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Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein.
Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein. Podcastepisoden über den Fußball in der Schweiz https://podcast.brennpunkt-orange.de/category/schweiz/ Links FC Thun 125 Jahre: https://125.fcthun.ch Meilensteine: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/meilensteine Porträts und Persönlichkeiten: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/portraets Dokumente und Chroniken: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/dokumente Galerie 1898–1949: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/galerie/1898-1949 Feedback Sagt mir Eure Meinung! Es kann immer ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Habemus Papem! Ein neuer Bundesdatenschutzbeauftragter ist gefunden. Das ist zunächst ab Minute (01:55) Thema. Anschließend sprechen Dr. Stefan Brink und Prof. Niko Härting ab Minute (07:49) über die Bundesverwaltungsgerichtsentscheidung v. 4.6.2026, 10 A 2.25. Eine Journalistin und Historikerin forderte Zugang zu den Akten des BND zur Festnahme des NS-Verbrechers Adolf Eichmann in Argentinien. Das Bundeskanzleramt gab eine Sperrerklärung ab, welche nun gerichtlich bestätigt wurde. Auch nach 65 Jahren würde die Gefährdung der Zusammenarbeit mit anderen Nachrichtendiensten und der Datenschutz eine vollständige Offenbarung der Akten verhindern. Ab Minute (19:16) geht es um eine Entscheidung des Europäischen Gerichts v. 3.6.2026 in der Rechtssache T-1078/23. Die Europäische Kommission ordnete Meta 2023 als Gatekeeper (,,Torwächter“) im Sinne des Digital Markets Act (DMA) für den Messenger-Dienst und den Market-Place ein. Konnte sich Meta gegen die Kommission erfolgreich vor dem EuG wehren?
Aus Belfast erreichen uns Bilder der Zerstörung: Verbrannte Autos, angezündete Häuser. Auslöser für die gewaltsamen Proteste war ein Messerangriff eines Mannes aus dem Sudan auf einen Nordiren. Viele erinnern sich wegen der aktuellen Bilder an die blutige Zeit des Nordirland-Konflikts zurück. Die aktuellen Zustände an sich hätten mit dem Nordirland-Konflikt der vergangenen Jahrzehnte allerdings nichts zu tun, sagt Historikerin und Nordirland-Kennerin Corinna Hauswedell – aber auch sie fühlt sich zurückversetzt: «Es sind Erinnerungen an bürgerkriegsähnliche Zustände, die Nordirland 30 Jahre lang gebeutelt haben». Zusammen mit der Historikerin geht News Plus dem Charakter der nordirischen Hauptstadt auf den Grund: Wie geht es ihr heute? Gibt es noch Überbleibsel des Konflikts? Und: Wie könnte die Zukunft Belfasts aussehen? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Text-/Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Corinna Hauswedell, Historikerin und Nordirland-Kennerin - Peter Stäuber, freier Journalist in Grossbritannien ___________________ Team: - Moderation:Dominik Brand - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Lea Saager ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit der Historikerin und Memorial-Mitgründerin Irina Scherbakowa über den Aufstieg Wladimir Putins und die Frage, warum Russland nach dem Ende der Sowjetunion nicht den Weg zu einer stabilen Demokratie gefunden hat. Sie gehörte zu denen, die früh vor Wladimir Putin warnten.
Emily Haber ging als Tochter eines Diplomaten in sechs Ländern zur Schule. Später arbeitete die promovierte Historikerin selbst im diplomatischen Dienst. Zuletzt war sie Botschafterin in Washington. Auch pensioniert beschäftigt sie die Weltpolitik. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Der Fall Richard Schuh beschließt eine Epoche und steht am Anfang einer neuen Republik. Während der Parlamentarische Rat in Bonn 1948/49 über das künftige Grundgesetz berät und darüber, wie die Todesstrafe verfassungsrechtlich in Deutschland zu behandeln sei, sitzt der Raubmörder Schuh in Tübingen ein und wartet auf die Vollstreckung seines Urteils: Tod durch das Fallbeil. Auf der einen Seite die Debatten über Menschenwürde und staatliche Macht, auf der anderen die letzte Hinrichtung unter geltendem Recht. Zwischen Nachkriegschaos, Justiztradition und politischem Neubeginn entsteht ein Fall, der bis heute Fragen offenlässt. Vielen Dank an Historikerin und Stadtarchivarin Vera Pelters, die für uns die Quellenlage im Stadtarchiv Tübingen aufbereitet.
