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Generalmajor Ronald Vartok leitet im Bundesministerium für Landesverteidigung die Direktion Verteidigungspolitik und Internationale Beziehungen. Mit dem „Risikobild“ hat er Ende Jänner wieder eine sicherheitspolitische Jahresvorschau präsentiert - diesmal unter dem Titel „Ende der Ordnung?“. Die USA ist hier kein „Partner“ mehr, sondern ein „Akteur“; stattdessen wird für die verstärkte sicherheitspolitische Kooperation der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich besonderes Potenzial identifiziert. Diese Risikodarstellung ist das Ergebnis einer in dieser Form einzigartigen Meta-Think-Tank-Arbeit, die über Österreich hinauswirkt. Im „Sicherheitsbewusst-Gespräch“ erklärt Generalmajor Vartok auch, wie langfristig wirksame Risiken wie der Klimawandel und die Pandemie weiterhin berücksichtigt werden. Weiters geht es um Auswirkungen auf die Überarbeitung der österreichischen Sicherheitsstrategie und die Bedeutung für die gesamtstaatliche Resilienz.
Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.Unser Gast in dieser Folge: Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz beginnt. Im Fokus stehen die Ukraine und das angeschlagene europäische Verhältnis zu den USA unter Donald Trump. Wie kann unter diesen Belastungen eine stabile europäische Sicherheitspolitik gelingen? Von WDR 5.
Alexander Kähler diskutiert mit Thomas Wiegold (freier Journalist und Sicherheitsexperte), Prof. Gerhard Mangott (Experte für Internationale Beziehungen), Rachel Tausendfreund (DGAP), Helmut Ganser (Brigadegeneral a. D.)
Alexander Kähler diskutiert mit Thomas Wiegold (freier Journalist und Sicherheitsexperte), Prof. Gerhard Mangott (Experte für Internationale Beziehungen), Rachel Tausendfreund (DGAP), Helmut Ganser (Brigadegeneral a. D.)
Ich spreche mit dem Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Europäische Politik über sein neues Buch und die Abkehr von Kriegstüchtigkeit hin zu einer defensiven Sicherheitspolitik. Das Thema Kriegstüchtigkeit ist derzeit in aller Munde. Fast alle Parteien fordern Aufrüstung und verkünden das Ziel, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts – also knapp die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts – für „Verteidigung” auszugeben. Diese fortschreitende Militarisierung beschränkt sich jedoch nicht auf Verteidigung, sondern umfasst auch Möglichkeiten eines Erstschlags. Das medial permanent präsentierte Feindbild ist dabei stets Russland mit angeblich imperialen Bestrebungen. Doch, welche sicherheitspolitischen Interessen? hat Russland? und Wie könnten diese Auch in Bezug auf Die Ukraine-Krise gewahrt bleiben, um sicherheitspolitisch für Entspannung zu sorgen? Oder ist genau diese Entspannung nicht gewollt und wird dadurch der Krieg in der Ukraine immer wieder verlängert – auf Kosten Hunderttausender Soldaten auf beiden Seiten? Mein Gesprächsgast Johannes Varwick beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit sicherheitspolitischen Fragen. In seinem neuen Buch «Stark für den Frieden: Was jetzt für eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist» fordert er eine rationale Sicherheitspolitik. Seine realistischen Einschätzungen bezüglich des Ukraine-Kriegs haben ihn laut seinem Buch ins politische Abseits manövriert. «Wer sich zu weit vom Mainstream entfernt, der wird kaltgestellt», berichtet Varwick. Mit ihm spreche ich über eine realistische Lösung für den Krieg in der Ukraine und die Grundlagen einer Sicherheitspolitik, die sich nicht ausschließlich auf Wettrüsten und Abschreckung stützt. Laut Varwick wird man „mit immer mehr Rüstung keine Sicherheit erringen”. Artikel und werbefreies Video: https://www.barucker.press/p/stark-fur-den-frieden-varwick Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen Das Buch von Johannes Varwick: https://westendverlag.de/Stark-fuer-den-Frieden/2382
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Phase gewarnt: einer Epoche dominanter Hard Power, in der militärische Stärke an Bedeutung gewinnt und multilaterale Zusammenarbeit unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund wird ein tiefgreifender Epochenbruch in der internationalen Ordnung sichtbar: Der Westen verliert seine Hegemonie im Bereich der Soft Power, militärische Mittel rücken wieder ins Zentrum der Politik und Deutschland muss seine Außenpolitik neu ausrichten. In der vorerst letzten Episode von „Die Kulturmittler:innen“ sprechen ifa-Präsidentin Daniela Schwarzer und ifa-Generalsekretärin Gitte Zschoch gemeinsam mit Moderatorin Amira El Ahl über die Rolle des ifa und internationaler Kulturarbeit in Zeiten globaler Verunsicherung. Wie kann sie bestehen, wenn Hard Power die politische Agenda dominiert? Welche Handlungsspielräume entstehen für Deutschland und Europa? Zudem geht es um die Kunstszene als Seismograf gesellschaftlicher Umbrüche und warum Dialog, zivilgesellschaftliche Programme für Kunst- und Kulturschaffende und Plattformen wie die Kunstbiennale Venedig 2026 gerade jetzt wichtiger denn je sind. Alle Folgen bleiben zum Nachhören auf der ifa-Website und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Danke an alle, die uns begleitet haben – bleiben Sie im Gespräch. SHOWNOTES: Daniela Schwarzer im Gespräch mit dem Magazin “Internationale Politik”: https://internationalepolitik.de/de/unsere-staerke-ist-der-pluralismus Blogbeitrag: Das ifa als zentraler Akteur der auswärtigen Kulturpolitik im Epochenbruch https://www.ifa.de/blog/beitrag/freiheit-ermoeglichen-vielfalt-und-demokratie-staerken/ Mehr über den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig 2026 https://www.ifa.de/kunst/deutscher-pavillon-venedig-biennale/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Trump nach eigenen Angaben in einem Abkommen mit der Nato den dauerhaften und uneingeschränkten Zugang der USA zu Grönland gesichert. Nato-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte eine Rahmenvereinbarung, die dänische Regierung wies umgehend zurück, dass die Souveränität über die Insel zur Debatte stehe. Das hat es in 77 Jahren Nato nicht gegeben – Europa gegen Amerika. Wir erleben eine Kraftprobe, die die westliche Wertegemeinde vor scheinbar unlösbare Probleme stellt. Dass die USA immer Machtpolitik betrieben haben, mussten die Verbündeten stets hinnehmen. Die US-Sicherheitsgarantie war im Kalten Krieg lebenswichtig für Europa. Aber mit Trump werden alte Gewissheiten hinfällig und Europa muss sich neu aufstellen. Der Angriff auf Caracas, die Verschleppung von Präsident Maduro und dann das aggressive Auftreten gegenüber dem Nato-Partner Dänemark im Ringen um Grönland – all das bringt den kollektiven Westen ins Wanken und rüttelt an dem Weltbild, an das sich viele Europäer in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben. Die USA, nach dem zweiten Weltkrieg "großer Bruder", Sicherheits- und Freiheitsgarant, Ordnungsmacht und Super-Soft-Power, verändern ihr Antlitz. In der auslandsjournal-Podcast-Doku spricht Autor Gert Anhalt mit Politikwissenschaftlern und Militärexperten, die ihre Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Grönland-Krise teilen. Die TV-Version der Doku findet ihr hier: kurz.zdf.de/5Mk/ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournals. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen, Gert Anhalt Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse Autor Podcast-Doku: Gert Anhalt ZDF auslandsjournal: Christian Semm, Alina Bähr Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung
Was passiert mit Bildung, wenn ein Land in eine massive politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise rutscht? In dieser Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung schauen wir nach Venezuela - und fragen, was Bildungsfachleute in Europa aus diesem extremen Beispiel lernen können. Mein Gast ist Prof. Dr. Stefan Peters. Er ist Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und wissenschaftlicher Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) in Bogotá. Seit vielen Jahren forscht er zu Frieden, Konflikt, Entwicklung, Bildung und sozialer Ungleichheit – mit besonderem Fokus auf Lateinamerika. Im Gespräch ordnet er die Entwicklung des venezolanischen Bildungssystems ein: zwischen politischen Bildungsversprechen, struktureller Ungleichheit und dem Alltag unter Krisenbedingungen. Für mich ist diese Episode besonders bedeutsam, weil ich ab 2000 als «Responsable de Proyecto» selber längere Zeit in Venezuela gearbeitet habe. Weitere Themen in dieser Episode -Bildung unter Krisenbedingungen: Was passiert mit Schulen, Hochschulen und Erwachsenenbildung, wenn staatliche Strukturen zerfallen? -Bildung als politisches Projekt: zwischen Anspruch, Ideologie und Realität -Bildung und soziale Ungleichheit: Wer profitiert, wer bleibt zurück – und warum? -Was können Bildungsfachleute in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem venezolanischen Beispiel lernen? Diese Folge empfehle ich allen Bildungsfachleuten, die sich für Erwachsenenbildung interessieren und Bildung konsequent im Zusammenhang mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen denken.
