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Ein Bahnfunk-Defekt legt in der Nacht ganz Deutschland lahm – was das über unsere Infrastruktur verrät. Im Persischen Golf stecken 1.150 Schiffe fest – Waren im Wert von 125 Milliarden Dollar kommen nicht von der Stelle. Das ifo-Geschäftsklima steigt zum zweiten Mal in Folge – ein vorsichtiger Hoffnungsschimmer für die deutsche Wirtschaft. Und Rheinmetall erlebt einen schwarzen Börsentag, weil Verteidigungsminister Pistorius das größte Marineprojekt der Bundeswehr stoppt. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die USA und Iran haben eine Absichtserklärung unterzeichnet: für Frieden, für eine Öffnung der Straße von Hormus. Erstmal klingt das nach Entspannung. Aber hält der Rahmen auch in der Realität? Die Gespräche über zentrale Knackpunkte wurden verschoben, viele Bedingungen sind offen – und die Zeit läuft: In 60 Tagen soll ein finales Friedensabkommen stehen. Was bedeutet der aktuelle Stand für die Weltwirtschaft und die gestörten Lieferketten? Das klären Nicolas Lieven und Melanie Böff.
Die Absichtserklärung zwischen USA und Iran – Ernst gemeint oder lediglich Atempause?Die USA würden bei Annahme der jetzigen Vertragsentwürfe eine schmerzhafte Niederlage eingestehen müssen – ein kaum zu reparierender Prestigeverlust. Kann das ein?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Wir halten mal wieder den Atem an. Dass wir das noch erleben. Da sickert in der Presse ein Vertragsentwurf zwischen den USA und Iran durch, der einem Kotau der USA gleichkäme. Wir wissen nichts bestimmtes. Aber aus diversen Informationsfetzen sickern Details einer Waffenstillstandsvereinbarung durch. Wir müssen die Puzzleteile einstweilen sorgfältig zusammenfügen.Zunächst einmal ist klar, dass es hier nicht um einen Friedensvertrag geht. Die offiziell verkündete Feuerpause soll um zwei Monate verlängert werden. In der Zeit soll eventuell ein Friedensvertrag ausgearbeitet werden (1). Wenn jene 60 Tage „Waffenruhe“ in etwa so beschaulich ablaufen wie die Wochen zuvor, dann können wir uns auf allerlei Scharmützel einstellen. Es ist also alles ziemlich unverbindlich und die Waffenruhe löchrig wie ein Schweizer Käse. Trotzdem sind die durchgestochenen Details alles andere als schmeichelhaft für die USA. Da ist die Rede davon, die in den USA eingefrorenen iranischen Guthaben freizugeben (2). Dabei ist von etwa 24 Milliarden US-Dollar die Rede, die die USA widerrechtlich für sich als Zinsen bringendes Kapital einsetzen können. Die USA lockern zudem die Sanktionen iranischer Ölexporte, was den finanziellen Spielraum des Irans erheblich erweitern würde.Außerdem sollen nun tatsächlich irgendwoher sage und schreibe 300 Milliarden Dollar aufgetrieben werden, um den Wiederaufbau des Iran zu finanzieren (3). Klugerweise haben die USA gleich klargestellt, dass das Geld keinesfalls aus ihrem Staatssäckel kommen soll. Vielmehr sollen dafür private Investoren, vornehmlich aus der Golfregion nebst milliardenschweren Scheichs herangezogen werden. Man reibt sich die Augen. Die USA als Schirmherren eines Wirtschaftswunders im Iran? Eines Iran, in dem doch Leute die Herrschaft ausüben, die die US-Strategen zuvor noch durch einen bombensicheren Regime Change ausradieren wollten?Nun, in den nächsten Tagen wird sich der Nebel um diese Fakten auflösen. Der Zorn im pro-israelischen Zirkel von Washington wird so langsam größer. Die israelische Regierung hat schon klar gemacht, dass sie sich nicht an die US-iranischen Vereinbarungen halten wird. Der Völkermord soll unvermindert weitergehen – ungeachtet der Gerüchte, dass ein USA-Iran-Paket auch eine Beendigung der Bombardierungen des wehrlosen Südlibanon umfassen soll.Und zu was verpflichtet das Memorandum den Iran? Genau genommen zu gar nichts. Der Iran soll keine Atombomben bauen – was er sowieso nicht vorhat. Auch Urananreicherung soll der Iran herunterfahren (4). Geschenkt. Der Iran hat sich dem Reglement der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA schon seit Jahrzehnten unterworfen und lässt regelmäßige Visiten der internationalen Atomwächter zu. Ganz im Gegensatz zu Israel. Das ist der IAEA niemals beigetreten und besitzt schätzungsweise 200 Atombomben. Seltsamerweise nimmt die internationale Gemeinschaft daran keinerlei Anstoß. Warum nur?Der Iran wird die Meerenge von Hormus wieder freigeben. Dafür lassen die USA iranische Schiffe wieder passieren. Der Iran wird für die Durchfahrt von Transportschiffen durch seine territorialen Gewässer keinen Zoll erheben. Das darf er nach internationalem Seerecht auch gar nicht. Aber das Memorandum akzeptiert, dass der Iran „Gebühren“ für die freie Passage erhebt. Nennt es Zoll oder Gebühren – es strömt jedenfalls jetzt neues Geld in die iranischen Staatskassen, die vor dem Krieg nicht als Einnahmequellen zur Verfügung standen....https://apolut.net/iran-deal-frieden-oder-falle-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zeigt sich das Regime in Teheran zufrieden. Parlamentspräsident Ghalibaf wertet das Rahmenabkommen als Erfolg. │ Deutschland hat zwei Schiffe mit etwa 140 Soldatinnen und Soldaten an Bord ins Rote Meer entsendet. Sie sollen einen möglichen Militäreinsatz in der Straße von Hormus vorbereiten, wie Verteidigungsminister Pistorius mitteilte. │ In Brüssel haben die NATO-Verteidigungsminister über den Iran-Deal und über die Zukunft des Bündnisses gesprochen. │ Nach dem G7-Gipfel gestern sehen sich Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsdient Macron und die italienische Regierungschefin Meloni heute Abend beim EU-Gipfel in Brüssel wieder. │ Die Ukraine hat Moskau in der Nacht so massiv angegriffen wie nie zuvor seit Beginn des Krieges.
