GameFeature bietet ein einfaches Konzept um Podcasts genießen zu können. Daher lautet auch unser Slogan: Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen! Für uns bedeutet das Spaß am Spiel und an unserem Projekt, das es bereits seit September 2007 gibt! Wir sind insgesamt 10 Redakteure, die dieses…

In der Riege der aktuell in großer Anzahl aufploppender Supermarkt-Simulationen ist King of Retail 2 definitiv das umfangreichste und realistischste. Man muss nicht nur den Laden und die Waren managen, sondern viel mehr. Es fängt bei der Stadt an, hier suchen wir einen geeigneten Standort aus, je nach Einwohnertypen und Kosten. Für unser Hauptquartier suchen wir auch einen Standort. Dort verwalten wir unser „Imperium“ inklusive Mitarbeiter. Diese haben Eigenschaften und Vorlieben, sowie unterschiedliche Gehaltsvorstellungen. Im Laden angekommen bauen wir alles selber auf, Lagerbereiche, Kassen, Regale. Auffällig ist die schier endlose Produktvielfalt. Die Kunden achten beim Einkauf auch auf Qualität und Trends. Die Statistiken, die man zu den einzelnen Produkten hat sind sehr umfangreich. Generell kann man nur sagen, dass diese Simulation ziemlich realistisch ist und definitiv für Einzelhandel-Liebhaber, welchen die gängigen Supermarkt-Simulationen zu oberflächlich sind. Allerdings benötigt es eine sehr lange Eingewöhnungsphase. Zudem kommt das Spiel im aktuellen Early Access Status noch gelegentlich zu Abstürzen. Dennoch hat das Spiel sehr viel Potenzial.

Nach ca. 2,5 Jahren kommt der mittlerweile schon sechste Teil der Ride Serie zu uns. Diesmal spielt sich alles im Rahmen des Ride Fests ab. Wobei ich bei Fest an Forza Horizon oder Crew Motorfest denke. Leider ist der Name Fest hier nicht wirklich Programm, denn festliche Stimmung gibt es so gut wie nicht. Die Karriere ist nur ein Sammelsurium aus unterschiedlichen themenbezogenen Events. Die Rennen an sich machen schon Spaß. Ob Enduro oder Superbike, hier ist für Abwechslung gesorgt. Schade, dass man bei Rennen auf höchstens 11 andere Rider trifft. Auch, dass die Strecken alles nur Rundkurse sind, wo es doch früher schon einmal coole Punkt A zu Punkt B Rennen gab, ist ein wenig traurig. Wenigstens gibt es bei vielen Rundkursen auch die unterschiedlichen Versionen. Der Splitscreen ist noch nicht vorhanden, soll aber nachgeliefert werden. Ebenso wie der Race Creator. Die Onlinerennen funktionieren sehr gut, und es gab bei mir keine Lags oder Verbindungsabbrüche. Insgesamt wird ein gutes Spiel geliefert, welches eine Mischung aus GT und Forze sein will, es aber nicht ganz schafft. Wer bisher mit Ride Spaß hatte wird es auch diesmal haben, und Neueinsteiger werden auf Grund der vielen Möglichkeiten auch auf ihre Kosten kommen.

Während der erste Teil der Reihe 2019 noch eher mit Schlauchleveln kämpfte, hat man sich in Code Vein II dazu entschieden, den Open-World-Weg der „Souls-Konkurrenz“ Elden Ring einzuschlagen. Trotz des unterschiedlichen Settings ist die Inspiration überall spürbar: Eine große, offene (wenn auch leider recht leere) Welt, verteilte Mini-Dungeons, überall (leider auch gleiche) Items und sogar die an „Goldene Saaten“ erinnernden Kugeln zum Aufleveln der Tränke sind in der Welt verstreut. Der Vergleich kommt also nicht von ungefähr. Doch trotz dieser Inspiration hat das Spiel genau damit zu kämpfen. Der Artstyle harmoniert nicht gut mit der offenen Welt, die Konsolenfassung läuft performancetechnisch nicht rund und selbst die Kämpfe fühlen sich nicht so wuchtig an, wie sie sein sollten. Schade, denn die Story um die Helden und die Zeitreisen ist ziemlich interessant. Auch spielerisch hat Teil II mit den verschiedenen Waffen und Blutcodes im Kern eigentlich einiges zu bieten. Hier kann man wirklich nur hoffen, dass die Entwickler zumindest bei der Performance noch via Patches nachbessern.

Heretical ist ein Action-Roguelite, welches mich von Anfang an motiviert hat. Vom Gameplay und der düsteren Atmosphäre her erinnert es ein wenig an eine Mischung aus Diablo und Soulslike. Die Kämpfe können fordernd sein und der Frust beim Tot ist natürlich groß, aber davon lebt ein Roguelike. Man behält hier jedoch freigeschalteten Fortschritt für den nächsten Run. Am meisten motiviert haben mich die Prophezeiungen, ein Achievement-System ist, womit mal neue Inhalte freischaltet. Die Story wird nicht explizit erzählt, aber durch die düstere Atmosphäre und je weiter man kommt, erfährt man etwas über die Welt, was für mich aber nicht im Fokus stand. Das Gameplay hat mich am meisten motiviert und hatte das klassische: „Nur noch ein Run!“-Momentum.Durch die neuen Charaktere und dadurch, dass jeder Run einzigartig ist durch Fähigkeiten und Items hat mich das Spiel unfassbar motiviert!

Hytale ist zwar offiziell noch am Anfang in der Entwicklung, aber was man bisher sieht, ist absolut vielversprechend. Es nimmt das bewährte Block-Prinzip und füllt es endlich mit echtem RPG-Tiefgang und einer lebendigen Welt. Besonders die integrierten Modding-Tools und das taktische Kampfsystem zeigen das gewaltige Potenzial, das Genre zu revolutionieren. Das Warten fällt schwer, aber für diese Tiefe lohnt es sich. Hytale ist kein bloßer Klon, sondern ein möglicher Meilenstein mit Ansage. Dabei versorgen die Entwickler gerade die Käufer mit laufenden Updates und Verbesserungen.

Wenn ich an Fairy Tail denke, denke ich an Action, daher war ich direkt neugierig als ich von diesem Roguelike Deckbuilder gehört habe. Dieses Spiel ist definitiv nur was für Fans der Serie/des Mangas. Wer sich hier also nicht auskennt, wird überfordert sein, denn das Spiel startet direkt durch mit seiner eigenen Story. Wir erkunden den namensgebenden Dungeon, kämpfen uns durch Gegner, schalten neue Karten frei und dann geht das ganze wieder von vorne los. Zuerst spielen wir mit einem Charakter, schalten aber schnell weitere frei sowie den 3-Mann-Modus und natürlich nimmt es hier an Schwierigkeit auch ordentlich zu. Jeder Charakter spielt sich auch grundsätzlich anders. Wendy und Lucy unterstützen die Gruppe mit Buffs, Gray blockt Angriffe mit seinen Schilden und Natsu und Erza sind für die großen Schadenszahlen verantwortlich, wobei mit den richtigen Karten und Upgrades kann jeder Charakter gut austeilen. Die Musik hat den typischen Fairy Tail Charme, nur wird sie auf Dauer doch etwas eintönig. Die Steuerung mit Maus und Tastatur geht gut von der Hand, Controller ist ebenfalls möglich, fühlt sich aber nicht rund an. Oft sind Anime Adaptionen ein 50/50 – entweder das Spiel ist gut oder aber grottenschlecht. Fairy Tail: Dungeons gehört definitiv zu den guten Anime-Spielen.

