GameFeature bietet ein einfaches Konzept um Podcasts genießen zu können. Daher lautet auch unser Slogan: Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen! Für uns bedeutet das Spaß am Spiel und an unserem Projekt, das es bereits seit September 2007 gibt! Wir sind insgesamt 10 Redakteure, die dieses…

Was macht es aus, in den 90ern Teenager zu sein? Genau darum geht es in Mixtape. Drei Freunde, die sich ein letztes Mal treffen, bevor sich ihre Wege trennen, erleben ihre finale gemeinsame Nacht und blicken auf die Höhen und Tiefen ihrer Jugend zurück. Der Soundtrack liefert dabei die perfekte Untermalung für die emotionale Gefühlslage der Teenager. Während das Gameplay eher rudimentär und simpel ausfällt, packen die Story, die Musik und der charmante Comic-Look sofort. Man verbindet unweigerlich eigene Erinnerungen mit der Geschichte und fiebert mit den Charakteren mit. Dennoch ist es ein recht kurzes Vergnügen: Nach rund drei Stunden ist die Geschichte bereits wieder auserzählt.

In der Hölle ist ein Platz frei geworden, es wird also Zeit, dass wir unseren Dreizack einölen und den Sündern mal zeigen, wo der Haken hängt! So euphorisch das nun klingt, ist Sintopia eigentlich eine schöne, entspannte Göttersimulation mit starkem Suchtpotential. Wir, als neuer Verwalter der Hölle, müssen zusehen, dass wir den Sündern eine Lektion erteilen, um so an Geld zu kommen, damit wir unser Reich weiter ausbauen können, um noch mehr Sünder bestrafen können. Klingt anfangs simpel, aber im Tutorial merkt man schon, dass man nur an der Oberfläche kratz. Was mich ebenfalls gejuckt hat, waren meine Kultanhänger. Man kann denen nur indirekte Befehle geben. Lieber hätte ich mit der Maus die Anhänger auswählen können und denen dann in typischer Strategiespiel-Manier richtige Befehle geben können. So ist dann ein Kampf gegen einen Dämon schon umständlich, wenn man dem Kult schon befiehlt offensiv vorzugehen … aber das Ziel ist denen dann unklar. Letztendlich ist Sintopia aber dennoch eine gelungene Göttersimulation, die mir definitiv einen krummen Rücken und müde Augen eingebracht hat. Das typische „eine Mission kann ich machen“ und dann wollte ich meine Hölle perfekt haben und die Zeit verging wie im Fluge.

Sudden Strike 5 ist eine klare Liebeserklärung an Strategie-Veteranen. Das Spiel punktet vor allem durch seine enorme taktische Tiefe und eine beeindruckende Auswahl an historisch akkuraten Einheiten. Besonders das Kommandeursystem überzeugt: Es erlaubt individuelle Spezialisierungen und verleiht den Schlachten eine zusätzliche strategische Ebene. Der hohe Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass jeder Sieg hart erkämpft werden muss - ein Fest für Strategen. Doch der Glanz hat Schattenseiten. Die KI agiert teils unvorhersehbar oder starr, was in kritischen Momenten frustriert. Zudem ist das Tutorial viel zu kurz, um Neulinge angemessen auf die komplexen Mechaniken vorzubereiten. Dass auf Mod-Support verzichtet wurde, ist ein herber Schlag für die Langzeitmotivation der Community. Ein tiefgängiger Brocken für Profis, der durch technische Patzer und Einsteigerhürden eine höhere Wertung knapp verpasst.

Reichtum, Macht und Ruhm. Die Männer, die sich das alles erkämpft haben, waren Dennis, Robin und Sebastian, auch bekannt als die GameFeature Piratenband. Zusammen bauten sie sich Stützpunkte, um sich von den harten Kämpfen zu erholen. Zahllose Male haben sie den „Game-Over“-Screen gesehen, vor allem wenn es zu großen Bosskämpfen kam. Mal kurz nicht aufgepasst, drei Treffer kassiert und man lag mal wieder auf dem Boden. Also zogen sie los um Materialien zu sammeln um sich mit stärkender Nahrung und verbesserter Ausrüstung erneut dem Halunken zu stellen. Aber wäre das nicht genug, wurden sie auch noch auf dem Meer umzingelt von anderen Schiffen. Während die Trefferrate der GameFeature Crew eher gering war, traf der Feind nahezu immer. Da fragte man sich schon „Ist das balanced?“ Nichtsdestotrotz hatten die drei immens viel Spaß. Sei es nun das Sammeln von Rohstoffen, das Bauen verschiedener Stützpunkte oder aber einfach das Erkunden der See und der zahlreichen Inseln. Noch ist Windrose im Early Access, aber die drei sind gespannt, wo das Abenteuer noch hingeht.

Neues Jahr, neues MotoGP Spiel. Auch 2026 gibt es natürlich ein neues Spiel um die wohl bekannteste Motorradweltmeisterschaft der Welt. Und wie man es gewohnt ist, ist auch die aktuelle Lizenz für die Moto 3, Moto 2 und MotoGP inkludiert. Es wurde zwar einiges Neues implementiert, davon sticht aber eigentlich nur das neue Handlingsystem heraus, welches die Positionierung des Fahrers auf dem Bike mit berechnet für die Steuerung. Einige Anpassungen wie z.B. im Menü der Karriere machen das Erlebnis insgesamt runder, stellen aber nicht gerade die wertvollen Neuerungen dar. Weiterhin ist die Karriere eher langweilig und die Videosequenzen beim Start sehen echt nicht mehr zeitgemäß aus. Vor allem verglichen mit der guten Grafik der Bikes und der Fahreranimationen. Von den Spielmodi gibt es wieder ausreichend, und auch Couch-Coop Rennen sind wieder möglich. Online spielt sich die diesjährige Variante flüssig, und ich hatte keine Probleme online coole Rennen zu absolvieren. Ob man die Race-Off Rennen wirklich braucht, ist eine Frage für sich. Ich persönlich finde sie unnötig, und hätte den Aufwand in andere Bereiche investiert. Nichts desto trotz ist auch das neue MotoGO Spiel ein tolles Racinggame, und für jeden MotoGP Fan und angehende Fans, das beste dass man derzeit spielen kann.

Mit Saros liefert Housemarque das bisher intensivste Action-Erlebnis des Jahres 2026. Es ist die konsequente Weiterentwicklung von Returnal, die technisch wie spielerisch neue Maßstäbe setzt. Lediglich die etwas kryptische Erzählweise und der gewohnt knackige Schwierigkeitsgrad verhindern den Sprung in die 90er-Region. Wer eine emotionale Charakterstudie erwartet, wird enttäuscht; wer puren, gnadenlosen Gameplay-Fokus sucht, findet hier seinen heiligen Gral.

