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Algen können eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle für Millionen Menschen, Energieträger, Plastik-Ersatz und CO2-Speicher im Meer spielen. Fast alle kultivierten Algen wachsen in Asien. Norwegen ist dank seiner Küstenlinie auch ein Hoffnungsträger. Jana Sinram, Danilo Lago, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Algen könnten als Nahrungsquelle für Millionen Menschen, Plastik-Ersatz und sogar als Bio-Kraftstoff genutzt werden. Momentan wachsen noch fast alle weltweit kultivierten Algen in Asien. Auf dem kleinen europäischen Markt ist Norwegen ein Hoffnungsträger. Jana Sinram berichtet
Von wegen Einzelfall Winterthur: Die tunesisch-schweizerische Islamismus-Expertin Saida Keller-Messahli erläutert, warum das Messerattentat aus einem islamistischen Netzwerk entsprungen ist. Der Fall Mario Voigt ist mehr als nur ein Plagiatsfall. Der österreichische Kommunikationsforscher und „Plagiatsjäger“ Stefan Weber berichtet über seine Rechercheergebnisse. E-Voting ist fehler- und manipulationsanfällig. Jorgo Ananiadis, Chef der Piratenpartei Schweiz, begründet seine Ablehnung des E-Voting. Und Cora Stephan kommentiert etwas unernst den tiefen Fall von Bärbel Bas, der einstigen Hoffnungsträgerin der SPD.
So bedrohlich wie jetzt sah es noch nie für die Freien Demokraten aus. Nach dem Parteitag am Wochenende in Berlin wird Wolfgang Kubicki die Partei führen. Der 74jährige gilt dann offiziell als Hoffnungsträger des Liberalismus in Deutschland. Die FDP gehörte jahrzehntelang zum Inventar des Parlamentarismus. Sie hatte die Macht, Kanzler zu machen oder zu stürzen. Heute ist die Partei auf der Suche nach sich selbst. Thomas Ihm diskutiert mit Beatrice Achterberg – Journalistin, NZZ; Friederike Haupt – Journalistin, FAZ; Prof. Dr. Michael Wehner – Landeszentrale für politische Bildung Bawü
Unser Journalist des Jahres 2024 war mal wieder investigativ unterwegs – diesmal allerdings auf Jobsuche für den Frührentner aus Köln. Wer im Glashaus sitzt, soll bekanntlich nicht aufs Klo gehen. Oder irgendwie so. Vielleicht wird genau das ja Jonas neue Berufung: der gläserne Mann für alle Fälle. Die Frage ist nur: Will er das überhaupt? Zwischendurch sinkt Fabis Stimmung rapide, als das inzwischen vierte Kriegsjahr in der Ukraine Thema wird. Ein emotionaler Absturz, den die Wölfe aus Niedersachsen vermutlich zumindest sportlich nachvollziehen können – schließlich geht's für Wolfsburg runter in Liga zwei. Zum Glück gibt's aber noch Hoffnungsträger. Zum Beispiel unseren aktuellen Papst, der mit einigen Geschichten eher unfreiwillig Comedy-Gold liefert. Obwohl er sich wie bei „Wer wird Millionär?“ gefühlt bis zur Millionenfrage durchgespielt hat, scheint selbst göttlicher Beistand manchmal nicht auszureichen, um an Kohle zu kommen. Also: Kopfhörer rein, Folge an – und gemütlich wegdösen. Eine Produktion von Flutlicht-Film in Zusammenarbeit mit AM|PM Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast
Ein Song wie ein apokalyptisches Manifest und zugleich eine persönliche Rettungsleine. Tauche mit dem Journalisten, Autor und Dozenten Thomas Dahl ein in die wuchtige Welt von „Hosannas from the Basements of Hell“ von Killing Joke aus dem Jahr 2006. Warum übt gerade dieser düstere, kompromisslose Track eine solche Faszination aus? Und wie kann Musik über weltpolitische Spannungen, zivilisatorischen Zerfall und menschliche Selbstzerstörung Kraft spenden? In dieser Episode von „Mein Lieblingssong“ erzählt Thomas, warum gerade dieser Song für ihn mehr ist als nur ein sehr geräuschvolles Statement. Zwischen apokalyptischen Visionen und brachialen Gitarren entfaltet sich eine Klangwelt, die nicht tröstet, sondern konfrontiert. Ein Stück, das den Zustand der Welt seziert – und gerade dadurch Halt geben kann. Wir sprechen über die Wucht, die dieser Song beinhaltet, und über die Frage, warum manche Songs uns gerade dann auffangen, wenn sie selbst vom Abgrund und der Apokalypse erzählen. Was macht einen Song, der von Endzeitstimmung durchzogen ist, zu einem persönlichen Hoffnungsträger? Hör rein und entdecke, wie aus einem Lobgesang aus der Hölle ein Soundtrack der Stärke werden kann.Passend zu dieser Folge von "Mein Lieblingsong" ist die Folge 87 mit unserem Gast Thomas Manegold, der mit uns über seinen Lieblingssong „Hunger Strike“ von Temple Of The Dog spricht.Höre deinen Lieblings-Podcast und deine Lieblingsmusik doch einfach auf einem sonoro Musiksystem.Das sonoro MEISTERSTÜCK und viele andere Produkte aus der sonoro Klangschmiede findet ihr hier: sonoro.comKonzerte, Lesungen, Theater, Comedy, Kunst und vieles mehr gibt es im beliebten Hinterhofsalon im Herzen Kölns. Alle aktuellen Termine im Hinterhofsalon: TerminkalenderHinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere unseren Podcast bei deinem Streamingportal der Wahl und verpasse keine Folge. Und wenn du alle Neuigkeiten zum Podcast „Mein Lieblingssong“ mitbekommen möchtest, dann melde dich hier für unseren wöchentlichen Newsletter an: Kostenloser NewsletterHier findest du uns auf Facebook, Instagram oder YouTube.Du möchtest selbst mal Gast in unserem Podcast sein und von deinem Lieblingssong erzählen? Dann schreibe uns einfach eine E-Mail an: post/at/meinlieblingssong.com und wir melden uns bei dir. Geschichten aus den 70ern: Mein Lieblingssong - Album 1 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Geschichten aus den 80ern: Mein Lieblingssong - Album 2 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Habt ihr Lust auf eine „Mein Lieblingssong“-Tasse oder T-Shirt? Dann schaut mal in unserem Shop vorbei: Hier klicken!Folge unserem kostenlosen Podcast dort, wo Du uns hörst - abonniere uns! Teile auch gerne deine Lieblingsfolge in den sozialen Medien. Du hast eine Frage? Schreibe an post@meinlieblingssong.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Özdemir als Hoffnungsträger, nicht nur für seine Partei. Deutschland hängt hinterher in der Aufarbeitung der NS-Zeit. Und die Milka-Schokolade ist zu dünn. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten gewählt: Er ist der Sohn türkischer Gastarbeiter. Jetzt regiert er Baden-Württemberg NSDAP-Mitgliederdatei: Schluss mit dem Aktenstau! Nur noch 90 statt 100 Gramm: Gericht nennt neue Milka-Tafel irreführend +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit über 40 Jahren steht Urban Priol schon als Kabarettist auf der Bühne. So langsam sehnt er sich nach seiner Rente, gibt er bei Sarah Bosetti offen zu. Denn auch, wenn er sich seine klare Haltung bewahrt, so hat er sich doch damit abgefunden, mit seiner Satire nicht wirklich etwas bewegen zu können. In dieser Podcast-Folge geht Urban Priol aber voll auf Angriff. “Zorn hält jung”, so sein Credo. Friedrich Merz traut er nach einem Jahr Kanzlerschaft nur so weit, wie er ein Klavier werfen kann. Trotzdem wünschen sich Urban und Sarah, dass Merz noch lange durchhält, denn alle anderen könnten es ja auch nicht besser. Und zumindest nimmt ihm Urban Priol ab, dass Merz nicht mit der AfD zusammenarbeiten will. Beim Thema “Social Media” sind sich die beiden uneinig. Urban Priol ist für eine Klarnamenpflicht, Sarah dagegen. Ihre Begründung: Menschen, die sich öffentlich im Internet äußern, können sich damit in Gefahr bringen. Im persönlichen Teil möchte Urban Priol gerne von Sarah wissen, mit wem sie gerne einen Italo-Western gedreht hätte. Und Sarah findet raus, dass Urban nicht Lehrer geworden wäre, wenn es mit dem Kabarett nicht geklappt hätte - obwohl er auf Lehramt studiert hat. Unser Podcast-Tipp: "Der verbotene Vater" aus der Reihe "Alles Geschichte – der History-Podcast" https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Noch mehr extra 3 auf allen Kanälen Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 (00:00:00) null(00:01:10) Heute zu Gast: Der Kabarettist Urban Priol(00:04:50) Hoffnungsträger der Rechten(00:08:10) Realität löst Satire ab(00:16:00) Ein Herz für Merz(00:24:40) Alles viel zu zahm(00:27:30) Auf X sein oder nicht auf X sein(00:40:00) Die Amokfrahrt und die Debatte danach(00:45:50) Sinnloser Tankrabatt und Willy Brandt(00:52:30) Eine letzte Frage(00:56:00) Das tröstliche Ende
