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Aber wie teuer genau? 6,3 Milliarden Euro soll allein die Hitzewelle Ende Juni die deutsche Wirtschaft gekostet haben. Das hat das private Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos berechnet. Seine Analysen für die Zukunft fallen noch einmal deutlich besorgniserregender aus: Kosten in Höhe von rund 900 Milliarden Euro könnten Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels bis 2050 verursachen. Doch wie kommen diese Zahlen zustande? Das bespricht Susanne Tappe mit Lukas Sander von Prognos. Und ihre Kollegin Oda Lambrecht von der ARD-Sendung Panorama ist in diesem Hitzesommer durch ganz Deutschland gereist und hat sich von Unternehmerinnen und Unternehmern erzählen lassen, was sie der Klimawandel schon heute kostet. Der Fernseh-Beitrag von Oda Lambrecht für Panorama: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/klimakrise-was-kostet-das-nichtstun/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS84MDkyMjRmZC0zYjE4LTRiYWQtYWY0YS0zNmI4OWY3MjIwMDU Prognos-Studie zu den Folgen von Hitze für die Arbeitswelt: https://www.prognos.com/de/kosten-hitzewelle-juni-2026 Und zu den möglichen Gesamtfolgekosten von Extremwetter-Ereignissen bis 2050: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelfolgen-in-deutschland.htmlUnd Hintergrund-Wissen dazu: https://www.prognos.com/de/qa-bezifferung-klimafolgekosten-deutschlandDie Wirtschaftsberatung PwC hat berechnet, was es uns kostet bis 2045 klimaneutral zu werden und erklärt, warum es sich rechnet früher mehr zu investieren: https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html Warum der Stahlkonzern ArcelorMittal seinen klimaneutralen Umbau fürs Erste auf Eis gelegt hat, zeigt diese Fernsehdoku sehr eindrücklich: https://www.ardmediathek.de/film/herr-braun-und-der-gruene-stahl/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2MzQ3NjQ1 Und hier noch die Links zu unseren Podcast-Tipps "63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen", Folge: "Dürre, Hitze, Ernteausfälle: Wie geht Landwirtschaft im Klimawandel?"... https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e367124dc994dc3/ ...und "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht", Folge "Flammen und giftiger Rauch in NRW: Sind Waldbrände das neue Normal?"https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:df5fe5955678c41b/
Der Klimawandel macht auch historischen Parks zu schaffen: Hitze, Trockenheit und neue Schädlinge setzen vielen alten Bäumen zu. Im Branitzer Park in Cottbus öffnet nun Deutschlands größtes Modellprojekt zur Klimaanpassung historischer Gärten. Herzstück ist die "Baumuniversität" – eine Art Baumschule für größere Bäume, in der Gehölze herangezogen und an schwierige Standortbedingungen gewöhnt werden. Schon Fürst Pückler setzte im 19. Jahrhundert auf dieses Prinzip. Welche Bäume können künftig in Branitz wachsen – und wie lässt sich ein historischer Park erhalten, wenn sich das Klima verändert? Darüber sprechen wir im radio3 Klimagespräch mit Juliane Ribbeck-Lampel, der Projektleiterin der Baumuniversität.
Der Sommer neigt sich endlich dem Ende zu – und wir könnten nicht glücklicher darüber sein. In dieser vollgepackten neuen Episode verabschieden wir uns zunächst von der Hitze, bevor wir uns Benedikts Erlebnissen aus der Elternzeit widmen und der großen Kunst, sich einfach mal komplett auszuklinken. Natürlich wird es zwischendurch auch noch einmal politisch: Wir stolpern mitten hinein in die schmerzhafte gesellschaftliche Realität, dass plötzlich alle nur noch von Klimaanpassung statt von aktiven Klimaschutzmaßnahmen sprechen, während der Bundeskanzler nicht einmal den Unterschied kennt. Um die Stimmung wieder zu heben, gibt es zwischendurch dringend benötigten Balsam für die Seele in Form von „Mal etwas Schönes“ sowie handverlesene Musik. Nach der Pause gehen wir im großen zweiten Teil der philosophischen Frage nach: Wann haben wir eigentlich damit aufgehört? Egal ob alte Hobbys, lieb gewonnene Einschlafrituale oder jugendliche Gewohnheiten, wir analysieren den schleichenden Abschied von den Dingen, die uns früher einmal wichtig waren.
Meschkat, Sonja www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
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Stefan und Mick fragen, was die Zahlen nicht zeigen: ob kurzer Pflichtdienst oder längere Verpflichtung, und wie viele aussortiert werden. Die Hinweise auf fehlende Baracken und Ausbilder ordnet Stefan als Möglichkeit ein, Bewerber wieder loszuwerden. 00:09:25 Berufliche Erwartungen junger Menschen Eine Online-Befragung im Auftrag des WDR unter rund 2000 jungen Menschen fragt nach Berufsplänen und Arbeitgebererwartungen; porträtiert wird ein 23-jähriger Auszubildender zur Pflegefachkraft mit knapp 1000 Euro netto im ersten Lehrjahr. Laut Studie werden Vergütung, Betriebsklima und Arbeitsplatzsicherheit häufiger genannt als Work-Life-Balance — Mick beschreibt den öffentlichen Dienst als letzte Sicherheitsoption, die zugleich abgebaut werde. Im Studiointerview beschreibt die Bildungsforscherin Nina Kolleck eine seit 2020 wachsende Bedeutung von Geld und Sicherheit; Mick kritisiert, es bleibe unklar, welche Gruppen gemeint seien, Stefan hält die Deutung für nicht belegt. Aus dem Befund sinkenden Vertrauens in Politik bei gleichzeitiger Zuversicht im Nahbereich entwickeln beide die These, die Verunsicherung der Älteren werde auf die Jungen übertragen und in Forderungen nach Bundeswehr, Ehrenamt und Dienstpflicht umgemünzt. 00:53:38 Junge Menschen im Börsenbericht Mick stellt dem Interview die Börsenberichterstattung gegenüber. Aus der Frankfurter Börse wird berichtet, zehn Prozent der 20- bis 24-Jährigen seien ohne Job oder Ausbildungsplatz; als Ursachen nennt der Beitrag Pflege von Angehörigen, gesundheitliche Einschränkungen und das Warten auf einen Platz. Stefan fordert eine Eins-zu-eins-Betreuung beim Übergang von der Schule in den Beruf. 01:01:58 Das BSW im Überlebenskampf Clips berichten, dass Sahra Wagenknecht den Thüringer Landesverband zum Koalitionsausstieg auffordert und den Rücktritt von Ministerpräsident Mario Voigt wegen dessen aberkanntem Doktortitel verlangt, während 13 von 15 Abgeordneten der Landtagsfraktion in der Koalition bleiben wollen und ein Sonderparteitag beschlossen wird. Weitere Ausschnitte zeigen Wagenknechts Einladung an Björn Höcke zu einem TV-Duell und einen Experten, der den Streit auf den Konflikt mit der Co-Landesvorsitzenden Katja Wolf zurückführt. Stefan und Mick wenden sich gegen die Rede von der Entzauberung der AfD: Die Verzauberung werde durch Journalismus und Talkformate erst hergestellt, und die größere Gefahr liege in der Stimmung, die eine AfD-Regierung erzeugt, nicht im Regierungshandeln. 