GameFeature bietet ein einfaches Konzept um Podcasts genießen zu können. Daher lautet auch unser Slogan: Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen! Für uns bedeutet das Spaß am Spiel und an unserem Projekt, das es bereits seit September 2007 gibt! Wir sind insgesamt 10 Redakteure, die dieses…

Ein echtes Highlight für alle Gacha-Fans: In dieser Special-Episode meldet sich die Podcast-Crew direkt aus den Messehallen der gamescom 2026 zurück. Robin und Dennis haben sich durch die heißesten Ankündigungen und Demos geklopft und nehmen die spannendsten Gacha-Neuerscheinungen unter die Lupe. Elementa Games: Silver Palace – Wie schlägt sich das neue Anime-RPG auf der Messe? Die beiden analysieren World-Building, Charakterdesign und das Kampfsystem. NetEase Games: Sea of Remnants – Kann das düstere Sci-Fi/Fantasy-Setting überzeugen? Wir werfen einen Blick auf Gameplay-Loops, Gacha-Raten und Visuelles. ANANTA – Das mysteriöse Projekt im Fokus: Überraschungshit oder Hype-Blase?

Der gamescom Trailer zu Afterworld hat bei uns ehrlich gesagt ganz andere Erwartungen geweckt. Wir hatten nach den ersten Szenen ein völlig primitives Survival Spiel im Kopf und rechneten mit den typischen Genremustern. Doch als wir uns in Köln für die Anspielstunde an den Rechner gesetzt haben, kam alles anders. Schon nach wenigen Minuten verflogen die Skepsis und die falschen Vorstellungen komplett. Die Spieltiefe, die clever verzahnten Mechaniken und die dichte Atmosphäre haben uns direkt gepackt. Wir waren so tief im Geschehen versunken, dass wir die Zeit um uns herum völlig vergessen haben. Plötzlich klopfte der Entwickler an die Schulter und meinte lächelnd, dass unsere Stunde längst vorbei sei. Aus der anfänglichen Skepsis wurde ein echter Geheimtipp. Wer also auf die strategische Tiefe eines Stellaris steht, das Ganze aber lieber in einem unverbrauchten Postapokalypse Szenario erleben möchte, sollte Afterworld dringend auf die Wunschliste setzen.

In dieser Folge nehmen wir die Highlights von SEGA, Atlus und Bandai Namco unter die Lupe! Von düsterer Strategie bis zu stilvollem JRPG-Flair war die Messe dieses Jahr vollgepackt mit echten Schwergewichten. Total War: Warhammer 40.000: SEGA wagt endlich den Schritt ins grimme Dunkel der fernen Zukunft. Wir sprechen über die ersten Gameplay-Eindrücke, riesige Panzerschlachten und wie gut das Total War-Prinzip mit Space Marines funktioniert. Persona 4 Revival & Stranger than Heaven: Atlus schickt uns mit dem lang ersehnten Persona 4-Remake zurück nach Inaba – wir verraten, was der spielbare Messe-Ausschnitt taugte. Außerdem werfen wir einen Blick auf das stylische Jazz-Noir-Projekt Stranger than Heaven. Dragon Ball Xenoverse 3: Bandai Namco lässt wieder die Fäuste fliegen! Was macht der dritte Teil des Prügel-Hits neu und kann er Fans nach all den Jahren noch überraschen? Jetzt reinhören und erfahren, welche Anspielstationen vor Ort die langen Schlangen wirklich wert waren!

Man merkt ab der ersten Sekunde, wie viel Herzblut in diese Neuauflage geflossen ist. Die Entwickler haben nicht einfach nur die Grafik aufpoliert, sondern das gesamte Spielgefühl spürbar auf ein modernes Level gehoben. Der neue Skilltree verleiht dem Gameplay endlich die nötige Tiefe für individuelle Stile, während der Scanner das Erkunden enorm aufwertet, ohne den Spielfluss zu bremsen. Selbst die Quick Time Events, bei denen ich sonst eher skeptisch bin, fügen sich fantastisch ein und sorgen in den Kämpfen für echte Eishände und Adrenalinkicks. Was mich aber komplett umgehauen hat, ist die schiere Größe der Levels gepaart mit einer atemberaubenden Detailverliebtheit. Jede Ecke wirkt lebendig, durchdacht und lädt zum Erkunden ein.

Hier folgt ein gewaltiger Indie Round-up. Mit dabei sind Robin, Sebastian und Hannah: RAW Fury Kingdom III Rising Realms Lucid Rain Studios INFERIUS Toplitz Viking Dynasty Permafrost Prospera (Neuankündigung)

"Songs of the Past" ist wie ein warmes Wiedersehen mit einem alten Freund. Die Demo liefert genau das, was sich Witcher-Fans erhoffen: eine kleine, feine Zusatz-Episode ohne unnötigen Ballast, die sich nahtlos ins Universum einfügt. Wer Wild Hunt geliebt hat, wird sich hier sofort wieder zu Hause fühlen.

Füße platt, Stimme etwas heiser, aber die Köpfe voll mit Erinnerungen: In dieser Folge lassen Robin, Dennis, Hannah und Sebastian ihre Erlebnisse von der Gamescom 2026 Revue passieren. Gemeinsam blicken wir auf intensive Messe-Tage in den Kölner Hallen zurück, diskutieren über die heißesten Hands-on-Eindrücke und verraten, welche Spiele uns komplett überrascht haben. Auch abseits der Bildschirme gab es einiges zu bereden, denn die Messe platze aus allen Nähten: Mit beeindruckenden 368.000 Besucherinnen und Besuchern liegt das Jahr 2026 deutlich über dem Vorjahr (357.000) und schrammt nur haarscharf am historischen Allzeithoch aus dem Jahr 2019 (373.000) vorbei. Wie sich dieser Ansturm auf den Gängen angefühlt hat, wo die Schlangen am längsten waren und welche Survival-Tipps uns durch die Hallen gerettet haben, erfahrt ihr in dieser Runde.

Transport Fever 3 hat auf der Gamescom absolut abgeliefert. Die Entwickler haben die Wünsche der Community sichtlich verstanden und genau an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der größte Blickfang ist ganz klar die unglaubliche Detailverliebtheit. Wer an die Züge heranzoomt, beobachtet wuselnde Passagiere und winzige Animationen an den Maschinen, die das Verkehrsgeschehen so lebendig wie nie zuvor wirken lassen. Die Landschaften versprühen pure Lust am Bauen und Zuschauen. Ein echter Quantensprung ist den Machern beim Benutzeroberfläche gelungen. Die Menüs wirken extrem aufgeräumt, elegant und vor allem intuitiv. Wo man im Vorgänger noch in verschachtelten Untermenüs nach wichtigen Statistiken oder Werkzeugen suchen musste, geht das neue Interface spielend leicht von der Hand. Schon die erste Anspielsession zeigt riesiges Potenzial für unzählige Stunden voller Tüftelspaß. Für Fans von Aufbauspielen und Transportgiganten wartet hier ein echtes Highlight.

