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„Bakterien sind nicht unsere Feinde. Sie sind ein fundamentaler Teil des Lebens. Ohne Bakterien gäbe es uns Menschen nicht.“ – Bakterien gehören zu den ältesten Lebensformen der Erde und spielen bis heute eine zentrale Rolle in fast allen Ökosystemen. Wir finden sie auf unserer Haut, im Darm, in der Luft und im Boden. Kurz gesagt: Bakterien sind praktisch überall. Trotzdem haben sie ein Imageproblem. Viele Menschen denken bei Bakterien zuerst an Krankheit. Dieses Bild hat historische Gründe. Die frühe Mikrobiologie wurde stark durch Forscher wie Robert Koch und Louis Pasteur geprägt, die zeigen konnten, dass bestimmte Mikroorganismen schwere Infektionen auslösen. Seitdem verbinden wir Bakterien häufig automatisch mit Gefahr. In diesem HEALTH NERDS Deep Dive spricht Podcast-Host Felix Moese mit Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über die komplexe Welt der Bakterien. Faszinierend: Bakterien sind keine Untergruppe von Tieren oder Pflanzen, sondern eine eigene Domäne des Lebens mit eigener Zellstruktur und eigenem Stoffwechsel. Der menschliche Körper selbst ist ein Lebensraum für Milliarden von Mikroorganismen. Die Zahl der Bakterien in unserem Körper ist ungefähr vergleichbar mit der Zahl unserer eigenen Körperzellen. Zusammen bilden sie unser Mikrobiom. Viele dieser Mikroorganismen leben in enger Symbiose mit uns. Sie unterstützen Verdauungsprozesse, produzieren wichtige Stoffwechselprodukte, trainieren unser Immunsystem und helfen dabei, krankmachende Keime in Schach zu halten. Entscheidend für die Stabilität dieses Systems ist die Vielfalt der bakteriellen Gemeinschaft. Je größer die Diversität, desto robuster das Mikrobiom. Bakterien agieren dabei nicht isoliert. Über chemische Signalmoleküle können sie miteinander kommunizieren und ihr Verhalten koordinieren. Dieser Prozess wird als Quorum Sensing bezeichnet. Erst wenn genügend Bakterien vorhanden sind, werden bestimmte Gene aktiviert und gemeinsame Funktionen ausgeführt. Die moderne Forschung zeigt deshalb ein neues Bild: Der Mensch ist kein isolierter Organismus. Er ist ein komplexes Ökosystem. Und Bakterien sind ein zentraler Teil davon. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Der Privatdozent und Mathematiker Dr. Robert Rockenfeller lehrt an der Universität Koblenz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Biomechanik und Epidemiologie. Seit 2023 ist er außerdem Vertretungsprofessor für „Stochastik und Statistik”. Er hat sich in mehreren begutachteten Publikationen mit den Kerngrößen des Corona-Geschehens beschäftigt. Unser Gespräch folgt der Chronologie der Corona-Jahre. Es beginnt mit den neuesten Erkenntnissen über die Validität des millionenfach angewandten PCR-Tests. In Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern fand Rockenfeller heraus, dass nur ein Bruchteil der positiven Testergebnisse echte Infektionen nachgewiesen hat. Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht es um die drastisch erhöhte Sterblichkeit während der Corona-Jahre und einen möglichen Zusammenhang mit der Corona-Impfkampagne. Außerdem erläutert Rockenfeller schwer zu erklärende Auffälligkeiten hinsichtlich der Sicherheit in den Zulassungsstudien der mRNA-Produkte. Gegen Ende des sich stets an Zahlen und Fakten orientierenden Interviews geht es schließlich um ein Thema, das im Mainstream bis heute tabuisiert wird: Impfnebenwirkungen nach einer Corona-Impfung. Rockenfeller hat gemeinsam mit dem Physiker Michel Günther amtliche Daten des Paul-Ehrlich-Instituts ausgewertet. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass es bis zu 20-mal so viele Verdachtsmeldungen mit tödlichem Ausgang gab wie bei herkömmlichen Impfstoffen. Abschließend betont Rockenfeller, wie wichtig es ist, nicht Wissenschaftlern und ihren Aussagen zu folgen, sondern Verlautbarungen stets zu hinterfragen. «Challenge the science» sei der weitaus bessere Ansatz als der während der Corona-Pandemie propagierte Slogan «Follow the science». Artikel und Podcast: https://www.barucker.press/p/corona-zahlen-rockenfeller Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de
Sadhguru spricht darüber, wie wir die Elemente in und um uns behandeln – vor allem Wasser und Luft. Er erklärt, warum Wasser eine „Erinnerung“ trägt, wie Gefäß, Umgebung und innere Haltung seine Wirkung in unserem Körper beeinflussen und weshalb ein bewusster Umgang damit viele unserer selbstgemachten Beschwerden vermeiden kann. 00:00 Warum wir immer mehr Ärzte brauchen – und was das mit unserem Lebensstil zu tun hat 01:25 Wasser mit „Erinnerung“: Gedanken, Berührung und Gefäß verändern die Struktur 03:11 Chronische Leiden vs. Infektionen – was wir selbst erzeugen 04:51 Wie du Wasser behandelst, bevor du es trinkst (Kupfergefäß, Ritual, Dankbarkeit) 07:48 Praktische Tipps: Kupfer, Licht, Blume – ein anderer Umgang mit Wasser #wasser #sadhgurudeutsch #bewussttrinken #fuenfelemente #achtsamkeit Original engl. Video : • The Right Way To Drink Water - Sadhguru ***** Sadhguru ist ein Yogi, Mystiker, Visionär, Bestsellerautor und Dichter, der zu den 50 einflussreichsten Menschen Indiens zählt. Seine absolute Klarheit der Wahrnehmung verschafft ihm einen einzigartigen Platz, nicht nur im spirituellen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft, im Umweltschutz und auf internationaler Ebene und öffnet eine neue Tür für alles, was er berührt. ☀️Inner Engineering ist ein kraftvolles Werkzeug, das Dich befähigt, Wohlbefinden in jeden Aspekt Deines Lebens zu bringen. Entwickelt von Sadhguru, bietet dieser Kurs bewährte Methoden, um Dich in einen freudigen, entspannten und konzentrationsfähigen Menschen zu verwandeln, der mühelos mit äußeren Gegebenheiten umgehen kann. Inner Engineering Online auf Deutsch https://sadhguru.org/IE-DE
Für ältere Menschen und solche mit einem geschwächten Immunsystem können Infektionen der Atemwege gefährlich sein. Nun soll eine einzige Impfung gegen Grippe und Corona helfen. Dazu Virologe Alexander Kekulé.
Ein Londoner Fabrikbüro Anfang der 1970er Jahre. Männer sitzen in der Teepause zusammen, klagen über Bauchschmerzen, über Übelkeit, über seltsame Taubheit in den Fingern. Einer verliert büschelweise Haare. Die Ärzte sprechen von Magen-Darm, von Infektionen, von Zufall. Niemand denkt an Mord. Bis sich ein Arzt an einen Roman erinnert. An eine Geschichte über ein fahles Pferd. Über Hexerei, die in Wahrheit Chemie ist. Über ein Gift, das lautlos wirkt, farb- und geschmacklos. Thallium. Und plötzlich wird aus Literatur Beweismaterial. In dieser Folge von BRITPOD - England at its best nehmen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling einen der erstaunlichsten Fälle britischer Kriminalgeschichte unter die Lupe. Denn tatsächlich beschreibt Agatha Christie in „The Pale Horse“ die Symptome einer Thallium-Vergiftung so präzise - Haarausfall, Erbrechen, Lähmungserscheinungen -, dass Jahre später genau dieses Wissen hilft, einen realen Serienmörder zu entlarven. Der Täter heißt Graham Young. Ein hochbegabter, besessener Chemie-Enthusiast, der schon als Jugendlicher mit Giften experimentiert und später als „Teetassen-Mörder“ in die Geschichte eingeht. In einer Fabrik nördlich von London mischt er seinen Kollegen systematisch Thallium in den Tee. Zwei sterben, Dutzende erkranken. Erst die Erinnerung an Christies Roman bringt Ermittler auf die richtige Spur. Es folgt ein medizinischer Durchbruch: Erstmals gelingt es Toxikologen, Gift sogar in menschlicher Asche nachzuweisen. Doch die Geschichte endet nicht dort. In Südamerika überlebt ein Mann nur deshalb, weil eine Leserin die Symptome aus „The Pale Horse“ wiedererkennt. Wenig später wird im Londoner Hammersmith Hospital ein Kleinkind gerettet - eine Krankenschwester hatte den Christie-Roman gelesen und die richtigen Schlüsse gezogen. Wie eng war Agatha Christie an den realen Ermittlungen ihrer Zeit? Warum faszinierte sie das lautlose Töten mit Gift? Und wie konnte ein Kriminalroman tatsächlich Leben retten? Quellen: Georgia Marie (YouTube) WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In dieser Folge sprechen wir über Vaginal- bzw. Scheidenpilz: Wie entstehen diese lästigen Infektionen? Hilft es wirklich, einen Tampon in Joghurt zu tauchen und diesen einzuführen? Kann ein Pilz entstehen, weil man sich falsch oder zu viel wäscht? Und kann ein Pilz gegen Wirkstoffe resistent werden? Ihr konntet uns eure Fragen schicken: Genetiker und Stand-Up-Comedian Sebastian Humi von Germania Pharmazeutika geht in dieser Folge 11 Mythen rund um Vaginal- und Vulvapilz auf den Grund. Weitere Infos findest du auf www.gesundescheide.at Themenvorschläge, Lob, Ideen gerne an: [@couchgeflüster.vienna](https://www.instagram.com/couchgefluester.vienna/) [@sinah.edhofer](https://www.instagram.com/sinah.edhofer/) [@leonie_rachel](https://www.instagram.com/leonie_rachel/) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [Hier findest du alle Infos & Rabatte](https://linktr.ee/couchgefluester.vienna)
Obwohl der deutsche Sozialstaat gut funktioniert, sterben arme Menschen auch hier früher als reiche. Welche Konzepte kennt die Forschung dagegen? Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen? Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.HINTERGRUNDINFORMATIONENRKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=yRKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstractAlle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Obwohl der deutsche Sozialstaat gut funktioniert, sterben arme Menschen auch hier früher als reiche. Welche Konzepte kennt die Forschung dagegen? Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen? Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.HINTERGRUNDINFORMATIONENRKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=yRKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstractAlle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
In dieser Folge sprechen wir über die sogenannte Honeymoon-Zystitis und warum Blasenentzündungen besonders zu Beginn einer Beziehung so häufig auftreten. Wir schauen uns an, wie mechanische Reibung, bakterielle Übertragung und das vaginale Mikrobiom zusammenhängen, warum Tests auf sexuell übertragbare Infektionen wichtig sind und was dein Partner damit zu tun hat.
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Nowitschok ist out, jetzt ist es Froschgift. John Helmer hatte in dem in deutscher Sprache erschienen Buch ausführlich die Chronologie des Märchens vom vergifteten Nawalny erklärt. Aber nun gibt es eine neue Wendung. Er sei mit Froschgift vom bösen Putin getötet worden. Und Deutschland will "die Bombe". Was passiert da?Beginnen wir mit einem Auszug aus dem Buch von John Helmer (1) "Der Nawalny-Nowitschok-Komplex". Das Buch über eine angebliche Vergiftung des mit einstelligen Zustimmungsraten angeblichen "Oppositionsführers" Alexej Nawalny durch die russische Regierung liest sich wie ein Politkrimi. Er begann im September 2020. Helmer weist auf Widersprüche, Vertuschungen, Behauptungen, Lügen hin. In dem Buch arbeitet er sauber heraus, dass die offiziellen Aussagen den eigenen Untersuchungen widersprechen."Die Bedeutung der Haarprobenuntersuchung durch die deutschen Ärzte lag darin begründet, dass sie den Nachweis von Lithium und Benzodiazepinen im Blut und Urin von Nawalny bei seiner Ankunft in Berlin bestätigte."Der bereits zitierte britische Toxikologe fügte hinzu, dass die Konzentrationen der Medikamente in den Haarproben auch Nawalnys Abhängigkeit von diesen Medikamenten bestätigen könnten, lange bevor er in Tomsk ankam und lange vor dem 'Vorfall' mit Nowitschok: 'Ohne den tatsächlichen Haaranalysebericht zu sehen, können wir nur vermuten, welche spezifischen Medikamente und Verbindungen im Blut, Urin und Haar vorhanden waren. Im Haar finden sich ausschließlich Verbindungen, die vor dem Angriff eingenommen worden sein müssen.Wenn sich, wie im Berliner Bericht angegeben, ‚diverse‘ Medikamente im Haar befanden, müsste Nawalny als chronischer Drogenabhängiger bezeichnet werden.Dies und die im Berliner Bericht ebenfalls festgestellten multiplen bakteriellen Infektionen dürften einen ausgebildeten Facharzt, der sich die Daten ansieht, vermuten lassen, bei dem Patienten handle es sich um einen heruntergekommenen Obdachlosen mit einem ernsthaften Drogenproblem und psychischen Problemen.Medizinische Psychiater und Toxikologen bestätigten, dass die 'Cocktail'-Kombination von Medikamenten, die Nawalny vor seinem Zusammenbruch am 20. August eingenommen hatte, seine nachfolgenden Symptome und die Ursache seines Zusammenbruchs erklären könnte. Lithium, so der Bericht eines britischen Regierungstoxikologen aus der 40. Kalenderwoche 2021, 'würde bei einem normalen Drogentest nicht nachgewiesen werden und muss aus irgendeinem Grund angezeigt worden sein, damit sie (die Ärzte der Charité) einen speziellen, gezielten Test durchführen konnten. Es wäre interessant zu wissen, warum darauf getestet wurde und wie hoch die Blutkonzentration war – haben die Russen (Nawalny) wegen einer bipolaren Störung behandelt?'Eckardt wurde gebeten, seine Gründe für die Untersuchung von Nawalny auf Lithium und Benzodiazepine zu erläutern. Zudem wurde er gefragt, welche spezifischen Verbindungen in der von ihm angeordneten Haarprobenuntersuchung am vierten Tag nachgewiesen wurden. Eckardt weigerte sich, zu antworten oder das zu liefern, was die OVCW letzte Woche als 'glaubwürdige Erklärung' bezeichnet hatte....https://apolut.net/marchen-narrative-und-westliche-regierungen-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Klimawandel freut auch die Zecken: Weil die Winter nicht mehr so kalt sind, beginnt die Zeckensaison deutlich früher als noch vor 20 Jahren. Und so steigt auch das Risiko, dass man draußen von einer Zecke entdeckt und „angezapft“ wird – was wiederum zur Infektionen wie Borreliose oder FSME führen kann. Das „FS“ steht eigentlich für „Frühsommer“ – doch auch bei immer milderen Frühlingstemperaturen sind die Zecken schon aktiv. Die Hohenheimer Parasitologin Ute Mackenstedt schildert bei SWR-Aktuell-Moderator Andreas Fischer die Lage.
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Infektionen der Äußerungsfreiheit sind das Thema von Prof. Katrin Gierhake. Carlos Gebauer zitiert den Sendungstitel nach seiner Teilnahme an der sächsischen Enquetekommission, und Dr. Franziska Meyer-Hesselbarth stellt eine seltsame Überraschungsentscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs vor. Ulrich Fischer sieht Krankheitssymptome beim Bundesverfassungsgericht.
Noch immer zählt eine Sepsis zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ein riesiger Fortschritt im Kampf gegen bakterielle Infektionen waren Penicillin-Antibiotika.
In Großbritannien steht Premierminister Keir Starmer wegen des Epstein-Skandals unter Druck. Eine neue Studie belegt, wie sehr Übergewicht das Risiko bei Infektionskrankheiten erhöht. Und bei den Olympischen Winterspielen tritt Alpin-Ass Emma Aicher abermals an.
In Großbritannien steht Premierminister Keir Starmer wegen des Epstein-Skandals unter Druck. Eine neue Studie belegt, wie sehr Übergewicht das Risiko bei Infektionskrankheiten erhöht. Und bei den Olympischen Winterspielen tritt Alpin-Ass Emma Aicher abermals an.
Antibiotika verlieren an Kraft. Resistenzen breiten sich aus, Therapien scheitern. Allein in Österreich sterben jedes Jahr tausende Menschen im Zusammenhang mit multiresistenten Bakterien. Die Medizin sucht Auswege – und findet einen alten Ansatz neu: die Phagentherapie. Bakteriophagen sind Viren, die Bakterien gezielt befallen und zerstören. Entdeckt vor über hundert Jahren, gerieten sie im Westen in Vergessenheit. Heute erleben sie eine Renaissance, vor allem bei chronischen Infektionen, bei denen Antibiotika an ihre Grenzen stoßen. Phagen wirken anders: Sie dringen in die Bakterienzelle ein, vermehren sich dort und bringen sie zum Platzen. Das macht sie besonders interessant bei Keimen, die Biofilme bilden und sich so dem Zugriff klassischer Medikamente entziehen. An der MedUni Wien wurde die Phagentherapie erstmals außerhalb einer Studie erfolgreich eingesetzt. Ein junger, lungentransplantierter Patient litt an einer chronischen Infektion mit Pseudomonas aeruginosa, resistent gegen nahezu alle verfügbaren Antibiotika. Die Kombination aus inhalativem Antibiotikum und individuell ausgewählten Phagen brachte eine deutliche Besserung – und dem Patienten ein neues Lebensgefühl. Doch Phagen sind kein Wundermittel. Die Therapie ist aufwendig, hochgradig personalisiert und derzeit nur als individueller Heilversuch möglich. Für jeden Patienten müssen passende Phagen gefunden, getestet und mit geeigneten Antibiotika kombiniert werden. Zudem fehlen in Österreich noch eigene Phagenbanken und eine reguläre Zulassung. Trotzdem wächst die Hoffnung. Phagen könnten Antibiotika nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, dass medizinischer Fortschritt nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht es, Bewährtes wieder ernst zu nehmen – und weiterzudenken.
Von den weltweit 20 Millionen Krebs-Neuerkrankungen 2022 hätten sich laut Weltgesundheitsorganisation 40 Prozent vermeiden lassen. Rauchen, Infektionen und Alkohol gehören dabei zu den wichtigsten vermeidbaren Risiken für Krebs. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In dieser Folge diskutieren wir interessante infektiologische Veröffentlichungen aus dem Jahr 2025: Wir starten mit der Tuberkulose, dann soll das Bakterium Staphylococcus aureus nicht fehlen und natürlich die vielen neuen News zum Thema Impfungen. Am Ende schlagen wir den Bogen zu den pulmonalen Infektionen – behandeln wir die PjP bei Patienten ohne HIV-Infektion mit oder … „Infektiopod 104: Infectious Disease: Best of 2025“ weiterlesen
Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz? Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapieren, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Helfen könnte diese Phagentherapie vor allem Menschen mit chronischen Infektionen. Doch die Therapie steht noch sehr am Anfang. In der Schweiz sind bisher nur knapp ein Dutzend Patienten mit Phagen behandelt worden. Andere Länder - wie Frankreich und Belgien - sind weiter. Wir sprechen über politische Hürden, über Forscher, die Neues ausprobieren, und mit einem Patienten, der sich dafür einsetzt, dass die Phagentherapie für mehr Menschen zugänglich wird. Forum Phagentherapie - Infos und Termine phagenforum.ch
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die zurück ins Leben gefunden haben. Hochspezialisierte Medizin – Besuch der Brandstation am Unispital Zürich Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die medizinische und emotionale Arbeit ist. Zurück ins Leben nach schweren Verbrennungen Zehn Jahre nach einem schweren Unfall spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist. Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen. Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden transplantiert und schützt vor Infektionen sowie Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden kann und eine definitive Transplantation möglich ist. Neue Haut – Neue Perspektiven für Brandopfer Grossflächige Brandverletzungen stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren wird an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von klinischen Studien zum Einsatz. Brandopfer David Heimer: «Meine Behandlungen sind ein Vollzeitjob» David Heimer überlebte erst vor zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer Hochspannungsleitung. Rund siebzig Prozent seiner Haut wurden verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Manche Atemwegserreger sind gefährlicher als bekannt. Doch man kann einiges tun, um nicht krank zu werden.Jährlich grüßen 200 Viren: Um Infekte kommt im Winterhalbjahr kaum jemand herum. Was weniger bekannt ist: Manche bergen erhebliche Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Doch es gibt Tricks, wie man sein Ansteckungsrisiko senken kann. Synapsen-Host Korinna Hennig hat sich in Studien und Interviews auf die Suche nach Erkenntnissen jenseits von warm Anziehen und Hühnersuppe begeben. Im Gespräch mit Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn erklärt sie, warum manche Menschen fast ohne Symptome durch die Saison kommen, welche erstaunlichen Effekte sich mit antiallergischen Nasensprays erzielen lassen, was Hustentechniken sind und weshalb die Gefahren der Influenza auch von der Stiko unterschätzt werden. Eine Recherche mit Überraschungseffekten.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zur Wirkung der Covid-Impfung auf Tumor-Patienten: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09655-y Studie symptomatische und asymptomatische Infektionen bei Influenza: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7147921/ Studie zu extrazellulären Vesikeln in der Nasenschleimhaut bei Kälte: https://www.jacionline.org/article/S0091-6749(22)01423-3/fulltext RCT zu Effekten von Meerwassernasenspray: https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00140-1/fulltext Klinische Phase 2-Studie zu Nasenspray mit Azelastin: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2838335 Studie zu Caragellose-Nasenspray bei Krankenhauspersonal: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34629893/ Studie zum diversen Mikrobiom: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18 Studie zu Probiotika in der pädiatrischen Notaufnahme: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2831509 Studie zu Mäusen nach Antibiotikagabe: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1019378108 Pneumologische Leitlinie zu Husten: https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-003l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-erwachsene-Patienten-Husten__2025-02_1.pdf Hausärztliche Leitlinie zu Husten:https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S3-Leitlinien/053-013_Akuter%20und%20chronischer%20Husten/oeffentlich/053-013l_akuter%20und%20chronischer%20Husten_V3.1_18-01-22.pdf Studie zur Wirksamkeit von Honig bei Husten: https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/130/3/465/30142/Effect-of-Honey-on-Nocturnal-Cough-and-Sleep?redirectedFrom=fulltext Daten zu Herzinfarkt-Risiko nach Influenza: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38916418/ Studie zu Schlaganfall-Risiko nach Influenza: https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-021-10916-4 Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Manche Atemwegserreger sind gefährlicher als bekannt. Doch man kann einiges tun, um nicht krank zu werden.Jährlich grüßen 200 Viren: Um Infekte kommt im Winterhalbjahr kaum jemand herum. Was weniger bekannt ist: Manche bergen erhebliche Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Doch es gibt Tricks, wie man sein Ansteckungsrisiko senken kann. Synapsen-Host Korinna Hennig hat sich in Studien und Interviews auf die Suche nach Erkenntnissen jenseits von warm Anziehen und Hühnersuppe begeben. Im Gespräch mit Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn erklärt sie, warum manche Menschen fast ohne Symptome durch die Saison kommen, welche erstaunlichen Effekte sich mit antiallergischen Nasensprays erzielen lassen, was Hustentechniken sind und weshalb die Gefahren der Influenza auch von der Stiko unterschätzt werden. Eine Recherche mit Überraschungseffekten.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zur Wirkung der Covid-Impfung auf Tumor-Patienten: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09655-y Studie symptomatische und asymptomatische Infektionen bei Influenza: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7147921/ Studie zu extrazellulären Vesikeln in der Nasenschleimhaut bei Kälte: https://www.jacionline.org/article/S0091-6749(22)01423-3/fulltext RCT zu Effekten von Meerwassernasenspray: https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00140-1/fulltext Klinische Phase 2-Studie zu Nasenspray mit Azelastin: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2838335 Studie zu Caragellose-Nasenspray bei Krankenhauspersonal: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34629893/ Studie zum diversen Mikrobiom: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18 Studie zu Probiotika in der pädiatrischen Notaufnahme: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2831509 Studie zu Mäusen nach Antibiotikagabe: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1019378108 Pneumologische Leitlinie zu Husten: https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-003l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-erwachsene-Patienten-Husten__2025-02_1.pdf Hausärztliche Leitlinie zu Husten:https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S3-Leitlinien/053-013_Akuter%20und%20chronischer%20Husten/oeffentlich/053-013l_akuter%20und%20chronischer%20Husten_V3.1_18-01-22.pdf Studie zur Wirksamkeit von Honig bei Husten: https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/130/3/465/30142/Effect-of-Honey-on-Nocturnal-Cough-and-Sleep?redirectedFrom=fulltext Daten zu Herzinfarkt-Risiko nach Influenza: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38916418/ Studie zu Schlaganfall-Risiko nach Influenza: https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-021-10916-4 Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
A new scientific study sheds new light on Napoleon's disastrous Russian campaign of 1812: Not only cold, hunger and fatigue, but a whole cocktail of deadly pathogens decimated the Grande Armée. Using modern DNA analyses from the teeth of soldiers from a mass grave near Vilnius, researchers were able to prove that, in addition to typhoid fever, other infections such as paratyphoid fever were raging. - Eine neue wissenschaftliche Studie wirft ein völlig neues Licht auf Napoleons katastrophalen Russlandfeldzug von 1812: Nicht nur Kälte, Hunger und Ermüdung, sondern ein ganzer Cocktail aus tödlichen Krankheitserregern dezimierte die Grande Armée. Mithilfe moderner DNA-Analysen aus Zähnen von Soldaten aus einem Massengrab bei Vilnius konnten Forschende nachweisen, dass neben Typhus auch weitere Infektionen wie Paratyphus und Rückfallfieber wüteten.
Er ist jemand, den man gerne trifft – aber nicht, wenn er im Dienst ist: Dr. med. Reinhard Friedl ist „Fleet Senior Doctor“ bei TUI Cruises, also der oberste Schiffsarzt der Reederei. Viele Monate im Jahr ist er auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs und kümmert sich um die Gesundheit der Passagiere. Für den Cruisetricks.de-Podcast haben wir Dr. Reinhard Friedl in unser virtuelles Studio eingeladen, sprechen mit ihm über seine Arbeit an Bord, über kuriose und dramatische Fälle, lassen uns Tipps für eine erholsame und gesunde Kreuzfahrt geben. Wir fragen ihn nach den Grenzen der Medizin an Bord eines Kreuzfahrtschiffs, wie er sich als Arzt selbst vor Infektionen schützt, wenn an Bord beispielsweise Noro ausbricht und was eigentlich passieren würde, wenn ausgerechnet der Bordarzt wegen Krankheit ausfallen würde. Und wir sprechen über Dr. Reinhard Friedls Buch „Ein Arzt für jede Welle“ https://amzn.to/3YETDWz , in dem er spannende Geschichten aus seinem Leben an Bord als Schiffsarzt erzählt, aber auch viel über seinen eigenen Berufsweg und die Liebe zum Meer preisgibt – sehr lesenswert und kurzweilig. In der Aftershow sprechen wir über die positive Entwicklung der Meyer-Werft in Papenburg und den neuen Großauftrag von MSC Cruises, der die Auftragslage der zuletzt kriselnden Werft für viele Jahre ganz wesentlich verbessert hat. Wir sprechen über die Beteiligung des Bundes und des Landes Niedersachsen an der Werft und wann sie wieder zurück in Privatbesitz gehen könnte, was der neue Vertrag mit MSC bedeutet und warum die Werft überhaupt in die Krise gerutscht war. Die After-Show, ebenso wie die werbefreie Version des Podcasts, ist ein besonderes Goodie [exklusiv für unsere Unterstützer via Steady](https://steadyhq.com/de/cruisetricks-podcast/about), das wir in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Bei Steady finden Sie als Abonnent eine [genaue Anleitung](https://get.steadyhq.help/hc/de/articles/360002251118), wie Sie diesen Podcast abonnieren können. Werbefrei hören den Podcast all diejenigen von Ihnen, die uns mit einem Steady-Abonnement monatlich unterstützen. Den Podcast und die After-Show gibt es deshalb für Steady-Abonnenten an einem Stück komplett und ohne Werbeunterbrechungen über den personalisierten RSS-Podcast-Feed bei Steady – siehe oben.
Plötzlich Ausschlag und keiner weiß warum? In dieser Folge sprechen Tati und Felix darüber, wie virale Infekte bei Kindern mit Hautausschlägen zusammenhängen können. Ihr erfahrt, warum sich manche Ausschläge ganz plötzlich zeigen, ob sie ansteckend sind und was das Immunsystem eures Kindes damit zu tun hat. Klingt erstmal kompliziert, wird aber super verständlich erklärt, versprochen!
Vom Fremdschutz-Märchen zur offenen Zulassung der TäuschungDie Enquete-Kommission erhält die Bestätigung dessen, was Kritiker seit Jahren anmahnen: Spahns Impfstrategie zielte nie auf den Schutz Dritter ab. Stattdessen wurden Bürger unter Angst und Druck zur Impfung gedrängt, während die Regierung Milliarden verschwendete und Grundrechte brach.Ein Standpunkt von Janine Beicht.Jens Spahn, ehemaliger Gesundheitsminister und heute Fraktionsvorsitzender der Union, hat »vor der Enquete-Kommission des Bundestags« eine Aussage getätigt, die das Fundament der gesamten Corona-Impfpolitik in Trümmer legt. In der Sitzung am 15. Dezember 2025 erklärte er unmissverständlich, dass der Infektionsschutz für Dritte niemals ein Ziel des Impfstoffes gewesen sei.Diese Worte stehen in brutalem Kontrast zu Spahns eigenen Äußerungen aus dem Jahr 2020, als er die Impfung als Mittel zur Unterbrechung von Ansteckungsketten und zur Erreichung von Herdenimmunität pries. Damals betonte er vehement den Schutz anderer Personen als zentrales Argument für eine Massenimpfung.Spahns frühere Aussagen dienten als Rechtfertigung für weitreichende Grundrechtseinschränkungen, darunter die 2G-Regeln, die Millionen Ungeimpfte aus dem öffentlichen Leben ausschlossen. Die offizielle Begründung lautete stets, Geimpfte könnten andere nicht anstecken, Ungeimpfte hingegen schon. Im Zusammenhang mit den sogenannten Impfstoffen beschwor er wiederholt die Herdenimmunität gegen das Coronavirus:„Herdenimmunität wird immer erreicht. Die Frage ist ja nur, wie: ob durch Impfung oder Ansteckung. Die Impfung ist definitiv der sicherere Weg dorthin.“ »Jens Spahn | SPIEGEL«Spahns aktuelle Behauptung, ein Fremdschutz sei nie Ziel der Impfkampagne gewesen, wirkt rückblickend wie eine unfreiwillige Selbstentlarvung: Sie legt nicht nur den politischen Machtanspruch frei, der sich ohne tragfähige medizinische Evidenz durchsetzte, sondern zerlegt zugleich das gesamte Narrativ, mit dem diese Maßnahmen der Öffentlichkeit als alternativlos verkauft wurden.Die Lüge als HerrschaftsinstrumentDie Behauptung eines Fremdschutzes war kein Versehen, sondern kalkulierter moralischer Druck. Politiker und Medien wiederholten gebetsmühlenartig die Parole „Wir schützen uns und andere“, um Impfskeptiker als egoistische Gefährder zu brandmarken. Dieser Psychoterror machte zahllose Bürger gefügig, die sich gegen ihre Überzeugung impfen ließen.Pfizer hatte bereits im Zulassungsantrag klargestellt, dass Fremdschutz keine Rolle spielte; die Zulassung bezog sich ausschließlich auf den Eigenschutz. Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur kommt in den Zulassungsdokumenten für den Pfizer/BioNTech-Impfstoff zu einer klaren Bewertung, die die Grenzen der Evidenz offenlegt und die ursprünglichen Erwartungen an einen Fremdschutz relativiert.„[…] Derzeit nicht bekannt ist, ob der Impfstoff vor asymptomatischen Infektionen oder seinen Auswirkungen auf die Virusübertragung schützt.“ »Annenberg Public Policy Center« Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Woche tauchen wir noch einmal tief ein in die Welt der HIV-Therapie und Pflege. Du erfährst, wie die antiretrovirale Therapie wie ein engmaschiges Netz wirkt, warum absolute Einnahmetreue über Erfolg oder Resistenz entscheidet und welche Nebenwirkungen Körper und Psyche belasten können. Wir sprechen über PEP als Wettlauf gegen die Zeit, über Hygiene, Prophylaxen und den wachen Blick für Infektionen. Vor allem aber geht es um die Balance zwischen fachlicher Präzision und menschlicher Begleitung. Und damit machen wir dich wieder fit für deine Prüfungen und die praktische Arbeit auf Station.
Pilznägel beim Kind, muss das wirklich behandelt werden? In dieser Folge räumen Felix und Tati mit dem Mythos auf, dass Nagelpilz nur „ein Opa-Ding“ ist. Ihr erfahrt, woran ihr Nagelpilz bei euren Kindern erkennt, warum er eben doch ernst genommen werden sollte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Von Lacken über Tabletten bis zu Laser. Wie immer mit viel Know-How, Klartext und den wichtigsten Tipps für euch Eltern.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Episode geht es darum, wie Real-World-Daten in der MS-Behandlung Therapieentscheidungen verändern. Ich stelle dir sieben aktuelle Studien vom ECTRIMS 2025 vor: Dr. Susanna Hallberg zeigt, wie häufig späte Neutropenie unter Rituximab auftritt und welche Risikofaktoren eine Rolle spielen. Dr. Yao Zhang identifiziert Faktoren für schwere Infektionen unter Ocrelizumab (z. B. Alter 50+, frühere Infektionen). Dr. Dominika Stastná belegt, dass eine frühzeitige hochwirksame Therapie das Risiko für Behinderungszunahme deutlich senkt. Dr. Giulio Disanto untersucht Gedächtnis-B-Zellen und verlängerte Ocrelizumab-Intervalle. Dr. Helly Hammer berichtet über Krebsrisikosignale unter Fingolimod und die Bedeutung der HPV-Prävention. Dr. Julien Lannoy zeigt mit der TEMPOS-Studie den starken Trend zu frühen Anti-CD20-Therapien in Frankreich. Dr. Marisa McGinley stellt ein KI-Tool vor, das hilft einzuschätzen, wer eine MS-Therapie sicher absetzen kann. Du kannst die Inhalte auch Nachlesen: https://ms-perspektive.de/337-rwd-ectrims-2025 Kurze Zusammenfassung Zusammen zeigen diese Studien einen klaren Trend: frühere, stärkere und individuellere MS-Behandlung. Anti-CD20-Therapien prägen weiterhin die moderne Behandlungslandschaft – sie sind effektiv und gut verträglich, erfordern aber eine sorgfältige Überwachung auf Infektionen, Antikörperspiegel und seltene Nebenwirkungen wie LON. Daten aus der Praxis (wie TEMPOS) zeigen, dass NeurologInnen immer mehr Vertrauen haben, von Anfang an hochwirksame Therapien zu starten, während KI-Tools und die Überwachung von Biomarkern den Weg für intelligentere, individuellere Entscheidungen ebnen – nicht nur wann mit der Therapie begonnen werden soll, sondern auch wann sie sicher unterbrochen oder beendet werden kann. Kurz gesagt: Der Bereich MS bewegt sich in Richtung Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung nicht nach einheitlichen Regeln erfolgt, sondern nach deinen persönlichen Daten, deiner Sicherheit und deinem langfristigen Wohlbefinden. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
In dieser Woche tauchen wir ein in die Welt der Immundefekte – Störungen des Abwehrsystems, bei denen die körpereigene „Armee“ Lücken bekommt und Infektionen leichteres Spiel haben. Wir zeigen dir den Unterschied zwischen angeborenen und erworbenen Formen, warum HIV das Immunsystem schleichend unterwandert und wie aus dem Virus schließlich Aids entsteht. Du erfährst, welche Phasen die Erkrankung durchläuft und warum Pflegekräfte hier besonders gefordert sind. Und damit machen wir dich wieder fit für deine Prüfungen und die praktische Arbeit auf Station.
Informiere Dich über Nebenwirkungen – besonders, wenn nur wenige oder kurze Studien vorliegen. Bleib kritisch, wenn Impfungen als vollständiger Schutz beworben werden, denn oft verhindern sie eher schwere Verläufe als Infektionen selbst. Frag Deinen Arzt konkret nach Wirkung, Nebenwirkungen und Studienlage, bevor Du zustimmst. Bewahre Dir Deine Entscheidungshoheit und lass Dich nicht zu medizinischen Maßnahmen drängen, die sich für Dich nicht stimmig anfühlen.
In dieser Episode besuchen wir erneut den Exzellenzcluster RESIST an der Medizinischen Hochschule Hannover. Gemeinsam mit den beiden Dermatologen Prof. Dr. Thomas Werfel und Dr. Stephan Traidl sprechen wir über Herpesviren, ihre Vielfalt und warum sie für Menschen mit Neurodermitis besonders gefährlich werden können. Die Forschenden erklären, was hinter den acht humanen Herpesviren steckt – von Lippenbläschen über Gürtelrose bis hin zu schweren Infektionen – und warum genetische Faktoren, das Alter und das Immunsystem dabei eine entscheidende Rolle spielen. Außerdem geht es um die Prävention durch Impfungen, um neue Medikamente gegen Neurodermitis und um die aufwendige Forschung mit Patientenkohorten, die helfen soll, Risikofaktoren besser zu verstehen.
Westerhaus, Christine www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Was ist von der Klimakonferenz in Brasilien zu erwarten – und wie sind die Klimaprognosen für die Schweiz? Zudem: Spitalhygiene – wie Patientinnen und Patienten vor gefährlichen Infektionen geschützt werden. Und: Wissenschaftler wollen die Forschung mit Organoiden besser regeln. (00:46) Ethischer Graubereich. Kaum mehr als 10 Jahre ist es her, dass Forschende erstmals aus Stammzellen gehirnähnliche, dreidimensionale Strukturen im Labor zu züchten begannen. Diese schnell wachsende Forschung mit Grauen Zellen bewege sich in einem ethischen Graubereich, warnen jetzt Wissenschaftler und Bioethiker. Sie verlangen ethische und politische Leitlinien. Irène Dietschi (05:04) Meldung: Das römische Strassennetz war grösser als gedacht. (07:05) Mit langem Atem gegen gefährliche Bakterien. Multiresistente Bakterien kommen weltweit immer häufiger vor. In Spitälern haben sie zur Folge, dass Patientinnen schwieriger zu behandeln sind. Schlimmstenfalls führt eine Infektion zum Tod. In Schweizer Spitälern ist die Resistenz-Situation im europäischen Vergleich gut und recht stabil. Es ist der Lohn von jahrzehntelangen Bemühungen darum, Ansteckungs-Risiken in Spitälern zu verringern, den Umgang mit Antibiotika zu optimieren und die Ausbildung zu professionalisieren. Cathrin Caprez (13:06 ) Wie es um unser Klima steht. In den letzten Wochen vor dem Ende des Wissenschaftsmagazin blicken wir nochmals auf die Schwerpunkte, die wir gesetzt haben: Wie verlässlich waren die Klimaberichte des Klimarates? Was ist von der Klimakonferenz im brasilianischen Belém zu erwarten? Wie verändern sich die Meere mit der CO2-Aufnahme? Wie sieht die Klimazukunft der Schweiz aus? Und wo gibt es technologische Lichtblicke? Christian von Burg und Felicitas Erzinger Links: Organoid-Forschung science.org/doi/10.1126/science.aeb1510 Römisches Strassennetz nature.com/articles/s41597-025-06140-z Resistenz-Situation Schweiz anresis.ch/de/ Resistenz-Monitoring Spitäler swissnoso.ch/fileadmin/swissnoso/Dokumente/5_Forschung_und_Entwicklung/3_Umsetzung_StAR/StAR_3/250516_Monitoring_2024_Summary.pdf Studie Meeresspiegelanstieg nature.com/articles/s41561-025-01802-4 Starfish Barometer Ozeane starfishbarometer.org/en Faktencheck US-Klimabericht interactive.carbonbrief.org/doe-factcheck/index.html Klimaszenarien Schweiz meteoschweiz.admin.ch/klima/klimawandel/schweizer-klimaszenarien/berichte-daten-und-grafiken-der-klimaszenarien.html Anmeldung finales Wissenschaftsmagazin 4.12. srf.ch/radio-srf-2-kultur/srf-kulturclub/donnerstag-4-dezember-2025-das-letzte-wissenschaftsmagazin-live-im-srf-studio-basel
Die Lippen sollen voller und symetrischer werden. Dafür lassen sich zahlreiche Fraue gelartige Substanzen unter die Lippen spritzen, sogenannte Filler.Doch laut einem Bericht des Bundes wird in diesem Geschäft gepfuscht. Jeder zweite Schweizer Anbieter spritzt illegal, heisst es. Eigentlich dürfen diese Filler nur von Ärztinnen und Ärtzrn oder von diplomierten Fachpersonen unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.Unprofessionelle Eingriffe können dabei üble Folgen haben, die weit über das Ästhetische hinausgehen: Infektionen, Erblindungen und Embolien können erfolgen.Wie funktioniert das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen? Und was steckt überhaupt hinter dem Trend der gespritzten Lippen?Darüber spricht Valeria Mazzeo vom Tamedia-Recherchedesk in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat mit diversen Betroffenen über ihre Erfahrungen gesprochen.Host: Alexandra AreggerProduktion: Tobias HolzerHier zum Text von Valeria Mazzeo über das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Nase ist eine Eintrittspforte für viele Viren und könnte deshalb auch ein guter Ort sein, um Infektionen frühzeitig auszubremsen. Dafür scheint sich ein Nasenspray gegen Heuschnupfen zu eignen. Es braucht aber noch belastbare Daten. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
machen oder lassen – der Podcast mit Verbraucherexperte Ron Perduss
Tiefkühlobst ist praktisch, lecker und gesund, oder doch eine unterschätzte Gefahr im Gefrierschrank? Im Podcast Machen oder lassen mit Ron Perduss geht es diesmal um Tiefkühlobst und die Warnung vor Hepatitis-A-Viren in gefrorenen Beeren. Wir schauen, wie es zu den Infektionen kommen kann, welche Risiken beim Verzehr bestehen und wie du dich zuverlässig schützt. Außerdem erfährst du, ob Tiefkühlobst trotzdem eine gute Alternative zu frischem Obst bleibt und wann sich der Griff zur TK-Packung wirklich lohnt.Hast du Fragen oder Themenvorschläge, schreib gern eine Mail an: service@perduss.mediaRedaktion: Katharina FindlingExecutive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph FalkeSounddesign: Sarah CórdobaProduktionsleitung: Miriam Aberkane Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute hat das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten seine Erhebung zu Candidozyma auris- (ehemals Candida auris)-Fällen im europäischen Raum veröffentlicht. Der Report dokumentiert eine Zunahme von C. auris-Fällen zwischen 2013 bis 2023 – eine ernsthafte Bedrohung für Patient*innen und die Gesundheitssysteme. Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Oliver Kurzai, Universität Würzburg und Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Invasive Pilzinfektionen.
Jedes Jahr sterben weltweit nach Schätzungen mehr als 1 Millionen Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. Die WHO spricht von der größten globalen Bedrohung für die Menschheit. Denn immer mehr vermeidbare Infektionen werden durch die Antibiotikaresistenzen zur tödlichen Gefahr. Ein Podcast von Daniela Remus. Credits: Autorin: Daniela Remus Redaktion: Hellmuth Nordwig Sprecherin: Daniela Remus Unsere InterviewpartnerInnen: Prof. Marc Brönstrup, Chemiker, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Yasmina Felix-Marin, Mikrobiologin, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Miriam Große, Biotechnologin, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Renate Hartwig, Entwicklungsökonomin, Universität Göttingen Prof. Katharina Schaufler, Veterinärmedizinerin und Mikrobiologin, ehemals Universitätsklinikum Kiel; inzwischen Universitätsmedizin Greifswald, https://www.uni-greifswald.de/universitaet/organisation/gleichstellung/mentoring/profile/katharina-schaufler/ und Leiterin der Abteilung "Epidemiologie und Ökologie antimikrobieller Resistenz", Helmholtz-Institut für One Health https://www.helmholtz-hioh.de/de/forschung/people/person/prof-dr-katharina-schaufler/ Prof. Stefan Schmiedel, Infektiologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Dr. Hedda Schrey, Biochemikerin, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Wo haben sich die Kinder bloß angesteckt - das versuchen die Behörden nach mehreren EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern herauszufinden+++Paartherapie für Koalitionäre: Union und SPD suchen nach einem gemeinsamen Kurs
Sauberkeit ist wichtig! Mit Wasser und Seife bekommt man Dreck und Krankheitserreger von den Händen gespült. Das ist bekannt. Und was man mit Seife sonst noch anstellen kann, zeigen Clarissa und Ralph in der heutigen Sendung. Achtung Rutschgefahr: Es geht um Reibung und Oberflächenspannung und vor allem um jede Menge Spaß dabei.
Sauberkeit ist wichtig! Mit Wasser und Seife bekommt man Dreck und Krankheitserreger von den Händen gespült. Das ist bekannt. Und was man mit Seife sonst noch anstellen kann, zeigen Clarissa und Ralph in der heutigen Sendung. Achtung Rutschgefahr: Es geht um Reibung und Oberflächenspannung und vor allem um jede Menge Spaß dabei.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Am 1. Juli hat Dänemark die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wir werden diskutieren, was in diesen stürmischen Zeiten von Dänemarks Führung zu erwarten ist. Anschließend sprechen wir über den letzten Tag von USAID. Zwei ehemalige US-Präsidenten und ein Rockstar bedankten sich bei den scheidenden Mitarbeitenden der Behörde. In unserem Wissenschaftssegment sprechen wir heute über eine Studie, die einen innovativen Ansatz zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen beschreibt. Und zum Schluss diskutieren wir über den Antrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der französischen elektronischen Musik den Status des UNESCO-Kulturerbes zu verleihen. Der Rest der heutigen Folge steht im Zeichen der deutschen Sprache und Kultur. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Strong Verbs in the Perfekt. Wir sprechen über die Umhüllung des deutschen Reichstags, ein Kunstprojekt des Künstlerpaares Christo und Jean-Claude aus dem Jahr 1995. Unsere Redewendung in dieser Woche ist Ein Spargeltarzan sein. Wir werden den Gebrauch dieser Redewendung anhand eines Dialogs über verschiedene Methoden zum Abnehmen, einschließlich Medikamenten, demonstrieren. Dänemark übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft US-Präsidenten Bush und Obama loben USAID-Personal am letzten Arbeitstag der Behörde Können winzige Roboter bakterielle Infektionen bekämpfen? Emmanuel Macron wünscht sich die Anerkennung der französischen elektronischen Musik durch die UNESCO Die Verhüllung des Reichstags Die beliebtesten Diäten in Deutschland
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Am 1. Juli hat Dänemark die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wir werden diskutieren, was in diesen stürmischen Zeiten von Dänemarks Führung zu erwarten ist. Anschließend sprechen wir über den letzten Tag von USAID. Zwei ehemalige US-Präsidenten und ein Rockstar bedankten sich bei den scheidenden Mitarbeitenden der Behörde. In unserem Wissenschaftssegment sprechen wir heute über eine Studie, die einen innovativen Ansatz zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen beschreibt. Und zum Schluss diskutieren wir über den Antrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der französischen elektronischen Musik den Status des UNESCO-Kulturerbes zu verleihen. Der Rest der heutigen Folge steht im Zeichen der deutschen Sprache und Kultur. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Strong Verbs in the Perfekt. Wir sprechen über die Umhüllung des deutschen Reichstags, ein Kunstprojekt des Künstlerpaares Christo und Jean-Claude aus dem Jahr 1995. Unsere Redewendung in dieser Woche ist Ein Spargeltarzan sein. Wir werden den Gebrauch dieser Redewendung anhand eines Dialogs über verschiedene Methoden zum Abnehmen, einschließlich Medikamenten, demonstrieren. Dänemark übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft US-Präsidenten Bush und Obama loben USAID-Personal am letzten Arbeitstag der Behörde Können winzige Roboter bakterielle Infektionen bekämpfen? Emmanuel Macron wünscht sich die Anerkennung der französischen elektronischen Musik durch die UNESCO Die Verhüllung des Reichstags Die beliebtesten Diäten in Deutschland
Berichte von Quarantäne und anderen Corona-Maßnahmen an Schulen machen die Runde in China. Erneut kritisieren Experten das kommunistische Regime für seine systematische Vertuschung. Daher bleibt der Blick der Welt auf die Ereignisse in China getrübt.
Die Europäische Weltraumorganisation eröffnet eine Niederlassung in der Schweiz. Ausserdem: Eine Impfung soll helfen, den "Tripper" endlich auszurotten. Und: Unsere Persönlichkeit verändert sich ein Leben lang. In diesen Tagen feiert die Europäische Weltraumorganisation ihr 50-jähriges Bestehen. Und das Gründungsmitglied Schweiz erhält ein besonderes Geschenk: die ESA eröffnet am Paul-Scherrer-Institut eine Niederlassung. Ist das ein grosser Schritt für das Forschungsland Schweiz? Wie verträgt sich das mit den Kürzungen, die der Bundesrat für die Forschung vorsieht? Und warum eigentlich hat die ESA das PSI für sein neues Büro ausgewählt? Autor: Christian von Burg Meldungen: Abbauprodukt Trifluoressigsäure (TFA) wird als fortpflanzungsgefährdend und umweltkritisch eingestuft Tomate mit einer natürlich vorkommenden Resistenz wird patentiert Wie ein Habicht sich eine Ampel für die Jagd zunutze machte Autorin: Irène Dietschi Gonorrhoe - auch bekannt als "Tripper" - zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie zirkuliert vor allem unter Menschen, die sexuell sehr aktiv sind und den Partner, die Partnerin häufig wechseln. Seit rund einem Jahrzehnt versuchen Ärzte und Ärztinnen, Infizierte durch intensives Testen möglichst früh zu erkennen und die Krankheit so einzudämmen - leider erfolglos. Drum versucht Grossbritannien nun einen neuen Weg: in Bälde soll man sich gegen Gonorrhoe impfen lassen können. Was bringt das? Autorin: Katrin Zöfel "So ist sie halt" oder "Der ändert sich nicht mehr": schaut man sich die Forschung zur Persönlichkeitsentwicklung an, dann stimmen diese lapidaren Anmerkungen in aller Regel nicht. Unsere Persönlichkeit wandelt sich ein Leben lang - und zwar erstaunlich deutlich noch im Alter: Viele Menschen werden um die 70 herum verträglicher, ausgeglichener, weniger narzisstisch und: humorvoller. Autorin: Katharina Bochsler Links: ETH-Forscher und früherer NASA-Forschungsleiter Thomas Zurbuchen im Interview zur ESA-Präsenz in der Schweiz: srf.ch/radio-srf-1/neues-esa-innovationszentrum-zurbuchen-ohne-die-schweiz-hebt-keine-europaeische-rakete-ab nano-Beitrag zum 50. Geburtstag der ESA: 3sat.de/wissen/nano/250528-beitrag-esa-jubilaeum-weltraum-mission-forschung-nano-100.html Einstufung von TFA als fortpflanzungsgefährdend und umweltkritisch: bfr.bund.de/presseinformation/trifluoressigsaeure-tfa-bewertung-fuer-einstufung-in-neue-gefahrenklassen-vorgelegt/ Umstrittenes Patent auf Tomate: register.epo.org/application?lng=de&number=EP18727798 Kluger Falke: frontiersin.org/journals/ethology/articles/10.3389/fetho.2025.1539103/full#f1 Impfung gegen "Tripper": england.nhs.uk/2025/05/nhs-and-local-government-to-roll-out-world-first-vaccine-programme-to-prevent-gonorrhoea/ Nationales Programm zur Prävention von sexuell übetragbaren Infektionen: bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitsstrategien/nationales-programm-hiv-hep-sti-naps.html Studie der Universität Zürich zum Einfluss der Mitstudierenden auf unsere Persönlichkeit: direct.mit.edu/rest/article-abstract/doi/10.1162/rest_a_01557/127733/Peers-Affect-Personality-Development?redirectedFrom=fulltext Persönlichkeitsveränderungen über die Lebensspanne (PrePrint): osf.io/preprints/psyarxiv/ht93m_v1 Die beiden ausgeprägten Peaks der Persönlichkeitsveränderung: psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fa0036863 "SRF Wissen" zu Persönlichkeitsveränderungen: srf.ch/audio/srf-wissen/unsere-persoenlichkeit-wie-wir-sind-und-anders-werden?id=AUDI20250523_NR_0004
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
5 Jahre Corona - Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Es wäre ein Fehler, Erkenntnisse aus der Covid-19-Pandemie direkt auf die nächste Krise zu übertragen, meint der Virologe Christian Drosten in dieser neuen Podcast-Staffel. Wie gut ist das Wissen über potenziell pandemische Erreger? Wo stehen wir bei einer nächsten Pandemie womöglich besser da? Daniela Remus und Korinna Hennig aus der NDR Info-Wissenschaftsredaktion sprechen in der ersten von zehn Folgen mit verschiedenen Wissenschaftlern darüber, wie die Forschung vorgeht, wenn ein Erreger mit Pandemiepotenzial nachgewiesen wird. Wo lauern die größten Bedrohungen? Kann die Diagnostik ihren großen Vorsprung aus der Corona-Pandemie weiter ausbauen? Es geht um potenzielle Pandemiekandidaten auf der WHO-Liste, die Gefahr durch klimasensitive Infektionen und lückenhafte Surveillancestrukturen weltweit. Mit den ExpertInnen Sandra Ciesek, Christian Drosten, Fabian Leendertz und Berit Lange. Autorinnen und Hosts: Daniela Remus und Korinna Hennig Story Editing: Katharina Mahrenholtz Producerinnen: Marion von Clarenau und Christine Dreyer. Produktion: NDR Info 2025 Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (auch zu Drittmittelquote): https://foerderatlas.dfg.de/wp-content/uploads/2024/11/foerderatlas_2024.pdf Netzwerk Universitätsmedizin: https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/ WHO-Liste von Erregern mit Pandemiepotenzial: https://cdn.who.int/media/docs/default-source/consultation-rdb/prioritization-pathogens-v6final.pdf Modellierung zu Krankheitslast und Todesfällen durch Antiobiotika-Resistenzen: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(24)01867-1/fulltext Das Coronavirus-Update - Alle Folgen des Podcasts: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html Podcast-Tipp - 11KM: der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/11KM