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Hört Euch jetzt die 50. Ausgabe des Umweltmagazins im Freien Radio Neumünster in unserer Audiothek an. So viele Folgen und wir müssen trotzdem weiter machen, denn es sieht mit dem Umwelt- und Klimaschutz ja gerade nicht ganz so gut aus… In der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gab es vom 11.-13. Mai die Sustainability Days, an denen Thema Nachhaltigkeit an der Universität im Vordergrund stand. Da hören wir mal rein. Außerdem geht es in der Veranstaltungsreihe Fokus Wärme um das Thema „Kombinationsmöglichkeiten mit Wärmepumpen zur Energieerzeugung“. Die neueste Extraausgabe des Umweltmagazins ist gleich mit dabei: „Heizen mit Holz“ Darum geht es in dieser Extraausgabe des Umweltmagazins. Wir hören einen Vortrag von Schornsteinfegermeister und Energieberater Ralf Lüth von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Er beleuchtet darin wichtige Aspekte des Heizens mit Holz und stellt vor, unter welchen Rahmenbedingungen ein Holzofen als Ergänzung zum Heizsystem sinnvoll ist. Im 2. Vortrag geht es um das Thema „Biomasse als Option für 65% erneuerbare Energien in meiner Heizung“: Dr. Sylvie Drahorad von der GEF Ingenieur AG ordnet die Heizoptionen im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ein und gibt einen Einblick in die Nachhaltigkeit des Brennstoffes Holz und vergleicht die Heizkosten mit anderen Energieträgern.
Rechnerisch reicht Österreichs heimische Energieerzeugung nur bis Ende Mai, den Rest des Jahres decken wir über Importe. Die sind fast vollständig fossil und kosten im Schnitt rund 10 Milliarden Euro im Jahr, allein der Ölpreisanstieg durch den Krieg am Golf hat von Anfang März bis Ende Mai rund 450 Millionen Euro Mehrkosten verursacht. Ute Teufelberger (E-VO eMobility) und Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) sehen im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz den Verkehr als zentralen Ansatzpunkt: Dort landen 85 Prozent der verbrauchten Ölprodukte, und genau dort wirkt Elektrifizierung unmittelbar. Im Gespräch geht es darum, wie das E-Auto über systemdienliches Laden selbst zum Teil des Energiesystems wird, wo Österreichs Ladeinfrastruktur im europäischen Vergleich steht und was Länder wie Norwegen und Dänemark mit konsistenten, planbaren Rahmenbedingungen erreicht haben.
Viele landwirtschaftliche Betriebe stehen heute an einem Wendepunkt: Klassische Investitionen im Primärbetrieb treten zunehmend in den Hintergrund, während neue Geschäftsfelder an Bedeutung gewinnen. Energieerzeugung, Verarbeitung, Tourismus, Digitalisierung oder eigene technische Entwicklungen eröffnen enorme Chancen, wenn sie richtig finanziert werden. In unserem Webinar mit Sylvia Borgschulte von Fördermittel4Business, zeigen wir Ihnen, wie Fördermittel zum echten Wachstumsmotor […] Der Beitrag Neue Chancen für Ihren Betrieb – Fördermittel richtig nutzen erschien zuerst auf gvf VersicherungsMakler AG.
Noch nie in der Geschichte ist es bisher vorgekommen, dass Gesellschaften beschlossen hätten, ein bereits erreichtes höheres technisches Niveau zu verlassen und zu primitiveren, weniger effektiven und teureren überzugehen. Horst-Joachim Lüdecke zeigt auf, dass genau dies in unserer Gegenwart geschieht. Die Stromerzeugung durch Windräder ist ein Rückschritt ins energetische Mittelalter. Sie ignoriert physikalische Gesetze, führt zu horrenden Stromkosten, zu Natur- und Landschaftszerstörung und zu ständiger Blackout-Gefahr. Auch wenn in Windräder modernste Technik eingebaut ist, ändert das nichts an diesen Tatsachen. Windräder konnten nur dank hoher Subventionen und planwirtschaftlicher Vorgaben eingeführt werden – auf Kosten der Steuerzahler und Stromverbraucher.
In dieser Folge der Energiezone sprechen wir mit Claudio, einem innovativen Unternehmer und Gründer von Ridergy. Wir befinden uns im DENA Future Energy Lab in Berlin, einem inspirierenden Ort für Startups, die sich mit der Energiewende befassen. Claudio gibt uns Einblicke in seine Reise durch die Welt der Elektromobilität und Energiewirtschaft, angefangen von seinen frühen Erfahrungen bis hin zu seinen aktuellen Projekten. Wir erfahren, wie Claudio trotz technischer Pannen und Herausforderungen stets motiviert bleibt, die Energiewende voranzutreiben. Er teilt seine Erfahrungen und die Herausforderungen, denen sich Startups im Energiesektor stellen müssen, von regulatorischen Hürden bis hin zu der Notwendigkeit, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Elektromobilität zu finden. Claudio spricht über die Bedeutung von Flexibilität in der Energieerzeugung und -nutzung und wie Ridergy aktiv an intelligenten Ladelösungen arbeitet, um Unternehmen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten zu helfen. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Rolle von Ridergy im Bereich des Energiemanagements. Claudio beschreibt die Softwarelösungen, die das Unternehmen anbietet, um die Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen effizient zu steuern und Kosten zu optimieren. Die Diskussion führt uns auch zu den Herausforderungen, die die Branche hinsichtlich der Verbraucherakzeptanz von Elektromobilität und den immer noch hohen Batteriekosten hat, während Claudio optimistisch bleibt, dass sich die Situation bald verbessern wird. Das Gespräch umfasst auch Claudios erste Erfahrungen mit Elektromobilitätsprojekten in China, wo er an der Schnittstelle von Innovation und Technologie arbeitet. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, von den Fortschritten in China zu lernen und dass die dortige Energiewende vor allem durch pragmatisches Handeln und Unternehmergeist geprägt ist. Claudio reflektiert auch über die Unterschiede zwischen den regulatorischen Umgebungen in Europa und China und diskutiert, wie Europa seine Innovationskraft bewahren und gleichzeitig von den dynamischen Entwicklungen in anderen Märkten profitieren kann. Abschließend werfen wir einen Blick in die Zukunft von Ridergy und Cladio's Pläne, weiterhin aktiv an der Gestaltung der Energiewende teilzuhaben und innovative Partnerschaften zu entwickeln. Dieses Gespräch ist eine inspirierende Reise durch die Herausforderungen und Chancen der Energiebranche, die zeigt, dass es trotz aller Hürden möglich ist, mit Kreativität und Entschlossenheit positive Veränderungen herbeizuführen. Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
In dieser Episode der Energiezone sprechen wir mit Jannis Lange, dem Global Lead Data Center Solutions bei E.ON Energy Infrastructure Solutions. In diesem Gespräch geht es um die komplexe Beziehung zwischen Rechenzentren, Energieerzeugung und der strategischen Infrastruktur in Deutschland. Während die Diskussion um Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste zurzeit boomt, beleuchten wir die enormen Energiebedarfe, die mit diesen Technologien verbunden sind, und die Herausforderungen, die der langsame Netzausbau mit sich bringt. Jannis erklärt, wie es zu einem signifikanten zeitlichen Ungleichgewicht zwischen dem Bau von Rechenzentren und dem Ausbau der notwendigen Infrastruktur kommt. Während neue Rechenzentren in 18 bis 24 Monaten entstehen, benötigen die erforderlichen Netzausbaumaßnahmen oft bis zu 15 Jahre. Diese Diskrepanz führt zu entscheidenden Fragen darüber, wie Deutschland seine digitale und energiepolitische Zukunft gestalten kann. In unserem Gespräch bietet Jannis eine interessante Perspektive, warum der Ansatz der Onsite-Gaskraftwerke, wie ihn viele US-amerikanische Betreiber verfolgen, nicht ohne Weiteres auf Europa übertragbar ist. Zudem sorgt Jannis' Vergleich von Rechenzentren mit "intelligenten Toastern", die große Mengen Abwärme erzeugen, für einige spannende Aha-Momente. Wiederholt betont er die Notwendigkeit, diese Abwärme sinnvoll zu nutzen und erklärt, warum es nicht so einfach ist, integrierte Wärmenetze zu schaffen, wenn die Abwärme-Temperaturen in Rechenzentren relativ niedrig sind. Ein weiteres zentraler Punkt der Diskussion ist die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Rechenzentren und Energieversorgern. Jannis beleuchtet die Herausforderungen, die aus unterschiedlichen Interessen und regulatorischen Vorgaben entstehen, und fordert mehr Transparenz und den Willen zum Teamplay in der Branche. Angesichts der Herausforderungen, die mit dem Ausbau von Rechenzentren und der Übergabe von Abwärme entstehen, erkennen wir die Wichtigkeit des integrativen Denkens, um digitale Infrastrukturen nachhaltig zu gestalten. Zum Abschluss des Gesprächs unterstreicht Jannis die Dringlichkeit, lokale Energieerzeugung und Abwärmenutzung als essentielle Bestandteile der zukünftigen Strategie betrachtet werden müssen und gibt Einblicke, wie sich E.ON auf die schnellen Veränderungen und die Ansprüche in der Branche einstellt. Seine pragmatische Herangehensweise zeigt, wie wichtig es ist, im digitalen Zeitalter effizient und flexibel zu agieren. Diese Episode ist eine Einladung an die Branche, aktiver über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken und sich an der Weiterentwicklung von Rechenzentren zur Optimierung des Energieverbrauchs und der Ressourcennutzung zu beteiligen. Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
In dieser Episode sprechen Peter Braun und Erik Demmler über die Arbeitswelt in der Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg, einem Unternehmen, das an zentralen Zukunftsthemen wie Elektromobilität, nachhaltiger Energieerzeugung und modernster Fertigungstechnik arbeitet.Sie geben Einblicke in eine dynamische Kultur mit viel Eigenverantwortung, kurzen Entscheidungswegen und einem starken Innovationsgeist. Besonders spannend: vielfältige Karrierewege, auch für Quereinsteiger:innen und echte Entwicklungsmöglichkeiten von der Produktionslinie bis in hochspezialisierte Fach- und Leitungsfunktionen.Mehr zur Karriere bei Tesla:https://www.tesla.com/de_DE/careers
In dieser Episode des Energiezone-Podcasts habe ich mit Benjamin Merle, dem CPO von Enpal, gesprochen. Enpal ist ein führendes Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien und hat sich auf die Bereitstellung von PV-Anlagen, Wärmepumpen und virtuellen Kraftwerken spezialisiert. Diese Folge baut auf unserem letzten Gespräch vor einem Jahr auf, als wir über die Entwicklungen im Energiesektor und insbesondere über die Rolle von Enpal in der Energiewende diskutiert haben. Benjamin hat die wichtigsten Herausforderungen erläutert, vor denen der MPV-Markt aktuell steht. Dabei haben wir die Unterschiede zwischen dezentraler und zentraler Energieerzeugung beleuchtet. Besonders spannend war, wie Enpal mit dem virtuellen Kraftwerk Enpal One Innovationen zur Netzstabilität vorantreibt und welche Rolle Wärmepumpen dabei spielen. Es war auch interessant zu hören, wie sich die Produktstrategie von Enpal entwickelt hat und welche neuen Ansätze es gibt, um die Kunden besser zu bedienen und gleichzeitig den Übergang zu mehr erneuerbaren Energien zu unterstützen. Ein zentrales Thema war der Einsatz intelligenter Messsysteme und deren langsamer Rollout in Deutschland. Benjamin thematisierte, wie wichtig eine Digitalisierung für das Energiesystem ist und wie hier potenzielles Flexibilitätspotenzial effektiv genutzt werden kann. Wir diskutierten auch, welche Maßnahmen nötig sind, um bestehende Prozesse zu optimieren und die Akzeptanz für Smart Meter zu erhöhen. Benjamin betonte, dass es an der Zeit ist, mutig für Veränderungen einzutreten, damit Deutschland nicht im internationalen Wettbewerb zurückfällt. Wir haben uns zudem mit den Erfolgen von Enpal bei der Einführung neuer Produkte beschäftigt, insbesondere im Wärmepumpenbereich, und wie diese Innovationen zur CO2-Reduktion beitragen können. Benjamin war optimistisch, dass die Erfahrungen des Unternehmens in den letzten Jahren nun auch auf andere Märkte ausgeweitet werden können, während Enpal gleichzeitig wachstumsstark bleibt. Die Diskussion hat auch das Spannungsfeld zwischen Innovation und Bürokratie in Deutschland beleuchtet. Benjamin merkte an, dass oft die Digitalisierung und die Verantwortlichkeiten der Netzbetreiber behindert werden, was für die Umsetzung neuer Technologien hinderlich ist. In diesem Kontext beleuchteten wir die Bedeutung eines einheitlichen europäischen Marktes und die Notwendigkeit, bestehende bürokratische Hürden abzubauen, um der Energiewende einen Schub zu geben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in dieser Episode einen tiefen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Chancen im deutschen Energiemarkt erhalten haben. Benjamin hat eine klare Vision für die Zukunft von Enpal und der Energiewende präsentiert, bei der Flexibilität und Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen. Es war mir eine Freude, mit ihm über diese wichtigen Themen zu diskutieren, und ich freue mich auf die kommenden Entwicklungen im Jahr 2026. Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