Gaming ist für uns mehr als nur ein Zeitvertreib – es ist eine Leidenschaft, die uns seit Jahren begleitet. Doch im Jahr 2026 merken wir alle: Die Spielregeln hinter den Kulissen verändern sich. In dieser Folge werfen wir einen empathischen Blick auf die aktuelle Preispolitik der großen Player und fragen uns, was das für unsere Beziehung zum Hobby bedeutet. Wo endet die wirtschaftliche Notwendigkeit und wo beginnt das Bedürfnis der Fans nach Transparenz und Verlässlichkeit? Ein ehrlicher, aber respektvoller Talk über die Zukunft unseres Lieblingshobbys.

Vom Player zur Gaming-Zentrale Was vorher als der „GameFeature Player“ bekannt war, hat ein massives Level-up erhalten. Wir haben uns von der reinen Player-Struktur verabschiedet und eine vollwertige, moderne Webseite geschaffen, die nicht nur schicker aussieht, sondern auch unter der Haube ordentlich PS dazugewonnen hat. Aufgeräumt, funktional, intuitiv Niemand hat Lust auf unübersichtliche Menüs. Deshalb kommt das neue GameFeature im Clean-Look daher. Mehr Funktionalität bei gleichzeitig weniger Chaos – so findest du News, Trailer und Infos genau dort, wo du sie erwartest. Dein persönliches Gaming-Hub: Das neue Usersystem Das Herzstück des Updates ist unser neues Usersystem. Ab sofort bist du nicht mehr nur Gast, sondern Teil der Crew. Mit deinem eigenen Account schaltest du Features frei, die deinen Gaming-Alltag organisieren: Deine persönliche Releaseliste: Markiere deine meisterwarteten Titel als Favoriten. Individuelle Erinnerungen: Wir lassen dich nicht im Stich. Lass dich rechtzeitig an die Veröffentlichung deiner Lieblingsspiele erinnern.

Mit Aphelion beweist Don't Nod eindrucksvoll, dass sie ihr Gespür für tiefgreifende Storys nicht verloren haben. Das Abenteuer besticht durch eine emotionale Wucht und eine atmosphärisch dichte Welt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Doch so stark die narrative Seite glänzt, so deutlich fallen die Defizite im Gameplay ins Gewicht. Besonders frustrierend ist das mangelnde Trefferfeedback und die generelle Handhabung: Die Steuerung wirkt schwammig und oft unpräzise, was in Kombination mit den hölzernen Animationen zu unnötigen Fehlern führt. Wo andere Genre-Vertreter durch Geschmeidigkeit glänzen, wirkt Aphelion oft schwerfällig und technisch ungeschliffen. Die optisch beeindruckende Kulisse entpuppt sich zudem schnell als reine Kulisse. Zahlreiche unsichtbare Wände und strikte lineare Einschränkungen ersticken jeden Entdeckergeist im Keim. Am Ende bleibt ein Spiel für Genießer starker Geschichten, die bereit sind, über gravierende spielmechanische Mängel hinwegzusehen.

Fight Life: Vanguard ist zwar ein kurzes, aber taktisch herausforderndes Rundentaktikspiel. Es ist in einzelne Areale/Kapitel aufgeteilt, welche man abschließt, bevor man ein neues startet. Die Areale erkundet man in Echtzeit und findet auch hier und da Tränke oder Ausrüstung. Die Kämpfe sind sehr herausfordernd und die Positionierung extrem wichtig. Leider fehlt es insgesamt ein wenig an Tiefgang und eine Story ist kaum vorhanden. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich hier eher um ein kleines Spiel handelt, was aber durchaus seinen Reiz hat.

Es handelt sich hier schlichtweg um ein 3D-Puzzle-Spiel. Wenn man in echt gerne puzzelt wird man auch hier seinen Spaß haben, denn die Motive sind sehr schön gewählt. Leider ist die Auswahl noch nicht sonderlich groß. Dafür kann man jedes Motiv im Klassik- oder Reisemodus spielen, wobei letzterer etwas einfacher ist, da man immer nur ein paar Teile gleichzeitig ansetzen muss und nicht aus allen wählen. Man kann auch die Anzahl der Puzzleteile beliebig auswählen, bis zu 400, das ist dann schon eine ziemlich große Herausforderung. Das Spiel ist sowohl in VR, als auch ohne spielbar.

Replaced ist ein audiovisuelles Ausrufezeichen im Cyberpunk-Genre. Trotz der vermeintlich limitierenden 2,5D-Ansicht brennt das Spiel ein inszenatorisches Feuerwerk ab: Die dynamischen Kameraperspektiven und die geschickten Wechsel zwischen den Tiefenebenen verleihen der Welt eine Glaubwürdigkeit, die man gesehen haben muss. Gepaart mit einem erstklassigen Sounddesign und einem treibenden Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die den Spieler sofort in ihren Bann zieht. Die Story ist cool, spannend und herrlich düster – sie hätte allerdings durch eine professionelle Sprachausgabe noch deutlich an Intensität gewinnen können. Dass die Charaktere stumm bleiben, ist bei dieser cineastischen Wucht eine verpasste Chance. Auf der spielerischen Habenseite steht leider eine etwas schwammige Steuerung, die in Präzisionsmomenten für Frust sorgen kann. Zudem fehlt es nach dem Abspann an Anreizen für einen erneuten Durchlauf, der Wiederspielwert ist gering.

Für knapp 10 € liefert der Boiling Point-DLC genau das, was Fans suchen: Drei neue, intensiv gestaltete Maps, welche die düstere Atmosphäre von 'Ready or Not' konsequent fortführen, sowie neue kosmetische Sets. Spielerische Neuerungen bleiben aus, doch das Preis-Leistungs-Verhältnis für den reinen Map-Nachschub ist absolut stimmig.

Esoteric Ebb startet damit, dass wir (mutmaßlich ein Kleriker) ertrunken sind und dann wiederbelebt in einem Raum voller Äpfel aufwachen....klingt komisch, aber genau in diesem Stil geht das Spiel weiter. Es gibt zahllose Momente zum Schmunzeln und Lachen, die Fantasy-Welt und die Bewohner sind ziemlich abgedreht, dennoch beinhaltet die Story auch zeit aktuelle Themen, denn es steht eine Wahn an und wir müssen uns wohl oder übel auch festlegen, welcher der Parteien wir zugeneigt sind. Daneben müssen wir noch herausfinden, warum der örtliche Teeladen explodiert ist. Das Gameplay besteht dabei auch sehr vielen (inneren) Dialogen und Würfelproben. Die Parallelen zu Disco Elysium sind hier eindeutig zu erkennen, unsere Charaktereigenschaften kommentieren unsere Entscheidungen und wir würfeln auf sie. Dabei ist unsere Charakterentwicklung das, was unser Spiel lenkt, denn es gibt sechs Charaktereigenschaften, welche wir im Rollenspiel-Stil selber zusammenstellen und was dann unser Handeln beeinflusst. Ich hatte unfassbar viel Spaß dabei, man muss aber unbedingt gut englisch verstehen und auch Spaß am Lesen haben, denn es gibt keine deutschen Texte und keine Sprachausgabe.

