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https://svensagt.blogspot.com/2025/01/die-bismarcksee-ein-meer-mit-deutscher.html
Im neuen Roman "So, in etwa, ist es geschehen" von Sharon Dodua Otoo geht es um einen Mord. Die Angestellte Amanta Haller hat ihren Chef auf einer Autofahrt an die Ostsee erdrosselt. Gewalt- und Kolonialgeschichte werden im Krimi geschickt verwoben. Otoo, Sharon Dodua www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Im neuen Roman "So, in etwa, ist es geschehen" von Sharon Dodua Otoo geht es um einen Mord. Die Angestellte Amanta Haller hat ihren Chef auf einer Autofahrt an die Ostsee erdrosselt. Gewalt- und Kolonialgeschichte werden im Krimi geschickt verwoben. Otoo, Sharon Dodua www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Im neuen Roman "So, in etwa, ist es geschehen" von Sharon Dodua Otoo geht es um einen Mord. Die Angestellte Amanta Haller hat ihren Chef auf einer Autofahrt an die Ostsee erdrosselt. Gewalt- und Kolonialgeschichte werden im Krimi geschickt verwoben. Otoo, Sharon Dodua www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Mit seinem Theaterstück „Asiawochen“ hat er beim „Heidelberger Stückemarkt 2025“ gleich dreimal gewonnen: Autor*innenpreis, SWR-Hörspielpreis und Publikumspreis. Die Hauptfigur, aufgewachsen zwischen Indonesien und Deutschland, recherchiert ihre Familiengeschichte und zeigt damit auch, wie die deutsche Kolonialgeschichte verdrängt wurde. „Das ist ganz nah an der Geschichte meiner Familie“. Yannic Han Biao Federer wurde als Sohn eines chinesischen Indonesiers und einer Deutschen in Breisach geboren. Zuletzt veröffentlichte er ein sehr persönliches Buch über den Tod seines Sohnes.
Star Trek IV – The Voyage Home, Teil 15: Ein Hubschrauber schwebt über dem Park, Scotty taucht halb aus dem Nichts auf, Gillian Taylor rennt gegen ein getarntes Raumschiff – und schreit sich anschließend einfach durch den Beamvorgang hindurch. Alles völlig normal. Klar. In dieser Folge sprechen wir über die berühmte Parkszene aus Star Trek IV und darüber, wie sie 1986 wahrscheinlich gedreht wurde: also nicht mit heutiger Komfort-CGI, sondern sehr wahrscheinlich mit klassischer optischer Tricktechnik, Bluescreen, Matte-Arbeit und ILM-Zauberei aus der photochemischen Ära. Wir schauen dazu auf ein spannendes Interview mit Kameramann Don Peterman bei der American Society of Cinematographers. Außerdem: – Warum Gillians durchgehender Schrei beim Beamen physikalisch erstaunlich plausibel ist – Warum Beamen trotzdem energetisch kompletter Irrsinn bleibt – Was Metin Tolan dazu sagt – Warum Kirk Gillian „Alice“ nennt – Welche Rolle Alice im Wunderland sonst noch in Star Trek spielt – Warum die Aussage, die Wale seien schon in Alaska, zoologisch eher unter Fantasy fällt – Und was es mit dem Mission District in San Francisco wirklich auf sich hat Mit anderen Worten: Wir reden über Filmtricks, Physik, Lewis Carroll, Buckelwale, Kolonialgeschichte, Murals und ein Krankenhausproblem namens Chekov. Also über genau die Dinge, die man von einem entspannten Star-Trek-Abend erwartet. #StarTrek #StarTrekIV #TheVoyageHome #DiscoveryPanel #Kirk #Spock #Scotty #GillianTaylor #Chekov #Sulu #Uhura #ILM #DonPeterman #Beamen #Transporter #Buckelwale #MissionDistrict #SanFrancisco #StarTrekPodcast
Im Jahr 1857 startet die SMS Novara zur ersten österreichischen Weltumseglung. Ein Ziel der Reise: die Nikobaren, eine Inselgruppe im Golf von Bengalen. Bereits etwa 70 Jahre zuvor scheiterte der Versuch, auf Befehl des Abenteurers William Bolts, vier der Inseln für Kaiserin Maria Theresia in Besitz zu nehmen. Wir sprechen in der Folge über die Weltumseglung der SMS Novara und die Übersee-Kolonialgeschichte der Habsburgermonarchie. // Erwähnte Folgen - GAG550: Akbar und die Entstehung des Mogulreichs – https://gadg.fm/550 - GAG549: Coca und Cola – https://gadg.fm/549 - GAG323: Die Republik Ezo und das Ende des Shogunats – https://gadg.fm/323 - GAG151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika – https://gadg.fm/151 // Literatur - Stefan Meisterle: Von Coblon bis Delagoa. Die kolonialen Aktivitäten der Habsburgermonarchie in Ostindien, 2014. https://utheses.univie.ac.at/detail/31047 - Andrew Drummond: The intriguing life and ignominious death of Maurice Benyovszky, 2018. - David G. L. Weiss & Gerd Schilddorfer: Die Novara.Österreichs Traum von der Weltmacht, 2010. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
