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„Es ist schwierig für mich zu akzeptieren, wenn Kommunen äußern, dass sie keine Präzedenzfälle mit dem Bauturbo schaffen wollen.“ Michael Garstka von der LIST Gruppe weiß, wovon er spricht: Gemeinsam mit der Stadt Osnabrück schafft er mithilfe dieses Instruments Baurecht für rund 150 geförderte Wohnungen. In Detmold wiederum entwickelt die städtische Stadtentwicklungsgesellschaft das Quartier am Hornschen Tor weitgehend in Eigenregie, mit LIST als Totalunternehmer. Zwei Projekte, zwei Städte und zwei Beispiele dafür, dass Projektentwicklung auch unter schwierigen Marktbedingungen funktionieren kann. Regelmäßige IMMOBILÈROS-Hörer wissen es: Michael ist nicht zum ersten Mal mein Gast. Wir können also Bilanz ziehen beim Service Development. Um nicht lange drum herumzureden, hier noch ein paar Aussagen von ihm: „Geförderter Wohnungsbau spielt bei uns tatsächlich jetzt eine große Rolle.“ „Wo wir ins Eigentum gehen, realisieren wir die Sachen nur mit einem gesicherten Exit.“ Und über fest vereinbarte Fertigstellungstermine sagt Michael: „Es ist natürlich schon ein großes Risiko. Ohne dass du dem Auftraggeber, Städten, Institutionellen dieses Risiko nimmst, hast du keinen Mehrwert für die.“
Heute geht es um die Hamburger Sparkasse, die etwas macht, für das sie bisher eher nicht bekannt war. Weitere Themen: So steht es um den Wohnungsbau in Hamburg, die Bürgerschaftsprojekt macht Druck bei einem Skandalprojekt und die Hamburger Industrie will stärker Stellen abbauen.
Wirtschaftsnews-Diskussion: Wohnraummangel, Baufinanzierung, Immobilienmarkt
Laut dem Bau-Monitor 2026 des Pestel-Instituts hat der Wohnungsbau hierzulande noch nie in einer so tiefen Krise gesteckt. 1,35 Millionen Wohnungen fehlen demnach bundesweit - allein in Berlin sind es mindestens 58 000. Von Karin Buchberger
Seit 30. Oktober 2025 ist der sogenannte "Bau-Turbo" in Kraft. Werden jetzt schon mehr Wohnungen gebaut? Nein, sagt Axel Wahl, Bauindustrieverband NRW. Den Effekt gebe es frühestens 2029. Außerdem ständen dem Bauen noch hohe Kosten im Weg. Von WDR 5.
Der Baumonitor 2026 stellt fest: In Deutschland fehlen 1,35 Millionen Wohnungen. Sebastian Moritz zur Lage in NRW. Philipp Wundersee besucht ein Positiv-Beispiel aus Münster. Bauunternehmer Martin Dornieden erklärt, warum sich Wohnungsbau nicht lohnt. Von WDR 5.
Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
In dieser Folge mit Swantje Michaelsen, Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen und verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, und mit Jens Hilgenberg, der beim Bundesverband des BUND den Verkehrsbereich leitet, sprechen wir darüber, was das Gesetz wirklich bedeutet - und warum ausgerechnet jetzt, mitten in der Klimakrise, der Naturschutz weiter geschwächt wird. Werbung in eigener Sache: Weil man bei dieser Folge schlechte Laune kriegen kann, kommen wir jetzt zu was, das genau dagegen hilft. Denn meckern allein bringt uns nicht weiter, wir müssen ins Handeln kommen. Deshalb: Learn & Travel in Graubünden. Vom 26. bis 29. September fahre ich mit einer kleinen Delegation - komm´ mit! - nach Thusis, Chur. Ich habe mich bei den Gastgebenden selbst übertroffen. Für Studierende sogar nur Hier gibt es alle Infos. https://katja-diehl.de/learntravel-in-graubuenden-einzigartiges-wissenformat-ueber-alle-verkehrstraeger-hinweg-jetzt-buchen/ Es klingt nach Fortschritt: Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Jens Hilgenberg nennt es im Gespräch lieber beim Namen, den es aus seiner Sicht verdient: „Ich habe ihn in einem Interview mal als Naturzerstörungsgesetz oder Infrastrukturgesetz zur Naturzerstörung genannt.“ Denn tatsächlich erleichtert das Gesetz vor allem den Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen - nicht deren Sanierung. Möglich wird das über das sogenannte „überragende öffentliche Interesse“, einen Sonderstatus, der bislang existenziellen Krisen wie dem Ausbau erneuerbarer Energien vorbehalten war und jetzt auf neue Autobahnen, vierspurige Bundesstraßen, Autobahnraststätten, Flughäfen, Schienen und Wasserstraßen ausgeweitet wurde. Swantje Michaelsen berichtet aus dem Verkehrsausschuss, dass ein Staatssekretär auf ihre Frage, was denn nicht im überragenden öffentlichen Interesse liege, kaum noch etwas nennen konnte. Wie widersprüchlich das mit dem Regierungsversprechen „Erhalt vor Neubau“ zusammengeht, bringt sie an einem Beispiel auf den Punkt: „Wenn diese Bundesregierung betont, Erhalt vor Neubau, aber sie gleichzeitig innerhalb einer Woche den Spatenstich der A20 feiert, die das klimaschädlichste Projekt der ganzen Republik ist, während zwei Tage später die Bonner Nordbrücke, weil sie so marode ist, komplett gesperrt werden muss, dann hat man doch große Fragezeichen bei dieser Aussage.“ Wie groß die ökologischen Folgen sind, macht Jens Hilgenberg an Zahlen fest: „Wir haben täglich circa 11 Fußballfelder, die für Wohnungsbau und vor allem aber auch für Verkehr versiegelt werden. Das sind Lebensräume, die verloren gehen. Für immer.“ Dazu kommt die systematisch unterschätzte Klimawirkung von Autobahnneubauten - durch die Zerstörung von CO₂-Speichern wie Mooren und Wäldern, durch die „graue Energie“ beim Bau von Brücken und Tunneln und durch induzierten Verkehr. Besonders kritisch sehen meine Gäste die geplante Abschaffung der sogenannten Realkompensation: Bislang musste, wer eine Straße baute, an anderer Stelle in der Nähe tatsächlich Flächen ökologisch aufwerten - künftig reicht eine Zahlung in einen zentralen Topf, ohne Garantie, dass irgendwo wirklich ein Ausgleich stattfindet. Swantje Michaelsen zitiert dazu die Einschätzung von Naturschutzverbänden: „Es ist der größte Angriff auf Naturrecht seit Bestehen der Bundesrepublik.“ Auch das im Gesetz aufgeweichte Irreversibilitäts-Kriterium für vorbereitende Baumaßnahmen alarmiert Jens Hilgenberg: „Ein 100 Jahre alter Baum ist nicht ersetzbar. Jetzt heißt es im Gesetz, dass es einen weitgehend gleichwertigen Zustand haben soll. Das heißt, Baum ist ein Baum.“ Weiterführende Infos: Link zur Anhörung im Verkehrsausschuss, Swantje empfiehlt die Stellungnahmen von VCD und Franziska Heß: https://www.bundestag.de/ausschuesse/verkehr/sitzungen/1139982-1139982 Link zum FG im Umweltausschuss: https://www.bundestag.de/ausschuesse/umwelt/sitzungen/1145816-1145816 Swantje empfiehlt die Stellungnahme von Prof. Dr. Schlacke (Sachverständige auf Einladung der SPD)
In Berlin-Hellersdorf haben die Abrissarbeiten an dem ehemaligen Einkaufszentrum Cecilienpassagen begonnen, die seit Jahren leerstehen. Dort sollen nun Wohnungen entstehen. Welche Rolle solche Brachflächen für den Berliner Wohnungsbau spielen, hat Kendrick Heinz recherchiert.
