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Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Geht es schon wieder los?Nein, nicht mit den Hantaviren und ihrer eventuellen Gefährlichkeit, sondern mit dem, was das Imperium der Lügen eventuell daraus macht – mit Alarm, Schlagzeilen, Expertenrunden und der Frage, ob aus Unsicherheit erneut Gewissheit gemacht wird, und die Wahrheit wieder einmal zur Lüge diffamiert und die Lüge zur Wahrheit erhoben wird. Das Misstrauen nach dem Coronabetrug sitzt hoffentlich noch tief in den Gliedern der Bevölkerung. Werden Risiken der Hantaviren objektiv erklärt, oder wieder Erzählungen gebaut, die die Angst wesentlich größer machen als die Datenlage rechtfertigt?Bisher ist ja noch nicht viel passiert, und Politiker, Medien und Wissenschaftler sowie die institutionellen Hauptakteure wie WHO und RKI haben den vermeintlichen Teufel noch nicht an die Wand gemalt. Noch nicht. Sollte dieses Szenario jedoch eintreten, sollten Sie genau hinsehen, wer was wie sagt.Lasst euch gesetztenfalls dieses Mal nicht triggern, lasst euch nichts von angeblichen Experten erzählen, werdet hellhörig, wenn andere Meinungen abgeschmettert werden, lasst euch in eurer persönlichen Freiheit nicht begrenzen, wenn es aus eurer Sicht nicht erforderlich ist. Das Volk ist der Souverän und nicht seine gewählten Vertreter!HantavirenDie Existenz von Viren ist ohnedies nicht zu 100 Prozent bewiesen, auch wenn einiges für ihr Vorhandensein spricht. Viren wurden angeblich isoliert, genetisch sequenziert, in Zellkulturen vermehrt und strukturell analysiert. Was man diskutieren sollte, sind einzelne Nachweismethoden, Diagnostik, politische Bewertungen oder konkrete Krankheitszuschreibungen. Weder die Existenz noch die Nicht-Existenz von Viren ist nach meinem Wissensstand eindeutig nachgewiesen. Nachfolgend gehe ich von ihrem Vorhandensein aus.Hantaviren sind wie auch Coronaviren keine neue Erscheinung und auch kein bislang unbekannter Erreger. Es handelt sich um eine Gruppe von Viren, die vor allem über Nagetiere auf den Menschen übertragen werden – meist durch Kontakt mit deren Urin, Kot oder Speichel beziehungsweise über eingeatmete, belastete Partikel. Damit gehören Hantaviren zu den sogenannten Zoonosen, also Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übergehen können.Die Infektion beginnt häufig mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeinem Krankheitsgefühl. Je nach Virustyp können schwere Verläufe folgen, bei denen entweder die Nieren oder die Lunge betroffen sind. Die meisten bekannten Hantavirus-Arten gelten nicht als leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Eine Ausnahme bildet jedoch das Andes-Virus, das in Südamerika vorkommt und bei engem Kontakt zwischen Menschen weitergegeben werden kann.Dieser Virustyp steht nun im Mittelpunkt aktueller Berichte rund um einen Ausbruch auf dem Expeditionsschiff MV Hondius. Mehrere Infektionen und Todesfälle haben internationale Gesundheitsbehörden auf den Plan gerufen. Bisher stehen drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch: eine deutsche Passagierin und ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden. Der Mann verstarb bereits am 11. April auf dem Schiff, seine Ehefrau etwa zwei Wochen danach. Gleichzeitig betonen Behörden und Fachinstitutionen bislang, dass sich die Situation nicht mit der Dynamik früherer globaler Pandemieereignisse vergleichen lasse.Hoffen wir mal, dass das auch so bleibt, zumal es bei der angeblichen Corona-Pandemie ebenso anfing und der Coronabetrug erst nach und nach aufgebauscht wurde....https://apolut.net/hantavirus-beginn-der-volksverarschung-2-0-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ekelfolge? Keineswegs. Julius berichtet einfach nur von einer ganz normalen Woche und träumt von Robert Geiss. Tim ist in dieser Folge in fremden Gefilden unterwegs und kann ausnahmsweise mal mit Geschichten aus dem Supermarkt brillieren. Außerdem nur in dieser Sonderausgabe: Thema Sauerkraut.
Eine Blutvergiftung, medizinisch Sepsis genannt, ist hochgefährlich. Eine lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 300.000 Menschen daran, 75.000 sterben. Die Symptome sind oft unspezifisch, sagt der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann in SWR Aktuell: "Der Patient ist vielleicht verwirrt, das Herz rast, der Blutdruck ist niedrig, die Haut blass – im Winter könnte man auch auf einen grippalen Infekt tippen, im Sommer auf einen Hitzeschlag." Es gibt kein einzelnes Symptom, das sofort auf eine Blutvergiftung hindeutet. Deshalb ist wichtig, sofort den Arzt zu rufen, wenn wir uns unsicher sind. "Dabei ist es wichtig, zu wissen dass die meisten Blutvergiftungen aus dem Körper selbst kommen. Am häufigsten von der Lunge. Wenn dort bakterielle Herde sind, werden die Erreger über das Blut und die Lymphgefäße im Körper verteilt. Dann kommen der Bauchraum und die Harnwege." Nur um die 15 Prozent der Blutvergiftungen entstehen durch eine Wunde, in die Bakterien eingedrungen sind. Wie die Behandlung einer Blutvergiftung abläuft, wollte SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel von Lothar Zimmermann wissen.
