POPULARITY
Uli Scherbel hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und wurde Musical-Star. Über zwanzig Jahre lang sang, tanzte und spielte er in allen großen Musicals, trat für Udo Jürgens auf und setzte sich immer wieder bei Castings gegen tausende Mitbewerber durch. Vor einigen Jahren hat er die Bühnenbretter gegen die Arbeit als Pfleger auf einer Palliativstation in Regensburg getauscht. Was ihn an dem Beruf besonders erfüllt, was er von Sterbenden lernt und welche Parallelen es zwischen Bühne und Sterbemomenten gibt, das erzählt Uli Scherbel bei Thorsten Otto.
Im Café über das Sterben und den Tod redenKarla Spiritus über ihre "Letzte Hilfe" Kurse. Gastgeber: Stefan HundFrüher starben Menschen oft zu Hause und die Familie und Nachbarn halfen mit, zum Beispiel brachten sie Kuchen oder halfen einkaufen. Es gab Rituale, wie das Fenster zu öffnen, damit die Seele rausfliegen kann.Heute gibt es oft weniger Gemeinschaft und viele wissen nicht, wie sie sich beim Sterben oder wenn jemand gestorben ist, richtig verhalten sollen.Deshalb gibt es „Letzte Hilfe Kurse“. Sie wurden von Dr. Bollig, einem Palliativmediziner entwickelt. Dort lernen Leute, wie man Sterbenden helfen kann, was beim Sterben passiert, wie man Abschied nimmt und wie man auch Kinder und Jugendliche mit einbezieht.Zum Beispiel dürfen Kinder Steine bemalen, die ans Grab gelegt werden, oder sie lernen, wie wichtig es ist, über traurige Dinge zu sprechen.Die Kurse gibt es sogar in Cafés oder in der Schule beim Konfirmandenunterricht. Da kann man auch Pommes essen und trotzdem etwas Wichtiges lernen.Der Gründer der "Extrablatt-Cafes" unterstützt dieses Angebot in allen seinen deutschen Fillialen.Ein anderer wichtiger Punkt: Man sollte sich vorher Gedanken machen, was passieren soll, wenn man selbst einmal sehr krank wird. Dann kann man aufschreiben, was Ärzte tun dürfen und was nicht, damit andere wissen, was einem selbst wichtig ist.Karla Spiritus sagt auch, dass es gut ist, ganz offen mit Sterben und Trauer umzugehen, damit niemand damit alleine bleibt. Sie findet es toll, wenn viele Menschen sich trauen, über das Thema zu sprechen.Am Ende sagen beide, dass es nie zu früh ist, sich zu überlegen, wie man sich selbst vorbereiten und auch anderen helfen kann, wenn sie traurig sind oder Abschied nehmen müssen.Danke Karla SpiritusFragen erreichen uns wie immer über podcast@trauermanager.de----------Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.Wir sind das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement. - Laudenbach/BergstraßeWir stehen für gesundes Arbeiten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen.Abonniere unseren Newsletter hier auf https://trauermanager.deDein Gastgeber im Podcast: Stefan Hund, TrauermanagerWillst Du mehr über uns wissen: https://trauermanager.de/ueber-unsHast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauermanager.deMöchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager. Hier kannst Du auch unseren regelmäßigen Know-how-transfer bestellen.Die Hintergrundmusik: One Last Time by Dan Phillipson - Lic by PremiumbeatDie Fotos unserer Gäste werden uns - gemäß unserer Bedingungen - immer frei von Rechten Dritter - also privat - zur Verfügung gestellt. ImpressumMentioned in this episode:Newsletter
Was in den letzten Minuten eines jungen Mannes geschah, erschüttert Millionen Menschen. Die Bilder aus Southampton haben eine Debatte entfacht, die längst nicht mehr zu stoppen ist.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Atem reicht noch für ein paar Silben, gepresst, erstickend, ausgestoßen auf dem kalten Asphalt von Southampton. Ich kann nicht atmen. Mehrfach wiederholt der achtzehnjährige Student Henry Nowak seinen Hilferuf (1):„I can't breathe.“Die Antwort des britischen Staatsorgans in Uniform ist von einer eisigen, bürokratischen Arroganz, die das gesamte westliche Wertesystem in den Abgrund reißt. Man glaubt dem Sterbenden nicht, man fixiert ihn, man dreht seine Arme auf den Rücken und legt ihm Handschellen an, während der Täter danebensteht und die Früchte einer jahrelangen, gesellschaftlichen Gehirnwäsche erntet. Es ist das finale Stadium einer Justiz und einer Medienlandschaft, die sich in ihrer moralischen Selbstgerechtigkeit so tief in antirassistischen Denkmustern verfangen hat, dass die Realität eines sterbenden weißen Jugendlichen einfach nicht mehr in das ideologische Raster passt. (1)Der Fall Henry Nowak lässt sich nicht allein durch die Bluttat im Dezember 2025 erklären. Wer die Hintergründe verstehen will, muss auch das System in den Blick nehmen, das diese Tragödie überhaupt möglich machte. Ein junger Erstsemester-Student befindet sich auf dem Nachhauseweg von einer Feier mit Freunden, er hat kaum Alkohol konsumiert, als er auf Vickrum Digwa (2) trifft. Der dreiundzwanzigjährige Sikh zückt ohne Vorwarnung ein einundzwanzig Zentimeter langes Zeremonialmesser (3), ein sogenanntes Kirpan, und sticht fünfmal auf den wehrlosen Teenager ein. Während das Opfer über einen Zaun zu fliehen versucht und die Nachbarschaft mit seinen Todesschreien alarmiert, läuft der familiäre Vertuschungsapparat der Angreifer bereits auf Hochtouren. Die Mutter des Täters, die dreiundfünfzigjährige Kiran Kaur, eilt eigens zum Tatort, um die Tatwaffe diskret an sich zu nehmen und im gemeinsamen Haus zu verstecken [4], während der Bruder Gurpreet den folgenschweren Notruf absetzt. (5)„Wir wurden gerade von einer weißen Person rassistisch angegriffen. Ich habe gerade mein Auto abgestellt, um nach Hause zu gehen, und er hat meinen Bruder angegriffen. Wir sind Sikhs, wir tragen Turbane – und er hat meinen Bruder angegriffen.