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Infektionen der Äußerungsfreiheit sind das Thema von Prof. Katrin Gierhake. Carlos Gebauer zitiert den Sendungstitel nach seiner Teilnahme an der sächsischen Enquetekommission, und Dr. Franziska Meyer-Hesselbarth stellt eine seltsame Überraschungsentscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs vor. Ulrich Fischer sieht Krankheitssymptome beim Bundesverfassungsgericht.
Noch immer zählt eine Sepsis zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ein riesiger Fortschritt im Kampf gegen bakterielle Infektionen waren Penicillin-Antibiotika.
In Großbritannien steht Premierminister Keir Starmer wegen des Epstein-Skandals unter Druck. Eine neue Studie belegt, wie sehr Übergewicht das Risiko bei Infektionskrankheiten erhöht. Und bei den Olympischen Winterspielen tritt Alpin-Ass Emma Aicher abermals an.
In Großbritannien steht Premierminister Keir Starmer wegen des Epstein-Skandals unter Druck. Eine neue Studie belegt, wie sehr Übergewicht das Risiko bei Infektionskrankheiten erhöht. Und bei den Olympischen Winterspielen tritt Alpin-Ass Emma Aicher abermals an.
Antibiotika verlieren an Kraft. Resistenzen breiten sich aus, Therapien scheitern. Allein in Österreich sterben jedes Jahr tausende Menschen im Zusammenhang mit multiresistenten Bakterien. Die Medizin sucht Auswege – und findet einen alten Ansatz neu: die Phagentherapie. Bakteriophagen sind Viren, die Bakterien gezielt befallen und zerstören. Entdeckt vor über hundert Jahren, gerieten sie im Westen in Vergessenheit. Heute erleben sie eine Renaissance, vor allem bei chronischen Infektionen, bei denen Antibiotika an ihre Grenzen stoßen. Phagen wirken anders: Sie dringen in die Bakterienzelle ein, vermehren sich dort und bringen sie zum Platzen. Das macht sie besonders interessant bei Keimen, die Biofilme bilden und sich so dem Zugriff klassischer Medikamente entziehen. An der MedUni Wien wurde die Phagentherapie erstmals außerhalb einer Studie erfolgreich eingesetzt. Ein junger, lungentransplantierter Patient litt an einer chronischen Infektion mit Pseudomonas aeruginosa, resistent gegen nahezu alle verfügbaren Antibiotika. Die Kombination aus inhalativem Antibiotikum und individuell ausgewählten Phagen brachte eine deutliche Besserung – und dem Patienten ein neues Lebensgefühl. Doch Phagen sind kein Wundermittel. Die Therapie ist aufwendig, hochgradig personalisiert und derzeit nur als individueller Heilversuch möglich. Für jeden Patienten müssen passende Phagen gefunden, getestet und mit geeigneten Antibiotika kombiniert werden. Zudem fehlen in Österreich noch eigene Phagenbanken und eine reguläre Zulassung. Trotzdem wächst die Hoffnung. Phagen könnten Antibiotika nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, dass medizinischer Fortschritt nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht es, Bewährtes wieder ernst zu nehmen – und weiterzudenken.
Von den weltweit 20 Millionen Krebs-Neuerkrankungen 2022 hätten sich laut Weltgesundheitsorganisation 40 Prozent vermeiden lassen. Rauchen, Infektionen und Alkohol gehören dabei zu den wichtigsten vermeidbaren Risiken für Krebs. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In dieser Folge diskutieren wir interessante infektiologische Veröffentlichungen aus dem Jahr 2025: Wir starten mit der Tuberkulose, dann soll das Bakterium Staphylococcus aureus nicht fehlen und natürlich die vielen neuen News zum Thema Impfungen. Am Ende schlagen wir den Bogen zu den pulmonalen Infektionen – behandeln wir die PjP bei Patienten ohne HIV-Infektion mit oder … „Infektiopod 104: Infectious Disease: Best of 2025“ weiterlesen
Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz? Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapieren, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Helfen könnte diese Phagentherapie vor allem Menschen mit chronischen Infektionen. Doch die Therapie steht noch sehr am Anfang. In der Schweiz sind bisher nur knapp ein Dutzend Patienten mit Phagen behandelt worden. Andere Länder - wie Frankreich und Belgien - sind weiter. Wir sprechen über politische Hürden, über Forscher, die Neues ausprobieren, und mit einem Patienten, der sich dafür einsetzt, dass die Phagentherapie für mehr Menschen zugänglich wird. Forum Phagentherapie - Infos und Termine phagenforum.ch
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die zurück ins Leben gefunden haben. Hochspezialisierte Medizin – Besuch der Brandstation am Unispital Zürich Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die medizinische und emotionale Arbeit ist. Zurück ins Leben nach schweren Verbrennungen Zehn Jahre nach einem schweren Unfall spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist. Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen. Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden transplantiert und schützt vor Infektionen sowie Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden kann und eine definitive Transplantation möglich ist. Neue Haut – Neue Perspektiven für Brandopfer Grossflächige Brandverletzungen stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren wird an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von klinischen Studien zum Einsatz. Brandopfer David Heimer: «Meine Behandlungen sind ein Vollzeitjob» David Heimer überlebte erst vor zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer Hochspannungsleitung. Rund siebzig Prozent seiner Haut wurden verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Manche Atemwegserreger sind gefährlicher als bekannt. Doch man kann einiges tun, um nicht krank zu werden.Jährlich grüßen 200 Viren: Um Infekte kommt im Winterhalbjahr kaum jemand herum. Was weniger bekannt ist: Manche bergen erhebliche Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Doch es gibt Tricks, wie man sein Ansteckungsrisiko senken kann. Synapsen-Host Korinna Hennig hat sich in Studien und Interviews auf die Suche nach Erkenntnissen jenseits von warm Anziehen und Hühnersuppe begeben. Im Gespräch mit Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn erklärt sie, warum manche Menschen fast ohne Symptome durch die Saison kommen, welche erstaunlichen Effekte sich mit antiallergischen Nasensprays erzielen lassen, was Hustentechniken sind und weshalb die Gefahren der Influenza auch von der Stiko unterschätzt werden. Eine Recherche mit Überraschungseffekten.