Drei Tote, insgesamt neun mögliche Fälle: Forscher rekonstruieren die Spur des Andesvirus, ein von Mensch zu Mensch übertragbarer Typ des Hantavirus, nach dem Ausbruch auf einem Schiff. Die Passagiere müssen sich auf eine lange Quarantäne einstellen. Brose, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Drei Menschen sind bereits gestorben. Wie gefährlich ist der Ausbruch? Und wie kam der Erreger aufs Schiff? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:01:59) Das Hantavirus: Was steckt dahinter? (00:05:03) Was auf dem infizierten Schiff bisher passierte (00:08:38) Wie ist das Hantavirus auf das Schiff gekommen? (00:13:48) Die Bedeutung des Hantavirus-Ausbruchs für uns alle ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-hantavirus
Als auf der MV Hondius zunächst ein Passagier stirbt, ahnt noch niemand, dass ein seltenes Hantavirus dahintersteckt. Doch dann häufen sich die Fälle: Menschen werden evakuiert, Labore alarmiert, internationale Gesundheitsbehörden eingeschaltet. In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte eines Ausbruchs, der zeigt, wie kompliziert globale Infektionskontrolle werden kann — selbst bei einem Virus, das keine Pandemiegefahr birgt.
Als auf der MV Hondius zunächst ein Passagier stirbt, ahnt noch niemand, dass ein seltenes Hantavirus dahintersteckt. Doch dann häufen sich die Fälle: Menschen werden evakuiert, Labore alarmiert, internationale Gesundheitsbehörden eingeschaltet. In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte eines Ausbruchs, der zeigt, wie kompliziert globale Infektionskontrolle werden kann — selbst bei einem Virus, das keine Pandemiegefahr birgt.
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Drei Menschen sind bereits gestorben. Wie gefährlich ist der Ausbruch? Und wie kam der Erreger aufs Schiff? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:01:59) Das Hantavirus: Was steckt dahinter? (00:05:03) Was auf dem infizierten Schiff bisher passierte (00:08:38) Wie ist das Hantavirus auf das Schiff gekommen? (00:13:48) Die Bedeutung des Hantavirus-Ausbruchs für uns alle ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-hantavirus
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Drei Menschen sind bereits gestorben. Wie gefährlich ist der Ausbruch? Und wie kam der Erreger aufs Schiff? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:01:59) Das Hantavirus: Was steckt dahinter? (00:05:03) Was auf dem infizierten Schiff bisher passierte (00:08:38) Wie ist das Hantavirus auf das Schiff gekommen? (00:13:48) Die Bedeutung des Hantavirus-Ausbruchs für uns alle ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-hantavirus
Als auf der MV Hondius zunächst ein Passagier stirbt, ahnt noch niemand, dass ein seltenes Hantavirus dahintersteckt. Doch dann häufen sich die Fälle: Menschen werden evakuiert, Labore alarmiert, internationale Gesundheitsbehörden eingeschaltet. In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte eines Ausbruchs, der zeigt, wie kompliziert globale Infektionskontrolle werden kann — selbst bei einem Virus, das keine Pandemiegefahr birgt.
Als auf der MV Hondius zunächst ein Passagier stirbt, ahnt noch niemand, dass ein seltenes Hantavirus dahintersteckt. Doch dann häufen sich die Fälle: Menschen werden evakuiert, Labore alarmiert, internationale Gesundheitsbehörden eingeschaltet. In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte eines Ausbruchs, der zeigt, wie kompliziert globale Infektionskontrolle werden kann — selbst bei einem Virus, das keine Pandemiegefahr birgt.
