-A-Viren haben viele Menschen verunsichert. Doch was sagen diese Fälle wirklich über Tiefkühlkost aus? In dieser Episode schauen wir uns an, was nach der Ernte mit Obst und Gemüse passiert, wie sich Nährstoffe im Laufe der Zeit verändern und warum Tiefkühlgemüse in Studien häufig genauso gut oder sogar besser abschneidet als lange gelagerte Frischware.
Himbeeren und Brombeeren wachsen eigentlich üppig im Sommer. Doch heuer ist es anders: Die langanhaltende Trockenheit hat das Wachstum gebremst. Auch werden die Beeren nicht so gross wie in anderen Jahren, dafür sind sie enorm süss. Sommerhimbeeren werden nach der Ernte der Früchte geschnitten. Die alten Ruten werden direkt über dem Erdboden abgeschnitten und die Jungruten werden ausgelichtet, um mehr Luft und Licht in die Pflanzung zu lassen: · Maximal 12 bis 15 mittelgrosse Jungruten pro Laufmeter stehen lassen. · Zu dicke und zu dünne Jungruten bodeneben abschneiden, denn die mittelstarken Jungruten überwintern am besten. · Auch Ruten, welche aus der Reihe auswandern oder zu dicht stehen, werden entfernt. Herbsthimbeeren: Die Jungruten werden im Frühsommer ausgelichtet. So bringt man Luft in den Bestand, was zu grösseren Früchten im Herbst führt: · 12 bis max. 20 Ruten pro Laufmeter stehen lassen. · Dünne Jungruten bodeneben abschneiden. Je weniger Ruten, desto grösser die Früchte. Brombeeren: Die Jungruten treiben im April aus dem Boden. Sie werden im Verlauf des Sommers an das Stützgerüst geheftet und tragen im nächsten Jahr Früchte. Im Sommer werden die langen Seitentriebe auf zirka 20cm zurückgeschnitten. Wilde Brombeeren und Himbeeren im Wald darf man zum Eigengebrauch pflücken. Wenn man jedoch grössere Mengen an Obst ernten möchte, gibt es zwei Onlineplatformen, welche anzeigen, wo es reife Früchte zum Pflücken gibt.
Heidelbeeren benötigen einen leicht sauren Boden und während des Wachstums viel Feuchtigkeit. Während einer Trockenzeit müssen sie regelmässig gegossen werden. Solange es regnet oder man Regenwasser gesammelt hat, ist das Giessen kein Problem. Doch wenn Leitungswasser verwendet wird, können die Heidelbeersträucher Schaden nehmen. Im Schweizer Mittelland, im Gebiet des Juras und im Kanton Baselland ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Häufiges Giessen mit kalkreichem Wasser führt zu Eisenmangel: Die Feinwurzeln der Heidelbeersträucher können bei zu hohem Kalkgehalt der Erde das Spurenelement Eisen schlecht aufnehmen und das lebenswichtige Chlorophyll in den Blättern nicht mehr bilden. Das führt zu aufgehellten Blättern, kümmerlichem Wuchs und kleinen Beeren. Kaffeesatz wirkt bei Eisenmangel vorbeugend. Er wirkt leicht sauer und puffert den Kalküberschuss in der Erde ab. · Kaffeesatz an einem warmen Ort flach ausgebreitet trocknen. · Alle zwei Wochen 3 bis 4 Handvoll rund um den Heidelbeerstrauch verstreuen und leicht in die Erde einarbeiten. Eisendünger wirkt bei akutem Eisenmangel: · Wenn der Heidelbeerstrauch bereits viele gelbe Blätter hat und kümmerlich wächst, wird spezieller Eisendünger gegossen oder als Blattdünger über die ganze Pflanze gesprayt. · Erst im September, nach der Ernte, wird Elementarschwefel in die Erde gemischt. Verschiedene Mikroorganismen wandeln diesen um, wodurch der Boden dauerhaft leicht sauer wird.