Was passiert mit Bildung, wenn ein Land in eine massive politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise rutscht? In dieser Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung schauen wir nach Venezuela - und fragen, was Bildungsfachleute in Europa aus diesem extremen Beispiel lernen können. Mein Gast ist Prof. Dr. Stefan Peters. Er ist Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und wissenschaftlicher Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) in Bogotá. Seit vielen Jahren forscht er zu Frieden, Konflikt, Entwicklung, Bildung und sozialer Ungleichheit – mit besonderem Fokus auf Lateinamerika. Im Gespräch ordnet er die Entwicklung des venezolanischen Bildungssystems ein: zwischen politischen Bildungsversprechen, struktureller Ungleichheit und dem Alltag unter Krisenbedingungen. Für mich ist diese Episode besonders bedeutsam, weil ich ab 2000 als «Responsable de Proyecto» selber längere Zeit in Venezuela gearbeitet habe. Weitere Themen in dieser Episode -Bildung unter Krisenbedingungen: Was passiert mit Schulen, Hochschulen und Erwachsenenbildung, wenn staatliche Strukturen zerfallen? -Bildung als politisches Projekt: zwischen Anspruch, Ideologie und Realität -Bildung und soziale Ungleichheit: Wer profitiert, wer bleibt zurück – und warum? -Was können Bildungsfachleute in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem venezolanischen Beispiel lernen? Diese Folge empfehle ich allen Bildungsfachleuten, die sich für Erwachsenenbildung interessieren und Bildung konsequent im Zusammenhang mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen denken.
Das World Economic Forum in Davos wird in diesen Tagen zum diplomatischen Nadelöhr. In den Schweizer Alpen trifft US-Präsident Donald Trump am Mittwoch auf Europas politische Führung und erhöht vorab den Druck: Er will Grönland – koste es, was es wolle. Die Stimmung vor Ort ist angespannt. Die Europäer halten dagegen, betonen den Wert der regelbasierten Weltordnung und verlässlicher Partnerschaften. Kommt es beim Treffen in Davos zur diplomatischen Eskalation? Welche Hebel haben die Europäer überhaupt noch – wirtschaftlich, politisch, strategisch? Und was bedeutet der Streit um Grönland für Europa, die Ukraine und die globale Ordnung? Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, 20.01.2026, um 17:30 Uhr. Nicht wundern, wir haben ein neues Cover! Hoffentlich gefällt es euch, ansonsten bleibt in unserem Podcast alles wie gewohnt. --- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm, Alina Bähr Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Das iranische Regime hat die friedlichen Proteste mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Am Anfang drangen noch Bilder an die entsetzte Weltöffentlichkeit, aber inzwischen hat das Regime eine Internetsperre verhängt. Tausende Menschen sollen getötet worden sein. Von WDR 5.
In seinem Bestreben, Grönland in die USA einzugliedern, scheint US-Präsident Donald Trump derzeit niemand aufhalten zu können. Trotzdem gibt es von Seiten Europas Möglichkeiten, dem ganzen Vorhaben einen Riegel vorzuschieben – einige sind jedoch mit großen Risiken verbunden. Stefan Brocza, Experte für Europarecht und Internationale Beziehungen, zeigt im Gespräch mit DER STANDARD auf, wie diese Möglichkeiten aussehen und für wie zielführend er sie hält.