Schickt uns eine Nachricht In dieser Podcastfolge geht es um die Suche nach wirksamen, biologischen Lösungen gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Diese sollen umweltverträglich und wirtschaftlich tragbar sein. Doch der Weg bis zur Zulassung ist lang. Viele potenzielle Wirkstoffe scheitern auf diesem Weg. Warum das so ist, erklärt diese Folge.Im Zentrum der Folge steht die Weiterentwicklung biologischer Pflanzenschutzmittel. Vorbeugende Massnahmen wie Biodiversität, geeignete Fruchtfolgen, robuste Sorten und die Förderung von Nützlingen bleiben zentral. Doch sie reichen nicht immer aus. Klimawandel und neue Schadorganismen erhöhen den Druck auf die Kulturen. Der Bedarf an zusätzlichen Lösungen wächst.Ernterückstände nutzenHier setzt die Forschung an: Gesucht sind neue biologische Pflanzenschutzmittel. Sie sollen gezielt wirken und gleichzeitig Umwelt, Nützlinge und Bodenleben schonen. Ein Beispiel ist das Projekt TASSILI des Instituts für Biologische Landwirtschaft und Agrarökologie (IBLA). Im Projekt werden natürliche Wirkstoffe aus Hülsenfrüchten untersucht. Konkret geht es um sogenannte Saponine aus Ernterückständen. Diese Pflanzeninhaltsstoffe hemmen Pilzkrankheiten und könnten künftig als biologische Fungizide genutzt werden. «Ziel des Projektes ist eslangfristig die chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel zu reduzieren und trotzdem direkte Massnahmen zur Verfügung zu haben», erklärt Stéphanie Zimmer vom IBLA.Kupfer ersetzenAuch am FiBL wird intensiv an neuen Lösungen gearbeitet. In verschiedenen Projekten werden Mikroorganismen, Pflanzenextrakte und andere natürliche Wirkstoffe getestet, um den Einsatz von Kupfer zu reduzieren. Kupferpräparate werden im Biolandbau seit Langem eingesetzt, etwa gegen Pilzkrankheiten im Obst- und Weinbau. Gleichzeitig steht Kupfer in der Kritik, da es sich im Boden anreichern kann und Auswirkungen auf Bodenorganismen hat. Entsprechend gross ist der Druck, Alternativen zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Wirkung im Labor. Entscheidend ist auch, ob die Mittel unter Praxisbedingungen funktionieren und sich wirtschaftlich einsetzen lassen. Der lange Weg zur ZulassungDoch die Entwicklung solcher Mittel ist komplex. Von der Identifizierung geeigneter Wirkstoffe über Labor- und Feldversuche bis hin zur Zulassung ist es ein langer Weg. Auch wirtschaftlich ist die Entwicklung anspruchsvoll. Laut Barbara Thürig vom FiBL muss mit Kosten von etwa 10-12 Millionen Schweizer Franken gerechnet werden. Die Folge zeigt, wie aufwendig dieser Prozess ist, warum es Jahre dauert, bis ein neues Produkt in der Praxis ankommt, und weshalb selbst wirksame Mittel oft nicht auf den Markt gelangen.Gästinnen: Hanna Heidt, Forschung und Entwicklung, IBLABarbara Thürig, Co-Leitung Gruppe Pflanzenschutz, FiBLStéphanie Zimmer, Direktorin, IBLAInfos zum Thema: siehe News auf fibl.org zur Podcastfolge.Der Podcast entstand im Rahmen der Projekte «TASSILI» und «Kupferersatz fE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Bakteriophagen sind Viren, die sich in Bakterien vermehren und diese dabei zerstören. Die Phagentherapie könnte ein Ausweg aus der Antibiotikakrise sein und hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. «Puls» zeigt, welche offenen Fragen auf dem Weg zu einer Zulassung in der Schweiz noch zu klären sind. Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren – Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
#352: Drei Medaillen, dann fast das Aus
Die Sozialdemokraten haben schon bessere Tage gesehen, dies ist nicht allein eine deutsche Entwicklung. In Spanien jedoch bildet sich ein Gegentrend ab: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Spaniens kann einige Erfolge vorweisen. Pedro Sánchez ist nun auch über seine Landesgrenzen hinaus in aller Munde, denn er bietet mutig den USA und Israel die Stirn. Er verurteilt den mörderischen Krieg in Gaza ebenso wie den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran. Donald Trump wütet, aber es wird schwierig werden, Spanien mit Zöllen zu belegen, ohne dabei die gesamte EU zu treffen.Blickt man auf Sánchez' Innenpolitik, dann zeigt sich außerdem, dass eine sozialdemokratische Sozial- und Industriepolitik funktionieren kann: Spanien hatte im vergangenen Jahr ein gigantisches Wirtschaftswachstum. Zudem baut das Land die erneuerbaren Energien stark aus – nicht zuletzt durch eine Kooperation mit China. Und sogar bei der Migrationspolitik stellt sich Sánchez gegen den allgemeinen Kurs in der EU: Kürzlich hat er per Dekret den Status von 500.000 Migranten legalisiert.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den sozialdemokratischen Hoffnungsträger. Literatur:„The Economist“ über Pedro Sánchez: https://www.economist.com/europe/2026/03/05/feted-by-europes-left-spains-pedro-sanchez-is-unloved-at-home„Financial Times“ über Spaniens Exporte: https://www.ft.com/content/987bb3a4-76b2-41f0-9a9a-6c13159b4ba9?syn-25a6b1a6=1Jimena Valdez über die Gründe für das Wachstum: https://renewal.org.uk/blog/lessons-for-economic-growth-from-pedro-sanchezs-spain/„Süddeutsche Zeitung“ über Spaniens Migrationspolitik: https://www.sueddeutsche.de/politik/spanien-gesetz-einwanderer-arbeit-illegal-li.3376174„WSWS“ mit Kritik an Sánchez: https://www.wsws.org/en/articles/2024/01/05/orhl-j05.htmlUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJVAm 7. Mai ist Ole in Nienburg:https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3