SP-Landrat Jan Kirchmayr hat im Parlament den Anstoss gegeben, dass das Baselbiet seine eigene Kolonialgeschichte aufarbeitet. Gestern haben die Behörden den entsprechenden Bericht vorgestellt. Kirchmayr ist zufrieden, möchte aber nun auch dass das Wissen vermittelt wird, an Schulen und in Museen. Ausserdem Thema: · Spitzensportvereine in Basel sind wütend über Sportplanung des Kantons · tödlicher Unfall mit Bus im Kleinbasel
Eine neue Ausstellung im Mannheimer Stadtarchiv beleuchtet, wie tief Industrie, Unternehmen und auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt in den Kolonialismus verstrickt waren. Von „Palmin“ bis Raubkunst und zweifelhaften Karrieren – ein Kapitel, das bis heute nachwirkt.
Vor wenigen Wochen machte ein französisches Video die Runde (Link unten), mit einer steilen These im Teaserbild: „Clair Obscur: Ein faschistisches Spiel?“. Klingt erstmal gewagt, aber das Video schlägt einen auf den ersten Blick interessanten Bogen von der französischen Kolonialgeschichte hin zu einer derzeitigen Instrumentalisierung des Spiels durch die französische Rechte. Im französischen Teil YouTubes wurde der Beitrag breit diskutiert und irgendwann schwappte der Video-Essay mit englischen Untertiteln dann sogar in den hiesigen Diskurs. Das Video macht dabei mit über einer Stunde Laufzeit und viel historischem Exkurs durchaus einen sorgfältig recherchierten und bedachten Eindruck. Und weil steile Thesen ja unser Ding sind (und zwei von euch uns sogar deswegen eine Email geschrieben haben), schauen wir in dieser Folge einmal, wo wir der Argumentation folgen können – und wo nicht. Das Video von ache könnt ihr euch hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=Z8M8q80bTKg Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:09:12 - Lohnt sich eine postkoloniale Perspektive auf Expedition 33? 00:38:08 - Das Problem vieler YouTube-Essays 00:45:55 - Männlich dominierte Spielwelt und phallische Symbole 01:17:18 - Wieviel Klarstellung es vom Entwickler braucht und normschöne Charaktere 01:45:50 - Fazit In dieser Folge zu hören: Jochen Redinger, Janna Krone, Andre Peschke Ab mit euch und Abo aboschließen! https://www.gamespodcast.de/abo
In dieser Folge steht die Autorin Mirrianne Mahn im Mittelpunkt, die über ihren Roman „Issa“ spricht – ein vielstimmiges Werk über Herkunft, koloniale Wunden und die Suche nach Zugehörigkeit. Das Gespräch führt tief hinein in Fragen hybrider Identität, die Spannung zwischen Fremdzuschreibung und Selbstermächtigung und die Spuren, die Missionsgeschichte und Kolonialismus bis heute in Körpern, Sprachen und Biografien hinterlassen. Mirriane Mahn erzählt, wie „Issa“ als Suchbewegung entstanden ist, warum Uneindeutigkeit ein produktiver Ort sein kann und welche Verantwortung Literatur in postkolonialen Gesellschaften trägt. Cover: Rowohlt Verlag Eine Kooperation mit Misereor und der Abteilung Weltkirche im Rahmen der Misereor Fastenaktion 2026
US-Präsident Donald Trump will, dass die Verbündeten der USA helfen, Öltransporte durch die Strasse von Hormuz zu sichern. Ansonsten werde die Nato vor einer düsteren Zukunft stehen, drohte Trump. Seine Forderung und seine Drohung waren am Montag Thema an einem Treffen der EU-Aussenminister. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) EU-Aussenminister beraten über Strasse von Hormus (06:04) Nachrichtenübersicht (10:26) Schweizer Botschafter im Iran: «Wir suchten Schutz im Keller» (14:56) Arbeitet Belgien seine Kolonialgeschichte juristisch auf? (20:13) Aufstand zwecklos: Putin erstickt Proteste bereits im Keim (25:38) Gewässerschutzrevision: viel Kritik für Albert Rösti (30:04) Paul Ehrlich, Autor von «Die Bevölkerungsbombe» verstorben (33:55) «Echo Wissen»: Atmosphäre ist Mülleimer für Weltraumschrott
