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Paukenschlag in Washington: Das Oberste Gericht der USA, der Supreme Court, erklärt einen Grossteil der von Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig. Diese Zölle hatte der US-Präsident letztes Jahr gegen zahlreiche Länder erhoben. Weitere Themen: Für den deutschen Kanzler Friedrich Merz läuft es nicht besonders gut. In Umfragen ist er unbeliebt, Versprechen konnte Merz nicht einhalten und mit der Wirtschaft will es auch nicht aufwärts gehen. Wichtig wäre es da, in der eigenen Partei, der CDU, auf Rückenwind zählen zu können. In Frankreich sorgt der gewaltsame Tod eines rechten Aktivisten in Lyon für politische Spannungen. Der 23-Jährige war an einer Veranstaltung tödlich verletzt worden. Welche Verantwortung trägt dabei die Linksaussenpartei «La France insoumise»?
In Frankreich ist ein junger Rechtsextremist bei einer Kundgebung zusammengeschlagen worden und gestorben. Es folgte eine Debatte über politisch motivierte Gewalt. Über die Veranwortung der Linken spricht Carolin Dylla.
Die Kantonstierärzte von Zürich und Schaffhausen sowie der Zürcher Bauernverband warnen vor der hochansteckenden Rinderseuche Lumpy Skin. In Frankreich belastet die Erkrankung Behörden und Betriebe stark. In der Schweiz gibt es derzeit noch keine Fälle – und das soll auch so bleiben. Weitere Themen: · Kantonspolizei Zürich hat nach mutmasslichen Angriffen auf Männer in Embrach sechs Jugendliche verhaftet. · Ostschweizer Bank Acrevis fusioniert mit der Regiobank Männedorf. · Schulpflege Adliswil lanciert ein Pilotprojekt zur Erhebung der Deutschkenntnisse von Vorschulkindern.
Von innenpolitischen Konflikten in den USA und Deutschland bis zu offenen Machtfragen in Europa Nach den Todesschüssen in Minneapolis steht die Lage in den USA erneut im Fokus. Trump rudert offenbar etwas zurück. Welche Folgen könnten sich aus der angespannten Situation ergeben? – Gleichzeitig gerät der Dollar unter Druck: Der Euro hatte kurzzeitig sogar die Marke von 1,20 überschritten. War das nur ein kurzer Ausschlag oder kündigt sich eine größere Dollarschwäche an? – In Deutschland hat es in der Koalition aus Union und SPD im vergangenen Jahr wiederholt lautstarken Streit gegeben – von einer Richterwahl bis zum Rentenpaket. Wird das Bündnis die Legislaturperiode bis 2029 durchhalten? Wo liegen die Ursachen für den Dauerstreit? Und wie hat sich die politische Stimmung im Land verändert? – In diesem Jahr stehen gleich fünf Landtagswahlen an – zunächst in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, später in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. In den beiden ostdeutschen Flächenländern liegt die AfD in Umfragen vorn. Könnte sie tatsächlich erstmals eine Landesregierung anführen? Und welchen Einfluss hätte das auf die Bundespolitik? – In Frankreich ist mit Sébastien Lecornu bereits der fünfte Premierminister seit Anfang 2024 im Amt. Hat er den Streit um den Staatshaushalt mittlerweile im Griff? Wie lange kann er sich halten? Und welche Szenarien zeichnen sich für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2027 ab? Droht im Falle eines Machtgewinns des Rassemblement National eine neue Eurokrise? Und wie kommt es, dass Italien dagegen vergleichsweise stabil wirkt? – Schließlich: Was bedeuten diese Entwicklungen insgesamt für die Zusammenarbeit in Europa?
Plötzlich wieder Glaube: Zwischen Taufzahlen, TikTok-Frömmigkeit und Kirchenbänken voller Gen Z fragen Manuel und Stephan, was hinter dem vermeintlichen Erweckungstrend steckt – und was er der evangelisch-reformierten Kirche wirklich abverlangt. In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan über ein Phänomen, das in den letzten Monaten immer häufiger auftaucht: Junge Menschen interessieren sich wieder für Glauben, Kirche und Spiritualität. In Grossbritannien steigen die Kirchenbesuche der Generation Z deutlich an. In Frankreich lassen sich so viele junge Erwachsene taufen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf TikTok, YouTube und Instagram entdecken Millionen religiöse Inhalte – von Gebeten bis zu sehr klaren Glaubensbekenntnissen. Die Phänomene werden unter dem Begriff des «Quiet Revival» gefasst, eine stille Erweckungsbewegung also, welche das Potenzial haben könnte, den Säkularisierungstrend aufzuhalten und die Kirchenbänke wieder zu füllen... Was ist da los? Wir schauen genauer hin: Was sagen die Zahlen wirklich – und wo beginnt der Hype? Geht es um Sinnsuche in Krisenzeiten, um Gemeinschaft gegen Einsamkeit, um Orientierung in einer überfordernden Welt? Welche Rolle spielen digitale «Christfluencer», neue Frömmigkeitsformen – aber auch politische Gegenbewegungen und kulturelle Abgrenzungen? Und wir stellen die Frage, die uns als reformierte Christ:innen besonders betrifft: Was bedeutet das für die evangelisch-reformierte Kirche? Sind wir anschlussfähig für junge Sinnsuchende – oder stehen wir uns mit unserer eigenen Milieuverengung im Weg? Sind wir als stark akademisch geprägte Kirche offen genug für andere Formen von Spiritualität, andere Sprachen des Glaubens, andere Zugänge zu Gott? Oder erklären wir Glauben so gut, dass man ihn gar nicht mehr ausprobieren kann? Ausserdem erzählt Manuel zu Beginn, wie ihn einer der Zwerghasen auf Trab hält, der letzte Woche krank geworden ist – und Stephan erinnert sich an einen Snowboard-Tag, der ihn wieder mit der Welt versöhnt hat...