Die Mischung aus entspanntem Trassenbau und knackiger Transport-Logistik wirkt schon überraschend rund. Auch die optische Präsentation im charmanten Voxel-Look geht richtig gut rein und bringt genau die richtige Portion Gemütlichkeit an den Bildschirm. Als neustes Werk von Galaxy Grove sind die Erwartungen bei Genre Fans natürlich hoch. Im Moment wirkt der Einstieg zwar noch recht leicht zugänglich, aber im späteren Spielverlauf zieht der Anspruch ordentlich an. Richtig spannend sind vor allem die historischen Epochen-Wechsel: Wie wir unser Streckennetz von alten Dampfloks nach und nach auf moderne E-Züge umstellen und komplexe Signalketten optimieren müssen, ist spielerisch extrem motivierend. Die große Preisfrage bis zum fertigen Spiel bleibt am Ende, ob das Team diesen Spagat aus zugänglicher Bau-Entspannung und kniffliger Tycoon-Tiefe über die volle Spielzeit tragen kann, ohne dass der Verwaltungsaufwand in Mikromanagement-Frust umschlägt.

Das Gezeigte macht auf jeden Fall ordentlich Lust auf mehr. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit und knallharter Action wirkt schon überraschend rund. Auch der dynamische Wechsel zwischen First- und Third-Person-Perspektive geht super flüssig von der Hand und bringt genau die richtige Dynamik in die Kämpfe. Als echtes Triple-A-Projekt aus Deutschland hängen die Erwartungen natürlich riesig hoch. Im Moment wirkt der Ablauf zwar noch ziemlich linear, aber bei einem klaren Story-Fokus mit rund 15 Stunden Spielzeit geht das voll klar. Richtig spannend sind vor allem die Cyberware-Implantate: Damit analysieren wir Tatorte und springen für Ermittlungen direkt in die Erinnerungs-Perspektive anderer Figuren, um Schlüsselmomente in der Vergangenheit selbst nachzuspielen. Die große Preisfrage bis zum fertigen Spiel bleibt am Ende, ob das Team diesen Spagat aus Story, Perspektiven-Wechseln und Action auch über die volle Distanz tragen kann, ohne dass es sich irgendwann zu starr anfühlt. Ich bin extrem gespannt!

Das gezeigte Material macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Der Wechsel auf die Unreal Engine 5 tut dem Spiel verdammt gut. Statt nur durch enge Raumschiffgänge zu schleichen, bekommen wir endlich deutlich größere Areale auf dem ungemütlichen Planeten LV-921 zu sehen. Und optisch ist das schon jetzt eine Wucht: Die Detailtiefe der zerfurchten Umgebungen und vor allem die fantastische Lichtstimmung, wenn die Taschenlampe durch den dichten Regensturm schneidet oder Notlichter die Schatten an der Wand tanzen lassen, erzeugen sofort wieder diese unnachahmliche Gänsehaut. Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Xenomorph fühlt sich durch die offenen Flächen und die noch gemeinere KI noch unberechenbarer an. Die große Preisfrage für den fertigen Release wird am Ende allerdings sein, ob Creative Assembly dieses extrem hohe Tempo, die Daueranspannung und das schiere Adrenalin wirklich über die volle Spielzeit aufrecht erhalten kann, ohne dass es sich abnutzt. Ich bin extrem gespannt!

Gute RTS-Spiele sind also keineswegs ausgestorben. ZeroSpace zeigt eindrucksvoll, wie moderne Echtzeitstrategie nicht nur optisch auszusehen hat, sondern auch, wie sie das Gefühl vermittelt, mitten in einer gigantischen Schlacht zu stehen. Soundtechnisch kracht es dabei gewaltig, was die Wucht der Auseinandersetzungen zusätzlich unterstreicht. Mit abwechslungsreichen Missionen, vielschichtigen Fraktionen, einer packenden Hintergrundgeschichte sowie vielseitigen Koop- und Versus-Modi kratzt der Titel bereits stark am Thron von Genre-Königen wie StarCraft oder Command & Conquer. Besonders die Kombination aus Hauptfraktion, Söldner-Einheiten und wählbaren Helden bringt frischen Wind ins Genre und sorgt für enorme taktische Tiefe. Allerdings spürt man an einigen Stellen noch deutlich den Early-Access-Status: Die Cutscenes und Übergänge in der Kampagne wirken teilweise sehr abrupt, und bei der KI-Wegfindung kommt es immer wieder zu Aussetzern. Auch wenn der Preis für einen Vorab-Titel recht knackig ausfällt, stimmt der gebotene Umfang schon jetzt.

Der Road Diner Simulator: Prologue liefert einen vielversprechenden, wenn auch naturgemäß kurzen Vorgeschmack auf das, was Gastronomie-Fans in der Vollversion erwarten könnte. Visuell setzt der Titel direkt ein Ausrufezeichen: Für ein Simulationsspiel präsentiert sich die Spielwelt in einer überraschend starken und detaillierten Grafik. Besonders gelungen ist der Einstieg. Statt trockener Menüs führt eine charmante Story als roter Faden durch das Tutorial, sodass man die grundlegenden Spielmechaniken mühelos erlernt. Die gestellten Aufgaben bleiben dabei recht simpel und eingängig, was für einen sehr angenehmen Spielfluss sorgt. Allerdings ist der Appetitanreger schnell durchgespielt. Zurück bleibt ein großes Fragezeichen hinter der Langzeitmotivation.