Johannisbeeren, «Meertrübeli» oder einfach «Trübeli» wachsen in vielen Gärten. Sie sind einfach zu kultivieren und bringen eine grosse Ernte für Kuchen, Desserts, Konfi oder Sirup. Was den Geschmack betrifft, gehen die Meinungen auseinander: Den einen sind sie zu sauer, andere lieben sie. Johannisbeeren wachsen am besten auf tiefgründigen, eher kalkarmen und humusreichen Böden. Sie können bis zu einer Meereshöhe von 1400 Metern angebaut werden. Die Sträucher werden im Verlaufe des Winters tief gepflanzt: Die Basis muss mit 5 cm Erde bedeckt sein, damit dort kräftige junge Triebe aus dem Wurzelstock wachsen können. Falls keine Jungtriebe aus der Basis wachsen, kann der Trübelistrauch mit 5–8 cm Erde überschüttet werden. Ein Sommerschnitt im Juli/August schützt vor Befall mit Graufäule. Da die Infektion mit ihr während des Winterhalbjahres auftritt und viele Triebe zum Absterben bringt, wird bevorzugt im Sommer nach der Ernte geschnitten. Bei heissem, trockenem Wetter mit dem Schnitt warten, damit die inneren Triebe und Blätter keinen Sonnenbrand bekommen. Der Strauch wird durch regelmässiges Herausnehmen der ältesten, 4–5 Jahre alten Triebe laufend zur Bildung von neuen, jungen und kräftigen Bodentrieben angeregt. Ein kräftiger Johannisbeerstrauch hat 8–12 Triebe. Erst ab dem 4. Standjahr werden die ältesten Triebe herausgeschnitten und kleine, dünne oder überzählige Jungtriebe werden entfernt. Zu alte, vergreiste Büsche tragen kleine, eher saure Beeren, und oft fallen die noch grünen Beeren ab.
Mediterrane Pflanzengemeinschaften für einen klimafesten Garten
Wie wäre es mit einer köstlichen Pavlova? Dieses luftige Gebäck aus Baiser, Beeren und Sahne ist eine Hommage an eine Ballerina. Von Ulla Scholz.
Zwischen Paradies und Profit: Jutta Person erzählt Palmengeschichten von Kokosaposteln, Dattelbefruchtern und Palmölgeschacher.https://detektor.fm/werbepartner/gartenradio
Es ist Sommer. Es ist richtig heiß. Zu heiß für uns eher kältegewohnte Sauerländerinnen. Schon eine Woche sonnig und Hitze- statt Gewitterwarnung und kein Sturzregen und herrlich warm und laue Abende im Garten. Es gibt so Gewissheiten, die einfach erinnern, dass es wettermäßig im Sommer so sein sollte. Aber, und das ist immer so verwunderlich, im Ablauf des Jahres sind wir schon wieder auf dem absteigenden Ast. Der 21. Juni war die Mitte, der Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht. Im Gotteslob haben wir dazu ein wunderschönes Lied, dessen Melodie sehr eingängig und dessen Text sehr deutlich zeigt, wie der Zeiten- und der Lebenslauf geht. Da heißt es in der ersten Strophe:Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht. Nun schenk uns deine Nähe und mach die Mitte gut. Herr, zwischen Blühn und Reifen und Ende und Beginn.Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf dich hin. Im normalen Trubel des Alltags und in den großen Städten merkt man oft gar nicht, dass die Blütezeit der Bäume, Früchte und Felder vorüber ist und wir schon ernten können, die Beeren und Früchte und das frühe Gemüse. Aber da genau ist der Punkt in unserem Leben: mittendrin und doch schon auf dem Weg des Reifens zum Ende hin. Lass uns Dein Wort ergreifen und wachsen auf dich hin ist die Ermutigung und auch Ermahnung unseres Lebens: mit seinem Wort auf Gott hin zu leben und zu reifen. Die Erkenntnis der zweiten Strophe macht den Gedanken noch deutlicher:Kaum ist der Tag am längsten, wächst wiederum die Nacht.Begegne unsren Ängsten mit deiner Liebe Macht.Das Dunkle und das Helle, der Schmerz, das Glücklichseinnimmt alles seine Stelle in deiner Führung ein. Das Blühen und Reifen und die langen Sommertage sind die eine Seite des Lebens; und es ist wunderbar sie zu genießen und uns zu erinnern. Die Dunkelheiten und Ängste die andere Seite. Und in diesem Lied gibt es die kraftvolle Zusage, dass all das in der machtvollen Liebe Gottes geborgen ist.