Ich mag ja alternative Settings und das kommt hier nicht zu kurz. Aether & Iron spielt im Jahr 1930 in New York, welches jedoch schwebt und durch das namensgebende Aether in der Luft gehalten wird. Dabei wohnen die Reichen natürlich oben an der frischen Lust und die ärmeren Viertel sind darunter. Wir spielen Gia, aus den unteren Vierteln und müssen ermitteln, was es mit unserem neuesten Fahrgast von oben und ihrem geliebten Koffer auf sich hat. Das Gameplay ist dabei eine Mischung aus Point-&-Click, RPG und Taktik-Kämpfen, aber mit Autos und das funktioniert erstaunlich gut! Jeder unserer Party-Member hat auch noch eigene Talente und die Autos können individualisiert werden, sowohl von der Ausstattung, als auch von der Optik. Mir hat das Gesamtpaket unheimlich gut gefallen, geschmälert wird es nur durch relativ häufige Abstürze.

Crimson Desert ist ein wahres Fest für Entdecker! Die gigantische Spielwiese, die Pearl Abyss hier erschaffen hat, bietet fantastische Freiheiten: Ob klettern, fliegen oder brachiale Kämpfe: die Interaktionsmöglichkeiten sind schlichtweg beeindruckend. Gepaart mit einer Next-Gen-Grafikpracht, die einen regelmäßig sprachlos innehalten lässt, ist die Atmosphäre phänomenal. Den Sprung in den absoluten Wertungs-Olymp verpasst der Titel jedoch aus guten Gründen. Die Story rund um Söldner Cliff bleibt leider erschreckend blass und lässt uns emotional oftmals kalt. Zudem kämpft das Spiel mit einer massiven Überladung des Controllers: Weil Crimson Desert mechanisch zu viel auf einmal will, arten Gefechte oft in frustrierende Fingerakrobatik aus. Verstärkt wird dies durch den extrem schwankenden Schwierigkeitsgrad – auf triviale Gegnerhorden folgen oft unbalancierte Bosse, die einen völlig aus dem Nichts in den Boden stampfen. Trotz dieser Ecken und Kanten: Der Suchtfaktor ist enorm! Da Pearl Abyss zudem fleißig patcht, um das Erlebnis von Tag zu Tag runder zu machen, bleibt ein bildgewaltiger Sandkasten, der an seinen eigenen Ambitionen zwar manchmal scheitert, aber unterm Strich doch fesselt.

Willkommen zu einer brandneuen Folge! Diesmal dreht sich bei uns alles um das große März 2026 Update des GameFeature Players. Wir haben uns die Plattform (play.gamefeature.de) ganz genau angeschaut und sprechen über alle wichtigen Veränderungen, Verbesserungen und neuen Funktionen, die euer Gaming-Erlebnis aufs nächste Level heben. Unser absolutes Hauptaugenmerk in dieser Episode: Der neue, innovative Releasekalender! Wir erklären euch im Detail, wie dieses Feature funktioniert, warum es ein echter Gamechanger ist und wie ihr damit garantiert nie wieder den Launch eurer meisterwarteten Titel verpasst. Special: Der Frühling ist da und wir haben eine Überraschung für euch! In der Folge erfahrt ihr alle Infos zu unserem großen Oster-Gewinnspiel. Hört genau zu, macht mit und sichert euch die Chance auf fantastische Preise!

Der zweite DLC zu Two Point Museum bringt wie der Name vermuten lässt lebendige Exponate in Form von witzigen Tierarten ins Spiel. Um diese heißt es sich zu kümmern, die Bedürfnisse zu erfüllen, zu füttern und aufzupassen, dass sie einander nicht fressen. Der Fokus liegt dabei auf dem späteren Auswildern der Tiere. Mit dem DLC ist auch eine neue Kampagne verbunden, die den gewohnten Loop des Sterne-Sammelns wieder in Gang setzt, man muss aber dazu sagen, dass es vom Gameplay schon gleich geblieben ist, eben mit Tieren. Die Optik ist dabei wunderschön und die Kreativität, sowie der Humor fantastisch, es gibt so viele skurrile Tierarten hier. Für den geringen Preis bietet dieser DLC absoluten Spielspaß, vor allem für Tierfreunde wie mich!

Wer wie ich die goldene VHS-Ära mitbekommen hat der kennt den Namen John Carpenter. Er ist nicht nur bekannt für Genrefilme wie Halloween, The Fog oder Das Ding aus einer anderen Welt, sondern auch für seine übergroßen Helden die allerlei markige Sprüche ablassen. Bei Nada, Snake Plissken oder Jack Burton angefangen, nie waren seine Helden um coole Sprüche verlegen. Und nachdem ich seit den 80ern JC-Fan bin, musste ich natürlich auch den Zombieshooter mit seinem Namen im Titel zocken. Und siehe da, das Spiel ist besser als man bei einem Genrenamen erwarten durfte. Die Missionen machen Spaß, die Action läuft flüssig ab, und auch hier bekommen wir Oneliner präsentiert die direkt einem 80er Film entsprungen sein könnten. Schade ist, dass die Story nur so dahinschwabbt, vor allem da die technischen Aspekte überzeugen können. Erwartet euch also nur nicht zu viel Tiefgang. Das wird natürlich nach dem Durchspielen auch nicht besser, vor allem wenn dann der endlose Grind beginnt, um in den schwierigeren Spielstufen bestehen zu können. Die KI-Buddies sind da nicht wirklich eine Hilfe, sondern oft auch hinderlich. Durch Crossplay findet man aber jede Menge Gleichgesinnte, um die Zombiehorden zu besiegen. Wer aber auf coole Shooter steht, wird als Mitglied des Toxic Commandos seine Freude haben.

Lost and Found Co. ist ein echtes Highlight für Entdecker. Was sofort ins Auge springt, ist der markante Artstyle und die enorme Liebe zum Detail – die Fülle an Animationen und die stimmige Soundkulisse erwecken die Spielwelt zum Leben. Besonders beeindruckend ist die hohe Interaktivität: Es macht einfach Laune, alles anzuklicken, nur um zu sehen, wie die Welt reagiert. Die clever versteckten Easter Eggs und die spielerischen Möglichkeiten sorgen zudem für ständige Motivationsschübe. Einziger nennenswerter Wermutstropfen: Die Charaktere sind leider nicht vertont. In den Dialogen fehlt dadurch manchmal das letzte Quäntchen Tiefe, was die ansonsten dichte Atmosphäre aber nur minimal trübt. Wer über die fehlende Sprachausgabe hinwegsehen kann, bekommt ein charmantes, kreatives und technisch sauberes Erlebnis serviert.

