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Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Die deutsche Einheit und die Gründung des Kaiserreiches im Jahr 1871 war keiner Volksbewegung zu verdanken, sondern Bismarcks Revolution von oben. Sie ließ Wünsche offen. Umso wichtiger war es, die nationale Jubelstimmung durch die feierliche Eröffnung des Reichtags zu beflügeln.
Heute vor 125 Jahren wird West-Samoa im Pazifik unter deutschen "Schutz" gestellt – und gehört damit zu den wenigen Kolonien des Kaiserreiches.
Ich war zutiefst erschrocken, als im vorigen Jahr unsere Außenministerin sagte, Deutschland sei mit Russland im Krieg, denn am 1. August vor 110 Jahren kam es tatsächlich zur Kriegserklärung des deutschen Kaiserreiches an Russland.Diese Kriegserklärung wirkte in der außerordentlich angespannten Situation in Europa so, als hätte jemand ein brennendes Streichholz in ein Fass Benzin geworfen: Schnell folgten eine Reihe von weiteren Kriegserklärungen, und nur kurze Zeit später fand sich Europa in einem Weltbrand wieder, den es in diesem Ausmaß bis dahin noch nicht gegeben hatte. Es gab nicht nur Millionen von Toten, sondern die mühsam austarierte europäische Friedensordnung brach zusammen mit schwersten wirtschaftlichen Folgen, sozialem Elend und Revolutionen. Im Grunde wurde hier bereits der Nährboden für Hitler und den Zweiten Weltkrieg gelegt, denn der »böhmische Gefreite« gehörte zu den vielen Menschen, die sich mit der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg nicht abfinden wollten.Wie treffend beurteilt die Bibel das unbesonnene Tun der Menschen in diesen Augustwochen von 1914! Nach vierjähriger Kriegsschlachterei beteuerten alle Beteiligten: »Das haben wir nicht gewollt!« Aber vorher hatten sie nichts getan, um diesen furchtbaren Krieg zu verhindern. Zweimal im Buch der Sprüche, in Sprüche 14,12 und 16,25, warnt Gott uns ausdrücklich vor der blauäugigen Haltung, die Folgen des eigenen Tuns nicht zu bedenken. Es nutzt nichts, im Strudel furchtbarer Ereignisse Gott anzuklagen, wie er all das Schreckliche nur zulassen konnte, wenn man ihn vorher ignoriert und seine Gebote missachtet hat. Lieber sollten wir uns unter die mächtige Hand des Herrn der Weltgeschichte beugen, ihn im Gebet suchen und sein Reden in unserem Leben ernst nehmen.Karl-Otto HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene
Wie ist Deutschland entstanden? Wie wurde Deutschland gegründet? In der Reihe „Der Weg zur Einheit“ will Jan euch das in insgesamt sechs Teilen erklären. Im zweiten Teil geht es um die Gründung des deutschen Kaiserreiches im Jahr 1871. Das Transkript dieser Folge findest du kostenlos auf www.14minuten.de Gefällt dir der Podcast? Unterstütze uns auf www.patreon.com/14minuten
Ein Kommentar von Hermann Ploppa.Zwei Oberste Richter der Ukraine wurden gerade verhaftet, als sie Schmiergelder in Millionenhöhe entgegennahmen. Ein Schlag gegen die Korruption in der Ukraine?Wolodomyr Selenskyi auf Europa-Tournee. Finnland, Polen, Deutschland, Niederlande, Frankreich und Großbritannien waren die Stationen des gefeierten ukrainischen Präsidenten. In jedem Land wurde Selenskyi reich beschenkt mit allerlei nettem Kriegsspielzeug. Allein aus Deutschland bringt der ukrainische Staatenlenker eine Gabe von 2,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln mit - ausgestattet mit dem Auftrag, Russland zu „ruinieren“, wie es unsere allseits geliebte Außenministerin zu sagen beliebt. In Deutschland bekam Selenskyi zudem den schönen Aachener Karlspreis in die Hand gedrückt. Diesen Preis würde ich nicht einmal geschenkt entgegennehmen. Erinnert er doch an den fürchterlichen Karl den Großen, dereinst Reichseiniger und Erbe des Römischen Kaiserreiches auf deutschem Boden. Karl der Große ist in Erinnerung geblieben als der „Sachsenschlächter“, da er