“Dieser strategische Einsatz der Opferrolle war kein spontaner Impuls, sondern die gezielte Aktivierung eines gesellschaftlichen Schutzschildes, das in Großbritannien jede kritische Rationalität sofort lahmlegt. Der Bruder wusste exakt, welche Knöpfe er in den Zentralen der Political Correctness drücken musste, um die anrückenden Beamten im Sinne der Täterfamilie zu konditionieren. Das magische Wort Rassismus reichte völlig aus, um die Wahrnehmung der herbeigerufenen Polizisten komplett zu verzerren, den realen Messerangriff zur Nebensache zu degradieren und den schwerverletzten, um sein Leben ringenden Studenten zum gefährlichen Aggressor zu erklären.Das tödliche Diktat der politischen Korrektheit im PolizeidienstAls die Streifenwagen am Tatort eintreffen, zeigt sich ein erschütterndes Bild: Beamte, die offenbar stärker darauf bedacht sind, gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, als einen akut bedrohten Menschen zu schützen. Henry Nowak bittet die Beamten mehrfach im Zustand fortgeschrittener Ohnmacht um Hilfe, er artikuliert deutlich, dass auf ihn eingestochen wurde. (1)„I've been stabbed.“... https://apolut.net/henry-nowak-wenn-eine-ideologie-uber-leben-und-tod-entscheidet-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was Träume von Sterbenden bedeuten – Kurz vor dem Tod haben viele Menschen intensive Träume. In der Medizin galten sie lange als ein Zeichen der Verwirrung. Studien zeigen aber, dass das nicht stimmt und sie sogar beim Abschiednehmen helfen können.
Reporterin Lilli findet nie Zeit, ihre Pflanzen zu gießen oder vergisst sie einfach. Wie ihre Pflanzen sich dabei fühlen könnt ihr hier hören.
Ich habe einen Segenstext gefunden, der mir gefallen hat und gleichzeitig Fragen aufwirft. Darin heißt es nach der Bitte an Gott in acht Punkten:Mut erfülle uns – für den täglichen Kleinkram brauche ich vielleicht nicht unbedingt Mut, aber für viele Menschen eben doch, weil sie jeden Tag zu kämpfen haben mit allem, was sie schaffen müssen. Und damit sie nicht mutlos werden, ist diese Bitte sehr real.Freude belebe uns – ich kann nicht immer hocherfreut und mit strahlendem Lächeln durch den Tag wuseln, aber manchen von uns tut es gut, mit Freude und Freundlichkeit durch dich belebt und mit einem kostenlosen Lächeln lebendiger zu werden.Hoffnung beseele uns – das, was uns wirklich antreibt ist die Hoffnung. Egal in welcher Lebenslage ob Krankheit, Katastrophe, Missgeschick, totalem Kummer. Hoffnung auf Zukunft, auf Besserung, auf neue Chance macht unsere Seele lebendig.Beharrlichkeit dränge uns – manchmal geht es einem auf den Geist, wenn jemand echt immer beharrlich dranbleibt an seiner Kritik an seinen Vorschlägen, an seinem Besserwissen. Aber wenn ich mich dann drängen lassen, geht es voran und bekommt Hand und Fuß.Ungeduld mahne uns – die Ungeduld eines anderen mir gegenüber oder meine eigene Ungeduld machen Dinge möglich, die ich und wir in lustloser Lethargie einfach nicht geregelt bekommen. Ungeduld ist keine Tugend, aber oft so notwendig.Vertrauen stärke uns – das gegenseitige Vertrauen ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein Zusammenleben in Partnerschaft, Familie, Gemeinschaften und Gesellschaften. Vertrauen in mich selbst, Vertrauen in meine Mitmenschen und Vertrauen in Gott.Licht leite uns – nicht erst seit der Forschung mit Sterbenden und Nahtoderfahrenen wissen wir, dass unser Leben einem wunderbaren Licht entgegengeht. Dieses Licht zu suchen und zu finden und in seine Richtung zu gehen, macht das Leben heller.Friede segne uns – bei all den verrückten Kriegen, die durch ein paar Machtbesessene ausgelöst werden, spüren wir, dass wir oft selbst so wenig dagegen tun können, aber eigener innerer Frieden macht mich und meine Umgebung friedlicher und gesegneter.Und all diese Überlegungen legen wir Gott vor mit der Bitte, uns damit zu segnen, damit auch unser Leben für andere zum Segen werden kann.
Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der Letzte Hilfe-Kurse Der Tod ist für Normalsterbliche ein fremder Geselle geworden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurzkurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. In der dritten und letzten Folge sprechen wir mit dem Arzt darüber, wie der Abschied von einem geliebten Menschen auf würdige und ganz persönliche Weise gestaltet werden kann.
Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
Lazarus, das Musical von David Bowie und Enda Walsh nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis (Deutsch von Peter Torberg) ist wie ein Vermächtnis der großen Pop-Ikone. Seit David Bowie 1976 die Hauptrolle in dem Film »The Man Who Fell to Earth« gespielt hatte, ließ ihn die Geschichte des Außerirdischen Newton nicht mehr los, der auf die Erde kommt, um nach Wasser für seinen Planeten zu suchen und nicht mehr zurückkehren kann. Im Musical, dass 2015 kurz vor David Bowies Tod uraufgeführt wurde, erleben wir fantastische Bowie-Songs und „die Reise eines Sterbenden“, so Regisseur Sascha Hawemann. Er hat das Stück mit dem Darmstädter Schauspielensemble für die Bühne des Großen Hauses inszeniert (Premiere 24. April) und spricht zusammen mit Schauspielerin Laura Eichten (das „Mädchen“) und Schauspieler Sebastian Graf (Newton) über Bowie-Ohrwürmer, prägende musikalische Erfahrungen und das Glück, Schauspiel und Musik auf der Bühne verbinden zu können. Infos & Tickets Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Musik ersetzt keine medizinische Therapie, doch sie kann Heilungsprozesse anstoßen und unterstützen: bei Frühchen und Sterbenden, bei Menschen mit Krebs, Demenz, Schmerzen und Traumata. Das ist wissenschaftlich belegt. Ein Podcast von Daniela Remus.
Enter the Void aus dem Jahr 2010 vom französischen Filmemacher Gaspar Noé wird konsequent aus der Ich-Perspektive seines Protagonisten Oscar erzählt… nur, dieser Oscar stirbt bereits nach den ersten 25 Filmminuten. Wie also diese radikale POV beibehalten? Frei nach dem Motto “Beim Sterben siehst du dein ganzes Leben an deinem inneren Auge vorbeirasen” erlebt Oscar noch einmal seine Geschichte, die ihn zu diesem Ende geführt hat: Wie er und seine jüngere Schwester Linda eine glückliche Kindheit erleben. Wie ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall sterben. Wie sich die innig verbundenen Geschwister ewige Treue schwören und dann doch voneinander getrennt werden. Oscar lebt schließlich als junger Erwachsener in Tokio und holt Linda zu sich. Während Sie in einem Stripclub arbeitet, versucht er sich als Drogendealer über Wasser zu halten. Das Schicksal schlägt erbarmungslos zu, als Oscar von einem seiner Kontakte an die Polizei verraten wird. Zugedröhnt mit DMT begeht er einen fatalen Fehler und wird auf der Toilette einer heruntergekommenen Bar erschossen. Der Kreis zum Beginn schließt sich… …Nur in diesem Moment sind gerade mal die ersten 85 Minuten von diesem fast dreistündigen Ungetüm von einem Film vorbei. Was folgt, ist ein Mäandern von Oscars Seele durch Raum und Zeit. Weil er versprochen hat, Linda nie zu verlassen, schwebt er als Geist über den Neonlichtern Tokios: Eindrücke von den Ereignissen nach seinem Tod mischen sich mit Erinnerungen, mit Farben, mit abstrakten Strukturen. Er betritt die Wahrnehmung anderer Menschen und verlässt sie wieder. Wir sehen die brutale Realität, alptraumhafte Visionen, Träume, Hoffnungen, Ängste. Ideen des tibetischen Totenbuches, Drogentrips, flackernde Lichter, Sex und Gewalt, bis wir schließlich durch die POV einer Vagina der Zeugung von neuem Leben beiwohnen dürfen (wenn ihr wisst, was das visuell bedeutet, dann wisst ihr es)… vielleicht die Wiedergeburt Oscars, vielleicht aber auch nur die letzten Eindrücke eines Sterbenden auf einem schlechten Trip. Enter the Void, hinein in die Leere: Spiritualität, Rausch, das Mäandern einer rastlosen Seele, Padmasambhava, Bach, Haeckel, Anger und vor allem flackernde Neonlichter und Motion Sickness. Ein gefühlt endloses Wabern durch Raum und Zeit… Film als Trip, Film als spiritueller Porno... Uff. Johannes, wenn ich dir so etwas gebe, kann - wie schon in der Vergangenheit - die erste Frage eigentlich nur so lauten: Wie erschöpft hast du dich nach diesem Film gefühlt?
Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der "Letzte Hilfe-Kurse" Der Tod ist in unserer modernen Gesellschaft an den Rand gedrängt worden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. Im zweiten Teil geht es darum, wie am Lebensende Schmerzen, Atemnot und weitere körperliche Leiden gelindert werden können.
Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der "Letzte Hilfe-Kurse" Der Tod ist für uns Normalsterbliche ein fremder Geselle geworden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurzkurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. Im ersten Teil erfahren wir erst einmal, was beim Sterben genau im Körper passiert.
