POPULARITY
Der Dirigent und Komponist Petr Popelka soll Medienberichten zufolge neuer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper werden. Popelka würde die Nachfolge von Vladimir Jurowski antreten, dessen Vertrag 2029 endet.
Der Dirigent und Saxofonist Dani Zeiter gewinnt mit Andwil Arnegg in zwei Kategorien. Und auch mit seinem zweiten Verein Dietlikon hat er es auf das Podest geschafft. Im Gespräch spricht er über die Arbeit mit Amateurvereinen, das Bewerten von Blasmusik und wieso eine Teilnahme am Musikfest guttut. Weitere Themen: · Der Kanton Thurgau kontrolliert Schutzzonen rund um Grundwasserpumpen. · Ostschweizer Unternehmen klagen über zu wenig Aufträge. · Zollbeamte entdecken bei einem Passagier 356'000 Euro Bargeld. · Die Sanierung der Selunbahn verzögert sich, weil das Geld fehlt. · Ein Verein rettet die Badi Glarus.
Seit Jahrzehnten ist Xavier Díaz-Latorre einer der besten Lautenisten im Reich der Alten Musik. Und auch als Lehrer ist er sehr gefragt, in Brüssel und Barcelona, und seit vorletztem Jahr exklusiv an der Schola Cantorum Basiliensis, der Schweizer Kaderschmiede für historische Aufführungspraxis. Ist natürlich grossartig, ein Meister zu sein – und doch ist es auch wieder sehr schön, selber wieder ein Schüler zu sein: nämlich beim Kyudo, der alten japanischen Kunst des Bogenschiessens. Auch in ihr geht es, wie in der Musik, vor allem um Konzentration. Also reden wir darüber… 01:00 – Talk Ein Propellerflugzeug, diverse Amseln und ein Austausch über Konzentration: mit Xavier Díaz-Latorre im Innenhof der Schola Cantorum Basiliensis. 22:20 – Konzert-Tipp Am 5. Mai im Gare du Nord Basel: Konzert mit dem Trio Catch. Und Musik aus Kroatien, Serbien, Ungarn – von Márton Illés, Svetlana Maraš, Mirela Ivičević und Sara Glojnaric. 27:20 – Wochenrückblick Die japanisch-deutsche Jazzpianistin und Komponistin Aki Takase bekommt den deutschen Jazzpreis. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke ist gestorben. Und die Verwertungsgesellschaft GEMA (das deutsche Pendant zur SUISA) soll reformiert werden. 33:00 – aktuelle Kulturpolitik Egal, ob im Konzertsaal, am Radio oder als Hintergrundbeschallung beim Coiffeurbesuch: Musik verwenden kostet. Darum kümmert sich eine Verwertungsgesellschaft, und in Deutschland soll die nun reformiert werden. 37:20 – Aurel Dawidiuk, Dirigenten-Shootingstar Er ist erst 25 Jahre alt, bereits seit zwei Jahren Assistenzdirigent beim Concertgebouworchester Amsterdam und startet jetzt durch. 43:25 – Musikfrage Wie ist das eigentlich mit dem Üben? Zuerst die Technik üben, dann erst den Ausdruck? Das haben wir die Geigerin Carolin Widmann gefragt. 47:55 – Neu in der Playlist Das Ensemble Modern legt eine frisches Album vor mit dem Motto: «Dancing on a Volcano – Musik zwischen 1920 und 1933». Ein faszinierender Parcours durch eine extrem aufgeladene, politisch angespannte, künstlerisch überdrehte Zeit (Hindemith, Korngold, Schönberg und Weill).
Hüvaa (fast ä) syntymäpaiwa! So oder so ähnlich klingt's, wenn jemandem in Finnland zum Geburtstag gratuliert wird. Und die Worte wird heute Jukka Pekka Saraste bestimmt sehr oft zu hören bekommen. Der Dirigent wird 70 Jahre alt.
Er zählt zu den spannendsten Talenten der jungen Dirigentengeneration. Mit seinem Buch "Die weißen Tage von Minsk" hat der Musiker ein eindrucksvolles Zeichen für kulturelle Verantwortung gesetzt.
Fast sein ganzes Leben hat der 90-jährige Dirigent mit Musik verbracht. Geschätzt wird er vor allem für seine Aufführungen der Sinfonien von Gustav Mahler, Anton Brucker und Dimitry Schostakowitsch. In einem sehr persönlichem Gespräch verrät Eliahu Inbal, warum er unbedingt Dirigent werden wollte, weshalb er den Saal der Alten Oper so schätzt und wieso er eigentlich an gleich zwei Tagen Geburtstag hat.
17.02.1926: Friedrich Cerha wird in Wien geboren. Der Dirigent und Komponist war ein Wegbereiter der Zeitgenössischen Musik und hat die österreichische Musikszene entscheidend geprägt.
hr-Bigband feat. Philip Catherine, cond. by Bert Joris, Stadttheater, Gießen/Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Oktober 2019, Teil 2 | Der US-amerikanische Bassist Charles Mingus nannte den Belgier Philip Catherine einmal liebevoll und voller Achtung für sein Können "young Django" und verglich ihn so mit dem großen Django Reinhardt. Der Dirigent und Arrangeur des Abends, Bert Joris, ist ebenfalls Belgier und gern gesehener Gast der hr-Bigband. Das Bindeglied zwischen beiden Protagonisten ist das Album "Meeting Colours", das für Bigband und Philip Catherine als Solisten entstanden ist. (Sendung vom 15.2.)
hr-Bigband feat. Philip Catherine, cond. by Bert Joris, Stadttheater, Gießen/Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Oktober 2019, Teil 1 | Der US-amerikanische Bassist Charles Mingus nannte den Belgier Philip Catherine einmal liebevoll und voller Achtung für sein Können "young Django" und verglich ihn so mit dem großen Django Reinhardt. Der Dirigent und Arrangeur des Abends, Bert Joris, ist ebenfalls Belgier und gern gesehener Gast der hr-Bigband. Das Bindeglied zwischen beiden Protagonisten ist das Album "Meeting Colours", das für Bigband und Philip Catherine als Solisten entstanden ist. (Sendung vom 8.2.)
Alles spricht für eine Bilderbuchkarriere, als der junge Gustav Brecher erstmals ans Dirigentenpult tritt. Doch seine Tätigkeit wird von Anfang an von antisemitischen Ausfällen begleitet.
Riccardo Muti konzentriert sich mit größter Leidenschaft auf das Wesentliche der Musik. Dafür lässt er auch schon mal eine Opernproduktion platzen, wenn ihn die Inszenierung nicht überzeugt. 20 Jahre lang wirkt er als Musikdirektor an der Mailänder Scala, berühmt vor allem für die Genialität seiner Verdi- und Mozart- Interpretationen, in einem peniblen Ausloten der Beziehung zwischen Text und Musik.
Aufgewachsen ist der Amerikaner mit japanischen Wurzeln in Kalifornien auf einer Farm, ohne Fernsehen, Kino und Stereoanlage. Stattdessen gab es ein Klavier. Und darauf wurde Hausmusik gemacht. Dies hat Nagano bis heute nachhaltig geprägt.
Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In dieser letzten Folge spricht Goebel über den 3. Teil des Oratoriums.
Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 4 geht es um das berühmteste Stück des Oratoriums, das "Hallelujah".
Gesang umgibt den Musiker schon sein ganzes Leben - ob zu Hause, im Erzgebirge, im Kantorenhaushalt oder später im Dresdner Kreuzchor. Besonders die Klarheit der Sprache und der Musik von Heinrich Schütz begeistern den Künstler, neben den Werken von Johann Sebastian Bach. Für "Menschen und ihre Musik" hat Hans- Christoph Rademann seinen Plattenschrank von Renaissancemusik bis Herbert Grönemeyer durchforstet. Außerdem verrät er uns, warum Volkslieder für ihn mit die größte musikalische Herausforderung sind.
Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 2 geht es um die Weihnachtsmusik des Oratoriums, die Musik der Hirten und Engel.
Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 1 geht es um den Beginn des Oratoriums, die Prophezeiung des Messias.
Wenn Reinhard Goebel über den "Messias" von Georg Friedrich Händel spricht, kommt er aus dem Staunen nicht heraus. "Ein Wunderwerk" sei diese Partitur, sagt der Dirigent und leidenschaftliche Musikforscher in SWR Kultur. Für die Sendung "Treffpunkt Klassik" hat er gemeinsam mit SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Radiostücke zum "Messias" produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. "Ich möchte mehr wissen über das, was ich mache", sagt Goebel - und hat dabei sogar entdeckt, bei wem Händel für sein berühmtestes Stück des "Messias", das "Halleluja", abgeschrieben hat.
Der Dirigent Howard Griffiths ist schon ewig im Geschäft, aber gefühlt so umtriebig wie nie zuvor: er dirigiert Orchester in halb Europa, produziert gleich reihenweise neue CDs, und schreibt in jüngerer Zeit auch Musikbücher für Kinder wie etwa «Barboza und der klingende Baum». 1:15 - Auftakt Musik gegen den Novemberblues: «Tango for November» von und mit Fumio Yasuda. 5:00 - Aktuell Regelmässig werden ihre Auftritte - Paris oder London, jetzt auch in Zürich - von Protesten begleitet. Denn Anna Netrebko setzte sich einst dafür ein, dass Putin als russischer Präsident kandidieren solle oder posierte 2014 mit der grossrussischen Flagge. Inzwischen hat sie sich vom Regime distanziert, aber – nicht genug, finden Kritiker. Wir fassen zusammen. (Theresa Beyer) 10:40 - Gespräch Wir sprechen mit dem Dirigenten Howard Griffiths über seine aktuellen Projekte. (Hannes Diggelmann) 32:20 - Neuerscheinungen Maurice Ravels einziges Streichquartett mit dem Quatuor Dutilleux (Calliope) und Die beiden ersten CDs des Mahlerzyklus von Paavo Järvi und dem Tonhalle Orchester Zürich (Alpha Classics) (Jaronas Scheurer) 53:25 - Swiss Corner Gitarrenlegende Al Di Meola kommt mit seinem Acoustic Trio nach Zürich.
Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und dann sind da noch sein Schlagzeug und die Plattensammlung seines Vaters. Und natürlich Liverpool, die Stadt der Beatles. Was legt Simon Rattle auf in dieser Stunde? Lassen Sie sich überraschen! Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und dann sind da noch sein Schlagzeug und die Plattensammlung seines Vaters. Und natürlich Liverpool, die Stadt der Beatles. Was legt Simon Rattle auf in dieser Stunde? Lassen Sie sich überraschen! Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Der Dirigent und der Oboist François Leleux dirigiert am 1. November fünf Werke mit den Bamberger Symphonikern. Dabei kombiniert er unterschiedliche Stile, Rollen und Komponisten.
Der Witz des Tages vom 26.10.2025 mit dem Titel 'Der Dirigent und die Drohung' zum Hören.
Der Witz des Tages vom 26.10.2025 mit dem Titel 'Der Dirigent und die Drohung' als Video.
Der Dirigent weiß als ehemaliger Geiger, wie man einen singenden Streicherklang formt. Das kommt der neuen Aufnahme zugute.
Christoph von Dohnányi ist tot. Der Dirigent starb am Samstag im Alter von 95 Jahren, zwei Tage vor seinem 96. Geburtstag. Eine Würdigung von Fridemann Leipold.
Der Dirigent Jan Willem de Vriend weiß, wie Orchester ticken, denn schon als junger Geiger spielt er im Concertgebouw Orchester in Amsterdam mit. 1982 gründete er dann sein eigenes Ensemble, das Combattimento Consort Amsterdam, das er von der Geige aus leitet. Heute glänzt er auch mit seinen Interpretationen der Musik von Mendelssohn oder Schubert und begeistert Orchester in Wien, Kyoto oder Zürich mit seiner Energie, seiner Freude und seinem Wissen.
Petr Popelka ist ein musikalischer Grenzgänger mit klarer Haltung, spannender Biografie und rasantem Aufstieg: Der gebürtige Tscheche war einst Solo-Kontrabassist in Dresden, heute ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker und des Radio-Symphonieorchesters Prag. Mit feinem Gespür für Klangfarben, kompromissloser Neugier und einem inklusiven Führungsstil begeistert Popelka nicht nur die Musikerinnen und Musiker, sondern auch das internationale Publikum.
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
In dieser Folge von „Fundament - Der Baupodcast“ tauchen Thomas Krug und Jonas Betz in die Welt der Bauleitung ein – das Herzstück der Baustelle und der Schlüssel zum Erfolg jedes Projekts.Sie zeigen, warum die Leistungsphase 8 (LPH 8) nach HOAI nicht einfach nur „Bauüberwachung“ ist, sondern das Bindeglied zwischen Vision und Wirklichkeit. Hier wird geplant, organisiert, geprüft – und notfalls auch gerettet!
Seit Mateusz Molęda 2023 den Internationalen Sergei Kussewitzky Dirigentenwettbewerb gewonnen hat, geht seine Karriere steil bergauf. Eigentlich als Pianist gestartet, der auch vom Klavier aus dirigiert, hat er inzwischen international über 40 Orchester geleitet. Am 19. Juni 2025 debütiert er bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Gespräch mit Gerald Mertens geht es um das spannende Leben als reisender Gastdirigent, die Erstbegegnungen mit Orchestern, um die Belebung des Konzertrepertoires und Entspannung auf dem Golfplatz sowie beim Bogenschießen.
Leon Botstein ist Gründer des „The Orchestra Now“, ein Orchester das in den gesamten USA bekannt ist. Nun sind sie auch in Deutschland bei einem Konzert in Koblenz zu hören und der Dirigent Leon Botstein erklärt, wieso er dieses Orchester gegründet hat. Im Musikgespräch erzählt er außerdem, wie die Lage der Musik unter Donald Trump ist und wie er den Zugang zu Klassischer Musik von deutschen Komponisten gefunden hat.
„Alte Musik“, den Begriff mag der Sänger, Dirigent und Musikforscher René Jacobs ohnehin nicht, klingt ihm zu abgelegt, zu wenig aktuell. Für ihn muss Musik immer lebendig sein, ihre Historie sinnlich erfahrbar. Bei ihm jedenfalls klingt sie so, und dafür werden seine Interpretationen auch gerühmt, als eine Symbiose aus wissenschaftlich fundiert und emphatischem Musizieren.
Wenn Jakub Hrůša die Bühne betritt, sieht er glücklich aus. Im Konzert lässt der preisgekrönte Dirigent Lieblingsstücke wie die Moldau frei fließen, mit ewig jungem Schwung. Auch dichte Passagen bei Brahms klingen federnd leicht und klar, Mahler ungemein charakteristisch. Mit den Bamberger Symphonikern arbeitet der gebürtige Tscheche seit Jahren in tiefer Verbindung zur Musik und zu den Menschen.
Der Dirigent und Sohn von Otto Schenk, Konstantin Schenk im Gespräch mit Ursula Pucher.
Gerade hat er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Aber wie fing das alles an mit seiner Musikerkarriere? Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und dann sind da noch sein Schlagzeug und die Plattensammlung seines Vaters. Und natürlich Liverpool, die Stadt der Beatles. Was legt Simon Rattle auf in dieser Stunde? Lassen Sie sich überraschen! Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik"
Gerade hat er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Aber wie fing das alles an mit seiner Musikerkarriere? Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und dann sind da noch sein Schlagzeug und die Plattensammlung seines Vaters. Und natürlich Liverpool, die Stadt der Beatles. Was legt Simon Rattle auf in dieser Stunde? Lassen Sie sich überraschen! Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik"
Letzten Sommer hat er zum dritten Mal das Lucerne Festival Orchestra dirigiert: der kanadische Star-Dirigent Yannick Nézet-Séguin. Im Gespräch erklärt er die Besonderheit dieses Orchesters, für das er als möglicher Kandidat in der Nachfolge Riccardo Chaillys gehandelt wird. Nézet-Séguin erzählt von seinen Studien: Klavier, Komposition usw. Und, dass es ihm mit der diverity ernst ist. Die Kunst müsse die Welt, in der wir leben, als Ganzes repräsentieren und nicht nur einen Ausschnitt. Denn das, so Nézet-Séguin, sei schlicht ignorant. Aktuell: Wie eine Schweizer Spieluhr Giacomo Puccini für "Madama Butterfly" auf die Sprünge half. In den Neuerscheinungen fragen wir "Who's afraid of ...?" mit der neuen CD des Boulanger-Trios, auf der ausschliesslich Komponistinnen zu finden sind. Und zur Sprache kommt ebenfalls das neue "EU Songbook" mit 164 Liedern aus 27 Mitgliedstaaten.
Seit dieser Spielzeit ist Rubén Dubrovsky Chefdirigent am Gärtnerplatztheater in München. Aber er spielt außerdem hervorragend Cello, verschiedene Gitarren und Percussions, ist Arrangeur und Folklore-Forscher. Geboren ist er in Argentinien, stammt aus einer italienisch-polnischen Künstlerfamilie, spricht sechs Sprachen und ist bis heute fasziniert von der südamerikanischen Volks- und Barockmusik.
Musik? War für Masaaki Suzuki schon immer da. Schon als Kind spielt der japanische Protestant aus Kobe Kirchenlieder, früh begegnet er dem Werk von Johann Sebastian Bach – es wird sein Lebensthema. Masaaki Suzuki studiert in Amsterdam bei Ton Koopman und Piet Kee, gründet 1990 das Bach-Collegium Japan und trägt Bachs Musik fortan in die Welt hinaus. Längst zählt er selbst zu den großen Interpreten – auch jüngerer Musik.
In der Stadt Dresden probiert ein Orchester etwas ganz Neues aus: Die Musikerinnen und Musiker sind zwar Menschen, aber sie werden bei speziellen Musikstücken von einem Roboter dirigiert. Der Dirigent, der mit einem Taktstock in der Hand vor dem Orchester steht, ist also gar kein Mensch. Von Sebastian Trepper.
Pierre Bleuse hat seine Mutter bereits vor seiner Geburt singen gehört Der Vater ist Komponist, der Bruder Cellist, die Schwester Pianistin - ein Musikhaushalt, wie er klingender nicht sein könnte. Pierre Bleuse wird zuerst Geiger und dann zieht es ihn zum Dirigieren. Zur Dirigentenlegende Jorma Panula. Heute leitet Bleuse das auf neue Musik spezailisierte Ensemble Intercontemporain und das Sinfonieorchester im dänischen Odense. Mit lebenden KomponistInnen zu sprechen: das hilft. Aber auch mit den verstorbenen. Mit manchen von ihnen ist Bleuse sogar per Du. Ausserdem im Musikmagazin: (1'03) Ein zaghafter Vorausblick auf das zukünftige Menuhin Festival Gstaad mit dessen designiertem Leiter Daniel Hope (11'57) Mit dem Geiger Augustin Hadelich quer durch die USA und mit dem Buchautor Björn Gottstein quer durch 80 Jahre Musikgeschichte, neueste Musikgeschichte (32'46) Der Dirigent Pierre Bleuse im Kaffeegespräch (49'50) Barbara Schirmer und die Bäume, ein neues Projekt der innovativen Hackbrettspielerin: "Baumsy"
Wen man in die Suchmaschine die Wörter "Horenstein" und "MusiK" eingibt, dann fragt das System: "Meinten Sie Bernstein?" Wenn man dann aber weitersucht, findet man Internet-Foren von Klassiksammlern, die ebenso engagiert wie begeistert über Horensteins schönste Aufnahmen fachsimpeln. Der Dirigent Jascha Horenstein, einer der größten Mahler- und Bruckner-Interpreten des 20. Jahrhunderts, ist ein Geheimtipp, eine Kultfigur für Eingeweihte. Unser heutiges ZOOM erzählt sein abenteuerliches Leben, das, wie bei so vielen jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts, gezeichnet war von Flucht und Exil.
In einem Live-Mitschnitt einer konzertanten Aufführung von Rossinis Oper "L'Italiana in Algeri" vom Februar 2022 tritt das Orchestra of the 18th century auf Originalinstrumenten an. Der Dirigent ist Giancarlo Andretta, die Titelrolle singt Vasilisa Berzhanskaya.
Wed, 22 Mar 2023 04:17:19 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-economy-edition/podcasts 712c92cde0e567c58843f9a0bad64119 Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:15) Umfrage: 8% aller Deutschen wollen laut Forsa eine parlamentarische Monarchie hierzulande. 2.(00:05:57) Im Interview: Der Dirigent und Pianist Justus Frantz plädiert für aktive Friedensgespräche mit Wladimir Putin und warnt: “Der Dritte Weltkrieg ist keine Phantasterei!” 3.(00:18:18) The Pioneer Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner berichtet von der Kanadareise des Arbeitsministers und der Innenministerin. 4.(00:21:33) Börsenreporterin Anne Schwedt in New York erklärt die fallenden Immobilienpreise in den USA und die Pläne eines neuen KI-Tools von Adobe. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2021 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. no
Hartmut Haenchen machte erste musikalische Schritte mitten im zerbombten Dresden als Chorsänger beim Dresdner Kreuzchor. Das System der DDR hemmte den Musiker schon früh. So wird Hartmut Haenchen erst über Umwege Dirigent, und wird später im Westen vor allem bekannt als Leiter des Kammerorchesters Carl Philipp Emanuel Bach. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag. (Wdh. vom 07.11.2019)
Unter dem Motto "Hessen in Concert" veranstaltet hr2-kultur kommenden Sonntag einen "Tag für die Musik" mit zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen in ganz Hessen. Zum Auftakt hören sie diese Woche im "hr2-Doppelkopf" Musiker*innen und Musikliebende aus und in Hessen. Zum Beispiel 'Zinkenist' Arno Paluch. Als Jugendlicher spielt Arno Paduch im Posaunenchor in Rodheim vor der Höhe, wo er zuhause ist. Auf dem Schulweg entdeckt er in einem Friedberger Laden eine Schallplatte, die er einfach haben musste. Beides hat miteinander zu tun und bestimmt Berufsleben und -leidenschaft des Musikers bis heute. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Arno Paduch studiert und spielt nämlich Zink, ein altes, bis ins 18. Jahrhundert verbreitetes Blasinstrument. (Wdh. vom 22.06.2021)
Auf der Suche nach dem Bürogebäude hat Marie erst Molle kennengelernt. Nun schließt sich den beiden noch Karajan, der Geheimdirigent, an. Auf in die Rodrianstraße! Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Marie kann alles (Folge 3 von 7) von Monika Feth. Es liest: Astrid Kohrs.
Gestern wurde an der Wiener Staatsoper Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Der radio klassik Stephansdom Opernexperte Richard Schmitz war für unsere Hörerinnen und Hörer dabei. Die Inszenierung von Willy Decker schildert die Handlung konsequent, ohne hausbacken zu werden. Der verzweifelte Witwer, der sich manisch, fast hysterisch an die Liebe zu seiner toten Frau klammert, wird durch einen Traum geheilt. Die Ebenen von Traum und realem Leben werden sauber getrennt und wo nötig auch verbunden. Tiefenpsychologische Momente, die Traumdeutung und die scheinbare Heilung einer Neurose wurden von Willy Decker fachkundig herausgearbeitet: Freud hätte seine Freud‘. Gespannt war ich auf Klaus Florian Vogt, der die Partie des Paul in anderen Häusern und auf einigen Tonträgern gesungen hat. Er hat meine Erwartung voll erfüllt. Da stimmt die psychologische Durchdringung dieser irrlichternden, neurotischen Figur, die er auch stringent darstellt. Seine helle Stimme erlaubt ihm wortdeutlich und musikalisch zu phrasieren. Seine Marietta Vida Miknevičiŭté hat es daneben nicht leicht. Ihre gut geführte, große Stimme beeindruckt. Ohne Textsystem hätte man aber kein Wort verstanden. Diese Marietta gäbe Gelegenheit mit allen Facetten einer Singschauspielerin zu brillieren, von der jungen übermütigen Frau bis zur energischen Vertreterin ihrer Interessen wäre da alles drinnen. Manche schöne Phrase wurde allerdings auch vom Dirigenten Thomas Guggeis zugedeckt. Der gescheite Text des Librettos sollte besser zur Geltung kommen. Der Dirigent sollte nicht nur die Klangpracht des Orchesters nutzen, sondern auch die gesungenen Worte berücksichtigen. Gut gelungen war der Schlager von Paul und Marietta „Glück das mir verblieb“, der sich leitmotivisch bis ins Finale durchzieht. Da gab es Szenenapplaus. Neben den beiden Protagonisten waren auch Monika Bohinec als Brigitta und Adrian Eröd als guter Freund Frank und als Pierrot hervorragend. Adrian Eröd stattete auch den zweiten Schlager „Mein Sehnen, mein Wähnen“ mit Wohlklang aus. Diese Wiederaufnahme wurde mit Begeisterung vom fast gefüllten Haus bejubelt. Alle Unkenrufe, die dieses Werk in Operettennähe stellen wollen, sind ja schon länger verstummt. Ein großes Werk aus einer großen Zeit der Wiener Musikkultur gehört an dieses Haus. Wertnote: 8,9/10 Punkten Empfehlung: Stefan Mickisch im Korngold