Grüner Wasserstoff, hergestellt aus Ökostrom, ist ein Hoffnungsträger bei der Energiewende. Potenzielle Anwendungsbereiche gibt es viele – in der Chemiebranche, als Heizgas in Kraftwerken oder als Kraftstoff für Autos. Doch viele Wasserstoffprojekte liegen auf Eis. Der Vorwurf lautet oft: zu teuer, zu ineffizient! Im beschaulichen Bad Lauchstädt im Süden Sachsen-Anhalts versucht man es dennoch. Hier wird einer der bundesweit größten Elektrolyseure entwickelt, der in großen Mengen grünen Wasserstoff produzieren soll. Wie genau funktioniert das? Wie weit ist man mit dem Projekt und hat grüner Wasserstoff eine Zukunft? Oder scheitert die Nutzung an den Kosten, bürokratischen Hürden und politischen Entscheidungen? Darüber spricht Theresa Brenner in dieser Folge mit Ralf Geißler. Er ist Wirtschaftsreporter beim MDR und recherchiert seit fünf Jahren regelmäßig zu dem Projekt in Bad Lauchstädt für den Podcast „Tschüss Kohle, Hallo Zukunft“. Geißler erklärt, warum man grauen, grünen, goldenen, schwarzen und braunen Wasserstoff unterscheidet. Er sagt, der grüne Wasserstoff sei in der Theorie ein Gamechanger auf dem Weg zur Klimaneutralität. Dafür müssten aber einige Hürden genommen werden. Potenziale und Probleme beim grünen Wasserstoff besprechen wir auch mit der Energieökonomin Claudia Kemfert. Für sie ist der grüne Wasserstoff der „Champagner der Energiewende“. Kemfert sagt, in den nächsten Jahren sei noch nicht damit zu rechnen, dass er eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielen werde. Mittelfristig werde er jedoch wichtiger. Wo konkret er gebraucht wird und wie sich der Hochlauf umsetzen ließe, erklärt Kemfert im Detail. Links - Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: www.mdr.de/klima - Podcast-Tipp: Bosettis Woche - link https://1.ard.de/extra-3-bosettis-woche-cp - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle
Jedes Jahr eine Deutschland-Rundumsicht. Auch diesmal wieder eine Stichprobe aus dem Reiseland Deutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West: Städte, Inseln, Natur- und Kulturregionen, Berge und Seen. Deutschland – ein Überblick Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD So unterschiedlich wie die Einschätzungen der befragten Reiseregionen zeigte sich der Deutschlandtourismus im Jahr 2025. Trotzdem gilt verhaltene Zufriedenheit. Stagnierung bei Gästen aus dem Ausland? Entwicklung 26: Was so schön hätte sein können, traf dann spätestens mit dem geopolitischen Paukenschlag Anfang März nur noch bedingt zu. Das „Incoming“, also die Zahl der Besucher aus dem Ausland, war ein Hoffnungsträger. Jetzt lässt die Zahl der Auslandstouristen erst mal nach. Es gibt handfeste Probleme für den Deutschlandtourismus und seine Besuchenden aus dem Ausland. Weniger Gäste aus Asien und auch Nordamerika sind absehbar, denn die üblichen Reiseströme sind ins Stocken gekommen. Deutschlandtourismus von Deutschen gerettet? Muss der Deutschland-Tourismus jetzt von uns, im eigenen Land, gerettet werden? Genau genommen sind ja die Inlandsurlauber für viele Regionen die gewaltigste Stütze, die sie bekommen können. Rund die Hälfte der Deutschen machen schließlich Urlaub im eigenen Land. Werden es 2026mehr werden? Anzeichen und dazugehörige Schlagzeilen gibt es einige: Buchungseinbruch in der Türkei, Spanien völlig überlaufen. Flugurlaub wegen Kerosinmangels teurer. Das alles wären gute Argumente für den Inlandsurlaub. Allerdings auch hier ist die wirtschaftliche Situation durchaus herausfordernd. Kaub: Burg Pfalzgrafenstein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Stadt – Land – Fluss Im Podcast habe ich quasi in Stichproben nachgefragt und es gibt bei gleichen Problemen, durchaus unterschiedliche Ausgangslagen und Herausforderungen. Die Konkurrenz, hab ich gehört, sei ebenfalls größer geworden. Was war, was kommt war die durchgehende Frage an Alle. Für Sie / Euch als Zuhörende ist das Wichtigste natürlich auch dabei: Jedes Ziel hat tolle Reisetipps für dieses Jahr parat. Zum Zug kommen diesmal Bremen, die INSEL Usedom, Brandenburg, Sachsen, der Thüringer Wald, Weimar, Baden Württemberg und der BodenSEE. “Schulschiff Deutschland” in Bremerhaven – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremen: Digitale Stadtmusikanten & „Bremen „Pay“ Maike Bialek, Kommunikationschefin der Wirtschaftsförderung Bremen wirkt ziemlich glücklich mit Bremens Bilanz und weist mit Nachdruck auf die neue Tourismusstrategie hin. Sie ist gekennzeichnet von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Belohnung statt Verbot BremenPay – Foto: Screenshot Bremen.de Im Mai startet „BremenPay“. Das ist weder eine neue Kreditkarte oder Zahlungssystem, sondern eins, das Besuchende belohnt. Vorbild ist das erfolgreiche Programm „COPPAY“ aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Umweltgerechtes Verhalten von Touristen wird damit belohnt. Ein Programm, das nichts verbietet, sondern belohnt. Hört, wie's funktioniert. Im Bereich der Digitalisierung gibt es Neues von den Bremer Stadtmusikanten. Die wurden digitalisiert und werben jetzt für die Hansestadt. Zu guter Letzt wären da noch die jährlichen Feierlichkeiten zu deutschen Einheit zu erwähnen. Am 3. Oktober 2026 ist Bremen Gastgeberin, freut sich schon darauf und bastelt an einem interessanten Programm. Insel Usedom: Natur und Infrastruktur Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mal ist es zu voll und manchmal viel zu leer. Das ist das Schicksal von Bade- und Saisondestinationen. Davon wird auch Deutschlands östlichste Insel nicht verschont. In der absoluten Hauptsaison (Juli & August) verliert die vorhandene Infrastruktur regelmäßig gegen den Touristenstrom. In der absoluten Nebensaison (November bis Februar) ist es, von Weihnachten und Silvester abgesehen, mitunter so leer, dass es unrentabel wird, die touristischen Angebote in voller Stärke aufrecht zu erhalten. Der Reiseradio-Podcast 302 vom letzten Dezember versucht das Problem zu analysieren. Usedomer Bäderbahn in Wolgast – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Michael Steuer, Geschäftsführer von Usedom Tourismus berichtet von Planungen und Verbesserung. Er berichtet nicht von seiner größten Hoffnung in Sachen Verkehrsinfrastruktur, denn da haken die Planungen mal wieder. Immerhin ist die Insel immer wieder für eine Überraschung gut, wie beispielsweise der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende „Strandmarathon“. In Sachen Kultur tut sich seit vielen Jahren etwas mit den „Usedomer Musiktagen“ und den „Usedomer Literaturtagen“. Zu Letzteren kommt Alt-Kanzlerin Angela Merkel am 10. September zu einer Lesung nach Peenemünde. Zeitnah zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 20.09. Diese Wahlen und die prognostizierten Mehrheiten sind derzeit nicht nur in M-V selber, sondern auch auf der Insel ein Problem. Hört die Geschichte im Podcast. Usedom bei Zempin – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Und Eins steht für die Touristiker felsenfest: Die besondere Natur der Insel ist ihr Kapital, das man auf keinen Fall verspielen dürfe. Brandenburg: Wir haben auch schöne Seen Erst kommt die Mecklenburgische Seenplatte und dann ist man auch gleich in Brandenburg. Man leidet seit Jahren darunter, dass es dort mindestens genauso schöne Seen gibt, die image- wie umsatzträchtig gegen die berühmten Nachbarn hinten runter fielen. Seit November 25 gibt es dafür eine neue Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Daraus könnte was draus werden und sinnvoll ist es für alle Beteiligten, denn: Urlauber achten in der Regel nicht auf Bundesländergrenzen! Brandenburger Seenplatte / Deutschlands Seenland – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichwohl haben es die deutschen Geheimtipps leider immer noch etwas schwerer, bestätigt Regina Zibell von Reiseland Brandenburg. Trotzdem sei alles soweit gut, wenn man mal das Sommerwetter 25 außen vor ließe. Neu in Brandenburg ist noch mehr Wasser. Der Verbund des „Lausitzer Seenlands“ wachse und viele Seen würden noch in diesem Sommer miteinander verbunden. Regina verspricht ein Paradies. Nach dem Gespräch, ich war schon am Zusammenpacken, sagt sie noch: „Ups, ich hab ja Prinz Heinrich ganz vergessen, dessen 300. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern“. Nicht so schlimm, denn dazu gibt's ja schon den Reiseradio-Podcast 304 vom Januar. Der Prinz lohnt, genauso wie fast alle Begleiterscheinungen insbesondere rund um sein Schloss in Rheinsberg. Schlossterrasse Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sachsen: Bewegung und Kultur Ines Nebelung, Sprecherin der Tourismus-Marketinggesellschaft Sachsen, schaut mit gemischten Gefühlen auf den Sommer 26. In Zeiten von wirtschaftlichen Problemen hätten die Leute schon im letzten Jahr weniger Geld für Urlaub ausgegeben. Das könne ein Problem werden für Sachsen als explizites Kurzreiseziel. Sächsische Schweiz – Foto: Frank Richter / TMG Sachsen Gleichzeitig gäbe es aber entsprechende Hoffnungsschimmer. Die Schlagzeile lautet deshalb auch: Kultur- und Städtereisen (z.B. nach Leipzig und Dresden) in Kombination mit Naturerlebnis. Dankbar ist man über den „Nachhall“ zum Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz. Fortgeführt werden auch die Programme um das „Jahr der Romantik“ von 2025. Im Mittelpunkt das Elbsandsteingebirge und der Komponist Carl Maria von Weber. Wandern im Erzgebirge – Foto: Erzgebirge-Tourismus Highlight des Jahres werde sicher das „Europäische Wanderfestival“, das im Erzgebirge Station mache. Das geschieht zusammen mit dem Deutschen Wandertag in Oberwiesenthal. Thüringer Wald: Mountainbikes und Tradition Berühmt für die nächste Region ist der Rennsteig für Wanderer und im Zentrum Oberhof für Wintersportler. Das kleine Mittelgebirge zieht sich von Eisenach im Nordwesten bis nach Suhl und Ilmenau im Südosten. Wir haben jede Menge Stärken, sagt Susann Eberlein vom Regionalverbund Thüringer Wald. Thüringer Wald – Foto: Jens Hauspurg / TTG Die Aktivitäten rund um Mountainbike-Strecken und Parcours sollen ausgebaut werden. Nicht ganz einfach, denn man muss mit den Waldbesitzern unter einen Hut kommen. Ansonsten spielt Kultur und Geschichte eine wichtige Rolle von Bach bis zum gläsernen Christbaumschmuck. Hauptargument für den Thüringer Wald sei aber immer noch die Tatsache, dass man beim Wandern und in der Natur nicht mit Hundertschaften von weiteren Urlaubern unterwegs sei. Credo: Ruhe, Entspannung und ursprüngliche Natur in einem Umfeld von Tradition. Mountainbiker auf dem 12-Apostel-Trail von der Hohen Möst (888 m) nach Oberschönau im Thüringer Wald nahe Oberhof. – Foto: Lars Schneider / TTG Weimar: Faust und Anna Amalia Die ehemalige Residenzstadt Weimar ist zweifelsfrei ein Paradebeispiel, wenn es um das Land von Dichtern und Denkern geht. Goethe, Schiller, Bach, Liszt, Richard Strauß, aber auch das Bauhaus stehen für Weimar. Um Vieles an Kultur kümmert sich die Klassik-Stiftung, die aber auch ganz eng mit den Touristikern der Stadt zusammenarbeitet. Themenjahr 2025: Faust – Grafik: Klassik Stiftung Weimar Johannes Wiesel von der Klassik Stiftung zeigt sich im Gespräch zufrieden mit den Aktivitäten des letzten Jahrs rund um Goethes Faust, der in die Gegenwart geholt wurde. Mit Erfolg, denn die Tourismusstatistik kommt positiv rüber. In diesem Jahr warten aber weitere kulturelle Highlights auf die Gäste in der Stadt. Entdecken und Wiederentdecken ist das Hauptmotto, denn es gäbe auch ein umfangreiches Programm für die „Wiederholungstäter, sagt Johannes Wiesel. Das Angebot „Öffnen“ soll hauptsächlich auch intensive Blicke hinter die Kulissen ermöglichen. Im Oktober wird das Weimarer Stadtschloss wieder eröffnet. Heute, am 30. April, eröffnet auch das Wittumspalais wieder. Es war der Witwensitz von Herzogin Anna Amalia, der die Stadt noch viel mehr verdankt, als die weltberühmte Bibliothek. Ilm-Park mit Goethes Sommerhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie bei allen Befragten gibt es auch in Weimar wichtige Impulse der Klassik-Stiftung in Sachen KI, Digitalisierung und Literaturgeschichte. Selbst die Frage von Umwelt- und Naturschutz spielt eine gewichtige Rolle. Warum? Hört im Podcast nach. Baden-Württemberg: Schlaglichter in Sachen Auslandstourismus Heidelberg: Schlossbeleuchtung Foto: Heidelberg Marketing Baden-Württemberg repräsentiert, neben dem touristisch allgegenwärtigen Bayern, die Regionen, die insbesondere bei Gästen aus dem Ausland eine große Rolle spielen: Kein US-Tourist verlässt Deutschland ohne den Blick auf Heidelberg, „Black Forest“ und „Lake Constance“. Schwarzwald bei Furtwangen “Fallerhof” – Foto: Erich Spiegelhalter / Schwarzwald-Tourismus Sannah Mattes vom Tourismusmarketing Baden-Württemberg kann dementsprechend selbstbewusst auftreten, auch wenn die Zahl der US Touristen je nach Region teilweise stark nachgelassen hat. Das Jahresmotto 2026 lautet „Sehnsuchtsorte im Süden“ und da könne sich aufgrund der Vielfältigkeit jeder sein Lieblingsziel heraussuchen. Sehnsucht sei ja schließlich höchst emotional und individuell. Bodensee: Deutsch und International Unterwegs mit der “Stuttgart”, Kurs Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lake Constance, im Deutschen schlicht Bodensee. Internationales aus vier Ländern gehört hier eigentlich schon immer zur DNA. Wo aber fängt man an? Deutsch Vielleicht einfach beim internationalen Namensgeber Konstanz. Eric Thiel, Geschäftsführer der Marketing und Tourismus Konstanz GmbH sagte mir, dass der Bodensee im letzten Jahr, ganz gegen die Gewohnheit, mit ziemlich viel Regen und schlechtem Wetter im Juli und August zu kämpfen hatte. Dennoch sei man heil durch die „Wetterkrise“ gekommen. Hier gab es im Übrigen keine Besuchereinbrüche aus den USA. Im Gegenteil. Die Touristen von dort seien besonders interessiert an historischen Orten und hätten noch mehr Spaß, den Bodensee mit E-Bikes zu umrunden. In wenigen Tagen gleich vier Länder zu bereisen, sei eben etwas Besonderes. Imperia – An der Hafeneinfahrt in Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für 2026 verspricht er, neben der wundervollen Stadt und der benachbarten Insel Mainau reichlich Neues. Die lange Jahre gesperrte Marienschlucht sei jetzt wieder geöffnet und über einen Skywalk zugänglich. Zu sehen gäbe es jetzt auch das „Assisi-Panorama“ ein quasi historisches „Wimmelbild“ über Konstanz zu Zeiten des Konzils im Mittelalter. In Sachen Umwelt ist man am Bodensee ohnehin achtsam. 10 Jahre sanfter Tourismus zahlten sich inzwischen aus, schließt Eric Thiel unseren Talk ab. International 24 Stunden Flohmarkt Konstanz / Kreuzlingen – Foto: MTK / Chris Danneffel Die Bodensee-Story ist aber noch nicht zu Ende erzählt, nicht umsonst hat er auch Ufer in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wenn man den ganzen See vermarkten will, geht das nur in internationaler Zusammenarbeit. Dafür ist die Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft gegründet worden. Um die Pressearbeit dort kümmert sich Alina Milz. Sie klärt mich über die bewährte, internationale Zusammenarbeit auf. Es gebe natürlich auch Herausforderungen, schließlich verlaufe an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz eine EU-Außengrenze. In der Lebenspraxis der Urlauber spiele das aber kaum eine Rolle. Konstanz und Kreuzlingen gingen zum Beispiel ineinander über. Als Fußgänger bemerke man den Wechsel quasi nicht, auch wenn der Autoverkehr kontrolliert werde. 