Was geht, wenn das, was man sich wünscht, einen wahrscheinlich an die Grenzen dessen führen wird, was einen schließlich überfordern könnte? Dies fragen sich viele angesichts des nahen Todes von Partner:in oder Eltern: Was zu tun richtig ist, ist mir klar; aber werde ich es tun können? Aufmerksame Begleitung bedeutet hier, Möglichkeiten zu sondieren, vielleicht Widersprüchliches zu balancieren und auch zu versöhnen, sowohl im Dienst der Sterbenden als auch derer, die das Gute tun möchten und dankbar sind, wenn es an ihrer statt getan werden kann. Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. So lautet der Titel des vielgelobten Buches von Ursula Pabsch zu Systemischer Sozialer Arbeit im Krankenhaus. Der mehrteilige Podcast bei Sounds of Science Specials mit Ursula Pabsch beleuchtet detailliert und auf dem Hintergrund der immensen praktischen Erfahrung der Gesprächspartnerin viele Kontexte und Anforderungen dieses wichtigen Arbeitsfeldes. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorzüge systemischen Denkens und Handelns direkt erfahrbar. Eine Auswahl von Reflexionsfragen (siehe Anhang) lädt die Hörer:innen in jedem Post ein, die Arbeit und sich selbst weiter zu beobachten und zu professionalisieren. Ursula Pabsch, Dipl. Päd., ist Systemische Therapeutin, Beraterin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin; langjährige Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit; selbstständig in außerklinischem Case Management und Supervision; Inhaberin des Intensivpflegeportals www.leben-mit-intensivpflege.de; Beraterin von Intensivpflegediensten. Literatur: Pabsch, Ursula H.: Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Systemische Soziale Arbeit im Krankenhaus. Heidelberg: Carl-Auer Verlag 2024 Systemische Grundsätze/Haltung: • Wertschätzung der familiären Lebensregeln • Lösungs- und ressourcenorientierte Gesprächsführung • Akzeptanz der Entscheidungen Weitergehende mögliche systemische Fragen: An den Ehemann: • Angenommen, Ihre Frau könnte mit Ihnen sprechen. Was würde Sie Ihnen sagen? • Was denken Sie nun über sich als Ehemann? • Was hilft Ihnen in dieser schwierigen Situation? • An welche schönen Erlebnisse mit Ihrer Frau können Sie sich erinnern? • Was wünschen Sie sich für sich persönlich? An die Tochter: • Was hat Ihnen geholfen, sich gegen die häusliche Pflege zu entscheiden? • Was hat sich dadurch für Sie geändert? • Was denken Sie nun über sich als Tochter? • Gibt es einen Unterschied in der Rolle als Tochter der Patienten (=Mutter) und als Tochter des Vaters (Ehemann d. Patientin)? Der Blick zu mir: • Was würde ich mir als Patientin wünschen? • Was steht in meiner „Macht“, einen längeren Aufenthalt bis zum Tod in der Klinik zu erreichen? • Woran merke ich, dass ich stolz auf mich bin? • Angenommen, sie hätten sich trotzdem für die häusliche Pflege entschieden, was hätte sich für mich verändert? Der Blick ins System: • Wie gehen wir mit palliativen Situationen um? • Ist Sterben erlaubt? • Was ist im Gesundheitssystem abrechnungstechnisch möglich? • Was ist menschlich notwendig? Was fehlt? _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Wenn Michaela Bayer und Sara Loy erzählen, was sie beruflich machen, stoßen sie oft auf Unverständnis und viele Vorurteile: zwei junge Frauen auf der Palliativstation. Da, wo sie jeden Tag die Menschen beim Sterben begleiten. Wie hält man das aus? Es ist ein schöner Ort, sagen sie, und fühlen sich genau da angekommen, wo sie sein wollen. Was sie von Sterbenden gelernt haben und was passiert, wenn es soweit ist, erzählen sie bei Thorsten Otto.
Michael Hatzenbühler hat Tausende Menschen beim Sterben begleitet. Wer die natürlichen Phasen des Sterbens kenne, dem falle es leichter, einem Sterbenden beizustehen ohne Angst, „etwas falsch zu machen“.
Alles, was wir im Leben machen, können wir im Nachhinein noch mal reflektieren oder besprechen, nur das Sterben nicht. Trotzdem machen sich viele Menschen eine Illusion davon. Wie auch im Leben, so wollen sie auch im Sterben „alles richtig machen“. Die Soziologin Dr. Irmhild Saake von der Universität München forscht seit vielen Jahren zum Bild unserer Gesellschaft über das „gute Sterben“ und sie wünscht sich, dieses Ideal wieder etwas zu relativieren. Damit möchte sie den Sterbenden, den Familien und auch den Pflegekräften den Druck nehmen, selbst diesen letzten Schritt in unserem Leben noch optimieren zu wollen. Ein Gespräch darüber, dass sich niemand mit dem Sterben auseinandersetzen sollte, der das nicht will und dass es dann eben doch meist anders kommt als wir es uns gewünscht haben und wir sicher sein können, dass es am Ende immer „richtig“ ist.
Tim Wache besucht seit 2019 Menschen in Hospizen, um mit ihnen über das Leben zu sprechen – über das, was wirklich zählt, was bleibt und was sie am Ende noch sagen möchten. Aus diesen Begegnungen sind zwei berührende Bücher entstanden, voller letzter Sätze, ungefilterter Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Humor. Im Gespräch erzählt Tim, was ihn zu dieser Arbeit geführt hat, welche Geschichten ihm bis heute nahegehen sind und warum die letzten Stunden eines Menschen manchmal für sehr viel Klarheit sorgen können. Ein tiefes, warmes Gespräch über Mut, Nähe, Verlust – und über die Kraft, die in echten Begegnungen steckt. Mehr über Tims Arbeit: www.deine-meilensteine.de/hospiz Bücher vom Tim Wache: Was ich noch zu sagen hätte… und Was ich unbedingt noch sagen möchte… Tim Wache besucht seit 2019 Menschen in Hospizen, um mit ihnen über das Leben zu sprechen – über das, was wirklich zählt, was bleibt und was sie am Ende noch sagen möchten. Aus diesen Begegnungen sind zwei berührende Bücher entstanden, voller letzter Sätze, ungefilterter Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Humor. Im Gespräch erzählt Tim, was ihn zu dieser Arbeit geführt hat, welche Geschichten ihm bis heute nahegehen sind und warum die letzten Stunden eines Menschen manchmal für sehr viel Klarheit sorgen können. Ein tiefes, warmes Gespräch über Mut, Nähe, Verlust – und über die Kraft, die in echten Begegnungen steckt.