Bei einer wichtigen Frage den Zufall entscheiden zu lassen, erscheint uns höchst problematisch. Trotzdem wird das Los seit der Antike bis heute immer wieder zur Entscheidungsfindung verwendet. Ein Vortrag der Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ihren Vortrag "Warum nicht losen? Über den Sinn von Zufallsentscheidungen" hat sie am 22. April 2026 im Rahmen der Reihe vhs.wissen live gehalten. Veranstaltet wird die Reihe von der Volkshochschule Esslingen und der Volkshochschule Südost im Landkreis München. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Historie +++ Geschichte +++ Geschichtswissenschaft +++ Zufall +++ Zufallsentscheidung +++ Los +++ Losverfahren +++ Losen +++ Bürgerrat +++ Bürgerräte +++ Wehrpflicht +++ Bundeswehr +++ Antike +++ Demokratie +++ Gerechtigkeit +++ politische Ämter +++ Venedig +++ Mittelalter +++ Neuzeit +++ Glück +++ Vernunft +++ Entscheidungen +++ Entscheiden +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin am Wissenschaftskolleg zu Berlin**********Zusätzliche InformationenFriedrich Wilhelm I. - Der Donald Trump von Preußen**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:38 - Einleitung3:43 - Struktur des Vortrags4:35 - Vier Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit13:12 - Die Logik des Losens18:34 - Religiöse Dimension des Losens24:44 - Historische Beispiele des Losens41:59 - Wann erscheint das Los rational und legitim?**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Ritualforschung: Kniefall, Krönung, BruderkussFrauen in der Politik: Warum Maria Theresia zum Mann erklärt werden mussteLaufschuhe: Gottfried Wilhelm Leibniz und seine Erfindung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Barbara Tóth im Gespräch mit Oliver RathkolbÖKONOMIE DER ANGST. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters„Rathkolb sieht große Ähnlichkeiten mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und hat sich an einen Epochenvergleich gewagt.“ KurierRadikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber, und es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.Oliver Rathkolb macht die Ursache an der »ersten und zweiten Turboglobalisierung« fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem »starken Mann« und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme.Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?Oliver Rathkolb, geboren 1955, war langjähriger Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur österreichischen und internationalen Zeit- und Kulturgeschichte sowie Herausgeber der Zeitschrift »zeitgeschichte« und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der europäischen Geschichte in Brüssel. Rathkolb ist Vorsitzender des Wiener Instituts für Kultur und Zeitgeschichte (VICCA) und des wissenschaftlichen Beirats des Kreisky Forums.Moderation: Barbara Tóth, Journalistin, Autorin und Historikerin, leitende Redakteurin in der Stadtzeitung FALTER
Pesl, Martin Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Heute (13.5.) erhält Bea Lewkowicz das Offizierskreuz des Ordens des Britischen Empire – für ihr Engagement für Holocaust-Bildung. Aufgewachsen in Köln, lebt die Historikerin heute in Belsize Park in London. Ein Spaziergang mit Autorin Larissa Schmitz durch ein geschichtsträchtiges Viertel. Von Larissa Schmitz.
Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Katja Hoyer ist Historikerin und Journalistin, lebt seit mehr als 15 Jahren in Großbritannien und arbeitet als Dozentin am King's College in London. Immer wieder erklärt sie den Briten Deutschland und manchmal auch Deutschland sich selbst. Mit ihrem DDR-Bestseller “Diesseits der Mauer” ist sie in der deutschen Kritik angeeckt. Jetzt ist ihr neues Buch, “Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte”, erschienen. Weimarer Republik, Bauhaus, Buchenwald, all das kam hier zusammen. Hoyer erzählt von Geschichten, die uns etwas über die Gefährdung – und die möglicherweise die Rettung – unserer Demokratie heute erzählen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Reinhardt, Anja; Morina, Christina www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Seit Jahren zeigen die quantitativen Inhaltsanalysen der deutschen Medien eine klare Tendenz: Statt pluraler Meinungsvielfalt dominiert eine einseitige, auf Stereotypen basierende Berichterstattung. Bestimmte Themen werden systematisch überbetont, andere ausgeblendet – was ein verzerrtes Bild der Realität erzeugt. Fragen der Pressefreiheit, Demokratie und Meinungsfreiheit werden immer öfter und immer intensiver diskutiert.Im neuesten MCC-Podcast spricht Roland Schatz, Herausgeber des Freiheitsindex und international anerkannter Medienanalyst, mit Antonia Baraniuk, Historikerin und Visiting Fellow am Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit, über die neuesten Ergebnisse des Freiheitsindex sowie eine Analyse des Mediatenors über die Berichterstattung führender deutscher Medien über Ungarn.Teilnehmer:Roland Schatz, Herausgeber des Freiheitsindex, MedienanalystAntonia Baraniuk, Historikerin, Visiting Fellow am Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische ZusammenarbeitAz MCC Podcast adásaiban érdekes emberekkel izgalmas témákról beszélgetünk. Feldolgozzuk a közélet, a gazdaság, a társadalom fontosabb aktuális történéseit, de olyan kérdéseket is napirendre veszünk, mint például a művészet, a család vagy a vallás. Vendégeink között oktatóink, kutatóink, vendégelőadóink kapnak helyet. Mindenkinek kellemes időtöltést és szellemi feltöltődést kívánunk.