Venezuela, Grönland, Iran, dazu der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine – es ist viel geschehen in den ersten Tagen des neuen Jahres. Die bisherige Weltordnung verändert sich. Wo bleibt da Europa? Und was muss es tun, um nicht als schwach dazustehen? Darüber spricht Host Kai Küstner mit Nico Lange. Der Politikberater plädiert für ein selbstbewusstes Europa. „Wenn man in dieser Welt erfolgreich sein will, muss man stark sein, man muss wissen, was man will.“ Herumzujammern bringe die Europäer nicht weiter. Lange fordert, den Ansprüchen von US-Präsident Trump auf Grönland gelassen, aber entschieden entgegenzutreten – und betont, die Europäer müssten Dänemark zur Seite stehen. Der Sicherheitsexperte schaut im Interview auch auf die Ukraine. Hier müssten die Europäer Putin zum Frieden drängen. Sie müssten „handeln und nicht nur mit den Fakten umgehen, die andere schaffen.“ Und sie müssten „schneller das Richtige“ tun. Was die europäische Sicherheit betrifft, so fordert Nico Lange, sich strategisch handlungsfähig zu machen, z.B. auf dem Gebiet der Satellitentechnik, und nicht einfach nur Haushaltsmittel abfließen zu lassen. Die Lage an der Front in der Ukraine bewertet Lange so: Putins Offensiven im vergangenen Jahr seien gescheitert. Dennoch führe Russlands Machthaber den Krieg auch 2026 weiter. Inzwischen dauert Russlands Krieg gegen die Ukraine länger als der Kampf der Sowjetunion gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Stefan Niemann schildert, wie unterschiedlich die Zwischenbilanz des russischen Angriffskrieges in Moskau und Kiew bewertet wird. Während Wolodymyr Selenskyj spottet, Russlands Truppen würden “nach vier Jahren immer noch versuchen, denselben Donbass zu erobern”, sucht Putins Propaganda das eigene Volk und die Welt davon zu überzeugen, Russlands Sieg sei unausweichlich. Die Angreifer konzentrieren sich im vierten Kriegswinter auf die Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur: Heizkraftwerke, Stromnetze, Wasserversorgung. Die Ukraine greift weiterhin Russlands Energiesektor und Waffenfabriken an. Auf beiden Seiten werden neuentwickelte Waffensysteme eingesetzt – der Krieg macht keine Pause. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Lange: https://www.ndr.de/nachrichten/audio-385048.html Trump-Drohungen gegenüber Grönland: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wadephul-usa-besuch-analyse-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 11KM – Wettrüsten im Weltraum: Wer beherrscht das All? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b429bdd5536c1ab8/
Ein tödlicher Schuss bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE – und eine politische Reaktion, die weit über den Einzelfall hinausgeht: Nach dem Tod einer Frau in Minnesota hat US-Präsident Donald Trump, ohne entsprechende Untersuchungen abzuwarten, schnell Partei ergriffen: Der Beamte habe aus Notwehr gehandelt. In dieser Folge analysieren Ulf Röller und Elmar Theveßen, Leiter der ZDF-Studios in Brüssel und Washington, wie Donald Trump systematisch Macht im In- und im Ausland an sich zieht, die Gewaltenteilung infrage stellt und was das für seine weiteren politischen Vorhaben bedeuten könnte. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, 13.01.2026, um 13:30 Uhr. --- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan, Jelena Berner Schnitt und Sound: Fabio Lautenschläger, Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan, Christian Hauser Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Joachim Krause die aktuelle nationale Sicherheitsstrategie der USA und deren Auswirkungen auf Europa und die Ukraine. Krause analysiert die ideologischen Hintergründe der Trump-Administration und die Herausforderungen, vor denen Europa steht, insbesondere in Bezug auf militärische Unterstützung für die Ukraine und die zukünftige Rolle der NATO. Die Diskussion beleuchtet auch die geopolitischen Strategien in einer multipolaren Weltordnung und die Notwendigkeit für Europa, sich selbstständig gegen Russland zu verteidigen. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Unsere liberale Weltordnung mit ihren Institutionen wie den Vereinten Nationen bröckelt. Ein Vortrag mit zwei Szenarien über die Zukunft der internationalen Politik des Politikwissenschaftlers Michael Zürn.***Michael Zürn ist Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seinen Vortrag "Weltordnung - Was ist das und wohin geht sie?" hielt er am 19. September 2025 im Rahmen der Bad Homburg Conference 2025 mit dem Titel Die Verfassung der Welt. Recht und Macht in der internationalen Politik. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Forschungskolleg Humanwissenschaften, dem Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) und der Stadt Bad Homburg. ***+++ Weltordnung +++ Internationale Politik +++ Politikwissenschaft +++ UNO +++ Vereinte Nationen +++ Institutionen +++ Staatensystem +++ Staaten +++ Diplomatie +++ Demokratie +++ Autoritarismus +++ Autokratie +++ Systemkonflikt +++ Blöcke +++ Hegemonie +++ Multipolarität +++ USA +++ China +++ EU +++ Europa +++ Russland +++ Krieg +++ Sozialismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Michael Zürn, Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin**********HörtippHört doch mal in den Deutschlandfunk-Podcast Tatort Kunst**********Ihr hört in diesem Hörsaal:0:00 - Einleitung5:05 - Sechs zentrale Merkmal der Weltordnung17:57 - Quo vadis Weltordnung?27:40 - Fazit**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktSchockmethoden: Trumps zerstörerischer RadikalismusInternationale Politik: Und jetzt? Europa in einer neuen Weltordnung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
For decades, the United States stood as the world’s dominant cultural power, shaping global life through Hollywood, Pop Culture, and Silicon Valley. Today, that influence is shifting. Since Donald Trump’s second presidential term began in 2025, Washington has pursued a course that not only reduces cultural outreach – such as cutting exchange programmes like Fulbright – but also signals a substantial shift in geopolitical strategy. The recently published US strategy paper calls for the US to exert significant influence over Europe’s political development, and even encourages „resistance to the current course“ within Europe, raising alarm in European countries. At the same time, international organizations such as UNESCO and the WHO have lost a key partner. The result is a cultural vacuum felt worldwide – from lecture halls to museums to state-funded media. What happens when the former soft power superpower loses its appeal? Who will step in to fill the gap, and what opportunities does this create for Europe to redefine its cultural role? In this episode, Amira El Ahl discusses these tectonic shifts in global influence with Edward Knudsen, who shares insights from his latest report, “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum”, published by the ifa research program in cooperation with the Hertie School. Shownotes: Find the ECP report: “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-usa-softpower-vacuum/ Find the recording of Edward Knudsen's presentation of the report here: https://youtu.be/sxZvIo-WCJlw?si=_S2NYekVwxmS3hzH For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/ If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de
Ex-Ministerin Baerbock waren moralische Werte in der Außenpolitik wichtig. Amtsnachfolger Wadephul betont stärker die deutschen Interessen. Was ist besser? Das erklärt ein Experte für Internationale Beziehungen.