Australien hat als erstes Land der Welt ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren erlassen. In Frankreich berät die Nationalversammlung über einen ähnlichen Gesetzentwurf. Was denken die jungen Menschen in Deutschland über ein Verbot? Eine Studie der Arbeiterwohlfahrt hat sie befragt.
In Frankreich kann man die Hotteterres, die Forquerays und vor allem die Familie Couperin als Musikerdynastien bezeichnen, die das Musikleben in ihrem Heimatland geprägt haben. Das Organistenamt in Saint Gervais, eine der bedeutendsten Pfarreien in Paris, ist fast zwei Jahrhunderte lang im Besitz der Familie Couperin! Heute ist vor allem der Name François Couperin im Musikleben präsent, aber der Begründer dieser Familiendynastie ist ein anderer, der mindestens ebenso groß und wichtig ist: Louis Couperin. Vor 400 Jahren wurde er geboren. Ilona Hanning stellt ihn und seine Musik vor.
Am 8. Januar 2011 starb der Sänger John William, der elsässische und westafrikanische Wurzeln hatte, im Alter von 88 Jahren in Antibes an der Côte d'Azur. Er wurde in der Nachkriegszeit als erster Schwarzer Chansonnier Frankreichs berühmt und veröffentlichte über 350 Songs. In Frankreich erfuhr das breitere Publikum erst am Ende seiner Karriere, dass der afrofranzösische Bariton 1944 von den Nazis wegen Unterstützung der Résistance ins Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg deportiert wurde. In Deutschland ist seine Biografie kaum bekannt. David Siebert stellt den Chansonnier vor.
Die Invasion in Panama am 20. Dezember 1989 begründet die US-Regierung auch damit, dass sie Machthaber Manuel Noriega für seine Drogengeschäfte zur Verantwortung ziehen will. Doch so schnell findet sie ihn nicht. An Heilig Abend findet Noriega ausgerechnet Unterschlupf in der Nuntiatur – also der Botschaft des Vatikan in Panama. Die USA scheuen davor zurück, in die Botschaft einzudringen und versuchen es mit anderen Methoden. Am 29. Dezember beschallen sie die Botschaft extrem laut mit Rockmusik. Nachdem auch das nicht hilft, blockieren die USA erstmal die Botschaften von Kuba und Nicaragua, damit Noriega nicht noch womöglich dorthin wechselt. Unterdessen spekuliert ein Bericht vom 2. Januar darüber, welches Interesse ausgerechnet der Vatikan hat, einen Schwerverbrecher wie Noriega Schutz zu bieten. Erpresst Noriega womöglich den Vatikan möglich mit Dokumenten über dessen Kontakte zur Drogenmafiaß Am 3. Januar schließlich ist es soweit, Noriega verlässt die vatikanische Botschaft und stellt sich. Noriega wird nach Florida gebracht. Ein Gericht in Miami verurteilt ihn schließlich zu einer Freiheitsstrafe von 40 Jahren. In Frankreich und in Panama selbst folgen weitere Prozesse. Noriega stirbt 2017 an einem Hirntumor.
In Frankreich unterstützen mehrere schwerreiche Unternehmer und Industrielle rechte Parteien. Sie setzen ihr Vermögen ein, um diesen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 zum Sieg zu verhelfen.
In Frankreich wird viel häufiger gestreikt und demonstriert als in Deutschland. So gingen bei den Protesten gegen die Rentenreform 3,5 Millionen Franzosen auf die Straße. Zurückzuführen ist das auf den seit Langem bestehenden Zentralismus. Mönch, Niklas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Themen: Deutscher soll zum Mond fliegen; Südafrika empört über Trumps G20 Ausladung; Unions-Abgeordnete fühlen sich von Spahn eingeschüchtert; Merz nimmt Kulturstaatsminister Weimer in Schutz; In Frankreich hat die Wirtschaft die Brandmauer längst eingerissen; Ein Fake-KI-Weihnachtsmarkt vor dem Buckingham Palace und wer zieht ins Dschungelcamp 2026 ein? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Éric ist ausgebrannt und müde. Nach einer Fake-Beerdigung wagt er einen Neustart. In Frankreich war das "Das glückliche Leben" ein Bestseller, Buchhändlerin Martina Manns stellt den Roman von David Foenkinos vor. Von Martina Manns.
Die deutsche Luftwaffe muss „Siegfähigkeit“ mitbringen. Das sagte der Luftwaffenchef am Wochenende. In Frankreich meldet sich ein General zu Wort, der meinte: „Das Land muss bereit sein, seine Kinder zu verlieren.“ Und der Spiegel echauffiert sich in einem Leitartikel darüber, dass Trump seinen Friedensplan mit der „Brechstange durchsetzen“ will. Während hinter denWeiterlesen
Deutschland subventioniert den Industriestrom – doch reicht das gegen sinkende Wettbewerbsfähigkeit und strukturelle Schwächen? In Frankreich droht der Haushaltsstreit zur Zerreißprobe zu werden – mit möglichen Folgen für die Eurozone. In den USA endet der längste Shutdown – Zinssenkung im Dezember wieder wahrscheinlicher. Und: Die Schweiz einigt sich mit den USA im Zollstreit – bringt das neuen Schwung für Franken und Export? Zu hören in der neuen Folge von results. MärkteAktuell mit Marietta Dohrendorf und Dr. Ulrich Stephan. (Aufnahmedatum: 24.11.2025 14:00 Uhr)
E-Autos können bald mehr als nur Strom tanken. Ihre Batterie wird zum Speicher für Haus und Netz. Das spart Geld und hat noch weitere Vorteile. E-Autos, die bidirektional Laden können, werden in Zukunft Stromspeicher sein. Das bringt viele Vorteile für E-Auto-Besitzer, aber auch für das öffentliche Stromnetz. So wird es durch neue Techniken wie Vehicle-to-Grid stabiler und die Kosten sinken. Dabei lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern wie bei Solaranlagen gibt es für das Einspeisen sogar noch ein paar Euro. Für Eigenheimbesitzer mit Solaranlagen oder Unternehmen mit Solarflächen ein kleines Zusatzgeschäft. In Frankreich ist das bidirektionale Laden gerade in Serie gegangen. Kapitel: • Worum geht es beim bidirektionalen Laden? [00.42] • So geht bidirektionales Laden in der Praxis [04.18] • Wann startet Deutschland durch beim bidirektionalen Laden? [09.47] • Bidirektionales Laden macht Strom für alle günstiger [18.52] • Wichtige Tipps und Facts zum bidirektionalen Laden [21:00] Weitere Infos und Quellen gibt es hier: ADAC-Seite zum Thema: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/bidirektionales-laden/ Aktuelle Liste aller Autos, die bidirektionales Laden können: https://www.autozeitung.de/bidirektionales-laden-elektroauto-208067.html#welche_autos_k_ouml_nnen_bidirektional_laden_ Die Roadmap von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: https://x.swr.de/s/leitstelleladen Themenseite beim Fraunhofer-Institut ISE: https://www.ise.