Der August steht vor der Tür und bringt nicht nur die gewohnte Dosis Gamescom-Vorfreude mit sich, sondern auch jede Menge frisches Gaming-Futter! In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die spannendsten Themen und Releases des Monats – von heiß ersehnten Highlights bis hin zu den besten Angeboten. Aber das ist noch lange nicht alles: Falls ihr uns bisher „nur“ als Podcast im Ohr hattet, wird es Zeit für einen Blick auf GameFeature.de! Wir haben ordentlich an der Plattform geschraubt und zeigen euch heute, wie ihr das Beste aus eurem Gaming-Alltag herausholt:

Hinter der schlichten Fassade von Microlandia verbirgt sich eine erstaunlich komplexe Aufbausimulation. Wer sich vom ersten Eindruck nicht abschrecken lässt, entdeckt schnell eine erstaunliche Tiefe. Vor allem in den Einstellungen zeigt das Spiel seine wahren Muskeln. Von detaillierten Steuersätzen bis hin zu feingliedrigen Stellschrauben für das Sozialsystem lässt sich fast jeder Aspekt des Stadtlebens individuell anpassen. Auch die wirtschaftliche Komponente fordert uns stets. Jede Entscheidung hat spürbare Konsequenzen für den Haushalt, die Bürger und die allgemeine Zufriedenheit. Ein kleiner Fehler bei den Ausgaben kann die Stadt schnell in Schieflage bringen. Das motiviert und belohnt alle, die gerne tüfteln und planen. Allerdings fordert das Spiel an anderer Stelle einen deutlichen Kompromiss. Die Präsentation fällt äußerst spartanisch aus und wirkt auf Dauer schlichtweg öde. Wuselnde Details, hübsche Animationen oder eine lebendige Atmosphäre sucht man hier vergebens. Das Gameplay fühlt sich dadurch stellenweise eher wie das Verwalten einer komplexen Tabelle an als wie das Erbauen einer blühenden Metropole. Für Simulations-Fans mit Hang zum Mikromanagement ist Microlandia dennoch ein echter Geheimtipp. Wer allerdings viel Wert auf eine ansprechende Optik legt, könnte sich hier schnell langweilen.

Ich hatte mich eigentlich auf Echoes of Aincrad gefreut, aber irgendwie war es am Ende doch der Frust, der überwiegt. Das Spiel ist eher eine Laufsimulation in einer Fantasywelt mit gelegentlichen Kämpfen. Man kann zwar vieles entdecken, aber irgendwann wollte ich das gar nicht mehr. Ebenso hätte ich mir auch mehr Abwechslung bei den Gegnern gewünscht. Kobolde, Eber, Bären und Wölfe verfolgen einen abwechselnd. Selbst die Bosse unterscheiden sich da kaum. Mal hat Boss 1 einen Hut auf und beim nächsten Mal nicht mehr und ist angeblich ein neuer Boss. Ebenso wie der Soundtrack: Beim Erkunden klimpert gelegentlich ein Klavier, bei den Boss-Kämpfen hat man dann richtigen Soundtrack, aber ansonsten ist es eine ruhige bzw. eher tote Welt. Aber dennoch macht das Gameplay Spaß. Es fühlt sich wie eine leichte Version eines Soulslike-Spiels an, die Skills mit dem Partner zu nutzen funktioniert auch gut, aber leider ist das Gameplay das einzige, wo das Spiel glänzt. Man sollte unbedingt die recht umfassende Demo spielen, bevor man sich vielleicht für einen Kauf entscheidet.

Granblue Fantasy: Relink - Endless Ragnarok macht da weiter, wo das “Grundspiel” aufgehört hat. Die neuen Kämpfe und Schwierigkeitsgrade hauen ordentlich rein und wer damals das Grinden schon mochte, wird es hier auch wieder tun. Dennoch ist das ganze mit Vorsicht zu genießen. Wer das Endgame vom Grundspiel schon knackig fand, wird hier nun noch mehr dran zu beißen haben. Aber wenn man sich stetig verbessert, sei es nun die Waffe weiter verstärken oder die einzelnen Charaktere dank des neuen “Meister”-Systems, ist vieles machbar. Leider kommt nur die Story etwas zu kurz, aber die stand damals schon nicht so richtig im Vordergrund. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Endless Ragnarok viele Sachen verbessert und nach wie vor viel Spaß macht. Wenn man auf knallige Anime Action steht und den Preis von 30€ verkraften kann, sollte man also wieder zuschlagen. Wem das Grundspiel schon zu schwer war, sollte hier lieber die Finger von lassen.

Ein faszinierender, aber extrem spezieller Blick hinter die Kulissen: Das Spiel beleuchtet die akribische Arbeit eines Forensikers erstaunlich umfangreich und realistisch, ist spielerisch aber genauso trocken wie wahrscheinlich der echte Job. Dank gelungener Unity-Engine-Optik ist der Titel für eine deutsche Produktion technisch sehr detailliert. Umso sperriger wirken dafür das zähe Tutorial, die statische Fallpräsentation und teils nerviges Pixelhunting, wenn Fotos und Marker erst bei millimetergenauer Mausausrichtung auslösen. Wer ein inszeniertes CSI-Spektakel erwartet, wird enttäuscht: Ohne dichte Rahmenhandlung erfordern die überschaubaren Fälle enorm viel Geduld. Wenn die Entwickler per Patch noch Feinschliff nachliefern, ist das Spiel für extrem passionierte Hobby-Ermittler mit Durchhaltevermögen ein spannender Nischen-Tipp. Alle anderen stoßen sich schnell an der zähen Sucharbeit.

So gut wie jeder in meiner Generation hat damals auf dem Nintendo 64 das Ur-Star Fox, welches bei uns als Lylat Wars auf dem Modul bekannt ist, gespielt. Dass Nintendo dazu allerdings noch ein Remake rausbringt, das stand wohl auf keiner Bingokarte. Und dieses kann sich wirklich sehen lassen! Erstklassige Präsentation, tolle Umsetzung der einzelnen Level und ein sehr tollen Soundtrack gepaart mit Zwischensequenzen und einer guten Sprachausgabe, der es zumindest im Deutschen noch etwas am Gefühl fehlt. Star Fox erfüllt so ziemlich jeden Remake-Wunschtraum. Leider bleibt die Kampagne so kurz wie im Original, bietet aber zumindest unterschiedliche Wege diese abzuschließen. Mit dem Herausforderungsmodus, ein bisschen Battle-Royal-Action im Multiplayer und dem sehr merkwürdigen Koop-Modus ist auch genug Content geboten. Jetzt hoffe ich noch, dass Nintendo mit der Reihe weitermacht und Star Fox Adventures in Zukunft auch ein Remake spendiert bekommt!