Die ZDF-Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten berichten täglich aus verschiedenen Regionen der Welt. Bis Heiligabend geben sie im auslandsjournal-Adventskalender Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Jeden Tag ein besonderer Moment hinter den Kulissen der Berichterstattung. Alle Türchen auch als Video unter: https://kurz.zdf.de/4oQ0/ Der auslandsjournal-Adventskalender ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan, Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Sprecher: Gert Anhalt Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn
Die ZDF-Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten berichten täglich aus verschiedenen Regionen der Welt. Bis Heiligabend geben sie im auslandsjournal-Adventskalender Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Jeden Tag ein besonderer Moment hinter den Kulissen der Berichterstattung. Alle Türchen auch als Video unter: https://kurz.zdf.de/4oQ0/ Der auslandsjournal-Adventskalender ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan, Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Sprecher: Gert Anhalt Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn
Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen konnte ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf den Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, exklusiv interviewen. Syrskyj spricht über die aktuellen Gefechte, vor allem über die Lage in und um Pokrowsk. Dort seien die Kämpfe am intensivsten. Außerdem berichtet er von der Bedeutung von Drohnen und fordert die nötige Unterstützung aus dem Westen. —- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan, Rieke Lüschen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Europa droht zum digitalen Vasallen zweier Supermächte zu werden: China und den USA. Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzler Merz wollen das verhindern. Doch es könnte bereits zu spät sein. Schon mal versucht, einen Rechner, ein Smartphone oder eine weltweit genutzte Software aus rein europäischer Produktion zu kaufen? Das ist verdammt schwer, manche würden sogar sagen: unmöglich. Auf diese Abhängigkeit haben diese Woche Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Friedrich Merz beim »Europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität« in Berlin hingewiesen. Der Bundeskanzler machte klar, dass man sich heute nicht mehr darauf verlassen könne, »dass Amerika uns verteidigt, dass China uns die Rohstoffe liefert und Russland irgendwann wieder für den Frieden ist.« Merz, eigentlich leidenschaftlicher Transatlantiker, forderte mehr digitale Souveränität – also mehr Unabhängigkeit von den USA. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Marcel Rosenbach, Autor beim SPIEGEL mit den Schwerpunkten Digitalwirtschaft, Digitalpolitik und IT-Sicherheit, über die geopolitischen Gefahren, die Europas digitale Abhängigkeit auslöst. Rosenbach ist überzeugt, dass Europa zu sehr gebunden ist an chinesische und US-amerikanische Schlüsseltechnologien wie Chips, Cloudservices und KI. Eines habe der Digitalgipfel aber gezeigt, so Rosenbach: Anders als in der Vergangenheit ist die Dringlichkeit des Problems jetzt angekommen. Mehr zum Thema: (S+) Der Informatiker Yoshua Bengio gilt als einer der wichtigsten KI-Forscher der Welt und wichtiger Gründervater der Technik. Heute hält er seine Schöpfung für brandgefährlich – ein Interview von Marcel Rosenbach und Max Hoppenstedt: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/kuenstliche-intelligenz-gruendervater-warnt-vor-kontrollverlust-sollten-den-stecker-ziehen-koennen-a-634f4958-a1fe-4c3e-8d51-bf187902c5fc Spitzengespräch über künstliche Intelligenz: »Es gibt eine Chance von 20 Prozent, dass KI in eine Art von Abgrund führt« – moderiert von Markus Feldenkirchen: https://www.spiegel.de/politik/kuenstliche-intelligenz-es-gibt-eine-chance-von-20-prozent-dass-ki-in-eine-art-von-abgrund-fuehrt-a-e94bfed1-0646-4f4a-a1fb-ddca7c1e9e2a (S+) Die SPIEGEL-Titelstory: Wird die KI bald zu mächtig für uns Menschen? – von Simon Book, Angela Gruber, Marc Hasse, Max Hoppenstedt und Martin Schlak: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kuenstliche-intelligenz-kritiker-warnen-vor-unkontrollierbarer-superintelligenz-a-051707ab-0439-4740-b649-d8ae73c70b3e Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Schweiz und die USA haben einen Zoll-Deal, die Wirtschaft atmet vorerst auf. Doch noch ist nichts unterschrieben. Wie ist der Deal zustande gekommen? Wie hoch ist der Preis, den die Schweiz wirklich bezahlt? Und hat die Politik noch das Sagen oder bestimmen mächtige Wirtschaftsführer? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie, Universität Zürich; – Mattea Meyer, Nationalrätin SP/ZH und Co-Präsidentin SP; – Thomas Borer, ehemaliger Schweizer Botschafter; und – Franz Grüter, Nationalrat SVP/LU und Mitglied Parteipräsidium SVP.
„Es gibt sehr viele Zwänge in außenpolitischen Institutionen, die es extrem schwierig machen, feministische Konzepte wirklich zu verankern“, sagt Dr. Karoline Färber. Vor fast genau einem Jahr ist die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP gescheitert – und damit auch die feministische Außenpolitik von Außenministerin Annalena Baerbock abrupt beendet worden. Der neue Bundesminister im Auswärtigen Amt der schwarz-roten Bundesregierung, Johann Wadephul von der CDU, hat schnell klargestellt, dass er die feministische Außenpolitik seiner Vorgängerin nicht fortsetzen wird. Stellt sich also die Frage, was eigentlich von dieser feministischen Außenpolitik geblieben ist? Konnten in der kurzen Zeit Veränderungen angestoßen werden? Karoline Färber ist ausgewiesene Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik und hat sich intensiv mit feministischer Außenpolitik beschäftigt. Zudem gewährt sie uns einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der deutschen Außenpolitik: Frau Färber hat dort geforscht, wo nur wenigen Forschenden Zugang gewährt wird – direkt im Auswärtigen Amt. Ihre Einblicke zeigen, wie hierarchisch, komplex und zugleich verletzlich die Strukturen sind, auf denen unsere Diplomatie aufbaut. Ein Gespräch, das politikwissenschaftlichen Tiefgang bietet, aber auch praktische Einblicke in Institutionen und die Herausforderungen von Veränderung in der Politik gewährt. Dr. Karoline Färber ist Postdoktorandin an der Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität Erfurt. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes KNOWPRO forscht sie zu Wissensproduktion in der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik. Färber hat am King's College London zu feministischer Außenpolitik promoviert und forscht außerdem zu Diplomatie sowie Gender, Race und Klasse. Ihr empirischer Fokus liegt dabei auf Deutschland. In ihrer Forschung verbindet sie Ethnographie, feministische Internationale Beziehungen und Internationale Politische Soziologie. Sie ist Mitglied des Center for Political Practices and Orders (C2PO) und im GenDip Netzwerk für Gender und Diplomatie sowie im Polis180 Think Tank for Foreign and European Policy, Programme for Gender and International Politics. Sie arbeitete u. a. als Persönliche Referentin des Staatssekretärs für Medien und Europa des Freistaats Thüringen beim Bund in der Thüringer Staatskanzlei. Lese- und Buchtipps zum Thema Feministische Außenpolitik: taz-Artikel „Kein Abriss ohne Gutachten“ von Niklas Balbon und Karoline Färber (Mai 2025): https://taz.de/Feministische-Aussenpolitik/!6087016/ Publikation „Feminist Solutions for Ending War“ von Megan MacKenzie und Nicole Wegner: https://www.jstor.org/stable/j.ctv23hcfk8 persönliche Website von Dr. Karoline Färber: https://www.karolinefaerber.com/
