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Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
In Frankreich liefern 57 Atomreaktoren zuverlässig Dauerstrom. Sie sind das Rückgrat des französischen Stromsystems. Für die Zukunft setzt Frankreich aber wie Deutschland immer stärker auf Solar- und Windenergie. Speziell an sonnigen, aber auch an besonders windigen Tagen müssen die Atomkraftwerke ihre Leistung deshalb drosseln. Teils werden sie komplett abgeschaltet. Atomkraftwerke wurden aber nicht für den flexiblen Betrieb gebaut. Sie müssen immer laufen, sonst rechnen sie sich nicht. Und sie gehen schneller kaputt. Auch der französische Atomkonzern EDF schlägt Alarm."Es wird es in zehn Jahren erhebliche Probleme geben", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur erklärt, was in einem Reaktor passiert, wenn Atomkraftwerke regelmäßig gedrosselt werden. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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In dieser Folge spreche ich mit Juliane Greil darüber, warum Social Media in den Geschichtsunterricht integriert werden sollte. Da Schüler*innen oft mehrere Stunden am Tag mit dem Konsum kurzer Videoformate verbringen, die auch historisches (Halb-)Wissen vermitteln, können diese, wie sie in ihrer Forschung zeigt, sowohl als Ressource betrachtet, müssen aber vor allem als Geschichtsproduzenten eingeordnet und hinterfragt werden. Gästin: Juliane Greil hat Geschichte, Englisch und Bildungswissenschaften auf Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität Siegen studiert. Sie ist derzeit Referendarin an der Oberschule Rockwinkel in Bremen und Promovierende im Fach Geschichte an der Uni Bremen und forscht zu historisch-politischen Inhalten auf Social Media und wie diese zusammen mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Geschichtsunterrichts dekonstruiert und kritisch beurteilt werden können.
Eigentlich stand die Bretagne als Ziel für einen Surftrip anlässlich von Fabis Geburtstag fest – für den Atlantik war ein beachtlicher Swell vorhergesagt. Doch schnell wurde klar: Für die Bretagne könnte das Ganze zu groß werden. Also entschied er kurzerhand, die Pläne zu ändern und ohne viel Vorwissen in die surferisch eher unbekannte Normandie aufzubrechen.Eine spontane und mutige Entscheidung, die sich offenbar mehr als ausgezahlt hat. Fabi berichtet heute von einem rundum gelungenen Surftrip an den endlosen Stränden der Normandie: hervorragende Wellen, weitgehend leere Line-ups, freundliche Locals und eine überraschend gute Infrastruktur – ... WERBUNG Wenn du deinem Vierbeiner eine Freude machen willst: Bei Fressnapf sind in teilnehmenden Märkten dauerhaft über 500 Preise reduziert. Klick fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Getting Wyld - Der Outdoor- und Travel-Podcast mit Andi und Ralle
The Winter is back: Die beiden Extremsportmäuse der europäischen Podcastszene spagatieren sich durch die Alpenwelt. Später Schnee lässt Skifahren zu freudvollen Abfahrtsexzessen werden. Dazu kulinarische Extasen der Sonderklasse. Die Boyz lassen es zum Abschluss des Winters nochmals richtig krachen. Während sich Andi samt Family an den rund 600 Pistenkilometern in Les 3 Vallées ausprobiert, reist Ralle mit seinem Sohn ins beschauliche Montafon. Zwei Skigebiete, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Mal richtig