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/systemintegration/elektromobilitaet/intelligentes-bidirektionales-lademanagement.html Studie von T&E (Transport & Environment) https://x.swr.de/s/tudie Der Feldversuch der Uni Ulm: https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-e-auto-als-stromspeicher-ein-feldversuch-fuer-die-energiewende-100.html Das Team: • Hosts: Anna Planken & David Ahlf • Instagram: @anna.planken https://www.instagram.com/anna.planken/ und @davidihrswisst https://www.instagram.com/davidihrswisst/ • Autor*in: Michael Wegmer • Redakteur*in dieser Folge: Christof Gaißmayer • Technik: Jürgen Kaiser • Distribution: Sabine Storm, Jessica Hentschel, Levin Sallamon • Grafik: Saskia Schmidt • Redaktion: Sina Rosenkranz, Christine Bergmann und Katharina Fortenbacher-Jahn • Redaktionsleitung: Julia Görs und Silvia Renauer Kontakt: Ihr habt Fragen, Feedback oder Ideen? Schreibt uns an: plusminuspodcast@ard.de Der Podcast "Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft" ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, SWR und WDR. Unser Podcast-Tipp: E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung – Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Hier bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
#322: Endlich wieder Biathlon!
Sind Donald Trumps Zölle legal? Im obersten US-Gericht, dem Supreme Court, fanden erste Anhörungen statt. Bis Dezember will das Gericht entscheiden. Auch die republikanische Partei von Trump beschäftigt diese Frage. Ein Kenner der US-Politik über eine Partei, die sich darüber nicht ganz einig ist. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Berichte aus der sudanesischen Stadt El Fascher sind in den vergangenen Tagen um die Welt gegangen. Die Miliz der Rapid Support Forces (RSF) soll dort Massaker begangen haben. Die Miliz wird dabei massgeblich von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt, wie mehrere Berichte von internationalen Organisationen darlegen. Die emiratische Regierung streitet das ab. Was ist nun wahr? Ein Politologe hat Antworten. · In Frankreich sorgt der chinesische Onlinehändler Shein derzeit für Schlagzeilen. In einem Traditionskaufhaus in Paris wurde jüngst eine Verkaufsfläche eröffnet, auf der billig produzierte Mode von Shein verkauft werden soll. Dass dies ausgerechnet in der Stadt der Haut Couture passieren soll, sorgt seit Wochen für Proteste. SRF-Auslandredaktor Michael Wettstein war bei der Eröffnung des Ladens dabei. · Wären Sie gerne in der Nähe von Oscar Wilde oder Edith Piaf begraben? Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Paris wird das möglich. Die Stadt verlost auserlesene Grabstätten in verschiedenen Friedhöfen – aber nicht einfach so. Bei der Aktion geht's ums Geld…
In der aktuellen Folge unseres Podcasts spreche ich mit Susanne Goetz, Referentin für E-Mobilität bei Transport & Environment (T&E) Deutschland. Die Organisation mit Hauptsitz in Brüssel setzt sich europaweit für die Dekarbonisierung des Verkehrs ein. Mit Susanne habe ich über ein Thema gesprochen, das derzeit in Deutschland stark diskutiert wird: Social Leasing – also ein Programm, das Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen den Zugang zu einem E-Auto ermöglichen soll. Susanne erklärt: „Social Leasing bedeutet, dass man ein E-Auto zu vergünstigten monatlichen Raten bekommt. Damit sollen gezielt diejenigen unterstützt werden, die sich ohne Förderung kein Elektroauto leisten können.“ Im Gegensatz zu früheren Kaufprämien soll die Förderung also gezielter wirken. Besonders Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 40.000 Euro sollen laut Erhebungen von T&E profitieren. Damit würde sich die Bundesregierung am französischen Modell orientieren, das dort innerhalb von sechs Wochen 90.000 Anträge ausgelöst hat – allerdings mit entsprechenden Anpassungen für Deutschland. In Frankreich war die Leasingdauer meist auf drei Jahre begrenzt. T&E schlägt dagegen sechs Jahre vor. Das würde laut Susanne gleich mehrere Vorteile bringen: niedrigere Restwerte, bessere Chancen auf Übernahme des Autos und eine längere Nutzung, die auch dem Klima zugutekommt. Zudem fordert sie eine Abwrackbedingung, damit alte Verbrenner ersetzt und keine Zweitwagen gefördert werden. „Wir wissen, dass einkommensschwache Haushalte besonders alte Autos fahren – genau hier müssen wir ansetzen.“ Ein wichtiger Punkt ist die Bürokratie. Während in Deutschland oft lange Wartezeiten auf Fördergelder entstehen, sieht T&E Lösungsansätze. Das BAFA könne das Programm abwickeln, Leasingfirmen könnten die Anträge prüfen und Gelder direkt beantragen. So ließe sich vermeiden, dass Anträge doppelt geprüft oder Fördermittel falsch verteilt werden. Beim Geld ist Pragmatismus gefragt: In Frankreich lag die staatliche Förderung bei bis zu 7000 Euro pro Fahrzeug. T&E hält in Deutschland geringere Summen für realistisch, vor allem bei längeren Laufzeiten. Gleichzeitig soll die Förderung sozial gestaffelt sein – wer weniger verdient, soll stärker profitieren. Wichtig ist ihr aber auch der industriepolitische Aspekt: „Wenn der Staat fördert, sollte das Geld in europäische Wertschöpfung fließen. Förderfähig sollten also Autos sein, die in der EU produziert werden.“ Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Zukunft der Mobilität und der steigende CO₂-Preis. Susanne betont, dass insbesondere einkommensschwächere Haushalte frühzeitig über steigende Tankkosten informiert werden müssen. Nur so könne man Akzeptanz schaffen und Menschen den Umstieg erleichtern. „Wir müssen den Menschen helfen, bevor sie in der fossilen Falle stecken. E-Mobilität ist längst kein Randthema mehr.“ Bei der Frage nach der Umsetzung bleibt sie optimistisch. Wenn die Bundesregierung Social Leasing über bestehende EU-Fonds finanziert, könne das Programm bereits 2026 starten. Langfristig brauche es aber mehr als nur dieses Instrument: Steuerreformen, den Abbau von Vorteilen für Verbrenner und Investitionen in alternative Mobilitätsformen. „Social Leasing wird die Antriebswende nicht allein schaffen, aber es kann ein entscheidender Baustein sein“, so Susanne zum Abschluss. Nun aber genug der Vorrede – hört selbst rein in unser Gespräch über Social Leasing, seine Chancen und Grenzen.