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst. In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft. Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. • Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/ • ifa Online-Ausstellung „Publik machen“: https://agora.ifa.de/de/ausstellung/publik-machen-388316 • ifa über das ZfK: https://agora.ifa.de/de/themen/zfk-neu • Wüstenrot Stiftung – Förderung der Erschließung des ifa Kunstbestandes: https://wuestenrot-stiftung.de/ifa-kunstbestand-erschliessung-sicherung-und-sichtbarmachung/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Vier Jahre nach dem chaotischen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan, ist das Land zurück im Zentrum der Weltpolitik: Donald Trump will die ehemalige US-Basis Bagram zurück, Deutschland diskutiert über Abschiebungen in den Taliban-Staat. ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf berichtet exklusiv aus Kabul – über ein Land im Ausnahmezustand. Die Taliban herrschen erneut mit eiserner Hand: Frauen ist es verboten, am öffentlichen Leben teilzunehmen, sie haben kaum Zugang zu Bildung und dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig kämpfen viele Afghaninnen und Afghanen ums Überleben, die Armut wächst. Katrin Eigendorf, Ulf Röller (ZDF-Studio Brüssel) und Elmar Theveßen (ZDF-Studio Washington) diskutieren, was zwei Jahrzehnte westliches Engagement tatsächlich bewirkt haben, wie Hilfe für Afghanistan heute aussehen kann, ohne das Taliban-Regime zu legitimieren. Und es geht um die Frage, ob Abschiebungen aus Deutschland nach Afghanistan angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen moralisch und politisch vertretbar sind. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 5. November 2025 um 15.00 Uhr. ---- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner, Julia Ilan und Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki lehrt Internationale Beziehungen an der University of Hong Kong und ist der Autor von ua. »Absolution? Israel und die Deutsche Staatsräson« und »Die Welt nach dem Westen - Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert«.Ein Gespräch über eurozentrische Vorahnungen des Untergangs, den Aufstieg Chinas innerhalb einer liberalen Weltordnung, warum deutsche Politiker im Ende der Geschichte verfangen sind und wir nie neugierig nach Osten blicken, über die Abwanderung des Ingenieurwissens und ob Aufrüstung zeitgemäß ist und entsprechend betrieben wird.Zur FolgeDaniel Marwecki auf InstagramBuch »Die Welt nach dem Westen - Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert«Weiterhören.232 mit Tim Rühlig über Chinas außenpolitische Stärke und innenpolitische Verletzbarkeit.191 mit Dr. Jörg Faust (DEval) über Entwicklungszusammenarbeit in einer globalisierten WeltNatürliche AusredeHomepageInstagramUnterstützungbei Steadybei PayPal
Als Wolodymyr Selenskyj im Februar 2025 das Weiße Haus betrat, wählte er bewusst keinen Anzug, sondern einen militärischen Look als Zeichen der Solidarität. Diese Geste wurde von vielen als politisches Signal gedeutet und wirft wichtige Fragen auf: Wie entschlüsselt man solche Zeichen richtig? Was verraten sie über Macht und Diplomatie? Um solche Missverständnisse zu vermeiden, brauchen wir fundiertes Wissen über regionale Kontexte. Hier setzen die Regionalwissenschaften an: Sie vermitteln essenzielle Kenntnisse über Länder, Regionen, Sprachen und kulturelle Dynamiken. Matthias Middell verdeutlicht in dieser Folge von “Die Kulturmittler:innen” warum allein das Wissen über einzelne Regionen heute nicht mehr ausreicht und wie die Regionalwissenschaften in Deutschland im internationalen Vergleich dastehen. Anhand der Frankophonie schildert er, warum „Weltwissen” unverzichtbar ist, um internationale Kooperationen erfolgreich zu gestalten und Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen. Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte am Global and European Studies Institute und Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung der Universität Leipzig. Für das Institut für Auslandsbeziehungen schreibt er eine Studie über die Produktion von Weltwissen in Deutschland und die Frankophonie. Shownotes • Die Studie von Matthias Middell wird in Kürze verfügbar sein. Den Link dazu finden Sie dann an dieser Stelle. • Mehr zum Thema im Themencluster Regionalwissen lesen: https://culturalrelations.ifa.de/ • Literaturauswahl der ifa-Bibliothek: https://bit.ly/43xUzPk • Website des Leipzig Research Centre Global Dynamics: https://recentglobe.uni-leipzig.de/
US-Präsident Donald Trump erhöht die Zölle, China kontrolliert Rohstoffe und importiert keine Sojabohnen mehr aus den USA. Der Handelskrieg tobt – und Europa steht zwischen den beiden Fronten und verliert an wirtschaftlicher Schlagkraft. Ulf Röller (ZDF Studio Brüssel) diskutiert mit Elmar Theveßen (ZDF Studio Washington) und ZDF-Wirtschaftsexperte Florian Neuhann, ob Europa den Handelskrieg schon verloren hat – und wie unser Wohlstand noch zu retten ist. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 16. Oktober 2025 um 11.30 Uhr. ---- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner, Julia Ilan, Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Chiara Raber Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Europäische Staaten hätten begriffen, auch im Notfall ohne die USA gegen einen Gegner antreten zu müssen, sagt Klemens Fischer, Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik. Europäische Armeen müssten miteinander kompatibel gemacht werden. Von WDR 5.
Wie geht es weiter in Israel, Palästina, mit Gaza und dem Westjordanland? Diese Frage bewegt viele Menschen weltweit und natürlich in der Region – jetzt, wo der „Waffenstillstand“ vereinbart ist und der Austausch der Geiseln/Gefangenen begonnen hat. In diesem Interview mit dem anerkannten israelischen Historiker Avi Shlaim, emeritierter Professor für Internationale Beziehungen an der UniversitätWeiterlesen
Mariam trägt kein Kopftuch mehr, wenn sie auf den Straßen Teherans unterwegs ist. Ein unsicheres Gefühl, denn offiziell ist das im Iran verboten. Aber die 27-Jährige tut es trotzdem, so wie gerade viele Frauen im Iran. Die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“ - Bewegung und auch der Angriff Israels und der USA haben das Regime geschwächt und neue Freiräume entstehen lassen. Aber wie sicher ist die neue Freiheit? In dieser 11KM-Folge erzählt ARD-Korrespondent Benjamin Weber von der aktuellen Situation eines Landes zwischen Aufbruchsstimmung und Rückkehr in die Repression. Hier findet ihr alle 11KM-Folgen rund um Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ Hier geht es zu unserem Podcast-Tipp “DNA des Ostens”: https://1.ard.de/dna-des-ostens An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Nadja Mitzkat Mitarbeit: Hannah Heinzinger Host: David Krause Produktion: Jacqueline Brzeczek, Jonas Teichmann, Konrad Winkler, Hanna Brünjes Planung: Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Nicole Dienemann und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Artificial intelligence (AI) has become a daily companion for many—summarizing texts, providing quick answers, or finding the right image for a presentation. What often goes unnoticed, however, is that AI systems are far from neutral. Distortions in training data, the concentration of AI development in the Global North, dominant cultural perspectives, and the lack of material in less widely used languages all contribute to biases that algorithms reproduce and even amplify. In their ifa study “Inclusive and Secure Artificial Intelligence: A Global Perspective on Policy and Technical Developments”, researchers Dr Saiph Savage and Lili Savage examine how these distortions arise and explore ways to address them. In this episode of ‘Die Kulturmittler:innen', they join host Amira El Ahl to discuss inclusive AI design, the role of cultural institutions and international NGOs, and how we can work toward more ethical and inclusive AI systems. Shownotes: Find the ifa study „Inclusive and Secure Artificial Intelligence” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/inclusive-and-secure-artificial-intelligence/ More on the topic of inclusive Artificial Intelligence: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/democratising-ai-through-culture/ Podcast episode with Octavio Kulesz on Navigating AI in the Cultural Sector: https://www.ifa.de/deep-dive-navigating-ai-in-the-cultural-sector-with-octavio-kulesz-ifa-podcast/ For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/ If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