Wie jeder Monat endet auch dieser mit einer Gemeindevertretung. Allerdings haben wir in den letzten Wochen mehrere Sitzung gehabt. Manche Dinge benötigen eben mehr Abstimmung als andere. Bei glühender Hitze haben die Ehrenamtlichen alles gegeben um ihren wichtigen Dienst der Allgemeinheit zu erfüllen. Zum Glück gibt es jetzt auch McDonald in der Gemeinde Großbeeren, ein leckerer Shake geht ja immer. ;) Der Podcast ist kostenlos. Du kannst Episoden anhören, herunterladen oder abonnieren. Wir machen alles in unserer Freizeit, kostenlos für Euch. Wir nerven Euch außerdem nicht mit bezahlter Werbung oder Sponsoring. Wenn ihr Fragen, Kritik oder Anregungen habt, dann könnt ihr mich gerne ansprechen, wenn nicht persönlich, dann gern auch per Mail unter info@grossbeereninside.deFolge uns gern auf Facebook….Folgt unserem Sprecher Dirk Steinhausen beiTwitter https://twitter.com/dirksteinhausen/Instagram https://www.instagram.com/dirksteinhausen/Facebook https://www.facebook.com/dirk.steinhausen
Efeu ist eine der wertvollsten heimischen Pflanzen für Insekten und Vögel. Er begrünt ganze Wände, bietet den Larven der Efeu-Seidenbiene ein Zuhause und gehört zu den wenigen Wildpflanzen, die im Herbst blühen. Aber Efeu macht auch Hauswände kaputt, überwuchert alles, kann Holz schädigen und ist zudem noch giftig. Unsere Podcast-Hosts Maria und Tobi stellen den Efeu mit all seinen Vor- und Nachteilen vor, teilen ihre persönliche Erfahrungen mit der Pflanze und erzählen, warum sie mittlerweile beide Fans des Kletterkünstlers sind.Unseren Podcast-Tipp hier anhören: https://1.ard.de/AlpenueberquerungHochZwei_podcastDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular(00:00:00) Intro(00:04) Einstieg: „Efeu, Fluch oder Segen?“(00:31) Persönliche Erfahrung im Kleingarten(02:00) Mythos „Baumwürger“(03:04) Schutzfunktion am Baum(03:26) Efeu als Bodendecker & Grabpflanze(04:02) Giftigkeit von Blättern und Beeren(07:04) Efeu-Blüten als Insektenmagnet(08:24) Efeu am Balkon & an der Fassade(11:31) Vermehrung über Stecklinge(13:12) Efeu als Zimmerpflanze(15:20) Efeu als Heilpflanze(16:15) Efeu als Lebensraum & „Hecke“(19:14) Heimische Art mit vielen Pluspunkten
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen
Bohnen sind die neuen Burger: Gärtnermeisterin Dagmar Hauke spricht über Sortenvielfalt, Anbau und die vielen Vorzüge der Bohne.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zum neunten Mal in Folge führen die Finnen den World Happiness Report an. Nicht weil sie dauernd lachen. Sondern weil sie etwas verstanden haben, das viele andere Länder noch suchen: Gemeinschaft schlägt Optimierung. Natur schlägt Speed. Und in der Sauna sind alle gleich.Jochen war im Sommer in Finnisch-Lappland — und saß in einer Schutzhütte, 20 Meter von einer Bärenmutter und ihren Jungen entfernt. Er hat Beeren direkt vom Boden gegessen, Pilze gesammelt, die in Deutschland ein Vermögen kosten würden. Und am Ende eines langen Tages: ein gelbes Holzhaus am See. Kein Mückenstich. Nur Stille.Helsinki ist dann das Gegenteil — und trotzdem dasselbe Gefühl. Ein Hauptbahnhof, der aussieht wie ein Kunstwerk. Eine Bibliothek, in der 8.000 Menschen täglich zusammenkommen und die vom Volk aktiv mitgestaltet wurde. Ein Designviertel, in dem man stundenlang entdecken könnte. Und die Sauna Löyly direkt am Meer, von der das Time Magazine sagt, sie gehöre zu den 100 schönsten Orten der Welt.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail
Robust, pflegeleicht und voller Vitamin C – Johannisbeeren sind perfekt für dich! Erfahre, warum diese Beeren jahrzehntelang verboten waren, welche Sorten es gibt und wie du eine üppige Ernte holst. Wir klären im lockeren Gespräch: Warum fallen die Beeren ab? Wie pflanzt man richtig? Und welcher Trick bringt dir super Ertrag auf kleiner Fläche? Plus: Bestäubungs-Geheimnis & Schnittanleitung.
Spalten und Bestien, kein Hors-d'œuvre und keine dickflüssigen Lösungen, dafür aber grüne Matsche und opportunistische 72 Stunden.