Schiffssimulationen scheinen gerade echt wieder im Aufwind zu sein. Nachdem man jahrelang vergeblich nach guten Titeln gesucht hat, sind jetzt gleich mehrere Spiele in der Pipeline. Ships at Sea ist ja schon seit 2024 spielbar, allerdings geht es da echt nur sehr schleppend voran. Das Entwicklerteam ist eben klein und die Ambitionen sind verdammt hoch. Zusammen mit einigen Partnern wollen sie eine richtig glaubwürdige Simulation auf die Beine stellen. Wir haben uns mal die aktuelle Version 0.8.7 angeschaut. Was echt schon gut funktioniert, ist die Motivationsspirale: Im Karrieremodus Kohle ranschaffen, um sich dann größere Pötte zu kaufen, das bockt. Aber die Technik macht noch ziemliche Zicken. Clipping-Fehler, fehlende Komfortfunktionen und ein Look, der stellenweise einfach etwas angestaubt wirkt, lassen mich zweifeln, ob die Entwicklung nicht am Ende zu lange dauert. Vor allem, weil die Konkurrenz deutlich schneller unterwegs ist. Es bleibt also spannend, ob Ships at Sea am Ende die Kurve kriegt.

Als 2013 das Original erschien, war es für viele das beste Assassins Creed seit dem 2. Teil mit Ezio. Auch ich habe so empfunden. Die Geschichte war gut, und das Piratensetting war eine tolle Idee. Und nach wie vor ist für mich Black Flag das beste Piratenspiel. Selbst Ubis eigenes Skull & Bones hat es nicht überholen können. Nur einen Koop-Multiplayer habe ich vermisst, seit ich in Sea of Thieves mit Sebastian die Meere unsicher gemacht habe. Nun, den Koop Multiplayer gibt es leider noch immer nicht in Black Flag, aber dafür wurde die Singleplayer Kampagne wunderbar aufgearbeitet. Black Flag Resynced ist keine billige HD Konvertierung sondern strahlt dank Anvil Engine in neuem Glanz. Man merkt, dass das Spiel insgesamt modernisiert wurde, auch Inhaltlich. So muss es sein wenn man ein älteres Spiel neu auf den Markt gibt. Es macht einfach Spaß, wieder in Edwards Welt einzutauchen. Auch wenn man das Spiel vor 13 Jahren gespielt hat, so bietet es einiges Neues und kann dadurch auch wieder überzeugen. Fans des Originals, von Open Worlds und Piratensettings kommen hier deshalb gleichermaßen auf ihre Kosten.

LANESPLIT macht im Grunde jetzt schon richtig Laune. Wenn man in der Ego-Perspektive haarscharf an den Autos vorbeikachelt, pumpt das Adrenalin sofort. Das Geschwindigkeitsgefühl ist der Hammer und für eine schnelle Runde zwischendurch taugt die Jagd nach dem Highscore absolut. Man merkt dem Spiel aber an, dass es noch im Early Access steckt. Das größte Problem ist aktuell die Abwechslung: Es gibt einfach noch zu wenige Strecken und Modi, sodass sich das Ganze recht schnell abnutzt. Potenzial ist da, aber es fehlt noch das Fleisch am Knochen. Das brandneue VR-Update zeigt das perfekt: Die Mittendrin-Erfahrung im Headset ist zwar mega intensiv, fliegt einem aber aktuell noch regelmäßig um die Ohren. Die Abstürze und technischen Zicken nerven im VR-Modus leider noch spürbar.

Gothic Remake fühlt sich wie damals an, mit allen guten und schlechten Seiten. Der Einstieg ist zäh und man hat irgendwie nichts am Anfang. Dennoch fesselt einen irgendwann dieser Ehrgeiz besser zu werden und die erforderlichen Lernpunkte clever zu verteilen. Der Soundtrack unterstützt unsere düstere Atmosphäre, dennoch wirkt alle lebendiger als damals. Leider ist der technische Zustand eher schwierig, denn es gibt häufig Bugs, worunter auch welche fallen, die das ganze Spiel zerstören können.

Irgendwie hatte ich bei Snacktorio was anderes erwartet. Das Spiel ist eher ein Puzzlespiel für mich. Es geht vielmehr darum, wo man Ressource A herkriegt, wie verarbeite ich sie, an welcher Stelle wird sie mit Ressource B kombiniert und wo geht sie am Ende hin, damit das ganze auch gekocht wird. Natürlich sollte das alles am Ende auch sehr effizient sein, der kürzeste Weg und unser hungriger Gast möchte nicht nur eine Portion, sondern mehr haben. Aber der Weg zu den einzelnen Ressourcen und Geräten ist eher steinig und schwer. Die Lernkurve von Snacktorio nimmt ab Level 2 schon zu und steigt immer höher. Natürlich möchte man bei solchen Fabrik-Spielen alles effizient am Laufen haben, aber für meinen Geschmack ist das bei Snacktorio eine Spur zu viel des Guten. Wer neugierig ist, kann sich gerne die Demo mal anschauen oder aber direkt für ca. 8€ das Spiel sich kaufen. Für Rätsel-Fans bestimmt interessant, für mich eher Kopfschmerz.

Nach den bereits drei Ablegern der Octopath Traveller - Reihe sowie auch Dragon Quest und Star Ocean hat man sich nun dazu entschieden, die 2D-HD-Reihe in den Gefilden der Action-Adventures einzureihen. The Adventures of Elliot: The Millennium Tales erzählt hierbei die Geschichte des gleichnamigen Heldens Elliot, der ein Königreich vor einer großen Bedrohung retten muss. Mit Hilfe seiner Fee Faie reisen wir also durch vier verschiedene Zeitepochen, Chrono Trigger lässt grüßen, um herauszufinden, wie wir der Bedrohung Einhalt gebieten können. Während die Story inkl. die Nebenquests allerdings die größte Schwäche des Spiels ist, überzeugt das fluffige Gameplay. In der alten Zelda Manier sammeln wir neue Waffen, Werkzeuge und Magie, um uns den Spielwelt verteilten Dungeons zu stellen und Rätsel und Bossgegner zu bezwingen. Die Bosskämpfe stellen ein weiteres Highlight dar, und sind sehr abwechslungsreich, sodass man erst einmal kurz überlegen muss, wie man an ihnen vorbeikommt. Wenn Square noch ein wenig an der geringen Gegner-Vielfalt arbeitet und mehr Tiefe in der Geschichte für einen eventuellen zweiten Teil reinbringt, dann haben wir für die Zukunft eine wirklich tolle Zelda Alternative!