In dieser Episode des Energiezone-Podcasts spreche ich mit Martin, einem Unternehmer und CEO im Bereich regenerative Energien, über seine beeindruckenden Entwicklungen in Gettorf. Wir beginnen mit einem Rückblick auf den Energiegipfel in Berlin, von dem Martin gerade zurückgekehrt ist und der uns einige Einblicke in die derzeitige Stimmung im Energiemarkt gibt. Es wird deutlich, dass viel Gesprächsstoff rund um Gaskraftwerke existiert, während innovative Konzepte wie Energie-Sharing und die Bereitstellung von nachhaltiger Wärme durch lokale Infrastruktur kaum angesprochen werden. Wir diskutieren die Entwicklung seines Unternehmens, das sich auf die Kombination von Biogas, Blockheizkraftwerken und Wärmenetzen konzentriert. Martin erklärt, wie er das alte landwirtschaftliche Erbe mit modernen Technologien verknüpft, um eine zuverlässige Energieversorgung für sein Dorf zu gewährleisten. Dabei erfahren wir, wie wichtig es ist, die Sektorkopplung zu nutzen, um Gas, Strom und Wärme effizient miteinander zu verbinden. Diese Synergie könnte ein Schlüssel zu einer nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Energiezukunft sein. Die Gespräche führen uns auch zu den Herausforderungen, denen sich die Kommunen und Stadtwerke heute gegenübersehen. Martin schildert, wie viele Gemeinden zögern, innovative Wärmeplanungen umzusetzen und welche bürokratischen Hürden dabei bestehen. Er ermutigt dazu, lokale Geschäftsmodelle zu entwickeln, die die bereits vorhandenen Ressourcen und die örtlichen Bedürfnisse berücksichtigen. Wir betrachten die Bedeutung einer engeren Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren, um eine ganzheitliche Lösung für Energieerzeugung und -versorgung zu entwickeln. Martin erklärt die wirtschaftlichen Aspekte seiner Projekte und die Notwendigkeit, die Investitionskosten für Wärmenetze niedrig zu halten, damit sie für die Bevölkerung attraktiv bleiben. Er weist darauf hin, dass es hier entscheidend ist, mit innovativen Ansätzen und modernen Methoden eine effizientere Bauweise zu kombinieren. Die Diskussion führt uns zu den Herausforderungen, die mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten verbunden sind, sowie zu den Ansprüchen der Bürger und der kommunalen Planung. Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org/ Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
In dieser Folge spreche ich mit Tim Meyer über sein aktuelles Buch »STROM - über Nostalgie, Zukunft und warum der Markt längst entschieden hat«. Wir werfen einen Blick auf den Energiemarkt, E-Mobilität und die Herausforderungen der Automobilindustrie und ordnen ein, wo wir aktuell in der nächsten Energie-Revolution stehen. Wir sprechen über die Effizienz von Elektroautos, Chinas technologische Dominanz in CleanTech, die wachsende Bedeutung dezentraler Energieerzeugung sowie den Einfluss von Politik und Marktkräften auf die Energiewende. Auch der steigende Energiebedarf durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz spielt eine zentrale Rolle. Zum Abschluss geht es um Klimakosten, Batterietechnologien, Extremwetterereignisse und die Frage, was realistisch machbar ist, technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Und darum, warum die Energiewende nicht nur Technologie braucht, sondern auch ein angepasstes Mindset. Meine Takeaways Der Verbrennungsmotor ist ein technisches Meisterwerk, trotzdem wird er nicht gerettet, denn die Elektromobilität setzt sich durch. Die Batterietechnik entwickelt sich rasant und ist kostengünstig. Digitalisierung muss Hand in Hand mit der Energiewende gehen. Industrieprozesse wie Schifffahrt und Flugverkehr sind schwer zu elektrifizieren. eFuels sind ineffizient und nicht die Lösung für den Straßenverkehr. Carbon Capture ist in der Industrie notwendig, aber nicht für Kraftwerke geeignet. Ein positives Mindset ist entscheidend für die Akzeptanz der Energiewende. Kapitel 01:33 Energie-Revolutionen und historische Perspektiven 04:03 Effizienz im Wandel: E-Autos vs. Verbrenner 07:57 Die Automobilindustrie im Umbruch 12:20 Chinas technologische Dominanz 15:13 Dezentrale Energieerzeugung und neue Gewohnheiten 18:52 Politische Einflüsse auf die Energiewende 20:32 Die Kosten der fossilen Brennstoffe 21:25 Marktentwicklung erneuerbarer Energien 22:34 Die Rolle der KI und der Energieverbrauch 24:14 Kernenergie und ihre Herausforderungen 28:54 Dunkelflauten und Backup-Systeme 31:50 Bilanzbetrug und Klimakosten 34:55 Batterietechnologie und ihre Herausforderungen 39:24 Digitalisierung und Elektrowende 41:31 Zukunft der Industrieprozesse 42:35 Die Zukunft der Elektromobilität 44:26 eFuels und Carbon Capture: Chancen und Herausforderungen 48:52 Mindset und gesellschaftliche Veränderungen Empfehlungen Buch von Christian Stöcker - Männer, die die Welt verbrennen. (https://www.ullstein.de/werke/maenner-die-die-welt-verbrennen/hardcover/9783550202827) Mein Podcast mit Christian Stöcker auf Youtube: https://youtu.be/R4xJMtxAt_M?si=J62qkRNpQKrItdwa Buch von Jan Hegenberg - Klima Bullshit Bingo https://www.komplett-media.com/products/klima-bullshit-bingo?srsltid=AfmBOooN82aw0sqFpuMNMRUZq8ZBX75I5Qyru6GMRc6VVXcImceJrqb7 Kontakt Tim Meyer https://www.linkedin.com/in/tim-meyer-466a7626/ Kostenfreie Grafiken: https://www.strom-das-buch.de/free-lunch Buch von Tim Meyer: https://www.strom-das-buch.de/#STORY Website: https://3epunkt.de/ Dein Podcast für Wandel mit Wirkung: Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/podcast/newsletter/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Coaching Starte mit deiner 30-Minuten-Gratis-Stunde und schreibe mich einfach an! https://www.trimpact.net/coaching/ Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
In dieser Episode sprechen wir mit Marc Wallraff, Geschäftsführer von LichtBlick, über die tiefgreifenden Veränderungen im Energiemarkt und darüber, was diese Entwicklungen konkret für das Handwerk bedeuten.Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie sich Energieversorger von klassischen Stromlieferanten zu integrierten Lösungsanbietern entwickeln – und warum Themen wie Sektorkopplung, Digitalisierung und dezentrale Energieerzeugung dabei eine zentrale Rolle spielen.Marc gibt Einblicke in den Wandel des Geschäftsmodells von LichtBlick: vom reinen Ökostrom-Reseller hin zu einem Anbieter, der eigene Energie-Assets aufbaut, Ladeinfrastruktur betreibt und Energiemanagementsysteme entwickelt. Dabei wird deutlich, wie stark sich der Markt öffnet und welche neuen Player und Geschäftsmodelle entstehen.Ein besonderer Fokus liegt auf dem Handwerk: Welche neuen Anforderungen kommen auf Handwerksbetriebe zu? Warum reicht es künftig nicht mehr aus, nur einzelne Komponenten wie Wärmepumpen zu installieren? Und welche Chancen ergeben sich durch die intelligente Verknüpfung von PV, Speicher, E-Mobilität und dynamischen Stromtarifen?Zum Abschluss sprechen wir über die Rolle von Energiemanagementsystemen, dynamischen Strompreisen und die Frage, wie Energieversorgung in Zukunft für Kundinnen und Kunden möglichst einfach, transparent und wirtschaftlich gestaltet werden kann.Takeaways:Der Energiemarkt befindet sich in einem grundlegenden Umbruch – weg von zentralen Strukturen hin zu dezentralen, digitalen SystemenEnergieversorger entwickeln sich zu Plattformen und Orchestratoren, die Strom, Wärme und Mobilität miteinander verknüpfen.Für das Handwerk entstehen neue Chancen, aber auch neue Anforderungen: Ganzheitliches Denken wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Dynamische Stromtarife und Energiemanagementsysteme ermöglichen Einsparpotenziale – setzen aber Flexibilität und Know-how voraus.Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie für Kundinnen und Kunden einfach und verständlich umgesetzt wird._________Allgemeine Links:
In der zweiten von drei Podcast-Folgen mit Michael Jost, dem ehemaligen Chefstrategen von Volkswagen und Gründer von eD-TEC, ging es um die Frage, wie viel Technologieoffenheit die Mobilitätswende wirklich braucht – und wann sie zur Ausrede wird. Im Gespräch wurde schnell klar: Jost sieht die Diskussion um E-Fuels, Wasserstoff und Co. kritisch. „Technologieoffenheit ist strategiefrei“, sagte er. Denn wer alle Wege offenhält, laufe Gefahr, keinen konsequent zu gehen. Jost plädiert stattdessen für Klarheit: Wenn das Ziel Klimaneutralität sei, führe langfristig kein Weg am Elektroauto vorbei. Schon 2018 habe man im VW-Konzern detailliert analysiert, wie effizient verschiedene Antriebsarten sind – mit klarem Ergebnis: Reine E-Autos verbrauchen im Schnitt nur rund 400 Wattstunden pro Kilometer, während alle anderen Technologien deutlich darüber liegen. Er betonte, dass synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff im Individualverkehr keine Rolle spielen werden. „Wasserstoff gehört in die Stahlindustrie, nicht ins Auto“, so Jost. Gleiches gelte für E-Fuels, die zwar Nischen in Luftfahrt oder Schifffahrt bedienen könnten, für den Massenmarkt aber weder volkswirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll seien. Besonders eindringlich sprach Jost über die Rolle von Politik und Industrie. Trotz aller Erkenntnisse werde die Transformation zu langsam umgesetzt – auch aus Angst vor Veränderung. „Die Menschen halten mehr Schmerz als Angst aus. Aber es fehlt der Mut, klar zu entscheiden“, meinte er. Statt ständig neue Übergangsoptionen zu diskutieren, brauche es einen europäischen Masterplan, der wirtschaftlich, gesellschaftlich und kommunikativ abgestimmt ist. Ein weiterer Punkt war die Energieautarkie. Jost verwies auf eigene Projekte im Münchner Raum, bei denen Unternehmen durch Photovoltaik und Batteriespeicher nach sechs Jahren unabhängig von Stromkosten seien. Für ihn liegt darin der Kern künftiger wirtschaftlicher Stärke: lokale Energieerzeugung, Speicherung und Nutzung. „Warum baut man heute überhaupt noch Industriegebäude ohne Solardach?“, fragte er rhetorisch. Auch über Bildung und Aufklärung wurde gesprochen. Beide von uns waren sich einig, dass Wissen über Energieflüsse und Zusammenhänge viel früher vermittelt werden sollte – nicht erst, wenn politische Entscheidungen bereits getroffen sind. „Wir müssen die Sendung mit der Maus wieder einschalten“, sagte Jost, um den Gedanken zu verdeutlichen: Komplexe Themen einfach und regelmäßig erklären, statt sie technokratisch zu überhöhen. Zum Abschluss sprach Jost über Verantwortung und gesellschaftliche Kraft. Er wünscht sich eine neue Generation junger Menschen, die Veränderung nicht nur fordert, sondern aktiv gestaltet – mit Energie, Haltung und digitaler Reichweite. „Energie ist das Lebenselixier dieser Gesellschaft. Wenn wir das verstehen, verstehen wir auch, warum wir handeln müssen.“ Nun aber genug der Vorworte – lasst uns direkt in das Gespräch mit Michael Jost einsteigen.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien steht an einem Wendepunkt: steigende Kosten, komplexe Genehmigungsverfahren und volle Netze bremsen das Wachstum. Eine mögliche Lösung heißt Hybridparks – Anlagen, in denen Windkraft, Photovoltaik und Energiespeicher gemeinsam Strom erzeugen, speichern und ins Netz einspeisen.Wie funktioniert das Zusammenspiel dieser Technologien? Welche Chancen bieten Hybridparks für Netzstabilität, Wirtschaftlichkeit und Flächeneffizienz – und wo liegen die Herausforderungen bei Planung, Genehmigung und Betrieb?Darüber spricht Markus heute mit Nina Riechelmann, Projektleiterin Innovation bei der Erneuerbare Energien Fabrik (EEF) in Berlin. Sie arbeitet daran, neue Konzepte zu entwickeln, mit denen Hybridanlagen langfristig zur tragenden Säule der Energiewende werden können.Eine Folge über die Zukunft der Energieerzeugung, den Mut zum Umdenken – und darüber, warum Wind, Sonne und Speicher gemeinsam mehr erreichen können als allein.Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Julius Wesche. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.Time Stamps(00:06:29) Was sind die aktuellen Herausforderungen beim Ausbau erneuerbarer Energien?(00:13:38) Was ist ein Hybridpark?(00:16:59) Welche Standorte eignen sich für Hybridparks?(00:25:07) Wie ist die Wirtschaftlichkeit von Hybridparks?(00:35:39) Ausfallsicherheit und die Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern(00:46:35) Wie sieht die Zukunft der Hybridparks aus?