Der letzte wilde Fluss Europas – und gleichzeitig eine der vielfältigsten Weinregionen der Welt. Die Loireerstreckt sich über 800 Kilometer, umfasst mehr als 30 Appellationen und bringt alles hervor, was Wein sein kann: Weißwein, Rotwein, Rosé, Schaumwein, Süßwein. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Reise von West nach Ost – vom Atlantik bis in die Touraine. Sechs Weine, sechs Herkünfte, drei Unterregionen. Ihr erfahrt, warum die Loire weltweit das wichtigste Anbaugebiet für gleich drei Rebsorten ist, was es mit den jahrtausendealten Schieferböden im Anjou auf sich hat – und warum ein Crémant de Loire dem Champagner das Wasser reichen kann, ohne das Budget zu sprengen. Mehr Infos zur Region findet ihr unter: https://www.vinsdeloire.fr/en Weine der Woche Heute ausnahmsweise sechs – je einer für jede besprochene Appellation der Loire, von West nach Ost: Philippe de Valois – Crémant de Loire Brut | Crémant de Loire | 70 % Chenin Blanc, 20 % Chardonnay, 10 % Cabernet Franc | Hergestellt nach der traditionellen Methode mit zweiter Gärung in der Flasche. Frisch, elegant, feine Perlage – perfekt als Aperitif oder zu Fisch und Ziegenkäse. Rivière Bellejour – Sauvignon Blanc 2024 | IGP Val de Loire | 100 % Sauvignon Blanc | Zugänglich, aromatisch, modern – sortenrein ausgebaut wie es an der Loire Tradition ist. Der Klassiker zu Ziegenkäse und Spargel. Loïc Mahé – Sables & Schistes 2022 | AOP Savennières | 100 % Chenin Blanc | Sand und Schiefer – der Name verrät alles über den Boden. Chenin Blanc auf über 530 Millionen Jahre altem Urgestein, nirgendwo sonst bringt die Sorte den Boden besser zum Ausdruck als hier im Anjou. Famille Lieubeau – Muscadet Cru Château Thébaud 2021 | AOP Muscadet Sèvre-et-Maine | 100 % Melon Blanc | Einer der Crus Communaux – länger auf der Feinhefe gereift (Sur Lie), mehr Komplexität und Tiefe als man vom Muscadet erwartet. Der perfekte Begleiter zu Austern und Meeresfrüchten. Grand Royal – Grand Royal Rosé 2023 | Rosé de Loire | Cabernet Franc, Grolleau de Tours | Die Loire ist nach der Provence der zweitgrößte Rosé-Produzent Frankreichs – dieser Wein zeigt warum. Frisch und sommerlich, ideal zu Salaten und leichten Vorspeisen. Domaine Olivier – Saint Nicolas de Bourgueil Cuvée Domaine 2023 | AOP Saint-Nicolas-de-Bourgueil | 100 % Cabernet Franc | Cabernet Franc sortenrein – das ist der große Unterschied zum Bordeaux, wo die Sorte immer im Blend verschwindet. Hier bekommt sie ihre eigene Bühne: rund, samtig, mit dem charakteristischen Duft nach roten Beeren und feinen Kräutern. Weinlexikon: S wie Sur Lie Sur Lie bedeutet wörtlich „auf der Hefe" – der Wein bleibt nach der Gärung auf der Feinhefe liegen, anstatt sofort davon getrennt zu werden. Die Hefe gibt dabei Aromen, Textur und Fülle an den Wein ab und wirkt gleichzeitig als natürlicher Oxidationsschutz. Besonders typisch ist das beim Muscadet: Die Weine reifen oft den ganzen Winter über auf der Hefe und werden erst im Frühling abgefüllt. Auf dem Etikett steht dann „Muscadet Sur Lie" – und das bedeutet: frisch, lebendig, mit schöner Textur und manchmal einem ganz leichten Prickeln auf der Zunge. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
Paul Baumann - Musiker, Gärtner, Brückenbauer https://urbanutopia.berlin/
Es ist mal wieder unverschämt früh und die Gemüter sind leicht neben der Spur. Während Zora nach Wochen voller Sport und Ernährungsplan endlich wieder ein bequemes „nice tight“-Gefühl in ihrer Jeans feiert, hat Hanna Schwangerschaftsgelüste und rettet sich mit Flink für den perfekten griechischen Salat mit extra viel Krümel-Feta. Kulinarisch wird ohnehin direkt wieder ordentlich aufgetischt. Hanna blickt auf ihr Frühlings-Pop-up mit gebackenen Radieschen und kinderleicht herzustellendem Estragon-Granité zurück, während bei Zora zum Nachfeier-Geburtstag mit Rhabarber-Puddingteilchen und Kladdkaka eskaliert wurde. Dazu gibt es Einblicke in