durchlüften. Das dachte sich auch Ralle, als er sich spontan einer ersten Skitourenerfahrung hingibt. Bielerhöhe als Versuchsterrain für den alles andere als austrainierten Altfluencer. Wie's ausging? Nun, verraten sei so viel – etwas mehr konditionelle Vorbereitung hätte helfen können. Hacks zum Besteigen von Skiern aus verkorksten Tiefschneesituationen entspringen dieser Erfahrung genauso wie demütiges Genießen beeindruckender landschaftlicher Traumkulissen. Wie es Katherina Reiche am Ende noch in diese Folge geschafft hat? Nun sagen wir es mal so: Die geschäftige Lobbyistin im Gewand einer Ministerin drängte sich schlichtweg auf. Bleibt sauber und stabil eure Boyz
Monsieur Robert kennt kein Pardon | Kann uns die französische Comedy-Ikone Christian Clavier zum Lachen bringen? Ab dem 5. März ist die französische Leinwandlegende Christian Clavier mal nicht als Monsieur Claude unterwegs, sondern als Monsieur Robert – und der kennt, so will es uns zumindest der Filmtitel glauben lassen, kein Pardon. Perfekte Voraussetzungen also, denn auch wir vom Tele-Stammtisch können bekanntlich erbarmsungslos sein. Das musste Clavier bereits am eigenen Leib erfahren, als wir vor gut zwei Jahren seine Komödie "Oh la la – Wer ahnt denn sowas?" ausführlich unter die Lupe nahmen. Doch keine Sorge, liebe Clavier-Fans: Diesmal sitzt kein ausgewiesener Humorbanausen-Trupp am Mikrofon. Stattdessen spricht Lasse mit Sven darüber, ob Claviers neuester Kinoeinsatz erneut als Frontalangriff aufs Zwerchfell scheitert oder ob sich hinter all dem doch eine französische Komödie verbirgt, die einen Kinobesuch verdient – nämlich "Monsieur Robert kennt kein Pardon". Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Die schnellste Eisspeedwaybahn der Welt. Und dann: Was für eine Kulisse, und was für Rennen. 6.000 Zuschauer sehen am Samstagabend im malerischen Alpenpanorama einen gewaltigen Zweikampf zwischen Franz Zorn und Hans Weber. In St. Johann im Pongau unweit von Salzburg zeigt Eisspeedway seine gesamte Faszination – und seine ganze Bandbreite. Am Ende setzt sich Lokalmatador Zorn durch. Weber muss sich gar mit Rang 3 begnügen. Christoph Kirchner macht nach langer Rennpause erfolgreich Werbung in eigener Sache, und die drei Neulinge aus dem Lager von Inn-Isar-Racing, die 2026 ihre ersten Rennen überhaupt fahren, heizen im Rahmenprogramm gleich Mal einem deutschen EM-Teilnehmer so richtig ein. Im neuen Podcast, der wieder eine Co-Produktion der Zeitschrift PITWALK und der Website bahndienst.com ist, fasst Norbert Ockenga das Geschehen zusammen. Und er hat jede Menge Gesprächspartner vorm Mikro: Sieger Franz Zorn ebenso wie die beiden im Finale nur so knapp geschlagenen Hans Weber und Jasper Iwema, dazu Franz Mayerbüchler sowie aus dem Rookies-Cup Thomas Weidinger und Simon Mayer. Und in einem separaten Interview macht Christoph Kirchner deutlich: Er will die Wildcard für die Grands Prix in Inzell Mitte März – und einen Platz in der Nationalmannschaft für die Team-WM in Heerenveen Anfang April. Alles Wissenswerte und alle News zum Eisspeedway findet Ihr tagesaktuell auf der Website http://www.bahndienst.com – ein Schwestermedium von Deutschlands größter Motorsportzeitschrift PITWALK. Das Foto im Header zu diesem PITCAST stammt vom Facebook-Auftritt vom veranstaltenden Verein Speedway Racing St. Johann/Pg.
Frank Thelen sollte in den Podcast kommen.