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zur Wirkung der Covid-Impfung auf Tumor-Patienten: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09655-y Studie symptomatische und asymptomatische Infektionen bei Influenza: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7147921/ Studie zu extrazellulären Vesikeln in der Nasenschleimhaut bei Kälte: https://www.jacionline.org/article/S0091-6749(22)01423-3/fulltext RCT zu Effekten von Meerwassernasenspray: https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00140-1/fulltext Klinische Phase 2-Studie zu Nasenspray mit Azelastin: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2838335 Studie zu Caragellose-Nasenspray bei Krankenhauspersonal: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34629893/ Studie zum diversen Mikrobiom: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18 Studie zu Probiotika in der pädiatrischen Notaufnahme: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2831509 Studie zu Mäusen nach Antibiotikagabe: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1019378108 Pneumologische Leitlinie zu Husten: https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-003l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-erwachsene-Patienten-Husten__2025-02_1.pdf Hausärztliche Leitlinie zu Husten:https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S3-Leitlinien/053-013_Akuter%20und%20chronischer%20Husten/oeffentlich/053-013l_akuter%20und%20chronischer%20Husten_V3.1_18-01-22.pdf Studie zur Wirksamkeit von Honig bei Husten: https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/130/3/465/30142/Effect-of-Honey-on-Nocturnal-Cough-and-Sleep?redirectedFrom=fulltext Daten zu Herzinfarkt-Risiko nach Influenza: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38916418/ Studie zu Schlaganfall-Risiko nach Influenza: https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-021-10916-4 Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Manche Atemwegserreger sind gefährlicher als bekannt. Doch man kann einiges tun, um nicht krank zu werden.Jährlich grüßen 200 Viren: Um Infekte kommt im Winterhalbjahr kaum jemand herum. Was weniger bekannt ist: Manche bergen erhebliche Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Doch es gibt Tricks, wie man sein Ansteckungsrisiko senken kann. Synapsen-Host Korinna Hennig hat sich in Studien und Interviews auf die Suche nach Erkenntnissen jenseits von warm Anziehen und Hühnersuppe begeben. Im Gespräch mit Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn erklärt sie, warum manche Menschen fast ohne Symptome durch die Saison kommen, welche erstaunlichen Effekte sich mit antiallergischen Nasensprays erzielen lassen, was Hustentechniken sind und weshalb die Gefahren der Influenza auch von der Stiko unterschätzt werden. Eine Recherche mit Überraschungseffekten.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zur Wirkung der Covid-Impfung auf Tumor-Patienten: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09655-y Studie symptomatische und asymptomatische Infektionen bei Influenza: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7147921/ Studie zu extrazellulären Vesikeln in der Nasenschleimhaut bei Kälte: https://www.jacionline.org/article/S0091-6749(22)01423-3/fulltext RCT zu Effekten von Meerwassernasenspray: https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00140-1/fulltext Klinische Phase 2-Studie zu Nasenspray mit Azelastin: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2838335 Studie zu Caragellose-Nasenspray bei Krankenhauspersonal: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34629893/ Studie zum diversen Mikrobiom: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18 Studie zu Probiotika in der pädiatrischen Notaufnahme: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2831509 Studie zu Mäusen nach Antibiotikagabe: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1019378108 Pneumologische Leitlinie zu Husten: https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-003l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-erwachsene-Patienten-Husten__2025-02_1.pdf Hausärztliche Leitlinie zu Husten:https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S3-Leitlinien/053-013_Akuter%20und%20chronischer%20Husten/oeffentlich/053-013l_akuter%20und%20chronischer%20Husten_V3.1_18-01-22.pdf Studie zur Wirksamkeit von Honig bei Husten: https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/130/3/465/30142/Effect-of-Honey-on-Nocturnal-Cough-and-Sleep?redirectedFrom=fulltext Daten zu Herzinfarkt-Risiko nach Influenza: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38916418/ Studie zu Schlaganfall-Risiko nach Influenza: https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-021-10916-4 Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
A new scientific study sheds new light on Napoleon's disastrous Russian campaign of 1812: Not only cold, hunger and fatigue, but a whole cocktail of deadly pathogens decimated the Grande Armée. Using modern DNA analyses from the teeth of soldiers from a mass grave near Vilnius, researchers were able to prove that, in addition to typhoid fever, other infections such as paratyphoid fever were raging. - Eine neue wissenschaftliche Studie wirft ein völlig neues Licht auf Napoleons katastrophalen Russlandfeldzug von 1812: Nicht nur Kälte, Hunger und Ermüdung, sondern ein ganzer Cocktail aus tödlichen Krankheitserregern dezimierte die Grande Armée. Mithilfe moderner DNA-Analysen aus Zähnen von Soldaten aus einem Massengrab bei Vilnius konnten Forschende nachweisen, dass neben Typhus auch weitere Infektionen wie Paratyphus und Rückfallfieber wüteten.
Er ist jemand, den man gerne trifft – aber nicht, wenn er im Dienst ist: Dr. med. Reinhard Friedl ist „Fleet Senior Doctor“ bei TUI Cruises, also der oberste Schiffsarzt der Reederei. Viele Monate im Jahr ist er auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs und kümmert sich um die Gesundheit der Passagiere. Für den Cruisetricks.de-Podcast haben wir Dr. Reinhard Friedl in unser virtuelles Studio eingeladen, sprechen mit ihm über seine Arbeit an Bord, über kuriose und dramatische Fälle, lassen uns Tipps für eine erholsame und gesunde Kreuzfahrt geben. Wir fragen ihn nach den Grenzen der Medizin an Bord eines Kreuzfahrtschiffs, wie er sich als Arzt selbst vor Infektionen schützt, wenn an Bord beispielsweise Noro ausbricht und was eigentlich passieren würde, wenn ausgerechnet der Bordarzt wegen Krankheit ausfallen würde. Und wir sprechen über Dr. Reinhard Friedls Buch „Ein Arzt für jede Welle“ https://amzn.to/3YETDWz , in dem er spannende Geschichten aus seinem Leben an Bord als Schiffsarzt erzählt, aber auch viel über seinen eigenen Berufsweg und die Liebe zum Meer preisgibt – sehr lesenswert und kurzweilig. In der Aftershow sprechen wir über die positive Entwicklung der Meyer-Werft in Papenburg und den neuen Großauftrag von MSC Cruises, der die Auftragslage der zuletzt kriselnden Werft für viele Jahre ganz wesentlich verbessert hat. Wir sprechen über die Beteiligung des Bundes und des Landes Niedersachsen an der Werft und wann sie wieder zurück in Privatbesitz gehen könnte, was der neue Vertrag mit MSC bedeutet und warum die Werft überhaupt in die Krise gerutscht war. Die After-Show, ebenso wie die werbefreie Version des Podcasts, ist ein besonderes Goodie [exklusiv für unsere Unterstützer via Steady](https://steadyhq.com/de/cruisetricks-podcast/about), das wir in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Bei Steady finden Sie als Abonnent eine [genaue Anleitung](https://get.steadyhq.help/hc/de/articles/360002251118), wie Sie diesen Podcast abonnieren können. Werbefrei hören den Podcast all diejenigen von Ihnen, die uns mit einem Steady-Abonnement monatlich unterstützen. Den Podcast und die After-Show gibt es deshalb für Steady-Abonnenten an einem Stück komplett und ohne Werbeunterbrechungen über den personalisierten RSS-Podcast-Feed bei Steady – siehe oben.
Plötzlich Ausschlag und keiner weiß warum? In dieser Folge sprechen Tati und Felix darüber, wie virale Infekte bei Kindern mit Hautausschlägen zusammenhängen können. Ihr erfahrt, warum sich manche Ausschläge ganz plötzlich zeigen, ob sie ansteckend sind und was das Immunsystem eures Kindes damit zu tun hat. Klingt erstmal kompliziert, wird aber super verständlich erklärt, versprochen!