einen nahezu genozidalen Krieg gegen Sachsen und Friesen geführt hat und allein an einem einzigen Tag fünftausend Mitglieder der sächsischen Führungsschicht enthaupten ließ.... hier weiterlesen: https://apolut.net/wolodomyr-selenskyi-der-unerbittliche-kaempfer-gegen-korruption-von-hermann-ploppa+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.netOdysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutTwitter: https://twitter.com/apolut_netInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutFacebook: https://www.facebook.com/apolut/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode machen wir einen kleinen Ausflug in das berliner Umland zur Zeit des Kaiserreiches. Eine Kapitalistische Gesellschafft in der nicht jeder es zu etwas bringen kann, es sei denn man nimmt sich was man braucht. Dabei stellt sich uns die Frage, wie jemand an ein politisches System glauben kann, wenn er von selbigem nicht profitiert. Bornierte Beamte, reiche Rentiers und diebische Dörfler, alles was eine gute "Diebskomödie" ausmacht. Außerdem erkennen wir in Gerhart Hauptmanns Stück die Blaupause für Felix Lobrechts "Sonne und Beton". Stabile Seitenlage Podcast - Wir stecken alles in die Tasche
Was sind die Ressourcen, um die sich in Zukunft die Konflikte entfalten werden? Der Besitz welcher Ressourcen garantiert Macht und Wohlstand? Diesen Fragen widmete sich am 1. Februar das 8-Uhr-Abendblatt mit ihrem Autor Kurt von Kleefeld, dem Schwager des künftigen Reichskanzlers Stresemann. Entscheidender für diesen Artikel freilich war seine Funktion als Generalbevollmächtigter der hohenlohischen Gruben und Industrieunternehmen, in der natürlich direkt an Einschätzung von Vorkommen an Rohstoffen beteiligt war. Aber dennoch ein Fun-Fact zu ihm: Geboren 1881 in Kassel als Kurt Kleefeld war er der letzte Mensch, der während des Kaiserreiches im November 1918 geadelt wurde. Frank Riede schaut für uns nach den Rohstoffen, die sich zu weltpolitischen Kampfmitteln entwickeln.
Das deutsche Bestattungsrecht gilt im internationalen Vergleich bis heute als relativ rigide, und das war es erst recht zu Zeiten des Kaiserreiches. Dennoch kam bereits 1911 zu einer gewissen Liberalisierung, als in Preußen die Feuerbestattung prinzipiell zugelassen wurde. Da die Nachfrage von Anfang an groß war und in den Jahren der Weimarer Republik, zumal in Berlin, stetig stieg, reichten die Kapazitäten der Krematorien im Wedding und in Baumschulenweg bald nicht mehr aus, und es wurde eine dritte Einrichtung in Berlin-Wilmersdorf eröffnet. Das Berliner Tageblatt vom 18. März 1922 stellt den neuen Bau vor und klärt auf über Rechtliches und Finanzielles. Es liest Paula Leu.
Woop! Woop! Heute im Programm zwei tolle Frauen. Mit Veronika Bohrn Mena spreche ich über die Lage in Österreich und wie es der Leistungsklasse seit Pandemiebeginn ergangen ist. Katja Hoyer nimmt mich (und euch) dann mit auf eine Reise zu Aufstieg und Fall des deutschen Kaiserreiches mit viel "Blood and Iron" und natürlich Otto von Bismarck. Enjoy!^^
Woop! Woop! Heute im Programm zwei tolle Frauen. Mit Veronika Bohrn Mena spreche ich über die Lage in Österreich und wie es der Leistungsklasse seit Pandemiebeginn ergangen ist. Katja Hoyer nimmt mich (und euch) dann mit auf eine Reise zu Aufstieg und Fall des deutschen Kaiserreiches mit viel "Blood and Iron" und natürlich Otto von Bismarck. Enjoy!^^