Ich hätte nicht gedacht, dass mich Solarpunk doch so fesselt. Survival aber ohne Kämpfe, ohne Stress, einfach ruhiges und entspanntes Ressourcensammeln, mit meinem Schiff zu verschieden Inseln fliegen, meine Maschinen mit Strom versorgen und dann bauen. Es ist simpel, aber es funktioniert. Zumindest bis ca. 15-20 Spielstunden. Danach kommt leider nichts mehr. Da dem Spiel eine Story fehlt und wir auch nur eine begrenzte Anzahl an Inseln zum Erkunden haben, welche jetzt auch nicht so viel zum Entdecken bieten, kann der Spielspaß also schnell verfliegen. Dadurch, dass keine Ressource irgendwann aufgebraucht ist, kann man also endlos bauen. Manche Objekte haben auch verschiedene Alternativen damit Abwechslung reinkommt, aber viel Abwechslung gibt es nur bei den Pflanzen, sonst hält sich das leider auch in Grenzen. Die Zeit, die ich in Solarpunk verbracht hatte, hat mir definitiv Spaß gemacht, aber nun fehlt mir leider der Anreiz weiterzumachen, denn zum Erkunden gibt es nichts mehr, zum Verbessern auch nicht, also kann ich maximal mehr bauen. Gut, es ist ein Cozy Survival Spiel, aber ich hätte mir schon gerne noch etwas mehr gewünscht. Wer also ein Wochenende einen steifen Nacken riskieren möchte, wird mit Solarpunk bestimmt Spaß haben, aber danach kann es leider von der Festplatte wieder verschwinden, was wirklich schade ist.

Dieses Spiel würde ich als cozy Jump`n`Run bezeichnen. Als Yoshi helfen wir dem Buch Enzo seine Seiten mit Leben zu füllen, indem wir Infos über die Lebewesen sammeln. Dies tun wir, indem wir klassische Jump`n`Run Level spielen und dort viele Infos über die Lebewesen sammeln. Überall gibt es etwas zu entdecken und für alles schalten wir Sterne frei. Dies ist ein sehr motivierender Gameplay-Loop. Auch der Grafikstil als gezeichnetes buch gefiel mir sehr gut. Einziges Manko ist hier wirklich nur der geringe Schwierigkeitsgrad, man kann quasi nichts falsch machen oder gar sterben.

In dieser Folge knöpfen sich Sebastian, Hannah, Robin und Dennis den gigantischen Berg an Trailern, Weltpremieren und Überraschungsankündigungen des Summer Game Fest 2026 vor. Welcher Trailer hat für absolute Gänsehaut gesorgt? Welche Spiele wandern sofort auf die Wishlist und wer hat die Show komplett gestohlen? Die Vier wühlen sich durch das Line-up, trennen den Hype vom heißen Dampf und präsentieren euch ihre ganz persönlichen Highlights und heißesten Insider-Tipps des Events.

1982 kam Shaken not Stirred für den ZX Spectrum auf den Markt, und seitdem gibt es immer wieder neues Agentenfutter. Das letzte richtige Spiel (DLCs und Remastered ausgenommen) war James Bond: World of Espionage im Jahr 2015. Oft waren die Spiele an die Kinodarsteller angelehnt, doch in 007 First Light begegnen wir einem jungen Bond, der gerade am Anfang seiner MI6-Karriere steht. Das ebnet den Weg die Geschichte neu aufzurollen. Und natürlich lernen wir so gut wie alle bekannten MI6 Kolleginnen und Kollegen kennen. Auch jede Menge Referenzen zu den Filmen gibt es zu entdecken. Wie man es erwartet, gibt es viele unterschiedliche Locations, jede Menge Action, aber auch Rätsel zu lösen. Der Mix ist gut vollzogen, weshalb nie wirkliche Eintönigkeit auftritt. Vor allem, da man auch sehr viele Freiheiten im Bestehen der Aufgaben hat. Man hat jederzeit Lust weiterzuspielen, und zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. 007 First Light bietet einen gelungenen neuen Einstieg in eine bekannte Welt, um beliebtes weiterzuführen, und einiges angestaubtes in die neue Zeit zu bringen. Fans des Agenten mit der Lizenz zum Töten sollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen, und alle anderen Actionfans werden damit auch ihre Freude haben.

Nach Disco Elysium gelingt es ZA/UM hier erneut, ein grandioses Rollenspiel mit einer interessanten Welt und einem etwas anderen Protagonisten zu kreieren. Diesmal spielen wir eine Spionin namens Hershel, welche auch wieder unter den Fehlern ihrer Vergangenheit leidet. Die ganze Geschichte entwickelt sich aber natürlich erst nach und nach. Es gibt 15 Fertigkeiten, welche wir nach Belieben skillen können, daraus ergeben sich teils andere Wege und Entscheidungen. Stets im Hinterkopf müssen wir Belastungen halten, denn sollten unsere drei Leisten Angst, Delirium oder Anstrengung zu hoch sein, verlieren wir Skillpunkte. Das Spiel und die Welt sind unfassbar spannend, man braucht allerdings ein wenig Zeit, um anzukommen.

Ich gebe zu, nach dem ersten Spielstart stellte ich mir die Frage, was für eine Art Spiel dies ist. Animationen und Leveldesign waren alles andere als gut und mein Gedanke war eher: "Um Gottes Willen". Umso überraschter war ich, dass Hollowbody mir im Spielverlauf das gegeben hat, was ich bereits auf Bildern gesehen und erhofft habe: Ein doch stilistisch sehr an Silent Hill erinnerndes Horrorspiel mit der Möglichkeit die Kamera sowohl fixiert, wie in damaligen Resident Evil Titeln, oder in Third Person à la Silent Hill 2 spielen zu können. Und hier genau kommt auch die erste Empfehlung: Spielt dieses Spiel in der dritten Person! Die fixierte Kamera gibt zwar das Bild korrekt wieder, allerdings fühlt sich die Bewegung des Hauptcharakters Mika nicht wirklich gut an. Schade ist auch, dass Hollowbody zwar mit Tech-Noir wirbt, man aber abseits von einer Cutscene nichts vom Science-Fiction-Setting mitbekommt. Stattdessen befinden wir uns in einer Kleinstadt, wo eine mysteriöse Infektion ihren Lauf nimmt. Hier werden wir sowohl mit angenehm zu lösende Rätsel konfrontiert, als auch mit einigen Gegnern, die wir mit den unzähligen zu finden Waffen beseitigen können, vorrangig im Nahkampf. Hollowbody bedeutet, ähnlich wie seine großen Genre Vertreter, dass man mit bedacht seine Munition verballert. Sollte man Fan von klassischen Horror PSX/PS2 Spielen sein, hat man hierbei definitiv seinen Spaß!

Adorable Adventures ist ein niedliches Cozy-Game, bei dem man das Schwein Boris spielt, welches seine Geschwister aufspüren muss. Das Spiel nutzt eine Schnüffel-Mechanik. Boris kann Fährten von allen möglichen Dingen wie den Geschwistern, Pflanzen und Tieren aufnehmen und muss diese Dinge quasi "sammeln". Mache Gerüche überdecken andere, sodass er hier erst genug Wissen sammeln muss. Die Schweinchen sind unglaublich niedlich und die Landschaft wunderschön. Dieses Spiel ist allerdings wirklich sehr zum Entspannen und dem Gameplay felht es auf Dauer dann doch etwas an Abwechslung.