Vom Fremdschutz-Märchen zur offenen Zulassung der TäuschungDie Enquete-Kommission erhält die Bestätigung dessen, was Kritiker seit Jahren anmahnen: Spahns Impfstrategie zielte nie auf den Schutz Dritter ab. Stattdessen wurden Bürger unter Angst und Druck zur Impfung gedrängt, während die Regierung Milliarden verschwendete und Grundrechte brach.Ein Standpunkt von Janine Beicht.Jens Spahn, ehemaliger Gesundheitsminister und heute Fraktionsvorsitzender der Union, hat »vor der Enquete-Kommission des Bundestags« eine Aussage getätigt, die das Fundament der gesamten Corona-Impfpolitik in Trümmer legt. In der Sitzung am 15. Dezember 2025 erklärte er unmissverständlich, dass der Infektionsschutz für Dritte niemals ein Ziel des Impfstoffes gewesen sei.Diese Worte stehen in brutalem Kontrast zu Spahns eigenen Äußerungen aus dem Jahr 2020, als er die Impfung als Mittel zur Unterbrechung von Ansteckungsketten und zur Erreichung von Herdenimmunität pries. Damals betonte er vehement den Schutz anderer Personen als zentrales Argument für eine Massenimpfung.Spahns frühere Aussagen dienten als Rechtfertigung für weitreichende Grundrechtseinschränkungen, darunter die 2G-Regeln, die Millionen Ungeimpfte aus dem öffentlichen Leben ausschlossen. Die offizielle Begründung lautete stets, Geimpfte könnten andere nicht anstecken, Ungeimpfte hingegen schon. Im Zusammenhang mit den sogenannten Impfstoffen beschwor er wiederholt die Herdenimmunität gegen das Coronavirus:„Herdenimmunität wird immer erreicht. Die Frage ist ja nur, wie: ob durch Impfung oder Ansteckung. Die Impfung ist definitiv der sicherere Weg dorthin.“ »Jens Spahn | SPIEGEL«Spahns aktuelle Behauptung, ein Fremdschutz sei nie Ziel der Impfkampagne gewesen, wirkt rückblickend wie eine unfreiwillige Selbstentlarvung: Sie legt nicht nur den politischen Machtanspruch frei, der sich ohne tragfähige medizinische Evidenz durchsetzte, sondern zerlegt zugleich das gesamte Narrativ, mit dem diese Maßnahmen der Öffentlichkeit als alternativlos verkauft wurden.Die Lüge als HerrschaftsinstrumentDie Behauptung eines Fremdschutzes war kein Versehen, sondern kalkulierter moralischer Druck. Politiker und Medien wiederholten gebetsmühlenartig die Parole „Wir schützen uns und andere“, um Impfskeptiker als egoistische Gefährder zu brandmarken. Dieser Psychoterror machte zahllose Bürger gefügig, die sich gegen ihre Überzeugung impfen ließen.Pfizer hatte bereits im Zulassungsantrag klargestellt, dass Fremdschutz keine Rolle spielte; die Zulassung bezog sich ausschließlich auf den Eigenschutz. Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur kommt in den Zulassungsdokumenten für den Pfizer/BioNTech-Impfstoff zu einer klaren Bewertung, die die Grenzen der Evidenz offenlegt und die ursprünglichen Erwartungen an einen Fremdschutz relativiert.„[…] Derzeit nicht bekannt ist, ob der Impfstoff vor asymptomatischen Infektionen oder seinen Auswirkungen auf die Virusübertragung schützt.“ »Annenberg Public Policy Center« Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Woche tauchen wir noch einmal tief ein in die Welt der HIV-Therapie und Pflege. Du erfährst, wie die antiretrovirale Therapie wie ein engmaschiges Netz wirkt, warum absolute Einnahmetreue über Erfolg oder Resistenz entscheidet und welche Nebenwirkungen Körper und Psyche belasten können. Wir sprechen über PEP als Wettlauf gegen die Zeit, über Hygiene, Prophylaxen und den wachen Blick für Infektionen. Vor allem aber geht es um die Balance zwischen fachlicher Präzision und menschlicher Begleitung. Und damit machen wir dich wieder fit für deine Prüfungen und die praktische Arbeit auf Station.
Pilznägel beim Kind, muss das wirklich behandelt werden? In dieser Folge räumen Felix und Tati mit dem Mythos auf, dass Nagelpilz nur „ein Opa-Ding“ ist. Ihr erfahrt, woran ihr Nagelpilz bei euren Kindern erkennt, warum er eben doch ernst genommen werden sollte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Von Lacken über Tabletten bis zu Laser. Wie immer mit viel Know-How, Klartext und den wichtigsten Tipps für euch Eltern.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Episode geht es darum, wie Real-World-Daten in der MS-Behandlung Therapieentscheidungen verändern. Ich stelle dir sieben aktuelle Studien vom ECTRIMS 2025 vor: Dr. Susanna Hallberg zeigt, wie häufig späte Neutropenie unter Rituximab auftritt und welche Risikofaktoren eine Rolle spielen. Dr. Yao Zhang identifiziert Faktoren für schwere Infektionen unter Ocrelizumab (z. B. Alter 50+, frühere Infektionen). Dr. Dominika Stastná belegt, dass eine frühzeitige hochwirksame Therapie das Risiko für Behinderungszunahme deutlich senkt. Dr. Giulio Disanto untersucht Gedächtnis-B-Zellen und verlängerte Ocrelizumab-Intervalle. Dr. Helly Hammer berichtet über Krebsrisikosignale unter Fingolimod und die Bedeutung der HPV-Prävention. Dr. Julien Lannoy zeigt mit der TEMPOS-Studie den starken Trend zu frühen Anti-CD20-Therapien in Frankreich. Dr. Marisa McGinley stellt ein KI-Tool vor, das hilft einzuschätzen, wer eine MS-Therapie sicher absetzen kann. Du kannst die Inhalte auch Nachlesen: https://ms-perspektive.de/337-rwd-ectrims-2025 Kurze Zusammenfassung Zusammen zeigen diese Studien einen klaren Trend: frühere, stärkere und individuellere MS-Behandlung. Anti-CD20-Therapien prägen weiterhin die moderne Behandlungslandschaft – sie sind effektiv und gut verträglich, erfordern aber eine sorgfältige Überwachung auf Infektionen, Antikörperspiegel und seltene Nebenwirkungen wie LON. Daten aus der Praxis (wie TEMPOS) zeigen, dass NeurologInnen immer mehr Vertrauen haben, von Anfang an hochwirksame Therapien zu starten, während KI-Tools und die Überwachung von Biomarkern den Weg für intelligentere, individuellere Entscheidungen ebnen – nicht nur wann mit der Therapie begonnen werden soll, sondern auch wann sie sicher unterbrochen oder beendet werden kann. Kurz gesagt: Der Bereich MS bewegt sich in Richtung Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung nicht nach einheitlichen Regeln erfolgt, sondern nach deinen persönlichen Daten, deiner Sicherheit und deinem langfristigen Wohlbefinden. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
In dieser Woche tauchen wir ein in die Welt der Immundefekte – Störungen des Abwehrsystems, bei denen die körpereigene „Armee“ Lücken bekommt und Infektionen leichteres Spiel haben. Wir zeigen dir den Unterschied zwischen angeborenen und erworbenen Formen, warum HIV das Immunsystem schleichend unterwandert und wie aus dem Virus schließlich Aids entsteht. Du erfährst, welche Phasen die Erkrankung durchläuft und warum Pflegekräfte hier besonders gefordert sind. Und damit machen wir dich wieder fit für deine Prüfungen und die praktische Arbeit auf Station.
Informiere Dich über Nebenwirkungen – besonders, wenn nur wenige oder kurze Studien vorliegen. Bleib kritisch, wenn Impfungen als vollständiger Schutz beworben werden, denn oft verhindern sie eher schwere Verläufe als Infektionen selbst. Frag Deinen Arzt konkret nach Wirkung, Nebenwirkungen und Studienlage, bevor Du zustimmst. Bewahre Dir Deine Entscheidungshoheit und lass Dich nicht zu medizinischen Maßnahmen drängen, die sich für Dich nicht stimmig anfühlen.