In dieser Vorurlaubsfolge von „baugeld gibt“ geben wir den aktuellen Markt- und Zinsüberblick per 19. August 2026.
Es rumpelt über Augsburg – und das Gewitter liefert Knut und Andreas die passende Kulisse für eine wirtschaftliche Standortanalyse. Nach einem kurzen Ausflug zu aussterbenden Wörtern und missglückten Übersetzungen geht es um die entscheidende Frage: Welche Perspektiven bietet die Region jungen Menschen, die heute vor ihrer Berufswahl stehen?Im Mittelpunkt steht die Unternehmensnachfolge. Viele bestehende Betriebe, Arbeitsplätze und wertvolle Erfahrungen könnten verloren gehen, wenn sich keine Nachfolger finden. Dabei führt ein direkter Weg von der dualen Ausbildung über den Meistertitel bis zum eigenen Unternehmen – ganz ohne verpflichtendes BWL-Studium.Knut und Andreas sprechen außerdem über Demografie, den nur vorübergehend entspannteren Arbeitsmarkt, bezahlbaren Wohnraum und die Bedeutung künstlicher Intelligenz für den Produktionsstandort Augsburg. Dazu kommen Forschung, Universitätsmedizin und die Frage, warum junge Menschen mit ihren Ideen und Zukunftsbildern für Unternehmen unverzichtbar sind.Kapitelmarken[00:00] Gewitter, Warn-Apps und aussterbende Wörter[01:41] „Mit allen Wassern gewaschen“ und der Generationen-Gap[03:04] Der große Standortcheck für Augsburg[04:43] Unternehmensnachfolge als wirtschaftliche Schlüsselaufgabe[07:00] Von der Ausbildung über den Meister bis zum eigenen Betrieb[09:40] Warum deutsches Handwerk auch international Chancen hat[12:21] Demografie und der nur scheinbar entspannte Fachkräftemarkt[15:30] Wohnungsbau, Regulierung und bezahlbares Leben in Augsburg[19:38] KI als Zukunftschance für Produktion und Ausbildung[24:04] Forschung und Universitätsmedizin als zweites Standbein
In dieser Folge von „Baugeld gibt“ diskutieren wir über die Themen, die Familien, Immobilienkäufer und Kapitalanleger aktuell besonders beschäftigen. Im Mittelpunkt steht anschließend erneut der Wohnungsbau in Deutschland. Trotz steigender Baugenehmigungen rechnet das ifo Institut 2026 lediglich mit rund 185.000 neuen Wohnungen – dem niedrigsten Stand seit 2012 und deutlich entfernt vom tatsächlichen Bedarf von mindestens 350.000 bis 400.000 Einheiten. Die Folge: Wohnraum bleibt knapp und der Druck auf die Mietpreise dürfte weiter steigen.
Wohnungen sind knapp und teuer – das weiß jeder, der schon mal in einer deutschen Großstadt eine Wohnung gesucht hat. Aktuelle Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken zeigen: Neuvertragsmieten sind im zweiten Quartal erneut gestiegen, in Hamburg und Düsseldorf sogar um mehr als drei Prozent. Astrid Kühn und Markus Plettendorff ordnen die Zahlen ein – und schauen, was wirklich helfen könnte. Denn die Mietpreisbremse funktioniert kaum, gebaut wird zu wenig, und der sogenannte Lock-In-Effekt sorgt dafür, dass selbst die vorhandenen Wohnungen falsch verteilt sind. Und Enteignung großer Wohnungskonzerne – gerade in Berlin ein Wahlkampfthema – klingt einfacher als es ist. LINK Statistisches Bundesamt zum Wohnungsbau: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_174_31121.html
Der DAX greift jetzt nach dem Rekordhoch. Sinkende Ölpreise treiben den Leitindex 0,3 % auf 26.391 Punkte. Doch der Iran-Krieg hält die Risiken hoch. PNE erlebt einen schwarzen Börsentag und stürzt um 19,5 % ab. OHB steigt in den SDAX auf. Martin Thiel erklärt den Wohnungsbau von TAG in Polen. Christof Leiber beleuchtet das starke Wachstum von ATOSS. Norbert Haslacher sieht Milliardenchancen für Frequentis in den USA. Heiko Thieme tritt auf die Euphoriebremse. Er warnt vor bösen Sommergewittern.