Fri, 08 Oct 2021 08:10:00 +0000 https://wolfgang-picken.podigee.io/409-bloss-kein-martyrer-werden 4b6cf77e4371e175bdd27ff3581bf051 Abschreckung oder Motivation Die Verehrung von Märtyrer ist die Verehrung von Helden. Sie haben ihr Leben für den Glauben geopfert. Nicht immer geschah das freiwillig. Aber zumeist mussten sie mit dem Risiko rechnen, für die Ausübung ihres Glaubens sterben zu müssen. So war es auch bei den Bonner Stadtpatronen, deren Festwoche wir gegenwärtig begehen. Cassius und Florentius. Sie leben in den Zeiten des römischen Reiches, in dem mit erheblichem Widerstand und Repressalien zu rechnen war, wenn bekannt wurde, dass man Christ war. Nicht in allen Epochen des Kaiserreiches führte das zum Tod. Es gab Phasen, da blieb man weitgehend unbehelligt, aber dem folgten immer wieder Wellen blutiger und brutaler Verfolgung. Die Zahl derer, die dabei zu Tode kamen, lässt sich schwer beziffern. Aber es dürften unübersichtlich viele gewesen sein. Nicht selten mussten ganze Sippen oder Stämme mit daran glauben. Wenn es um die Bekämpfung von vermeintlichen Staatsfeinden ging, war man im römischen Reich alles andere als zimperlich. Dass die verhältnismäßig kleine Gruppe an Christen so schnell und so sehr in den Fokus der Mächtigen geriet, zeigt wie sehr man ihre innere Unabhängigkeit und Botschaft fürchtete. Allein der Aufruf Jesu, eine neue Königsherrschaft zu errichten, dürfte erhebliche Nervosität ausgelöst haben, weil es in den Ohren vieler nach Aufruhr und Staatverrat klingen musste. Jesus wurde für die so Glaubenden zum Herrscher über ihr Leben und der Kaiser fiel auf eine unbedeutende Position zurück. Das war für einen Herrscher, der sich selbst als Gottheit verstand, eine kaum zu ertragende Provokation. Auch die Forderungen, die in der Bergpredigt zum Ausdruck kamen, ließen sich nicht wirklich mit dem Herrschaftsverständnis des Kaiserreiches vereinen. Das roch nach Revolution. Kein Wunder also, dass verschiedene Kaiser, je nach dem wie stabil die politische Stimmung im Land war und welche Probleme es gab, von denen man ablenken musste, das zum Anlass nahm, die Christen zum Systemfeind zu erklären und sie zu verfolgen. 409 full Abschreckung oder Motivation no Märtyrer Dr. Wolfgang Picken
HofnarrGiaccomo liest den urheberrechtsfreien KlassikerEine spannende Sherlock Holmes Kriminalgeschichtevon ARTHUR CONAN DOYLE - "Seine Abschiedsvorstellung" (Fall 48)Der Fall erschien in Deutschland auch unter den TitelnSein letzter FallSein letzter Streich Inhalt:Am Vorabend des ersten Weltkrieges treffen sich der deutsche Botschaftsrat Baron von Herling mit dem besten Geheimagenten des deutschen Kaiserreiches von Bork in dessen Landhaus. Die beiden feiern die Erfolge, die von Bork in den letzten vier Jahren in England erzielt hatte, konnte er doch eine Unmenge an strategisch wichtigen Informationen nach Berlin weiter leiten. Dabei behilflich war der für ihn arbeitenede Mr. Altamont, den er auch an diesem Abend erwartet, um von ihm die entscheidenden Flottensignale der britischen Marine zu erhalten. Kurz nachdem der Baron gegangen ist, trifft Altamont ein und überreicht von Bork ein Paket. Doch findet der Geheimagent darin nicht die erwünschten Daten, sondern ein Handbuch zur Bienenzucht. Er muss erkennen, dass seine Arbeit der letzten zwei Jahre umsonst war und er einen Mann an seiner Seite hatte, der mit diesem Auftrag einen glänzenden Abschluß seiner Detektivkarriere vorweisen kann.Das Buch (und viele andere Klassiker) könnt ihr übrigens alle kostenlos bei Amazon mit Kindle der gratis Kindle-App oder im Browser lesen direkt unter AMAZON.DE (https://amzn.to/3e0ev2W)Oder einfach im YouTube Kanal mitlesen!Or read along in my YouTube Channel.Jedes Feedback ist willkommen...Every feedback ist appreciated.Und danke für den Support! Thanx for the support!Support my workAlles zum lesenden Narren auf meiner HomepageMeine Stimmen für dein Buch, deine Geschichte, deinen Text? info@dernarrliest.deSupport the show (https://www.tipeeestream.com/hofnarrgiaccomo/donation)
Seit 2015, seit mehr als 5 Jahren, verhandeln die Regierungen von Deutschland und Namibia. Es geht um den Völkermord deutscher Truppen vor mehr als 100 Jahren an den Herero und Nama begangen haben - im heutigen Namibia, damals Kolonie des Kaiserreiches.