Mit dem Trip nach Japan erfüllt Forza Horizon 6 den absoluten Sehnsuchtsort der Community. Das unverbrauchte Setting zündet bei uns dreien auf ganzer Linie. Ob wir im Neonlicht Tokios die Reifen glühen lassen oder uns gemeinsam die engen Bergpässe hochkämpfen: Die Atmosphäre verneigt sich tief vor der japanischen Autokultur. Der ohnehin schon riesige, abwechslungsreiche Fuhrpark wird ergänzt durch geniale Tuning-Möglichkeiten und tonnenweise optische Upgrades. Außerdem fesseln uns die fetten Tracks aus den Radiostationen, der Punktemarathon und der ständige Community-Vergleich für viele Wochen an den Controller. Ganz fehlerfrei ist der Launch aber nicht: Die Gummiband-KI neigt in engen Kehren zu unfairen Moves, und über ein paar kleinere Bugs sind wir im Test auch gestolpert. Zudem sorgt das neue System für einen ordentlichen Grind, bis wir den finalen Endcontent und die absoluten Hypercars in unserer Garage stehen haben. Am Ende überwiegt für uns aber der pure Fahrspaß: Ein absolutes Brett für Rennspielfans.

Cozy und Survival, geht das überhaupt? Outbound zeigt eindeutig: Das geht. Eine willkommene Abwechslung zu den typischen Survival-Spielen. Kämpfe um Leben und Tod gegen Monster oder die Natur – Fehlanzeige! Stattdessen füttern wir wilde Tiere, um sie zu streicheln. Erbittere Suche nach Vorräten, damit wir nicht verhungern oder in der Nacht erfrieren? Nicht bei Outbound. Wir müssen eher unser Auto mit Strom versorgen damit wir weiter die riesige Karte aufdecken können, Funktürme finden, um neue Baupläne zu bekommen und so unser transportables Heim auf 4 Rädern zu erweitern. Und lasst euch gesagt sein: Outbound nimmt cozy sehr ernst. Sowohl die Beine unseres Charakters als auch unser fahrbarer Untersatz lassen sich viel Zeit von A nach B zu kommen. Dennoch lohnt es sich die vielen kleinen Abzweigungen zu untersuchen da es einiges zu entdecken gibt. Gartenzwerge, Steinhaufen zum Stapeln, Lagerfeuer oder Kronkorken die wir an Automaten gegen Accessoires für unser Armaturenbrett eintauschen können. Wem der Sonntagsspaziergang zu langweilig geworden ist, kann mit Outbound den etwas anderen Weg „Survival-Wahnsinn“ ausprobieren.

Was macht es aus, in den 90ern Teenager zu sein? Genau darum geht es in Mixtape. Drei Freunde, die sich ein letztes Mal treffen, bevor sich ihre Wege trennen, erleben ihre finale gemeinsame Nacht und blicken auf die Höhen und Tiefen ihrer Jugend zurück. Der Soundtrack liefert dabei die perfekte Untermalung für die emotionale Gefühlslage der Teenager. Während das Gameplay eher rudimentär und simpel ausfällt, packen die Story, die Musik und der charmante Comic-Look sofort. Man verbindet unweigerlich eigene Erinnerungen mit der Geschichte und fiebert mit den Charakteren mit. Dennoch ist es ein recht kurzes Vergnügen: Nach rund drei Stunden ist die Geschichte bereits wieder auserzählt.

In der Hölle ist ein Platz frei geworden, es wird also Zeit, dass wir unseren Dreizack einölen und den Sündern mal zeigen, wo der Haken hängt! So euphorisch das nun klingt, ist Sintopia eigentlich eine schöne, entspannte Göttersimulation mit starkem Suchtpotential. Wir, als neuer Verwalter der Hölle, müssen zusehen, dass wir den Sündern eine Lektion erteilen, um so an Geld zu kommen, damit wir unser Reich weiter ausbauen können, um noch mehr Sünder bestrafen können. Klingt anfangs simpel, aber im Tutorial merkt man schon, dass man nur an der Oberfläche kratz. Was mich ebenfalls gejuckt hat, waren meine Kultanhänger. Man kann denen nur indirekte Befehle geben. Lieber hätte ich mit der Maus die Anhänger auswählen können und denen dann in typischer Strategiespiel-Manier richtige Befehle geben können. So ist dann ein Kampf gegen einen Dämon schon umständlich, wenn man dem Kult schon befiehlt offensiv vorzugehen … aber das Ziel ist denen dann unklar. Letztendlich ist Sintopia aber dennoch eine gelungene Göttersimulation, die mir definitiv einen krummen Rücken und müde Augen eingebracht hat. Das typische „eine Mission kann ich machen“ und dann wollte ich meine Hölle perfekt haben und die Zeit verging wie im Fluge.

Sudden Strike 5 ist eine klare Liebeserklärung an Strategie-Veteranen. Das Spiel punktet vor allem durch seine enorme taktische Tiefe und eine beeindruckende Auswahl an historisch akkuraten Einheiten. Besonders das Kommandeursystem überzeugt: Es erlaubt individuelle Spezialisierungen und verleiht den Schlachten eine zusätzliche strategische Ebene. Der hohe Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass jeder Sieg hart erkämpft werden muss - ein Fest für Strategen. Doch der Glanz hat Schattenseiten. Die KI agiert teils unvorhersehbar oder starr, was in kritischen Momenten frustriert. Zudem ist das Tutorial viel zu kurz, um Neulinge angemessen auf die komplexen Mechaniken vorzubereiten. Dass auf Mod-Support verzichtet wurde, ist ein herber Schlag für die Langzeitmotivation der Community. Ein tiefgängiger Brocken für Profis, der durch technische Patzer und Einsteigerhürden eine höhere Wertung knapp verpasst.

