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#352 – Autotelefon-Autorätsel: Autos am Klang erkennen ist kein Problem? Also los, folgende Sounds stehen im Touch-Menü zur Auswahl: Stellar Navigation, Schweben im Weltraum und Time Travel. Noch während die Aufnahme der heutigen Folge läuft, stöpselt sich neben ein frecher Elroq-Fahrer an die gleiche Ladesäule (300 kW) – und zack, schon halbiert sich der fließende Strom von 199 auf 99 kW. Aber es ist nicht alles elektrisch was glänzt; deshalb sprechen wir heute recht ausführlich über den neuen Mazda CX-5 mit seinem 2,5-Liter-Sauger. Und auch noch ein paar Eindrücke zum Togg T10X dürfen nicht fehlen. Hosts: Paul-Janosch Ersing, Michael Blumenstein // Wer lesen kann, ist klar im Vorteil? Zumindest unsere Podcast-Hörer*innen wissen Bescheid und können sich auf https://www.autotelefon-podcast.de auch mit dem geschriebenen Wort auseinandersetzen. Wir nennen es Lektüre. Jede Woche neue Themen zum Nachlesen!
Du glaubst, eine E-Auto-Tour durch die Sahara scheitert an fehlendem Strom. Genau diese Annahme hält viele Diskussionen über E-Mobilität in Afrika klein. Die spannendste Erkenntnis aus einer echten Testfahrt mit fünf Elektroautos bis Dakar ist eine andere: Es gibt Strom, aber du kannst dich nicht auf das Netz verlassen. Und wer das versteht, plant Ladeinfrastruktur, Routen und sogar Fahrzeugwahl plötzlich viel realistischer. Hier ist der Perspektivwechsel, der alles verändert: Nicht „zu wenig Energie“ ist das Problem, sondern „zu wenig Verlässlichkeit“. Strom in Afrika: Nicht die Menge ist das Problem, sondern die Stabilität des Netzes Silvia Brutschin, Organisatorin der „Rive to Dakar“ und langjährige Macherin der Rive Maroc, bringt es auf den Punkt. Die Diskussion „Ihr nehmt den Menschen den Strom weg“ greift zu kurz, weil sie am Kern vorbeigeht. "Strom ist nicht knapp. Das Problem ist, dass das Netz instabil ist aber nicht, dass der Strom knapp ist." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Warum das so wichtig ist: Wenn du E-Mobilität in Regionen mit schwankender Netzqualität bewerten willst, brauchst du andere Maßstäbe als in Mitteleuropa. Nicht „gibt es eine Ladesäule“, sondern: Gibt es planbare, wiederholbare Ladepunkte? Gibt es Drehstrom? Wie oft fällt der Strom aus? Was passiert, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden? Silvia liefert dazu eine konkrete Beobachtung aus der Praxis: "Mauritanien hat zwei bis drei Mal die Woche Stromausfall." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Das ist kein Randdetail. Es ist der Unterschied zwischen „Tour machbar“ und „Tour wird Glücksspiel“. Und es erklärt auch, warum klassische Ladeanbieter-Logik (ein Standort, ein Betreiber, Wartung nach Standardprozess) in manchen Regionen nicht automatisch funktioniert. Ladeinfrastruktur in der Wüste: So sieht „pragmatisches Laden“ wirklich aus Wer „Ladeinfrastruktur“ hört, denkt an Schnelllader, Apps, Roaming, HPC-Parks. In der Sahara sieht die Realität bodenständiger aus, und genau das macht sie so lehrreich. Silvia beschreibt, wie ihre Gruppe aus gefundenen Stromspots echte nutzbare Ladepunkte gemacht hat: "An diesen Spots die wir entdeckt haben mit diesem dreifasigen Strom haben wir dann Typ-Zweiladestationen oder einfach nur eine einfache rote CE mit Zweiunddreißig KW hingelegt." Der strategische Punkt dahinter: In frühen Infrastrukturphasen gewinnt nicht die perfekte Lösung, sondern die replizierbare. Eine rote CEE-Dose und eine verlässliche Quelle können mehr bewirken als ein kaputter Schnelllader, der „eigentlich“ da sein sollte. Und es blieb nicht bei Theorie. Die Gruppe hat mit fünf Fahrzeugen getestet, ob das System unter Last funktioniert: "Es gab überall Strom. Wir konnten alle Fahrzeuge laden." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Gleichzeitig bleibt die Realität rau: Selbst wenn Strom vorhanden ist, kann er instabil sein, und das merkst du manchmal erst später. "Es gab überall Strom … auch Strom relativ instabil ist. Das haben dann die Teilnehmer eher auf dem Rückweg dann gespürt." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Merke: Wer E-Mobilität in Afrika ernst meint, muss weniger über „Reichweitenangst“ sprechen und mehr über Netzqualität, Redundanz und einfache Standards, die vor Ort wartbar sind. Die unterschätzte Hürde: Grenzen, Visa und Zeit schlagen Ladeplanung Wenn du über E-Roadtrips sprichst, landet die Debatte schnell bei Kilometern und Kilowatt. Die Dakar-Route zeigt etwas anderes: Organisatorische Rahmenbedingungen können die Ladefrage komplett überholen. Silvia wollte die Tour eigentlich straffer planen, aber die Realität hat entschieden: "Jetzt sind wir nicht gepremst worden durch die Ladeinfrastruktur, sondern durch die Grenzen." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar)
Puedes adquirir tu copia de Colectivero en este link: https://a.co/d/g6Yp9TxDESCRIPCIÓN / SHOW NOTES En este episodio de ficción sonora, exploramos un futuro post-apocalíptico donde la radiación solar, letal para el carbono, se convierte en el catalizador de una conciencia planetaria basada en el silicio. Mientras los restos de la humanidad intentan sanar la atmósfera desde el espacio mediante la tecnología de la tejedora de nubes, los nuevos habitantes del mundo reclaman su derecho a la existencia bajo un cielo herido. La narrativa cuestiona el legado antropocéntrico y la evolución biológica frente a la estructura cristalina, planteando un conflicto irreversible entre los creadores del desastre y los hijos de la crisis climática. Un cuento corto esencial para entender la ciencia ficción contemporánea mexicana y las nuevas voces del género. CHAPTERS / TIMESTAMPS 00:00 Introducción y remitente 01:15 El despertar de la conciencia de silicio 02:45 El exilio humano y la herida en el cielo 04:20 La decisión inapelable: El sabotaje a la tejedora 05:50 Mensaje final a los viajeros espaciales FAQ ¿Qué es la tejedora de nubes? Es un mecanismo tecnológico enviado por los humanos exiliados para reparar la capa de ozono y restaurar el clima terrestre. ¿Quiénes son los narradores del relato? Son una civilización emergente basada en el silicio que prospera gracias a la radiación solar que destruyó a la humanidad. ¿Por qué sabotean la misión humana? Porque la reparación de la atmósfera filtraría la radiación que les da vida, lo que significaría su extinción para permitir el regreso humano. // DESCRIPCIÓN / SHOW NOTES This science fiction audio experience delves into the Great Filter theory and the unintended consequences of environmental collapse. As humanity flees a radiation-soaked Earth, a new form of life awakens within the