POPULARITY
1632 ist das Jahr, in dem Rembrandt van Rijn nach Amsterdam zieht, seinen Namen zur Marke macht und in zwölf Monaten 32 Gemälde schafft. Die Sonderausstellung „Rembrandt 1632 – Entstehung einer Marke" im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel nimmt genau dieses Schlüsseljahr in den Blick. Im Gespräch mit Kurator Dr. Justus Lange und Kunsthistorikerin Marina Heß von Hessen Kassel Heritage entfaltet sich ein Rembrandt, der zugleich Künstler, Stratege und Unternehmer war. Themen sind Werkstattpraxis, Zuschreibung, der Vergleich mit Rubens und die Frage, was Originalität bedeutet - damals wie heute. Eine Folge über Kunst, Markt und die langen Linien menschlicher Ambition.
OWN IT! Aufruf zu gelebter Meinungsfreiheit
Im 18. Jahrhundert war ein Freigeist jemand zwischen „nicht gläubig“ und „sich amoralisch verhalten“. Heute ist ein Freigeist eine eher positive Zuschreibung, eine Person mit Verstand und Moral, wie es der Philosoph Friedrich Nietzsche beschreibt. Sandra Richter, Leiterin des Literaturarchivs Marbach, stellt uns den Freigeist als Begriff im Wandel der Zeit vor.
Mein neuer Podcast-Kanal "Stress dich richtig" ist online - schau' unbedingt vorbei! In dieser Folge geht es um Identität und darum, wie stark sie unser Verhalten – und damit unser Leben – steuert. Du erfährst, warum viele Blockaden privat und beruflich nicht an fehlender Motivation liegen, sondern an dem Glauben, wer wir angeblich sind. Ich erkläre, warum Identität keine Wahrheit ist, sondern eine Zuschreibung, die wir uns über unser Verhalten immer wieder selbst beweisen. Anhand von Beispielen wie „unsportlich", „chaotisch", „Pechvogel" oder „People Pleaser" wird klar, wie selbsterfüllende Prophezeiungen entstehen. Du lernst, warum dein Gehirn immer recht haben will und dich identitätskonform handeln lässt. Der zentrale Switch dieser Folge lautet: Hör' auf zu sagen „Ich bin das nicht" und fang' an zu sagen „Ich bin das noch nicht". Veränderung beginnt nicht beim Fühlen oder Denken, sondern beim Verhalten. Wenn du wissen willst, wie sich die Person verhält, die du werden möchtest, findest du darin deinen Hebel für echte Veränderung. Identität folgt Verhalten – nicht umgekehrt. Am Ende bleibt eine klare Frage: Wer willst du werden, und was wirst du heute konkret tun, um es dir zu beweisen? Viel Spaß beim Hören! Digitale Ausbildung zum Stress-Coach: www.drachenberg.de/stress-dich-richtig Stress-Coach – 30-Tage-Programm für mehr Gelassenheit: www.tisso.de/stress-coach Mein Buch (GU Verlag): Stress dich richtig
Wer spricht für die Juden in Deutschland? Diese Frage gewinnt immer mehr an Dringlichkeit – nicht zuletzt angesichts der von den Vereinten Nationen als humanitäre Krise beschriebenen Lage in Gaza und der Westbank[1], die auch hierzulande eine ethische Standortbestimmung verlangt. Der Zentralrat der Juden tritt seit Jahrzehnten als politische Stimme des organisierten Judentums[
In dieser Folge sprechen Uli und Bernd über ein Phänomen, das in den letzten Jahren immer häufiger in Beziehungen auftaucht: „Mein Partner ist narzisstisch!“ Was steckt wirklich hinter dieser Zuschreibung? Wo endet ein Persönlichkeitsmerkmal – und wo beginnt eine echte Störung? Und vor allem: Wie kannst DU mit dem umgehen, was dich triggert?
Lektion 11: Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt. - EKIW Der Schein der Leere Heute wird sichtbar, wie schnell ich dem Eindruck von „Leere“ glaube. Als wäre sie eine Eigenschaft dessen, was vor mir liegt. Als wäre sie draußen zu finden, fest in die Formen geschrieben. Und doch entsteht dieser Eindruck oft wie ein Schleier, der aus mir kommt: aus einem inneren Kreisen, aus einer Müdigkeit des Urteilens, aus Gedanken, die nichts nähren. Was ich im Innern nähre, kehrt im Äußeren als Echo zurück. Der Blick wird stumpfer, die Dinge verlieren Glanz, Begegnungen werden flach, Wege werden schwer. Nicht weil das Leben sich entzieht, sondern weil ich ihm mit einer Deutung begegne, die bereits entschieden hat. So wird das Außen zum Beweis für ein Gefühl, das längst vor dem Moment begonnen hat. Diese Lektion ist eine Entzauberung dieses Beweises. Ich lerne zu bemerken: Das, was „leer“ wirkt, ist oft nur das Bild meiner eigenen Zuschreibung. Ein Schattenwurf des Inneren. Und wenn ich das erkenne, muss ich nicht mehr im Außen nach Sinn suchen, während ich ihn im Inneren fortwährend zurückhalte. Heute übe ich, den Schleier zu durchschauen, statt ihn zu verteidigen. Ich lasse die Gewohnheit los, der Trübsal recht zu geben. Ich öffne mich für eine andere Führung, die nicht aus Mangel spricht. Und vielleicht zeigt sich dann, ganz leise, dass Leere nicht das Letzte ist. Dass unter ihr etwas wartet, das nicht gemacht werden muss: Gegenwart. Tiefe. Ein stiller Grund, der nicht von meinen Deutungen abhängt. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion11 #WorkbookLesson11 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Projektion #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Der Philosoph Ernst Bloch – bekannt vor allem für sein Werk „Das Prinzip Hoffnung“ – wurde 1885 in Ludwigshafen geboren, wo bis heute die Ernst-Bloch-Gesellschaft sein Andenken pflegt. Unter anderem mit dem Ernst-Bloch-Preis, der alle drei Jahre vergeben wird, für „herausragendes wissenschaftliches oder literarisches Schaffen mit philosophischer Grundhaltung, das für unsere Kultur in kritischer Auseinandersetzung mit der Gegenwart bedeutsam ist.“ Welche Preisträger*innen genau auf diese Zuschreibung passen, das diskutiert eine Jury. Aber in diesem Jahr kam es zu Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Jurymitgliedern und der Stadt Ludwigshafen.
#344 - Warum Tierliebe nicht schwarz-weiß ist.Mein Name ist Solveig & ich bin Coach für Menschen mit Hund. Manchmal braucht es nur eine andere Perspektive, um selbst ins Wanken zu geraten. Ich spreche täglich mit Menschen über Tierliebe, Verantwortung & Haltung – und merke dabei immer wieder, wie laut die Meinungen werden können, wenn es um „das Richtige“ für ein Tier geht.
Ein Beitrag, der auch in eigener Sache ist: Uns wird oft unterstellt, dass wir "Andersdenkende" verunglimpfen würden, nur weil wir ein falsches und destruktives Verhalten klar formulieren. Daher weisen wir diese Art von Vorwürfen klar zurück. Wir leben in einer Zeit, in der sich Lügen, Desinformation, Hass und Hetze ungehindert in der Gesellschaft ausbreiten und diese damit von innen vergiften. Bösartige Akteure wie z.B. Russland streuen systematisch Lügen und sie finden leider genug so genannte nützliche Idioten, die deren Lügen verbreiten, auch wenn sie sich selbst damit schaden. Für viele Menschen zählen deren dumpfe Gefühle und deren Feindbilder mehr als Fakten. Die Aufgeklärten dagegen tun sich noch immer schwer, bestimmtes Verhalten und gewisse Leute als das zu bezeichnen, was sie sind: Lügner, Hetzer, Rassisten, Faschisten oder Nazis. Verwendet man diese Zuschreibung sachlich korrekt, sind das weder Beleidigungen noch Diffamierungen, sondern die korrekte Zuschreibung aufgrund des Verhaltens entsprechender Personen. Und dieses Verhalten praktizieren diese Leute freiwillig. Während besagte Leute vor keiner Beleidigung und Unterstellung zurückschrecken, egal wie unwahr und falsch sie ist, zögern die Aufgeklärten bei der völlig gerechtfertigten Verwendung gewisser Begriffe. Wir müssen toxisches Verhalten wieder klarer als solches bezeichnen. Schmuddeliges Verhalten muss wieder schmuddelig sein und gewisse Positionen müssen konsequent aus dem Diskurs ausgegrenzt werden. Und nein, das ist keine "Zensur" oder eine "Unterdrückung von Meinungen". Das ist Verantwortung, weil Hass, Hetze, Desinformation und Lügen keine legitimen Meinungen mehr sind, auch wenn sie teilweise legal sind.
In Folge 5 sprechen Fritz Simon und Andreas Kollar über die zentrale Rolle von Kommunikation beim „Erkenntnisverkehr“. Was passiert, wenn niemand losfährt? Warum ist Sprache nicht gleich Bedeutung? Und wie lernen wir eigentlich, Regeln zu befolgen, ohne sie je erklärt bekommen zu haben? Ein Streifzug durch Luhmann, Alltag, Fußball und Weltpolitik. Inhalte der Episode • Kommunikation ≠ Sprechen Kommunikation ist mehr als Sprechen: Erst wenn eine Äußerung verstanden und in Anschlussverhalten überführt wird, findet Kommunikation im systemtheoretischen Sinn statt. • Verstehen zeigt sich im Tun Nicht Harmonie, sondern Anschluss ist der Marker für Verstehen. Ob am Fußballfeld, an der Kreuzung oder im Therapieraum: entscheidend ist, dass die Interaktion weitergeht. • Kontext macht Bedeutung Zeichen haben keinen eingebauten Informationsgehalt. Bedeutung entsteht durch situative Interpretation: durch geteilte Geschichte, Körpersprache und kulturelle Rahmung. • Sprache als schöpferischer Prozess Spracherwerb ist kein Lernen im schulischen Sinn, sondern ein kreativer Rekonstruktionsprozes. Kinder beobachten, abstrahieren, kombinieren und erzeugen Regeln durch Fehler. • Soziales Regelwissen durch gelebte Praxis Regeln werden nicht primär gelehrt, sondern über Affekte, Korrekturen und soziale Rückmeldung verkörpert. Ob in Familien, Betrieben oder auf der Straße: Man merkt, was „man tut“. • Missverstehen ist Standard, nicht Ausnahme Menschen begegnen einander als Rorschach-Test. Projektion ist unvermeidbar. Kommunikation gelingt oft trotz Missverstehen, solange sie nicht abreißt. • Deutungshoheit in der öffentlichen Kommunikation Begriffe steuern Realitäten. Wer „Migrationsflut“ sagt, setzt andere Maßnahmen als jemand, der von „Fachkräftezuwanderung“ spricht. Politik ist ein Kampf um Narrative. • Kartenlesen statt Wahrheitssuche Information ist nie neutral. Entscheidend ist, ob sie zur aktuellen Orientierung passt. Gute Navigation heißt, passende Karte für den Zweck, nicht objektive Wahrheit zu finden. Takeaways • Kommunikation beginnt mit Anschluss, nicht mit Absicht. • Bedeutung entsteht durch Kontext, nicht durch Worte. • Spracherwerb ist kreatives Nach-Erfinden, nicht bloßes Lernen. • Regeln werden verkörpert, nicht nur erklärt. • Klarheit braucht Nachfragen – vor allem in Beratung & Therapie. • Informationen schaffen Wirklichkeiten, nicht nur Abbildungen. Markante Zitate • „Du brauchst immer zwei: Einer, der etwas sagt, und einer, der es versteht – oder etwas versteht.“ • „Sprache ist nichts, was man eintrichtert. Man muss sie erfinden.“ • „Handlungen haben keine Bedeutung. Bedeutung entsteht durch Zuschreibung.“ • „Die größte Verkümmerung liegt nicht in der Sprache, sondern im Kontext ihrer Anwendung.“ • „Wenn wir kommunizieren, spielen wir permanent stille Post – nur mit mehr Kontextverlust.“ Literatur / Erwähnte Bezugspunkte Niklas Luhmann: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Suhrkamp. Fritz B. Simon (2025): Formen. Zur Kopplung von Psyche, Organismus und sozialen Systemen. Carl-Auer. Fritz B. Simon: Gemeinsam sind wir blöd!? Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten. Carl-Auer. Luc Ciompi (2019): Affektlogik. Über die Struktur der Psyche und ihre Entwicklung. Carl-Auer. Beispiele aus: FAZ, New York Times, Welt, Bild, Taz, Tagesspiegel u. a.
In dieser Folge sprechen wir mit Jesper Munk, der schon früh als „Retter des Blues“ galt - sich aber nie auf ein Genre festlegen ließ. Vom Blues über Soul und Indie-Pop bis hin zu Projekten wie Public Display of Affection hat er sich immer wieder neu erfunden, auch in Zeiten von Rückzug und Neuanfang. Mit Yesterdaze (2024) trat er erstmals auch als Produzent auf, nun erscheint am 03.10.2025 sein besonderes Live-Album best of … live mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und den Cassette Heads. Wir sprechen mit ihm über die Unterschiede zwischen Orchester und Band, über die Bedeutung von Nick Caves Gedanken zur Einzigartigkeit menschlicher Kunst, und über den Umgang mit der Zuschreibung, Anfang 20 als „Retter des Blues“ gefeiert worden zu sein. Außerdem erzählt er, was ihn das Produzieren gelehrt hat – und welche Haltung ihn durch alle Phasen seiner Karriere begleitet. Zuletzt gehörte Platten Dennis: Sera Cahoone - Deer Creek Canyon The Delines - Colfax Martin: Adiam - Black Wedding Neue Vinyls aus unseren Regalen Dennis: Modern Nature - Island of Noise/Island of Silence Jesper: Lawrence Goodwin - Soft Eternity Martin: Nathaniel Rateliff - And it's still alright Eine Lieblingsplatte von Jesper Jesper: Blake Mills - Heigh Ho Instagram: Jesper Munk Website: Jesper Munk Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de. Höre dir die Folge bei Apple, Google, Spotify, podcast.de, Deezer, Podimo, YouTube, Pocket Casts, Castbox oder direkt per RSS-Feed an. Zu jeder besprochenen Platte aus dem Panorama könnt ihr euch nun auch einen Song auf unserer Playlist bei Spotify anhören. Viel Spaß! Verwendet doch gerne diesen Affiliate-Link zum Onlineshop von JPC, wenn ihr eure Vinyl dort kauft. Mit der Nutzung dieses Links unterstützt ihr uns bei der Erstellung unseres Podcasts. Herzlichen Dank!
MINDSET MOVERSEntrepreneurial success follows personal growth Wie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.REFLECT - Das tiefgreifende 12-Wochen Online-Programm für starke Performance UND gute Stimmung im Team ➔ Jetzt anmelden!---Hier kannst dich zu unseren kostenlosen Leadership Webinaren anmelden:https://www.mindsetmovers.de/kostenlose-webinare/---Alles über MINDSET MOVERS:https://linktr.ee/mindsetmovers---
"Urgestein" ist eine überstrapazierte Zuschreibung, die schneller gezückt wird als das Lichtschwert, sobald Darth Maul den Raum betritt. Im Fall von Jan Wagner aber trifft diese Zuschreibung zu, denn er ist seit Mitte der 1990er Teil der Spielebranche. Sein Lebenslauf strotz voller bekannter Namen: Vivendi, JoWood, Ulisses, aber auch SpellForce, Jagged Alliance, Empire Earth - und Addy. Ausgerechnet Addy, die Lernsoftware, die Anfang der 2000er unzählige Kinder in Geiselhaft nahm und zum Bruchrechnen zwang, um sie anschließend mit einem zwölfsekündigen Rendervideo zu belohnen. Auch Gastgeber Dom Schott war eines dieser Kinder und holte Jan Wagner vor das Mikrofon, um eigentlich ausschließlich über Addy zu sprechen. Als er aber in der Vorbereitung feststellte, WIE umfangreich die Biographie seine Gastes ist, wurde aus dem Gespräch eine Zeitreise in eine andere Welt, als noch der Kurier die Spiele brachte und "Internet" ein Fremdwort war.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Die Gründer“ mit Ole und Yannick! In dieser Episode tauchen wir tief in das Thema Scams ein – von KI-gestützten Betrugsmaschen über clevere Dropshipping-Storys bis hin zu umstrittenen Marketingpraktiken bei populären Browser-Erweiterungen wie Honey. Wir sprechen offen darüber, wie leicht Menschen auf scheinbar harmlose Werbevideos hereinfallen, ob künstliche Intelligenz Scams wirklich überzeugender macht und warum manche Betrugsversuche geradezu durchschaubar inszeniert sind. Außerdem diskutieren wir am Beispiel von Honey, wo die Grenze zwischen smartem Produkt und fragwürdiger Verbrauchertäuschung verläuft, und werfen einen Blick auf die Herausforderungen bei der Zuschreibung von Provisionen im Online-Marketing. Ein spannender Mix aus aktuellen Phänomenen, echten Erfahrungsberichten und einer Prise Gründer-Realität – viel Spaß beim Reinhören!Feedback und Fragen gerne in die Bewertungen oder Kommentare des Podcasts.Hier findet ihr das besprochene Video: https://www.youtube.com/watch?v=zCAHvkOz8rY&pp=ygUObGVkZXIgaGVycm1hbm4%3D Timestamps:00:00 Uncanny Valley in Video-Wahrnehmung05:15 TikTok-Taktik: Emotionaler Verkaufs-Trick08:27 KI und Honey Scam Diskussion13:10 Shop-Anbieter ignorieren Honey-Problematik17:24 Software: Hochmargig und flexibler im Vergleich18:38 VPN-Preise und Werbeausgaben21:49 Honeys Rabattstrategie für Webshop-Anbieter26:46 Gefahr einseitiger Werbestrategien30:19 Tracken ist essenziell, Bauchgefühl weniger
Dieses Video ist ein persönliches Statement zur aktuellen Debatte rund um die sogenannten Boys of Reason. Es geht um eine Zuschreibung, die nicht zutrifft – und um die Frage, wie wir als Community mit Fehlern, Kritik und freier Rede umgehen … Weiterlesen → The post Ein Kommentar zu den sogenannten ‚Boys of Reason‘ first appeared on Bartocast.
Neun Milliarden Franken. Das ist der Preis der Männlichkeit in der Schweiz – laut «Rethinking Economics». Männer seien Hauptverursacher von Kosten in Justiz, Polizei oder Verkehr, doch nicht aus biologischer, sondern aus kultureller Prägung. Ist diese pauschale Zuschreibung gerechtfertigt? Maria-Rahel Cano und Camille Lothe machen die Rechnung.
Was ist eigentlich Leistung? Ist sie objektiv messbar oder nur eine subjektive Zuschreibung? Egal ob Zeitungsausträger, Investmentbanker oder Künstler – unser Verständnis von Leistung prägt, wie wir uns und andere bewerten. Doch in einer Welt, die auf Effizienz und Erfolg setzt, führt das Streben nach Leistung oft zu Stress. Wie wirkt sich das auf unser Leben aus, und welche Rolle spielt die Leistungsgesellschaft? Wie können wir verkannten Leistungsträgern wie Pflegekräften oder Ehrenamtlichen mehr Anerkennung zollen – oder selbst einen Beitrag leisten? In dieser Pudelkern-Folge sprechen wir darüber, wie wir Leistung jenseits von Status und Bewertung neu denken können. Mit lebensnahen Fragen von Jan und philosophischen Impulsen von Albert und Seneca zeigen wir auch: die Leistungsbereitschaft oder -lust kann ein wichtiger Schlüssel zur Selbstwirksamkeit und persönlichem Wachstum sein.
Familien im Autismus-Spektrum? Ist Autismus nicht ein individuelles Phänomen, oder gar eine individuelle Störung? Die Systemische Einzel-, Paar- und Familienberaterin Katrin Hansch betreibt den vielgefragten Blog Different Planet, in dem sie vom bunten Leben im Autismus-Spektrum, gerade als Familie, berichtet. Der Blog richtet sich in erster Linie an Menschen, die selbst oder als Angehörige bzw. Vertrauenspersonen von Menschen mit autistischer Wahrnehmung erfahren sind. Die Resonanz ist groß. Genauso wie auf Katrin Hanschs soeben erschienenes Buch Wenn wir alle zusammen lachen – Mutmacher für Familien im Autismus-Spektrum. Ein typisches Carl-Auer Fachbuch für jede:n, das Fachleute gerne Klient:innen und diese auch untereinander empfehlen dürften. Wir sprechen mit Katrin Hansch darüber, was klare Vorteile einer Autismus-Diagnose und der damit gegebenen Besprechbarkeit sind – sowohl für die so Diagnostizierten und deren Chancen, einer Stigmatisierung eher zu entgehen, wie für deren Umfeld in Schule, Familie, Arbeit oder Beratung. – Und wo liegen die Risiken? Was ist falsch und ärgerlich am Mythos „Milder Autismus“? Wie kann man reagieren, wenn „Autist“ – etwa wie „Narzisst“ – als abwertende Zuschreibung gebraucht wird? Und was können wir von- und füreinander lernen, wenn wir Autismus als eine besondere Form des Daseins verstehen, als eine besondere Form von Individualität – wie alle anderen? Spannende Fragen und sehr hilfreiche Antworten im Gespräch mit Katrin Hansch bei Carl-Auer Sounds of Science. Folgen Sie auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/treffpunkt-entscheiden
Talahon heißt auf arabisch "Komm mal her". Auf TikTok nennen sich Jugendliche so, die auf Gangsta machen und gefälschte Louis Vuitton-Taschen tragen. Von rechts wird der Begriff zur Hetze gegen Muslime missbraucht. Altintas, Fikri Anil www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Ab und zu glimmt Hoffnung auf, wenn die Justiz es wagt, gegen den Willen der Exekutive sehr offensichtliche Sachverhalte zugunsten der Meinungsfreiheit zu entscheiden. So im Fall des Versuchs, den Ruf „From the River to the Sea, Palestine will be free“ mit der Justiz als verbotene Aussage einer angeblichen Terrororganisation zu bestrafen, ein Versuch, der teilweise scheitert. Ich hatte bereits im Mai letzten Jahres erklärt, was dieser Leitspruch aussagen will(1). Inzwischen gab es ein Massaker an Palästinensern, um vier israelische Geiseln zu befreien, was wir uns näher anschauen werden. Und nicht zuletzt versuchen wir zu erkennen, wie sich die Lage während des Gaza-Völkermordes an der Nordgrenze Israels entwickelte.Meinungsfreiheit in DeutschlandIn einem Artikel der Legal Tribune Online erklärt Dr. Max Kolter, dass die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes die „günstigste, nicht fernliegende Deutungsmöglichkeit“ zugrunde legt. Mit anderen Worten: So lange der Ausrufende nicht ausdrücklich die Billigung schwerer Straftaten wie Mord oder Völkermord fordert (auch nicht verschlüsselt), muss davon ausgegangen werden, dass im Zweifel für die Meinungsfreiheit entschieden wird, und der Ausspruch straffrei bleibt.Der Artikel geht auch darauf ein, dass das Landgericht Mannheim(2) in einem Urteil zu dem Schluss kommt, dass die Justiz nicht auf Idee gekommen wäre, die Parole zu verfolgen, hätte es da nicht die Verfügung des Innenministeriums gegeben. Doch danach waren die meisten auf Linie gebracht:„Bundesweit gaben einige Generalstaatsanwaltschaften bekannt, die Verwendung der Parole konsequent zu verfolgen – obwohl die Zuordnung des Slogans zur Hamas durch das BMI gerichtlich voll überprüfbar ist.(3)Auch das LG Mannheim stellte unmissverständlich klar, an die Einschätzung des BMI nicht gebunden zu sein: Die verbotene Organisation müsse sich ein Kennzeichen selbst zu eigen machen; eine "Zuschreibung durch Außenstehende" genüge nicht. Die Strafkammer verwies zudem darauf, dass"erhebliche Zweifel erhoben worden sind, ob das Verbot mit Art. 5 Abs. 1 Grundgesetz vereinbar ist und nicht auch gegen die staatliche Neutralitätspflicht und das Diskriminierungsverbot verstößt".Dabei nahm das Gericht Bezug auf eine – vom hessischen Verwaltungsgerichtshof bestätigte(4) – Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt/Main. Dieses hatte die Hamas-Verbotsverfügung in Bezug auf das Parolenverbot wegen der zu pauschalen Einschränkung der Meinungsfreiheit für teilnichtig gehalten.“(5)Allerdings, darauf weist der Artikel auch hin, sind andere Gerichte nicht an die Ausführungen des LG gebunden. Insbesondere wenn die Parole in Bezug auf die Taten der Hamas am 7. Oktober 2023 angewandt wird, wird von einer Straftat ausgegangen. Der Grund liegt darin begründet, dass die Richter der allgemeinen Auffassung des deutschen Staates folgen, dass die Hamas eine „Terrororganisation“ ist und es nicht wagen, diesen Status durch Beweiserhebung zu hinterfragen.Was störend an diesen ganzen Diskussionen über Strafbarkeit von Aussagen ist, sollte zu denken geben: Es gibt sehr große Mengen von Postings in sozialen Medien, welche direkt und indirekt einen Völkermord an Palästinensern befürworten, ohne dass dies m.W. zu einer ähnlichen Strafverfolgung geführt hätte. Im Gegenteil verteidigt die Bundesregierung solche Aussagen von führenden israelischen Politikern vor dem IGH sinngemäß als „war nicht so gemeint“...... hier weiterlesen: https://apolut.net/waffenstillstand-oder-eskalation-von-jochen-mitschka+++Bildquelle: zmotions / Shutterstock.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer ist eigentlich ein "Opfer"? Im Laufe der Geschichte hat sich immer wieder verändert, wer als "Opfer" wahrgenommen wird, sich selbst so bezeichnet - und wie die Gesellschaft auf "Opfer" blickt. Fannrich-Lautenschläger, Isabel www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Wer bin ich? Das ist vielleicht die existentiellste Frage, die ein Mensch stellen kann. Ich kenne Menschen, die sich besser, und solche, die sich weniger gut kennen. Die sich besser kennen, wissen sowohl um ihre Schwächen als auch um ihre Stärken. Und sie wissen um die Grenzen ihres Wissens von sich selbst. Sie wissen, dass sie mehr sind, als was sie von sich wissen. Wenn es gut geht, lernen sie sich ein Leben lang kennen. Die sich nicht so gut kennen, haben Vorstellungen von sich, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Und an denen sie nicht selten ständig scheitern – zusammen mit ihren Nächsten, die gerne wüssten, mit wem sie es zu tun haben. Die Frage ist heute von besonderer Brisanz, weil es keinen Konsens darüber mehr gibt, was eigentlich die Kriterien meines Selbst-Seins sind. Was ist mir biologisch und biographisch vorgegeben? Was obliegt meiner Wahl und meiner Freiheit, zu entscheiden, einzuüben oder zu entwickeln? Was ist mir andererseits durch fremde Meinung, gesellschaftliche Konvention oder Zuschreibung auferlegt? Und was davon sollte ich annehmen und was zurückweisen und ablegen? Kann ich sein, was ich will? Oder soll ich wollen, was ich bin? Die Frage „Wer bin ich?“ stellt sich jeder Mensch früher oder später. Mit jedem geht sie irgendwie mit. Aber ausdrücklich wird sie nur selten gestellt. An wen sollte man sie auch stellen? Weiß ich nicht selbst am besten, wer ich bin? Nicht unbedingt: Andere kannten mich schon, bevor ich mich kannte. Und vielleicht werden andere mich noch kennen, wenn ich mich selbst nicht mehr kenne. Aber bin ich andererseits nicht oft genug auch verkannt worden? Oder haben mich Menschen nicht manipuliert, bevormundet und ausgenutzt, indem sie allzu genau zu wissen meinten, wer und wie ich bin? Die Offenbarung der Juden und Christen beschreibt den Menschen als Wesen, das sich selbst angesichts eines Anderen kennen und anzunehmen, lieben und hervorzubringen lernt. Nicht, indem er sich narzisstisch im Anderen spiegelt und vor ihm ein Gesicht macht, sondern indem er sich dem Anderen zu erkennen gibt und in der Sicht des Anderen ein Gesicht bekommt. Und das wird nicht nur von der Beziehung von Mensch und Mensch, sondern auch von der Beziehung von Mensch und Gott gesagt. Denn die versichtbart sich in der liebenden Beziehung eines Menschen zu seinem Nächsten. Wir sind, was wir sind, von Gott her, sagt die Schrift. Und wir werden, was wir sind, zu ihm hin. Und das bedeutet ursprünglich gerade nicht Gängelung, Bevormundung und Knechtschaft, sondern Befähigung, Ermächtigung und Freiheit. „Wir heißen Kinder Gottes“, sagt der Erste Johannesbrief, „und wir sind es.“ Ursprünglich war das offensichtlich. Bis zu dem Moment, in dem der Mensch meinte, sich vor Gott in Sicherheit bringen zu sollen, und sich damit auch dem Blick entzog, der ihn vollkommen kennt und liebt. Jetzt ist es verborgen, sagt Johannes. Wer Gott nicht denken kann, kann auch den Menschen nicht von Gott her denken. „Deshalb erkennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.“ Aber einmal wird es offenbar werden. Wer liebt, erkennt den geliebten Anderen. Und wer sich lieben lässt, weiß, wie es ist, erkannt zu werden. Einer liebt und erkennt uns vollkommen. Deshalb sagt Jesus: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.“ Dieses Gekanntwerden hat schon manchen durch tiefe Dunkelheiten geführt. Einer davon ist Dietrich Bonhoeffer. Im Gefängnis beginnt er ein bekanntes Gebet mit unserer Ausgangsfrage: „Wer bin ich?“ Bin ich so, fragt er sich, wie die Leute meinen, dass ich bin? Stark und sicher, mutig und entschieden, frei und vornehm? Oder bin ich so, wie ich mich selbst wahrnehme? Schwach und ängstlich, unverlässlich und unberechenbar, getrieben und richtungslos? „Bin ich dieser oder jener?“, fragt Bonhoeffer zum Schluss und endet vor dem, der ihn allein ganz kennt. „Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott! Amen.“ Fra' Georg Lengerke
- so werden die Stadttauben oft genannt. In der Bibel aber haben Tauben ein positives Image sie sind die Boten der Hoffnung - diese Zuschreibung findet Autor Jan Michel Zschörnig schöner.
Zwei neue Studien sorgen für Aufsehen: Demnach kommen Regierungsparteien und vor allem die Grünen in der deutschsprachigen Presse besonders gut weg. Rechte Parteien wie die FPÖ bzw. AfD werden hingegen besonders schlecht bewertet – oder nach Möglichkeit gleich verschwiegen. Und wer sich politisch falsch positioniert, dem wird schnell die Zuschreibung „rechtsextrem“ umgehängt. Hat die Presse eine Schlagseite? Kommt sie ihrer unabhängigen Kontrollfunktion nach? Ist unsere Gesellschaft zu hart zu politisch-ideologischen Gegnern? Und müssen wir wieder lernen, Andersdenkenden zuzuhören, statt sie zu delegitimieren?EU-Ziel 2040: Schutz fürs Klima, Gift für die Wirtschaft? Die Teuerung frisst unseren Wohlstand, die Industrie droht abzuwandern und die Wirtschaft ist im Abschwung: Die Folgen der europäischen Energiewende treten immer deutlicher zutage. Die EU hält dennoch am Ziel Klimaneutralität fest und schreibt bis 2040 eine Reduktion des Netto-CO2-Aussstoßes von 90 Prozent vor. Sollten Staaten den Klimazielen hinterherhinken, drohen milliardenschwere Strafzahlungen. Und um das Klimaziel um jeden Preis zu erreichen, sollen künftig auch vermeintlich klimaschädliche Produkte mit Schockbildern wie bei Tabak versehen werden, um den Konsumenten die Folgen eines Erwerbs zu verdeutlichen. Führt kein Weg an solch drastischen Maßnahmen vorbei oder überfordern wir damit unsere Wirtschaft? Und droht mit dem Antreten der „Letzten Generation“ als Fraktion bei der EU-Wahl eine verstärkte Militanz der Klimapolitik?Zu Gast sind u.a.:Hans-Georg Maaßen, Gründer der „Werteunion"Claudia Paganini, Medienethikerin und Grüne Gemeinderätin in TirolBernhard Heinzlmaier, Jugendkulturforscher und KolumnistSebastian Bohrn Mena, KommentatorModeration: Michael Fleichhacker
Über kaum einen Menschen wurde mehr geschrieben als über Napoleon Bonaparte, kaum ein Mensch wurde häufiger porträtiert als der ehrgeizige Korse und spätere Kaiser Frankreichs. Sein Leben passt kaum in ein Buch oder einen Podcast, aber dennoch finden sich Episoden darin, die bis heute kaum bekannt sind. Napoleon der Tyrann, der rücksichtslos Gefangene erschießen und erdolchen lässt? Das ist eine Zuschreibung, die eventuell auf das Massaker von Jaffa 1799 zutrifft. Wir reisen erst nach Ägypten und dann nach Syrien und zeigen Napoleons "dunkle Seite”, die tausende Tote nach sich zieht und gehörig an seinem Denkmal kratzt.
Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert. Orte des Geschehens sind Taunus, Hunsrück und die umliegenden Regionen, wo inmitten der Wirren der Revolutionskriege ein Jugendlicher eine kriminelle Laufbahn einschlägt. Geboren wird er als Johannes Bückler, berühmt wird er aber unter seinem Spitznamen Schinderhannes. Wir sprechen darüber, weshalb gerade er heute noch so bekannt ist und weshalb sein Beiname "Robin Hood vom Hunsrück" eine völlig falsche Zuschreibung ist. //Literatur Mark Scheibe: "SCHINDERHANNES - Nichtsnutz, Pferdedieb, Räuberhauptmann?" Cilli Kasper-Holtkotte: "Jud, gib dein Geld her oder du bist des Todes" in ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 1/1993 Das Episodenbild zeigt den Ausschnitt eines zeitgenössischen Holzschnitts der Bückler und seine Hinrichtung darstellt. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Definition des Generationenbegriffs Geburtenjahrgänge in Generationen einzuteilen ist seit vielen Jahren Standard. Wir sprechen beispielweise von der Babyboomer-Generation, womit wir die Jahrgänge 1956 bis 1965 meinen. Typischerweise werden den Generationen auch spezifische Eigenschaften zugesprochen. So gelten die Babyboomer gemeinhin als sehr fleißig, insbesondere was das Arbeitsleben angeht. Der Generationsbegriff in den Medien Aktuell hat der Generationenbegriff Hochkonjunktur. Angefangen mit der Generation Y (1981 – 1995), welche im Ruf steht, Organisationen mit unangenehmen Fragen zu konfrontieren, wird sich über keine Generation so sehr ausgelassen, wie über die Generation Z (1996 – 2009). Diese sei nicht mehr leistungsfähig und gefährde nach einigen Aussagen sogar den Wohlstand unseres Landes. Der Generationenbegriff - Ein theoretisches Konstrukt? Heute zu Gast im Kurswechsel Podcast Sylvia Hütte-Ritterbusch und Valeska Gerull von GOKA. Die beiden beraten Unternehmen zum Thema „Altersdiversität“. Sie sagen, es ist schon lange bekannt und wissenschaftlich belegt, dass das Einteilen von Geburtsjahrgängen und die Zuschreibung dieser mit bestimmten Eigenschaften so nicht valide ist. Es sei nicht so, dass sich bestimmte Verhaltensmerkmale konstant durch eine Generation durchziehen. Außerdem finden sich Verhaltensmerkmale, die man einer Generation zuschreibt, auch immer in anderen Generationen. Wir wünschen viel Spaß beim Hören der Episode!
**Etiketten sind für Flaschen, nicht für Menschen.** Wir sind schnell bei der Hand, wenn es um Etikettierung von Verhalten geht. Häufig überziehen wir dabei nicht nur einzelne Verhaltensweisen, sondern gleich den ganzen Menschen mit einer pathologischen Zuschreibung. Ganz oben auf dieser Liste rangiert Narzissmus. Immer häufiger wird das, was eigentlich als Diagnose in die Hände berufener TherapeutInnen und Ärztinnen gehört, leichtfertig Menschen auf den Kopf zugesagt: Das ist ein Narzisst. Woher kommt dieses Bedürfnis, alles und jeden als narzisstisch zu beschreiben? Hat diese Mode einen substantiellen Kern? Klaus Eidenschink ist von Hause Psychologe, Psychotherapeut und steht schon von Berufs wegen jeder Art von eilends aufgeklebten Etiketten argwöhnisch gegenüber. Seine steile These zu diesem spezifischen Thema lautet: Es gibt überhaupt keine Narzissten! In unserem Gespräch sezieren wir den Begriff und das dahinterliegende Phänomen. **Das lernen wir aus dem Gespräch mit Klaus Eidenschink bei GOOD WORK:** - Warum es keine Narzissten, sehr wohl aber narzisstische Nöte gibt - Wie sich diese narzisstischen Nöte äußern - Welche Auswirkungen narzisstisches Verhalten auf unsere Zusammenarbeit hat - In welchen Arbeitskulturen und Kontexten narzisstisches Verhalten befördert werden - Was uns hilft, bei uns und unseren Mitmenschen Narzissmus zu erkennen und wie ein Umgang damit aussehen kann Hört rein in diese hoch-relevanten, differenzierten und sortierten Ausführungen von Klaus Eidenschink, die das unheilvolle Hobbypsychologentum auf den Platz verweisen. Literaturtipp: Klaus Eidenschink „Es gibt keine Narzissten“. Carl-Auer-Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet. Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
(00:00:44) 100 Jahre türkische Republik heisst es in diesem Jahr. Und doch haben die türkischen Kulturschaffenden nichts zu feiern. Unter dem Regime von Präsident Ragip Erdogan werden Konzerte verboten, Bilder abgehängt und Theaterstücke abgesagt. (00:05:33) Fehler passieren und doch strebt unsere Welt nach Perfektion. Der Fehler stört. Was in Fehlern aber alles steckt, das untersucht eine neue Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. «Perfectly imperfect» heisst sie, was soviel heisst wie perfekt unperfekt. (00:09:39) Die Band «Züri West» gibt es seit 1984. Jetzt ist ein neuer Podcast über die Geschichte der Band erschienen. Sechsmal je 30 Minuten über die Band, die nicht weniger als 8 Nummer-Eins-Alben hatte. Ihr neustes Album «Loch dür Zyt» ist erst kürzlich erschienen. Wir haben uns in den Podcast vertieft. (00:14:20) Judentum und Fussball. Daran denkt man üblicherweise nicht in einem Atemzug. Aber es gibt jüdische Clubs. Was genau macht einen Fussballclub zu einem Jüdischen? Sind es ehemalige jüdische Spieler oder Funktionäre? Ist es die Selbstwahrnehmung der Fans oder die Zuschreibung ihrer Gegner? Diesen Fragen geht die Ausstellung «Superjuden» im jüdischen Museum Wien nach. (00:18:24) Der Sekundenschlaf kann für uns Menschen gefährlich sein. Zum Beispiel beim Autofahren. Oder er ist lästig, wenn wir genau dann einnicken, wenn im Fernsehen die Auflösung des Krimis gesendet wird. Was wir Menschen zu vermeiden versuchen, scheint bei den Zügelpinguinen in der Antarktis ganz normal zu sein, zumindest in der Brutzeit. Und sie Schlafforschenden kommen dank ihnen dem Geheimnis des Schlafs einen Schritt näher.
Der Unternehmer, Philosoph, Ökonom und Publizist Christian Hugo Hoffmann sieht blinde Flecken in der KI-Entwicklung. Gemeinsam sprechen wir über Unterschiede der Intelligenz von Menschen, Tieren und Maschinen und wie diese Differenzen ihn zu seinem neuen Buch motiviert haben. Weiter geht es darum, inwiefern sich die Intelligenzforschung auf falschen Pfaden befindet, um Alleinstellungsmerkmale menschlicher Intelligenz sowie über die Simulationstheorie. Für die Zukunft sieht Christian Hugo Hoffmann die Zuschreibung von Verantwortung nicht nur beim Menschen oder nur der Maschine, sondern auch in Mensch-Maschine-Teams. Autor: Karsten WendlandRedaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Karsten WendlandRedaktionsassistenz: Robin Herrmann Licence: CC-BY In dieser Episode genannte Quellen: Website von Christian Hugo Hoffmann: https://www.christian-hugo-hoffmann.com The Quest for a Universal Theory of Intelligence: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110756166/html Human Intelligence and Exceptionalism Revisited by a Philosopher: 100 Years After 'Intelligence and its Measurement': https://www.ingentaconnect.com/content/imp/jcs/2022/00000029/f0020011/art00003 Judea Pearl: http://bayes.cs.ucla.edu/jp_home.html Causality von Judea Pearl: http://bayes.cs.ucla.edu/BOOK-2K/ The Book of Why von Judea Pearl: http://bayes.cs.ucla.edu/WHY/ Yuval Noah Harari: https://www.ynharari.com/de/ Reality Plus von David Chalmers: https://www.suhrkamp.de/buch/david-j-chalmers-realitaet-t-9783518588000 Alpha Go: https://deepmind.google/technologies/alphago/ Technological Brave New World? Eschatological Narratives on Digitization and Their Flaws von Christian Hugo Hoffmann: https://scholarlypublishingcollective.org/psup/posthuman-studies/article-abstract/6/1/53/343530/Technological-Brave-New-World-Eschatological?redirectedFrom=fulltext
Was macht einen Verein zu einem jüdischen Verein? Ist es die Selbstwahrnehmung der Fans oder die Zuschreibung ihrer Gegner? Um diese und andere Fragen dreht sich die Ausstellung „Superjuden“ im Jüdischen Museum in Wien. Von Ronny Blaschkewww.deutschlandfunkkultur.de, NachspielDirekter Link zur Audiodatei
Beim Crop Top denkt man sofort an das immer noch aktuelle 90s Revival - an Popstars wie Britney Spears, Gwen Stefani und Aaliyah. Diese rein weibliche Zuschreibung ist aber vergleichsweise neu. Das Crop Top ist nämlich viel älter - und sorgt seit Jahrzehnten für Diskussionen darüber, wer es tragen "darf" und wer nicht. Denn das Crop Top ist nicht nur einfach Mode, die unterschiedlich gefällt, das Crop Top kann mit ein paar Zentimetern weniger Stoff viel freilegen - nicht nur den Bauchnabel, sondern auch ganze gesellschaftliche Debattenfelder. Bauchfrei zu tragen ist zwar eine individuelle Entscheidung, bedeutet aber für viele, sich über stereotype Vorstellungen hinwegsetzen. Etwa wenn mehrgewichtige Frauen das Crop Top tragen, Männer oder Menschen mit Behinderung. Wie ein so leicht herzustellendes Kleidungsstück zum Lackmustest für alles werden kann, was eine Gesellschaft gerade so verhandelt, darum geht es in dieser Folge "Iconic".
"Ich bin im Kindesalter nach Österreich gekommen und hatte große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Mein Vater hat mich damals in der Türkei so gut geschult, dass ich die Volksschule eigentlich hätte überspringen können – bis auf die deutsche Sprache", erzählt Zeynep Arslan.Die junge Autorin hat mehrere Bücher über ihre Vatersprache Zazaki geschrieben. "Zazaki ist eine äußere Zuschreibung, eigentlich heißt unsere Sprache Kirmancki.""Es war meine Lehrerin, die meiner Mama gesagt hat, dass sie mich ins Gymnasium schicken soll, weil sie an mich geglaubt hat. Mit 12 hat es dann plötzlich in meinem Gehirn Klick gemacht und dann habe ich die Sprache verstanden und danach war ich sehr gut."Zeynep spricht 5 Sprache und sie ist fest davon überzeugt, dass Mehrsprachigkeit eine Bereicherung ist.
Die Rollen in dieser Serie aus den 80er-Jahren sind immer gleich, die Folgen laufen immer gleich ab und es sind immer die gleichen Eigenschaften, die den Rollen zugeschrieben werden und zum Einsatz kommen. Deshalb war es eine sehr stabile und erfolgreiche Gruppe. Aber die Gruppendynamik war nicht besonders hoch, es gab wenig Einflüsse von außen, wenig Veränderungen.Wie reagiert so eine Gruppe, wenn äußere Einflüsse dazukommen?Was ist mit internen Einflüssen?Wie kommt Dynamik in so eine Gruppe?Und was hat die Broken Windows Theorie damit zu tun?Wenn wir nicht auf ein räumliches Umfeld schauen, sondern auf ein soziales, finden sich einige Parallelen, was die Rollen in Gruppen betrifft. Die Rede ist von Alpha-, Gamma-, Beta- und Omega-Rollen.Wenn wir davon ausgehen, dass die Transaktionsanalyse auch eine Methode ist, Wirklichkeit durch Kommunikation zu gestalten, dann können wir dieses Bild ja einfach mal übernehmen und glauben oder einmal aufbrechen. Die Rollenzuschreibung nach diesem Schema in Organisationen wirft einige Fragen auf: Ist die Zuschreibung wirklich so? Haben wir dann einfach eine solche Rolle? Wie beständig ist diese Rolle? Was ändert sich, wenn externe Führungskräfte dazukommen? Welche Konflikte entstehen, wenn ein Teammitglied eine Führungsposition übernimmt?
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Die Rollen in dieser Serie aus den 80er-Jahren sind immer gleich, die Folgen laufen immer gleich ab und es sind immer die gleichen Eigenschaften, die den Rollen zugeschrieben werden und zum Einsatz kommen. Deshalb war es eine sehr stabile und erfolgreiche Gruppe. Aber die Gruppendynamik war nicht besonders hoch, es gab wenig Einflüsse von außen, wenig Veränderungen.Wie reagiert so eine Gruppe, wenn äußere Einflüsse dazukommen?Was ist mit internen Einflüssen?Wie kommt Dynamik in so eine Gruppe?Und was hat die Broken Windows Theorie damit zu tun?Wenn wir nicht auf ein räumliches Umfeld schauen, sondern auf ein soziales, finden sich einige Parallelen, was die Rollen in Gruppen betrifft. Die Rede ist von Alpha-, Gamma-, Beta- und Omega-Rollen.Wenn wir davon ausgehen, dass die Transaktionsanalyse auch eine Methode ist, Wirklichkeit durch Kommunikation zu gestalten, dann können wir dieses Bild ja einfach mal übernehmen und glauben oder einmal aufbrechen. Die Rollenzuschreibung nach diesem Schema in Organisationen wirft einige Fragen auf: Ist die Zuschreibung wirklich so? Haben wir dann einfach eine solche Rolle? Wie beständig ist diese Rolle? Was ändert sich, wenn externe Führungskräfte dazukommen? Welche Konflikte entstehen, wenn ein Teammitglied eine Führungsposition übernimmt?
Die Rollen in dieser Serie aus den 80er-Jahren sind immer gleich, die Folgen laufen immer gleich ab und es sind immer die gleichen Eigenschaften, die den Rollen zugeschrieben werden und zum Einsatz kommen. Deshalb war es eine sehr stabile und erfolgreiche Gruppe. Aber die Gruppendynamik war nicht besonders hoch, es gab wenig Einflüsse von außen, wenig Veränderungen.Wie reagiert so eine Gruppe, wenn äußere Einflüsse dazukommen?Was ist mit internen Einflüssen?Wie kommt Dynamik in so eine Gruppe?Und was hat die Broken Windows Theorie damit zu tun?Wenn wir nicht auf ein räumliches Umfeld schauen, sondern auf ein soziales, finden sich einige Parallelen, was die Rollen in Gruppen betrifft. Die Rede ist von Alpha-, Gamma-, Beta- und Omega-Rollen.Wenn wir davon ausgehen, dass die Transaktionsanalyse auch eine Methode ist, Wirklichkeit durch Kommunikation zu gestalten, dann können wir dieses Bild ja einfach mal übernehmen und glauben oder einmal aufbrechen. Die Rollenzuschreibung nach diesem Schema in Organisationen wirft einige Fragen auf: Ist die Zuschreibung wirklich so? Haben wir dann einfach eine solche Rolle? Wie beständig ist diese Rolle? Was ändert sich, wenn externe Führungskräfte dazukommen? Welche Konflikte entstehen, wenn ein Teammitglied eine Führungsposition übernimmt?
„Sobald (mindestens) zwei Menschen aufeinandertreffen, fängt das Phänomen Autorität an, sich zu entfalten und zu wirken.“ Die vielen Perspektiven auf Führung avancieren immer mehr zum Leitthema im Kontext von Unternehmenskultur. Die Frage der Autorität wird dabei jedoch häufig vorsichtig umschifft. Der Begriff wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen. Fast hat es den Anschein, dass sich niemand mehr traut, eine solche Perspektive in den Kontext moderner Führung einzubringen. Ganz so, als hätte sich das Thema von allein erledigt. Dem ist nicht so. Frank Baumann-Habersack ist Autoritätsforscher und geht früh bis spät diesem Phänomen nach, das ihn fesselnderweise manches Mal sogar um den Schlaf bringt. Aber was genau macht ein Autoritätsforscher? In dieser Folge räumen wir gehörig auf mit ein paar Mißverständnissen zum Thema Autorität. So erklärt uns Frank Baumann-Habersack u.a. was Autorität wirklich mit Führen und Folgen und einer freiwilligen Zuschreibung zu tun hat. Er spricht auch von seinem Konzept der transformativen Autorität und geht den historischen und semantischen Wurzeln des Begriffs Autorität nach. Es ist ein herrlicher Deep Dive zu einem Thema, das fast so etwas wie einen blinden Fleck all unserer Bemühungen rund um die zukunftsfähige Arbeitskultur repräsentiert. Hört rein in dieses Gespräch mit einem sehr klugen, tief- und weitdenkenden Experten, der sich offenbar sein ganz eigenes Wirkungsfeld gesucht und erfolgreich geschaffen hat. Wie schön, dass wir davon profitieren dürfen. Interview: Jule Jankowski Franks Lesetipps: Frank Baumann-Habersack: „Mit transformativer Autorität in Führung“. Springer Gabler Verlag Wiesbaden. Hilge Landweer (Hg.), Catherine Newmark (Hg.): „Wie männlich ist Autorität?“. Campus Verlag. Arno Grün: „Wider den Gehorsam“. Klett-Cotta Verlag. Aufsatz von Jo Freeman: The Tyranny of Structurelessness. In: JoFreeman.com. Hier der Link zum Ansatz der transformativen Autorität und zu Frank Baumann-Habersack: https://baumann-habersack.de/transformative-autoritaet/ In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
Zu Beginn des Seminars "Herausfordernde Gespräche" frage ich die Teilnehmer:innen, was sie besonders interessiert. Der Wunsch, der am häufigsten geäußert oder angedeutet wurde, war: "Wie bleibe ich souverän?" Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass alles auf der Sachebene gelöst werden könnte, wenn man nur vernünftig miteinander reden würde. Besonders in unserem Arbeitsleben wird uns suggeriert, dass es dann keine Konflikte gäbe bzw. auftretende Differenzen durch gute Argumente schnell gelöst und entschieden werden könnten. Dem ist nicht so. Wir Menschen sind keine Maschinen. Wir haben ein Ego und erzählen uns Geschichten über andere, um unsere eigenen Überzeugungen aufrechterhalten zu können. Menschen können jedoch lernen, gut mit sich selbst umzugehen. Wer über ein gutes Selbst-Management verfügt, reagiert nicht wie ferngesteuert, sondern kann sich bewusst für eine möglichst hilfreiche und stimmige Reaktion entscheiden. Wie man mit Hilfe eines guten Selbst-Managements souverän wird, verrate ich in diesem Podcast. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Zu den beliebtesten Klischees der Zwanziger Jahren ist gewiss das von der überbordenden Partymetropole Berlin zu zählen. Daran ist manches nicht falsch, als Alleinstellungsmerkmal taugt diese Zuschreibung aber wohl nicht. Auch anderswo tanzte man seinerzeit auf dem Vulkan, zum Beispiel, wie uns die Vossische Zeitung vom 10. Februar 1923 berichtet, auch im nicht allzu fernen Warschau. Autor August Hermann Zeiz gewährt tiefere Einblicke in das Nachtleben der Hauptstadt des so jungen wie aufgewühlten polnischen Staates und reichert seine Beschreibungen dabei interessanterweise mit allerlei Images an, die man aus den Narrativen über das Berlin der ‘goldenen Zwanziger‘ kennt. Zeiz war übrigens nicht nur als Journalist, sondern auch als Dramatiker und Theaterdramaturg aktiv. 1935 emigrierte er mit seiner jüdischen Frau nach Österreich und betätigte sich dort später im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er überlebte mehrere Inhaftierungen und auch die Internierung im Konzentrationslager Dachau. 100 Jahre nach ihm ist für uns Paula Leu an die Weichsel gereist.
Was wird es denn?? Maja ist schockiert, wie schnell das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes schon in der Schwangerschaft zum Thema wird. Sie versucht ihren Sohn ohne Geschlechterklischees zu erziehen. Aber sie merkt: Das ist gar nicht so einfach – vor allem im Kontakt zu den Großeltern. Die Alltagsfeministinnen Sonja und Johanna sprechen heute darüber, wie man als Eltern nicht in die "Rosa-Hellblau Falle" tappt. Wir geben Tipps für geschlechtsneutrales Spielzeug zu Weihnachten und verraten euch, wie ihr Zuschreibung und Klischees z.B. von Omas & Opas als Eltern gut kontert. Feedback, Themenwünsche oder Coaching-Interesse? alltagsfeministinnen@rbb-online.de oder schickt uns Sprachnachrichten an 0172 395 92 51 (WhatsApp) Ein Coaching-Podcast mit Sonja Koppitz und Johanna Fröhlich Zapata Links zum Weiterlesen: Negativpreis für Gendermarketing "der Goldene Zaunpfahl": https://goldener-zaunpfahl.de/ Fachkräfteseite für geschlechtersensible Pädagogik: https://www.geschlechtersensible-paedagogik.de/ Studie zu weiblichen Vorbildern im MINT-Bereich "MINT Bildung. Was junge Frauen darüber denken": https://www.iu-akademie.de/blog/iu-studie-frauen-in-mint-faecher/ Hintergrund zu geschlechtsangleichenden Operationen bei Babys (ZEIT): https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-01/intersexualitaet-geschlechtsorgane-operationen-kinder-geschlechterrollen-faq Blog zum Buch "Die Rosa-Hellblau-Falle – Rollenklischees im (Familien)Alltag und wie man ihnen entkommt: : https://rosa-hellblau-falle.de Avalino – Portal für mehr Vielfalt im Kinderzimmer: https://www.ava-lino.com/ Bücher zum Thema: Ravna Marin Siever: Was wird es denn? Ein Kind! Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt. Beltz, 2022. 20,00 Euro. Almut Schnerring und Sascha Verlan: Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees. Antje Kunstmann, 2021. 16,95 Euro. Inga Blundell und Yvonne Hissel: Feministiken. Die Wahrheit über Gleichberechtigung. dtv, 2022. 18,00 Euro. www.rbbkultur.de/alltagsfeministinnen
Für diese Episode haben wir uns mit einer “altbekannten” Person getroffen: Kai* Brust. Kai* ist Trans*historiker*in mit Forschungsschwerpunkt auf der Geschichte der Zuschreibung von Gender-Nonkonformität im Nationalsozialismus. Und Kai* war schon bei unserer allerersten Podcast-Episode mit an Board. Diesmal haben wir uns getroffen, weil Kai* in einem Archiv zahlreiche Briefe gefunden hat, Briefe von Personen die sich als Transvestit*innen bezeichnet haben und an eine Schneiderin schrieben, welche spezialisierte Kleidungsstücke für Transvestit*innen hergestellt hat. Wir haben über die Briefe und ihren Inhalt gesprochen, aber auch über die Archiv-Arbeit. Und da Kai* auch dafür gesorgt hat, dass diese Briefe als Hörfassungen zugänglich sind, haben wir auch in die Briefe selbst reingehört. Die Sprecher*innen der Briefe sind: Alma, Tija, Kuku und Benji (in der Reihenfolge des Auftretens). Alle Briefe und das Projekt Cultures of Remembrance findet ihr hier: https://cultures-of-remembrance.com/de/briefe-nach-berlin/
Faulheit. Ist sie eigentlich ein Zustand oder lediglich eine Zuschreibung durch andere? Worum geht es eigentlich, wenn ich einen Menschen als faul bezeichne und was ist mein Maßstab? Kann Faulheit auch ein Ausdruck der Selbstbestimmtheit sein? Steht sie vielleicht sogar für Kreativität und Effizienz? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über ein facettenreiches und deshalb besonders spannendes Narrativ: Faulheit.
Einmal im Monat schaut die SWR2 Singer-Songwriterin Eva Sauter mit ihrem ganz eigenen Blick auf unser Erbe der klassisch-romantischen Lied-Tradition. Zum Sprungbrett für die Phantasie wird ihr dabei wieder einmal ein Lied von Franz Schubert: "Ellens dritter Gesang", besser bekannt unter dem Beinamen "Hymne an die Jungfrau" oder der populären Zuschreibung "Franz Schuberts Ave Maria". Und so heißt denn auch Eva Sauters Song: "Grüß dich, Maria".
Glaubenssätze sind tief sitzende Überzeugungen und Annahmen, die wir über uns selbst oder unsere Umwelt haben. Es sind Einstellungen, die wir als wahr empfinden und die einen großen Einfluss darauf haben, wie wir leben, wie wir die Welt sehen und wie wir handeln.
Vor kurzem kamen bei Reinigungsarbeiten im Wiener Stephansdom Reste einer Bemalung zu Tage, deren Unterzeichnung an Albrecht Dürer erinnert. In der Fachwelt wird seither kontrovers ihre Zuschreibung an den Nürnberger Künstler diskutiert. Dr. Thomas Eser Dürerexperte und Direktor der städtischen Museen im Gespräch mit Günther Moosberger.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Wie fragil Identität ist, zeigt eine Überlieferung aus dem frühen 15. Jahrhundert. In Florenz wird einem Holzschnitzer ein böser Streich gespielt: Man lässt ihn glauben, er sei ein anderer. Und alle machen mit.Von Luise Voigtwww.deutschlandfunkkultur.de, FreispielDirekter Link zur Audiodatei
Spätestens bei der Geburt eines Kindes wird sein Geschlecht festgelegt. Was aber, wenn dies mit der gefühlten Identität nicht übereinstimmt? Ravna Siever fordert eine Erziehung, die Kindern die Chance gibt, die eigene Identität ohne definierte Zuschreibungen selbst festzulegen. Von WDR 5.
Am 8. März war feministischer Kampftag und den ganzen März über ist "Women's History Month". Dazu hat Salwa mit der Grünen-Politikerin Nyke Slawik gesprochen. Als eine der ersten beiden Frauen im Bundestag, die sich als trans geoutet haben, erlebt sie, dass allein ihre Existenz politisch ist und sie sich feministischen Kämpfen gar nicht entziehen kann. Nicht nur am 8. März, sondern jeden Tag. Welche Bedeutung haben diese Kämpfe inmitten von Krieg und Krisen? Wenn wir eines aus der Corona-Pandemie gelernt haben sollten, dann, dass Krisen sich nicht gegenseitig ablösen, sondern alle bestehenden Ungleichheiten verstärken. Die UN bezeichnet die Corona-Pandemie mittlerweile sogar als "Krise der Frauen", weil sie weltweit in fast allen sozialen Aspekten Frauen härter trifft. Denn gerade sie haben mehr Sorgearbeit übernommen und mussten häufiger ihre Karriere runterschrauben. Wenn wir diesen 8. März und Women's History Month in Gedanken an die Ukraine verbringen, müssen wir eben auch darüber sprechen, dass es vor allem Frauen sind, die gerade fliehen. Denn auch im Krieg spielt das Geschlecht eine Rolle. Hier macht die "Brutalität des Patriarchats" (Shoutout an Juliane Frisse und ihren Kommentar in "die ZEIT" für diesen starken Titel) auch vor cis-Männern nicht Halt. Von ihnen wird erwartet, dass sie als tapfere Helden ihr Land verteidigen, ob sie wollen oder nicht. Auch trans Frauen in der Ukraine leiden unter dieser Zuschreibung. Ihnen wird ihre weibliche Identität abgesprochen und sie sollen zum Kampf im Land bleiben. Eine davon ist die Sängerin Zi Faámelu. Neben den Schrecken des Krieges ist sie Diskriminierung und Übergriffen ausgesetzt. Wie kann Feminismus in diesen Zeiten aussehen? Salwa und Nyke sprechen über eigene und kollektive Kämpfe. Über feministische Außenpolitik und überholte Rollenbilder. Darüber, wie weit wir gekommen sind und was sich für eine gleichberechtigte Welt noch alles ändern muss. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Louis Huselstein.
Franziska Giffey ist Politikerin der SPD. Sie wurde 1978 in Frankfurt/Oder geboren und wollte eigentlich Lehrerin werden. Zwei Ärzte haben ihr davon abgeraten, weil sie meinten, dass ihre Stimmbänder das nicht mitmachen würden. Dann eben Politik – und zwar richtig. Von 2002 bis 2010 war sie Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln, danach wurde sie Bezirksstadträtin und 2015 zur Bürgermeisterin von Neukölln gewählt. 2018 kam der Posten der Bundesfamilienministerin dazu, von dem sie jedoch in diesem Jahr zurückgetreten ist, denn ihrer Doktortitel wurde nach dreimaligem Überprüfen wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt. Ihre Konsequenz war der Rücktritt. Nun kandidiert sie als Bürgermeisterin für Berlin. Und das sieht man, wenn man gerade durch die Stadt fährt, alles hängt voll mit ihren Plakaten und dem großen Versprechen “Alle im Blick” zu haben. Ich dachte mir, das schaue ich mir mal an, denn so richtig einordnen kann ich sie nicht. Wir sprechen über ihren ostdeutschen Migrationshintergrund, denn über diese selbstgewählte Zuschreibung bin ich gestolpert. Es geht um ihre politische Motivation und Ambition. Woher kommt diese unglaubliche Energie? Wie ist es, das eigene Gesicht überall zu sehen? Ist die ehemalige Frauenministerin eine Feministin, ein Vorbild? Und natürlich geht es auch um die berühmte Doktorarbeit. Sie nennt es “den Elefanten im Raum” und ich habe sie gefragt, warum ihr dieser Titel so wichtig war und ob sie sich dafür schämt. Mein Blick auf sie hat sich durch das Gespräch auf jeden Fall verändert. Ich bin gespannt, wie es euch geht. MEIN GAST: https://franziska-giffey.de/ DINGE: Buchtipp - "Marzahn Mon Amour" von Katja Oskamp https://tidd.ly/3A2U92N * “Lanz & Precht” - https://zdf.de/gesellschaft/precht/presse-podcast-lanz-und-precht-102.html SUPPORTER: Heineken - http://heineken.com/de/heineken00 Motel One - https://motel-one.com/de/ Urban Sports Club - https://corporate.urbansportsclub.com/ MITARBEIT: Redaktionelle Unterstützung: Torben Becker Musik: Jan Köppen Mix & Schnitt: Maximilian Frisch MEIN ZEUG: Die Hotel Matze Suite: https://patreon.com/hotelmatze Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy * Affliiate Link