Er war geboren um Kaiser zu werden, über Österreich-Ungarn zu regieren: Ein schillerndes Leben war Kronprinz Rudolf eigentlich in die Wiege gelegt. Umso mysteriöser sind die Umstände seines Todes, die bis heute nicht restlos aufgeklärt sind. Rudolf starb im Jänner 1889 auf seinem Jagdschloss in Mayerling im Wienerwald. Todesursache war ein Schuss. Mit ihm fand die junge Baroness Mary Vetsera den Tod. Nach über 100 Jahren sieht alles danach aus, als hätte der Kronprinz seine Gefährtin ermordet und sich dann selbst das Leben genommen. Ein Skandal, der damals seinesgleichen suchte und unweigerlich zu Spekulationen führte. Starb die junge Baroness freiwillig? Warum nahm sich der junge Rudolf überhaupt das Leben? Steckt ein Komplott dahinter und Feinde des Kaiserreiches ließen den Tod nur wie einen Selbstmord aussehen? Die Fake Busters sind ins Jahr 1889 zurück gereist und haben die verhängnisvolle Nacht revuepassieren lassen. Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert uns und hinterlasst eine Bewertung! Mehr von den Fake Busters findet ihr auf www.kurier.at/fakebusters. Weitere Podcasts findet ihr auf www.kurier.at/podcasts. Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu ...
Nationale Feierlichkeiten kreisen hierzulande aus bekannten historischen Gründen regelmäßig um das Thema der deutschen ‘Einheit‘ – zuletzt im vergangenen Jahr, als deren dreißigstes Jubiläum begangen wurde. Vor einhundert Jahren war man diesbezüglich, d.h. in der Zählung schon einmal weiter: 50 Jahre deutsche Einheit hieß es damals, und gemeint war damit natürlich der Jahrestag der Gründung des Kaiserreiches im Spiegelsaal von Versailles. Pünktlich zu jenem am 18. Januar 1921 reihte sich in den Reigen der Gratulanten auch das Berliner Tageblatt ein, ganz ohne freilich in die nostalgisch-monarchistische Wehklage der rechten Blätter ob des Untergangs selbigen Reiches in Weltkrieg und Revolution einzustimmen. Obgleich 1870/71 schließlich von ‘oben‘, von Bismarck vollzogen, sei das Projekt der deutschen Einigung im 19. Jahrhundert doch genuin dem demokratischen Geist von 1848 entsprungen und der Gedenktag insofern sehr selbstbewusst auch in Zukunft als republikanischer Feiertag zu begehen. Es liest Paula Leu.
Der Historiker Christoph Nonn erzählt die Geschichte des deutschen Kaiserreiches anhand von zwölf repräsentativen Ereignissen. Rezension von Konstantin Sakkas. C.H. Beck Verlag 2020 ISBN 978-3-406-75569-9 686 Seiten 34 Euro
Was fasziniert an Berlin? Warum ist es besonders? Welche Geschichte hat es und welche Geschichten sind relevant? Ausgehend von einer neuen, umfassenden Stadtgeschichte und weiteren literarischen Auseinandersetzungen mit der Grossstadt, geht Kontext diesen Fragen nach. Das ganze Berlin soll es sein! Von der Stadtgründung bis zum heutigen Tag. Mit seinem monumentalen Werk «Berlin – Biographie einer grossen Stadt» legt der Feuilletonredaktor und Autor Jens Bisky eine Stadtgeschichte vor, wie sie es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Dabei versucht er die Geschichte und das Wesen der Stadt möglichst umfassend darzustellen. Vom Schritt Berlins zur Residenzstadt bis zur Hauptstadt des Kaiserreiches, von den goldenen Zwanzigerjahren bis zur Vernichtung durch die Nazis und den Krieg, von der Teilung der Stadt bis zu ihrem erneuten Zusammenwachsen nach 1989. Ähnliches