Schlechte Nachrichten für Prince of Persia-Fans, aber Hoffnung für Assassin's Creed und Beyond Good & Evil 2? Ubisoft baut radikal um und streicht dabei gnadenlos Titel von der Roadmap. Sebastian nimmt die neue Portfolio-Strategie unter die Lupe: Welche sechs Spiele wurden heimlich beerdigt? Warum brauchen sieben weitere Titel noch mehr Zeit? Und was bedeutet die neue Aufteilung in Genre-Häuser für die Qualität künftiger Blockbuster?

Das Jahr 2026 ist angebrochen und die Gaming-Welt steht vor einem ihrer spannendsten Kapitel! In dieser XL-Ausgabe von GameFeature werfen wir den Blick in die Kristallkugel. Was erwartet uns in den nächsten 12 Monaten? Welche Blockbuster sind sicher und welche Gerüchte lassen uns nachts nicht schlafen? Begleitet unsere vier "Raider" Sebastian, Hannah, Robin und Dennis, wenn sie die Release-Listen wälzen, Trailer analysieren und ihre ganz persönlichen Most-Wanted-Listen präsentieren.

Was lange währt, wird endlich... na ja, zumindest veröffentlicht. Wir halten unser Wort und liefern euch die geballte Ladung „alte Säcke“. In dieser Stunde erwartet euch eine wilde Mischung aus nostalgischen Gaming-Erinnerungen, einer ordentlichen Portion Ironie und unseren (nicht ganz ernst gemeinten) Plänen zur Übernahme der Videospielindustrie. Schnappt euch ein Kaltgetränk und hört zu, wie wir die Branche Stein für Stein abtragen.

Frohes neues Jahr, liebe Community! Wir starten 2026 direkt mit einem dicken Upgrade für euch. Ab sofort hört ihr unseren Podcast noch komfortabler, schneller und stylischer. Unser brandneuer GameFeature Webplayer ist offiziell live! Egal ob auf dem Smartphone in der Bahn oder am Desktop während des Zockens – hol dir die volle Ladung Gaming-Talk direkt über: https://play.gamefeature.de

Die Golf 5 Playoff Edition ist aktuell der Goldstandard unter den VR-Golfsimulationen. Die hohe Wertung resultiert primär aus der unübertroffenen Präzision der HPC-Physik-Engine, welche Golfschwünge und Ballflug mit beispiellosem Realismus abbildet. Für ambitionierte Golfer bietet das Spiel ein erstklassiges Trainingswerkzeug und eine zutiefst immersive Erfahrung auf grafisch stark überarbeiteten Plätzen. Neue strategische Multiplayer-Modi (Scramble, Fourball) erweitern den sozialen und kompetitiven Spielspaß deutlich. Die Abzüge in der Wertung erfolgen hauptsächlich aufgrund der aggressiven DLC-Politik: Weltklasse-Kurse wie St. Andrews müssen teuer zugekauft werden, was die Gesamtkosten erhöht. Zudem habe ich durchaus Probleme mit der aktuellen Putting-Mechanik. Diese wirkt zu schnell und dadurch kann man sich zu oft verschätzen.

Was für ein Ritt! 2025 neigt sich dem Ende zu und wir fragen uns: War das ein gutes Gaming-Jahr oder haben wir vor lauter Remakes den Überblick verloren? Von der heiß ersehnten Enthüllung der Nintendo Switch 2 bis zum Überraschungshit Clair Obscur: Expedition 33 – wir lassen die letzten 12 Monate Revue passieren. Wir quatschen über unsere persönlichen Highlights, die Enttäuschungen des Jahres und über unsere Arc Raiders Sucht. Schnappt euch einen Controller, lehnt euch zurück und feiert mit uns das Gaming-Jahr 2025!

Anfang Dezember kam für Gran Turismo nicht nur das Spec III-Update 1.65 Update mit neuen Autos, Strecken und Veranstaltungen, sondern auch der kostenpflichtige Power Pack DLC. Dieser bietet eine neue Karte mit 50 Rennen, darunter auch 24h Rennen, inklusive Training und Qualifying. Es beinhaltet auch die 3.0 Version der Sophy KI. Insgesamt macht das Update für Fans schon Spaß, da man endlich richtige Rennwochenenden fährt. Allerdings kann man nicht auf den eigenen Fuhrpark und Settings zugreifen, sondern man kann aus einem von 3 Autos wählen. Auch der Schwierigkeitsgrad wurde für diese Rennen erhöht. Man muss also schon trainieren um sich mit den angebotenen Autos einen guten Platz im Qualifying, und danach natürlich auch im Rennen zu erobern. Leider gibt es für Fans von Onlinerennen keine Neuerungen. GT7 Fans können schon auf ihre Kosten kommen, und wenn man bedenkt, dass 5.000.000 GT Credits das gleiche kosten wie der DLC, macht es z.B. Sinn den DLC zu holen, wenn man sowieso vor hatte in die Credits zu investieren. Ob sich der Kauf des DLC lohnt, muss sich natürlich jeder selbst beantworten. Ich für meinen Teil hatte mit den neuen Rennen viel Spaß.

Und täglich grüßt das Murmeltier....bzw. Alle 47 Minuten. Danach startet unser Gameplayloop von vorne. Dies ist echt mal ein interessanter Twist. Zwischen den Durchläufen behalten wir einen Teil des Wissens, was wir gesammelt haben. Dies eröffnet uns wiederum neue Optionen. Zu Beginn legen wir Charaktereigenschaften fest, welche auch verschiedene Dialog- und Handlungsoptionen geben, aber dann doch gefühlt irgendwie alle zum Ziel führen. Dass man hier oft das gleiche sieht muss man irgendwie mögen und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere davon gefrustet sein wird. Durch die Inspirationspunkte kann man jedoch Ziele festlegen, welche einem einen kleinen roten Faden geben können. Ich mochte besonders auch die Comicgrafik und die Sprecher. Insgesamt hat Rue Valley viel Charme und einen sehr innovativen Twist.

In The Berlin Apartment erleben wir die Geschichte der Bewohner einer Berliner Wohnung in verschiedenen zetlichen Epochen. Ob Pflanzenzüchter in der DDR oder als Jude im Nationalsozialismus, die Geschichten haben alle historische Relevanz und sind mit sehr viel Gefühl erzählt, sodass man sich in die Figuren hineinversetzen kann. Außerdem sind die deutschen Sprecher sehr gut gewählt und haben teil den Berliner Dialekt, welcher mich oft zum Schmunzeln brachte. Spielerisch ist es allerdings dann doch eher dünn, hier und da mal ein kleines Minispiel, ansonsten laufen wir mehr durch die Wohnung und interagieren mit Gegenständen. Die Spielzeit ist sehr kurz, es gibt vier Geschichten, welche alle nach ca. einer Stunde durch sind. Ansonsten hat dieses Spiel aber sehr viel Charme und Liebe und das merkt man!

Die Welt liegt in Schutt und Asche, beherrscht von den ARC-Maschinen. Aber wir sind da – Hannah, Robin, Dennis und Sebastian – vier hartgesottene Raider in Retro-Sci-Fi-Uniformen, um die Geheimnisse dieser feindseligen Umgebung zu ergründen. In "Faszination Arc Raiders - shooten oder looten" tauchen wir tief in die Welt des Extraction-Shooters / Adventures ein. Was macht Arc Raiders so einzigartig?