Resident Evil Requiem ist neben dem Resident Evil 2 Remake und Village definitiv eines der besten Spiele der Reihe! Es vereint Elemente vergangener Teile: einerseits den intensiven Horror aus Resident Evil VII und Village (durch Protagonistin Grace), andererseits das packende Action-Gameplay, das man mit Leon aus Resident Evil 4 Remake kennt. Neu im Spiel: Es besteht die Möglichkeit mit beiden Helden wahlweise in der First-Person- oder Third-Person-Perspektive zu spielen. Während der Part von Grace mit einer starken Atmosphäre punktet, sind einige Passagen mit Leon stellenweise langatmig. Hierbei zwingt das Spiel den Spieler mehrmals in unnötige Kämpfe gegen Gegnerwellen. Zudem wirken vereinzelte Story-Abschnitte und vor allem ein bestimmter Charakter etwas deplatziert. Nichtsdestotrotz gelingt Resident Evil Requiem eines verdammt gut: Horror in einer durchgehend angespannten Atmosphäre einzufangen.

Ohne den Vorgänger gespielt zu haben kann ich sagen, dass ich hier richtig viel Spaß hatte. Zwar wird die Story rund um die Welt Nevendaar und die Herrscherin Avyanna weitergeführt, es ist aber auch problemlos ohne Hintergrundwissen spielbar, man versteht dann lediglicht einige Hintergründe nicht, da Charaktere wiederkommen. Generell lag für mich der Fokus aber auch eher auf den Taktikkämpfen, dem Ausbau des Reiches und dem Zusammenstellen eines guten Teams und das ist hier sehr gut gelungen. Ressourcen genieren wir automatisch, wenn wir Produktionsstätten erobert haben. Damit können wir in der Stadt-Übersicht dann Einheiten aus den fünf Völkern anheuern, aufwerten oder verbessern Ausrüstung verbessern oder kaufen und Kristalle schmieden. Die Häuser lassen sich auch noch ausbauen. Ein wichtiger Teil des Spiel ist das Ansehen bei den Völkern, wenn wir das steigern erhalten wir gute Boni. Das Steigern funktioniert durch eine neue Mechanik, indem wir auf dem Thron Entscheidungen treffen für gewissen Anliegen. Die Erkundung der Welt läuft in Echtzeit, die Kämpfe rundenbasiert ab. Diese wiederum funktionieren sehr reibungslos und unser Held kann sich mit einer von 4 Klassen spezialisieren und mächtige Zauber wirken. Das Zusammenstellen eines guten Teams hat mir dabei auch besonders viel Spaß gemacht. Wenn man darüber hinwegsehen kann, dass die Story teilweise dahin plätschert, so hat man hier ein tolles Rundentaktikspiel.

Die Sims begeben sich viele Jahre nach Die Sims Mittelalter erneut in die Monarchie. Ganz im Bridgerton-Stil wollen wir hier den Thron besteigen und mit unserer Familiendynastie zu Ruhm kommen. Wir können dabei unsere eigene Dynastie gründen und dieser dann sowohl Fähigkeiten, als auch Ideale zuweisen. Bei den Idealen ist festgelegt, was unsere Dynastie gut und schlecht findet, wenn viele für uns schlechte Ereignisse eintreten kann es passieren, dass unsere Dynastie gestürzt wird durch Schwertkampf oder Erpressung. Die Dynastie sammelt Ansehen durch jedes Mitglied und jedes Mitglied hat einen Rang. Weiterhin gibt es einen Stammbaum und Dynastievorteile zum Freischalten. Mit anderen Dynastien können wir Allianzen oder Rivalitäten bilden. Sind wir erstmal König, so können wir natürlich bürgernah oder als Tyrann agieren, was wiederum Konsequenzen auf Events hat. Ein weiteres neues System sind Gerüchte, welche wir nutzen können um andere zu erpressen. Wer also sein eigenes Bridgerton nachspielen möchte mit viel Drama, der sollte hier unbedingt zugreifen!

In meine Erinnerung sind Anime Spiele von Bandai Namco eigentlich cool, aber heutzutage irgendwie nicht mehr. Sie machen für kurze Zeit Spaß, aber es fehlt schlicht und einfach das „wow“, oder wie in diesem Fall, das „PLUS ULTRA“. Die Ultimativen Angriffe sind langweilig dargestellt, das 3 vs. 3 Kampfsystem kann schnell chaotisch werden, bei vielen Effekten können die FPS gerne mal etwas runter gehen und nur ein paar wenige Storyschnippsel sind komplett in der Ingame-Engine animiert. Ansonsten hat man Standbilder, oder auch mal 5 hintereinander, damit es fast wie bewegt aussieht. Zum Ende der Kampagne versucht das Spiel cool zu sein, aber kriegt diese Kurve leider nicht. Wie üblich bei diesen Spielen gibt es massenhaft Skins und dieses mal können wir sogar die Lebensbalken anpassen, was aber auch schnell dazu führt, dass das ganze Interface überladen ist, weniger ist hier also mehr. Allgemein ist das Spiel nur was für Fans, nun muss ich aber sagen es ist eher was für Hardcore Fans der Serie, die über den ganzen Frust hinwegsehen können.

Ich gebe zu, ein Dragon Quest VII Remake stand, nachdem es schon ein Remake für den Nintendo 3DS gab, nicht auf meiner Bingokarte. Wenn, habe ich nach den 2D-HD-Remakes zu Teil I-III eher eine Fortsetzung der nächsten Trilogie, sprich Teil IV-VI gerechnet. Dennoch ist Dragon Quest VII Reimagined ein klasse Remake! Es sieht wunderschön aus, es spielt sich unfassbar gut und bietet mit seinem Jobsystem, welches erst nach einigen Stunden freigeschaltet wird, viele Möglichkeiten sein Team nach eigenen Vorstellungen zusammenzustellen. Ein großes Lob muss ich für die Gestaltung der einzelnen Inseln aussprechen, denn gerade was Texte und Synchronisierung angeht, wurde hier ganze Arbeit geleistet. Viele der unterschiedlichen Inseln haben ihre eigene Geschichte, eigene Charaktere und vor allem auch eigene sprachliche Akzente. Schade ist nur, dass die eigene Party, außer zu Beginn, wenig zur Story beiträgt. Denn es fühlt sich sehr oft so an, als würden wir stur einfach das machen, was uns die Einwohner aufdrängen. Auch der Standard-Schwierigkeitsgrad ist leider zu niedrig ausgefallen, sodass sich das Spiel quasi im “Automode” ohne Probleme durchspielen lässt. Hier sollte man definitiv die Stärke der Gegner in den Optionen erhöhen. Es bleibt zu hoffen, dass Teil VIII und IX auch ebenfalls ein Remake in dieser Qualität erhalten werden, nur dass dort das Balancing ein wenig angepasst wird.