In diesem Gespräch mit Nils Kleefeld, einem Experten für Photovoltaik und erneuerbare Energien, werden die Grundlagen, Herausforderungen und Chancen der Solarenergie diskutiert. Nils teilt seine persönliche Reise in die Welt der Photovoltaik, spricht über die Wichtigkeit des eigenen Stromverbrauchs, die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen und die Rolle von Speichertechnologien. Zudem wird das Potenzial des Marktes in Deutschland sowie die technologischen Entwicklungen und Herausforderungen thematisiert. Es gibt viele Einblicke, Tipps und Wissenswertes Takeaways Die eigene Stromverbrauchsanalyse ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit. Photovoltaikanlagen können eine gute Investition sein, abhängig vom Verbrauch. Speichertechnologien sind wichtig für die Nutzung von Solarstrom. Autarkie ist ein wichtiges Ziel für viele PV-Anlagen-Besitzer. Der Markt für Photovoltaik hat noch viel Potenzial in Deutschland. Technologische Entwicklungen verbessern die Effizienz von PV-Anlagen. Die Preise für PV-Anlagen sind gesunken, aber Installation bleibt kostenintensiv. Notstromlösungen sind wichtig für die Sicherheit bei Stromausfällen. Die Zukunft der Photovoltaik hängt von der Marktentwicklung und den Technologien ab. Der Markt für PV-Anlagen ist undurchsichtig und erfordert sorgfältige Analyse. Wissen über Produkte und Technologien ist entscheidend für die Kaufentscheidung. Die Installation einer PV-Anlage erfordert mehrere Schritte und Zeit. Balkonkraftwerke bieten Mietern eine Möglichkeit zur eigenen Stromerzeugung. Zukunftstechnologien könnten die Effizienz von PV-Anlagen weiter steigern. Energie-Sharing wird in Zukunft eine größere Rolle spielen. Die Kommunikation des eigenen Stromverbrauchs ist wichtig für die Planung. Hilfreiche Tools können den Entscheidungsprozess unterstützen. Die Projektzeit kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Ein gemeinschaftliches Umdenken in der Energieerzeugung ist wünschenswert. Kapitel: 00:00 Einführung in die Welt der Photovoltaik 02:58 Nils' Reise zur Photovoltaik und seine Erfahrungen 05:52 Wichtige Grundlagen der Photovoltaik für Einsteiger 08:48 Wirtschaftlichkeit und Amortisation von PV-Anlagen 11:27 Speichertechnologien und deren Bedeutung 14:36 Autarkie und individuelle Stromnutzung 17:41 Zukunft der Photovoltaik in Deutschland 20:20 Marktentwicklung und Preisgestaltung von PV-Anlagen 24:09 Preise und Kosten von Photovoltaikanlagen 26:09 Speichertechnologien und ihre Bedeutung 27:50 Schwarzstartfähigkeit von Speichersystemen 29:54 Systemkompatibilität und Herstellerabhängigkeit 36:38 Schritte zur Installation einer PV-Anlage 43:33 Bottlenecks bei der Installation und Anmeldung 45:11 Einführung in die PV-Tools und Checklisten 49:42 Zukunft der Photovoltaik und technologische Entwicklungen 55:02 Dezentrale Energieerzeugung und Sharing-Modelle 01:01:36 Balkonkraftwerke: Möglichkeiten für Mieter 01:03:32 Wünsche für die Zukunft der Energieerzeugung Empfehlungen: Planungstool: https://www.sonnefreihaus.de/pv-planung PV-Checkliste: https://www.sonnefreihaus.de/pruefe-ob-eine-photovoltaikanlage-fuer-dich-sinn-macht PV-Kosten: https://www.sonnefreihaus.de/photovoltaik-kosten PV-Angebote über mein Netzwerk anfragen: https://www.sonnefreihaus.de/photovoltaik-angebote-erhalten eBook: Versorg Dich Selbst: https://www.sonnefreihaus.de/versorg-dich-selbst Sonne Frei Haus YouTube: https://www.youtube.com/@sonnefreihaus Sonne Frei Haus Instagram: https://www.instagram.com/sonnefreihaus/ App um Solar-Erträge zu simulieren: Solartelligent: https://www.solartelligent.com/de/ HTW-Berlin: https://solar.htw-berlin.de/rechner/unabhaengigkeitsrechner/ Energy-Charts: https://www.energy-charts.info/index.html?l=de&c=DE Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/esg_talk_podcast/ Podcast - Links Spotify: https://open.spotify.com/show/0NUvvcweDOrPFQFaWTtMEl Apple: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/esg-talk-podcast/id1682453395 Youtube: https://www.youtube.com/@ESG-Talk-Podcast-Start-2023 Das Booklet zum Podcast (gratis Download) Download: https://www.trimpact.net/esg-talk-booklet/ Female-Finance-Coaching Starte mit deiner 30-Minuten-Gratis-Stunde und schreibe mich einfach an! Einzelstunden - sd@trimpact.net Kick-Start - https://www.trimpact.net/esg-education/kick-start/ Klarheit und Kraft - https://www.trimpact.net/esg-education/klarheit-und-kraft/ Verantwortung - https://www.trimpact.net/esg-education/verantwortung/ Kontakt: Stella Ureta-Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
In dieser Episode des Podcasts besuche ich Christian Grotholt, den CEO von 2G. 2G ist seit über 30 Jahren im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) tätig und hat sich als globaler Pionier und Marktführer etabliert. Wir diskutieren ausführlich über die innovative Technologie der KWK, die sich durch ihre dezentrale Anwendung auszeichnet und in der aktuellen Energiepolitik oft zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt wird. Christian teilt spannende Einblicke in die Umsatzentwicklung von 2G, die sich in den letzten Jahren auf 370 Millionen Euro beliefen. Er erklärt, dass die Nachfrage nach dieser Technologie in den kommenden zwei Jahrzehnten weiter stark wachsen wird, da große Unternehmen der Öl- und Gasindustrie gezwungen sind, ihre Strategien zu überdenken. Diese Veränderungen im Markt schaffen Raum für neue Akteure – wie beispielsweise die Firmen aus den Bereichen Solar- und Windenergie sowie KWK-Unternehmen – die von den sinkenden Importkosten für fossile Brennstoffe profitieren werden. Wir vertiefen uns in die verschiedenen Segmente der Kraft-Wärme-Kopplung, insbesondere in Blockheizkraftwerke, die elektrische und thermische Energie effizient erzeugen können. Christian erläutert, wie diese Anlagen nicht nur zur Stromversorgung, sondern auch zur Bereitstellung von Wärme eingesetzt werden können. Er führt einige interessante Anekdoten aus der Zusammenarbeit mit Biogasanlagen an, die aufzeigen, wie wichtig es ist, Abwärme durch KWK-Anlagen sinnvoll zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Dabei betont er, dass die Integration von Wasserstoff als Energieträger eine wichtige Brückentechnologie darstellt, um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Auch die politische Landschaft in Deutschland spielt eine Rolle in unserem Gespräch. Wir diskutieren die sich abzeichnenden Herausforderungen in der Energiepolitik, insbesondere die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes zur Umsetzung der Energiewende. Christian äußert sich zu den Ansätzen, die verbunden werden sollten, um die Potenziale der KWK und der erneuerbaren Energien voll auszuschöpfen und die verschiedenen Segmente besser miteinander zu vernetzen. Er beschreibt zudem die internationalen Märkte und welche Länder – wie Dänemark und das Vereinigte Königreich – in Sachen KWK und erneuerbare Energien eine Vorreiterrolle übernehmen. Dänemark hebt insbesondere hervor, wie frühzeitig man kanalisierte Wärmeversorgungssysteme etabliert hat, was einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt. Wir ziehen Parallelen zur deutschen Infrastruktur und besprechen, wie wichtig es ist, bestehende Systeme hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit an die modernen Anforderungen anzupassen. Ein weiteres zentrales Thema ist der Wasserstoff. Christian erklärt die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven zur Wasserstoffnutzung in KWK-Anlagen. Wir diskutieren die Notwendigkeit der Entwicklung von Elektrolyseuren und die damit verbundenen Hürden, die einer breiteren Implementierung im Weg stehen. Zudem betrachtet er die Trends im Energieversorgungsmarkt, insbesondere die Nachfrage und das Wachstum der dezentrale Energieerzeugung. Die Energiethemen erscheinen regelmäßig im Energiezone Podcast. Diesen findet ihr auf www.energiezone.org bzw. in allen relevanten Podcastkanälen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
In dieser Episode des Podcasts besuche ich Christian Grotholz, den CEO von 2G. 2G ist seit über 30 Jahren im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) tätig und hat sich als globaler Pionier und Marktführer etabliert. Wir diskutieren ausführlich über die innovative Technologie der KWK, die sich durch ihre dezentrale Anwendung auszeichnet und in der aktuellen Energiepolitik oft zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt wird. Christian teilt spannende Einblicke in die Umsatzentwicklung von 2G, die sich in den letzten Jahren auf 370 Millionen Euro beliefen. Er erklärt, dass die Nachfrage nach dieser Technologie in den kommenden zwei Jahrzehnten weiter stark wachsen wird, da große Unternehmen der Öl- und Gasindustrie gezwungen sind, ihre Strategien zu überdenken. Diese Veränderungen im Markt schaffen Raum für neue Akteure – wie beispielsweise die Firmen aus den Bereichen Solar- und Windenergie sowie KWK-Unternehmen – die von den sinkenden Importkosten für fossile Brennstoffe profitieren werden. Wir vertiefen uns in die verschiedenen Segmente der Kraft-Wärme-Kopplung, insbesondere in Blockheizkraftwerke, die elektrische und thermische Energie effizient erzeugen können. Christian erläutert, wie diese Anlagen nicht nur zur Stromversorgung, sondern auch zur Bereitstellung von Wärme eingesetzt werden können. Er führt einige interessante Anekdoten aus der Zusammenarbeit mit Biogasanlagen an, die aufzeigen, wie wichtig es ist, Abwärme durch KWK-Anlagen sinnvoll zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Dabei betont er, dass die Integration von Wasserstoff als Energieträger eine wichtige Brückentechnologie darstellt, um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Auch die politische Landschaft in Deutschland spielt eine Rolle in unserem Gespräch. Wir diskutieren die sich abzeichnenden Herausforderungen in der Energiepolitik, insbesondere die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes zur Umsetzung der Energiewende. Christian äußert sich zu den Ansätzen, die verbunden werden sollten, um die Potenziale der KWK und der erneuerbaren Energien voll auszuschöpfen und die verschiedenen Segmente besser miteinander zu vernetzen. Er beschreibt zudem die internationalen Märkte und welche Länder – wie Dänemark und das Vereinigte Königreich – in Sachen KWK und erneuerbare Energien eine Vorreiterrolle übernehmen. Dänemark hebt insbesondere hervor, wie frühzeitig man kanalisierte Wärmeversorgungssysteme etabliert hat, was einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt. Wir ziehen Parallelen zur deutschen Infrastruktur und besprechen, wie wichtig es ist, bestehende Systeme hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit an die modernen Anforderungen anzupassen. Ein weiteres zentrales Thema ist der Wasserstoff. Christian erklärt die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven zur Wasserstoffnutzung in KWK-Anlagen. Wir diskutieren die Notwendigkeit der Entwicklung von Elektrolyseuren und die damit verbundenen Hürden, die einer breiteren Implementierung im Weg stehen. Zudem betrachtet er die Trends im Energieversorgungsmarkt, insbesondere die Nachfrage und das Wachstum der dezentrale Energieerzeugung. Die Energiethemen erscheinen regelmäßig im Energiezone Podcast. Diesen findet ihr auf www.energiezone.org bzw. in allen relevanten Podcastkanälen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Schön, dass du reinschaltest! Meine Arbeit generiert dir Mehrwerte? Dann freue ich mich über weiteren Support! Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Ab sofort lohnt sich ein Newsletter noch mehr, weil ich alle 14 Tage Videopodcasts meiner Interviewpartner*innen aus „Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“ exklusiv für meine Abonnent*innen zur Verfügung stelle. Am 27. Mai kommt mein erstes Kinderbuch – bestell´ es gern schon vor! Und ab sofort auch vorbestellbar: „Picknick auf der Autobahn.“ In unserem hoffnungsfrohen Buch bieten wir konkrete und detaillierte Antworten und somit Doping für unsere Vorstellungskraft.Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Anfragen an backoffice@katja-diehl.de. Schwerpunkte von Leonore Gewessler: • Warum Technologieoffenheit nicht Stillstand heißen darf • Wie man Klimaziele rückwärts denkt: Vom Jahr 2040 zurück in konkrete Maßnahmen heute • Förderpolitik als Mittel zur Transformation – nicht als „Bonus“, sondern als Einstiegshilfe • Warum systemisches Denken in der Politik so schwer, aber so notwendig ist • Der Appell an Mut, strategisches Lernen und ressortübergreifendes Handeln Leonore Gewessler macht deutlich: Klimapolitik darf sich nicht in Ankündigungen verlieren. Sie schildert aus ihrer Zeit im Ministerium, wie wichtig es ist, über Silogrenzen hinwegzudenken und gemeinsam mit Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft förderpolitische Instrumente zu schaffen, die neue Märkte öffnen statt alte Strukturen zu verwalten. Schwerpunkte von Hubert Schlager: • Praxistest E-LKW: Warum sein Unternehmen jetzt schon 620.000 km elektrisch gefahren ist • Herausforderungen beim Stromnetz, bei Ladeinfrastruktur und im Alltag mit Fahrer:innen • Warum Wasserstoff in seiner Praxis keine Zukunft hat • Wie Förderung Türen öffnet – und wie wichtig eine langfristige Planung ist • Die Rolle seiner Tochter in der Betriebsnachfolge – und warum Transformation auch Familienangelegenheit ist Hubert Schlager berichtet anschaulich und ehrlich aus dem betrieblichen Alltag: von anfänglichen Unsicherheiten bis hin zur Begeisterung vieler Fahrer:innen. Er zeigt, wie Elektromobilität wirtschaftlich, technisch und kulturell funktionieren kann – wenn Politik und Wirtschaft gut zusammenspielen. Gemeinsame Botschaften: • Es braucht politische Mutmacher:innen und unternehmerische Möglichmacher:innen • Klimaschutz beginnt mit klaren Rahmenbedingungen – und dem Mut, neue Wege zu gehen • Planungssicherheit, Systemdenken und Zusammenarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg Diese Folge ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie Wandel konkret aussehen kann – mit allen Herausforderungen, aber auch mit ganz viel Tatkraft und Hoffnung. Leonore Gewessler – Zitate 1. „Die Zukunft auf der Straße ist elektrisch – und ja, das funktioniert.“ 2. „Wenn wir sagen, Österreich wird 2040 klimaneutral, dann müssen wir heute ganz konkret zurückrechnen, was das bedeutet.“ 3. „Wir dürfen nicht einfach Technologien austauschen, wir müssen das System anders denken.“ 4. „Förderungen machen eine erste Hürde kleiner – sie bringen Bewegung, wo vorher Stillstand war.“ 5. „Verkehr vermeiden, verlagern, verbessern – das ist die Logik, nach der wir handeln müssen.“ Hubert Schlager – Zitate 1. „Wir haben in 14 Monaten über 620.000 Kilometer elektrisch zurückgelegt – mit 100 % Ökostrom.“ 2. „Ich bin überzeugt: Batteriebetrieb ist die Zukunft. Wasserstoff hat sich bei uns nicht bewährt.“ 3. „Man muss es systemisch denken – Fahrzeug, Stromanschluss, Energieerzeugung, alles zusammen.“ 4. „Unsere Fahrer waren anfangs skeptisch. Heute streiten sie sich darum, wer elektrisch fahren darf.“ 5. „Ich sage immer: Fangt jetzt an! In zehn Jahren ist das Standard. Wer heute nicht plant, bleibt zurück.“
In dieser Episode des Energiezone-Podcasts widmen wir uns dem neuen Koalitionsvertrag zwischen der SPD, CDU und CSU und untersuchen, wie er sich auf die Energiepolitik in Deutschland auswirken wird. Begleitet von Ilan und Mia erörtern wir die Details des Vertrages, insbesondere im Hinblick auf den neuen Wirtschaftsminister sowie aktuelle Ereignisse, wie den Stromausfall in Spanien. Wir steigen direkt in die Themen ein und diskutieren, wie die neue Wirtschaftsministerin mit ihrem Hintergrund in Chemie und Erfahrung in der Energiewirtschaft potenziellen Einfluss auf die Politik und deren Umsetzung nehmen könnte. Es wird deutlich, dass Herausforderungen bestehen, insbesondere wenn man die Rolle großer Energieunternehmen betrachtet, die oft im Widerspruch zu den Zielen der dezentralen Energieerzeugung stehen. Im Gespräch werfen wir einen kritischen Blick auf den Koalitionsvertrag selbst. Welche Forderungen der SPD und CDU wurden tatsächlich berücksichtigt? Es zeigt sich, dass die Zielsetzungen für erneuerbare Energien, CO2-Reduktion und die zukünftige Energieversorgung sehr unterschiedlich interpretiert wurden. Dabei wird klar, dass einige Vorhaben, die ursprünglich auf uralte Technologien wie atomare Energie abzielen, durch lobbyistische Einflüsse gegebenenfalls stärker gefördert werden könnten, als initial gedacht. Ein weiterer diskussionswürdiger Punkt sind die geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung des Energiepreises und wie diese mit dem Ausbau der Infrastruktur zusammenhängen. Hierbei erörtern wir die Probleme, die mit einer zentralen und dezentralen Energieversorgung einhergehen, und ziehen Vergleiche zu den aktuellen Entwicklungen in Spanien, wo ein massiver Stromausfall die sofortige Diskussion über die Energieabhängigkeit und -versorgung angestoßen hat. Der Stromausfall in Spanien wird als Beispiel für die fragilen Netze in Europa angeführt und wir versuchen herauszufinden, welche Lehren wir daraus ziehen können. Interessante Gespräche über die Verbindungen zwischen der dezentralen Energieerzeugung und der Gesamtnetzstabilität bilden den Kern dieser Diskussion. Side Event am 6.5.. ab 08:00 Uhr Das große ENERGIEZONE Frühstück: http://www.Energiefrühstück.de Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
Power-to-Gas (PtG) beschreibt eine Technologie, bei der nachhaltig erzeugter Strom in Gasform, wie Wasserstoff und Methan, umgewandelt und gespeichert wird. Mit dieser Technologie wird die fluktuierende Sonnen- und Windenergie gespeichert. Mit der Energie des grünen Wasserstoffs können Strom und Wärme sowie Kälte zur Verfügung gestellt werden, wenn der Bedarf vorhanden ist. Die Herstellung von grünem Wasserstoff gilt bei Manchen als energieaufwendig, ineffizient und kostenintensiv. Aber ist das wirklich so? Wann rechnet sich grüner Wasserstoff? Und ist das wirklich eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende? Wir diskutieren heute mit Martin Weiss und Dr. Ricard Petranovic über diese Themen. Über Martin Weiss Martin Weiss steuert mit über 20 Jahren beruflichem Hintergrund im Bereich der Elektro- und Leittechnik bei CYTOK das operative Projektgeschäft, die Weiterentwicklung und Optimierung der CYTOK Power-to-Gas Technologie und verantwortet die Finanzen. In der Vergangenheit war er für nationale und internationale Projekte als Projekt- und Fachbereichsleiter in den Bereichen der Energieerzeugung und Offshore-Windkraft verantwortlich und baute den Sektor Erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Power-to-Heat neu auf. Er verantwortete dabei Umsatzvolumina von 4 bis 34 Mio. € und führte bis zu 35 Mitarbeiter. Seit 2020 ist er im Bereich Power-to-Gas als Spartenleiter und Mitglied der Geschäftsleitung unterwegs. Über Dr. Ricard Petranovic Dr. Petranovic hat Elektrotechnik an der technischen Hochschule in Karlsruhe studiert und dort im Anschluss auf dem Gebiet der Elektroenergiesysteme promoviert. Seine erste Stelle hatte er bei der Robert Bosch GmbH in der Forschung und Vorausentwicklung auf dem Thema der elektromagnetischen Verträglichkeit. Mittlerweile ist er seit 17 Jahren bei der ABB in Mannheim. Dort war er lange Zeit als technischer Berater für elektrische Netze der Mittel- und Hochspannung tätig. In diesem Bereich bekleidete er unterschiedlichste Führungspositionen. Von 2019 bis 2024 beschäftigte er sich mit Energiemanagementsystemen, deren Optimierung sowie der Erfassung von Treibhausgasen. Er war als technischer Berater dafür verantwortlich, das Geschäftsgebiet der CO2 Berichterstattung im Geschäftsbereich der ABB zu entwickeln. Seit 2024 ist er für das Business Development des Bereichs zuständig. Über CYTOC CYTOK ist ein Systemlieferant aus Rostock mit innovativen Lösungen für nachhaltige Energieversorgung und Energiespeicher mit Power-to-X (PtX) Technologie. Seine Systeme erreichen höchste Effizienz durch Wärme- und Sektorenkopplung. Mit dem von CYTOK weiterentwickelten Verfahren werden Emissionen vollständig vermieden. Diese patentierte Technologie hat ein Alleinstellungsmerkmal im Power-to-Gas (PtG) Bereich und erreicht bereits heute die Energie- und Klimaschutzziele.
