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Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus
Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus
Bleutge, Nico www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Drees, Jan www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
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Helge Heynold liest: Die Sonette an Orpheus XIX - von Rainer Maria Rilke.
Dass ein Silberstreif am Horizont erscheint, dass es am Endealles gut wird, davon nährt sich manche Hoffnung. Rose Ausländers Gedicht „Am Ende der Zeit“ malt ein bezauberndes Bild von, wie es sein wird – „es wird schön sein“. Das macht Mut, gerade in dunklen Zeiten, mit denen sich Rose Ausländer wahrlich auskennt. Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Das Atemgedicht“ von Rainer Maria Rilke. Das Gedicht aus dem reifen und tiefen Spätwerk Rilkes, Teil der „Sonette an Orpheus“, skizziert Verwandlungen, Grenzgängereien, wie sie zur Figur des Orpheus wohl passen. Leid und Einsamkeit haben nicht das letzte Wort. Etwas Übersinnliches geschieht. Dazu gibt es Bibelverse von Jesaja und von Paulus.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Die Architektur von Bratislava mit den Augen von Štefan Cipár. Blutige Sonette für den Frieden.
Abgeschieden, auf einer Insel im Ozean, lebt Chiles Nationalheld Pablo Neruda. Der Postbote Mario ist einer der wenigen, die zu dem weltberühmten Dichter vordringen, und Mario ist verliebt. Don Pablo lehrt Mario Metaphern, Sonette, Philosophie – und wie er mit deren Hilfe die schöne Beatriz gewinnt. Dabei zieht er ihn unversehens in die Wirren von Nobelpreis, Allende und Weltpolitik. Antonio Skármeta hat selbst die Hörspielversion des Romans "Mit brennender Geduld" verfasst. Das Hörspiel lässt das Chile Allendes noch einmal auferstehen – in einer bewegenden Episode aus dem Leben Pablo Nerudas. Hörspiel von Antonia Skármeta Aus dem Chilenischen von Christel Dobenecker Mit: Ernst Schröder, Wolfgang Peau, Nina Hoger, Hannelore Hoger, Wolfgang Breitenbach, Berth Wesselmann Regie: Bernd Lau SWF/BR/SFB 1982
Wilhelm Bartsch beruft sich in seinen Gedichten immer wieder auf den großen englischen Dichter und seine berühmten Sonette - so auch in seinem preisgekrönten Buch "Hohe See und niemands Land". Thomas Thieme liest eine Auswahl.
Robert Gernhardt hat mit seinem Spottgedicht „Sonette find ich sowas von beschissen“ selbst ein vorbildliches Sonett geschaffen und die Kunstform aufleben lassen. Es werden immer noch Sonette geschrieben, und die alten werden neu diskutiert. Der Umgang mit dem berühmten „Sonett 66“ von William Shakespeare ist dabei besonders aufschlussreich. Im sozialistischen Weltbild sollte die Liebe keinen Platz haben; das „Sonett 66“ wurde von angepassten Kulturschaffenden verstümmelt, bei ihnen fehlt die Liebe. Ganz anders beim Schauspieler und Liedermacher Achim Amme, der über tausend Sonette „zusammengeleimt“ hat und dabei der Liebe einen besonderen Raum gibt – auch dem Sex! Er führt uns in einem flotten Streifzug durch die literarische Welt des Sonetts und stellt uns seine „Sexy Sonetts“ vor.
William Shakespeare war schon zu Lebzeiten ein Star. Er schrieb über drei Dutzend Bühnenstücke, sechs Versdichtungen und 154 Sonette. Daraus wurden so viele Zitate, Lebensweisheiten oder geflügelte Worte, dass selbst die, die meinen, sie würden Shakespeare nur dem Namen nach kennen, ihn schon zitiert haben.
Thomas Kunsts neuer Gedichtband namens "WÜ" umfasst Langgedichte, Kurzgedichte, Tanka und natürlich Sonette, diese Antriebsraketen für alle anderen Gedichtformen. Wer mit WÜ gemeint ist, verrät Kunst im Gespräch.