US-Präsident Donald Trump droht Medien, Journalistinnen und Journalisten, politischen Gegnern. Er verschärft die Regeln für ausländische Korrespondenten und sorgt so für große Verunsicherung. Zugleich tobt in den USA die Debatte über Meinungsfreiheit, politische Gewalt und die Rolle der Medien. Auch die Vereinten Nationen geraten ins Kreuzfeuer: Trump attackiert sie in New York frontal, spricht über Reformstau und nationale Interessen – und sendet widersprüchliche Signale in Richtung Ukraine. Wie bedroht ist die Pressefreiheit in Amerika wirklich? Erlebt die US-Demokratie einen existenziellen Stresstest? Was bedeuten Trumps doppelten Standards im Umgang mit politischer Gewalt? Und welche Lehren lassen sich aus der Polarisierung und den religiösen Gegensätzen in den USA ziehen? Ulf Röller diskutiert mit Nicola Albrecht und Elmar Theveßen über Drohungen gegen Reporter, über Fehler und Verantwortung im Journalismus, über den Auftritt von Erika Kirk und Donald Trump bei der Trauerfeier für Charlie Kirk, über die Schwächen und Chancen der UNO, Trumps Haltung zur Ukraine – und über das Ringen um Meinungsfreiheit in den Vereinigten Staaten. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 25. September 2025 um 18 Uhr. _ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner, Laila Mehlis Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder & Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan, Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Am Freitag waren nach Angaben des estnischen Außenministeriums drei russische Kampfflugzeuge in den Nato-Luftraum eingedrungen. Russland hat damit erneut den Luftraum des Bündnisses verletzt. "Das ist eine russische Provokation. Man kann davon ausgehen, dass Russland testet, wie die Nato reagiert", sagt Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Unklar sei jedoch, was genau Russland teste. Wichtig sei es jetzt, besonnen zu reagieren, warnt der Nato-Experte. "Wir sollten jetzt nicht eskalieren, sondern mit kühlem Kopf deeskalieren. Das ist jetzt die politische Aufgabe." Die Frage sei, wie weit man von einem Krieg mit Russland entfernt ist. Man dürfe nicht schlafwandeln in einer Auseinandersetzung, die dann am Ende möglicherweise nuklear eskaliert. Dieses Szenario müsse man sich vor Augen halten, so Varwick und warnt: Dazu dürfe es nicht kommen. Wer jetzt fordert, ein Flugzeug abzuschießen, eskaliere eindeutig. Es brauche einen neuen politisch Anlauf, um zu einem Interessenaustausch mit Russland zu kommen. Was er konkret damit meint, erklärt Johannes Varwick im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
Israel hat seine Bodenoffensive in Gaza-Stadt begonnen – die Stadt brennt. Die israelische Regierung will den Gazastreifen dem Erdboden gleichmachen, und niemand stoppt sie. Auch nicht US-Präsident Donald Trump. Wurde Trump vom israelischen Premier Benjamin Netanjahu überrumpelt? Welche Ziele verfolgen die USA? Was wollen die israelischen Truppen mit der erneuten Offensive erreichen? Und wie könnte der anhaltende Konflikt überhaupt noch befriedet werden? Katrin Eigendorf diskutiert mit Nicola Albrecht (ZDF Studio New York) und Thomas Reichart (ZDF Studioleiter Tel Aviv) über die Rolle der USA, das Machtspiel zwischen Trump und Netanjahu, die gescheiterte Diplomatie der Vereinten Nationen und die gefährliche Perspektivlosigkeit für Israelis und Palästinenser. Sie sprechen über das Misstrauen gegenüber internationalen Institutionen, über Vertreibungspolitik im Westjordanland und über die Traumata, die auf beiden Seiten weitergegeben werden – und diskutieren, ob es noch Hoffnung auf Frieden gibt. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 18. September 2025 um 16 Uhr. _ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner, Julia Ilan und Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder & Chris Guse ZDF auslandsjournal: Alexander Glodzinski Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
54 Jahre herrschte die Familie al-Assad über Syrien. Ende 2024 ging diese Diktatur zu Ende. Seitdem ist Syrien im Umbruch. Welche Rolle spielen Kulturtätige dabei? Und wie gestaltet die Zivilgesellschaft diesen kulturellen Transformationsprozess? Über diese Fragen und mehr spricht Moderatorin Amira El Ahl mit zwei Gästen in dieser Episode von den Kulturmittler:innen: Clara TaxiS IST Fachredakteurin beim Dialogportal Qantara.de und Vorstand von dis:orient e.V. Ahmad Katlesh ist Schriftsteller und Sprecher. Er wurde in Damaskus geboren und lebt heute in Berlin. In seinem Podcast „Tiklam“ vertont er literarische Werke auf Arabisch. Beide haben an der aktuellen Ausgabe des Magazins „Kulturaustausch“, das vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen herausgegeben wird, zum Schwerpunkt Syrien mitgearbeitet. Shownotes: Ifa Website: https://www.ifa.de/ Website des Magazins Kulturaustausch: https://www.kulturaustausch.de/ Dialogportal Qantara.de: https://qantara.de/ Website des Vereins dis:orient e.V.: https://disorient.de/ Website des Podcast Tiklam: https://tiklam.com/ Ahmad Katlesh schreibt über den Qasyun-Berg in Syrien: https://qantara.de/artikel/oeffentlicher-raum-syrien-wo-damaskus-durchatmet Qantara beschreibt, wie Künstler:innen in Syrien den Umbruch gestalten: https://qantara.de/artikel/kultur-syrien-portrait-masri-qico-halabi-ktaish
Nach dem Gipfel in Alaska wächst in der Ukraine und in Europa die Sorge, im Machtpoker der Weltmächte übergangen zu werden. Eine Erfahrung, die auch die Schweiz unter Trumps Zollpolitik machen musste. Welche Rolle bleibt vermeintlich schwachen Staaten in Trumps neuer Weltordnung? Mit Peter Düggeli diskutieren: – Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie, Universität Zürich; – Georg Häsler, Journalist «NZZ» und Militärexperte; – Joseph de Weck, Politologe und Historiker; – Markus Somm, Chefredaktor und Herausgeber «Nebelspalter»; und – Alla Sarbach, Mitglied des Ukrainischen Vereins in der Schweiz, Juristin.
Wie wehrhaft unsere Demokratie angesichts hybrider Kriegsführung, Desinformationskampagnen und weltweit erstarkenden Autokratien ist, diskutiert Carlo Masala mit Host Amira El Ahl. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 wird die Frage nach der demokratischen Wehrhaftigkeit Deutschlands und Europas immer stärker debattiert. Umso mehr, seitdem die USA immer wieder damit drohen, aus der NATO auszutreten. Wie können Kunst und Kultur zu einer sichereren Welt beitragen? Carlo Masala gehört zu den renommiertesten und bekanntesten Sicherheitsexperten Deutschlands. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München und berät das Bundesministerium für Verteidigung. Er ist Mitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Shownotes: ifa Studie „The New Nationalisms and the Future of Cultural Relations: External Cultural Policy in an Age of Political Extremes”: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-newnationalisms/ Podcast “Sicherheitshalber” mit Carlo Masala: https://sicherheitspod.de/“https://sicherheitspod.de/ “Wenn Russland gewinnt” auf der Website vom C.H. Beck Verlag: https://www.chbeck.de/masala-russland-gewinnt/product/37085065
Denis Suarsana und Marco Herack besprechen wie die deutsche Wirtschaft nach Südostasien findet und welche politiche Unterstützung zu dabei braucht.