01:47:59 CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt Ein CDU-Wahlkämpfer sagt, der Gegenwind aus Berlin sei enorm gewesen, als sechs Wochen vor der Wahl plakatiert wurde und die Personalie Spahn aufkam; Fraktionschef Guido Heuer nennt es seinen schwierigsten von drei Wahlkämpfen, während Generalsekretärin Franziska Hoppermann in Berlin betont, es gehe um eine reine Landesentscheidung. Mick führt das Abschneiden auf die Bundesebene zurück — auf Zustimmungswerte von 13 Prozent für Friedrich Merz und den schnellen Personalwechsel im Kabinett. Stefan sieht einen Vorteil der AfD darin, dass ihr keine enttäuschende Regierung in die Quere kommt. 01:57:37 Dank an Unterstützer und Produzenten Stefan verliest Spenden, Produzentenschaften und Grüße samt der beigefügten Kommentare. Zwischendurch geht es um Hitze und Wälder, um Stagnationswasser im Frankfurter Main und um die Frage, ab welchem Betrag man Produzent wird. 02:00:06 Dürre: Erntebilanz und politische Antworten Ein Clip nennt acht Zentimeter als Mindestgröße für Pommes-Kartoffeln, die ein großer Teil der Ernte nicht erreiche; die vorläufige Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands weist sieben Prozent weniger Getreide als im Vorjahr aus, mit guten Erträgen im Norden und erheblichen Ausfällen im Süden und Westen. Ein Kartoffelanbauer berichtet von einem befürchteten Ertragsminus von 30 Prozent und Bodentemperaturen bis 60 Grad; Stefan und Mick sprechen über Vertragsbindungen und Existenzrisiken einzelner Betriebe. Im politischen Teil geht es um den Hitze-Aktionsplan mehrerer SPD-Ministerien und den Vorstoß, die Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen; Stefan und Mick wenden sich gegen eine Berichterstattung, die das Thema aus Parteiperspektive erzählt. 02:33:37 Gasspeicher vor dem Winter Ein Beitrag meldet, die Gasspeicher seien nur zu 50,1 Prozent gefüllt gegenüber 67,1 Prozent im Vorjahr, während die gesetzliche Vorgabe für Anfang November mindestens 80 Prozent verlangt; im Gasspeicher Inzenham-West im bayerischen Voralpengebiet sind es etwas mehr als 12 Prozent statt der üblichen 60 bis 70, zurückgeführt auf den Preis, der sich seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar mehr als verdoppelt habe. Aus dem Wirtschaftsministerium heißt es, ein staatlicher Eingriff müsse sorgfältig abgewogen werden; Mick sieht darin die Entscheidung, den günstigen Einkaufszeitpunkt verstreichen zu lassen. Beide nennen die Lage eine Wette aufs Wetter. 02:51:28 Lieferkettengesetz und sein Vollzug Ein Beitrag schildert, Wirtschaftsverbände seien gegen das Lieferkettengesetz sturmgelaufen, die EU habe die Vorgaben abgeschwächt und der Bundeskanzler habe das deutsche Gesetz schon vor Umsetzung der neuen EU-Richtlinie entschärfen wollen; noch gelte das alte Gesetz, der Wirtschaftsministerin werde vorgeworfen, es durch die Hintertür auszuhöhlen. Stefan nennt das Gesetz eines der wichtigsten überhaupt und schlägt vor, Dokumentationspflichten durch nachträgliche Kontrolle und Haftung vor Gericht zu ersetzen. Nach Recherchen von ZDF Frontal dienen im zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle von 101 Stellen nur 38 der Gesetzeskontrolle; eine gebilligte Weisung beschränkt Bußgelder auf schwere Vorwürfe. 03:02:17 Dublin-Regeln und drei Rücküberstellungen Ein Clip referiert die Dublin-Verordnung, nach der ein Asylantrag zuerst dort zu stellen ist, wo europäischer Boden betreten wurde; Deutschland plant die Rücküberstellung von drei Asylsuchenden nach Italien, die italienische Regierung verweigert die Aufnahme. Mick geht die Alternativen durch: Verteilungsschlüssel, Ausgleichszahlungen, Lager an den Außengrenzen. Beide setzen den Aufwand ins Verhältnis zum Gegenstand — Verhandlungen auf Ministerebene und wochenlange Bürokratie mit dem Ergebnis null; Stefan nennt das Phantompolitik und verweist darauf, dass die Meldung als letzte Kurzmeldung der Sendung lief. 03:12:27 Entwicklungshilfe unter Spardruck Die Anmoderation stellt fest, Entwicklungshilfe habe zuerst das Ziel, vor Ort zu helfen und Flucht unnötig zu machen; Mick hält das für gelogen, weil Mittel des Entwicklungsministeriums zunehmend in Migrationsbekämpfung umgeleitet würden. Ein Clip nennt Deutschland trotz Kürzungen den weltweit größten Geldgeber und berichtet aus dem Sudan, wo das Welternährungsprogramm der UN die Rationen halbieren muss; ein Helfer beziffert die Kosten auf 50 Cent bis einen Euro pro Person und Tag. Die Mittel für humanitäre Hilfe wurden laut Clip im vergangenen Jahr auf rund eine Milliarde Euro halbiert; Mick stellt dem 400 Milliarden für Rüstung gegenüber und beschreibt Entwicklungszusammenarbeit als wirtschaftliches Instrument, illustriert am Fahrradweg in Peru, an den Abbaurechte geknüpft sind. 03:25:23 Ben-Gvir, EU-Sanktionen und Siedlungsbau Der letzte Block geht von einem Tagesthemen-Beitrag über den israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir aus, der sich in einem Podcast für gezielte Tötungen im Gazastreifen ausgesprochen hatte; im Clip heißt es, er sei mehrfach wegen Terrorunterstützung und Hetze verurteilt und vertrete nicht die offizielle Regierungslinie. Stefan stellt dessen Forderung nach 40 Toten pro Tag den 70.000 Toten gegenüber, die die israelische Regierung im Februar 2026 seit Oktober 2023 eingeräumt habe; Mick kritisiert, dass die Berichterstattung auf eine Einzelfigur zuspitze, obwohl auch Netanjahus Herausforderer für Siedlungsausweitung stehe. Der Kanzler lässt von menschenverachtenden Appellen sprechen, Charlotte Knobloch verurteilt die Sätze als die eines einzelnen Extremisten. Ein ZDF-Korrespondent hält beim Außenministertreffen am 1. und 2. September persönliche Sanktionen gegen Ben-Gvir und Finanzminister Smotrich für möglich, während man wegen der Wahlen in Israel im Oktober den Einfluss auf Netanjahu nicht verbauen wolle. Zum Abschluss geht es um die europäische Forderung, ein Siedlungsprojekt von rund 3.400 Wohneinheiten zwischen Ost-Jerusalem und Ma'ale Adumim zurückzunehmen, sowie um US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. 03:44:13 Folgenlänge, Clipzahl und Verabschiedung Stefan stellt fest, dass die Folge wieder sehr lang geworden ist, und sagt, Alexander habe seine 150 Clips von Mick bekommen; Mick entgegnet, er habe am Vortag 83 kuratierte Clips geschickt. Stefan beschreibt, dass neben den Hauptthemen noch als Bonus markierte Blöcke in der Liste standen — CDU-Wahlkampf, BSW, junge Menschen —, die er nach vorne gezogen habe. Er kündigt an, nächste Woche eine Konzentration zu versuchen, und will die Funktion der individuellen Feeds testen.