2,5% Zinsen p.a. auf ein unbegrenztes Guthaben mit bis zu fünfmal der gesetzlichen Einlagensicherung*. Auch für Kinder. Das gibt's bei Scalable Capital. Mehr Infos hier. Tag der Comebacks: Atlassian schießt 35% hoch, KI treibt Umsatz. Doximity zerschlägt KI-Sorgen. Airbnb auf Höchststand seit 2022. Berkshire kauft erstmals seit 3 Jahren netto Aktien. SpaceX legt zu. Rockstar-Gründer will Celsius übernehmen. Zinshoffnung treibt. Finnlands Discounter-Geheimtipp: Puuilo (WKN: A3CSVU) wächst mit 18% pro Jahr, hat 17% operative Marge und braucht unter 2 Monate bis zur Profitabilität pro Filiale. Bis 2030 sollen 40 neue Läden kommen. 360 Jahre alt und trotzdem relevant. Saint-Gobain (WKN: 872087) hat schon Spiegel für Versailles geliefert, heute Baumaterial für Microsoft-Rechenzentren. KGV 13, fast 3% Dividende. Comeback im Wohnungsbau inklusive? Diesen Podcast vom 10.08.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. *Veränderlicher Zins auf unbegrenztes Guthaben. Konditionen sowie Guthabenverteilung auf scalable.capital/tagesgeld. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Folge von „baugeld gibt“ geben wir Dir den aktuellen Markt- und Zinsüberblick per 5. August 2026. Trotz Sommerferien bleibt es an den Finanzmärkten turbulent: Der Fear-and-Greed-Index ist überraschend auf Gier gesprungen, während Ölpreise, Inflation, Arbeitslosigkeit und der deutsche Rekordschuldenstand weiterhin für Unsicherheit sorgen. Beim Wohnungsbau bleibt die Lage angespannt. Zwar sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe gestiegen, für 2026 werden jedoch nur rund 185.000 neue Wohnungen erwartet – der niedrigste Wert seit 2012. Gleichzeitig bleibt die Inflation erhöht, während EZB, FED, Bank of England und Bank of Japan ihre Leitzinsen zunächst unverändert lassen.
Fensterbänke als Bühnen des Alltags: Larissa Schmitz erzählt Geschichten über Wohnkultur, Rückzugsorte und die Fensterbank als Grenze zwischen drinnen und draußen. Von Larissa Schmitz.
Nach Kai Wegners Rückzug dauerte es nur wenige Stunden, bis die Berliner CDU ihre Allzweckwaffe einwechselte: Finanz- und Kultursenator Stefan Evers ist Spitzenkandidat wider Willen, aber mit vollem Einsatz. Von der ersten Minute an grenzt er sich von seinem Vorgänger ab („Ich bin nicht Kai Wegner“) und warnt vor den politischen Rändern, die „am demokratischen Fundament der Stadt rütteln“. Er wolle Berlin „aus der politischen Mitte heraus“ regieren. Außerdem geht es um Wohnungsbau, Sicherheit und Finanzen: „Ich bin der Typ, auf den alle schauen, wenn die Rechnung bezahlt werden soll – insofern geübt darin, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.“ Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels, hat ihn im Restaurant „Of Eden“ in Treptow, direkt an der Spree, getroffen. Auf dem Tagesspiegel-Youtube-Kanal können Sie das Interview auch im Video anschauen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLFGgduyN13Vc Als nächstes hören Sie ein Interview mit Steffen Krach (SPD). Wir haben noch eine Podcast-Tipp für Sie: Im Osten - Wo Deutschland sich entscheidet. Jeden Donnerstag analysieren Robert Ide, Autor des Tagesspiegel-Newsletters „Im Osten", und Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuesten Nachrichten, die wichtigste politische Frage der Woche: aktuell, klar eingeordnet und mit Stimmen aus der Region. Hier reinhören: https://pod.link/6783746741
Watt willse denn in Duisburg? – Angucken! Ich lade Euch ein nach Duisburg und zu meinen ersten flüchtigen Erfahrungen in einer Stadt, von der vermutlich viele sagen: Duisburg. Warum fährt er denn da hin? Wahrheitsgemäße Antwort: Ich war dort zu einer Preisverleihung. (man höre den Podcast vom April). Und wenn man schon mal dort ist, kann man sich auch umgucken. Schlaglichter Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Damit ist aber auch klar: Dieser Podcast ist ein Schlaglicht. Kenner von Duisburg und dem Pott bin ich nicht. Trotzdem gibt es eine Menge zu erzählen. Facts Duisburg-Ruhrort Museumshafen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Duisburg. 500 Tausend Einwohner. Mündung der Ruhr in den Rhein. Weltgrößter Binnenhafen und MSV Duisburg. Currywurst und Pommes Schranke. Kohle und Ruhrgebiet. Erz und Koks. Eisen und Stahl. Thyssen und Haniel. Hütten und Landschaftspark. Schimmi und Thanner. Die Aufzählung könnte man noch ziemlich lange fortsetzen. Eindruck 1: City Tour & Industriekultur Seid bei einer City-Tour dabei. Glaubt man erst mal nicht, aber die Geschichte Duisburgs geht bis ins Jahr 883 zurück. Und lange davor waren hier auch die Römer auf Stippvisite. Viel ist davon nicht übrig. Allenfalls kleine Stadtmauerabschnitte aus dem Mittelalter existieren noch. – Die wirklich interessante Geschichte findet ohnehin in der jüngeren Geschichte statt. Es ist die Zeit der Industrialisierung, der Hochzeiten des Kohlenpotts, der Eisen- und Stahlproduktion, der wirtschaftliche Niedergang in den 1980er Jahren und der Wandel der Region. Industriekultur – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schlagwort seit dieser Zeit: Industriekultur. Es war etwas Neues, dass man sich nach dem kulturellen Schutz für Schlösser, Burgen und Gärten auch Schutz für Industriebauwerke geben sollte und seitdem gibt. Kunst und neue Innenstadt: Marcatorhalle und das Kunstwerk “5 Arcx 5” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Prinz-Heinrich Platz und City Palais – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Theater Duisburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Teil der Stadtführung ist dabei nicht nur die neue Innenstadt Duisburgs rund um den Prinz Heinrich Platz, sondern auch der Gang zum Innenhafen der Stadt. Einst geschäftiger zusätzlicher Hafen, nahe am Stadtzentrum. Jetzt Fläche für