Diesmal entführt Anno und ins antike Rom, ein Setting welches ich persönlich sehr gerne mag. Die tolle Grafik und Detailverliebtheit unterstreichen dieses noch. Spielerisch fühle ich also Anno-Veteran mich direkt wohl und kann mir auch nur die Neuheiten erklären lassen. Also heißt es direkt losgespielt und stunden später erwische ich mich dabei, dass ich gar kein Zeitgefühl mehr habe, weil der alte Sog mich direkt gepackt hat. Die Wirtschaftskreisläufe und Wirtschaftsketten sind dabei grandios und vielfältig. Das Interface zeigt einem direkt, was man wofür benötigt, toll! Dabei gibt es als Neuheit jetzt die Wahl zwischen unterschiedlichen Ressourcen zur Erfüllung der Bedürfnisse. Eben so können wir das Startgebiet wählen, es gibt Latium und Albion, auch das lässt einem mehr Freiheit. Waren und Dienstleistungen haben jetzt Flächeneffekte, welche nicht zu unterschätzen sind und beim Bauen bedacht werden sollten. Das wirkt ziemlich realistisch. Als neue Ressource gibt es Glauben, welcher unsere Gunst bei den römischen Göttern erhöht und uns Vorteile verschafft. Mit Wissen schalte ich im Forschungsbaum Boni frei. Einziges Manko ist die Story-Kampagne, welche stark anfängt aber dann ziemlich abrupt endet, ohne überhaupt alle Mechaniken erklärt zu haben. Ansonsten schafft es Anno 117 eine grandiose Mischung aus Gewohntem und neuen Mechaniken und Freiheiten zu schaffen.

Trotz einer grafisch ansprechenden nordeuropäischen Kulisse und der beeindruckenden Wellensimulation enttäuscht Seafarer: The Ship Sim im Early Access in zentralen Aspekten und fühlt sich vielerorts noch unfertig an. Das größte Problem ist die unausgereifte Schiffssteuerung, die sich oft zu träge und unpräzise anfühlt. Manöver werden dadurch unnötig erschwert und präzise Missionen zur Geduldsprobe. Besonders ärgerlich ist das Fehlen essenzieller Komfortfunktionen, die den maritimen Alltag erleichtern würden: Es gibt keinen Autopiloten für lange Strecken und, was besonders ins Gewicht fällt, keine Zeitbeschleunigung. Dadurch ziehen sich längere Fahrten in der offenen Welt ermüdend in die Länge und bremsen den Spielfluss massiv aus. Auch die Missionsstruktur kämpft mit Wiederholungen und mangelndem Tiefgang, was über den oberflächlichen "Berufssimulator-light"-Ansatz kaum hinausgeht. Technische Mängel wie Clipping-Fehler und eine insgesamt unfertige, sterile Atmosphäre runden das Bild ab. Aktuell ist Seafarer: The Ship Sim eine Baustelle mit viel Flaute. Wer eine tiefgehende nautische Simulation sucht, wird enttäuscht. Das Spiel richtet sich nur an extrem geduldige Simulatoren-Fans, die bereit sind, eine langsame, fehlerbehaftete Early-Access-Erfahrung mit großem Optimierungspotenzial in Kauf zu nehmen. Die Entwickler haben noch einen weiten Weg vor sich, um das Schiff wirklich seetüchtig zu machen.

Was habe ich Plants vs. Zombies damals geliebt. Tower Defense mit Pflanzen und Zombies und jeder Menge Humor, genial! Die ganzen Shooter-Ableger waren dann nicht mehr dasselbe Spielgefühl, aber mit der Replanted-Version haben wir nochmals die Gelegenheit den Klassiker auf aktuellen Systemen zu spielen. Und was soll ich sagen? Es macht wieder verdammt viel Spaß. Die Varianz ist so groß durch die verschiedenen Level, ob Tag, Nacht, mit Pool oder das Dach. Dazu kommen dann noch Rätsel, Minispiele und erhöhte Schwierigkeitsgrade, sowie die Option Upgrades im Laden zu kaufen. Wer es einmal durch hat ist noch lange nicht fertig, es wollen schließlich auch die Pflanzen oder der Baum der Weisheit im eigenen Garten gezüchtet werden um Münzen zu sammeln. Das Gameplay ist also nach wie vor toll, die technische Umsetzung hapert jedoch ein wenig, denn es gibt Spielabstürze oder das Menü hängt sich direkt zu Beginn auf. Auch, dass man zwar einen 2-Speielr-Modus hinzufügt, jedoch nur lokal ist heutzutage eher unüblich, sogar in den Lego-Spielen kann man mittlerweile online spielen. Trotz allem hatte ich wieder unfassbar viel Spaß mit einem grandiosen Klassiker!

Super Mario Galaxy 1 und auch 2 sind Meilensteine der Jump`n`Run-Geschichte. Doch lohnt sich der recht teure Kauf der beiden Klassiker? Denn man muss direkt festhalten, dass es sich hier nur um Ports für die Switch 1 und 2 handelt. Klar wurde hier grafisch etwas aufgehübscht, aber wirklich auffallen tut das nicht. Inhaltlich gibt es leider auch nicht wirklich vieles, was ergänzt wurde, lediglich ein zusätzliches Kapitel im Bilderbuch von Teil 1 und eine neue Bilderbuchgeschichte in Teil 2. Das Gameplay, bei dem wir die kreativen Planten erkunden, um die Powersterne zu sammeln, mit denen wir wiederum neue Planeten freischalten um schließlich Peach vor Bowser zu retten (oh Wunder!). Dabei vereint das Gameplay klassiches Jump`n`Run mit Kostümen und besonderen Fähigkeiten, wie etwa die Biene, die Mario schweben lässt. Ab und an gibt es auch mal versteckte Leben, welche wichtig sind, denn im klassischen Modus haben wir nur drei Herzen. Für diejenigen, die es seichter mögen ist der Hilfe-Modus neu, in dem wir sechs Herzen haben und automatisch Leben generieren. Ansonsten sucht man aber nach QoL-Features vergebens. Insgesamt kann man festhalten, dass Neulinge hier ein grandioses Jump´n´Run erhalten, Kenner werden aber den Mehrwert suchen.

Wie jedes Jahr beschert uns Ubisoft wieder einen Grund uns vor dem heimischen Fernseher zu bewegen. Erneut haben wir eine gute Songauswahl von über 40 neuen Songs, darunter aktuelle Hits, Klassiker, Kindersongs und auch ein Weihnachtslied. Der Partymodus wurde überarbeitet, sodass wir uns nun mit bis zu 6 Spielern neuen Herausforderungen stellen müssen, dabei werden die Tanzmoves teilweise überdeckt oder wir müssen andere Bewegungen zwischenschieben. Das ist ganz nett, aber auch nichts Weltbewegendes. Die Bewegungssteuerung wurde an sich verbessert und die App fungiert als Ganzkörper-Kamera, welche all unsere Bewegungen aufnimmt. Natürlich können wir auch wieder andere online herausfordern, unsere eigene Highscores schlagen, neue Profilitems freischalten oder im Workout-Modus Kalorien verbrennen. Für den vollen Spaß ist mal wieder das Just-Dance+-Abo zu erwähnen, das fast schon zur Pflicht wird. Ein Monat ist mal wieder gratis dabei.