Wer bei Vektoren an den Mathe-Unterrricht denkt, wird sich in Teil 2 dieser Doppelfolge wohl etwas wundern. Im Kontext Tropenkrankheiten sind mit Vektoren nämlich die Überträger der Krankheitserreger gemeint. Die Erreger von Tropenkrankheiten – oft selbst kleine Tierchen wie z.B. Würmer – haben häufig komplexe Lebenszyklen, bei denen sie im Laufe ihrer Entwicklungsstadien verschiedene Wirte infizieren müssen. Von der Ratte in die Fliege, in den Menschen und so weiter… Schon deshalb lassen sich diese Erreger nicht vollständig ohne den Einsatz von Tieren erforschen, da sie oft nicht außerhalb eines Organismus lebens- und vermehrungsfähig sind. Und auch das sind natürlich Tierversuche. Und auch bei der Entwicklung von Therapien, kommt die Forschung nicht ohne Tierversuche aus. Prof. Achim Hörauf von der Uni Bonn erklärt im zweiten Teil, wie und welche Tiere verwendet werden. Überrascht werden Roman und Johannes davon, dass manche Parasiten sogar für den Menschen nützlich sein können. Und zum ersten Mal machen unsere Hosts am Ende den „Deckel“ wieder auf und hören über einen spektakulären Durchbruch zur Bekämpfung der Schlafkrankheit! Und der zeigt, dass für die Gesundheit der Weltbevölkerung nicht nur Forschung wichtig ist, sondern auch echte Lobbyarbeit und eine Menge Geld. Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ „Spektakulärer“ Durchbruch bei der Schlafkrankheit weckt Hoffnungen auf Ausrottung: https://www.science.org/content/article/truly-spectacular-drug-sleeping-sickness-simplifies-treatment-raising-hopes-eradication Wie Parasiten sich vor dem Immunsystem verstecken: https://www.sciencealert.com/scientists-solve-40-year-old-mystery-of-sleeping-sickness-parasite Das „Netflix-Modell“ für die Entwicklung neuer Antibiotika: https://www.lshtm.ac.uk/research/centres/amr/news/426171/netflix-model-antibiotic-subscriptions Statistische Analyse der Probleme durch Wegbrechen der Mittel von USAID: https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(25)01186-9/fulltext Deutsches Zentrum für Infektionsforschung über neue Medikamente: https://www.dzif.de/de/neue-antibiotika Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
Warum müssen Impfungen eigentlich per Spritze verabreicht werden? Was kann man tun, damit mRNA-Impfungen verträglicher werden? Und könnte der Durchbruch durch BionTech & Co. auch gegen ganz andere Erreger von Nutzen sein?Diesen Fragen ist Wissenschaftsjournalist Joachim Budde nachgegangen. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet er von verblüffenden Forschungsansätzen: Er hat Münchner Wissenschaftlicher:innen in ihrem Labor besucht, die an Impfungen per Inhalator arbeiten - und damit vielleicht sogar die Effektivität von Impfstoffen steigern können. Joachim Budde erklärt, weshalb kleine Fettbläschen Schuld an Herzmuskelentzündungen haben könnten und wie man das versucht zu ändern. Es geht um Nanopartikel im Zwiebelprinzip, ärgerliche Nebenwirkungen von Wasser, den langen Schatten der Influenza und die Frage, warum viele Menschen Impfungen eigentlich befürworten und sich dann doch nicht impfen lassen. Hinweis: Am Ende dieser Podcastfolge hat sich leider ein kleiner Fehler eingeschlichen. Bei 1'06 sprechen wir von Diphterie als einer "Durchfallerkrankung". Das ist nicht korrekt: Diphterie ist eine schwere Infektionskrankheit, die meist mit einer Rachenentzündung beginnt und tödlich sein kann. Wir bitten um Entschuldigung!HINTERGRUNDINFORMATIONENForschung zu Vektorimpfstoff gegen Covid per Nasenspray: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38307868/mRNA-Impfung als Nasenspray: https://www.nature.com/articles/s41586-025-08910-6#Sec7Studie an Mäusen zu Impfung per Zahnseide: https://www.nature.com/articles/s41551-025-01451-3Studie in Zellkultur und Mäusen zur mRNA-Impfung per Inhalator: https://www.cell.com/cell-biomaterials/fulltext/S3050-5623%2825%2900302-2Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Warum müssen Impfungen eigentlich per Spritze verabreicht werden? Was kann man tun, damit mRNA-Impfungen verträglicher werden? Und könnte der Durchbruch durch BionTech & Co. auch gegen ganz andere Erreger von Nutzen sein?Diesen Fragen ist Wissenschaftsjournalist Joachim Budde nachgegangen. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet er von verblüffenden Forschungsansätzen: Er hat Münchner Wissenschaftlicher:innen in ihrem Labor besucht, die an Impfungen per Inhalator arbeiten - und damit vielleicht sogar die Effektivität von Impfstoffen steigern können. Joachim Budde erklärt, weshalb kleine Fettbläschen Schuld an Herzmuskelentzündungen haben könnten und wie man das versucht zu ändern. Es geht um Nanopartikel im Zwiebelprinzip, ärgerliche Nebenwirkungen von Wasser, den langen Schatten der Influenza und die Frage, warum viele Menschen Impfungen eigentlich befürworten und sich dann doch nicht impfen lassen. HINTERGRUNDINFORMATIONENForschung zu Vektorimpfstoff gegen Covid per Nasenspray: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38307868/mRNA-Impfung als Nasenspray: https://www.nature.com/articles/s41586-025-08910-6#Sec7Studie an Mäusen zu Impfung per Zahnseide: https://www.nature.com/articles/s41551-025-01451-3Studie in Zellkultur und Mäusen zur mRNA-Impfung per Inhalator: https://www.cell.com/cell-biomaterials/fulltext/S3050-5623%2825%2900302-2Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
In der 106. Folge des Infektiopod widmen wir uns den endemischen Systemmykosen. Mit Prof. Dr. Ralf Bialek – Facharzt für Pädiatrie, Mikrobiologie und Infektionsbiologie, Infektiologe und Tropenmediziner – sprechen wir über Histoplasmose, Kokzidioidomykose, Blastomykose und co. Dabei beleuchten wir die Einteilung der Erreger, mikrobiologische Besonderheiten und die oft anspruchsvolle Diagnostik. Ebenso diskutieren wir die klinischen … „Infektiopod 106: Endemische Systemmykosen“ weiterlesen
Kämpft unsere Medizin seit 150 Jahren gegen den falschen Feind? In diesem spektakulären Interview spricht Markus Graf Matuschka von Greiffenclau, Geschäftsführer des deutschen Biotech-Labors Lysando, über den neuen Superstar der Medizin: das Mikrobiom – und warum es uns dazu zwingt, unser bisheriges Verständnis von Hygiene, Sterilität und Antibiotika grundlegend zu überdenken. Als "Mikrobiom" bezeichnet man die vielen Milliarden Mikroorganismen, die unseren Körper besiedeln, vor allem auf der Haut und im Darm. Zwei bis drei Kilogramm unseres Körpergewichts bestehen aus Mikroorganismen – Bakterien, Viren und Pilzen. Schon lange weiß man, wie wichtig das Mikrobiom für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Doch noch immer setzt die moderne Medizin vor allem auf „Keimfreiheit“. Dass immer mehr schädliche Erreger resistent gegen Antibiotika sind, hat ihre seine Ursache. Das deutsche Biotech-Labor ist weltweit führend bei der Entwicklung einer Antibiotika-freien Technologie, die unser natürliches Mikrobiom nutzt, um Wundinfektionen und chronische Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Akne erfolgreich zu bekämpfen. Der deutsche "Hidden Champion" erklärt sein Konzept von Heilung durch Balance statt durch Zerstörung: Nicht auf das Töten von Bakterien kommt es an, sondern auf das Management unseres körpereigenen Ökosystems. Nebenbei erklärt der Unternehmer anschaulich, wie die USA Mikrobiom-Technologien strategisch fördern und weshalb Deutschland in der Biotechnologie immer mehr zurückfällt.