Beobachter bezweifeln, dass US-Präsident Donald Trump am Freitag die US-amerikanisch-iranische Absichtserklärung für Verhandlungen unterschreibtEin Kommentar von Tilo Gräser.Angeblich haben die USA und Iran ein Abkommen über das Ende der gegenseitigen Angriffe vereinbart, wurde am Wochenende gemeldet. Doch das vermeintliche Abkommen für ein Ende des von den USA gemeinsam mit Israel begonnenen völkerrechtswidrigen Krieges gegen Iran ist nur eine Absichtserklärung. Darauf macht insbesondere die iranische Seite aufmerksam. Die Erklärung müsste noch mit Fakten untersetzt werden, so mit einer 60-tägigen Waffenruhe, während der ein tatsächliches Abkommen zwischen beiden Seiten ausgehandelt werden soll. Ob es dazu und zur Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten kommt, scheint alles andere als sicher. Es könnte sich auch um ein „Geschenk“ zum 80. Geburtstag von Donald Trump am 14. Juni handeln, von diesem an sich selbst, und vergiftet von anderen.Thomas Röper hat die vorliegenden Informationen zu der Einigung zwischen Teheran und Washington am Montag zusammengefasst. Er machte auch darauf aufmerksam, dass jegliche Freude über das vermeintliche Abkommen zu früh ist. Das zeigen schon die ersten Reaktionen darauf aus Israel, auf die Röper hinwies. US-Präsident Trump hatte zwar erklärt, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sei mit der Einigung mit Iran einverstanden. Aber aus Israel war schon am Sonntag zu vernehmen, das Abkommen habe eine „schlechte Zukunft“.Seit den ersten euphorischen und unkritischen Meldungen im medialen Mainstream über ein vermeintliches Abkommen zwischen Iran und den USA werden immer mehr Zweifel laut. Bereits am 14. Juni warnte der US-amerikanische Geopolitik-Analytiker Brian Berletic auf der Plattform Telegram vor Illusionen. Mit Blick in die Geschichte der zahlreichen durch die USA gebrochenen Abkommen stellte er fest:„Es gibt keine Vereinbarungen mit den USA.“Es gebe „nur Illusionen von Vereinbarungen, die die USA schaffen, um sich Zeit zu verschaffen und die betroffenen Nationen in eine Position zu bringen, bevor sie verraten werden – was bereits geplant war, noch bevor diese Vereinbarungen überhaupt vorgeschlagen, geschweige denn unterzeichnet wurden“. Berletic erinnerte daran, dass der Regimewechsel im Iran mithilfe des „Atomabkommens“ 2009 von der US-„Denkfabrik“ Brookings Institution vorgeschlagen wurde. Das sei dann im Laufe der Zeit von den US-Regierungen Obama, Trump, Biden und Trump wortwörtlich umgesetzt worden. Die USA „machen keine Abkommen und schließen keinen Frieden“, so der Analytiker.„Sie streben nach Vorherrschaft – ganz gleich, was sie sonst vorgeben zu versprechen.“In einem weiteren Beitrag auf der Plattform erklärte er, es gehe bei dem US-Krieg gegen den Iran nicht darum, den Iran „über das Wochenende“ zu stürzen. Ziel sei es stattdessen, den Iran zu schwächen „und – was noch wichtiger ist – China und den Rest Asiens von Energieexporten abzuschneiden“. Zu dem „Abkommen“, das die USA angeblich mit dem Iran geschlossen haben, stellte er am 15. Juni fest, dass die USA zu einem solchen gar kein Recht haben, „in einer Region der Welt, in der sie nichts zu suchen haben – und das, während die USA weiterhin Schiffe angreifen oder beschlagnahmen, die russische Energierohstoffe transportieren, und Asien im Vorfeld einer Konfrontation mit China weiter destabilisieren“.https://apolut.net/usa-iran-deal-tauschungsmanover-oder-kapitulationsdokument-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fast 40-mal hat Donald Trump den Frieden im Iran ankündigt. Jetzt soll ein Abkommen stehen: Nur mit welchem Inhalt? Während der US-Präsident verspricht, die Straße von Hormus werde bald wieder für alle Schiffe zollfrei passierbar sein, ist aus dem Iran Gegenteiliges zu hören. Und Israel, die dritte Kriegspartei, saß nicht mit am Verhandlungstisch. Ralf Borchard ist BR-Auslandsexperte und ordnet in dieser 11KM-Folge für uns ein, was wir bisher wissen – und was nicht. Er erzählt von einer brüchigen Vereinbarung und der offenen Frage, ob Benjamin Netanjahu sie zum Platzen bringen könnte. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg findet ihr jederzeit hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Die bisherigen 11KM-Folgen zum Krieg im Iran findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu „Amerika, wir müssen reden!”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Lorenz Kersten, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Die USA und Iran haben sich geeinigt. Könnte die Straße von Hormus also bald wieder offen sein? Die Details des Abkommens sind jedenfalls noch unklar. Aber die Ölpreise fallen und an den Börsen steigen die Kurse. Ist die Krise wirklich vorbei? Claudia Plaß und Melanie Böff klären, was der USA-Iran-Deal für die Schifffahrt und die Wirtschaft bedeutet und warum Experten vor zu viel Euphorie warnen.
Diese Woche startet Jana mit einer Frage, die uns direkt in die Tiefen unseres Planeten führt: Habt ihr schon einmal über die Tiefsee nachgedacht? Über die dunklen Bereiche der Ozeane, die bis heute kaum erforscht sind? Jana war davon so fasziniert, dass sie gleich ein ganzes Wissens-Skript vorbereitet hat und uns durch die Folge führt. Dabei lernen wir einige erstaunliche Fakten. Zum Beispiel über den Aal, eines der rätselhaftesten Tiere überhaupt. Bis heute hat praktisch niemand Aale bei der Fortpflanzung beobachtet, lebende Aaleier wurden nie in freier Wildbahn gefunden und trotzdem schafft es dieser Fisch, zwischen Süß- und Salzwasser zu wechseln. Wie funktioniert das eigentlich? Außerdem erzählt Lars von einer beeindruckenden Begegnung mit einer 85-jährigen Dame, die technisch absolut fit war. WhatsApp, Fotos bearbeiten, Smartphone – alles kein Problem. Das bringt uns auf die Frage, ob Technik älteren Menschen helfen kann, länger aktiv am Leben teilzunehmen und mit Familie, Freunden und der Welt verbunden zu bleiben. Natürlich wird auch gespielt: Wir sprechen über Canasta, erklären die Grundidee des Kartenspiels und verraten, welche Spiele wir selbst gerne spielen. Ramon und Lars mögen gelegentlich Schiffe versenken oder Kniffel, während Jana dafür deutlich weniger Begeisterung aufbringt. Beim Spiel des Lebens wird es besonders interessant: Fast alle kennen es, nur Lars hat es tatsächlich noch nie gespielt. Daneben geht es um Tischtennis, Kindheitserinnerungen und eine Frage, die wahrscheinlich jede:r schon lange nicht mehr gestellt hat: Wann habt ihr zuletzt eine Pusteblume gepustet? Eine Folge voller kurioser Fakten, nostalgischer Erinnerungen, spannender Gespräche und kleiner Momente, die man im Alltag oft vergisst.