Was bedeutet künstlerische Freiheit, wenn Kulturtätige zwar physisch in Sicherheit sind, sie aber weiterhin unter Druck stehen? Wie können verschiedene Positionen aus diversen künstlerischen Disziplinen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern und auch Konfliktregionen in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden? In dieser Folge von Die Kulturmittler:innen spricht Host Amira El Ahl darüber mit der Kuratorin und Autorin Anna Karpenko. Anna Karpenko, geboren in Minsk, lebt in Berlin und Leipzig. In dieser Episode berichtet sie von der Lage und (Un-)Sichtbarkeit von Künstler:innen in und außerhalb Deutschlands, der Bedeutung künstlerischer Freiheit und transnationalen Netzwerken. Anna Karpenko ist auch Kuratorin der Ausstellung Once we were trees, now we are birds. Die Gruppenausstellung zeigte bis zum 8. Juni 2025 in der ifa-Galerie Berlin Werke von Stipendiat:innen der Martin Roth-Initiative. Sie ist eines der weltweit größten Schutzprogramme für bedrohte Künstler:innen. Das Gemeinschaftsprojekt vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut schützt Künstler:innen und Kulturtätige, die sich in ihrem Herkunftsland für die Freiheit der Kunst, Demokratie und Menschenrechte engagieren, indem es temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder in Drittstaaten ermöglicht. *Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der jeweiligen Sprecher:innen. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers wieder. Shownotes • Ausstellung Once we were trees, now we are birds - https://www.ifa.de/en/exhibition/once-we-were-trees-now-we-are-birds-ifa-berlin/ • ifa Studie The Fragile Triangle of Artistic Freedom - https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ • ifa-Podcastfolge “Silencing Creativity – Self-Censorship in the Arts. Mit Sverre Pedersen – ifa-Podcast English Edition“ • Freemuse State of Artistic Freedom 2025 - https://www.freemuse.org/state-of-artistic-freedom-2025 • Martin Roth-Initiative - https://www.martin-roth-initiative.de/de • Goethe-Institut im Exil - https://www.goethe.de/prj/gex/de/index.html
Ist Identitätspolitik schuld am Aufstieg von Trump, AfD & Co.? Yascha Mounk meint, ja. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das Thema:Im amerikanischen Original heißt das jüngste Buch von Yascha Mounk The Identity Trap, die Identitätsfalle. Dahinter steht diese These: Mitbestimmung, Teilhabe und Rechte im Namen einer Identität (als Frau, als Minderheit, als schwuler Mann oder queere Person) einzufordern, war einmal ein Akt der Befreiung, hat aber zugleich die Gesellschaft in einzelne Teile zerbrechen lassen. Jene, die sich durch die Identitätspolitik ausgegrenzt fühlen oder mit Queer nichts anfangen können, nähmen die Angebote von Trump, AfD & Co. daher gerne an.Ist der Politikwissenschaftler in Zeiten, wo Donald Trump den Krieg gegen Woke ausruft, Viktor Orban am liebesten alle NGO verbieten würde, die AfD im deutschen Bundestag eine Identitätspolitik von rechts fordert und den weißen Mann bedroht wähnt, auf dem falschen Dampfer oder geben ihm gerade diese Entwicklungen recht? Unser Gast in dieser Folge: Yascha Mounk wurde 1982 in München geboren. Er ist Politikwissenschaftler und Associate Professor für Internationale Beziehungen an der Johns Hopkins University in Baltimore. Er ist Autor zahlreicher Bücher, unter anderem Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht (2018), Das große Experiment. Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert (2022) und Im Zeitalter der Identität: Der Aufstieg einer gefährlichen Idee (2024).Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Vor gut einem Monat wurde der Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu verhaftet. Er gilt als aussichtsreicher Herausforderer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer kommenden Präsidentschaftswahl und seine Verhaftung wird weithin als politisch motiviert kritisiert. Dies nehmen wir zum Anlass, um die Kulturmittler:innen Folge mit der Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan neu zu veröffentlichen. Ursprünglich erschien die Episode im November 2022 vor der letzten Präsidentschaftswahl in der Türkei. Politisch motivierte Prozesse gegen regimekritische Personen sind in der Türkei nahezu an der Tagesordnung. Begründet werden sie durch die Anti-Terror-Gesetzgebung der Türkei, auch wenn der Europäische Gerichtshof diese Inhaftierungen als rechtswidrig einstuft – wie im prominenten Fall des Kulturförderers und ifa-Preisträgers Osman Kavala. In der aktuellen Folge des ifa-Podcasts berichtet die Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei hinsichtlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Verhältnis zu Europa. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen im kommenden Jahr befürchtet sie eine Verschlechterung der Situation. Zur Unterstützung fordert sie eine aktivere und klare Positionierung Deutschlands und der EU gegenüber der türkischen Regierung. Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/Folge43Transkript Mehr Informationen zum ifa-Preis: https://www.ifa.de/organisation/ifa-preis/
Kaum ein Land bleibt von Donald Trumps Zöllen verschont – die Börsen reagieren heftig und stürzen ab. Droht eine weltweite Wirtschaftskrise? Wie beeinflussen Zölle von 31 Prozent die Schweizer Wirtschaft und Arbeitsplätze? Und was ist die langfristige Strategie hinter Trumps Zöllen? Mit Peter Düggeli diskutieren: – Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie, Universität Zürich; – Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin «NZZ»; – Klaus Wellershoff, Ökonom; – Tobias Straumann, Historiker und Professor für Geschichte der Neuzeit und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich; – Adrian Steiner; CEO und Mitglied im Verwaltungsrat der Thermoplan AG.