Hannas Ernährungsumstellung während der Schwangerschaft und ihre neue Berliner U-Bahn-Hygiene. Das Dreierlei dreht sich heute passend zur Saison um die feine Himbeere. Von Uromas nostalgischem Himbeersirup über herzhaften Linsensalat mit Tomaten und Sumak bis hin zu Zoras Pro-Tipp, festen Vanillepudding direkt in die Beeren zu spritzen, ist alles dabei. Im Service wird außerdem eine Frage aus dem Cream Team zur Resteverwertung von Chipotle-Paste beantwortet: Mayo und Chipotle-Butter auf gegrilltem Maiskolben – klingt geil! Nebenbei wird noch kurz das ewige, dunkle Gerüst-Drama im Blattgold besprochen. Beim Feierabendbier blicken die beiden voller Vorfreude auf ihr baldiges Wiedersehen in Hamburg beim Kochbuch-Release von Mauricio Oster. Während Hanna noch das perfekte Black-Tie-Abendkleid für eine Hochzeit sucht, steht für Zora ein Solo-Trip nach München an – das allererste Mal ohne den kleinen „Krötenmann“.
Weniger Wein, besserer Wein – so lässt sich der Jahrgang 2025 auf eine Formel bringen. Das dritte Jahr in Folge mit unterdurchschnittlicher Weltproduktion, aber gleichzeitig einer der qualitativ spannendsten Jahrgänge seit Jahren. Lou und Jonas schauen heute zurück: Was hat den Jahrgang 2025 weltweit geprägt? Und wie war es konkret in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol? Dazu gibt es O-Töne direkt aus den Weinbergen – von Sophie Christmann, Wickhoff vom Weingut Bründlmayer und Clemens Lageder von der SUMMA. Ein Rückblick auf ein Jahr der Extreme, der kleinen Beeren und der großen Weine. Wein der Woche Wein-Genuss Riesling feinherb, 1 Liter – Rheinberg Kellerei, Deutschland Ein unkomplizierter Alltagsriesling, der zeigt, was deutsche Riesling-Klassiker können: fruchtig, frisch, mit feiner Restsüße und der typischen Säure, die den Wein so lebendig macht. Feinherb bedeutet hier: nicht trocken, nicht lieblich – sondern genau dazwischen. Ideal als Einstieg in die Welt des deutschen Rieslings und perfekt zu asiatischer Küche, Spargel oder einfach pur zum Feierabend. Erhältlich bei EDEKA. Weinlexikon: O wie Oechsle Oechsle ist die Maßeinheit für den Zuckergehalt im Traubensaft – und damit der erste Hinweis auf die spätere Qualitätsstufe eines Weins. Benannt nach dem Pforzheimer Erfinder Ferdinand Oechsle, der im 19. Jahrhundert eine Waage zur Messung der Mostdichte entwickelte. In Deutschland bestimmt der Oechsle-Wert die Prädikatstufe: Kabinett startet bei etwa 70 Grad, Spätlese bei 80, Auslese bei 90 – und Trockenbeerenauslese bei über 150. Wenn Lou also sagt, die Ahr hatte 2025 Spätburgunder mit 100 Grad Oechsle oder im Rheingau gab es TBA mit über 200 – dann wisst ihr jetzt: das sind außergewöhnliche Zahlen für einen außergewöhnlichen Jahrgang." Weinmesse – klingt nach Fachpublikum, Anzug und Profi-Vokabular? Von wegen. Wer einmal auf einer Messe war, weiß: Es ist eines der aufregendsten Weinerlebnisse überhaupt. Lou war kürzlich auf der SUMMA beim Weingut Alois Lageder in Südtirol – einer der schönsten und persönlichsten Weinmessen der Welt – und hat dort nicht nur verkostet, sondern auch die Winzer:innen direkt befragt: Was wünschen sie sich von Besucher:innen, und was sind die absoluten No-Gos? Die Antworten hört ihr heute im Original. Dazu gibt's Lous 6 praktische Hacks für eure erste Weinmesse – von der Vorbereitung bis zum richtigen Timing. Und ja, ihr dürft spucken. Ihr sollt sogar. Wein der Woche Den verraten wir diesmal nicht – Lou hat ihn direkt von der SUMMA mitgebracht. Hört rein! Weinlexikon: M wie Masterclass Eine Masterclass ist eine geführte, moderierte Verkostung zu einem bestimmten Thema – geleitet von Sommeliers, Weinjäger:innen oder den Winzer:innen selbst, meist zwischen 45 und 90 Minuten. Fast jede Weinmesse bietet Masterclasses an, oft sogar im Ticketpreis inbegriffen. Tipp: Frühzeitig anmelden – die beliebten Slots sind schnell ausgebucht. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers.