Zurzeit sind gerade mal elf Schiffe unter Schweizer Flagge auf den Weltmeeren unterwegs. Der Bundesrat möchte das ändern: Neu sollen beispielsweise auch ausländisch finanzierte Schiffe das Schweizerkreuz am Heck führen können. Was bringt das für Vorteile?
Wollen die EU-Kriegstreiber jetzt auch im Mittelmeer Krieg gegen Russland beginnen?Ein Kommentar von Rainer Rupp.Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, die das Treffen der EU-Verteidigungsminister auf Zypern vom 7. und 8. Juni leitete, hat zu dem Anlass mehrfach betont: Die EU-Marineoperation IRINI habe begonnen, unter „erneuerten Einsatzregeln“ Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte zu entern. Diese Ankündigung markiert eine deutliche Ausweitung der Mission und birgt erhebliche Eskalationsrisiken.IRINI wurde 2020 ins Leben gerufen. Sie ist die Nachfolgemission der EU-Operation „Sophia“ (griechisch für Weisheit) die von 2015 bis 2020 dauerte. IRINI ist das griechische Wort für „Frieden“ und gleichzeitig der Name der aktuellen EU-Marineoperation im Mittelmeer. Deren ursprüngliches Mandat war die Durchsetzung des UN-Waffenembargos gegen Libyen. In den letzten Monaten hat die EU jedoch angekündigt, selbstherrlich und ohne Zustimmung der Parlamente der Mitgliedsländer die Aufgabe von IRINI in eine gefährliche, kriegerische Operation umzumünzen, nämlich nicht-russisch beflaggte Schiffe, die russisches Öl transportieren, in internationalen Gewässern des Mittelmeers zu stoppen, aufzubringen, in EU-Häfen zu zwingen, um dort mit fadenscheinigen, illegalen Rechtfertigungen deren Ladung zu beschlagnahmen.All das soll unter Einsatz militärischer Mittel durch EU-Kriegsschiffe als Teil der IRINI-Operation geschehen. Diese erlaubt notfalls auch den Einsatz tödlicher Gewalt, um das gewünschte Ergebnis zu erzwingen. Um das vor der westlichen Öffentlichkeit zu rechtfertigen, werden die nicht-russisch beflaggten Schiffe, die russisches Öl transportieren, von westlichen Politikern und ihren untertänigsten Medien abfällig als „russische Schattenflotte“ bezeichnet. Das suggeriert in der westlichen Öffentlichkeit teils recht erfolgreich dunkle Machenschaften der bösen Russen und suggeriert zugleich eine tugendhafte Rechtfertigung des militärischen Vorgehens der EU gegen diese „Schattenflotte“ auf offener See. Nach internationalem Seerecht ist das jedoch nichts anderes als Piraterie. Aber die Kallas scheint das nicht zu stören die nach der Devise „Legal, illegal, Scheißegal“ operiert.Aber das ist schließlich nicht die einzige außenpolitische Problemzone, in der die EU-Außenpolitik unter Führung der einfach gestrickten - um nicht minderbemittelt zu sagen - Kaja Kallas leidet. Denn ihr Russenhass scheint die einzige, aber notwendige Qualifikation für ihren Job an der Spitze der EU-Diplomatie gewesen zu sein. Aber auch hier scheinen sich in jüngster Zeit Dinge in eine realistischere Richtung zu entwickeln; mehr dazu weiter unten. Zunächst zurück zu IRINI.Wie bereits erwähnt bestand das ursprüngliche IRINI-Mandat darin, das UN-Waffenembargo gegen Libyen durchzusetzen, das im Rahmen der Resolution 1970 des UN-Sicherheitsrats im Jahr 2011 beschlossen worden war. Ziel war es, Waffenlieferungen zu unterbinden und einen politischen Friedensprozess in Libyen zu unterstützen. Fünfzehn Jahre nach dem Sturz Muammar al-Gaddafis hat die Mission diesen Auftrag jedoch nicht erfüllt. Waffenlieferungen erfolgten weiterhin – vor allem aus der Luft –, ein ernsthafter Friedensprozess kam nie zustande. Stattdessen hat die Zerstörung Libyens, des sozial fortschrittlichsten Staates Afrikas durch den Wertewesten, zu einem „Mad Max“- ähnlichen Gebilde geführt, in dem auf öffentlichen Märkten Sklaven verkauft werden....https://apolut.net/brussel-jagt-russische-tanker-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Europa macht vorwärts bei den erneuerbaren Energien – und wird unabhängiger. Europäische Produzenten können laut einem neuen Bericht den Binnenmarkt bereits vollständig mit Windkraftanlagen, E-Autos und Wärmepumpen versorgen. Einordnungen von Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann. · In der Schweiz werden immer mehr Erbschaften ausgeschlagen – wegen Schulden. Dies führt zum Konkurs. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch mit den Hintergründen. · Russlands Schattenflotte: Mit Schiffen, die unter falscher Flagge fahren, umgeht Russland die westlichen Öl-Sanktionen. Die Auswertung eines Datenlecks zeigt: Mittlerweile werden viele dieser Schiffe von mutmasslich bewaffneten Sicherheitsleuten an Bord begleitet. Und fahren wieder häufiger unter russischer Flagge. Fragen an NDR-Journalist Antonius Kempmann, der für die Recherche mitverantwortlich ist. · Die eigenen Kinder verkaufen, damit genug zu essen da ist: Die Folgen der humanitären Lage in Afghanistan sind verheerend. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen. Doch den Hilfsorganisationen fehlt das Geld. Einordnungen von Südasien-Korrespondentin Maren Peters. · Ein neues Smartphone-Format mischt gerade die Filmindustrie auf. Vertical Dramas: Serien fürs Smartphone, gedreht im Hochformat, schnell geschnitten und: sehr kurz. Eine Folge geht gerade Mal zwei Minuten. Filmredaktor Enno Reins über den neuen Hype.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Es wird immer enger auf dem Zürichsee und das wird besonders für die ganz grossen Schiffe zu einem Problem. Weitere Themen: · Aktivisten wollen in Beringen gegen ein Rechenzentrum ein Camp errichten, obwohl eine Bewilligung fehlt. · Ex-Manager von «Dein Deal» verurteilt.