Der Eurovision Song Contest (1): Österreichs frühe Beiträge. Mit Renée Winter, Historikerin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.Gestaltung: Barbara Volfing - Sendung vom: 04.05.2026
Helene Stöcker war Frauenrechtlerin, Sexualreformerin und Pazifistin. Ich spreche mit Historikerin, Podcasterin und Autorin Bianca Walther über eine Frau, die aneckte. Stöcker entwickelte mit ihrer „Neuen Ethik“ eine Philosophie der Liebe, mit der sie jedoch auch in der Frauenbewegung auf Widerstand stieß. Sie teilte außerdem zeitgenössische eugenische Ansichten, die wir in der Folge einordnen. Fragt eure Buchhandlung nach Biancas Buch: Bianca Walther: Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde Ihr findet Bianca online unter www.frauenvondamals.de und auf Instagram: @frauenvondamals HerStory unterstützen: bei [Steady](https://steadyhq.com/de/herstory/about) oder [PayPal](https://www.paypal.com/paypalme/Jazzemin)
Eine innige Beziehung zwischen Geisel und Entführer kommt uns heute komisch vor. Im 19. Jahrhundert hingegen schien das ganz normal. Wie kam es zu diesem Wandel? Ein Vortrag der Historikerin Juliane Hornung.Juliane Hornung ist Historikerin an der Universität Köln und aktuell Fellow am Historischen Kolleg in München. Ihren Vortrag "'Liebe' in Gefangenschaft, oder: Warum das Stockholm Syndrom in den 1970er- und nicht in den 1870er-Jahren erfunden wurde" hielt sie am 16. März 2026 am Historischen Kolleg in München.**********+++ Stockholm Syndrom +++ Entführung +++ Geiseln +++ Entführer +++ Beziehung +++ Liebe +++ Handlungsmacht +++ Entführungsmemoiren +++ Geiselnahme +++ Polizei +++ Terrorismus +++ Geiseldrama +++ Geschichte +++ Psychiatrie +++ Psychologie +++ Sexismus +++ Sexualisierung +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Juliane Hornung, Historikerin, Universität Köln**********Weitere Vorträge vom Historischen Kolleg in München im Hörsaal:Südafrika: Wie Deutschland die Apartheid verklärteOral History: Die Geschichte des Heavy MetalNordamerika: Drei ungewöhnliche Migrationsgeschichten im 18. Jahrhundert**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:11 - Geiselnahme in Stockholm9:45 - Struktur des Vortrags10:50 - Beziehung zwischen Geisel und Entführer im 19. Jhd.27:17 - Die Erfindung des Stockholm Syndroms37:48 - Fazit**********Quellen aus der Folge:Im Vortrag zitierter Spielfilm: The Wind And The Lion**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Psychologie: Wie wir unsere Persönlichkeit verändern könnenPsychologie: Stress macht aggressiv und großzügigDas Gefühl, wichtig zu sein: Mattering ist für unser Wohlbefinden essenziell**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Sturmberg, Jessica www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Sturmberg, Jessica www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Seit ihrer Gründung im Jahr 1817 haben Frauen für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wichtige Beiträge geleistet – mit wegweisender Forschung, aber auch hinter den Kulissen, etwa, um die Sammlungen im Zweiten Weltkrieg zu schützen. Dennoch wurden diese Senckenbergerinnen lange Zeit nicht entsprechend gewürdigt und ihre Leistungen oft sogar bewusst verschwiegen. Das Projekt "Secret Service" soll das ändern, indem es die Geschichten dieser Frauen recherchiert und sichtbar macht. Historikerin und Projektleiterin Luisa Kapp erklärt im Podcast, wie genau ihre Arbeit aussieht und stellt drei spannende Senckenbergerinnen vor: Los geht es mit Johanna Rebecca Senckenberg, die als erste Ehefrau Johann Christian Senckenbergs nicht nur das Weltbild ihres Mannes entscheidend prägte, sondern mit ihrem Vermögen den Grundstein für die Dr. Senckenbergische Stiftung legte. Außerdem werfen wir einen Blick auf Louise von Bose, die sich als Förderin von Kunst und Wissenschaft für die Unabhängigkeit von Senckenberg einsetzte, und Wilhelmine Meyer, die auf Forschungsexpeditionen in Südostasien signifikante Feldarbeit leistete. Weil es so viele faszinierende Geschichten von Senckenbergerinnen zu erzählen gibt, haben wir gleich zwei Folgen aufgenommen. Secret Service Vol. 2 könnt ihr dann im September hören – stay tuned! Alle Infos zum Projekt gibt es hier. [https://secret-service.science/] Mit freundlicher Unterstützung vom Förderverein Senckenberg e.V.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
In der Aprilsendung hört ihr ein Interview mit der Historikerin Anna Hájková über ihre Arbeit und "Queeres Verlangen im Holocaust". Ausserdem haben wir einen Punkkommentar, eine Buchrezension und einen queerfeministischen Newsflash.
Punk. Eine Jugendkultur wird 50 Jahre alt - und ist längst mehr als „nur“ Musikgeschichte. Punk befeuerte Aufruhr und sorgte für Antrieb. Vielen ermöglichte er den Aufbruch zu neuen Horizonten. Doch während die ersten Punks schon im Rentenalter sind, ist der Punk-Geist noch aktiv, in Musik, Kunst, Literatur, Politik und Aktivismus, in Feminismus und DIY-Spirit. In den neuen Anthologien „Bored Teenagers“ und „Angriff aufs Schlaraffenland“ aus dem Ventil Verlag erzählen über 200 Beteiligte anhand ihrer Lieblingssongs, was Punk ihnen gegeben hat. Gespräche mit dem Herausgeber Jonas Engelmann, der Musikjournalistin und Autorin Christina Mohr und Ann-Kathrin Mogge, Historikerin und politische Bildnerin aus Kassel. Von und mit Melanie Aschenbrenner
Die neue Rechte kapert Begriffe und deutet sie um. Im Buch "Raubzug von rechts" macht Historikerin Ruth Hoffmann dies anhand von fünf Schlagworten sichtbar. Moderation: Anja Backhaus Von WDR 5.