Vielen Dank EA und das meine ich ehrlich! Battlefield 6 ist die gelungene Reaktivierung der berühmten Battlefield Serie. Die Multiplayer-Erfahrung ist einfach nur toll. Das Spiel liefert eine technisch brillante Vorstellung: Die Visuals sind State-of-the-Art, das Audio-Design (insbesondere die Soundscapes der Explosionen und Waffeneffekte) ist immersiv, und das Gunplay fühlt sich wuchtig und responsiv an. Diese Elemente kanalisieren die Stärken der klassischen Ableger und zementieren das intensive All-Out Warfare-Gefühl, ohne die bewährte Formel unnötig umzuändern. Die einzige Performance-Bremse für den Gesamtscore ist tatäschlich die Singleplayer-Kampagne. Sie ist in ihrer storygetriebenen Ausführung extrem konventionell, kurz und inhaltlich vergessenswert. Dies verhindert eine Wertung im 90er-Bereich. Unterm Strich: Für den reinen PC-Multiplayer-Enthusiasten bietet das Spiel an Adrenalin und Wiederspielwert. Die Kampagne ist leider zu vernachlässigen.

Die SPIEL 25 in Essen hat ihre Tore geschlossen und Hannah, Robin und Sebastian sind zurück mit prall gefüllten Taschen und Köpfen! In dieser Sonderfolge teilen die Drei ihre ganz persönlichen Eindrücke von der weltgrößten Brettspielmesse. Erlebt das unvergleichliche Messefeeling, erfahrt, welche Neuerungen die SPIEL in diesem Jahr zu bieten hatte (Stichwort: neue Hallen, Änderungen vor Ort!) und welche Trends die Gänge dominierten – von kooperativen Spielen über Duell-Varianten bekannter Titel bis hin zu innovativen Karten- und Stichspielen. Vor allem aber geht es um die Spiele! Welche Neuheiten von den mehr als 1.700 Titeln haben sie am Stand gesehen, ausprobiert und direkt mit nach Hause genommen? Lasst euch von ihren Favoriten, den unerwarteten Perlen und den "Must-Haves" inspirieren, die jetzt auf eurem Tisch landen müssen. Ein ehrlicher und enthusiastischer Blick hinter die Kulissen der Brettspiel-Tage des Jahres! Jetzt reinhören und erfahren, was die SPIEL 25 wirklich bewegt hat!

Bye Sweet Carole ist ein reines Kunstwerk! Optisch erinnert es direkt an alte Disney-Klassiker im Horror Design und auch die Geschichte und die Sprecher erinnern daran. Die Parallelen zu Alice im Wunderland sind auch zu erkennen, denn wir können uns in ein Kaninchen verwandeln. Die Story ist unfassbar toll erzählt, wir sind Lana, ein Waisenmädchen, welches im Waisenhaus Bunny Hall ihre Freundin Carole sucht. Sie verschwand in einer stürmischen Nacht ganz plötzlich. Auf der Suche wechseln wir ständig zwischen Realität und dem Traumland Corolla hin und her. Das Gameplay ist da etwas zurückhaltender, es ist mehr ein Adventure mit einigen nicht allzu schweren Rätseln, gepaart mit ein paar Fluchtsequenzen und auch seltenen Kämpfen. Dabei müssen wir stets zwischen unserer Form als Mensch und Kaninchen hin und her wechseln, um die Rätsel zu lösen. Die Rätsel sind insgesamt sehr seicht und erfordern oft viel Backtracking, dabei wünscht man sich manchmal, dass die Charaktere schneller laufen oder klettern würden. Was das Gameplay angeht ist das Spiel kein Meisterwerk aber in dem schicken Disney-Horror-Design hat das dem Spielspaß auch nicht geschadet.

Im neuesten Sims 4 Addon dreht sich diesmal alles um Abenteuer und dabei sind mehr alltägliche Abenteuer gemeint, welche man beispielsweise auf Ausflügen erleben kann. Auch dreht sich vieles um spielerische Abenteuer, so können wir Schauplätze mit unterschiedlichsten Aktivitäten generieren und auch Ausscheidungsregeln festlegen. Dabei sind wir sehr frei in den Optionen und können einen Zeitplan und Rollen festlegen. Momente in der Kindheit prägen die Sims jetzt fürs Leben und es gibt neue Aktivitäten für Kinder, wie Verstecken spielen oder einen Fantasiebuddy zu haben. Generell wurde der Fokus diesmal stark auf die Kindheit gelegt, was sehr positiv ist. Zusätzlich zur neuen Welt Gibbi Point (mit drei Nachbarschaften) gibt es ein neues Merkmal „wetteifernd“ und zwei neue Bestreben „Tierchenjäger“ und „Coolstes Kind der Stadt“. Insgesamt handelt es sich hier um eine Gameplay-Erweiterung, was ich persönlich sehr bevorzuge, wer aber lieber gestaltet, der könnte hier etwas zu kurz kommen.

Also eigentlich sieht Little Nightmares 3 vielversprechend aus. Als Fan der beiden Vorgänger hatte ich große Hoffnungen, vor allem auch in den Koop, denn was ist cooler, als sich gemeinsam zu gruseln. Mit den beiden kleinen Protagonisten Low und Alone wäre das die perfekte Möglichkeit, denn beide haben unterschiedliche Waffen und damit auch Fähigkeiten, die wir clever kombinieren müssen, da wir abhängig vom anderen sind. Low hat dabei einen Bogen und Alone einen Schraubenschlüssel. Doch leider und warum auch immer gibt es lediglich einen Online-Koop und keinen Couch-Koop. Dieses Spiel ist meiner Meinung nach aber für den Couch-Koop gemacht. Immerhin kann man einen Freund über den Freundepass einladen, sodass man nur eine Kopie benötigt, aber Cross-Play gibt es leider auch nicht.Insgesamt wirkt die gruselige Welt diesmal auch etwas leerer als bei den Vorgängern und so erwische ich mich oft dabei, dass ich stumpf laufe und Springe, ohne Rätsel oder jegliche Herausforderung. Die Stimmung ist immerhin wieder schön skurril gruselig, auch die Sound- und Lichteffekte tragen dazu bei. Leider ist die Steuerung teilweise ungenau und frustrierend gerade bei Jagd-Passagen. Es gab aber regelmäßig Abwechslung zwischen Jagd-Passagen und ruhigeren Momenten. Ich muss sagen ich hatte insgesamt meinen Spaß, da ich auf diese Art von Horror stehe und auch die neue Mechanik mit den zwei Charakteren ist eigentlich gut, allerdings hätte der Couch-Koop das Spielerlebnis um einiges aufgewertet.

Trails in the Sky 1st Chapter ist ein klasse Remake eines Kult-JRPGs, das ursprünglich für die Playstation Portable erschienen ist. Erstmals in verschiedenen Sprachen, darunter auch deutsche Texte, erleben wir den ersten Teil der Trilogie und der generell riesengroßen "Trails" -Storyline, die in der Region Zemuria spielt, in 3D-Grafik statt der 2D-Pixel-Optik des Originals. Hierbei begleiten wir Estelle und Joshua auf dem Weg sogenannte Bracer zu werden - Mitglieder einer Gilde, die Aufträge annehmen, um Menschen bei Problemen zu helfen. Hierbei verbünden wir uns im Laufe der Story mit einer Vielzahl von Charakteren, die alle ihre eigenen Eigenschaften und Motivationen mitbringen. Neu im Remake ist der Wechsel zwischen Echtzeit und Rundenkampf. Wir können Gegner mittels Waffe direkt in der Overworld angreifen und betäuben, sowie Angriffen ausweichen. Via Knopfdruck lässt sich der Kampf jederzeit im klassischen Rundenkampf wechseln, um die Gegner mittels Orbmagie und Spezialangriffe zu besiegen. Und das macht riesigen Spaß! Charaktere, Worldbuilding und Storytelling brauchen zwar eine ganze Weile, man fühlt sich aber gut in der Welt ein. Trails in the Sky 1st Chapter ist ein klasse JRPG, das man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte!