Mehr als 1,4 Millionen Passagiere sind im vergangenen Jahr allein von Hamburg aus auf Kreuzfahrt gegangen – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hansestadt. Die Reederei AIDA feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum, und der Podcast des Hamburger Hafenkonzerts nimmt das zum Anlass, einen ganzen Anlauftag der AIDA Prima am Terminal Steinwerder zu begleiten.Was passiert zwischen Festmachen und Ablegen – und wer sind die Menschen, die oft im Verborgenen dafür sorgen, dass andere einen sorgenfreien Urlaub verbringen? Vom frühen Morgen, wenn das 300-Meter-Schiff an der Pier festgemacht wird, bis zum Ablegen am Abend herrscht Hochbetrieb: Hunderte Kabinen müssen gereinigt, tausende Passagiere abgefertigt, Proviant für elf Tage gebunkert und die Bordgeneratoren auf Landstrom umgestellt werden. Gleichzeitig probt das Entertainmentteam im Theatrium für die Abendshow, während in der Küche mehr als 200 Menschen rund um die Uhr arbeiten. Auf der Brücke schließlich gibt Kapitän Manuel Pannzek Einblick in seinen Alltag – und verrät, welches Ziel er sich für seine bevorstehende Weltreise nach Australien vorgenommen hat.Themen dieser Ausgabe:
Die Seenotrettungsorganisation will so einsatzfähig sein, auch wenn andere Schiffe blockiert werden. Das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten Routen für Geflüchtete. Autorin: Lisa Bühren Von Daily Good News.
Schwertgeflüster - Der HEMA Podcast. Kampfkunst trifft Geschichte.
Vom römischen Rammen bis zu Nelsons waghalsigem Entermanöver: Schiffe entern und der Kampf zur See hat eine lange und überraschend komplexe Geschichte. Gemeinsam mit Dennis Marius Thieme von den Schwert-Greifen Rostock sprechen wir über Entermanöver und Taktiken von der Antike bis zur napoleonischen Zeit. Du erfährst, warum Boarding oft wertvoller war als Versenken, welche Waffen wirklich genutzt wurden und weshalb Cutlass und Enterpike so gefürchtet waren. Außerdem klären wir, wie Matrosen rekrutiert wurden, was Nelsons Patent Bridge war und warum Seekämpfe komplexer waren als jede Landschlacht. Shownotes und Transkript https://www.schwertgefluester.de/schiffe-entern-dennis-marius-thieme/ Schwertgeflüster ist ein Podcast von Alexander Fürgut und Michael Sprenger. Alexander ist Trainer und Mitgründer der Schwabenfedern Ulm, Autor von Der Schielhau im Detail, ficht Langschwert und Rapier und betreibt HEMA Hell Apparel. Michael ist Trainer und Mitgründer vom Fencing Club Dresden und ficht vor allem Langschwert. Dir gefällt der Podcast? Dann unterstütze uns auf auf Patreon oder lass uns eine Bewertung da. Du findest uns auch über unsere Website, bei Facebook, Instagram, YouTube sowie Spotify und überall sonst wo es Podcasts gibt. Du hast Anmerkungen zur Folge, Themenvorschläge oder möchtest als Gast in den Podcast kommen? Dann schreib uns an post@schwertgefluester.de oder komm auf den Schwertgeflüster Discord-Server.
Er war 28 Jahre im Amt, sie ist die erste Frau an der Spitze des 1884 gegründeten Bremer Rhedervereins: Die neue Geschäftsführerin Angelica Lorenz Medina und ihr Vorgänger Robert Völkl blicken gemeinsam auf den Schifffahrtsstandort Bremen. Lorenz Medina ist gelernte Speditionskauffrau und hat viele Jahre im Seefracht-Geschäft gearbeitet. „Jetzt ist es ein komplett neues Tätigkeitsfeld – es ist unheimlich interessant und macht viel Spaß“, sagt sie in der neuen Episode des HANSA PODCASTs und geht darauf ein, ob ihr angesichts ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn auch Skepsis im Rhedervereins entgegengebracht wurde. Neu ist vor allem die politische Arbeit. Ihr Vorgänger stand ihr die ersten Wochen beratend zu Seite. Völkl und Lorenz Medina teilen eine ähnliche Sichtweise auf die Art und Weise, wie der Rhederverein in der Arbeit mit Politik und Verwaltung erfolgreich sein kann: "Gegeneinander erreichen wir absolut gar nichts“, sagt die neue Geschäftsführerin. Ein enger Draht ist wichtig: „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Schifffahrtsstandort zu erhalten. Und es ist Aufgabe des Rhedervereins, immer wieder deutlich zu machen, dass Bremen ein guter Schifffahrtsstandort ist, der hat alles, was eine Reederei braucht“, sagt Völkl. Er spricht in diesem Zusammenhang auch über zwischenzeitlich verloren gegangenes Renommee durch die große Schifffahrtskrise, in deren Rahmen etwa die Bremer Landesbank u.a. aufgrund vieler fauler Schiffskredite notverkauft werden musste. Darüber hinaus teilt er seine Einschätzung darüber, ob die Reeder-Stimme aus Bremen mehr Gehör und die dortige Branche mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Im Gespräch geht es auch um eine Halbierung der Flotte und ungesunde Dynamiken. Die aktuelle Situation bewertet Völkl positiv und geht auf Investitionen ein, die trotz der unsicheren geopolitischen Lage Sinn machen können. Ein weiterer Aspekt: die deutsche Flagge, deren Modernisierung in der Verwaltung derzeit sehr viel Aufmerksamkeit bekommt. Einen „Turnaround“ sieht Völkl noch nicht, erläutert aber, warum und unter welchen Umständen er dennoch optimistisch wäre, dass die deutsche Flagge bessere Chancen bei deutschen Reedern haben könnte. Lorenz Medina spricht über die Größe und Aufteilung der Bremer Flotte, die Anzahl der Reedereien und Schiffe. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit will sie künftig auch auf die Suche nach Fachkräften für die Reedereien legen: „Ich möchte herausfinden, warum wir die jungen Leute nicht mehr in die Ausbildung bekommen“, so Lorenz Medina, die dabei auch auf konkrete mögliche Schritte eingeht, wie man junge Leute besser erreichen kann. Völkl erläutert, warum keinen Wehmut oder Abschiedsschmerz verspürt und berichtet nicht zuletzt von „Highlights“ in seiner langen Tätigkeit und die Ursprünge des bekannten Bremer Reederabends.