Dienstleistung, für Kultur, Museen, einen Stadtpark und inzwischen auch neuer Wohnraum. Eindruck 2: Der Innenhafen Innenhafen Duisburg zur Dämmerung – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Dass der Innenhafen heute optisch immer noch als Hafen daherkommt, ist vorher festgelegten klaren Regeln zu verdanken und dem Engagement von Museumsleuten der Region. Star des Projekts war und ist der britische Stararchitekt Norman Foster und seine für die bereits in den 1980er Jahren entwickelten Ideen, die zu dieser Zeit geradezu revolutionär waren. Duisburgr Innenhafen mit Museen und “Kneipenmeile” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Umsetzung hat prima geklappt. In alten Speichern ist wieder Leben eingekehrt. Das „Museum Küppersmühle für moderne Kunst“ sorgt qualitativ für Furore. Außerdem gibt es das Kultur- und Stadthistorische Zentrum, ein Museumsgarten, das Ludwigforum und natürlich der Altstadtpark, mit großem Spielplatz. und selbst die selbstgegebene Regel in Sachen Wohnungsbau wurde erfolgreich umgesetzt. Eindruck 3: Duisburgs Sozialstruktur und „Schimmi“ Schimanski: Auch heute noch allgegenwärtig – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ja, sagt City Guide Franz-Josef Tolle, bei allem Fortschritt habe es damals auch gehörige Kritik gegeben. Nicht am Bauen, aber am sozialen Konzept der Umsetzung zum Beispiel im Wohnungsbau. Viele Wohnungen am Innenhafen seien zu teuer gewesen. Der Zugang von Wohnungsgesellschaften zum Bau von Sozialwohnungen sei ausgeblieben. Dieser Ausbau ist heute noch dringlicher, als vor 30 Jahren. Denn: Probleme mit der Sozialstruktur hat Duisburg jede Menge. Geringe Gehälter, hohe Arbeitslosigkeit, hohe Mietkosten und wachsender Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund machen das Leben schwieriger. Eine Folge: Wachsende Kriminalität. Die Infrastruktur der Stadt kommt da nicht mehr nach. Der Duisburg-Tatort Duisburg gehörte noch nie zu den angeblich feinen Adressen der Republik und die Menschen waren schon immer, einfach, rau und herzlich. Nicht von ungefähr entstanden die Tatort Kommissare Christian Thanner und Horst Schimanski, alias Eberhard Feik und Götz George. Thanner und Schimanski ermittelten in der ARD zwischen 1981 und 1991. Schaut man zurück, wurde der WDR wegen dieser Idee erst einmal angefeindet. Die Duisburger müssen Schimmi aber innerhalb des Jahrzehnts sehr lieb gewonnen haben. Noch heute ist die Serie schlicht und einfach Kult. Schimanski “Denkmal” in Ruhrort – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Eindruck 4: Menschennähe und Currywurst Heute kann man ungestraft sagen, dass Schimmi nicht nur den Tatort, sondern auch Duisburg verändert hat. Es war die Zeit mitten im Wandel der Region. Filmaufnahmen fanden mitten in sozialen Brennpunkten oder auch im Hafengebiet von Duisburg-Ruhrort statt. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das ist jetzt 35 Jahre her, doch Schimmi bleibt allgegenwärtig, mit eigenem Straßenschild in der „Horst Schimanski Gasse“ im alten Ruhrort. Allgegenwärtig auch die Currywurst. Die Einschätzung kann man natürlich nur einem „UR-Duisburger“ überlassen. Gehse inne Stadt… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Currywurst-Fachsimpelei – Foto: Marina Noble Mitten in Ruhrort, dicht am Wasser liegt die Hafenkneipe „Zum Hübi“. Drinnen wartet „lecker Currywurst“ und vor der Tür, in der Horst Schimanski-Gasse, steht das Schimmi-Denkmal. (Unter uns: Es ist ziemlich klein und auch nicht wirklich gut getroffen) Im Ort, hinter der Dammstraße, findet man weitere Devotionalien, wie ein Schimanski-Graffiti und den Hinweis auf einige Stellen (Der Anker), an denen in unmittelbarer Nachbarschaft des Hafenbeckens gedreht wurde. Eindruck 5: Hütte und Landschaftspark Duisburg ist Hafenstadt und Hüttenstadt; immer noch. Einige Stahlhütten produzieren nach wie vor. Unter anderen die „August Thyssen Hütte“, das größte Hüttenwerk Europas. Früher Frühling im Landschaftspark-Nord – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Rohmaterial für die Stahlproduktion ist Eisen. Es kam bis vor einigen Jahren aus der Eisenhütte im Stadtteil Meiderich. Dort findet man heute die zweitgrößte Attraktion im Pott, den Landschaftspark Duisburg-Nord. Nur die Essener „Zeche Zollverein“ hat mehr Besucher. Viel Grün und viel Industriekultur, das sind die Zutaten für den Landschaftspark. Jährlich kommen rund 1,2 Millionen Besucher. Genau lässt sich das nicht sagen, denn hier gibt es weder Eintrittspreise noch Öffnungszeiten. 24/7 kostenfrei geöffnet. Hochofen 5 Führungen gibt es. Die kosten Geld, aber das sind Euros, die sich lohnen. Ich könnte zwar behaupten, dass ich vor der Tour genau in die Eisenproduktion eingeweiht war, müsste dafür aber ziemlich hemmungslos lügen. Alles, was ich jetzt weiß, habe ich der sachkundigen wie humorigen Manuela Sass zu verdanken. Weiß Bescheid: Manuela Sass – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das müsst Ihr Euch unbedingt im Original anhören. Im Podcast bekommt Ihr gleichzeitig Infos und ein „Stücksken“ Ruhrpott-Sprache und Humor. Danach seid Ihr nicht nur schlauer, sondern habt Euch auch amüsiert. Die Tour ist gewissermaßen Lernen, ohne dass man's merkt. Danach wisst Ihr, wie das funktioniert mit dem Eisen. So wurde bis 1985 produziert. Eisenhütte: Hochofen 5 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Abstichstelle am Hochofen 5 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das mit dem Landschaftspark dauerte dann noch eine Weile. Es gibt ihn seit 1994 und seit 2000 steht der ehemalige Industriekomplex unter Denkmalschutz. In Sachen Freizeit hat der Landschaftspark wirklich viel zu bieten. Vor allem viel Grün auf der Fläche von 180 Fußballfeldern. Im Sommer gibt's Fackelführungen, Open