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Geburtskiewer, Herzberner, Wahlberliner: So beschreibt Dmitrij Gawrisch sich selbst. Und Schreiben ist auch, was er beruflich tut. Etwa darüber, wie er durch den russischen Angriff auf die Ukraine seine Muttersprache verlor. Wie kommt es zu einem Text? Was steht ganz am Anfang? Ein Gedanke, ein Bild, ein aufgeschnappter Gesprächsfetzen? Dmitrij Gawrisch weiss das auch nicht so genau. «Etwas passiert, ich verstehe dieses Etwas nicht, merke aber, dass da ein Konflikt, eine Fallhöhe ist – und vor allem ein grosses Rätsel.» Er verstehe das Schreiben als eine Möglichkeit, sich die Welt anzueignen, sagt Gawrisch, dem Unscharfen, dem Uneindeutigen nachzugehen. Dmitrij Gawrisch wurde 1982 in Kiew geboren und kam mit 11 Jahren in die Schweiz, nach Bern. Bern: Die Stadt, in der er schwimmen gelernt, das Gymnasium besucht, studiert, die ersten Texte geschrieben und über eine Verkettung von Zufällen zum Theater gefunden habe. Heute schreibt Gawrisch vor allem für die Bühne – in der Spielzeit 2022/2023 war er Hausautor der Bühnen Bern – und arbeitet neben seiner Theatertätigkeit für das Magazin «Reportagen». Seit dem russischen Grossangriff auf die Ukraine hat er zahlreiche Texte zum Krieg verfasst. Diese Aktualität literarisch einzufangen sei ihm jedoch bis heute unmöglich. «Ich habe gemerkt, dass der Nachrichtenstrom mich mitreisst und ertränkt.» Er sei ein langsamer Schreiber, sagt Gawrisch von sich selbst. «Ich suche ewig lang nach dem neuen Ansatz, einer neuen Sprache, einem neuen Anknüpfungspunkt.» Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Dmitrij Gawrisch von seinem Suchen, dem Ringen um Worte; und davon, warum es gerade in diesen Zeiten wichtig sei, zwar die Welt ernst zu nehmen, aber sich selbst nicht allzu sehr. Die Musiktitel: - Igor Belkin: Goluboj wagon - Nils Althaus: Dr Verluscht - Sophie Hunger: Le vent nous portera - Okean Elzy: Bez Boyu - Herbert Grönemeyer: Mensch
Beat Hächler, Direktor des Alpinen Museums Bern, trifft auf Fahrlehrerin Nuran Serifi. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben. Nuran Serifi, (44) Fahrlehrerin Nuran Serifi kam im Alter von acht Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und drei Geschwistern von Mazedonien nach Ostermundigen in die Schweiz. Nach einer anspruchsvollen Schulzeit absolvierte sie eine Lehre als Detailhandelsangestellte im Schuhverkauf. Sie war gerade volljährig, als sie als erstes Mitglied ihrer Familie den Schweizer Pass erwarb. Nuran war immer schon eine Fragende: Bereits in jungen Jahren setzte sie sich kritisch mit gesellschaftlichen und religiösen Fragen auseinander. Aufgewachsen als Sunnitin, entschied sie sich später bewusst für das Schiitentum. Mit knapp 30 Jahren, nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, begann sie ein Kopftuch zu tragen. Die Reaktionen darauf machten ein Weiterarbeiten im Verkauf unmöglich. Aus ihrer Leidenschaft für das Autofahren entwickelte sie dann einen neuen beruflichen Weg: Sie liess sich zur Fahrlehrerin ausbilden und gründete eine eigene Fahrschule. Heute ist Nuran Serifi Mutter von drei Kindern und selbständige Unternehmerin. Beat Hächler, (64) Direktor des ALPS, Alpines Museum der Schweiz, Bern Für Beat Hächler sind Berge mehr als Landschaft – sie sind ein emotionaler Resonanzraum. Persönlich hat es ihm vor allem das Tessin angetan: Dort ist er oft zu Fuss unterwegs, sammelt Pilze oder bereitet draussen ein Fondue zu. In einer Journalistenfamilie aufgewachsen, suchte er schon als Bub Öffentlichkeit und Form: Er gab eine eigene Schülerzeitung heraus und entwickelte früh ein Gespür für Geschichten. Studiert hat er Geschichte, Deutsch und Journalistik. Während dieser Zeit lebte er bei einer Verwandten in einer Mansarde – in genau diesem Haus (auf einer anderen Etage) wohnt er bis heute. Vom Journalismus wechselte er zum «Stapferhaus», Lenzburg. Während 18 Jahren kuratierte er dort prägende Ausstellungen und machte das Haus zu einem Ort gesellschaftlicher Debatten. Mit dem Auftrag, das Alpine Museum der Schweiz in Bern neu zu positionieren, übernahm Beat Hächler die Direktion. Er ist Vater von Zwillingen und verantwortet aktuell die Ausstellung «Grönland – Alles wird anders» __________________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Studiert – und trotzdem chancenlos? Immer mehr junge Menschen haben einen Hochschulabschluss – und finden trotzdem keinen Job. Absagen, Warteschleifen, fehlende Berufserfahrung. Gleichzeitig heißt es überall: Fachkräftemangel. Was läuft da gerade schief? In dieser Solo-Folge von Generation Z Talk spreche ich über den aktuellen Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger – angelehnt an einen Beitrag aus dem ZDF, aber vor allem ergänzt um meine eigenen Erfahrungen aus Coachings, Gesprächen mit Unternehmen und jungen Menschen. Du erfährst: warum der Jobeinstieg für viele Absolventinnen und Absolventen gerade so schwierig ist welche Studiengänge aktuell bessere Chancen haben – und welche eher nicht welche Ausbildungsberufe händeringend gesucht werden und echte Alternativen zum Studium sind welche Rolle KI, Wirtschaftslage und Erwartungen der Unternehmen spielen und was du konkret tun kannst, um deine Chancen zu erhöhen Diese Folge ist für dich, wenn du: gerade studierst oder frisch fertig bist zweifelst, ob dein Weg der richtige war verstehen willst, was auf dem Arbeitsmarkt wirklich passiert oder dich fragst, wie Karriere heute realistisch funktioniert Mehr Infos zu Felix Behm erhältst du unter www.felixbehm.de Folge direkt herunterladen
Herzlich willkommen zu einem wunderschönen Nachmittag. Heute zu Gast im Podcast Ergebnisorientiert: Prof. Dr. Georg Kraus. Lieber Georg, vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Du bist jemand, der immer macht und tut. Was treibt dich an? Viele sprechen von Work-Life-Balance, aber bei dir habe ich das Gefühl, du bist immer „on fire". Work-Life-Balance ist ein ambivalenter Begriff, weil er Arbeit und Leben als Gegensätze darstellt. Arbeiten oder leben – das ist eigentlich traurig. Denn es suggeriert, dass Arbeit etwas ist, das man möglichst vermeiden sollte. Ich habe einmal ein philosophisches Buch gelesen, das Arbeit neu definiert hat: Alles, wofür wir Energie einsetzen, ist Arbeit. Ob wir Geld verdienen, uns ehrenamtlich engagieren, Freundschaften pflegen, lernen, Familie leben oder Zeit für uns haben – all das ist Arbeit. Wenn alles Arbeit ist, gibt es kein Leben ohne Arbeit. Diese Sichtweise hilft mir sehr, bewusster zu entscheiden, wo ich meine Energie investiere. Dann ist es auch kein Problem zu sagen: Ich arbeite viel. Was soll ich sonst tun? Arbeit ist Leben. Wenn man mich fragt, wann ich in Rente gehe, sage ich: Rente ist für mich ein schreckliches Wort. Nichts mehr zu tun – das wäre doch schade. Diese Trennung zwischen Arbeit und Leben ist historisch neu. Erst seit der industriellen Revolution gibt es sie. Früher war der Beruf Teil des Lebens – oft sogar der Familienname. In Deutschland wird Arbeit immer weiter reduziert, während in anderen Ländern deutlich mehr gearbeitet wird. Das kommt aus der Haltung, dass Arbeiten etwas Negatives sei. Ein Beispiel: Jemand bastelt stundenlang an seinem Oldtimer. Für ihn ist es keine Arbeit, sondern Freude. Die gleiche Tätigkeit kann – je nach innerer Haltung – Belastung oder Erfüllung sein. Der Angler nennt es Freizeit, der Fischer nennt es Arbeit. Nicht die Tätigkeit entscheidet, sondern die Haltung. Gesellschaften verkünsteln oft das natürliche Lebensumfeld des Menschen. Wir leben – oder halten uns selbst – häufig nicht artgerecht. Du hast ein Unternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden aufgebaut. Hattest du das geplant? Nein. Größe war nie ein Ziel. Es ging um Neugier, interessante Projekte und die Frage: Kriege ich das hin? Es gab keinen Businessplan, sondern einen Entwicklungsprozess: Was kann ich gut? Wo liegen meine Talente? Wie entsteht daraus Mehrwert? Ich bin seit 1987 selbstständig, also seit 38 Jahren. Studiert habe ich Wirtschaftsingenieurwesen und später in Psychologie promoviert – zum Thema Arbeitszufriedenheit. Mein Weg war eher zufällig: Ein Praktikum bei Daimler führte mich in die Beratung. Ich wusste damals nicht einmal, was Unternehmensberatung ist. Eigentlich wollte ich Pilot werden, wurde aber wegen Kurzsichtigkeit nicht genommen. Also bin ich einen anderen Weg gegangen – durch Chancen und Menschen, die an mich geglaubt haben. Auch die Selbstständigkeit war kein spontaner Entschluss, sondern eine Entwicklung. Schau dir jede Chance an – sie könnte die Chance deines Lebens sein. #Podcast2951 #Prof.Dr.GeorgKraus #Ergebnisorientiert #ArbeitIstLeben #WorkLifeBalance #Unternehmertum #Philosophie #Selbstständigkeit #Motivation #Durchhaltevermögen #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. Speakercruise Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Philipp Stölzl hat seine berufliche Laufbahn einst als Bühnenbildner gestartet. Studiert hat er nie. Heute sagt er, der Zivildienst - die Arbeit mit Schwerstbehinderten - habe ihn geprägt und eben sein Elternhaus.
Von Schwaben nach Kanada und wieder zurück: Judith Kuhnert hat viel erlebt und zu erzählen. Heute ist sie Regisseurin und lebt im Raum Ulm. Studiert hat sie an der Athanor Akademie in Burghausen, inszeniert hat sie unter Anderem am Staatstheater Darmstadt oder am Theater Paderborn. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist sie auch als Dozentin für Schauspiel und Regie tätig. Aktuell inszeniert sie das Silvesterstück für den Dramatischen Verein Biberach. Ein Gespräch über klassisches Theater-Handwerk, kreativen Flow und die Schere zwischen Anspruch und Berieselung – und über Sommernachtsträume, Scheitern und... wieder Aufstehen!
"Freud sagte nicht viel zum Schlußwort und vergab allen ihre Langeweile." notierte Lou Andreas-Salomé (1861-1937) am 6. November 1912 in ihrem Tagebuch, das sie während ihres mehrmonatigen Studienaufenthalts in Wien führte. Hier wollte sie bei niemand Geringerem als Sigmund Freud (1856-1939) alles über das noch ganz neue Fach der Psychoanalyse lernen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es bei den Veranstaltungen konkret zuging, ob sich die Schülerin mit ihrem Lehrer vertrug und was Rainer Maria Rilke mit dem Thema zu tun hatte.
Studiert hat sie Modedesign, doch bekannt wurde Corina Gertz als Fotografin. Ihre Bilder zeigen Trachten, von hinten und vor schwarzem Hintergrund. Inzwischen melden sich weltweit Menschen, um in ihrer traditionellen Kleidung fotografiert zu werden. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
„Politiker*innen müssen aus der Logik des Repräsentierens heraus immer in den Medien ihrer Zeit vorkommen: Sie müssen kanalgerecht kommunizieren“, sagt Prof. Dr. Thorsten Thiel Die fortschreitende Digitalisierung verändert nicht nur unseren Alltag, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf demokratische Strukturen und Prozesse. Technologische Infrastrukturen beeinflussen, wie sich Menschen politisch organisieren, informieren und beteiligen. Während eine frühe Euphorie – etwa zur Zeit des Web 2.0 – auf eine Demokratisierung durch freien Zugang zu Wissen und unmittelbare Partizipation setzte, zeigt sich heute ein ambivalenteres Bild, erklärt unser Gast Prof. Dr. Thorsten Thiel in dieser Folge: Zwar ermöglichten digitale Netzwerke kollektive Mobilisierung (z. B. beim Arabischen Frühling oder #MeToo), gleichzeitig aber entstehen neue Machtzentren, Fragmentierungen und Filterblasen, die die politische Öffentlichkeit verändern und polarisieren. Zudem verändert sich das Verhältnis zu den Medien: Informationen verbreiten sich heute rasant über soziale Netzwerke, wodurch traditionelle journalistische Standards unter Druck geraten. Hochwertiger Journalismus ist immer schwerer refinanzierbar, und Politiker*innen stehen mehr denn je vor der Herausforderung, sich kanalgerecht zu inszenieren, ohne dabei an Tiefe oder Glaubwürdigkeit zu verlieren. Trennung von „Online“ und „Offline“ überholt: Die Plattformlogik sozialer Medien fördere Reichweite oft durch Emotionalisierung und Zuspitzung, was Polarisierung und Radikalisierung begünstigen kann – besonders in ohnehin angespannten politischen Systemen wie ganz aktuell den USA. Auch Fake News zirkulieren, wenn auch meist in begrenzten Gruppen. Der Wunsch nach unregulierter digitaler Freiheit – lange Zeit ein europäischer Sonderweg – wurde durch Enthüllungen wie die von Edward Snowden erschüttert. Heute zeigt sich, dass digitale Räume nicht neutral sind, sondern hegemoniale Interessen und ökonomische Machtverhältnisse widerspiegelten. Angesichts der rasanten Entwicklung von KI und digitaler Erfassung wächst das Bedürfnis nach einer stärkeren politischen Regulierung. Dabei braucht es nicht nur staatliches Handeln, meint Thorsten Thiel, sondern v. a. „eine wahnsinnig starke Zivilgesellschaft.“ Thorsten Thiel ist Professor für Demokratieförderung und Digitalpolitik an der Universität Erfurt. Zuvor arbeitete er u. a. als Leiter der Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft und als Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“. Studiert hat Thiel Politische Wissenschaft, Soziologie und Wirtschafts- sowie Sozialgeschichte an der RWTH Aachen. Er promovierte zum Thema „Verfassung jenseits des Staates“ mit einer Arbeit zum Demokratiediskurs in der Europäischen Union. Thiel hatte Gastforscheraufenthalte an der Stanford University und am University College London. Gemeinsam mit Christian Volk gibt er die Schriftenreihe „Internationale Politische Theorie“ im Nomos-Verlag heraus. Im Jahr 2010 gründete er den Blog theorieblog.de, den er bis heute mit herausgibt. Alle Podcastfolgen auch unter: https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/wissenschaftspodcast-wortmelder
„Was Sie schon immer über Veronica Ferres wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“, könnte diese Episode von „Toast Hawaii“ überschrieben werden. Stimmt es, dass die 1965 in Solingen zur Welt gekommene Schauspielerin LKW und Gabelstapler fahren kann? Schon möglich. Ist es richtig, dass sie ein Aquarium und eine Schaukel in ihrer Küche hat? Klingt ungewöhnlich. Könnte aber sein. Ich verrate hier noch gar nichts, vielleicht so viel: mich hat unser Kennenlernen überrascht. Wir haben viel gelacht, sie hat wirklich lustige und interessante Geschichten erzählt und ich könnte mir vorstellen - achso, apropos vorstellen: das muss ich nicht, oder? Pro forma an dieser Stelle ein paar Stationen: Jüngstes von 5 Kindern, verlässt das Elternhaus recht früh, hat einen eigenen Kopf, ist stur, will Schauspielerin werden, nimmt Unterricht, spielt an kleinen Theatern, Studiert schließlich Theaterwissenschaften und feiert parallel ihren Durchbruch in Erfolgsfilmen wie „Schtonk“ und „Das Superweib“. Seitdem gut im Geschäft und in einer neuen, kleineren Rolle angenehm selbstironisch. Aber das muss hier reichen, schließlich geht es gleich hauptsächlich um Backrituale und Dampfnudeln, Apple Crumble und Marzipan, Dampfnudeln und rohen Fisch, Feigen, Jakobsmuscheln und die Bratkartoffeln ihres Vaters. *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
“Papst Leo XIV. hat auf drei Kontinenten gelebt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass er die von seinem Vorgänger Papst Franziskus begonnene Weltsynode fortführt,“ sagt Prof. Dr. Myriam Wijlens. Vor 100 Tagen wurde mit Papst Leo XIV. der erste US-amerikanische Papst gewählt. Zwischen den Sprachen Italienisch, Englisch und Spanisch wechselt Papst Leo XIV. mühelos. Auch ein Grund, warum viele der Gläubigen sofort begeistert waren. Erfreut über den Ausgang der Papstwahl war auch Prof. Dr. Myriam Wijlens, Professorin für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Sie berät Bischöfe und Päpste, zudem ist und war sie Konsultorin der Weltsynode. Mit ihr haben wir eine Zwischenbilanz zum neuen Pontifikat gezogen. In unserem Gespräch gibt Wijlens persönliche Einblicke in ihre Begegnungen mit dem ehemaligen Kardinal Robert Prevost und dem neuen Papst Leo. Ihr Fokus liegt dabei stets auf einer stärkeren Dezentralisierung der Kirche, um lokalen Kontexten mehr Gewicht zu verleihen. Eine Entwicklung, die sie auch durch den neuen Papst gestärkt sehen will. Myriam Wijlens ist Professorin für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Nachdem Papst Franziskus sie 2018 zum Mitglied der Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen ernannt hat, wurde sie drei Jahre später – ebenfalls durch ihn – zur Konsultorin der Bischofssynode ernannt. Im vergangenen Jahr wurde sie als erste katholische Frau zur stellvertretenden Moderatorin der Kommission Glaube und Verfassung beim Weltrat der Kirchen gewählt. Studiert hat sie in Nijmegen und an der Saint Paul University in Ottawa. In Münster arbeitete sie als Richterin und Verteidigerin am Diözesan-Ehegericht, später habilitierte sie sich am Institut für Kirchenrecht der Universität Münster. Alle Podcastfolgen auch unter: https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/wissenschaftspodcast-wortmelder
Deniz Greschner ist Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Dortmund. Zuvor war sie an der Universität Osnabrück am Institut für Islamische Theologie tätig und Teil der Postdoc-Forschungsgruppe »Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft«. Auch im Forschungsprojekt »Mädchen- und Frauenarbeit im Kontext von Demokratieförderung« hat sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit muslimischen Jugendorganisationen in Deutschland – und betrachtet das Ganze aus einer organisationssoziologischen Perspektive. Studiert hat Deniz Greschner in Izmir, Brandenburg und Bochum. Ihren Master in »European Culture and Economy« machte sie an der Ruhr-Universität Bochum. Danach war sie acht Jahre beim Multikulturellen Forum aktiv, einem Träger der sozialen Arbeit, und leitete vier Jahre lang die Dortmunder Geschäftsstelle. Mit der Talkreihe Feel the Weibz* bringt sie feministische Denker*innen unserer Zeit ins Keuning.haus – für alle, die zuhören, mitdenken und weiterfragen wollen.
Interpreten: Anna ReichertLabel: Prospero ClassicalEAN: 4262353970638Johann Carl Eschmann – ein Name, der selbst eingefleischten Klassikliebhabern kaum geläufig sein dürfte. Und doch war der Schweizer Komponist ein hochgeschätzter Zeitgenosse von Mendelssohn und Brahms, letzterer empfahl ihn sogar persönlich seinem Verleger. Klaviermusik aus seiner Feder gibt es auf der jüngsten CD der Pianistin Anna Reichert kennenzulernen, die auch heute wieder Michael Gmasz näher vorstellt.Geboren in Winterthur, stammte Johann Carl Eschmann aus einer musikalischen Familie. Studiert hat er am renommierten Leipziger Konservatorium, unter anderem bei Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ignaz Moscheles. Darüber hinaus pflegte Eschmann enge Kontakte zu bedeutenden Musikern seiner Zeit – darunter Richard Wagner, der ihm eine Serenade widmete, und Johannes Brahms, der ihn geschätzt und sogar seinem Verleger Simrock empfohlen hat. Und doch ist es ihm ähnlich ergangen, wie so vielen anderen auch. Er ist mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Seine Musik? Fein ziseliert, lyrisch, zurückhaltend – beeinflusst von Robert Schumann und seinem Lehrer Mendelssohn-Bartholdy. Seiner Wiederentdeckung hat sich nun die junge Schweizer Pianistin Anna Reichert verschrieben.Auf ihrem neuen Album „Licht und Schatten“ präsentiert Reichert eine Auswahl von Eschmanns Klavierwerken. Und das tut sie mit einer Hingabe, die berührt: charmant, nuancenreich, mit spürbarer Vertrautheit zur Musik. Jeder Ton wirkt durchdacht, jeder Phrasierungsbogen liebevoll gestaltet. Besonders hervorzuheben ist die Suite Licht und Schatten op. 62, die mit poetischen Titeln wie Sommernacht in der Veranda (am Zürichersee), Durch Wald und Flur oder Phantome eine fast bildhafte Klangwelt eröffnet. Auch die Werke aus den Zyklen Grillenfang, Trösteinsamkeit und Frühlingsblüten zeigen Eschmanns Gespür für Stimmungen und musikalische Miniaturen. Ihre intensive Beschäftigung mit ihrem Landsmann Eschmann drückt Anna Reichert auch im selbstverfassten Beihefttext aus, in dem sie uns den Komponisten auch persönlich ein wenig näherbringt. Wer also Lust hat, einen Komponisten neu zu entdecken, der einst von den Großen geschätzt wurde, sollte unbedingt reinhören. (mg)
Bulent Altan war einer der ersten Mitarbeiter von SpaceX – und Teil von Elon Musks früher Vision. Im Podcast erzählt er, warum Europa hinterherhinkt – und wann Siedlungen auf dem Mars realistisch sind.
Was motiviert eine junge Pflegekraft, sich der der Begleitung schwerkranker Kinder zu widmen? In der dritten und letzten Folge aus dem Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) spricht Kinderkrankenpflegerin Josephine Hornung über ihren Weg in die Pflege, ihre Weiterbildung im Bereich Palliative Care und ihre zukünftige Rolle als Advanced Practice Nurse (APN).Josephine erzählt von bewegenden Momenten mit Patientinnen, Patienten und Familien, von Lachen, Weinen und echter Verbindung. Sie erklärt, wie Pflege durch Akademisierung gestärkt wird und warum Palliative Care für sie nicht nur mit Trauer, sondern vor allem mit Lebensqualität zu tun hat.Eine Folge über fachliche Tiefe, zwischenmenschliche Stärke und die Zukunft der Pflege – hörenswert für alle, die Pflege nicht nur als Beruf, sondern als Berufung verstehen.
Wir laden ein: Zur Sprechstunde mit Dr. Julia Fischer, Gesundheits-Expertin der ARD. Sie war am Sonntag unser Gast. Sie ist Ärztin, Moderatorin und Wissenschaftsjournalistin und liebt die große weite Welt. Studiert hat Julia Fischer in Berlin, Madrid und Buenos Aires. Anschließend hat sie zwei Jahre an der Charité als Assistenzärztin gearbeitet und ihre Doktorarbeit in Nuklear-Medizin geschrieben.
Ich bin unglaublich begeistert von Peter Bialobrzeskis Arbeit. Nicht nur von seinem Stil und seinem Gespür für komplexe Bilder, die gleichzeitig total natürlich aussehen, sondern auch von der Beharrlichkeit mit der er arbeitet, denn für mich ist das ein ganz großer Faktor, der solche Arbeiten besonders macht, also wenn man Themen über einen längeren Zeitraum erforscht. Peters aktuelles Mammutprojekt besteht darin, 50 Städte auf der ganzen Welt zu dokumentieren. Wir sprachen darüber, wie objektiv Fotos überhaupt sein können; über seine Professur; Einflüsse aus der Malerei; seine liebe Stadt auf der ganzen Welt; wie er zu seiner ersten Galerie gekommen ist; und er erzählte, warum er selbst überhaupt Fotografie studiert hat, obwohl er da schon eine Weile als Fotograf gearbeitet hatte.
Ihr könnt uns gerne bei [Steady](https://steadyhq.com/de/cosmiclatte/), [Patreon] (https://patreon.com/CosmiclattePodcast) oder [Paypal](https://paypal.me/cosmiclattepod) unterstützen! Diesmal war Eva zu Gast bei den Schülern des Astronomie-Leistungskurses am Keplergymnasium in Graz, um mit ihnen über das Astronomiestudium zu sprechen. In einer gemeinsamen Podcast-Episode erzählt Eva, was es wirklich bedeutet, Astronomie zu studieren. Warum man nachts weniger durch ein Teleskop schaut als in Mathe- und Physikbücher und warum genau das spannend und faszinierend ist, könnt ihr in dieser Episode hören!
In dieser spannenden Folge begrüßt Marc Ramona Leutschaft, die als Syndikusanwältin beim Arbeitgeberverband in Mecklenburg-Vorpommern tätig und im Nebenjob pro bono als niedergelassene Rechtsanwältin im Sozialrecht arbeitet. Die Episode gibt Einblicke in Ramonas außergewöhnlichen Werdegang: Geprägt durch familiäre Vorbehalte und anfängliche Zweifel, über herausfordernde Momente wie einen Fahrradunfall, der sie zwang, sowohl ihre körperliche als auch ihre juristische Belastbarkeit zu testen, bis hin zu ihrem mutigen Schritt, sich selbst in einem sozialgerichtlichen Verfahren zu vertreten. Ramona berichtet, wie sie trotz Rückschlägen und anfänglich chaotischer Studienerfahrungen Unterstützung von engagierten Mentorinnen erhielt und wie sie ihren eigenen Lernstil entdeckte, um sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Dabei beleuchtet sie auch ihre Doppelrolle als Syndikusanwältin und niedergelassene Rechtsanwältin, die es ihr ermöglicht, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen – ein ambitionierter Balanceakt neben einem Vollzeitjob. Welche persönlichen und beruflichen Herausforderungen prägen den Weg junger Juristinnen und Juristen? Wie kann man Rückschläge im Studium und im Referendariat als Chance begreifen? Und welche Bedeutung hat das Engagement im Sozialrecht für die Gemeinschaft? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie ein tolles Vorbild für Eure Karriere erhaltet ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Heute geht's um ein Kulturgut Neuseelands: die Outdoor Education.Wörtlich übersetzt bedeutet es „Erziehung im Freien“ oder „Bildung im Freien“. Es beschreibt das Lernen in der Natur, außerhalb des Klassenzimmers.Dazu gehören viele Sportarten, die sich in Neuseelands Natur ideal umsetzen lassen.Aber wie lernt man diese Fähigkeiten als Erwachsener?Unsere Interviewgastin, Gertje, ist 38 Jahre alt, Fotografin und wuchs in einem ökologischen Wohnprojekt der Kieler Scholle auf. Im Jahr 2024 entschloss sie sich, einmal alles ganz anders zu machen.Sie studiert 9 Monate Outdoor Education in Neuseeland. Die meisten ihrer Mitstudenten sind Anfang 20 und kommen aus Neuseeland. Sie kayakt durch Wildwasser, erkundet Höhlen und wächst über sich hinaus.In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es ist, mit 38 Jahren noch einmal neu anzufangen, was zur Outdoor Education gehört, wie viel das Studium kostet und welches Visum man dafür braucht.Außerdem erfährst du, wie es sich unter dem Sternenhimmel schläft und wie man ein Feuer macht, ganz ohne Feuerzeug.Videos und Bilder zur Podcast-Episode auf unserem Instagram-Account Gertje bei Instagram Themen aus dem Interview:Outdoor Education für Erwachsene / Touristen: Outwardbound Tai Poutini PolytechnicNoah's Ark Backpackers – Hostel in GreymouthRata Lovell-Smith: Kajak-Legende an der Westküste (Youtube Video) Neil Silverwood - Höhlen-Experte
Voulgarelis, Larissa; Geißler, Carl www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Studiert man den Stundenplan eines Yogastudios kann einem leicht schwindelig werden. Da sind Yogastile mit exotischen Namen aufgeführt. Wie soll man da das richtige Yoga finden, das zu einem passt? Der ursprüngliche Yogastil ist Hata-Yoga. Das ist dasjenige Yoga, bei dem zum Beispiel der herabschauende Hund oder die Kobra als Asanas, also als Figur gemacht werden. Auch die Atmung und die Meditation werden beim Hata Yoga praktiziert, sagt Naomi King. Sie ist Yogalehrerin und im Vorstand von Yoga Schweiz. Anders beim Poweryoga. Dieses findet man oft bei Fitnesszentren im Angebot. «Dieses Yoga wird häufig auch zu Musik gemacht und auf Atmung und Meditation wird meistens auch verzichtet.» Beim Yin Yoga geht es ruhiger zu und her, da sind Atmung und Meditation sehr wichtig. Das heisst aber nicht, dass man als eher ruhiger Typ beim Yin Yoga gut aufgehoben wäre. «Im Gegenteil», sagt King, «man sollte genau den konträren Yogastil zum Ausgleich wählen.» Am besten studiert man die Webseite eines Studios und probiert dann aus. Drei bis vier Lektionen, dann weiss man, ob der Yogastil einem zusagt oder nicht. Wenn nicht: Einfach weiter ausprobieren.
Andrea Roch verlor früh eine gute Anstellung, wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und ist heute eine erfolgreiche Unternehmerin. Der Schriftsteller Rolf Hermann zählt zu den vielseitigsten Autoren der Schweiz und wurde stark von seiner Grossmutter geprägt. Bei Gastgeber Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Lebensgeschichten. Rolf Hermann, (51) Schriftsteller Der Walliser Rolf Hermann hat seit vielen Jahren in Biel Wurzeln geschlagen, wo er mit seiner Familie lebt. Er schreibt Prosa, Lyrik, Hörspiele, Spoken Word- und Theatertexte. Am liebsten arbeitet er in der Bieler Stadtbibliothek, die er als Ort der Konzentration schätzt. Studiert hat Hermann in der Schweiz und Iowa, USA. Während seinem Studium hütete er sieben Sommer lang Schafe auf dem Simplonpass. Ein schwerer Töffliunfall hat Rolf Hermann als Teenager geprägt. Mit viel Glück kam er an einer Lähmung vorbei. Seinen geliebten Fussball konnte er nicht mehr spielen. Immer mehr hat er angefangen, sich mit Literatur auseinanderzusetzen. Zu seiner Grossmutter hat er bis heute, über ihren Tod hinaus, eine spezielle Verbindung. Rückblickend war sie es, durch die Rolf Hermann seine Liebe zum Schreiben entdeckte. Andrea B. Roch (49) Geschäftsführerin & Inhaberin Andrea Roch war noch keine dreissig, als sie auf Selbständigkeit gesetzt hat. Mit einer Kollegin gründete sie in Biel die Marketingagentur «Business4you». Heute umfasst das KMU 46 Mitarbeitende und eine Tochtergesellschaft in Vietnam. Zur Unternehmenskultur gehört nicht nur, dass die Angestellten teils in Biel und Ho Chi Minh City arbeiten. Sie haben jederzeit auch das Recht, Andrea Roch eine «gelbe» oder «rote Karte» zu zeigen, wenn sie sich mit Entscheidungen von ihr schwertun. Der Unternehmergeist scheint sie von ihrem Vater zu haben: Ihre erste Geschäftsidee hat die energiegeladene Andrea Roch schon als Mädchen realisiert. Sie handelte mit Tonbandkassetten. Weil sie in der Schule kaum ruhig sitzen konnte, hat man den Eltern empfohlen, mit ihr ins Judo zu gehen. Rückblickend, meint sie, sei Judo für sie eine wichtige Lebensschule geblieben. Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird Sonntag, 22. September 24 aus dem Stadttheater Biel-Bienne ausgestrahlt. Türöffnung 09.00 Uhr - freier Eintritt.
Vorhang auf für: Theresa Edtstadler-Kulhanek, seit 2019 Geschäftsführerin des „Europa-Forum Wachau“. Studiert hat sie Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie und ist seit jungen Jahren in der Kommunalpolitik tätig. Ihre Hauptmotivation für politisches Engagement ist Ärger. Theresa Edtstadler erzählt im Gespräch, dass sie sich schnell mal über Dinge ärgert. Aber statt die Wut-Energie in Jammern zu investieren, legt sie los, „hands-on“ und versucht, Lösungen zu finden. „Ich möchte aktiv mitgestalten und mein Umfeld verändern.“ „Das Europa Forum Wachau ist eine Plattform, wo wir versuchen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzuführen, um den europäischen Gedanken wieder bei den Menschen zu implementieren. Es geht uns darum, nicht nur über Solidarität zu sprechen, sondern zu leben. Beim Forum werfen wir gemeinsam einen positiven Blick auf Europa. Ich brauche diesen internationalen Flair, liebe aber auch meine Heimat - das Forum bietet mir da eine wunderbare Brücke.“
Denis Gießler ist Journalist und arbeitet für gleich mehrere Auftraggeber: Bei der TAZ mitgestaltet er als Chef vom Dienst den Online-Auftritt des Nachrichtenportals, für Zeit Online, GameStar und die Titanic schreibt er daneben freiberuflich Texte ganz unterschiedlicher Art. Studiert hat er dabei ursprünglich etwas anderes: Geschichtswissenschaften, eine Parallele zur Biographie des Gastgebers Dom Schott, der die Gelegenheit nutzt, seinen Journalistenkollegen über seine Perspektive auf den Fachjournalismus in Deutschland auszufragen. Außerdem geht es um die Sinn- und Notwendigkeit eines Preises für Spielejournalismus in Deutschland, Leben in Leipzig - und peinliche Pitchmails aus der Vergangenheit.
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Zurück in die Matrix? Eve: https://www.instagram.com/eve.lifelover/ ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ YouTube English: https://www.youtube.com/Vegains YouTube DE: https://www.youtube.com/VegainsDE German Rap: https://www.youtube.com/@Vegainsrap Instagram: https://www.instagram.com/vegainstrength Instagram DE: https://www.instagram.com/vegains/ My DE Amazon: https://amazon.de/shop/vegainsde Listen to my podcast: https://anchor.fm/ferdibeck German podcast: https://anchor.fm/ferdibeckde Website: https://www.vegansavage.com Brittnee Bond: https://www.instagram.com/brittneebond/ https://www.youtube.com/@BrittneeBond --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/ferdibeckde/message
Der Schweizer Alexis Toufexis mit griechischen Wurzeln weilt seit acht Monaten für ein Austauschjahr in der chinesischen Stadt Tianjin. Der 26-Jährige studiert an der Uni «Mandarin». Die Sprache habe es in sich: «Anfangs war die Sprachbarriere gross.» Aber das Durchbeissen habe sich allemal gelohnt. Alexis Toufexis ist auf Zypern geboren. Seine Mutter stammt aus dem Entlebuch. Normalerweise studiert der 26-Jährige, Psychologie an der Universität in Zürich. Seit acht Monaten lebt er in China. In der Millionenmetropole Tianjin studiert er «Mandarin» und kann sich mittlerweile schon sehr gut mit den Einheimischen verständigen: «Mich fasziniert die chinesische Kultur. Die Menschen hier sind sehr respektvoll im Umgang mit Ausländern.» Heute überlegt sich der 26-Jährige ganz nach China überzusiedeln: «Englischlehrer sind in China begehrt, da findet man schnell eine Arbeit.» «Manchmal habe ich das Gefühl ein Velo fällt vom Himmel» Der Verkehr in Tianjin ist nicht ohne, sagt Alexis Toufexis. Trotzdem fahre er sehr gerne mit seinem Drahtesel durch die Millionenmetropole: «Es ist unglaublich chaotisch und eine Kunst, durch die Massen von Menschen hindurchzufahren. Vor lauter Velofahrer habe ich manchmal das Gefühl, mir fällt gleich ein Fahrrad auf den Kopf!» Doch irgendwie funktioniere das chaotische Verkehrssystem dann doch: «Alle fahren wild durcheinander und trotzdem passiert kaum was.»
„Gegen Frauenhass“ heißt das aktuelle Buch der Strafverteidigerin Christina Clemm. Der Titel ist Programm. Schon in „AktenEinsicht“ erzählt sie Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren: in der Familie, bei der Arbeit, beim Arzt oder auf offener Straße. Ein alltägliches Phänomen: Jeden dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau, weil sie von ihrem (Ex-) Partner umgebracht wird. Zentral ist für Christina Clemm die Frage: Wie können Frauen Selbstachtung und Selbstbestimmung wiedererlangen? Studiert hat sie in Freiburg und Berlin, wo sie heute lebt.
Viele Thüringer Studierende sind in einem anderen Bundesland gemeldet und das bedeutet: Bei den kommenden Wahlen dürfen sie hier nicht mitwählen. Eine Kampagne wirbt nun dafür, dass Studierende sich ummelden und ihre Stimme in Thüringen abgeben. Bernhard, Henrywww.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
Abathar Kmash ist ein Vollblutmusiker. Studiert hat er in Damaskus: Oud, Klavier und Cello. Dort hat er auch die Jugendabteilung der Musikhochschule geleitet - später sogar sein eigenes Musikinstitut gegründet. 2016 ist er nach Deutschland gekommen, hat in Hildesheim den Master in Weltmusik gemacht und unterrichtet jetzt in Deutschland sein Instrument - die Oud. Er hat BR-Klassik besucht und sein Instrument mitgebracht. Mit Uta Sailer spricht er darüber, wie sein Instrument - die Oud eigentlich genau funktioniert und welchen Stellenwert die Musik in Syrien hatte und noch immer hat.
Zwei Drittel aller Medizinabsolventen sind Frauen, oft mit exzellenten Noten. Dennoch gelangen nur wenige in Führungspositionen. Liegt es auch daran, dass Frauen seltener bereit sind, dem Job in der Klinik alles, auch ihr Privatleben, zu opfern?Schröder, Catalinawww.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Schwer auf Achse: Platin-Papst Jürgen war seit der letzten Folge gleich zweimal im Urlaub und berichtet von einem zerfallenen Klavier und Computern in der Scheune sowie von Abenteuern in einem Dinosaurier-Park. Roland erinnert an Francisco Ibáñez, den unlängst verstorbenen Schöpfer von „Clever & Smart“, sowie an den Condor-Verlag nebst „Die Sturmtruppen“. Studiert hat er den … „Folge 62: Francisco, Bruce und Ethan“ weiterlesen
Bist du der Mensch der privat und im Job an alles denkt? Ganz nach dem Motto "Wenn ich es nicht mache, macht es keiner." Kommst du damit klar oder wächst dir das über den Kopf? Höre heute die Worte zum Thema Mental Load von unserer Expertin. Laura Fröhlich, Speakerin, Buchautorin und Expertin für das Konzept Mental Load. Studiert hat sie Deutsche Literatur und Geschichte, es folgte ein Verlagsvolontariat mit Ausbildung zur Redakteurin. 2020 erschienen zwei Ratgeber, darunter auch "Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles". Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen. 2021 folgte das passende Workbook. Mittlerweile hält sie Vorträge und gibt Workshops. In ihrer Mental-Load-Akademie begleitet sie Frauen als Mentorin dabei, ihre mentale Belastung zu reduzieren und zeigt (Eltern-)Paaren, wie sie die Familienorganisation fair-teilen. Darum geht es heute: 1. Was ist Mental Load? 2. Was ist Fürsorgearbeit? 3. Warum betrifft es vorwiegend Frauen? Comic von Emma: https://krautreporter.de/1983-du-hattest-doch-bloss-fragen-mussen Steuerboard-Liste https://8f2db89b.sibforms.com/serve/MUIEAO5Q1rDxpUHde-l5uDy2Ov2FSQHV3BKp1KCbG3Tadx-uRoPjvF_3M2H_MgeLQlGn-w4kK_bTEeapf8PKLBcGc2vOoG7OpLnqC7SU2hzzN2T4BXpuNcY4fOB3n_sEV9SahrxBxXK86o21ON0wRxl3ncbXTIFK_szt_cKiEa1dFripIKOh4DLzYMFCSFDlh25khO3KzA7EslsL Lauras Buch: https://www.penguinrandomhouse.de/Laura-Froehlich-Die-Frau-fuers-Leben-ist-nicht-das-Maedchen-fuer-alles/aid86093.rhd Die Bullet Journal Methodehttps://www.amazon.de/Die-Bullet-Journal-Methode-Verstehe-Vergangenheit-Gegenwart/dp/349963340X Mit dem Code "PODCAST10" bekommst du 10 % Rabatt auf deine Buchung für unseren Onlinekurs "Vorstellungsgespräche rocken" Hier geht es zum Onlinekurs Folge gefallen!? Dann abonniere gerne unseren Podcast. Du hast Fragen oder Anregungen? Dann schick uns gerne eine Whatsapp Nachricht. Du willst immer aktuelle News von Berufsoptimierer? Dann melde dich jetzt für unseren Newsletter an: https://www.berufsoptimierer.de/newsletter --------------------------------------------------------------------------------------- Folge uns auf LinkedIn für noch mehr Inspiration: Berufsoptimierer auf LinkedIn Du sitzt gerade vor deiner Bewerbung und weißt nicht weiter? Dann buche dir hier unser Bewerbungsbundle Du hast deine Bewerbung bereits geschrieben und möchtest einen Profi drüber schauen lassen? Dann buche jetzt unseren Bewerbungscheck Du möchtest mit einem Coach über deine berufliche Situation sprechen? Dann buche dir jetzt ein Erstgespräch
Welcome to the final episode of Coffee Break German Season 3. In this episode we conclude our story series "Ein Zwilling studiert selten allein" by listening to Marian tell Lucie his news and then the two share a big hug. This last episode is packed full of grammar topics which have been covered in the story so far like the pluperfect, the past passive and as always lots of useful German expressions and new vocabulary. Listen out for the interesting expression eine Party schmeißen. If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
We're back with the penultimate episode of Coffee Break German Season 3! In this instalment of our story series “Ein Zwilling studiert selten allein” Marian receives another email about his future. In this episode listen out for a different way to emphasise adjectives in German and the apt idiom über den Berg sein. If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
We're back with a new episode of Coffee Break German Season 3 and therefore another instalment of our story series “Ein Zwilling studiert selten allein”! In this episode, the twins are preoccupied with preparations for their respective future studies; Lucie has even already found friends and met her future roommate online on the forum for first-years. In this episode you will hear some interesting vocabulary such as voll und ganz, seufzen and hoffentlich, as well as some colloquial language and expressions from Lucie.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#13 - hola friends! hüt gohts um mini erfahrig mitde erste zwei semester vom psychologiestudium in basel. zerst verzelli euch allgemein wies ufbaut isch und denoch beantworti froge, woner mer uf insta (@losemmal) gstellt hend. wie immer danke fürs zuelose und FREUNDLICHE GRÜSSE --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/losemmal/message
Welcome back to another episode of Coffee Break German Season 3 and in this episode we have a further instalment of our story series “Ein Zwilling studiert selten allein”! In this part of the story, we hear a conversation between father and son: keeping his best interests in mind, observant father Michael talks to Marian about what the future may hold for him. Listen out for key grammar points such as the use of modal verbs and the subjunctive.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
We're back with a new episode of Coffee Break German Season 3 and another instalment of our story series “Ein Zwilling studiert selten allein”! In this part of the story we find out about Marian's email from UCLA and how family and friends react to the news. In this episode, among other things, you will find a wide range of tenses being used from pluperfect, perfect, imperfect, present and future all in just a few sentences. Furthermore you can find some new vocabulary describing the emotions the twins are feeling such as schlechtes Gewissen, ablenken and verlockend.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
We're back with a new episode of Coffee Break German Season 3 and another instalment of “Ein Zwilling studiert selten allein”! In this segment of the story Lucie and Marian are at home, enjoying the sun and the peace after the exciting celebration that was the prom. But suddenly, Lucie receives a long awaited e-mail! In this episode, among other things you will find a wide range of vocabulary used to describe the emotions and emotional responses of people. This is also a great opportunity to see the difference between “werden” and “bekommen” in German.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Welcome back to a new episode of Coffee Break German Season 3. In this episode we are listening to the fourth part of our story series 'Ein Zwilling studiert selten allein'! In this segment of the story the whole family are attending the “Abiball” to celebrate the end of the twins' school career. It is a fabulous evening filled with speeches, laughter, music, dance and Lucie and Marian are enjoying their time with friends, family and former teachers. Listen out for some new vocabulary used to describe the exciting evening such as: in raschem Tempo, überaus gutaussehend and schnattern.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In episode 33 of Coffee Break German Season 3, we listen to the third instalment of our story series 'Ein Zwilling studiert selten allein'! After enjoying a delicious meal with their family to celebrate Marian and Lucie's exam results, they sit down with their father Michael to further discuss preparations for moving to California. In this episode, among other things, you can observe how the infinitive is used in subordinate clauses (with and without “um”) and review the use of reflexive verbs. Listen out for some new and useful vocabulary such as: zigmal, erheben and sich etwas entgehen lassen. If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
We're back with the next instalment of our story "Ein Zwilling studiert selten allein"! In this episode Marian is preparing to give a speech at school graduation, while Lucie has jumped ahead in planning her university accommodation. The more confident twin offers encouragement to her doubtful brother. In this episode, listen out for vocabulary like: samt, entgeistert and beiläufig. If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Welcome back to Coffee Break German Season 3! In this episode we are introduced to our new story - Ein Zwilling studiert selten allein! In the first instalment twins Marian and Lucie have received their school leaving results and are celebrating with friends. We hope your enjoy this 10 part story that reviews all the language covered in the previous 30 lessons.If you'd like to take advantage of bonus materials, lesson notes and a translation challenge, you can access the full Coffee Break German Season 3 course on the Coffee Break Academy. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Feminismus ist für mich darauf zu schauen, dass sich Frauen gegenseitig fördern und tatsächlich die gleichen Rechte haben“, sagt Ulrike Huemer. Sie ist seit 2020 Magistratsdirektorin der Stadt Linz – und verantwortlich für fast 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Studiert hat Ulrike Huemer Rechtswissenschaften in Linz. Später landet sie in Wien und wird mit 32 Jahren die jüngste Abteilungsleiterin im Magistrat der Stadt Wien. Aufgewachsen ist Ulrike Huemer in einem kleinen Ort in Oberösterreich: „Im tiefsten Mühlviertel“, erzählt sie. „Ich komme aus bescheidenen Verhältnissen. Es war keine Selbstverständlichkeit, dass ein Kind aus einer Arbeiterfamilie Karriere machen kann und soll.“ Ulrike Huemers Weg wird zeigen, wie Karriere dennoch geht.
Wir sprechen mit Dr.in Bettina Mielke und Prof. Dr. Christian Wolff. Mielke ist u.a. Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg und Leiterin der Abteilung für das Rechtsreferendariat und Staatsexamen. Sie forscht und publiziert seit über 20 Jahren in der Rechtsinformatik, insbesondere auch im Bereich Legal Tech. Wolff ist Professor für Medieninformatik und Dekan der Fakultät für Informatik und Data Science an der Universität Regensburg. Gemeinsam engagieren sie sich im LLM-und im LLB-Studiengang "Legal Tech" an der Universität Regensburg. Links: https://www.legaltech-ur.de/blog/trainers/dr-bettina-mielke-m-a/ https://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/medieninformatik/aktuelles/index.html https://www.legaltech-ur.de/ueberblick-llm-legal-tech/ https://www.uni-regensburg.de/rechtswissenschaft/fakultaet/studium/llb-digital-law/index.html https://twitter.com/LegalTechUniRgb
Stand-Up-Comedian, Jurist, satirischer Videoschiedsrichter, aufgewachsen im Säuliamt, Wurzeln in Kroatien: In «Musik für einen Gast» erzählt Sven Ivanic aus seinem kontrastreichen Leben. Morgens um halb 9 setzt sich Sven Ivanic an seinen Arbeitstisch und schreibt Witze – «zumindest im Optimalfall», wie er betont. Ein abendfüllendes Comedyprogramm auf die Beine zu stellen, braucht nicht nur Kreativität, sondern auch Routine und Disziplin. Die hat Ivanic aufgebracht und tourte 2022 mit seiner Soloshow «JUSländer» durch die Schweiz. Rund 80 Auftritte in einem Jahr und das neue satirische Videoschiedsrichter-Format «Das VAR‘s» von SRF Sport haben ihn einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Mittlerweile ist der Humor sein Hauptberuf. Studiert hat Ivanic Rechtswissenschaft, in Genf, auf Französisch: «Da kam vielleicht mein Ego ins Spiel: Ich wollte schauen, ob ich das kann.» Er konnte – und entdeckte in einem Rhetorikkurs, wie viel Freude ihm der Umgang mit Sprache bereitet. Aufgewachsen ist Ivanic im Zürcherischen Säuliamt, seine Eltern in Kroatien: «Ich weiss genau, wie es riecht, wenn ich in Zagreb in den Lift steige und in den fünften Stock fahre zur Wohnung meiner Grossmutter. Oder auch der Geruch des Meeres oder das Zirpen der Grillen: All das ist untrennbar mit meiner Kindheit verbunden.» In «Musik für einen Gast» erzählt er von den langen Autofahrten in den Süden, die als Kind seine Sommerferien prägten, warum es ihn als Jugendlichen für ein Jahr in den Kanton Jura verschlug und wie er am allerersten Konzert, das er gemeinsam mit seinen Eltern besuchte, einen Schuh verlor, aber Erinnerungen fürs Leben gewann.
Für diesen Impuls rate ich euch, wieder einmal in die Natur zu gehen und zu beobachten, wo ihr rote Beeren seht. Es ist nicht so wichtig, genau zu identifizieren, welcher Strauch es ist, wichtig sind die schönen roten Beeren. Diese Beeren im Detail zu studieren ist diesmal die Aufgabe. Ihr nehmt euch ein paar Beeren mit nach Hause oder ihr fotografiert sie. Studiert zuerst die Frucht als solches ganz genau. Vor allem das Innere, diese kleine Stelle, wo sich etwas tut. Bei jeder Frucht gibt es eine Stelle, wo irgendwann das Insekt in die Blüte gekrochen ist, um sie zu bestäuben und woraus dann eben die Frucht entsteht. Diese Stelle, wo sich etwas tut, könnt ihr genau studieren.
Durs Grünbein ist ein Kenner der Antike mit Sinn für Quantenpyhsik. Die Liebe nicht zu vergessen. DIE ZEIT sieht ihn ihm die "wichtigste Lyrik Entdeckung seit 1989". Letzte Woche ist der renommierte Dresdner Poet 60 Jahre alt geworden. Studiert hat er noch in Ostberlin, fand auf Empfehlung des Dramatikers Heiner Müller zum Suhrkamp Verlag und betrachtet Europas politische Gegenwart mit großer Sorge. Moderation: Stefan Parrisius