POPULARITY
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer, Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken, denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten, Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus – wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
Diese Folge wird Euch präsentiert von DESTINO:VINO. Schaut Euch das Angebot dieses interessanten Weinreisenanbieters doch mal an. Wir haben noch zwei Plätze in Oberursel frei und außerdem gibt es noch Tickets für unser Gastspiel bei der eat:berlin, wo Sascha und ich eine Folge aufzeichnen werden. Hier gibt es Tickets. Meldet Euch doch bei uns, wenn Ihr Lust habt, anschließend gemeinsam im Restaurant der Location essen zu gehen. Das beste 2025 aller Zeiten Sascha geht mit uns traditionell durch die zehn schönsten Weine, die er letztes Jahr genießen durfte. Felix freut sich, weil er bei so vielen davon mittrinken konnte, weil er einen sogar beisteuern durfte und weil er vollkommen einer Meinung mit Sascha ist. 2025 war zwar insgesamt weintechnisch ein schräges Jahr (vergleiche die vorletzte Folge), in der Spitze aber kaum zu toppen. Eine passende, tänzelnde und durchaus jubelnde Begleitung hat Sascha auch parat: Apotheke Kabinett Versteigerung 2021 vom Loersch aus Trittenheim. Felix hält's für Dschay Dschay (Prüm), weil es so riecht. Wurscht. Granatenwein! Nebbiolo Prima – der Crashkurs Felix war im Piemont, wo er die neuen Jahrgänge von Barolo, Barbaresco und Roero sowie deren Riservas verkosten durfte. Er berichtet von zahlreichen Begegnungen mit bescheidenen Winzern, die keine Geheimnisse haben und sehr viel Spaß daran hatten sich, ihr Land und ihre Weine zu erklären. Nach den zehn krassesten Flaschen also die drei spannendsten Tage – da muss der Wein besonders sein und einen Bezug zum Thema haben. Barolo ‚Albarella‘ 2022 von Fratelli Serio & Battista Borgogno aus dem namensgebenden Dorf Barolo im Piemont. Sascha ist sehr angetan, findet schnell die Typizität, die dieser Wein trotz des schmeckbaren Holzeinsatzes grandios ins Glas bringt. Das war einer von Felix' Lieblingen am zweiten Tag und auch mit mehr Zeit zum Verkosten ebbt die Begeisterung nicht ab.
Eva Vollmer ist Winzerin in Rheinhessen und hat an den Klimawandel angepasste Weinsorten gezüchtet. Das sei notwendig, denn Wetterkapriolen wie Trockenheit, Hagel und extreme Temperaturen machten den Winzerinnen und Winzern zu schaffen. Von WDR 5.
Wenn jemand Wein vom Podest holt und dorthin bringt, wo er hingehört – ins Glas und direkt ins Herz –, dann ist es Tobias Hess. Ein Sommelier, der den Hype kennt, ihn aber mit gesundem Realismus würzt. Sein Talent: das Wesentliche sehen. Und schmecken. Für Tobias ist Wein kein fernes Ideal, kein Statussymbol. Wein ist lebendig. Teil von Essen, Genuss und Begegnung. Ein täglicher Begleiter – nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. Er liebt die Underdogs des Weinhimmels: leise Weine, große Geschichten, Flaschen voller Leidenschaft, die keine Bühne brauchen. Tobias passt sich an, denkt mit, entwickelt sich weiter. Er ist da, wo er gebraucht wird – und genau dann in Bestform. Wein ist für ihn keine Unicorn-Jagd, sondern ein alter Freund: ehrlich, zugänglich, manchmal überraschend. Nach Jahren im Handel ging er zurück in die Gastronomie. Aus einem einfachen Grund: „Ich bin von Herzen Gastronom.“ Der Kontakt zum Gast ist für ihn unverzichtbar – direkt, humorvoll, echt. Genau das macht ihn aus: ein Freak mit Bodenhaftung, der den Zauber bewahrt, ohne abzuheben. In jeder Flasche, die Tobias öffnet, steckt spürbare Leidenschaft. Als Sommelier und Restaurantleiter schafft er Orte, an denen Genuss im Mittelpunkt steht – Restaurants, die sich wie ein Zuhause anfühlen. Wo Wein und Küche zusammenspielen. Wo Atmosphäre zählt. Tobias lebt für Momente, in denen Wein nicht nur getrunken, sondern erlebt wird. Für ihn ist Wein kein reines Business, sondern eine Verbindung – zu Winzern, zu Gästen, zum Leben. Ein Lifestyle, der Tradition und Moderne mühelos vereint. Tobias Hess macht den Weinhimmel zugänglich. Er sieht Winzer als Künstler, jede Flasche als Geschichte. Und erinnert uns daran, Wein mit allen Sinnen zu genießen. Danke, Tobias – für deine Klarheit, deine Haltung und dafür, dass du die Welt des Weins ein Stück ehrlicher, wärmer und unvergesslicher machst.
Ja, man darf auch mal saufen, ja, Wein muss Spaß machen, und ja, man kann sich auch bei hochwertigen Weinen den Stock aus dem Rücken ziehen. Wein ist Genuss, Gefühl und Herz – egal ob aus einer einfachen Flasche oder einer großen. Es gibt nicht viele, aber es gibt Menschen wie Jonas Hauke, die Wein lecker trinken, Essen und Trinken zelebrieren und dabei authentisch leben können – im Restaurant, auf Reisen oder einfach im Alltag. Er ist ein Typ, ein Charakter, er ist authentisch und unfassbar ehrlich. Er ist Jonas Hauke: ein Unikat und gleichzeitig auf der anderen Seite ein Freak, ein Nerd, ein Wissender, ein Fühlender. Einer, der Winzer, ihre Arbeit, ihre Tradition und ihre moderne Sicht auf Wein respektiert. Denn es ist nicht so, dass er Wein nicht ernst nimmt – er überbewertet ihn nur nicht. Das ist keine Kunst, das ist Talent. Denn bei aller gelebten Leichtigkeit, bei allem Lifestyle, bei aller Lebensfreude und allem Partytum kauft man ihm jede Silbe seines Weinseins ab. Wein ist für ihn keine Frage von Geld oder Status, sondern von Liebe, Beziehung und ehrlichem Genuss. Da er neben all der Leichtigkeit eine überzeugende Kompetenz, ein tiefes Verständnis für Business, eine große Nähe zu Winzern und eine unvergleichliche Weinliebe auszustrahlen vermag, wirkt nichts aufgesetzt. Er nimmt seine Gäste, seine Beziehung zum Wein und seine Weinwelt ernst – aber eben nicht verbissen, nicht elitär, nicht abgehoben. Und genau davon können sich nicht wenige eine gewaltige Scheibe Humor abschneiden, sich entspannen, genießen und einfach mal wieder lachen.