Air Kino, Konzerte, den Gasometer zum Tauchen, einen Lehr- und Lernbauernhof und jede Menge Freiflächen zum Spielen und Bewegen. Es warten ein Besucherzentrum und natürlich Gastronomie. Nicht zu vergessen, das Programm für die ganz Wagemutigen. Ein anspruchsvoller „Klettergarten“ zwischen den Hochöfen 1 und 2. Klettern mitten in der Industriekultur – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das waren ein paar Eindrücke aus Duisburg, falls ich über eine Stadt erzählen darf, in der ich gerade mal gut 24 Stunden war. Da gibt's das Vorurteil und dann auch die subjektiven Eindrücke. Komplett ist das nicht. Das Trotzdem-Fazit: War und ist spannend! Information Landschaftspark Duisburg-Nord Duisburg Duisburg – Tourismus NRW – Tourismus The post Podcast 325 – Der „Hömma Duisburg“ Städtereisetipp first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Wie erlebten Botschaftsmitarbeiter aus der Bundesrepublik und der DDR den Kalten Krieg in den 1980er Jahren, den Herbst 1989 und den Abzug der Sowjetarmee in den Neunzigern? Darüber tauschen sich am 22. April zwei unmittelbar beteiligte Zeitzeugen bei uns aus: Walter Stechel (*1953) erlebte der Ereignisse im Herbst 1989 als Mitarbeiter der Bundesdeutschen Botschaft in Kanada und wurde nach seiner Rückkehr 1993 Referent/Stellvertretender Referatsleiter für Wirtschaftsbeziehungen zu den Nachfolgestaaten der Sowjetunion beim Auswärtigen Amt in Bonn. In der Veranstaltung berichtet er darüber, wie er die Auflösung von DDR-Botschaften erlebte und wie in den neunziger Jahren das Wohnungsbau- und Umschulungsprogramm für die abziehenden sowjetischen Truppen ablief. Mit ihm spricht und diskutiert Dr. Oswald Schneidratus (*1951), der als DDR-Diplomat in London und bei den Wiener Abrüstungsverhandlungen NATO/Warschauer Vertrag, für die UNO auf Zypern und für die OSZE in Moldau/Transnistrien tätig war. Nach dem Ende der DDR wurde er nicht ins Auswärtige Amt übernommen. Er ging in die freie Wirtschaft und war u.a. in der GUS im Bereich Entsorgung chemischer Kampfstoffe, militärischer Altlasten und Umstellung ehemaliger Rüstungsbetriebe auf zivile Produktion tätig.
Alle reden von KI-Agenten, die uns die Arbeit abnehmen. Doch in der deutschen Immobilienwelt landet der Bauantrag noch auf Papier und ins Grundbuch schaut man mancherorts per Fax. Genau in dieser Welt baut Jens Bredler, Gründer von arcneo, nachhaltige Mehrfamilienhäuser aus Holz und prüft seine Projekte mit einem eigenen KI-System. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich räumt er auf mit dem Mythos, KI sei die Antwort auf alles: Sie muss in der Immobilienbranche erst digitalisieren, was jahrzehntelang analog blieb – und der eigentliche Flaschenhals ist ohnehin die Kommune. Es geht um die Wanderung von 100 Euro auf 100.000 Euro Mindestanlage, um den PropTech-Crash als gesunde Bereinigung, um den AI Act und um die Frage, ob KI wirklich Jobs frisst. Zum Abschluss verrät Bredler in einer Blitzrunde, welches Branchen-Übel er sofort verbannen würde. Ein Realitätscheck zwischen Hochtechnologie und Aktenkeller.
Umziehen in eine kleinere Wohnung, um Geld zu sparen – eigentlich klingt das logisch. Doch wer das in einer Großstadt wie Leipzig oder Dresden vorhat, merkt schnell: Günstiger wird es in der Regel nicht. Was an Nebenkosten gespart werden kann, zahlt man bei der Kaltmiete in einem neuen Mietvertrag oft drauf. Das stellt auch Romina Stawowy fest. Die Dresdnerin möchte mit ihren drei Kindern und dem Hund von einer Fünfzimmerwohnung in eine mit vier Zimmern wechseln. Seit mehr als einem halben Jahr dauert die Suche inzwischen. „Je mehr ich mich damit beschäftige, desto frustrierender wird es“, sagt sie im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Sie berichtet von zahlreichen Wohnungsbesichtigungen, ungewollten Dating-Anfragen, und davon, wie es sich anfühlt, nach mehrstufigen Bewerbungsprozessen immer wieder mit leeren Händen dazustehen – oder nur die Wahl zu haben, in eine vollkommen überteuerte Wohnung zu ziehen. Derzeit zahle sie rund neun Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Bei ihrer Suche sei sie regelmäßig auf Angebote für „14, 15 oder 19 Euro – in einem Fall sogar auf 26 Euro pro Quadratmeter“ gestoßen. Für deutlich weniger Wohnfläche hätte sie damit nahezu die gleiche oder sogar eine höhere Miete zahlen müssen. Irgendwann, so schildert sie es, habe sie gemerkt, dass sie immer wieder auf die gleichen Probleme gestoßen sei: dass es nicht genug geeignete Wohnungen für Familien gibt und der Markt vor allem Alleinerziehende benachteiligt. Wieso Stawowy mit ihrer Erfahrung kein Einzelfall ist, erklärt Jens Rometsch. Der Reporter berichtet seit vielen Jahren für die Leipziger Volkszeitung über den immer angespannter werdenden Wohnungsmarkt in Großstädten und die Entwicklung von Mieten. Zuletzt im Fokus seiner Berichterstattung: der sogenannte Lock-in-Effekt. „Zu Deutsch bedeutet das zwar ‚eingesperrt sein‘. Es wird aber niemand eingesperrt in seiner Wohnung. Der Effekt beschreibt, warum sich ein Umzug oft nicht mehr lohnt, weil die Mieten so stark gestiegen sind.“ Seit wann besteht dieses Problem – und welche Lösungen gibt es? Könnte die Vereinfachung von Regeln beim Wohnungstausch helfen? Oder muss einfach mehr gebaut werden? Rometsch analysiert im Podcast minutiös die Lage am Wohnungsmarkt. Außerdem erklärt der Experte, wie die Instrumente Mietspiegel und Mietpreisbremse wirken und wie man sich konkret in Leipzig gegen zu hohe Mieten über eine Beschwerdestelle wehren kann. Romina Stawowy berichtet unterdessen auch davon, wie sie ihre Erfahrungen mit dem Lock-in-Effekt und ihrer teils abenteuerlichen Wohnungssuche inzwischen zur Aufgabe gemacht hat. „Ich sitze an einer App. Den Prototyp gibt es schon.“ Sie soll es Menschen mit besonderen Merkmalen – etwa Alleinerziehenden, Hundehaltern oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – erleichtern, passende Wohnungsangebote zu finden. Außerdem im Podcast zu hören: Alexander Müller, Direktor des Verbands der Wohnungswirtschaft Sachsen. Er erklärt, wieso es seit Jahren beim Neubau klemmt und zum Beispiel mehr serielles Bauen sowie einfachere Planungsverfahren erheblichen Nutzen bringen würden. Zudem richtet sich der Blick auf die sächsische Landespolitik: Welche Maßnahmen sollen den Wohnungsmangel in den Großstädten lindern? Und wie viel Geld fließt aus dem Sondervermögen des Bundes tatsächlich in den Wohnungsbau in Sachsen?
Jan Taschlizki ist Immobilienentwickler und Geschäftsführer der TTI Group. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht er über seinen persönlichen Werdegang, den Weg vom Flüchtlingskind zum Unternehmer sowie über die Herausforderungen der deutschen Immobilienbranche. Dabei erklärt er, warum sich der Wohnungsbau in Deutschland zunehmend schwieriger gestaltet und welche wirtschaftlichen und politischen Faktoren den Markt aus seiner Sicht prägen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, warum Wohnen immer teurer wird und weshalb der Neubau vielerorts ins Stocken geraten ist. Jan Taschlizki beschreibt die Folgen steigender Baukosten, langwieriger Genehmigungsverfahren und wachsender regulatorischer Hürden. Er erläutert, weshalb Enteignungen seiner Ansicht nach keine Lösung für die Wohnungskrise darstellen, welche Rolle Bürokratie, Artenschutz und politische Entscheidungen spielen und warum aus seiner Sicht mehr gebaut werden muss, um den Wohnungsmarkt langfristig zu entlasten. Dabei verbindet das Interview persönliche Erfahrungen mit einer grundsätzlichen Debatte über Eigentum, Wirtschaft, Stadtentwicklung und die Zukunft des Wohnens in Deutschland.
Die Sommer werden immer heißer. Sind Klimaanlagen ein Lösung, um unsere Wohnungen kühl zu halten oder gibt es auch umweltfreundlichere, bauliche Alternativen? Dazu Thomas Auer, Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen, TU München Von WDR 5.
Die Berliner CDU will nach dem Rückzug von Kai Wegner mit Stefan Evers den Neustart schaffen. Der Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl will mehr Wohnungsbau statt schneller Eingriffe gegen hohe Mieten. Kann er die Berliner damit überzeugen? Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Themen u.a.: Überhöhte Standards und unterschiedliche Bauverordnungen in den Bundesländern machen es schwierig, Wohnraum zu schaffen, sagt unser Gast, der Architekt Marc Frohn. Und: Hat der Bundeskanzler seine Krawatte schon gelockert? Von WDR 5.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Die Bundesregierung kündigt an, den sektoralen Systemrisikopuffer der BaFin für Wohnimmobilienkredite wieder abzuschaffen. Die Finanzbranche feiert, Social Media verspricht „Schnäppchen“ und neue Kreditchancen. Doch was bedeutet das wirklich für Baufinanzierung, Wohnungsbau und junge Haushalte ohne großes Eigenkapital?Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach ordnen ein, wie der Systemrisikopuffer von ursprünglich 2 auf 1 Prozent gesenkt wurde, warum Banken hohe Eigenkapitalquoten verlangen, wieso schlechte Energieklassen immer schwerer zu beleihen sind und weshalb Modernisierungskosten das Eigenkapitalproblem zusätzlich verschärfen. Sie zeigen, dass die geplanten Erleichterungen bei den BaFin‑Vorgaben in der Praxis vermutlich nur 2 bis 4 Basispunkte Zinseffekt bringen, während weiterhin bis zu 30 Prozent oder mehr Eigenkapital die eigentliche Hürde beim Immobilienkauf bleiben.Zwischen stabilen Banken, frustrierten Kaufinteressenten, politischem Stückwerk und einem Wohnungsmarkt im Rückwärtsgang bleibt die zentrale Frage: Wird an den richtigen Stellschrauben gedreht oder verwaltet die Politik nur noch lauwarme Kompromisse, während das Eigenkapitalproblem eskaliert? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Laut dem neuen Koalitionspapier möchte die Bundesregierung eine Bundes-Wohnungsbaugesellschaft gründen. Ist dies der Gamechanger für mehr Wohnungsbau, oder eine Neuauflage der Neuen Heimat? Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen. * Welche Neuerungen sieht das neue Koalitionspapier für den Wohnungsmarkt vor? * Was ist das Ziel der Bundes-Wohnungsbaugesellschaft? * Ist dies der Gamechanger für den Wohnungsbau? * Was war die Neue Heimat, und warum ist sie gescheitert? * Was sollte man stattdessen tun? * Worauf können sich Investoren einstellen, wird die Wohnungsbaukrise bald gelöst? Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß! **Unser Kooperationspartner:** Für Immobilien-Investoren und Unternehmer: Erfahre mehr über die IMMOBILIEN FREUNDE und informiere Dich unter www.immobilien-freunde.de oder schreib uns an kontakt@immobilien-freunde.de, um Dich in einem exklusiven Kreis mit Gleichgesinnten zu vernetzen sowie von hochkarätigen Veranstaltungen zu profitieren. ***  *** **Die Podcastredaktion:** Wenn Du eine Frage hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail an hw@haukewagner.de Wenn Du mir ein Projekt verkaufen oder vermieten willst, dann ruf mich bitte an unter 01712627868 oder schreibe mir eine E-Mail an hw@kontriva.com - Vielen herzlichen Dank und bis gleich! Außerdem findest du uns auf X unter @mvoigtlaender und @haukewagner YouTube Kanal: https://www.youtube.com/@1aLAGE-Immobilienpodcast
Warum uns der Klang von Musikinstrumenten berührt; Wohnungsbau fördern - Was bringt ein Gebäudetyp E?; Elefantenforscher untersucht Hannibals Alpenüberquerung; Waldbrandprävention in Deutschland; Schwitzen im Sommer - Brauchen wir jetzt Elektrolyte?; Wie viel Klima steckt im Haushaltsentwurf 2027?; Moderation: Louisa Schmidt. Von WDR 5.