Wed, 26 Mar 2025 04:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/2114-borsepeople-s18-04-helmut-kantner 52237c463d0d8229745ae50a69f4836b Helmut Kantner ist Gründer und General Manager der AustriaEnergy, die gerade einen Corporate Bond begibt. Wir sprechen über Early Years bei einem Big Player im Drilling-Geschäft, Helmut wurde dann von Herbert Liaunig für Jenbacher Südeuropa/Spanien - also von Öl in Richtung Erneuerbare - geholt. Helmut war später auch beim Verkauf der Jenbacher an GE Power involviert und in der Folge für die GE Power Expansion mitzuständig. Danach arbeitete er mit Tecon u.a. für OMV und Borealis. Im Jahr 2006 gründete Helmut die AustriaEnergy, damit einen Entwickler von Projekten im Bereich Erneuerbare Energie. Das Unternehmen konzentriert sich auf Wind- und Solarenergieprojekte und hat bereits rund 1000 MW an Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Europa und Lateinamerika entwickelt. Projekte von AustriaEnergy ziehen auch die umliegende Region in die Entwicklung mit ein, was infrastrukturelle Aufwertung bedeutet. Diese Komponente der sozialen Nachhaltigkeit ist für das Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der Projektarbeit (Schwerpunkt Chile) und ein Herzensanliegen von Helmut. AustriaEnergy setzt auf Grünen Wasserstoff und Ammoniak, für Helmut sind es die Schlüssellösungen für die Dekarbonisierung von Industrie, Transport und Energieerzeugung. Es ist zugleich die Investmentstory eines 8-Prozenters, der gerade bei Conda Capital mit Stückelung 250 Euro zu zeichnen ist. Fragen zum 8-Prozent-Bond 2024-.2029: invest@austriaenergy.com https://www.austriaenergy.com/de/ https://conda-capital.com About: Die Serie Börsepeople des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finfluencer & Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 18 umfasst unter dem Motto „25 Börsepeople“ 25 Talks. Presenter der Season 18 ist die EVN http://www.evn.at. Welcher der meistgehörte Börsepeople Podcast ist, sieht man unter http://www.audio-cd.at/people. Der Zwischenstand des laufenden Rankings ist tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . 2114 full no Christian Drastil Comm. 1458
Ist die Energiewende gescheitert? Mit dieser provokanten Frage beschäftigen wir uns in der aktuellen Folge. Denn in letzter Zeit häufen sich die Stimmen, die genau das behaupten. Wir schauen uns aktuelle Zahlen an und sehen: 2024 wurden 431 Terawattstunden Strom erzeugt, davon 59% aus erneuerbaren Energien – ein Plus von 3% zum Vorjahr. Die Gesamterzeugung ging um 4% zurück. Aber wie misst man eigentlich den Erfolg der Energiewende? An Strompreisen? An der Netzstabilität? Wir diskutieren, warum kurzfristige politische Entscheidungszyklen oft im Konflikt mit den langfristigen Anforderungen der Energiewende stehen und wie wichtig Planungssicherheit für Investitionen ist. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle dezentraler Energieerzeugung. Unser Fazit: Die Energiewende schreitet kontinuierlich voran – nicht spektakulär schnell, aber stetig. Der eingeschlagene Weg scheint kaum noch umkehrbar. Vielleicht ist es genau das: Eine zutiefst demokratische Transformation, die trotz aller Debatten und Rückschläge Schritt für Schritt vorankommt.
In dieser Episode reflektieren wir über das vergangene Jahr von Energiezone und schauen auf die Politik. Wir sind jetzt bei Episode 66 angekommen, was einen beeindruckenden Anstieg an Folgen zeigt, seitdem wir vor gut einem Jahr alle Folgen mit Energiebezug auf eigene Beine . Wir beginnen mit einem Rückblick auf die Themen, die wir behandelt haben, und heben hervor, wie dynamisch sich die Energiebranche entwickelt hat. Besonders beeindruckt hat uns die Resonanz auf unsere Energiefrühstücke. Das Jahr war für die Branche sehr lehrreich. Man kann relativ deutlich feststellen, wie stark sich die Akteure im Energiesektor verändern; Unternehmen, die früher dominierend waren, verlieren an Einfluss und neue Akteure, wie Anbieter von dynamischen Tarifen, gewinnen an Bedeutung. Die Vielseitigkeit der Energieerzeugung, sei es durch Wind oder Biogas, verändert zunehmend die Herangehensweise der Verbraucher und der Unternehmen selbst. Diese Dynamik führt zu einer spannenden Zeit, in der die Wahrheit über nachhaltige Energie verstärkt in den Vordergrund rückt, weil sie wirtschaftliche Vorteile bietet. Ein zentrales Thema dieses Podcasts war die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses von Energiemanagementsystemen (EMS). Wir teilen Erkenntnisse darüber, wie wichtig es ist, zu wissen, wie ich meine Batterie nach dem günstigsten Stromtarif laden kann. Es geht darum, die Steuerung unserer Systeme zu optimieren, um sowohl Kosten zu sparen als auch die Kapazitäten effektiver zu nutzen. Gespräche mit Experten aus der Branche, wie etwa dem Gründer von Clever PV, haben mir dabei geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen und neue Lösungen zu identifizieren. Wir diskutieren auch die Herausforderungen, die durch die mangelnde Standardisierung im Energiesektor hervorgerufen werden. Verbraucher stehen oft vor komplizierten Schnittstellen und Infrastrukturen, die es schwierig machen, den maximalen Nutzen aus ihren Anlagensystemen zu ziehen. Der Markt ist reif für einfachere Lösungen und eine einheitliche Herangehensweise an Energiemanagement, um den Endverbrauchern das Leben zu erleichtern. Ein weiterer Punkt, den wir thematisieren, ist der aktuelle Stand der Politik in Bezug auf Energieversorgung und -preise. Wir analysieren die Entwicklungen in den Parteiprogrammen und deren Ansichten zu Themen wie der Kernkraft und der Förderung erneuerbarer Energien. Es wird deutlich, dass viele Vorschläge nicht immer realistisch sind und oftmals die Bedürfnisse der Verbraucher ignorieren. Dennoch bleibt die Entwicklung in der Branche dynamisch, und ich bin gespannt, wie sich der Markt und die Regulierungen weiter entwickeln werden. Im Verlauf der Episode gehen wir auch auf die negative Berichterstattung in den Medien bezüglich der Strompreise ein. Diese Ereignisse zeigen, wie wichtig es ist, ein präzises Verständnis der aktuellen Marktlage zu haben und dass jede hohe Preisbewegung nicht isoliert betrachtet werden sollte. Die vergangene Zeit hat zudem verdeutlicht, dass erneuerbare Energien an Bedeutung gewinnen, während wir gleichzeitig die Herausforderungen bewältigen, die aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen resultieren. Abschließend verweisen wir auf die bevorstehenden Entwicklungen in der Energiepolitik und das Potenzial von Speichern. **takeaways:** - Energie ist im Aufbruch und verändert sich schnell. - Die Wahrheit über die besten Energielösungen setzt sich durch. - Endkunden müssen sich besser über ihre Optionen informieren. - Die Solarenergie hat das Potenzial, die Energieversorgung zu revolutionieren. - Politische Entscheidungen beeinflussen die Energiewende erheblich. - Die Kosten für erneuerbare Energien sinken kontinuierlich. - Es gibt einen Mangel an Standardisierung im Energiemarkt. - Die Netzentgelte werden flexibler gestaltet. - Die Diskussion um Atomkraft bleibt relevant. - Die Zukunft der Energieversorgung liegt in Innovationen und neuen Technologien.
**Zusammenfassung:** Es ist wieder Zeit für "Monthly": In dieser Episode diskutieren Ilan und Alex über aktuelle Themen der Energiepolitik, insbesondere über die Rolle der Atomkraft und die Notwendigkeit eines Energiebuchs, das als Leitfaden für zukünftige Energiemanager dienen könnte. Sie beleuchten Mythen rund um die Atomkraft und die Herausforderungen, die mit der Energiewende verbunden sind. In dieser Episode diskutieren Ilan und Alex die Herausforderungen und Chancen der Atomkraft, die Entwicklung von Batterieelektrischem Fliegen, die Rolle von E-Fuels in der Dekarbonisierung, sowie die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung für Deep-Tech-Innovationen. Sie beleuchten auch die aktuellen Entwicklungen in der Solarenergie und die Diskussionen um das Strommarkt-Design und die Flexibilisierung der Netzentgelte. **Takeaways:** - Das Energiebuch könnte ein wichtiges Projekt für die Zukunft sein. - Die Diskussion über Atomkraft bleibt relevant und kontrovers. - Erneuerbare Energien sind der Schlüssel zur CO2-Neutralität. - Die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst die Energiepolitik stark. - Es gibt wirtschaftliche Herausforderungen bei der Nutzung von Atomkraft. - Die Notwendigkeit, Mythen über Energieerzeugung aufzuklären, ist entscheidend. - Die Rolle der Politik in der Energieerzeugung ist komplex. - Die Zukunft der Energieerzeugung liegt in der Diversifizierung. - Kernkraftwerke haben sowohl Chancen als auch Risiken. - Die Diskussion über Energie muss auf Fakten basieren. Atomkraft birgt Risiken für die Umgebung. - Die Entlagerung von Atommüll ist ein langfristiges Problem. - Batterieelektrisches Fliegen könnte CO2-Emissionen reduzieren. - E-Fuels sind nicht die Lösung für den Flugverkehr. - Staatliche Unterstützung ist entscheidend für Innovationen. - China investiert massiv in erneuerbare Energien. - Das Strommarkt-Design beeinflusst die Energieversorgung. - Flexibilisierung der Netzentgelte könnte Kosten senken. - Die Diskussion um Lilium zeigt die Herausforderungen der Branche. - Die Zukunft der Energieerzeugung liegt in der Elektrifizierung. **Kapitelmarker:** 00:00:00 Einführung in die Podcast-Technologie 00:02:50 Das Energiebuch: Ein gemeinsames Projekt 00:06:02 Mythen der Atomkraft: Eine kritische Diskussion 00:09:04 Die Zukunft der Energieerzeugung 00:11:56 Kernkraft: Chancen und Herausforderungen 00:15:04 Öffentliche Wahrnehmung und politische Entscheidungen 00:20:33 Risiken der Atomkraft und Entlagerung 00:22:07 Energieerzeugungsformen und deren Geschichte 00:23:06 Batterieelektrisches Fliegen und CO2-Emissionen 00:27:16 Staatliche Unterstützung für Deep-Tech-Innovationen 00:30:35 Aktuelle Entwicklungen in der Solarenergie 00:34:19 Strommarkt-Design und Erzeugungsstrategien 00:37:19 Flexibilisierung der Netzentgelte und deren Auswirkungen **Atomstromdiskussion:** [Small Modular Reactor: Mini-AKW in Idaho wird doch nicht gebaut | heise online](https://www.heise.de/news/Atomkraft-Nuscale-beerdigt-SMR-Projekt-in-Idaho-9358472.html) [Rolls-Royce: Bau von Mini-Atomkraftwerken in Tschechien - COMPUTER BILD](https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Rolls-Royce-Bau-von-Mini-Atomkraftwerken-in-Tschechien-38970903.html) [Offener Brief: Handlungsoptionen angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine - Tagesspiegel Background ](https://background.tagesspiegel.de/energie-und-klima/briefing/offener-brief-handlungsoptionen-angesichts-des-angriffs-russlands-auf-die-ukraine) [Lilium fliegende Elektro Taxis](https://www.businessinsider.de/gruenderszene/business/lilium-bundesregierung-gibt-flugtaxi-startup-kein-geld-rettende-kreditbuergschaft-abgelehnt/ ) Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
Die Schlagzeilen waren 2021 groß, als Jochen Schwill und sein Geschäftspartner Hendrik Sämisch „ihr Baby“ an den Ölkonzern Shell verkauften. Gemeinsam hatten sie Next Kraftwerke 2009 gegründet und zu einem der größten Virtuellen Kraftwerke Europas aufgebaut. Nun hat Schwill 2023 mit SpotmyEnergy ein neues Start-up gegründet, das den Markt im Bereich von Energiemanagment, Smart Metering und dynamischen Stromtarifen aufmischen will. Welche Bedeutung haben Angebote wie das von SpotmyEnergy für die Energiewende? Was hat ihn dazu bewegt, noch einmal ganz von vorn zu beginnen? Und was reizt ihn am Smart Meter Markt, dem Wirkungsfeld von SpotmyEnergy? Das verrät er in der aktuellen Folge. 05:33 Next Kraftwerke wurde 2021 an Shell verkauft, Anfang 2023 hast du das Unternehmen schließlich verlassen. Schaust du noch oft zurück und verfolgst die weitere Entwicklung? 07:20 Jedes Ende ist ein Anfang, sagt man so schön. Was hat dich dazu bewegt, Next Kraftwerke zu verlassen und schon wenige Monate später mit SpotmyEnergy dein zweites Start-up zu gründen? Was hat sich seither geändert, ist es leichter oder schwerer geworden, ein Start-up zu gründen? 09:35 SpotmyEnergy hat den deutschen Smart Meter Markt als Geschäftsfeld. Warum? Und was genau bietet ihr da an? 18:41 Warum verläuft der Smart Meter Rollout in Deutschland deiner Meinung nach so schleppend? Wie lässt sich das ändern? 16:15 Die Preise, die Messstellenbetreiber in Deutschland von ihren Kunden verlangen dürfen, sind bislang gesetzlich gedeckelt. Wie lässt sich auf diese Weise ein Wettbewerb schaffen und Geld verdienen? Über Jochen Schwill und Spot my Energy Jochen Schwill ist ein Energie-Enthusiast mit einem klaren Ziel: 100% erneuerbare Energien. Er war Mitgründer und Geschäftsführer von Next Kraftwerke, einem der erfolgreichsten deutschen Cleantech-Startups seit Beginn der Energiewende. Mit der Vision einer stärkeren Marktintegration der Erneuerbaren im Hinterkopf baute er eines der größten virtuellen Kraftwerke Europas auf. Nun konzentriert er sich mit seiner Neugründung SpotmyEnergy auf die Marktintegration von Prosumern. Als Messstellenbetreiber und Stromhändler bildet Spot my Energy ein Netzwerk aus flexiblen Stromverbrauchern und PV-Stromerzeugern. Das Start-up entwickelt und implementiert Smart Meter und ein System zur Optimierung des Energieverbrauchs, der Energieerzeugung und des Energiehandels, das deren Kunden einfach und gewinnbringend selbst nutzen kann. So haben sie die volle Kontrolle über ihre Energie: einfach, genau, zeitnah und profitabel. Spot my Energy ersetzt veraltete analoge Infrastrukturen durch intelligente und digitale Instrumente zur optimalen Steuerung von Energieverbrauch und -erzeugung. https://spotmyenergy.de/ Fragen oder Anregungen? Dann senden Sie uns eine E-Mail an podcast@thesmartere.com.