Kaum ein Thema sorgt beim Wildkräutersammeln für so viel Unsicherheit wie der Fuchsbandwurm. Vielleicht hast du selbst schon einmal gehört, dass man wegen ihm besser keine Brombeeren pflücken oder Wildkräuter sammeln sollte. Genau deshalb schauen wir in dieser Folge ganz bewusst auf die echten Zahlen, wissenschaftliche Studien und die tatsächlichen Risiken hinter der Angst. Du erfährst, wie wahrscheinlich eine Erkrankung wirklich ist, wer gefährdet ist und warum Wildkräutersammlerinnen meist deutlich entspannter bleiben können, als viele denken. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und sprechen darüber, welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind und welche eher aus Panik entstanden sind. Diese Folge soll dir helfen, die oft tief sitzende Angst vor dem Fuchsbandwurm neu einzuordnen, damit du wieder mit mehr Vertrauen und Freude draußen unterwegs sein kannst. Denn Wildpflanzen sollen verbinden und bereichern und nicht ständig ein mulmiges Gefühl auslösen. In dieser Folge sprechen wir darüber:
Erdbeeren haben gerade Hochsaison. Bis zu 3,5 Kilo von diesem leckeren Obst essen wir Deutschen pro Jahr. Wobei Erdbeeren angeblich gar kein Obst sind, sondern nur so tun. Fakt oder Fake?
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Der Kreistag hat die Schulentwicklungsplanung abgelehnt. Eine Planung die den dynamischen Wachstum nur bedingt dargestellt hat. Jetzt wird die Zukunft zeigen, ob es eine "funktionierende Planung" gibt. Der Nahverkehrsplan ist allerdings angenommen worden. Auch hier gibt es aus der Gemeinde Kritik, wir bezahlen viel und bekommen wenig. Aber gut, so versucht der Landkreis seine desolate Finanzsituation auf Kosten der Gemeinde auszugleichen. Ärgerlich. Der Podcast ist kostenlos. Du kannst Episoden anhören, herunterladen oder abonnieren. Wir machen alles in unserer Freizeit, kostenlos für Euch. Wir nerven Euch außerdem nicht mit bezahlter Werbung oder Sponsoring. Wenn ihr Fragen, Kritik oder Anregungen habt, dann könnt ihr mich gerne ansprechen, wenn nicht persönlich, dann gern auch per Mail unter info@grossbeereninside.deFolgt unserem Sprecher Dirk Steinhausen beiTwitter https://twitter.com/dirksteinhausen/Instagram https://www.instagram.com/dirksteinhausen/Facebook https://www.facebook.com/dirk.steinhausen
Wenn in den Gärten Gemüse und Zierpflanzen wachsen, dann sind auch die Schädlinge da. Hier gibt es Tipps zur Bekämpfung.Blattläuse:Gegenspieler der Blattläuse sind unter anderem Marienkäfer und deren Larven. Der Ohrenkneifer verputzt auch gerne Blattläuse und wer einen Nistkasten im Garten hat, kann auf die Hilfe von Gartenvögeln setzen. Buchsbaum-Zünsler:Der kleine Schmetterling breitet sich immer weiter in Richtung Norden aus und hat sich auf den Buchsbaum spezialisiert. Es gibt ein biologisches Spritzmittel gegen den Zünsler, das in die Blätter eindringt und die fressenden Raupen tötet. Langsam gewöhnen sich aber auch Vögel an den Geschmack der Raupen und langen da auch ordentlich zu. Bei einer Buchsbaumkugel kann es auch helfen, an einem sehr sonnigen Tag eine dunkle Tüte über den Buchs zu stülpen. Dickmaulrüssler: Angeknabberte Blätter am Kirchlorbeer? Dann hat dort sicherlich der Dickmaulrüssler zugeschlagen. Das ist ein dunkler Käfer, der nachts aktiv ist. Der Buchtenfraß an den Blättern ist aber auch nicht so gefährlich. Bedrohlicher sind die kleinen Larven im Boden. Die fressen nämlich die Wurzeln an und das kann die entsprechende Pflanze eventuell sogar umbringen. Die Larven können eigentlich nur mit mikroskopisch kleinen Fadenwürmern ausgeschaltet werden. Gespinstmotten:Die Gespinste sind so dicht, dass Spritzmittel sie nicht durchdringen können. Bleibt nur das Herausschneiden ganzer Triebe. Die betroffenen Bäume und Büsche treiben in der Regel rasch wieder aus. Allerdings kann es in der Folgejahren zu einem wiederkehrenden Befall kommen. Dann wäre es ratsam, Schlupfwespen zu fördern.... und das könnt Ihr jetzt auch noch machen:Wer noch einen sonnigen Platz im Garten hat, der könnte dort zum Beispiel Sanddorn pflanzen. Sanddorn ist widerspenstig, sieht hübsch aus - außerdem sind die Beeren unglaublich gesund.Weitere Infos zum Thema:- Nützlinge helfen gegen Blattläuse, Weiße Fliege und