Jaqueline ist 23 Jahre alt und wird bald sterben. Ihr Körper ist von verschiedenen Erkrankungen schon stark geschwächt. Wir durften sie begleiten, als der ASB Wünschewagen ihr einen letzten Wunsch erfüllt hat: Noch einmal auf ihrem Pferd zu reiten. Ein 1LIVE-Podcast, © WDR 2025 Die Wunscherfüller des ASB: https://www.wuenschewagen.de/ Redaktions-Tipp: Zum Thema empfehlen wir den Podcast “Sick of it - Statements einer Sterbenden”. In denen erzählt die damals unheilbar kranke Franzi, wie sie mit ihrem bevorstehende Tod umgeht. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sick-of-it-statements-einer-sterbenden/urn:ard:show:b8f1c1eac33193f6/ Von Lukas Bartsch.
„Im Moment des Übergangs ist immer ein Frieden spürbar“, sagt Christiane Reyer, die ehrenamtlich Sterbende begleitet. Im Podcast erzählt sie, wieso sie es als Ehre empfindet, dabei sein zu dürfen, wenn ein Mensch seinen letzten Atemzug macht. Welche Rolle sie in dem Moment des Sterbens habe, das müsse sie in jeder Situation neu erspüren: Manchmal dürfe sie eine Hand halten, mal ein letztes Gespräch führen und manchmal einfach nur still dabei sein. Was Sie für Ihr eigenes Leben daraus mitnimmt und warum Eltern nicht gut sterben können, wenn ihre Kinder dabei sind – Christiane Reyer spricht in dieser Episode über die Begleitung von Sterbenden.
Der Hospizverein Passau e.V. wurde am 06. Juli 1994 gegründet. Die aktiven Helfer/innen kommen aus unterschiedlichen Berufen und Altersstufen. In intensiven Schulungen haben sie sich auf ihre Tätigkeit bei der Begleitung für Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige vorbereitet. Über den Verein und Hospizarbeit – reden wir heute. (Bild: Simona Kehl)
Ist der Tod immer noch ein Tabu oder nicht längst allgegenwärtig? Zwischen Medienbildern, KI-Trost und Hospizbewegung stellt die Neuausgabe von Norbert Elias' Essay „Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen“ die Frage, wie wir heute mit Sterben und Verlust umgehen. Rezension von Oliver Pfohlmann
Ist der Tod immer noch ein Tabu oder nicht längst allgegenwärtig? Zwischen Medienbildern, KI-Trost und Hospizbewegung stellt die Neuausgabe von Norbert Elias' Essay „Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen“ die Frage, wie wir heute mit Sterben und Verlust umgehen. Rezension von Oliver Pfohlmann
Ref.: Michael Stahl, Anti-Agressionstrainer und Autor, Bopfingen Mit Tod und Sterben hat Michael Stahl immer wieder in seinem Leben zu tun gehabt. Und jedes Mal war es eine neue Herausforderung. In der Lebenshilfe schildert der beliebte Autor und Redner, was er von Sterbenden gelernt hat - und wie er als Christ mit dem Abschied geliebter Menschen umgeht.
Am Ende zählt das JETZT. Was wir von Sterbenden lernen können. Buch
Mit versteckter Kamera hatte Leibarzt Riccardo Galeazzi-Lisi das Siechtum des sterbenden Papstes festgehalten. Die Bilder hat u.a. der „Stern“ gekauft und veröffentlicht.
Tod und Sterben. Das hat noch soooo lange Zeit – bis er für einen nahe stehenden Menschen oder einen selbst vor der Türe steht. Dabei kann die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit das Leben bereichern, glauben Michaela Bayer und Sara Loy. Die beiden Palliativ-Pflegerinnen am Münchner Klinikum Großhadern betreiben seit 2018 den Podcast elsa.palliativ.care bei Instagram und haben das Buch: „Am Ende zählt das Jetzt – was zwei Palliativ-Pflegerinnen von Sterbenden über das Leben lernen“ geschrieben. „Keine Anleitung, kein Ratgeber im klassischen Sinn“, heißt es dort. „Es ist eine Einladung zum Hinsehen, Hinhören, Dasein.“ Unser Autor Jonny Rieder hat mit Sara und Michaela über ihre Arbeit und ihr Buch gesprochen. Sprecherin: Sabrina Khalil Das Buch „Am Ende zählt das Jetzt – was zwei Palliativ-Pflegerinnen von Sterbenden über das Leben lernen“ ist erschienen beim Verlag Komplett-Media, hat 208 Seiten und kostet 24 Euro: https://www.komplett-media.com/products/am-ende-zahlt-das-jetzt Foto: Stefanie Resch / Komplett-Media Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Für Sadhguru ist es an der Zeit, mit dem verbreiteten Mythos aufzuräumen, Spiritualität sei nur etwas für die Alten, Langweiligen und Leblosen. Spiritualität ist nicht für die Toten oder Sterbenden, sondern für diejenigen, die voll und ganz lebendig sein wollen! Wenn jeder die Möglichkeit der Spiritualität erfahren soll, erklärt Sadhguru, müssen wir daran arbeiten, in der Gesellschaft eine förderliche Atmosphäre zu schaffen. #SadhguruOnLife Originalvideo auf Englisch: • Spiritual Life is a Spirited Life! - Sadhguru *********************** Die Sadhguru App gibt's jetzt auf Deutsch
Woop Woop! Heute schaue ich mit Richard C. Schneider auf "Das Sterben der Demokratie" und die Pläne der Rechtspopulisten in Europa und den USA. Mit Christoph Möllers geht es um "Demokratie und Gewaltengliederung" und Lisa Poettinger erklärt mir den "Klimakollaps und soziale Kämpfe". Enjoy! ^^
Ref.: Michael Stahl, Anti-Agressionstrainer und Autor, Bopfingen Mit Tod und Sterben hat Michael Stahl immer wieder in seinem Leben zu tun gehabt. Und jedes Mal war es eine neue Herausforderung. In der Lebenshilfe schildert der beliebte Autor und Redner, was er von Sterbenden gelernt hat - und wie er als Christ mit dem Abschied geliebter Menschen umgeht. Michael Stahl ist als Sohn eines gewalttätigen Alkoholikers aufgewachsen. Später ließ er sich zum Kampfsportler ausbilden und arbeitete als Türsteher und Bodyguard. Heute hilft er mit seiner christlichen Organisation PROTACTICS Jugendlichen zu einem selbstbewussten und gewaltfreien Leben. Doch Gott, so sagt Michael Stahl, begegnet er vor allem in den stillen Momenten des Lebens.