Vor der Kabinettsklausur appelliert Justiz- und Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) nochmals an die CDU, die Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern. Das würde dem Bund die Finanzierung und Zusammenarbeit mit den Kommunen erleichtern. Von WDR 5.
Die Welt kämpft um das 1,5-Grad-Ziel. Österreich hat sich bereits um rund 3,1 Grad erwärmt. Weil sich der Alpenraum deutlich stärker erwärmt als der globale Durchschnitt. Leben wir damit längst in jener Klimazukunft, vor der seit Jahrzehnten gewarnt wird?Darüber diskutieren Technologieexperte Markus Seme und Andreas Gobiet von GeoSphere Austria, einem der renommiertesten Klimaforscher Österreichs, mit Moderator Christoph Sammer.Es geht um Klimawandel und Erderwärmung in Österreich, immer häufigere Hitzewellen und Dürren, Starkregen, Landwirtschaft und Wintertourismus. Und um die entscheidende Frage: Müssen wir noch stärker in Klimaschutz investieren – oder vor allem lernen, uns an ein heißeres Klima anzupassen? Außerdem diskutieren wir, welche Rolle Technologie, Photovoltaik, Elektromobilität und Klimaanpassung spielen können – und warum jedes Zehntelgrad weniger Erwärmung zählt.Was bringt mehr: CO₂ reduzieren oder in Hochwasserschutz, Wasserspeicher und Hitzeschutz investieren? Welche Rolle spielen Technologie, Photovoltaik und Elektromobilität? Und können wir Klimaschutz und Anpassung überhaupt noch getrennt betrachten? Die Antworten darauf im Podcast.
Waldbrand als Vorwand – Berlin zündelt wieder am Grundgesetz Die großen Waldbrände sind weitgehend unter Kontrolle. Doch politisch wird weiter gezündelt: SPD, Grüne und Linke wollen die „Klimaanpassung“ ins Grundgesetz schreiben. Regen löscht die Feuer – aber nicht den politischen Aktionismus. Jetzt sollen Waldbrände als Begründung für neue Bundeskompetenzen, neue Ausgaben und neue Klagemöglichkeiten dienen. Dabei wurde 2016 weltweit bislang ungewöhnlich wenig Fläche verbrannt. Griechenland setzt auf Schneisen, gepflegte Waldwege, geräumtes Unterholz und moderne Früherkennung. Weniger Waldbrandfläche weltweit, aber mehr Klimaalarm in Deutschland: Der TE Wecker über Feuer, Fakten und den nächsten Griff nach dem Grundgesetz. Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20 % auf das gesamte Sortiment ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Der Gutschein ist ausschließlich auf www.Sioux.de und bis zum 31.12.2026 gültig. Er gilt auch für bereits reduzierte Ware. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Pro Bestellung kann nur ein Gutschein eingelöst werden.
260820PC 12.000 Hitzetote – endlich handeln! Tag 10Mensch Mahler am 20.08.2026im Supermarkt ziehen die Preise wieder an, der Sprit an der Tankstelle wird spürbar teurer – und der Grund liegt hunderte Kilometer entfernt: An Rhein, Donau und Elbe sinken die Pegelstände täglich. Viele Schiffe können nicht mehr wie gewohnt fahren. Was viele nicht wissen: Wenn Frachtschiffe nur noch einen Teil ihrer üblichen Ladung transportieren können, merken wir das schnell im Geldbeutel. Für dieselbe Menge Rohöl, Chemikalien oder Baustoffe braucht es dann mehr Fahrten – teilweise kurzfristig mit Bahn und LKW. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen bereits damit, dass das aktuelle Niedrigwasser infolge der Hitzewellen die Inflation in Deutschland zeitweise um bis zu 0,5 Prozentpunkte erhöhen könnte. Und Niedrigwasser ist nur eine Seite der Klimakrise. Schon die erste Hitzewelle im Juni hat unsere Unternehmen laut Prognos-Berechnungen mindestens 6,3 Milliarden Euro gekostet – in nur zwei Wochen. Jeder einzelne Tag mit mehr als 30 Grad kostet uns mehrere hundert Millionen Euro, weil Menschen bei Hitze weniger leisten können, häufiger krank werden oder ganz ausfallen. Gleichzeitig sind in den vergangenen Wochen mehr als 12.000 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Und was hören wir von Friedrich Merz? Wenig bis nichts. Nichts zu den mehr als 12.000 Hitzetoten, nichts zu den Dürren in der Landwirtschaft, nichts zu den extrem niedrigen Pegelständen an Rhein, Elbe und Donau. Es reicht nicht, als Bundeskanzler das Wetter aus dem Urlaub heraus zu beobachten, während Menschen, Tiere und unsere Unternehmen unter der Hitze leiden. Deshalb müssen wir Grüne jetzt Druck machen. Wir fordern: Sofortmaßnahmen, die den extremen Hitzewellen angemessen sind. Hitzeschutzpläne in allen Landkreisen und Städten, die auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind und schnell greifen. Ein wirksames Maßnahmenpaket, das Menschenleben schützt, Lieferketten stabil hält und dafür sorgt, dass extreme Hitze nicht immer stärker unseren Alltag bestimmt. Konsequente Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung, statt an genau den Maßnahmen zu sparen, die uns vor den Folgen der Klimakrise schützen. Denn Hitzeschutz kostet. Aber die Folgen des Nichtstuns kosten uns alle noch viel mehr: durch Ernteausfälle, Schäden an Häusern und Infrastruktur, unterbrochene Lieferketten – und vor allem durch die gesundheitlichen Folgen für Millionen Menschen. Union und SPD dürfen beim Hitzeschutz, beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung nicht weiter kürzen. Dass die SPD jetzt über eine neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung im Grundgesetz redet, ist bemerkenswert: 2021 hat Olaf Scholz genau das noch verhindert. Wenn Union und SPD Städte und Gemeinden wirklich beim Hitzeschutz unterstützen wollen, könnten sie längst handeln – die SPD hätte mit sieben Bundesministerien und dem Finanzminister an ihrer Spitze schon jetzt dafür alle Möglichkeiten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die SPD will Klimaanpassung und Naturschutz im Grundgesetz verankern. Die Union ist skeptisch. Tut die Politik genug gegen die Folgen des Klimawandels? Diskussion mit Maximilian Ulrich, ARD-Hauptstadtstudio Berlin, und Moderatorin Elif Şenel. Von WDR 5.
Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Günter Krings, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, lehnt eine Grundgesetzänderung zur Klimaanpassung ab: "Mit einer Grundgesetzänderung simuliert man Handlungsfähigkeit und erreicht noch nichts."
Umweltminister Schneider (SPD) will das Grundgesetz ändern, um Klimaanpassung der Kommunen vom Bund aus fördern zu können. Die Union lehnt da bisher ab: "Uns sind die Entscheidungsspielräume der Kommunen sehr wichtig", sagt Christian Moser (CSU). Von WDR 5.
Waldbrände, Niedrigwasser, Hitzetote: Das ist die Realität in diesem Sommer. SPD-Minister fordern deshalb Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern. Was bringt das? Außerdem: Baden als Kulturkampf. Warum das "Volksbad" in Berlin zum Politikum wurde Schulz, Josephine
Die EU zeigt Anzeichen dafür, neben der Emissionsminderung künftig stärker auf die Anpassung an ein wärmeres Klima zu setzen. In Deutschland könnte Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern sogar im Grundgesetz verankert werden.