Allergien werden häufiger und stärker, Hitze in Städten macht den Menschen zu schaffen. Mit den milderen Temparaturen wandern neue Pflanzen, Insekten und Erreger ein, die die Medizin vor neue Herausforderungen stellt.
„Bei Sepsis ist nicht die eigentliche Verletzung oder ein Keim das Problem – sondern eine außer Kontrolle geratene Abwehrreaktion des Immunsystems.“ – Sepsis zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Jährlich kommt es zu rund 166 Millionen Fällen – über 20 Millionen Menschen sterben daran. Auch in Deutschland sind es jedes Jahr etwa 200.000 Todesfälle, die mit einer Sepsis in Verbindung stehen. Das fatale: Trotz moderner Intensivmedizin wird Sepsis häufig noch immer zu spät erkannt. Was viele als „Blutvergiftung“ bezeichnen, beginnt oft unscheinbar: eine Lungenentzündung, ein Harnwegsinfekt, eine Operation, eine Wunde. Der Körper reagiert mit Entzündung – genau so, wie er es soll. Doch wenn die Balance des Immunsystems zwischen Angriff und Kontrolle kippt, eskaliert das System. Entzündungsbotenstoffe werden massenhaft freigesetzt. Gefäße werden undicht. Der Blutdruck fällt. Mikrogefäße verstopfen. Organe erhalten nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Nicht der Erreger richtet den entscheidenden Schaden an – sondern die überschießende Immunreaktion selbst. Sepsis kann sich innerhalb weniger Stunden dramatisch entwickeln. Warnzeichen sind Fieber oder Untertemperatur, Verwirrtheit, schnelle Atmung, Blutdruckabfall oder ein plötzlich stark verschlechterter Allgemeinzustand. Oft entsteht das Gefühl: „Etwas stimmt überhaupt nicht mit mir.“ Und genau das kann lebensentscheidend sein. Selbst nach überstandener Akutphase können Erschöpfung, Muskelschwäche, kognitive Probleme oder eine erhöhte Infektanfälligkeit zurückbleiben – das sogenannte Post-Sepsis-Syndrom. Und das kann ein Leben lang für erhebliche gesundheitliche Probleme und Beeinträchtigungen sorgen. Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum klären in dieser artgerecht HEALTH NERDS Episode die wichtigsten Fragen: Was genau ist eine Sepsis – und wie unterscheidet sie sich von einer „normalen“ Infektion oder Blutvergiftung? Was passiert im Körper, wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät? Welche Warnzeichen sollte jeder kennen – und ab wann ist es ein Notfall? Wer gehört zu den größten Risikogruppen – und warum? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Vor 85 Jahren wurde erstmals Penicillin verabreicht - ein Meilenstein der Medizin. Viele Krankheitserreger sind inzwischen aber resistent gegen Antibiotika. Der Infektiologe Lübbert warnt vor einem schleichenden Sterben.
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie
Pest oder Cholera – diese Redewendung kennen wir alle. Doch was verbindet zwei der tödlichsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte wirklich? Die Geschichte der Seuchen ist immer auch die Geschichte der Welt: Unsichtbare Erreger haben Städte geprägt, Systeme verändert und unser Verhalten beeinflusst. Und sie tun es noch heute. Warum tauchen Infektionskrankheiten plötzlich bei uns auf, obwohl sie aus den Tropen stammen? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Und wie wahrscheinlich ist eine nächste Pandemie? Mit: Dr. Sina Harf und Dr. Johannes Ziegler Station: Vivantes Institut für Hygiene und Umweltmedizin Wenn dir diese Episode gefallen hat und du keine Folge mehr verpassen willst, dann abonniere "Echt krank?!" auf Spotify, Apple Podcasts oder überall dort, wo es gute Podcasts gibt. Eine Produktion von Vivantes in Kooperation mit UVA, Sound Pool Studio und Maniac Studios.