Versuch, die Vorgänge im Nachbarland zu verstehenEin Kommentar von Tilo Gräser.Die spinnen, die Franzosen – das ließe sich angesichts der Vorgänge im Nachbarland sagen. Wobei das nicht für alle Franzosen gilt, sondern insbesondere für die politischen Führungskräfte wie Präsident Emmanuel Macron. Der hat den zuvor gescheiterten Premierminister Sébastien Lecornu nun erneut beauftragt, eine neue Regierung zu bilden. Frankreichs Präsident scheint bestrebt zu sein, sein Land nicht aus der Krise zu führen, in die er es selbst geführt hat. Das geschah, indem er nach der vorfristig anberaumten Parlamentswahl am 30. Juni und 7. Juli 2024 nicht die Wahlgewinner vom linken Bündnis Nouveau Front Populaire (NFP, deutsch: Neue Volksfront) und auch nicht den Rassemblement National (RN, deutsch.: Nationaler Zusammenschluss – bis 2018: Front National) als stärkste Einzelpartei mit der Regierungsbildung beauftragte.RN war diejenige Einzelpartei, die jenseits der verschiedenen Bündnisse die meisten Sitze in der französischen Nationalversammlung erhalten hat. Auch wenn die Partei im Vergleich zu den Parteibündnissen als Verliererin aus der Wahl hervorging, erreichte die Anzahl ihrer Sitze im Parlament und der Stimmen, die für sie gestimmt haben, ein Rekordniveau. Doch die anderen politischen Kräfte taten alles, was ihnen möglich war, um einen tatsächlichen Erfolg des RN, geführt einst von Marine Le Pen und seit 2022 von Jordan Bardella, zu verhindern. In Frankreich ist das ähnlich wie hierzulande, wenn es um die Alternative für Deutschland (AfD) geht, die die anderen Parteien mit allen, auch undemokratischen Mitteln bekämpfen.Nebenbemerkung: Dabei gilt in beiden Fällen, dass es sich um Systemparteien handelt, auch wenn sie sich öffentlich gegen das etablierte „System“ stellen. Wenn es tatsächlich dazu kommt, dass der RN wie auch die AfD erwartungsgemäß eines Tages an der Regierung ihrer Länder beteiligt werden, werden viele ihrer Wähler ihr „blaues Wunder“ erleben. Der Politikwissenschaftler Erhard Crome bezeichnete schon 2017 die AfD als „politische Reserve des bürgerlichen Lagers für den EU-Crash“.Zurück nach Frankreich: Die derzeit herrschenden Kreise im Nachbarland stehen für die globalistisch und auch transatlantisch orientierten Kräfte innerhalb der politischen Kreise. Sie verfolgen seit langem ähnlich wie jene in Deutschland eine Politik gegen die eigentlichen nationalen Interessen – wenig überraschend scheinen sich Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gut zu verstehen. Um jeden Preis wollen diese Kräfte ihre politische Macht halten, auch gegen den offensichtlichen Willen der Bevölkerungsmehrheit, aber im Interesse der Bürokratie der Europäischen Union (EU)....https://apolut.net/macron-auf-kurs-richtung-abgrund-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Frankreich wird das gesamte 18. Jahrhundert nach ihm benannt: "Le Siècle de Voltaire". Der Mann, der als die Stimme der Aufklärung und als einer der ersten modernen Intellektuellen gilt, war ein scharfer Geist und ein brillanter Spötter. Seine Schriften zu lesen, ist bis heute ein Vergnügen.
Deutschlands Industrie schwächelt: Die Industrieproduktion bricht ein, besonders die Autoindustrie – strukturelle Probleme rücken stärker in den Fokus. In Frankreich droht erneut ein politisches Patt – was bedeutet das für die Eurozone und den Euro? In den USA steigen die Risiken: Leistungsbilanzdefizit, wiederaufflammender Zollstreit und Shutdown-bedingter „Blindflug“ für die Fed. In Japan könnte ein politischer Umbruch bevorstehen – mit Folgen für Zinspolitik und den Yen. Und: Gold & Silber auf Rekordjagd. Zu hören in der neuen Folge von results. MärkteAktuell mit Carina Schäuble und Dr. Ulrich Stephan. (Aufnahmedatum: 13.10.2025 14:00 Uhr)
Im Nahen Osten lässt sich Donald Trump als Friedensfürst feiern. In Frankreich geht die Regierungskrise in die Verlängerung. Und die Korallenriffe sind kaum mehr zu retten. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Was Merz zum Gaza-Gipfel nach Scharm al-Scheich mitbringt Macrons schlechte Komödie Sind die Korallenriffe schon verloren?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron den zurückgetretenen Premierminister Sébastien Lecornu beauftragt, bis am Mittwochabend einen letzten Versuch zu unternehmen und mit den anderen Parteien Gespräche zu führen. Das Ziel sei, einen Weg zur Stabilisierung des Landes zu finden. Weitere Themen: · Als erste Partei gibt die GLP offiziell ihre Stellungnahme zu den Verträgen zwischen der Schweiz und der EU ab. Sie sieht das Vertragswerk positiv. · Im ägyptischen Badeort Sharm El-Sheikh ist die erste Runde der indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas zu Ende gegangen. · In Syrien ist erstmals seit dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad ein Parlament gewählt worden. Allerdings nicht von der Bevölkerung, sondern von Wahlmännern und Wahlfrauen, die wiederum von Kommissionen der Wahlbehörde bestimmt worden sind.