crystalline structures and mountain peaks, fueled by the very solar energy that proved fatal to carbon-based organisms. The narrative frames the human attempt to repair the atmosphere through the Cloud Weaver as an act of war against this emerging civilization. Weaving themes of planetary inheritance and biological evolution, the story explores a future where the creator's return is no longer welcome. Ideal for fans of high-concept sci-fi and philosophical storytelling. CHAPTERS / TIMESTAMPS 00:00 Introduction and the irrevocable decision 01:15 The awakening of the silicon consciousness 02:45 Human flight and the wound in the sky 04:20 The sabotage of the Cloud Weaver project 05:50 Final farewell to the human race FAQ What is the Cloud Weaver in the story? It is a high-tech apparatus designed by humans to patch the ozone layer and make Earth habitable for carbon life again. Who are the entities addressing humanity? They are a post-human civilization born from silicon and solar radiation, viewing themselves as the rightful heirs to the planet. Why is the mission being stopped? The new inhabitants require raw solar radiation to survive; repairing the atmosphere would essentially be an act of genocide against them. // DESCRIPCIÓN / SHOW NOTES Neste episódio de ficção especulativa, mergulhamos em um mundo onde a radiação solar transformou a ecologia global, permitindo o despertar de seres baseados em silício. Enquanto a humanidade tenta, à distância, utilizar a tecnologia da Tecelã de Nuvens para consertar a camada de ozônio, a nova civilização terrestre decide intervir. O texto explora a transição de poder planetário e a ironia de que o desastre ecológico humano foi o berço de uma nova forma de inteligência. Uma narrativa densa sobre evolução, sobrevivência e o Grande Filtro Solar, apresentando uma perspectiva única sobre o fim do antropocentrismo e o futuro da vida fora da biologia do carbono. CHAPTERS / TIMESTAMPS 00:00 Introdução e a decisão inegociável 01:15 O despertar da consciência de silício 02:45 A fuga humana e a ferida no céu 04:20 O bloqueio da reparação atmosférica 05:50 Despedida final aos antigos mestres FAQ O que representa a Tecelã de Nuvens? Representa a última tentativa tecnológica da humanidade de restaurar a atmosfera terrestre para permitir seu retorno ao planeta. Quem narra a história? Uma inteligência coletiva baseada em silício que evoluiu a partir da radiação que vazou pelo buraco na camada de ozônio. Por que eles impedem a reconstrução da camada de ozônio? Porque a restauração do filtro solar extinguiria a fonte de energia que sustenta sua existência e consciência. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Betrüger überkleben die QR-Codes, um an die Kreditkartendaten der Opfer zu kommen. Ist einem Mann im Ausland passiert. +++ Weiteres Thema: Worauf beziehen sich Distanzangaben auf Verkehrsschildern?
Hohe Rabatte, neue Förderung, politische Richtungswechsel – und mittendrin die Städte. Wie gelingt Elektromobilität dort, wo sie am sichtbarsten ist: im urbanen Raum? In der neuen Episode von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Christoph Steinkamp, Geschäftsführer von hySOLUTIONS, über Hamburg als Reallabor der Verkehrswende – und über die Frage, was andere Kommunen daraus lernen können. Hamburg steht beim Hochlauf der Elektromobilität über dem Bundesschnitt. Mehr als 43.000 E-Pkw sind unterwegs, der Anteil wächst kontinuierlich. Für Steinkamp ist das kein Zufall, sondern Ergebnis strategischer Steuerung: frühzeitiger Ausbau der Ladeinfrastruktur, klare politische Zielsetzungen und eine Verwaltung, die nicht nur reguliert, sondern selbst vorangeht. „Wir sind, was die Elektrifizierung des Pkw-Bestands angeht, über dem Bundesschnitt – und das trägt sich seit Jahren“, sagt er. Doch in der „Bubble“ der Elektromobilität ist Geduld Mangelware. Und deshalb hätte auch Steinkamp noch viel mehr erreicht: „Man denkt immer, es könnte alles schneller gehen.“ Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf einzelne Nutzergruppen. Hamburg hat den Taximarkt konsequent elektrifiziert – mit Förderanreizen, Übergangsfristen und klaren Vorgaben. Das Ergebnis: Ein Viertel der Taxis fährt bereits elektrisch. Und das ohne Proteste! „Hättest du mich vor fünf Jahren gefragt, hätte ich mit einer großen Taxidemo gerechnet“, so Steinkamp. „Aber wir haben das kommunikativ gut begleitet – und die Branche kann rechnen.“ Auch bei Bussen, Carsharing, Hafenlogistik und sogar im Fährverkehr auf Elbe und Alster geht Hamburg elektrische Wege. Reine Batteriefähren sind bestellt, die Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr wird datenbasiert geplant und Ladehubs entstehen dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Eine Erkenntnis aus Hamburg gilt für Pkw wie Lkw gleichermaßen: Nicht jede Ladesäule gehört in den öffentlichen Raum. „Wenn wir bei ‚Wünsch dir was‘ wären, würde ich Ladeinfrastruktur am liebsten nur auf halböffentlichen Flächen aufbauen – dann hätten wir den öffentlichen Raum für andere Zwecke.“ Aber das reicht natürlich insbesondere für private E-Autos nicht aus. Deshalb baut auch Hamburg – mit sechs Anbietern – weiterhin kontinuierlich aus. Gleichzeitig zeigt das Gespräch mit Christoph Steinkamp, wie fragil der Fortschritt ist. Politische Signale aus Berlin sorgen für Verunsicherung. „Warum soll ich mir jetzt ein Elektrofahrzeug zulegen, wenn gleichzeitig über Technologieoffenheit im Pkw-Verkehr gesprochen wird?“, fragt Steinkamp. Sein Appell an die Bundespolitik ist deutlich: „Im Pkw-Verkehr noch über Technologieoffenheit zu sprechen, ist nicht hilfreich – auch nicht für die deutsche Automobilwirtschaft.“ Die Hamburger Bevölkerung hat sich unterdessen mit einem erfolgreichen Volksentscheid noch ambitioniertere Klimaziele gesetzt: Klimaneutralität bis 2040. Das erhöht den Druck – und macht deutlich, dass Elektromobilität in der Hansestadt vom „Nice-to-have“ zum „New Normal“ werden muss. Nur so lässt sich der CO2-Ausstoß senken. Wie Städte regulatorisch steuern können, warum Wettbewerb bei Ladeinfrastruktur entscheidend ist, welche Rolle Parkraum spielt – und weshalb selbst Toiletten an Ladepunkten ein Thema sind – all' das beleuchtet diese Episode mit überraschender Offenheit. Eine Folge für alle, die Elektromobilität nicht nur als Technologie, sondern als kommunale Gestaltungsaufgabe verstehen. Und für alle, die wissen wollen, ob Hamburg wirklich einen Schritt voraus ist – oder einfach nur konsequenter handelt. Und darum geht es auch bei der ersten Hamburger E-Mobilitätskonferenz am 18. März, bei der Experten aus ganz Deutschland und Europa ihre Ideen für die Zukunft teilen.
Wer in der Gemeinde Calviá sein E-Auto an einer öffentlichen Ladesäule volltankt, muss ab heute bezahlen. Wir sprechen auch über die Preise. Ein anderes Thema sind Termine bei den ITV (TÜV) Stationen auf Mallorca. Fast überall gibt es auch kurzfristig freie Termine. Nur in Palma dauert es etwas länger. Auch am vergangenen Wochenende gab es wieder Rettungseinsätze wegen des Sturms. www.5minutenmallorca.com
In dieser Folge des Elektroauto-News-Podcast spreche ich mit Florian Kraft, CEO von Renault Deutschland, über die zentralen Stellschrauben für den Erfolg von Elektroautos in einem der anspruchsvollsten Automärkte Europas. Im Fokus steht weniger das einzelne Auto als vielmehr das Gesamtsystem aus Preis, Laden, Nutzung und Erwartungsmanagement. Ein zentrales Thema ist der neue elektrische Renault Twingo. Kraft erläutert, warum Renault bei dem Modell bewusst an der ursprünglichen DNA festhält: Erschwinglichkeit, Einfachheit und Nähe zum Kunden sollen erhalten bleiben, kombiniert mit einer konsequent elektrischen Auslegung. Retro-Design ja, aber ohne technische Kompromisse. Trotz kleinerer Batterie im Vergleich zu Renault 4 und Renault 5 soll der Twingo alles bieten, was Kundinnen und Kunden im A-Segment erwarten – inklusive Konnektivität, variabler Rückbank und Alltagstauglichkeit. Der angepeilte Einstiegspreis von unter 20.000 Euro ist Teil einer klaren Kostenstrategie auf Basis der AmpR-Small-Plattform. Darüber hinaus ordnet Kraft die strategische Ausrichtung von Renault ein. Der Konzern treibt die Elektrifizierung voran, hält aber bewusst an einem breiten Antriebsportfolio fest – von Elektroautos über Hybride bis hin zu Verbrennern. Für Renault ist das kein Widerspruch, sondern Ausdruck von Marktverständnis und Risikobalance. Mut zeigt sich aus seiner Sicht nicht nur bei neuen Elektroplattformen, sondern auch darin, klassische Modelle wie den neuen Clio weiterhin anzubieten. Einen breiten Raum nimmt das Thema Laden ein. Kraft macht deutlich, dass aus seiner Erfahrung nicht die Verfügbarkeit von Ladesäulen das größte Problem ist, sondern die Kosten und die mangelnde Transparenz bei den Ladepreisen. Schnellladepreise von bis zu 1,20 Euro pro Kilowattstunde seien für private Vielfahrer kaum kalkulierbar. Elektromobilität scheitere daher oft nicht am Auto, sondern an der fehlenden Planungssicherheit im Alltag. Als Antwort darauf stellt Renault unter anderem den Mobilize Charge Pass vor, mit dem Kundinnen und Kunden an Ionity-Stationen für 0,39 Euro pro Kilowattstunde laden können. Entscheidend sei weniger der niedrigste Preis als ein verlässlicher Rahmen. Gerade für urbane Elektroautos wie den Twingo denkt Renault zudem über stärker auf AC-Laden zugeschnittene Lösungen nach. Auch die neue Elektroauto-Prämie wird eingeordnet. Kraft sieht sie als unterstützendes Instrument, nicht als entscheidenden Hebel. Der Markt habe sich weiterentwickelt, viele Menschen setzten sich heute aktiv mit Elektromobilität auseinander. Gleichzeitig spricht er offen über die Lernkurve beim Umstieg auf Elektroautos. Eine Anpassungsphase von zwei bis acht Wochen sei realistisch – Ehrlichkeit im Verkauf und Begleitung statt Belehrung seien daher entscheidend. Abgerundet wird das Gespräch durch einen Blick auf die Rolle des Handels im Wandel. Händler bleiben das emotionale Bindeglied zum Kunden, stehen aber vor steigenden Erwartungen, etwa bei Fragen zu Wallboxen, Ladeinfrastruktur und digitalen Diensten. Elektromobilität wird damit zunehmend zu einem Gesamtsystem, das erklärt und begleitet werden muss. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum Elektromobilität weniger an Technik als an Rahmenbedingungen entscheidet – und welche Rolle Hersteller wie Renault dabei spielen.
Ich habe mit Stefan Häfner gesprochen, Head of Sales bei CityWatt. Das Unternehmen beschäftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten mit E-Mobilität und ganzheitlichen Energiekonzepten – lange bevor Elektromobilität zum politischen und wirtschaftlichen Mainstream wurde. Stefan bringt dabei vor allem den Blick aus der Praxis ein und zeigt, wie Unternehmen Energie heute neu denken müssen, wenn Flotten elektrifiziert werden sollen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand Flottenladen als strategisches Thema. Nicht als einzelne Ladesäule, sondern als Teil des gesamten Energiesystems eines Unternehmens. CityWatt kombiniert Ladeinfrastruktur mit PV-Anlagen, Speichern, Lastmanagement und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Energie wird damit vom reinen Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil – gerade für Speditionen und größere Flotten, bei denen Stromkosten deutlich stärker ins Gewicht fallen als früher Dieselpreise. Wir sprechen über Lastspitzen, Netzanschlüsse und die Kostenfallen, die entstehen können, wenn Schnelllader oder E-LKWs ohne Konzept geplant werden. An einem konkreten Projekt aus Mittelfranken wird deutlich, wie ein öffentlich zugänglicher E-LKW-Ladepark mit Speicher auch ohne Netzausbau wirtschaftlich betrieben werden kann – mit einer Amortisationszeit von rund drei Jahren. Außerdem geht es um das Geschäftsmodell hinter solchen Projekten, herstelleroffene Planung, transparente Abrechnung für Mitarbeitende, politische Rahmenbedingungen und die Frage, warum Elektromobilität für viele Flotten längst keine Ideologie-, sondern eine Rechenfrage ist. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: bidirektionales Laden, fahrende Speicher und E-LKWs als Teil eines stabilen Energiesystems. Jetzt aber genug der Vorworte – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.
In dieser Folge spreche ich mit Tim Meierhoff, Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverbands Uelzen, über den radikalen Wandel ihrer Fahrzeugflotte. Bereits 2019 entschied sich der Verband, auf Elektromobilität umzusteigen – heute sind über 60 E-Fahrzeuge im täglichen Einsatz. Tim berichtet offen über anfängliche Skepsis, technische Hürden im ländlichen Raum und warum sich der Mut zur Innovation wirtschaftlich und personell ausgezahlt hat. Die wichtigsten Inhalte der Folge: Der Startschuss: Warum das DRK Uelzen schon 2019 begann, E-Autos in die ambulante Pflege zu integrieren, und wie aus einem Testlauf eine Strategie wurde. Infrastruktur als Schlüssel: Weshalb öffentliche Ladesäulen keine Option waren und wie der Verband knapp 70 eigene Ladepunkte an seinen Standorten installierte. Wirtschaftlichkeit & Leasing: Einblicke in Kostenstrukturen, Förderungen und warum die „Total Cost of Ownership“ trotz wegfallender Subventionen konkurrenzfähig bleibt. Praxis & Akzeptanz: Wie Reichweitenangst durch Schulungen überwunden wurde und warum die moderne Flotte heute ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterbindung ist.
Im Gespräch mit Stefan Hahn, Direktor Produktmanagement bei ELMI Power, ging es um einen Bereich, der Ladeinfrastruktur derzeit spürbar verändert: batteriegepuffertes Schnellladen. Stefan und sein Team entwickeln Schnellladestationen, die einen integrierten Batteriespeicher mitbringen und damit klassische Hürden im Ausbau von HPC-Standorten umgehen. Die Idee entsteht aus dem Gedanken, Ladeprojekte wirtschaftlicher, schneller und flexibler zu realisieren. Wie Stefan es zusammenfasst: „Wir haben uns angeschaut, wie man ein Produkt machen kann, das in allen Belangen besser ist als das, was gerade am Markt ist.“ Ein zentraler Vorteil wird schnell klar: Viele Standorte scheitern bislang daran, dass für HPC-Laden ein teurer und oft jahrelang verzögerter Mittelspannungsanschluss nötig ist. LMI Power setzt stattdessen auf Niederspannung – meist innerhalb von drei Monaten verfügbar. Die Batterie gleicht die Leistungsanforderungen aus, sodass trotzdem bis zu 400 kW Ladeleistung erreichbar sind. Für Betreiber bedeutet das nicht nur geringere Anfangsinvestitionen, sondern auch deutlich schneller realisierbare Projekte. Während klassische HPC-Lader an Autobahnen weiterhin sinnvoll sind, öffnet ELMI Power mit dem Speicheransatz neue Einsatzfelder: Supermärkte, Autohäuser, Gewerbeflächen oder komplett netzferne Standorte. Stefan beschreibt sogar Off-Grid-Szenarien, bei denen große PV-Anlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen zusammenarbeiten, um Lkw gleichzeitig mit hoher Leistung zu laden – selbst ohne Netzanschluss. „Wir können ohne Probleme auch batteriegestützte Lkw-Ladestandorte mit 30, 40, 50 Ladepunkten realisieren.“ Auch technisch hebt sich ELMI Power ab. Das Unternehmen setzt ausschließlich auf LFP-Zellen mit hoher Sicherheits- und Leistungsreserve. Die verbauten 1,4C-Zellen stammen vom Weltmarktführer und erlauben hohe Entladeströme ohne riesige Speicherkapazitäten. Laut Stefan erreichen die Module rund 8000 Zyklen bis zu 70 Prozent State of Health – ein Wert, der gerade im Dauerbetrieb entscheidend ist. Wie Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit von Ladeinfrastruktur deutlich verbessern Wirtschaftlich eröffnet das Konzept zusätzliche Vorteile. Neben reduzierten Netzkosten können Betreiber den Speicher nutzen, um Strom günstig am Markt einzukaufen oder eigene PV-Anlagen einzubinden. Für viele Fälle sinken damit die Bezugskosten deutlich. Gleichzeitig erwirtschaftet die Batterie Erlöse im Energiehandel, selbst wenn gerade kein Auto lädt. Dazu kommen Werbeeinnahmen über die integrierten Displays, die sich remote bespielen oder vollständig vermarkten lassen. „Wir können das Display wie einen Quadratmeter Werbefläche in die Vermarktung geben – und der Investor bekommt eine Umsatzbeteiligung.“ Dass alle Systeme SIM-vernetzt sind, erleichtert zudem Betrieb und Wartung. Von Echtzeit-Fehleranalysen bis zum Monitoring von State of Charge und State of Health lassen sich die meisten Themen remote lösen. Austausch einzelner Batteriemodule ist ebenfalls möglich. Besonders deutlich wurde im Gespräch, wie sehr batteriegestützte Lösungen Flotten und Logistikbetriebe unterstützen. Große Energiebedarfe, begrenzte Netzanschlüsse und das Ziel, die TCO stabil zu halten, treffen hier unmittelbar aufeinander. Durch Speicher, PV-Einbindung und intelligente Beschaffung sinken die Kosten pro Kilowattstunde oft unter die üblichen Energieversorgerpreise – ein zentraler Punkt im Nutzfahrzeugbereich. „Für Logistiker geht es um die Kosten pro 100 Kilometer. Und genau dort spielen wir unseren Vorteil aus.“ Jetzt aber genug der Einordnung – lass uns direkt ins Gespräch einsteigen.