In dieser Podcastfolge von Eisexpeditionen.de begrüßt Kristina Hillemann Susan Saco Vertiz-Müller, Business Development Manager Europe bei Aurora Expeditions. Aurora Expeditions ist bekannt für kleine Expeditionsschiffe, intensive Naturerlebnisse und außergewöhnliche Reisen in die Arktis, Antarktis und weitere faszinierende Regionen der Welt.Im Gespräch gibt Susan einen persönlichen Einblick in die Philosophie von Aurora Expeditions und erklärt, was diese Art des Reisens von einer klassischen Kreuzfahrt unterscheidet. Es geht um kleine Schiffe, flexible Routen, intensive Begegnungen mit der Natur und das besondere Expeditionserlebnis an Bord und draußen in den Zielgebieten.Außerdem sprechen Kristina und Susan über die Flotte von Aurora Expeditions, die angebotenen Destinationen, Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Reisen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die vielfältigen Aktivitäten, die Gäste auf einer Aurora-Reise erleben können – von Zodiac-Ausfahrten und Anlandungen bis hin zu besonders aktiven Erlebnissen für alle, die ihre Reise noch intensiver gestalten möchten.Kristina berichtet zudem von ihren eigenen Eindrücken aus der Antarktis mit Aurora Expeditions und greift auf, was eine solche Reise so besonders macht: Nähe zur Natur, kleine Gruppen, ein echtes Expeditionsgefühl und Momente, die lange in Erinnerung bleiben.Eine Folge für alle, die von einer Reise in die Arktis oder Antarktis träumen und Aurora Expeditions näher kennenlernen möchten.
Die israelische Armee hat am Wochenende die Festung Beaufort unter ihre Kontrolle gebracht. Welche strategische und politische Bedeutung hat dies für Israel? Und wie realistisch ist eine neue Waffenruhe? Auslandredaktorin Anna Trechsel gibt Antworten. Der Messerangriff von Winterthur hinterlässt auch Verunsicherung. Was dahintersteckt erklärt Rosmarie Barwinski, Expertin für Psychotraumatologie und leitet das Schweizer Institut für Psychotraumatologie in Winterthur. Jahrelang haben sie Handelsschiffe angegriffen und Milliärden-Schäden verursacht. Dann wurde es ruhig um die Piraten vor Somalia. In den vergangenen Wochen wurden aber wieder mehrere Schiffe gekapert. Die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl über die Hintergründe. In 10 Tagen beginnt die Fussball-WM. Dann wird er immer wieder zu sehen sein: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er hat den Fussball-Weltverband zu einem der mächtigsten und kommerziell erfolgreichsten Sportimperien ausgebaut – ist aber wegen seiner Nähe zu umstrittenen Politikern in der Kritik. SRF-Redaktorin Isabel Pfaff hat für einen Podcast den Werdegang von Infantino recherchiert. Sie erzählt, wie sie vorgegangen ist.
Die Reeperbahn ist Hamburgs bekannteste Adresse, Amüsierviertel und Mythos zugleich. St. Pauli-Historikerin Eva Decker führt im Hafenkonzert-Podcast durch vier Jahrhunderte Kiez-Geschichte: vom Reepschlägerhandwerk vor den Toren Hamburgs über Varietés und Hippodrome bis hin zu den Beatles im Top Ten Club und der legendären Davidwache.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Wegen des Irankriegs müssen tausende Schiffe seit Wochen vor der Straße von Hormus ankern. "Die Ungeduld wächst jeden Tag", sagt Nils Haupt von der Reederei Hapag-Lloyd: "Die Seefahrer wollen nichts dringlicher, als endlich wieder Richtung Heimat." Von WDR 5.
Mann nach mutmaßlichem Dreifachmord in Sydney angeklagt / Mehr Mittel gegen häusliche Gewalt nicht ausgeschlossen nach Schocktat in Sydney / Israel fängt Teile der Hilfsflottille im Mittelmeer ab – 39 Schiffe betroffen / Neue Ebola-Kontrollen und Visa-Beschränkungen nach internationalem Gesundheitsnotstand / Australische Regierung berät über Ebola-Reaktion / Trump verschiebt geplanten Angriff nach Druck aus Golfstaaten / Energie- und Dünger-Deal – neue Lieferungen aus China und Brunei gesichert
Iran hat chinesischen Schiffen wieder die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus erlaubt – ein Schritt, der Pekings Interessen sichert und die Spannungen im Golf trotz der Blockade etwas entschärft.