Als vor einiger Zeit die Anfrage kam, ob ich Interesse an einem Podcast mit Ingo Theiner hätte, musste ich stutzen: der Mann ist Chef eines demeter-zertifizierten Hotels (theiner's garten das biorefugium), er baut auf dem benachbarten Bergerhof elf Hektar Obst an (bis auf einen Hektar alles Äpfel, Südtirol halt) – ob das was für einen doch sehr weinlastigen Podcast ist? Andererseits: es heißt ja "Auf ein Glas" – und da kann ja durchaus auch was aus Äpfeln drin sein! Außerdem ist Ingo Theiner Sommelier, Wein spielt im Hotel eine große Rolle. Also fuhr ich im Oktober nach Südtirol – und es war spannender als erwartet.Südtirol ist bekannt für seinen Apfelanbau. Der reichhaltige Schwemmlandboden und die ordentliche Wasserversorgung der Region schaffen ideale Bedingungen. "Der Apfel braucht viel Wasser, hat oberflächliche Wurzeln“, lerne ich von Ingo Theiner und verstehe, warum der Wein dann an den Bergen des Tals wächst: der mag es gerne karg, die Wurzeln suchen sich ihren Weg (darüber redete ich dann mit zwei Winzern, Anton Longo vom Weingut Baron Longo und Michael Sinn vom Weingut Quirinus).Die Familie Theiner ist seit den 50er Jahren im Apfelanbau tätig, der Übergang zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft begann 1980 mit der 2. Generation (dem Vater von Ingo Theiner). Seit 1984 ist der Bergerhof Demeter-zertifiziert und war damit damals Pionier. Im Gespräch geht es natürlich auch um die Ideen, die hinter der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise stecken. Was die Familie zum Bau eines Hotels bewog und warum das auch ganz im Geist der Demeter arbeitet, verrät Ingo Theiner im zweiten Teil des Podcasts. Und zum Wein kommen wir, nachdem wir eingangs eine Apfelsaft-Cuvée probierten, auch noch…Mehr Infos bei den STIPvisiten[00:30] Theiner Ingo: Äpfel und Hotel[13:23] wie läuft das eigentlich mit den Präparaten?[22:05] wir probieren eine Apfelsaft-Cuvée – aus fünf Sorten in diesem Jahr[29:05] ein Demeter-Hotel – was bedeutet denn das?[41:13] wir probieren einen Wein von St. Quirinus
Habt ihr auch kleine Zweckentfremdungen oder Tricks, die euch das Imkerleben erleichtern? Solche stellten Boris und Eddie im November auf der Messe Eurobee in Friedrichshafen vor. Wir haben den Vortrag zum Nachhören aufgezeichnet. Darin erklären die beiden, welche Geräte man von Metzgern, Bäckern und Winzern auch für uns Imker spannend sind – und wie sich so auch Geld sparen lässt. #Werbung: Mit BeeInTouch könnt ihr eure Imkerei digital verwalten. Mit der Willi-App lassen sich etwa digitale Stockkarten führen, mit QR-Codes und NFC-Chips können einzelne Völker direkt identifiziert werden. Mit der Lager-App behält man im Lager stets den Überblick und kann die Honigchargen nachverfolgen. Mehr Infos: https://beeintouch.de/ Zu den bienen&natur-Sonderheften: https://www.dlv-shop.de/imkerei/bienen-natur/sonderhefte Ihr wollt mehr von bienen&natur erfahren? Website: https://www.bienenundnatur.de/ Facebook: https://www.facebook.com/bienenundnatur Instagram: https://www.instagram.com/bienenundnatur/ Newsletter: https://dlv-imker.de/newsletter Abo: https://dlv-imker.de/abo Shop: https://dlv-imker.de/shop
Manchmal beginnt Größe nicht mit einem Schritt, sondern mit dem stillen Einverständnis zweier Menschen, denselben Weg zu gehen – jeder auf seine Weise, aber gemeinsam. Mit Ilka Seitner und Noris F. Conrad stehen im Münchner Tantris erstmals zwei Sommeliers Seite an Seite, deren Kompetenz sich nicht nur ergänzt, sondern gegenseitig verstärkt, wie zwei Seiten einer Flasche, die denselben Inhalt tragen, aber ein anderes Licht brechen. Dass diese neue Doppelspitze verwächst, ist nicht bloß ein organisatorischer Schritt, sondern ein dramatischer Moment in der inneren Architektur eines Restaurants, das Traditionelles und Modernes seit jeher miteinander verbindet und in dem Genuss, Essen und Trinken nicht als Dienstleistung, sondern als Lebensgefühl verstanden werden. Zwei Sommeliers beginnen, ihre Erfahrung zu verweben: die eine Linie kühn, die andere bedächtig; die eine analytisch, die andere intuitiv. Zwei Biografien, geprägt von Reisen, Winzern, Begegnungen und jenem verständnisvollen Blick für Wein, in dem sich Stil und Herkunft, Herz und Idee, Liebe und Disziplin, Emotion und Struktur treffen – so wie es nur möglich ist, wenn man den Beruf nicht als Job, sondern als Beziehung zu Menschen, Orten und Momenten begreift. In dieser Verbindung entsteht ein sanfter Dialog zwischen Business und Berufung, zwischen dem, was man lernen kann, und dem, was man nur fühlen kann. Es gibt Momente, in denen sich zwei Karrieren berühren, ohne dass man im ersten Augenblick versteht, welche stille Bewegung sie zusammenführt. Doch im Tantris, wo das Essen nicht nur genossen, sondern interpretiert wird und wo jede Flasche ein Kapitel einer größeren Geschichte erzählt, wird aus dieser Begegnung ein Fundament. Zusammen schaffen sie es, nicht nur Weine auszuwählen und zu empfehlen, sondern Atmosphären zu formen – jene seltenen Augenblicke, in denen ein Gast so tief in das Erlebnis hineingleitet, dass er für einen Moment die Welt draußen vergisst und das Restaurant wie ein stiller, kostbarer Raum wirkt, in dem alles Bedeutung bekommt. Dass Ilka und Noris diese erste Phase ihrer Findung teilen, ist nicht nur spannend, sondern berührend. Es ist ein Atemholen, ein Innehalten, ein Moment, in dem sich zwei Kompetenzen aufeinander ausrichten und ein Gleichklang entsteht, der nicht gesucht, sondern gefunden wirkt. Und doch wächst hier etwas, das größer ist als jede einzelne Flasche, größer als jede Karte, größer als jede Summe aus Erfahrung oder Geld: eine gemeinsame Handschrift, die den Geist des Tantris weiterträgt – präzise, selbstbewusst, getragen von jener tiefen Ruhe, die nur Häuser besitzen, die nichts beweisen müssen und genau deshalb so viel sagen. So wirken bereits Ilka Seitner und Noris F. Conrad: zwei Sommeliers mit einer Vision, die nicht nur innovativ ist, sondern auch das Traditionelle ehrt; zwei Menschen, deren Arbeit nicht nur Können zeigt, sondern Gefühl. Ein Duett, das nicht entstanden ist, um sichtbar zu sein – sondern um wahrhaftig zu wirken.
Sie lieben und leben für Weinfranken. Und doch sind Anja Kirchpfening und Hauke Hellbach keine, die Parolen rufen oder mit erhobener Faust durch die Weinszene ziehen. Sie arbeiten punktiert, fokussiert, apodiktisch und beharrlich – und genau darin liegen ihre überzeugenden Argumente. In ihrer Authentizität. Man könnte sie Idealisten nennen, aber das trifft es nicht. Idealisten träumen. Anja und Hauke aber handeln. Sie sind Realisten des Guten, Pragmatiker mit Prinzipien. Zwei Sommeliers, die man, ohne zu zögern, Patrioten nennen darf. Nicht im Pathos der Fahne, sondern im Sinn der Hingabe, ihrer Leidenschaft: für Franken, für ein Konzept, das sie mitfundieren, leben und wovon sie wiederum aufgrund der Einzigartigkeit profitieren. Sie leben ihre fränkische Weinkarte nicht als Strohfeuer, brennen nicht lichterloh und ganz schnell ab, sondern kontrolliert – wie ein Ofen, der über Nacht Wärme speichert. Ihre Glut heißt Verantwortung. Treue der einzigartigen Idee gegenüber, in und mit der Region zu leben, sich von dieser bereichern zu lassen und zugleich diese zu bereichern. Das sucht seinesgleichen. Verantwortung den Gästen, den Winzern und den Mitarbeitern gegenüber. Während andere die große weite Welt erklären, bauen sie still an dieser – aus dem Inneren, aus ihrer Region heraus. Und weil sie wissen, dass Überzeugung kein PR-Format ist, bleibt ihnen die Bühne fremd. Ihr Patriotismus hat nichts mit Grenzen zu tun, sondern mit Gewissenhaftigkeit. Mit dem Glauben, dass das Eigene dann stark ist, wenn es offen bleibt. Anja Kirchpfening und Hauke Hellbach haben sich dem vinophilen Franken verschrieben. Nicht, weil sie sich abschotten wollen, sondern weil sie wissen: Identität wächst nur dort, wo man sie pflegt. Sie sprechen über Herkunft, aber ohne Nostalgie. Ihr Blick ist nach vorn gerichtet, ihr Werkzeug ist Geduld. Sie horten ihr Wissen nicht, sondern teilen es, weil sie wissen, dass Dauer nur durch Weitergabe entsteht. Sie helfen als Spiegel – mit Inspiration und Kritik – den Winzern, sich zu entwickeln, und ihre Beständigkeit ist mehr als Anerkennung und Wertschätzung. Es ist offen gelebte Begeisterung, die ansteckt und die gerne – und hoffentlich oft – Schule machen darf.
Patrick Adank führt sein Weingut mit Leidenschaft – und geht dabei weit über das traditionelle Winzerhandwerk hinaus. Er bricht mit alten Mustern und sucht stets nach neuen Wegen, seine Weine wie auch sich selbst weiterzuentwickeln. Im Gespräch mit Manuel Rothmund erzählt er, warum der Austausch mit den Winzern der Bündner Herrschaft für ihn unverzichtbar ist – und wie gerade diese Offenheit seine Arbeit so besonders macht.
Marie Christin Baunach ist in Sachen Wein eine Zeitreisende. Warum? Weil sie es versteht, durch sich die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich sprechen zu lassen. Sie hätte eine glamouröse Sommelière in den 90er-Jahren sein können, sie ist allgegenwärtig und passend – und wir sind sicher, sie wird auch noch in zehn und zwanzig Jahren zeitgeistig und gestalterisch sein. Wie so etwas geht? Nun, neben einem Grundtalent ist es schlichtweg eine Kombination aus Begabung und purer Leidenschaft fürs Genießen, fürs Essen und Trinken, für Menschen, für Situationen und fürs Momente-Schenken. Und diese Grundpfeiler für eine Ausnahmesommelière finden sich als Marie Christins berufliche Backbones. Die Vergangenheit trägt sie wie einen unsichtbaren Mantel. Früh lernte sie, dass ein Keller ein Gedächtnis ist – und dass Verantwortung für Wein mehr bedeutet, als Flaschen zu verwalten. Sie trägt diese Erfahrung nicht vor sich her, sie nutzt sie als Werkzeug. In der Gegenwart entfaltet sich ihr eigentliches Talent: Treffsicherheit durch Zuhören, nicht aus Instinkt allein, sondern aus einer Kombination aus Wissen, Empathie und Gelassenheit. Ihr gelingt, was so viele vergeblich versuchen: die Balance zwischen Präzision und Leichtigkeit. Und sie spricht die Sprache der Zukunft – und damit einer Generation, die bewusster trinkt, die erleben will, wie Genuss jenseits klassischer Kategorien funktioniert. Zeitgeistig im besten Sinne: Sie erkennt, was das Futurum verlangt. Alkoholfreie Begleitungen sind für sie keine Ersatzbank, sondern gleichwertige Dramaturgie. Texturen, Temperaturen, Bitterkeiten – alles Elemente, die eine eigene Erzählung formen. Sie hat verstanden, dass ein Menü nicht zwingend in Prozenten gedacht werden muss, sondern in Resonanzen. Ein Restaurant ist für sie nicht nur ein Business, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Beziehung, des Gefühls. Hier verschränken sich Reisen und Lifestyle, Modernes und Traditionelles, Genuss und Verantwortung. Was bleibt also? Vertrauen. Marie Christin ist zwar eine Sommelière für die Ewigkeit, aber keine, die sich unsterblich machen möchte. Sie ist eine, die in jeder Epoche das Wesentliche erkennt. In der Vergangenheit: Geduld, Genauigkeit, Erfahrung. In der Gegenwart: Zuhören, Treffsicherheit, Feingefühl. In der Zukunft: Klarheit, Reduktion, Vertrauen. Und vor allem ist sie eines: bodenständig, liebevoll, menschlich und hochsympathisch. Ihre Liebe zum Wein, zu den Winzern, zum Essen und Trinken ist mehr als Beruf – sie ist Herz, Gefühl und Haltung.vDenn Geld kann vieles regeln, aber nur Leidenschaft schafft wahre Erlebnisse.
Vincent Moissonnier ist definitiv einer der außergewöhnlichsten Gastronomen, nicht nur unserer Zeit. Denn er versteht es nicht nur, zu führen, sondern zu begleiten. Neben seiner unbändigen Weinliebe und seiner Achtung, seiner Ehrerbietung den Winzern gegenüber, zählt hier eines: dieser besondere Mensch. Vincent brilliert nicht durch seine Garderobe, nicht durch seine Stimme, seine unfassbare Autorität oder sein Auftreten allein – sondern durch sein Auftreten. Und wenn zwei Eigenschaften ihn definieren, dann sind es Respekt und Demut. Möchte man das Charakterisierungsrad weiterdrehen, kommt noch sehr viel Gästeliebe, Menschlichkeit, Genussfreude, Kreativität, Beständigkeit und Realitätsbewusstsein – um nur einiges zu nennen – hinzu. Tugenden, die er sich nicht zugelegt hat, sondern die man als Grundpfeiler seines Charakters sehen und vor allem fühlen kann. Und das in jedem Gedanken und mit jedem Wort. Er begegnet jedem Menschen auf Augenhöhe – ob Gast oder Lieferant, ob Kollege oder Angestellter. Sein Respekt gilt nicht der gesellschaftlichen Stellung, sondern den Menschen selbst. Er hört zu, ohne zu unterbrechen, geht auf sein Gegenüber ein, wenn es spricht, und verzichtet auf jede Form von Herablassung. Denn er weiß: Nur wer andere ehrt, ehrt auch sich selbst. Demut ist für ihn keine Selbstverleugnung, sondern Ausdruck innerer Größe. Er muss sich nicht beweisen, nicht laut sein, um zu wirken. Er kennt seine Stärken, aber auch seine Grenzen. Er spricht ungern über Erfolge, viel lieber über das, was er noch lernen kann. Vincent Moissonnier lebt ganz bewusst Demut und sieht sich nicht als Mittelpunkt der Welt, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Seine Haltung ist geprägt vom Wissen um die Vergänglichkeit aller Dinge – auch seiner eigenen Bedeutung. Er entschuldigt sich, wenn er irrt, und er dankt, wenn andere ihm helfen. Stolz kennt er, aber er verwechselt ihn nicht mit Überheblichkeit. In seinem Leben geht es nicht darum, Eindruck zu machen – sondern Wirkung zu hinterlassen. Sein Respekt zeigt sich in kleinen Gesten, seine Demut in stillen Momenten. Und beides zusammen macht ihn zu einem Menschen, in dessen Gegenwart andere aufatmen. Nicht, weil er sich aufdrängt, sondern weil er Raum lässt. Nicht, weil er glänzt, sondern weil er leuchtet – von innen heraus. Wenn man sich eines wünschen könnte, dann, dass man einen so besonderen Menschen und vor allem Gastronomen wie Vincent noch mehr feiert und anerkennt – auch wenn er das selbst nicht wünscht. All das spürt man in seinen Worten, in den zwei Stunden dieser Unterhaltung. Und zugleich fühlt man nach dem Gespräch eines: Er ist definitiv – ein ganz großes Vorbild.
Theresa Olkus ist natürlich nicht die Chefin von über 200 der besten Weingüter Deutschlands – von denen nicht wenige zu den besten der Welt zählen. Aber sie ist die Kapitänin einer der renommiertesten Interessensvertretungen weltweit, dem VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter). Und es ist unglaublich zu erleben, mit wie viel Respekt, Achtung und Empathie diese Winzerpersönlichkeiten Theresa begegnen. Wahrscheinlich deshalb, weil sie dieses Viadukt aus Professionalität und Persönlichkeit, gepaart mit unfassbar und zugleich fassbar viel Leidenschaft und Herz lebt – wie ein gutes Glas Wein: klar, strukturiert und doch emotional. Sie wirkt nicht wie die klassische Geschäftsführerin. Keine Attitüde. Keine Uniform aus Schlagworten. Keine übertriebene Sichtbarkeit. Und trotzdem bleibt sie im Raum – wie eine geöffnete Flasche Burgunder im Gaumen und Bewusstsein – lange nachdem sie gegangen ist. Was bei anderen nach Management klingt, wirkt bei ihr wie etwas Selbstverständliches. Organisch. Zeitgemäß. Klar – und einfach richtig bodenständig herzlich. Sie weiß um den Wert von Unaufgeregtheit. Sie bringt Business und Gefühl zusammen, Tradition und Moderne, Genuss und Struktur. Und ihr merkt im Podcast: Sie hört zu, bevor sie spricht. Sie formuliert, wo andere noch reagieren. Sie denkt Essen und Trinken nicht als Nebensache – sondern als Verbindung, als Beziehung zwischen Menschen, Orten, Winzern und dem, was bleibt. Man merkt, dass sie keine Rolle spielt. Dass sie nicht auf Wirkung hin arbeitet, sondern auf Substanz – und das mit jeder Aussage, die trotzdem so selbstverständlich und herzlich klingt wie eine Einladung zum Trinken unter Freunden. In einer Zeit, in der viele noch über das „neue Arbeiten“ sprechen, lebt sie es im Verband, im VDP, längst. Still, konzentriert, wach. Mit einem Selbstverständnis, das nicht auf Selbstinszenierung beruht, sondern auf Gegenwart. Sie ist da. Mit Liebe für den Beruf, mit Respekt für das Geld der anderen, mit einem Lebensstil, der nicht gekauft, sondern gereist, gegessen, erlebt wurde. Und das genügt.
In der 147. Folge des Podcasts "Ein Glas" begrüßen wir Bettina Schumann und Melanie Panitzke. Die beiden betreiben das Weinhaus Bettina Schumann am Kaiserstuhl, das auf Qualität, Kreativität und unkonventionelle Ansätze setzt. Ohne eigene Weinberge bezieht Bettina Schumann (die Winzerin) ihre Trauben von sechs Winzern der Region und vinifiziert sie (die Weine!) mit einem Fokus auf elegante, alkoholärmere Weine. Ihre Partnerin Melanie Panitzke ist eine vielfach ausgezeichnete Sommeliere, und sie trägt nicht nur beim Weinmachen zur Geschmacksfindung bei, sondern weiß natürlich auch, was man am besten zum Wein im Glas essen sollte. Manchmal übrigens auch: nichts! Mehr Infos/Bilder bei den STIPvisiten[00:00] Bettina Schumann und Melanie Panitzke zu Gast[13:28] PetNat im Glas[21:09] sanfter Rebschnitt[29:22] easy drinking: Walk in Clouds[37:23] Thema frühe Lesezeitpunkte[46:28] im Glas Rosé vom Spätburgunder. Der mit dem roten Schuh: Mittenmang[52:49] Grauburgunder Famose Schose (so geschrieben)[01:08:42] wir kommen zum badischen Trollinger: Graues B. oder die Famose Schose a la Pink[01:14:33] Badische Spezialität im Glas: Badisch Rotgold
Mit der Gelassenheit des Chiemsees und der Präzision eines Uhrwerks führt Iiro Lutter durch die Welt des Weins, als hätte er sie selbst entworfen – nicht als Selbstdarsteller, nicht als Verkäufer, sondern als jemand, der die Verbindung zwischen Flasche, Mensch und Moment versteht. Bei ihm ist Wein kein Produkt, sondern ein Ausdruck von Haltung, ein Gespräch auf Augenhöhe, das sich zwischen Essen, Trinken und Zuhören entspinnt. Es geht nicht darum, zu beeindrucken. Es geht darum, etwas spürbar zu machen – Geschmack, Klarheit, Nähe. Wer mit Iiro spricht, spürt sofort: Hier ist jemand, der nicht nur weiß, wovon er redet, sondern auch, wann es besser ist zu schweigen. Jemand, der den Ton setzt, ohne je den Raum für sich zu beanspruchen. Und genau darin liegt seine Kraft. Seine Führung ist keine Frage von Status oder Business, sondern von Orientierung. Er macht nichts komplizierter, als es ist. In seinem Umfeld herrscht nicht Druck, sondern Struktur. Kein Lärm, sondern Präzision. Iiro verkörpert das, was man früher vielleicht “Autorität mit Herz” genannt hätte, heute aber kaum mehr so selbstverständlich findet: eine Mischung aus Wachheit, Verlässlichkeit und unaufdringlicher Menschlichkeit. Er führt mit Gefühl, aber ohne Sentimentalität. Mit Liebe zum Detail, aber nie zur Geste. Er bringt die Dinge in Bewegung, ohne sie zu dominieren. Was ihn besonders macht, ist, dass er beides zugleich lebt – das Moderne und das Traditionelle. Sein Denken ist offen, neugierig, wach. Doch sein Handeln wurzelt tief: in Respekt, in Disziplin, in der Überzeugung, dass echter Genuss nicht aus der Pose entsteht, sondern aus der Verbindung. In seinem Restaurant spürt man das sofort. Es geht hier nicht nur um gutes Essen oder eine gute Flasche Wein. Es geht um das, was dazwischen liegt – das, was passiert, wenn Menschen einander mit Aufmerksamkeit begegnen. Und man spürt: Diese Atmosphäre lässt sich nicht bauen, nicht buchen, nicht bezahlen. Sie entsteht, weil jemand da ist, der sie ermöglicht. Iiro lebt Gastfreundschaft nicht als Konzept, sondern als Konsequenz. Er spricht nicht über Lifestyle, aber man merkt, dass sein Leben Stil hat – nicht als Maske, sondern als Ausdruck von Haltung. Wer ihm begegnet, merkt schnell, dass Beziehung für ihn kein Nebenschauplatz ist. Ob mit Winzern, mit Gästen, mit Kolleginnen – er arbeitet daran, dass Vertrauen wächst. Ohne große Worte. Ohne Etikette. Einfach durch Zuverlässigkeit, durch Präsenz, durch klare Entscheidungen im richtigen Moment. Wenn man ihn beobachtet, wenn man ihn hört, versteht man, warum er Menschen prägt, ohne sich je in den Mittelpunkt zu stellen. Er ist kein Taktgeber, der zählt. Eher ein innerer Kompass, an dem sich andere unbewusst ausrichten. Er führt, weil es sonst keiner tut. Er bleibt, wenn andere längst gegangen sind. Und wenn er fehlt, fehlt nicht ein Name, sondern eine Struktur. Dass es in seiner Welt um Wein geht, um Reisen, um Genuss – das ist wahr. Aber eigentlich geht es um mehr. Um das, was bleibt, wenn die Flasche leer ist. Wenn das Essen vorbei ist. Wenn das Gespräch verstummt, aber etwas zurücklässt. Nichts Lautes, nichts Spektakuläres – aber ein Eindruck, der bleibt. Ein Gefühl von Echtheit. Von Substanz. Von jemandem, der nicht glänzt, weil er es nötig hätte – sondern weil er anderen Raum gibt, zu leuchten. Und genau das macht ihn so besonders. Iiro Lutter Es:senz Mietenkamer Str. 65 83224 Grassau Deutschland Telefon: 086 41 – 40 10 Email: sommelier@das-achental.com Mit herzlichen Grußworten von: Carolin Bergdolt, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht Wegbegleiterin und Freundin Moritz Koschel, Es:senz Assistant, Kollege ------------------------------------- Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Mundschenke unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.
Fendärboerg Either you take the risk or you work for somebody who did. Stammtischplatz / Nachbarn belauschen / Inspiration / Menschen beobachten / die Stadt - der Platz / Zytglogge/ Kaffee+Wermut / Anker / Wer geng am glichuuu Platz sitzt, U das gäng der glichu Ziiiit, Der gseht de gäng di glichu Liiiit. Der Obdachlose wo jede Abend där glich Satz liiirut. U die schwarz Frau mit dänäää wilduuu Lockäää, Ä Frau- ä Hülle voll Fülle, Prachtsweib, obwohl „WEIB“ nicht nein sorry, - nicht angebracht. Gäng chunt schiiii zär gliichu Ziiit vam Kornhaus - Richtung ? Abär äbu grad hittu chunt schi vor Richtung ? u geit zum Kornhaus. Jetzt chumii grad nimä druss. Gespräche am Nebentisch / die Musikstudentinnen und ja Klavier spielt man nicht nur mit den Händen, nein mit dem Körper, somit kann man Sehenentzündungen in Handgelenken vermeiden, gerade wenn viel geprobt werden muss. Und diese Aussage, habe ich mir zu Herzen genommen. Gleich am nächsten Tag zog es mich an den Flügel - ich übte mit dem Körper und nicht nur mit den Händen, am Flügel zu spielen. Socialy anxious, self sabotage, es fielen einige Wörter am Nebentisch, ein interessantes Gespräch der Musikstudentinnen und im „Kaffee+Wermut“ wo die Tische so eng zusammen gestellt sind, eignet sich das BELAUSCHEN der Gäste wunderbar. Fendärboerg - Määärchending-dising ? Ich habe eine wirklich clevere Stammkundschaft und die BEA war einfach genial, ein bisschen Schleichwerbung für Radio Supersaxo und anstehenden Projekte, ich meine wenn die Kunden:innen so fragen was denn gerade so läuft? Sicher haben wir auch Werbung für den Tag der offenen Weinkellereien Ende Monat gemacht, aber eben. Passion + Emotion = Friendship / ich meine jeder Winzer/inn könnte zb einem Mitarbeiter:in welcher so zb 10 Jahre beim ihm gearbeitet hat einen Jubiläumswein widmen Der-die Mitarbeiterin kreiert mit dem Winzer:in ihren Wein? Der Mitarbeiter:in steht hinter seiner Kreation und faikauft das was selber mitkriegt hat um so besser? Aber Godi, das Poster mit der Frau und dem roten Hintergrund erinnert zu sehr an SP - das geht ja gar nicht. Ideen wie Abhol-Event, zb: in Kombination mit dem Tag der offenen Weinkellereien? Pimp your Raclette and Great Sound ? Idee Konzept FBoerg u dü triiichsch nä ni allei. Das Parship der Weinindustrie. APP. Community. / BBQ - Eringer Wurst mit FBoerg Senf by Horny Chef, Kräuterbrot, Weinsauerkraut. Das Kräuterbrot wurde gemacht in der Bäckerei oberhalb Ried-Brig - Vater Biner aus Zermatt in der nähe vam Restaurant-Hotel Simplon ? Die nette und andersartige Holz-Ente im Showfenster wurde ersetzt - es steht nun ein netter Hund da. Ein ZEICHEN ? Skulptur der Monats und das hat mit gerade so inspiriert - Wolle und Blumen um Showfenster = Walliser Schwarznasenschaf im Blumenfeld. Eau du Chasselas und ja wir haben nicht alle den gleich grossen Käfig, aber alle einen Vogel. Zitat bei Werner Zurbriggen und was dies nun hier und jetzt zur Sache tut ? Und ja da war dieses nette Ehepaar am Stand - er ursprünglich aus der Belalp und sie aus Zandfort. Sie arbeiten ehrenamtlich in der Waldau und organisieren da Kunstausstellungen und Kunstherapie und ja das mit dem malen als normalmenschlicher - u ja der spinnt - das hatten wir ja schon. Und ja ob sie denn das Lied aus der Waldau kennen? Ja Sprützäää i di linggi oder rächtiii Füüüdlääpagge ? Wir haben gelacht. Ischl Gunti dä sitzut so hinär dä Gardine, nei nid de Schwedischu sundär däna va der IKEA u hät verscho va schinär Liebschta, as Pijama vam Temu ? U im Radio läuft grad z Lied vam Heino - La Montanara und Fujimata - Berge sind überall schön - meine lieben Leser und Leserinnen dieses doch so tollen Beitrags an die Weltliteratur, mini alleetreusten Zuhörerinnen u Hörer va Radio Supersaxo - wenn sie nun herausfinden, welches Lied von Heino im Radio gerade so läuft? - Sehnsucht - Alpenruh - herrliche Berge - Bergvagabunden - Herzen erglühen - frei atmen die Lungen - Seil und Hacken, den Tod im Nacken ….. Brüder auf Leben und Tod…! Feedback Urs Jossen zum Label vam Fendärboerg : Gletscherfee gseht emäl scho supper üs !!! U ja schiiiiis Lied - die Träne va der Gletscherfee….! Ja, ich gah mit dum Wind, / Schnee / Schmelzwasser / Ernte / Herbst / Jahreszeiten / Die Tränäää va der Gletscherfee - der Rottu am briii u dum Tal entlang inä See u dä ins Meer. Jede Tropfuuu isch ä Tränaaa va der Gletscherfee wa geit mit dum Wind. U ja viellicht sind där Gletscherfee entwichu as paar Tränä u äu schi där Wiiind de getreit is Gletscherwasser vam Elixier - vam Gletscherwasserkonzentrat wa verfeinert wordu isch mit as paar wildäää Alpuchrütär - alles i kochut ufum Saaser Lärchufiiiir ! Nei nei - der Wiii - der Wii va dä Alpäää - nei nei nid numu zum Tanz u Rock regt är a - nei äu zum na deichuuu - zum gmeinsamu hengert u ja natirli äu a Hommage a ischä Gletscher. Reflektieruuu u in schich ga u schich dä äu zär rächtuu Ziiit wieder verlahhh. Nie blibuu stah - witär ga, Krona richtuu, Kopf hoch - witär tanzu ! Abär äbu - der FENDäRBOERG - der Walliser Wiss Wiii war rockt - niemäää a lei Wii-trichu ! Z`Tal - Bergsteigen - Fluss - Winter - Schnee - Wälder - Bach - wa z Gletscherwasser fliesst. Felder - Wasser - Bach - Matten - Suonen - Sommer - Frucht - die Felder befliessen - begiessen - Wasserzufuhr - Herbst - Ernte ja u ich gaaaa mit dum Wiiiin - der Woodstock Dude - Gletscherfee. U ja dü bisch nie einsam, wenn du bei dir bist u i lueguuu i dini fendantblauiii Äugääää !!! #ischifinuwina - fini wina - ja ischi fiiinu Wiiina - di tricht schi am liebschtu im Bikini, nei natirliii nid in Rimini, sonder gäng bim Dimitri. In Jesolo as Picolo - o ho o ho - as Picolo i Jesolo u gäll hä äu scho gscheidärs gschribu u gedichtuttt ? Ja was haben wir gelacht, uns was ausgedacht, uns angelacht, aber nie umgebracht. Gewähr hittu zär Andacht? I der Wärchtagstracht? U derna la dü mi i di driii u dä isch äu wirkli äu nie eppis vergäbu gsi. Mein Auto - ganz selbstständig unterwegs reservierte für sich im Schloss Hünigen einen non binären Parkplatz. Nun gut das Thema Parkplätze hatten wir ja schon aber eben - Behindertenparklpätze und für mich ein NO-GO werden diese missbräuchlich genutzt - wie zb von der eigentlich noch jungen Frau hier im Dorf - aktive Skifahrerin - pflegt mit Ihrer Elektro-Karosse durch das Dorf zu gondeln - nun gut sie wohnt am anderen Ende der Dorfes - parkiert auf dem Behindertenparkplatz - pflegt von da aus einen kleinen Spaziergang zur Massage Anbieterin und holt dann später ihren Elektro auf dem Behinderten Parkplatz ab - LINKS und RECHTS hätte es genug freie Plätze ! This a NO-GO to me - da werde ich hässig……! Aber eben der Sprecher meines Navigationssystems outet sich als Veganer Transvestit, der Müdigkeitsassistent möchte nun doch wie Trump nun auch Papst werden. Wie innig ist Ihre Beziehung zu Ihrem Auto? Im Schloss Hünigen gönnte man sich eine feine Mahlzeit. Diese Location ausgezeichnet mit so einigen Auszeichnungen wie auch die Swiss Wine Award List und dies wohl auch den Weinen der Cave Fin Bec Sion und meiner persönlichen guten Beratung? Tolle Events im Schloss Hünigen und ich liebe den Salon du Vin und das Winzer- Dinner wo ich mich gerne mit den Winzern austausche und immer wieder feststellen muss, dass ich keine Ahnung von Wein habe. Lieblingswinzer - der Österreicher welcher in seinen Wander und Lehrjahren 2 Rolls Royce verfressen und versoffen hat ! Als Appetit Anreger gab es einen Tee aus Birche und Brennnessel, der Butter wurde verfeinert mit einem Akazien-Öl. Mensch und die Suppe - also ein kulinarisches Meisterwerk - Pilze gebraten und Pilzcreme mit einem Espuma von Bärlauch und einem feinen Blätterteiggebäck. Dazu gab es einen sehr feinen Sauvignon Blanc. Zum Hauptgang Flank Steak mit feinster Sauce und einem Kräuteröl. Das Steak in einer Thymian Kruste - mega und Bärlauch-Gnocci und knackiges Gemüse - dazu passte der Blaufränkische Rotwein mega gut. Immer wieder gerne. Eine riesen Kompliment ans Schloss Hünigen - ans TEAM - ihr seid Spitze. Und zum Abschluss. U mini isch nid dini, U dini isch nid mini, Üssär dini, welti jetzt mini si, Dä la ni dier mini - dini la si. Mini isch ja nid wirkli mini, U äu im Mini isch schi a fini. Wehri mini villicht gäru dini? U isch dä dini äu wirkli dini? Si mini u dini nid liebär im Bikini, U hätti villicht lieber äs bambini, vam Signore Fellini?
Tobias Hemberger gehört zu einer neuen Generation von Winzern, die Nachhaltigkeit nicht nur als Etikett verstehen, sondern als Haltung leben. In Episode 202 unserer Serie „Zukunftswinzer“ spricht er über neue Rebsorten, Energieautarkie, Regenwassernutzung – und darüber, wie sich ein junges Weingut zwischen Markt, Klimawandel und Generationendruck behaupten kann. Tobias ist Teil der fränkischen Winzergruppe ETHOS, die Nachhaltigkeit ganzheitlich denkt – vom Weinberg bis zur Photovoltaikanlage. Und er gehört zu denen, die sagen: „Zukunft braucht nicht nur Vision, sondern konkrete Schritte.“ Wir sprechen über: - die Chancen und Grenzen von Zukunftsreben - seine Erfahrungen mit PV-Anlage, Zisterne & Kompostwirtschaft - die Frage, wie man als junger Winzer seinen eigenen Weg findet - und über die Kraft, die in gemeinschaftlichen Initiativen steckt
Der Retter war da! Und zwar der Retter Gerhard, der eigentlich nie allein kommt – denn wer wenn nicht er sollte geile Weine im Handgepäck haben? Dieses Mal waren es sogar Weine aus der Steiermark, wo Retter geboren wurde und aufgewachsen ist. "Steirerblut ist kein Himbeersaft", sagte er gleich zu Beginn einer Masterclass für Fachleute aus der Gastronomie im Hotel Bei Schumann, wohin ihn sein Sommelier-Freund Jens Pietzonka eingeladen hatte. Und die Weine waren dann auch mehr als Handgepäck: es waren 12 Flaschen von den 12 Winzern, die im Verein der Steirischen Terroir- und Klassikweingüter STK vereint sind. Die gab's zu probieren, mit viel Fachwissen und noch mehr Lebensfreude geteilt – womit schon zwei Eigenschaften von Gerhard Retter zart angedeutet sind: Seine Fachkenntnisse und sein charmanter Stil. Seine fast einzigartige Weise, Weine zu empfehlen (und im Restaurant dann auch perfekt mit Speisen zu kombinieren), begeistert Gäste und Kollegen gleichermaßen. Aber: von nichts kommt nichts. Gerhard Retter hat selbstbewusst und zielstrebig an sich gearbeitet.Mehr bei den STIPvisiten[00:00] wir podcasten aus Kirschau! Mit Gerhard Retter[04:40] Fragen an Jens Pietzonka[10:02] nochmal der Retter[18:41] mit der Weberstube haben wir ja den Gasthauscharakter im Haus[25:53] nochmal zur Steiermark![29:57] Prösterchen! Mit einem Wein vom Weingut Tement[34:33] es ist ganz wichtig: "schmeckt mir nicht" bedeutet nicht "ist schlecht"[41:14] wann nimmt man sich als Somm die Zeit, selbst Wein zu trinken?[44:07] eine Geschichte vom Bauernhof[50:03] auf der Suche nach der positiven Abschlusskurve ein echter Retter: Trinken bildet, saufen macht dumm!
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, wieder einen anderen steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, damit wir sein Erbe in Besitz nehmen. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt: Was wird er mit jenen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt. Als die Hohepriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach. Sie suchten ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten die Menge, weil sie ihn für einen Propheten hielt.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, wieder einen anderen steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, damit wir sein Erbe in Besitz nehmen. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt: Was wird er mit jenen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt. Als die Hohepriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach. Sie suchten ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten die Menge, weil sie ihn für einen Propheten hielt.
Sorge unter den Winzern in Rheinland-Pfalz: Trump droht, auf Wein aus der EU Zölle von 200 Prozent zu erheben. Reinhold Hörner, Präsident des Weinbauverbandes Pfalz, ist beunruhigt.