Co.https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Nuetzlinge-helfen-gegen-Blattlaeuse-Weisse-Fliege-und-Co,nuetzlinge130.html- Pflanzen natürlich vor Schädlingen schützen: Was ist erlaubt?https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Pflanzen-natuerlich-vor-Schaedlingen-schuetzen,schaedlinge117.html- Blattläuse bekämpfen: Diese natürlichen Mittel helfenhttps://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Blattlaeuse-bekaempfen-Diese-natuerlichen-Mittel-helfen,blattlaeuse110.html- Richtig düngen: Tipps für gesunde Pflanzenhttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:eb9ded8e48897872/- Stauden teilen und pflegen: So geht's richtighttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a53b87237cecc878/Die neuste Folge von "Im Grünen Bereich" gibt es immer zuerst in ARD Sounds:https://1.ard.de/imgruenenbereich2 Habt Ihr Anregungen, Fragen oder Tipps? Dann schreibt uns an garten@ndr.de.Unser Podcast-Tipp: "Being The Beatles"https://www.ardsounds.de/sendung/being-the-beatles-eine-pop-revolution/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/
Pollen im Anflug – und plötzlich geht nichts mehr? Biologin Anja Schwalfenberg erklärt, warum Allergien entstehen, wie der Klimawandel sie verstärkt – und was im Alltag wirklich hilft.
Diesmal gibt Dagmar Hauke, Gärtnermeisterin in der Alexianer Klostergärtnerei in Köln, Tipps für das preiswerte Vermehren von Pflanzen – vom Säen bis zum Steckling.
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Neophyten und invasive Pflanzen zwischen Nutzen, Gefahr und Gartenpraxis; https://detektor.fm/werbepartner/gartenradio
In der Schweiz gibt es über 600 verschiedene Arten von Wildbienen. Doch die Hälfte von ihnen gilt als gefährdet. Das hat Folgen für ganze Ökosysteme: Wildbienen bestäuben Obst, Beeren und Gemüse und sind damit zentral für Ernährung und Landwirtschaft. Nun werden die Schweizer Imker aktiv und lancieren eine Bieneninitiative. Ihr Ziel: Der Schutz und die Förderung von Bienen sollen in der Bundesverfassung verankert werden. Wie genau wollen die Imker auf diesem Weg die Bienen retten? Warum profitieren davon auch andere Insekten? Und wie wollen sie die Bäuerinnen und Bauern von dieser Initiative überzeugen? Mit diesen Fragen hat sich Bundeshausredaktor Cyrill Pinto beschäftigt. In der neuesten Folge von «Apropos» erklärt er, worum es bei der Initiative der Imker geht. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Alles, was Sie zur Bieneninitiative wissen müssen Dieser Bauer setzt sich für die Wildbienen ein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In Wakefield auf Neuseelands Südinsel hat die Baselbieterin Christine Grieder ein kleines Freilichtmuseum geschaffen, das an Pionierzeiten erinnert. Zwischen historischen Gebäuden pflegt sie einen üppigen Garten und züchtet Monarch-Schmetterlinge. Christine Grieder wanderte vor 34 Jahren von Sissach (BL) nach Neuseeland aus. In Willow Bank bei Wakefield baute sie auf ihrem Grundstück über die Jahre ein kleines Dorf auf, das die Zeit vor über hundert Jahren lebendig macht. Mit Bäckerei, Post, alter Kirche und Cottages, in denen Gäste sogar übernachten können. «Es kommen auch viele Schulklassen zu Besuch und versetzen sich in die damalige Zeit.» Christine selbst lebt in einem historischen Haus aus dem Jahr 1879. Früher etablierte sie sich als Antiquitätenhändlerin und verschiffte 18 Container voller Möbel und anderer europäischer Stücke nach Neuseeland: «Dann kam das digitale Zeitalter mit Onlineplattformen.» Viele dieser antiken Gegenstände finden heute ihren Platz im Freilichtmuseum Willow Bank. Dank zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern hält Christine die Geschichte Neuseelands lebendig: «Hier kann man Geschichte anfassen!» Ihr kleines Dorf lässt Besucherinnen und Besucher in die Pionierzeit eintauchen. Grosser Garten und Schmetterlinge In ihrem Selbstversorgergarten wachsen Tomaten, Kartoffeln, Beeren, Bohnen, Chilis, Pflaumen und Rüebli. Fast alles, was man sich vorstellen kann. Daneben züchtet Christine Grieder mit viel Passion Schmetterlinge für die Natur. Mit grosser Geduld zieht sie Monarch-Schmetterlinge auf und lässt die prachtvollen Falter später in die wilde Natur Neuseelands ausfliegen.