Hamstermind präsentiert sich als solider Puzzle-Titel, der vor allem durch seine konsequente Mechanik-Variation überzeugt. Das Spielprinzip rund um die drehbaren Kammern der Pyramide von Charaon wird durch stetig neue Elemente ergänzt, wodurch eine monotone Spieltiefe vermieden wird. Ein Pluspunkt ist die technische Umsetzung: Die Controller-Steuerung ist gut umgesetzt und die visuelle Gestaltung der Charaktere verleiht dem Titel eine eigene Identität, ohne vom eigentlichen Rätselkern abzulenken. Das integrierte Tagebuch-System und die sammelbaren Artefakte dienen dabei als sinnvolle Orientierungspunkte innerhalb der komplexeren Logik-Herausforderungen. Kritisch zu betrachten ist primär der Umfang des Spiels. Mit einer Spieldauer, die sich auf einen einzigen Abend konzentriert, bietet Hamstermind zwar ein dichtes, aber eben auch sehr kurzes Erlebnis. Die optionalen Rätsel und die freischaltbaren Skins versuchen zwar, die Spieldauer etwas zu erhöhen, ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Kürze des Titels. Für Spieler, die eine langfristige Beschäftigung suchen, könnte dieser Punkt ein Ausschlusskriterium darstellen. Wer jedoch nach einem kompakten, technisch sauberen Rätselspiel sucht, das seine Mechaniken effizient nutzt und keine unnötigen Längen aufweist, findet hier eine gut strukturierte Herausforderung.

Nach dem doch eher schweren, abschreckenden Einstieg im Solo-Modus hätte ich nie gedacht, dass mich Nioh 3 doch so sehr packen kann. Das aus den Vorgängern bekannte, fantastisch schnelle Gameplay wurde erweitert durch die Ninja-Samurai Form, zwischen der man mittels Knopfdruck jederzeit hin und her wechseln kann. Auch die neue “Open World”, die sich über mehrere Bereiche erstreckt, motiviert ungemein: Überall lassen sich Charakter-Upgrades, Gegner, Bosse und Truhen finden, die einen mit massiv viel Loot versorgen. Das führt allerdings dazu, dass man sich sehr schnell überlevelt, wodurch die Gebiete im Vergleich zu den Missionen der Vorgänger keine große Herausforderung mehr sind. Apropos Missionen: Auch diese sind im Spiel weiterhin vorhanden und können über die Schreine jederzeit gestartet werden, ebenso wie Wiederholungen der Storymissionen. Ebenfalls ein Highlight ist der Koop-Modus: Mit bis zu zwei weiteren Mitstreitern kann man sich bei Bossen aushelfen oder auf Expeditionen gehen, um die offene Welt und die Missionen gemeinsam zu erkunden. Gerade Einsteiger des Franchises profitieren davon, allerdings sind selbst die Bosse dann keine Herausforderung mehr. Nichtsdestotrotz steht der Spielspaß an erster Stelle und hier hat Koei Tecmo auf ganzer Linie abgeliefert!

In der Riege der aktuell in großer Anzahl aufploppender Supermarkt-Simulationen ist King of Retail 2 definitiv das umfangreichste und realistischste. Man muss nicht nur den Laden und die Waren managen, sondern viel mehr. Es fängt bei der Stadt an, hier suchen wir einen geeigneten Standort aus, je nach Einwohnertypen und Kosten. Für unser Hauptquartier suchen wir auch einen Standort. Dort verwalten wir unser „Imperium“ inklusive Mitarbeiter. Diese haben Eigenschaften und Vorlieben, sowie unterschiedliche Gehaltsvorstellungen. Im Laden angekommen bauen wir alles selber auf, Lagerbereiche, Kassen, Regale. Auffällig ist die schier endlose Produktvielfalt. Die Kunden achten beim Einkauf auch auf Qualität und Trends. Die Statistiken, die man zu den einzelnen Produkten hat sind sehr umfangreich. Generell kann man nur sagen, dass diese Simulation ziemlich realistisch ist und definitiv für Einzelhandel-Liebhaber, welchen die gängigen Supermarkt-Simulationen zu oberflächlich sind. Allerdings benötigt es eine sehr lange Eingewöhnungsphase. Zudem kommt das Spiel im aktuellen Early Access Status noch gelegentlich zu Abstürzen. Dennoch hat das Spiel sehr viel Potenzial.

Nach ca. 2,5 Jahren kommt der mittlerweile schon sechste Teil der Ride Serie zu uns. Diesmal spielt sich alles im Rahmen des Ride Fests ab. Wobei ich bei Fest an Forza Horizon oder Crew Motorfest denke. Leider ist der Name Fest hier nicht wirklich Programm, denn festliche Stimmung gibt es so gut wie nicht. Die Karriere ist nur ein Sammelsurium aus unterschiedlichen themenbezogenen Events. Die Rennen an sich machen schon Spaß. Ob Enduro oder Superbike, hier ist für Abwechslung gesorgt. Schade, dass man bei Rennen auf höchstens 11 andere Rider trifft. Auch, dass die Strecken alles nur Rundkurse sind, wo es doch früher schon einmal coole Punkt A zu Punkt B Rennen gab, ist ein wenig traurig. Wenigstens gibt es bei vielen Rundkursen auch die unterschiedlichen Versionen. Der Splitscreen ist noch nicht vorhanden, soll aber nachgeliefert werden. Ebenso wie der Race Creator. Die Onlinerennen funktionieren sehr gut, und es gab bei mir keine Lags oder Verbindungsabbrüche. Insgesamt wird ein gutes Spiel geliefert, welches eine Mischung aus GT und Forze sein will, es aber nicht ganz schafft. Wer bisher mit Ride Spaß hatte wird es auch diesmal haben, und Neueinsteiger werden auf Grund der vielen Möglichkeiten auch auf ihre Kosten kommen.

Während der erste Teil der Reihe 2019 noch eher mit Schlauchleveln kämpfte, hat man sich in Code Vein II dazu entschieden, den Open-World-Weg der „Souls-Konkurrenz“ Elden Ring einzuschlagen. Trotz des unterschiedlichen Settings ist die Inspiration überall spürbar: Eine große, offene (wenn auch leider recht leere) Welt, verteilte Mini-Dungeons, überall (leider auch gleiche) Items und sogar die an „Goldene Saaten“ erinnernden Kugeln zum Aufleveln der Tränke sind in der Welt verstreut. Der Vergleich kommt also nicht von ungefähr. Doch trotz dieser Inspiration hat das Spiel genau damit zu kämpfen. Der Artstyle harmoniert nicht gut mit der offenen Welt, die Konsolenfassung läuft performancetechnisch nicht rund und selbst die Kämpfe fühlen sich nicht so wuchtig an, wie sie sein sollten. Schade, denn die Story um die Helden und die Zeitreisen ist ziemlich interessant. Auch spielerisch hat Teil II mit den verschiedenen Waffen und Blutcodes im Kern eigentlich einiges zu bieten. Hier kann man wirklich nur hoffen, dass die Entwickler zumindest bei der Performance noch via Patches nachbessern.

Heretical ist ein Action-Roguelite, welches mich von Anfang an motiviert hat. Vom Gameplay und der düsteren Atmosphäre her erinnert es ein wenig an eine Mischung aus Diablo und Soulslike. Die Kämpfe können fordernd sein und der Frust beim Tot ist natürlich groß, aber davon lebt ein Roguelike. Man behält hier jedoch freigeschalteten Fortschritt für den nächsten Run. Am meisten motiviert haben mich die Prophezeiungen, ein Achievement-System ist, womit mal neue Inhalte freischaltet. Die Story wird nicht explizit erzählt, aber durch die düstere Atmosphäre und je weiter man kommt, erfährt man etwas über die Welt, was für mich aber nicht im Fokus stand. Das Gameplay hat mich am meisten motiviert und hatte das klassische: „Nur noch ein Run!“-Momentum.Durch die neuen Charaktere und dadurch, dass jeder Run einzigartig ist durch Fähigkeiten und Items hat mich das Spiel unfassbar motiviert!

