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Genf verhandelt - und in Kiew wächst der Zweifel, dass es überhaupt noch zu einem Deal kommt.Paul Ronzheimer spricht mit Bojan Panczevski (Wall Street Journal) über die Ukraine-Russland-Gespräche: Es geht um Territorium und Sicherheitsgarantien - Putin will Gebiete, Selenskyj verlangt verbindliche US-Zusagen. Doch Washington liefert vor allem Worte, Russland blockt Garantien grundsätzlich ab. Bojan berichtet zudem von einer internen Kehrtwende Selenskyjs und Machtkämpfen im ukrainischen Lager.„Was mich am stärksten skeptisch macht, ist ein Treffen am vorherigen Donnerstag von Selenskyjs Privatkabinett. Dort hat Selenskyj mitgeteilt, die Verhandlungen seien gescheitert und dass sie jetzt einen Plan für noch drei Jahre Krieg ausarbeiten müssen."Während Trump Druck macht und Sanktionen als Hebel nutzt, wird für die Ukraine vor allem der Luftkrieg zum Problem: zu viele Raketen und Drohnen, zu wenig Patriot-Abwehr - und die Frage, wie lange ein Land das aushält, wenn jede Nacht die Infrastruktur getroffen wird.Droht ein noch weitere Jahre anhaltender Abnutzungskrieg - und ist Europa bereit, die Lücke zu füllen, wenn die USA nicht mehr liefern?Bojans Buch "Die Nord Stream Sprengung" jetzt vorbestellen!Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (2) Umkämpftes Territorium. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 17.02.2026
Die ukrainische Autorin Kateryna Mishchenko spricht über die aktuellen festgefahrenen Verhandlungen, russischen Dauerbeschuss, Stromausfälle bei minus 20 Grad – und darüber, warum dieser Krieg auch ein Angriff auf die kulturelle Identität und das Selbstverständnis der Ukraine ist. Kateryna Mishchenko ist Autorin, Verlegerin und Übersetzerin. Nach dem Kriegsausbruch floh sie mit ihrem Sohn von Kiew nach Berlin. Ein Gespräch über den russischen Dauerbeschuss, Stromausfälle bei minus 20 Grad und immer wieder Verhandlungen. Und: Russlands Krieg richtet sich nicht nur gegen das ukrainische Territorium, sondern auch gegen seine Kultur, Sprache und Literatur.
"Meine eigene Moral, mein eigener Verstand: Das ist das Einzige, was mich aufhalten kann": Mangelndes Selbstbewusstsein war noch nie das Problem von Donald J. Trump, und tatsächlich: In nur einem Jahr Amtszeit hat der US-Präsident die Welt nachhaltig verändert. Europa rüstet auf wie noch nie, in der NATO knirscht es, und mit seiner aggressiven Zollpolitik mischt Trump auch noch den Welthandel auf. Und er schafft Tatsachen - in Israel, in der Ukraine, in Venezuela, und womöglich bald auf europäischem Territorium. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Trump sofortige Verhandlungen mit Dänemark über den Erwerb Grönlands: "Wir wollen ein Stück Eis zum Schutz der Welt." Spricht hier ein Feind Europas oder ein Weltpolizist? In welche Lage bringt das die EU, die NATO, China und Russland? Und bräuchte Europa seinen eigenen "Trump", um sich gegen Amerika zu behaupten? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Frauke Petry, ehem. AfD-Chefin, heute "Team Freiheit" Günther Fehlinger-Jahn, NATO-Aktivist Ewa Ernst-Dziedzic, ehem. Außenpolitik-Sprecherin der Grünen Susanne Weigelin-Schwierdzik, China-Expertin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Grönland hat gerade einmal 57'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ansonsten besteht die Insel vor allem aus Gletschern, Fjorden, Eisbären und Walen. Doch die Insel weckt wegen der Rohstoffe, der seltenen Erden und wegen der strategisch wichtigen Lage Begehrlichkeiten.Schon in seiner ersten Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump öffentlich von einem Kauf von Grönland gesprochen. Aktuell, in seiner zweiten Amtszeit, macht er das sehr konkret. Er sagt, die USA benötigten die Insel, um ihr Territorium zu verteidigen.Wie fühlt es sich für Grönländerinnen und Grönländer an, wenn der Präsident der USA mit einer Übernahme droht? Gibt es Einheimische, die das befürworten? Und was machen diejenigen, die dagegen sind?Michael Neudecker, Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», war mehrere Tage in Grönland. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Stimmung vor Ort ein.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sibylle Hartmann und Sara SpreiterMehr zum Streit um Grönland: Michael Neudeckers Artikel über seinen Besuch in Nuuk: Könnte Grönland bald von Trump regiert werden? «Ja», sagen die Frauen erschrocken«Apropos»-Podcastfolge über Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?«Alles klar, Amerika?»-Podcastfolge über Trumps Rede am WEF in Davos Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mit drastischen Aussagen warnt der russische Politologe Sergej Karaganow die europäischen Politiker davor, die russlandfeindliche Politik fortzusetzen.Ein Kommentar von Tilo Gräser. Deutschland und Großbritannien sind „vorrangige Ziele“ für einen russischen Atomwaffeneinsatz, meint der russische Historiker und einflussreiche Politikwissenschaftler Sergej Karaganow. „Deutschland sollte an erster Stelle stehen, denn Deutschland ist die Quelle des Schlimmsten in der Geschichte Europas.“ Das erklärte er in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson. Er fügte hinzu, er hoffe, dass es nicht soweit kommt, denn er habe viele deutsche Freunde. Karaganow fordert von der russischen Führung eine „radikale Eskalation“, wenn die europäischen Politiker den „sinnlosen Krieg“ in der Ukraine nicht beenden. Dafür macht er drastische Vorschläge: „Jetzt müssten wir anfangen, Europa mit konventionellen Waffen anzugreifen, und dann als nächsten Schritt mit Wellen von Atomschlägen.“Er fügte gegenüber Carlson hinzu, er hoffe, dass dieser Punkt nicht erreicht werde, „denn der Einsatz von Atomwaffen, jeder Waffe, ist eine Sünde, aber der Einsatz von Atomwaffen ist eine doppelte Sünde“. Er möchte nicht, „dass Russland ein so großer Sünder ist“, fügte aber hinzu, „wenn es nötig ist, müssen wir die europäische Bedrohung für die Menschheit beseitigen“. Aus Karaganows Sicht bleiben noch ein bis zwei Jahre, bevor es zum Ausbruch eines Atomkrieges kommt, wenn sich die westliche Politik nicht ändert. Er habe Moskau aufgefordert, früher zu eskalieren, aber „Präsident Putin ist sehr religiös und vorsichtig“.Die Eskalationsstufe sei aber inzwischen mit der Änderung der russischen Nukleardoktrin erhöht und dadurch die nukleare Schwelle gesenkt worden. Auch das russische Nuklear-Potenzial in Europa und anderswo sei ausgebaut worden, „aber in der Hoffnung, dass wir sie aufhalten können, bevor sie die Schwelle überschreiten“, betonte der russische Politologe. Der Atomwaffeneinsatz sei zwar „eine Sünde“, aber könne „notwendig sein, um die Menschheit zu retten“. Er begründet seine drastischen Forderungen mit der westlichen und vor allem der europäischen Politik gegenüber Russland, die zum Stellvertreterkrieg auf ukrainischem Territorium geführt hat.„Deshalb habe ich einen begrenzten Einsatz von Atomwaffen gegen Europa gefordert. Denn sonst würde die Welt in einen dritten Weltkrieg abdriften, zu dem uns die Europäer drängen. Ich meine, sie haben das in der Geschichte bereits zweimal getan und die Vereinigten Staaten mit hineingezogen.“Karaganow meint, Russland müsse die Europäer „entweder bestrafen“ wie im Zweiten Weltkrieg „oder ihnen helfen, ihre Meinung zu ändern". Die europäischen Eliten müssen aus seiner Sicht einen politischen Kurswechsel einleiten. Käme es zu einem russischen Angriff auf die europäischen Nato-Staaten, würden die USA diesen nicht helfen, ist er sich sicher. ...https://apolut.net/wird-russland-deutschland-mit-atomwaffen-bestrafen-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während der nackte US-Imperialismus für Aufmerksamkeit sorgt, geht der Ukraine-Krieg weiter. Dessen Ende scheint es 2026 nicht zu geben.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Seitdem US-Präsident Donald Trump Venezuela überfallen ließ und ankündigte, auch andere Staaten ins Visier zu nehmen – einschließlich Grönland – scheint die mediale und politische Aufmerksamkeit sich vom Geschehen im Ukraine-Krieg abgewendet zu haben. Dabei halten die Kämpfe dort an, rücken die russischen Truppen weiter vor und ist ein baldiges Ende des Krieges nicht in Sicht. Davon zeugte auch der jüngste Gipfel der selbsternannten „Koalition der Willigen“, auf dem Großbritannien und Frankreich ankündigten, Truppen in die Ukraine zu entsenden – nach einem Friedensabkommen. Aber genau mit dieser Ankündigung wird ein solches Abkommen torpediert, da Russland Truppen aus Nato-Staaten in der Ukraine ablehnt und mehrfach solche Pläne als eine der Ursachen des Krieges klarstellte.Ein Blick in die Liveticker der Medien, zum Beispiel des russischen Portals RT DE oder des deutschen Mainstream-Mediums N-TV, zeigen, dass sich nichts in Richtung Frieden bewegt. Beide Seiten greifen sich mit Drohnen und Raketen an, wobei Russland die Übermacht zu haben scheint, was die ukrainische Führung immer wieder zu Terrorangriffen auf russisches Territorium anstachelt. Zugleich meldet die russische Armee eine „befreite“ Ortschaft in der Ostukraine nach der anderen. Während die USA sich anscheinend weiter aus dem von ihnen selbst provozierten Konflikt und Krieg zurückziehen, setzen die europäischen Politiker, allen voran jene aus Berlin, London und Paris, aber auch die der baltischen Staaten, weiter auf Eskalation. Ohne ihre Hilfe mit Milliarden an Euro und Waffen für Kiew, die sie mit den Steuern ihrer Bürger bezahlen, wären die ukrainischen Truppen wahrscheinlich längst zur Kapitulation gezwungen gewesen.So wird ein Krieg fortgesetzt, der nach Einschätzung selbst westlicher Fachleute von Kiew nicht zu gewinnen und wohl längst verloren ist. Dass Moskau bis heute nicht nach US-amerikanischem Vorbild massiv vorgeht, wird von seinen russophoben Gegnern in westlichen Hauptstädten als Schwäche fehlgedeutet. Das Kämpfen geht weiter, damit auch das Sterben und Verstümmeln der Menschen in Uniform und ohne. Verantwortlich dafür sind jene Politiker im Westen, die Russland immer noch „in die Knie“ zwingen wollen, egal, was es kostet, „bis zum letzten Ukrainer“.In der Ukraine sei es „nur eine Frage von höchstens ein paar Monaten, bis die ukrainischen Streitkräfte extrem hohe Verluste erlitten haben und einfach dahinschwinden“. Das erklärte der ehemalige Russland-Analytiker Ray McGovern in einem am 9. Januar veröffentlichten Video-Gespräch mit dem Wirtschaftsanalytiker David Lin. Russland werde sich dann um die Nazis kümmern müssen, die immer noch die Kiewer Regierung führen, so McGovern....https://apolut.net/ukraine-krieg-keine-aussicht-auf-frieden-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Marokko erhebt Anspruch auf große Teile des Gebiets der Westsahara. Der UN-Sicherheitsrat hat sich jetzt dafür ausgesprochen, Westsahara unter marokkanischer Souveränität zu stellen. Seit mehr als 50 Jahren ist das Territorium umkämpft – ein Gebiet so groß wie Neuseeland. In Marokko haben viele die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates gefeiert. Aber was heißt das für die indigene Bevölkerung, die Sahrawi, die ein Referendum über einen eigenen Staat fordern? Und warum hat sich Donald Trump in diesen Streit eingemischt? Darüber sprechen wir mit Kristina Böker und Sebastian Kisters (ARD Madrid) in dieser Ausgabe des Weltspiegel Podcasts. Es ist übrigens die letzte Folge für dieses Jahr. Wir sagen Dankeschön fürs Zuhören und euer Feedback und wünschen Euch schöne Feiertage. Wir sind am 9. Januar mit einer neuen Ausgabe zurück. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Wiebke Neelsen Redaktionsschluss: 19.12.25 ---- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/) und überall da, wo ihr gerne Podcasts hört. Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Podcast-Tipp: Hört jetzt „7 Tage wach" : https://1.ard.de/7TageWach?cp
Marokko erhebt Anspruch auf große Teile des Gebiets der Westsahara. Der UN-Sicherheitsrat hat sich jetzt dafür ausgesprochen, Westsahara unter marokkanischer Souveränität zu stellen. Seit mehr als 50 Jahren ist das Territorium umkämpft – ein Gebiet so groß wie Neuseeland. In Marokko haben viele die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates gefeiert. Aber was heißt das für die indigene Bevölkerung, die Sahrawi, die ein Referendum über einen eigenen Staat fordern? Und warum hat sich Donald Trump in diesen Streit eingemischt? Darüber sprechen wir mit Kristina Böker und Sebastian Kisters (ARD Madrid) in dieser Ausgabe des Weltspiegel Podcasts. Es ist übrigens die letzte Folge für dieses Jahr. Wir sagen Dankeschön fürs Zuhören und euer Feedback und wünschen Euch schöne Feiertage. Wir sind am 9. Januar mit einer neuen Ausgabe zurück. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Wiebke Neelsen Redaktionsschluss: 19.12.25 ---- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/) und überall da, wo ihr gerne Podcasts hört. Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Podcast-Tipp: Hört jetzt „7 Tage wach" : https://1.ard.de/7TageWach?cp
Warum Selenskyj, Merz & Co. nicht vom Krieg lassen könnenEin Kommentar von Tilo Gräser.Manches deutet darauf hin, dass der neue Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zum Scheitern verurteilt sein könnte. Die Trump-Administration macht Berichten zufolge Druck auf die ukrainische Führung, für den Frieden auf verlorenes Territorium zu verzichten. Das lehnt der Kiewer Präsidentendarsteller Wolodymyr Selenskyj weiter „kategorisch“ ab. Statt auf die US-Vorschläge einzugehen, hat er demnach einen auf 20 Punkte reduzierten „Friedensplan“ an Washington übermittelt. In diesem seien die „offen Ukraine-feindlichen Positionen“ des US-Entwurfs gestrichen worden.Damit bestätigt Selenskyj, der derzeit in Europa bei seinen Unterstützern um weitere Hilfen und Waffen bittet, dass er nicht an einem baldigen Ende des Krieges interessiert ist. Russland wird einen Plan, in dem seine Forderungen und Interessen – so die nach Anerkennung der nun russischen Gebiete, Verzicht auf die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine und deren teilweise Demilitarisierung sowie die Anerkennung der Rechte der russischstämmigen Bevölkerung – nicht berücksichtigt sind, nicht akzeptieren. Schon hat US-Präsident Trump erklärt, er sei unzufrieden mit Selenskyj, weil dieser sich nicht richtig mit dem Plan beschäftigt habe.Der Kiewer Präsidentendarsteller hatte sich zuvor am Montag in London mit seinen europäischen Unterstützern, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsident Emmanuel Macron und dem bundesdeutschen Kanzler Friedrich Merz getroffen, bevor er zu EU und Nato weiterfuhr. In der britischen Hauptstadt wurde ihm erneut alle Unterstützung zugesagt, die er sich wünscht und die ihn glauben lässt, er könne auch ohne die USA weiter gegen Russland kämpfen. Sie hätten Selenskyj „ihre Solidarität mit der Ukraine sowohl gegenüber Russland als auch gegenüber den USA bekräftigt“, meldete erfreut die kriegsgrüne Onlinezeitung taz. „Das Schicksal der Ukraine ist das Schicksal Europas“, hatte Merz auf der Plattform X erklärt und hinzugefügt. „Dies könnte für uns alle eine entscheidende Zeit sein.“Dabei ist nach Ansicht zahlreicher Fachleute aus Militär und Politik der Krieg in der Ukraine längst zugunsten Russlands entschieden. Damit ist auch das Schicksal des Landes besiegelt, dessen Führung einen Stellvertreterkrieg für den Westen gegen Russland führt, den selbst Kriegstreiber Boris Johnson eingestanden hat. Jede Verlängerung des Krieges führt nur zu noch mehr Toten und Verletzten und zu noch mehr territorialen Verlusten für Kiew. Das lässt seine Truppen für etwas kämpfen und sterben, was die Ukraine ganz ohne Krieg hätte behalten können – wenn sich Selenskyj und sein Vorgänger Petro Poroschenko samt ihrer westlichen Unterstützer an die Minsker Vereinbarungen gehalten hätten. Der ehemalige ungarische Botschafter György Varga machte in einem Beitrag für die NachDenkSeiten darauf aufmerksam:„Die EU/NATO unterstützt heute die Ukraine bei der gewaltsamen Rückeroberung von Gebieten, zu deren friedlicher Wiedereingliederung die ukrainische Führung zwischen 2015 und 2022 trotz einstimmiger Resolution des UN-Sicherheitsrats nicht bereit war. Die Minsker Vereinbarungen, die auch vom UN-Sicherheitsrat bestätigt wurden, wurden von der Ukraine nicht umgesetzt, und die separatistischen Gebiete in der Ostukraine wurden nicht friedlich reintegriert.“Es bleibt die Frage, warum europäische Politiker den Krieg fortsetzen wollen, für den sie mitverantwortlich sind, anstatt endlich konstruktive Friedensvorschläge für dessen baldiges Ende vorzulegen. In ihren Reden behaupten sie, sie würden das erreichen wollen, aber das Einzige was sie tun, ist den Krieg zu verlängern und ein Ende zu verhindern. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donald Trump sucht Weg zum Frieden für die Ukraine. Kiew und seine westlichen Unterstützer blockieren ihn. Moskau wartet verhandlungsbereit ab. Ein Kommentar von Tilo Gräser. Es ist wieder Bewegung in die Suche nach einem baldigen Ende des Krieges auf ukrainischem Territorium gekommen. Ausgerechnet aus den USA, die den Stellvertreterkrieg gegen Russland angestoßen haben, kommen nun Vorschläge, wie er beendet werden könnte. Was erstaunlich erscheint, lässt sich nur mit den anderen Macht- und Interessengruppen erklären, die hinter der jetzigen Administration von Präsident Donald Trump stehen, im Vergleich zu denen hinter seinem Vorgänger Joseph Biden. Der war die Figur auf der Bühne, als die Neokonservativen, die Neocons, Drehbuch, Regie und Dramaturgie in der Hand hatten – bis Trump wiedergewählt wurde. Darauf hat der US-Finanzanalytiker Martin Armstrong mehrfach aufmerksam gemacht.Ich hatte noch selbst erlebt, wie in Trumps erster Amtszeit auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2018 gleich mehrere US-Politiker, darunter Victoria Nuland, erklärten, auch unter diesem Präsidenten werde sich die US-Außenpolitik nicht ändern. So erklärte Senatorin Jeanne Shaheen von der Demokratischen Partei in München:„Wir erleben eine Fortsetzung von dem, was vorher war, und viel Übereinstimmung im Kongress zwischen Republikanern und den Demokraten sowie dem Repräsentantenhaus und dem Senat.“Als Beispiel nannte sie damals die Sanktionsgesetze gegen Russland, Iran und Nordkorea. Das scheint nun tatsächlich anders, auch wenn in der jetzigen Trump-Administration immer noch Neocons zu finden sind, zu denen Armstrong auch US-Finanzminister Scott Bessent zählt. Was jetzt im Zusammenhang mit der Friedenssuche für die Ukraine geschieht, kündet davon, dass nun hinter der Bühne der US-Politik andere Kräfte am Werk zu sein scheinen. Allerdings haben die Neocons weiterhin Einfluss, warnt Armstrong. Das verändert natürlich nicht den Grundcharakter der USA als imperialistischem Staat, aber sie suchen andere Wege, die eigenen Interessen zu wahren und durchzusetzen. Vielleicht haben sie erkannt, dass Russland eben nicht einfach in die Knie zu zwingen ist, und der eigene Schaden durch den Stellvertreterkrieg und dauerhafte Konfrontation gegen das größte Land der Erde, das immer noch die zweite atomare Supermacht der Welt ist, größer ist als der davon gewonnene Nutzen. Manche Fachleute wie Ex-CIA-Analytiker Ray McGovern, Ex-Bundeswehr-General Harald Kujat oder der Schweizer Militärfachmann Jacques Baud machen schon länger darauf aufmerksam....https://apolut.net/ein-unmoglicher-frieden-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während sich die Ukraine und die USA auf Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen einigen, geht der Krieg in der Ukraine unvermindert weiter. In der Nacht wurde das Land von Hunderten russischen Drohnen angegriffen. Im Gegenzug haben die ukrainischen Streitkräfte den wohl massivsten Luftangriff auf russisches Territorium ausgeführt. Passend dazu sprechen wir heute mit dem Politikwissenschaftler Prof. Philip Manow – über Frieden, Krieg und den Zustand der Demokratie.
Während sich die Ukraine und die USA auf Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen einigen, geht der Krieg in der Ukraine unvermindert weiter. In der Nacht wurde das Land von Hunderten russischen Drohnen angegriffen. Im Gegenzug haben die ukrainischen Streitkräfte den wohl massivsten Luftangriff auf russisches Territorium ausgeführt. Passend dazu sprechen wir heute mit dem Politikwissenschaftler Prof. Philip Manow – über Frieden, Krieg und den Zustand der Demokratie.
Während Selenskyj und seine westlichen Unterstützer nach Kriegsgründen suchen, will US-Finanzanalytiker Martin Armstrong den 3. Weltkrieg verhindernEin Kommentar von Tilo Gräser.Seit langem versucht der Kiewer Präsidentendarsteller Wolodymyr Selenskyj, die Nato direkt in den Krieg gegen Russland hineinzuziehen. Das hatte selbst der ehemalige polnische Präsident Andrzej Duda erkannt, der in einem Interview im September dieses Jahres erklärte:„Sie versuchen von Anfang an, alle in den Krieg hineinzuziehen. Das ist offensichtlich, das liegt in ihrem Interesse, und am besten wäre es, wenn sie die NATO-Länder in den Krieg hineinziehen könnten. Es ist offensichtlich, dass sie nach denen suchen, die auf ihrer Seite aktiv gegen die Russen kämpfen würden. Das ist seit dem ersten Tag so.“In dem Interview ging es um den Einschlag einer angeblich russischen Rakete auf polnisches Territorium im November 2022. Dabei kamen auch zwei Menschen ums Leben. Doch nach den damaligen Informationen von Duda und Polens Premierminister Mateusz Morawiecki handelte es sich höchstwahrscheinlich um eine Rakete, die von der ukrainischen Luftabwehr in Richtung einer russischen Rakete abgefeuert wurde.Kiew behauptete jedoch von Anfang an, dass Russland polnisches Territorium beschossen habe. Duda berichtete in dem Interview, dass Selenskyj ihn kurz danach anrief und von ihm forderte, dass Polen sofort erklärt, dass es sich um eine russische Rakete handelt. Er habe das als Versuch verstanden, Polen in den Krieg hineinzuziehen, so der Ex-Präsident.Es gibt eine ganze Reihe solcher Beispiele, wozu auch die angeblichen russischen Drohnen gehören, die im September dieses Jahres in Polen einschlugen oder abgeschossen wurden. Dabei gab es keine Opfer, aber dem folgte eine wahre Drohnen-Hysterie und eine neue Propaganda-Welle von der „russischen Gefahr“. Der US-amerikanische Finanzanalytiker Martin Armstrong erklärte kürzlich dazu in einem Interview mit dem iranisch-stämmigen Philosophen Nima R. Alkhorshid:„Meine Quellen, die in der Regel sehr gut sind, sagten, dass keine Drohnen von Russland über Polen geflogen sind. Das war alles eine ‚falsche Flagge‘. Und dann hörte man plötzlich: Oh, wir müssen eine Flugverbotszone über der Ukraine einrichten und alles andere tun, was möglich ist, um einen Krieg zu provozieren.“...https://apolut.net/plan-gegen-den-atomkrieg-us-analytiker-schlagt-friedensabkommen-mit-putin-vor-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit der höchsten Brennereidichte und einem besonderen Maß an Traditionwartet die schottische Speyside auf - nicht umsonst die Lieblingsregion vieler Whiskyenthusiasten.Auch wir wagen uns wieder in dieses milde und beliebte Territorium vor, allerdingsein wenig versteckt im Wald, an einem Fluss zwischen den Bäumen...Klingt zu schön um wahr zu sein? Dann haltet euch fest: die Einsteiger genau dieser Destillerie findet man regelmäßig sogar beim Discounter! Na, jetzt aber zuschlagen!Oder doch nicht?Wir reden von Speyburn - der Destillerie mit dem Fluss im Namen. Außerdem erfahren wir etwas von Pagoden, 5,0er Bier, fantastischen Cocktails und Johannes Vorliebe für Lachs zum Frühstück. Hört rein und findet mit uns heraus, ob sich der Einstiegs-Speysider lohnt!Verkostete Whiskys:- Speyburn Bradan Orach- Speyburn Rum Cask Finish
Außenminister Johann Wadephul hat eine heftige Abschiebe-Debatte in der eigenen Partei ausgelöst. In Damaskus meldete er plötzlich Skepsis an, dass Syrer in ihre Heimat zurückkehren könnten – und stellte sich somit gegen den Regierungskurs. Aus der Union kommt deutlicher Widerspruch, die Fraktionsführung stellt Wadephul offen infrage und stürzt die Merz-Regierung wieder ins Chaos. Derweil wird berichtet, dass sich in der Ukraine eine Wende andeutet: US-Präsident Trump könnte dem Land nun doch die begehrten Tomahawk-Marschlfugkörper schicken, um den Krieg auf das Territorium von Putins Russland zu tragen. Paul Ronzheimer ist in Kiew und analysiert im Gespräch mit Filipp Piatov die Lage.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor 70 Jahren entschieden sich die Menschen im Saarland dagegen, dass das Land europäisches Territorium wird. Das Saarland wurde infolge Teil der Bundesrepublik - doch bis heute gibt es Diskussionen, ob damals eine Chance verpasst wurde.
Vor 70 Jahren entschieden sich die Menschen im Saarland dagegen, dass das Land europäisches Territorium wird. Das Saarland wurde infolge Teil der Bundesrepublik - doch bis heute gibt es Diskussionen, ob damals eine Chance verpasst wurde.
Donald Trump überrascht mit einem Kurswechsel: Zum ersten Mal in seiner Amtszeit verhängt er harte Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil - ein Schritt, der Wladimir Putin sichtlich wütend macht. Der Kreml-Chef reagiert mit Drohungen und warnt die USA vor „niederschmetternden Konsequenzen“, sollte die Ukraine mit amerikanischen Tomahawk-Raketen russisches Territorium angreifen.Was steckt hinter Trumps plötzlicher Härte? Wie gefährlich ist die Eskalation - und warum bleibt Europa so zögerlich?Paul spricht mit Bojan Pancewski, dem Europa-Korrespondenten des Wall Street Journal, über die neue Dynamik zwischen Washington, Moskau, Kiew und Brüssel.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit "Nobody Wants This" (32:57) bringt Netflix seinen Rom-Com-Megahit mit Kristen Bell und Adam Brody zurück. Die Super-Fans Michael und Rüdiger sowie der Neu-Konvertierte Holger können es kaum erwarten, dass die interkonfessionale Liebe mit zehn Folgen zurückkehrt, aber ausgerechnet die Konvertierung wird zu einem großen Problem - und für einen von uns auch das Podcast-Setup des Schwester-Duos. "Nobody wants this" hätte man auch gut als Schlagwort für die RTL+ Adaption der israelischen Serie "Euphoria" vermuten können. Denn dass die Heimat von "Tutti Mutti" mit "Euphorie" (57:24) eine ähnlich gute und konsequente Adaption wie HBO mit "Euphoria" schaffen kann, ist eigentlich unmöglich. Oder doch nicht? Auch die ARD wagt sich mit "Naked" (1:18:05) auf ein Territorium, das ihr eigentlich nicht liegen sollte: eine Miniserie über Sexsucht. Doch zumindest mit Svenja Jung ist den Machern ein echter Glücksgriff gelungen. Auf sehr sicherem Territorium wandelt dagegen Wow mit "The Iris Affair" (4:43). Denn wenn die Briten eines können, dann (Agenten)Thriller. Es sollte also eigentlich klar sein, welche Serien in dieser Woche empfohlen werden.... Cold-Open-Frage: "Wen könnten wir uns in der Kennedy-Serie von Netflix gut vorstellen?"
Seit Trump und Putin am Donnerstag telefoniert und sich auf ein erneutes Treffen geeinigt haben, versucht die EU fieberhaft, eine Einigung im Ukraine-Konflikt zu verhindern. Hier zeige ich die Details der letzten Tage.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Am Donnerstag haben die Präsidenten Trump und Putin telefoniert und beschlossen, sich erneut zu Gesprächen über die Ukraine zu treffen. Für die EU und die meisten ihrer Mitgliedsstaaten ist eine friedliche Lösung des Krieges offenbar ein Albtraum, denn in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten begannen umgehend hektische Gespräche darüber, wie man eine Einigung sabotieren könnte.In der EU hatte man aufgrund vorheriger Aussagen von Trump schon gehofft, dass Trump Selensky bei deren für Freitag angesetzten Treffen im Weißen Haus endlich die amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörper geben würde, mit denen die Ukraine 2.000 Kilometer tief nach Russland feuern könnte. Aber daraus wurde bekanntlich nichts, stattdessen hat Trump Selensky offenbar ziemlich abgekanzelt und irgendwann einfach verkündet, das Treffen sei beendet.Kallas in PanikAm Montag fand ein Treffen des EU-Rates statt, nach dem der ungarische Außenminister erklärte, viele europäische Politiker würden versuchen, ihr Bestes zu tun, um das Treffen zwischen den Präsidenten Russlands und den USA Wladimir Putin und Donald Trump in Budapest zu verhindern.Nach dem Treffen des EU-Rates gab es eine ganze Reihe hektischer Erklärungen aus der EU, nachdem dort übers Wochenende schockiertes Schweigen geherrscht hatte. Vor allem die Erklärungen der EU-Chefdiplomatin und ausgewiesenen Russen-Hasserin Kaja Kallas waren bemerkenswert. Sie teilte mit, dass sich die EU wieder nicht auf das 19. Sanktionspaket gegen Russland einigen konnte, aber sie fügte sofort hinzu:„Die EU wird so bald wie möglich mit der Ausarbeitung des 20. Sanktionspakets beginnen. Es ist wichtig zu verstehen, dass das 19. Sanktionspaket nicht das Ende ist.“Dass die EU schon über ein 20. Sanktionspaket nachdenkt, während sie sich noch nicht einmal über das 19. Sanktionspaket einigen konnte, ist einerseits Realsatire. Andererseits zeigt es aber deutlich, wie sehr die EU eine Friedenslösung verhindern will, wenn sie, während Trump und Putin über eine friedliche Lösung verhandeln, diese Verhandlungen mit neuen Drohungen gegen Russland torpediert.Ein weiteres Thema ist die Gebietsfrage. Trump hat Selensky bei deren Treffen gesagt, der Konflikt solle an der Kontaktlinie eingefroren werden und dass die Ukraine Russland den Donbass überlassen solle, was Selensky natürlich ablehnt, obwohl selbst westliche Experten längst offen sagen, dass die Ukraine keinerlei Chance hat, die Gebiete zurückzubekommen.Kallas ging auch hier auf Konfrontationskurs mit Trump, als sie erklärte:„Wir sind der Meinung, dass die Ukraine keine Gebiete an Russland abgeben sollte. Natürlich gibt es hier viele Schwierigkeiten. Eine Frage ist, welche Gebiete man zurückerobern kann, aber es ist eine ganz andere Frage, ob man sie als Territorium eines anderen Landes anerkennt.“...https://apolut.net/wie-die-eu-versucht-eine-einigung-zwischen-putin-und-trump-zu-sabotieren-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein heikles Gipfeltreffen in Washington: Wolodymyr Selenskyj trifft Donald Trump und will die Freigabe für Tomahawk-Marschflugkörper für die Ukraine erreichen. Waffen, die tief ins russische Territorium reichen könnten. Doch kurz vor dem Treffen hat Trump noch mit Wladimir Putin telefoniert und kündigt ein Treffen in Budapest an. Freilich noch ohne konkretes Datum.Im Gespräch mit Nico Lange, Sicherheitsberater der Münchner Sicherheitskonferenz, ordnet Rixa Fürsen die Lage ein: Was steckt hinter Trumps Friedensplan? Welche Rolle spielt Deutschland – und wird Kanzler Friedrich Merz nun gezwungen, auch den Taurus zu liefern? Ein Update über Diplomatie, Druck und Abschreckung. Lange erklärt außerdem, wie sich der Krieg technisch verändert hat. Von Infanteriegefechten zu Drohnenkriegen und warum Europa beim Thema Abstandswaffen endlich aufholen muss, wenn es sich selbst verteidigen will. Zum Schluss geht es um den Blick nach vorn: auf Trumps mögliche NATO-Strategie, Amerikas künftige Rolle in Europa und die Frage, ob die EU endlich strategisch handeln kann, bevor es wieder zu spät ist? Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die USA unterstützen die Ukraine stärker im Verteidigungskrieg gegen Russland als bislang bekannt. Nach einem Bericht der „Financial Times“ (FT) helfen amerikanische Geheimdienste Kiew seit Monaten aktiv dabei, russische Energieanlagen mit Drohnen zu treffen – tief auf russischem Territorium. Hat Europa sich in Trump getäuscht? Welches Ziel verfolgt Donald Trump? Was fürchtet jetzt Putin? Paul Ronzheimer analysiert die neue Enthüllung und spricht mit Filipp Piatov über die Folgen für den Krieg.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Europa meldet vermehrt Drohnenalarme. München, Dänemark, Polen. Drohnen dringen in den Luftraum ein. Die Schweiz steht unter Druck und priorisiert die Abwehr. Reagiert die Schweiz rechtzeitig – oder zu spät? Drohnen sorgen in Europa immer öfter für Unterbrüche und Abklärungen. Es gab Drohnenalarm in Polen, dazu drangen drei russische Kampfjets 12 Minuten in estnisches Territorium vor. Wegen Drohnensichtungen musste auch der Flughafen München zweimal geschlossen werden. Flüge wurden gestrichen und Passagiere strandeten. Auch über Meiringen habe es mehr Drohnenflüge gegeben als bisher angenommen. Europäische Länder investieren jetzt gezielt in Systeme gegen Drohnen. Geplant ist ein abgestimmtes Schutznetz an der Ostflanke. Die Ukraine gilt als wichtiger Praxispartner, weil sie mit schnellen Innovationszyklen im Drohnenbereich arbeitet. Auch die Schweiz reagiert und priorisiert die Drohnenabwehr. Armeechef Thomas Süssli will sichtbare Schritte noch dieses Jahr. Am Freitag teilte die Armee mit, dass das Bundesamt für Rüstung neue Drohnenabwehrsysteme beschaffen soll. Reagiert die Schweiz rechtzeitig oder zu spät? Darüber diskutieren im Forum: · Georg Häsler, Militärexperte bei der NZZ und Oberst in der Armee · Andrea Zryd, SP Nationalrätin und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission
Krieg in der Ukraine, Drohnen über Polen: Das sicherheitspolitische Umfeld der NATO ist angespannt und die USA zeigen sich als schwer einzuschätzender Bündnispartner. Über diese Lage und mögliche Auswege spricht Oberstleutnant Michael Gutzeit mit Prof. Dr. Carlo Masala. Im September sah sich Polen erstmals gezwungen, russische Drohnen auf eigenem Territorium abzuschießen, die in großer Zahl in den Luftraum eingedrungen waren. Verteidigungsminister Pistorius bezeichnete den Vorfall als eine „bislang beispiellose Verletzung des polnischen Luftraums“ und „Provokation gegenüber der gesamten NATO“. Er versicherte: „Wir stehen als Bündnispartner ganz klar fest zusammen (…) wir lassen uns nicht provozieren.“ Wie sind die regelmäßigen Luftraumverletzungen einzuordnen? Sollen sie die NATO provozieren oder will Russland vor allem davon ablenken, dass es militärisch schwächelt? Worte und Zentimeter Die Ukraine verzeichnet nördlich von Pokrowsk Geländegewinne und attackiert russische Ölraffinerien, das diesjährige Zapad-Manöver Russlands fällt deutlich kleiner aus. Präsident Selenskyj vermutet, Russland fehle die Kraft für eine Großoffensive. Putins Drohnen könnten also weniger Stärke, sondern eher Verunsicherung signalisieren. Auch politisch verschieben sich die Frontlinien. Moskau erklärt neuerdings nicht mehr die USA, sondern Europa zum Hauptfeind. Parallel betonen Washingtons Vertreter ihre Bündnistreue: „Wir würden jeden Zentimeter NATO-Territorium verteidigen“, sagte US-Botschafter Waltz bei den Vereinten Nationen. Selbst Präsident Trump bekräftigte jüngst die Verteidigung Polens und des Baltikums. Ist das eine neue Klarheit und wie verlässlich ist sie? GesprächspartnerCarlo Masala ist Professor an der Universität der Bundeswehr München und Direktor des Metis Instituts für Strategie und Vorausschau. Oberstleutnant Michael Gutzeit ist Leiter der Informationsarbeit am ZMSBw.
Nach dem Willen einer internationalen Investorengruppe soll im Gaza-Streifen eine ultramoderne Sonderwirtschaftszone entstehen. Der Plan soll bereits von US-Präsident Trump gebilligt worden sein. Dass Gaza Eigentum des Palästinensischen Volkes ist, interessiert diese Herrschaften nicht.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Ende August trafen sich im Weißen Haus neben Präsident Donald Trump dessen Außenminister Marco Rubio, dazu der Sondergesandte Steve Wittkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie der ehemalige britische Premierminister Tony Blair . Die Herrschaften besprachen wohlwollend das 38-seitige Exposé einer Investorengruppe. Das Papier trägt den Namen: „The GREAT Trust – From a Demolished Iranian Proxy to a Prosperous Abrahamic Ally“ . „GREAT“ wird großgeschrieben. Das ist eine Abkürzung für „Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation“. Heißt auf Deutsch also: „Plan für die Wiederherstellung, die wirtschaftliche Beschleunigung und Umwandlung von Gaza.“ Untertitel: „Von einem demolierten iranischen Stellvertreter zu einem wohlhabenden Verbündeten des Abraham-Akkords.“Ganz kurz zu den Abraham-Verträgen: im Jahre 2020, im Windschatten der Corona-Kampagne, schlossen Israel, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate einen Vertrag, der de facto eine enge Zusammenarbeit der drei Länder in den Bereichen Wirtschaft, Militär und Außenpolitik verabredete.Der Gaza-Streifen, formal bislang noch ein eigenes staatliches Gebilde unter Kontrolle der Hamas, soll nach diesem Plan komplett planiert werden, um auf dem Boden sodann eine ultramoderne Sonderwirtschaftszone nach dem Vorbild von Singapur hochzuziehen. Für zehn Jahre soll eine supranationale Treuhandgesellschaft den Gaza-Streifen verwalten. Die jetzigen Bewohner von Gaza sollen vor die Wahl gestellt werden, auszuwandern oder zu bleiben, um in besonderen Wohnanlagen untergebracht zu werden. Wer „freiwillig“ auswandert, bekommt ein Handgeld von 5.000 Dollar, sowie als Starthilfe Zuschüsse zur Miete für vier Jahre. Die Investoren rechnen damit, dass ein Viertel der Palästinenser das Auswanderungsangebot annehmen wird.Auf dem Territorium des Gaza-Streifens sollen sechs bis acht Smart Citys aus dem Boden gestampft werden. Eine Ringbahn trägt den Namen des saudi-arabischen Kronprinzen und de facto-Regenten Prinz Mohammed bin Salman. Ein riesiger Fabrik-Komplex trägt den Namen des Tesla-Unternehmers und Oligarchen Elon Musk. Das dazugehörige Freizeit- und Hotelressort ist uns bereits aus einem vom Weißen Haus veröffentlichten Werbe-Video bekannt, und trägt den Namen des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump . Dieses durch Künstliche Intelligenz verwaltete futuristische Konglomerat wird verbunden mit der saudi-arabischen Retortenstadt Neom . Die neu errichteten Hafenanlagen sollen den Handel zwischen Indien, der arabischen Welt und Europa wesentlich erleichtern.Diese Planungen sind zynisch und menschenverachtend. Solche Überlegungen auch nur anzustellen, wo zur gleichen Zeit über 60.000 wehrlose Zivilisten in Gaza ermordet werden und die zivile Infrastruktur nahezu komplett vernichtet ist und die Menschen hungern, geschieht in übelster kolonialer Tradition. Die Verantwortlichen für diese perversen Pläne berufen sich darauf, einer regelbasierten, auf menschliche Werte achtenden Gemeinschaft westlicher Nationen anzugehören. Solche Pläne kann man der Öffentlichkeit eigentlich gar nicht präsentieren ohne sich komplett unglaubwürdig zu machen....https://apolut.net/macht-netanjahu-die-drecksarbeit-fur-blackrock-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Vorfälle mit Drohnen im Luftraum europäischer Länder haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft, Russland steht im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein. Mit der Schließung von Flughäfen - wie in Dänemark - erreicht das Thema eine neue Brisanz, sagt Paul Strobel. Er ist Sprecher von Quantum Systems, einem Start-up, das u.a. Aufklärungsdrohnen - derzeit vor allem für die Ukraine - produziert. Als Hersteller könne man Abwehrmittel zur Verfügung stellen, um gegnerische Drohnen vom Himmel zu holen, so Strobel im Interview mit Host Anna Engelke. Allerdings wisse man nicht, wann und wo man diese Mittel einsetzen dürfe. Das sei ein hochkomplexes Thema, auf politischer und regulatorischer Ebene fange "die Arbeit jetzt erst an". Strobel - selbst ehemaliger Soldat - erklärt, was die NATO-Staaten in Bezug auf Drohnen von der Ukraine lernen können, welche Gefahren für die ukrainischen Werke des Herstellers bestehen und warum die Bundeswehr bei der Beschaffung in seiner Wahrnehmung einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Das Thema Drohnen und die Möglichkeit, sie zu bekämpfen, beleuchtet auch Kai Küstner in der Lage. Sein Fazit: NATO und Bundeswehr haben bislang nur unzreichend wirksame und kostensparende Mittel. Kai erklärt, wie sich die Haltung der NATO im Umgang mit Russland nach dem Eindringen dreier russischer Kampfjets in den estnischen Luftraum verändert hat und er analysiert die Bemerkungen von Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung, dass die Ukraine ihr Territorium in Teilen oder ganz zurückerobern könne. Außerdem berichtet Kai über "Red Storm Bravo" - eine NATO-Übung mitten in Hamburg. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Paul Strobel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-293260.html FAQ zu Drohnen - wie unvorbereitet sind wir? von Kai Küstner: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/drohnen-faq-100.html Podcast-Tipp: Synapsen: Koffein, Gesundheit, Klima - Die Zukunft des Kaffees https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-292388.html
Apple TV+ hat unsere Planung in dieser Woche über den Haufen geworfen, weil drei Tage vor Start der Thriller "The Savant" kurzfristig verschoben/abgesetzt/zensiert wurde. Eine Entscheidung, die nicht nur Hauptdarstellerin Jessica Chastain stark kritisiert hat. Holger, Michael und Rüdiger dürfen die Serie zwar nicht offiziell besprechen, haben sich aber Gedanken zu den Hintergründen gemacht, die weniger mit der Ermordung von Charlie Kirk zu tun haben dürften, als mit Apples Angst vor politischen Repressionen (3:40). Den Besprechungsteil beginnen wir dann mit der Netflix-Serie "House of Guinness" (17:53), mit der Steven Knight nach "Peaky Blinders" und "A Thousand Blows" sein Faible für unterhaltsame Historienserien fortsetzt. Auch wenn keiner von uns das schwarze Gold trinkt, haben zumindest einige von uns großen Spaß an dem wilden Ritt durch die Bierbrauer-Geschichte gehabt. Danach geht es mit der fünften Staffel von "Slow Horses" (40:30) bei Apple TV+ auf sehr sicheres Territorium, schließlich hat die Agentenserie mit Gary Oldman bisher noch nie enttäuscht. Allerdings sollten sich alle Fans darauf einstellen, eine tonal recht andere Staffel präsentiert zu bekommen. Und schließlich ziehen wir nach dem Finale von "Alien: Earth" (1:00:07) noch einmal ein Fazit ohne Rücksicht aus Spoiler und beurteilen ob sich unser guter Eindruck nach den ersten sechs Folgen gehalten hat. Cold-Open-Frage: "In welcher Serie sollte Bernd das Brot auftreten?"
Polen schiesst über eigenem Territorium russische Drohnen ab, Israels Angriff in Katar torpediert diplomatische Lösung, Nationalrat debattiert über Finanzierung der 13. AHV-Rente, in der Miniserie «The Deal» wird eine geschichtsträchtige Verhandlungen nacherzählt
Im Manöver "Quadriga 2025“ probt die Nato zur Zeit die Verteidigung im Osten. Die Kriegsübung überschneidet sich zweitweise mit dem Manöver „Sapad“ das Russland auf eigenem Territorium, aber auch auf dem Gebiet von Belarus durchführt. Fünf Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung hält sich Machthaber Aljaksandr Lukaschenka an der Macht. Was passiert in Belarus? Wie gefährlich ist das Land als Aufmarschgebiet russischer Truppen? Was kann die belarussische Opposition vom Exil aus erreichen? Wie beeinflusst die autokratenfreundliche US-Politik die Situation in Belarus? Andrea Beer diskutiert mit Ingo Petz – Journalist beim Online-Portal decoder.org; Olga Dryndova – Chefredakteurin der Belarus-Analysen der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen; Gesine Dornblüth – Journalistin beim Deutschlandfunk
Das Smartphone als scheckkartengroße Bühne. Was ist es, das Menschen zu öffentlichen Lautsprechern werden lässt und ihr Umfeld zur unfreiwilligen Teilhabe nötigt? Vielleicht ist es ein Missverständnis von Öffentlichkeit. Der öffentliche Raum ist kein Niemandsland und kein Jeder-für-sich-Territorium, sondern ein zwischenmenschliches Dazwischen.
Soll die Ukraine und wenn ja wie viel Territorium an Russland abtreten - für einen Waffenstillstand? ++ In Spanien steht die katholische Kirche im Mittelpunkt einer politischen Auseinandersetzung ++ Am Freitag Abend ist in einer Seitenkapelle der Kathedrale von Cordoba ein Feuer ausgebrochenModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 11.08.2025
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Die Hauptinsel des Chagos-Archipels ist strategisch begehrt - die USA machten aus Diego Garcia einen ihrer wichtigsten Militärstützpunkte. Den Preis dafür bezahlte die kleine Inselgemeinschaft. Mitte der 1970er-Jahre wurde sie deportiert. Die Wunden dieser Vertreibung sind bis heute nicht verheilt. Diego Garcia gehörte zum Territorium von Mauritius. Doch Grossbritannien beanspruchte die Insel als Kolonie. Und stellte sie den USA zur Verfügung. Die Wende kam diesen Sommer: Nach langen Verhandlungen konnte Mauritius sein Eigentum endlich zurückerlangen. Dennoch bleibt Diego Garcia auch für nächsten 99 Jahre eine militärische Sperrzone, eine Basis für amerikanische Tarnkappen-Bomber und U-Boote. Dies ist besonders für jene schmerzhaft, die einst von dort deportiert wurden. «Wir wurden im Laderaum untergebracht hinter der Schiffsmesse, wo die Leute essen. Man hat uns zu den Geissen, Kühen und Schweinen gesteckt», erzählt Ariste Elysée, der damals 13 Jahre alt war. «Wir mussten auf Holzkisten schlafen. Ohne Toilette. Selbst wenn es nur vier Tage dauerte. Es war schrecklich.» Ihre Häuser und Möbel mussten die Bewohnerinnen und Bewohner von Diego Garcia zurücklassen. Die Deportation der Chagossians zählt nicht zu gewaltsamsten Kapiteln der Kolonialzeit. Doch an ihrem Schicksal lassen sich die Arroganz und der Rassismus der damaligen Kolonialherren im Kleinen illustrieren.
Israel hat am 13. Juni iranisches Territorium massiv angegriffen. Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu spricht von einem “Präventivschlag”, der vor allem der Atominfrastruktur im Iran schaden soll. Der Iran sei kurz davor gewesen, genug Uran anzureichern, um eine Atomwaffe zu erlangen. Viele Völkerrechtler bezweifeln allerdings, dass die akute Gefahr groß genug war, um einen Angriff Israels zu rechtfertigen. Der Iran schlug mit Raketen- und Drohnenangriffen zurück. Seitdem beschießen sich die beiden Seiten. Menschen sterben, Öl- und Gasanlagen brennen, Tausende Menschen versuchen Teheran zu verlassen, einige Atomanlagen im Iran sind schwer beschädigt worden. Eigentlich waren für das Wochenende weitere Verhandlungen zum Atomabkommen zwischen dem Iran und den USA geplant gewesen. Die liegen nun auf Eis. Ausgangspunkt der Kritik am iranischen Atomprogramm ist, dass es dem Iran als Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrags nicht erlaubt ist, Atomwaffen zu besitzen. Im Land wird aber trotzdem Uran soweit angereichert, dass sich dies durch eine andere Nutzung als für den Waffeneinsatz nicht mehr rechtfertigen lässt. Da die Feindschaft mit Israel zu den Grundlagen der Islamischen Republik, dem im Iran herrschenden Regime, gehört, sieht sich Israel durch diese Entwicklung unter Bedrohung. US-Präsident Donald Trump reiste währenddessen überraschend früh vom G7-Gipfel in Kanada ab. Seine Sprecherin begründete die Abreise mit der Lage in Nahost. Wohin führt all das? Lassen sich die USA doch in den Konflikt hineinziehen? Welches Ziel verfolgt Israels Ministerpräsident Netanjahu? Wird sich im Iran nun etwas verändern? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Cornelius Adebahr, selbständiger Politikberater und Analyst in Berlin, Iran-Experte und seit 2006 für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik tätig. Cornelius Adebahr sagt, man könne hier bereits von einem Krieg sprechen. Dass die USA aber ein Interesse daran hätten, weiter in diesen Krieg involviert zu werden, das bezweifelt er. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 17.6.2025 um 17 Uhr.
25. September 1996: "Endlich" dürfen wir dem Doktor der Voyager beim Operngesang lauschen, doch gleich bei der ersten Probe vergisst er seinen Text – und das ist erst der Anfang. Denn die in den letzten beiden Jahren erlernte Sozialkompetenz und Hobbys füllen sämtlichen Speicher und bedrohen das Programm sowie die medizinische Versorgung der Crew. Außerdem durchquert man das Territorium einer fiesen Käferwolke. In Deutschland: Der Schwarm, ausgestrahlt am 22. Mai 1998.
pafap - Predigt aus Frankfurt als Podcast (lutherisch, SELK)
Der heutige Predigtabschnitt ist gut geeignet für eine Konfirmation, denn die Jünger stehen vor einer Lebenswende, einem Schritt in unbekanntes Territorium. Was gibt Jesus ihnen mit für die Zeit, da die Welt ihn nicht mehr sehen wird?
Adler, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Zerstörungen in Gaza sind nach eineinhalb Jahren Krieg verheerend. Israels Premier Benjamin Netanjahu möchte das Territorium nunmehr dauerhaft besetzen. Die europäischen Verbündeten sind entsetzt und üben immer lautere Kritik – auch in Österreich.Hier ist es unter anderem SPÖ-Altbundespräsident Heinz Fischer, der die Politik aufruft, gegen das brutale Vorgehen der Regierung Netanjahu zu protestieren.Ob dies die Solidarität Österreichs mit Israel infrage stellt, diskutieren Altbundespräsident Heinz Fischer, die ehemalige Direktorin des jüdischen Museums, Danielle Spera, und die Nationalratsabgeordnete palästinensischer Abstammung Muna Duzdar von der SPÖ. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mitten in Tirana, in Albaniens Hauptstadt, auf einer Fläche so groß wie zehn Fußballfelder, könnte bald der kleinste Staat der Welt entstehen. Ein eigenes Territorium für die muslimische Minderheit der Bektaschi, die vor hundert Jahren aus dem Osmanischen Reich nach Albanien geflohen sind. Mit dieser Idee hat Albaniens Ministerpräsident Rama für eine Überraschung gesorgt. In dieser 11 KM-Folge erzählt der Filmemacher Paul Tutsek von seiner Reise zum Bektaschi-Orden in Albanien. Dort hat er das Oberhaupt der Bektaschi, Baba Mondi, getroffen und erzählt, wie ernst man den Vorschlag für einen solchen „islamischen Vatikan“ nehmen kann. Hier geht's zur ARTE-Doku “Re: Ein muslimischer Zwergstaat für Albanien?” von Paul Tutsek: https://1.ard.de/Arte_Re_Zwergstaat Hier geht's zu FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/freiheit-deluxe Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Julius Bretzel Mitarbeit: Claudia Schaffer Produktion: Adele Meßmer, Christiane Gerheuser-Kamp, Viktor Veress, Hanna Brünjes Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Das Kongobecken ist ein gewaltiges Territorium voller wertvoller Rohstoffe, und fast das gesamte Gebiet gehört Ende des 19. Jahrhunderts einem einzigen Mann. Internationale Verträge zwischen den aufstrebenden westlichen Industrienationen haben es 1885 dem belgischen König Leopold II. gesichert: als Privatbesitz. Die Herrschaft des Monarchen, der unter anderem nach Kautschuk giert, ist schon bald eines der größten Verbrechen der GeschichteHost und Redaktion: Insa Bethke/GEO EPOCHE Gast: Kirsten BertrandSprecher: Peter KaempfeProduktion: Lia Wittfeld/RTL+ +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/geoepoche +++ Sie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.deBITTE BEACHTEN: Auf RTL+ und GEO EPOCHE+ erscheinen die neuen Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen. +++Folgen Sie GEO Epoche gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++AKTION: Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts können unterwww.geo-epoche.de/podcast kostenlos ein eBook aus unserem Heft "Verbrechen der Vergangenheit" herunterladen.Außerdem können Sie unter www.geo-epoche.de einen Monat lang GEO EPOCHE + kostenlos testen - mit fast 3000 Artikeln zu allen Aspekten der Weltgeschichte sowie weiteren Audio-Inhalten.Weitere historische Reportagen mit Peter Kaempfe hören Sie auch in dem GEO EPOCHE-Podcast"Menschen, die Geschichte machten" - jeden zweiten Dienstag überall, wo es Podcasts gibt.+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
"Diagnosefellen" heter boka, og den stuper rett inn i kontroversielt territorium. Territorium som spesielt opptar flere og flere foreldre. Men også samfunnet generelt. Dette ble en veldig fin prat med overlege og forfatter Henriette Sandven om et vrient og touchy tema.Veksten i antall barn og unge med diagnoser er jo både deprimerende og sjokkerende. Men hva kommer det egentlig av? Blir barna sykere, eller blir systemet mer slepphendt med diagnoser? Hvor mye kan og bør fikses med medisinering, om det i det hele tatt er mulig? Hvorfor rammer mentale problemer så skjevt politisk og kulturellt? Skal vi knuse barn i omfavnelse og omsorg, Pink Floyd-style? Eller er det bedre for alle om vi bare "man up"?Vi prater også om samtaletrykk, profesjonell nervøsitet og ærlig usikkerhet. Men først må vi bable litt om foredrag og tissatrengt og sjarmis og sånt.
Kanada liegt in Nordamerika, aber die Kanadier waren schon immer anders als ihre Nachbarn. Vor allem wollen sie nicht zum 51. Bundesstaat der USA werden. Seit Donald Trump diese Idee ins Spiel gebracht hat, ist ein neues Nationalbewusstsein aufgekeimt unter den Kanadiern. Dieser neue Patriotismus wirkt sich auch auf den Wahlkampf aus. Der Eishockey-Spruch “Elbows Up” ist zum Slogan der Nation geworden. Der aktuelle Premier Mark Carney hat früher auch Eishockey gespielt und sein kämpferisches Auftreten gegenüber Trump zahlt sich bisher aus in den Umfrageergebnissen seiner liberalen Partei. Sie liegt deutlich vor der lange Zeit führenden konservativen Opposition unter Pierre Poilievre. Wir wollen besser verstehen, wie Kanada tickt und was die Kanadier so anders macht. Deshalb sprechen wir mit dem Kanadisten Prof. Wolfgang Klooß, mit Stefan Rizor von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, mit Alexandra Weipert, die nach Kanada ausgewandert ist und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Oliver Schmidtke, der in Kanada lehrt. Podcast-Tipp: Bayern 2 radio wissen Nunavut heißt "unser Land" in der Sprache der Inuit; 1999 wurde das gleichnamige Territorium eingerichtet: Ein Gebiet sechsmal so groß wie Deutschland im äußersten Norden Kanadas und in direkter Nachbarschaft zu Grönland. Nur gut 40.000 Menschen leben dort in verstreuten Siedlungen und der Hauptstadt Iqaluit, knapp 31.000 von ihnen identifizieren sich als Inuit. https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/nunavut-land-der-inuit/bayern-2/13172419/
Kanada liegt in Nordamerika, aber die Kanadier waren schon immer anders als ihre Nachbarn. Vor allem wollen sie nicht zum 51. Bundesstaat der USA werden. Seit Donald Trump diese Idee ins Spiel gebracht hat, ist ein neues Nationalbewusstsein aufgekeimt unter den Kanadiern. Dieser neue Patriotismus wirkt sich auch auf den Wahlkampf aus. Der Eishockey-Spruch “Elbows Up” ist zum Slogan der Nation geworden. Der aktuelle Premier Mark Carney hat früher auch Eishockey gespielt und sein kämpferisches Auftreten gegenüber Trump zahlt sich bisher aus in den Umfrageergebnissen seiner liberalen Partei. Sie liegt deutlich vor der lange Zeit führenden konservativen Opposition unter Pierre Poilievre. Wir wollen besser verstehen, wie Kanada tickt und was die Kanadier so anders macht. Deshalb sprechen wir mit dem Kanadisten Prof. Wolfgang Klooß, mit Stefan Rizor von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, mit Alexandra Weipert, die nach Kanada ausgewandert ist und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Oliver Schmidtke, der in Kanada lehrt. Podcast-Tipp: Bayern 2 radio wissen Nunavut heißt "unser Land" in der Sprache der Inuit; 1999 wurde das gleichnamige Territorium eingerichtet: Ein Gebiet sechsmal so groß wie Deutschland im äußersten Norden Kanadas und in direkter Nachbarschaft zu Grönland. Nur gut 40.000 Menschen leben dort in verstreuten Siedlungen und der Hauptstadt Iqaluit, knapp 31.000 von ihnen identifizieren sich als Inuit. https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/nunavut-land-der-inuit/bayern-2/13172419/
Andreas und Thorsten begeben sich auf unbekanntes Territorium: das Rugby-Feld (und die Regeln dieser Sportart) sind den beiden immer noch ein böhmisches Dorf. Doch unsere CoachCoaches bekommen fachlich solide Hilfe von einem Studiogast. Danach können sie unfallfrei über die Geschichte des Rugby im Pixelsport und der aktuellen Ausgabe von RUGBY 25 von Big Ant quatschen. Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
SHOWNOTESDer mögliche freundlichbestimmte Brief an Abgeordnete der Union und FDP: https://docs.google.com/document/d/1uUfCFcfZivuhuz5Hu8mJgtmz75dtdmrGeQdotZ3UETg/edit?tab=t.0Liste der Adresse von Abgeordneten, die am Mittwoch dem Entschließungsantrag von CDU/CSU zugestimmt haben: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Tzzias1a8Phmy0si-sYuYwB4-F3Gf3EAInM8cCUXdng/htmlviewGesundheit | Integration | Zahlen und Fakten | MDIGeht Merz' Plan nach Aschaffenburg nicht auf? Union verliert in Umfrage, AfD legt zuhttps://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUuZGUvYjBkNTBkYzktNmE4Zi00NjMyLWJlOWEtZDgxNjFhOTlhNDQyMichel Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Geschichte der Gouvernementalität I, Suhrkamp,https://www.suhrkamp.de/buch/michel-foucault-sicherheit-territorium-bevoelkerung-geschichte-der-gouvernementalitaet-i-t-9783518294086Ole Wæver erklärt die “Securitisation” (Sekurisation)/Versicherheitlichung - International Relations, https://www.youtube.com/watch?v=wQ07tWOzE_cVersicherheitlichung/Sekurisation, Bundeszentrale für politische Bildung,https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/504345/versicherheitlichung-securitization/Soziologe Steffen Mau im RND-Interview, „Jetzt wird diese Brandmauer porös“, https://www.rnd.de/politik/friedrich-merz-und-die-cdu-soziologe-steffen-mau-sieht-rechtsverschiebung-der-politischen-kultur-JS2IWIRMJFBXRIJHI7Y2LTHHFM.html– WERBUNG –Updates, Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartner:innen findet ihr hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Det er ikke hver dag, at man uden at overdrive kan sige, at milliarder af mennesker rundt om på kloden lige sidder og venter på, at en enkelt mand skal åbne munden og sige noget. Men sådan var det, da Donald Trump mandag trådte hen til mikrofonen i rotunden i den amerikanske kongresbygning og i sin tiltrædelsestale lod verden vide, hvad han har tænkt sig at bruge magten til i de næste fire år. I dag spørger 'Du lytter til Politiken' USA-korrespondent Jacob Fuglsang, hvordan Trumps tale så har forandret verden. Og midt under vores snak får han pludselig øje på noget udenfor sit vindue. Noget, man måske – lidt flot – kunne kalde for den gamle verden, der forsvinder.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Die FDP Schweiz hat sich am Samstag in Bern zur ersten Delegiertenversammlung im neuen Jahr getroffen. Dabei wurden die etwa 350 Anwesenden auf die Stärkung von bürgerlichen Werten anstatt Populismus eingeschworen. Doch die Delegierten beschäftigte noch etwas anderes. Weiter Themen: Das Berner Kulturzentrum Reitschule ist derzeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Betreiber schreiben von Gewalt, sogar von Bandenkrieg vor den Toren der Reitschule. Die neue Stadtpräsidentin will nun einen runden Tisch einberufen, um über die Sicherheit auf der Schützenmatte zu diskutieren. «France-afrique» nannte man das oft kritisierte, nicht selten korrupte System, mit dem sich Frankreich seinen Einfluss in Afrika sicherte. Doch das System bröckelt seit Jahren. Mehrere afrikanische Staaten haben Frankreich jüngst dazu angehalten, seine Soldaten von ihrem Territorium abzuziehen.
Die Ukraine griff nach russischen Angaben erneut russisches Territorium mit von den USA gelieferten ATACMS-Raketen an. Ziele waren Militäreinrichtungen in Kursk. Moskau drohte mit Vergeltung, während Diskussionen über mögliche Eskalationen durch Atomwaffen weitergehen.
LdN384 Israelische Angriffe trotz IGH-Urteil, "From the river"-Update, Kommunalwahl in Thüringen, Infrastruktur hilft gegen Rechtspopulismus, CDU-Umfrage gegen Verbrenner-Aus, westliche Waffen gegen russisches Territorium, Maßnahmen gegen rechte Gewalt (Katja Meier, sächsische Justizministerin)