Karl-Heinz ist tot – und mit ihm ein Stück Technikgeschichte. In dieser Episode erzähle ich die Chronik meines 15 Jahre alten PCs, der einst mit einem ehrwürdigen Intel-Core-Duo-Prozessor, röhrenden Festplatten und mehr Laufwerksschächten als gesund war, mein treuer Podcast-Partner war. Vom ersten Facebook-Login bis zu virenverseuchten MP3s von Kazaa – Karl-Heinz war dabei. Doch an diesem stillen Nachmittag endete sein Leben mit einem traurigen BIOS-Piep und einer Staubwolke, die wie ein letzter Gruß wirkte. Was folgte? Die bittere Erkenntnis, dass Podcaster beim PC-Kauf immer einen finanziellen Schlag ins Gesicht bekommen. Während Influencer stolz MacBooks unboxen und in Dubai goldene Smoothies trinken, zählt der Podcaster jeden Euro und hält sein Mikro mit Panzertape zusammen. Ich nehme euch mit in die absurde Realität hinter den Kulissen: Leidenschaft kostet Geld – und manchmal 2.500 € für einen neuen Rechner. Eine ehrliche, selbstironische Liebeserklärung an das Podcasten, an Karl-Heinz und an alle, die trotz allem weiter ins Mikro sprechen. Rubrik: Aktiv Der Schalltrichter - Thomas Speck Podcast: https://www.der-schalltrichter.at/ Against Fate - True Survival Podcast Podcast: https://www.againstfate.at/ *Anzeige: Podfluencer Festival 2025 in München am 24.10.- 25.10.2025!
Ref.: Dr. Godehard Stadtmüller, Psychotherapeut, Facharzt für Neurologie, Lindau (Bodensee) Die Wüstenväter waren die ersten christlichen Mönche - in der Einsamkeit der Wüsten Afrikas betrachteten sie die Heilige Schrift und beobachteten die Regungen ihres Herzens. Bis heute gelten sie nicht nur als große spirituelle Lehrmeister, sondern auch als geniale Kenner der menschlichen Seele. Der Neurologe und Psychiater Dr. Godehard Stadtmüller findet in ihren Schriften zahllose Quellen der Inspiration für den modernen Menschen. In der Standpunksendung am heutigen Welttag der Großeltern und Senioren geht es um die Lehren der Wüstenväter in der letzten Lebensphase.
Einen sterbenden Menschen auf seinem letzten Weg gut zu begleiten - viele wünschen sich das. Nur wenige trauen es sich zu. Vor allem, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Doch all das kann man lernen. Sinnvoll ist, sich mit dem schwierigen Thema schon in guten Zeiten zu beschäftigen. Denn ein friedlicher Abschied kann tröstlich sein: für die Sterbenden und die nahen Begleiter. Autorin: Karin Lamsfuß (BR 2025)
Sag mal Tanja?! Der Podcast rund um die Psychologie. Rund um das Leben.
Glücksmomente, so heißt ein sehr bewegendes Projekt des DRK Kreisverbandes Rottweil. Menschen mit unheilbaren Krankheiten wird ein letzter Wunsch erfüllt. Noch einmal den Bodensee sehen, oder einfach nur ein Eis essen gehen. Mein Talkgast in dieser Podcast-Episolde ist Anja Banholzer. Sie ist Leiterin „Soziale Dienste“ beim DRK Kreisverband Rottweil. Und mitverantwortlich für „Glücksmomente“ Hört gerne rein. ACHTUNG! Diese Podcast-Episode ist ein Mitschnitt der Original-Redebeiträge meiner 'Sendung Sag mal Tanja?! Der antenne 1 Neckarburg Rock & Pop Talk'.