versucht Irina Liebmann auf andere Weise. Auch sie trägt Schicht um Schicht Berliner Stadtgeschichte ab, auch sie interessiert sich für das Wesen und die Geschichten dieser Stadt. Nur hat sie nicht das Ganze im Blick, sondern ihren Bezirk: Mitte. Und dort eine ganz bestimmte Strasse, deren Geheimnis sie seit bald vierzig Jahren zu lüften versucht: Die Grosse Hamburger Strasse. Einmal in die Breite, einmal in die Tiefe und dann noch einen weiblichen Blick auf die goldenen Zwanzigerjahre. Das ist Kontext zu Berlin auf SRF2 Kultur. Buchhinweise: Jens Bisky: Berlin – Biographie einer grossen Stadt. Rowohlt Berlin Irina Liebmann: Die Grosse Hamburger Strasse. Schöffling & Co Unda Hörner: 1929 – Frauen im Jahr Babylon. Ebersbach & Simon Weitere Themen: - Berlin – Biographie einer grossen Stadt - Die Grosse Hamburger Strasse - 1929 – Frauen im Jahr Babylon
Rudolf Mosse gehört zweifelsfrei zu den prägenden Verlegergestalten der Berliner Stadtgeschichte. Ursprünglich aus Grätz bei Posen stammend, baute er seit den 1860er Jahren in der Hauptstadt des baldigen Kaiserreiches ein Zeitungsimperium auf, das vor allem das aufgeklärte Berliner Bürgertum adressierte. Flaggschiff war das 1872 gegründete Berliner Tageblatt, das sich spätestens ab 1906 unter der Ägide seines berühmten Chefredakteurs Theodor Wolff, einem Vetter Mosses, zum Inbegriff der liberalen Großstadtzeitung entwickelte. Als Mosse am 8. September 1920 starb, war Wolff es auch, der in Weißensee auf dem Jüdischen Friedhof die Grabrede hielt. Aus ihr, abgedruckt am 13. September – natürlich – im Berliner Tageblatt, liest Frank Riede.
Otto von Bismarck wird gerne mit dem Bonmot zitiert, dereinst nach dem Weltuntergang ziehe er nach Mecklenburg – weil dort alles 50 Jahre später geschehe. Dazu kam es bekanntlich nicht, weil der Eiserne Kanzler selbst bereits zwanzig Jahre vor dem Untergang der Welt, seiner Welt, der Welt des deutschen Kaiserreiches das Zeitliche segnete. Das kleine Mecklenburg-Strelitz indes sollte seiner Prophezeiung durchaus alle Ehre machen, indem es nach 1918 manche Gesetze der neuen, der nachrevolutionär-republikanischen Welt einfach ignorierte. Und den von Bismarck personifizierten ostelbischen Feudalismus auf diese Weise seinen eigenen Untergang tatsächlich ein Stückweit überleben ließ. So nachzulesen in der Vossischen Zeitung vom 7. August 1920, hier getan von Paula Leu.
Auch fast zwei Jahre nach der Begründung der Weimarer Republik auf den Trümmern des im Ersten Weltkrieg untergegangenen Kaiserreiches waren die politischen Verhältnisse in Deutschland immer noch in vielerlei Hinsicht fragil. Nachdem im März 1920 der Kapp-Putsch das Land erschüttert hatte, verging kaum eine Woche ohne Gerüchte über neuerliche Staatsstreichpläne rechter Militärs. Aber auch von linker Seite kam es immer wieder zu lokalen Aufständen, die hier und da in spontan ausgerufenen, kurzlebigen und heute zumeist vergessenen Räterepubliken mündeten. So ähnlich geschehen beispielweise im Sommer 1920 in der Oberlausitz, wo namentlich die Städte Zittau und Löbau Schauplatz bürgerkriegsähnlicher Auseinandersetzungen zwischen linken Aktivisten und den sächsischen Staatsorganen wurden: Das Berliner Tageblatt vom 2. August berichtete, es liest Frank Riede.
blaupause.tv - Informationen über alternative Möglichkeiten der Lebensgestaltung.