In Frankreich ist Premierminister Sébastien Lecornu zurückgetreten. Er war der dritte Regierungschef innerhalb eines Jahres. Welche Möglichkeiten Präsident Emmanuel Macron jetzt hat, dazu unsere Paris-Korrespondentin.
In Frankreich schlägt das Konzept der "Zone à défendre" – der "zu verteidigenden Zone" – Wellen: Bei den sogenannten "ZAD" handelt es sich um dauerhafte Besetzungen, die im Widerstand gegen ökozidale Großprojekte entstehen, in denen darüber hinaus aber auch mit post-kapitalistischen Beziehungsweisen experimentiert wird. Kilian Jörg und Michael Hirsch untersuchen in ihrem Buch "Durchlöchert den Status quo" das Potential der "Zone à défendre" - mit Blick auf einen zeitgemäßen Ökologie-Kampf sowie mit Blick auf eine Ausweitung von Demokratie gegen den Staat und im Staat. Im Dissens Podcast sprechen Kilian Jörg und Michael Hirsch über das politische Projekt des "Zadismus", Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland sowie Commonisierung als Antwort auf die Faschismusgefahr.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Wachsende Unruhe an den Anleihemärkten in Europa. Welche Folgen hat das für Investoren, Staaten und Märkte? „Spannend zu sehen, dass wir das gerade europaweit sehen. Attraktive Anleihen stehen in Konkurrenz zu Aktien. Das könnte Unruhe und Vola bringen, was für Trader auch wieder interessant ist. In Frankreich sehe ich das kritischer als in Deutschland. Aber ein Weltuntergang wird es nicht sein. Gold ist schon länger vom sicheren Hafen zur Rendite-Rakete geworden. Das zeigt auch, wo aktuell Geld hinfließt - das sind ganz klar Edelmetalle wie Gold", sagt Börsenhändler Patrick Antoniou (ICF Bank). Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Charlie Kirk galt als Donald Trumps Draht zu den jungen Leuten. Nun ist der Podcaster bei einer Veranstaltung an einer Universität in Utah erschossen worden. Dies dürfte die Spaltung in der US-Gesellschaft weiter verschärfen. Weitere Themen: FIFA-Chef Gianni Infantino war zu Besuch im Bundeshaus. Er hat sich mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin getroffen. Infantino werden gute Kontakte zu US-Präsident Trump nachgesagt, was im Zollstreit für die Schweiz hilfreich sein könnte. In Frankreich sind am Mittwoch rund 200'000 Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen die Sparpläne der Regierung zu protestieren.
In Frankreich hat Premierminister François Bayrou wie erwartet seine Vertrauensabstimmung verloren. Für Präsident Emmanuel Macron ist das ein Problem. Es handelt sich um den sechsten Premier, den er während seiner Amtszeit verliert und er muss nun so schnell wie möglich einen neuen Premier bestimmen, der eine Regierung zusammenstellt, die möglichst stabil auch in der Lage ist, Reformen umzusetzen. Denn die Finanzlage Frankreichs stellt sich dramatisch da, berichtet ARD-Korrespondent Michael Strempel aus Paris. Die hohe Schuldenlast Frankreichs könnte dazu führen, dass der Staat bald nicht mehr genügend Geld für alltägliche Belange hätte, sondern für die Schuldentilgung aufbringen müsste. Und das würden die Bürger Frankreichs dann auch spüren. Präsident Macron, so Strempel, sei jetzt schon „sensationell unbeliebt“. ARD-Korrespondent Jean-Marie Magro aus dem Studio Brüssel berichtet, wie die EU auf Frankreich blickt. Die momentane Entwicklung käme wenig überraschend, es herrsche eine gewisse Gelassenheit. Allerdings bestünden auch Gefahren für die Finanzmärkte, schließlich handele es sich bei Frankreich um ein wichtiges Mitglied für die Europäische Union, sowohl in Hinblick auf die Innen- als auch auf die Außenpolitik, etwa bei Verhandlungen um die Ukraine. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 09.09.2025 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: punktEU - Der Europa-Podcast https://1.ard.de/punkteu?cross-promo=wsp ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
In Frankreich ist wieder eine Regierung gescheitert - nach weniger als einem Jahr. Regierungschef François Bayrou tritt ab. Er stolpert über ein umstrittenes Sparpaket. Das Parlament hat ihm das Vertrauen entzogen. Weitere Meldungen: · Die Schweizer Nationalmannschaft legt in der WM-Qualifikation einen Traumstart hin. Sie gewinnt auch das Spiel gegen Slowenien ohne Gegentor. · Strengere Eigenkapitalvorschriften: Der Nationalrat lehnt eine Verschiebung der UBS-Regulierung ab. · In Norwegen heisst auch der nächste Regierungschef Jonas Gahr Støre. Seine Sozialdemokratische Partei gewinnt die Parlamentswahl.
In Frankreich hat Premierminister François Bayrou wie erwartet seine Vertrauensabstimmung verloren. Für Präsident Emmanuel Macron ist das ein Problem. Es handelt sich um den sechsten Premier, den er während seiner Amtszeit verliert und er muss nun so schnell wie möglich einen neuen Premier bestimmen, der eine Regierung zusammenstellt, die möglichst stabil auch in der Lage ist, Reformen umzusetzen. Denn die Finanzlage Frankreichs stellt sich dramatisch da, berichtet ARD-Korrespondent Michael Strempel aus Paris. Die hohe Schuldenlast Frankreichs könnte dazu führen, dass der Staat bald nicht mehr genügend Geld für alltägliche Belange hätte, sondern für die Schuldentilgung aufbringen müsste. Und das würden die Bürger Frankreichs dann auch spüren. Präsident Macron, so Strempel, sei jetzt schon „sensationell unbeliebt“. ARD-Korrespondent Jean-Marie Magro aus dem Studio Brüssel berichtet, wie die EU auf Frankreich blickt. Die momentane Entwicklung käme wenig überraschend, es herrsche eine gewisse Gelassenheit. Allerdings bestünden auch Gefahren für die Finanzmärkte, schließlich handele es sich bei Frankreich um ein wichtiges Mitglied für die Europäische Union, sowohl in Hinblick auf die Innen- als auch auf die Außenpolitik, etwa bei Verhandlungen um die Ukraine. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 09.09.2025 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: punktEU - Der Europa-Podcast https://1.ard.de/punkteu?cross-promo=wsp ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Das geplante Verbrenner-Aus im Jahr 2035 kommt zu früh. Ola Källenius, CEO von Mercedes-Benz, drängt im Gespräch mit Julia Fiedler vom China.Table auf eine Verschiebung: „Wir sind voll committed und motiviert, um Elektromobilität erfolgreich zu machen.“ Källenius hält die EU-weiten Verbrenner-Aus-Ziele für zu starr und die Zeitspanne für zu kurz: „Neun Jahre sind zeitlich in der Autoindustrie fast gar nichts. Das ist quasi ein Produktlebenszyklus.“[13:18]Die Debatte um den Sozialstaat zwischen Union und SPD dauert an. Es geht vor allem um die Ausgestaltung des Bürgergelds. Die Arbeitsmarktökonomen Andreas Peichl vom ifo-Institut und Holger Stichnoth vom ZEW kritisieren im Table.Standpunkt fehlende Erwerbsanreize. Sie bemängeln die Transferentzugsrate, die dazu führen kann, dass sich Mehrarbeit finanziell nicht lohnt.[01:31]In Frankreich ist die Regierung wie erwartet in der Nationalversammlung gescheitert. Heute trifft sich der abgewählte Premier Bayrou mit Präsident Macron. Wie wird der Präsident entscheiden? Wird das Chaos in Frankreich so weitergehen? Helene Bubrowski fragt Cécile Boutelet von Le Monde.[07:51]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die deutsche Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise. Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München ist deshalb nicht nur Schaufenster der Branche, sondern auch Krisentreffen.Vor allem chinesische Hersteller wie BYD drängen mit hohen Zuwachsraten auf Märkte, die bislang von deutschen Autobauern beherrscht wurden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gibt dafür auch der deutschen und europäischen Politik eine Mitschuld. Im Gespräch mit Michael Bröcker fordert er einen Kurswechsel: „Das Verbrennerverbot ist ein schwerer Fehler und muss beseitigt werden.“[04:53]In Frankreich droht eine neue Regierungskrise. Premierminister François Bayrou stellt die Vertrauensfrage im Parlament. Seit Wochen warnt er, Frankreich stehe am Rand der Überschuldung: Die Staatsverschuldung liegt bei rund 3,3 Billionen Euro, die Quote bei über 113 Prozent des BIP.Doch seine Sparpläne stoßen bei allen Oppositionsparteien auf Widerstand. Eine Niederlage in der Vertrauensabstimmung gilt daher als wahrscheinlich.[10:25]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Frankreich findet gerade ein rechter Kulturkampf statt. Mehrere rechte und extrem rechte Parteien konkurrieren untereinander. Da ist zum einen die größte Oppositionspartei, der Rassemblement National von Marine Le Pen. Aber auch die konservativen Republikaner mit ihrem neuen starken Mann, Innenminister Bruno Retailleau, hoffen auf ein Revival. Alle beide wiederum müssen sich gegen kleinere Splitterparteien behaupten, die wirtschaftlich gesehen ultra-liberale Positionen vertreten. Unterstützt werden diese konkurrierenden Parteien von schwerreichen Industriellen und Unternehmern, die Medien aufkaufen und ultra-konservative Influencer unterstützen. Sie setzen ihr Vermögen zunehmend dafür ein, einen Rechtsruck in der Gesellschaft herbeizuführen und den rechten Parteien bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 zum Sieg zu verhelfen.
Die Bundesregierung prüft wieder die Aufnahme schutzbedürftiger Menschen aus Afghanistan, denen eine Einreise zugesagt worden war. In Frankreich hat Premierminister Bayrou eine Vertrauensabstimmung in der Nationalversammlung angekündigt. Und US-Präsident Trump hat angeordnet, ein führendes Mitglied der unabhängigen Notenbank zu entlassen. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Ab heute muss die Schweizer Exportwirtschaft mit sehr hohen US-Zöllen von 39 Prozent rechnen. Zwar hat eine Schweizer Delegation um Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter noch versucht, die Zölle anzupassen. Doch dies ist nicht geglückt. Die von den USA angekündigten Zölle von 39 Prozent auf Schweizer Exporte sind am Donnerstagmorgen formell in Kraft getreten. Für ein Vertreter der Schweizer Wirtschaft der Export in die USA damit faktisch tot. Der Bundesrat will am Donnerstagnachmittag informieren. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump will sich offenbar bald mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, um über den Krieg in der Ukraine zu sprechen. · In Frankreich und Spanien gibt es Entwarnung für die Waldbrände, die diese Woche ausgebrochen sind.