80 Jahre Bregenzer Festspiele: Der Freischütz auf der Seebühne 2024/25 – Foto: Daniel Ammann / Bregenzer Festspiele Bregenzer Festspiele. Alina Milz wartet dann noch mit einigen internationalen Terminen und Attraktionen auf, die sich Bodenseebesucher 2026 nicht entgehen lassen sollten. Dazu gehören die Jubiläen “80 Jahre Bregenzer Festspiele”, “1200 Jahre Radolfzell” oder “50 Jahre Bodensee-Weinfest” in Meersburg. Im Podcast hat sie noch mehr gute Tipps parat, auch was die Bodensee-Plus-Karte betrifft und die, ebenfalls internationalen, Schiffsrouten über den See. Bodenseefähre (Symbolbild) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Es gäbe sicher noch Vieles über den Deutschland-Tourismus und den Urlaub im Heimatland zu erzählen. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig, abwechslungsreich und teilweise sogar unentdeckt bestimmte deutsche Regionen sind. Es gibt viel zu entdecken. Verreist also gerne mal im Inland. Es lohnt sich! Information & Links Bremen Usedom Brandenburg Deutschlands Seenland Lausitzer Seenland Sachsen Erzgebirge Chemnitz Thüringer Wald Weimar Klassik-Stiftung Weimar Baden-Württemberg Konstanz Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 316 – #visitgermany: Reiseland Deutschland 2026 first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Diesmal geht es „vom Hölzchen auf Stöckchen“ quer durch alles, was im Wald direkt vor Peters Füßen passiert. Peter entdeckt dabei faszinierende und teils überraschende Dinge: Pilze, die sich tief in Bäume hineinfressen und sie von innen zersetzen, das verborgene Leben im Fuchsbau, rätselhafte Hügel im Waldboden und schließlich das sogenannte Feuerkraut, das als möglicher Hoffnungsträger für die Wiederbewaldung gilt. Zwischen Verfall, Geheimnissen und neuen Perspektiven zeigt diese Folge, wie viel Leben, Dynamik und Wandel im Wald steckt. +++ Unser Werbepartner: Upway | Wir haben ein E-Bike für jeden! https://upway.de?utm_campaign=influencer-podcast-peterundderwald&utm_source=influencer-podcast-peterundderwald&utm_medium=brandcampaign +++ Wir sind ab sofort auch auf CampfireFM. Eine europäische Plattform, auf der wir uns gemeinsam austauschen können. Vollkomen kostenfrei und ab demnächst könnt ihr dort gegen einen kleinen Betrag den Podcast auch werbefrei hören. Schaut doch gerne mal vorbei: https://www.joincampfire.fm/api/download-app +++ Das Video zum Podcast findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/@PeterundderWaldPodcast +++ Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de +++ Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: https://www.wohllebens-waldakademie.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findest du unter https://www.wohllebens-waldakademie.de/policies/privacy-policy +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Afrika gilt oft noch als krisenbehafteter Kontinent, doch zunehmend rückt seine Rolle als wirtschaftlicher Hoffnungsträger der Zukunft in den Fokus. Wie sehen die ökonomischen Perspektiven aktuell aus und was müssen Anleger über diesen vielfältigen Markt sonst noch wissen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum glaubst Du persönlich an die Zukunft Afrikas? Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23) Gut zu wissen: Afrikas Wachstumschancen basieren u. A. auf natürlichen Ressourcen, der jungen Bevölkerung und einem riesigen Aufholpotenzial bei Infrastruktur, Bildung und Energie. Problemfelder liegen z. B. in fragilen staatlichen Strukturen und in der oftmals hohen Abhängigkeit von sehr wenigen Exportgütern. Nigeria, Ägypten und Südafrika gehören zu den entscheidenden Wachstumsmotoren. Ägypten fungiert als Brückenkopf zwischen Afrika, Nahost und Europa, kämpft aber z. B. noch mit mangelnden privaten Investitionen. Nigeria braucht für eine effektivere Nutzung der enormen Ölvorkommen mehr wirtschaftliche Diversifizierung. Südafrikas Comeback ist gut begründet: z. B. stabilisierte politische Führung, Staatsfinanzen und Inflation. Hohe Energiepreise und Jugendarbeitslosigkeit sind aber noch Bremsklötze. Südafrika besitzt die mit Abstand am weitesten entwickelte afrikanische Börse. China und die VAE dominieren bisher den Ausbau der Infrastruktur und Energiewirtschaft. Wirklich gut investierbar sind bislang nur wenige Märkte in Afrika. Ein breit gestreutes Portfolio nach globaler Marktkapitalisierung hat von daher bislang nur einen Afrika-Anteil von knapp 1 % - mittel-bis langfristig sollte dieser Anteil wachsen. Folgenempfehlung: Podcast-Folge 250: „Boom der Schwellenländer-Börsen – Gründe für das Comeback und Perspektiven“ (01:28) Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) (03:11) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) (05:24) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) (06:50) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) (09:00) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) (11:08) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) (13:52) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) (16:32) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) (17:51) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) (19:18) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) (20:02) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) (21:20) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) (23:23) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23)
Scrum ist in vielen Unternehmen angekommen – als Standard, als Versprechen, als Hoffnungsträger. Und trotzdem erleben viele von Ihnen eine irritierende Diskrepanz: Die Rituale laufen, die Rollen sind benannt, die Termine stehen. Aber Wirkung entsteht zu selten. Statt schneller Lernschleifen gibt es Meeting-Routine. Statt echten Produktfortschritt gibt es Aktivität. Und statt Klarheit entsteht häufig das Gefühl: „Wir machen Scrum – aber es fühlt sich nicht lebendig an.“ Genau dafür gibt es ein drastisches, aber hilfreiches Bild: Zombie Scrum. Scrum sieht von außen intakt aus – aber das, was es eigentlich leisten soll, bleibt aus. Heute geht es darum, woran Sie Zombie Scrum erkennen, warum es so hartnäckig entsteht – und wie Sie darüber sprechen können, ohne in Schuldzuweisungen oder Methodenstreit zu geraten. Dazu spreche ich heute mit Johannes Schartau. Johannes hat vor einigen Jahren den Zombie Scrum Survival Guide auf Englisch mitveröffentlicht – und wir haben damals schon einmal über Zombie Scrum gesprochen. Jetzt ist das Buch auf Deutsch erschienen, inklusive zusätzlicher Experimente in der deutschen Ausgabe. Das ist ein guter Anlass, neu draufzuschauen: Was hat sich in Organisationen verändert – und welche Muster sind erstaunlich stabil geblieben? Jetzt Reinhören!
Weniger Gewalt, mehr Sexualdelikte – und über allem die Frage, welche Schlüsse die Zahlen aus Bundesinnenministerium und BKA zulassen. Außerdem: Bulgarien hat mal wieder gewählt: einen Hoffnungsträger oder einen "bulgarischen Orban"? Zerback, Sarah
Das MMO-Genre hat harte 12 Monate hinter sich: Große Hoffnungen wie Ashes of Creation implodierten und New World wurde abgesägt. Sind MMOs aktuell einfach zum scheitern verurteilt? Von wegen! Wir blicken auf das Jahr 2026 und darüber hinaus. Mit Mein MMO-Experte Carsten Scholz, WoW-Veteran Jules und Gaming-Allrounder Dimi klären wir: Woher kommt der nächste große Hit? Können asiatische Hoffnungsträger den Westen erobern und was brauchen MMOs überhaupt um alte Hasen noch zu überzeugen? Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast
Weniger Gewalt, mehr Sexualdelikte – und über allem die Frage, welche Schlüsse die Zahlen aus Bundesinnenministerium und BKA zulassen. Außerdem: Bulgarien hat mal wieder gewählt: einen Hoffnungsträger oder einen "bulgarischen Orban"? Zerback, Sarah
Künstliche Intelligenz gilt als Hoffnungsträger für die deutsche Industrie - doch reicht das, um aus der Krise zu kommen? Auf der Hannover Messe wird deutlich, wie Siemens-CEO Roland Busch auf Industrial AI setzt, um Produktionsprozesse grundlegend zu verändern. Gleichzeitig erklärt uns Bosch-Chef Stefan Hartung, warum sein Konzern auf KI setzt und Stellen abbaut. Die Gehälter der Chefs der Dax-Unternehmen steigen weiter. Rheinmetall-Chef Armin Papperger ist dabei Aufsteiger des Jahres. Das sind die wichtigsten Wirtschaftsnachrichten des Tages. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Heute ist es nun endlich soweit: Ö1 zwitschert. Der heutige Thementag steht ganz im Zeichen der Vögel. Und in den „Gedanken für den Tag“ von Schriftstellerin Anna Weidenholzer geht es heute noch einmal um die Tauben. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18.04.2026
Enorme Wahlniederlage für Viktor Orbán am Sonntag. Er galt für viele Menschen in Europa lange als Hoffnungsträger – vor allem wegen seiner Außen- und EU-Politik. Doch was lässt sich aus diesem Wahlausgang lernen? Darüber sprach Martin Müller-Mertens mit dem Publizisten Benedikt Kaiser.
Der Iran-Krieg deckt gefährliche Abhängigkeiten von fossiler Energie auf. Grüne Technologie können helfen. Wind und Sonne müssen durch keine Meerenge! Aber Vorsicht: Auch hier lauern Risiken. Wer E-Auto fährt und den Strom dafür aus der eigenen PV-Anlage bezieht, den können die Preise an den Tankstellen zwar gerade nicht schocken. Aber beim Herzstück des Autos - der Batterie - dominiert China den Markt. Die Frage ist: Was können wir tun, um auch bei den Batterien unabhängiger zu werden? Dazu sprechen wir im ARD Klima Update mit dem Batterieforscher Maximilian Fichtner und mit Markus Plettendorff vom NDR, der seit Jahren immer wieder dazu recherchiert. Hier geht es zur Anmeldung für unseren Newsletter: https://www.mdr.de/klima Hier geht es zu unserem Podcast-Tipp IQ Wissenschaft und Forschung: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bd2521219f670df0/ Northvolt-Chronologie – vom Hoffnungsträger zum Millionengrab: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Northvolt-Chronologie-Vom-Hoffnungstraeger-zum-Millionengrab,northvolt546.html Strategie-Papier warnt vor EU-Abhängigkeit von China: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/eu-batterien-china-100.html
260414PC Ungarn den Ungarn – Peter Magyar schlägt Victor Orban Mensch Mahler am 14.4.2026Ich weiß nicht, ob sie es wussten: Ich bin zu einem Viertel Ungar. Meine Großmutter ist eine geborene Clara Szabo. Und: Meine Frau und ich waren wirklich zufällig in Budapest, als die Fides-Partei 1988 gegründet wurde. Staunend standen wir auf einem großen Platz, auf dem Podium ein damals noch junger Mann und Hoffnungsträger: Victor Orban. Von 2010 bis 2026 regierte Orban und wirtschaftete die junge Republik zugrunde. Eine illiberale Demokratie, die Putin hoffierte und die EU blockierte, die queere Menschen ächtet und eine Migrationspolitik betreibt, die keinerlei Richtlinien der EU befolgt. Der Erfolg von Peter Magyar am vergangenen Sonntag, der eine 2/3 Mehrheit der Sitz errang, lässt Europa aufatmen.Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte Peter Magyar und dessen Tisza-Partei umgehend: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa", erklärte er auf der Plattform X. Der Wahlsieg sei ein klares Signal für die Stärke europäischer Demokratien und gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt, sagte er in Berlin.Auch Außenminister Johann Wadephul begrüßte den Sieg der Opposition. "Die Menschen in Ungarn haben gewählt. Sie haben sich für den politischen Wandel entschieden", schrieb der CDU-Politiker ebenfalls auf X. "Ich hoffe, dass das Land jetzt wieder seine großen Chancen in und mit Europa nutzt."Ungarn, das Land meiner Großmutter, ist auf einen demokratischen und Pro-westlichen Weg zurückgehrt. Es verwundert nicht, dass aus den USA zunächst keine Reaktion kam.Welcome back in Europe, Hungary. Ihr habt uns gefehlt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach 16 Jahren an der Spitze Ungarns hat Viktor Orbán seine Niederlage überraschend schnell angenommen: ein paar Worte der Gratulation für seinen Widersacher Péter Magyar, dann war er weg. In Budapest wird gefeiert – und auch in Europa. Schon jetzt gilt der Wahlabend als historisch. Dabei ist der neue Regierungschef nicht nur ein Hoffnungsträger. Zwar gibt er sich europafreundlich, doch auch er gehört dem rechten Spektrum an. Viele haben ihn trotzdem gewählt. War das eine strategische Wahl – einfach nur das kleinere Übel? Ist das jetzt eine Entscheidung für die Demokratie? Für Europa? Wie haben wir die Wahlentscheidung der Ungarinnen und Ungarn einzuordnen? Haben Putin, Trump und AfD jetzt ein Problem? Fragen über Fragen bespricht Thilo heute mit Luna Möbius. Sie hat lange Zeit in Ungarn gelebt, steht in engem Austausch mit ihren Kontakten in Budapest – und sie hat Antworten. Über allem steht die Frage: Wird jetzt wirklich alles besser? Oder einfach nur anders?
Europa hui, Bundesliga… naja. Die fast perfekte Woche liegt hinter Mainz 05, wenn da nicht der kleine Dämpfer am Sonntagabend gegen den SC Freiburg gewesen wäre. In der neuen Hinterhofsänger-Episode rollercosten Jan und Dominik nochmal rückwärts durch die Gefühlsachterbahn. Wie stark war die europäische Atmosphäre? Und wie gut war die fußballerische Leistung beim 2:0 gegen Straßburg? Eine Symbiose zwischen Fans und Mannschaft, die den Traum von Leipzig greifbarer gemacht hat, bringt selbst das Journalistenherz zum tauen. Wir sprechen über Hoffnungsträger, Multi-Club-Ownerships, schweifen ab und ordnen die einzelnen 05er den Mainzer Stadtteilen zu und analysieren die Quintessenz der Bundesliga-Niederlage. Von Aufgaben für den Transfersommer bis hin zu Fischers fundamental anderem In-Game-Coaching gegenüber Henriksen ist alles dabei, was das Meenzer Herz begehrt. Hörempfehlung: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/sport-inside/audio-multi-club-ownership-100.html Lese-Empfehlung: https://ballesterer.at/2024/09/25/rote-bullen-schwarze-ritter/
#jesus #hoop In Markus 2 wird von vier Freunden berichtet, die einen Gelähmten zu Jesus bringen – entschlossen, kreativ und voller Glauben. Sie lassen sich nicht von Hindernissen aufhalten, sondern finden einen Weg, weil sie wissen: Dieser Mensch braucht Jesus. Ihre Geschichte zeigt, was es bedeutet, Hoffnung zu tragen – nicht nur selbst zu glauben, sondern andere zu Jesus zu bringen.Jesus begegnet dem Gelähmten tiefer, als erwartet: Er heilt nicht nur den Körper, sondern beginnt im Herzen. Genau darin liegt echte Hoffnung – eine, die ganzheitlich verändert. Gott gebraucht Menschen, um sein Werk zu tun. Die Frage ist nicht nur, wer Jesus für dich ist, sondern auch: Für wen kannst du ein Hoffnungsträger sein?
In dieser Folge tauchen wir in die kontroverse Welt der E-Fuels ein: Wo liegen die realen Potenziale und welche Herausforderungen müssen überwunden werden? Wir diskutieren anhand einer aktuellen Studie des Interessenverbands "eFuel Alliance", ob E-Fuels eine tragfähige Lösung oder nur ein weiterer Hoffnungsträger im Energiemix sind. Auch hier stoßen wir wieder auf die Lücke (diese entsetzliche Lücke!) zwischen Ankündigung und Realität (bzw. zwischen Planung und FID).
Patrice Lumumba, erster Premierminister des Kongo und Hoffnungsträger Afrikas, galt der alten Kolonialmacht Belgien als größte Gefahr. 1961 wurde er brutal getötet. Nun muss sich Ex-EU-Kommissar Étienne Davignon in einem Strafprozess verantworten. Hildebrandt, Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.
Endlich ist er da! Seine erste Reise musste er absagen. In seiner Heimat gab es recht blutige Zusammenstöße die manche auch als Massaker bezeichneten. Aber nun ist ja alles gut in Syrien. Darum reist der früher Al-Qaida-treue Dschaulani-Sharaa als großer Hoffnungsträger nach Deutschland.Im Fünf-Sterne-Hotel wird er mit gepflegtem Allahu Akba-Rufen begrüßt. Wie Bundespräsident Frank Walter Steinmeier ihn wohl empfängt?Köpfe rollen hoffentlich bald in der deutschen Bundesregierung. Am besten auch der von Justizministerin Hubig die es auf einmal ganz eilig hat mit Gesetzesverschärfungen in Sachen Frauenschutz.Die bissigen Satiriker Marcel und Benjamin geben praktische Tipps in allen Lebenslagen. Und wichtige Hinweise für alle Frauen: Mit Burka wär das nicht passiert.
Falsche Briefköpfe, falsche Aktenzeichen, falsche Unterschriften und ein falscher Doktortitel. All das brachte dem Unternehmer Hendrik Holt mehrere Millionen Euro – und eine Haftstrafe von neun Jahren. Holt galt als Hoffnungsträger der deutschen Energiewende. Bis rauskommt: Die von ihm an Energiekonzerne vermittelten Windkraftprojekte gibt es gar nicht. Jan Peter und Sandra Naumann haben Hendrik Holt für den SWR über eineinhalb Jahre hinweg immer wieder getroffen, sich durch seine Ermittlungsakte gearbeitet und mit Ermittlern, Freunden und Familienangehörigen gesprochen. In dieser 11KM-Folge erzählt Jan von Holts steilem Aufstieg, den Lügen, die ihn weit gebracht haben, und von einem Witz, der ihm zum Verhängnis wurde. Hier geht's zum Film von Sandra Naumann und Jan Peter: https://1.ard.de/holt?oc=11km In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Wirecard und die Spur der verschwundenen Millionen“: https://1.ard.de/11KM_Wirecard_Millionen Hier geht's zu „Tschüss Kohle, hallo Zukunft!“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/tschuess-kohle Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob Müller Mitarbeit: Caspar von Au Host: David Krause Produktion: Timo Lindemann, Dennis Filimonow und Christine Dreyer Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Investoren bewerten die Welt gerade mit zu viel Zuversicht – entsprechend viel Absturzpotenzial steckt in den Börsen. Wann ein Kipppunkt erreicht ist.
Themen u.a.: US-Präsident Donald Trump ist kein Faschist, argumentiert unser Gast, der Kulturwissenschaftler Michael Hochgeschwender. Und: Wie schlägt sich der New Yorker Bürgermeister Mamdani in schwierigen Zeiten? Von WDR 5.