Hytale ist zwar offiziell noch am Anfang in der Entwicklung, aber was man bisher sieht, ist absolut vielversprechend. Es nimmt das bewährte Block-Prinzip und füllt es endlich mit echtem RPG-Tiefgang und einer lebendigen Welt. Besonders die integrierten Modding-Tools und das taktische Kampfsystem zeigen das gewaltige Potenzial, das Genre zu revolutionieren. Das Warten fällt schwer, aber für diese Tiefe lohnt es sich. Hytale ist kein bloßer Klon, sondern ein möglicher Meilenstein mit Ansage. Dabei versorgen die Entwickler gerade die Käufer mit laufenden Updates und Verbesserungen.

Wenn ich an Fairy Tail denke, denke ich an Action, daher war ich direkt neugierig als ich von diesem Roguelike Deckbuilder gehört habe. Dieses Spiel ist definitiv nur was für Fans der Serie/des Mangas. Wer sich hier also nicht auskennt, wird überfordert sein, denn das Spiel startet direkt durch mit seiner eigenen Story. Wir erkunden den namensgebenden Dungeon, kämpfen uns durch Gegner, schalten neue Karten frei und dann geht das ganze wieder von vorne los. Zuerst spielen wir mit einem Charakter, schalten aber schnell weitere frei sowie den 3-Mann-Modus und natürlich nimmt es hier an Schwierigkeit auch ordentlich zu. Jeder Charakter spielt sich auch grundsätzlich anders. Wendy und Lucy unterstützen die Gruppe mit Buffs, Gray blockt Angriffe mit seinen Schilden und Natsu und Erza sind für die großen Schadenszahlen verantwortlich, wobei mit den richtigen Karten und Upgrades kann jeder Charakter gut austeilen. Die Musik hat den typischen Fairy Tail Charme, nur wird sie auf Dauer doch etwas eintönig. Die Steuerung mit Maus und Tastatur geht gut von der Hand, Controller ist ebenfalls möglich, fühlt sich aber nicht rund an. Oft sind Anime Adaptionen ein 50/50 – entweder das Spiel ist gut oder aber grottenschlecht. Fairy Tail: Dungeons gehört definitiv zu den guten Anime-Spielen.

Schlechte Nachrichten für Prince of Persia-Fans, aber Hoffnung für Assassin's Creed und Beyond Good & Evil 2? Ubisoft baut radikal um und streicht dabei gnadenlos Titel von der Roadmap. Sebastian nimmt die neue Portfolio-Strategie unter die Lupe: Welche sechs Spiele wurden heimlich beerdigt? Warum brauchen sieben weitere Titel noch mehr Zeit? Und was bedeutet die neue Aufteilung in Genre-Häuser für die Qualität künftiger Blockbuster?

Das Jahr 2026 ist angebrochen und die Gaming-Welt steht vor einem ihrer spannendsten Kapitel! In dieser XL-Ausgabe von GameFeature werfen wir den Blick in die Kristallkugel. Was erwartet uns in den nächsten 12 Monaten? Welche Blockbuster sind sicher und welche Gerüchte lassen uns nachts nicht schlafen? Begleitet unsere vier "Raider" Sebastian, Hannah, Robin und Dennis, wenn sie die Release-Listen wälzen, Trailer analysieren und ihre ganz persönlichen Most-Wanted-Listen präsentieren.

Was lange währt, wird endlich... na ja, zumindest veröffentlicht. Wir halten unser Wort und liefern euch die geballte Ladung „alte Säcke“. In dieser Stunde erwartet euch eine wilde Mischung aus nostalgischen Gaming-Erinnerungen, einer ordentlichen Portion Ironie und unseren (nicht ganz ernst gemeinten) Plänen zur Übernahme der Videospielindustrie. Schnappt euch ein Kaltgetränk und hört zu, wie wir die Branche Stein für Stein abtragen.

Frohes neues Jahr, liebe Community! Wir starten 2026 direkt mit einem dicken Upgrade für euch. Ab sofort hört ihr unseren Podcast noch komfortabler, schneller und stylischer. Unser brandneuer GameFeature Webplayer ist offiziell live! Egal ob auf dem Smartphone in der Bahn oder am Desktop während des Zockens – hol dir die volle Ladung Gaming-Talk direkt über: https://play.gamefeature.de

Die Golf 5 Playoff Edition ist aktuell der Goldstandard unter den VR-Golfsimulationen. Die hohe Wertung resultiert primär aus der unübertroffenen Präzision der HPC-Physik-Engine, welche Golfschwünge und Ballflug mit beispiellosem Realismus abbildet. Für ambitionierte Golfer bietet das Spiel ein erstklassiges Trainingswerkzeug und eine zutiefst immersive Erfahrung auf grafisch stark überarbeiteten Plätzen. Neue strategische Multiplayer-Modi (Scramble, Fourball) erweitern den sozialen und kompetitiven Spielspaß deutlich. Die Abzüge in der Wertung erfolgen hauptsächlich aufgrund der aggressiven DLC-Politik: Weltklasse-Kurse wie St. Andrews müssen teuer zugekauft werden, was die Gesamtkosten erhöht. Zudem habe ich durchaus Probleme mit der aktuellen Putting-Mechanik. Diese wirkt zu schnell und dadurch kann man sich zu oft verschätzen.

Was für ein Ritt! 2025 neigt sich dem Ende zu und wir fragen uns: War das ein gutes Gaming-Jahr oder haben wir vor lauter Remakes den Überblick verloren? Von der heiß ersehnten Enthüllung der Nintendo Switch 2 bis zum Überraschungshit Clair Obscur: Expedition 33 – wir lassen die letzten 12 Monate Revue passieren. Wir quatschen über unsere persönlichen Highlights, die Enttäuschungen des Jahres und über unsere Arc Raiders Sucht. Schnappt euch einen Controller, lehnt euch zurück und feiert mit uns das Gaming-Jahr 2025!