Dass Infektionen nicht immer mit dem Abklingen der stärksten Symptome ausgestanden sind, sondern Erreger häufig im Körper verbleiben und im schlimmsten Fall sogar zu chronischem Leiden führen können, ist spätestens seit Long COVID allgemein bekannt, aber selbstverständlich kein sich darauf beschränkendes Phänomen. Auch etwa eine Grippe kann starke Nachwehen hinterlassen, wie man bereits vor einhundert Jahren wusste. Um die medizinischen Zusammenhänge auch einem Nicht-Fachpublikum zu erläutern, interviewte der Hamburgische Correspondent am 20. Dezember 1925 zu diesem Thema den Internisten Georg Ludwig Zülzer, der der Nachwelt vor allem wegen seiner bahnbrechenden Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diabetologie noch ein Begriff ist. Was er zu Bekämpfung der chronischen Grippe rät, erfahren wir von Rosa Leu.
Schweine können genetisch so verändert werden, dass sie immun gegen den Erreger der klassischen Schweinepest sind. Mit Hilfe von CRISPR/Cas konnten Forschende ein Eiweiß der Tiere modifizieren, auf das das Schweinepest-Virus angewiesen ist. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Geschlechtskrankheit Syphilis wurde sogar als biologische Waffe eingesetzt. Denn wenn sich zu viele Soldaten ansteckten, konnte die Infektion kriegsentscheidend sein. Hunderttausende Menschen starben an Syphilis. Erst vor rund 100 Jahren hat man eine wirksame Waffe gegen den Erreger gefunden: Das Antibiotikum Penicillin. Von Lukas Grasberger (BR 2022)
In Zukunft könnten wir eine Grippe-Infektion ganz einfach mithilfe eines Kaugummis oder Lutschers erkennen – innerhalb von Minuten. Wenn Grippeviren im Mund sind, schmeckt der Kaugummi nach Thymian. Auch andere Erreger könnte man so nachweisen. Es dauert allerdings noch einige Jahre, bis der Test praxistauglich ist. Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Lorenz Meinel, Universität Würzburg.
Das Krim-Kongo-Virus ist für Menschen oft tödlich. Jetzt zeigen neue Daten, dass der über Zecken übertragene Erreger auch in Tieren in Südfrankreich kursiert. Zum Teil ist das Virus auch schon endemisch. Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
In den USA ist es Forschenden gelungen, Viren mithilfe von KI zu erzeugen, die dann gezielt Bakterien bekämpfen. Es könnte ein erster wichtiger Schritt im Kampf gegen multiresistente Erreger sein. Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Im Frühjahr 1894 bricht in Hong Kong die Beulenpest aus und geht von dort um die Welt. Es ist in vieler Hinsicht die erste "moderne" Pandemie - und zugleich ist sie weitgehend vergessen. Darum beschäftigt sich das Team in den nächsten Folgen mit dieser dritten Pest-Pandemie. In der ersten Folge machen sich zwei Forscher und Rivalen auf nach Hong Kong, um den Erreger zu finden. Gleichzeitig kämpft die Stadt gegen die furchtbare Krankheit.
Im Frühjahr 1894 bricht in Hong Kong die Beulenpest aus und geht von dort um die Welt. Es ist in vieler Hinsicht die erste "moderne" Pandemie - und zugleich ist sie weitgehend vergessen. Darum beschäftigt sich das Team in den nächsten Folgen mit dieser dritten Pest-Pandemie. In der ersten Folge machen sich zwei Forscher und Rivalen auf nach Hong Kong, um den Erreger zu finden. Gleichzeitig kämpft die Stadt gegen die furchtbare Krankheit.
Ebolavirus, HIV, Coronavirus: Um zu verstehen, wie solche Erreger aus dem Tierreich eine Seuche auslösen, braucht es den weiten Blick. Deshalb startete ein Veterinär aus Greifswald in Zentralafrika ein Forschungsprojekt, das Jahrzehnte dauern wird. Jörn Auf dem Kampe www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Gier - Dunkle Seite oder Antrieb für Erfolg?; Multiresistente Bakterien in der Ostsee - Problem für Badende?; Fisch aus Aquakultur - Kann man den mit gutem Gewissen essen?; Quantentechnologie - Was kommt auf uns zu und wann?; Alte Matratzen auf den Müll - Wirklich eine gute Idee?; Erste Bilder: Das Rubin-Teleskop bricht Rekorde; Moderation: Bakker Marija. Von WDR 5.