Henriette Wendt, COO der Axpo Group, verantwortet die Steuerungsfunktionen, Corporate Human Resources, Ethics & Compliance, Technology Management, Partnering & Investing, Transformation & Group Projects. Gemeinsam mit ihrem Team stellt sie die Rahmenbedingungen zur Verfügung, damit die Strategie der Konzernleitung umgesetzt werden kann. Axpo bietet heute ein innovatives Arbeitsumfeld in einer der wichtigsten Branchen unserer Zeit: die Sicherung der Energieversorgung und die Transformation der Energieerzeugung sind zentrale Themen für uns alle. Diese durch Technologie und (Geo-)Politik geprägte Entwicklung zu gestalten, begeistert Henriette Wendt. Und mit dieser Begeisterung widmet sie sich Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, dem kulturellen Wandel im Unternehmen und der digitalen Transformation. Besonders am Herzen liegt ihr die Förderung interner Innovationen, der Aufbau von Teams mit unterschiedlichen Perspektiven, Investitionen in zukunftsträchtige Start-ups und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dank eines starken Teams, das sie mit viel Vertrauen führt, gelingt es ihr, dieses vielseitige Portfolio erfolgreich zu managen. Das Gespräch wurde auf Englisch geführt. Haben Sie Fragen zu unserem Podcast oder möchten Sie ein Thema einbringen? Melden Sie sich unter podcast@axpo.com
In dieser Folge von Energy Fulfillment sprechen Patrick und Tom über die umfangreichen Dienstleistungen ihres Unternehmens im Bereich Fulfillment für den Energiesektor.
In dieser Folge von Energy Fulfillment sprechen Patrick und Tom über die umfangreichen Dienstleistungen ihres Unternehmens im Bereich Fulfillment für den Energiesektor.
Diese Podcast-Folge wurde in Kooperation mit dem Next Incubator der Energie Steiermark produziert. Neue Technologien zur Strom- und Energieerzeugung sind heute so vielfältig wie noch nie zuvor: Wind- und Wasserkraft, PV, Wärmepumpen - all das funktioniert, weiß Patrick Landerl. Er ist Experte für Energieinnovation beim Next Incubator der Energie Steiermark, dem Open Innovation Lab, das immer auf der Suche nach Startups ist, mit denen gemeinsam an innovativen Produkten und Services für die Energie Steiermark gearbeitet werden kann. Diese Folge widmet sich vor allem dem Projekt “Speicherstadt 2030” im Rahmen dessen ein Workshop am 2. Oktober 2024 in Wien stattfinden wird. Denn: In Zukunft werden wir erneuerbaren Überschussstrom auf vielfältige Weise speichern – nicht nur in Batterie- oder Wärmespeichern. Die Themen: - Größter Irrglaube rund um nachhaltige Energietechnologien - Next Incubator der Energie Steiermark - Praxisbeispiel Car2Flex: Bidirektionales Laden - Workshop Speicherstadt 2030 - Entwicklungsstand Energie-Speicher in Österreich - Verschiedene Speichertechnologien - Realistisches Zukunftsszenario für die Stadt - Einladung zum Mitmachen an alle Energie-Nerds Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns doch vier, fünf Sterne als Bewertung da und folge dem Podcast auf Spotify, Apple Music und Co. Für Anregungen, Kritik, Feedback oder Wünsche zu künftigen Gästen schick uns jederzeit gerne eine Mail an feedback@trendingtopics.at.
Die Kosten steigen. Überall. Das merken wir privat. Also müssen wir es auch im Einkauf merken! Aber ist das wirklich so? Die Inflation ist in Deutschland und den USA rückläufig. Im Vergleich zu 2022 sind die Weltmarktpreise für Metalle wie Titan, Nickel und Aluminium sowie für Kunststoffe und Naturfasern wie Baumwolle oder Kautschuk erheblich gesunken. Auch die Kosten für fossile Rohstoffe zur Energieerzeugung, insbesondere Erdgas und Erdöl, haben abgenommen, was zu deutlich gesunkenen Energiekosten führt. Müsste der Einkauf jetzt nicht trotzdem deutliche Preisreduktionen fordern? Ja, sagt unser Podcast Gast und langjähriger Verhandlungstrainer Hans-Christian Seidel. Herr Seidel ist bereits das zweite Mal Gast in unserem Podcast. Mit ihm hat Lennart über die aktuelle Marktlage auf den Rohstoffmärkten und typischen Argumente für Preiserhöhungen im Einkauf unterhalten. Welche lässt er durchgehen? Über welche kann er nur Schmunzeln? Findet es heraus! Quellen & Hilfreiches https://tradingeconomics.com https://www.drewry.co.uk/supply-chain-advisors/supply-chain-expertise/world-container-index-assessed-by-drewry https://www.einkaufsmanager.net/lp/ Holt euch unseren Praxisguide „Supply it“ um zu erfahren, wie ihr die Preisstrukturanalyse im Klinik-Einkauf einsetzen könnt.
Heute: ++ In Deutschland wurde die Kernkraft beerdigt, in Afrika soll sie auferstehen. Denn der Energiehunger in nahezu allen afrikanischen Ländern ist gewaltig und steigt und steigt. Der Grund: das rasch zunehmende Bevölkerungswachstum. Afrika ist der Kontinent, auf dem die Bevölkerung am stärksten wächst. 600 Millionen Afrikaner haben derzeit keinen Zugang zu Elektrizität - etwa doppelt so viel wie die Vereinigten Staaten an Einwohner haben. Und alle wissen im Gegensatz zu Grünen, CDU, SPD und FDP in Deutschland: Sonne und Wind reichen nicht aus. Kein Wunder also, dass das Interesse an dieser Art der Energieerzeugung in vielen afrikanischen Ländern in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Bisher verfügt nur Südafrika über ein KKW mit zwei Reaktoren. Weitere sollen gebaut werden. In Ghana findet gerade eine Tagung von Energie- und Kraftwerksfachleuten statt, bei der die Frage diskutiert wird, wie die verschiedenen afrikanischen Länder den Weg zur Kernkraft als sichere Energiequelle suchen. Zugleich ein Machtpoker von Russland, China und dem Westen. Ein Gespräch mit Energiefachmann Björn Peters, der bei der Konferenz dabei ist. ++ TE wird 10 Jahre – feiern Sie mit uns am 15. Juni 2024 in Halle: alle weiteren Informationen zum Programm und Ticketkauf finden Sie hier: https://te.tckts.de/tickets/ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Herter, Gerwald www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Brennstoff, der überall preiswert verfügbar ist. Keine Abhängigkeiten von Diktatoren mehr. Fast kein Atommüll. Keine Explosionsgefahr. Energie aus Kernfusion klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch hier auf Erden funktioniert sie noch nicht richtig. Doch Forscher, Startups und Investoren auf der ganzen Welt kommen dem Ziel immer näher. Grund genug für uns, diesem Thema eine Doppelfolge zu widmen. In der ersten Ausgabe ging es um die physikalischen Grundlagen. In dieser Woche geht es weiter mit der zweiten Folge: Wie sieht die Welt aus, wenn Kernfusion gelingen sollte und preiswerte Energie in Hülle und Fülle zur Verfügung stünde? Laban Coblentz ist einer der führenden Köpfe von ITER, dem internationalen Großforschungsprojekt zur Kernfusion. Aufgabe von ITER ist es, die wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Herausforderungen der Kernfusion zu erschließen. Mit Coblentz analysieren wir die jüngsten Forschungsergebnisse und erklären, was sie für die Zukunft der Energieerzeugung bedeuten könnten. Von der ungeheuren Kraft, die bei der Kernfusion in den Tiefen der Sterne freigesetzt wird, bis hin zu den technologischen Herausforderungen und Chancen der kontrollierten Fusion auf der Erde. Eine Doppelfolge für alle, die wissen möchten, warum Kernfusion den Energiehunger der Welt nachhaltig stillen könnte und welchen Einfluss dies auf die Märkte haben wird. Ihnen hat die Folge gefallen oder Sie haben Feedback für uns? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast@hy.co. Wir freuen uns über Post von Ihnen.