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge fordert schnelle Maßnahmen zur Klimaanpassung. Sie begrüßt den Vorstoß der SPD, den Klimaschutz ins Grundgesetz aufzunehmen. Gleichzeitig wirft sie Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Scheinheiligkeit vor. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die SPD setzt auf einen Klima-Aktionsplan. Sie reagiert damit auf die Hitzetoten, Niedrigwasser und Waldbrände in diesem Sommer. SPD-Umweltpolitiker Esra Limbacher will die Gemeinschaftsaufgabe für Bund, Länder und Kommunen im Grundgesetz verankern. Kaess, Christiane www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge fordert schnelle Maßnahmen zur Klimaanpassung. Sie begrüßt den Vorstoß der SPD, den Klimaschutz ins Grundgesetz aufzunehmen. Gleichzeitig wirft sie Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Scheinheiligkeit vor. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die SPD setzt auf einen Klima-Aktionsplan. Sie reagiert damit auf die Hitzetoten, Niedrigwasser und Waldbrände in diesem Sommer. SPD-Umweltpolitiker Esra Limbacher will die Gemeinschaftsaufgabe für Bund, Länder und Kommunen im Grundgesetz verankern. Kaess, Christiane www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Waldbrände, Niedrigwasser, Hitzetote: Das ist die Realität in diesem Sommer. SPD-Minister fordern deshalb Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern. Was bringt das? Außerdem: Baden als Kulturkampf. Warum das "Volksbad" in Berlin zum Politikum wurde Schulz, Josephine
Diesmal: Quallen lähmen AKW, Akzeptanz von Windrädern, Klimaanpassung und Wasserstraßen, Covid-Studie, Politik mit Kränkung, Volksbad ohne EOTO, Abschiebung aus Schweden, Geheimdienst-Gesetz, Siedlergewalt im Westjordanland, Sham Jaff zur Cockroach-Partei. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Wegen eines Pilzbefalls im Regierungsgebäude des Kantons Baselland tagt das Parlament derzeit in einem Provisorium. Mindestens bis Ende September bleibt der Landrat ausquartiert. Politikerinnen und Politiker befürchten jedoch, dass sich die Rückkehr ins Regierungsgebäude weiter verzögern könnte. Ausserdem: · Pokerface gefragt: Zwei Baselbieterinnen möchten Frauen zum Pokerspielen motivieren · Wochengast: Susanne Fischer ist zuständig für die Klimaanpassung des Kantons Basel-Stadt. Über Möglichkeiten und Grenzen spricht sie im Interview.
Thoms, Katharina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Im Format „Bauexperte trifft…“ spricht Tobias Stahl mit Carsten Müller, dem SPD-Kandidaten für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters der Samtgemeinde Neuenhaus. Im Mittelpunkt stehen seine persönliche Geschichte, seine Werte und seine Ideen für eine moderne, lebenswerte und wirtschaftlich starke Samtgemeinde.
Thoms, Katharina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Holz, Dorothee www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
100 Folgen Let's Talk Landscape – ein Anlass zum Feiern! Zum Jubiläum sprechen wir mit ChristophSchmidt über Projektentwicklung, Zukunftsperspektiven und die Chancen, die entstehen, wenn manFreiraum neu denkt.Anhand bundesweit bekannter Projekte wie dem Spreepark und dem Tempelhofer Feld gewährtChristoph Schmidt Einblicke in laufende Prozesse und zukünftige Herausforderungen. Dabei wirddeutlich: Freiraum ist weit mehr als einzelne Grünanlagen – er bildet die verbindende Klammer derStadt. Weshalb müssen Straßenräume, Klimaanpassung, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsambetrachtet werden? Und wie können Synergien entstehen, wenn Baustellen, Infrastruktur undFreiraumplanung frühzeitig zusammengedacht werden?Im Gespräch mit Lioba Lissner und Andreas Kotlan geht es zudem um die strategische Ausrichtung alsFachbauherr, die Zusammenarbeit unterschiedlichster Disziplinen und die Frage, wie eine Organisationmit rund 440 Mitarbeitenden leistungsfähig bleibt.Christoph Schmidt studierte Landschaftsarchitektur/Stadtplanung an der TU Berlin sowie Projekt- undBaumanagement an der Bauhausuniversität Weimar. Seit 2008 ist er Geschäftsführer der Grün BerlinGmbH und seit 2013 zudem Vorstandsvorsitzender der Grün Berlin Stiftung. Darüberhinaus vertritt erdie Grün Berlin GmbH als Gesellschafter der Grün Berlin Service GmbH, der GB infraVelo GmbH undder GB infraSignal GmbH. Zuvor war er als Senior-Projektmanager und Bereichsleiter bei derHafenCity Hamburg GmbH beschäftigt und in verschiedenen Positionen in Berlin als Projektleiter undBüroleiter tätig.+++ Seit dem 01.01.26 ist hochC Teil der Uniola-Familie. +++Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an dieFachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser LeitbildGemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden erstenDonnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Dr. Simone Sandholz vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (United Nations University - UNU) über das elfte UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte lebenswerter, klimaresilienter und gerechter werden können und warum urbane Transformation weit mehr bedeutet als neue Technologien oder mehr Grünflächen.Im Gespräch geht es um Klimaanpassung, soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Stadt. Außerdem sprechen wir darüber, weshalb nachhaltige Stadtentwicklung immer Zielkonflikte mit sich bringt, warum Bürgerbeteiligung entscheidend ist und wie internationale Beispiele zeigen, dass lebenswerte Städte nur gemeinsam entstehen können.InhaltWas bedeutet urbane Transformation? (03:30)Warum SDG 11 mehr ist als Klimaschutz (05:30)Gendergerechte Stadtplanung und Angsträume (12:15)Klimawandel im Alltag von Städten (14:30)Die Bonner Klimabefragung (16:10)Das Recht auf Stadt und soziale Gerechtigkeit (24:15)Das Projekt Transformative Urban Coalitions (29:00)Weiterführende InformationenUniversität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit: https://unu.edu/ehs Universität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit, Urban Futures & Sustainability Transformation Programme: https://unu.edu/ehs/our-work/transformation/urban-transformation Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Nachhaltige Städte und Regionen: https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/EnergieKlimaUndNachhaltigkeit/UmweltUndGesellschaft/NachhaltigeStaedteUndRegionen/nachhaltigestaedteundregionen_node.html Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Mittlerweile werden in NMS einige Maßnahmen vor den Schulen vorgenommen, um die Schulwege-Sicherheit zu erhöhen. Doch reicht es, nur dort etwas zu ändern? Dazu gab es einen Schulwege-Check an der Grundschule an der Schwale, den der Verkehrsclub Deutschland, Ortsgruppe NMS durchgeführt hat. Außerdem setzen wir die Radtour „Klimaanpassung erfahren“ fort, die am 15. Juni 2026 von der Stabsstelle Klima und Umweltqualität der Stadt Neumünster organisiert wurde. Wir sind am Kleinflecken und in der Schwaleniederung am Tivoli. Das Umweltmagazin am Montag um 19 Uhr. In einer Extraausgabe des Umweltmagazins am Montag um 21 Uhr erfahren wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fokus Wärme“ etwas zum Themenkomplex „Wärme & Strom gemeinsam nutzen“.
Diese Innovation verbindet Klimaanpassung, Starkregenvorsorge und Hitzeschutz und könnte künftig in der Baupraxis zur Kühlung von Städten eingesetzt werden. Alicia Lindhoff hat mit der Architektin Christina Eisenbarth gesprochen, die das System entwickelt hat
Die Sommer werden heißer, Tropennächte häufiger und extreme Wetterereignisse nehmen zu. Was bedeutet das für das Leben in einer Millionenstadt? Andreas Januskovecz, Bereichsleiter für Klimaangelegenheiten der Stadt Wien, spricht mit Saskia Jungnikl-Gossy darüber, warum Hitze längst eine soziale und gesundheitliche Frage ist, weshalb Schulen, Spitäler und Pflegeeinrichtungen besser geschützt werden müssen und warum Außenjalousien, Gebäudesanierung und Fernkälte zu den wichtigsten Hebeln gehören. Es geht um den Wienerwald als größte Klimaanlage der Stadt, um weniger Autos und die Frage, wie Wien in Zukunft lebenswert bleiben kann. Den Wiener Hitzeaktionsplan gibt es hier. Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Kreutzfeldt, Malte www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der Anlass für diesen Diskurs könnte aktueller nicht sein, denn dieser Sommer hat sich bisher genauso gezeigt, wie wir es wohl auch in Zukunft zu erwarten haben: Hitzetage um die 40 Grad und dann wieder gewaltige Gewitter. Katja Richter ist Landschaftsarchitektin und Gartenplanerin. Welche Rolle die Landschaftsarchitektur für Klimaschutz und Klimaanpassung spielen, beschreibt sie in ihrem Buch "Klimaresiliente Städte planen". Anhand vieler Beispiele zeigt sie darin, wie man Wasser und Grün in die Städte bringen kann, um Hitze und Überschwemmungen aktiv zu begegnen. Sabine Frank hat für den DISKURS bei MDR KULTUR mit Katja Richter gesprochen.Das Gespräch ist bis 18. Juli 2027 verfügbar.
260713PC Die Regierung macht sich der fahrlässigen Tötung schuldigMensch Mahler am 13.7.2026Ich bin Grünen-Mitglied. Und deshalb protestiere ich aufs Schärfste gegen die Politik von Lars Klingbeil. O-Ton Klingbeil: laber laber Ende Juni haben wir eine Hitzewelle der Superlative erlebt: 41,8 °C in Sachsen-Anhalt, der höchste je in Deutschland gemessene Wert. Jetzt liegt die erste Bilanz vor: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind allein durch diese Hitzewelle rund 5.100 Menschen gestorben. Das ist mehr, als die vergangenen drei Jahre zusammen an hitzebedingten Todesfällen zählten. Das ist nicht einfach Wetter. Das ist die Klimakrise. Hitze trifft uns alle – aber nicht alle gleich hart. Wer im Pflegeheim lebt, draußen arbeitet oder noch jung genug ist, um im Kindergarten zu spielen, spürt sie oft am stärksten. Deshalb ist Hitzeschutz keine private Frage, sondern eine politische Aufgabe. Und was macht die Regierung? Sie kürzt beim Klimaschutz und hält sich damit nicht an ihr eigenes Versprechen. Die Grünen hatten dem 500-Milliarden-Sondervermögen 2025 nur zugestimmt, u.a. weil davon 10 Milliarden Euro jährlich in den Klima- und Transformationsfonds fließen sollten. Jetzt nimmt Finanzminister Klingbeil davon 2,7 Milliarden Euro jährlich wieder heraus, um seine Haushaltslöcher zu stopfen. Ein durchschaubarer Haushaltstrick. Auch der Etat für Umwelt- und Klimaschutz schrumpft im Haushalt 2027 deutlich. Am härtesten trifft es die Klimaanpassung: Ihre Mittel sollen um bis zu 86 Prozent gekürzt werden. Wie viele Menschen müssen noch sterben, damit Klimaanpassung endlich zur Top-Priorität wird? Wir fordern daher: 5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen plus mindestens 400 Millionen Euro jährlich, damit Kommunen ihre Klimaanpassung tatsächlich finanzieren können.Verbindlicher Hitzeschutz für Gesundheitseinrichtungen: Ein Abkühl-Sofortprogramm mit Mitteln aus dem Sondervermögen und verbindliche Hitzeschutzkonzepte für soziale Einrichtungen.Förderprogramm für Klimaanlagen und Solar: Wo eine Klimaanlage nachgerüstet wird, soll gleichzeitig eine Solaranlage aufs Dach kommen. Die Bundesregierung macht sich der fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Nicht mehr und nicht weniger. Auf meinem WhatsApp Status findet ihr aktuell einen Protestbrief der Grünen gegen diese Klimapolitik. Macht mit und rennt Klingbeil und der Schwarz-roten Koalition die Bude ein!Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Jetzt braucht es nur den politischen Willen und die finanziellen Mittel dazu. Schreib Deiner*m Abgeordnete*n und mach mit uns gemeinsam Druck. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Neuer Besucher-Rekord am Mainzer Staatstheater, geplante Öffnung der Binger Straße verzögert sich und Stadt Mainz kommt bei Klimaanpassung nur langsam voran. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Neuer Besucher-Rekord am Mainzer Staatstheater https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/neuer-besucher-rekord-am-mainzer-staatstheater-5830376 Unfall auf A60 bei Mainz – zwei Verletzte https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/unfall-auf-a60-bei-mainz-5837822 Binger Straße wird am Mittwoch doch nicht öffnen! https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/binger-strasse-wird-am-mittwoch-doch-nicht-oeffnen-5837605 Glückliches Ende: Kita Heilig Geist hat neuen Träger https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/mombacher-kita-heilig-geist-hat-neuen-traeger-5830318 Mehr Grün für die Altstadt bleibt vorerst Wunschdenken https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/mainz-altstadt/mehr-gruen-fuer-die-altstadt-bleibt-vorerst-wunschdenken-5778112 Ein Angebot der VRM.