Royaler Ausnahmezustand in Norfolk: Am Morgen seines 66. Geburtstags stehen zivile Ermittler vor einem Farmhaus auf dem Gelände von Sandringham. Andrew Mountbatten-Windsor, früher Prinz Andrew, hat bereits Titel und militärische Ehren verloren - nun geraten neue Vorwürfe in den Fokus. Und wieder fällt der Name Jeffrey Epstein. Die Affäre, die das Königshaus seit Jahren begleitet, ist damit erneut auf der Tagesordnung. In dieser Folge BRITPOD sprechen Alexander-Klaus Stecher und Royal-Experte Andiy Englert über die jüngsten Entwicklungen im Fall Andrew. Im Raum steht der Verdacht, er habe während seiner Zeit als britischer Wirtschaftsrepräsentant vertrauliche Informationen weitergegeben. Wie belastbar sind die Vorwürfe? Und warum holt die Vergangenheit das Königshaus immer wieder ein? Auch König Charles III. rückt damit erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Seit Jahren bemüht er sich, klare Linien zu ziehen und das Haus Windsor aus der Affäre herauszuhalten. Doch je länger der Fall Andrew nachhallt, desto stärker stellt sich die Frage nach internen Absprachen, nach finanziellen Regelungen im Hintergrund und nach dem Balanceakt zwischen familiärer Verantwortung und staatspolitischer Vernunft. Verschlossene Testamente, diskrete Unterstützungsmodelle und sichtbare Distanzierungen zeichnen das Bild einer Monarchie, die ihre Stabilität sichern will - während ihr Ruf weiter auf dem Prüfstand steht. Im Land selbst ist die Geduld vieler längst erschöpft. Umfragen bescheinigen Andrew seit Jahren historische Tiefstwerte, während William und Catherine als Hoffnungsträger einer erneuerten Krone gelten. Doch die Affäre ist nicht abgeschlossen. Was wusste Charles wann? Muss Andrew doch noch vor einem amerikanischen Gericht aussagen? Und wie viel Loyalität kann sich eine Monarchie leisten, wenn ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht? BRITPOD - England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
40 Tage nach der Niederschlagung der Proteste regt sich erneut Widerstand im Iran. Trauer um die Toten werde zur Anklage gegen das Regime, sagt Publizistin Shila Behjat. Dabei sei Reza Pahlavi, Sohn des früheren Schahs, für viele ein Hoffnungsträger. Gerner, Martin www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Wir werfen einen Blick in die Zukunft des Weltfußballs und fragen uns: Wer wird in den kommenden Jahren mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet? Wohlwissend, dass individuelle Auszeichnungen in einem Mannschaftssport nicht ganz unumstritten sind, richten wir den Fokus auf jene Spieler, die als kommende Weltstars gehandelt werden. Neben dem Ballon d'Or und seiner wechselhaften Geschichte schauen wir auch auf den Golden Boy Award und die Liste jener, die einst als Hoffnungsträger galten, heute aber nicht immer ganz oben angekommen sind. Welche Spieler dominieren aktuell den Hype und welche könnten langfristig das Spiel prägen? Wir diskutieren die Chancen von Haaland, Mbappé und Lamine Yamal, sprechen über die Bedeutung der WM 2026 für künftige Preisvergaben und fragen uns, ob ein österreichischer Weltfußballer noch möglich ist. Dazu wie immer unser Getränk der Episode und die großen 10, in denen wir uns Spielern widmen, die ihrem Hype nicht gerecht wurden. Viel Spaß beim Hören!
GLP-1-Medikamente gelten als Hoffnungsträger im Kampf gegen Übergewicht. Eine Spritze pro Woche soll helfen, Pfunde zu verlieren – ganz ohne Diät. Doch was können die Abnehmspritzen wirklich leisten? Und für wen ist die Therapie überhaupt geeignet? Diese und mehr Fragen beantwortet in dieser Folge Professor Jürgen Ordemann, Chefarzt des Berliner Adipositaszentrums vom Vivantes Klinikum Spandau. Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum ein Regenbogen eigentlich rund ist. Hier findet Ihr mehr Informationen zur Forsa-Umfrage: https://www.stern.de/gesundheit/abnehmen--fast-jeder-zweite-erwachsene-ist-unzufrieden-mit-seinem-gewicht-34321914.html Hier findet Ihr Studien zur Wirkung der Abnehmspritze: https://www.nature.com/articles/s41591-024-02996-7?utm_source=chatgpt.com https://link.springer.com/article/10.1007/s12325-025-03325-1?utm_source=chatgpt.com https://www.grandviewresearch.com/horizon/outlook/glp-1-receptor-agonist-market/germany?utm_source=chatgpt.com Hier könnt Ihr den Podcast von Serdar Deniz hören: https://open.spotify.com/show/19TzUYPpMHMNLJXEH6qrcR Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Antonia Beckermann Noch mehr "Aha!"- Folgen gibt es bei WELTplus und Apple Podcasts. Alle zwei Wochen am Montag eine neue Folge. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Heute ist Montag, der 12. Januar, und Peter Bloed und Johannes Bauer sprechen über den Frontalangriff auf US-Notenbankchef Powell, den ungeliebten Hoffnungsträger der deutschen Autoindustrie und warum Investoren optimistischer für Deutschland werden. ------ Ihr habt Fragen, schreibt uns an: missionmoney@focus-money.de Alle wichtigen Links: https://wonderl.ink/@mission_money
Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär wachsen womöglich die Chancen von Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado auf eine führende Rolle in dem südamerikanischen Staat.
Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Corso
Trump will in den USA die Medikamentenpreise senken und hat dazu mit neun internationalen Pharmaherstellern eine Vereinbarung abgeschlossen. Darunter auch Schweizer Hersteller. Das wiederum könnte steigende Medikamentenpreise in der Schweiz zur Folge haben. Wie geht die Politik damit um? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:30) Medikamente drohen teurer zu werden: Was tut die Politik? (06:19) Nachrichtenübersicht (10:58) Wieso Frankreich einen neuen Flugzeugträger bauen will (15:19) Russlands Angst-Narrativ vor Europas Angriff (23:15) Marwan Barghouthi - Palästinas grösster Hoffnungsträger (31:09) Hat der politische Stillstand im Kosovo bald ein Ende? (36:29) Zu verkaufen: Vier Quadratmeter britische Geschichte
Soll die EU auf eingefrorene russische Zentralbankgelder zugreifen, um die Ukraine finanziell zu unterstützen? Diese Frage wird derzeit am EU-Gipfel in Brüssel diskutiert. Obwohl ein entsprechender Plan schon länger steht, konnte bisher noch keine Einigung gefunden werden. Weitere Themen: Das Budget für 2026 steht: Nach drei Wochen hin und her hat sich das Parlament geeinigt. Das Budget ist damit bereit für die Schlussabstimmung. Aber schon jetzt ist klar: Über den nächsten Jahren liegt der Schatten des Sparpakets. Das Medikament «Lecanemab» gilt als Hoffnungsträger für Alzheimer-Erkrankte. Im frühen Stadium kann es das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Jetzt aber kommt das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zum Schluss, dass Lecanemab keinen Zusatznutzen habe.
In Hongkong wird heute das Stadtparlament gewählt, zugelassen sind allerdings nur China-treue Kandidaten. Für viele Menschen ist sowieso ein anderes Thema wichtiger: Der Brand eines Hochhauskomplexes mit mehr als 150 Todesopfern und die Frage nach den Ursachen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Hongkong: Wahl unter Eindruck der Brandkatastrophe (06:39) Nachrichtenübersicht (12:22) Haiti soll 2026 wählen: «Einen sanften Hoffnungsschimmer gibt es» (19:11) Armenien: der Wandel des einstigen Hoffnungsträgers Paschinjan (22:45) Bahnausbau in Europa: Die EU plant um die Schweiz herum
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
New York könnte erstmals einen muslimischen Bürgermeister bekommen. Die Europäische Menschenrechtskonvention feiert Geburtstag. Wie Außenminister Wadephuls Worte zu Syrien nachhallen. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Er ist der Hoffnungsträger der Linken – und Trumps liebster Gegner Mehr Hintergründe hier: Warum die Türkei immer wieder mit Rechtsbrüchen davonkommt Mehr Hintergründe: Wadephul rechnet nicht mit rascher Rückkehr von Syrern+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
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