Brennstoff, der überall preiswert verfügbar ist. Keine Abhängigkeiten von Diktatoren mehr. Fast kein Atommüll. Keine Explosionsgefahr. Energie aus Kernfusion klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch hier auf Erden funktioniert sie noch nicht richtig. Doch Forscher, Startups und Investoren auf der ganzen Welt kommen dem Ziel immer näher. Grund genug für uns, diesem Thema eine Doppelfolge zu widmen. In der ersten Ausgabe geht es heute um die physikalischen Grundlagen. Eingeladen haben wir mit Laban Coblentz einen der kompetentesten Experten Europas. Warum ist Kernfusion wichtig? Wie unterscheidet sie sich von der Kernspaltung? Und was genau passiert im Detail? Laban Coblentz ist einer der führenden Köpfe von ITER, dem internationalen Großforschungsprojekt zur Kernfusion. Aufgabe von ITER ist es, die wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Herausforderungen der Kernfusion zu erschließen. Mit Coblentz analysieren wir die jüngsten Forschungsergebnisse und erklären, was sie für die Zukunft der Energieerzeugung bedeuten könnten. Von der ungeheuren Kraft, die bei der Kernfusion in den Tiefen der Sterne freigesetzt wird, bis hin zu den technologischen Herausforderungen und Chancen der kontrollierten Fusion auf der Erde. In der kommenden Woche geht es dann weiter mit der zweiten Folge: Wie sieht die Welt aus, wenn Kernfusion gelingen sollte und preiswerte Energie in Hülle und Fülle zur Verfügung stünde? Eine Doppelfolge für alle, die wissen möchten, warum Kernfusion den Energiehunger der Welt nachhaltig stillen könnte und welchen Einfluss dies auf die Märkte haben wird. Ihnen hat die Folge gefallen oder Sie haben Feedback für uns? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast@hy.co. Wir freuen uns über Post von Ihnen.
The Australian government has set itself the goal of halving emissions of climate-damaging exhaust gases by 2030 and at the same time converting 80 percent of our energy generation to renewable sources. This is an ambitious goal, but we have already achieved almost half of it, especially with regard to the shift to renewable energy. South Australia is leading the rest of the nation on this path and already gets 75 percent of its energy from wind and solar. The introduction of electrically powered cars plays a major role in reducing climate-damaging exhaust gases. However, management consultant Chris Petzold still sees numerous hurdles to the hoped-for victory of electric mobility and explains why car buyers are reluctant to opt for the new, battery-dependent drive technology. - Die australische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2030, den Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen zu halbieren und gleichzeitig 80 Prozent unserer Energieerzeugung auf erneuerbare Quellen umzustellen. Ein ambitioniertes Ziel, dass wir aber gerade im Hinblick auf die Hinwendung zu erneuerbarer Energie , schon fast zur Hälfte erreicht haben. Süd Australien geht auf diesem Weg dem Rest der Nation voran und bezieht bereits 75 Prozent seiner Energie aus Wind und Sonne. Bei der Reduzierung von klimaschädlichen Abgasen spielt die Einführung elektrisch angetriebener Autos eine große Rolle. Unternehmensberater Chris Petzold sieht aber noch zahlreiche Hürden für den erhofften Siegeszug der Elektromobilität und erklärt, warum Autokäufer zögern, sich für die neue, batterieabhängige Antriebstechnologie zu entscheiden.
#99 Die Energieheldin Sophia Rödiger von 1KOMMA5°"Weltuntergangsszenarien zeigen uns die Medien tagtäglich zur Genüge! Der Fokus auf Möglichkeiten, soziale Bildung und Resultate wird uns schneller in Bewegung setzen. Mit 1KOMMA5° bauen wir diesen Weg. Denn wir können alle Energieheldinnen und -helden sein - jeder mit seinem individuellen Beitrag. Einfach machen!"Sophia RödigerSophia ist eine äußerst erfahrene und etablierte Persönlichkeit in der Energie- und Mobilitätsbranche, die weit über die Grenzen ihres Fachgebiets hinaus bekannt ist. Als CEO gründete sie erfolgreich das Startup bloXmove, eine innovative dezentrale Plattform, die sich auf multimodale Mobilität und vernetzte Energie spezialisiert hat. Ihre Erfolgsgeschichte begann mit der Gründung des Unternehmens, das später durch einen Management-Buyout von Mercedes-Benz übernommen wurde. Sophia verfügt über eine breite Bildung und Expertise, die ihre Position in der Branche stärken. Mit einem Hintergrund in Wirtschaftspsychologie hat sie die Fähigkeit, die menschlichen Aspekte des Geschäfts zu verstehen, was in der Energie- und Mobilitätsbranche von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus hat sie als Autorin und durch ihre langjährige Arbeit im Marketing und Business Development im digitalen Energie- und Mobilitätsumfeld wertvolles Wissen und Einblicke gesammelt. Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin, sondern auch eine engagierte Verfechterin für den Standort Deutschland und Europa. Sophia setzt sich aktiv in verschiedenen Gremien ein, darunter der bitkom Vorstand, wo sie als Beraterin und Event-Sprecherin tätig ist. Besonders am Herzen liegt ihr die (digitale) Bildung, und sie arbeitet daran, dieses Thema voranzutreiben.Darüber hinaus ist Sophia die Gastgeberin des techUcation Podcasts, in dem sie versucht, Wissen und Bewusstsein für Umwelt und Technologie zu schaffen. Dies zeigt ihre Leidenschaft für die Kommunikation und die Verbreitung von Wissen in ihrer Branche. Sophia ist nicht nur eine Expertin in ihrem Fachgebiet, sondern auch eine inspirierende Persönlichkeit, die sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft und die Entwicklung innovativer Lösungen einsetzt.1KOMMA5° - Die Bedeutung einer neuen EnergiekulturWarum hat sich Sophia entschlossen, Teil der 1KOMMA5° Bewegung zu werden? Die Antwort ist einfach: Sie glaubt an die transformative Kraft dieser visionären Bewegung und an ein innovatives Marketing, das sich auf messbare Ergebnisse, aktive Beteiligung und Bildung konzentriert. Gemeinsam mit ihrem engagierten Team hat sie sich zum Ziel gesetzt, die Geschichten und Erfahrungen der Mitglieder der neuen Energie-Community zu teilen. Dabei steht die Idee einer partizipativen Plattform im Mittelpunkt. Jeder Beitrag zum 1,5 Grad Klimaziel wird hier als Schritt in Richtung einer digital vernetzten, dezentralen Energieerzeugung betrachtet und fördert eine saubere Zukunft, die unabhängig von den großen Energiekonzernen ist. Sophia und ihr Team setzen sich leidenschaftlich für diese Vision ein und arbeiten hart daran, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Verflüssigtes Erdgas (LNG) gilt als Brückentechnologie zur CO₂-neutralen Energieerzeugung. Dennoch ist die Klimabilanz fraglich: Die unvermeidbaren Emissionen des Treibstoffs haben die 80-fache Klimawirkung. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2023 Epoch Times
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Prof. Dr. Markus Roth, Chief Science Officer von Focused Energy, über die erfolgreich abgeschlossene Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen US-Dollar.Focused Energy ist ein Startup, welches eine laserbasierte Kernfusion zur Marktreife bringen will, um eine sichere, klimaneutrale und nahezu unerschöpfliche Energieerzeugung zu ermöglichen. Das Unternehmen nutzt dafür die in den vergangenen 30 Jahren in der Fusionsforschung gesammelten Erfahrungen. Der Ansatz zur Fusionsenergie basiert auf der am Lawrence Livermore National Laboratory entwickelten Methode, wo im Dezember 2022 der erste Nettoenergiegewinn aus der Kernfusion erzielt wurde. Das Team besteht aus Expertinnen und Experten einschlägiger Forschungsinstitute und Universitäten in Europa und den USA. Focused Energy ist ein im Jahr 2021 aus der TU Darmstadt von Dr. Anika Stein, Markus Roth, Thomas Forner und Todd Ditmire ausgegründetes deutsch-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Darmstadt und Austin (Texas).In einer Series A hat das Startup nun 11 Millionen US-Dollar unter der Führung von Prime Movers Lab sowie den bisherigen Investoren VCP Capital und Tony Florence eingesammelt. Damit steigt der Gesamtbetrag der Investitionen und Förderungen auf 82 Millionen US-Dollar. Im Mai gewährte das Energieministerium Focused Energy einen Zuschuss von 3 Millionen US-Dollar im Rahmen des Milestone-Based Fusion Development Program. Das Unternehmen erhielt außerdem einen SPRIN-D-Preis in Höhe von 50 Millionen US-Dollar für die Entwicklung der Infrastruktur für die Laserfusion in den nächsten fünf Jahren. Darüber hinaus erhält das Unternehmen 3 Millionen US-Dollar vom Land Hessen. Die frischen Mittel sollen für die weitere Erforschung und Kommerzialisierung der Kernfusion investiert werden.Hier geht es zur Webpage von Focused Energy.
Der Blick über den Tellerrand ist in dieser Folge eher ein Blick über den Rand des Solardachs: Wir sprechen über das Pilotprojekt des Bundes auf deutschen Autobahnen, warum es in Wirklichkeit so schwierig ist, Abwärme aus Rechenzentren für das Heizen von Wohnungen zu nutzen und was es mit Kick auf sich hat, das ein paar namhafte Streamer abgeworben hat. Außerdem hat Moderatorin Anna wieder einen Nerd-Geburtstag, die WTF der Woche und knifflige Quizfragen mit dabei. Wie immer freuen wir uns über die Beteiligung der Zuschauerinnen und Zuschauer. Vorab im Forum sowie live in der Sendung im Chat können Fragen gestellt werden, die wir in der Sendung aufgreifen. **Die Themen in dieser Ausgabe** Moderatorin Anna Kalinowsky, Redakteur Alexander Spier (@MutantHappy) und Redakteur Malte Kirchner (@maltekir) sprechen in dieser Ausgabe unter anderem über folgende Themen: - Erstes Solardach über deutscher Autobahn: Fernstraßen sind ohnehin versiegelte Fläche. Mit dem Aufbau von Solardächern könnten sie künftig auch für die Energieerzeugung genutzt werden. Ein erstes Dach wurde jetzt in Betrieb genommen. Sollten weitere Autobahnen bald folgen? Wie steht es um die Risiken durch die Unfallgefahr? Und sollte es bei Autobahnen bleiben? - Deutschlands Rechenzentren und der Streit über Energieeffizienz: Die Bundesregierung möchte, dass neue Rechenzentren künftig klimaneutral betrieben werden. Doch schon bei der Nutzung der Abwärme gibt es Streit. Sollten die Rechenzentren hier mehr in die Pflicht genommen werden? Müsste der Staat selbst mehr für den Bau von Wärmenetzen unternehmen? Und droht jetzt eine Abwanderung von Rechenzentren aus Deutschland? - Twitch-Streamer suchen buchstäblich den Kick: Die Streamingplattform Kick sichert sich für Millionen-Summen prominente Streamer von Twitch. Doch der Konkurrent hat aus Sicht der Streamer noch mehr zu bieten, nämlich laxere Regeln im Umgang mit Werbung. Wird Kick damit auf Dauer Erfolg haben? Welche Nachteile gibt es? Und wird sich das auf Twitch tatsächlich negativ auswirken?
Der Blick über den Tellerrand ist in dieser Folge eher ein Blick über den Rand des Solardachs: Wir sprechen über das Pilotprojekt des Bundes auf deutschen Autobahnen, warum es in Wirklichkeit so schwierig ist, Abwärme aus Rechenzentren für das Heizen von Wohnungen zu nutzen und was es mit Kick auf sich hat, das ein paar namhafte Streamer abgeworben hat. Außerdem hat Moderatorin Anna wieder einen Nerd-Geburtstag, die WTF der Woche und knifflige Quizfragen mit dabei. Wie immer freuen wir uns über die Beteiligung der Zuschauerinnen und Zuschauer. Vorab im Forum sowie live in der Sendung im Chat können Fragen gestellt werden, die wir in der Sendung aufgreifen. **Die Themen in dieser Ausgabe** Moderatorin Anna Kalinowsky, Redakteur Alexander Spier (@MutantHappy) und Redakteur Malte Kirchner (@maltekir) sprechen in dieser Ausgabe unter anderem über folgende Themen: - Erstes Solardach über deutscher Autobahn: Fernstraßen sind ohnehin versiegelte Fläche. Mit dem Aufbau von Solardächern könnten sie künftig auch für die Energieerzeugung genutzt werden. Ein erstes Dach wurde jetzt in Betrieb genommen. Sollten weitere Autobahnen bald folgen? Wie steht es um die Risiken durch die Unfallgefahr? Und sollte es bei Autobahnen bleiben? - Deutschlands Rechenzentren und der Streit über Energieeffizienz: Die Bundesregierung möchte, dass neue Rechenzentren künftig klimaneutral betrieben werden. Doch schon bei der Nutzung der Abwärme gibt es Streit. Sollten die Rechenzentren hier mehr in die Pflicht genommen werden? Müsste der Staat selbst mehr für den Bau von Wärmenetzen unternehmen? Und droht jetzt eine Abwanderung von Rechenzentren aus Deutschland? - Twitch-Streamer suchen buchstäblich den Kick: Die Streamingplattform Kick sichert sich für Millionen-Summen prominente Streamer von Twitch. Doch der Konkurrent hat aus Sicht der Streamer noch mehr zu bieten, nämlich laxere Regeln im Umgang mit Werbung. Wird Kick damit auf Dauer Erfolg haben? Welche Nachteile gibt es? Und wird sich das auf Twitch tatsächlich negativ auswirken?