Das Coronavirus hat nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gleich hart getroffen. Studien zeigen: Ärmere und bildungsferne Menschen infizieren sich häufiger und haben ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf. Auch die psychosozialen Auswirkungen der Maßnahmen treffen sie härter. Das gilt besonders für Kinder – doch die allgemeine Empörung hat sich längst gelegt. Der Hildesheimer Pädagoge Wolfgang Schröer sagt: "Das waren große Krokodilstränen." Auch in medizinischer Hinsicht wirft das Virus einen langen Schatten. Die Immunologin Carmen Scheibenbogen geht davon aus, dass Phänomene wie Long Covid auch bei einer Pandemie mit einem anderen Erreger auftreten werden. Korinna Hennig und Daniela Remus berichten außerdem in dieser Folge, wie die Forschung versucht, Nachholeffekte bei anderen Infektionskrankheiten genauer vorauszuberechnen. Mit dabei sind auch die WissenschaftlerInnen Hajo Zeeb, Nico Dragano, Sabine Zinn, Eva Wild, Berit Lange, Ulrike Ravens-Sieberer, Sarah Schäfer und Loraine Busetto. Studie zum Krankheitsrisiko von Langzeitarbeitslosen in der Pandemie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-021-03280-6 Gesundheitsstudie RKI: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/9363/EB-5-2022-Soziale%20Ungleichheit%20und%20COVID-19%20in%20Deutschland.pdf?sequence=1&isAllowed=y Corona-Studie des Sozioökonomischen Panels (SOEP): https://www.soep-cov.de/de/ Evaluation des Gesundheitskiosks in HH-Bilstedt: https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/140/2022-02-16_INVEST_Billstedt.Horn_Evaluationsbericht.pdf OECD-Daten zu Gesundheitsversorgung und Lebenserwartung in Deutschland: https://www.oecd.org/content/dam/oecd/de/publications/reports/2023/12/germany-country-health-profile-2023_2e55ab0e/7fd88e75-de.pdf Postvirale Erkrankungen nach SARS-CoV-2 und anderen Atemwegserkrankungen: https://www.cambridge.org/core/journals/epidemiology-and-infection/article/longterm-outcomes-of-sarscov2-variants-and-other-respiratory-infections-evidence-from-the-virus-watch-prospective-cohort-in-england/6844574EB4E337F29F7B60B00A22FC01 Übersichtsarbeit zur Prävalenz von Long Covid: https://www.nature.com/articles/s41591-024-03173-6 Long-Covid-Häufigkeit nach wiederholter Infektion: https://www.researchsquare.com/article/rs-4909082/v1 Long Covid-Richtlinie des G-BA: https://www.g-ba.de/downloads/62-492-3451/LongCOV-RL_2023-12-21_iK-2024-05-09.pdf BMG Initiative Long Covid (hier auch: bei Kindern): https://www.bmg-longcovid.de/ RKI u.a. zur Studienlage Long Covid: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/COVID-19/Long-COVID/FAQ_Liste_Gesundheitliche_Langzeitfolgen.html#entry_16871572 Modellierungsprojekt RESPINOW: https://monid.net/forschungsverbuende/respinow/ Mehr Links hier: Artikel zur Folge: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/coronavirusupdate288.html Alle Folgen des Podcasts: Das Coronavirus-Update https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html
Was sind das eigentlich für Leute, die neben einem auf der Verkehrsinsel stehen und einen unvermittelt niederbrüllen? Ironischerweise auch noch mit der Aufforderung, man möge doch bitte etwas leiser sein? Richtig, solche Leute nennt man Jakob Lundt. Und wer ihm in Berlin schon einmal auf der Straße begegnet ist, dem schlottern heute noch die Knie. Man darf sich gar nicht bewusst machen, wie viele Bekloppte frei herumlaufen – sonst traut man sich ja gar nicht mehr aus dem Haus. Es gibt zum Beispiel welche, denen man wirklich nichts erzählen darf! Das ist gefährlich! Wirklich! Die tragen es sofort in ihrem Podcast weiter! Solche Leute heißen Thomas. Und wenn man solchen etwas unter vier Augen anvertraut, z. B. dass man als Chef seine eigenen Mitarbeiter beizeiten abkommandiert, damit die für einen ein Computerspiel weiterspielen, während man selbst kurz mal arbeiten muss, dann klappt es mit dem Verschleiern, um wen es sich handeln könnte, leider nur so halb. (also garnicht) Bleibt noch der letzte Erreger öffentlichen Ärgernisses: Klaas Heufer-Umlauf. Auf die Frage, ob er denn auch ein paar Eigenarten vorzuweisen hätte, über die man mal in einer Ausgabe von Baywatch Berlin sprechen könnte, verdreht er Weidel-like zweimal genervt die Augen, unterstellt den anderen beiden Suggestivfragen und bricht schließlich den Dreh ab, bevor er beleidigt über den windigen Deich davonstapft. Einmal dreht er sich noch wütend um, ruft in Richtung Podcast-Mikrofon und schreit: „Ich verrückt? Lächerlich! Verrückt sind Leute, die die falsche Musik zum Einschlafen hören und sich die Schirmmützen nicht normal aufsetzen! Aber das erzähle ich in Ruhe in der neuen Ausgabe namens: Brainstørming och Köttbullar. Aber jetzt hab ich keine Lust mehr.“ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