Es sei das grösste Handelsabkommen mit Japan der Geschichte, hat US-Präsident Donald Trump das neue Zollabkommen mit Japan angepriesen. 15 Prozent Zoll werden die USA künftig auf Produkte aus Japan erheben – so der Deal. Zuvor hatten die USA Zölle von 25 Prozent angedroht. Weitere Themen: · Die internationale Kritik am Vorgehen von Israel im Gazastreifen hält an. Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot fordert nun Zugang für die Presse in den Gazastreifen. Medien sollen zeigen können, was dort geschieht. · In Frankreich hat eine Petition innert weniger Tage über eine Million Unterschriften erreicht. Sie richtet sich gegen ein neues Gesetz, das ein verbotenes Pestizid wieder erlauben will. Das Parlament hat dem Anfang Juni zugestimmt. Die Landwirtschaft braucht den Wirkstoff Acetamiprid, um beispielsweise Blattläuse zu bekämpfen. · Grössere Dateien zu verschicken, ist für viele eine ziemlich alltägliche Aufgabe. Ein bekannter Anbieter dafür heisst «WeTransfer». Und dieses Unternehmen hat in den letzten Tagen heftige Reaktionen ausgelöst. Der Vorwurf: «WeTransfer» wolle die Dateien der Nutzenden verwenden, um KI-Modelle zu trainieren. Das Unternehmen bestreitet das. · Herausfinden, ob jemand Alzheimer hat, ist heute aufwendig und teuer. Meist braucht es dafür eine Rückenmarkpunktion oder eine Computertomografie. Doch bald soll sich das ändern: Ein einfacher Bluttest soll genügen, um die Krankheit zu erkennen. Der Pharmakonzern Roche will noch dieses Jahr einen Alzheimertest auf den Schweizer Markt bringen.
In Frankreich gilt jetzt an Stränden, in Parks und auf Skipisten ein Rauchverbot. Brauchen auch in Deutschland alle Nichtraucher besseren Schutz? Darüber streiten zwei Lobbyvertreter: Johann Bartelt (pro rauchfrei) und Jan Mücke (Tabakwirtschaft). Hübert, Henning www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
In Frankreich startet die Tour de France. Doch viele Nachwuchsfahrer winken ab: zu hart, zu viel Druck. Ex-Profi Dominik Nerz bekam einst vom Arzt die Warnung: Wenn du so weitermachst, stirbst du. Was läuft schief im deutschen Radsport?**********Podcast-TippMental Health und Social Media: Das Geschäft mit unserer Psyche**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Dominik Nerz, Radrennfahrer Gesprächspartner: Matthias Friebe. Deutschlandfunk Sportredaktion**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
(00:45) Heute, 100 Jahre nach seinem Tod, gilt Erik Satie als Popstar der Klassik – und als Vorläufer des Minimalismus: Eine Würdigung. Weitere Themen: (05:24) «Bioluminescene»: Im Tanzhaus Zürich erschaffen beeinträchtigte Menschen eine leuchtende Klangwelt. (09:57) Kurznachricht: Familienwohnsitz von Paul Cézanne zeigt bislang unbekannte Fresken. (10:46) In Frankreich gilt ab heute ein Rauchverbot an Stränden und in Parks – eine kleine kulturgeschichtliche Betrachtung. (15:07) Der Krieg in der Ukraine – «Nulllinie», der neue Roman des polnischen Autors Szczepan Twardoch.
„Er ist zum Spielball geworden“, sagt Katharina Eleonore Meyer vom Merlin Verlag über den algerischen Autor Boualem Sansal. In Frankreich gilt er als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller, ist dort mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Auch in Deutschland hat Sansal 2011 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Doch im vergangenen November ist Sansal bei der Einreise nach Algerien verhaftet worden und zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Heute soll das Urteil im Berufungsprozess fallen.
In Frankreich wird das Rauchen im öffentlichen Raum ab dem 1. Juli 2025 erheblich eingeschränkt. Wünschen Sie sich das auch? Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Wegen eines drohenden Felssturzes haben die Walliser Behörden am Montagmorgen die Evakuation des Lötschentaler Bergdorfs Blatten angeordnet. Die Bewohnerinnen und Bewohner durften nur das Nötigste einpacken. Ein Überblick über die Situation vor Ort. Weitere Themen: Die Verantwortlichen des Austragungsortes Basel zeigten sich an ihrer Bilanz-Medienkonferenz am Montag rückblickend äusserst zufrieden mit dem ESC. Der Eurovision Song Contest in Basel sei ein voller Erfolg gewesen, auch wenn nicht jedes Hotelzimmer in der Stadt belegt war. In Frankreich steht der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé seit längerem wegen dem Einsatz verbotener Filtersysteme in der Kritik. Nun sorgt ein Untersuchungsbericht des französischen Senats für Aufsehen. Dieser macht Nestlé und den Behörden schwere Vorwürfe.
Glatte Zahl, die euch zum Kochen bringt gesucht! Unterstützt den "Weißt du's schon?" Podcast mit einem Supporter:innen-Abo und bekommt Zugriff auf mehr als 250 Hörrätsel und jede Menge Bonusinhalte. https://weisstdusschon.de Feedback, Fragen, Rätselwünsche? Schickt mir eine Nachricht für den Podcast: https://weisstdusschon.de/nachricht oder eine Email an christian@weisstdusschon.de ------ Das Rätsel zum Mitlesen ------ Zahlen - Zehnmalzehn Die Zahl, die wir suchen, bedeutet in Prozent: alles. Mehr geht nicht. In der Schule lernt man sie im “kleinen Einmaleins” kennen. Da ist sie ebenfalls das Größte was geht. In Frankreich nennt man sie cent, in Italien heißt sie centinaio. 1000 - 900. 87 plus 13. 10 mal 10. Was all diese Rechenaufgaben gemeinsam haben? Ihr Ergebnis ist genau die Zahl, die wir suchen. Sie steht auch für einen Buchstaben. Und zwar für das römische Zahlenzeichen C. Apropos C. Unsere Zahl mit einem C dahinter steht für eine sehr hohe Temperatur und zwar für kochendes Wasser. In Grad Celsius gemessen. Wer unsere Zahl in Zentimetern misst, der sieht genau einen Meter auf dem Maßband. In Minuten gezählt kommt eine Stunde und vierzig Minuten heraus und in Jahren gezählt, gibt es nur wenige Menschen, die so alt werden, wie unsere Zahl groß ist. Aber es werden immer mehr. Denn die Menschen werden immer älter. In Reimen versteckt präsentiert sich die Zahl, die wir suchen, so: Ich bin rund, doch nicht wie ein Ball. In der Menge stehe ich überall. Zählst du bis neunzig, bist du nah dran. Zählst du zehn weiter, kommst du bei mir an. Und? Weißt du's schon? Welche Zahl suchen wir? Ich sag' es dir! Es ist: Die Hundert!