Arc Raiders hinterlässt in der Vorschau einen äußerst positiven Eindruck als Extraction Shooter, der sich durch sein flüssiges Gunplay und das taktisch anspruchsvolle PvEvP-Konzept vom Genre-Einerlei abhebt. Die Atmosphäre ist düster, aber visuell ansprechend, und der Sound trägt maßgeblich zur Spannung der Raids bei. Die PvE-Gefechte gegen die ARC-Maschinen sind fordernd und erzwingen kluges Vorgehen, während die PvP-Begegnungen intensiv und unvorhersehbar sind. Hierdurch können natürlich auch wieder Frustmomente entstehen, aber der Wiederspielfaktor um Dinge verbessern zu wollen ist sehr groß. Besonders hervorzuheben sind die durchdachten Mechaniken wie das clevere Extraktionssystem und die Möglichkeit, anderen Spielern dank gutem Sounddesign auszuweichen. Es scheint, als hätten die Entwickler von Embark Studios ein rundes und fesselndes Erlebnis geschaffen, das schon in den frühen Tests viel Spaß macht. Die Langzeitmotivation und der endgültige Umfang des Endspiels sind momentan noch schwer einzuschätzen, aber das starke Fundament aus Gameplay und Technik stimmt sehr zuversichtlich, dass Arc Raiders ein echter Genre-Hit werden könnte.

FINAL FANTASY TACTICS - The Ivalice Chronicles präsentiert sich als ein toller Strategietitel, der die düstere und fesselnde Geschichte des Löwenkriegs in Ivalice erzählt. Die Vielfalt an über 20 Jobs und das flexible System zum Ausrüsten und Kombinieren von Fähigkeiten sind der Motor des Gameplays und ermöglichen viele einzigartige Kampfstile. Ein Schwarzmagier der auch Weißmagie nutzen kann? Kein Problem! Die knackigen Bosskämpfe stellen dabei eine willkommene, taktische Herausforderung dar. Zudem ist die Option, zwischen dem verbesserten Modus (mit Sprachausgabe und verbesserter Grafik) und dem Klassik-Modus zu wählen, ein großer Vorteil für Nostalgiker und Neueinsteiger. Allerdings gibt es Kritikpunkte, die den Spielspaß etwas bremsen. Die Kameraführung, welche sich nur in 90° Winkel aus der Vogelperspektive drehen lässt, sowie die Steuerung allgemein sind in den 3D-Gefechten teils umständlich. Die Taktikansicht kann da aber etwas aushelfen. Das Fehlen einer Option zum dauerhaften Beschleunigen stört auch, wenn ich ein Standardkampf also zum Leveln nutzen möchte, muss ich die Beschleunigen-Taste die ganze Zeit gedrückt halten. Enttäuscht war ich auch von den Zaubereffekten, die gefühlt zu pixelig waren, hier hätte ich mehr erwartet. Unterm Strich ist FINAL FANTASY TACTICS aber ein tiefgründiges und lohnendes Taktik-RPG.

Nachdem zuletzt mit Digimon Story: Cyber Sleuth ein eher nisches aber auch tolles Rollenspiel im Digimon-Franchise erschienen ist, welches mit seinem rundenbasierten Kampfsystem und doch eher textlastigen Geschichte überzeugen konnte, setzt Time Stranger gerade im Bezug auf Quality of Life einen drauf. Ellenlange Texte verschwinden gänzlich und Story sowie Nebenmissionen werden kurz und knackig mit einigen Zwischensequenzen erzählt. Klasse! Und Apropos Nebenmissionen: Diese lohnen sich hier aufgrund der Belohnungen richtig. Neben über 400+ Digimon zu sammeln, gibt es erstmals einen Skillbaum, mit dem wir Werte und Digitationsanforderungen beeinflussen können. Dazu benötigen wir Agentenpunkte, die wir durch das Abschließen von Haupt- und Nebenmissionen erhalten. Was Cyber Sleuth treu bleibt, ist das Kampfsystem. Rundenbasiert schicken wir bis zu drei Digimon in den Kampf, bis zu zwei weitere Mitstreiter können uns in der Story begleiten. Auch der aus Cyber Sleuth bewährte Scan-Mechanismus bleibt erhalten: Pro getroffenem Digimon steigt dessen Scanrate, ab 100% können wir dieses jederzeit “Umwandeln” und in unser Team aufnehmen. Leider hinkt das Spiel technisch gerade vielen JRPGs hinterher. Besonders in den ersten Stunden fallen die etwas altbackene Grafik und starren Animationen stark ins Gewicht. Dennoch: Auf das Digimon Franchise betrachtet, ist dies auf jeden Fall das beste Digimon Story-Spiel für langjährige Fans und Neueinsteiger!

Ghost of Yōtei liefert ein herausragendes Open-World-Erlebnis, das dank technischer Perfektion auf der PlayStation 5 glänzt. Die blitzschnellen Ladezeiten und die spektakuläre Lichtstimmung machen die Welt von Ezo zu einem unvergesslichen Fest für die Augen. Unterstützt wird dies durch ein tiefgehendes und motivierendes Skill-System sowie einen unwiderstehlichen Entdeckerdrang. Das ausgezeichnete Kampfsystem garantiert dabei jederzeit eine wuchtige und befriedigende Action-Erfahrung. Zwar hält Sucker Punch an der erfolgreichen Formel fest, sodass sich einige Elemente sofort vertraut anfühlen und die Rache-Prämisse narrativ nur solide ist. Diese kleinen Kritikpunkte können jedoch kaum die Tatsache schmälern, dass Ghost of Yōtei eine brillante und nahezu makellose Fortsetzung ist, die Fans des Vorgängers restlos begeistern wird.

Lange habe ich auf ein neues Borderlands gewartet und jetzt konnte ich endlich loslegen. Der vierte Teil der Reihe enttäuscht mich dabei nicht. Bereits von Anfang an fühlt man sich heimisch, was natürlich auch an der zeitlosen Cel-Shading-Grafik liegen kann. Wir wählen einen von vier neuen und durchaus sehr unterschiedlichen Charaktere (eine Sirene darf dabei natürlich wieder nicht fehlen) und legen direkt los. Diesmal geht es auf den Planeten Kairos, auf dem wir direkt eine Begegnung mit dem neuen Antagonisten, dem Zeitwächter haben. Dieser unterdrückt die Bewohner indem er ihnen einen Bolzen in den Nacken implantiert und sie so kontrollieren kann. Das Gameplay ist tatsächlich wie gewohnt: Schießen und Looten! Allerdings haben wir diesmal eine offene Welt, welche wir frei und ohne Ladesequenzen erkunden können. Auch sind wir flexibler, da wir ein Jetpack zum Gleiten haben, einen Doppelsprung und auch einen Greifhaken, das sind nützliche QoL-Features. Ich hatte unfassbar viel Spaß mit der Freiheit und der Option zu tun was ich möchte. Es gibt ja auch überall etwas zu entdecken. Dass die Story diesmal tatsächlich etwas in den Hintergrund tritt war für mich in Ordnung. Was allerdings etwas störend war ist das fummelige Inventarmanagement, vor allem im Splitscreen, dort kamen generell Menü-Probleme hinzu. Nichtsdestotrotz lebt Borderlands von genau dieser Couch-Koop-Option. Ich persönlich bin mega zufrieden und meine Erwartungen wurden voll erfüllt.