Ein barocker Blumenstrauß als Spiegel seiner Zeit: Über Tulpenwahn, Stillleben und die Erfindung der Blumenmalerei im 17. Jahrhundert. https://detektor.fm/werbepartner/gartenradio
Wie der ehemalige Hilfsgärtner Holger Zahn die Baumschule und ihre Geschichte rettete.
Über 30 Jahre Erfahrung, bayerische Hartnäckigkeit – und wie EM es vom Acker und aus den Gärten bis in den Putzeimer geschafft haben. Infos zu unseren Werbepartnern unter: https://detektor.fm/werbepartner/gartenradio
Du trainierst um 18 Uhr und bist erst um 21 Uhr zu Hause – und fragst dich: Wann soll ich bloß essen?
Von missverstandenen Schönheiten, übersehenen Neuankömmlingen und aus der Mode gefallenen Ladenhütern.
Der erste GartenRadio-Live-Podcast aus Köln - ein Fest auf der Bühne und im Publikum.
Rund 130 Pflanzen kommen in der Bibel vor. Wenn man bedenkt, dass die Bibelgeschichten im Nahen Osten spielen, ist es erstaunlich, wie viele der biblischen Pflanzen auch hier bei uns wachsen.
Der Zitronenfalter gehört zu den bekanntesten heimischen Tagfaltern. Ein paar Exemplare des Faulbaums im Garten locken die schönen Schmetterlinge zuverlässig an. Der Faulbaum (Frangula alnus) ist ein unauffällig gelbgrün blühender Strauch. Seine lange Blütezeit trägt dazu bei, dass über 300 verschiedene Insektenarten an ihm Nahrung finden. Im Herbst trägt er kleine schwarze Beeren, welche nach und nach ausreifen und wertvolle Nahrung für verschiedene Vögel sind. So ist der Faulbaum ein wertvolles Gehölz für schattige Standorte. Zitronenfalter überwintern beispielsweise in den Blättern des Efeus in einer Froststarre. An sonnigen Tagen sind sie aber bereits im Februar wieder unterwegs auf der Suche nach Nektar. Zitronenfalter kommen gerne in die Gärten, und wenn zwei bis drei Faulbäume im schattigen Teil des Gartens stehen, legt der Schmetterling Eier darauf ab. Die Blätter sind für die Raupen wichtig, die auf Faulbaum und Kreuzdorn spezialisiert sind.
Im Winter wird die Nahrung für die Vögel knapp. Beliebte Fruchtgehölze wie Eberesche und Holunder haben längst keine Beeren mehr. Da kommt der Gewöhnliche Wacholder gerade recht! Die blauschwarzen Beeren des Gewöhnlichen Wacholdern (Juniperus communis) sind im Dezember noch immer am Strauch und bei Amseln sehr beliebt. Und auch bei uns Menschen: Was wäre ein Sauerkraut ohne Wacholderbeeren? Zudem ist er wintergrün und seine Nadeln sind spitz. So bietet er ein perfektes, schützendes Versteck für verschiedene Vögel. Erhältlich ist der Wacholder im Plastiktopf, da langsam wachsend. Er ist auch für den Topfgarten geeignet.