Anfang Dezember kam für Gran Turismo nicht nur das Spec III-Update 1.65 Update mit neuen Autos, Strecken und Veranstaltungen, sondern auch der kostenpflichtige Power Pack DLC. Dieser bietet eine neue Karte mit 50 Rennen, darunter auch 24h Rennen, inklusive Training und Qualifying. Es beinhaltet auch die 3.0 Version der Sophy KI. Insgesamt macht das Update für Fans schon Spaß, da man endlich richtige Rennwochenenden fährt. Allerdings kann man nicht auf den eigenen Fuhrpark und Settings zugreifen, sondern man kann aus einem von 3 Autos wählen. Auch der Schwierigkeitsgrad wurde für diese Rennen erhöht. Man muss also schon trainieren um sich mit den angebotenen Autos einen guten Platz im Qualifying, und danach natürlich auch im Rennen zu erobern. Leider gibt es für Fans von Onlinerennen keine Neuerungen. GT7 Fans können schon auf ihre Kosten kommen, und wenn man bedenkt, dass 5.000.000 GT Credits das gleiche kosten wie der DLC, macht es z.B. Sinn den DLC zu holen, wenn man sowieso vor hatte in die Credits zu investieren. Ob sich der Kauf des DLC lohnt, muss sich natürlich jeder selbst beantworten. Ich für meinen Teil hatte mit den neuen Rennen viel Spaß.

Und täglich grüßt das Murmeltier....bzw. Alle 47 Minuten. Danach startet unser Gameplayloop von vorne. Dies ist echt mal ein interessanter Twist. Zwischen den Durchläufen behalten wir einen Teil des Wissens, was wir gesammelt haben. Dies eröffnet uns wiederum neue Optionen. Zu Beginn legen wir Charaktereigenschaften fest, welche auch verschiedene Dialog- und Handlungsoptionen geben, aber dann doch gefühlt irgendwie alle zum Ziel führen. Dass man hier oft das gleiche sieht muss man irgendwie mögen und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere davon gefrustet sein wird. Durch die Inspirationspunkte kann man jedoch Ziele festlegen, welche einem einen kleinen roten Faden geben können. Ich mochte besonders auch die Comicgrafik und die Sprecher. Insgesamt hat Rue Valley viel Charme und einen sehr innovativen Twist.

In The Berlin Apartment erleben wir die Geschichte der Bewohner einer Berliner Wohnung in verschiedenen zetlichen Epochen. Ob Pflanzenzüchter in der DDR oder als Jude im Nationalsozialismus, die Geschichten haben alle historische Relevanz und sind mit sehr viel Gefühl erzählt, sodass man sich in die Figuren hineinversetzen kann. Außerdem sind die deutschen Sprecher sehr gut gewählt und haben teil den Berliner Dialekt, welcher mich oft zum Schmunzeln brachte. Spielerisch ist es allerdings dann doch eher dünn, hier und da mal ein kleines Minispiel, ansonsten laufen wir mehr durch die Wohnung und interagieren mit Gegenständen. Die Spielzeit ist sehr kurz, es gibt vier Geschichten, welche alle nach ca. einer Stunde durch sind. Ansonsten hat dieses Spiel aber sehr viel Charme und Liebe und das merkt man!

Die Welt liegt in Schutt und Asche, beherrscht von den ARC-Maschinen. Aber wir sind da – Hannah, Robin, Dennis und Sebastian – vier hartgesottene Raider in Retro-Sci-Fi-Uniformen, um die Geheimnisse dieser feindseligen Umgebung zu ergründen. In "Faszination Arc Raiders - shooten oder looten" tauchen wir tief in die Welt des Extraction-Shooters / Adventures ein. Was macht Arc Raiders so einzigartig?

Diesmal entführt Anno und ins antike Rom, ein Setting welches ich persönlich sehr gerne mag. Die tolle Grafik und Detailverliebtheit unterstreichen dieses noch. Spielerisch fühle ich also Anno-Veteran mich direkt wohl und kann mir auch nur die Neuheiten erklären lassen. Also heißt es direkt losgespielt und stunden später erwische ich mich dabei, dass ich gar kein Zeitgefühl mehr habe, weil der alte Sog mich direkt gepackt hat. Die Wirtschaftskreisläufe und Wirtschaftsketten sind dabei grandios und vielfältig. Das Interface zeigt einem direkt, was man wofür benötigt, toll! Dabei gibt es als Neuheit jetzt die Wahl zwischen unterschiedlichen Ressourcen zur Erfüllung der Bedürfnisse. Eben so können wir das Startgebiet wählen, es gibt Latium und Albion, auch das lässt einem mehr Freiheit. Waren und Dienstleistungen haben jetzt Flächeneffekte, welche nicht zu unterschätzen sind und beim Bauen bedacht werden sollten. Das wirkt ziemlich realistisch. Als neue Ressource gibt es Glauben, welcher unsere Gunst bei den römischen Göttern erhöht und uns Vorteile verschafft. Mit Wissen schalte ich im Forschungsbaum Boni frei. Einziges Manko ist die Story-Kampagne, welche stark anfängt aber dann ziemlich abrupt endet, ohne überhaupt alle Mechaniken erklärt zu haben. Ansonsten schafft es Anno 117 eine grandiose Mischung aus Gewohntem und neuen Mechaniken und Freiheiten zu schaffen.

Trotz einer grafisch ansprechenden nordeuropäischen Kulisse und der beeindruckenden Wellensimulation enttäuscht Seafarer: The Ship Sim im Early Access in zentralen Aspekten und fühlt sich vielerorts noch unfertig an. Das größte Problem ist die unausgereifte Schiffssteuerung, die sich oft zu träge und unpräzise anfühlt. Manöver werden dadurch unnötig erschwert und präzise Missionen zur Geduldsprobe. Besonders ärgerlich ist das Fehlen essenzieller Komfortfunktionen, die den maritimen Alltag erleichtern würden: Es gibt keinen Autopiloten für lange Strecken und, was besonders ins Gewicht fällt, keine Zeitbeschleunigung. Dadurch ziehen sich längere Fahrten in der offenen Welt ermüdend in die Länge und bremsen den Spielfluss massiv aus. Auch die Missionsstruktur kämpft mit Wiederholungen und mangelndem Tiefgang, was über den oberflächlichen "Berufssimulator-light"-Ansatz kaum hinausgeht. Technische Mängel wie Clipping-Fehler und eine insgesamt unfertige, sterile Atmosphäre runden das Bild ab. Aktuell ist Seafarer: The Ship Sim eine Baustelle mit viel Flaute. Wer eine tiefgehende nautische Simulation sucht, wird enttäuscht. Das Spiel richtet sich nur an extrem geduldige Simulatoren-Fans, die bereit sind, eine langsame, fehlerbehaftete Early-Access-Erfahrung mit großem Optimierungspotenzial in Kauf zu nehmen. Die Entwickler haben noch einen weiten Weg vor sich, um das Schiff wirklich seetüchtig zu machen.

Was habe ich Plants vs. Zombies damals geliebt. Tower Defense mit Pflanzen und Zombies und jeder Menge Humor, genial! Die ganzen Shooter-Ableger waren dann nicht mehr dasselbe Spielgefühl, aber mit der Replanted-Version haben wir nochmals die Gelegenheit den Klassiker auf aktuellen Systemen zu spielen. Und was soll ich sagen? Es macht wieder verdammt viel Spaß. Die Varianz ist so groß durch die verschiedenen Level, ob Tag, Nacht, mit Pool oder das Dach. Dazu kommen dann noch Rätsel, Minispiele und erhöhte Schwierigkeitsgrade, sowie die Option Upgrades im Laden zu kaufen. Wer es einmal durch hat ist noch lange nicht fertig, es wollen schließlich auch die Pflanzen oder der Baum der Weisheit im eigenen Garten gezüchtet werden um Münzen zu sammeln. Das Gameplay ist also nach wie vor toll, die technische Umsetzung hapert jedoch ein wenig, denn es gibt Spielabstürze oder das Menü hängt sich direkt zu Beginn auf. Auch, dass man zwar einen 2-Speielr-Modus hinzufügt, jedoch nur lokal ist heutzutage eher unüblich, sogar in den Lego-Spielen kann man mittlerweile online spielen. Trotz allem hatte ich wieder unfassbar viel Spaß mit einem grandiosen Klassiker!

Super Mario Galaxy 1 und auch 2 sind Meilensteine der Jump`n`Run-Geschichte. Doch lohnt sich der recht teure Kauf der beiden Klassiker? Denn man muss direkt festhalten, dass es sich hier nur um Ports für die Switch 1 und 2 handelt. Klar wurde hier grafisch etwas aufgehübscht, aber wirklich auffallen tut das nicht. Inhaltlich gibt es leider auch nicht wirklich vieles, was ergänzt wurde, lediglich ein zusätzliches Kapitel im Bilderbuch von Teil 1 und eine neue Bilderbuchgeschichte in Teil 2. Das Gameplay, bei dem wir die kreativen Planten erkunden, um die Powersterne zu sammeln, mit denen wir wiederum neue Planeten freischalten um schließlich Peach vor Bowser zu retten (oh Wunder!). Dabei vereint das Gameplay klassiches Jump`n`Run mit Kostümen und besonderen Fähigkeiten, wie etwa die Biene, die Mario schweben lässt. Ab und an gibt es auch mal versteckte Leben, welche wichtig sind, denn im klassischen Modus haben wir nur drei Herzen. Für diejenigen, die es seichter mögen ist der Hilfe-Modus neu, in dem wir sechs Herzen haben und automatisch Leben generieren. Ansonsten sucht man aber nach QoL-Features vergebens. Insgesamt kann man festhalten, dass Neulinge hier ein grandioses Jump´n´Run erhalten, Kenner werden aber den Mehrwert suchen.

Wie jedes Jahr beschert uns Ubisoft wieder einen Grund uns vor dem heimischen Fernseher zu bewegen. Erneut haben wir eine gute Songauswahl von über 40 neuen Songs, darunter aktuelle Hits, Klassiker, Kindersongs und auch ein Weihnachtslied. Der Partymodus wurde überarbeitet, sodass wir uns nun mit bis zu 6 Spielern neuen Herausforderungen stellen müssen, dabei werden die Tanzmoves teilweise überdeckt oder wir müssen andere Bewegungen zwischenschieben. Das ist ganz nett, aber auch nichts Weltbewegendes. Die Bewegungssteuerung wurde an sich verbessert und die App fungiert als Ganzkörper-Kamera, welche all unsere Bewegungen aufnimmt. Natürlich können wir auch wieder andere online herausfordern, unsere eigene Highscores schlagen, neue Profilitems freischalten oder im Workout-Modus Kalorien verbrennen. Für den vollen Spaß ist mal wieder das Just-Dance+-Abo zu erwähnen, das fast schon zur Pflicht wird. Ein Monat ist mal wieder gratis dabei.

Vielen Dank EA und das meine ich ehrlich! Battlefield 6 ist die gelungene Reaktivierung der berühmten Battlefield Serie. Die Multiplayer-Erfahrung ist einfach nur toll. Das Spiel liefert eine technisch brillante Vorstellung: Die Visuals sind State-of-the-Art, das Audio-Design (insbesondere die Soundscapes der Explosionen und Waffeneffekte) ist immersiv, und das Gunplay fühlt sich wuchtig und responsiv an. Diese Elemente kanalisieren die Stärken der klassischen Ableger und zementieren das intensive All-Out Warfare-Gefühl, ohne die bewährte Formel unnötig umzuändern. Die einzige Performance-Bremse für den Gesamtscore ist tatäschlich die Singleplayer-Kampagne. Sie ist in ihrer storygetriebenen Ausführung extrem konventionell, kurz und inhaltlich vergessenswert. Dies verhindert eine Wertung im 90er-Bereich. Unterm Strich: Für den reinen PC-Multiplayer-Enthusiasten bietet das Spiel an Adrenalin und Wiederspielwert. Die Kampagne ist leider zu vernachlässigen.

Die SPIEL 25 in Essen hat ihre Tore geschlossen und Hannah, Robin und Sebastian sind zurück mit prall gefüllten Taschen und Köpfen! In dieser Sonderfolge teilen die Drei ihre ganz persönlichen Eindrücke von der weltgrößten Brettspielmesse. Erlebt das unvergleichliche Messefeeling, erfahrt, welche Neuerungen die SPIEL in diesem Jahr zu bieten hatte (Stichwort: neue Hallen, Änderungen vor Ort!) und welche Trends die Gänge dominierten – von kooperativen Spielen über Duell-Varianten bekannter Titel bis hin zu innovativen Karten- und Stichspielen. Vor allem aber geht es um die Spiele! Welche Neuheiten von den mehr als 1.700 Titeln haben sie am Stand gesehen, ausprobiert und direkt mit nach Hause genommen? Lasst euch von ihren Favoriten, den unerwarteten Perlen und den "Must-Haves" inspirieren, die jetzt auf eurem Tisch landen müssen. Ein ehrlicher und enthusiastischer Blick hinter die Kulissen der Brettspiel-Tage des Jahres! Jetzt reinhören und erfahren, was die SPIEL 25 wirklich bewegt hat!

Bye Sweet Carole ist ein reines Kunstwerk! Optisch erinnert es direkt an alte Disney-Klassiker im Horror Design und auch die Geschichte und die Sprecher erinnern daran. Die Parallelen zu Alice im Wunderland sind auch zu erkennen, denn wir können uns in ein Kaninchen verwandeln. Die Story ist unfassbar toll erzählt, wir sind Lana, ein Waisenmädchen, welches im Waisenhaus Bunny Hall ihre Freundin Carole sucht. Sie verschwand in einer stürmischen Nacht ganz plötzlich. Auf der Suche wechseln wir ständig zwischen Realität und dem Traumland Corolla hin und her. Das Gameplay ist da etwas zurückhaltender, es ist mehr ein Adventure mit einigen nicht allzu schweren Rätseln, gepaart mit ein paar Fluchtsequenzen und auch seltenen Kämpfen. Dabei müssen wir stets zwischen unserer Form als Mensch und Kaninchen hin und her wechseln, um die Rätsel zu lösen. Die Rätsel sind insgesamt sehr seicht und erfordern oft viel Backtracking, dabei wünscht man sich manchmal, dass die Charaktere schneller laufen oder klettern würden. Was das Gameplay angeht ist das Spiel kein Meisterwerk aber in dem schicken Disney-Horror-Design hat das dem Spielspaß auch nicht geschadet.