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Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der grossen Industrienationen treffen sich Montag bis Mittwoch in Evian-les-Bains. Gastgeber Emmanuel Macron steht vor der schwierigen Aufgabe zu beweisen, dass der Multilateralismus in Krisenzeiten noch funktioniert. Weitere Themen: Obwohl Volk und Stände die Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» abgelehnt haben, verbucht die SVP das Resultat als Erfolg: Immerhin 45 Prozent stimmten für die Vorlage. Die Partei sieht sich damit für die anstehende EU-Debatte gestärkt. Seit Mitte März breiten sich in Bangladesch die Masern aus. Rund 600 Menschen, vor allem kleine Kinder, sind bereits gestorben – und das in einem Land, das lange als Vorzeigebeispiel für die Masernimpfung galt. Doch in den vergangenen Jahren ist die Impfquote gesunken. Wir klären, warum.
Am Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die 10-Millionen-Initiative der SVP mit knapp 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Auch eine Mehrheit der Kantone hat Nein gesagt zur Vorlage, die für die Schweiz einen Bevölkerungsdeckel hätte einführen wollen. Das Resultat ist deutlicher, als man es noch vor wenigen Wochen erwartet hatte. Und es zeigt einen ausgeprägten Graben zwischen der ländlichen und der urbanen Schweiz: Dort, wo die Bevölkerungsdichte heute am höchsten ist, wurde die Initiative am deutlichsten abgelehnt. Warum ist das so? Wie kam das Abstimmungsergebnis zustande? Und was passiert jetzt mit den Wachstumsschmerzen, die in diesem Abstimmungskampf geäussert wurden? Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet das Ergebnis zur 10-Millionen-Initiative ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort sagt sie auch, welche Folgen die knappe Annahme des neuen Zivildienstgesetzes nun tatsächlich hat – und sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungen in den Kantonen und Gemeinden. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zum Abstimmungssonntag: Analyse: War was? Was nach der geschlagenen Abstimmungsschlacht übrig bleibt (nicht so viel) Interview: «Der Trump-und-AfD-Zeitgeist spielt in der Schweiz nur bedingt» Erfolg für FDP- und Mitte-Spitze: Das gespaltene Zentrum steht schon vor der nächsten Zerreissprobe Die Schweiz hat abgestimmt: Alle Resultate – auch aus Ihrer Gemeinde Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Stimmbevölkerung in der Stadt Zürich hat sich für das neue Tram Affoltern ausgesprochen. 68 Prozent stimmten der Vorlage zu. Der betroffene Kreis 11 bejahte mit 65 Prozent. Die neue Tramlinie soll den stark wachsenden Kreis 11 entlasten, da es 50 Prozent mehr Kapazität als die Busse biete. Weitere Themen: · Stadt Zürich: Der «Parkplatz-Kompromiss» der SVP ist an der Urne gescheitert. Über 59 Prozent der Stadtzürcher Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab, die sich gegen den Parkplatzabbau richtete. · Winterthur: Die Stimmberechtigten haben einen Kredit von 6,9 Millionen Franken für einen Neubau des Campingplatzes am Schützenweiher abgelehnt. 53,2 Prozent stimmten gegen die Vorlage und fast alle Stadtkreise lehnten sie ab. · Das Stadtparlament in Zürich wird neu die Taxen der städtischen Altersheime festlegen und nicht mehr die Stadtregierung: Die Stimmberechtigten stimmten mit 52,6 Prozent dieser Änderung zu. · Die Stadt Zürich kann ihr Fernwärmenetz weiter ausbauen: Die Stimmberechtigten haben den Kredit von 2,26 Milliarden Franken mit 80,7 Prozent gutgeheissen und damit den grössten Rahmenkredit in der Stadtgeschichte bewilligt. · Feministischer Streiktag in Zürich: Laut eigenen Angaben sind am Sonntagabend 60'000 Personen durch die Stadt gezogen und haben am Demonstrationsumzug auf unbezahlte «Care-Arbeit» (Pflege, Sorge und Hausarbeit) aufmerksam gemacht.
Nein zu neuen AKWs und Nein zu Lohnabzügen für di 13. AHV. Die Grünliberale Partei spielt im Parlament gerade Zünglein an der Waage. Aber ist ein Nein zu AKWs wirklich grün? Und, wie liberal ist ein Nein zu Lohnabzügen? Fragen an Corina Gredig, die Fraktionschefin der GLP. Die Grünliberalen wehren sich zusammen mit SVP und FDP im Nationalrat dagegen, dass die 13. AHV-Rente auch mit Lohnprozenten finanziert wird, wie es die mitte-links Mehrheit im Ständerat will. Auch der Vorschlag der sogenannten Einigungskonferenz setzt nun auf eine Mischung von Mehrwehrtsteuer- und Lohnprozenten. Letzteres ist für die GLP tabu – in diesem Fall. Warum eigentlich? Wäre die GLP bereit, wenigstens dem Mehrwertsteuer-Teil zuzustimmen? Und, was wenn die ganze Vorlage scheitert und die GLP den Ausschlag gibt? Entspräche das der Rolle einer «Partei der Lösungen», als die sich die Grünliberalen selbst sehen? Ein zweites grosses Geschäft in der Sommersession des Parlaments ist der Gegenvorschlag des Bundesrats zur «No Blackout»-Initiative. Die Grünliberalen sind dagegen und verhindern so nur schon, dass die Option neuer Kernkraftwerke geprüft wird in der Schweiz. Hiesse liberal nicht auch Technologieoffenheit und ist das Nein klimapolitisch richtig, angesichts der Tatsache, dass die Kernkraft zu den emissionsärmsten Technologien gehört? Grün und liberal schienen über Jahre ein unaufhaltsames Erfolgsrezept in der Schweizer Politik zu sein. Seit den letzten Parlamentswahlen 2023 scheint die Partei aber Schwung eingebüsst zu haben. Sitze im Bundesparlament und anschliessend auch in kantonalen Legislativen gingen verloren. Kann die Schuld allein bei der Politkonjunktur gesucht werden oder ist grün und wirtschaftsliberal auf die Länge doch mehr Spagat als Synergie? Corina Gredig, die Fraktionschefin der Grünliberalen Partei im Bundeshaus, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Eine Vergewaltigung, ein Selbstmord und ein Volksaufstand: Der Tod der Römerin Lucretia markiert der Überlieferung nach das Ende der etruskischen Königsherrschaft. Wie daraus 509 v. Chr. die römische Republik entstand – und warum sie bis heute nachwirkt.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:31 - Deutschlandfunk-Nova-Reporter Martin Krinner beschreibt nach der Vorlage von William Shakespeare den Selbstmord von Lucretia11:03 - Die Althistorikerin Petra Amann beschreibt die Dominanz der Etrusker in Italien vor der Gründung der römischen Republik24:28 - Die Regensburger Althistorikerin Angela Ganter erläutert den Beginn der römischen Republik41:32 - Der Jurist Thomas Rüfner beschäftigt sich mit dem ältesten bekannten römischen Recht, dem Zwölftafelgesetz von 451/450 v. Chr.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Das Ende der Antike: Langobarden erobern NorditalienFaschismus in Italien: Mussolini instrumentalisierte die römische Antike für seine DiktaturSexualgeschichte: Homosexualität und Männlichkeit im antiken Rom**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderator: Markus Dichmann Beitragsautor: Martin Krinner Gesprächspartnerin: Petra Amann, Althistorikerin Gesprächspartnerin: Angela Ganter, Regensburger Althistorikerin Gesprächspartner: Thomas Rüfner, Jurist Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Nehls, Anja www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Der Ständerat hat sich gegen eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen. Er beschloss mit 22 Nein- gegen 21 Ja-Stimmen, nicht auf eine Vorlage einzutreten, die bis zu zwölf verkaufsoffene Sonntage möglich gemacht hätte. Eine Allianz von links bis rechts setzte sich durch. Weitere Themen: Frankreich ist erschüttert über das Tötungsdelikt an einem 11-jährigen Mädchen, das mutmasslich vom Vater einer Schulkollegin ermordet wurde. Gegen ihn lagen bereits mehrere Anzeigen wegen sexueller Gewalt gegen Minderjährige vor. Die Politik spricht von Justizversagen. Die KI-Konzerne Anthropic und Open AI wollen an die Börse. Ihr Ziel: Geld beschaffen, um neue Entwicklungen zu finanzieren, denn ihre Rechenzentren verschlingen Unmengen an Kapital. Bislang haben sich OpenAI und Anthropic vor allem über Investoren und Risikokapitalgeber finanziert.
Der Ständerat hat sich gegen eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen. Er beschloss mit 22 Nein- gegen 21 Ja-Stimmen, nicht auf eine Vorlage einzutreten, die bis zu zwölf verkaufsoffene Sonntage möglich gemacht hätte. Eine Allianz von links bis rechts setzte sich durch.
Man hört es immer wieder: Fortsetzungen reichen niemals an das Original heran. Insbesondere wenn sich die Vorlage als schier übergroß präsentiert. So gesehen dürfte ein Film wie Blade Runner 2049, der – wie es der Titel bereits impliziert – das Sequel zum 1982 erschienenen Kultklassiker Blade Runner darstellt, ziemlich schlechte Karten haben. Gerade wenn man noch bedenkt, dass es mehr als 30 Jahre gedauert hat, bis die Fortsetzung überhaupt in Angriff genommen wurde. Aber ist dem wirklich so? Und was mögen wohl Jacko, Thomas und DingDong über den Film denken? Immerhin sind zumindest zwei von ihnen große Fans des Originals, weswegen sie tendenziell eher kritisch und schwer zufriedenzustellen sein dürften. Findet es heraus!
B2B-Unternehmen mit langen Vertriebszyklen stehen häufig vor der Herausforderung, dass im CRM mühsam gesammelte Leads oft monate- oder jahrelang ruhen. Wer diese Kontakte in der Zwischenzeit nur mit automatisierten E-Mails bombardiert, erntet meist nur genervte Abmeldungen statt echtem Kaufinteresse. In dieser Folge von „No leads, no fun“ spricht Martin Bredl von der takeoff Inbound Marketing Agentur mit der HubSpot-Spezialistin Amy Schendl darüber, wie man die feinen digitalen Spuren ruhender Kontakte richtig deutet. Sie zeigen, wie man durch das Zusammenspiel von Software und Vertrieb genau den Moment abpasst, in dem ein Lead kaufbereit wird. In dieser Folge sprechen wir unter anderem über: • E-Mail-Bombardement vs. echtes Nurturing: Warum das klassische „Warmhalten“ über automatisierte Mail-Ketten ausgedient hat und was stattdessen funktioniert. • Der ehrliche HubSpot-KI-Rant: Wo die neuen KI-Features (wie die Breeze KI) bei Reports im Admin-Alltag noch patzen und warum es weiterhin echte Expertinnen braucht. • First-Party- vs. Third-Party-Intent-Daten: Wie man neben Website-Besuchen auf Preisseiten auch das globale Suchverhalten (Search Intent Signals) von CRM-Kontakten im Internet sichtbar macht. • Sinnvolles Lead Scoring: Warum das Scoren von ohnehin offensichtbaren Aktionen (wie direkten Meeting-Buchungen) Zeitverschwendung ist und welche „versteckten“ Signale Sie wirklich bewerten sollten. • Das Zusammenspiel von Tool und SDR: Wie automatisierte Schwellenwert-Benachrichtigungen in HubSpot eurem Sales Development Representative (SDR) die perfekte Vorlage für das persönliche Nachfassen liefern. Jetzt das neue Buch von Marcus Sheridan „Endless Customers“ gewinnen: Bewertet unseren Podcast auf Apple oder Spotify und schickt einen Screenshot der Bewertung mit dem Betreff „Review Podcast“ an martin.bredl@takeoffpr.com. Mit etwas Glück landet Marcus Sheridans Buch bald in eurem Postkasten. Mehr zur takeoff Inbound Marketing Agentur: www.takeoffpr.com
In der Sommersession entscheidet das Parlament über die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Ob sich National- und Ständerat auf eine Lösung einigen können, ist ungewiss. Noch liegen deren Positionen weit auseinander. Im Dezember erhalten Rentnerinnen und Rentner zum ersten Mal eine 13. AHV-Rente. Noch ist allerdings nicht geklärt, wie die jährlichen Ausgaben von über vier Milliarden Franken finanziert werden sollen. In der Sommersession, die nächste Woche beginnt, berät das Parlament die Vorlage. Die Räte sind sich dabei alles andere als einig. Der Ständerat will die 13. AHV-Rente mit einer Mischung aus höheren Lohnabzügen und einer Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren. Der Nationalrat hingegen will ausschliesslich die Mehrwertsteuer erhöhen – und zwar befristet. Wie soll die 13. AHV-Rente finanziert werden? Und was passiert, wenn sich National- und Ständerat nicht einigen können? Rentenalter bleibt bei 65 Jahren Für Diskussionen sorgt in Bundesbern auch die von Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider kürzlich angekündigte Reform «AHV 2030». Der Bundesrat will Anreize setzen, damit Personen über das Pensionsalter hinaus arbeiten. Zudem sollen Anpassungen bei den Beiträgen an die AHV erfolgen. Nicht antasten will der Bundesrat hingegen das Rentenalter 65. Wie sinnvoll sind die geplanten Massnahmen? Braucht es ein höheres Rentenalter? Und müssen Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden – etwa indem sie ältere Arbeitnehmende länger beschäftigen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 29. Mai 2026 in der «Arena»: – Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG; – Flavia Wasserfallen, Ständerätin SP/BE; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU; und – Pirmin Bischof, Ständerat Die Mitte/SO und Mitglied Parteipräsidium Die Mitte.
Das St. Galler Stadtparlament hat einen Kredit von 61 Millionen Franken für die dritte und letzte Etappe der VBSG-Flottenerneuerung bewilligt. Damit sollen weitere Batterie- und Batterietrolleybusse sowie Ladeinfrastruktur gekauft werden. Nun kommt die Vorlage an die Urne. Weitere Themen: · St. Galler Stadtparlament weist Umwandlung der Stadtwerke fürs erste zurück an den Stadtrat · Gasttaxen erhöht: Übernachten in der Stadt St. Gallen wird teurer
Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Mit der Änderung des Zivildienstgesetzes soll die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst gesenkt werden – dieser soll die Ausnahme bleiben und der Militärdienst die Regel. Gegen die Revision wurde das Referendum ergriffen. Gegner befürchten, dass der Zivildienst schrittweise abgeschafft wird. Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Laut Bundesrat und Parlament soll die Vorlage dafür sorgen, dass mit sechs konkreten Massnahmen weniger Personen vom Militär- in den Zivildienst wechseln. So müsste etwa die Mindestanzahl von 150 Diensttagen im Zivildienst in jedem Fall gewährleistet sein. Ausserdem sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Gegen diese Massnahme wurde von den jungen Grünen und von linken Kreisen das Referendum ergriffen. Sie sagen, dass die Verschärfung zu einem schädlichen Leistungsabbau in der Pflege, an Schulen oder im Naturschutz führt. Zudem befürchten sie, dass die Vorlage nur der erste Abbauschritt sei und der Zivildienst schliesslich im Zivilschutz aufgelöst werde. Laut der bürgerlichen Parlamentsmehrheit wechseln zu viele Dienstpflichtige von der Armee zum Zivildienst. Vor allem die späten Wechsel aus der Armee in den Zivildienst seien ein Problem, das durch die neuen Massnahmen gelöst werden soll. Der Zivildienst sei heute gegenüber dem Militär zu attraktiv – diese Vorteile für «Zivis» sollen beseitigt werden. Die Gegnerinnen und Gegner wenden ein, dass die Vorlage die Armee nicht stärke, gleichzeitig jedoch die Zahl der Zivildienstleistenden massiv reduziere. Diese würden in Zukunft fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht würden, was dem sozialen Zusammenhalt, der Umwelt und der Sicherheit der Schweiz schade. Verhindert die Gesetzesrevision, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben? Oder ist die Vorlage der erste Schritt zur Abschaffung des Zivildienstes? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Guy Parmelin, Bundespräsident; – Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; und – Martin Candinas, Nationalrat Die Mitte/GR. Gegen die Vorlage treten an: – Franziska Roth, Ständerätin SP/SO; – Magdalena Erni, Co-Präsidentin Junge Grüne; und – Patrick Hässig, Nationalrat GLP/ZH.
(00:47) Pedro Almodóvars neuer Film «Amarga Navidad»: Wie fest darf sich ein Künstler am Leben anderer als Vorlage für seine Kunst bedienen? Weitere Themen: (05:23) Zum 100. Geburtstag: Grosse Retrospektive auf Verner Pantons Design im Vitra Museum. (10:52) «Grüne Welle» von Esther Schüttpelz trägt der Komplexität von häuslicher Gewalt Rechnung. (15:19) Pfingstausflug in den Süden geplant? Nostalgische Eindrücke, wie eine solche Reise in den 50er und 60er-Jahren war.
Der Kanton Bern hat zwei Zusatzkredite für den Bahnhofsausbau in Bern gesprochen. Das Geld fliesst in das Teilprojekt der SBB. Weiter in der Sendung: · In der Berner Stadtregierung sollen ab 2028 sieben statt fünf Personen sitzen – dies verlangt ein überparteilicher Vorstoss. Nun hat der Gemeinderat eine entsprechende Vorlage ausgearbeitet. · Der Walliser Staatsrat will den Tierschutz modernisieren und den Umgang mit Hunden sicherer machen. Hierfür hat er zwei Vorlagen an das Kantonsparlament überwiesen. · Eine Online-Petition mit 14'300 Stimmen fordert den Baustopp der 40 Starlink-Antennen in Leuk VS. Heute wurde diese der Bundeskanzlei überreicht.
Nach einem Bundesgerichtsentscheid steht die neue Kreditvorlage für die Sanierung der Baselstrasse in Solothurn und Feldbrunnen-St. Niklaus. Der Kredit beträgt 21 Millionen Franken. Die Strasse ist gefährlich. Fussgängerinnen, Velos, Fahrzeuge und die Bipperlisi-Bahn müssen aneinander vorbeikommen. Weitere Themen in der Sendung: · Aargauer Verwaltungsgericht kippt die Spezialzone «Berg» in Wettingen: Es rügt die Entscheide des Regierungsrats und der Gemeinde und spricht von einem einseitigen Entscheid. In der Zone «Berg» wollte eine Stiftung am Südhang der Lägern einen Therapie-Reithof ausbauen. An der Urne wurde das Vorhaben bewilligt. Jetzt zwei Jahre nach dem Urnenentscheid ist alles anders. · Doch kein Standplatz für Fahrende in Härkingen: Das Verwaltungsgericht gibt der Gemeinde Härkingen recht, berichtet die Solothurner Zeitung.
Du sitzt an einer Aufgabe – und bist nach zwei Minuten gedanklich schon bei drei anderen. Der Bericht, die E-Mail, das Gespräch heute Nachmittag. Kein Wunder, dass du nicht richtig reinkommst. In dieser Folge sprechen wir über einen der häufigsten Fokus-Killer im Arbeitsalltag: zu viele offene Gedanken gleichzeitig. Was sich wie ein Konzentrationsproblem anfühlt, ist in Wirklichkeit ein Problem mentaler Kapazität – und es hat eine überraschend einfache Lösung. Du lernst in dieser Episode: was „offene Schleifen" sind und warum dein Gehirn sie nicht loslässt; warum paralleles Denken dich erschöpft, ohne dass du produktiv warst; die Brain-Dump-Methode und wie du in 3 Minuten wieder klaren Kopf bekommst; und wie ein verlässliches Aufgabensystem echten Fokus erst möglich macht. Außerdem stelle ich dir mein kostenloses Werkzeug „Alle Aufgaben auf einen Blick" vor – eine Vorlage, die dir sofort Struktur und Überblick gibt. Ohne App. Ohne Abo. Direkt nutzbar. Diese Folge ist für dich, wenn du dich oft beschäftigt, aber nicht wirklich vorankommen fühlst. Wenn du morgens schon mit einem vollen Kopf startest. Wenn du weißt, dass mehr drin ist – aber irgendwie nie der richtige Moment kommt. Kostenlose Vorlage: https://sandraott.info/alle-aufgaben-auf-einen-blick/ Mehr Impulse: https://sandraott.info
Mitten im Pazifik, rund 550 Kilometer vor der Küste Costa Ricas, liegt eine Insel, die kaum jemand je betreten hat – und die dennoch die Phantasie von Menschen auf der ganzen Welt beflügelt. Cocos Island: dicht bewaldet, von Wasserfällen durchzogen, von tosender Brandung umgeben. Und angeblich voller Schätze. War es diese Insel, die Robert Louis Stevenson als Vorlage für seine „Schatzinsel“ diente? Was steckt hinter den Legenden von vergrabenem Piratensilber? Und was trieb den deutschen Abenteurer August Gissler Ende des 19. Jahrhunderts dazu, ausgerechnet hier eine Kolonie zu gründen? Wir haben uns die Geschichte von Cocos Island genauer angesehen – von Piratenmythen und Stevenson über Gisslers gescheitertes Kolonieexperiment bis hin zu einem der bestgeschützten Meeresschutzgebiete der Welt. 24.06.2026 Online-Vortrag bei der VHS Hannover „Scrollen, Swipen, Sorgen: Soll der Staat Kinder vor Social Media schützen?“ zur kostenfreien Anmeldung Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Freier Eintritt zu Disneyland? Thema der Woche: Kokos-Insel (Costa Rica) in der deutschen Wikipedia Die Schatzinsel in der deutschen Wikipedia August Gissler in der deutschen Wikipedia Mare: Gisslers Wahn Treasure of Lima in der englischen Wikipedia Benito Bonito in der deutschen Wikipedia Unternehmen Xarifa in der deutschen Wikipedia Researchgate: Schatzsuche Und Sammeln Als Immaterielles Kulturerbe Archaologische Denkmalpflege Buch: Ina Knoblauch - Das Geheimnis der Schatzinsel: Robert Louis Stevenson und die Kokosinsel - einem Mythos auf der Spur* YouTube: Die Schatzinsel YouTube: Jäger Verlorener Schätze Die Schatzinsel Teil 1 YouTube: Hans Hass: Under the Caribbean (Orginal English Version 1954) * Affiliate Link
1600 strandet der englische Seefahrer William Adams in Japan und wird dem mächtigen Kriegsherrn Tokugawa Ieyasuvorgeführt. Statt ihn hinrichten zu lassen, macht Ieyasu den Engländer zu einem seiner engsten Berater. Diese Folge erzählt die wahre Geschichte des ersten westlichen Samurai, dessen außergewöhnlicher Aufstieg Japans Handels- und Außenpolitik über Jahrzehnte prägte – und später die Vorlage für Serie Shōgun wurde.……Das Folgenbild zeigt den Besuch von William Adams beim Shogun auf einer Teilkarte von Japan. Sie stammt aus dem Jahr 1707.……PREMIUMHis2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…..LITERATURCryns, Frederic: Im Dienste des SHOGUN: Die wahre Geschichte des englischen Samurai, 2025.Adams, William: [Fragmente eines 14-seitigen Briefes an seine Frau], 1611, URL.https://de.scribd.com/document/693286487/Letter-to-the-English-wife-of-Will-Adams-aka-Miura-Anjin-from-Japan-in-modern-English…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein bewegender Abschiedsbrief. Warum ignoriert der Kanzler die ideale Vorlage für Reformen? Bushido als Philosoph. Paul und Hajo Schumacher bitten zur frischen Wochenschau aus dem Schöneberger Hinterhofstudio mit diesen Themen: Tlump in China. Die Timmy-Täuschung. Was Thomas de Maizière bei Maischberger verriet und weiterer relevanter Smalltalk. Neoliberal ist so Nineties. Verwünschungen gegen tückische Laufrad-Diebe. Hanta-Maria. Kirchenasyl in Bayern. Pädophilen-Mafia auf Kreuzfahrtschiff? Havel wird renaturiert. Ist effektiver Altruismus effektiv? "Wird schon" geht nicht. Plus: Geheimtipp Holger mit "Papa Con Salsa". Staffel 2, Folge 40.Shownotes:Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur. Band 3 in wenigen Wochen.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jenny Erpenbeck erlebt die Filmpremiere "Heimsuchung" live in Cannes. Vorlage ist ihr gleichnamiger Roman, aber als große Kinogängerin habe sie Volker Schlöndorff zu eher weniger Text geraten: "Film hat eigene Mittel, um die Geschichte zu erzählen." Erpenbeck, Jenny www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Die Initiative will, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nicht über 10 Millionen steigt. Damit werde die Zuwanderung laut dem Initiativkomitee auf ein vernünftiges Mass beschränkt. Die Gegenseite warnt: Die Initiative gefährde den Wohlstand der Schweiz. Am 14. Juni kommt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 nicht über 10 Millionen steigt. Überschreitet die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Menschen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylbereich und insbesondere beim Familiennachzug im Rahmen der Personenfreizügigkeit Massnahmen ergreifen. Ausserdem müsste die Schweiz bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen oder neu verhandeln. Wird die 10-Millionen-Grenze überschritten, müsste der Bundesrat entsprechende internationale Übereinkommen auf den nächstmöglichen Termin kündigen – nach zwei Jahren auch das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit. «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Entlastung oder Bedrohung? Die Befürworter der Initiative – darunter hauptsächlich die SVP sowie die EDU – halten die Zuwanderung heute für massiv zu hoch. Die Vorlage beschränke die Zuwanderung und wirke so unter anderem der Wohnungsnot, Stau und überfüllten Zügen, steigender Kriminalität und dem stark beanspruchten Gesundheitssystem entgegen. Ausserdem beuge sie der Zubetonierung der Schweiz sowie einem Kultur- und Identitätsverlust vor. Die Gegenseite – darunter FDP, Mitte, GLP, SP, Grüne sowie zahlreiche Verbände – warnt vor einem Chaos: Die Initiative verschärfe den Arbeitskräftemangel etwa in der Pflege, der Gastronomie und der Landwirtschaft, bremse das Wirtschaftswachstum, gefährde die Renten und die innere Sicherheit. Zudem sieht das Nein-Lager den bilateralen Weg mit der EU in Gefahr, wie auch die humanitäre Tradition der Schweiz. Welche Folgen hätte die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» für die Bevölkerung der Schweiz? Sichert sie den Wohlstand der Schweiz – oder gefährdet sie ihn gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 13. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Marcel Dettling, Präsident SVP; – Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und – Pascal Schmid, Nationalrat SVP/TG. Gegen die Vorlage treten an: – Beat Jans, Bundesrat und Vorsteher EJPD; – Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP/BE; und – Yvonne Bürgin, Fraktionspräsidentin Die Mitte.
Glennkill: Ein Schafskrimi | Wolliges Whodunit - Hugh Jackmans Lämmer schweigen eher selten Schafe sind im Kino sträflich unterrepräsentiert – dabei liegen die Ideen doch praktisch auf der Weide: "Super Mährio Galaxy", "Mähtal Kombat 2" oder das Musiker-Biopic "Mähchel". Hollywood lässt hier seit Jahren Chancen liegen. Doch am 14. Mai kommt endlich Bewegung in die Sache, denn mit "Glennkill: Ein Schafskrimi" startet die Verfilmung des Bestseller-Romans in den Kinos. Im Zentrum steht eine Schafsherde, die einen Mord aufklären will – ein ebenso origineller wie charmanter Ansatz für einen klassischen Whodunit. Stu, der die Vorlage vor langer Zeit gelesen hat, war entsprechend gespannt auf die Umsetzung, nicht zuletzt, weil er seit seiner Kindheit eine Schwäche für die mähenden Wollträger hegt. Sam – die übrigens großen Wert darauf legt, nicht Samähnta genannt zu werden – steht Schafen eher neutral gegenüber, dafür ist sie umso angetaner von Hugh Jackman, der hier gemeinsam mit Emma Thompson zur hochkarätigen Besetzung gehört. Klingt also nach einer soliden Grundlage für einen gelungenen Film. Doch kann die Krimi-Komödie von "Minions"-Regisseur Kyle Balda diese Erwartungen tatsächlich erfüllen? Wie schlägt sich die deutsche Synchronisation mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in zentralen Rollen? Und haben wir es hier womöglich mit dem besten Whodunit-Mähsterwerk seit dem letzten "Knives Out" zu tun? All das und mehr klären wir im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Die Volksinitiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz, die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative, startet mit einem Patt in den Abstimmungskampf. Das zeigt die erste SRG-Umfrage, die vom Forschungsinstitut GFS Bern durchgeführt wurde. Viele Meinungen sind dabei schon gemacht. Bei der zweiten Vorlage der kommenden Abstimmungen am 14. Juni, der Änderung des Zivildienstgesetzes, liegen die Befürworterinnen und Befürworter gemäss der Umfrage vorne.
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:"Malcolm mittendrin: Unfair wie immer" versucht noch einmal den alten Wahnsinn der Kultfamilie einzufangen und versteht, dass der Reiz der Reihe nie bloß im Klamauk lag; "Mann unter Feuer" von 1987 bleibt dagegen ein kantiger, etwas vergessener Achtzigerjahre-Actioner mit harter Schale, während "Man on Fire" von 2004 aus derselben Vorlage ein fiebriges Rachedrama macht, das vor allem durch die Wucht von Denzel Washington getragen wird; die neue Netflix-Version "Man on Fire" wiederum wirkt schon auf dem Papier wie eines dieser Projekte, bei denen Streamingplattformen zwanghaft glauben, wirklich jeder Stoff müsse endlos seriell ausgewalzt werden.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):“Malcolm mittendrin: Unfair wie immer” - Disney+“Man on Fire (Serie)” - Netflix“Man on Fire (2004)” - Netflix“Mann unter Feuer (1987)” - Joyn Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Autor: Benedikt Pulsfort, Mitglied der Loge "Zum Aufbruch an der Hunte“ i. Or. Oldenburg. Er verfasste die Vorlage zu dieser Folge als Meisterstück für seine Loge und wurde darauf zum Meister erhoben. Der Freimaurer-Spaziergang erscheint im Medienverbund der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland e.V. Feedback an: redaktion@afuamvd.de Sprecher/Produktion: Frank Schmalbach
In dieser Folge geht es darum, wie du wieder ins Spüren kommst. Ich zeige dir, wie du Gefühle im Körper wahrnimmst, bevor du sie benennen kannst. Mit einfachen Bildern, die dir helfen zu erkennen, wo sich Angst, Druck oder Unruhe bei dir zeigen. Du bekommst top Tipps, die du direkt nutzen kannst: Wie du früher merkst, was dir fehlt. Wie du klarer entscheidest, statt dich zu übergehen. Und wie du aufhörst, körperliche Signale einfach als Stress abzutun. Die Episode ist genau richtig für dich, wenn du besser verstehen willst, was dein Körper dir eigentlich die ganze Zeit schon sagt und du wieder lernen willst, auf ihn zu hören.. Willst du deinen eigenen Gefühlsatlas zu erstellen? schreib mir gern und ich schick dir dir Vorlage zu. ❗️Termin Online Seminar: 03.05.2026 Wenn du dir weniger Konflikte, weniger Streit und Missverständnisse wünscht und dafür lieber Klarheit, Einfachheit und Verständnis hättest, dann ist mein Online Seminar genau das Richtige für dich. Schreib mir in die Kommentare oder per Mail und ich schicke dir gern die Infos dazu zu.
Mortal Kombat II | Vom Gaming-Kult zur Kino-Wucht? Wie viel Potenzial steckt wirklich in der Fortsetzung Es gab schon einige Mortal Kombats abseits der Videospiele zu bestaunen, aber die Kino-Neuauflage von 2021 war jene, die sich bislang am engsten an der Vorlage orientierte – auch wenn sie viele bekannte Figuren ausließ und ausgerechnet dann endete, als das ikonische Turnier beginnen sollte. Der pandemiebedingt zunächst im Streaming veröffentlichte und nur kurz im Kino gezeigte Film erwies sich dennoch als Erfolg. Die Fortsetzung "Mortal Kombat 2" startet nun am 7. Mai endlich regulär in den Kinos, nachdem sich der ursprünglich für den Herbst 2025 geplante Termin aus wirtschaftlichen Gründen verschoben hatte. Eisenfaust Schlogger und Katanaschwinger Niklas haben das Sequel bereits gesehen und zeigen sich neugierig: Neben der Frage, ob die FSK-16-Freigabe – im Gegensatz zur FSK-18-Einstufung des Vorgängers – auf eine mildere Gangart hindeutet oder ob die Prüfstelle derzeit generell großzügiger urteilt, wie zuletzt auch bei „Lee Cronin's The Mummy“, steht vor allem eines im Mittelpunkt: Kann die Fortsetzung überzeugen? Dabei rückt auch "The Boys"-Star Karl Urban in den Fokus, der als Johnny Cage neu zum Cast stößt. Na dann los, Round 2 - Podcast! Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Was passiert, wenn eine Fantasie Realität wird – und sich plötzlich ganz anders anfühlt, als man es sich vorgestellt hat?In dieser Folge sprechen wir über genau diese Erfahrung: Wenn Erwartungen auf echte Begegnungen treffen – und es eher „okay“ als überwältigend ist.Ausgehend von mehreren Hörer:innenfragen rund um Themen wie FFM als auch MMF und Partnertausch, gehen wir Schritt für Schritt durch die Dynamiken dahinter:Warum erste Erfahrungen sich oft so endgültig anfühlen – obwohl sie es eigentlich nicht sind. Wie unser Erleben gespeichert wird und warum gerade das erste Mal eine so starke innere „Vorlage“ schaffen kann.Wir schauen darauf, was wirklich passiert:Im Setting, in der Konstellation – aber vor allem im Inneren.Welche Rolle spielen Unsicherheit, Vergleich, Erwartung und die Kommunikation im Paar? Und wie sehr beeinflusst genau das, wie wir eine Erfahrung im Nachhinein bewerten?Eine Folge über das Einordnen von Erlebnissen, über die Frage „War das die Situation – oder passt es wirklich nicht zu mir?“ und darüber, wann es sinnvoll ist, etwas nochmal zu erleben… und wann nicht.Für alle, die zwischen Neugier und Zweifel stehen – und verstehen wollen, was solche Erfahrungen wirklich über sie aussagen.Mehr findet ihr auf www.patreon.com/wspodcast
US-Zollabkommen: Trump-Regierung erhöht Druck, die Herrscher von Teheran, neu im Kino: «Der Teufel trägt Prada 2» Korrigendum zum Beitrag «E-Roller: Nationalrat diskutiert über strengere Vorschriften»: Dieser Beitrag enthält eine Falschinformation. Es heisst, die Diskussion sei nach dem Nein im Nationalrat noch nicht beendet, der Ständerat werde als Nächstes über die Vorlage entscheiden. Das ist falsch. Richtig ist: Die Motion ist nach dem Nein im Nationalrat erledigt. Wir entschuldigen uns für den Fehler.
*** WERBUNG: Reisen ist Transformation: Neue Ferienerlebnisse verbinden Sinne, Seele und Synapsen – verändern uns und bleiben. Österreichs Lebensgefühl wirkt nach: https://www.austria.info/ *** Noch nie wurden so viele Personen zum Zivildienst zugelassen wie im vergangenen Jahr. Konkret haben sich 7211 Personen angemeldet, um ihre Dienstpflicht im Umweltschutz, in der Landwirtschaft sowie in Kitas, Spitälern oder Altersheimen zu leisten. Obwohl der Zivildienst eineinhalbmal so lange dauert wie die Rekrutenschule in der Armee, scheint er attraktiv zu sein. Zu attraktiv, finden die Befürworter der Zivildienstreform. Sie wollen das Zivildienstgesetz verschärfen – und so die Armee stärken. Die Gegenseite wiederum warnt davor, dass im Fall einer Verschärfung wichtige Arbeitskräfte fehlen würden. In welchen Punkten soll das Gesetz konkret verschärft werden? Welche Folgen hätte eine Annahme des neuen Zivildienstgesetzes? Und wie stehen aktuell die Chancen der Vorlage? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach die wichtigsten Fragen zur Abstimmung am 14. Juni. Host: Philipp Loser Produktion: Jacqueline Wechsler, Valeria Mazzeo Steht der Zivildienst vor dem Ende? Was Sie für die kommende Abstimmung wissen müssen Zulassungen zum Zivildienst erreichen neuen Höchststand Die Rückkehr der intimen Fragen: Bürgerliche wollen Gewissensprüfung wieder einführen «Apropos»-Folge zur Gewissensprüfung: Zivildienst unter Beschuss: «Was tun Sie, wenn Sie in einer dunklen Gasse attackiert werden?» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht» will die Einbürgerungshoheit dem Bund übergeben. So sollen die Verfahren zum Schweizer Pass einheitlicher werden. Auch soll die Einbürgerungsfrist von heute 10 auf fünf Jahre gesenkt werden. Im Parlament sorgt diese Vorlage für Diskussionen.
Wer in Deutschland ohne gültiges Ticket ÖPNV fährt, kann bei wiederholtem Vergehen mit drakonischen Strafen rechnen. Nun wurde im Bundestag auf Vorlage der Grünen und der Linken darüber diskutiert, ob der Paragraf 265a des Strafgesetzbuches (StGB) gestrichen werden sollte, der das „Erschleichen von Leistungen“ und damit das sogenannte „Schwarzfahren“ unter Strafe stellt.Handelt es sich nicht eher um eine Ordnungswidrigkeit? 7000 Menschen sitzen jährlich im Gefängnis, weil ihnen das Geld fehlt, die Strafe zu zahlen. Das kostet den Staat Millionen, doch der Nutzen scheint gering zu sein. Selbst eher konservative Richter halten das Gesetz für reformbedürftig. Konservative und rechte Politiker hingegen sehen die bürgerliche Eigentumsordnung bedroht, wenn das unerlaubte Fahren im ÖPNV nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt wird. Die AfD warnt sogar vor dem Sozialismus.Interessanterweise tritt in dieser absurd anmutenden Argumentation deutlich hervor, warum das Gesetz überhaupt so hart mit Schwarzfahrern ins Gericht geht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Quellen/Literatur:Deutscher Bundestag: “Stenografischer Bericht. 71. Sitzung”, online verfügbar unter: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21071.pdfDeutscher Richterbund: “Stellungnahme des Deutschen Richterbundes”, online verfügbar unter: https://www.drb.de/fileadmin/DRB/pdf/Stellungnahmen/2023/DRB_230614_Stn_Nr_14_OEffentl._Anhoerung_RA_Bundestag_Befoerderungserschleichung.pdf Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich, Piper.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 24. April ist Ole in Ravensburg:https://www.imblauensessel.de/Am 27. April ist Ole in München:https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJVAm 7. Mai ist Ole in Nienburg:https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3
In dieser Folge spreche ich mit Sebastian Tigges über ein Thema, das viele Männer beschäftigt, aber nur selten offen ausgesprochen wird: Männlichkeit im Wandel.Sebastian ist Autor, Podcaster und Mitgründer von „Männer weinen heimlich“. In den letzten Monaten hat er nicht nur öffentlich über seine Trennung gesprochen, sondern auch über Verantwortung, Vatersein und neue Formen von Beziehung.Wir sprechen darüber, wie wir als Männer geprägt wurden – zwischen Stärke, Kontrolle und dem Anspruch, immer zu funktionieren. Und was passiert, wenn diese Bilder plötzlich nicht mehr tragen.Es geht um Zweifel, Selbstbild, innere Konflikte und die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn es keine klare Vorlage mehr gibt.Eine ehrliche und reflektierte Folge über Identität, Beziehungen und den Mut, sich selbst wirklich zu begegnen.Hier geht es zu Sebastian's Podcast.Link zu seinem buch: Becoming Dad
Zum 80. Geburtstag von Charles Lewinsky. Ein Hörspiel über das Theater, die Theaterkrise und die Faszination der Bühnenkunst. Vor allem aber tolles Rollenfutter für ein Schauspieler-Duo der Extraklasse, geschrieben vom Schweizer Altmeister der gewitzten Unterhaltung für ein breites Publikum. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 10.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Das Stadttheater soll geschlossen werden. Dagegen wehrt sich der altgediente Schauspieler Theo Joachim mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: charmanter Grandseigneur oder brachialer Erpresser – er ist sich für keine Rolle zu schade. Mitten in eine Zeit öffentlicher Sparwut lieferte Charles Lewinsky 2013 die Vorlage für ein Hörspiel, das von einem Komödianten und seiner Gegenspielerin aus der Finanzbranche handelt. Vordergründig streiten sich die beiden auf der leeren Bühne über Geld. Hintergründig unterhalten sie sich über Beruf und Berufung, über die Liebe und über Poesie. Charles Lewinsky, der am 14. April 80 Jahre alt wird, erlangte nach Stationen am Theater und beim Fernsehen landesweite Bekanntheit als Autor der SRF-Sitcom «Fascht e Familie» (1994–1999). Auch seine Romane fanden grosse Beachtung, insbesondere die jüdisch-schweizerische Familiensaga «Melnitz» (2006), die internationale Auszeichnungen bekam. ____________________ Mit: Katharina von Bock (Paula) und Wolfram Berger (Theo) ____________________ Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer – Regie: Margret Nonhoff ____________________ Produktion: SRF 2013 ____________________ Dauer: 48' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
WERBUNG | Hör die Geräusche der Lichtschwerter und Motoren mit LEGO® Star Wars™ SMART Play™ Bricks. Entdecke mit der SMART Play™ Technologie eine neue Galaxis von LEGO® Star Wars: [Link weiter unten] /WERBUNG DER SUPER MARIO GALAXY FILM ist frisch im Kino gelandet, MORTAL KOMBAT 2 oder STREET FIGTER 2 stehen als Nächstes an, ZELDA und ELDEN RING sind auf dem Weg: da wird es doch mal Zeit ein wenig Bilanz zu ziehen. Was hat sich im Bereich der Videospiel-Adaptionen seit den 90ern getan? Was waren oder sind gute oder schlechte Beispiele für adaptierte Spiele? Und wie muss eigentlich eine gute Adaption sein? Diese und viele weitere Fragen versuchen Schlogger, Andre und Schröck heute anhand vieler Beispiele klären oder zumindest besprechen. Deswegen gehts noch einmal vom alten SUPER MARIO BROS., von STREET FIGHTER – DIE ENTSCHEIDENDE SCHLACHT, dem ersten MORTAL KOMBAT und DOOM rüber zu immer besser werdenden Titeln wie STREET FIGHTER II - THE ANIMATED MOVIE oder SILENT HILL oder PRINCE OF PERSIA: DER SAND DER ZEIT oder WARCRAFT: THE BEGINNING, vorbei an vielleicht nicht so prickelnden Transfers wie die RESIDENT EVIL-Filme, wie POSTAL oder ANGRY BIRDS, um schließlich im mehr oder weniger Hier und Jetzt zu landen. Zum Beispiel mit Titeln wie POKÉMON MEISTERDETEKTIV PIKACHU oder DER SUPER MARIO BROS. FILM, wie der SONIC—Trilogie und ja, so viel Schmerz muss sein, auch wie BORDERLANDS. Dabei soll dann natürlich auch unter anderem geklärt werden, wie nah sich Adaptionen an die Vorlage halten sollen und ob nicht vielleicht die Serie doch das bessere Format für eine Spiel-Umsetzung ist. Dafür sprechen ja nun schon so einige gute Beispiele wie ARCANE, GANGS OF LONDON oder THE LAST OF US, denen Titel wie DER SUPER MARIO GALAXY FILM oder auch EIN MINECRAFT FILM vor allem nur Nostalgie und Fan-Service entgegensetzen. Ihr seht: ein umfangreiches Thema, bei dem sich richtig viel bequatschen lässt und bei dem wir Euch nun sehr viel Spaß und Anregung wünschen. Bleibt ansonsten so gut drauf wie gesund, habt noch schöne Ostern und bis bald. Ciao. Rocket Beans wird unterstützt von Lego Smart Play. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der LCZ braucht eine neue Trainingshalle. Mit Stadt, Kanton und Bund hat der Club ein Projekt aufgegleist auf einer Wiese direkt beim Stadion Letzigrund. Doch die linken Zürcher Parteien haben Widerstand angekündigt. Nun hat Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) die Vorlage zurückgezogen. Weitere Themen: · Zürcher Stadtparteien müssen künftig Wahlkampfgelder offenlegen · Illegale Botox-Behandlungen in Dübendorf · Stadt Zürich stimmt am 14. Juni über 13 Vorlagen ab · Traditions-Uhrengeschäft Beyer schliesst Ende Jahr
Das Schauspiel Stuttgart zeigt Oscar Wildes Satire der englischen High Society, zugespitzt und adaptiert für die österreichische Politik von Elfriede Jelinek. Doch die Inszenierung bleibt angesichts heutiger Skandale zu harmlos.
Neue Podcast Episode: Der Astronaut - Project Hail Mary, Die reichste Frau der Welt & War Machine (2026) In unserer aktuellen Podcast Episode stehen drei sehr unterschiedliche Filmproduktionen im Mittelpunkt, die zusammen ein breites Spektrum moderner Filmkunst abdecken. Wir analysieren sowohl große Science-Fiction‑Konzepte als auch gesellschaftlich relevante Dramen und satirische Militärkommentare. Damit eignet sich die Folge ideal für ein filmbegeistertes Publikum, das Wert auf fundierte Einschätzungen und spannende Hintergründe legt. Der Astronaut – Project Hail Mary Der neue Film Der Astronaut – Project Hail Mary basiert auf dem Bestseller von Andy Weir, der bereits mit Der Marsianer große Begeisterung auslöste. In der Verfilmung übernehmen Ryan Gosling und Sandra Hüller die Hauptrollen. Die Geschichte folgt einem Astronauten, der allein an Bord eines Raumschiffs erwacht – ohne Erinnerung, aber mit der Erkenntnis, dass er die letzte Hoffnung der Menschheit ist. Der Film verbindet wissenschaftlich fundierte Science-Fiction mit emotionaler Tiefe. Besonders stark sind die Darstellungen der Isolation und der überraschenden Begegnungen im All, die das narrative Zentrum bilden. Wir besprechen im Podcast, wie gut die Adaption den Ton der Vorlage trifft und weshalb Gosling und Hüller die perfekte Besetzung für diese Mischung aus Drama, Mystery und Hard-SF darstellen. Sneak Preview: Die reichste Frau der Welt In der Sneak konnten wir Die reichste Frau der Welt sehen – ein Drama mit Isabelle Huppert, die eine exzentrische, schwer greifbare Hauptfigur spielt. Der Film bewegt sich zwischen satirischen Momenten und ernsthafter Charakterstudie. Wir sprechen darüber, wie der Film Reichtum, Verantwortung und moralische Korruption in den Mittelpunkt stellt. Hupperts Darstellung ist facettenreich, präzise und von einer gewissen Kälte geprägt, die perfekt zum Ton des Films passt. Dabei diskutieren wir, ob der Film mehr Kunstkino oder breiteres Publikumskino ist und wie er sich in das Gesamtwerk der Darstellerin einfügt. War Machine (2026) auf Netflix Der Netflix-Film begleitet einen Soldaten, der versucht, das Training bei den Rangers zu bewältigen. Während der finalen Prüfung wird das Team mit einem übermächtigen Feind konfrontiert. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:02:00 Die reichste Frau der Welt 00:15:07 Wir tippen die nächste Sneak Preview 00:18:24 Der Astronaut - Project Hail Mary 00:25:50 kurzer Spoiler: Der Astronaut 00:27:07 Spoilerfrei weiter: Der Astronaut - Project Hail Mary 00:40:28 Kinocharts und Neustarts 00:44:03 War Machine 00:53:14 Die Schüssel der Wahrheit 00:55:28 Morgige Sneak #
Annika Ruff ist erfahrene Synchronsprecherin und hat schon viele Rollen ins Deutsche gehievt, aber das hier ist der bisherige Höhepunkt ihrer Arbeit: im Riesenkassenschlager Resident Evil: Requiem spielt sie die deutsche Stimme von Grace Ashcroft, eine der Hauptfiguren des AAA-Horrorspiels. Und es ist keine einfache Rolle: Grace durchlebt während ihres Abenteuers in der zombieverseuchten Welt emotionale Extreme, von Angstzuständen über Schreikrämpfe bis hin zu hoffnungsvollen Wendepunkten. All das musste Annika ins Deutsche transportieren und sekundengenau mit der englischen Vorlage abgleichen, während sie sich selbst vor dem Mikrofon nur millimeterweise bewegen durfte. Ein fordernder Job, zu dem Dom Schott viele, viele Fragen hat. In diesem Podcast löchert er Annika über ihre Arbeit für Resident Evil: Von ihrer eigenen Beziehung zu dem Kultfranchise über den Weg zum Bewerbungsgespräch bis zu ganz konkreten Herausforderungen im Tonstudio - und wie viel Geld das alles eigentlich bringt. Im Vorwort verrät Dom außerdem (spoilerfrei!), wie ihm Resident Evil Requiem so gefallen hat, das er pünktlich zur Anmoderation durchspielen konnte.
Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.
Der Kampf um die Individualbesteuerung war knapp. Bis zuletzt bestand die Chance, dass die Vorlage noch ins Nein kippt. Auch die SRG-Halbierungsinitiative war lange hart umkämpft. Am Sonntag dann fielen beide Ergebnisse überraschend deutlich aus: 54 Prozent sagten Ja zur Individualbesteuerung und 62 Prozent Nein zur Halbierungsinitiative. Auch die weiteren Abstimmungen wurden am Ende klar entschieden: 71 Prozent lehnten die Klimafondsinitiative ab, 73 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zur Bargeldinitiative zu. Der tägliche Podcast «Apropos» macht nach dem Super-Abstimmungssonntag den grossen Aufwisch: Warum war die Zustimmung zur Individualbesteuerung am Ende so hoch? Und was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter? Warum war das Nein zur Halbierungsinitiative so deutlich? Und wie geht die politische Diskussion um die SRG jetzt weiter? Und was bedeutet das klare Nein zum Klimafonds für die künftige Klimapolitik der Schweiz? Inlandchef Mario Stäuble kennt alle Vorlagen im Detail und hat den Abstimmungssonntag in unserem Newsroom hautnah mitverfolgt. Im Gespräch mit Philipp Loser ordnet er die Ergebnisse bei «Apropos» ein. Produzent: Noah Fend Mehr zum Abstimmungssonntag: Zur Bargeldinitiative: Münzen und Noten werden immer dazugehören, auch wenn wir sie kaum noch nutzen Zur Halbierungsinitiative: «Lasst die SRG endlich in Ruhe!» Zur Individualbesteuerung: «Für die Mehrheit ist es selbstverständlich, dass die Frauen ihre Steuererklärung selbst ausfüllen» Zum Klimafonds: Klimaschutz geht auch ohne Klimafonds – wenn wir es wollen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die elektronisch abgegeben Stimmen in Basel-Stadt können nicht gezählt werden. Das ruft Politiker von links bis rechts auf den Plan, sie fordern in verschiedenen Vorstössen eine Aufarbeitung der Vorfälle. Für das elektronische Abstimmen sei die Panne ein Riesenrückschritt, sagt ein Politologe. Ausserdem in der Sendung: · Viele leere Stimmzettel bei kantonalen Vorlagen im Baselbiet: Je komplizierter die Vorlage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass leer eingeworfen wird · «TunBasel»: Handwerkliche Berufe sind bei Jugendlichen wieder beliebter, wie sich an der diesjährigen Berufs- und Ausbildungsmesse zeigt
Ja zur Individualbesteuerung, Nein zur SRG-Initiative, Nein zur Klimafonds-Initiative und Nein zur Bargeld-Initiative: So hat das Stimmvolk in der Schweiz am Sonntag entschieden. Alle Resultate und Einschätzungen dazu im Info3 am Abstimmungssonntag. Weitere Themen: Die Angriffe Israels und der USA auf den Iran dauern an, ebenso die iranischen Luftschläge auf Ziele in verschiedenen Ländern der Region. In der iranischen Hauptstadt Teheran verdunkelten am Sonntag dichte Rauchschwaden den Himmel, nachdem ein Öllager bobardiert worden war. Grosse Freude bei der FDP: Das Stimmvolk hat die Vorlage zur Individualbesteuerung angenommen. Verheiratete Paare reichen künftig keine gemeinsame Steuererklärung mehr ein. Doch die unterlegene Mitte-Partei hat bereits eine nächste Initiative angekündigt. Das Nein der Stimmbevölkerung zur SRG-Initiative sei ein Vertrauensbeweis, sagt SRG Generaldirektorin Susanne Wille am Abstimmungssonntag. Dennoch dürfte der Druck auf die SRG weiterhin hoch bleiben, denn bald wird die Konzession neu verhandelt - und der Gewerbeverband möchte weitere Unternehmen von der Gebühr befreit sehen.
Die Spardebatte geht in die nächste Runde: In der laufenden Frühjahrssession berät das Parlament das Entlastungspaket für den Bundeshaushalt. Umstritten sind nicht nur mehrere Sparposten, sondern auch, ob diese Massnahmen überhaupt nötig sind. Obwohl der Bund das Jahr 2025 mit einem Überschuss von rund 0,3 Milliarden Franken abschliesst, bleibt die Finanzlage gemäss Finanzministerin Karin Keller-Sutter angespannt. Ohne Gegenmassnahmen drohten dem Bund Defizite in Milliardenhöhe – unter anderem aufgrund bereits beschlossener Mehrausgaben für die AHV und die Armee. Der Bundesrat will den Haushalt deshalb 2027 um 2,4 Milliarden und in den Jahren 2028 und 2029 um je rund 3 Milliarden Franken entlasten. Dazu hat er das sogenannte Entlastungspaket 27 lanciert. Während SP und Grüne dem «unsozialen Abbaupaket» grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, betonen die Bürgerlichen die Notwendigkeit der Sparmassnahmen. Schliesslich habe der Bund ein Ausgabenproblem. Der Ständerat hatte das Entlastungspaket bereits in der vergangenen Wintersession beraten und das Sparvolumen im Vergleich zum Bundesrat um rund einen Drittel verkleinert. Der Nationalrat debattiert die Vorlage erstmals in der laufenden Frühjahrssession. Wie steht es um die Bundesfinanzen der Schweiz? Und wie ernst ist es der Politik mit dem Sparen? Krieg im Iran beschäftigt Schweizer Politik Am vergangenen Wochenende starteten Israel und die USA einen Grossangriff auf den Iran und töteten unter anderem den obersten Führer des Irans, Ali Chamenei. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten umgehend mit Luftschlägen, die Auswirkungen auf die ganze Golfregion haben. Viele in der Schweiz lebende Iranerinnen und Iraner hoffen auf einen Neuanfang für das Land und sind gleichzeitig besorgt, dass die aktuellen Entwicklungen neues Leid für die iranische Zivilbevölkerung bedeuten könnten. Bringt der Krieg Freiheit für die Iranerinnen und Iraner oder weitet sich der Flächenbrand im Nahen Osten aus? Und welche Rolle hat die Schweiz in diesem Krieg? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 6. März 2026 in der «Arena»: – Benjamin Mühlemann, Co-Präsident FDP; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Michael Götte, Nationalrat SVP/SG; und – Felix Wettstein, Nationalrat Grüne/SO. Ausserdem im Studio: – Saghi Gholipour, Mitgründerin «Free Iran Switzerland».
Vor über 10 Jahren lancierte der Unternehmer Guido Fluri die Wiedergutmachungsinitiative. Nun folgt eine zweite: Mit der «Internetinitiative» fordert er eine strengere Regulierung von Tech-Plattformen, Suchmaschinen und KI-Portalen. Was treibt ihn an? Und wo will er konkret ansetzen? Was auf Tech-Plattformen gezeigt werde, gefährde die Grundrechte und die Demokratie in der Schweiz. Besonders betroffen seien Kinder und Jugendliche. Fluri will Big-Tech-Unternehmen im Bereich Gewalt, Cyberkriminalität und ausländische Desinformationskampagnen stärker zur Verantwortung ziehen. Nationalrätinnen und Nationalräte aller grosser Parteien sowie Organisationen aus der Zivilgesellschaft stützen die Vorlage. Wie soll diese Regulation konkret funktionieren? Wie schmal ist der Grat zur Zensur? Und warum sollen ausländische Konzerne vor einer Schweizer Initiative kuschen? Guido Fluri gründete 2010 die «Guido Fluri Stiftung», welche den Kinderschutz als Stiftungszweck aufweist.
Ist es gerechter, wenn jeder und jede die eigene Steuererklärung ausfüllt? Oder schafft es neue Ungleichheiten? Susanne Vincenz-Stauffacher – Co-Präsidentin FDP – argumentiert für die Individual-Besteuerung - dagegen Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei. Die Heiratsstrafe benachteiligt rund 650.000 Paare bei der direkten Bundessteuer. Etwa gleich viele Paare profitieren im aktuellen Steuersystem von einem Heiratsbonus. Nun legen Bundesrat und Parlament eine aus ihrer Sicht gerechtere Lösung vor: jeder und jede soll die jeweils eigene Steuererklärung ausfüllen – egal, ob verheiratet, in eingetragener Partnerschaft oder ledig. Das regelt das Bundesgesetz über die Individual-Besteuerung. Es ist im Parlament nur knapp angenommen worden – getragen von FDP, GLP, SP und Grüner Partei, bekämpft von Mitte und SVP. Diese haben das Referendum ergriffen. Auch gewisse Kantone haben das getan – aus diesem Grund kommt die Vorlage am 8. März zur Abstimmung. Was spricht für das Gesetz, was dagegen? In der Abstimmungskontroverse argumentieren Susanne Vincenz-Stauffacher, Co-Präsidentin FDP und St. Galler Nationalrätin für die Individualbesteuerung und Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei und Zürcher Nationalrätin, dagegen. Das Gespräch leitet Bundeshaus-Redaktorin Christine Wanner.