„Moin und herzlich willkommen zum Hamburg News Podcast des Hamburger Abendblatts. Heute blicken wir auf das unfassbare Verbrechen in Stade und die neuesten Entwicklungen der Ermittlungen. Außerdem schauen wir auf die Baustellen der Stadt: Warum der Wohnungsbau dramatisch einbricht, während die neue Synagoge im Grindelviertel weiter auf sich warten lässt. Und: Ein eigentlich schöner Abend im Rathaus-Restaurant endet in einem Großeinsatz der Hamburger Polizei. Bleiben Sie dran für alle Hintergründe aus Hamburg und dem Norden.“
Deutschland braucht mehr Wohnraum – doch trotz politischer Ziele und großer Nachfrage werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Folge 5 der WOHNRAUMFRAGE sprechen Michél und Kruno mit Prof. Dr. Verena Rock. Sie ist Präsidentin der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. und Professorin für Immobilieninvestment an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Deutschland fehlen mehrere hunderttausend Wohnungen – doch die Ursachen reichen weit über zu wenige Neubauten hinaus. Prof. Dr. Verena Rock erklärt, warum Baukosten, Genehmigungen, Finanzierung und politische Rahmenbedingungen gemeinsam betrachtet werden müssen. Außerdem: Warum Deutschland mehr braucht als Förderprogramme – und welche Lösungen Europa bereits vormacht. Zur gif e. V. gehts hier: https://gif-ev.com/ Alle Folgen gibts in Zukunft auf Spotify unter https://www.digitalwerk.io/podcast/die-wohnraumfrage und überall, wo es Podcasts gibt. 01:40 – Verena Rocks Weg in die Wissenschaft 03:40 – Befindet sich die Immobilienbranche in der Krise? 06:49 – Wie groß ist der Wohnraummangel? 12:28 – Was Deutschland von Europa lernen kann 17:47 – Mietregulierung und ihre Folgen 27:11 – Gemeinnütziger Wohnungsbau als Lösungsansatz 34:06 – Stadt oder Land: Wo entsteht Wohnraum? 36:40 – Warum Bauen heute so teuer ist 46:12 – Die drei wichtigsten Lösungen für bezahlbaren Wohnraum
Union und SPD haben sich im Kanzleramt auf den Koalitionsausschuss am Mittwoch vorbereitet – ein zweites ‚Villa Borsig‘ soll sich nicht wiederholen. Strittig bleiben die große Steuerreform, ein höherer Spitzensteuersatz und ein möglicher Zuschlag für hohe Einkommen, dessen Höhe und Schwelle in beiden Lagern offen sind. Im Arbeitsrecht bietet SPD-Chef Lars Klingbeil an, den Kündigungsschutz für Spitzenverdiener ab 100.000 Euro Jahresgehalt zu lockern – die Gewerkschaften sind dagegen, die Union dafür. [01:28]Dominik von Achten, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Materials, sieht den deutschen Wohnungsbau in der Rezession: „Das ist weniger Stagnation, das ist Rezession.“ Der Bauturbo von Bauministerin Verena Hubertz sei in der Fläche noch nicht angekommen. Beim Infrastruktur-Zukunftsgesetz warnt er davor, die Naturschutzabwägung jetzt erneut ins Verfahren zu schieben. „Da haben die Leute bei uns im Werk die Fäuste in der Tasche und sagen, das gibt es doch wohl nicht, dass das jetzt die Argumente sind, die uns wirklich daran hindern, dieses wichtige Gesetz […] nochmal in die Schleife schicken.“ [07:55]Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist brüchig. Die USA fliegen neue Angriffe, der Iran droht erneut mit dem Verhandlungsabbruch. Donald Trump droht dem Iran auf Truth Social wieder mit vollständiger Vernichtung. Und die Straße von Hormus ist weit davon entfernt, komplett geöffnet zu sein. [05:34]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Wohnungssituation in Berlin ist schwierig, die Fronten zwischen Mietern und Vermietern verhärtet. Wie versucht die Politik mitten im Wahlkampf, den Markt zu entspannen und die Mieten zu dämpfen? Von Thorsten Gabriel
Wohnraum ist knapp in Berlin. Das sorgt nicht nur dafür, dass weniger umgezogen wird und Wohnungen teuer angeboten werden – es treibt auch zweifelhafte Blüten auf den Angebotsportalen. Von Thorsten Gabriel
Der Berliner Wohnungsmarkt ist angespannt – und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Günstige Mietwohnungen sind quasi Goldstaub. Wie ist die Situation von Berliner Mieterinnen und Mietern? Von Thorsten Gabriel
Wie steht es um den Berliner Wohnungsmarkt – und wie ist die Situation der landeseigenen Wohnungsunternehmen? Sie treibt ähnliche Sorgen um wie die Privaten, dazu haben sie aber noch politische Vorgaben. Von Thorsten Gabriel
Seit einem Jahrzehnt ist der Wohungsmarkt in Berlin mehr als angespannt, neue Wohnungen werden dringend benötigt, doch der Wohnungsbau kommt seit nur schleppend voran. Wie blicken private Investoren auf diese unbefriedigende Situation? Von Thorsten Gabriel