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Beauty-Queen, DJ, ehemalige MTV-Moderatorin, Botschafterin, Verlags-Co-Gründerin, Podcast Host – und vor allem: eine Frau mit Haltung. In dieser Folge sprechen Nora und Wana Limar über Spiritualität im Faktenzeitalter, über Wissenschaft und Sinnsuche, über Wut und darüber, warum sie manchmal ein Motor für Veränderung ist. Wir fragen uns: Warum fühlen wir uns im Westen so getrennt – voneinander, von der Natur, von etwas Größerem? Und was hat das mit Kolonialgeschichte, Kapitalismus und unserem heutigen Familienleben zu tun? Es geht um Tribe statt Timetable, um Co-Sleeping ohne Scham, um Kinder, Chips und Kontrolle – und um die Sehnsucht nach echter Verbindung. Eine ehrliche, kluge und überraschend persönliche Unterhaltung über Identität, Gemeinschaft und das, was wir vielleicht verlernt haben: Urvertrauen. "Ehrlich gesagt" - ein Podcast von Echte Mamas: ➡️ https://www.instagram.com/echtemamas.ehrlichgesagt ➡️ https://www.instagram.com/echtemamas Wana Limar || (Gast): ➡️ https://www.instagram.com/wanalimar Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
Christian Berndt erzählt, wie die Steelpan aus Ölfässern entstand, vom Karneval in Trinidad geprägt wurde und zum Symbol der Unabhängigkeit avancierte.
Patrice Lumumba war nach dem Ende der brutalen Herrschaft der Belgier der erste demokratisch gewählte Regierungschef im Kongo. 1961 wurde er ermordet. Einer der Hauptverdächtigen lebt noch und könnte nun strafrechtlich angeklagt werden. Küpper, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Patrice Lumumba war nach dem Ende der brutalen Herrschaft der Belgier der erste demokratisch gewählte Regierungschef im Kongo. 1961 wurde er ermordet. Einer der Hauptverdächtigen lebt noch und könnte nun strafrechtlich angeklagt werden. Küpper, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Patrice Lumumba war nach dem Ende der brutalen Herrschaft der Belgier der erste demokratisch gewählte Regierungschef im Kongo. 1961 wurde er ermordet. Einer der Hauptverdächtigen lebt noch und könnte nun strafrechtlich angeklagt werden. Küpper, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Postkoloniale Theorie statt historischer WahrheitOb an Universitäten, in Museen oder in der Politik – das postkoloniale Narrativ gewinnt zunehmend Einfluss im öffentlichen Diskurs. Es geht davon aus, dass koloniale Macht- und Denkmuster bis heute fortwirken.Mathias Brodkorb hält die postkoloniale Theorie für nicht wissenschaftlich – sie leugne die Existenz objektiver Wahrheit. Besonders kritisiert er eine Nähe zu Teilen der neuen Rechten: Beide würden mit identitären Kategorien arbeiten.Für Brodkorb beruht Postkolonialismus auf Rassismus – einer starren Einteilung der Welt in weiße Täter und nicht-weiße Opfer. In seinem neuen Buch plädiert er für eine differenziertere Sicht auf die Kolonialgeschichte – jenseits ideologischer Verkürzungen.*Wir haben das Interview nochmal hochgeladen, damit die vielen Zuhörer und Zuschauer, die inzwischen dazugekommen sind, dieses erfolgreiche Gespräch auch noch angezeigt bekommen. Neue Episoden kommen im Januar wieder. Genießt die Feiertage!Zum Buch von Brodkorb: https://amzn.eu/d/776nYNoHeute an den Mikros: Benjamin Scherp und Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
In Myanmar herrscht Bürgerkrieg. Jetzt soll gewählt werden, doch das dürfte eine Show-Veranstaltung des Militärs sein. Seit der Unabhängigkeit 1948 gibt es im Land gewaltsame Konflikte. Das hängt auch mit der britischen Kolonialgeschichte zusammen. Biesler, Jörg
Ihr Reich zerbricht, ihre Familie wird ausgelöscht. Doch die Aztekenprinzessin Tecuichpotzin findet Wege, im kolonialen Mexiko zu bestehen. Sie stirbt am 9. Dezember 1550. Von Joachim Heinz und Markus Harmann.
Warum entführen junge Molukker in den Niederlanden am 2.12.1975 einen Zug - und nehmen Tote in Kauf? Ein Drama mit Wurzeln in der Kolonialgeschichte. Von Wolfgang Meyer.
Der Schuldkult – in Deutschland ist er längst Alltag. Wer stolz auf seine Herkunft ist, gilt schnell als verdächtig. Auch juristische Folgen sind dann durchaus möglich. Auch in anderen westlichen Ländern ist dieses Muster zu beobachten. Ob in Frankreich oder Großbritannien – die eigene Kriegs- und Kolonialgeschichte wird genutzt, um den Menschen einen kollektiven Schuldkomplex einzupflanzen. Jetzt erreicht dieser Kultursturm auch die Schweiz. In Zürich will die Stadtregierung ihre Erinnerungspolitik neu ausrichten – und damit erstmals offiziell „Schweizer Rassismus“ und eine angebliche Kolonialvergangenheit thematisieren. Ein bemerkenswerter Schritt – denn die Schweiz hatte nie Kolonien. AUF1-Korrespondent Stefan Thöny ordnet in seinem Kommentar die Hintergründe
Die Bundesregierung will Gedenkstätten sanieren und neue Formen der Erinnerung an den Holocaust und die SED-Diktatur fördern. Im neuen Konzept bleibt die Kolonialgeschichte außen vor. Kritiker fordern eine breitere Aufarbeitung der Geschichte. Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Er kennt den Pazifik wie kein Europäer: Tupaia, der polynesische Navigator, führt James Cook über unbekannte Meere – und zahlt am 11.11.1770 mit seinem Leben. Von Kolja Sand.
Vieles in Namibia entspricht europäischen Erwartungen. Manches davon wurzelt in der Kolonialgeschichte - die das Land heute noch prägt, wie Hans von Trotha auf einer ungewöhnlichen Reise erfahren hat. Seine Vorfahren sind Teil der Kolonialgeschichte. Von Hans von Trotha www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse rücken in diesem Jahr die Philippinen als Gastland in den Fokus. SWR-Literaturredakteurin Katharina Borchardt beschreibt das Land als „sozial und geografisch total uneinheitlich“ – mit einer Literaturszene, die sich dennoch lebendig entwickelt. Viele der präsentierten Werke behandeln die spanische Kolonialzeit und ihre Folgen, sowie das Leben in einer stark hierarchischen Gesellschaft.
Ein Hinterwäldler wird zum Nationalheld: Paulus Kruger, geb. am 10.10.1825, führt den Buren-Aufstand gegen die britische Kolonialmacht an - und prägt Südafrika bis heute. Von Wolfgang Meyer.
Ferdinand von Richthofen kartierte China, prägte die Forschung zur Seidenstraße und legte Grundlagen für Europas China-Interesse. Er starb am 6. Oktober 1905. Von Almut Finck.
Die Überfahrt mit der "Mayflower" war eng, stinkend, gefährlich - und doch der Beginn eines der mächtigsten Gründungsmythen der USA. Am 16.9.1620 sticht sie in See. Von Tobias Sauer.
Eyssel, Benjamin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Was hat die brasilianische Stadt Blumenau mit deutscher Kolonialgeschichte, Kultur und Tourismus zu tun? Am 2. September 1850 wurde sie von Hermann Blumenau gegründet. Von Andrea Kath.
Was passiert, wenn eine norwegische Reiseschriftstellerin sich aufmacht, die Küsten der Welt zu umrunden – ganz allein? In “Seefahrer. Eine Reise durch Portugals vergangenes Weltreich” nimmt Erika Fatland uns mit auf eine 40.000 Kilometer lange Reise über 20 Meere, durch 25 Länder, von der Arktis bis zum Äquator. Ein Buch voller überraschender Begegnungen und verblüffender Erkenntnisse über die Kolonialgeschichte. Rezension von Michael Kuhlmann
Was passiert, wenn eine norwegische Reiseschriftstellerin sich aufmacht, die Küsten der Welt zu umrunden – ganz allein? In “Seefahrer. Eine Reise durch Portugals vergangenes Weltreich” nimmt Erika Fatland uns mit auf eine 40.000 Kilometer lange Reise über 20 Meere, durch 25 Länder, von der Arktis bis zum Äquator. Ein Buch voller überraschender Begegnungen und verblüffender Erkenntnisse über die Kolonialgeschichte. Rezension von Michael Kuhlmann
Schon zum zweiten Mal beschäftigt sich der Schriftsteller Nicolas Ryhiner mit dem kolonialen Erbe Schweizer Patrizierfamilien. Nach dem Basler Kaufmann Johann Rudolf Ryhiner geht es nun um den Berner Patrizier Christoph von Graffenried. Am Schluss ist alles verloren. Und Christoph von Graffenried sitzt verarmt und entmündigt im Turm von Schloss Worb. Dort schreibt er seine Lebenserinnerungen. Wie er 1710 im Auftrag der englischen Krone in die nordamerikanische Provinz Carolina gezogen ist, um die Stadt New Bern zu gründen. Aber auch wie er einen Krieg gegen Indigene ausgelöst hat. Im Gespräch mit Literaturredaktor Michael Luisier erzählt der Basler Schriftsteller, was ihn an seinem immer wiederkehrenden Thema interessiert und welches seine eigenen Bezugspunkte dazu sind. Buchhinweis: Nicolas Ryhiner. Graffenrieds Gründung. 256 Seiten. Zytglogge, 2025.
Zwei Länder auf einer Insel - zwei komplett unterschiedliche Welten: In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince ist das Überleben ein täglicher Kampf. Ein Kampf gegen Armut, Seuchen, Wassermangel, Hunger, Müll und Bandenkriminalität. Die schwer bewaffneten Gangs regieren 80% der Stadt. Einen Staat gibt es de facto nicht mehr. Das ist die eine Welt. Die andere liegt nur rund 300 Kilometer Luftlinie entfernt – die Dominikanische Republik: Touristenziel mit Traumstränden, All-Inclusive- Hotels und Schirmchen-Cocktails am Pool. ARD Korrespondentin Marie-Kristin Boese hat beide Länder besucht und berichtet von den krassen Gegensätzen. Warum steht Haiti dort, wo es steht? Wie wirken Kolonialgeschichte, politische Korruption und internationale Doppelmoral bis heute nach – darüber sprechen wir mit Katja Maurer, die lange für die Hilfsorganisation Medico International mit Schwerpunkt Haiti gearbeitet hat. ***** Host: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 7.8.2025 ***** Weltspiegel Podcast Extra | Haiti: Überleben zwischen Gangs und Gewalt https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:6d795ea3f2109f48/ **** Die Weltspiegel Doku "Karibikurlaub neben Haitis Hölle" findet ihr hier: https://www.ardmediathek.de/video/karibikurlaub-neben-haitis-hoelle/karibikurlaub-neben-haitis-hoelle/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTU3ODA ***** Weltspiegel Podcast Live am 14.08. in München zum Thema: 10 Jahre Sommer der Migration. Tickets (kostenlos) gibt's hier: https://www.eventbrite.com/e/10-jahre-sommer-der-migration-tickets-1546779592399 ***** Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Zwei Länder auf einer Insel - zwei komplett unterschiedliche Welten: In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince ist das Überleben ein täglicher Kampf. Ein Kampf gegen Armut, Seuchen, Wassermangel, Hunger, Müll und Bandenkriminalität. Die schwer bewaffneten Gangs regieren 80% der Stadt. Einen Staat gibt es de facto nicht mehr. Das ist die eine Welt. Die andere liegt nur rund 300 Kilometer Luftlinie entfernt – die Dominikanische Republik: Touristenziel mit Traumstränden, All-Inclusive- Hotels und Schirmchen-Cocktails am Pool. ARD Korrespondentin Marie-Kristin Boese hat beide Länder besucht und berichtet von den krassen Gegensätzen. Warum steht Haiti dort, wo es steht? Wie wirken Kolonialgeschichte, politische Korruption und internationale Doppelmoral bis heute nach – darüber sprechen wir mit Katja Maurer, die lange für die Hilfsorganisation Medico International mit Schwerpunkt Haiti gearbeitet hat. ***** Host: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 7.8.2025 ***** Weltspiegel Podcast Extra | Haiti: Überleben zwischen Gangs und Gewalt https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:6d795ea3f2109f48/ **** Die Weltspiegel Doku "Karibikurlaub neben Haitis Hölle" findet ihr hier: https://www.ardmediathek.de/video/karibikurlaub-neben-haitis-hoelle/karibikurlaub-neben-haitis-hoelle/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTU3ODA ***** Weltspiegel Podcast Live am 14.08. in München zum Thema: 10 Jahre Sommer der Migration. Tickets (kostenlos) gibt's hier: https://www.eventbrite.com/e/10-jahre-sommer-der-migration-tickets-1546779592399 ***** Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Der Schriftsteller Martin R. Dean erzählt im Roman «Tabak und Schokolade» seine tabuisierte Familiengeschichte: eine Geschichte des Kolonialismus, der Traumata, der Entwurzelung. Yves Bossart spricht mit ihm über verdrängte Vergangenheiten, über Rassismus und über das Fremdsein in der Welt. Martin R. Dean hat die ersten Jahre seines Lebens in der Karibik verbracht, in Trinidad und Tobago, der Heimat seines Vaters. Die Vorfahren des Vaters stammten aus Indien und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als «Kontraktarbeiter» unter sklavenähnlichen Bedingungen in die Karibik verschifft, um für die britische Kolonialmacht auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Deans Mutter stammt aus dem Aargau und war die Tochter von «Stumpenfabrikarbeitern», die den Tabak aus Übersee in Rauchware umformten. In Deans Familiengeschichte spiegelt sich ein Stück verdrängte Kolonialgeschichte. Seine Hautfarbe wurde schnell zum Tabu im konservativen Dorf. Was hat das mit ihm gemacht? Wie versöhnt man sich mit der eigenen traumatischen Vorgeschichte? Und wie lernt man, das Fremde als solches wertzuschätzen? Wiederholung vom 5. Januar 2025
Der Schriftsteller Martin R. Dean erzählt im Roman «Tabak und Schokolade» seine tabuisierte Familiengeschichte: eine Geschichte des Kolonialismus, der Traumata, der Entwurzelung. Yves Bossart spricht mit ihm über verdrängte Vergangenheiten, über Rassismus und über das Fremdsein in der Welt. Martin R. Dean hat die ersten Jahre seines Lebens in der Karibik verbracht, in Trinidad und Tobago, der Heimat seines Vaters. Die Vorfahren des Vaters stammten aus Indien und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als «Kontraktarbeiter» unter sklavenähnlichen Bedingungen in die Karibik verschifft, um für die britische Kolonialmacht auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Deans Mutter stammt aus dem Aargau und war die Tochter von «Stumpenfabrikarbeitern», die den Tabak aus Übersee in Rauchware umformten. In Deans Familiengeschichte spiegelt sich ein Stück verdrängte Kolonialgeschichte. Seine Hautfarbe wurde schnell zum Tabu im konservativen Dorf. Was hat das mit ihm gemacht? Wie versöhnt man sich mit der eigenen traumatischen Vorgeschichte? Und wie lernt man, das Fremde als solches wertzuschätzen? Wiederholung vom 5. Januar 2025
Salama bint Said (oder Sayyida Salme) wird 1844 auf Sansibar als Tochter des omanisch-sansibarischen Sultans Sayyid Said geboren. Ihr Leben als Prinzessin muss sie 1866 aufgeben, flieht von der Insel, heiratet einen Hamburger Kaufmann und beginnt als Emily Ruete ein neues Leben im Deutschen Kaiserreich. Sansibar und Ostafrika geraten in den 1880er-Jahren immer mehr in den Fokus der europäischen Kolonialmächte und so wird Emily Ruete kurzzeitig zum Spielball der Kolonialpolitik des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Wir sprechen über das Leben von Emily Ruete, den kürzesten Krieg der Geschichte, wie die Sultane Sansibars ihre Macht verlieren und warum in Hamburg kein Platz mehr nach Emily Ruete benannt ist. // Erwähnte Folgen - GAG417: Auf der Suche nach den Quellen des Nils – https://gadg.fm/417 - GAG279: Muskat und Manhattan – https://gadg.fm/279 - GAG468: Arabia Felix oder Die Dänisch Arabische Expedition – https://gadg.fm/468 - GAG307: Njinga, Königin von Ndongo und Matamba – https://gadg.fm/307 - GAG138: Askari und die Kolonialgeschichte des Deutschen Reichs – https://gadg.fm/138 // Literatur - Julius Waldschmidt: Kaiser, Kanzler und Prinzessin. Ein Frauenschicksal zwischen Orient und Okzident, 2005 - Tania Mancheno: Ambivalente Identitäten – Salme/Ruete, koloniales und kolonialisiertes Subjekt zugleich. Wissenschaftliches Gutachten zur Einordnung der Person Emily Ruete in den Kontext ihrer Zeit, 2021 (https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-kultur-und-medien/gutachten-ruete-113944) //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Es ist ein kurzer Augenblick des Triumphs in der traurigen Kolonialgeschichte des Kongo. Ein einziges Foto hält fest, wie sich Ambroise Boimbo am 29.6.1960 den Degen des belgischen Königs schnappt. Von Thomas Pfaff.
Ein Land im Chaos: Bewaffnete Banden haben im Karibikstaat Haiti das Sagen. In der Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren sie 80 Prozent der gesamten Stadt. Die Hälfte der Gangmitglieder sind Kinder, sagt UNICEF. Ihr aus der Weltspiegel Podcast Community hattet euch gewünscht, dass wir für euch mal nach Haiti schauen. Wegen der Sicherheitslage war es lange nicht möglich, in das Land zu reisen. Jetzt ist unsere Korrespondentin Marie-Kristin Boese vor Ort und erzählt von ihren teilweise dystopischen Eindrücken, ihrem Besuch einer Schule und einer Erdnuss-Plantage und davon, wie sie bei den Menschen eine dauerhafte Grundanspannung wahrnimmt. Außerdem sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Markus Michael Müller, der zu Haiti und seiner Kolonialgeschichte forscht. Denn die erklärt die Ursachen für die so hohe und grausame Bandenkriminalität. ++++++ Redaktion: Paula Kersten, Patricia Preis, Steffi Fetz Moderation: Joana Jäschke Redaktionsschluss, Freitag, 21.2.2025 ++++++ Unser Podcast Tipp für diese Woche: www.wdr.de/0630 ++++++ Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/trump-und-putin-annaeherung-auf-kosten-der-ukraine/ard/14199931/
Ein Land im Chaos: Bewaffnete Banden haben im Karibikstaat Haiti das Sagen. In der Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren sie 80 Prozent der gesamten Stadt. Die Hälfte der Gangmitglieder sind Kinder, sagt UNICEF. Ihr aus der Weltspiegel Podcast Community hattet euch gewünscht, dass wir für euch mal nach Haiti schauen. Wegen der Sicherheitslage war es lange nicht möglich, in das Land zu reisen. Jetzt ist unsere Korrespondentin Marie-Kristin Boese vor Ort und erzählt von ihren teilweise dystopischen Eindrücken, ihrem Besuch einer Schule und einer Erdnuss-Plantage und davon, wie sie bei den Menschen eine dauerhafte Grundanspannung wahrnimmt. Außerdem sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Markus Michael Müller, der zu Haiti und seiner Kolonialgeschichte forscht. Denn die erklärt die Ursachen für die so hohe und grausame Bandenkriminalität. ++++++ Redaktion: Paula Kersten, Patricia Preis, Steffi Fetz Moderation: Joana Jäschke Redaktionsschluss, Freitag, 21.2.2025 ++++++ Unser Podcast Tipp für diese Woche: www.wdr.de/0630 ++++++ Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/trump-und-putin-annaeherung-auf-kosten-der-ukraine/ard/14199931/
Der Schriftsteller Martin R. Dean erzählt im Roman «Tabak und Schokolade» seine tabuisierte Familiengeschichte: eine Geschichte des Kolonialismus, der Traumata, der Entwurzelung. Yves Bossart spricht mit ihm über verdrängte Vergangenheiten, über Rassismus und über das Fremdsein in der Welt. Martin R. Dean hat die ersten Jahre seines Lebens in der Karibik verbracht, in Trinidad und Tobago, der Heimat seines Vaters. Die Vorfahren des Vaters stammten aus Indien und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als «Kontraktarbeiter» unter sklavenähnlichen Bedingungen in die Karibik verschifft, um für die britische Kolonialmacht auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Deans Mutter stammt aus dem Aargau und war die Tochter von «Stumpenfabrikarbeitern», die den Tabak aus Übersee in Rauchware umformten. In Deans Familiengeschichte spiegelt sich ein Stück verdrängte Kolonialgeschichte. Seine Hautfarbe wurde schnell zum Tabu im konservativen Dorf. Was hat das mit ihm gemacht? Wie versöhnt man sich mit der eigenen traumatischen Vorgeschichte? Und wie lernt man, das Fremde als solches wertzuschätzen?
Der Schriftsteller Martin R. Dean erzählt im Roman «Tabak und Schokolade» seine tabuisierte Familiengeschichte: eine Geschichte des Kolonialismus, der Traumata, der Entwurzelung. Yves Bossart spricht mit ihm über verdrängte Vergangenheiten, über Rassismus und über das Fremdsein in der Welt. Martin R. Dean hat die ersten Jahre seines Lebens in der Karibik verbracht, in Trinidad und Tobago, der Heimat seines Vaters. Die Vorfahren des Vaters stammten aus Indien und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als «Kontraktarbeiter» unter sklavenähnlichen Bedingungen in die Karibik verschifft, um für die britische Kolonialmacht auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Deans Mutter stammt aus dem Aargau und war die Tochter von «Stumpenfabrikarbeitern», die den Tabak aus Übersee in Rauchware umformten. In Deans Familiengeschichte spiegelt sich ein Stück verdrängte Kolonialgeschichte. Seine Hautfarbe wurde schnell zum Tabu im konservativen Dorf. Was hat das mit ihm gemacht? Wie versöhnt man sich mit der eigenen traumatischen Vorgeschichte? Und wie lernt man, das Fremde als solches wertzuschätzen?
Die Kulturpolitik ist kein Wahlkampfthema. Aber beim Blick in die Parteiprogramme zeigen sich die Unterschiede: Die Union will sich erstmalig der deutschen Kolonialgeschichte widmen, SPD und Grüne wollen die Reform der Filmförderung endlich umsetzen. van Laak, Claudia www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Eine Ausstellung fächert die deutsche Kolonialgeschichte in Tansania auf. Tausende Kulturgüter und menschliche Gebeine wurden damals geraubt. Deutschland müsse historische Verantwortung übernehmen, fordert Entwicklungs-Experte Thomas Fues. Fues, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Manche sagen, Papua-Neuguinea sei die Hölle. Andere sehen hier das Paradies. Im Weltspiegel Podcast sprechen wir heute über ein Land, über das wir noch nie gesprochen haben: Papua-Neuguinea. Unser Korrespondent Florian Bahrdt reist ins schwer zugängliche Hochland und entdeckt beeindruckende Stammeskulturen und faszinierende Hochzeitsrituale – eine Welt, die in ihrer Tradition und Ursprünglichkeit oft an die Kolonialgeschichte erinnert. Doch das Leben in Papua-Neuguinea ist nicht nur romantisch: Frauen kämpfen täglich um ihre Rechte, oft in einer rauen, von Stammesfehden geprägten Umgebung. Raubüberfälle und Gewalt machen den Alltag vieler gefährlich. Gleichzeitig begegnet Florian Menschen, die Hoffnung schenken – eine Lehrerin, die sich unermüdlich für ihre Schüler einsetzt, und ein Oberhaupt, das für den Erhalt des Regenwaldes kämpft und sich für Klima und Umweltschutz stark macht. Papua-Neuguinea, ein Land mit seinen reichen Ressourcen und großen Herausforderungen zwischen Vergangenheit und Zukunft. Von seinen krassen Eindrücken und auch den vielen schönen Momenten berichtet Florian in der neuen Folge des Weltspiegel Podcast. -----
Manche sagen, Papua-Neuguinea sei die Hölle. Andere sehen hier das Paradies. Im Weltspiegel Podcast sprechen wir heute über ein Land, über das wir noch nie gesprochen haben: Papua-Neuguinea. Unser Korrespondent Florian Bahrdt reist ins schwer zugängliche Hochland und entdeckt beeindruckende Stammeskulturen und faszinierende Hochzeitsrituale – eine Welt, die in ihrer Tradition und Ursprünglichkeit oft an die Kolonialgeschichte erinnert. Doch das Leben in Papua-Neuguinea ist nicht nur romantisch: Frauen kämpfen täglich um ihre Rechte, oft in einer rauen, von Stammesfehden geprägten Umgebung. Raubüberfälle und Gewalt machen den Alltag vieler gefährlich. Gleichzeitig begegnet Florian Menschen, die Hoffnung schenken – eine Lehrerin, die sich unermüdlich für ihre Schüler einsetzt, und ein Oberhaupt, das für den Erhalt des Regenwaldes kämpft und sich für Klima und Umweltschutz stark macht. Papua-Neuguinea, ein Land mit seinen reichen Ressourcen und großen Herausforderungen zwischen Vergangenheit und Zukunft. Von seinen krassen Eindrücken und auch den vielen schönen Momenten berichtet Florian in der neuen Folge des Weltspiegel Podcast. -----