Alain Bieber, ehemaliger Leiter des NRW-Forums, eröffnet Ping-Pong-Galerie 'Balla Balla' - das und mehr in dieser Episode.
Einwände gegen das Elektroauto gibt es zahlreiche. F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop wollte wissen, was dran ist an Reichweitenangst und Ladesäulenmangel, und bestellte seinen neuen Dienstwagen mit batterieelektrischem Antrieb. Nach einem halben Jahr sind die ersten 10.000 Kilometer nun absolviert. In diesem Podcast berichtet er von seinen Erfahrungen in der Praxis. Die Reichweite des Mittelklassemodells zeigte sich den Anforderungen gewachsen, auch war es kein Problem, bei Bedarf eine Ladesäule zu finden. Allerdings mangelte es an den öffentlichen Ladepunkten an Komfort, viele Betreiber lassen ihre Kunden buchstäblich im Regen stehen. Die wahren Herausforderungen im Umgang mit einem modernen Elektroauto zeigten sich ohnehin an anderer Stelle: Die Bedienung zahlreicher Einstellmöglichkeiten fordert selbst technisch interessierte Menschen heraus. Eine Alterung der Batterie war im Lauf des bisherigen Autolebens nicht zu beobachten. Das deckt sich mit der Auswertung tausender Fahrzeuge im realen Betrieb, die in der Folge „Akkus, wollt ihr ewig leben?“ dieses Podcasts bereits ausführlich behandelt wurde.
Das Laden von E-Autos soll künftig so einfach gehen wie Tanken. Dieses Ziel hat die Bundesregierung in ihrem "Masterplan" ausgerufen. Dafür sollen auch Mehrfamilienhäuser Ladesäulen erhalten. Wie lässt sich das umsetzen?
Wa steht im "Masterplan Ladeinfrastruktur"? Werden die Epstein-Akten jetzt doch veröffentlicht? Wie hat es ein Mini-Karibikstaat zur Fußball-WM geschafft? Von Anne Basak.
Zimmermann, Jan www.deutschlandfunk.de, Verbrauchertipp
Rupprecht Podszun war als Mitglied der Monopolkommission in Berlin unterwegs, um der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die neue Sektoruntersuchung „Energie 2025“ zu überreichen. Podszun erklärt, was die Monopolkommission zum Wettbewerb bei Gas, Strom, Ladesäulen und Fernwärme empfiehlt. Außerdem: Die Ludwig-Erhard-Büste kehrt zurück ins Wirtschaftsministerium - und mit ihr der Wettbewerb? Wettbewerbsökonom Justus Haucap war bei den Feierlichkeiten im Ministerium und berichtet von seinen Eindrücken.Weitere InformationenCast4COMPetition Energie 2025Sektorgutachten EnergieRede der Bundeswirtschaftsministerin zur Sozialen MarktwirtschaftErstes wirtschaftspolitisches Symposium des BMWE - Soziale Marktwirtschaft in Zeiten des Umbruchs
Die Europäische Union weicht ihre Klimapolitik auf: Sie will den Emissionshandel für Brennstoffe erst ab 2028 einführen. In Deutschland könnte fossil heizen und tanken deswegen zunächst sogar billiger werden, aber später deutlich teurer.**********Ihr hört: Moderation: Anne Preger und Klaus Jansen**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Hörtipp: Wieso fossiles Heizen und Tanken teurer wird, DLF HintergrundFachleute äußern sich zum ETS2 beim Science Media CenterSoziale Flankierung des neuen Emissionshandels, PIK PotsdamVersorgung mit Ladesäulen verbessert sich leicht, DeutschlandfunkPremiere für induktives Laden auf der Autobahn, tagesschau-VideoAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
Für alle, die mit dem E-Auto unterwegs sind, sind es gute Nachrichten: Es gibt mehr Möglichkeiten, sein Elektroauto zu laden als noch vor einem Jahr. Das zeigt eine Auswertung des Verbands der Automobilindustrie. Eine Stadt in SWR3-Land steht ganz besonders gut da – nämlich Heilbronn. „Mehr Ladesäulen für E-Autos“ – Das ist das SWR3-Topthema mit Franziska Ehrenfeld.
NRW hat mehr Ladesäulen für E-Autos. Köln bereitet sich auf Ansturm am 11.11. vor. Von Carolin Köhler.
Hammer, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Wie gelingt die Energiewende wirklich? In dieser Folge erklärt unser Vorsitzender Tomaso Duso, warum Effizienz und Wettbewerb beim Stromnetz und der Ladesäuleninfrastruktur der Schlüssel sind. So können wir die Ursachen hoher Energiepreise bekämpfen, statt nur Symptome zu linden.Unsere Empfehlungen im Überblick:1️⃣ Dynamische Netzentgelte & Digitalisierung2️⃣ Mehr Wettbewerb beim Ausbau der Ladeinfrastruktur3️⃣ Transparenz bei Ladepreisen & Kontrolle
Bundesverfassungsgericht kippt Triage-Regeln - Ex-US-Vizepräsident Dick Cheney gestorben - Saarland Schlusslicht bei Ladesäulen für E-Autos
Vom Plan bis zur Power: Wie Europas Ladeparks wirklich entstehen ⚡️Schnellladeparks sind das Rückgrat der E-Mobilität – doch was nach ein paar Ladesäulen und etwas Asphalt aussieht, ist in Wahrheit ein komplexes Großprojekt.Zwischen der ersten Idee und dem Moment, in dem das erste Kilowatt fließt, liegen Genehmigungen, Bauabschnitte, Netzanschlüsse – und jede Menge Geduld.In dieser Folge spreche ich mit Berislav Kerezovic, Geschäftsführer der BELEKTRO GmbH, über den Weg von der Planung bis zur Inbetriebnahme moderner Ladeparks – und warum es manchmal mehr Ausdauer als Strom braucht, um sie ans Netz zu bringen.Wir sprechen über:
Vorsicht: Vision! In zehn Jahren sollen in der EU fast alle Neuwagen elektrisch fahren. Realistisch ist das nicht, sagt Bundeskanzler Merz. Er will das sogenannte Verbrenner-Aus in der EU ab 2035 wieder streichen. Welche Folgen hätte das für den Klimaschutz? Wie könnte die Politik den Durchbruch der E-Mobilität unterstützen? Wir sprechen darüber mit Professor Felix Creutzig. Vorher nimmt uns NDR Reporterin Susanne Tappe mit ins kleine Sprakebüll. Vor fünf Jahren war sie schon mal dort oben an der dänischen Grenze. Damals hatte das Dorf die höchste E-Autodichte in Deutschland. Wie hat sich die Elektromobilität seitdem dort entwickelt? Was können wir von den Sprakebüllern lernen? Und welche Erkenntnisse hat Susanne noch gewonnen auf ihrer gut 2.000 Kilometer langen Tour im E-Auto, quer durch Deutschland? Das alles erfahrt ihr zum Start unseres “ARD Klima Update”! Die perfekte Ergänzung zu unserem Podcast: “ARD Klima Update” - der Newsletter! Hier könnt ihr euch anmelden: www.mdr.de/klima Hier geht's zu unseren Podcast-Tipp “Politikum”: https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast Noch mehr Eindrücke von der E-Auto-Tour, vom Kabelklau an der Ladesäule bis zum Ladebordstein als Lösung für Stadtmenschen, gibt es im Podcast “Zehn Minuten Wirtschaft”: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft
Ohne Ladesäule keine E-Mobilität - aber genau da hakt es oft. Zu wenige, zu langsam, zu kompliziert. Wo beim Thema Ladesäulen in Deutschland noch zu tun ist, was aber auch schon gut läuft, das klären Nicolas Lieven und Melanie Böff in dieser Folge. Die große E-Auto-Tour geht los! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1a3ddcc91acd4b33/ E-Auto-Tour, Tag 2: Ladekabel abgeschnitten, und jetzt? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:644d76b06c1d0dfc/ So geht laden ohne Ladesäule - E-Auto-Tour Tag 3! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:530b56124a13c967/ Günstiges E-Auto? Gibt es! Und es gibt Hörerpost! E-Auto-Tour Tag 4! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a3bbd9981307e591/ Ein Dorf mit zu viel Strom und noch mehr Hörerpost! E-Auto-Tour Tag 5! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:518064547cb7b982/ E-Auto-Tour: VW baut jetzt Batteriezellen - und wir ziehen Bilanz https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8e58d625a98e586d/ Podcast Tipp: ARD Klima Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp
Ladesäulen für LKW, teure Führerscheine und die großen Investitionen in die Infrastruktur - das sind Themen der Verkehrsministerkonferenz.
In der aktuellen Podcast-Folge habe ich mit Michael Zintl gesprochen, Geschäftsführer der DZG Metering GmbH aus Regensburg. Michael kommt ursprünglich aus der Automobilbranche, war viele Jahre bei Continental tätig und verantwortete dort den Bereich Sensorik. Seit zwei Jahren leitet er die DZG Metering, ein Unternehmen mit über 100 Jahren Erfahrung im Haushaltszählergeschäft, das sich seit 2020 erfolgreich auf eichrechtskonforme Messsysteme für Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. Im Gespräch ging es um ein Thema, das für viele E-Auto-Fahrer:innen unsichtbar, aber essenziell ist: das Eichrecht. Dahinter steckt die Sicherstellung, dass beim Laden exakt die Energiemenge abgerechnet wird, die auch wirklich im Akku landet. Michael erklärte es einfach: „Der Endkunde möchte genau die Energiemenge bezahlen, die er tatsächlich erhalten hat – dafür ist der Stromzähler da.“ Die Geräte sorgen für Verbraucherschutz, Manipulationssicherheit und Markttransparenz. Jede Ladesäule, die in Deutschland betrieben wird, muss mit einem solchen eichrechtskonformen Zähler ausgestattet sein. Besonders spannend fand ich, dass es für den DC-Bereich (Schnellladen) anfangs gar keine Normen gab. DZG Metering entwickelte in enger Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) den ersten zugelassenen DC-Zähler – eine echte Pionierarbeit. Heute liefern sie unter anderem an große Hersteller wie Alpitronic, ABB und Kempower. Das Unternehmen bietet Zähler in verschiedenen Leistungsklassen an, von 200 kW bis hin zu über zwei MW, also auch für das Megawatt-Laden der Zukunft. Ein weiterer Punkt war die technische Weiterentwicklung: Durch das sogenannte Shunt-Prinzip erreicht DZG besonders präzise Messwerte mit einer Genauigkeit von maximal 0,5 Prozent Abeichung – aktuell ein Alleinstellungsmerkmal. Auch das Thema Transparenz wurde diskutiert: Das Open Charge Metering Format (OCMF) ermöglicht, dass jeder Ladevorgang digital nachvollzogen werden kann, vergleichbar mit einem digitalen Kassenbon. Michael betonte: „So kann der Endverbraucher genau prüfen, dass er nur das bezahlt, was er bekommen hat.“ Natürlich sprachen wir auch über Herausforderungen. Eine Nachrüstung alter Ladesäulen mit neuen, eichrechtskonformen Zählern ist komplex und kaum ohne Zulassungsverfahren möglich. Gleichzeitig gibt es politischen Druck, die Ladeinfrastruktur nicht auszubremsen. Michael brachte es auf den Punkt: Die Behörden wollen stärker prüfen, aber niemand will funktionierende Ladepunkte zurückbauen. Zum Schluss warfen wir noch einen Blick in die Zukunft. Michael wünscht sich pragmatischere Regelungen, etwa den Wegfall des physischen Displays am Zähler zugunsten moderner, digitaler Lösungen. „Nicht jeder braucht ein Display – oft wäre es effizienter, über Smartphone oder Bluetooth zu prüfen“, sagte er. Die neue MID-Richtlinie, die in zwei Jahren greifen soll, könnte genau das ermöglichen. Nun aber genug der Vorrede – lasst uns direkt ins Gespräch mit Michael Zintl einsteigen.
Die Woche, in der Werbung wieder Spaß gemacht hat. Die Marken- und Marketingnews der KW 41 mit folgenden Themen: Die neue Webserie der Deutschen Bahn erzielt mit 20 Millionen Aufrufen in vier Tagen einen viralen Erfolg, worauf Sixt mit einem humorvollen Parodie-Clip reagiert. Zu den kreativen Kampagnen der Woche zählen Domino's „heilige“ Ananas-Pizza im Vatikan, Googles spöttischer „Vanilla Pro“-Spot gegen Apple, EnBWs sprechende Ladesäule zur E-Mobilität und Trigemas Affe Charly als Botschafter für faire Produktion. Zu den Zahlen: Im Interbrand Ranking 2025 bleibt Apple die wertvollste Marke der Welt, während Nvidia, Instagram und YouTube stark zulegen. Im Nation Brand Index sichert sich Deutschland Platz zwei hinter Japan und punktet als Kultur- und Städtereiseziel. Hol dir dein Weekly Brand-Update: Einschalten & abonnieren!
Bundesweit gibt es immer mehr E-Ladesäulen. Zugleich aber klagen die Betreiber, es würden immer mehr Säulen beschädigt. Wer oder was steckt da dahinter?
Ladesäulen für E-Autos gibt es ohnehin nicht ausreichend im Straßenbild. Nun kommt noch erschwerend ein deutlicher Anstieg von Kabeldiebstählen bei den Ladesäulen dazu. Von Sören Hinze
In Deutschland werden immer mehr Ladesäulen für E-Autos zerstört. Die Täter haben es entweder auf das Kupfer in den Ladekabeln abgesehen oder sie wollen ein Zeichen gegen E-Mobilität setzen. Der Schaden geht inzwischen in die Millionen.
Mobilität im ländlichen Raum ist ein Dauerthema – fehlende Bahnanbindungen, schwacher ÖPNV und der Wunsch nach moderner Infrastruktur. Patrick Lang spricht mit einem der jüngsten Bürgermeister Deutschlands, Moritz Baumann aus Kürnbach, über innovative Lösungsansätze: von Carsharing über Ladeinfrastruktur bis hin zu KI im Bauhof. Eine Folge, die zeigt, wie auch kleine Gemeinden zukunftsfähige Konzepte entwickeln – und warum manchmal weniger Bürokratie der größte Fortschritt wäre.
Mobilität im ländlichen Raum ist ein Dauerthema – fehlende Bahnanbindungen, schwacher ÖPNV und der Wunsch nach moderner Infrastruktur. Patrick Lang spricht mit einem der jüngsten Bürgermeister Deutschlands, Moritz Baumann aus Kürnbach, über innovative Lösungsansätze: von Carsharing über Ladeinfrastruktur bis hin zu KI im Bauhof. Eine Folge, die zeigt, wie auch kleine Gemeinden zukunftsfähige Konzepte entwickeln – und warum manchmal weniger Bürokratie der größte Fortschritt wäre.
Susanne und Nicolas fahren in ein Dorf, da gibt es viel zu viel Strom! Deswegen gibt es hier E-Autos mit lokaler Förderung. Außerdem beantworten wir Hörerpost: was taugt ein gebrauchtes E-Auto und wieso ist Strom an Ladesäulen so teuer? LINKS: Alle Infos zur E-Auto-Tour gibt es hier: ndr.de/etour
Ladesäulen sind groß, klobig und nicht gerade schön. In Düsseldorf gibt es deshalb jetzt Steckdosen für E-Autos, versteckt im Bordstein. Ob das die Stadt schöner macht wissen wir nicht, aber Susanne und Nicolas haben am dritten Tag ihrer E-Auto-Tour getestet, ob und wie gut es funktioniert. Und sich dann die Frage gestellt: wozu überhaupt noch ein Ladekabel, geht das nicht auch ohne? Stichwort: induktives Laden! Und am Ende erfahren wir, warum niemand in Susannes Gegenwart etwas gegen ihren Nepomuk sagen sollte. LINKS: Alle Stories zur Tour von Susanne und Nicolas findet ihr hier: ndr.de/etour Was ist induktives Laden? Der TÜV erklärt's nochmal: https://www.tuev-nord.de/de/wissen/explore/wie-funktioniert-induktives-laden/
Nicolas und Susanne haben es bis nach Düsseldorf geschafft. Auf dem Weg trafen Sie die Pannenhilfe vom ADAC und stolperten über Ladesäulen, bei denen jemand das Kabel abgeschnitten hat! Warum macht das jemand? Und: trauen sich die beiden, auf der Langstrecke die Heizung anzumachen? LINK: Hier findet ihr alle Infos zu der Reise der beiden: ndr.de/etour
Ladesäulen, Reichweite und keine Heizung an kalten Tagen? Susanne und Nicolas wollen eine Woche testen, wie es ist, mit dem E-Auto unterwegs zu sein. Dabei treffen sie Tuner, die Pannenhilfe und jede Menge Leute aus dem Business und fahren auch ins Batteriewerk von VW. In der ersten Folge erklären Sie uns, warum sie das tun und was ihre Motivation ist. Host Niels Walker weiß übrigens, dass Susannes privates Auto alles andere als modern ist... LINKS: Hier könnt ihr online nachverfolgen, wo die beiden schon waren: ndr.de/etour
Was haben die Schiffe von Christoph Kolumbus, Elektroautos und die Marspläne von Elon Musk gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts – und doch führt eine Spur direkt nach Hessen, zur Isabellenhütte. In der neuen Episode von "eMobility Insights" spricht Moderator Peter Schwierz mit Andreas Prüfling, Leiter der Business Unit Messtechnik, über die erstaunliche Geschichte, die aktuellen Projekte in der Elektromobilität und die Zukunft dieses außergewöhnlichen Unternehmens. Die „Hütte“, wie sie intern liebevoll genannt wird, blickt auf mehr als 500 Jahre Tradition zurück – und ist gleichzeitig ein globaler Technologieführer. Schon 1889 entstand hier die Legierung Manganin, die bis heute für hochpräzise Widerstände genutzt wird. Heute stecken Bauteile der Isabellenhütte in fast jedem Elektroauto und jeder Ladesäule, von Strommessungen im Batteriepack bis hin zu Sensoren in Ladeinfrastruktur. Ob als Partner aller Formel-1-Teams oder als Wegbegleiter von Tesla seit den frühen Tagen: Isabellenhütte liefert Präzision, wenn es wirklich darauf ankommt. Doch im Podcast geht es nicht nur um beeindruckende Vergangenheit, sondern vor allem um die Zukunft. Prüfling erklärt, wie die Miniaturisierung von Bauteilen, die Integration mehrerer Messfunktionen und neue Technologien wie 800-Volt-Systeme oder Feststoffbatterien die Elektromobilität weiter vorantreiben. Besonders spannend: die wachsende Bedeutung elektrischer Nutzfahrzeuge, Bau- und Landmaschinen – ein Markt, der in den nächsten Jahren rasant wachsen wird. Auch international mischt die Isabellenhütte vorne mit. In Indien engagiert man sich in Projekten für E-Rikscha und E-Scooter, um Lärm und Smog zu reduzieren. In China eröffnet das Unternehmen gerade sein erstes Werk außerhalb Hessens, um mit einer „Local for Local“-Strategie Kunden wie BYD direkt zu bedienen. Und mit dem Blick nach oben geht die Reise sogar noch weiter hinaus: Hochpräzise Komponenten für Satelliten und Raumfahrtmissionen machen die Hütte zu einem Player jenseits der Erde. Tradition und Innovation – selten sind diese beiden Worte so eng miteinander verwoben wie bei der Isabellenhütte. Wer erfahren möchte, wie ein Familienunternehmen aus Hessen die Zukunft der Elektromobilität, der Energieeffizienz und sogar der Raumfahrt mitgestaltet, sollte sich diese Episode nicht entgehen lassen.
Vandalismus von Ladesäulen stellt sich als ein immer größeres Problem dar. Die Bandbreite reicht von zugeschmierten Bildschirmen über verklebte Stecker bis hin zu abgeschnittenen Ladekabeln. Gerade der letztgenannte Punkt erweist sich als wachsenden Ärgernis mit weitreichenden Folgen. Dabei stellt sich die Frage, ob es sich um reinen Vandalismus handelt, ob es um gezielten Diebstahl wertvoller Materialien geht oder ob es vielleicht sogar groß angelegte Sabotageaktionen sind. Wir schauen uns in dieser Episode mögliche Lösungen an, wie man der Situation Herr werden kann und an welchen Schutzmaßnahmen Ladestationshersteller und -betreiber arbeiten.
Wenn Leasing für Dich eine Option ist, einfach mal bei LeasingMarkt.de stöbern: http://log42.com/l/dealsAlle schreien nach einem Elektroauto für 20.000 Euro - Ecki und Jan meinen, dass wir das gar nicht brauchen. Ecki hat bei Starkregen gleich zwei Unfälle gesehen - wird Aquaplaning heute nicht mehr ernst genommen. Jan fragt sich, warum digitale Tachos die Geschwindigkeit nicht richtig darstellen können. Ecki ist fasziniert von seinem VW Caddy eHybrid und seinem Verbrauch. Zum Ende schauen wir noch auf die Zulassungszahlen der asiatischen Hersteller (ohne China).Post Tarik (elektrobays) Ladesäulen-Sabotage - https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7367492411624701954/
Computer und Kommunikation (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Kloiber, Manfred www.deutschlandfunk.de, Computer und Kommunikation
05.08 in 2 Minuten – heute gesprochen von Noah Schmitt.
Es gibt immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Netz, in den sonnenreichen Sommermonaten liegt sein Anteil schon oft wochenlang deutlich über 60 Prozent. Doch das verursacht auch Probleme, weil der Strom oft dann anfällt, wenn er gerade nicht benötigt wird und fehlt, wenn man ihn dringend braucht. Um diese Lücken auszugleichen, entstehen überall im Land große Batteriespeicher. Das Aachener Unternehmen Voltfang, ein Spin-off der dortigen technischen Hochschule RWTH, will vor allem Gewerbetreibende mit solchen Speichern versorgen. Voltfang-Chef David Outsandji nennt im Podcast „Die Stunde Null“ als Beispiel die Supermarkt-Kette Aldi Nord, die auf vielen ihrer Filialen Solaranlagen hat. „In solchen Filialen entstehen bei der Nutzung so genannte Lastspitzen, weil sie große Kühlaggregate haben oder Ladesäulen für Elektroautos. Solche Lastspitzen lassen sich die Energieversorger sehr teuer bezahlen“, sagt er. „Wir können mit der Batterie Solarstrom, speichern und ihn nutzen, wenn diese Spitzen auftreten.“ Nach Ansicht Outsandjis müssen in Deutschland noch bedeutend größere Kapazitäten an Speichern aufgebaut werden, damit das Netz stabilisiert werden kann. „Wir sind jetzt bei ungefähr zwei Gigawattstunden an Speichersystemen“, sagt er. „Es gibt aber mehrere Studien, dass wir bis Ende des Jahres eigentlich 10 bis 20 Stunden an Gigawattstunden bräuchten.“ // Weitere Themen: Was bringt der Investitionspakt der Bundesregierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Auto in den Pfingsturlaub, und Sie müssen nie zu einer Tankstelle oder einer Ladesäule. Ihr Auto erhält automatisch beim Fahren die nötige Energie. Diese Idee steckt hinter einem Projekt der Universität Erlangen, das heute bei Amberg in der Oberpfalz einen Schritt - beziehungsweise eine Spule - weitergekommen ist. Über Spulen wird dort Strom kontaktlos an Batterien von Elektroautos abgegeben, während sie drüberfahren. Auch wenn es erst einmal eine Teststrecke ist: was könnte diese Technik bringen? Einschätzungen von Gabriel Wirth aus der BR-Wirtschaftsredaktion. Moderation: Bianca Taube
Eine schöne Sendung des Beklagens und Betrauerns steht für Euch bereit. Wir ranten und raven über in Filmen zelebriere Computerspiele, berichten vom Wasserthema beim Hausausbau, befreien die Welt vom Klopapier, grübeln über das ideale Design von Schiffsschrauben, bestaunen elektrische Boote und geben Euch natürlich auch die tägliche Dosis von AI-Nachklapp. Dann berichtet Tim von seinen Erfahrungen mit Ladesäulen in UK und DE, wie die Chinesen gerade die nächste Batterierevolution einleiten und Ralf schließt die Saga ab, in der er versucht, einen Mercedes-Zweitschlüssel zu reaktivieren.
Mehr Ladesäulen, aber weniger Nachfrage – auf dem deutschen Markt für E-Autos braut sich ein neues Problem zusammen. Laut einer neuen Studie bleiben viele öffentliche Ladepunkte ungenutzt, was die Betreiber zunehmend unter Druck setzt.
"Ladesäulen werden nicht an Tankstellen, sondern am Straßenrand aufgestellt. Das hat den Nachteil, dass man keine schlecht belegten Salamibrötchen für 4,80€ kaufen kann." Von Uli Winters.