Wenn man Fata Deum sieht, kommt man nicht drumherum an Black and White zu denken, welches ich noch als gut in meinen Erinnerungen abgespeichert habe. Nun versucht Fata Deum auf den Zug zu springen, aber leider schafft es den Sprung nicht. Das Ganze fühlt sich mehr wie ein Strategiespiel an, aber auch das läuft nicht richtig rund. Wir brauchen Ressourcen, um Gebäude zu bauen, aber gerade am Anfang haben die Dörfer Probleme sich selbst zu versorgen, sodass sie unheimlich langsam sind. Es gibt zwar eine Vielzahl an Wundern, die wir wirken können, aber so ein Wunder bzw. Quality of Life Feature wie Zeit vorspulen fehlt mir. Man kann die Zeit zwar beschleunigen, muss dafür aber die ganze Zeit nen Button gedrückt halten. All unsere Aktionen sind an Mana gekoppelt, geht es uns aus, warten wir entweder auf den nächsten Tag, opfern Ressourcen, die wir mühselig sammeln oder aber wir suchen die Karte nach Relikten ab, was aber auch schnell gemacht ist, da man von Anfang an über die gesamte Karte fliegen kann. Gerade im Early Access gibt es immer wieder kleine Witze wie „Oh die faulen Entwickler haben diesen Bereich noch nicht fertig entwickelt – Hier eine Belohnung“, hier schmunzelt man anfangs noch drüber, aber wenn man das dritte oder vierte Mal die gleiche Karte spielt, ist es auch eher belanglos, vor allem da wir aktuell nur zwei Karten zur Auswahl haben. Gegenwärtig ist Fata Deum eher ein Graus als ein Augenschmaus, was echt schade ist, da wir seit Jahren keine gute Götter-Sim hatten.

Im Kern ist FC 26 der bisher beste Teil der letzten Jahre und auf der PS5 eine stabilere Basis als die Vorgänger. EA hat der Community zumindest grundsätzlich zugehört: Die Einführung der getrennten Spielstile „Authentisch“ und „Wettkampf“ sorgt für ein flüssigeres, kontrollierteres Spielgefühl. Verbesserte Torhüter-KI, direktere Pässe und die neuen Archetypen bringen spürbaren, frischen Wind ins Spielgeschehen. Besonders im Clubs-Modus sind die größten Veränderungen zu finden, was dem kooperativen Spiel einen echten Schub gibt.Aber auch die Kritikpunkte sind weiterhin vorhanden und kosten die Top-Wertung. Zum einen ist da die aggressive Monetarisierung in Ultimate Team. Solange das Pay-to-Win-Gefälle durch teure Packs und den zusätzlichen Season Pass existiert, bleibt der Modus ein Ärgernis. Zum anderen leiden wir auch in diesem Jahr wieder unter typischen technischen Mängeln: Auf der PS5 sind es zwar weniger Gamebreaker als auf dem PC, aber ärgerliche Bugs wie Spieler, die in Zwischensequenzen durch die Banden glitchen, oder anhaltende Menü-Lags trüben die sonst gute Konsolen-Erfahrung.Ob das für den alljährlichen FC 26-Kauf reicht, muss jeder selbst entscheiden. Es ist ein gutes Spiel, das sich an den richtigen Stellen verbessert hat, aber seine alten Fehler hartnäckig beibehält.

Microsoft zieht die Preise an – und das nicht zu knapp! Ist der Xbox Game Pass Ultimate mit seinen neuen Tarifen und Features wirklich noch "der beste Deal im Gaming", oder kippt das Preis-Leistungs-Verhältnis? Wir müssen reden: Robin, Dennis und Sebastian sind fassungslos über die jüngste Preis- und Stufenanpassung des Game Pass, insbesondere die drastische Erhöhung der Tarife. Echte Benefits sehen anders aus.

Bad Cheese orientiert sich an dem 20er-Jahre “Steamboat Willie” Zeichentrickfilm und mischt diesen mit einem eher psychologischen Horrortrip. Wir spielen eine Maus, die Mutter weg, müssen wir verschiedene Hausaufgaben erledigen. Während das Gameplay technisch absolut nicht überzeugt, da die Aufgaben aus nicht mehr als Schlagen und Schießen bestehen, überzeugt zumindest etwas der verstörende Horror. Ein Gefühl von Unbehagen kommt auf, wenn man sich durch das Haus schlägt und die Sounds, die ebenso passend zum Stil sind, auf einen einprasseln. Prinzipiell ist es eine kurze einmalige Erfahrung, die man als Horror-Fan zumindest machen kann, wer hier aber interessantes Gameplay erwartet, wird massiv enttäuscht sein.

Wie versprochen, kommt hier unser zweiter Teil des GameFeature Jubiläums-Podcasts! Die Gründungsväter René und Sebastian kramen in ihren Erinnerungen und lassen 18 Jahre Projektgeschichte Revue passieren. Taucht mit uns ein in Anekdoten, Hintergründe zum GameFeature-Projekt und jede Menge thematische Abzweigungen. Also alles wie ihr es gewohnt seid! Über welche Themen genau? Das wissen die beiden "alten Säcke" selbst nicht mehr so genau - es wurde über alles und nichts geredet! Aber garantiert gibt es jede Menge Stoff, der ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Viel Spaß mit den GameFeature Geschichten! Und wer weiß, wie viele Todessterne bis zum 20-jährigen Jubiläum noch gebaut werden...

Wir sind volljährig! In dieser Geburtstagsausgabe holen wir die alte Crew zusammen und werfen einen ehrlichen, manchmal nostalgischen Blick auf 18 Jahre Gamefeature. Was waren unsere Highlights, welche Spiele begleiten uns bis heute - und warum ist ausgerechnet Just Dance unser meistgehörter Podcast? Natürlich diskutieren wir auch die kommenden Gaming-Hypes, persönliche Must-Plays und verraten, wie es mit Gamefeature weitergeht. Mit viel Humor, echtem Insiderwissen und dem einen oder anderen Seitenhieb feiern wir nicht nur uns selbst, sondern auch euch, unsere treuen Zuhörerinnen und Zuhörer. Stimmt ein auf einen besonderen Talk zwischen Gaming-Nostalgie und Zukunftsblick!

Town to City ist ein herausragender, entspannter City Builder, der durchweg begeistert. Er setzt neue Maßstäbe im Genre der Cozy-Games und ist ein absolutes Muss für alle, die gerne bauen, dekorieren und entspannen. Der größte Triumph ist das revolutionäre, rasterlose Bausystem. Vergessen Sie starre Linien: Hier können Sie Ihre Straßen und Plätze organisch, natürlich und völlig frei gestalten. Jede Siedlung wird dadurch einzigartig und spiegelt Ihre persönliche Kreativität wider. Die Präsentation ist ein Fest für die Augen. Die charmante Voxel-Grafik im 19. Jahrhundert-Mittelmeer-Stil, kombiniert mit einem beruhigenden Soundtrack, schafft eine Wohlfühlatmosphäre, die sofort zum Abschalten einlädt. Es macht Freude, der kleinen Ansiedlung beim Wachsen zuzusehen, bis sie zur blühenden Stadt heranreift. Obwohl das Spiel eine zugängliche Management-Ebene mit Bedürfnissen und Produktionsketten bietet, bleibt es stets stressfrei. Der Fokus liegt klar auf dem kreativen Aspekt. Die Fülle an Anpassungsmöglichkeiten und Dekorationen motiviert ungemein, jeden Winkel mit Liebe zum Detail zu verschönern. Ein klares Highlight und eine absolute Kaufempfehlung für alle Freunde des entspannten Bauens!