Die Französische Revolution führte den ersten Schlag gegen die mächtige katholische Kirche. Doch erst die Dritte Französische Republik regelte das Verhältnis von Staat und Kirche 1905 durch ein Gesetz. Vormweg, Christoph www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Das einschneidende Erlebnis liegt nun fast 10 Jahre zurück. Der Worber Unternehmer Franz Gfeller brach plötzlich auf dem Bahnhofplatz in Worb zusammen. Sein Herz stand still. Die Ärzte wollten bereits die Maschinen abschalten...Drei Tage später geschieht das Unfassbare – Franz kehrt auf die Erde zurück. Doch was er in dieser Zeit zwischen Leben und Tod erlebt, verändert alles. Er berichtet von einer undenkbaren Begegnung mit Jesus. In einem hellen Raum zeigt ihm Jesus, wie viele Menschen ihr Leben weltlichen Dingen widmen – Autos, Häuser, Besitz – und dabei das Wichtigste vergessen: die Beziehung zu Gott. Jesus gibt Franz einen klaren Auftrag: «Geh noch einmal zurück zu den Menschen, mit denen du unterwegs bist. Zeige ihnen mein Wort und sie sollen danach leben.» Erfahre, wie Franz zurück ins Leben fand – ohne bleibende Schäden – und warum er heute mit neuer Leidenschaft von seiner Begegnung erzählt. Ein Zeugnis voller Hoffnung, göttlicher Liebe und tiefer Wahrheit. Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Die Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart gelten als größtes Schaufenster des frankophonen Kinos in Deutschland. Gezeigt werden, auch in Kinos in Reutlingen und Rottenburg, rund 50 Spiel- und Dokumentarfilme und verschiedene Kurzfilmprogramme.
Neckar-Alb Podcast von RTF1 & RTF3 | Reutlingen Tübingen Zollernalb
Die 42. Französischen Filmtage ab Mittwoch stehen unter dem Motto "Zusammenwachsen" - mit vielen Neuerungen, vielen Gästen und vor allem: vielen ausgewählten Filmen aus dem frankofonen Raum. Die Filmtage finden in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart, Rottenburg, also in der ganzen Region statt. | Videos in der RTF1 Mediathek: www.rtf1.tv | RTF1 - Wissen was hier los ist! |
Die Regierung von Emmanuel Macron wurde gestürzt. Jetzt fordert das französische Volk auch den Rücktritt des Präsidenten selbst. Der jedoch hält an sein Amt fest. Währenddessen wittern die Rechtspopulisten ihre Chance und stossen auch in den Grossstädten auf so viel Zuspruch wie noch nie.«Der Sturz der Regierung ist eine Mischung aus schlechter Finanzpolitik und mangelnder Sympathie gegenüber Präsident Macron», sagt Stefan Brändle, Frankreich-Korrespondent bei CH Media. «Die Französinnen und Franzosen sind wütend und wollen Macron loswerden. Aktuell sehen wir einen Präsidenten, der gegen sein Volk arbeitet.»Wie konnte es zum Sturz der Regierung kommen? Wie geht es in Frankreich weiter? Und was denken die Menschen auf den Strassen? Mehr Artikel zum Thema: Frankreichs Regierung gestürzt – wie es für Macron jetzt weitergehtMacron ernennt Minister Lecornu zum neuen Premier Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Stefan BrändleKontakt: podcast@chmedia.ch
Nach dem Sturz von François Bayrou braucht Frankreich einen neuen Premier und eine neue Regierung. Es wird die Fünfte in zwei Jahren sein. Längst sind die Beliebtheitswerte von Präsident Emmanuel Macron im Keller. Dass er eine Neuwahl ausruft ist unwahrscheinlich, denn schon bei der letzten vorgezogenen Wahl erlangte sein Regierungsbündnis keine Mehrheit mehr. Die Französinnen und Franzosen sind Umfragen zufolge unzufrieden. Die Staatsverschuldung ist auf einem Rekordhoch, an den Sozialausgaben soll stark gespart werden, die wirtschaftliche Lage stockt. Zwei Drittel der Franzosen wünschen sich eine vorgezogene Präsidentschaftswahl. Sie stehen nicht mehr hinter Macron. Kämpft Frankreich mit mehr als nur einer Regierungskrise? Befinden sich die französische Demokratie und Gesellschaft auch längst tief in der Krise? Darüber sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay, dem Chefvolkswirt Carsten Brzeski von der ING und der Journalistin und Filmemacherin Géraldine Schwarz. Podcasttipp: Breitengrad - Bayern2 Frankreich - die Macht der rechten Meinungsmacher In Paris fand im Juni ein Gipfeltreffen von Meinungsmachern der besonderen Art statt. Im altehrwürdigen Casino de Paris im Herzen der französischen Hauptstadt trafen sich Parteienvertreter, Unternehmer und Journalisten des extrem rechten politischen Spektrums zu einem "sommet des libertés" - einem sogenannten "Gipfel der Freiheiten". Organisiert und finanziert wurde dieses Rendezvous der Rechten von zwei Milliardären: Vincent Bolloré und Pierre-Édouard Stérin. Während Bolloré seit Jahren Medien und Verlagshäuser aufkauft und auf rechts dreht, finanziert Sterin andere gesellschaftliche Einrichtungen, wie etwa eine Journalistenschule, ein Fortbildungsinstitut für Politiker, Vereine gegen Abtreibung etc. Gemeinsam streben sie eine gesellschaftliche Wende an, einen nationalistisch-identitären Rechtsruck und die politische Union der Rechten, damit diese die nächsten Wahlen gewinnt. ARD-Frankreich-Korrespondentin Julia Borutta berichtet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d97a5722ca774be/
Nach dem Sturz von François Bayrou braucht Frankreich einen neuen Premier und eine neue Regierung. Es wird die Fünfte in zwei Jahren sein. Längst sind die Beliebtheitswerte von Präsident Emmanuel Macron im Keller. Dass er eine Neuwahl ausruft ist unwahrscheinlich, denn schon bei der letzten vorgezogenen Wahl erlangte sein Regierungsbündnis keine Mehrheit mehr. Die Französinnen und Franzosen sind Umfragen zufolge unzufrieden. Die Staatsverschuldung ist auf einem Rekordhoch, an den Sozialausgaben soll stark gespart werden, die wirtschaftliche Lage stockt. Zwei Drittel der Franzosen wünschen sich eine vorgezogene Präsidentschaftswahl. Sie stehen nicht mehr hinter Macron. Kämpft Frankreich mit mehr als nur einer Regierungskrise? Befinden sich die französische Demokratie und Gesellschaft auch längst tief in der Krise? Darüber sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay, dem Chefvolkswirt Carsten Brzeski von der ING und der Journalistin und Filmemacherin Géraldine Schwarz. Podcasttipp: Breitengrad - Bayern2 Frankreich - die Macht der rechten Meinungsmacher In Paris fand im Juni ein Gipfeltreffen von Meinungsmachern der besonderen Art statt. Im altehrwürdigen Casino de Paris im Herzen der französischen Hauptstadt trafen sich Parteienvertreter, Unternehmer und Journalisten des extrem rechten politischen Spektrums zu einem "sommet des libertés" - einem sogenannten "Gipfel der Freiheiten". Organisiert und finanziert wurde dieses Rendezvous der Rechten von zwei Milliardären: Vincent Bolloré und Pierre-Édouard Stérin. Während Bolloré seit Jahren Medien und Verlagshäuser aufkauft und auf rechts dreht, finanziert Sterin andere gesellschaftliche Einrichtungen, wie etwa eine Journalistenschule, ein Fortbildungsinstitut für Politiker, Vereine gegen Abtreibung etc. Gemeinsam streben sie eine gesellschaftliche Wende an, einen nationalistisch-identitären Rechtsruck und die politische Union der Rechten, damit diese die nächsten Wahlen gewinnt. ARD-Frankreich-Korrespondentin Julia Borutta berichtet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d97a5722ca774be/
Dylla, Carolin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Geschichte wird gemacht, und gleichzeitig passiert Geschichte. Inwiefern kann ich als Einzelner etwas verändern? Eine Collage der Revolutionen in Frankreich und im Baltikum macht Antworten sichtbar. Von Nikolas Darnstädt www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Folge 283: Die Französischen Suiten waren nach Bachs Tod nicht vergessen; bei Tastenspielern aus Klassik und Romantik gut bekannt. Bachs erster Biograph Forkel hob in seiner Betrachtung die G-Dur-Suite besonders hervor
Die Französin Annie Ernaux hat mit ihrer autofiktionalen Literatur das Schreiben anderer Autorinnen und Autoren maßgeblich geprägt, auch in Deutschland. Seit Ernaux 2022 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlicht der Suhrkamp Verlag auch ihre früheren Texte auf Deutsch. Jetzt ist "Die Besessenheit" erschienen, ein schmaler Roman aus dem Jahr 2002. Rezension von Dina Netz
Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus einem anderen Jahrhundert in unsere Zeit - was wäre wohl am allererstaunlichsten? Die Antwort von Bestsellerautorin Kaliane Bradley im Gespräch über ihren Roman "Das Ministerium der Zeit". Außerdem bei uns: der us-amerikanischen Literaturstar Ocean Vuong" bürstet den ewigen Traum vom Erfolg sanft gegen den Strich. Die Französin Clara Arnaud ist "Im Tal der Bärin" unterwegs / Michael Thumann schlägt einen Bogen von Russland nach Deutschland mit seinem Sachbuch "Eisiges Schweigen flussabwärts" / In Colum McCanns Roman "Twist" ist der Name natürlich Programm / Rätseltaxi /
Die französische Politikerin Marine Le Pen vom rechtsnationalen Rassemblement Nationale soll EU-Gelder veruntreut haben. Das heutige Urteil könnte weitreichende Folgen für die französische Politik haben. WELT-Außenpolitik-Chefin Caroline Turzer erklärt die Hintergründe. Hier lesen Sie mehr zum Thema: https://www.welt.de/politik/ausland/plus255830604/Politisches-Erdbeben-Bei-Verkuendung-des-Strafmasses-hatte-Le-Pen-das-Gericht-laengst-verlassen.html „Das bringt der Tag“ ist der Nachrichten-Podcast von WELT. Produktion: Lilian Hoenen Redaktion, Moderation: Viola Koegst Wir freuen uns über Feedback an dasbringtdertag@welt.de. Hörtipp: Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien“ – dem täglichen Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Mehr auf welt.de/allesaufaktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
#SalutmaFRance #HilkeMaunder #DNEWS24 #Sprache #KulturgutHilke Maunder spricht über den gesellschaftlichen Stellenwert der französischen Sprache und wie sie sich ständig neu erfindet.
"Atom" hat Stephen Kopetzky seinen neuen Roman über den Wettlauf der Supermächte um die Raketentechnik im zweiten Weltkrieg genannt. Sein Held, der junge britische Physiker Simon, wird zum Spion wider Willen und gerät auch in Herzensdingen zwischen die Fronten. Wir sprechen mit Steffen Kopetzky über literarische Bezüge und erschreckende Parallelen ins Hier und Jetzt. Die Französin Colette Andris kam aus bestem Hause und "berechtigte zu den schönsten Hoffnungen". Dass sie allerdings als erste Nackttänzerin berühmt und ihr stark autobiographisch eingefärbtes Buch "Die Frau, die trinkt" zum Bestseller werden würde, hatte sich die Familie wohl eher nicht träumen lassen. 100 Jahre nach seiner Veröffentlichung erscheint das Buch jetzt zum ersten Mal auf Deutsch. Wir sprechen mit dem Übersetzer Jan Rhein über ein außergewöhnliches Buch und seine nicht weniger außergewöhnliche Autorin. "Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen" hieß der Band, der Peter Bichsel 1964 weit über die Grenzen der Schweiz hinaus berühmt gemacht hat. Seine Spezialität: Kurz- und Kürzestgeschichten. Wir erinnern an den Schriftsteller, der jetzt mit fast 90 Jahren gestorben ist.
Ah, es wird geschehen, es wird geschehen! Die Französische Revolution war eine der blutigsten Begebenheiten der europäischen Geschichte. Die Unterdrückten begehrten auf und kämpften für ihre Freiheit und Gleichberechtigung. Doch wie nahe das Land und die Welt wirklich am Abgrund standen, wissen nur eine kleine Anzahl von Soldaten. Dies ist ihre Geschichte. Podcast | Rollenspielpodcast (neomancerrpg.wixsite.com) https://www.patreon.com/1W3Rollenspieler Music by: Tabletop Audio - Ambiences and Music for Tabletop Role Playing Games
Heute erlebt ihr einen etwas anderen Sonntagspodcast. Denn anstatt eine klassische Besprechung zum hochgelobten, aber doch recht nieschigen Metahpor ReFantazio (94 bei Metacritic!) zu machen, die mutmaßlich vor allem jene interessiert, die es eh schon gespielt haben, betrachten wir das Spiel vor seinem historischen Hintergrund – der Französischen Revolution. Denn obwohl Metaphor in einer fiktiven Fantasy-Welt spielt, sind die Parallelen zu einem der wahrscheinlich wichtigsten Ereignisse der Geschichte allgegenwärtig und politisch aktuell wie selten zuvor. Aus diesem Grund liefert das Spiel – auch wenn man gar nicht vorhat, es überhaupt zu spielen – hochspannenden Erzählstoff. Also geht‘s heute um Macht und Ideale, um Verschwörungstheorien, die tatsächlich wahr sind, um Köpfe, die von Hälsen getrennt werden und Revolutionen, die als Menschlichkeit beginnen und als unmenschlicher Terror enden. Und nebenbei auch noch um eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre. Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:07:14 - Metaphor: Zum Spiel, Themen, Motiven und Plot 00:56:18 - Das Vorbild der französischen Revolution und wie es vom Spiel aufgegriffen wird 02:12:55 - Die Sehnsucht nach dem benevolenten Alleinherrscher
Sie gelten als eines der ältesten und größten Schaufenster des frankophonen Kinos in Deutschenland: die Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart. In diesem Jahr geht es in den Filmen unter anderem um Missbrauch, Migration und auch die Kolonialgeschichte.
Über die Verteilung von Vermögen wird viel gestritten. Was heute kaum vorstellbar ist: Einst war die Idee individuellen Eigentums radikal. Die Französische Revolution forderte nicht nur das Ende des Feudalismus, sondern auch - Eigentum für alle! Biesler, Jörg
Die Französische Revolution von 1789 ist ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. Unter der Parole «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» beginnt der Siegeszug der Volkssouveränität – aber auch der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. In der 29. Folge des Podcasts «Rosalux History» sprechen Anika Taschke und Albert Scharenberg mit Prof. Andrea Maihofer (Universität Basel) über die Frauen der Revolution, mit dem Historiker Hans Berkessel (Haus des Erinnerns) über die Mainzer Republik und mit dem Historiker und Autor Ralf Höller über Gracchus Babeuf und die «Verschwörung der Gleichen».
In Frankreich droht ein Triumph der Rechtspopulisten. Aber die Pop-Größen mit zum Teil Millionen Instagram-Followern schweigen, kritisiert Kulturjournalist Francis Gay. Dass die Kulturszene sich gegenüber Le Pen zurückhält, findet er unverständlich. Gay, Francis www.deutschlandfunk.de, Corso
Kohl, Hélène www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ihre Begeisterung für die Französische Revolution brachte Wollstonecraft dazu, Ende 1792 allein nach Paris zu reisen, erzählt die Philosophin Marie-Luise Frick. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 06. 2024
Manchmal kommt es zu revolutionären Veränderungen unserer Kultur. Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege waren für alle Zeitgenossen ein ungeheurer Einschnitt. In dieser Epoche begann die grosse Diskussion über den Zeitgeist, der in den kulturellen Umbrüchen am Werk war. Spannende Reflexionen setzten ein: Wie kommt es, dass radikale Ideen einflussreich werden? Wie weit kann man einen solchen Wandel der öffentlichen Meinung befördern oder auch verhindern? Welche Rolle spielen dabei die intellektuellen Eliten und die Öffentlichkeit? Über diese Fragen diskutieren Thorsten Dietz und Andreas Loos mit Prof. Maike Oergel aus Nottingham, die zu diesem Thema ein sehr wichtiges Buch geschrieben hat: «Zeitgeist - How Ideas Travel». Zeitgeist als dynamische und erfolgreiche Reise von Ideen! Ein erhellender Zugang inmitten der aktuellen Zeitgeistdebatten.
Sie ist mitten drin in der Französischen Revolution. Ihr Mann ist Innenminister, sie schreibt Texte für ihn. Dann kommt Madame Roland (geboren am 17. März 1754) in Haft. Von Christoph Vormweg.
Die Französin Sophie Dervaux ist seit 2015 Solofagottistin der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters. Zusätzlich verfolgt sie sehr erfolgreich eine Solo-Karriere, unterrichtet, dirigiert und gibt weltweit Meisterkurse. Auf ihrem bereits vierten Album für Berlin Classics spielt die Fagottistin Fagottkonzerte von Antonio Vivaldi. Vor einem Jahr aufgenommen im Wiener Salvatorsaal gemeinsam mit dem La Folia Barockorchester. Mehr über die CD der Woche von Musikchefin Ursula Magnes.
Mit 80 Jahren gilt die Schriftstellerin Sylvie Schenk immer noch als Geheimtipp. Zu Unrecht. Die Französin, die auf Deutsch schreibt, erzählt präzise, klug und mit Humor - und zeichnet so das Schicksal einzelner Menschen wie einer ganzen Epoche. Führer, Susannewww.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
In Frankreich tritt Premierministerin Elisabeth Borne zurück - nach eineinhalb Jahren im Amt. Während Tagen gab es Spekulationen, dass der Präsident seine Regierung neu aufstellt. Nun hat Emmanuel Macron einen ersten Schritt gemacht. Weitere Themen: * In der Schweiz gibt deutlich mehr Fälle von Dengue-Fieber * United Airlines und Alaska Airlines haben bei mehreren Flugzeugen lose Schrauben entdeckt * Ein Gericht hat entschieden: Lokführerinnen und Lokführer in Deutschland dürfen ab Mittwoch streiken
Wir müssen die Zukunft nicht fürchten. Aber wie können wir sie gestalten? Kann ich als Einzelner etwas verändern? Oder obsiegt der reißende Strom der Geschichte? Ein Hörspiel über Aufbruch und Veränderung. Von Nikolas Darnstädt www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Eine zerstörte Bäckerei. Oder nur Mundraub mexikanischer Soldaten? Die Beschwerde eines nach Mexiko ausgewanderten französischen Bäckers löst einen echten Krieg aus, in dem die französische Flotte am 27. November 1838 ein Fort beschießt.
Den Anruf aus Stockholm erhielt Anne L'Huillier während einer Vorlesung an der Universität in Lund. Die Französin ist erst die fünfte Frau, die den Physik-Nobelpreis bekommt. Sie hat eine klare Botschaft für junge Frauen, die in die Forschung wollen.Westerhaus, Christinewww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Die französische Schriftstellerin Virignie Despentes ("Baise-moi", "Das Leben des Vernon Subutex") steht für weibliche Radikalität. Despentes wurde vergewaltigt als sie 17 war. Später hat sie im Rotlichtmilieu gejobbt und Drogen genommen - das sind auch die Themen ihrer Literatur. Autor Alexander Musik trifft sie in Barcelona und spricht mit ihr auch darüber, wie sie versöhnlicher wurde.
Was für ein Kraftakt: Die Stiftung Palazzetto Bru Zane hat keinen Aufwand gescheut, um endlich auch französische Komponistinnen der Romantik ins Rampenlicht zu rücken. Etliche Ersteinspielungen, die sich hören lassen können.
Die Französin Jeanne Calment starb mit 122 Jahren und stellt damit den ungebrochenen Rekord in der Langlebigkeit. In ihren letzten Lebensjahren befassten sich Altersforscher mit ihr, um zu verifizieren, ob Calment tatsächlich so alt war, wie sie vorgab zu sein. (Erstausstrahlung: 26.10.2021) Heutiger Gast: Anja Jardine Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/gesellschaft/wer-war-die-frau-die-122-wurde-ld.1646686 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo
Die Französinnen und Franzosen sollen künftig später in Rente gehen - mit 64 statt wie bisher mit 62 Jahren. Gegen die Pläne gehen seit Wochen Hunderttausende Menschen auf die Straße. Doch warum ist der Protest so heftig?Kaess, Christianewww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Kaess, Christianewww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Die französischen Kernkraftwerke sind für die Schweizer Stromversorgung von zentraler Bedeutung. Die grossen Schweizer Energiekonzerne haben sich mit langfristigen Lieferverträgen grosse Mengen Strom gesichert. Doch was, wenn in Herbst überall in Europa der Strom knapp werden sollte? Weitere Themen: (01:35) Werden die französischen AKWs im Winter Strom liefern? (09:57) Krise in Grossbritannien: Niemand fühlt sich zuständig (17:21) Gütertransport-Korridor Rheintalbahn: weitherhin grosse Probleme (23:00) In den Niederlanden drohen trockene Deiche zu brechen (28:50) Hippiedroge gegen Angst und Depressionen: Das LSD-Revival
Die französischen Kernkraftwerke sind für die Schweizer Stromversorgung von zentraler Bedeutung. Die grossen Schweizer Energiekonzerne haben sich mit langfristigen Lieferverträgen grosse Mengen Strom gesichert. Doch was, wenn in Herbst überall in Europa der Strom knapp werden sollte? Weitere Themen: Die Arbeitgeber und die Gewerkschaften versuchen sich gerade einig zu werden, wie viel mehr Lohn es denn nächstes Jahr geben soll. Zu diesen klassischen Lohnverhandlungen gibt es aber Alternativen. Was, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach selbst bestimmen, wie viel Lohn sie bekommen. Würde das die Lohngerechtigkeit erhöhen? Dass viele Vogelarten im Winter gegen Süden ziehen ist weitherum bekannt, dass aber auch zahlreiche Insektenarten über die Alpen ziehen, wissen die Wenigsten. Nach und nach zeichnet die Forschung jetzt ein immer genaueres Bild.
Trotz Wiederwahl: Von Euphorie ist im Macron-Lager wenig zu spüren. Die unterlegene Marine Le Pen hat so viele Stimmen wie noch nie erhalten. Was sagt diese Wahl über Frankreichs Zustand aus? Gast im «Tagesgespräch» ist der Schweizer Historiker Thomas Maissen, der seit vielen Jahren in Paris lebt. Die Französinnen und Franzosen setzen auf Kontinuität: Emmanuel Macron gewinnt die Stichwahl gegen seine Herausforderin Marine Le Pen klar. Doch ein strahlender Triumph sieht anders aus. Noch nie hat die extreme Rechte ein so gutes Ergebnis erzielen können. Die Stichwahl legt offen, wie tief gespalten die französische Gesellschaft ist. Was bedeutet das für Macrons zweite Amtszeit? Und was ist von den anstehenden Parlamentswahlen im Juni zu erwarten? Diese Fragen besprechen wir mit Thomas Maissen. Der Schweizer Historiker ist seit 2013 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris und verfolgt die Entwicklungen in der französischen Politik aus nächster Nähe. Barbara Peter hat mit Thomas Maissen gesprochen.
In schwarzem Trauergewand sitzt Marie Antoinette in ihrer primitiven Zelle in der Conciergerie - bewacht von Soldaten der Revolutionsregierung. Gleichzeitig droht aber auch einfachen Kammerzofen, Journalisten oder Handwerkern der Tod durch die Guillotine, weil sie sich verdächtig gemacht haben, mit der Monarchie zu paktieren. Im Pariser Revolutionsmuseum in der Conciergerie werden die Schattenseiten der Französischen Revolution in Szene gesetzt. Und doch gehört die Französische Revolution zu den folgenreichsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Mit ihrer Losung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" schafften die Revolutionäre nicht bloß die Abkehr vom feudalen Ständestaat. Sie formulierten ein Ideal, das heute in den Verfassungen der Demokratien zur selbstverständlichen Norm geworden ist. Noch heute gedenken die Franzosen an ihrem Nationalfeiertag, dem 14. Juli, des Sturms auf die Bastille. Das Bastille-Gefängnis war das Symbol der absolutistischen Ausbeuter-Herrschaft: Das Volk erhob sich am 14. Juli 1789 zum bewaffneten Aufstand gegen die Monarchie. Doch das anfängliche Hochgefühl wich bald dem Terror, der schließlich die Kinder der Revolution selbst auffraß. Gabriele Knetsch begibt sich in ihrem Feature "Frei, gleich und brüderlich?" auf eine Spurensuche dieses höchst widersprüchlichen Ereignisses. Die Autorin spricht mit einem Historiker, mit einem französischen Pfarrer und einem Möbelrestaurator aber auch darüber, welche Spuren die Revolution im französischen Alltag von heute hinterlassen hat. (BR 2010)