Heute ist die Historikerin und Autorin Helena Barop zum zweiten Mal bei uns zu Gast im SodaKlub. Das erste Mal haben wir sie in Folge #185 zu ihrem Buch »Der große Rausch« interviewed, in dem es um die Geschichte der Drogen geht. Ihr aktuelles Buch, um das es heute geht, ist nicht minder fesselnd. Es heißt »Mythen, Macht und Muttermund« und erzählt eine feministische Geschichte der Geburt. Helena Barop erzählt darin vom vergessenen und wiederentdeckten Hebammenwissen der Antike, von Magie und Zaubersprüchen in der mittelalterlichen Geburtsstube, von den medizinischen Revolutionen, die die Geburtsmedizin beeinflusst haben—zum Beispiel dem Kaiserschnitt, vom Machtkampf zwischen Hebammen und Ärzten, die die Geburtshilfe bis heute prägen, und von der Utopie der natürlichen Geburt.Das Buch erscheint am 16. April 2026 im Siedler Verlag. Es ist absolut faszinierend und wir empfehlen es euch wirklich wärmstens.—www.helenabarop.deHelena Barop auf Instagram: @helena_baropMythen, Macht und Muttermund: Eine feministische Geschichte der GeburtEinen Auszug aus dem Buch könnt ihr in unserem Newsletter lesen:https://steady.page/de/sodaklub/postsDort gibt es für SodaKlub Mitglieder drei Exemplare zu gewinnen.Mitglied werden könnt ihr hierUnterstütze uns auf Steady:https://steadyhq.com/de/sodaklub/Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und FinanzenMika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas KunstRecovery Studiehttps://www.soscisurvey.de/recovery2/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3: Matthias Scherwenikas. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Im Podcast finden Sie auch die deutsche Version, mit Matthias Scherwenikas als Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Am 1. April 1991 wird der Treuhand-Chef Detlev Rohwedder erschossen. Die "Rote Armee Fraktion" bekennt sich zu der Tat, die der letzte Mord der Linksextremisten bleibt. Der Fall wurde nicht aufgeklärt, die Täter sind bis heute unbekannt.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":00:05:57 - Deutschlandfunk Nova-Reporterin Grit Eggerichs erinnert an den 1. April 1991, als Rohwedder durch drei Schüsse ermordet wurde00:11:12 - Der Autor Sven Frotscher hat die "geheimen Rohwedder-Briefe" veröffentlicht und beschreibt die Person des Chefs der Treuhandanstalt00:24:43 - Die Historikerin und Terrorismusexpertin Petra Terhoeven erläutert, wer und was sich hinter der 3. Generation der RAF verbirgt00:40:55 - Dierk Hoffmann, Historiker vom Institut für Zeitgeschichte in Berlin, beschäftigt sich mit der Arbeit der Treuhandanstalt**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Deutscher Herbst 1977: Entführung von Hanns Martin SchleyerDeutscher Herbst 1977: Die Entführung der Landshut**********KorrekturIn einer früheren Version dieser Folge wurde gesagt, dass der von der RAF ermordete Gerold von Braunmühl Siemens-Manager war. Das ist nicht korrekt. Gerold von Braunmühl arbeitete als Diplomat im Auswärtigen Amt. Der Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts wurde ebenfalls von der RAF ermordet. Außerdem wurde gesagt, die Treuhandanstalt verwaltete Millionen Quadratkilometer Forst und Landwirtschaft. Das ist falsch – es handelte sich um Millionen Quadratmeter. Wir haben die Folge daher an diesen Stellen korrigiert. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Autorin: Grit Eggerichs Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Sven Frotscher, Autor Gesprächspartnerin: Petra Terhoeven, Historikerin und Terrorismusexpertin Gesprächspartner: Dierk Hoffmann, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in Berlin
Am 1. April 1991 wird der Treuhand-Chef Detlev Rohwedder erschossen. Die "Rote Armee Fraktion" bekennt sich zu der Tat, die der letzte Mord der Linksextremisten bleibt. Der Fall wurde nicht aufgeklärt, die Täter sind bis heute unbekannt.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:57 - Deutschlandfunk Nova-Reporterin Grit Eggerichs erinnert an den 1. April 1991, als Rohwedder durch drei Schüsse ermordet wurde11:12 - Der Autor Sven Frotscher hat die "geheimen Rohwedder-Briefe" veröffentlicht und beschreibt die Person des Chefs der Treuhandanstalt24:43 - Die Historikerin und Terrorismusexpertin Petra Terhoeven erläutert, wer und was sich hinter der 3. Generation der RAF verbirgt40:55 - Dierk Hoffmann, Historiker vom Institut für Zeitgeschichte in Berlin, beschäftigt sich mit der Arbeit der Treuhandanstalt**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Deutscher Herbst 1977: Entführung von Hanns Martin SchleyerDeutscher Herbst 1977: Die Entführung der Landshut**********KorrekturIn dieser Folge wird gesagt, der von der RAF ermordete Gerold von Braunmühl war Siemens-Manager. Das ist nicht korrekt. Gerold von Braunmühl arbeitete als Diplomat im Auswärtigen Amt. Der Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts wurde ebenfalls von der RAF ermordet. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Autorin: Grit Eggerichs Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Sven Frotscher, Autor Gesprächspartnerin: Petra Terhoeven, Historikerin und Terrorismusexpertin Gesprächspartner: Dierk Hoffmann, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in Berlin
Kriege und Finanzierungsprobleme. Die UNO steht immer wieder im Fokus und in der Kritik. Wir gehen in diesem Osterspecial der Frage nach, wie die UNO eigentlich gegründet wurde. Mitten im Zweiten Weltkrieg entwickeln US-Präsident Roosevelt und der britische Premier Churchill die AtlantikCharta. Das Dokument formuliert erstmals die Vision einer neuen Weltorganisation und wird zum Grundstein der UNO, die 1945 gegründet wird. Wie kam es dazu? ____________________ Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Der SRF-Podcast «Geschichte» erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde. Über die Ostertage wiederholen wir hier bei News Plus die dreiteilige Serie von Februar/März 2026. Hier gehts zu den beiden weiteren Folgen: https://www.srf.ch/audio/geschichte/die-uno-in-genf-der-krieg-ist-vorbei-der-voelkerbund-entsteht?id=AUDI20260210_NR_0001 https://www.srf.ch/audio/geschichte/die-uno-in-genf-zwischen-menschenrechten-und-machtlosigkeit?id=AUDI20260310_NR_0001 ____________________ In dieser Episode zu hören: · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf · Chloé Maurel, Historikerin und Buchautorin · Fredy Gsteiger, internationaler Korrespondent Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS)
Themen u.a.: Die Neue Rechte kapert unsere Werte, meint unser Gast, die Historikerin und Journalistin Ruth Hoffmann. Und: Warum auch nach der Ampel-Koalition weiter am Adoptionsrecht gearbeitet werden sollte. Von WDR 5.
Düster, rückständig, frauenfeindlich – das Mittelalter hat einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Vielmehr würden seine Wirtschafts- und Lebensformen den Weg in eine bessere, nachhaltigere, emanzipiertere Zukunft weisen, argumentiert Historikerin Annette Kehnel. Mittelaltermärkte boomen, Fantasy-Sagas werden zu Bestsellern und Streaming-Hits. Abgesehen davon wird jedoch mit Abscheu und Angst auf das sogenannte Mittelalter geblickt. Die Zeit zwischen 500 und 1500 n. Chr. gilt als verlorene Epoche der Stagnation, des Aberglaubens und der Unterdrückung. Schuld daran sei eine Mischung aus Unwissen und Überheblichkeit, argumentiert Historikerin und Sachbuchautorin Annette Kehnel. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen? Und wie wäre es neu fruchtbar zu machen? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger entwirft Annette Kehnel Wege in ein anderes Wirtschaften.
Düster, rückständig, frauenfeindlich – das Mittelalter hat einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Vielmehr würden seine Wirtschafts- und Lebensformen den Weg in eine bessere, nachhaltigere, emanzipiertere Zukunft weisen, argumentiert Historikerin Annette Kehnel. Mittelaltermärkte boomen, Fantasy-Sagas werden zu Bestsellern und Streaming-Hits. Abgesehen davon wird jedoch mit Abscheu und Angst auf das sogenannte Mittelalter geblickt. Die Zeit zwischen 500 und 1500 n. Chr. gilt als verlorene Epoche der Stagnation, des Aberglaubens und der Unterdrückung. Schuld daran sei eine Mischung aus Unwissen und Überheblichkeit, argumentiert Historikerin und Sachbuchautorin Annette Kehnel. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen? Und wie wäre es neu fruchtbar zu machen? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger entwirft Annette Kehnel Wege in ein anderes Wirtschaften.
Wettbewerbe sind ein Phänomen der Moderne: Die Gewinner erhalten viel Aufmerksamkeit. Das Thema und die Regeln des Wettbewerbs geben Maßstäbe vor. So werden gesellschaftliche Werte definiert. Ein Vortrag der Historikerin Reinhild Kreis.Reinhild Kreis ist Professorin für Geschichte der Gegenwart an der Universität Siegen. Ihr Vortrag Jugend im Wettbewerb. Mobilisierung, Wettbewerbsgeist und Zukunftsgestaltung im 20. Jahrhundert hielt sie am 11. Dezember 2025 in Potsdam im Rahmen des Institutskolloquiums des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF).**********+++ Jugendwettbewerb +++ Schülerwettbewerb +++ Jugend musiziert +++ Jugend forscht +++ Mathematik-Olympiade +++ DDR +++ Bundesrepublik +++ Sichtbarmachung +++ Massenphänomene +++ Gesellschaftsform +++ Deutschlandfunk Nova +++ Nova +++ Hörsaal**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragende: Reinhild Kreis, Historikerin, Universität Siegen**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:19 - Beginn Vortrag8:28 - Wettbewerb im 20. und 21. Jahrhundert21:45 - 4 Ebenen der Sichtbarmachung36:51 - Fazit**********Quellen aus der Folge:Vom Bundesbildungsministerium geförderte Schüler- und Jugendwettbewerbe**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Kindheit: Aufwachsen in einer unsicheren WeltLeistung: Kein Maßstab für eine gerechte GesellschaftPerfektionismus: Warum das Streben nach dem Besten schaden kann**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Sexuelle Selbstbestimmung ist in Deutschland nur schrittweise im Recht verankert worden. Diesen Prozess zeichnet die Historikerin Catherine Davies in ihrem Vortrag nach. Catherine Davies ist Historikerin an der Universität Zürich. Ihren Vortrag "Rechtsstaat und Patriarchat. Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik, 1973 bis 1997" hat sie am 22. Januar 2026 im Rahmen des Institutskolloquiums am Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. ********** Hannah Catherine Davies im Podcast des Hamburger Instituts für Sozialforschung. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ Politik +++ Sexualstrafrecht +++ Rechtsreform+++ Recht +++ Rechtsstaat +++ Patriachat +++ Sexualstrafrechtsreform +++ Vergewaltigung +++ Sexuelle Selbstbestimmung +++ Ehegattenprivileg +++ Frauenbewegung +++ Feminismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Catherine Davies, Historikerin an der Universität Zürich**********HörtippDrei Schülerinnen sind 15 Jahre alt, als ihre Lehrer mit ihnen eine Beziehung beginnen. Heute fragen sie sich: Wie konnte der emotionale und sexuelle Missbrauch lange unbemerkt bleiben? Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und die Folgen.**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:43 - Einleitung5:18 - Reform 197310:39 - Sexualstrafrecht als Politikum26:52 - Reform 1997**********Quellen aus der Folge:What Is Carceral Feminism? Political Theory. Vol. 48, No. 4 (August 2020), pp. 421-442.Susan Brownmiller: Gegen unseren Willen. Vergewaltigung und Männerherrschaft. Fischer Verlag 1975. Catherine Davies: Rechtsstaat und Patriarchat. Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973–1997. Hamburg: Hamburger Edition. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Porno-Strafrecht: Zwischen Tabu und sexueller SelbstbestimmungGeschlechtseintrag: Was das neue Selbstbestimmungsgesetz ändertMilitär und Männlichkeit: Sexuelle Gewalt im Krieg**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Im Januar 532 kommt es während eines Wagenrennens im Hippodrom von Konstantinopel zu einem Aufstand. Anhänger der Zirkusparteien zerstören Teile der Stadt und erheben schließlich Flavius Hypatios zum neuen Kaiser. Kaiser Justinian hat die Wahl: Flucht oder Gegenangriff. Wir sprechen in der Folge über einen der größten Aufstände der Antike und darüber, warum es sich lohnt, die überlieferten Quellen immer wieder neu zu lesen. //Erwähnte Folgen - GAG535: Das Jahr 536 und die Spätantike Kleine Eiszeit – https://gadg.fm/535 - GAG514: Anna Komnene – Prinzessin, Intellektuelle und Historikerin – https://gadg.fm/514 Literatur - Joanna Jessica Ayaita: Justinian und das Volk im Nikaaufstand, 2015 (https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/20002/1/Ayaita_Nikaaufstand.pdf). - Meier, Mischa. „Die Inszenierung einer Katastrophe: Justinian und der Nika-Aufstand“. Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 142 (2003): 273–300. - Koehn, Clemens. „Stasiôtai into Stratiôtai: The Nika Riot Revisited“. Byzantinische Zeitschrift 116, Nr. 1 (2023): 77–104. https://doi.org/10.1515/bz-2023-0004. - Meier, Mischa. „ZUR FUNKTION DER THEODORA-REDE IM GESCHICHTSWERK PROKOPS (BP 1,24,33-37)“. Rheinisches Museum für Philologie 147, Nr. 1 (2004): 88–104. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Historikerin, Pfarrfrau und Mutter Christine Christ trifft bei Michèle Schönbächler auf den Musiker Balthasar Streiff Christine Christ, Historikerin, Pfarrfrau, Mutter Christine Christ von Wedel wuchs in Reinbek bei Hamburg auf – in der Atmosphäre der deutschen Nachkriegszeit und geprägt von den Werten einer preussischen Adelsfamilie. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester und zwei älteren Brüdern erlebte sie eine behütete Kindheit. Früh zog es sie in die Welt des Wissens und der Musik: Als junge Frau ging sie nach Basel, studierte Geschichte, Philosophie und Kirchengeschichte und bildete gleichzeitig ihre Stimme zur Sopranistin aus. Mit dem reformierten Pfarrer Hieronymus Christ ist sie seit vielen Jahren verheiratet, gemeinsam haben sie vier Söhne. Jahrzehntelang prägte sie das Leben im Kanton Thurgau – als Pfarrfrau, in Konzerten, in kirchlichen Institutionen und als engagierte Stimme für historische und theologische Themen. Wissenschaftlich folgt sie ihrer Leidenschaft für „historische Rätsel“, wie sie es selbst nennt. Besonders intensiv hat sie sich mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam auseinandergesetzt und mehrere Publikationen über ihn veröffentlicht. Aktuell arbeitet sie an einem Buch über Sebastian Castellio, einen frühen Verfechter religiöser Toleranz – ein Thema, das eng mit ihren Forschungsschwerpunkten verbunden ist. Für ihre Arbeit in der Reformations- und Humanismusforschung erhielt sie 2015 den Wissenschaftspreis der Stadt Basel. Und bis heute verbringt Christine Christ von Wedel fast täglich mehrere Stunden in der Bibliothek – besonders in der Handschriftenabteilung. Dort liest und übersetzt sie lateinische Texte, getrieben von einem Wissensdurst, der bis heute ungebrochen ist. _________________________ Balthasar Streiff, Musiker «Marta», «Charlie», «Adonis», «Shen». Seine Instrumente tragen Namen und haben alle eine eigene Geschichte. Schwungvoll gebogen sind sie, die Kuh-, Schaf-, Geissenhörner, die Balthasar Streiff zum Klingen bringt. Der gebürtige Zürcher hat sich auf das Spielen von Hörnern und Zinken spezialisiert. Neben den tierischen Hörnern beschäftigt er sich auch mit dem traditionellen Schweizer Alphorn. Er gilt dabei heute als einer der wichtigsten Erneuerer des Alphorns. Mit seinem künstlerischen Forschergeist verbindet er Tradition und Avantgarde und erschafft einen unverwechselbaren, zeitgenössischen Klangkosmos. Der ausgebildete Lehrer studierte nach seiner Erstausbildung an der Kunstgewerbeschule in Basel und besuchte dabei die Bildhauerfachklasse, gleichzeitig besuchte er Kurse an der Jazzhochschule in Luzern. Selbst beschreibt er sich als «professioneller Dilettant», der auch mal etwas liegenlässt, weil daraus – wie bei einem Kompost – Neues entstehen könne. Gleichzeitig tüftelt er in seiner Werkstatt in einem Wohnhaus in Basel an neuen Klängen, aus Hörnern, Muscheln und Algenblättern. Kurz vor der Sendung «Persönlich» reiste Balthasar Streiff durch Finnland und konzertierte gemeinsam mit dem Hornroh Modern Alphorn Quintett und dem Finnischen Radio Symphonie Orchestra. ___________________________ Moderation: Michèle Schönbächler ___________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Mitten im Zweiten Weltkrieg entwickeln US-Präsident Roosevelt und der britische Premier Churchill die Atlantik‑Charta. Das Dokument formuliert erstmals die Vision einer neuen Weltorganisation und wird zum Grundstein der UNO, die 1945 gegründet wird. Wie kam es dazu? Im August 1941 treffen sich Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Geheimen vor Neufundland, um mitten im Zweiten Weltkrieg über die Zukunft nach dem Krieg zu beraten. Aus diesem Treffen entsteht die AtlantikCharta, die erstmals gemeinsame Grundsätze für eine friedlichere Welt festhält und später zum zentralen Fundament der UNO wird. In den folgenden Jahren schliessen sich 26 Staaten der Erklärung der Vereinten Nationen an, die direkt auf dieser Charta aufbaut. 1945 verabschieden Delegierte aus 51 Ländern in San Francisco die UNOCharta, die am 24. Oktober in Kraft tritt und die neue Weltorganisation begründet. Gleichzeitig löst sich der Völkerbund 1946 auf, weil er den Frieden nicht sichern konnte, und überträgt seine Aufgaben an die UNO. Die UNO erhält mit dem Sicherheitsrat und den Friedenstruppen erstmals Instrumente, um bei Bedrohungen des Friedens verbindlich eingreifen zu können, etwas, das dem Völkerbund fehlte. Als neuer Hauptsitz setzt sich New York durch, während Genf europäisches Zentrum bleibt und weiterhin wichtige multilaterale Aufgaben übernimmt. Die Episode des SRF-Podcasts «Geschichte» zeigt, wie aus dem Scheitern des Völkerbunds eine stärkere Organisation entsteht, die den internationalen Frieden sichern soll und bis heute die Weltpolitik prägt. ____________________ Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf · Chloé Maurel, Historikerin und Buchautorin · Fredy Gsteiger, internationaler Korrespondent Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS) ____________________ Literatur: Maurel, Chloé (2015): Histoire des idées des Nations unies. L'ONU en 20 notions, Paris: Éditions L'Harmattan. ____________________ Links: Vereinte Nationen im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026469/2013-01-10/ RTS-Sendung «Histoire vivante»: Inventer l'ONU: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-2-5-inventer-l-onu-28877591.html ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Seidel, Änne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Vor einigen Jahren hielt Hedwig Richter das Ende der liberalen Demokratie in ihrem Bestseller "Demokratie. Eine deutsche Affäre" für unwahrscheinlich. Jetzt ist sie skeptischer. "Aber Resignation ist keine Option", sagt die Historikerin. Christiane Florin www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Mirjam Zadoff leitet das NS-Dokumentatitionszentrum in München. Für die Historikerin soll es keine Gedenkstätte sein, sondern ein Ort der Diskussion. "Wie wir überwintern" heißt ihr neues Buch über Lebensmut in harten Zeiten.
14.12.2025 – Der belgische Althistoriker Prof. David Engels, der deutsche Rechtsanwalt, Kommunikationsberater und Inhaber der Valere Consult GmbH Richard Schütze sowie die österreichische Historikerin und Herausgeberin des Magazins „Libratus“ Gudula Walterskirchen diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Ende des EU-Gemeinschaftsrechts nach der Beschlagnahme russischer Vermögen, über Technologieoffenheit als Bezeichnung für Wir-lagen-falsch, über den Koralmtunnel als Mahnmal für vorausschauende Politik und ihre Gegner, über einen sensationellen Corona-Evaluierungsbericht der Regierung des Landes Niederösterreich sowie über die zunehmenden Verluste der Altparteienkämpfer im totalen Stellungskrieg gegen die AfD.
Profilerin Patricia Staniek gibt Einblicke in Theresia Kandls Täterprofil und mögliche Hintergründe der Tat. Historikerin Dorothea Nolde erklärt, wie sich die Einordnung von Frauen als Täterinnen im Lauf der Geschichte verändert hat.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail oder Instragram oder kommentiert direkt auf Spotify!Fotos und Videos zu allen Fällen findet ihr auf Instagram.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Hub: Sophie Unger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Gegensatz zu Doping in der Bundesrepublik, war die Doping in der DDR staatlich reguliert. Aber war es dadurch für die Sportlerinnen und Sportler sicherer? Ein Vortrag der Historikerin Jutta Braun. Jutta Braun ist Historikerin und leitet am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) die Abteilung "Regime des Sozialen". Ihren Vortrag "Zwangsdoping in der Diktatur?" hat sie am 28. Juni 2025 bei der Langen Nacht der Wissenschaften in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin gehalten. ********** Schlagworte: +++ Doping +++ DDR +++ Sport +++ Wettkampf +++ Systemwettkampf +++ Kommunismus +++ Anabolika +++ Kinder +++ Jugendliche +++ Medizin +++ Sportfunktionäre +++ Trainer +++ Sportler +++ Sportlerinnen +++ Geschichte**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Jutta Braun, Historikerin, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Karl Marx und der Kommunismus: Die Rolle von Eigentum für soziale GerechtigkeitDenkmäler: In Polen werden Sowjet-Statuen abgerissenKalter Krieg: Epoche der Gegensätze**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
35 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt Annette Schuhmann, wie "anders" die Frauen der Ex-DDR sind. Die Historikerin war als Kind leidenschaftliche Jungpionierin, verließ mit 29 die DDR und stellte sich im Westen völlig neuen Herausforderungen. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Eine Geschichte voller Konflikte zu Beginn des Spätmittelalters rund um das Mittelmeer: Wir sprechen über Roger de Flor, der erst Tempelritter und später Pirat wird und als Freibeuter für den sizilianischen König in See sticht. Bis er als Söldnerführer die Katalanische Kompanie ins Byzantinische Reich führt, um dort Kleinasien zu erobern. // Erwähnte Folgen - GAG514: Anna Komnene – Prinzessin, Intellektuelle und Historikerin – https://gadg.fm/514 - GAG519: Die Warägergarde – https://gadg.fm/519 - GAG133: Alexios Komnenos und der Erste Kreuzzug – https://gadg.fm/133 - GAG289: Ein Kreuzzug, der einen ungeahnten Verlauf nahm – https://gadg.fm/289 - GAG377: Aufstieg und Fall des Templerordens – https://gadg.fm/377 - GAG148: Das Ende der Welt – Friedenskaiser und falsche Friedriche – https://gadg.fm/148 - GAG476: Boabdil und das Ende Granadas – https://gadg.fm/476 // Literatur - Christian Vogel: Roger de Flor – Lebensgeschichte eines Templerpiraten. Durchblicke zur Mittelmeerwelt, 2012. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wir springen in dieser Folge wieder mal an den Bosporus, und beschäftigen uns mit einer legendären Leibgarde am byzantinischen Hof. Ursprünglich gespeist aus skandinavischen Kriegern, war die Warägergarde aber vor allem auch Auffangbecken für jene, die aus ihrer alten Heimat flüchten mussten. Wir sprechen darüber, welche Aufgaben diese Einheit hatte, wie sich ihre Zusammensetzung über die Jahrhunderte veränderte und wie sie schließlich verschwand. // Erwähnte Folgen - GAG514: Anna Komnene – Prinzessin, Intellektuelle und Historikerin – https://gadg.fm/514 - GAG198: Olga von Kiew oder Mit den Spatzen kam der Tod – https://gadg.fm/198 - GAG414: Ibn Fadlān und die Reise zur Wolga – https://gadg.fm/414 - GAG211: Griechisches Feuer – https://gadg.fm/211 - GAG63: Konstantin und die Janitscharen – https://gadg.fm/63 - GAG191: Aethelfled - Warrior Queen of Mercia – https://gadg.fm/191 // Literatur - Sigfüs Blöndal; Benedikt S. Benedikz. THE VARANGIANS OF BYZANTIUM. 1978. - Georgios Theotokis. The Norman Campaigns in the Balkans, 1081-1108 AD. 2014 - Judith Jesch. The Viking Diaspora. Routledge, 2015 - Pappas, Nicholas. English Refugees in the Byzantine Armed Forces: The Varangian Guard and Anglo-Saxon Ethnic Consciousness » De Re Militari. 2014 - Raffaele D'Amato. The Varangian Guard 988-1453 (Men-at-Arms). 2010 - Nikolas Berghoff: Treue Barbaren – Fremde Kämpfer am byzantinischen Kaiserhof, Hausarbeit, 2013 Das Episodenbild zeigt Basileos II., Begründer der Warägergarde //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wir springen in dieser Folge ins Byzanz des 12. Jahrhunderts. Dort wächst Anna Komnene heran, Tochter des Kaisers Alexios I. Komnenos. Ihr Wissensdurst ist selbst für eine Kaiserstochter außergewöhnlich, und neben ihrer Rolle als Intellektuelle ihrer Zeit, wird sie im Alter schließlich jenes Werk schreiben, das ihren Ruhm begründet: die Alexias. Wir sprechen über ihr Leben, weshalb die Alexias eines der wichtigsten Bindeglieder zwischen östlicher und westlicher Geschichtsschreibung ist und warum es trotzdem lange Zeit unterschätzt wurde. //Erwähnte Folgen - GAG133: Alexios Komnenos und der Erste Kreuzzug – https://gadg.fm/133 - GAG400: GAG X Anno Mundi – Anicia Juliana – https://gadg.fm/400 - GAG371: Galla Placidia – https://gadg.fm/371 - GAG412: Samuel Pepys und das außergewöhnlichste Tagebuch des 17. Jahrhunderts – https://gadg.fm/412 // Literatur - Anna Comnena und Diether Roderich Reinsch. Alexias: Übersetzt, Eingeleitet Und Mit Anmerkungen Versehen Von Diether Roderich Reinsch. Walter de Gruyter, 2001. - Judith Herrin. Byzantium: The Surprising Life of a Medieval Empire. Penguin Books Ltd, 2014. - ———. Unrivalled Influence: Women and Empire in Byzantium. Princeton University Press, 2013. - Leonora Neville. Anna Komnene: The Life and Work of a Medieval Historian. Oxford University Press, 2016. - MEDIEVALFEST 2024: Anna Komnene, Byzantium and the Wider World, 2024. https://www.youtube.com/watch?v=drZyLLujz4U. - Thalia Gouma-Peterson. Anna Komnene and Her Times. Taylor & Francis, 2000. Das Folgenbild zeigt eine Darstellung der Anna Komnene aus dem Jahr 1852. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio