Der Podcast “die Leichtigkeit der Kunst” bringt dir regelmäßig unbefangene Kunstgespräche aus ganz Deutschland. Wir – Claudia Linzel und Rabea Logen– sind begeisterte Artlover, ganz ohne kunsthistorischen Hintergrund. Wir lieben es, die Kunst mit Leichtigkeit zu betrachten und sind immer gespannt auf die Geschichte hinter den Werken. Im Podcast “die Leichtigkeit der Kunst” schnappen wir uns Experten, die informativ & intim sowie augenzwinkernd & aufschlussreich erklären können. Und zwar genau dort, wo sie am leichtesten zu finden sind: in Museen, Ausstellungen, Galerien, Werkstätten und vielleicht auch mal hinter der Bühne. Dort sprechen wir mit unseren Gästen über die Frage der Herkunft, Passion & Leidenschaft sowie über Biografien aller Art. Findet hier eure monatliche Inspiration für eine Begegnung mit Kunst und Kultur.
Claudia Linzel und Rabea Logen

1632 ist das Jahr, in dem Rembrandt van Rijn nach Amsterdam zieht, seinen Namen zur Marke macht und in zwölf Monaten 32 Gemälde schafft. Die Sonderausstellung „Rembrandt 1632 – Entstehung einer Marke" im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel nimmt genau dieses Schlüsseljahr in den Blick. Im Gespräch mit Kurator Dr. Justus Lange und Kunsthistorikerin Marina Heß von Hessen Kassel Heritage entfaltet sich ein Rembrandt, der zugleich Künstler, Stratege und Unternehmer war. Themen sind Werkstattpraxis, Zuschreibung, der Vergleich mit Rubens und die Frage, was Originalität bedeutet - damals wie heute. Eine Folge über Kunst, Markt und die langen Linien menschlicher Ambition.

Kurator Alexander Ochs und Bürgermeisterin Silke Franzl sprechen mit Claudia Linzel in der Hartmannfabrik Chemnitz über den Purple Path: über 50 Skulpturen, 38 Kommunen und die Frage, was passiert, wenn internationale Gegenwartskunst in einer Region landet, in der Bergbau, Handwerk und Umbruch zur DNA gehören. Ein Gespräch über Vertrauen, Prozesse und die Leichtigkeit, die entsteht, wenn man sich drauf einlässt. Chemnitz 2025.

73 Meisterwerke aus dem Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw sind erstmals in Deutschland zu sehen. Das 2022 eröffnete Christian Schad Museum in Aschaffenburg hat für die Alten Meister aus der Ukraine zwei Etagen geöffnet. Rubens, Bellotto, Jordaens, Bosch, Rembrandt, Canova: Was erzahlen diese Bilder heute? Und was bedeutet es, Kunst zu schützen und sie gleichzeitig sichtbar zu halten? Dr. Thomas Schauerte, Direktor der Museen der Stadt Aschaffenburg und Kurator der Ausstellung, spricht über das Khanenko Museum als Institution mit Biografie, über Bohdan und Varvara Khanenko als Sammlerpaar mit Vision – und darüber, warum diese Ausstellung eine klare Aussage über Europa macht.

Wie verändert sich eine Stadt über Zeit? Und was wird sichtbar, wenn unterschiedliche künstlerische Blicke denselben Ort betrachten? Claudia Linzel spricht mit Dr. Katharina Henkel bei den Internationalen Tagen Ingelheim über James McNeill Whistler und Hiroyuki Masuyama. Ein Gespräch über London und Venedig, Wahrnehmung, Atmosphäre und die Frage, wie sich Vergangenheit und Gegenwart im Bild begegnen.

Bilder entstehen heute schnell. Ein kurzer Blick, ein Klick – und weiter. Vieles wird festgehalten, ohne wirklich gesehen zu werden. Genau an diesem Punkt setzt diese Folge an und führt zu einem Künstler, der sich Zeit genommen hat, um genauer hinzuschauen. Alfred Ehrhardt richtet den Blick auf Strukturen in der Natur, die leicht übersehen werden: Linien im Sand, Spuren des Wassers, Formen, die sich erst im längeren Hinsehen zeigen. Sein Weg führt von der Musik über das Bauhaus zur Fotografie und später zum Film. Ein Bruch in den 1930er Jahren verändert seine Arbeit und führt ihn nach Cuxhaven, wo ein neuer künstlerischer Blick entsteht. In der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin ordnet Dr. Christiane Stahl dieses Werk ein und zeigt, wie es heute wieder in einen größeren Zusammenhang gestellt wird. Im zweiten Teil spricht Dr. Jens Ehrhardt in München über die persönliche Verbindung zu seinem Vater und über die Entscheidung, dieses Werk nicht nur zu bewahren, sondern mit der Stiftung und dem Museum Ehrhardt in Plüschow in die Gegenwart zu führen. Das Gespräch macht deutlich, dass Sichtbarkeit kein Zustand ist, sondern das Ergebnis von Aufmerksamkeit, Initiative und Verantwortung – und dass sich der eigene Blick verändert, wenn man sich Zeit nimmt, ihn bewusst zu schärfen.

Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext. Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext.

In der Kunsthalle Tübingen ist aktuell die Ausstellung „Dancing with Reality“ von Alex Katz zu sehen. Im Gespräch mit Dr. Nicole Fritz, Direktorin der Kunsthalle und Kuratorin der Ausstellung, entsteht ein klarer Zugang zu einem Werk, das seit über sieben Jahrzehnten entsteht und heute aktueller wirkt denn je. Im Mittelpunkt stehen zentrale Aspekte der Malerei von Alex Katz: die Konzentration auf den flüchtigen Moment, die Reduktion auf klare Formen und die besondere Spannung zwischen Oberfläche und Wahrnehmung. Seine Bilder wirken unmittelbar und entwickeln ihre Wirkung oft erst im zweiten Blick. Ausgehend von der vorherigen Ausstellung zu Joseph Beuys und „Bewohnte Mythen“ wird ein Spannungsfeld sichtbar zwischen gesellschaftlichem Anspruch und unmittelbarer Wahrnehmung. Beide Positionen eröffnen unterschiedliche Wege, sich mit Gegenwart und Menschlichkeit auseinanderzusetzen. Die Folge verbindet Ausstellung, Kunstgeschichte und aktuelle Fragen unserer Zeit und macht nachvollziehbar, warum Alex Katz heute eine so große Relevanz hat.

Wann haben wir zuletzt wirklich geschaut? Nicht im Vorbeigehen, sondern mit Zeit und Aufmerksamkeit. Der österreichische Maler Wolfgang Hollegha widmete dieser Form des Sehens ein ganzes Künstlerleben. Ausgangspunkt seiner Arbeiten war oft ein genauer Blick auf kleine Dinge aus der Natur. Über Wochen oder Monate studierte er sie im Atelier, bevor daraus großformatige Malerei entstand. Diese Folge von Die Leichtigkeit der Kunst beginnt auf dem Rechberg in der Steiermark, wo Hollegha seit den frühen 1960er-Jahren lebte und arbeitete. Anschließend führt das Gespräch nach Wiesbaden in das Museum Reinhard Ernst, das mit der Ausstellung „Denk nicht, schau“ erstmals eine umfassende Präsentation seines Werks in Deutschland zeigt. Im Gespräch mit Daniel Hollegha, Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer geht es um Atelierarbeit, internationale Kunstgeschichte, Wahrnehmung und die Frage, warum abstrakte Malerei heute wieder neue Aufmerksamkeit erfährt.

1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen eine Strahlung, die erstmals einen Blick ins Innere des Körpers ermöglicht. Wenige Wochen später entsteht eines der bekanntesten Bilder der Wissenschaftsgeschichte: die durchleuchtete Hand seiner Frau Anna Bertha. Die Ausstellung „X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte greift diese Entdeckung auf und verfolgt ihre Wirkung bis in die Gegenwart. Kunst, Wissenschaft, Architektur und Mode begegnen sich hier in einem gemeinsamen Blick auf das Unsichtbare. Im Gespräch erläutert Dr. Ralf Beil, Generaldirektor der Völklinger Hütte und Kurator der Ausstellung, wie der sogenannte Röntgenblick unser Verständnis von Körper, Technik und Gesellschaft geprägt hat – und warum Fragen nach Sichtbarkeit, Transparenz und Verantwortung heute aktueller sind denn je. Das Gespräch wurde vor Ort im Weltkulturerbe Völklinger Hütte aufgezeichnet.

Rupprecht Geiger steht für eine konsequente Hinwendung zur Farbe in der deutschen Nachkriegskunst. Im Emil Schumacher Museum Hagen widmet sich eine Einzelausstellung seinem Werk. Julia Geiger, Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger, und Museumsdirektor Rouven Lotz sprechen über Farbfeldmalerei, künstlerische Entscheidungen nach 1945 und die Verantwortung von Archiv und Museum im Umgang mit einem Œuvre.

Diese Folge begleitet das Projekt „Green Train“ von Berlin nach Amsterdam – initiiert von Nina Backman . Im Fokus stehen Kunst, Nachhaltigkeit und europäische Kollaboration. Ein Podcast über langsames Reisen, sinnliche Begegnungen und künstlerischen Aktivismus – mit Stimmen aus dem European Sleeper, Mediamatic Amsterdam, dem Goethe-Institut, Landgoed Welna und der Thinking Forest Foundation. Aufgenommen unterwegs – zwischen Geräuschen des Zuges, Stimmen aus der Landschaft und Momenten der Stille. Die Episode ist auf Englisch.

Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, spricht über Geschichte als Gegenwart: Erinnerungskultur als Selbstverständigung, Impfgeschichte als Archiv von Streit, Angst und Hoffnung, Digitalisierung als langer Prozess mit Fragen nach Anschluss, Wertigkeit und Ethik. Westfalen erscheint als „Wundertüte“ der Moderne – Ruhrgebiet, Sauerland, OWL, Münsterland, Lippe in Verdichtung. Eine Folge der Reihe Genau! Westfalen! im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Geza Schön über Duft, Moleküle und Wahrnehmung – eine Folge über Kunst, Philosophie und die Ästhetik des Weglassens im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Rainer Schütte über Fußball, Haltung und Identität in Westfalen – ein ruhiges Gespräch über Bindung, Verantwortung und die SchücoArena im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.

Sophie Charlotte Kirk, Daniel Bausch und new Talents über Mentoring, künstlerische Identität und neue Wege im Förderprogramm New Talents Ruhr – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess im Dialog mit Helen Frankenthaler – über Bewegung, Durchlässigkeit, Farbe, Freiheit und Haltung im Museum Reinhard Ernst Wiesbaden.

Dr. Oliver Kornhoff & Lea Schäfer über Helen Frankenthaler, Architektur und Durchlässigkeit im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden – Offenheit und Haltung im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Dr. Kirsten Baumann über Arbeit, Strukturwandel und kulturelle Identität in den LWL‑Industriemuseen – Industriekultur als Gegenwart im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Dr. Ilka Voermann und Dr. Jenny Graser über Dorothy Iannone, weibliche Selbstbestimmung, Zensur und Liebe – Kunst, Körper und Freiheit im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Dorothy Iannone hat ihr Leben der Sichtbarkeit von Liebe, Lust und weiblicher Selbstbestimmung gewidmet. Im Kunstpodcast „Die Leichtigkeit der Kunst“ sprechen Dr. Jenny Graser, Dr. Ilka Voermann und Dr. Pay Matthis Karstens über Iannones Werk, ihre radikale Haltung, ihre Beziehung zu Dieter Roth – und darüber, was es heute bedeutet, Zensur zu erinnern und Intimität zu zeigen. Eine Folge zwischen Kunstgeschichte, Archivarbeit und persönlicher Nähe.

Nina Backman über das Silence Project, Everyone's Right, Sisu und die Kraft der Stille – ein englisches Gespräch zwischen Helsinki, Berlin und Natur.

Nina Backman über das Silence Project, Sisu, Zugehörigkeit und Kunst als Haltung – ein Gespräch aus Helsinki und Berlin im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.

Im Emil Schumacher Museum (Hagen) zeigt Rouven Lotz, wie InformELLE 16 Künstlerinnen des Informel sichtbar macht: ihre Wege zwischen Atelier, Netzwerken und Ausgrenzung. Es geht um Ausbildungsmöglichkeiten, Partnerschaften, die zum Schutz- oder Unsichtbarmacher wurden, und um Allianzen, die Türen geöffnet haben – oder verschlossen hielten. Die Ausstellung fragt leise und deutlich zugleich: Welche Stimmen fehlen in unserem kollektiven Gedächtnis – und was verändert sich, wenn wir Künstlerinnen nicht als Fußnote, sondern als Zentrum denken?

Die Ausstellung „Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus“ im Zeppelin Museum Friedrichshafen zeigt, wie historische Aufnahmen den Zeppelin als Symbol für technische Überlegenheit, nationale Erzählungen und politische Macht inszenierten – vom Kaiserreich über Weimar bis zur NS-Zeit. Dr. Mara-Johanna Kölmel und Dominik Busch sprechen über Bildmuster, Leerstellen und Verantwortung in der Vermittlung sowie über Parallelen zur heutigen Bildpolitik. Zeitgenössische Arbeiten von Aziza Kadyri, Christelle Oyiri und ebb.global & Neïl Beloufa öffnen queer-feministische und nicht-westliche Perspektiven.

Was passiert, wenn Sprache nicht nur übermittelt, sondern berührt? In dieser Folge spricht Dr. Markus Denkler über die Kraft von Dialekten, den Wert sprachlicher Vielfalt und warum Worte mehr sagen als ganze Sätze. Gemeinsam tauchen wir ein in Sprachlandschaften, die verbinden – und bleiben.

In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst begegnen sich die Künstlerin Ana Kostova und die Galeristin Lucia Kaufmann. Gemeinsam sprechen sie über die Ausstellung The Space of Color, über raumgreifende Arbeiten, biografische Prägungen und die Suche nach Formen jenseits der Funktion. Im Zentrum steht eine junge, klare Vision: Wie entsteht Vertrauen zwischen Kunst, Raum und Gesellschaft? Und welche Verantwortung trägt eine Galerie dabei heute – auch im Verband?

Was passiert, wenn Kunst nicht abbildet, sondern entsteht? Wenn das Leben zur gemeinsamen Haltung wird – über Jahrzehnte hinweg? In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ treffen wir Ursel und Gottfried Jäger – als eigenständige bildnerische Persönlichkeiten und als Paar, das seit fast sieben Jahrzehnten Fotografie lebt und denkt. Es geht um Generative Fotografie, um Intuition und System, um Fehler und Erkenntnis – und um die bildpoetische Kraft einer Fotografie, die ohne Abbild auskommt. Ein Gespräch über Licht, Leben und das gemeinsame Forschen nach neuen visuellen Möglichkeiten.

Wind als Bild für das Unsichtbare, Spirituelle, Vergängliche – das Diözesanmuseum Paderborn macht ihn in der Ausstellung „Before the Wind“ sinnlich erfahrbar. Kuratiert von Dr. Christiane Ruhmann treffen jahrhundertealte Objekte auf zeitgenössische Klang- und Videokunst. Das Künstlerinnenduo Claudia Brieske (Berlin) und Franziska Baumann (Bern) bringt Bewegung in den Raum – mit Stimmen, Licht, Vinyl und Wind. Die Ausstellung fragt nach der spirituellen Dimension von Erinnerung, Übergang und Offenbarung. Ein Höhepunkt ist das Konzert „Before the Wind – eine Stimminszenierung im audiovisuellen Klangraum“ am 20. und 21. September 2025 – im Rahmen des IMAD-Festivals Paderborn.

Diese Podcastfolge begleitet die Ausstellung „Das halbe Leben“ im Museum unter Tage, Bochum. Zwischen antiken Artefakten und zeitgenössischen Werken fragen Kurator Prof. Dr. Markus Heinzelmann, Künstler:in Soi Angelidis und Historiker Dr. Karl Ludwig Elvers, was Arbeit bedeutet – früher, heute, morgen. Von Hetären bis hin zu Karōshi, von Sorgearbeit bis Freizeitgestaltung wird sichtbar, wie vielfältig, verletzlich und politisch Arbeit ist – und wie Kunst helfen kann, das andere halbe Leben zu erkennen.

Wie erzählt man Westfalen neu – jenseits von Tatort und Wilsberg? Die Produzentin Lotte Ruf (Goldstoff Filme) spricht über feministische Filmformen, Grimme-prämierte Serien wie Haus Kummerveldt, regionale Drehorte und filmische Strategien zwischen Schlossgut und Streaming. Eine Folge über Haltung, Herkunft und Humor – im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen.

In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ spreche ich mit Dr. Loretta Würtenberger über die Begleitung von Künstler:innen und ihren Nachlässen. Als Gründerin von Artists & Estates und Gestalterin des Schlossgut Schwante verbindet sie Haltung, Struktur und Empathie auf beeindruckende Weise. Wir sprechen über den öffentlich zugänglichen Skulpturenpark, die aktuelle Ausstellung und den jährlich stattfindenden Workshop zur Nachlassplanung.

In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ treffe ich Franziska Stünkel – Fotokünstlerin und Regisseurin – in Bad Gastein. Wir sprechen über ihre dokumentarische Serie „Coexist“, über die Entstehung des Films „Nahschuss“ und darüber, was es bedeutet, Kunst mit Haltung zu schaffen. Im dritten Teil des Gesprächs kommt Andrea von Goetz hinzu. Gemeinsam blicken wir auf 15 Jahre Sommer.Frische.Kunst – und auf das, was Bad Gastein zu einem so besonderen Ort für zeitgenössische Kunst macht.

Was erzählt ein Gasthaus über Herkunft, Haltung und Handwerk? In dieser Folge besuchen wir den Großen Kiepenkerl in Münster – und sprechen mit Wilma & Regina Gräfin von Westphalen über regionale Küche, Tradition und den Geschmack von Heimat.

Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen – ein künstlerisches Panorama voller Haltung, Humor und Ernst. Im Gespräch mit der Direktorin und Kuratorin Dr. Christine Vogt erkunden wir Lindenbergs Faust-Zyklus, seine bildstarken Deutungen der Zehn Gebote und die Idee einer bunten Menschenfamilie. Die Folge zeigt, wie sehr seine Kunst gesellschaftliche Verantwortung, politische Satire und persönliche Geschichte verbindet – zwischen Popkultur, Pinsel und Poesie.

In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spricht Dr. Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, über die Ausstellung Sean Scully. Stories. Die große Retrospektive zeigt Werke des international renommierten Künstlers, dessen abstrakte Gemälde persönliche Erfahrungen wie Verlust, Licht, Hoffnung und Erinnerung aufgreifen. Wir sprechen über Scullys künstlerischen Weg, zentrale Werkgruppen wie Wall of Light, Doric Paintings und Air Cage – und darüber, wie abstrakte Malerei emotionale Räume öffnet.

Wie kann Performancekunst das Archiv zum Leben erwecken? In dieser Folge beleuchten wir die Ausstellung „Marina Abramović und MAI im Dialog mit Joseph Beuys“ im Museum Schloss Moyland. Dr. Antje-Britt Mählmann (Direktorin), Serge le Borgne (künstlerischer Leiter MAI), sowie die Künstlerinnen Maria Stamenkovic Herranz und Cristiana Cott Negoescu geben Einblick in die Entstehung der Residency, die Verbindung von Archiv und Gegenwart und ihre performativen Recherchen.

Paris, 1955. Eine Ausstellung abstrakter Kunst aus Deutschland. Zehn Jahre nach dem Krieg – mitten in einem Paris, das sich zögernd wieder öffnet. Wer wurde eingeladen? Wer entschied? Wer erinnerte sich?

Was wäre, wenn Klänge zu Erinnerungen werden, Songs zu Zeitzeugen, Schlager zur Chronik? In dieser neuen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spüre ich gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Grabowsky dem Klang Westfalens nach: Zwischen Gregorianik und Grönemeyer, zwischen Pop und Pathos, zwischen Kloster und kollektiver Erinnerung. Wir sprechen über Udo Lindenberg im Museum, über Dialekte als akustische Heimat und darüber, warum der Schlager viel mehr ist als ein Ohrwurm. Eine Podcastfolge über Musik, Identität und die Frage: Wie klingt Zugehörigkeit?

Wie weit bist du bereit zu gehen, um Kunst zu spüren? Dr. Karin Schick lädt ein zur Ausstellung In Touch. Begegnungen in der Sammlung der Hilti Art Foundation in Vaduz. Wir sprechen über kuratorische Entscheidungen, Werke der klassischen Moderne und die Frage, was es heißt, wirklich berührt zu sein. Die Leichtigkeit der Kunst begleitet dich dabei.

Gemeinsam mit Dr. Linda Walther, Direktorin des Museumszentrums Quadrat Bottrop erkunden wir das Leben und Wirken von Josef Albers – Lehrer des Sehens, Bauhausmeister, Farbforscher und begeben uns auf eine Reise durch seine Farbwelten, pädagogischen Ideen, persönlichen Beziehungen und philosophischen Grundsätze.

Wie kann Kunst Orientierung geben in unruhigen Zeiten? In dieser Folge begegnen wir dem visionären Maler und Pazifisten Richard Pousette-Dart – einem der jüngsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Im Gespräch mit Dr. Daniel Zamani und Charles Duncan lernen wir ein Werk kennen, das Licht, Form und Spiritualität auf unvergleichliche Weise verbindet. Wir sprechen über Haltung, über das kuratorische Konzept der Ausstellung „Poesie des Lichts“ im Museum Frieder Burda – und darüber, was Pousette-Dart uns heute noch mitgeben kann. How can art offer orientation in uncertain times? This episode introduces the visionary painter and pacifist Richard Pousette-Dart – one of the youngest members of Abstract Expressionism. Through a thoughtful dialogue with curator Dr. Daniel Zamani and Charles Duncan from the Richard Pousette-Dart Foundation, we explore a body of work that uniquely weaves together light, form, and spirituality. The conversation delves into artistic integrity, the curatorial vision behind the exhibition “Poetry of Light” at Museum Frieder Burda – and why Pousette-Dart's voice still resonates today.

Wie erzählt man 1250 Jahre Geschichte, ohne zu erstarren? Die Ausstellung „775. Westfalen - die Ausstellung“ lädt dazu ein, eine Region jenseits von Karten neu zu entdecken – durch Objekte, Erzählungen, Szenografie und überraschende Perspektiven. Im Gespräch mit Dr. Martin Kroker, Anne Karl und Dominik Kolm begegnen wir Erinnerungsräumen, Pflanzenzeichen und Identitätsmomenten – und erfahren, wie sich Westfalen als Idee, Prozess und kultureller Raum immer wieder neu entfaltet.

Zum 100. Geburtstag von Jean Tinguely blickt Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely, auf das bewegte Werk des Künstlers. Es geht um Maschinen, Material, Klang und ein Denken in Bewegung. Und um die Frage, was dieses Werk heute auslöst.

Im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle in Fribourg verdichten sich persönliche wie künstlerische Spuren. Caroline Schuster Cordone spricht über das Zusammenspiel zweier eigenständiger Positionen, ihre räumliche Präsenz und das Weiterdenken gemeinsamer Gedanken.

Diese Folge führt in die Ausstellung Holding Pattern – Warteschleifen und andere Loops im HMKV Dortmund. Mit Tom McCarthy, preisgekrönter Autor und Mit-Kurator der Ausstellung, und Dr. Inke Arns, Direktorin des HMKV, geht es um Bewegungsmuster, Kontrollsysteme und Choreografien in der Kunst. Die beiden geben Einblicke in konzeptuelle Hintergründe, künstlerische Positionen und gesellschaftliche Implikationen der Ausstellung – mit Verweisen auf Literatur, Philosophie und mediale Systeme.

Habt ihr jemals ein Bild betrachtet und euch von ihm an einen anderen Ort entführen lassen – nicht nur geografisch, sondern auch innerlich? In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ geht es um die Ausstellung „Neugier, Mut und Abenteuer – Fotografinnen auf Reisen“, kuratiert von Dr. Katharina Henkel. Es wird über die Geschichten der Fotografinnen und ihre Erlebnisse gesprochen, die in der Ausstellung vereint sind. Katharina gibt Einblicke in die kuratorische Arbeit und beleuchtet die faszinierenden Lebenswege dieser Frauen.

Tim Berresheim gestaltet mit seinen Werken an der Schnittstelle von Technologie, Kultur und Wahrnehmung neue Formen des Erinnerns. Seine Kunstwerke entstehen aus Daten, Beobachtungen und Reflexionen über Kultur, Technologie und das menschliche Bewusstsein. Eine Einladung zum Nachdenken und Neuentdecken.

Was passiert, wenn westfälischer Dialekt auf den feinsinnigen Humor eines Menschen trifft, der zwischen Sprachen, Kulturen und Erfahrungen aufgewachsen ist? In dieser Folge von „Genau! Westfalen!“ begegnen sich trockene Pointen, kulturelle Identität und eine ganz eigene Komik. Tahsin Mirza, Comedian aus Ostwestfalen mit Wurzeln im Irak, erzählt, wie er ohne Sprachkenntnisse in Deutschland ankam – und heute mit seinem Blick auf das Leben, das Lachen und die leisen Zwischentöne die Bühnen der Republik erobert. Eine Episode über Herkunft, Humor und die Kraft, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Sammeln mit Weitblick – Über Kunst als Resonanzraum, private Sammlungen und gesellschaftliche Verantwortung

Im Gespräch mit Frank-Thorsten Moll, Direktor des IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst, geht es um feministische Kunst als Haltung, um die Entstehung des IKOB Feministischen Kunstpreises und um die Frage, welche künstlerischen Stimmen den gesellschaftlichen Diskurs heute prägen.