Albath, Maikewww.deutschlandfunk.de, BüchermarktDirekter Link zur Audiodatei
Die Schauspiele und Sonette von William Shakespeare haben unzähligen Komponistinnen und Komponisten als Inspirationsquelle gedient. Die Sopranistin Carolyn Sampson, der Bariton Roderick Williams und der Pianist Joseph Middleton haben jetzt etliche Lieder mit und über Shakespeare-Texte zusammengestellt. Der Bogen reicht vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, und die Dramaturgie der CD ist einem Theaterstück nachempfunden – mit Prolog Epilog und fünf Akten. Das macht das Zuhören spannend und ausgesprochen unterhaltsam, findet SWR2-Kritikerin Susanne Benda.
1923 veröffentlichte Rainer Maria Rilke seine zwei Gedichtzyklen, die "Duineser Elegien" und die "Sonette an Orpheus". Er vollendet innerhalb weniger Wochen, woran er zum Teil über 10 Jahre gearbeitet hatte -inspiriert durch die Orte, an die er sich zum Dichten zurückgezogen hatte. // Von Norbert Hummelt/ SWR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Norbert Hummelt.
1923 veröffentlichte Rainer Maria Rilke seine zwei Gedichtzyklen, die "Duineser Elegien" und die "Sonette an Orpheus". Er vollendet innerhalb weniger Wochen, woran er zum Teil über 10 Jahre gearbeitet hatte -inspiriert durch die Orte, an die er sich zum Dichten zurückgezogen hatte. // Von Norbert Hummelt/ SWR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Norbert Hummelt.
Von Kunst und Armut, Literatur und Drogen erzählt die US-amerikanische Dichterin Diane Seuss in diesen autobiografisch grundierten Sonetten. Der ungewöhnliche Band wurde im letzten Jahr mit dem Pulitzer Preis für Dichtung ausgezeichnet. Er liegt jetzt bei uns in einer zweisprachigen Ausgabe vor. Eine beeindruckende Lektüre, meint SWR Literaturchef Frank Hertweck. Aus dem amerikanischen Englisch von Franz Hofner Maro Verlag, 280 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-87512-672-3
Das Jahr 1922 darf literaturhistorisch ohne Zweifel einige Bedeutung für sich reklamieren. James Joyces Jahrhundertroman Ulysses erlebte hier genauso seine Erstveröffentlichung wie T.S. Eliots legendärer Poem The Waste Land oder Sinclair Lewis‘ später mit dem Nobelpreis bedachter Babbitt, und Rainer Maria Rilke finalisierte mit den Duineser Elegien und den Sonetten an Orpheus gleich beide seine wohl berühmtesten lyrischen Zyklen. Das zeitgenössische Publikum der Berliner Tageszeitungen erfuhr von alldem indes herzlich wenig. Rezensionen oder anderweitige Berichte über derlei Meilensteine der modernen Literaturgeschichte sind der Redaktion von Auf den Tag genau im Jahresverlauf jedenfalls nicht untergekommen. Immerhin wusste man im Berliner Tageblatt aber, wer Rilke war, und servierte drei ausgewählte der erst im Folgejahr im Insel-Verlag publizierten 55 Sonette an Orpheus in seiner Weihnachtsausgabe im Vorabdruck ohne weiteren Kommentar gleichsam als Beilage zum Festtagsbraten. Frank Riede hat von ihnen gekostet.
Will God answer your prayer if you don't end with, "In Jesus' name, Amen?" Learn what praying in the name of Jesus really means. I taught this week on the call of Abraham and the development of God's missionary call through the nation of Israel as they were responsible to communicate the truth of God to the cultures around them. They were given that great commission. The great commission didn't start in Matthew 28. It started with Abraham in Genesis 12 —the first three verses there —Abraham, chosen by God to raise up a nation who would then be God's priests to the world so that they would be a blessing to all of the nations. They had a unique role in the great monotheistic religion. The Jews were supposed to reflect morality to the world. Israel was to witness to the name of God. When they talked about the name of God and witnessing to God's name, that does not mean that they were to let everybody know what they called God, "Yahweh." Their goal wasn't to cover the countryside with evangelists who just let everybody know what the right word for God was. It meant something different. ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ https://linktr.ee/jacksonlibon --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- #face #instagram #amour #take #couple #garden #tiktok #psychology #beyou #near #love #foryou #money #ForYouPizza #fyp #irobot #theend #pups #TikToker #couplegoals #famille #relation #doudou #youtube #twitter #tiktokers #love #reeĺs #shorts #instagood #follow #like #ouy #oyu #babyshark #lilnasx #girl #happybirthday #movie #nbayoungboy #deviance #autotrader #trading #khan #academy #carter #carguru #ancestry #accords #abc #news #bts #cbs #huru #bluebook #socialmedia #whatsapp #music #google #photography #memes #marketing #india #followforfollowback #likeforlikes #a #insta #fashion #k #trending #digitalmarketing #covid #o #snapchat #socialmediamarketing
Die Hassmails an Markus Söder, das Fachchinesisch der Politik, Sonette über den Mindestlohn und natürlich das Gendern: Wir sprechen mit der Politikerin und Poetryslammerin Carmen Wegge (32, SPD), die im neuen Bundestag einiges vorhat - vor allem auch sprachlicher Art.
Wenn der Sex misslingt, kann man seinem Partner ja noch Sonette vortragen. Klingt gewagt, geschieht aber in einer der skurrilen Szenen in „Fast ein Vater“. Alejandro Zambras Roman ist geprägt vom unerschütterlichen Glauben an die Macht der Dichtung. Eine Rezension von Tobias Wenzel.
Shakespeare war ohne Zweifel der größte Dichter der westlichen Welt. Ein Buch, das im 17. Jahrhundert herausgegeben wurde sammelt 154 Sonnette, Gedichte einer speziellen Reimform. Einzelne sind derart berühmt, dass sie Eingang in die Popkultur gefunden haben, andere sind einfach nur wunderschöne Lyrik.
0,50: Hvordan påvirkes barn av flerspråklighet 18,40: Ordene som avslører overgriperen på nett 25,25: Flerspråklighet hos ungdom med flyktningbakgrunn 36,09: Gjest Hans Magnus Ystgaard er bonden som oversetter Shakespeare til trøndersk 51,32: Lytterspørsmål: Er "mammaer/pappaer" i ferd med å overta for "mor/mødre" og "far/fedre"? 55,32: Sonette av og med Hans Magnus Ystgaard
Freimaurerei als Kunst Eine Zeichnung von Alexander Walter Freimaurerei ist vieles, kann einiges werden. Was immer sie ist, hängt davon ab, welches ihrer Potentiale durch Taten verwirklicht worden ist und wird. Freimaurerei ist, was wir Freimaurer daraus machen und daraus gemacht haben. Dazu gehört unter anderem auch die Kunst. Auf diesem Spaziergang will ich Sie einladen, die „Königliche Kunst“ als eine eben solche zu betrachten. Aber auch als die viel zitierte Lebenskunst, die wir gerne in ihr sehen. Kunst ist ein Begriff, der sich außerordentlich schwer fassen lässt. Und dennoch kann man einiges verbindlich über die Kunst sagen. Ohne Talent, Fähigkeiten, Fleiß und Inspiration kann sie wohl kaum geschaffen werden. Und ohne Rezeption, ohne Wahrnehmung, ohne Interpretation wäre sie wohl auch nicht existent, denn sie muss in gewisser Weise stattfinden. Die Freimaurerei ist voller Kunst, sie ist fast reine Kunst. Zwar wirkt sie zunächst nicht so, aber das ist eben der besondere Kunst-Kniff an ihr. Die bei uns oft genutzten Begriffe „Beamte“, „Beamtenräte“, „Regeln“, „Pflichten“ und „Ordnung“ erwecken zu leicht den Eindruck, die Freimaurerei wäre gar ein kunst- oder phantasiefreier Raum. Nüchterne Forschung und die sachliche Analytik der Selbstaufklärung sind sehr wertvoll, können aber den künstlerischen Aspekt in der Freimaurerei nur unzureichend abbilden. Freimaurerei ist ein Kulturprodukt, Ergebnis eines kreativen Prozesses, selbst schon kreativer Prozess, Kunstwerk im Sein und Werden, vollbracht von Künstlern. Freimaurerei als Kunst aufzufassen soll nicht einer Selbstüberhöhung dienen. Es ist vielmehr der Versuch, sie für mich selbst und für Interessierte begrifflich begreifbar zu machen. In der Königlichen Kunst liegen der Zauber, die Magie und das Mystische, das Kunst erst zu Kunst werden lässt. Dies kann man in der Theorie zu verstehen versuchen, ein durchaus erkenntnisreicher Prozess. Aber erst in der Praxis entfalten sie ihre ästhetisierenden, empfindsamkeitssteigernden Wirkungen. Und auf die ist der Freimaurer angewiesen. Denn was wir in und mit der Freimaurerei wollen, ist die Überwindung der Anästhesie des Herzens, der gesellschaftlichen Gefühlskälte. Dazu braucht es die Empfindsamkeit des Einzelnen. Ästhetik regt sie an. Und der Pathos, mit dem die Freimaurerei ge- und erlebt wird, der Ausdruck dieser durch Ästhetik gesteigerten Empfindsamkeit ist, fördert die Empathie. Keine Freimaurerei ohne Einfühlungsvermögen, keine bessere Gesellschaft ohne Mitgefühl. Freimaurerei übt alles, das künstlerische Schaffen von Schönheit, ihre Wahrnehmung, den Übergang des Schönen zum Guten, die Wandlung des Guten im Abgleich mit dem Mitgefühlten zur Handlungsmotivation - und schließlich die Genese der Humanität durch die Tat, die dieser Handlungsmotivation folgt. *** In der Freimaurerei konfluieren Inhalte, Formen und Arten von Kunst zu einem Gesamtkunstwerk. Die Menschen, die bei uns zu Schwestern und Brüdern werden, sind Kunstwerke der Natur, des „Allmächtigen Baumeisters aller Welten“. Die Werte, die wir gemeinsam leben, werden in der individuellen und gemeinsamen Lebenskunst zu einer kultivierten Lebenspraxis, die das Natürliche berücksichtigt. Unsere Bräuche und Sitten sind Ausdruck von Menschlichkeit, Höflichkeit und Anstand, eines geistigen Ästhetizismus, wie er der menschlichen Gemeinschaft und der humanen Tat grundsätzlich zugrunde liegen sollte. Die Symbole, die unseren Bund kennzeichnen und teilweise ausmachen, sind eine besondere Sprache der Kunst. Und die Rituale, die uns so wichtig sind, sind die gelungene Synthese aus allen vier Hauptformen der Kunst, ein harmonischer Zusammenklang von bildender Kunst, Musik, Literatur und darstellender Kunst. Bildende Kunst ist die Freimaurerei insgesamt. Sie soll die Schwestern und Brüder im Sinne der Kunst, zu mehr Humanitätsfähigkeit bilden. Und sie ist es speziell im Ritual. Denn es muss gebildet werden - schön gebildet werden. Dabei spielt nicht nur die hübsche Verbildlichung von Werten durch Symbole eine Rolle, die zugleich das Abstrakte konkreter fassbar macht. Auch nicht nur ein ansprechendes Äußeres, ein ansehnliches Erscheinungsbild des Tempels und der Loge. Nein, auch die Harmonie, in der das räumliche und zeitliche Gesamtbild der Arbeit - der Tempelarbeit - entsteht, ist hier wesentlich. Wir bilden eine Gemeinschaft, eine Loge, einen Tempel, eine Tempelarbeit, den Tempel der Humanität, Großlogen, eine Weltbruderkette und uns selber bei der Arbeit am rauen Stein. Und dies alles kunstgerecht, in kreativer und konstruktiver Interpretation der Tradition und nicht durch gedankenlose Nachahmung. Und gelegentlich bereichern bildende Künstler wie Lovis Corinth, Carl Gustav Langhans, Marc Chagall, Ettore Ferrari, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Jens Rusch, Frédéric-Auguste Bartholdi, Jean-Antoine Houdon oder Johann Gottfried Schadow unsere Reihen. Letztlich sind die Logenhäuser mit viel bildender Kunst in und an ihnen gestaltet. Sinn, Bedeutung, Zweck und Inspiration, wohin das Auge schaut. Mehr davon an einem Ort findet man wohl nur in Freimaurermuseen wie in Bayreuth oder Rosenau. Gelungene Freimaurerei ist insgesamt wie Musik. Eine harmonische Symphonie wohl temperierter Instrumente, gespielt von einem Orchester, das sanft, aber klar dirigiert wird, komponiert durch den Genius von Tausenden über Jahrhunderte. Und aus diesem stimmigen Zusammenklang erheben sich immer wieder Virtuosen, um einen neuen Takt, eine bisher ungehörte Melodie zu Gehör zu bringen, die den Zauber der Töne noch verstärkt. Speziell im Ritual kommt der Musik eine besondere, stimmungsgebende und die Atmosphäre entscheidend tragende Funktion zu. Der Bruder Musikmeister ist gut beraten, sich dieser wesentlichen Bedeutung der Klänge bewusst zu sein. Die Musik ist eine sehr besondere Form der Kunst, welche die Gemüter direkt berührt und nicht den Umweg über die Gedanken gehen muss. Die dargebotenen Stücke so zu wählen, dass sie die feierliche, ernsthafte und angemessene Stimmung der Rituale erzeugen und befördern, ist eine hohe Kunst. Und manchmal geht aus Maurerkreisen tatsächlich ein Musicus wie Mozart, Sibelius, Lortzing, Haydn oder Liszt hervor. Auch bei Gästeabenden und Gelegenheiten, zu denen die Logen gesellschaftlich in Erscheinung treten, ist Musik nicht selten das Medium, das eine erste zarte Verbindung zwischen sich bis dahin fremden Menschen knüpft. *** Literatur ist die Freimaurerei durch und durch. Was wäre sie ohne die Bücher, die über sie geschrieben worden sind? Was wäre sie ohne die Gedichte, Geschichten und Zeilen von Goethe, Bürger, Kipling, Claudius, Burns, Puschkin, Heine, Twain, Casanova, Bechstein, Wilde, Stendhal oder Tucholsky? Oder ohne die Werke Fichtes, Herders, Wielands und Lessings? Wie sehr haben Manns "Zauberberg", Tolstois "Krieg und Frieden" oder Hesses "Morgenlandfahrt" und das "Glasperlenspiel" die Weltliteratur bereichert, und wie wenig wären sie ohne die Maurerei entstanden, auch wenn ihre Autoren keine Brüder gewesen sind. Das maurerische Schrifttum ist nicht nur wesentlich, um beispielsweise in Form der Magna Charta der Vereinten Großlogen von Deutschland, der Freimaurerischen Ordnung einer Großloge wie der der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, der Satzung, also dem Hausgesetz einer Loge oder in deren historischen Vorbildern wie den „Alten Pflichten“ von James Anderson einen gegebenen Rahmen von Regeln und verbindlichen Orientierungen zu schaffen, sondern es ist auch dasjenige Medium, das uns erlaubt, diesen großen gegebenen Rahmen seit über 300 Jahren immer wieder aufs Neue durch Interpretation auszuleuchten. Niemand wird durch die Maurerei zu Schriftstellerei genötigt, aber viele Schwestern und Brüder schreiben gerne und gut. Bei uns gibt es sinnvolle Gelegenheit dazu. Dokumente wie Stiftungsurkunden werden nicht nur visuell ansprechend inszeniert, sie werden auch inhaltlich zur Geltung gebracht. In besonderer Weise zeigt sich die literarische Beschaffenheit der Königlichen Kunst anhand des Rituals. Bruder Hans Hermann Höhmann, Redner der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland und Freimaurerforscher mit besonderem Tiefgang und außergewöhnlicher Weitsicht, betont in seinen Beiträgen immer wieder den performativen Charakter des Rituals. Und stellt damit etwas sehr Wesentliches heraus: Dieser performative Charakter begründet einerseits, warum es für Interessierte nicht ratsam ist, sich mit schriftlichen Darstellungen von Ritualen, wie sie beispielsweise in manchen sogenannten Verräterschriften gegeben sind, auseinanderzusetzen. Weder das Erlebnis des Rituals, noch dessen Sinn, Bedeutung und Wirkungen lassen sich so erfassen. Er macht andererseits mit Bezug auf dieselbe Erläuterung klar, warum wir als Schwestern und Brüder auf die bildliche Darstellung von Teilen des Rituals in audiovisuellen Medien verzichten sollten. Solche Darstellungen können Außenstehenden nichts sagen, verwirren nur und machen uns selbst lächerlich. Und doch, später als erfahrene Schwester oder erfahrener Bruder, kann es sehr interessant und erkenntnisreich sein, sich vor dem Hintergrund einer gewachsenen Vorstellungskraft mit verschiedenen Ritualtexten auseinanderzusetzen. Denn das Ritual hat nicht nur performativen Charakter, es beruht auch auf einer schriftlichen Quelle, hat ein Drehbuch, das Literatur ist. Und dieses Stück Literatur ist ein sehr außergewöhnliches. Es entstammt nicht nur der Autorenschaft vieler Menschen, es ist in seinen Ursprüngen auch uralt und fand und findet bis heute Bearbeitung und Pflege durch unterschiedliche Menschen in verschiedener Weise. Einem Impuls folgend würde man es wegen des zentralen Charakters des Performativen zunächst der Dramatik zuordnen. Bei genauem Blick aber zeigt sich, dass das Ritual - als Literatur betrachtet - Elemente aller drei Gattungen, also auch der Epik und Lyrik umfasst und nicht nur Schauspiel ist. Denn auch als Parabel, Legende, Sage oder Märchen lässt es sich lesen. Gedichte, Oden, Hymnen, Sonette und Lieder können vorkommen. Welcher Freimaurer hat noch keine Verserzählung als Toast bei einer Tafelloge gehört? Und letztlich schafft das Herzstück des Rituals in Deutschland, die Zeichnung, flexiblen Raum für Essays, Autobiographisches, Erzählerisches oder eine Kurzgeschichte. *** Was wären die Logen ohne gemeinsame ge- und erlebte Literatur? Ohne Lesungen, Gedichte, Vorträge und Impulse? Als "laut denken mit dem Freunde" beschrieb Lessing die Freimaurerei gerne. Und tatsächlich erfassen die literarischen Dimensionen der Königlichen Kunst auch die mündliche Tradierung. Wer sich interessiert an ihr, einer Loge und an deren Schwestern und Brüdern zeigt, der wird auch durch Anekdoten oder einen Schwank etwas über ihre Gegenwart, Vergangenheit und möglicherweise auch Zukunft erfahren. Freimaurerei ist Sprachkunst, die sogar von Menschen gepflegt worden ist wie Friedrich Schiller, die nie unserem Bund angehört und doch mit Arbeiten wie der "Ode an die Freude" die Königliche Kunst und die Welt bereichert hat. Insgesamt ist die Freimaurerei längst keine Novelle mehr, keine kleine Neuigkeit, und auch kein Roman mehr. Sie ist ein Epos, das wir fortschreiben und weitererzählen. Gerade der Bruder Redner einer Loge ist in Bezug auf all diese literarischen Aspekte in der Maurerei besonders gefordert, das geistige Leben in diese zu tragen und dort zu pflegen. *** Letztlich, es wurde bereits antizipiert, ist die Freimaurerei auch darstellende Kunst, ebenfalls auf unterschiedlichen Ebenen. Natürlich gehörten und gehören unserem Bund verschiedene darstellende Künstler an wie Harry Houdini, Mary Wigman, Clark Gable, Friedrich Ludwig Schröder, John Wayne, Josephine Baker, Oliver Hardy, Peter Sellers oder Wolfgang Bahro. Selbstverständlich beruht die Königliche Kunst auch darauf, dass der gegebene institutionelle, organisatorische Rahmen durch die Übernahme von Funktionen, Ämtern oder Rollen Leben eingehaucht wird. Das menschliche Konstrukt der Freimaurerei kann nur dadurch vitalisiert, geboren und am Leben erhalten werden, dass Schwestern und Brüder künstlerisch darstellen, was schriftlich dokumentiert ist. Pflichtbewusstsein alleine ist nicht ausreichend und wäre in diesem Sinne nicht mehr als eine Totgeburt. Es braucht das Pathos in der Darstellung, auch in der Amtsausübung, was wiederum nicht mit dem Verlust der Vernunft verwechselt werden darf. Der performative Charakter des Rituals und sein Wesen als Schauspiel verweisen bereits auf die Beschreibungsebene der darstellenden Kunst. Man kann verschiedene Gütekriterien an ein Ritual anlegen. Und diese sind zu diskutieren, vornehmlich in Berücksichtigung der Ressourcen, die für diese Realisierung des Rituals zur Verfügung stehen. Aber welchen Standpunkt man dabei auch immer einnehmen mag, die erlebte Qualität des Rituals hängt auch davon ab, wie sicher, klar und souverän es aufgeführt wird. Handlungssicherheit, deutliche Sprache und insgesamt Ritualsicherheit sind nicht zu unterschätzen. Der „Meister vom Stuhl“ und der Bruder Zeremonienmeister sind diesbezüglich besonders gefordert. Die handelnden Akteure im Ritual sollten gute Schauspieler sein, hinter denen kompetente Regisseure stehen, die auf Basis eines gelungenen Drehbuchs kunstgerecht und aufmerksam anleiten. *** Nun, geneigter Zuhörer, habe ich ein wenig über mein Erlebnis der Freimaurerei als Kunst hier gesprochen. Vielleicht kann dem einen mehr, dem anderen etwas weniger klarwerden, was mir die Königliche Kunst ist. In letzter Konsequenz aber, bleibt sie vor allem Lebenskunst, die sich dadurch auszeichnet, dass in ihr Humanität zu Freude und Glück wird. Weder der Wert des Freimaurers, noch der Wert der Freimaurerei kann sich daran messen, was sie selbst von sich halten, wie sie sich selbst erleben und wahrnehmen. Beide, Maurerei und Maurer, müssen sich daran messen lassen, was sie tatsächlich bewirken, an ihren Taten. Alles andere muss Selbstzweck bleiben und das ist die Königliche Kunst nicht. Sie darf durchaus auch unterhalten, aber nicht sinnfrei. Freimaurerei ist nicht Kunst im Hinblick auf einen wertfreien Schönheitsbegriff. Sie ist Kunst, welche die Schönheit im Menschen zum Gegenstand hat, also sich im Gegenteil daraus ergibt, dass ihr ein humaner Wertebezug inhärent ist. Ich hoffe, dass sie auf diesem Spaziergang wieder einige weitere Eindrücke haben sammeln können. Dabei sind ihre gemachten Impressionen von der Freimaurerei meine Expressionen über sie. Wenn sie sich ernsthaft für die Königliche Kunst interessieren, so sammeln sie weiter Eindrücke. Denn es gibt andere Expressionen und andere Wege, Impressionen zu generieren. Am Ende sollte für Sie ein Bild entstanden sein, dass von vielen gezeichnet worden ist und dem sie vertrauen können. Ein solches Bild wird sich ergeben. Vielleicht sind sie geneigt, es in meiner Begleitung auf weiteren Spaziergängen fortzuentwickeln. Ich jedenfalls werde weitergehen und freue mich über angenehme Begleitung dabei. Und wer weiß, möglicherweise begegnen wir uns auch einmal real, eventuell bei einer Veranstaltung des Vereins Pegasus, einem Zusammenschluss von Künstlern, die Freimaurer sind und dessen Vorsitzender in unserer Loge schon einen sehr interessanten Vortrag zu Gehör gebracht hat. *** *** ***
über das Finale von the Voice... über das Finale von Prince Charming... über die dritte Staffel von Riviera... über Sonette... über den Impfstoff... und natürlich gespickt mit toller Musik. Eine Stunde lang.
Heute zählen die Sonette von Louise Labé in Frankreich längst zum Kanon der Literatur. Vor 500 Jahren allerdings sorgten sie für einen handfesten Skandal. Ihre Liebesgedichte waren derart leidenschaftlich, wie man sie bis dahin von einer Frau noch nicht gehört hatte. Während der Reformator Johannes Calvin die Lyrikerin deshalb sogar als Hure beschimpfte, war Rainer Maria Rilke von ihren Sonetten so fasziniert, dass er sie ins Deutsche übertrug. Darüber hat sich Kerstin Bachtler mit dem Romanisten Ulrich Winter unterhalten, der auch aus dem Werk von Louise Labé in original mittelfranzösischer Sprache liest.
AGCMO St. Louis region advocacy activities are explained by Sonette Magnus and David Sweeney from Lewis Rice LLCSupport the show (http://www.agcmo.org)
Sämtliche Sonette von August von Platen in einer neu edierten Ausgabe.Rezension von Bernd Künzig.Männerschwarm Verlag Berlin 2019ISBN 978-3-86300-270-1160 Seiten26 Euro
Mitte des 16. Jahrhunderts forderte Louise Labé die Frauen auf, nicht nur zu Hause zu sitzen und Handarbeiten anzufertigen, sondern sich der Wissenschaft, den Künsten und der Literatur zu widmen. Die Veröffentlichung ihrer Gedichte führte zu einem Skandal. Denn sie war eine der ersten Frauen, die über die Liebe schrieb. Heute ist Louise Labé die bekannteste Renaissance-Dichterin Frankreichs und ihre Sonette gelten als Beispiel hoher poetischer Begabung einer selbstbewussten Frau und Dichterin.
Ref.: P. Prof. Dr. Hubert Lenz SAC, Projektstelle "Wege erwachsenen Glaubens", Vallendar. Und: Claudia Sperlich, Berlin. Und: Dr. Markus Günther, Washington D. C. (USA)
A breath of fresh air after a breathless weekend at a legendary Buck’s Party. Sonette Schoeman put me in a calm state only 15 minutes after speaking with her. I learnt alot about what i […] The post Sonette Schoeman – Sonesha Academy – Yoga – Meditation – Metaphysics – India – #130 appeared first on Gold Coast vs Drew Kruck.
Shakespeare war ohne Zweifel der größte Dichter der westlichen Welt. Ein Buch, das im 17. Jahrhundert herausgegeben wurde sammelt 154 Sonnette, Gedichte einer speziellen Reimform. Einzelne sind derart berühmt, dass sie Eingang in die Popkultur gefunden haben, andere sind einfach nur wunderschöne Lyrik.
Vi hör Finska Radions Symfoniorkester spela musik av Lotta Wennäkoski och Emerson-kvartetten spela Alban Berg. Och så sveper Johan över samtliga Sibelius symfonier. I panelen sitter Ella Petersson, Tithi Hahn och Tony Lundman som tillsammans med programledaren Johan Korssell betygsätter följande skivor:LOTTA WENNÄKOSKI Soie, Hava, Amor omnia suite Kersten McCall, flöjt Finska radions symfoniorkester Dima Slobodeniouk, dirigent Ondine ODE 1259-2GABRIEL FAURÉ RICHARD STRAUSS Violinsonater Itzhak Perlman, violin, Emanuel Ax, piano DGG 00028948117741ALBAN BERG EGON WELLESZ Lyrisk svit Sonette der Elisabeth Barrett Browning Renée Fleming, sopran Emerson-kvartetten Decca 478 8399PETER TJAJKOVSKIJ Symfoni nr 5 e-moll, Romeo och Julia, fantasiuvertyr San Franciscos symfoniorkester Michael Tilson Thomas, dirigent SFS Media SFS 0062Johans val Johan Korssell spelar valda delar ur Simon Rattle och Berlins filharmonikers cykel med samtliga Sibelius symfonier. En box bestående av 6 CD inspelade på det egna märket Berliner Philhamoniker.Andra nämnda eller rekommenderade inspelningar- Tjajkovskijs Romeo och Julia med San Franciscos symfoniorkester ledd av Seiji Ozawa på DG. - Wennäkoskis Soie minner om Per Mårtenssons Flöjtkonsert. - Richard Strauss violinsonat med Jascha Heifetz och Arpad Sandor på Biddulph. - Gabriel Faurés violinsonater med Arthur Grumiaux och Paul Crossley inspelad på Philips. Johans svepJohan sveper över Sibelius Belsazars gästabud med Åbo filharmoniker ledd av Leif Segerstam på skivmärke Naxos samt över Stravinskys violinkonsert med solisten Itzhak Perlman som spelar tillsammans med Bostons symfoniorkester under ledning av Seiji Ozawa på DG.
Seit 400 Jahren treibt eine Frage Leute wie Mark Twain, Sigmund Freud und Friedrich Nietzsche um und selbst Roland Emmerich konnte sich ihr nicht entziehen. Ist der Schwan vom Avon vielleicht eine Mogelpackung? Wie konnte der Pächter, Geldverleiher und aktenkundige Geizhals zwar seiner Frau ein minderwertiges Bett vermachen, aber in seinem Testament kein Wort über seine 38 Dramen und 154 Sonette verlieren? Ganz einfach: Weil er nur ein Strohmann war und der grösste Dramatiker aller Zeiten eigentlich ein Insider vom königlichen Hof war. Oder weil vielleicht doch nur eine Affenhorde hinter allem steckt. Aus dem Morgomat vom 4. April 2013.