Reichtum, Macht und Ruhm. Die Männer, die sich das alles erkämpft haben, waren Dennis, Robin und Sebastian, auch bekannt als die GameFeature Piratenband. Zusammen bauten sie sich Stützpunkte, um sich von den harten Kämpfen zu erholen. Zahllose Male haben sie den „Game-Over“-Screen gesehen, vor allem wenn es zu großen Bosskämpfen kam. Mal kurz nicht aufgepasst, drei Treffer kassiert und man lag mal wieder auf dem Boden. Also zogen sie los um Materialien zu sammeln um sich mit stärkender Nahrung und verbesserter Ausrüstung erneut dem Halunken zu stellen. Aber wäre das nicht genug, wurden sie auch noch auf dem Meer umzingelt von anderen Schiffen. Während die Trefferrate der GameFeature Crew eher gering war, traf der Feind nahezu immer. Da fragte man sich schon „Ist das balanced?“ Nichtsdestotrotz hatten die drei immens viel Spaß. Sei es nun das Sammeln von Rohstoffen, das Bauen verschiedener Stützpunkte oder aber einfach das Erkunden der See und der zahlreichen Inseln. Noch ist Windrose im Early Access, aber die drei sind gespannt, wo das Abenteuer noch hingeht.

Neues Jahr, neues MotoGP Spiel. Auch 2026 gibt es natürlich ein neues Spiel um die wohl bekannteste Motorradweltmeisterschaft der Welt. Und wie man es gewohnt ist, ist auch die aktuelle Lizenz für die Moto 3, Moto 2 und MotoGP inkludiert. Es wurde zwar einiges Neues implementiert, davon sticht aber eigentlich nur das neue Handlingsystem heraus, welches die Positionierung des Fahrers auf dem Bike mit berechnet für die Steuerung. Einige Anpassungen wie z.B. im Menü der Karriere machen das Erlebnis insgesamt runder, stellen aber nicht gerade die wertvollen Neuerungen dar. Weiterhin ist die Karriere eher langweilig und die Videosequenzen beim Start sehen echt nicht mehr zeitgemäß aus. Vor allem verglichen mit der guten Grafik der Bikes und der Fahreranimationen. Von den Spielmodi gibt es wieder ausreichend, und auch Couch-Coop Rennen sind wieder möglich. Online spielt sich die diesjährige Variante flüssig, und ich hatte keine Probleme online coole Rennen zu absolvieren. Ob man die Race-Off Rennen wirklich braucht, ist eine Frage für sich. Ich persönlich finde sie unnötig, und hätte den Aufwand in andere Bereiche investiert. Nichts desto trotz ist auch das neue MotoGO Spiel ein tolles Racinggame, und für jeden MotoGP Fan und angehende Fans, das beste dass man derzeit spielen kann.

Mit Saros liefert Housemarque das bisher intensivste Action-Erlebnis des Jahres 2026. Es ist die konsequente Weiterentwicklung von Returnal, die technisch wie spielerisch neue Maßstäbe setzt. Lediglich die etwas kryptische Erzählweise und der gewohnt knackige Schwierigkeitsgrad verhindern den Sprung in die 90er-Region. Wer eine emotionale Charakterstudie erwartet, wird enttäuscht; wer puren, gnadenlosen Gameplay-Fokus sucht, findet hier seinen heiligen Gral.

Gaming ist für uns mehr als nur ein Zeitvertreib – es ist eine Leidenschaft, die uns seit Jahren begleitet. Doch im Jahr 2026 merken wir alle: Die Spielregeln hinter den Kulissen verändern sich. In dieser Folge werfen wir einen empathischen Blick auf die aktuelle Preispolitik der großen Player und fragen uns, was das für unsere Beziehung zum Hobby bedeutet. Wo endet die wirtschaftliche Notwendigkeit und wo beginnt das Bedürfnis der Fans nach Transparenz und Verlässlichkeit? Ein ehrlicher, aber respektvoller Talk über die Zukunft unseres Lieblingshobbys.

Vom Player zur Gaming-Zentrale Was vorher als der „GameFeature Player“ bekannt war, hat ein massives Level-up erhalten. Wir haben uns von der reinen Player-Struktur verabschiedet und eine vollwertige, moderne Webseite geschaffen, die nicht nur schicker aussieht, sondern auch unter der Haube ordentlich PS dazugewonnen hat. Aufgeräumt, funktional, intuitiv Niemand hat Lust auf unübersichtliche Menüs. Deshalb kommt das neue GameFeature im Clean-Look daher. Mehr Funktionalität bei gleichzeitig weniger Chaos – so findest du News, Trailer und Infos genau dort, wo du sie erwartest. Dein persönliches Gaming-Hub: Das neue Usersystem Das Herzstück des Updates ist unser neues Usersystem. Ab sofort bist du nicht mehr nur Gast, sondern Teil der Crew. Mit deinem eigenen Account schaltest du Features frei, die deinen Gaming-Alltag organisieren: Deine persönliche Releaseliste: Markiere deine meisterwarteten Titel als Favoriten. Individuelle Erinnerungen: Wir lassen dich nicht im Stich. Lass dich rechtzeitig an die Veröffentlichung deiner Lieblingsspiele erinnern.

Mit Aphelion beweist Don't Nod eindrucksvoll, dass sie ihr Gespür für tiefgreifende Storys nicht verloren haben. Das Abenteuer besticht durch eine emotionale Wucht und eine atmosphärisch dichte Welt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Doch so stark die narrative Seite glänzt, so deutlich fallen die Defizite im Gameplay ins Gewicht. Besonders frustrierend ist das mangelnde Trefferfeedback und die generelle Handhabung: Die Steuerung wirkt schwammig und oft unpräzise, was in Kombination mit den hölzernen Animationen zu unnötigen Fehlern führt. Wo andere Genre-Vertreter durch Geschmeidigkeit glänzen, wirkt Aphelion oft schwerfällig und technisch ungeschliffen. Die optisch beeindruckende Kulisse entpuppt sich zudem schnell als reine Kulisse. Zahlreiche unsichtbare Wände und strikte lineare Einschränkungen ersticken jeden Entdeckergeist im Keim. Am Ende bleibt ein Spiel für Genießer starker Geschichten, die bereit sind, über gravierende spielmechanische Mängel hinwegzusehen.

Fight Life: Vanguard ist zwar ein kurzes, aber taktisch herausforderndes Rundentaktikspiel. Es ist in einzelne Areale/Kapitel aufgeteilt, welche man abschließt, bevor man ein neues startet. Die Areale erkundet man in Echtzeit und findet auch hier und da Tränke oder Ausrüstung. Die Kämpfe sind sehr herausfordernd und die Positionierung extrem wichtig. Leider fehlt es insgesamt ein wenig an Tiefgang und eine Story ist kaum vorhanden. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich hier eher um ein kleines Spiel handelt, was aber durchaus seinen Reiz hat.