Die Themen: Macron singt bei Staatsbankett in Armenien; Hymnenpflicht in Bayern; Der Kanzler mahnt: "Bitte träume niemand von Neuwahlen"; Iran und USA stehen laut Insidern angeblich vor Einigung zu Kriegsende; Linkspolitiker Mélenchon will französischer Präsident werden; Hantavirus auf der MS Hondius; Weimer klagt über "Kulturkampfstimmung" im Land und Man uses penis to pull car down the street Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 06.05.2026 Die Straße von Hormus ist für mich aktuell der zentrale Punkt. Iran drohte, Schiffe abzuschießen, doch Maersk bestätigte offenbar eine Durchfahrt mit US-Schutz. Der Markt hat darauf sehr konstruktiv reagiert. Aber politische Aussagen sind eine Sache, Marktpreise eine andere. Welche Signale für mich jetzt wirklich zählen, liest du im Blog. https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-06-05-2026 —— ♦️ DEEP DIVE, PORTOFOLIO, STRATEGIEN Inner Circle: https://julianhosp.de/InnerCircle —— Folge mir für ehrliche Finanz-Einblicke! #dailysnippet Abonniere jetzt meinen kostenlosen Newsletter um immer auf den neusten Stand zu sein: https://julianhosp.de/newsletter
Hinweis: Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstagabend, 5. Mai. In der Nacht auf Mittwoch hat Donald Trump angekündigt, dass er "Project Freedom" pausieren will. Die Strasse von Hormuz ist das Nadelöhr der Weltwirtschaft und seit über zwei Monaten herrscht hier Stillstand. Mehr als 2000 Schiffe und 20000 Seeleute sitzen fest. Mit dem Start von "Project Freedom" versucht US-Präsident Donald Trump nun, die Blockade zu durchbrechen und die festsitzenden Schiffe unter militärischem Schutz aus dem persischen Golf zu leiten. Doch er könnte damit den Krieg eher verschärfen. Denn die US-Marine hat trotz ihrer Übermacht Schwierigkeiten, die Sicherheit der Handelsrouten zu garantieren und der Iran reagiert bereits mit Drohnenangriffen Handelsschiffe auf die Emirate. Gast: Jonas Roth, Nahost-Redaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findest du Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg: https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-trump-verkuendet-verlaengerung-der-waffenruhe-im-libanon-um-drei-wochen-israels-militaer-meldet-abschuss-von-raketen-aus-libanon-ld.1920292 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus: https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Im Nahen Osten bietet Teheran überraschend eine zweimonatige Waffenruhe an und fordert in einem 14-Punkte-Plan das Ende der Sanktionen. Gleichzeitig starten die USA mit 15.000 Soldaten die Mission „Project Freedom“, um in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe zu befreien. Zudem ordnete US-Präsident Trump, an Tausende US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Dies gilt international als Strafe für die Kritik von Bundeskanzler Merz an der US-Kriegsführung.
Auto rast in Menschenmenge in Leipziger Fußgängerzone, USA will Schiffe mit militärischen Mitteln durch Straße von Hormus geleiten, Deutschland schickt Minensuchboot ins Mittelmeer, Abzug von 5.000 US-Soldaten aus dem bayerischen Vilseck angekündigt, USA wollen keine Marschflugkörper vom Typ Tomahawk in Deutschland stationieren, Russland kündigt einseitig eine zweitägige Feuerpause ab dem 9. Mai an, Tödliches Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vor den Kapverden ausgebrochen, Invasive Asiatische Hornisse gefährdet ökologisches Gleichgewicht in Europa, Das Wetter
Chalmers: Bundeshaushalt wird maßvoll / Tump kündigt sicheres Geleit für Schiffe in der Straße von Hormus an / Iran prüft Antwort auf 14-Punkte-Plan / Canberra verlängert Aussetzung der Rundfunkgebühr für kommerzielle Sender / Drei Tote durch Virusausbruch an Bord eines Kreuzfahrtschiffes / Rudy Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus / Rumänischer Beitrag für Eurovision sorgt für Kritik
Eben erst ist der FC Thun in die Super League aufgestiegen, und schon holt sich das Team seinen ersten Schweizermeistertitel überhaupt. Massgeblich an diesem Triumph beteiligt ist Trainer Mauro Lustrinelli – eine besondere Figur in Thun. Weitere Themen: · Die USA wollen mit dem sogenannten «Project Freedom» blockierte Schiffe aus der Strasse von Hormus befreien: Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass noch heute eine entsprechende Mission starten werde. Schiffe neutraler Staaten sollen sicher aus der gesperrten Wasserstrasse gebracht werden. · Der Videospielhändler GameStop will die Online-Handelsplattform eBay übernehmen. Das Unternehmen bietet für den Kauf rund 56 Milliarden Dollar in bar und in Aktien. GameStop-Chef Ryan Cohen sagte dem Wall Street Journal, er wolle mit der Übernahme einen Konkurrenten zu Amazon aufbauen und das fusionierte Unternehmen selbst führen. Von eBay liegt bislang keine Stellungnahme vor. · In Zürich startet heute zum ersten Mal die sogenannte Climate Week Zurich. Auf dem Programm stehen über 250 Anlässe rund ums Thema Klima mit über 10'000 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Es ist ein Grossanlass fürs Klima – was erhofft man sich davon?
Iran warnt: USA wollen blockierte Schiffe durch die Straße von Hormus geleiten. Schlechte Werte für die Regierung: Merz fordert von SPD mehr Kompromissbereitschaft. Möglicher Hantavirus-Ausbruch: Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff, auch ein deutscher Gast darunter. Moderation: Robert Meyer. Von WDR 5.
Die Dow-Futures verlieren zum Wochenstart rund 200 Punkte, nachdem neue Spannungen mit Iran die Ölpreise deutlich nach oben treiben. WTI springt über 105 Dollar, Brent über 111 Dollar – belastet von Berichten über blockierte Schiffe und angebliche Zwischenfälle nahe der Straße von Hormus. US Central Command dementiert allerdings, dass ein US-Kriegsschiff getroffen wurde. Gleichzeitig startet Trump sein „Project Freedom“, mit dem festsitzende Frachtschiffe aus Hormus herausgelotst werden sollen. Trotz starker Earnings und KI-Rückenwind bleibt der Markt damit zwischen Rekordlaune und geopolitischem Ölpreis-Schock gefangen. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/wallstreet_april * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Hormus brennt und Deutschlands Strommarkt spielt verrückt +++ Amokfahrt in Leipzig: Zwei Tote in der Innenstadt +++ Putins Parade-Waffenruhe: Kiew bleibt mißtrauisch +++ Strack-Zimmermann greift daneben:„Russisches U-Boot“ +++ Grüner Kurs, rote Zahlen: Burda-Kahlschlag und 300 Jobs vor dem Aus +++ Iran greift wieder Schiffe und Emirate an, Trump droht Teheran: „Von der Erde gefegt“ +++ Ölpreisschock von Hormus: Märkte wieder im Alarmmodus +++ Musk will Rechenzentren ins All schießen - Deutschland verwaltet Mangel +++ TE Energiewendewetter: Mittags Solarflut, abends Importstrom +++ Dieser Wecker wird unterstützt von den Wertmetall-Experten der BB Wertmetall. Alle Fakten zur steuerfreien Anlage in Silbergranulat, sicher verwahrt im Schweizer Zollfreilager, finden Sie auf: www.s-deposito.swiss ☎️ Sie telefonieren lieber? Dann erreichen Sie die BB Wertmetall-Experten unter 0341 99 17 000.
Straße von Hormus: Hilfe für Schiffe, Armenien: Treffen von Ländern aus Europa, Hanta-Virus: Tote auf Kreuzfahrtschiff, Brandenburg: Wald brennt, Das Wetter
Ein Satz reicht für eine Krise. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte in einer Schulveranstaltung im Sauerland, die USA hätten im Iran-Konflikt „offensichtlich keine Strategie" – und Trump schlug auf Truth Social zurück, drohte mit dem Abzug von US-Truppen aus Deutschland. [06:08]Rheinland-Pfalz bekommt eine GroKo. CDU und SPD einigen sich auf die erste große Koalition in der Geschichte des Landes. Gordon Schnieder wird Ministerpräsident – nach 35 Jahren SPD-Dominanz. Die Verhandlungen sind geräuschlos verlaufen, kein Leak, kein Drama – ein stiller Kontrast zur mühsamen Berliner GroKo. [01:45]Häfen, Seewege, Verteidigung: Die Maritime Konferenz in Emden diskutierte, wie kriegstauglich Deutschland auf dem Wasser ist. Dr. Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, macht die Bedeutung von maritimer Resilienz klar: „Wenn man nur mal auf den Persischen Golf guckt – da liegen im Moment 50 deutsche Schiffe fest." [12:01]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Jahr nach der Diskriminierungsstudie zur Bundespolizei zieht der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch, eine Zwischenbilanz: Fortbildung hilft, Einstellungsverfahren werden evaluiert, und wer nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, wird „tatsächlich hinausgebeten." Ein weiteres Problem sieht er: „Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, haben viel weniger Vertrauen in die Arbeit der Polizei" — ein Teufelskreis, den weder eine Studie noch ein Jahresbericht allein aufbricht. [14:44]Finanzminister Lars Klingbeil hat Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 vorgelegt: 543 Milliarden Euro Gesamtausgaben, neue Schulden von 110,8 Milliarden Euro. Geplant sind neue Abgaben auf Zucker, Plastik und Kryptowährungen. [01:48]Ingo Gerhartz, ranghöchster deutscher NATO-Offizier, macht klar, dass zivile Reedereien längst keine reinen Wirtschaftsakteure mehr sind — im Ernstfall läuft die Versorgung des Baltikums „ausschließlich über den Seeweg", und ohne private Schiffe ist das nicht darstellbar. Was Putins Kalkül vor dem Ukraine-Krieg betrifft, ist Gerhartz überzeugt: „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass er nicht davon ausgegangen ist, dass Finnland und Schweden der NATO beitreten werden — und das macht einen Riesenunterschied." [06:50]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Uno-Sicherheitsrat verurteilten dutzende Länder den Iran und dessen Blockade der Strasse von Hormus. Sie ist für den weltweiten Öl- und Gashandel von grosser Bedeutung. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres rief alle Kriegsparteien auf, die Strasse zu öffnen und Schiffe durchfahren zu lassen. Weitere Themen: · Synthetische Opioide sind in der Schweiz schon länger ein grosses Thema. Jetzt sorgt eine neue Substanzgruppe für Aufsehen: sogenannte Nitazene. Sie tauchen in Europa immer häufiger auf. In der Schweiz gibt es bisher nur Einzelfälle, doch Fachleute warnen: Die Schweiz müsse sich unter anderem mit Tests und Gegenmitteln auf diese Nitazene vorbereiten. · Der Basler Pharmakonzern Novartis hat weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Unter dem Strich resultierte im ersten Quartal ein Konzerngewinn von 3,2 Milliarden Dollar - im Vorjahresquartal waren 3,6 Milliarden. Grund seien laut Novartis günstigere Generika-Medikamente der Konkurrenz. · Der britische König Charles ist zu einem Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Zusammen mit seiner Frau, Königin Camilla, wurde er von Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania empfangen. Heute wird Charles vor dem US-Kongress eine Rede halten.
Die amerikanischen Streitkräfte haben bereits mehrere Schiffe in der Golfregion abgefangen. Es gibt Berichte, denen zufolge China den Iran mit militärischen Gütern versorgt haben soll. Peking dementiert das allerdings.
Treibstoff, Asbest, Schwermetalle - alte Schiffe enthalten Schadstoffe. Die sachgerechte Entsorgung kostet Geld. Viele fahren am Ende unter fremder Flagge, werden irgendwo verschrottet. Durch den Bedarf an Stahlschrott in Europa könnte sich das ändern. Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Iran hat die Öffnung der Strasse von Hormus nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Als Grund nannte er eine anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA. Zudem zwangen die Revolutionsgarden zwei Schiffe mit Schüssen zur Umkehr. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Strasse von Hormus: eine Atempause von nur kurzer Dauer (02:55) Nachrichtenübersicht (06:50) Die Grünliberalen suchen nach Wegen aus dem Tief (11:45) Wie die Waffenruhe im Libanon in Israel wahrgenommen wird (17:48) Die sehr gemischte Bilanz des Social-Media-Verbots in Australien (22:15) Islands Kampf mit dem Vulkan in Grindavik
Es ist ein historischer Schritt: Israel und Libanon haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Allerdings ist unklar, ob der lang hält und wie sich die Terrormiliz Hisbollah verhalten wird. Über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten berichtet in dieser Ausgabe von “Streitkräfte und Strategien” Kai Küstner. Im Fokus steht ein mögliches Abkommen mit dem Iran – vor allem über sein Atomprogramm – und die Straße von Hormus. Iran hat mittlerweile angekündigt, die Meerenge wieder zu öffnen und Handelsschiffen die Durchfahrt während der derzeit geltenden Waffenruhe zu erlauben. Die USA halten aber an der Blockade für Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder anlaufen wollen, fest. Die Diskussion über die Sicherung der Straße von Hormus geht in Europa weiter. Dabei konkretisiert sich nicht nur, wie eine deutsche Beteiligung aussehen könnte, sondern es treten einmal mehr Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich bei der Frage nach der Einbindung der USA zu Tage. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hinterlässt in Russland immer tiefere wirtschaftliche Spuren. Auch muss der Kreml damit leben, dass er nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Orbán einen wichtigen Verbündeten verloren hat, der weitere Hilfe für die Ukraine blockiert bzw. neue Sanktionen gegen Russland verhindert hat. Trotzdem, so Kai, gibt es bislang kein Anzeichen, dass Putin diesen grausamen Abnutzungskrieg zu beenden gedenkt. Anna Engelke spricht im Interview mit der Topmanagerin im Rüstungsbereich, Susanne Wiegand, über die bemerkenswerte Entwicklung der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Die Aufsichtsrätin bei u.a. dem Drohnenhersteller Quantum Systems erklärt, was in der Ukraine unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges anders läuft als in Deutschland. Das Land produziere mehr als es brauche. Diese Fähigkeit habe der Westen in 30 Jahren Friedensdividende verloren. Wiegand analysiert, warum die Beschaffung neuer Rüstungsgüter trotz des Sondervermögens eher langsam vorangeht und welche Probleme damit einhergehen. Sie beleuchtet das Vorgehen der Politik, aber auch der Industrie, die ebenfalls eine Verantwortung trägt. Man müsse aus alten Verhaltensmustern rauskommen, rät die Managerin. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Susanne Wiegand: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3229316.html USA wollen Ölsanktionen gegen Russland wieder in Kraft setzen: https://kyivindependent.com/moscow-walks-away-with-billions-as-trumps-russian-oil-waiver-expires/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Being The Beatles – Staffel 2 https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/
Warken konkretisiert Pläne für Reform im Gesundheitswesen, Ukrainischer Präsident Selenskyj für Gespräche in Berlin, Deutscher Druckmaschinenhersteller Heidelberg startet Produktion von Drohnenabwehrsystemen, Start von Gesprächen zwischen Israel und Libanon, US-Armee blockiert Straße von Hormus für Schiffe mit Ziel iranischer Häfen, E-LKWs profitieren in Zeiten hoher Spritpreise, Holocaust-Überlebende führen "Marsch der Lebenden" an, Picasso für 100 Euro verlost zugunsten der Alzheimer-Forschung, Das Wetter
Warken konkretisiert Pläne für Reform im Gesundheitswesen, Ukrainischer Präsident Selenskyj für Gespräche in Berlin, Deutscher Druckmaschinenhersteller Heidelberg startet Produktion von Drohnenabwehrsystemen, Start von Gesprächen zwischen Israel und Libanon, US-Armee blockiert Straße von Hormus für Schiffe mit Ziel iranischer Häfen, E-LKWs profitieren in Zeiten hoher Spritpreise, Holocaust-Überlebende führen "Marsch der Lebenden" an, Picasso für 100 Euro verlost zugunsten der Alzheimer-Forschung, Das Wetter
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban muss nach 16 Jahren sein Amt abgeben. Es übernimmt Peter Magyar mit seiner pro-europäischen Partei «Tisza». Orban galt als enger Verbündeter Russlands. Was seine Niederlage für Russland bedeutet, weiss Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. Weitere Themen: *** Deutschland reagiert auf die hohen Ölpreise. Für zwei Monate senkt die Regierung die Mineralölsteuer, um Benzin und Diesel wieder günstiger zu machen. Taugt Deutschland als Vorbild für die Schweiz? Ökonom Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, schätzt ein. *** Die USA wollen den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus kontrollieren und blockieren deshalb die Meerenge für iranische Schiffe. Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Grossmacht die Strasse von Hormus blockieren will. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt. *** Zum ersten Mal wird eine Frau Trainerin eines Männer-Teams einer europäischen Top-Fussball-Liga. Marie-Louise Eta ist die neue Trainerin des FC Union Berlin. Die 34-Jährige wurde dreimal Deutsche Meisterin und hat auch die Champions League gewonnen. Wird die gläserne Decke für Trainerinnen bei Männer-Teams nun brüchiger? SRF-Sportredaktorin Seraina Degen ordnet ein. *** Über 1000 Autorinnen, Schauspielerinnen und Regisseure in Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie kritisieren die geplante Übernahme von Warner Brothers durch Paramount. SRF-Filmredaktor Enno Reins sagt, wie gewichtig dieser Widerstand ist.
Hohe Energiekosten: Wen entlasten die Maßnahmen der Regierung?, Wahlen in Ungarn: Was der Neustart von Wahlsieger Magyar bedeutet, US-Blockade iranischer Schiffe in der Hormus-Meerenge stößt auf Kritik, Weitere Nachrichten im Überblick, Londoner Legende Black Cab: Warum es wieder attraktiv ist Taxifahrer zu werden, Das Wetter
Viktor Orban verliert die Wahlen in Ungarn deutlich gegen Peter Magyar und seine pro-europäische Tisza-Partei. Nach 16 Jahren steht das Land damit vor einem Regierungswechsel. Weitere Themen: · Die USA wollen die Strasse von Hormus heute ab 16 Uhr blockieren. Ab dann könnten Schiffe nicht mehr durch die Meerenge fahren, wenn sie iranische Häfen anlaufen oder von dort kommen, heisst es vom zuständigen US-Militär-Kommando. · Zug, Tram oder Bus fahren wird noch einfacher: Kosten werden künftig automatisch berechnet, ohne Ein- und Auschecken. Das verspricht eine neue App des Branchenverbands des öffentlichen Verkehrs, Alliance Swisspass.
Hohe Energiekosten: Wen entlasten die Maßnahmen der Regierung?, Wahlen in Ungarn: Was der Neustart von Wahlsieger Magyar bedeutet, US-Blockade iranischer Schiffe in der Hormus-Meerenge stößt auf Kritik, Weitere Nachrichten im Überblick, Londoner Legende Black Cab: Warum es wieder attraktiv ist Taxifahrer zu werden, Das Wetter
Hohe Verluste bei der Deutschen Bahn - auch durch teure Entschädigungen, Regierung beschließt neue staatlich geförderte Zusatzrente, Vor Beginn der Osterreisen: Benzinpreise auf hohem Niveau, US-Präsident Trump verlängert Iran-Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus, SPD-Präsidium diskutiert Reformvorhaben nach Wahlniederlagen, Bundesgerichtshof räumt Spielraum bei Auftragsvergabe von Eigentümergemeinschaften ein, Gewerkschaft Ufo bestreikt Lufthansa, Schiffe begleiten gestrandeten Buckelwahl auf dem Weg zurück in den Atlantik, Deutsches Gold bei Eiskunstlauf-WM, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Eiskunstlauf" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die USA und ihre Verbündeten greifen iranische Schiffe und Drohnen in der Straße von Hormus an, um die blockierte Ölroute wieder freizumachen. Iran reagiert mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur im Golf. Öl- und Gaspreise steigen weiter.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
07.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.