Was passiert, wenn man Resident Evil, Bloodborne und das Erkundungsprinzip alter Spiele ohne Questmarker oder Karte in einen Topf wirft? Richtig, heraus kommt Hell is Us. Ausgerüstet mit Schwert und Drohne durchqueren wir die verschiedenen Gebiete und folgen dabei ausschließlich Hinweisen – sei es aus Dialogen, Notizen von NPCs oder Gegenständen in der Umgebung. Wir schlagen uns durch die gesamte Story und erfüllen Nebenaufgaben, ohne jemals auf eine Karte oder Questmarkierungen angewiesen zu sein. Und das funktioniert echt richtig gut! Klar gibt es das eine oder andere Rätsel, gerade später im Spiel, welches dafür sorgt, dass wir unsere Gehirnzellen anstrengen müssen, dennoch kommt man so gut wie immer von selbst auf die Lösung. Das Kampfsystem ähnelt denen von anderen Actiontiteln oder Soulslikes wie Bloodborne, wir rüsten unsere unterschiedlichen Waffen auf und statten diese mit Glyphen aus, die unsere Fähigkeiten repräsentieren. Im Kampf wird draufgehauen und ausgewichen, nur leider funktioniert das Anvisieren nicht optimal, da das Spiel oft hintere Feinde statt der vorderen ins Visier nimmt. Ergänzend muss man auch sagen: Hell is us ist definitiv KEIN Soulslike!

Ich erinnere mich noch, wie ich vor mehreren Jahren den ersten Trailer zu Lost Soul Aside gesehen habe und direkt gehyped war. Nun ist es endlich da und es hat zum Teil diesen Glanz verloren. Gerade die ersten paar Stunden haben es mir schwer gemacht, allem voran die Sound Probleme. Unser Charakter Kaser prügelt in einer gescrippteten Sequenz auf einen Gegner ein und man hört die Einschläge nicht, oder aber die Sounds sind unterschiedlich laut / leise, oder die Hintergrundmusik (welche teilweise echt gut ist) endet abrupt. Dabei kann das Spiel so viel Spaß machen vom reinen Action-Gameplay! Anfänglich hat man noch keine großen Kombos, aber je weiter man kommt und je mehr Waffen man freischaltet, umso cooler sieht das Spiel aus! Und hier ist auch direkt wieder die Schattenseite: Die Kombos können sehr cool aussehen, gerade wenn unsere Waffen Feuer-, Blitz- oder Eis-Effekte haben, aber so sieht man teilweise auch nicht, was gerade im Kampf passiert, weil der Bildschirm überladen ist. Und das wars auch schon. Die Story ist ziemlich 0815 und so wird sie auch erzählt, mehrmals habe ich mich erwischt, wie ich mehr auf mein Handy konzentriert war, weil sie einfach nicht fesselt, leider. In den Schlauch-Leveln haben wir immer wieder Jump`n`Run Passagen die eher frustrierend als Spaß machen, obwohl sie ja eigentlich für Abwechslung sorgen.

Endlich gibt es Gameplay-Einblicke in Project 007: First Light, und das James-Bond-Gefühl stellt sich sofort ein. Die Präsentation erinnert an die Hitman-Reihe von IO Interactive, was keine Überraschung ist, da die talentierten Entwickler auch hinter diesem neuen Bond-Spiel stehen. Auf der Gamescom konnte ich hinter verschlossenen Türen eine Mission erkunden. Durch das Anzeigen wichtiger Objekte konnte ich clever Ablenkungen schaffen und mir Zugang zu gesicherten Bereichen verschaffen.Ob man die Mission nun schleichend angeht oder sich für actionreiche Verfolgungsjagden entscheidet, das Spiel bietet beides. Es fühlt sich an wie ein Mix aus Hitman und Uncharted, wobei es sogar Parallelen zu den jungen Bond-Filmen gibt. Auch wenn es noch eine Weile dauert, bis wir mehr zu sehen bekommen, war das, was ich erleben durfte, ein Actionfeuerwerk auf höchstem Niveau.

Endlich ist Tiny Bookshop erschienen. Für mich als Büchernerd ist dies einfach DAS Spiel, auf das ich gewartet hatte. Als Cozy Game leiten wir einen kleinen Bücherladen in Form eines Anhängers, den wir selber dekorieren können. Wir sind dadurch flexibel und platzieren in an den unterschiedlichsten Orten im niedlichen Küstenort Bookstonbury. Wir müssen den Wagen mit unterschiedlichen Büchern aus verschiedenen Genres bestücken. Jeden Tag kommen die Bewohner zum Einkaufen, dabei lernen wir auch die Bewohner und ihre Geschichten kennen. Für einige sollen wir Aufgaben erledigen. Manche Käufer fragen auch nach Empfehlungen, dabei kann man sein reales Bücherwissen unter Beweis stellen, denn die meisten Bücher existieren wirklich. Das ganze Spiel ist einfach Entspannung pur, der Look, die Musik, das entschleunigte Gameplay. Vor allem Bücherfreunde kommen hier auf ihre Kosten.

Willkommen zum verspäteten Gamescom-Special! Wir entschuldigen uns für die Verzögerung, aber aufgrund von strengen Embargos können wir euch erst jetzt dieses besondere Highlight präsentieren. Heute tauchen wir ein in die Welt von Bandai Namco. Robin nimmt euch mit und gibt euch exklusive Einblicke in zwei aufregende Spiele: das mysteriöse The Blood of Dawnwalker und das energiegeladene My Hero Academia. Macht es euch bequem und genießt das Gamescom-Special – jetzt!

Willkommen zurück beim GameFeature unterwegs Podcast: Die gamescom 2025 ist für uns vorbei und wir sind wieder da, um mit euch über die Highlights der weltgrößten Messe für interaktive Unterhaltung zu sprechen. Wir haben uns durch unzählige Spielpräsentationen gekämpft, die neuesten Trailer analysiert und die Demos angespielt. Heute tauchen wir tief in unsere persönlichen Highlights ein und verraten euch, welche Spiele uns umgehauen haben und auf welche ihr euch in den nächsten Monaten freuen könnt. Lehnt euch zurück, schnappt euch etwas zu trinken und lasst uns in die Welt der gamescom 2025 eintauchen!

Beatable versucht sich in dem hart umkämpften Genre der VR-Rhythmusspiele zu etablieren, und das gelingt ihm bereits erstaunlich gut. Besonders hervorzuheben ist das Handtracking ohne Controller, das überraschend präzise funktioniert. Es ist jedoch wichtig, nicht gewaltsam auf Oberflächen zu schlagen, sondern die Schläge eher gefühlvoll auszuführen. Eine entsprechende Warnung wird direkt beim Spielstart eingeblendet. Zusätzlich zu den Schlägen müssen die Spieler auch schnipsen und klatschen, was für eine abwechslungsreiche Steuerung sorgt. Mit seinen derzeit 24 Tracks aus Genres wie Synthwave, J-Pop, Rock und elektronischer Musik bietet das Spiel eine solide, aber eher unbekannte Musikauswahl. Während das Tracking bei niedrigeren Schwierigkeitsgraden gut funktioniert, wird es bei höheren Stufen gelegentlich ungenau. Der Spielspaß von Beatable ist trotz des funktionierenden Gameplays schwer aufrechtzuerhalten. Etablierte Titel wie Beat Saber und Synth Riders dominieren den Markt zu Recht, da sie mehr Inhalte und eine breitere Track-Auswahl bieten. Um konkurrenzfähig zu bleiben, benötigt Beatable dringend weitere Inhalte und Updates.

Sims 4 Zauber der Natur sieht auf den ersten Blick einfach magisch aus. Vor allem die neuen Items sehen wirklich wunderschön aus und man fühlt sich wie in einer anderen Welt, etwa in Hobbingen. Jedes Teil sieht einfach magisch aus. Kleidung und Frisuren, sowie Tattoos gibt es auch genug und alles hat einen Hauch von Natur (wie eine Gießkanne als Hut). Außerdem können wir jetzt Feenflügel ausrüsten und da sind wir auch schon beim Gameplay: Man kann sich jetzt mit den Sims in Feen verwandeln und dabei entweder gut oder böse werden. Feen nutzen Emotionskraft als Antrieb, welche sie von andern Sims absaugen können. Als neue Fähigkeit gibt es jetzt Arzneikunde, dabei setzen wir alles daran, Tränke Dies spielt auch mit der neuen Karriere Naturheilkunde einher. Sehr gut gefallen hat mir auch die neue Fähigkeit der natürlichen Lebensweise, welche den Sims je höher das Level ist, ermöglicht mehr und mehr mit der Natur zu leben. Zusätzlich gibt es jetzt Glück und Pech, welches sich jeden Tag ändern kann und Einfluss auf viele alltägliche Aktionen nimmt. Das Ausgleichsmeter zeigt an, wie ausgeglichen mein Sim und quasi mit sich Reinen er ist. Dieses nimmt Einfluss darauf, wie gesund er lebt, ist er unausgeglichen kann er krank werden. Hier wird im Prinzip psychische Gesundheit dargestellt, was mir gut gefallen hat. Abschließend gibt es auch noch sehr viel Geschichte über die Welt zu entdecken und in Form von Fabeln erhalten wir Quests und erfahren etwas über die Welt und seine Bewohner. Insgesamt handelt es sich hier um ein sehr schönes, magisches Addon mit neuer Thematik.

Eigentlich ist dieses Spiel der wahre Launch-Titel für die Switch 2. Im neuen Donkey Kong schmettern wir uns mit dem Affen durch alle offenen Weltenlevel. Und das meine ich wörtlich. Wir können uns nahezu durch alles graben und entdecken dabei neben viel Gold auch das ein oder andere wertvolle Item. Unser Antrieb ist es, den Planetenkern zu erreichen, um zurück an die Oberfläche zu gelangen, denn die böse Bande Void Company hat unser Banadium gestohlen, wobei wir in den Untergrund gesaugt wurden. Schnell treffen wir auf Pauline und erkunden fortan mit ihr zusammen, wobei wir ihre Fähigkeiten kombinieren. Der Gameplay-Loop ist unfassbar gut, jede Ebene bietet eine ganz neue Welt mit neuer Oberfläche, von Erde, Stein über Schlamm, Sand oder auch Schnee. Wir suchen nicht nur nach einem Weg, weiter nach unten zu kommen, sondern auch Bananen, Gold, Münzen, Fossilien und vieles mehr. Dass wir uns durch (fast) alles buddeln können macht einfach unfassbar viel Spaß, denn wir sind komplett frei beim Erkunden. Es gibt auch Herausforderungslevel, in denen wir unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen, las Belohnung winken Bananen. Mit denen wiederum schalten wir neue Fähigkeiten frei. Auch neue Klamotten können wir mit Fossilien freikaufen, diese verstärken unsere Fähigkeiten. Insgesamt hatte ich hier nie einen Moment der Langeweile, denn das Gameplay bietet ständig neue Optionen. Danke für dieses grandiose Spiel für die Switch 2!

The Drifter hebt sich gekonnt von anderen Point-and-Click-Adventures ab. Es punktet von der ersten Minute an mit einer packenden Geschichte und erstklassiger englischer Sprachausgabe. Die inneren Monologe des Helden füllen die Lücken des Pixellooks und regen die Vorstellungskraft an – fast wie in einem guten Roman. Die neun Kapitel sind durchgehend fesselnd. Jedes enthält eine Action-Phase, in der man unter Zeitdruck knifflige Rätsel lösen muss, um nicht zu scheitern. Die "Drifter"-Mechanik mildert den Frust, da man sofort an den kritischen Punkt zurückkehrt. Das sorgt für Spannung, kann aber bei kniffligen Passagen dennoch frustrierend sein. Ein Manko sind die fehlende Hotspot-Funktion und die recht kurze Spielzeit. Dennoch ist The Drifter ein klarer Lichtblick und ein empfehlenswertes Adventure in diesem Jahr.

Eriksholm: The Stolen Dream ist ein klassisches Schleichspiel im Stile von Desperados, welche im fiktiven und an nordische Städte erinnernden Eriksholm spielt. Hier müssen wir mit der jungen Protagonistin Hanna ihren verschollenen Bruder Herman finden. Beide werden auch von der örtlichen Polizei gesucht und so gibt es ein klassisches Stealth-Gameplay, in dem wir zunächst Hannas Fähigkeiten, später auch die unserer Begleiter, klug einsetzen und kombinieren müssen. Hanna kann Gegner aus der ferne mit Blasrohr betäuben, Alva kann beispielsweise Lichter auslöschen oder Steine zur Ablenkung werfen. Unser Weg führt uns durch die wunderschöne Kulisse von Eriksholm, welche sehr detailliert und atmosphärisch gestaltet wurde. Auch die Videosequenzen sind unfassbar hochwertig produziert mit tollen Sprechern. Das Gameplay im Ganzer erinnert an eine Mischung aus Stealth und Rätsel, denn es gibt stets nur eine Möglichkeit weiterzukommen, welche wie herausfinden müssen. Dabei müssen wir die Charaktere klug einsetzen. Werden wir erwischt, so ist direkt Game Over, allerdings sind die Speicherpunkte sehr fair und es lädt schnell, sodass wir einen neuen Versuch wagen können. Mich hat Eriksholm sehr überzeugt und es sieht wirklich wunderschön aus.

Schon als ich damals mit den Rainbow Six Spielen meine Swat Teams befehligt habe, vor allem in Raven Shield, und gemeinsam mit anderen die aussichtslosesten Situationen gemeistert habe, war mir bewusst, dass gemeinsames Spielen das Beste ist. Dies wurde durch den Realismus von Swat 4 dann noch gesteigert. Leider mussten wir alle auf diese taktischen Varianten zu lange warten. Bis Void Interactive endlich Ready or Not in die Welt setzte, das aber leider nur für den PC. Bis jetzt, denn nun gibt es auch die Konsolenversionen und so wie es sich gehört wird auch Crossplay unter den Systemen ermöglicht, am leichtesten wenn man sein Spiel mit dem Epic Online Service verknüpft. Die Konsolenversion bietet all die Vorteile die auch die PC Version bietet, aber auch die gleichen Minuspunkte. Das Koop-Gameplay ist wirklich toll und es gibt viele unterschiedliche Szenarien. Aber leider ist das Spiel auch oft frustrierend, obwohl es jetzt drei Schwierigkeitsgrade gibt. Auch gibt es ab und an Bugs, wo man z.B. nicht mit sich ergebenden Personen etc. interagieren kann. Dies sind aber Bugs die gut nachgepatcht werden können. Insgesamt bietet Ready or Not aber ein tolles Gameplay welches man sich als Shooter, Fan mit Freude an realistischen Szenarien, nicht entgehen lassen sollte.