https://www.blaupause.tv/shop.html https://www.youtube.com/channel/UCRpSwGMRMPr-qqN_cATuCVw https://t.me/BlaupauseTV Liebe Zuschauer, in dem heutigen #Livestream zur aktuellen Lage sind wir im Gespräch mit Andreas #Popp von der Wissensmanufaktur, ein international bekannter Autor sowie „Klardenker”, der seit Jahren die #Politik- und Wirtschaftswelt hinterfragt und erklärt. Die Hintergründe zur heutigen Situation erklärt #Andreas in Bezug auf 1907 und auf die Wirtschaft des deutschen #Kaiserreiches sowie in Zusammenhang zu den vergangenen #Kriegen. Hier sieht man deuliche Muster, die immer wieder mit erschreckendem Erfolg gespielt werden; denn offensichtlich sind die #Menschen bildungsresistente Zombies, geformt durch die #Mainstreammedien und das #Hamsterrad des "Lebens". Die wahre Macht der #Finanzwelt und welche Strukturen sich wirklich hinter den #Medien und den Politikern verbergen, erfahrt Ihr in diesem Video. Andreas beleuchtet außerdem Bezüge und Hintergründe zur #FED, zu #Bill #Gates und der #WHO, zu #Putin, #Xi, #Trump und #Q und vor allem zu #Defender #2020 sowie den #SHAEF-Gesetzen - mit Verknüpfung zu #Nazideutschland. Neben diesen Themen hat die aktuelle Lage allerdings auch einen spirituellen Ansatz. Sehr berechtigt kann man sich die Frage stellen, ob es sich um eine #Erlösung auf spiritueller Ebene handelt. Andreas hält dies für sehr wahrscheinlich. Nur ist hier äußerste Vorsicht geboten, sich nicht von #Hoffnungen einlullen zu lassen und untätig zurückzulehnen. #Eigenverantwortung ist jetzt wichtiger denn je und #morphogenetisch betrachtet unser einziger Lösungsweg. Wir müssen lernen aus der #Opferhaltung rauszukommen. Wir müssen unsere #Ängste abbauen und mit uns selbst im Klaren sein. Wir müssen wieder zu uns finden, in uns hineinhören und auch überlegen, was wir zur jetzigen Situation beigetragen haben. "#Demut lernen, #Dankbarkeit zeigen und fühlen und Eigenverantwortung lernen".
FAZ Essay – der Podcast für die Geschichte hinter den Nachrichten
Mit dem Zusammenbruch des Kaiserreiches vor hundert Jahren ging die letzte Phase des (evangelischen) Staatskirchentums in Deutschland zu Ende. Die religionsverfassungsrechtlichen Kompromisse, die aus der Revolution des Jahres 1918 hervorgingen, haben bis heute Bestand. Ein Essay von Professor Dr. Christian Waldhoff.
Wann Deutschland seine ersten Kolonien gründete und warum Bismarck seine ablehnende Haltung gegenüber diesen änderte ist der Inhalt der neuen Folge von Historia Universalis. Des Weiteren erzählt euch Elias, wie das Deutsche Reich zu den einzelnen sog. "Schutzgebieten" kam und welche Rolle Bremer und Hamburger Händler dabei spielten. In der nächsten Episode wird Elias dann von den Kolonialverbrechen des Kaiserreiches sprechen. Den passenden Soundtrack findet ihr hier. Wollt ihr mehr zur deutschen Kolonialgeschichte erfahren, empfehlen wir euch folgende Werke: Becker, Felicitas/Beez, Jigal (Hrsg.): Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika: 1905 – 1907 (Schlaglichter der Kolonialgeschichte, Bd. 3), Berlin 2005. Graudenz, Karlheinz/Schindler, Hanns Michael: Die deutschen Kolonien. Geschichte der deutschen Schutzgebiete in Wort, Bild und Karte, München 1982. Gründer, Horst: Geschichte der deutschen Kolonien, Paderborn 1985. Habermas, Rebekka: Skandal in Togo, ein Kapitel deutscher Kolonialherrschaft, Frankfurt am Main 2016. Kuss, Susanne: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen: Eskalation von Gewalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Berlin 22010. Reinhard, Wolfgang: Kleine Geschichte des Kolonialismus, Stuttgart 1996. Steltzer, Hans Georg: Die Deutschen und ihr Kolonialreich, Frankfurt am Main 1984. Timm, Uwe (Hrsg.): Deutsche Kolonien, München 1981. Zimmerer, Jürgen/Zeller, Joachim (Hrsg.): Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg (1904–1908) in Namibia und seine Folgen, Berlin 22016. Bewertet den Podcast bitte bei iTunes und anderen Verzeichnisses und lasst uns Feedback und Kommentare da. Ihr erreicht uns bei Facebook, auf Twitter und YouTube sowie telefonisch unter 0351/841 686 20 oder per Mail.