Die Schließung von Schulen hatte einen deutlichen Effekt auf das Infektionsgeschehen während der Corona-Pandemie, das zeigt die Forschungsliteratur. “Aber wollen wir Schulen schließen? Ist es uns das wert? Oder wollen wir lieber einen anderen gesellschaftlichen Bereich schließen?” fragt der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade. Ganz besonders die Kinder waren Verlierer der Situation, die es ohnehin schwer in unserem Bildungssystem haben. Doch die meisten Wissenschaftler sagen: Wir können nicht ausschließen, dass Schulschließungen bei einem neuen Erreger wieder nötig wären, auch, um die Kinder zu schützen. Was aber müsste getan werden, um Folgeschäden abzumildern? Und wie könnten Schulen möglichst lange offenbleiben? Diesen Fragen gehen die Journalistinnen Daniela Remus und Korinna Hennig in dieser Folge nach. Und der Aerosolforscher Martin Kriegel erklärt, warum für die Luftqualität in Schulen auch in normalen Zeiten mehr getan werden muss. Außerdem in dieser Folge: Die WissenschaftlerInnen Dirk Brockmann, Hajo Zeeb, Christian Drosten, Marcus Altfeld, Berit Lange und Andrea Kießling. OECD-Studie zu Schulschließungen während der Corona-Pandemie: https://www.oecd.org/en/publications/the-state-of-global-education_1a23bb23-en.html Vergleichsstudie ifo Institut für Wirtschaftsforschung zu Europas Schulen in der Corona-Pandemie: https://www.ifo.de/DocDL/sd-2021-12-freundl-stiegler-zierow-schulen-europa-corona.pdf Viruslast-Studie der Charité in "Science": https://www.science.org/doi/10.1126/science.abi5273 Studie der Royal Society zu Auswirkungen von Schulschließungen auf die Covid-Eindämmung: https://royalsocietypublishing.org/doi/epdf/10.1098/rsta.2023.0132 Studie HZI und Universität Köln über die Rolle von Schulen in der Pandemie: https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1003913 Nationales Bildungspanel: https://www.neps-data.de/ TIMSS-Studien: https://www.kmk.org/themen/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsmonitoring/internationale-schulleistungsvergleiche/timss.html Studie der WHO-Europasektion zu Bildschirmzeit und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33352575/ Projekt GrowH! zur Adipositas-Prävention beim Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie: https://www.gesundheit-nds-hb.de/projekte/growh/ Leibniz-Lab Pandemic Preparedness: https://www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/leibniz-labs/pandemic-preparedness NoCovid-Konzept mit “Toolbox” für Schulen: https://nocovid-europe.eu/ Studien zum Zusammenhang zwischen Lüftungstechnik und Rückgang von Krankheitstagen in Büros und Schulen: https://iaqscience.lbl.gov/ventilation-rates-and-absences-offices-and-schools https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ina.12042 Studien zum Zusammenhang von Konzentrationsfähigkeit und Luftqualität in Schulen: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1600-0668.2004.00320.x
Die US-Armee baut derzeit, wie die verantwortliche Baufirma HT Group stolz auf ihrer Website verkündet, im pfälzischen Weilerbach ein Bio-Sicherheitslabor der Schutzstufe 3 auf. In dem Labor sollen hochinfektiöse Erreger oder Substanzen der Risikogruppe 3 untersucht werden. Unter Biostoffe der Risikogruppe 3 fallen u.a. SARS-CoV-2, Virus H5N1, Dengue- und Hanta-Virus. Die NachDenkSeiten wollten von derWeiterlesen
Tierseuchen sind auf dem Vormarsch. Das Institut für Virologie und Immunologie hat einen Impfstoff gegen Vogelgrippe für Zoovögel entwickelt, der sich bewährt. Am Anfang steht immer die Diagnostik, um zu verstehen, wie sich ein Virus entwickelt. Claudia Bachofen leitet die Diagnostik im IVI. Globalisierung, Reisen und die Klimaerwärmung sind drei Gründe, weswegen Tierseuchen sich immer stärker ausbreiten. Seuchen, die bisher in Afrika vorgekommen sind, treten unterdessen auch in der Schweiz auf. Vor einem Monat gab es in Deutschland einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Die Afrikanische Schweinepest tritt nahe der Schweizer Grenze in Norditalien auf. Die Vogelgrippe kursiert nicht mehr saisonal, sondern während des ganzen Jahres. In den USA erkranken auch viele Rinder daran. Proben von Tieren, die an einer Tierseuche erkrankt sein könnten, landen beim Institut für Virologie und Immunologie IVI, dem Schweizer Referenzlabor für hochansteckende virale Tierseuchen. Die Zusammenarbeit von Diagnostik und Forschung von Tierseuchen kann auch zur Entwicklung eines Impfstoffs beitragen. So konnte im IVI ein Impfstoff gegen Vogelgrippe entwickelt werden, welcher erfolgreich bei Zoovögeln getestet wurde. Warum brauchen gerade diese einen besonderen Schutz? Woher stammt der Erreger der Maul- und Klauenseuche in Deutschland? Weshalb erhalten Jäger Tupfersets für die Wildschweine-Jagd? Welche Zusammenarbeit gibt es mit der Humanmedizin? Claudia Bachofen ist Leiterin der Abteilung für Diagnostik und Entwicklung beim Institut für Virologie und Immunologie im bernischen Mittelhäusern und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Egal ob Forschung zu Medikamenten oder zur Frage, wie schnell sich das Virus in der Bevölkerung ausbreitet: Studien zum Coronavirus kamen während der Pandemie hauptsächlich aus Ländern wie UK oder Israel. Was müsste anders laufen beim nächsten Mal? Daniela Remus und Korinna Hennig aus der NDR Info Wissenschaftsredaktion fragen in dieser Folge, wie Wissen über einen neuen Erreger gewonnen wird, warum man eigentlich so wenig über Kinder weiß und was der Datenschutz mit all dem zu tun hat. “Ein Kollege hat mal ausgerechnet, dass allein für das Antragsverfahren für eine Studie 440 Arbeitsstunden aufzuwenden sind”, sagt der Intensivmediziner Stefan Kluge vom UKE in Hamburg. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Seit der Corona-Zeit können Erkenntnisse über Krankheitserreger auch aus dem Abwasser gewonnen werden. Außerdem in dieser Folge: Die WissenschaftlerInnen Berit Lange, Christian Drosten, Silvia Thun, Philipp Wild, Emanuel Wyler und der RKI-Präsident Lars Schaade. REACT-Studie vom Imperial College London und Ipsos MORI aus England: https://www.reactstudy.org/ NAKO, Deutschlands größte Langzeitstudie zur Erforschung von Volkskrankheiten: https://nako.de/ Studie „Gesundheit in Deutschland“ vom Robert Koch-Institut (RKI): https://gesundheit-in-deutschland.de/de MuSPAD, Multilokale und Serielle Prävalenzstudie zu Antikörpern gegen (respiratorische) Infektionserkrankungen Deutschland, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI): https://muspad.de/ Recovery-Studie, weltweit größte klinische Studie zur Behandlung von Covid-19: https://www.recoverytrial.net/ Emanuel Wyler et.al.: Studie über die Entdeckung neuartiger Viren und Enzyme durch Abwassermonitoring: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412024004616?via%3Dihub Infektionsradar – Influenza- und Sars-CoV-2-Viruslast im Abwasser: https://infektionsradar.gesund.bund.de/de/influenza/abwasser neues Medizinforschungsgesetz: https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/324/VO.html elektronische Patientenakte, Bundesministerium für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/digitalisierung/elektronische-patientenakte/epa-fuer-alle.html Finanzmittel-Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/pakt-fuer-den-oegd.html Gematik – Nationale Agentur für digitale Medizin: https://www.gematik.de/ Podcast-Tipp: Quarks Spezial https://1.ard.de/quarks_daily_spezial_tierversuche_braucht_es_sie
5 Jahre Corona - Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Es wäre ein Fehler, Erkenntnisse aus der Covid-19-Pandemie direkt auf die nächste Krise zu übertragen, meint der Virologe Christian Drosten in dieser neuen Podcast-Staffel. Wie gut ist das Wissen über potenziell pandemische Erreger? Wo stehen wir bei einer nächsten Pandemie womöglich besser da? Daniela Remus und Korinna Hennig aus der NDR Info-Wissenschaftsredaktion sprechen in der ersten von zehn Folgen mit verschiedenen Wissenschaftlern darüber, wie die Forschung vorgeht, wenn ein Erreger mit Pandemiepotenzial nachgewiesen wird. Wo lauern die größten Bedrohungen? Kann die Diagnostik ihren großen Vorsprung aus der Corona-Pandemie weiter ausbauen? Es geht um potenzielle Pandemiekandidaten auf der WHO-Liste, die Gefahr durch klimasensitive Infektionen und lückenhafte Surveillancestrukturen weltweit. Mit den ExpertInnen Sandra Ciesek, Christian Drosten, Fabian Leendertz und Berit Lange. Autorinnen und Hosts: Daniela Remus und Korinna Hennig Story Editing: Katharina Mahrenholtz Producerinnen: Marion von Clarenau und Christine Dreyer. Produktion: NDR Info 2025 Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (auch zu Drittmittelquote): https://foerderatlas.dfg.de/wp-content/uploads/2024/11/foerderatlas_2024.pdf Netzwerk Universitätsmedizin: https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/ WHO-Liste von Erregern mit Pandemiepotenzial: https://cdn.who.int/media/docs/default-source/consultation-rdb/prioritization-pathogens-v6final.pdf Modellierung zu Krankheitslast und Todesfällen durch Antiobiotika-Resistenzen: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(24)01867-1/fulltext Das Coronavirus-Update - Alle Folgen des Podcasts: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html Podcast-Tipp - 11KM: der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/11KM
Christian Drosten ist sich sicher: „Momentan wird in der öffentlichen Diskussion manchmal alles so dargestellt, als sei eine direkte Übertragbarkeit von COVID-19 auf die nächste Pandemie natürlicherweise gegeben. Und das wird nicht so sein.“ Der Virologe ist einer von vielen Expertinnen und Experten, die in unserer neuen Staffel hier im Podcast „Coronavirus-Update“ fünf Jahre nach dem ersten Corona-Fall in Deutschland Bilanz ziehen und Einordnung geben, wie gut Deutschland auf eine weitere Pandemie vorbereitet ist. Um welche Erreger könnte es bei einer nächsten Pandemie gehen? Wie geht die Forschung vor, wenn ein Patient mit Verdacht auf eine neuartige Infektion auftaucht? Wie können Schulen offenbleiben? Und wie sollte sich die Krisenkommunikation beim nächsten Mal verändern? Antworten liefern die Wissenschaftsjournalistinnen Korinna Hennig und Daniela Remus von NDR Info. In zehn Folgen erzählen sie, welche Lehren Epidemiologinnen und Veterinärmediziner, Psychologinnen und Soziologen aus der Pandemie gezogen haben. Ab dem 28. Januar immer dienstags in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.
In den USA sind hunderte Rinderherden mit dem H5N1-Virus infiziert, auch mehrere Personen sind erkrankt. Offenbar macht eine Mutation den Erreger gefährlicher für Menschen. Eine aktuelle Studie erhöht die Sorge vor einer neuen Pandemie. Budde, Joachim www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell