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In dieser Folge sprechen wir mal wieder über das Wasserstoff-Kernnetz und die überraschend hohe Nachfrage, die bereits vor Fertigstellung des Netzes sichtbar wird. Wir überlegen, welche Unternehmen sich jetzt schon anschließen wollen und ob die aktuellen Reservierungsanfragen ein positives Signal für die Branche sind. Wer sind die Akteure, was treibt sie an und wie realistisch sind die gemeldeten Bedarfe?
In dieser Folge räumt unser Stammgast Marcel Corneille vom Ingenieurbüro EMCEL mit dem Mythos auf, dass Wasserstoff im Gasnetz nur verschwendet wäre. Im Gegenteil: Die Einspeisung von H2 ins Gasnetz ist bereits heute ein praktizierter Business Case für Stadtwerke und Energieversorger. Viele (zukünftige) Betreiber von mit Fördermitteln aufgebauten Elektrolyseuren stehen vor dem Problem, dass die Mobililtät als H2-Abnehmer quasi ausfällt. Wohin also mit dem erzeugten Wasserstoff? Marcel sagt: Ins Gasnetz - und das mit finanziellem Gewinn!
In Wien wird das Klima wie in Skopje (Mazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Entwurf für ein neues Gesetz zum Bau neuer Gaskraftwerke veröffentlicht, um Stromlücken zu schließen, wenn Sonne und Wind ausfallen. Diese Kraftwerke sollen nicht nur Erdgas, sondern aus Wasserstoff verbrennen können. Wissenschaftler kritisieren das. Jan Kerckhoff berichtet
Die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland wird zunehmend schärfer geführt – und immer häufiger mit zugespitzten Narrativen. Besonders Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerät aktuell unter Druck: Weil sie neue Gaskraftwerke, eine strategische Gasreserve und eine langfristige Gasversorgungsstrategie ins Gespräch bringt, wird sie von Kritikern (vor-)schnell als „Gas-Kathy“ bezeichnet – verbunden mit dem Vorwurf, sie bediene die Interessen der „Gas-Lobby“. Trägt das zur erforderlichen inhaltlichen Debatte bei, oder ist es nicht doch in erster Linie ein auf Emotion ausgelegtes Ablenkungsmanöver? Im ENERGIE UPDATE mit Dr. Ludwig Möhring diskutieren wir, warum die Bundesregierung mit der Frage nach Versorgungssicherheit, bezahlbarer Energie und industrieller Wettbewerbsfähigkeit vor grundlegenden Entscheidungen steht. • Wie realistisch ist eine Transformation ohne strategischen Blick auf Erdgas? • Warum fällt es Politik, Medien und Gesellschaft trotz der kritischen Situation der deutschen Volkswirtschaft so unglaublich schwer, eine ernsthafte inhaltliche Debatte zu den offenen Fragen bei der Versorgung mit konventionellen Energieträgern zu führen? Außerdem geht es um die Frage, ob und warum zugespitzte Narrative zunehmend von den eigentlichen Herausforderungen der Energieversorgung ablenken, welche Rolle Energiepreise für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands spielen und warum wichtige Debatten oft nicht mehr ergebnisoffen geführt werden. Eine Folge über Debattenkultur in der Energiepolitik und darüber, warum ein offener Diskurs gerade jetzt wichtiger denn je wäre.
Deutschland will schon lange kein Gas mehr aus Russland kaufen, aber jetzt kommt raus: eine Tochterfirma des Bundes kauft es doch noch, für Milliarden von Euro! Wir decken auf, wer dahinter steckt, wie der geheime Deal mit den Russen zustande kam und was das für uns bedeutet - und auch den Krieg in der Ukraine. Host Niels Walker spricht dazu mit Jürgen Webermann aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion, der das Thema recherchiert hat. Und noch mehr Infos zu dem Thema gibt es hier: https://www.ndr.de/nachrichten/info/milliarden-fuer-putins-kriegskasse-russisches-lng-auch-fuer-norden,lng-176.html
In vielen Großstädten in Deutschland soll künftig weniger mit Erdgas geheizt werden. Das zeigt eine Auswertung von 38 Wärmeplänen, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND heute vorgelegt hat (Autorin: Margareta Holzreiter)
Israel hat Deutschland angesichts der angespannten Lage in der Golfregion eine Energiepartnerschaft angeboten. Währenddessen schätzt die Bundesregierung die Versorgungslage weiterhin als stabil ein.
Weg von Kohle und Erdgas, hin zum Wasserstoff? Daran wird am Zentrum für Brennstoffzellentechnik geforscht, wo Theresa Schredelseker im Wissenschaftsmanagement arbeitet.