Tue, 30 Jun 2026 21:04:45 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17370578/74282d10-56b8-4448-b038-8b7139501a2e 540ce250200a10d93e5d5183c823a018 Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15 % auf die Datentarife von Saily! Verwende beim Bezahlen den Code „zwanziger“. Lade die Saily-App herunter oder besuche https://saily.com/zwanziger Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de 00:00:00 Es war Juni Wolfgang berichtet vom vorigen Abend in der Kölner Philharmonie, wo Grigory Sokolov Beethoven und Schubert spielte und sechs Zugaben gab, sodass er erst um 23 Uhr herauskam. Er erwähnt, dass viele Zuschauer den Saal nach dem Hauptprogramm fluchtartig verließen, um das Fußballspiel zu sehen. 00:00:52 Fussball WM Stefan und Wolfgang sprechen über die Schlagzeile, dass Jürgen Klopp die Rettung für die Nationalmannschaft sein könnte. Wolfgang vergleicht diese Debatte mit der Frage nach dem nächsten Bundespräsidenten und schlägt scherzhaft vor, Hape Kerkeling zum Bundestrainer zu machen; Stefan wirft ein, man brauche vielleicht eine Frau, und nennt Ilse Aigner. 00:03:16 Werbung Werbung für Saily, eine eSIM für Reisen. 00:05:19 Hitze Stefan berichtet von seiner Rückfahrt nach Frankfurt, das als heißeste Stadt Deutschlands gelte. Wolfgang fordert eine Debatte über Klimaanlagen für alle und kritisiert, dass sich diese in Gastronomie und Hotellerie noch nicht durchgesetzt hätten. Stefan plädiert dafür, statt über den Klimawandel über Klimaanpassung zu reden; er nennt die in Frankfurt am Freitag erstmals überschrittenen 40 Grad, zwei Notarzteinsätze in der Klasse seines Sohnes und kritisiert, dass der Journalismus einen Berliner Wasserwerfer feiere, statt über Klimatisierung zu sprechen. 00:11:14 Liberalismusdebatte Stefan und Wolfgang widmen sich einem rund 30-minütigen Deutschlandfunk-Essay von Nils Schniederjann mit dem Titel „Die Machtfrage. Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?". Im Essay heißt es, ausgehend vom Karlsruher Klima-Urteil vom 24. März 2021, die Linke habe sich an den Liberalismus gekettet und habe wie die Liberalen Angst vor dem Volk; unterschieden wird zwischen Demokratie und liberaler Demokratie, in der Institutionen und Gerichte den politischen Spielraum begrenzen. Der Clip beruft sich auf den französischen Philosophen Jean-Claude Michéa und auf postliberale Denker wie Patrick Deneen, Adrian Vermeule und Sohrab Ahmari. Wolfgang stellt wiederholt die Frage, ob man für Klimaschutz oder Umverteilung überhaupt Karlsruhe und die Verfassung brauche oder ob man der Mehrheit mehr zutrauen solle, und verweist dabei auf Nancy Frasers „progressiven Neoliberalismus", Catherine Lius These zur Professional Managerial Class sowie auf Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann. Stefan argumentiert demgegenüber, das Klimathema falle anders als die Schuldenbremse unmittelbar unter die Menschenwürde des Artikels 1. Beide bemängeln, dass die postliberale Debatte zu wenig über Geld und Kapitalismus spreche; Wolfgang führt am Beispiel der Notenbankunabhängigkeit (EZB, Trump und die Fed, mit Verweis auf Adam Tooze und Liz Truss) aus, dass eine konsequente Politisierung einen radikalen Umbau bedeuten würde. Als Beispiele illiberaler Entwicklungen nennt der Essay die annullierte rumänische Präsidentschaftswahl mit dem nicht zugelassenen Călin Georgescu und den ignorierten Berliner Enteignungs-Volksentscheid. Zum Abschluss richtet Wolfgang an die postliberale Linke die Gegenfrage, ob sie nicht selbst Angst vor der Freiheit habe. 01:38:34 Sommersalon Wolfgang und Stefan kündigen den Sommersalon am 22. August im klimatisierten Saalbau Bornheim in Frankfurt an, einen Live-Podcast ohne festgelegtes Thema, zu dem es Tickets auf neue20er.de gibt. 01:39:47 Rentenkommission Stefan und Wolfgang besprechen den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission; Stefan kritisiert, dass die mediale Rezeption die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente nicht durchdrungen habe. Er erläutert das Modell: Ab 2031 werde der Beitragssatz paritätisch um zwei Prozentpunkte (rund 30 Milliarden Euro jährlich) erhöht, das Geld in vorausgewählte Fonds investiert, ohne Vererbbarkeit und mit selbst getragenem Risiko, und laut Bericht bevorzugt im Ausland angelegt; so würden über zwanzig Jahre rund 600 Milliarden Euro während des Renteneintritts der Babyboomer dem Umlagesystem entzogen. Wolfgang ordnet das Vorgehen als beschleunigte Deindustrialisierung ein, da das Geld ins Ausland statt in deutsche Unternehmen fließe. In Clips aus Pressekonferenz und Tag der Industrie äußern sich Friedrich Merz, der die Integration der Kapitalrente in die erste Säule als Einlösung der christlichen Soziallehre bezeichnet, Bärbel Bas, die den Bericht trotz eigener Unkenntnis des Textes als „Gesamtkunstwerk" ohne Rosinenpicken einführt, sowie Frank-Jürgen Weise und Annika Klose, die unter anderem auf die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und ein Mischmodell nach schwedischem Vorbild eingehen. Stefan unterscheidet Alterssicherung und Rentenkasse, beziffert beitragsfremde Leistungen auf 60 bis 100 Milliarden Euro und benennt die eigentliche Deckungslücke mit 1,2 Prozent des BIP beziehungsweise 54 Milliarden Euro. Beide kritisieren die Empfehlung, ausschließlich Löhne und Gehälter zur Beitragsbemessung heranzuziehen und Kapitalerträge, Mieteinnahmen sowie Vermögens-, Erbschafts- und Abgeltungsteuer auszuklammern. Wolfgang verweist auf das Mackenroth-Theorem und kennzeichnet Merz als Blackrock-Kanzler. 03:05:17 Krieg und Aufrüstung Wolfgang leitet das Kapitel mit einer Wirtschaftsmeldung aus dem Handelsblatt Morning Briefing zum Stellenabbau bei VW, Mercedes und Bosch ein, wonach bis zu 100.000 weitere Stellen wegfallen könnten. Anschließend spielen die beiden mehrere Clips aus dem Podcast „Lanz & Precht" ein, in dem der Investigativjournalist Christian Schweppe über die Rüstungsindustrie spricht; Schweppe erklärt die sogenannte Bonner Formel mit einer auf rund sechs Prozent begrenzten Rendite und beschreibt die Preisbildung als Blackbox, in der selbst das Parlament und die Preisprüfer im Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz die Preise kaum nachvollziehen könnten, mit Beispielen wie 65.000 Euro für ein Funkgerät und einem Tag im Haushaltsausschuss, an dem rund 50 Milliarden Euro an Rüstungsvorlagen in vier Stunden bewilligt worden seien. Stefan spricht von Bereicherung und davon, dass dieselben Akteure die Bedrohungsdebatte vorantrieben; Wolfgang verweist auf Abgeordnete aus Rüstungs-Wahlkreisen. Im zweiten Teil spielt Wolfgang Clips von Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference in Danzig ein, in denen sie die ukrainische Drohnenproduktion, den Ukraine-Support-Loan und eine tiefere Integration der Verteidigungsindustrie lobt; Wolfgang stellt dem die These einer Verbilligung des Krieges gegenüber und kritisiert, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter durch eine Absprache mit Selenskyj nicht mehr unter die Massenzustromrichtlinie fielen. Wolfgang referiert einen Artikel von Yaroslav Trofimov im Wall Street Journal über russische Drohungen gegen die baltischen Staaten und zitiert Kaja Kallas, Russland müsse eskalieren, um die Mobilmachung zu rechtfertigen. Den Abschluss bilden Clips von John Mearsheimer aus einem Gespräch mit Daniel Davis, in denen Mearsheimer argumentiert, der Westen und die Ukraine führten gemeinsam einen Drohnenkrieg gegen Russland und Putin betrachte den Westen als Kriegspartei. Wolfgang kritisiert, dass keine friedenspolitische Stimme mehr vernehmbar sei und die AfD die Lage instrumentalisiere. 03:54:28 Sozialpolitik Stefan und Wolfgang besprechen mehrere Clips zu außen- und sozialpolitischen Themen. Zunächst zitieren sie einen Deutschlandfunk-Clip mit Außenminister Johann Wadephul, der sagt, die Außenpolitik richte sich nicht nur nach völkerrechtlichen Maßstäben, sondern wäge auch Bündnis-, Wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen ab. Anschließend geht es um die BAföG-Kürzungen anhand eines Gesprächs von Wolfgang Heim mit Helene Bubrowski (künftige Herausgeberin der FAZ), in dem ein Interview mit Forschungsministerin Bär und eine Äußerung des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer zu einem kurzzeitigen, wieder einkassierten Politikskandal werden. Ein längerer Deutschlandfunk-Bericht zur Pflegeversicherung wird eingespielt: ohne Reform stiegen die Defizite bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro, geplant seien unter anderem eine fachliche Pflegebegleitung statt Geldleistungen bei Pflegegrad 1, gekürzte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Abkehr von der Tarifbindung; zu Wort kommen Albert Stegemann (CDU), Katja Kipping vom Paritätischen Gesamtverband, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, GKV-Sprecher Florian Lanz und der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. Zum Abschluss greifen sie einen AfD-Redebeitrag von Christina Baum zur Organspende auf, in dem diese vor Organkriminalität warnt und nach psychischen Folgen einer „Wesensveränderung" durch ein fremdes Organ fragt, was Stefan und Wolfgang mit Fragen nach „Deutschsein" und Migrationshintergrund verknüpfen. 04:12:36 Salon-Hinweise Wolfgang kündigt die beiden im Salon besprochenen Bücher an: das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker zum „Drang nach Härte" und, zur Frage nach dem Faschismusbegriff, das Buch von Oliver Nachtwey und Carolin Amlinger sowie auszugsweise das neue Buch von Anna-Verena Nosthoff über Kybernetik und Politik (Suhrkamp). Er erläutert die Abo-Möglichkeiten über neue20er.de und Steady (mit Zugang zum Salon-Archiv), Patreon und Apple und verweist auf eine im letzten Live-Salon mit Jan-Philipp Reemtsma geführte Diskussion zum Faschismusbegriff. Zum Schluss weisen sie auf den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt hin. full Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 15555
St. Gallen hat in 45 Jahren 383 Fussballfelder Grünfläche verloren — ohne dass die Bevölkerung wesentlich gewachsen wäre. Gleichzeitig leben 60 Prozent der Stadtbewohnerinnen und -bewohnerInnen in der Talsohle, wo die Hitze am stärksten ist und der Zugang zum Grün am knappsten. Angestossen durch den WWF hat sich eine Interessengruppe (IG) daran gemacht, grüne Lösungen zu entwickeln. Dass daraus kein Gutachten für die Schublade wurde, sondern ein heute verbindliches Leitbild mit 14 Massnahmen, ist eine der bemerkenswertesten Leistungen einer BürgerInnen-Initiative in der Schweiz. Die IG, die sich mittlerweile als Verein organisiert hat und die Bevölkerung von ihren Ideen überzeugen konnte, traf auf eine Stadtregierung, die sich für die Vorschläge offen gezeigt hat. – Ich spreche mit Aurelia Winter, Architektin und Mitglied der Geschäftsstelle des Vereins Grünes Gallustal, über den Weg von einer Idee aus der Zivilgesellschaft zum Stadtratsbeschluss, über mutige Projekte wie den geplanten Grünzug durch die Talachse — und über die Frage, was andere Städte von St. Gallen lernen können.
Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge unseres Podcasts Humulus Lupulus – Der Landschaftsgärtner-Podcast. In Folge 122 spricht Christoph „Vorni“ Vornholt mit Uwe Sobbe vom Berufskolleg Borken – einem Mann, der seit mehr als 25 Jahren angehende Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner auf ihrem Weg begleitet. Gemeinsam sprechen die beiden über die Entwicklung der Ausbildung im GaLaBau, den Wandel des Berufsbildes, Digitalisierung im Unterricht und die Frage, warum praktische Erfahrung auch heute durch nichts zu ersetzen ist. Uwe gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen von Berufsschule, Lehrplänen und Prüfungen und erklärt, wie Schulen, Betriebe, Kammern und Verbände gemeinsam daran arbeiten, den Nachwuchs fit für die Zukunft zu machen. Natürlich geht es auch um aktuelle Themen wie Bauwerksbegrünung, Klimaanpassung und die immer größer werdende Vielfalt unseres Berufs. Eine Folge voller Erfahrung, Leidenschaft und Wertschätzung für die Menschen, die dafür sorgen, dass unsere Branche auch morgen noch stark aufgestellt ist. Prost und viel Freude beim Zuhören! Und jetzt viel Spaß beim Zuhören. Wünschen euch Markus und Christoph.
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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He Norderney! Der Sommer ist da und die Insel ist bestens gefüllt. Nach einem rauschenden Pfingstwochenende mit dem White Sands Festival, Sonnenschein und richtig guter Stimmung schnacken Kurdirektor Wilhelm Loth und Moderator Ludger Abeln diesmal mit Mario Schiefelbein, dem Geschäftsführer der Tourismus Agentur Nordsee GmbH, kurz TANO. Und schnell wird klar: Es geht um viel mehr als Werbung für Urlaub an der Küste. Zunächst blicken die Tidentalker auf das Filmfest Emden-Norderney, das aktuell auf der Insel wieder als fünfte Jahreszeit gefeiert wird. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Norderneyer Engel für den Film „Staatsschutz“, ein eindrucksvoller Film über Integration, Haltung und die Frage, wie Kunst bewegen kann. Auch der auf Norderney gedrehte Film „Die Heimatlosen“ spielt eine Rolle. Und ganz nebenbei kommt heraus, dass Mario Schiefelbein nicht nur Tourismus kann, sondern auch ein echter Kino- und James-Bond-Fan ist. Dann geht es um die große Frage, wie die Nordsee touristisch gemeinsam auftreten kann ohne ihre Vielfalt zu verlieren. Die TANO verbindet Inseln, Küstenorte und Binnenland vom Raum Leer bis Cuxhaven. Alle liegen auf dem 53. Breitengrad Nord. Genau deshalb fährt auch ein Nordseebus mit der 53 durchs Land und wirbt für die Region. Mario Schiefelbein erklärt, warum gemeinsames Destinationsmanagement heute so wichtig ist: Digitalisierung, KI, internationale Märkte und Lobbyarbeit lassen sich zusammen besser anpacken als allein. Wilhelm Loth beschreibt die ostfriesischen Inseln dabei als starke Submarke unter dem Dach der TANO. Insel bleibt Insel aber das Grundrauschen der Nordsee wird gemeinsam lauter. Besonders charmant wird es beim Nordsee-Reisepass. Was erst ein bisschen retro klingt, begeistert inzwischen viele Gäste. Stempel sammeln, Orte entdecken, die Region spielerisch erfahren und dabei noch ein Projekt unterstützen, das Klimaanpassung und regenerativen Tourismus im Blick hat. Die TANO kann also beides: zurück zur Sammelleidenschaft und gleichzeitig nach vorne in Richtung KI-Podcast, einheitliche Nordsee-Card, Daten-Dashboard und digitale Gästeservices. Auch nachhaltige Mobilität kommt zur Sprache. Die Nordsee-Flitzer, kleine E-Autos, die Gäste mit Gästekarte für einige Stunden nutzen können, sollen weiter sichtbarer werden. Dazu diskutieren die drei über Bahn, autonome Busse und die Frage wie Gäste in Zukunft verlässlich und klimafreundlicher an die Küste und durch die Region kommen. Klar ist: Ohne die Natur ist die Nordsee nicht das, was sie ist. Und ohne Zusammenarbeit wird vieles schwerer. Natürlich darf auch der Blick auf Norderney selbst nicht fehlen. Die Außenstrände, die Arbeiten an der Oase, die Buchungslage und der kommende Sommer werden angesprochen. Die Buchungslage ist gut, auch wenn sich zeigt, dass manche Gäste kürzer bleiben und vorsichtiger planen. Umso schöner der Ausblick auf die SUMMERTME@NORDERNEY mit Robin Schulz, ClockClock, DJ Ötzi und Sarah Connor. Und ein besonderer Termin steht auch schon fest: Am 23. Juli um 15 Uhr wird auf dem Kurplatz eine Live-Folge von „Hey Norderney“ mit Mickie Krause aufgezeichnet. Wer dann auf der Insel ist, sollte vorbeischauen.