Es handelt sich hier schlichtweg um ein 3D-Puzzle-Spiel. Wenn man in echt gerne puzzelt wird man auch hier seinen Spaß haben, denn die Motive sind sehr schön gewählt. Leider ist die Auswahl noch nicht sonderlich groß. Dafür kann man jedes Motiv im Klassik- oder Reisemodus spielen, wobei letzterer etwas einfacher ist, da man immer nur ein paar Teile gleichzeitig ansetzen muss und nicht aus allen wählen. Man kann auch die Anzahl der Puzzleteile beliebig auswählen, bis zu 400, das ist dann schon eine ziemlich große Herausforderung. Das Spiel ist sowohl in VR, als auch ohne spielbar.

Replaced ist ein audiovisuelles Ausrufezeichen im Cyberpunk-Genre. Trotz der vermeintlich limitierenden 2,5D-Ansicht brennt das Spiel ein inszenatorisches Feuerwerk ab: Die dynamischen Kameraperspektiven und die geschickten Wechsel zwischen den Tiefenebenen verleihen der Welt eine Glaubwürdigkeit, die man gesehen haben muss. Gepaart mit einem erstklassigen Sounddesign und einem treibenden Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die den Spieler sofort in ihren Bann zieht. Die Story ist cool, spannend und herrlich düster – sie hätte allerdings durch eine professionelle Sprachausgabe noch deutlich an Intensität gewinnen können. Dass die Charaktere stumm bleiben, ist bei dieser cineastischen Wucht eine verpasste Chance. Auf der spielerischen Habenseite steht leider eine etwas schwammige Steuerung, die in Präzisionsmomenten für Frust sorgen kann. Zudem fehlt es nach dem Abspann an Anreizen für einen erneuten Durchlauf, der Wiederspielwert ist gering.

Für knapp 10 € liefert der Boiling Point-DLC genau das, was Fans suchen: Drei neue, intensiv gestaltete Maps, welche die düstere Atmosphäre von 'Ready or Not' konsequent fortführen, sowie neue kosmetische Sets. Spielerische Neuerungen bleiben aus, doch das Preis-Leistungs-Verhältnis für den reinen Map-Nachschub ist absolut stimmig.

Esoteric Ebb startet damit, dass wir (mutmaßlich ein Kleriker) ertrunken sind und dann wiederbelebt in einem Raum voller Äpfel aufwachen....klingt komisch, aber genau in diesem Stil geht das Spiel weiter. Es gibt zahllose Momente zum Schmunzeln und Lachen, die Fantasy-Welt und die Bewohner sind ziemlich abgedreht, dennoch beinhaltet die Story auch zeit aktuelle Themen, denn es steht eine Wahn an und wir müssen uns wohl oder übel auch festlegen, welcher der Parteien wir zugeneigt sind. Daneben müssen wir noch herausfinden, warum der örtliche Teeladen explodiert ist. Das Gameplay besteht dabei auch sehr vielen (inneren) Dialogen und Würfelproben. Die Parallelen zu Disco Elysium sind hier eindeutig zu erkennen, unsere Charaktereigenschaften kommentieren unsere Entscheidungen und wir würfeln auf sie. Dabei ist unsere Charakterentwicklung das, was unser Spiel lenkt, denn es gibt sechs Charaktereigenschaften, welche wir im Rollenspiel-Stil selber zusammenstellen und was dann unser Handeln beeinflusst. Ich hatte unfassbar viel Spaß dabei, man muss aber unbedingt gut englisch verstehen und auch Spaß am Lesen haben, denn es gibt keine deutschen Texte und keine Sprachausgabe.

Ich mag ja alternative Settings und das kommt hier nicht zu kurz. Aether & Iron spielt im Jahr 1930 in New York, welches jedoch schwebt und durch das namensgebende Aether in der Luft gehalten wird. Dabei wohnen die Reichen natürlich oben an der frischen Lust und die ärmeren Viertel sind darunter. Wir spielen Gia, aus den unteren Vierteln und müssen ermitteln, was es mit unserem neuesten Fahrgast von oben und ihrem geliebten Koffer auf sich hat. Das Gameplay ist dabei eine Mischung aus Point-&-Click, RPG und Taktik-Kämpfen, aber mit Autos und das funktioniert erstaunlich gut! Jeder unserer Party-Member hat auch noch eigene Talente und die Autos können individualisiert werden, sowohl von der Ausstattung, als auch von der Optik. Mir hat das Gesamtpaket unheimlich gut gefallen, geschmälert wird es nur durch relativ häufige Abstürze.

Crimson Desert ist ein wahres Fest für Entdecker! Die gigantische Spielwiese, die Pearl Abyss hier erschaffen hat, bietet fantastische Freiheiten: Ob klettern, fliegen oder brachiale Kämpfe: die Interaktionsmöglichkeiten sind schlichtweg beeindruckend. Gepaart mit einer Next-Gen-Grafikpracht, die einen regelmäßig sprachlos innehalten lässt, ist die Atmosphäre phänomenal. Den Sprung in den absoluten Wertungs-Olymp verpasst der Titel jedoch aus guten Gründen. Die Story rund um Söldner Cliff bleibt leider erschreckend blass und lässt uns emotional oftmals kalt. Zudem kämpft das Spiel mit einer massiven Überladung des Controllers: Weil Crimson Desert mechanisch zu viel auf einmal will, arten Gefechte oft in frustrierende Fingerakrobatik aus. Verstärkt wird dies durch den extrem schwankenden Schwierigkeitsgrad – auf triviale Gegnerhorden folgen oft unbalancierte Bosse, die einen völlig aus dem Nichts in den Boden stampfen. Trotz dieser Ecken und Kanten: Der Suchtfaktor ist enorm! Da Pearl Abyss zudem fleißig patcht, um das Erlebnis von Tag zu Tag runder zu machen, bleibt ein bildgewaltiger Sandkasten, der an seinen eigenen Ambitionen zwar manchmal scheitert, aber unterm Strich doch fesselt.

Willkommen zu einer brandneuen Folge! Diesmal dreht sich bei uns alles um das große März 2026 Update des GameFeature Players. Wir haben uns die Plattform (play.gamefeature.de) ganz genau angeschaut und sprechen über alle wichtigen Veränderungen, Verbesserungen und neuen Funktionen, die euer Gaming-Erlebnis aufs nächste Level heben. Unser absolutes Hauptaugenmerk in dieser Episode: Der neue, innovative Releasekalender! Wir erklären euch im Detail, wie dieses Feature funktioniert, warum es ein echter Gamechanger ist und wie ihr damit garantiert nie wieder den Launch eurer meisterwarteten Titel verpasst. Special: Der Frühling ist da und wir haben eine Überraschung für euch! In der Folge erfahrt ihr alle Infos zu unserem großen Oster-Gewinnspiel. Hört genau zu, macht mit und sichert euch die Chance auf fantastische Preise!