Der Luzerner Beat Felder war fast 40 Jahre lang Weinbaukommissär und hat mitgeholfen, dass die Zentralschweiz auf der Wein-Karte kein Niemandsland mehr ist. Im Interview schildert er, wie er selber zum Wein kam und wieso die höheren Temperaturen den Winzerinnen und Winzern in die Hände spielten. Weiter in der Sendung: · In der Stadt Luzern legt ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Baselstrasse den Verkehr lahm. · In Kvitfjell holt sich der Nidwaldner Marco Odermatt die kleine Kristallkugel im Super-G. · Im Engadin gewinnt die Luzerner Langläuferin Nadine Fähndrich zum zweiten Mal den Skimarathon.
Janine Weinreich führt das Weingut Brüssel in zweiter Generation. Sie hat es mit innovativen Ideen und viel Leidenschaft zu einem echten Geheimtipp gemacht. Nach ihrer Ausbildung bei renommierten Winzern und Winzerinnen im In- und Ausland, unter anderem bei Klaus-Peter Keller in Rheinhessen, Sabine Mosbacher in der Pfalz und Birgit Braunstein im Burgenland, hat sie peu à peu seit 2007 immer mehr Verantwortung für das Familienweingut ihrer Eltern übernommen. 2019 war dann die finale Übergabe. Für Aufsehen haben in den vergangenen Jahren vor allem ihre Spätburgunder gesorgt. Sie sind ein bisschen wie Janine. Bei der Begegnung entlocken sie ein Lächeln. Sie wirken generös, entgegenkommend, freundlich und offen. Das sind Spätburgunder, die einem entgegenzurufen scheinen: „Hab mich gern, ich möchte dir gefallen.“ Und das machen sie auf eine sehr charmante, authentische Art, ohne dabei aufdringlich zu sein oder gekünstelt zu wirken. Sie zeigen viel Frucht, sie haben eine schöne Balance und sie sind super trinkig. Janine legt großen Wert auf Handarbeit im Weinberg und setzt auf traditionelle Methoden wie Spontangärung und langes Hefelager. Aktuell befindet sie sich in der Umstellung zum Bioweingut. Wichtig ist ihr der direkte Kundenkontakt, weshalb sie das Gros ihrer Weine direkt ab Hof verkauft. Über all diese Dinge spreche ich im Podcast mit ihr.
Die Winzergenossenschaften in Deutschland stehen ja aktuell vor wirklich erheblichen Herausforderungen: Preisverfall und Margendruck, Rückgang der Mitgliederzahlen, Klimawandel, Markt- und Konsumveränderungen und ein ungemein dynamisches Wettbewerbsumfeld setzen die Genossenschaften unter Druck. Andererseits sind Winzergenossenschaften in vielen Weinbaugebieten ein wichtiger Teil der regionalen Identität und Tradition. Sie tragen zur Erhaltung des Kulturlandschaftsbildes bei und fördern die regionale Verbundenheit der Winzer. Insbersondere kleinen Winzern bieten die Genossenschaften die Möglichkeit, ihre Kräfte zu bündeln, um so gemeinsam wirtschaftlich überlebensfähig zu bleiben. Durch den Zusammenschluss können sie Zugang zu moderner Technik, größeren Absatzmärkten und professionellem Marketing erlangen, was für einzelne Winzer oft nicht möglich wäre. Leider haben Genossenschaftsweine seit geraumer Zeit den Ruf, Massenware zu sein, was in einem Markt, der zunehmend auf Individualität und Qualität setzt, problematisch ist. Einige Winzergenossenschaften haben erfolgreich begonnen, sich durch eine stärkere Fokussierung auf Qualität und Marketing neu zu positionieren, andere fusionieren, um durch größere Strukturen wirtschaftlich überlebensfähig zu bleiben. Die Lage ist nicht rosig, aber es gibt auch Ansätze zur Anpassung und Verbesserung. Mit Patrick Chelaifa rede ich über all diese Dinge. Ich will von ihm wissen, wie er den aktuellen Zustand der Bickensohler Weinvogtei einschätzt, wie die Stimmung unter den Genossen ist und mit welchen konkreten Herausforderungen sie zu kämpfen haben. Mit welcher Strategie gedenkt er, seine Genossenschaft zukunftsfähig zu machen und wie will er die Genossen, also die einzelnen Winzer und Winzerinnen so einbinden, dass sie diesen Modernisierungsprozess bereitwillig und engagiert mitgestalten. Einem wie Patrick kann man diese Aufgabe getrost anvertrauen. Es ist einer, der vorangeht ohne abzuheben, ein GF mit gutem Kontakt zur Basis, der hingeht und stets ein offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen der Genossen hat. Gleichzeit hat er ein Faible für Kommunikation und Präsentationen, er geht gerne raus und verkörpert auf den Bühnen der Weinwelt seine Bickensohler Weinvogtei.
In dieser Folge sind wir in der Champagne, gehen mit den Winzern in die Weinberge, trinken jede Menge großartiger Champagnerflaschen und haben kulinarisch einige schräge Erlebnisse.
Für eine weitere Episoden von Genuss im Bus bin ich noch einmal im Weinbaugebiet Mittelrhein unterwegs, also in einer Region, die ein irres weinbauliches Potenzial bereithält, aber nicht zuletzt aufgrund der ungemein arbeitsintensiven Bewirtschaftung der im Gebiet vorherrschenden Steil- und Steilstlagen zunehmend weniger wettbewerbsfähig geworden ist. Wer hier seriöse Weine im Preissegment unter 8 - 10 Euro auf die Flasche ziehen will, kann das nur auf der Basis - ich sag's mal salopp - auf der Basis von Selbstausbeutung tun. Fakt ist aber: Trotz hoher Arbeitsintensität, in der Regel bis zum fünffachen dessen, was in der Ebene zu veranschlagen ist, belaufen sich die durchschnittlichen Flaschenpreise der Weine vom Mittelrhein unter denen anderer deutscher Anbaugebiete. Verkehrte Welt könnte man meinen! Die Protagonisten der heutigen Episode von Genuss im Bus begeben sich in exakt diesen Kontext. Sie haben - wie ich meine - einen riesengroßen Schritt gewagt: die Gründung eines Weinguts in Kaub mit tatsächlich ausschließlich Steil- und Steilstlagen. Sie starten, während immer mehr Betriebe aufgeben. Ihre Weinberge liegen in spektakulären Lagen inmitten des UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Da ist und wie könnte es anders sein, viel Leidenschaft und Enthusiasmus im Spiel. Herzblut für den Wein, das Winzerhandwerk und auch für die Kulturlandschaft, die das Tal des Rheins zwischen Bingen und Koblenz seit Jahrhunderten prägt. Die beiden, um die es hier geht, sind Kai und Kristina. Kai arbeitet aktuell an seiner Promotion zu einem in der Weinbranche brandaktuellen Thema: Er erforscht den von vielen Winzern gefürchteten „Sonnenbrand“. Kristina arbeitet in einem Luxemburger Forschungslabor, inhaltlich u.a. mit Fragen, wie den Herausforderungen des Klimawandels begegnet werden kann. Die beiden haben sich vor ein paar Jahren im Weinbau Studium in Geisenheim kennen- und lieben gelernt. Nach einigen Praktika hat es sie beide gereizt, einen eigenen Wein zu machen und so haben sie KMH Weine gegründet. Gestartet sind sie mit einem einzigen Fass Rotwein. Jetzt wollen sie ernst machen. In Kaub am Mittelrhein haben sie zugeschlagen, haben die Chance genutzt, das Bio-Weingut von Wolfgang Hillesheimer zu übernehmen und sich damit einen lang gehegten, gemeinsamen Traum zu verwirklichen. Die große Party zur Eröffnung des Weinguts findet am 18. August 2024 in Kaub statt. Fühlt Euch eingeladen und rockt mit den beiden auf ihr geniales Projekt. Gut möglich, dass ihr mich dort auch irgendwo erspäht. Würde mich freuen!
Willkommen zur neuesten Folge von "Bosses Bundesliga Blog"! In dieser Episode spreche ich mit einem besonderen Gast: Robert Lönarz, Präsident der Deutschen Winzernationalmannschaft. Diese einzigartige Mannschaft, bestehend aus Winzern, hat bei der Europameisterschaft einen beeindruckenden vierten Platz erreicht. Lönarz gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen des Teams, erzählt von den Herausforderungen und Erfolgen auf dem Weg zum Turnier und berichtet über die besondere Verbindung zwischen Fußball und Weinbau. Erfahrt, wie die Winzernationalmannschaft entstanden ist, welche Rolle Teamgeist und Leidenschaft spielen und welche Pläne das Team für die Zukunft hat. Außerdem diskutieren wir über die Bedeutung solcher Mannschaften für den Amateurfußball und die Winzer-Community. Viel Spaß beim Zuhören! Finden könnt ihr mich unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100002781476299&ref=ts&fref=ts https://x.com/ralfbosse https://www.instagram.com/ralfbosse.de/ https://www.linkedin.com/in/ralf-bosse-61a262110/
Willkommen zur neuesten Folge von "Bosses Bundesliga Blog"! In dieser Episode spreche ich mit einem besonderen Gast: Robert Lönarz, Präsident der Deutschen Winzernationalmannschaft. Diese einzigartige Mannschaft, bestehend aus Winzern, hat bei der Europameisterschaft einen beeindruckenden vierten Platz erreicht. Lönarz gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen des Teams, erzählt von den Herausforderungen und Erfolgen auf dem Weg zum Turnier und berichtet über die besondere Verbindung zwischen Fußball und Weinbau. Erfahrt, wie die Winzernationalmannschaft entstanden ist, welche Rolle Teamgeist und Leidenschaft spielen und welche Pläne das Team für die Zukunft hat. Außerdem diskutieren wir über die Bedeutung solcher Mannschaften für den Amateurfußball und die ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Für eine weitere Episode meines Podcasts "Genuss im Bus" bin ich nach nun tatsächlich längerer Zeit mal wieder an die Saar gefahren und habe - inmitten einer dramatischen und zugleich malerischen Steillagenlandschaft - einen Weingutsbesitzer ans Mikrofon geholt, den wohl die meisten Menschen aus anderen Kontexten kennen. Die Rede ist von Günther Jauch, der 2010 zusammen mit seiner Frau Thea das Weingut von Othegraven in Kanzem von Dr. Heidi Kegel, einer entfernten Verwandten übernommen und damit zurück in Familienbesitz geführt hat. Wie es dazu kam und was Günther Jauch seinerzeit motivierte, das Projekt „Weingut“ in sein Leben zu holen, ist Teil unseres Podcast-Gesprächs. Wir sprechen darüber hinaus sehr intensiv über den Zustand des Saar-Rieslings, seine goldenen Jahrzehnte Ende des 19. Jahrhunderts, den Niedergang in den 30er Jahren des 20 Jahrhunderts und dann die fulminante Renaissance seit nun etwa 15 Jahren. Logisch, dass wir sein aktuelles Lagen- und Produktportfolio genauer unter die Lupe nehmen und auch den ein oder anderen Wein gemeinsam verkosten. Bei all dem wird nicht nur deutlich, wie sehr Günther Jauch sein Herz an den Wein und sein Weingut verloren hat, sondern auch wie pudelwohl er sich in dieser Welt fühlt. Er genießt die Nähe und den Austausch mit den anderen Winzern in der Region und ist begeistert, von der sensationellen Hilfsbereitschaft, wie sie in der Szene herrscht. Vieles ist in dieser Welt so ganz anders wie in der Welt der Medien und des Fernsehens. Er ist, so zumindest mein Eindruck, ziemlich happy, diesen Schritt vor nunmehr 14 Jahren gegangen zu sein. Das hat, so sagt er selbst, sein Leben und seinen Erfahrungshorizont um ein vielfaches bereichert. Und ihm neue Freundschaften beschert.
In jener Zeit begann Jesus zu den Hohepriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten in Gleichnissen zu reden: Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Zeit dafür gekommen war, schickte er einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen. Sie aber packten und prügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort. Darauf schickte er einen anderen Knecht zu ihnen; und ihn schlugen sie auf den Kopf und entehrten ihn. Als er einen dritten schickte, brachten sie ihn um. Ähnlich ging es vielen anderen; die einen wurden geprügelt, die andern umgebracht. Schließlich blieb ihm nur noch einer: sein geliebter Sohn. Ihn sandte er als Letzten zu ihnen, denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Die Winzer aber sagten zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, dann gehört sein Erbe uns. Und sie packten ihn und brachten ihn um und warfen ihn aus dem Weinberg hinaus. Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Winzer vernichten und den Weinberg anderen geben. Habt ihr nicht das Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? Daraufhin hätten sie Jesus gern verhaften lassen; aber sie fürchteten die Menge. Denn sie hatten gemerkt, dass er mit diesem Gleichnis sie meinte. Da ließen sie ihn stehen und gingen weg.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Fehlendes Personal und explodierende Kosten: Pflege am Limit, Offenbar neuer Anlauf: Verhandlungen um Feuerpause in Gaza, Weitere Nachrichten im Überblick, Viele Reben erfroren: Wie der Frost im April den Winzern schadet, Sport im Überblick, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Fehlendes Personal und explodierende Kosten: Pflege am Limit, Offenbar neuer Anlauf: Verhandlungen um Feuerpause in Gaza, Weitere Nachrichten im Überblick, Viele Reben erfroren: Wie der Frost im April den Winzern schadet, Sport im Überblick, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Für eine weitere Episode habe ich Antonia Knoll und Marius Rau vom Würzburger Weingut am Stein ans Mikrofon geholt und setze mit den beiden meine Podcast-Reihe mit jungen Winzerinnen und Winzern fort. Wie bereits in den Episoden mit Elena Andres und Philipp Jaillet spreche ich auch mit Antonia und Marius über ihre Erfahrungen in den Lehr- und Studienjahren und wie der Einstieg in den Weingutsalltag im Anschluss verlaufen ist. Wir reden über Ihre Motivation für den Beruf, über Werte und Ideale genauso wie über ihre Praxis in Weinberg, Keller und dem Verkauf. Mich interessiert, wie die Generation Z so tickt, was sie antreibt, was sie begeistert und ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht und was sie zu den wichtigen Themen der Weinbranche zu sagen haben. Antonia und ihr Pfälzer Freund Marius sind gerade in den Betrieb einstiegen, den Ludwig und Sandra Knoll aufgebaut und zu einem der qualitativ führenden in Franken ausgebaut haben. Insbesondere mit ihren Abfüllungen vom Stettener Stein bereichern sie Jahr für Jahr die Weinwelt mit außergewöhnlichen Köstlichkeiten. Nicht vordergründige Fruchtigkeit, sondern karge Würze und Kräutrigkeit prägen ihre Performance. Und sie strahlen eine Energie aus, die ihresgleichen sucht. Über diese Dinge habe ich mich hier im Podcast in der 99. Episode mit Ludwig ausführlich unterhalten. In den Shownotes zur aktuellen Ausgabe verlinke ich das für Euch.
Für eine weitere Episode von Genuss im Bus habe ich mich mit Elena Andres aus Ruppertsberg in der Pfalz verabredet, um mit Ihr über ihre Erfahrungen als Jungwinzerin zu sprechen. Damit setze ich fort, womit ich in den vergangenen Wochen begonnen habe: eine Podcast-Reihe mit jungen Winzerinnen und Winzern, mit denen ich über Ihre Motivation für den Beruf spreche, über ihre Werte und Ideale genauso wie über ihren Alltag in Weinberg, Keller und dem Verkauf. Mich interessiert, wie die Generation Z so tickt, was sie antreibt, was sie begeistert und ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht und was sie zu den wichtigen Themen der Weinbranche zu sagen haben. Elena Andres ist gerade in den Betrieb einstiegen, den ihr Papa, der Michel Andres in den 90er Jahren als Startup - quasi von der Peake auf - aufgebaut hat. Seit ein paar Jahren entstehen unter seiner Regie einige der aufregendsten und ausdrucksstärksten Weine der Mittelhaardt, nicht zuletzt weil Michel seine Weinberge mit extrem viel Feingefühl, Intuition und Liebe zur Natur hegt und pflegt. Auch er war einmal hier bei Genuss im Bus zu Gast. Es war die Episode 106. In den Shownotes zur aktuellen Folge werde ich das noch einmal für Euch verlinken.
Komasaufen war gestern, jetzt ist alkoholfreier Genuss im Trend bei den Kosument*innen. Alkoholfreie Varianten von Bier, Wein und Spirituosen sind auf dem Vormarsch. Besonders deutlich wird es beim Bier. Während der Absatz von "normalem" Bier stetig sinkt, steigt der der alkoholfreien Alternative. In den vergangenen 17 Jahren hat sich der Absatz alkoholfreier Biere mehr als verdoppelt. Laut Brauer-Bund hat alkoholfreies Bier einen Marktanteil von rund 8 Prozent. Tendenz steigend. Auch bei Gin, Rum und anderen Spirituosen, aus denen dann auch Mocktails gemixt werden, also alkoholfreie Cocktails, werden immer beliebter. Bei Wein und Sekt ist der niedrig prozentige Anteil zwar noch gering. Aber auch da tut sich was. Vor allem die jüngeren Generationen Y und Z stehen auf Genuss ohne Alkohol. Wir sprechen mit einem Marktforscher, was hinter dem Null-Promille-Trend steckt. Fragen einen Bier-Sommelier, was ein gutes alkoholfreies Bier ausmacht und wie aufwendig es ist, es zu brauen, und fragen bei Winzern im Rheingau, wie sie es mit alkoholfreiem Wein und Sekt halten.
Für eine weitere Episode von Genuss im Bus bin ich nach Rheinhessen gefahren, um in Stadecken-Elsheim die jungen Winzer Corinna und Christian Eppelmann zu treffen. Nachdem ich mehr als einmal von anderen, von mir sehr geschätzten rheinhessischen Winzern den Tipp bekam, dieses Weingut im Auge zu behalten, war klar, dass ich da demnächst unbedingt hin muss. Was mir anfangs nicht klar war, war dass die noch sehr junge Generation der Winzerfamilie Eppelmann, die Geschwister Corinna und Christian mich empfangen und mit mir die Podcast-Episode bestreiten würden. Ihre Eltern, Timo und Simone, tragen zwar noch die volle Verantwortung für den Betrieb, haben aber einem Modell eine Chance gegeben, ihre Kinder, die beide bis über die Ohren für Wein und den Winzerberuf brennen, frühzeitig in das operative Geschehen und die wichtigen Entscheidungsprozesse einzubinden. Der Dynamik im Weingut hat das tatsächlich einen rießen Schub beschert. Die beiden Jungen geben Gas: in Weinberg und Keller ebenso wie auf den verschiedenen Feldern des Vermarktungsprozesses. Im Gespräch mit Corinna und Christian wird schnell klar, wo die beiden hin wollen, ganz nach oben nämlich, zur Spitze zählen wollen sie, zunächst im Selztal, dann in Rheinhessen und dann mal sehen, was noch geht. Wer ihnen zuhört, bemerkt schon bald, dass sie einen Masterplan haben und dass sie langfristig denken. Sie sind weder naiv, noch ungeduldig. Aber mutig und zuversichtlich. Sie kennen die Risiken, die überall lauern, trauen sich jedoch zu, ihre Chancen in der Nische zu nutzen - nicht zuletzt weil sich die beiden untereinander so extrem gut verstehen und genial ergänzen und weil sie wissen, dass sie mit ihren Eltern, mit Timo und Simone liebevolle und kooperationsfähige Partner im Boot haben, die das ganze zu einem Dreamteam auf Augenhöhe machen. Freut Euch auf eine spannende Podcast-Episode, freut Euch auf Corinna und Christian Eppelmann, die Shootingstars aus dem rheinhessischen Selztal.
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Als Erstes werden wir über die Gründung einer neuen Partei in Deutschland sprechen und darüber, wie sie die politische Landschaft verändern könnte. Anschließend diskutieren wir, warum der Massenmörder Anders Breivik Norwegen wegen der Verletzung seiner Menschenrechte verklagt. Im Wissenschaftsteil unseres Programms geht es heute um eine in der Zeitschrift Communications Chemistry veröffentlichte Studie, die ein Computermodell zur Analyse der chemischen Zusammensetzung von Weinen beschreibt. Und zum Schluss sprechen wir über den Auftritt einer digitalen Version von Elvis Presley im November in London. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Wir werden über die Aktion der Stadt Wiesbaden sprechen, die Anzahl von Tauben mit einem Sterilisationsprogramm zu reduzieren. Außerdem sprechen wir über eine Bewegung in Deutschland, deren Mitglieder ihre Waren nach dem Bezahlen an der Supermarktkasse bewusst sehr langsam einpacken. Aber nicht, um mehr Achtsamkeit und Ruhe in den Alltag zu bringen, sondern als Kritik am Kapitalismus. Eine neue populistische Partei verändert die politische Landschaft in Deutschland Massenmörder Anders Breivik verklagt Norwegen wegen Verletzung seiner Menschenrechte Computermodell bestätigt Aussagen von Winzern über besondere Eigenschaften ihrer Weine Auftritt von Elvis Presley im November 2024 in London Wiesbadens humaner Kampf gegen Tauben Mit Absicht langsam einpacken?
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Als Erstes werden wir über die Gründung einer neuen Partei in Deutschland sprechen und darüber, wie sie die politische Landschaft verändern könnte. Anschließend diskutieren wir, warum der Massenmörder Anders Breivik Norwegen wegen der Verletzung seiner Menschenrechte verklagt. Im Wissenschaftsteil unseres Programms geht es heute um eine in der Zeitschrift Communications Chemistry veröffentlichte Studie, die ein Computermodell zur Analyse der chemischen Zusammensetzung von Weinen beschreibt. Und zum Schluss sprechen wir über den Auftritt einer digitalen Version von Elvis Presley im November in London. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Wir werden über die Aktion der Stadt Wiesbaden sprechen, die Anzahl von Tauben mit einem Sterilisationsprogramm zu reduzieren. Außerdem sprechen wir über eine Bewegung in Deutschland, deren Mitglieder ihre Waren nach dem Bezahlen an der Supermarktkasse bewusst sehr langsam einpacken. Aber nicht, um mehr Achtsamkeit und Ruhe in den Alltag zu bringen, sondern als Kritik am Kapitalismus. Eine neue populistische Partei verändert die politische Landschaft in Deutschland Massenmörder Anders Breivik verklagt Norwegen wegen Verletzung seiner Menschenrechte Computermodell bestätigt Aussagen von Winzern über besondere Eigenschaften ihrer Weine Auftritt von Elvis Presley im November 2024 in London Wiesbadens humaner Kampf gegen Tauben Mit Absicht langsam einpacken?
Ende November hat das EU Parlament Pläne für eine Pflanzenschutzverordnung abgelehnt, Pestizide dürfen unverändert eingesetzt werden. Die Reaktionen dazu fallen sehr unterschiedlich aus bei Landwirten, Winzern und in der Forschung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen und deutschsprachigen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen und deutschsprachigen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.
Wir machen heute eine kleine Zeitreise. Stellt Euch vor, in 20 Jahren sind die Weinregale in französischen Supermärkten vielleicht voll mit deutschem Rotwein. Bisher sind ja eher deutsche Weißweine der Renner. Aber wer weiß, vielleicht bald auch ein deutscher Merlot? Der Klimawandel bringt den Weinanbau in Europa total durcheinander – in Frankreich und in Deutschland. Hitze, Trockenheit, Kälte, Stürme machen den Winzern das Leben schwer. Aber anderes Klima sorgt auch dafür, dass plötzlich Sorten in Gebieten gedeihen, für die es früher dort zu kalt war. Weinanbau und der Klimawandel - darüber sprechen wir heute mit Friederike Hofmann, unserer Korrespondentin in Paris, die darüber eine Weltspiegel Doku gedreht hat. Sie war zu Besuch bei jungen Winzern in Südfrankreich, die sich neu erfinden müssen und manchmal wegen des Klimas auch wirklich verzweifeln. Und wir gucken in die Zukunft. An der Hochschule Geisenheim erforschen Claudia Kammann und Manfred Stoll, welchen Wein wir in 30 Jahren in den Gläsern haben. **** Die Weltspiegel Doku „Frankreich – Wein in Gefahr“ findet ihr hier: https://1.ard.de/WeltspiegelDokuFrankreichWeinInGefahr?p Den ARD-Podcast „In Polen“gibt's in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/in-polen/94777622/
Wir machen heute eine kleine Zeitreise. Stellt Euch vor, in 20 Jahren sind die Weinregale in französischen Supermärkten vielleicht voll mit deutschem Rotwein. Bisher sind ja eher deutsche Weißweine der Renner. Aber wer weiß, vielleicht bald auch ein deutscher Merlot? Der Klimawandel bringt den Weinanbau in Europa total durcheinander – in Frankreich und in Deutschland. Hitze, Trockenheit, Kälte, Stürme machen den Winzern das Leben schwer. Aber anderes Klima sorgt auch dafür, dass plötzlich Sorten in Gebieten gedeihen, für die es früher dort zu kalt war. Weinanbau und der Klimawandel - darüber sprechen wir heute mit Friederike Hofmann, unserer Korrespondentin in Paris, die darüber eine Weltspiegel Doku gedreht hat. Sie war zu Besuch bei jungen Winzern in Südfrankreich, die sich neu erfinden müssen und manchmal wegen des Klimas auch wirklich verzweifeln. Und wir gucken in die Zukunft. An der Hochschule Geisenheim erforschen Claudia Kammann und Manfred Stoll, welchen Wein wir in 30 Jahren in den Gläsern haben. **** Die Weltspiegel Doku „Frankreich – Wein in Gefahr“ findet ihr hier: https://1.ard.de/WeltspiegelDokuFrankreichWeinInGefahr?p Den ARD-Podcast „In Polen“gibt's in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/in-polen/94777622/
Frankreich hat überschüssigen Wein. Ausgerechnet die stolze Weinnation. Deshalb wird aus dem Wein nun Desinfektionsmittel gemacht. So sollen die Weinpreise stabiliert und französische Weinbäuerinnen und Weinbauern gerettet werden. Weil es in Frankreich zu viel Wein gibt, führt das dazu, dass die Produktion für einige Weinsorten mehr kostet, als der Verkauf einbringt. Den überschüssigen Wein kauft Frankreich den Winzerinnen und Winzern nun ab und macht daraus Desinfektionsmittel. Frankreich und die EU lassen sich das einiges kosten, sie wollen dafür 200 Millionen Euro ausgeben. Warum hat Frankreich zu viel Wein? Darüber sprechen wir mit unserem Frankreichkorrespondenten Daniel Voll. Ausserdem fragen wir, wie man überhaupt Desinfektionsmittel aus Wein macht und warum es in der Schweiz aktuell keine Überproduktion gibt. Feedback und Inputs zum Podcast freuen uns sehr. Ihr erreicht uns per Sprachnachricht auf der Nummer 076 320 10 37 oder per Mail an newsplus@srf.ch.