What happens when artists censor themselves? How do social norms, financial constraints and political tensions influence artistic freedom? And what does it mean for artistic freedom when invisible barriers inhibit creative development? This episode features Sverre Pedersen, the managing director of Freemuse, an independent non-governmental organization advocating for freedom of artistic expression and cultural diversity globally. As a documentary filmmaker and long-time activist for human rights, Pedersen brings unique insights into how self-censorship shapes the creative process, what pressure mechanisms are behind it and what institutions can do to protect artistic freedom. Read more about Freemuse at https://www.freemuse.org/ More on the topic of artistic freedom can be found under https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ as well as https://www.ifa.de/en/podcast/supporting-artistic-freedom-with-sara-whyatt-and-ole-reitov/ For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/ If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
Donald Trump sieht sich selbst gerne als Dealmaker. Der US-Präsident hat sich vorgenommen, den Ukraine-Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Kurz vor dem dritten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine hat er zwar geschafft, dass sich etwas bewegt. Doch bei seinem Deal mit Russland bleibt eines außen vor: Es war Putin, der die Ukraine angegriffen hat. Noch diesen Monat will sich Trump persönlich mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin treffen. Wie einen Aggressor behandelt er ihn aber nicht. Die Ukraine selbst und auch Europa bleiben in den Gesprächen bislang außen vor. Ulrich Schneckener, Vorstandschef der Deutschen Stiftung Friedensforschung, beobachtet die aktuelle Situation mit großer Sorge. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" erklärt Schneckener, warum Trumps Vorgehen seiner Ansicht nach die Welt nicht friedlicher, sondern nur gefährlicher mache. "Trump macht Putin im Moment stark", sagt der Friedensforscher. Der US-Präsident habe "eine ganze Reihe von Positionen, die man eigentlich erst am Verhandlungstisch klären würde, gleich vom Tisch genommen".Schon jetzt ist klar, dass die USA einen Waffenstillstand nicht mit eigenen Truppen überwachen würden. Auch einem möglichen NATO-Beitritt der Ukraine haben die USA bereits eine Absage erteilt, genau wie einer Rückkehr zu den Grenzen vor 2014, als Russland die Krim annektiert hat. "Das spielt Moskau extrem in die Karten", sagt Schneckener. Druck könne Trump auf diesem Weg nicht auf Putin ausüben. Die aktuelle Situation sei "extrem gefährlich" für Europa analysiert der Professor für Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Osnabrück. Es würden derzeit "die falschen Signale nach Moskau gesendet". Schneckener sieht die große Gefahr, dass Putin sich in seinem Kurs bestätigt fühlt und seinen Kurs fortsetzt. "Wenn Trump das nicht sieht oder nicht sehen will oder es ihm schlicht egal ist, dann wird das für Europa extreme Folgen haben", mahnt der Friedensforscher. "Und wir werden in Europa einen hohen Preis dafür zahlen, dass wir in den letzten drei Jahren die Ukraine nicht ausreichend unterstützt haben."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Seit mehr als zehn Jahren versucht Russland die ukrainische Kultur zu bekämpfen. In dieser Zeit sind nicht nur unzählige Menschenleben bedroht und ausgelöscht worden, sondern auch kulturelle Denkmäler, Museen und Theater der Ukraine zerstört oder ausgeraubt worden. Noch bestehende Kultureinrichtungen in der Ukraine können wegen des Krieges nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen. Kurz: Kunst, Kultur und Sprache sind in Zeiten des Krieges besonders bedroht. Zugleich ist Kultur gerade dann aber auch so wichtig wie selten. In dieser Podcast-Folge geht es deshalb darum, wie Kulturtätige, Intellektuelle und Künstler:innen, die im Exil oder an der Front in der Ukraine leben, ihre Kultur und Identität erhalten. Kateryna Rietz-Rakul, die Leiterin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, spricht dazu mit Host Amira El Ahl. Mehr Informationen zur Arbeit des ifa gibt es auf dem Instagram und LinkedIn oder auf der Webseite des ifa. Hier geht es zur Webseite des Ukrainischen Instituts. In dieser Podcast-Folge zu den Menschenrechtsorganisationen „Ukraine 5 AM Coalition“ gibt es mehr Informationen zum Thema.
Warum lässt das Wort „Migration“ die Wogen hochschlagen? Migration gab es schon immer und wird es auch immer geben. Unsere Gesellschaft braucht Migration, um den Wohlstand in Zukunft zu wahren und eine lebendige Gesellschaft lebt auch von der Vielfalt. Gleichzeitig sind die Herausforderungen groß und immer wieder scheint das politische Management und die Verwaltung überfordert. Fehlverhalten einzelner Migranten führt zum Ausbruch von Hass, Populisten schüren gerade im Wahlkampf Ängste und die sachliche Kommunikation ist kaum noch möglich. Das wollen wir ändern und mit kühlem Kopf über das wichtige Thema reden. Nämlich mit dem Migrationsforscher Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück, der Soziologin Karin Scherschel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Politikwissenschaftlerin Anne Koch von der Stiftung Wissenschaft und Politik und Mahmood Nisar, geboren in der afghanischen Hauptstadt Kabul, ab dem 15. Lebensjahr dann im Vordertaunus und in Frankfurt, studierte Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Frankfurt. Podcast-Tipp: Podcast-Tipp: Wo bist Du? Verschollen auf der Flucht Tausende Menschen sind schon spurlos verschwunden - auf den gefährlichen Fluchtrouten nach Europa. Sie alle haben Familie. Sind Söhne, Töchter, Mütter, Väter, Brüder oder Schwestern. Was ist mit ihnen geschehen? In diesem Doku-Podcast begeben sich Angehörige aus dem Irak, Jemen, Marokko, Iran, Libanon und Syrien auf eine dramatische Suche nach den Vermissten. Getrieben von der Frage: Sind sie noch am Leben? Dabei stoßen sie auf kriminelle Netzwerke, korrupte Behörden und die EU-Grenzpolitik. Ein Recherche-Podcast über Hoffnung, Angst und den unermüdlichen Kampf um Antworten. Von Dawid Romanowski, Antonia Märzhäuser, Borhan Akid, Stefanie Delfs Produktion: Studio Jot für SWR, RBB, WDR und NDR, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle https://www.ardaudiothek.de/sendung/wo-bist-du-verschollen-auf-der-flucht/13861159/
Warum lässt das Wort „Migration“ die Wogen hochschlagen? Migration gab es schon immer und wird es auch immer geben. Unsere Gesellschaft braucht Migration, um den Wohlstand in Zukunft zu wahren und eine lebendige Gesellschaft lebt auch von der Vielfalt. Gleichzeitig sind die Herausforderungen groß und immer wieder scheint das politische Management und die Verwaltung überfordert. Fehlverhalten einzelner Migranten führt zum Ausbruch von Hass, Populisten schüren gerade im Wahlkampf Ängste und die sachliche Kommunikation ist kaum noch möglich. Das wollen wir ändern und mit kühlem Kopf über das wichtige Thema reden. Nämlich mit dem Migrationsforscher Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück, der Soziologin Karin Scherschel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Politikwissenschaftlerin Anne Koch von der Stiftung Wissenschaft und Politik und Mahmood Nisar, geboren in der afghanischen Hauptstadt Kabul, ab dem 15. Lebensjahr dann im Vordertaunus und in Frankfurt, studierte Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Frankfurt. Podcast-Tipp: Podcast-Tipp: Wo bist Du? Verschollen auf der Flucht Tausende Menschen sind schon spurlos verschwunden - auf den gefährlichen Fluchtrouten nach Europa. Sie alle haben Familie. Sind Söhne, Töchter, Mütter, Väter, Brüder oder Schwestern. Was ist mit ihnen geschehen? In diesem Doku-Podcast begeben sich Angehörige aus dem Irak, Jemen, Marokko, Iran, Libanon und Syrien auf eine dramatische Suche nach den Vermissten. Getrieben von der Frage: Sind sie noch am Leben? Dabei stoßen sie auf kriminelle Netzwerke, korrupte Behörden und die EU-Grenzpolitik. Ein Recherche-Podcast über Hoffnung, Angst und den unermüdlichen Kampf um Antworten. Von Dawid Romanowski, Antonia Märzhäuser, Borhan Akid, Stefanie Delfs Produktion: Studio Jot für SWR, RBB, WDR und NDR, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle https://www.ardaudiothek.de/sendung/wo-bist-du-verschollen-auf-der-flucht/13861159/