In dieser Episode besuchen wir erneut den Exzellenzcluster RESIST an der Medizinischen Hochschule Hannover. Gemeinsam mit den beiden Dermatologen Prof. Dr. Thomas Werfel und Dr. Stephan Traidl sprechen wir über Herpesviren, ihre Vielfalt und warum sie für Menschen mit Neurodermitis besonders gefährlich werden können. Die Forschenden erklären, was hinter den acht humanen Herpesviren steckt – von Lippenbläschen über Gürtelrose bis hin zu schweren Infektionen – und warum genetische Faktoren, das Alter und das Immunsystem dabei eine entscheidende Rolle spielen. Außerdem geht es um die Prävention durch Impfungen, um neue Medikamente gegen Neurodermitis und um die aufwendige Forschung mit Patientenkohorten, die helfen soll, Risikofaktoren besser zu verstehen.
Dennis Hillemann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dennis-hillemanMehr Informationen & Fachlicher Austausch: www.überbrückungshilfe-netzwerk.de Mehr Beiträge finden Sie hier: https://www.advant-beiten.com/kompetenzen/spotlight/corona-ueberbrueckungshilfenKontaktdaten Dennls Hillemann:Rechtsanwalt Dennis Hillemann c/o Rechtsanwälte Advant BeitenNeuer Wall 7220354 Hamburg E-Mail: dennis.hillemann@advant-beiten.com www.advant-beiten.com;Telefon +49.(0)40.68 87 45 - 132In dieser Folge, die am 29.11.2025 erscheint, erklärt Dennis Hillemann eine dramatische neue Entscheidung des OVG Münster In dieser Podcast-Folge bespreche ich eine wegweisende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 25. August 2025 (Aktenzeichen 4 A 1555/23), die für tausende Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und möglicherweise bundesweit erhebliche Konsequenzen haben könnte. Das Gericht hat die Rückforderung von November- und Dezemberhilfen bestätigt und dabei eine bemerkenswerte Begründung gewählt: Die Bewilligung war nicht nur wegen falscher Angaben rechtswidrig, sondern verstieß auch gegen EU-Beihilferecht.Der SachverhaltEin selbstständiger Gewerbetreibender hatte im Jahr 2013 ein Gewerbe mit der Bezeichnung „Eventorganisation" angemeldet. Seine Tätigkeit bestand darin, Eintrittskarten und Einlasstickets für Konzerte, Sportveranstaltungen und Kulturveranstaltungen zu vertreiben. Er kaufte diese Tickets im eigenen Namen und auf eigene Rechnung ein und verkaufte sie an Endkunden weiter.Als im Herbst 2020 die Infektionen mit dem Coronavirus erneut exponentiell anstiegen und Bund und Länder im Beschluss vom 28. Oktober 2020 weitreichende Schließungen beschlossen, beantragte der Kläger sowohl November- als auch Dezemberhilfen. Er gab dabei an, indirekt betroffen zu sein, also nachweislich und regelmäßig mindestens 80 Prozent seiner Umsätze mit direkt von Betriebsschließungen betroffenen Unternehmen zu erzielen. Später erklärte er im Verwaltungsverfahren, er sei sogar direkt betroffen, weil er seinen Betrieb aufgrund der Schließungsanordnungen habe einstellen müssen.Die Bezirksregierung bewilligte daraufhin Abschlagszahlungen in Höhe von 50.000 Euro für die Novemberhilfe und 3.415,38 Euro für die Dezemberhilfe. Allein für November 2020 war dem Kläger wegen außerordentlich hoher Umsätze im November 2019 von durchschnittlich täglich über 9.300 Euro eine Novemberhilfe in Höhe von über 200.000 Euro bewilligt worden. Seine tatsächlichen Gesamtkosten im November 2020 betrugen jedoch nur gut 2.700 Euro.Nach einer Überprüfung nahm die Bezirksregierung die Bewilligungsbescheide zurück und forderte die gezahlten Beträge zurück. Der Kläger klagte dagegen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gab ihm mit Urteil vom 25. Juli 2023 (Aktenzeichen 19 K 1492/22) zunächst recht und hob die Rücknahmebescheide auf. Die Bezirksregierung legte Berufung ein.Die Entscheidung des OVG MünsterDas Oberverwaltungsgericht Münster hob das erstinstanzliche Urteil auf und wies die Klage ab. Die Rücknahmebescheide sind rechtmäßig.Das Gericht stützt seine Entscheidung auf zwei Säulen. Zum einen waren die Angaben des Klägers im Antragsverfahren in wesentlicher Beziehung unrichtig. Er war weder direkt noch indirekt im Sinne der Förderrichtlinien betroffen. Der Verkauf von Veranstaltungstickets über das Internet musste nicht wegen des Beschlusses vom 28. Oktober 2020 eingestellt werden. Tickets für langfristig geplante Veranstaltungen durften auch während des Lockdowns verkauft werden. Der Kläger hat auch tatsächlich im Dezember 2020 noch Umsätze durch Ticketverkäufe erzielt.Auch die Voraussetzung der indirekten Betroffenheit war nicht erfüllt. Der Kläger erzielte seine Umsätze gerade nicht mit direkt betroffenen Unternehmen, sondern mit Endkunden, die von den Schließungsanordnungen nicht unmittelbar betroffen waren.Zum anderen – und das ist die eigentlich brisante Begründung – verstieß die Bewilligung gegen EU-Beihilferecht, konkret gegen Artikel…
Westerhaus, Christine www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Es gebe immer wieder neue Fälle von Post-Covid und ähnlichen Erkrankungen nach anderen Infektionen, sagt Clara Lehmann, Post-Covid-Ambulanz der Uniklinik Köln. Es sei gut, dass die Regierung in die Forschung und in weitere Ambulanzen investiere. Von WDR 5.
"Stimmt es, dass man mit nassen Haaren bei kaltem Wetter schneller krank werden kann?" "Ich mache auch im Winter draußen Sport – habe ich ein höheres Risiko krank zu werden oder schützt mich der Sport eher?" "Hilft es bei kaltem Wetter einen Schal oder eine Maske über Mund und Nase zu tragen?" "Kann man die Funktion der Schleimhäute mit Nasenduschen oder Sprays unterstützen?" "Ich bin im Winter gefühlt alle zwei Wochen krank – Husten, Schnupfen, Grippe, Infekte – woran kann das liegen?" – vielen Dank für Eure Fragen zu unserer aktuellen Folge "Der Kälte-Mythos: Warum wir im Winter wirklich krank werden". Matthias Baum aus dem HEALTH NERDS Wissenschaftsteam liefert hier in der Sprechstunde Antworten. Zur Hauptfolge: „Kälte macht nicht krank, sondern schafft ein Umfeld, das Infektionen begünstigen kann.“ – Stimmt es wirklich, dass wir im Winter häufiger krank werden? Macht uns Kälte anfälliger für Infekte – oder liegt das Problem woanders? In dieser Folge analysieren Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum das hartnäckige „Winter macht krank“-Narrativ – und erklären, was die Forschung wirklich zeigt. Kälte selbst löst keine Infekte aus, sie verändert jedoch die Bedingungen, die Viren begünstigen: trockene Luft, geringe Luftfeuchtigkeit und weniger Sonnenlicht. Dadurch werden Schleimhäute weniger durchblutet und sind messbar trockener. „Die erste Verteidigungslinie des Immunsystems sind unsere Schleimhäute“, sagt Matthias – "werden sie geschwächt, verlieren sie mehr und mehr ihre Schutzfunktion." Auch das Immunsystem selbst steht in der kalten Jahreszeit unter besonderer Belastung. Felix und Matthias diskutieren, welche Mikronährstoffe die Abwehr stärken können: Vitamin D reguliert zentrale Immunprozesse in unserem Körper und wird durch die im Winter reduzierte UV-Strahlung weniger gebildet. Vitamin C unterstützt die Immunantwort, Zink kann – frühzeitig eingenommen – die Dauer einer Erkältung signifikant verkürzen. Lactoferrin, ein eisenbindendes Immunprotein, wirkt antimikrobiell und antiviral und sorgt in unseren Schleimhäuten für zusätzlichen Schutz. Und auch Pro- und Präbiotika spielen eine zentrale Rolle: Sie stabilisieren das Darmmikrobiom, das eng mit der Immunfunktion verknüpft ist. Die Episode fasst aktuelle Studien zu Saisonalität, Vitaminstatus und Infektanfälligkeit zusammen – und zeigt, wie Prävention in der Praxis funktioniert. Wir sprechen über Mythen, Fakten und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse – also über alles, was Du wissen solltest, um gesund durch den Winter zu kommen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. –– Spare 15% mit dem Code HEALTHNERDS15 auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com (im Warenkorb eingeben). Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Was ist von der Klimakonferenz in Brasilien zu erwarten – und wie sind die Klimaprognosen für die Schweiz? Zudem: Spitalhygiene – wie Patientinnen und Patienten vor gefährlichen Infektionen geschützt werden. Und: Wissenschaftler wollen die Forschung mit Organoiden besser regeln. (00:46) Ethischer Graubereich. Kaum mehr als 10 Jahre ist es her, dass Forschende erstmals aus Stammzellen gehirnähnliche, dreidimensionale Strukturen im Labor zu züchten begannen. Diese schnell wachsende Forschung mit Grauen Zellen bewege sich in einem ethischen Graubereich, warnen jetzt Wissenschaftler und Bioethiker. Sie verlangen ethische und politische Leitlinien. Irène Dietschi (05:04) Meldung: Das römische Strassennetz war grösser als gedacht. (07:05) Mit langem Atem gegen gefährliche Bakterien. Multiresistente Bakterien kommen weltweit immer häufiger vor. In Spitälern haben sie zur Folge, dass Patientinnen schwieriger zu behandeln sind. Schlimmstenfalls führt eine Infektion zum Tod. In Schweizer Spitälern ist die Resistenz-Situation im europäischen Vergleich gut und recht stabil. Es ist der Lohn von jahrzehntelangen Bemühungen darum, Ansteckungs-Risiken in Spitälern zu verringern, den Umgang mit Antibiotika zu optimieren und die Ausbildung zu professionalisieren. Cathrin Caprez (13:06 ) Wie es um unser Klima steht. In den letzten Wochen vor dem Ende des Wissenschaftsmagazin blicken wir nochmals auf die Schwerpunkte, die wir gesetzt haben: Wie verlässlich waren die Klimaberichte des Klimarates? Was ist von der Klimakonferenz im brasilianischen Belém zu erwarten? Wie verändern sich die Meere mit der CO2-Aufnahme? Wie sieht die Klimazukunft der Schweiz aus? Und wo gibt es technologische Lichtblicke? Christian von Burg und Felicitas Erzinger Links: Organoid-Forschung science.org/doi/10.1126/science.aeb1510 Römisches Strassennetz nature.com/articles/s41597-025-06140-z Resistenz-Situation Schweiz anresis.ch/de/ Resistenz-Monitoring Spitäler swissnoso.ch/fileadmin/swissnoso/Dokumente/5_Forschung_und_Entwicklung/3_Umsetzung_StAR/StAR_3/250516_Monitoring_2024_Summary.pdf Studie Meeresspiegelanstieg nature.com/articles/s41561-025-01802-4 Starfish Barometer Ozeane starfishbarometer.org/en Faktencheck US-Klimabericht interactive.carbonbrief.org/doe-factcheck/index.html Klimaszenarien Schweiz meteoschweiz.admin.ch/klima/klimawandel/schweizer-klimaszenarien/berichte-daten-und-grafiken-der-klimaszenarien.html Anmeldung finales Wissenschaftsmagazin 4.12. srf.ch/radio-srf-2-kultur/srf-kulturclub/donnerstag-4-dezember-2025-das-letzte-wissenschaftsmagazin-live-im-srf-studio-basel
„Kälte macht nicht krank, sondern schafft ein Umfeld, das Infektionen begünstigen kann.“ – Stimmt es wirklich, dass wir im Winter häufiger krank werden? Macht uns Kälte anfälliger für Infekte – oder liegt das Problem woanders? In dieser Folge analysieren Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum das hartnäckige „Winter macht krank“-Narrativ – und erklären, was die Forschung wirklich zeigt. Kälte selbst löst keine Infekte aus, sie verändert jedoch die Bedingungen, die Viren begünstigen: trockene Luft, geringe Luftfeuchtigkeit und weniger Sonnenlicht. Dadurch werden Schleimhäute weniger durchblutet und sind messbar trockener. „Die erste Verteidigungslinie des Immunsystems sind unsere Schleimhäute“, sagt Matthias – "werden sie geschwächt, verlieren sie mehr und mehr ihre Schutzfunktion." Auch das Immunsystem selbst steht in der kalten Jahreszeit unter besonderer Belastung. Felix und Matthias diskutieren, welche Mikronährstoffe die Abwehr stärken können: Vitamin D reguliert zentrale Immunprozesse in unserem Körper und wird durch die im Winter reduzierte UV-Strahlung weniger gebildet. Vitamin C unterstützt die Immunantwort, Zink kann – frühzeitig eingenommen – die Dauer einer Erkältung signifikant verkürzen. Lactoferrin, ein eisenbindendes Immunprotein, wirkt antimikrobiell und antiviral und sorgt in unseren Schleimhäuten für zusätzlichen Schutz. Und auch Pro- und Präbiotika spielen eine zentrale Rolle: Sie stabilisieren das Darmmikrobiom, das eng mit der Immunfunktion verknüpft ist. Spannend auch: Nicht alle Erreger folgen dabei dem klassischen Wintermuster – einige Viren treten vermehrt im Sommer auf. Das zeigt, wie komplex das Zusammenspiel von Umwelt, Verhalten und Immunregulation tatsächlich ist. Die Episode fasst aktuelle Studien zu Saisonalität, Vitaminstatus und Infektanfälligkeit zusammen – und zeigt, wie Prävention in der Praxis funktioniert. Wir sprechen über Mythen, Fakten und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse – also über alles, was Du wissen solltest, um gesund durch den Winter zu kommen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. –– Spare 15% auf Deine Lactoferrin CLN Bestellung mit dem Code IMMUN15 - einfach im Warenkorb eingeben: https://artgerecht.com/lferrin-lactoferrin-cln-reinheit-60-kapseln Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Die Lippen sollen voller und symetrischer werden. Dafür lassen sich zahlreiche Fraue gelartige Substanzen unter die Lippen spritzen, sogenannte Filler.Doch laut einem Bericht des Bundes wird in diesem Geschäft gepfuscht. Jeder zweite Schweizer Anbieter spritzt illegal, heisst es. Eigentlich dürfen diese Filler nur von Ärztinnen und Ärtzrn oder von diplomierten Fachpersonen unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.Unprofessionelle Eingriffe können dabei üble Folgen haben, die weit über das Ästhetische hinausgehen: Infektionen, Erblindungen und Embolien können erfolgen.Wie funktioniert das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen? Und was steckt überhaupt hinter dem Trend der gespritzten Lippen?Darüber spricht Valeria Mazzeo vom Tamedia-Recherchedesk in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat mit diversen Betroffenen über ihre Erfahrungen gesprochen.Host: Alexandra AreggerProduktion: Tobias HolzerHier zum Text von Valeria Mazzeo über das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
WIR SIND WIEDER ZURÜCK! Nachdem wir alle drei - inklusive unserer Freundin Christin - mit Infektionen das Bett hüten mussten, fühlen wir uns nach nunmehr rund drei Wochen wieder halbwegs fit genug, für Euch einen Podcast aufzunehmen. Und wir wissen: Auch von Euch haben viele mit Erkältung & Co. zu kämpfen gehabt. Tja, was haben wir nun aus dieser Hustinettenphase gelernt? Erstens: Manchmal ist eine Erkältung mehr als nur ein Schnupfen — sie ist ein Stopp-Signal des Körpers. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir oft erst dann krank werden, wenn wir zu lange funktionieren. Zwischen Taschentüchern, Hustenbonbons und Gedanken über Selbstfürsorge schauen wir auf die psychologische Seite des Krankseins: Was will uns unser Korper eigentlich sagen, wenn er uns ins Bett schickt? Und zweitens: Sind die Symptome vorbei, sind wir noch lange nicht wieder vollständig genesen. Ganz wichtig: die Regenerationsphase! Wie lange eigentlich bei welcher Krankheit? Und was hilft am besten? Warum wollen wir sofort wieder arbeiten, aktiv sein, also funktionieren, ohne Konzentration aufs Gesundwerden und mit dauerhaft schlechtem Gewissen? Eine Generationsfrage? Bitte bleibt möglichst gesund und schreibt uns gern Eure Erfahrungen mit dem Seelen-Schnupfen… Alles Gute wünschen Euch Annika, Christin und Tilly
Die Nase ist eine Eintrittspforte für viele Viren und könnte deshalb auch ein guter Ort sein, um Infektionen frühzeitig auszubremsen. Dafür scheint sich ein Nasenspray gegen Heuschnupfen zu eignen. Es braucht aber noch belastbare Daten. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
machen oder lassen – der Podcast mit Verbraucherexperte Ron Perduss
Tiefkühlobst ist praktisch, lecker und gesund, oder doch eine unterschätzte Gefahr im Gefrierschrank? Im Podcast Machen oder lassen mit Ron Perduss geht es diesmal um Tiefkühlobst und die Warnung vor Hepatitis-A-Viren in gefrorenen Beeren. Wir schauen, wie es zu den Infektionen kommen kann, welche Risiken beim Verzehr bestehen und wie du dich zuverlässig schützt. Außerdem erfährst du, ob Tiefkühlobst trotzdem eine gute Alternative zu frischem Obst bleibt und wann sich der Griff zur TK-Packung wirklich lohnt.Hast du Fragen oder Themenvorschläge, schreib gern eine Mail an: service@perduss.mediaRedaktion: Katharina FindlingExecutive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph FalkeSounddesign: Sarah CórdobaProduktionsleitung: Miriam Aberkane Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute hat das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten seine Erhebung zu Candidozyma auris- (ehemals Candida auris)-Fällen im europäischen Raum veröffentlicht. Der Report dokumentiert eine Zunahme von C. auris-Fällen zwischen 2013 bis 2023 – eine ernsthafte Bedrohung für Patient*innen und die Gesundheitssysteme. Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Oliver Kurzai, Universität Würzburg und Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Invasive Pilzinfektionen.
Jedes Jahr sterben weltweit nach Schätzungen mehr als 1 Millionen Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. Die WHO spricht von der größten globalen Bedrohung für die Menschheit. Denn immer mehr vermeidbare Infektionen werden durch die Antibiotikaresistenzen zur tödlichen Gefahr. Ein Podcast von Daniela Remus. Credits: Autorin: Daniela Remus Redaktion: Hellmuth Nordwig Sprecherin: Daniela Remus Unsere InterviewpartnerInnen: Prof. Marc Brönstrup, Chemiker, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Yasmina Felix-Marin, Mikrobiologin, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Miriam Große, Biotechnologin, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Renate Hartwig, Entwicklungsökonomin, Universität Göttingen Prof. Katharina Schaufler, Veterinärmedizinerin und Mikrobiologin, ehemals Universitätsklinikum Kiel; inzwischen Universitätsmedizin Greifswald, https://www.uni-greifswald.de/universitaet/organisation/gleichstellung/mentoring/profile/katharina-schaufler/ und Leiterin der Abteilung "Epidemiologie und Ökologie antimikrobieller Resistenz", Helmholtz-Institut für One Health https://www.helmholtz-hioh.de/de/forschung/people/person/prof-dr-katharina-schaufler/ Prof. Stefan Schmiedel, Infektiologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Dr. Hedda Schrey, Biochemikerin, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Wo haben sich die Kinder bloß angesteckt - das versuchen die Behörden nach mehreren EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern herauszufinden+++Paartherapie für Koalitionäre: Union und SPD suchen nach einem gemeinsamen Kurs
Sauberkeit ist wichtig! Mit Wasser und Seife bekommt man Dreck und Krankheitserreger von den Händen gespült. Das ist bekannt. Und was man mit Seife sonst noch anstellen kann, zeigen Clarissa und Ralph in der heutigen Sendung. Achtung Rutschgefahr: Es geht um Reibung und Oberflächenspannung und vor allem um jede Menge Spaß dabei.
Sauberkeit ist wichtig! Mit Wasser und Seife bekommt man Dreck und Krankheitserreger von den Händen gespült. Das ist bekannt. Und was man mit Seife sonst noch anstellen kann, zeigen Clarissa und Ralph in der heutigen Sendung. Achtung Rutschgefahr: Es geht um Reibung und Oberflächenspannung und vor allem um jede Menge Spaß dabei.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Immunsystem bereitet sich auf Bedrohung vor - schon vor erstem Kontakt / Internationale Vergleichsstudie - Spendenbereitschaft der Deutschen gering / Plastic Credits - Können Emissionsgutschriften für Kunststoffprodukte Plastikmüll verringern? / Wissen kompakt - Ameisen fressende Tiere / Sternenhimmel im August 2025 // Beiträge von: Jenny von Sperber, Hellmuth Nordwig/Sylvaine von Liebe, Monika Haas, Renate Ell, Hellmuth Nordwig, Franzi Konitzer / Redaktion und Moderation: David Globig
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Am 1. Juli hat Dänemark die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wir werden diskutieren, was in diesen stürmischen Zeiten von Dänemarks Führung zu erwarten ist. Anschließend sprechen wir über den letzten Tag von USAID. Zwei ehemalige US-Präsidenten und ein Rockstar bedankten sich bei den scheidenden Mitarbeitenden der Behörde. In unserem Wissenschaftssegment sprechen wir heute über eine Studie, die einen innovativen Ansatz zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen beschreibt. Und zum Schluss diskutieren wir über den Antrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der französischen elektronischen Musik den Status des UNESCO-Kulturerbes zu verleihen. Der Rest der heutigen Folge steht im Zeichen der deutschen Sprache und Kultur. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Strong Verbs in the Perfekt. Wir sprechen über die Umhüllung des deutschen Reichstags, ein Kunstprojekt des Künstlerpaares Christo und Jean-Claude aus dem Jahr 1995. Unsere Redewendung in dieser Woche ist Ein Spargeltarzan sein. Wir werden den Gebrauch dieser Redewendung anhand eines Dialogs über verschiedene Methoden zum Abnehmen, einschließlich Medikamenten, demonstrieren. Dänemark übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft US-Präsidenten Bush und Obama loben USAID-Personal am letzten Arbeitstag der Behörde Können winzige Roboter bakterielle Infektionen bekämpfen? Emmanuel Macron wünscht sich die Anerkennung der französischen elektronischen Musik durch die UNESCO Die Verhüllung des Reichstags Die beliebtesten Diäten in Deutschland
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Am 1. Juli hat Dänemark die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wir werden diskutieren, was in diesen stürmischen Zeiten von Dänemarks Führung zu erwarten ist. Anschließend sprechen wir über den letzten Tag von USAID. Zwei ehemalige US-Präsidenten und ein Rockstar bedankten sich bei den scheidenden Mitarbeitenden der Behörde. In unserem Wissenschaftssegment sprechen wir heute über eine Studie, die einen innovativen Ansatz zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen beschreibt. Und zum Schluss diskutieren wir über den Antrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der französischen elektronischen Musik den Status des UNESCO-Kulturerbes zu verleihen. Der Rest der heutigen Folge steht im Zeichen der deutschen Sprache und Kultur. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Strong Verbs in the Perfekt. Wir sprechen über die Umhüllung des deutschen Reichstags, ein Kunstprojekt des Künstlerpaares Christo und Jean-Claude aus dem Jahr 1995. Unsere Redewendung in dieser Woche ist Ein Spargeltarzan sein. Wir werden den Gebrauch dieser Redewendung anhand eines Dialogs über verschiedene Methoden zum Abnehmen, einschließlich Medikamenten, demonstrieren. Dänemark übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft US-Präsidenten Bush und Obama loben USAID-Personal am letzten Arbeitstag der Behörde Können winzige Roboter bakterielle Infektionen bekämpfen? Emmanuel Macron wünscht sich die Anerkennung der französischen elektronischen Musik durch die UNESCO Die Verhüllung des Reichstags Die beliebtesten Diäten in Deutschland
Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, sind auch in Tierspitälern ein wachsendes Problem. Die Übertragung von Keimen und Bakterien kann durch verschiedene Faktoren, wie mangelnde Hygiene, Kontakt mit infizierten Tieren oder Personal, erfolgen. Multiresistente Keime können bei Tieren schwerwiegende Infektionen verursachen und die Behandlung erschweren. Um die Übertragung von multiresistenten Keimen zu verhindern, werden in Tierspitälern spezielle Hygienemassnahmen und Isoliermassnahmen durchgeführt. Im Tierspital Zürich wurde dazu extra eine neue Expertenstelle für die Infektionspräventation geschaffen.
In dieser Episode sprechen wir mit Martina Konrad – erfahrene Hebamme, die seit mittlerweile 25 Jahren mit Leidenschaft werdende Eltern begleitet. Sie teilt in dieser Folge ihr geballtes Wissen und wertvolle Praxistipps. Wir hoffen, diese Folge gibt euch wertvolle Einblicke und begleitet euch auf dem Weg zu einer sicheren und entspannten Schwangerschaft!Wir möchten darauf hinweisen, dass wir über ein aufwühlendes Thema sprechen. Wenn ihr euch aktuell in einer schwierigen Phase befindet oder euch das Thema belastet, hört diese Episode bitte nur, wenn ihr euch dazu bereit fühlt. Denkt daran, es ist völlig in Ordnung, Pausen einzulegen oder die Episode zu einem späteren Zeitpunkt anzuhören. Wir klären heute folgende Fragen:Was sind die häufigsten Ursachen und Risikofaktoren für eine Frühgeburt?Wie wirken sich Infektionen auf das Frühgeburtsrisiko aus, und welche Vorsichtsmaßnahmen gibt es?Warum sind Mehrlingsschwangerschaften oft risikobehaftet?Welche Rolle spielt Ernährung in der Schwangerschaft?Warum sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen essenziell?Wie beeinflussen Rauchen und Alkohol das Frühgeburtsrisiko?Was ist eine Progesterontherapie, und wie hilft sie?Welche Rolle spielen Lungenreifespritzen und Tokolyse?Wann wird eine Zervixcerclage empfohlen, und wie funktioniert sie?Wie kann Stress das Risiko einer Frühgeburt erhöhen?Welche Entspannungstechniken und Routinen helfen in der Schwangerschaft?Warum ist emotionale Unterstützung durch Familie und Fachleute so wichtig?Welche Alltagsroutinen und Selbstpflege-Tipps könne helfen, eine Frühgeburt vorzubeugen?Wie kann man Veränderungen oder Warnsignale des Körpers besser erkennen?Für die aufregenden Monate vor der Geburt schau doch mal in unsere Schwangerschafts-App [https://keleya.de/schwangerschafts-app/]. Interessante Informationen, hilfreiche Praxistipps und wertvolle Anregungen warten auf dich. Außerdem gibt es eine tägliche Hebammensprechstunde sowie viele Livekurse rund um Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit zu entdecken.Du bist schon Mama? In der keleya Mama App findest du unsere Kurse zur Rückbildung, zum Stillen sowie zur Beikosteinführung, für mehr Mindfulness, zum Babyschlaf, für das Wochenbett, zur Ersten Hilfe sowie Vieles mehr. Zudem haben wir für dich interessante Artikel, Videos und Audios speziell für das erste Baby-Lebensjahr zusammengestellt. Hier geht's zur Mama-App [https://keleya.de/mama-app/].Vielen Dank an Martina. Du kannst sie in unserer Hebammensprechstunde [https://keleya.de/hebammen-sprechstunde/] und unseren Livekursen [https://kinderheldin.de/kursuebersicht] antreffen.Danke für dein Interesse und Vertrauen. Von Herzen,Dein keleya Team… folge uns gern bei Instagram [@keleya.app] und Facebook [@getkeleya]. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Berichte von Quarantäne und anderen Corona-Maßnahmen an Schulen machen die Runde in China. Erneut kritisieren Experten das kommunistische Regime für seine systematische Vertuschung. Daher bleibt der Blick der Welt auf die Ereignisse in China getrübt.
Die Europäische Weltraumorganisation eröffnet eine Niederlassung in der Schweiz. Ausserdem: Eine Impfung soll helfen, den "Tripper" endlich auszurotten. Und: Unsere Persönlichkeit verändert sich ein Leben lang. In diesen Tagen feiert die Europäische Weltraumorganisation ihr 50-jähriges Bestehen. Und das Gründungsmitglied Schweiz erhält ein besonderes Geschenk: die ESA eröffnet am Paul-Scherrer-Institut eine Niederlassung. Ist das ein grosser Schritt für das Forschungsland Schweiz? Wie verträgt sich das mit den Kürzungen, die der Bundesrat für die Forschung vorsieht? Und warum eigentlich hat die ESA das PSI für sein neues Büro ausgewählt? Autor: Christian von Burg Meldungen: Abbauprodukt Trifluoressigsäure (TFA) wird als fortpflanzungsgefährdend und umweltkritisch eingestuft Tomate mit einer natürlich vorkommenden Resistenz wird patentiert Wie ein Habicht sich eine Ampel für die Jagd zunutze machte Autorin: Irène Dietschi Gonorrhoe - auch bekannt als "Tripper" - zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie zirkuliert vor allem unter Menschen, die sexuell sehr aktiv sind und den Partner, die Partnerin häufig wechseln. Seit rund einem Jahrzehnt versuchen Ärzte und Ärztinnen, Infizierte durch intensives Testen möglichst früh zu erkennen und die Krankheit so einzudämmen - leider erfolglos. Drum versucht Grossbritannien nun einen neuen Weg: in Bälde soll man sich gegen Gonorrhoe impfen lassen können. Was bringt das? Autorin: Katrin Zöfel "So ist sie halt" oder "Der ändert sich nicht mehr": schaut man sich die Forschung zur Persönlichkeitsentwicklung an, dann stimmen diese lapidaren Anmerkungen in aller Regel nicht. Unsere Persönlichkeit wandelt sich ein Leben lang - und zwar erstaunlich deutlich noch im Alter: Viele Menschen werden um die 70 herum verträglicher, ausgeglichener, weniger narzisstisch und: humorvoller. Autorin: Katharina Bochsler Links: ETH-Forscher und früherer NASA-Forschungsleiter Thomas Zurbuchen im Interview zur ESA-Präsenz in der Schweiz: srf.ch/radio-srf-1/neues-esa-innovationszentrum-zurbuchen-ohne-die-schweiz-hebt-keine-europaeische-rakete-ab nano-Beitrag zum 50. Geburtstag der ESA: 3sat.de/wissen/nano/250528-beitrag-esa-jubilaeum-weltraum-mission-forschung-nano-100.html Einstufung von TFA als fortpflanzungsgefährdend und umweltkritisch: bfr.bund.de/presseinformation/trifluoressigsaeure-tfa-bewertung-fuer-einstufung-in-neue-gefahrenklassen-vorgelegt/ Umstrittenes Patent auf Tomate: register.epo.org/application?lng=de&number=EP18727798 Kluger Falke: frontiersin.org/journals/ethology/articles/10.3389/fetho.2025.1539103/full#f1 Impfung gegen "Tripper": england.nhs.uk/2025/05/nhs-and-local-government-to-roll-out-world-first-vaccine-programme-to-prevent-gonorrhoea/ Nationales Programm zur Prävention von sexuell übetragbaren Infektionen: bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitsstrategien/nationales-programm-hiv-hep-sti-naps.html Studie der Universität Zürich zum Einfluss der Mitstudierenden auf unsere Persönlichkeit: direct.mit.edu/rest/article-abstract/doi/10.1162/rest_a_01557/127733/Peers-Affect-Personality-Development?redirectedFrom=fulltext Persönlichkeitsveränderungen über die Lebensspanne (PrePrint): osf.io/preprints/psyarxiv/ht93m_v1 Die beiden ausgeprägten Peaks der Persönlichkeitsveränderung: psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fa0036863 "SRF Wissen" zu Persönlichkeitsveränderungen: srf.ch/audio/srf-wissen/unsere-persoenlichkeit-wie-wir-sind-und-anders-werden?id=AUDI20250523_NR_0004
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Besuch in der Frauenarztpraxis kann für Flinta*-Personen ganz schön schlechte Erinnerungen hervorrufen: Nicht ernst genommen werden, Scham, Unwissen. Gemeinsam mit Nici von Safer Sex Berlin spricht Özge darüber, wie es um das sexuelle Gesundheitssystem in Deutschland steht.Nici, Jenna und Sara setzen sich mit ihrer Organisation für sexuelle Aufklärung ein und für bessere Healthcare-Angebote für Flinta*-Personen. Wieso es vor allem wichtig ist, dass wir über Konsens und Lust reden - auch in der Gynpraxis - erfahrt ihr in dieser Folge.Danke an jeden von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hält.Dennoch reichen die Crowdfunding-Einnahmen noch nicht aus, um alle 14 Tage eine Folge und einen Newsletter zu finanzieren. Wir freuen uns, wenn du uns mit einem kleinen (über einen großen freuen wir uns natürlich auch) Beitrag unterstützen möchtest. https://lila-podcast.de/unterstuetzen/ Links und HintergründeDie Organisation “Safer Sex Berlin”: https://www.safersexberlin.com/ Instagram-Handle: https://www.instagram.com/safersex.berlin/Hier findest du weitere Infos zu STIs und Beratungsstellen in deiner Nähe - von dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.Bundesministerium für Gesundheit: Sexuell übertragbare Infektionen (STI)Spiegel: Tripper per Zungenkuss. Knutschen kann krank machenDeutsches Ärzteblatt: Kommunikation und Wissen über sexuell übertragbare Infektionen optimierungsbedürftigBundesinstitut für öffentliche Gesundheit: Welttag der sexuellen Gesundheit - Neue BZgA-Studie zeigt: STI werden noch immer unterschätztRKI: Syphilis in Deutschland in den Jahren 2020 – 2022 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das kommunistische Regime in China gibt derzeit Warnhinweise bezüglich des Ausbruchs von Atemwegserkrankungen heraus. Bereits im vergangenen Jahr wurden Notfallübungen abgehalten. Damals gab es offiziell noch kein besonderes Infektionsgeschehen. Man sprach von jahreszeitbedingten Infektionen. Was könnte dahinterstecken?
5 Jahre Corona - Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Es wäre ein Fehler, Erkenntnisse aus der Covid-19-Pandemie direkt auf die nächste Krise zu übertragen, meint der Virologe Christian Drosten in dieser neuen Podcast-Staffel. Wie gut ist das Wissen über potenziell pandemische Erreger? Wo stehen wir bei einer nächsten Pandemie womöglich besser da? Daniela Remus und Korinna Hennig aus der NDR Info-Wissenschaftsredaktion sprechen in der ersten von zehn Folgen mit verschiedenen Wissenschaftlern darüber, wie die Forschung vorgeht, wenn ein Erreger mit Pandemiepotenzial nachgewiesen wird. Wo lauern die größten Bedrohungen? Kann die Diagnostik ihren großen Vorsprung aus der Corona-Pandemie weiter ausbauen? Es geht um potenzielle Pandemiekandidaten auf der WHO-Liste, die Gefahr durch klimasensitive Infektionen und lückenhafte Surveillancestrukturen weltweit. Mit den ExpertInnen Sandra Ciesek, Christian Drosten, Fabian Leendertz und Berit Lange. Autorinnen und Hosts: Daniela Remus und Korinna Hennig Story Editing: Katharina Mahrenholtz Producerinnen: Marion von Clarenau und Christine Dreyer. Produktion: NDR Info 2025 Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (auch zu Drittmittelquote): https://foerderatlas.dfg.de/wp-content/uploads/2024/11/foerderatlas_2024.pdf Netzwerk Universitätsmedizin: https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/ WHO-Liste von Erregern mit Pandemiepotenzial: https://cdn.who.int/media/docs/default-source/consultation-rdb/prioritization-pathogens-v6final.pdf Modellierung zu Krankheitslast und Todesfällen durch Antiobiotika-Resistenzen: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(24)01867-1/fulltext Das Coronavirus-Update - Alle Folgen des Podcasts: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html Podcast-Tipp - 11KM: der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/11KM