In der Rubrik “Investments & Exits” begrüßen wir heute Robina von Stein, Investor bei Contrarian Ventures. Robina kommentiert die Runde von 1Komma5 Grad und Focused Energy.Das deutsche Energie-Startup 1Komma5 Grad hat in einer Finanzierungsrunde 215 Millionen Euro eingesammelt und wird damit nur 23 Monate nach der Gründung zu einem Einhorn mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro. Die Firma plant, das frische Kapital in die Technologie zur Vernetzung der Stromproduktion, den Verbrauch und den Handel zu investieren. Zudem sind weitere Zukäufe vor allem in europäischen Ländern geplant. Zu den Investoren gehören namhafte Unternehmen wie G2VP, Porsche Ventures, Haniel, Eurazeo und b2venture. 1Komma5 Grad plant, den Umsatz im Jahr 2023 auf bis zu 600 Millionen Euro zu steigern und plant weitere Zukäufe in Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz. Das auf Laserfusion spezialisierte Unternehmen Focused Energy hat in seiner Series A zusätzliche 11 Millionen US-Dollar eingesammelt, wodurch das Gesamtinvestment auf 82 Millionen US-Dollar erhöht wurde. Die Runde wurde von Prime Movers Lab sowie den vorherigen Investoren VCP Capital und Tony Florence angeführt. Focused Energy plant, die Mittel zur weiteren Erforschung und Kommerzialisierung der nuklearen Fusion als sichere, klimaneutrale und nahezu unerschöpfliche Energiequelle zu verwenden. Das Unternehmen, das von Chief Science Officer Markus Roth und CEO Thomas Forner geleitet wird, ist ein Spin-off der Technischen Universität Darmstadt und strebt an, in wenigen Jahren eine saubere Energieerzeugung durch laserbasierte Kernfusion zu ermöglichen.
echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
Bahnbrechende Fortschritte in der Biotechnologie und Genetik werden nicht nur das Gesundheitswesen, sondern auch Ernährung, Energieerzeugung und Materialwirtschaft revolutionieren – sagt WisdomTree und hat gemeinsam mit dem Zukunftsforscher Dr. Jamie Metzl knapp 100 Unternehmen ausfindig gemacht, die davon profitieren sollen. Tobias Kramer und Christian W. Röhl klären, inwieweit der „WisdomTree BioRevolution ETF“ eine Alternative zu anderen Biotech- und Healthcare Innovation-Investment sein kann. Und wer lieber in Einzelaktien investiert, bekommt eine Einschätzung zu drei BioRevolution-Dickschiffen. Ob der britisch-schwedische Pharma-Gigant AstraZeneca zurecht deutlich höher bewertet ist als andere Pillendreher, warum Christian sich den Pflanzenschutz- und Saatgut-Hersteller Corteva ins Depot gelegt hat und was Eli Lilly von Novo Nordisk unterscheidet: Jetzt in der Sendung!
NEWS IN SIMPLE GERMAN - Nachrichten in einfachem DeutschEpisode 41 - Deutschland schließt letztes Atomkraftwerk---Deutschland hat am Samstag seine letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet. Damit geht in Deutschland die Zeit der Atomkraft, die mehr als sechs Jahrzehnte dauerte, zu Ende. Steffi Lemke, Deutschlands Ministerin für Umwelt, sagte: "Atomkraft ist nicht grün. Und sie ist nicht nachhaltig. Wir treten in eine neue Ära der Energieerzeugung ein."Der über Jahrzehnte geplante Ausstieg aus der Atomenergie war in Deutschland lange umstritten.Im Jahr 2000 verpflichtete sich die deutsche Regierung, aus der Atomenergie auszusteigen und die Kraftwerke stillzulegen. Durch den Nuklear-Unfall in Fukushima im Jahr 2011 wurde dieser Prozess beschleunigt. Damals sagte die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Das ist ein Wendepunkt für die Welt.""Wir werden den Ausstieg aus der Atomenergie beschleunigen und ältere Kernkraftwerke sofort schließen."Für Kritiker dieser Politik ist es in Zeiten der Klimaerwärmung jedoch irrational, eine kohlenstoffarme Energiequelle aufzugeben. Die drei abgeschalteten Atomkraftwerke produzierten etwa 6% des Stroms in Deutschland.Diese 6% sollen zunächst durch Gas- und Kohleenergie ersetzt werden. Außerdem muss eine Lösung für den tödlichen, hochradioaktiven Abfall, der für Hunderttausende von Jahren gefährlich bleibt, gefunden werden. Dabei sucht Deutschland nach einem Ort, an dem der Müll für eine Million Jahre sicher gelagert werden kann.Der Standort muss mehrere hundert Meter tief unter der Erde und geologisch stabil sein, ohne Risiken von zum Beispiel Erdbeben. Außerdem eignen sich nur bestimmte Arten von Gestein für dieses atomare Endlager.Es wird geschätzt, dass ein endgültiger Standort erst zwischen 2046 und 2064 gefunden wird. Danach wird es noch weitere Jahrzehnte dauern, um das Endlager zu bauen, es mit dem Müll zu füllen und zu versiegeln.---Ich hoffe, diese Folge hat Euch gefallen und würde mich freuen wenn Ihr diesen Podcast abonniert.Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag und haltet die Ohren steif!Bye Bye!---https://www.instagram.com/simple_german_network/
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Ulf Oesterlin, Geschäftsführer von Pacifico Energy Partners, über das Joint Venture zwischen Pacifico Energy Partners und der Eiffel Investment Group, bei dem Eiffel bis zu 20 Millionen Euro investieren wird.Pacifico ist ein Unternehmen für erneuerbare Energien in den Bereichen Wind- und Solarenergie sowie Batterie- und Wasserstofftechnologien. Das Unternehmen entwickelt Projekte, erneuert bestehende Anlagen, bietet moderne Asset-Management-Dienstleistungen und ermöglicht den Erwerb von betriebsbereiten und schlüsselfertigen Anlagen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2016 von Ulf Oesterlin und Fabian Herberg in München gegründet.Im Jahr 2019 hat Pacifico sein Anlagenportfolio als Pacifico Renewables Yield erfolgreich an die Börse gebracht und eine strategische Partnerschaft geschlossen. Heute trägt dieses Unternehmen den Namen Tion Renewables. Zudem sollte der Beitrag zur Energiewende maximiert werden, indem die Entwicklung neuer Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien fokussiert wurde.Nun schließen sich Pacifico Energy Partners und die Eiffel Investment Group in einem Joint Venture zusammen, um Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersysteme in Europa zu entwickeln. Pacifico wird bei dieser Partnerschaft Projekte in der mittleren Entwicklungsphase einbringen, während Eiffel eine Zwischenfinanzierung leistet. Eiffel wird bis zu 20 Millionen Euro über seinen neuen Bridge-Equity-Fonds namens Eiffel Transition Infrastructure investieren. Das Joint Venture konzentriert sich auf die Entwicklung eines Portfolios von Photovoltaik-Projekten in Italien. Dabei werden agrivoltaische Konzepte zur gleichzeitigen Nutzung von photovoltaischer Stromerzeugung und Landwirtschaft die Kontinuität der wertschöpfenden Nutzung des Bodens für die Lebensmittelproduktion und die Landwirtschaft sicherstellen. Gezielte Ergänzungen der Anlagen durch Batteriespeicher sollen zusätzlich zur Stabilisierung des Netzes beitragen. Das Joint Venture wird die Anlagen gemeinschaftlich verkaufen, sobald die Baureife erfolgt ist. Sobald die Projekte in Betrieb sind, sollen sie mehr als 200.000 italienische Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und so dazu beitragen, den Ausstoß von umgerechnet bis zu 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr zu vermeiden.
Informativ, sachlich, aber auch unterhaltend: „Stadt mit K – News für Köln“ ist der Podcast mit dem besten Nachrichtenüberblick für Köln. In rund zehn Minuten erhalten Sie jeden Tag den Überblick des Kölner Stadt-Anzeiger zu den Themen der Stadt. Wir bieten Schlagzeilen und tiefergehende Informationen, direkt aus den Redaktionsräumen in Köln. Hören Sie unsere Redakteurinnen und Redakteure in Gesprächen zu den Themen, die sie teilweise seit Jahren bereits begleiten – von U-Bahn-Bau über Corona-Pandemie bis Kriminalität. So erhalten Sie qualitative Informationen auf einem neuen Weg.
In der ersten Mobilitätsrevolution stieg der Mensch vom Pferd und setzte sich hinter das Steuer des Automobils. Chief Evangelist, also Botschafter für sein Startup-Unternehmen Enpal, Wolfgang Gründinger spricht über die bevorstehende, zweite Mobilitätsrevolution: vom Verbrenner zum elektrischen Motor. Er sieht die Zukunft in Solaranlagen und in der privaten Energieerzeugung. Weshalb darin die Chance für mehr Freiheit und Unabhängigkeit stecke und weshalb er ein Gegner des sogenannten Normalitarismus ist, erklärt Gründinger im Achten Tag. Immer Freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast Reihe.
In der ersten Mobilitätsrevolution stieg der Mensch vom Pferd und setzte sich hinter das Steuer des Automobils. Chief Evangelist, also Botschafter für sein Startup-Unternehmen Enpal, Wolfgang Gründinger spricht über die bevorstehende, zweite Mobilitätsrevolution: vom Verbrenner zum elektrischen Motor. Er sieht die Zukunft in Solaranlagen und in der privaten Energieerzeugung. Weshalb darin die Chance für mehr Freiheit und Unabhängigkeit stecke und weshalb er ein Gegner des sogenannten Normalitarismus ist, erklärt Gründinger im Achten Tag. Immer Freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast Reihe. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
24.03.2022 – Der Ökonom Fabian Brunner, Autor des gerade erschienenen Buchs „Naturgesetz Klimawandel – Das Versprechen der Energiewende und ihr Scheitern in der Praxis“ erläutert im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich die Fehler, die bei der Kostenberechnung angeblich umweltfreundlicher Energieerzeugung gemacht werden, und welche Konsequenzen eine mangelhafte oder zu teure Energieversorgung für eine Industrienation wie Deutschland hat.
Er bringt auch bei uns Wahrheiten ans Licht, der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine. Deutschland ist in großem Stil abhängig von Rohstofflieferungen aus Russland und deutsches Geld fließt zurück an den Kriegsaggressor. Und was bedeutet es, wenn russisches Gas und Kohle der deutschen Energieerzeugung nicht mehr zur Verfügung stehen oder wir uns davon verabschieden wollen? Das Licht geht nicht aus, soviel wird uns versichert. Trotz leerer werdenden Gasspeichern, Kohleausstieg und den demnächst abgeschalteten AKWs. Nur wo kommt der Strom dann her? Die einen fordern die Verlängerung der Laufzeiten der AKWs, andere setzen die Hoffnung auf einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Und so stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wird der Krieg zur Bremse oder zum Treiber für die sich dahinschleppende Energiewende?
Die Energiepreise in den USA explodieren. Das trifft vor allem ärmere Menschen. In New Orleans hatte eine Firma eine Geschäftsidee: sie verleast Solaranlagen an Einkommensschwache. So sparen sie Geld und tragen zur nachhaltigen Energieerzeugung bei.