In dieser Folge reisen wir nach Somi Se'k, wo fossile Konzerne Fracking Gas aus der Erde holen und damit an eine lange Geschichte von Enteignung und Gewalt anknüpfen. Somi Se'k ist ein indigener Name der Esto'k Gna (auch "Carrizo Comecrudo") für eine Region, die die meisten nur als "Texas, USA" kennen. Was auf Somi Se'k seit 500 Jahren passiert, beschreibt unser Interview-Partner Dr. Christopher Basaldú als "Zyklen der Kolonisierung". Wir nehmen uns auch Zeit für eine klimapolitische Betrachtung: Was sind die Folgen für Klima und Umwelt, wenn Deutschland Fracking Gas als LNG von den USA importiert und hier verbrennt? Was ist Methan und warum ist es wie CO2 auf Koks?Es ist eine Folge über Erdgas als Teil eines globalen extraktivistischen Systems - und über den Widerstand gegen eine kapitalistische Ordnung, die Profite über Menschen stellt.Links:Video von der Ende Gelände Aktion am Nord-Ostsee-Kanal 2021: https://www.youtube.com/watch?v=jNA5ndogCTkMethanjäger Doku: https://www.youtube.com/watch?v=qN10VZQovXUWebsite von Ende Gelände: https://www.ende-gelaende.org/Paper von Jason Hickel: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2452292924000493Unser Werbepartner:https://ews.jetzt/gkw Support the showLive Podcasts:2.5.2026 in Göttingen im Kino Lumière. Einlass 14:30, Beginn 15 Uhr.Eintritt frei. Anmeldung per eMail an dgb-jugend.goe@dgb.de15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Der Tag in 2 Minuten – vom 13.4.
Erdgas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den erneuerbaren Energien. Das ist die Erzählung. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen weiteren Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst sie sagen: Das ist nicht gut für die Branche. Ira Joseph stimmt im Podcast zu. Der US-Amerikaner ist ein führender Experte für die globalen Gasmärkte und beschäftigt sich mit der Frage, wie der Iran-Krieg den Gasmarkt verändert. Seine Theorie ist bekannt als LNG-Paradoxon: Der Krieg im Iran wird zu einem größeren LNG-Angebot führen, weil die hohen Preise neue Anbieter und Geldgeber anlocken. Die Nachfrage wird sinken, weil Länder, die bisher LNG importiert haben, sich nach Alternativen umschauen. Gast: Ira Joseph, Global Fellow am Zentrum für globale Energiepolitik der Columbia-Universität in New York. Der US-Amerikaner war zuvor Abteilungsleiter für Erdgas und LNG beim börsennotierten Finanzdienstleister S&P Global. Erstmals hat er sich Ende der 1980er-Jahre mit der Öl- und Gasindustrie beschäftigt als Reporter für die Rohstoffzeitschriften "Petroleum Intelligence Weekly" und "World Gas Intelligence". Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Nicht nur an Ostern: Die Staustunden am Gotthard nehmen zu. Doch der Bundesrat stemmt sich gegen eine Durchfahrtsgebühr für Ausländer und gegen eine höhere Lastwagenabgabe. Weshalb? Bundesrat Rösti äussert sich auch zur Versorgungslage angesichts des Irankriegs und zu Milliardenkosten für AKW. Bis zu drei Stunden mussten Autofahrerinnen und -fahrer vor Ostern auf der A2 Richtung Gotthard anstehen. Die Stautage am Gotthard nehmen zu, für die Urner Bevölkerung wird das mehr und mehr zum Problem. Denn der Ausweichverkehr verstopft Haupt- und Nebenstrassen entlang der Autobahn. Weshalb stemmt sich der Bundesrat gegen eine Durchfahrtsgebühr für Ausländerinnen und Ausländer, die bloss durch die Schweiz hindurch Richtung Süden fahren? Und: Werden die jüngst angekündigten Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr das Problem gar noch verschärfen, weil der Zug Richtung Süden weniger attraktiv wird? In der Samstagsrundschau nimmt Verkehrsminister Albert Rösti Stellung. Auch bei der Verlagerungspolitik gibt es Probleme: Bereits das vierte Jahr in Folge nimmt der Anteil der Lastwagentransporte durch die Alpen zu? Der Nationalrat will deshalb die Schwerverkehrsabgabe LSVA erhöhen - doch auch dagegen wehrt sich der Bundesrat. Weshalb das Zögern? Der Iran-Krieg hat die Preise für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas auch in der Schweiz in die Höhe getrieben. Mangel wie etwa in Asien gibt es nicht. Allerdings warnen die Bundesbehörden vor reduzierten Erdöl-Lieferungen nach Europa ab Mai. Worauf stellt sich der Bundesrat ein? Ruft er die Bevölkerung bald zum Benzinsparen auf? Thema in der Samstagsrundschau ist auch die Energiepolitik. Albert Rösti will das AKW-Neubauverbot lockern - über die Finanzierung neuer AKW hingegen möchte er (noch) nicht reden. Dabei macht der Stromkonzern Axpo jetzt schon klar: Ohne Staatshilfe geht es nicht. Und bereits für eine längere Laufzeit der KKW Gösgen und Leibstadt machen die Stromkonzerne die hohle Hand beim Bund: Die Allgemeinheit soll das finanzielle Risiko tragen. Wer bezahlt die Rechnung? Bundesrat Albert Rösti ist Gast bei Dominik Meier. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Nicht nur an Ostern: Die Staustunden am Gotthard nehmen zu. Doch der Bundesrat stemmt sich gegen eine Durchfahrtsgebühr für Ausländer und gegen eine höhere Lastwagenabgabe. Weshalb? Bundesrat Rösti äussert sich auch zur Versorgungslage angesichts des Irankriegs und zu Milliardenkosten für AKW. Bis zu drei Stunden mussten Autofahrerinnen und -fahrer vor Ostern auf der A2 Richtung Gotthard anstehen. Die Stautage am Gotthard nehmen zu, für die Urner Bevölkerung wird das mehr und mehr zum Problem. Denn der Ausweichverkehr verstopft Haupt- und Nebenstrassen entlang der Autobahn. Weshalb stemmt sich der Bundesrat gegen eine Durchfahrtsgebühr für Ausländerinnen und Ausländer, die bloss durch die Schweiz hindurch Richtung Süden fahren? Und: Werden die jüngst angekündigten Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr das Problem gar noch verschärfen, weil der Zug Richtung Süden weniger attraktiv wird? In der Samstagsrundschau nimmt Verkehrsminister Albert Rösti Stellung. Auch bei der Verlagerungspolitik gibt es Probleme: Bereits das vierte Jahr in Folge nimmt der Anteil der Lastwagentransporte durch die Alpen zu? Der Nationalrat will deshalb die Schwerverkehrsabgabe LSVA erhöhen - doch auch dagegen wehrt sich der Bundesrat. Weshalb das Zögern? Der Iran-Krieg hat die Preise für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas auch in der Schweiz in die Höhe getrieben. Mangel wie etwa in Asien gibt es nicht. Allerdings warnen die Bundesbehörden vor reduzierten Erdöl-Lieferungen nach Europa ab Mai. Worauf stellt sich der Bundesrat ein? Ruft er die Bevölkerung bald zum Benzinsparen auf? Thema in der Samstagsrundschau ist auch die Energiepolitik. Albert Rösti will das AKW-Neubauverbot lockern - über die Finanzierung neuer AKW hingegen möchte er (noch) nicht reden. Dabei macht der Stromkonzern Axpo jetzt schon klar: Ohne Staatshilfe geht es nicht. Und bereits für eine längere Laufzeit der KKW Gösgen und Leibstadt machen die Stromkonzerne die hohle Hand beim Bund: Die Allgemeinheit soll das finanzielle Risiko tragen. Wer bezahlt die Rechnung? Bundesrat Albert Rösti ist Gast bei Dominik Meier.
Die Benzinpreise sind gestern leicht gesunken. Es gibt Hoffnung auf ein Kriegsende im Nahen Osten. Heute zeigt sich, wie unsicher die Lage ist. Die Ölpreise steigen wieder an. Die Straße von Hormus scheint weiterhin kaum befahrbar und so oder so dürfte die Energiekrise uns noch Monate erhalten bleiben. Arne Schulz und Nicolas Lieven geben ein Update in zehn Minuten Wirtschaft. Aktuelle Entwicklungen verpasst? In "Zehn Minuten Wirtschaft" halten wir euch von Montag bis Freitag auf dem Laufenden. 8.4. - Wie die fallenden Ölpreise einzuordnen sind: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:667ddb01aafa5b83/ 7.4. - Wie der Irankrieg zu einem Heliummangel führt und die Chipproduktion belastet: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:8d7ef8fe850404ea/ 2.4. - Wie sich die neue Benzinpreis-Regel am ersten Tag an den Tankstellen ausgewirkt hat: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f6967377afbc5aef/ Welche Aspekte sollen wir noch ausführlicher beleuchten? Schreibt uns gerne an wirtschaft@ndr.de.
Seit über drei Jahrzehnten wird Erdgas als „saubere Brückentechnologie“ vermarktet – obwohl längst klar ist: Fossile Energieträger haben in einer nachhaltigen Zukunft keinen Platz. Doch statt den Umstieg auf Erneuerbare Energien konsequent voranzutreiben, hat Deutschland seine Abhängigkeit von Erdgas über Jahre hinweg massiv ausgebaut. Erst der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und jetzt die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben die Risiken dieser Strategie schonungslos offengelegt: Erdgas ist weder klimafreundlich noch zukunftssicher. Durch den rasanten Fortschritt der Erneuerbaren Energien gibt es zudem heute bessere Alternativen. Unser Gast Claudia Kemfert, einer der renommiertesten Energiewirtschaftlerinnen Deutschlands, prägt als Professorin für Energiewirtschaft und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin seit Jahren die Debatte um die Energiewende. Im Podcast analysieren wir, wie es zur historischen Gasabhängigkeit Deutschlands kam – und wer davon bis heute profitierte, welche politischen und strukturellen Blockaden den Umstieg auf Erneuerbare Energien bremsen und was jetzt passieren muss, um die längst verfügbaren Alternativen endlich flächendeckend einzusetzen.
Gas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den erneuerbaren Energien. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt einen neuen Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst sie sind besorgt, dass auffällt: Früher war Flüssiggas teuer, aber zuverlässig. Jetzt ist es teuer und unzuverlässig. Gast: Ira Joseph, Experte am Zentrum für Globale Energiepolitik der Columbia-Universität in New York. Zuvor Abteilungsleiter für Gas, LNG und Preisbewertung beim börsennotierten Finanzdienstleiter S&P Global. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die riskante Rettungsaktion eines US-Soldaten im Iran ist geglückt - Präsident Trump ist so einer schweren Schmach entgangen. Trotzdem wütet er verbal wilder denn je: Trump hat dem Iran mit der vollständigen Zerstörung all seiner Brücken und Kraftwerke gedroht, gar davon gesprochen, das Land in die Steinzeit zu bomben und seine Machthaber als "Mistkerle” und "Tiere" beschimpft. Kai Küstner und Stefan Niemann beleuchten diese Drohungen, die Reaktion des Iran und bewerten die Chancen für die Vermittlung einer Waffenruhe. Die Hosts erzählen nach, wie die riskante Such - und Rettungsoperation auf iranischem Boden nach dem Abschuss eines F15-Jets ablief. Die Hosts ordnen außerdem die neuen Tiraden Trumps und seines Außenministers Rubio gegen die NATO ein, die sich neuerdings auch gegen den Verbündeten Südkorea richten. In der aktuellen Lage geht es um angebliche Pläne für die Sprengung einer Pipeline, die den Wahlkampf in Ungarn beeinflussen könnte. Thema ist auch die Absicht der Ukraine, sich gemeinsam mit den Europäern unabhängiger von US-Patriot-Flugabwehr-Systemen zu machen.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe bewertet Sicherheitsanalystin Jana Puglierin, ob Trump mit seinen Drohungen, sämtliche Brücken und Kraftwerke des Iran zu zerstören, de facto ein Kriegsverbrechen angekündigt hat. Die Politikwissenschaftlerin analysiert, was die Lage im Nahen Osten für die NATO bedeuten könnte, und fordert die Europäer auf, gegenüber Trump stärker "den Rücken gerade zu machen". Sie kritisiert außerdem den Vorschlag des deutschen Außenministers Wadephul, das Prinzip der Einstimmigkeit in der EU für Außen- und Sicherheitspolitik aufzuheben. So will dieser auf Ungarns Blockade des für die Ukraine bestimmten Milliardenkredits reagieren und die EU handlungsfähiger machen. Der Vorschlag sei "ein totes Pferd, auf dem weiter herumgeritten werde”, so Puglierin. Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenLob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheitsanalystin Dr. Jana Puglierin https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3219090.html Wie riskant wäre ein US-Bodentruppen-Einsatz im Iran? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/iran-bodentruppen-szenarien-100.html Serbiens Geheimdienst: Ukraine nicht an Pipeline-Operation beteiligt https://www.politico.eu/article/serbia-duro-jovanic-ukraine-explosives-pipeline-hungary-election/ Ukraine will mit Europäern Patriot-Alternative entwickeln https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/ukraine-missile-maker-targets-game-changer-air-defence-system-by-2027-2026-04-06/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Australien gehört zu den größten Exporteuren von Kohle und Erdgas weltweit. Doch Benzin und Diesel importiert das Land: Vor gut zehn Jahren schließen die Mineralölkonzerne eine Raffinerie nach der anderen. Im Iran-Krieg bezahlen australische Autofahrer den Preis. Experten warnen vor einer Rückkehr zum alten System. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Basel-Stadt soll rund 11 Millionen Franken bezahlen, Baselland knapp eine Million für die geplanten Tramgleise zwischen Binningen und dem Basler Gundeli-Quartier. Die Basler SVP will sich gegen diese Kostenaufteilung wehren. Ausserdem: · Holzstaub statt Erdgas. IWB rüstet Heizwerk im Gundeli um
Die Weltereignisse führen es uns wieder mal eindrucksvoll vor Augen: wir sind Geiseln der Geographie. Anders lässt sich sonst nicht erklären, dass die teilweise Sperrung einer einzigen Meeresenge in der Lage ist, die ganze Welt(wirtschaft) in Atem zu halten. In dieser Sondersendung tauschen sich die Longs über die Geschehenisse in der Hormusstraße aus, diskutieren über mögliche Auswege aus der aktuellen Krise und wagen einen Blick in die Zukunft.
US-Präsident Trump verlängert sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus ein weiteres Mal/ Ungarns Ministerpräsident Orban stellt die Durchleitung von Erdgas durch sein Land in die Ukraine ab Juli ein/ Tankstellen und Lieferanten, die aufgrund des Krieges im Nahen Osten Wucherpreise verlangen, müssen mit deutlich höheren Strafen rechnen/ der deutsche Filmemacher, Philosoph und Autor Alexander Kluge ist tot.
Mod: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 27.3. 2026 Der Iran-Krieg hat auch dramatische Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion und die Lebensmittelpreise. Mehr als die Hälfte der weltweit verwendeten synthetischen Düngemittel werden aus fossilen Mineralien wie Erdgas hergestellt. Gestaltung: Maria Harmer x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x xNachdem der Dialog der Amtskirche und der Piusbruderschaft, die das zweite vatikanische Konzil ablehnt, erfolglos geblieben ist, nähert sich ein kritischer Termin: Die Piusbrüder wollen am ersten Juli neue Bischöfe weihen. Gestaltung: Cornelia Vospernik
Die Verknappung und der Preisanstieg bei Erdöl und Erdgas sind nur die Spitze des Eisbergs. Im Persischen Golf sind auch Tonnen von Aluminium und chemischen Erzeugnissen wie Düngemittel blockiert. Die Verknappungsrisiken haben bereits zu einem enormen Preisanstieg bei all diesen Gütern geführt. Von Olga Samofalowa https://freedert.online/wirtschaft/273739-nicht-nur-bei-gas-und-oel-nahostkonflikt-beschert-russland-hohe-gewinne/
Trump lockert den Jones Act für 60 Tage, damit Öl, Erdgas, Düngemittel und Kohle leichter in US-Häfen gelangen und die Märkte im Iran-Krieg stabilisiert werden. Trotzdem steht die Wall Street unter Druck: Der Dow Jones verliert rund 200 Punkte, der S&P 500 etwa 0,6 %, der Nasdaq Composite rund 0,4 %. Belastet wird der Markt von heißen Inflationsdaten: Der PPI steigt im Februar um 0,7 % statt erwarteter 0,3 %. Gleichzeitig springt der Ölpreis an, mit WTI bei knapp 99 Dollar und Brent bei rund 109 Dollar – kurz vor der Fed-Entscheidung steigt damit der Druck auf Jerome Powell. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
260318PC Energiechaos Mensch Mahler am 18.3.2026Jetzt geht alles durcheinander. Die verpennte Energiewende, das kaputtgeredete Energieerneuerungsgesetz, das fehlende russische Erdgas und die Sperre der Straße von Hormus hat unsere Energiepolitik pulverisiert. Habeck wurde abgestraft, an die Stelle des Energieerneuerungsgesetzes kommt ein ergebnisoffenes Schulterzucken vom Kanzler. Die Spritpreise explodieren. Die Industrie wird durch hohe Energiekosten teilweise lahmgelegt. Die Volksseele kocht. Dabei hätten wir uns längst unabhängiger machen können von den drei beklopptesten Playern auf diesem gigantischen Spielfeld. Den Mullahs in Teheran, dem Wahnsinnigen in Washington und dem Völkermörder und Menschenverächter in Moskau.Nein, die Energiewende, von Merkel erst befördert und dann wieder ausgebremst, die fehlende Infrastruktur für E-Autos, was die Lobby für Verbrenner wieder stark gemacht hat – es ist zum Verzweifeln. Fridays for Future hat man übelgenommen, dass sie sich auf den Straßen festgeklebt haben in der irren Hoffnung, irgendeinem Normalo-Bundesbürger würden die Augen aufgehen, der mit einer Kiste Bier, RTL, Fußballübertragungen und seiner Blechkiste zufrieden ist.Aber auch diese Menschen dürfen wählen. Das ist die Tragik. Die Nach-mir-die-Sintflut Generation gewinnt Wahlen. Der Wohlstand des Augenblicks geht vor. Was juckt da Nachhaltigkeit und die Frage, ob‘s für unsere Enkel noch Lebensmöglichkeiten gibt?Denk ich an Deutschland in der Nacht,Dann bin ich um den Schlaf gebracht,Ich kann nicht mehr die Augen schließen,Und meine heißen Tränen fließen.Danke, Heirich Heine. Ich hätte es nicht besser sagen können. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Russland ist definitiv Nutznießer des Krieges in Nahost. So sieht es Oberst a.D. Ralph Thiele. Und zwar nicht nur wegen der jüngsten US-Entscheidung, die russischen Ölsanktionen zum Teil aufzuheben. Putin profitiere auch davon, dass Flugabwehrraketen nun in Nahost gebraucht würden und die Ukraine nicht mehr so sehr im Fokus stehe. Das sei eine "außerordentlich ungünstige Situation für die Ukraine und natürlich auch für europäische Sicherheit", sagt Thiele, der Vorsitzender der ‘Politisch-Militärischen Gesellschaft' in Berlin und mit viel Erfahrung im Bundesverteidigungsministerium und bei der NATO ausgestattet ist. Im Interview mit Kai Küstner fordert Thiele auch, dass die Europäer und die Bundeswehr Handelsschiffe in der Meerenge von Hormus eskortieren. Ganz risikofrei sei das zwar nicht, aber die Bundeswehr könne das. Und gerade Deutschland habe als Exportnation ein hohes Interesse daran, dass Handelswege geschützt werden: "Wir tun irgendwie, als wenn uns das nichts angeht", kritisiert Thiele.Wann genau der Krieg im Nahen Osten endet, ist derzeit schwer vorherzusagen. Die USA und Israel senden unterschiedliche Signale. Je länger der Krieg dauert, desto mehr treten auch Differenzen zwischen Israel und den USA zu Tage. Die aktuellen Ereignisse fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet über die Situation in der Straße von Hormus, neue Gefahren und die Diskussion über die Absicherung von Schiffen. Außerdem blickt sie auf die Lage in der Ukraine.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Oberst aD Ralph Thiele https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-443866.html Bodentruppen nötig zur Beendigung des iranischen Atomprogramms? https://edition.cnn.com/2026/03/09/politics/iran-uranium-us-ground-forces-nuclear Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/
Themen u.a.: Deutschland kann mit staatlicher Unterstützung erfolgreiche Blockbuster zu produzieren, meint unser Gast, Filmemacher Fabian Gasmia. Und: Entscheiden sich die Kriege an der Tankstelle? Von WDR 5.
Der Nahost-Krieg sorgt weltweit für Unsicherheit: Energiepreise steigen, Märkte geraten unter Druck. Doch was bedeutet das konkret für Österreichs Wirtschaft? Wir sprechen mit Wolf Heinrich Reuter, dem neuen Chefökonom der OeNB, über mögliche Szenarien.
Wie geht es den Menschen im Iran nach fast einer Woche Krieg? Nur wenige Informationen dringen derzeit aus dem Land. Die freie Journalistin Stefanie Glinski in Genf telefoniert aktuell jede Nacht mit Bekannten in Teheran. Sie berichtet von Chaos und Angst in der iranischen Hauptstadt. Weitere Themen: · Wie frei kann man sich in Dubai überhaupt äussern? Diese Frage stellt sich, wenn man aktuelle Beiträge von Influencern sieht, die über iranische Angriffe auf die Arabischen Emirate berichten. Solche Posts verschwinden auffällig rasch. Die Arabischen Emirate haben öffentlich daran erinnert, dass im Land strikte Regeln für Online-Beiträge gelten. Über die Redefreiheit in den Emiraten spricht Nina Amin, ARD-Korrespondentin in Kairo. · In Milano und Cortina starten heute die Paralympischen Winterspiele. Mit dabei ist erstmals wieder Russland. Nach einem Staatsdoping-Skandal war das Land seit den Winterspielen in Sotschi 2014 gesperrt. Eine Recherche des unabhängigen Exil-Mediums «Vot Tak» zeigt jetzt, dass der Kreml sehr viel Geld investiert, um russische Kriegsveteranen zu Para-Profisportlern auszubilden. Über die Bedeutung internationaler Sportveranstaltungen für Russlands Regime sprechen wir mit unserem Korrespondenten Calum MacKenzie. · In der Ukraine werden neue Generatoren aus der Schweiz eingesetzt. Sie produzieren Strom mit Diesel oder Erdgas und sind wichtig, weil Russland immer wieder die ukrainische Energie-Infrastruktur angreift. Dadurch kommt es zu Stromausfällen und die Menschen können ihre Wohnungen nicht heizen. Martin Jaggi, Chef des Stabs «Humanitäre Hilfe» beim Bund, erklärt um was für Geräte es sich dabei handelt.
Krise rund um den Iran - Steigende Ölpreise, die blockierte Straße von Hormus und ein Konflikt, der immer größere Kreise zieht: Der Krieg im Nahen Osten hat bereits wirtschaftliche Folgen für die Welt. Doch wie stark trifft es Europa? Kommt jetzt ein neuer Preisschock und eine höhere Inflation?
Der Krieg im Mittleren Osten könnte auch Europa erreichen. In Europa drohen historische Engpässe beim Erdgas – doch Deutschlands Regierung sieht auf Anfrage von AUF1 keinerlei Handlungsbedarf. In Wien gab es die erste Massenschlägerei zwischen Anhängern und Gegnern der iranischen Regierung. In Berlin befürchten Migranten gegenüber unserem Sender eine Ausweitung der Kämpfe. Aus immer mehr Staaten gibt es Hinweise auf False-Flag-Aktionen. + Außerdem: Der Bundesrat weitet politische Strafverfolgung noch weiter aus. + Und: Die Europäische Union hält entscheidende Details aus den Impfverträgen weiterhin geheim
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Iran-Krieg treibt Energiepreise – jetzt Gasvertrag abschließen – Heizöl und Sprit werden erstmal teurer Als Konsequenz auf den Iran-Konflikt können wir aktuell explodierende Spritpreise an den Tankstellen erkennen. Zwar dürfte dies momentan noch unter Kriegsgewinnmitnahmen fallen, was mit einer merkwürdigen Moral der „mitnehmenden Konzerne“ zu tun hat. Denn der Sprit, der jetzt verkauft wird, wurde noch erheblich billiger eingekauft, aber es zeigt, worauf wir uns einstellen sollten. Denn nicht nur die Spritpreise gehen grade durch die Decke, auch die Spot-Preise für Rohöl und Gas haben deutlich zugelegt. Gaskunden sollten sich jetzt noch günstige Verträge sichern, falls sie nicht in längerfristigen Verträgen stecken, die mit etwas Glück allerdings noch preisgünstig sind. Insgesamt müssen sich Verbraucher auf steigende Preise für Heizöl und Kraftstoffe einstellen. Das zeigt auch eine aktuelle Einordnung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip. Verbraucher sollten jedoch besonnen reagieren und nicht in Panik verfallen. Gaspreise ziehen an Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israel hat der Iran die Straße von Hormus, eine zentrale Route für den weltweiten Öl- und Gastransport, abgeriegelt. Dadurch sind die Preise für Öl und Erdgas deutlich angestiegen. Der Preis am niederländischen Handelsplatz TTF, ein wichtiger Referenzwert für den europäischen Gaspreis, stieg von rund 32 Euro pro Megawattstunde am Freitag (27. Februar) auf zeitweise bis zu 65 Euro am Dienstag (Stand: 3. März), Tendenz steigend. Das entspricht einem Plus von rund 3,3 Cent pro Kilowattstunde. Höhere Börsenpreise schlagen allerdings nicht immer sofort auf die Preise in neuen Gasverträgen für Haushalte durch. Nach Beobachtungen von Finanztip blieben die Preise für die angebotenen Gastarife zunächst auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Wochen. „Wenn die Preisgarantie des aktuellen Gasvertrags bereits abgelaufen ist oder in den nächsten Monaten ausläuft, können sich Verbraucher schnell noch einen neuen Vertrag mit einer günstigen Preisgarantie für ein oder zwei Jahre sichern“, sagt Herman-Josef Tenhagen, Finanztip-Chefredakteur. Mit Stand vom 3. März bekommen Verbraucher die Kilowattstunde Gas in empfehlenswerten Tarifen für durchschnittlich 9,34 Cent, die Grundversorgung kostet im Vergleich 13,54 Cent. Empfehlenswerte Gastarife finden Verbraucher einfach und schnell über den Finanztip-Gaspreis-Vergleich. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In Europa scheint der Winter vorbei zu sein – und die Entnahme von Erdgas aus unterirdischen Speichern ist zurückgegangen. Dennoch steigen die Preise. Die Ursache liegt in der schwachen Befüllung der Speicher, welche auf die Sanktionen gegen Russland sowie den Krieg im Iran zurückzuführen ist. RT DE
Die militärische Eskalation rund um den Iran sorgt für Turbulenzen auf den Energiemärkten. Die Ölpreise sind zweistellig angestiegen, auch der Preis für Erdgas hat sich deutlich verteuert. Während OPEC+ eine Ausweitung der Produktion ankündigt, wächst die Sorge vor einer Blockade der Straße von Hormus – mit möglichen Folgen für Inflation und Wirtschaftswachstum in Europa.
Links-grüne Politikerinnen befinden sich in einem Dilemma: Der oberste Führer und weitere Regime-Spitzen Irans sind getötet worden, durch völkerrechtswidrige Angriffe. Soll man froh darüber sein, oder wie der iranische Staat den Bruch der Völkerrechts verurteilen? Weitere Themen: Mit Katar ist einer der wichtigsten Erdgas-Förderstaaten vom Kriegsausbruch betroffen. Katar hat wegen eines iranischen Luftangriffs die Verschiffung gestoppt. Als Abnehmer spürt das vor allem Asien. Aber auch Europa bezieht katarisches Erdgas. Was bewirkt der Lieferstopp? Das Entlastungspaket 27 soll den Bundeshaushalt entlasten, doch der Ständerat hat aus diesem Paket in der Wintersession ein «Päckli» gemacht und hat einen Drittel des Sparvolumens gestrichen. Die vorberatende Finanzkommission des Nationalrats wollte dem entgegen wirken. Es soll mehr gespart werden und die Finanzkommission sprach sich für zwei Mehreinnahmen aus. Schon nach der ersten Beratung im Nationalrat zeigt sich jedoch, dass diese Mehreinnahmen einen schweren Stand haben.
Der Abverkauf am Aktienmarkt setzt sich fort. Nicht nur der Dax ist betroffen. Anlagestrategin Ulrike Rondorf von Lampe Asset Management ordnet die Lage ein.
High Noon beim Erdgas +++ „Fast 3 Milliarden Euro jährlich für Strom, der nicht genutzt wird – Reiche will Schluss machen.“ +++ Speicher unter 20 Prozent – Behörden beschwichtigen +++ 92 Prozent aus drei Ländern – Deutschlands Gas-Abhängigkeit bleibt extrem +++ Brandgefahr bei E-Autos – Mercedes tauscht tausende Akkus +++ Jetzt kippen auch Top-Hotels – der wirtschaftliche Abstieg wird sichtbar +++ Merz will Social-Media-Verbot und letztlich Zensur im Internet +++ TE Energiewendewetter +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €.Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2026. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Wir kommen gut durch den Winter, sagt Wirtschaftsministerin Reiche. Aber stimmt das?
Von November bis Januar wurden jeden Monat neue Rekordwerte bei der Verstromung mit Erdgas erzielt. Dies ist auf eine teils überraschende Bilanz bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zurückzuführen.
Der Tag in 2 Minuten – vom 26.1.
Die Angst vor einem Handelskrieg hat die US-Börsen ins Minus gedrückt. Aus europäischer Sicht ist das eine gute Nachricht – auf Aktienkurse hört der US-Präsident eher als auf Verbündete.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Dieses Jahr lief fantastisch für einige Rohstoffe - vor allem für das Edelmetall Gold. „Mit den über 4.300 Dollar hätte ich nie gerechnet. Da ist viel in Bewegung gekommen und Gold wurde zur Diversifikation genutzt. Anleger haben einen Teil des Portfolios in Gold-ETCs investiert und Notenbanken sind auch weiter Käufer. Wir prognostizieren für nächstes Jahr einen moderaten Anstieg, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir durchaus die 5.000 Dollar pro Unze sehen. Wir werden auch im nächsten Jahr Freude an Gold haben", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Silber und Platin sind noch stärker als Gold gestiegen. Da hätte vor Jahresbeginn niemand einen Cent drauf gewettet." Und wie ist es bei Erdgas, Öl, Kupfer oder Kakao? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Ausverhandelt: EU will Ausstieg aus russischem Erdgas bis Ende 2027. Staatsbesuch des Bundespräsidenten: Royals zelebrieren deutsch-britische Freundschaft. Späte Reue? Die Aussage von Beate Zschäpe im Prozess gegen ihre (ehemalige?) Freundin. Mod: Julia Barth Von WDR 5.
Niedrige Windgeschwindigkeiten und dichte Bewölkung drängen Deutschland bereits in die zweite Dunkelflaute dieses Winterhalbjahres. Dadurch müssen die Netzbetreiber erneut verstärkt Kohle- und Gaskraftwerke hochfahren.
Die deutsche Industrie steckt in einer schweren Krise: Seit 2018 gehen kontinuierlich Arbeitsplätze verloren, inzwischen fallen jeden Montag etwa 10.000 Stellen weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energie- und Lohnnebenkosten.Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? Darüber diskutieren Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller in dieser Live-Ausgabe des "Klima-Labors": Was bringt ein Industriestrompreis? Ist bezahlbarer grüner Wasserstoff realisierbar oder eine Fantasie? Müssen wir der Industrie zuliebe zum russischen Gas zurückkehren? Muss der Staat bei wichtigen Unternehmen einsteigen? Hilft letztlich doch nur der Kahlschlag beim Klimaschutz?Die Gäste:Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität in Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW.Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft in Berlin. Die Stiftung ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern, um sektor- und branchenübergreifend Klimaschutz und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche deutsche Industrie zu fördern.Sepp Müller, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag sowie Fraktionssprecher für Wirtschaft und Energie.Moderation? Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespräch erschien zuerst im "Klima-Labor von ntv".Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Energieabhängigkeit bedeutete seit den Ölkrisen der 1970er Jahre in der Bundesrepublik vor allem: Die Abhängigkeit vom Öl aus dem Nahen Osten, und diese galt es zu verringern. Doch dazu mehr sibirisches Erdgas aus der Sowjetunion, und dann ausgerechnet für die Energieversorgung des eingeschlossenen West-Berlins? Im verschärften Kalten Krieg nach Ende der Entspannungspolitik warf diese Frage Mitte der 1980er Jahre elementare Sicherheitsinteressen auf. Nicht zuletzt gab es die technische Herausforderung, wie man eigentlich eine Pipeline durch die Berliner Mauer baut. Mit der Berliner Erdgasversorgung beleuchtet der Vortrag einen entscheidenden Abschnitt in der langen Geschichte der deutsch-sowjetischen/russischen Energiebeziehungen mit Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Referent Martin Lutz ist Professor für Geschichte moderner Gesellschaften an der Universität Bielefeld.
Deutschland boykottiert offiziell den Import von russischem Erdgas. Doch immer wieder gibt es Berichte und Auswertungen, dass dieser Energieträger aus Russland weiterhin auf Umwegen zu uns gelangt. Die Bundesregierung hält sich mit Äußerungen dazu zurück.
Der von Ministerin Reiche verkündete Neustart der Energiewende dürfte für uns alle teuer werden. Im Zentrum ihres 10-Punkteplans steht der Neubau teurer und klimaschädlicher Erdgaskraftwerke. Kostendämpfende Maßnahmen für unsere Versorgungssicherheit wie verschiedene Strompreiszonen oder bidirektionales E-Auto-Laden bleiben außen vor. Der Podcast erläutert die Planungen des Ministeriums, die größten Versäumnisse und die drohenden Konsequenzen.
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms einige aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit der Ankündigung des Weißen Hauses, neue Raketen an die Ukraine zu liefern. Präsident Trump hat außerdem Sanktionen gegen Länder angedroht, die russisches Erdöl und Erdgas kaufen. Danach sprechen wir über das KI-Startup-Unternehmen von Elon Musk, das nach den umstrittenen Äußerungen seines Chatbots Grok, der Adolf Hitler lobte, in die Kritik geraten ist. Der wissenschaftliche Teil unseres Programms ist heute einer Studie gewidmet, die einige weltweit universell bewunderte Eigenschaften identifiziert hat, die „coole“ Menschen gemeinsam haben. Und zum Schluss sprechen wir über die Ergebnisse des Wimbledon-Finales. Der Rest der heutigen Folge ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche – Modal Verbs in the Past. Wir sprechen über eine riesige stinkende Blume, deren Blüte vor Kurzem im Botanischen Garten in Berlin zu bestaunen war. Der Titanenwurz sendet in seiner Blütezeit einen übelriechenden Verwesungsgeruch aus. Unsere Redewendung diese Woche ist Den Ball flach halten. Dazu werfen wir einen genaueren Blick auf die neueste Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI-Stiftung. Die Umfrage zeigt zum Teil erschreckende Tendenzen beim Demokratieverständnis junger Europäer. Die EU ist generell jedoch hoch angesehen. Trump kündigt Raketenlieferungen an die Ukraine an, hält sich mit Sanktionen jedoch zurück Warum Musks KI-Chatbot Hitler lobt Studie identifiziert weltweit bewunderte Eigenschaften von „coolen“ Menschen Wimbledon: Sinners Revanche gegen Alcaraz und Świąteks Sieg über Anisimova Die riesige stinkende Blume in Berlin Ein Blick auf die Jugendstudie Junges Europa 2025 der TUI-Stiftung