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:58 Schuldenpaket zweckentfremdet Ein Jahr, nachdem der Bundestag das historisch hohe Schuldenpaket beschlossen hat, zeigt sich: Statt wie geplant zusätzliche Investitionen in Klimaschutz und Infrastruktur zu finanzieren, stopft die Bundesregierung offenbar Haushaltslöcher. Das legen aktuelle Auswertungen nahe. 06:39 Lücke zum Klimaziel für 2030 wird größer Deutschlands Treibhausgasemissionen sind 2025 kaum gesunken, gerade so wurde das Klimaziel fürs vergangene Jahr noch erfüllt. Weil es beim Klimaschutz kaum Fortschritt gibt, reißt aber die Lücke zum Klimaziel für 2030 immer weiter auf. Das zeigt der Projektionsbericht des Umweltbundesamtes. 13:28 Förderstopp für Anpassung Die Bundesregierung streicht neue Fördermittel für Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen. Kitas und Pflegeheimen fehlt damit Unterstützung, um sich auf zunehmende Hitze einzustellen. Wohlfahrtsverbände fordern, dafür Geld aus dem Schuldenpaket zu nutzen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Heinrich Strößenreuter gilt als einer der erfolgreichsten Initiatoren von Bürgerentscheiden in Deutschland. Im Gespräch berichtet er, wie er mit dem Berliner Baumentscheid ein Gesetz durchgesetzt hat, das für mehr Bäume und kühlere Städte sorgt – ohne großen medialen Konflikt, aber mit viel strategischem Geschick. Er erzählt, warum Bürgerengagement oft stärker wirkt als klassische Parteipolitik, was es für gelungene Initiativen braucht und wie sich Städte auf den Klimawandel vorbereiten können. In jeder Folge ihres Krisenpodcasts Auch das noch? sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Die Links zur Folge: - Die Website der Initiative Baumentscheid informiert über die Anliegen, die im November 2025 zum Berliner "BäumePlusGesetz" geführt haben – und über die dauerhaften Anliegen der Initiatoren In dieser Podcast-Episode haben wir folgende Filme erwähnt: • In Wag the dog (1997) lenkt ein US-Präsident die Aufmerksamkeit der Medien auf einen (fiktiven) Krieg – um von einem Sexskandal abzulenken • In Thank You for Smoking (2005) spielt der Vizepräsident und Pressesprecher eines von amerikanischen Tabakkonzernen finanzierten Forschungszentrums für Tabakstudien die gesundheitlichen Risiken des Rauchens herunter • In Die Erfindung der Wahrheit (2016) wird die skrupellose Welt des Lobbyismus in Washington, D. C. zum Stoff für einen Thriller. - Diese kurze Biografie bei der Konrad-Adenauer-Stiftung schildert das Leben des ökologisch konservativen Politikers Herbert Gruhl. - Hier die Internetseite der erwähnten ökologischen, demokratischen Partei (ÖDP), die in kommunalen Parlamenten und im Europaparlament vertreten ist und eine Information der Bundeszentrale für politische Bildung, ebenfalls zur ÖDP - Auch an der Idee zu Wegeheld und Weg.li war Strößenreuther beteiligt - In dieser Krisenpodcast-Episode mit Christina Deckwirth ging es um den Einfluss der Lobbys im politischen Berlin (15. Oktober 2025). - Der Verein Klima-Union ist der Versuch, innerhalb von CDU und CSU jene Abgeordneten zu organisieren, denen Klimaschutz ein erstes Anliegen ist. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern Der wissenschaftliche Klimabeirat der EU warnt: Angesichts wachsender und zunehmend systemischer Klimarisiken sei ein Ausbau der Anpassungspolitik dringend erforderlich. In einem neuen Bericht fordern die Forscher:innen ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen, das sich an einer Erderhitzung von etwa drei Grad orientieren sollte. Mit dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung sollen Straßen, Brücken, Schienen, Wasserstraßen und auch neue LKW-Parkplätze künftig schneller gebaut und saniert werden können. Für nächste Woche ist die erste Lesung im Bundestag angesetzt. Nun hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen scharfe Kritik an den Plänen geübt: Das Beschleunigungsgesetz gehe auf Kosten von Natur und Umwelt. Ob tatsächlich eine Beschleunigung erzielt werde, sei fraglich. Plug-In-Hybride schlucken sehr viel mehr Sprit, als die Autobauer behaupten. Das haben bereits zahlreiche Untersuchungen nachgewiesen. Eine neue Studie auf der Basis von Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeugen verschiedener Hersteller zeigt nun: Der Spritverbrauch von Hybridautos ist noch höher als bislang gedacht – nämlich rund viermal höher als der offizielle Wert. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
How can rethinking product design drive innovation, circularity and reduce costs? In this episode, Nicola Stattmann, Co-founder and CEO of OMC°C, explains why circular product development, when integrated from the start, leads to less investment needed. The conversation looks at how rethinking material and component choices enable innovation and simplify manufacturing, using the Nike Flyknit's reduction from 50 components to 5 as an example. What you'll hear in this episode: • Why less materials, components, and process steps translates to reduced costs • The role of curiosity and enthusiasm in rethinking how products are made • Why designers need to make their processes transparent to gain alignment across departments The episode also explores how Stattmann applied these principles at OMC°C, building an interdisciplinary team of top experts to develop a modular urban greening system. This episode was recorded in German. English subtitles are available on all our platforms. This is the second episode in the series Implementing Circular Design Principles, produced in collaboration with the German Design Council. The series explores how design decisions shape circular outcomes at the material, product, and system level, following the principles of Rethink, Reduce, Reuse, and Recycle.
Vergangenen November schaffte es das Thema Nachhaltigkeit, nachdem es lange von geopolitischen Konflikten überschattet war, wieder zurück in die Schlagzeilen. Der Anlass war die COP30 – die 30. Weltklimakonferenz. Delegationen aus aller Welt versammelten sich während dieser Tage in Belém in Brasilien, um über Auswege aus der globalen Klimakrise zu beratschlagen. Eine der Teilnehmenden war Sabrina Bachrach vom Climate Resilience Center des Atlantic Councils. In der aktuellen Folge von "ISM Perspectives on…" blicken wir mit ihr und André Reichel, Professor für Sustainability Management an der ISM, auf die Konferenz zurück. Welche Kräfteverhältnisse und Lobbyinteressen wirkten auf die Entscheidungsfindung ein? Auf welche Weise äußert sich der Rückzug der USA aus den Verhandlungen? Und welche konkreten Implikationen ergeben sich aus den Beschlüssen für die Zukunft der Nachhaltigkeitsbewegung und unternehmerisches Handeln? Das alles und mehr wird Gegenstand der aktuellen Episode sein.
Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die EU als Zugpferd bei der Klimakonferenz? Dieses Mal wohl nicht. Es fehlt die Einigung auf klare Ziele für 2035 und 2040. Auch bei der internationalen Klimaanpassung hapert es. Warum? Und OlympJA oder NÖlympia: München lässt abstimmen (25:25) Schulz, Josephine