Welche Fürsorge schuldet man den Sterbenden? Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp über die Sterbebegleitung.Zur Homepage.Hier die Tagespost 3 Wochen kostenlos Probelesen, das Probeabo endet automatisch.InstagramFacebook
Inmitten einer sterbensmüden Gesellschaft, die den Tod wegsperrt wie ein ungebetener Gast, sprechen wir über das, worüber kaum jemand spricht – aber jeder fühlen sollte: den Tod als Dienst am Leben.Gemeinsam mit unserem Gast Dominik, einem heidnischen Sterbebegleiter mit Herz, Hand und Ahnenbindung, betreten wir jenen Raum, in dem das Leben flüstert, während das Sterben lehrt. Was heißt es, Paganismus wirklich zu gestalten – außerhalb von Räucherwerk und Runen, dort, wo es unbequem wird? Was heißt es, als Heide mit dem Tod zu gehen, ohne ihm auszuweichen?Wir sprechen über Naturspiritualität, die nicht beim Baumumarmer endet, sondern auch am Sterbebett Bestand hat. Über Animismus, der die Seele außerhalb jeder Idee als anwesendes Wesen begreift. Über Rituale, die begleiten – die am Ende das Leben schaffen.Dominik erzählt von Begegnungen mit Sterbenden, von Räumen zwischen den Welten, von Menschen, die loslassen, aber auch noch gehalten werden wollen. Er erzählt über die Dinge, die nach dem Tot eines Menschen geschehen und warum auch hier Zeit eine Rolle spielt. Und er spricht über eine Magie, die jenseits von Hokuspokus existiert – als gelebte Beziehung, als stille Präsenz, als Bereitschaft, da zu bleiben, wenn andere gehen.Diese Folge ist kein Exkurs über Tod – sie ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass Sterben Teil des Weges ist. Und dass Pagan sein auch heißt: dem Ende einen Platz zu geben. Im Lebenskreis. Im Gespräch und in der Begleitung einer Seele und im Herzen mit kraftvollem Respekt. Danke Dominik für dieses berührende Gespräch.Dominik Moritz findest Du hier: InstagramFacebook
CECI N'EST PAS UNE CRITIQUE #18 | Stay oder: Die Bühne eines Sterbenden Bleibt doch bitte! In der neuesten Ausgabe ihres Interpretationsformats widmen sich Max, MJ, Schlogger und Stu dem Mystery-Drama "Stay" aus dem Jahr 2005. Darin versuchen Ewan McGregor und Naomi Watts, den jungen Ryan Gosling davon abzuhalten, sich das Leben zu nehmen. Eine große Tragödie scheint unvermeidlich – doch auf dem Weg dorthin entfaltet sich ein faszinierendes Spiel mit Wahrnehmung, Schuld und dem Sterben. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! "Stay" gibt es legal und kostenlos bei Netzkino auf YouTube (Stand: Mai 2025). Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Zum Tod von Peter Bichsel. Der Musiker und Komponist Ruedi Häusermann begab sich im Jahr 2000 auf eine aberwitzige Expedition in die Welt von Peter Bichsel. Im Hörspiel treffen Bichsels Texte und das musikalische Theater Häusermanns aufeinander – mit erheblichem Lustgewinn für alle Beteiligten. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 22.03.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Ruedi Häusermann hat aus kreuz und quer Bichsels Werk entnommenen Wörtern und Sätzen einen Klangraum gebaut, der sich als Kopf und Körper eines Mannes entpuppt. Ärger bei der Arbeit hat diesen Mann am hellheiteren Tag eine Sauftour unternehmen und am Bett eines ihm kaum bekannten Sterbenden stranden lassen. Während man noch lacht und schmunzelt, sieht man sich so hinterrücks in eine Meditation zum Thema Tod gezogen. ____________________ Mit: Iris Erdmann, Michael Neuenschwander, Katja Reinke, Herwig Ursin und Susanne-Marie Wrage Weshalb-Forellen Quartett: Martin Birnstiel (Violoncello), Monika Camenzind (Violine), Christian Strässle (Violine), Daniel Thomas (Viola) ____________________ Komposition: Ruedi Häusermann – Tontechnik: Jack Jakob – Dramaturgie: Judith Gerstenberg – Redaktion: Franzsika Hirsbrunner – Konzept und Regie: Ruedi Häusermann ____________________ Produktion: SRF 2000 ____________________ Dauer: 58′
Was erleben Menschen in den letzten Sekunden ihres Lebens? Aktuelle Studien zeigen: Kurz vor dem Tod kommt es noch einmal zu intensiver neuronaler Aktivität im Gehirn. Was bedeutet das für unser Verständnis vom Sterben? Das erklärt Neuropsychologe Dr. Christian Hoppe vom Universitätsklinikum Bonn. Außerdem tauchen wir ein in ein Phänomen, das viele von uns aus dem Arbeitsalltag kennen: Stress-Bragging – das Angeben mit dem eigenen Stress. Hier geht's zum Podcast "Niemand spricht über den Tod": https://open.spotify.com/show/73ZcEY5ostZ4hkxx1vMPKs?si=k-7wMjbDRxic5r5J30VW7w&nd=1&dlsi=c74341bf9a56426a Hier findet ihr die Aha!-Folge zu Nahtoderlebnissen: https://open.spotify.com/episode/6kxLRVXO9Ez4MAwVtMhYLP Und hier die Studie zur Hirnaktivität von Sterbenden: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2216268120 Studie zu Stress-Bragging: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/peps.12645 "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Redaktion: Juliane Nora Schneider Produktion: Serdar Deniz Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Klaus Böllert über das Buch "Letzte Gefühle" von der Sterbebegleiterin Sabrina Görlitz. Darin führt sie Interviews mit Sterbenden.
Steffen Eychmüller, Professor für Palliativmedizin am Inselspital Bern, beschäftigt sich intensiv mit Fragen rund um das Sterben und den Tod. Durch das hat er auch gelernt, wie wir die Ängste vor dem Tod überwinden können. Diese Woche ist in Bern die internationale Konferenz zu Palliative Care. Die internationale Konferenz zu Palliative Care fand diese Woche zum ersten Mal in der Schweiz in Bern statt. Diese Konferenz hat zum Ziel, den Wert des Lebensendes als gesellschaftliches Thema zu lancieren. Palliativmedizin meint die Betreuung von schwerstkranken Menschen und Sterbenden. Ziel der Behandlung ist, das Leiden zu lindern, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Steffen Eychmüller vom Inselspital Bern spricht über das Sterben und die Bedeutung des Todes für das Leben. Er ist Chefarzt und Professor für Palliativmedizin. ?
90 Prozent der Fichten im Harz sind tot oder stark geschädigt. Der Leiter des Nationalparks Harz, Roland Pietsch, glaubt trotzdem nicht, dass der Wald in dem Mittelgebirge verloren ist. Er wird in der Zukunft nur etwas anders aussehen als bisher. Ulrike Timm www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Samboll, Thomas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Rolf Steinmann hat eine extreme Sehnsucht nach Wildnis. Als einer der gefragtesten Naturfilmer arbeitet er für Disney und die BBC. In gewissem Sinne sieht er sich als Zeitzeugen, denn: „Wilde Lebensräume und Tiere verschwinden mit jedem Tag." Tanja Runow www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Nach jahrelanger Vorbereitung ist Lukas Wörle fast am Ziel seiner Träume: Er steht kurz vor dem Gipfel eines 8000ers im Himalaya. Dann sieht er einen sterbenden Mann im Schnee.
Früher haben kirchliche Rituale Trauerfeiern fest definiert. Die Musik kam meistens von der Orgel oder einem Chor, vielleicht von einer Solistin. Heute gibt's die ganze musikalische Bandbreite, manchmal sogar von Sterbenden selbst ausgewählt. Corina Wegler berichtet. Von Corina Wegler.
Wie schaust du auf den Tod - in deinem Umfeld, sowie auf deinen eigenen? Verluste gehören unweigerlich zum Leben dazu. Jeden Tag nehmen wir Abschied von den kleinen und großen Dingen des Lebens. Und doch fühlen wir uns beim Loslassen und der Konfrontation mit dem Tod oft unheimlich überfordert und haltlos. In dieser Folge spricht René im Interview mit Autorin und Sterbebegleiterin Johanna Klug über die Arbeit mit sterbenden Menschen, Bedürfnisse und Empathie in Trauerprozessen und was uns Sterben über das Leben verrät. Außerdem: ❃ Warum wir offen über Tod und Trauer sprechen sollten ❃ Wie wir Trauerprozesse achtsam gestalten ❃ Was uns beim Loslassen unterstützt ☞ Möchtest du mehr über Johanna Klug und ihre Arbeit erfahren? Schau doch mal auf ihrem [Instagram-Kanal](https://www.instagram.com/die_hanns/) vorbei. Ihre Bücher über Trauer und Geschichten von Sterbenden, findest du [hier](https://www.thalia.de/autor/johanna+klug-17893978/). ☞ Wie kann ich achtsam trauern und liebevoll mit mir umgehen? Mit der passenden Meditation in der [7Mind-App](https://4bw6.adj.st/library/single/293475733?adj_t=y9wrv9i&adj_deep_link=sevenmind%3A%2F%2Flibrary%2Fsingle%2F293475733&adj_campaign=2023_10_interview_johanna_klug&adj_adgroup=SAD-ID-Threadbare-Several-Unusual-Ammonite) kannst du deine Ängste verstehen und loslassen lernen. ✎ Für Kooperationsanfragen und Informationen rund um den Podcast schreib einfach eine Mail direkt an [podcast@7mind.de](mailto:podcast@7mind.de). Feedback für René kannst du direkt an [mail@renetraeder.de](mailto:mail@renetraeder.de) senden. ✎ Teile deine Erfahrungen und diskutiere mit anderen 7Mindern in unserer Community zum Podcast: https://www.facebook.com/groups/305387979939302. Hinweis: Diese Folge wurde am 22.10.2023 veröffentlicht.
In der Mitte des Lebens spüren wir: das Leben ist endlich. Aber akzeptieren wir es wirklich? Welche Chance läge darin für das Hier und Jetzt? Darüber spricht Julia mit der Biografin Sabrina Görlitz, die sich selbst lieber "Geschichtenpflegerin" nennt. Zu Recht, denn ihr Job ist es, die Lebensgeschichten sterbender Menschen aufzuschreiben, gleichsam zu bewahren - und die sind übrigens keineswegs alle über achtzig. Warum ist es für die Sterbenden wichtig, die eigene Geschichte oder den eigenen Blick darauf festzuhalten und warum für deren Nachkommen und Familien bzw. uns als Töchter zum Beispiel? Und was können wir als Menschen in der Lebensmitte vom Sterben lernen, die wir hoffen, noch lange zu leben? Hörenswert!ZITAT: "Das Leben ist endlich. ich glaube es liegt eine große Chance darin, unser Heute, Hier und Jetzt vom Ende her zu denken."Tipps & Links zur FolgeHomepage von Story Care "Letzte Gefühle - Über das Sterben, Trauern und die Liebe, die bleibt" von Sabrina Görlitz ( Beltz, 256 Seiten, ISBN: 978-3-407-86785-8)"Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben" von Beate Lakotta und Walter Schels (Deutsche Verlags-Anstalt, 224 Seiten, ISBN-10 : 3421058377)„Würdezentrierte Therapie. Was bleibt – Erinnerungen am Ende des Lebens“ von Harvey Max Chochinov (Vandenhoeck & Ruprecht Verlage, 245 Seiten, ISBN: 978-3-525-40289-4)..................................................Ihr habt Anregungen, wollt uns Eure Geschichte erzählen oder selbst bei uns zu Gast im Podcast sein? Dann schreibt uns beiden persönlich, worüber Ihr gern mehr wissen würdet, was Euch bewegt, rührt, entsetzt und Freude macht an podcast@brigitte.de. Wir freuen uns auf Euch! Und bewertet und abonniert unseren Podcast gerne auch auf Spotify, iTunes, Amazon Music oder Audio Now. Noch mehr spannende Beiträge findet Ihr zudem auf Brigitte.de sowie dem Instagram- oder Facebook-Account von BRIGITTE – schaut vorbei! +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/menoanmich +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findet Ihr unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.