Das farbenfrohe Chaos der Millionen-Stadt zieht verschiedenste Menschen an. Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegt: Sei es der Kunst oder Musik wegen, um Menschen zu helfen oder nachhaltig zu bauen. Aber die Stadt erfordert Durchhaltevermögen. Michelle Löliger hat Probleme. Das Fitnesscenter musste schliessen, Michelle hat kein Geld und muss mit ihrer Tochter Sophia zu ihren Eltern ziehen. Nicht einfach für die 43-Jährige. Noëmi Siegfried ist ihrem Kindheitstraum gefolgt und versucht, sich als Kunstfigur und Clownin «Nomino» eine Existenz aufzubauen und ihren Weg zu finden. Aber in Mexiko hat niemand auf sie gewartet. Jachen Schleich will das Schweizer Bauzertifikat «Minergie» in Mexiko bekannt machen. Sein Ziel ist, die Behörden zu überzeugen, im sozialen Wohnungsbau nach Minergie-Standards zu bauen. Tanja Vultier fliegt nach Chihuahua in den Norden Mexikos, wo die Drogenkartelle sehr brutal agieren, und nimmt am Gedenkmarsch für verschwundene Menschen teil. Ein Besuch, der an die Substanz geht. Leo Leonski macht Pause in der Schweiz, sucht nach speziellen Tönen auf einem Pausenplatz und arbeitet an seinem neuen Song. Er möchte vermehrt als Produzent arbeiten. Erstausstrahlung: 05.06.2026
Das farbenfrohe Chaos der Millionen-Stadt zieht verschiedenste Menschen an. Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegt: Sei es der Kunst oder Musik wegen, um Menschen zu helfen oder nachhaltig zu bauen. Aber die Stadt erfordert Durchhaltevermögen. Michelle Löliger hat Probleme. Das Fitnesscenter musste schliessen, Michelle hat kein Geld und muss mit ihrer Tochter Sophia zu ihren Eltern ziehen. Nicht einfach für die 43-Jährige. Noëmi Siegfried ist ihrem Kindheitstraum gefolgt und versucht, sich als Kunstfigur und Clownin «Nomino» eine Existenz aufzubauen und ihren Weg zu finden. Aber in Mexiko hat niemand auf sie gewartet. Jachen Schleich will das Schweizer Bauzertifikat «Minergie» in Mexiko bekannt machen. Sein Ziel ist, die Behörden zu überzeugen, im sozialen Wohnungsbau nach Minergie-Standards zu bauen. Tanja Vultier fliegt nach Chihuahua in den Norden Mexikos, wo die Drogenkartelle sehr brutal agieren, und nimmt am Gedenkmarsch für verschwundene Menschen teil. Ein Besuch, der an die Substanz geht. Leo Leonski macht Pause in der Schweiz, sucht nach speziellen Tönen auf einem Pausenplatz und arbeitet an seinem neuen Song. Er möchte vermehrt als Produzent arbeiten. Erstausstrahlung: 05.06.2026
Die sogenannten Wirtschaftsweisen haben ihre Prognose für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt.
Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Freitag beschreiben den Wohnungsbau auf ungebremster Talfahrt. Wie reagieren Mieterbund und Immobilienbranche? Von Johannes Frewel
Der Geschäftsklimaindex steigt, doch Ifo-Chef Fuest mahnt die Regierung, bis zum Sommer Reformen zu liefern. Und: Warum der Wohnungsbau in Deutschland eingebrochen ist.
Steuereinnahmen für 2026 fallen um rund 17,8 Milliarden Euro niedriger aus als erwartet, AfD überholt Union in Sonntagsfrage, Vertreter von Politik und Branche beraten über Herausforderungen beim Wohnungsbau beim Tag der Bauindustrie, Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff löst internationale Befürchtungen aus, EU will härter gegen sexualisierte Deepfakes vorgehen, Israel und die Hisbollah-Miliz setzen trotz geltender Feuerpause ihre gegenseitigen Angriffe fort, Platz in Berlin nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt, Die Champions League, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Champions League darf aus rechtlichen Gründen nicht uf tagesschau.de gezeigt werden.
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Nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff warnen Experten vor Panik, Schlechte Noten für Schwarz-Rot nach erstem Regierungsjahr, AfD erreicht Rekordwert in Sachsen-Anhalt, Politik und Baubranche suchen nach Lösungen nach anhaltender Krise im Wohnungsbau, Brandenburg: Probleme mit dem sozialen Wohnungsbau, Weitere Nachrichten im Überblick, Neu im Kino: "Nürnberg", Das Wetter
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Als die Bundesregierung den sogenannten Bau-Turbo beschloss hagelte es Kritik am Gesetzespaket: zu wenig sozial, zu wenig ökologisch, zu ineffizient. Schon die Ampelregierung wollte die Wohnungsnot angehen, doch mehrere Jahre und Milliarden später ist dies nach wie vor ein Problem ohne reale Aussicht auf nachhaltige und schnelle Lösungen. Wohnungsnot bleibt eine soziale Frage, die auch bei den anstehenden Landtagswahlen zum Thema wird. Konzepte gibt es viele, aber warum scheitern diese seit Jahren? Ist es überhaupt sinnvoll, mehr Wohnungen zu bauen? Wie gefährlich ist die Wohnungsnot für die Demokratie? Andrea Beer diskutiert mit Peter Burk – Diplom-Ingenieur und Berater für sozialen Wohnungsbau; Dr. Yvonne Franz – Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien; Rolf Gaßmann – Vorstand des Mieterbunds Baden-Württemberg
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
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