In Frankreich darf sich die aussichtsreiche rechte Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen nach einem Gerichtsurteil nicht zur Wahl stellen. Ein „Kampf gegen Korruption“ ist gut – aber wenn er selektiv bestimmte Personen trifft und auf der anderen Seite schwer belastete Politiker verschont bleiben, dann kann er unter Umständen den Glauben an die Justiz beschädigen. Ein KommentarWeiterlesen
Eine Pokémonfigur bringt seit Tagen viele Menschen in der Türkei zum Lächeln. In Frankreich könnte Marine Le Pens politische Karriere enden. In Myanmar und Thailand hofft man, Überlebende des Erdbebens zu finden. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe: Deutschland braucht eine Türkei-Strategie Mehr Hintergründe: Marine Le Pen will Deutschland nicht schützen Die ganze Geschichte hier: 15 Herzschläge und ein Berg aus Schutt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Pädo-Kriminelle, die online Kinder kontaktieren, sind im Visier der Polizei – doch weltweit versuchen auch Privatpersonen, die Täter zu erwischen. Das ist umstritten. Ausserdem: Serbien in Aufruhr – die Reportage aus Belgrad. Und: Europa rüstet auf. Was heisst das für die Schweizer Armee? Pädo-Kriminelle im Visier: Wie Polizei und Aktivistinnen die Täter jagen Sie chatten mit Minderjährigen, schicken Bilder ihrer Genitalien und reden mit Kindern über ihre sexuellen Fantasien – Pädo-Kriminelle im Internet. Die Polizei ist den Tätern auf der Spur: Die «Rundschau» begleitet die Stadtpolizei Zürich bei ihren verdeckten Fahndungen. Doch die Verfolgung dieser Täter ist aufwendig. Daher wachsen international die Bewegungen, die das Gesetz selbst in die Hand nehmen wollen. In Frankreich jagen Aktivistinnen und Aktivisten des sogenannten «Team Moore» Pädo-Kriminelle und schicken der Polizei Daten für weitere Ermittlungen. Die «Rundschau» trifft ein Schweizer Mitglied des Kollektivs. Dazu stellt sich SP-Ständerat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch den Fragen von Franziska Ramser. Massenproteste in Serbien: Die Reportage aus Belgrad In Serbien demonstrieren Menschen im ganzen Land seit Monaten für einen funktionierenden Rechtsstaat. Sie haben genug von Korruption und fordern Veränderung. Am Wochenende vom 15. März 2025 kam es zur grössten Demonstration in der Geschichte des Landes. Auch Serbinnen und Serben aus der Schweiz beteiligten sich. Die Demonstration blieb grossmehrheitlich friedlich – doch Experten zufolge setzte die Polizei wahrscheinlich eine akustische Waffe ein, um die Masse in Panik zu versetzen. Die Behörden dementieren. Die Reportage aus Belgrad. Krieg in Europa: Ist die Schweiz bereit für den Ernstfall? Mit dem Krieg Russlands und mit Trumps Abkehr vom transatlantischen Verteidigungsbündnis müssen die Länder Europas zunehmend selbst für ihre Verteidigung sorgen – das betrifft auch die Schweiz. Selbst überzeugte Antimilitaristen rufen mittlerweile dazu auf, sich wieder besser zu bewaffnen. Was bedeutet diese Aufrüstung? Und ist die Schweiz mit ihren vielen Baustellen im Verteidigungsdepartement bereit dafür? Die «Rundschau» fragt nach bei Rekruten, Offizieren und Politikerinnen.
In Frankreich gibt es weiter kein verabschiedetes Budget. Die letzte Regierung scheiterte im Dezember daran, nun versucht es Premierminister François Bayrou erneut – ohne Parlamentsmehrheit. Wie er das schaffen will, erklärt Auslandredaktor Philipp Scholkmann. Die weiteren Themen: ⦁ In Deutschland demonstrieren Zehntausende gegen einen möglichen Rechtsruck, allein in Berlin waren es rund 160'000 Menschen. Die Presseschau zum Thema. ⦁ Das KI-Tool DeepSeek konkurriert mit ChatGPT, benötigt aber angeblich weniger Geld und Rechenleistung. Experte David Rosenthal erklärt im Gespräch, ob die Vorbehalte der Datenschutzbehörden berechtigt sind. ⦁ Weltweit entstehen immer mehr Planstädte – von Nusantara in Indonesien bis zur neuen Hauptstadt Ägyptens. Nun plant auch der Iran eine neue Hauptstadt, näher am Meer als Teheran. Stadtforscher David Kostenwein von der ETH Zürich ordnet die Entwicklungen ein.
In Frankreich haben das Linksbündnis und der rechtsnationale Rassemblement National gemeinsam die Regierung von Premierminister Michel Barnier zu Fall gebracht. Präsident Macron will ungeachtet aller Rücktrittsforderungen schon bald einen Nachfolger präsentieren.
In Frankreich könnte die Regierung von Premierminister Barnier durch einen Misstrauensantrag gestürzt werden, unterstützt von beiden politischen Lagern. Marine Le Pen verfolgt dabei persönliche Ziele, während Präsident Macron auf eine mögliche Regierungsumbildung oder Rücktritt setzt.