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Es ist die grösste Pilgerreise der Welt – der Hadsch. Über eine Million Menschen aus aller Welt reisen nach Mekka, obwohl die Lage dort wegen des Kriegs unberechenbar ist. Wieso nehmen Gläubige trotzdem das Risiko auf sich? Wegen des Stellenwerts der Reise, sagt Nahost-Journalistin Meret Michel. Weitere Themen: · In der Türkei bleibt der Druck auf die Oppositionspartei CHP hoch. Ein Gericht setzte den Parteichef Özgur Özel ab, später führte die Polizei beim Hauptquartier eine Razzia durch. Für Özel und die CHP drängt sich nun die Frage auf: Kommt noch Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft? Der Bericht von Susanne Güsten. · Beim südkoreanischen Elektronikriesen Samsung ist ein Generalstreik der Mitarbeitenden abgewendet worden. Mitglieder der Gewerkschaft haben sich mit der Unternehmensführung geeinigt. Doch nicht Angestellten profitieren, wie SRF-Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge erläutert. · Die Automarke Ferrari bringt ihr erstes Elektroauto auf den Markt. Beatrix Keim ist Direktorin bei einem deutschen Forschungsinstitut für Automobilität. Sie erklärt, weshalb eine der bekanntesten Sportwagenmarken jetzt diese Richtung einschlägt. · Love-Scam (Liebesbetrug) endet in den allermeisten Fällen mit finanziellem Verlust für die Betroffenen. Nicht so bei einer Frau im Kanton Zürich: Die Behörden konnten dem Opfer ihre fast 200'000 Franken zurückerstatten. Sie fanden das Geld auf einem Kryptokonto auf den Seychellen. Wie das möglich war, erzählt Cybersicherheits-Fachmann Marc Ruef.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute:Mythos Sterneköche Ein Gericht wie ein Gemälde – © Lemabri, Boppard Sie sind seit Jahren in aller Munde und man hat den Eindruck, mit jeder neuen Kochsendung im Fernsehen kommen neue dazu: Sterneköchinnen und Sterneköche. Der Einfachheit halber sprechen wir ab jetzt aber nur noch von Sterneköchen. Und genau da müssen wir mal Licht ins Dunkel bringen. Denn auch wenn es unlogisch klingt, es gibt gar keine Sterneköche. Ich weiß, spätestens jetzt zweifeln Sie an meinem Verstand. Aber auch wenn es völlig widersinnig ist, nicht der Koch bekommt den begehrten Michelin-Stern, sondern das Restaurant, in dem er kocht. Davon gab es im Jahr 2025 in Deutschland 282 mit einem Stern, 47 mit zwei Sternen und nur ganze 12 mit drei Sternen. Zum Verzehren fast zu schade – © Lemabri, Boppard Und jetzt kommt die Krux. Verlässt ein Koch das Restaurant, dessen Stern er oder sie erkocht haben, behält das Restaurant seinen Stern bis zur Neubewertung, die dann ab der nächsten Ausgabe des Guide-Michelin relevant wird. Der Koch oder die Köchin können die von ihnen für das Restaurant erkochten Sterne allerdings nicht in ein anderes Restaurant mitnehmen. Für mich ist das unlogisch, denn so kochen im Zweifelsfall dann Spitzenköche in einem un-besternten Restaurant, während ein anderer Koch eventuell im Licht der Sterne glänzen kann, zu denen er möglicherweise nicht das Geringste beigetragen hat. Ein Restaurantumzug in ein anderes Gebäude führt übrigens auch zum Verlust des Sterns. Sarah Henke und Christian Eckhardt© Lemabri, BoppardOb es übrigens nach der diesjährigen Sterneverleihung am 23. Juni 2026 noch 12 Drei-Sterne-Restaurants in Deutschland geben wird, steht – Achtung Wortspiel - in den Sternen, denn Sven Elverfeld schließt sein Drei-Sterne-Restaurant Aqua im Ritz Carlton in Wolfsburg und dann sind die Sterne so oder so weg! Das kennen auch die Spitzenköche Sarah Henke und Christian Eckhardt, die beide auch schon im Aqua und in anderen Drei-Sterne-Restaurants gekocht haben. Sarah Henke erkochte zuletzt für das Spices im A-Rosa Sylt und für ihr eigenes Restaurant Yoso in Andernach einen Stern, Christian Eckhardt, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist, erkochte zwei Sterne für das Rothschild Kempinski in Königstein und auf Anhieb zwei Michelin-Sterne für sein eigenes, ebenfalls in Andernach gelegenes Purs.Der Eingang zum Genießen – das Lemabri in Boppard © Michael Weyland – was? audio Mit der Entscheidung, das Lemabri in Boppard am Rhein zu eröffnen, haben sie – zumindest vorübergehend – auf die Sterne an der Tür verzichtet. Bei der Kochqualität der beiden kann sich das aber ganz schnell wieder ändern! Fotos: Siehe Bilduntertitel Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Jordanische Behörden haben einer Schweizer Delegation die Kontrolle von Gewehren und Maschinenpistolen verweigert. Die Inspekteure wollten sicherstellen, dass Schweizer Waffen nicht weiterverkauft werden. Weitere Themen: · Der Streit zwischen Tech-Milliardär Elon Musk und OpenAI ist vor Gericht entschieden worden – zumindest vorerst. Ein Gericht in Kalifornien hat die Klage von Musk gegen OpenAI abgewiesen. · Zwei junge Männer haben in der US-Stadt San Diego in einem islamischen Zentrum drei Personen getötet. Die mutmasslichen Täter wurden tot in ihrem Auto gefunden. Sie sollen sich selbst erschossen haben.
Ein Gericht in Kalifornien soll klären, ob OpenAI zu einem kommerziellen Unternehmen werden durfte. Geklagt hatte der Milliardär und Mitgründer Elon Musk.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ein Gericht verurteilt einen 28-Jährigen, der eine Freundin mehrmals betäubt und vergewaltigt hat. Und die Ludwig-Maximilians-Universität versetzt den umstrittenen Professor Michael Meyen vorzeitig in den Ruhestand.
Papst Leo XIV. und der amerikanische Präsident Donald Trump liefern sich einen öffentlichen Schlagabtausch. Der Papst rief in einer Predigt dazu auf, Kriege zu beenden. Daraufhin attackierte Trump am Wochenende das Oberhaupt der katholischen Kirche in den sozialen Medien. Weitere Themen: Seit 2015 gehört der französische Zementhersteller Lafarge zum Schweizer Unternehmen Holcim. Ein Gericht in Paris hat Lafarge nun verurteilt - wegen Terrorismusfinanzierung im syrischen Bürgerkrieg. Auch acht ehemalige Führungskräfte sind zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Haussegen der Bundesregierung hängt seit längerem schief. Übers Wochenende haben sich die Verantwortlichen zu einer Retraite zurückgezogen, um konkrete Reformpläne voranzubringen. Als erstes will sie die Bevölkerung kurzfristig von den hohen Benzin- und Dieselpreisen entlasten. Aber auch hier ist die Lösung nicht so leicht zu haben.
Ostermontag, Familienessen und die ewige Frage: „Wer bringt was mit?“ Während für den echten Anlass ganz entspannt auf Bewährtes gesetzt wird, entsteht im Podcast etwas Neues – und zwar ein Salat, der mit klassischen Vorstellungen so gut wie nichts zu tun hat. In dieser Folge von Null Sterne Deluxe – Kochen, aber lecker! geht es um einen Belugalinsensalat, der mehr ist als nur eine Beilage. Mit bissfesten Linsen, cremigen Süßkartoffeln, salzigem Feta, frischem Rucola und fruchtigen Granatapfelkernen entsteht ein Gericht voller Kontraste. Du erfährst, warum Belugalinsen unbedingt ohne Salz gekocht werden sollten, wie du Textur und Geschmack gezielt steuerst und warum dieser Salat genau das Gegenteil von „langweilig“ ist. Ein Gericht für den Frühling – leicht, raffiniert und überraschend intensiv.
Der US-Regierung missfällt, dass sie Anthropics KI nicht für Massenüberwachung oder autonome Waffen nutzen darf. Sie hat die Firma als Lieferketten-Risiko für die nationale Sicherheit eingestuft. Ein Gericht erklärte dies nun für unzulässig. Ein Teilerfolg vor dem geplanten Börsengang, so Börsenkorrespondent Jens Korte. SMI -0.6%
Die bestellten Flugabwehrsysteme aus den USA verzögern sich um Jahre, der Bund hat deshalb die Zahlungen gestoppt. Jetzt bedienen sich die USA einfach bei Schweizer Geldern für die F-35-Kampfjets. «Nicht zufriedenstellend» sei die Situation, sagt das VBS. Weitere Themen: · Motorfahrzeugversicherungen sind in der Schweiz deutlich teurer geworden: Die Prämien sind innerhalb von fünf Jahren um fast einen Fünftel gestiegen. Allein im letzten Jahr wurden die Versicherungen rund siebeneinhalb Prozent teurer, meldet der Vergleichsdienst Comparis. · Ein Gericht in den USA ist zum Schluss gekommen, dass Instagram und Youtube süchtig machen. Das Gericht hat einer 20-jährigen Frau Recht gegeben, die die Besitzerkonzerne dieser Plattformen deswegen verklagt hatte. Sie erhält Schadenersatz von 3 Millionen Dollar zugesprochen. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. · Gemeinden wüssten am besten, welche Bedürfnisse die Einwohnerinnen und Einwohner hätten. Mit diesem Argument stellt sich "Avenir Suisse" gegen das neue Bundesgesetz für die nationale Subventionierung von Kita-Betreuungsplätzen. Die liberale Denkfabrik ist auch der Ansicht, dass nicht die Kitas subventioniert werden sollten, sondern die Eltern.
Ein Kita-Betreuer soll an zwei Deutschschweizer Kitas mindestens 15 Kleinkinder sexuell missbraucht haben. SRF-Recherchen zeigen: Es handelt sich laut Anklage um schwere und systematische Übergriffe. Und: · In der Nacht haben sich Israel und der Iran erneut gegenseitig beschossen. Aus den USA gibt es Berichte, die Trump-Regierung habe dem Iran einen Vorschlag zukommen lassen, wie der Krieg beendet werden könnte. · Bei den Wahlen in Dänemark erlebt die Regierung von Mette Frederiksen einen Dämpfer. Ihre sozialdemokratische Partei büsst deutlich an Sitzen ein und verliert mit ihren Regierungspartnern die Mehrheit. · Ein Gericht in den USA hat den Facebook-Konzern Meta zu einer Strafzahlung von 375 Millionen US-Dollar verurteilt – wegen Gefährdung von Kindern. Meta will das Urteil weiterziehen.
Das Bundesgericht heisst eine Beschwerde von «Fabienne W.» teilweise gut. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen habe das Verfahren wegen Verdachts auf Schändung zu Unrecht eingestellt. Weiteres Thema: Zürcher Alt-Regierungsrat Christian Huber ist verstorben
Ein Gericht tritt auf die Bremse bei Tempo 50, und die Super-Tram "Urbanliner" ist zu schwer für den Alex: Es war keine schöne Woche für Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde. Währenddessen debattiert Berlin über die neue Kostenschätzung für Olympia: Was kostet es, die Bewerbung um die Spiele zurückzunehmen? Und: Der "Dietmar" und der "Jan" sind jetzt per "Du". Dietmar Woidke und Jan Redmann, SPD-Ministerpräsident und CDU-Landes- und Fraktionschef. Gute Stimmung bei den Koalitionsgesprächen in Brandenburg, bei denen sie allerdings zu Potte kommen müssen und ein Riesenloch im Haushalt ein fettes Problem werden könnte. Darum geht es heute in der Spreepolitik, unserem landespolitischen Podcast. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD-Audiothek, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Amazon Music, RTL+ und Deezer. Jetzt kostenlos abonnieren!
Trotz Regens feierten knapp 90.000 Menschen den Freiburger Rosenmontagsumzug. Ein Mitarbeiter der Herzogenhornbahn hat den Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung angenommen. Ein Gericht hat die Freigabe zum Abschuss des Hornisgrinde-Wolfs bestätigt.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Big Tech und die Datenleitungen: Sollten Meta, Google & Co. zur Kasse gebeten werden? Ein Gericht hat Meta zur Zahlung von 30 Millionen Euro an die Telekom verurteilt. Der Grund: die Nutzung der Netzinfrastruktur. Sollten Tech-Giganten sich an den Kosten für Datenleitungen beteiligen? Besonders jetzt, wo sich das Verhältnis der USA zur EU geändert hat? Welche Auswirkungen hätte das auf die Netzneutralität? Und wie könnte eine faire Kostenverteilung aussehen? - Aller Einstieg ist schwer: Wie die KI bereits das Arbeitsleben umkrempelt – KI-Systeme übernehmen zunehmend Aufgaben, die früher Berufseinsteigern vorbehalten waren. Welche Folgen hat das für junge Arbeitnehmer und deren Karrierechancen? Können Unternehmen langfristig auf die Ausbildung von Nachwuchskräften verzichten? Wie hat sich die Arbeitswelt bereits verändert? Und welche neuen Risiken gibt es für Unternehmen? - iPhones im Weltall: Wie verändern Smartphones künftige Missionen? Astronauten dürfen nun moderne Smartphones wie das iPhone mit ins All nehmen. Welche Vorteile bieten Consumer-Geräte gegenüber speziell entwickelter Raumfahrt-Hardware? Wie können Smartphones wissenschaftliche Experimente und die Kommunikation im Orbit verbessern? Und welche Herausforderungen müssen für den Einsatz im Weltraum gemeistert werden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Big Tech und die Datenleitungen: Sollten Meta, Google & Co. zur Kasse gebeten werden? Ein Gericht hat Meta zur Zahlung von 30 Millionen Euro an die Telekom verurteilt. Der Grund: die Nutzung der Netzinfrastruktur. Sollten Tech-Giganten sich an den Kosten für Datenleitungen beteiligen? Besonders jetzt, wo sich das Verhältnis der USA zur EU geändert hat? Welche Auswirkungen hätte das auf die Netzneutralität? Und wie könnte eine faire Kostenverteilung aussehen? - Aller Einstieg ist schwer: Wie die KI bereits das Arbeitsleben umkrempelt – KI-Systeme übernehmen zunehmend Aufgaben, die früher Berufseinsteigern vorbehalten waren. Welche Folgen hat das für junge Arbeitnehmer und deren Karrierechancen? Können Unternehmen langfristig auf die Ausbildung von Nachwuchskräften verzichten? Wie hat sich die Arbeitswelt bereits verändert? Und welche neuen Risiken gibt es für Unternehmen? - iPhones im Weltall: Wie verändern Smartphones künftige Missionen? Astronauten dürfen nun moderne Smartphones wie das iPhone mit ins All nehmen. Welche Vorteile bieten Consumer-Geräte gegenüber speziell entwickelter Raumfahrt-Hardware? Wie können Smartphones wissenschaftliche Experimente und die Kommunikation im Orbit verbessern? Und welche Herausforderungen müssen für den Einsatz im Weltraum gemeistert werden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Big Tech und die Datenleitungen: Sollten Meta, Google & Co. zur Kasse gebeten werden? Ein Gericht hat Meta zur Zahlung von 30 Millionen Euro an die Telekom verurteilt. Der Grund: die Nutzung der Netzinfrastruktur. Sollten Tech-Giganten sich an den Kosten für Datenleitungen beteiligen? Besonders jetzt, wo sich das Verhältnis der USA zur EU geändert hat? Welche Auswirkungen hätte das auf die Netzneutralität? Und wie könnte eine faire Kostenverteilung aussehen? - Aller Einstieg ist schwer: Wie die KI bereits das Arbeitsleben umkrempelt – KI-Systeme übernehmen zunehmend Aufgaben, die früher Berufseinsteigern vorbehalten waren. Welche Folgen hat das für junge Arbeitnehmer und deren Karrierechancen? Können Unternehmen langfristig auf die Ausbildung von Nachwuchskräften verzichten? Wie hat sich die Arbeitswelt bereits verändert? Und welche neuen Risiken gibt es für Unternehmen? - iPhones im Weltall: Wie verändern Smartphones künftige Missionen? Astronauten dürfen nun moderne Smartphones wie das iPhone mit ins All nehmen. Welche Vorteile bieten Consumer-Geräte gegenüber speziell entwickelter Raumfahrt-Hardware? Wie können Smartphones wissenschaftliche Experimente und die Kommunikation im Orbit verbessern? Und welche Herausforderungen müssen für den Einsatz im Weltraum gemeistert werden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schlechte Aussichten: Ist das Metaverse gescheitert? Die Vision vom Metaverse verliert an Glanz, auch Spielestudios ziehen sich zurück. Was ist aus den großen Versprechen geworden? Warum scheitern selbst etablierte Entwickler mit ihren Metaverse-Projekten? Und gibt es noch Hoffnung für die virtuelle Parallelwelt? - Neue Töne: Apple kauft KI bei Google ein – Nach dem Siri-Debakel setzt Apple für seine KI-Modelle auf Google Gemini. Warum greift ausgerechnet Apple zur Konkurrenz-Technologie? Welche Auswirkungen hat das auf Apples KI-Strategie? Und was bedeutet das für die Zukunft von Siri? - Setzen, sechs! Sollte ChatGPT in der Schule verbannt werden? – Ein Gericht hat entschieden: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung. Wie sollen Schulen mit KI-Tools im Unterricht umgehen? Ist ein pauschales Verbot der richtige Weg? Und welche Chancen bieten KI-Assistenten für die Bildung? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schlechte Aussichten: Ist das Metaverse gescheitert? Die Vision vom Metaverse verliert an Glanz, auch Spielestudios ziehen sich zurück. Was ist aus den großen Versprechen geworden? Warum scheitern selbst etablierte Entwickler mit ihren Metaverse-Projekten? Und gibt es noch Hoffnung für die virtuelle Parallelwelt? - Neue Töne: Apple kauft KI bei Google ein – Nach dem Siri-Debakel setzt Apple für seine KI-Modelle auf Google Gemini. Warum greift ausgerechnet Apple zur Konkurrenz-Technologie? Welche Auswirkungen hat das auf Apples KI-Strategie? Und was bedeutet das für die Zukunft von Siri? - Setzen, sechs! Sollte ChatGPT in der Schule verbannt werden? – Ein Gericht hat entschieden: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung. Wie sollen Schulen mit KI-Tools im Unterricht umgehen? Ist ein pauschales Verbot der richtige Weg? Und welche Chancen bieten KI-Assistenten für die Bildung? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schlechte Aussichten: Ist das Metaverse gescheitert? Die Vision vom Metaverse verliert an Glanz, auch Spielestudios ziehen sich zurück. Was ist aus den großen Versprechen geworden? Warum scheitern selbst etablierte Entwickler mit ihren Metaverse-Projekten? Und gibt es noch Hoffnung für die virtuelle Parallelwelt? - Neue Töne: Apple kauft KI bei Google ein – Nach dem Siri-Debakel setzt Apple für seine KI-Modelle auf Google Gemini. Warum greift ausgerechnet Apple zur Konkurrenz-Technologie? Welche Auswirkungen hat das auf Apples KI-Strategie? Und was bedeutet das für die Zukunft von Siri? - Setzen, sechs! Sollte ChatGPT in der Schule verbannt werden? – Ein Gericht hat entschieden: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung. Wie sollen Schulen mit KI-Tools im Unterricht umgehen? Ist ein pauschales Verbot der richtige Weg? Und welche Chancen bieten KI-Assistenten für die Bildung? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Die Invasion in Panama am 20. Dezember 1989 begründet die US-Regierung auch damit, dass sie Machthaber Manuel Noriega für seine Drogengeschäfte zur Verantwortung ziehen will. Doch so schnell findet sie ihn nicht. An Heilig Abend findet Noriega ausgerechnet Unterschlupf in der Nuntiatur – also der Botschaft des Vatikan in Panama. Die USA scheuen davor zurück, in die Botschaft einzudringen und versuchen es mit anderen Methoden. Am 29. Dezember beschallen sie die Botschaft extrem laut mit Rockmusik. Nachdem auch das nicht hilft, blockieren die USA erstmal die Botschaften von Kuba und Nicaragua, damit Noriega nicht noch womöglich dorthin wechselt. Unterdessen spekuliert ein Bericht vom 2. Januar darüber, welches Interesse ausgerechnet der Vatikan hat, einen Schwerverbrecher wie Noriega Schutz zu bieten. Erpresst Noriega womöglich den Vatikan möglich mit Dokumenten über dessen Kontakte zur Drogenmafiaß Am 3. Januar schließlich ist es soweit, Noriega verlässt die vatikanische Botschaft und stellt sich. Noriega wird nach Florida gebracht. Ein Gericht in Miami verurteilt ihn schließlich zu einer Freiheitsstrafe von 40 Jahren. In Frankreich und in Panama selbst folgen weitere Prozesse. Noriega stirbt 2017 an einem Hirntumor.
Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
Diese Themen haben wir heute für Sie: Ab 00:01:49: Im Schmolltalk widmen wir uns dem Elementarschutz für alle – und einem entsprechenden Konzept der Versicherer. Ab 00:10:18: Mit Michelle Walter sprechen wir darüber, wie man sich im Karrierenetzwerk Linkedin richtig aufstellen kann. Ab 00:31:25: Und in den News der Woche gibt es jetzt Regeln, wie man E-Autos abschleppt. Ein Gericht hat Generali Investments schwammige Werbeaussagen zu einem Fonds verboten. Der GKV-Spitzenverband reicht erste Klagen gegen den Bund ein. Und WTW hat sich Vertriebswege von Lebensversicherungen angesehen.
In der Podcastfolge 746 ging es um ein grundlegendes Problem der Strafjustiz: Viele Strafurteile sind sprachlich und strukturell so schwer verständlich, dass Betroffene sie kaum nachvollziehen können. Diese Episode knüpft daran an. Sie zeigt konkret und praktisch, wie ein verständliches Urteil entsteht. Duri Bonin überlegt zuerst, wie man den Sachverhalt klar darstellt. Am besten chronologisch, in der Vergangenheitsform und ohne unnötige Passivkonstruktionen. Unwichtige Details sollen wegfallen. Jeder Satz muss eine Frage beantworten: „Hilft diese Information, den Fall zu verstehen?“ Danach fragt er sich, wie eine präzise Beweiswürdigung aufgebaut ist. Ein Gericht soll sich auf die strittigen Punkte konzentrieren, die wichtigsten Beweismittel benennen und die eigenen Gedankenschritte offenlegen. Ein Urteil überzeugt nur, wenn klar wird, warum das Gericht einer Version glaubt und einer anderen nicht. Dafür braucht es keine Wiederholung ganzer Aussagen, sondern klare, nachvollziehbare Gründe. Weiter geht Duri der Frage nach, wie eine verständliche rechtliche Subsumtion gelingt. Gesetz und Sachverhalt müssen verknüpft werden. Ein gutes Urteil zeigt, warum ein Tatbestandsmerkmal erfüllt ist – nicht nur, dass es erfüllt ist. Juristische Begriffe sollten in Klammern kurz erklärt werden, damit auch Leserinnen und Leser ohne juristische Vorbildung folgen können. Die Folge macht sichtbar, warum Fokussierung auf das Wesentliche so wichtig ist. Ein Urteil darf nicht im Unwichtigen ersticken. Alles, was für die Entscheidung entscheidend ist, muss klar und nachvollziehbar ausgearbeitet werden. Alles andere kann und soll gekürzt werden. Dazu braucht es Mut zur eigenen Sprache, Mut zur Ehrlichkeit. Klarheit in Sprache, Struktur und Argumentation ist ein Zeichen von Professionalität. Verständlich zu schreiben bedeutet keinen Verlust an Tiefe. Im Gegenteil: Wer etwas wirklich verstanden hat, kann es einfach erklären. Wer sich hinter Floskeln, Textbausteinen und Satzketten versteckt, zeigt eher Unsicherheit. Und genau diese Unklarheit kann ein Grund für ein Rechtsmittel sein, weil man sich nicht verstanden fühlt. Diese Episode richtet sich an Strafrichter, Gerichtsschreiberinnen und Auditoren, Strafverteidigerinnen und Staatsanwälte, Journalistinnen, Studierende des Strafrechts – und an alle, die wissen möchten, wie Rechtsprechung funktioniert und wie man ein gutes Strafurteil schreibt. Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Wir beginnen das Programm mit einem ernsten Thema. Die Militärausgaben der europäischen Länder wurden erhöht. Wie viel Zeit bleibt der EU noch, um sich auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten? Anschließend diskutieren wir über die Pläne der EU, die strengen Regeln für staatliche Beihilfen zu lockern, um den Bau von erschwinglichem Wohnraum zu fördern. Wie will die EU das erreichen? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass Kinder Gemälde des abstrakten Expressionisten Jackson Pollock wesentlich besser nachahmen können als Erwachsene. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms sprechen wir über ein weiteres „Jahrhundertverbrechen": Einem französischen Schneckenzüchter wurden Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro gestohlen. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Flavoring Particles (Modalpartikel) – Part 3. Es geht um einen Rechtsstreit zwischen der GEMA, einer Organisation, die die Interessen von Künstlern in Deutschland vertritt, und der KI-Firma OpenAI. Ausgangspunkt war, dass OpenAI urheberrechtlich geschützte Texte deutscher Musiker zum Training seines Programms ChatGPT genutzt hatte, ohne dafür zu zahlen. Ein Gericht urteilte nun zugunsten der Künstler. Unsere Redewendung der Woche ist Sich einen hinter die Binde kippen. Nichts ist besser geeignet, um den Gebrauch dieser Redewendung zu veranschaulichen, als die Kölner und ihr heißgeliebtes Bier – das Kölsch. Ein Besuch der Stadt sollte nicht enden, ohne sich zumindest ein Kölsch hinter die Binde gekippt zu haben. Drastische Erhöhung der Militärausgaben in Europa angesichts eines möglichen russischen Angriffs EU reagiert auf Wohnraumkrise mit Lockerung der Vorschriften und mehr finanzieller Unterstützung Ist moderne Kunst ein Kinderspiel? Schneckenraub in Frankreich: Diebe stehlen Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro Streit um das Urheberrecht bei KI-Musik Die Kölner und ihr Kölsch
Wir beginnen das Programm mit einem ernsten Thema. Die Militärausgaben der europäischen Länder wurden erhöht. Wie viel Zeit bleibt der EU noch, um sich auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten? Anschließend diskutieren wir über die Pläne der EU, die strengen Regeln für staatliche Beihilfen zu lockern, um den Bau von erschwinglichem Wohnraum zu fördern. Wie will die EU das erreichen? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass Kinder Gemälde des abstrakten Expressionisten Jackson Pollock wesentlich besser nachahmen können als Erwachsene. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms sprechen wir über ein weiteres „Jahrhundertverbrechen": Einem französischen Schneckenzüchter wurden Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro gestohlen. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Flavoring Particles (Modalpartikel) – Part 3. Es geht um einen Rechtsstreit zwischen der GEMA, einer Organisation, die die Interessen von Künstlern in Deutschland vertritt, und der KI-Firma OpenAI. Ausgangspunkt war, dass OpenAI urheberrechtlich geschützte Texte deutscher Musiker zum Training seines Programms ChatGPT genutzt hatte, ohne dafür zu zahlen. Ein Gericht urteilte nun zugunsten der Künstler. Unsere Redewendung der Woche ist Sich einen hinter die Binde kippen. Nichts ist besser geeignet, um den Gebrauch dieser Redewendung zu veranschaulichen, als die Kölner und ihr heißgeliebtes Bier – das Kölsch. Ein Besuch der Stadt sollte nicht enden, ohne sich zumindest ein Kölsch hinter die Binde gekippt zu haben. Drastische Erhöhung der Militärausgaben in Europa angesichts eines möglichen russischen Angriffs EU reagiert auf Wohnraumkrise mit Lockerung der Vorschriften und mehr finanzieller Unterstützung Ist moderne Kunst ein Kinderspiel? Schneckenraub in Frankreich: Diebe stehlen Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro Streit um das Urheberrecht bei KI-Musik Die Kölner und ihr Kölsch
Der Sloppy Joe ist ein Stück amerikanische Geschichte: geboren aus Prohibition, Weltwirtschaftskrise und der Notwendigkeit, mit einfachen Zutaten maximale Wärme auf den Teller zu bringen. In dieser Folge erzähle ich euch, woher dieses chaotische, ehrliche Gericht wirklich kommt und warum es bis heute in amerikanischen Küchen überlebt hat. Dann heben wir den Klassiker in eine moderne Form: als gebackene Süßkartoffel, gefüllt mit würzigem Hackfleisch, Tomate, Paprika und einer Sauce, die gleichzeitig tief, warm und wunderbar unordentlich ist. Ein Gericht, das satt macht, beruhigt und lange nachklingt.
Der neugestaltete Paseo Maritimo in Palma wird morgen mit einem Solidaritätslauf eingeweiht. Die Uferpromenade ist deswegen morgen für Autos gesperrt. Mit Tuk Tuks dürfen in Palma keine Touristen befördert werden. Ein Gericht hat die Entscheidung der Stadtverwaltung bestätigt. Aktuell sind viele Flüge überbucht. Reiseagenturen melden sich deswegen zu Wort. www.5minutenmallorca.com
Ein Salat, der knuspert, zischt und dich direkt nach Bangkok beamt – ohne Jetlag. In dieser Folge von Null Sterne Deluxe geht's um Glasnudeln, die mehr können, als nur durchsichtig sein. Weich trifft knusprig, Limette trifft Schwein, und aus einem simplen Salat wird ein echtes Feuerwerk aus Aromen, Texturen und Sound. Ein Gericht, das du nicht nur isst, sondern erlebst.
Was bewegt das Netz? Worüber sprechen die User? (Fast) wöchentlich stellen wir Euch bei SocialMediaStatistik.de unsere persönlichen Highlights aus dem Social Web vor.
Was bewegt das Netz? Worüber sprechen die User? (Fast) wöchentlich stellen wir Euch bei SocialMediaStatistik.de unsere persönlichen Highlights aus dem Social Web vor.
In dieser Folge des Podcasts 'Auf dem Weg als Anwält:in' diskutieren die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch die letzten vier Artikel des fünften Kapitels der Beweismittel – von der Stellungnahme der Parteien bis zur Pflichtversäumnis der Sachverständigen. Es ist das juristische Finale zur Thematik der Gutachten – und ein Gespräch über Verantwortung, Fairness und Strategie im Umgang mit Expertisen. Die zentralen Themen dieser Folge: - Art. 188 StPO – Stellungnahme der Parteien und Taktik: Warum das rechtliche Gehör hier eine Schlüsselrolle spielt und die Frage, ob sich auch die Privatklägerschaft äussern darf. Wann lohnen sich Ergänzungsfragen und wann ist Schweigen klüger? - Art. 189 StPO – Ergänzung und Obergutachten: Wie Gerichte mit unklaren oder widersprüchlichen Gutachten umgehen. Wann ein Obergutachten unvermeidlich wird und warum anwaltliche Zurückhaltung nicht immer im Interesse der Beschuldigten liegt. Ein Gericht sollte sich nicht einfach der Gutachtermeinung „anschliessen“, sondern sollte zeigen, dass es die Expertise verstanden und kritisch geprüft hat. - Art. 190 StPO – Entschädigung: Wie Gutachter:innen entschädigt werden und weshalb die Verteidigung im Vergleich dazu zu „Spottpreisen“ arbeitet. - Art. 191 StPO – Pflichtversäumnis: Ein kaum bekannter, aber wichtiger Artikel: Was passiert, wenn Gutachter:innen ihre Pflichten verletzen und warum Ordnungsbussen selten, aber möglich sind. Duri und Gregi konstatieren, dass Gutachten heute deutlich schneller erstellt werden als früher und was das über die Professionalisierung der forensischen Praxis aussagt. Diese Episode schliesst das Kapitel über die Sachverständigen in der Strafprozessordnung ab. Sie zeigt, wie juristische Präzision, strategisches Denken und menschliche Erfahrung im Strafverfahren ineinandergreifen. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 188 – Stellungnahme der Parteien](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_188) - [Art. 189 – Ergänzung und Verbesserung des Gutachtens](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_189) - [Art. 190 – Entschädigung](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_190) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - [Art. 191 – Pflichtversäumnis](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_191) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Ukrainer Wolodymyr Z. vor, in die Sprengung der Nordstream-Pipelines verwickelt zu sein. Der Beschuldigte befindet sich in Polen. Ein Gericht entschied nun gegen eine Auslieferung.
* Josef Grünwidl ist der neue Wiener Erzbischof * Die Hamas hat alle Geiseln freigelassen * Ein Gericht hat Rene Benko verurteilt * Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes * IKEA muss ein sehr hohe Geldstrafe bezahlen * Österreich hat ein sehr wichtiges Fußball-Spiel verloren
Polnisches Gericht blockiert AuslieferungEin Kommentar von Janine Beicht.Ein Gericht in Warschau fällte eine Entscheidung, die in der deutschen Öffentlichkeit für Empörung sorgt: Wolodymyr Z., ein ukrainischer Taucher und mutmaßlicher Beteiligter an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines, wird nicht an Deutschland ausgeliefert. (1) Diese Weigerung Polens, den 46-Jährigen, der in Pruszków bei Warschau festgenommen wurde, zu überstellen, ist mehr als ein juristischer Akt. Sie ist ein Schlag ins Gesicht der deutschen Ermittlungen und ein weiteres Kapitel in einem geopolitischen Drama, das Europa in Atem hält. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wirft Wolodymyr Z. vor, Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die im September 2022 Sprengsätze an den Pipelines nahe der dänischen Insel Bornholm platzierte, und klagt ihn wegen „Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion“ und „verfassungsfeindlicher Sabotage“ an. (2) Doch Polen, angeführt von Ministerpräsident Donald Tusk, sieht keinen Grund, den Verdächtigen auszuliefern – und entlarvt damit die Brüchigkeit europäischer Zusammenarbeit.Sabotage in der Ostsee: Ein Angriff auf Europas EnergieaderRückblick: Am 26. September 2022 erschütterten Explosionen die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee, nahe der Insel Bornholm. Drei der vier Röhren von Nord Stream 1 und 2 wurden zerstört, Gasblasen stiegen tagelang aus den Lecks auf, ein Bild, das sich in die europäische Erinnerung brannte (3). Die Pipelines, einst Lebensadern für billiges russisches Gas, das die deutsche Industrie konkurrenzfähig machte, waren außer Betrieb. Nord Stream 1 war zu diesem Zeitpunkt durch russische Lieferstopps und Nord Stream 2 durch die deutsche Regierung blockiert. Dennoch war der Anschlag ein Schock. Die Ermittlungen, die in Deutschland, Schweden und Dänemark sofort anliefen, bestätigten schnell den Verdacht: Sabotage. Schwedische Behörden identifizierten Sprengstoffspuren und sprachen von einem „schweren Sabotageakt“. Doch wer steckte wirklich dahinter? Die Frage bleibt bis heute ein politischer Zankapfel.Die deutschen Ermittlungen, geleitet vom Generalbundesanwalt in Karlsruhe, stießen auf einzigartige Herausforderungen. Der Tatort liegt in 70 bis 80 Metern Tiefe (4), ein Terrain, das selbst für erfahrene BKA-Ermittler Neuland war. Unterwasserdrohnen der Bundeswehr und Forschungsschiffe wie die „Alkor“ aus Kiel sammelten Beweise (5): Trümmerteile, Bodenproben und Aufnahmen von aufgerissenen Röhren, die auf militärischen Sprengstoff hindeuten. Doch die bürokratischen Hürden waren grotesk: Deutsche Polizeitaucher durften laut Vorschrift nur bis 50 Meter tauchen, was die Ermittlungen verzögerte (6). Trotz intensiver kriminaltechnischer Analysen bleibt die Urheberschaft, laut Generalbundesanwalt Peter Frank, unklar.„Das ist derzeit nicht belegbar, die Ermittlungen dauern an.“ Peter Frank (7)https://apolut.net/nord-stream-sabotage-bleibt-ein-geopolitisches-minenfeld-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat ein wegweisendes Gutachten vorgelegt. Es verpflichtet Staaten zu mehr Klimaschutz. Was heisst das für die Schweiz? Wir haben nachgefragt bei einem EDA-Mitarbeiter, der die Schweizer Positionen vor dem IGH vertreten hat. Weitere Themen: · Europa will militärisch aufrüsten, dafür stehen hunderte Milliarden Euro bereit. Die Beschaffung gestaltet sich in der Praxis aber schwierig. Hat Europa das Aufrüsten verlernt? · Ein Gericht hat dem französischen Staat die Mitschuld am Tod eines Joggers gegeben. Der Mann starb, weil er an einem Strand in Westfrankreich giftige Gase von Grünalgen einatmete. Die Algenart ist in der Bretagne verbreitet. · Heute vor 100 Jahren begann in Frankfurt die erste sogenannte Arbeiterolympiade - unter dem Motto "Nie wieder Krieg". Auf dem Programm standen auch kuriose Disziplinen wie Langsam-Velofahren.
Ein Gericht spricht den als El Hotzo bekannten Satiriker Sebastian Hotz frei. Die Kosten für die Pflege explodieren. Und Jule Brand wächst bei der EM über sich hinaus. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Strafprozess nach Witz über Trump-Attentat: El Hotzo freigesprochen Lindner ist nicht der Erste: Acht Witze, für die die »Titanic« richtig Ärger bekommen hat Kostenschock in der Pflege: »Die Leute können doch nicht dauerhaft 3000 oder 4000 Euro im Monat zuzahlen« DFB-Star im Halbfinale: Die erstaunliche Wandlung der Jule Brand+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Gericht in Israel geht dem Verdacht nach, bei dem Geschäft sei Bestechungsgeld geflossen. Israel machte auch diplomatisch Druck, um deutsche Widerstände gegen den Deal zu brechen - und forderte offenbar die Entlassung eines Beraters von Ex-Kanzlerin Merkel.
Ein Gericht hat beschlossen, dass das Zusatzschild bei einem Tempolimithinweis auch für E-Autos gilt. Wir beleuchten weitere Zusatzschilder, auf die Autofahrer in ihrem Alltag immer wieder treffen, aber deren Bedeutung strittig sein könnte.
Ein Gericht urteilt: Unser Autor John Hoewer darf nicht Volljurist werden. Die Begründung: reichlich absurd.
Wer seine Transidentität offen leben will, soll das Militär verlassen. So gebietet es Präsident Donald Trump. Ein Gericht wollte das unterbinden. nun hat der Supreme Court sich zu Wort gemeldet.
Wie lange darf ein negativer Schufa-Eintrag bestehen bleiben? Ein Gericht hat die Rechte der Verbraucher diesbezüglich jetzt deutlich gestärkt. Trotzdem will sich die Schufa nicht geschlagen geben und geht in Berufung.
Trumps Arbeitsgruppe für staatliche Ausgabenkürzungen DOGE darf künftig auf sensible Personaldaten zugreifen. Ein Gericht hebt ein früheres Datenschutzurteil auf.
Ein Gericht in Istanbul hat für den festgenommenen Oppositionellen Ekrem Imamoglu Untersuchungshaft angeordnet. Zudem wurde er von seinem Bürgermeisteramt suspendiert. Die Massenproteste gegen seine Verhaftung reissen nicht ab. Der Journalist Thomas Seibert schildert die Lage in Istanbul. (01:12) Türkei: Krise um den verhafteten Oppositionellen Imamoglu (07:21) Nachrichten (12:43) Wahlen in Neuenburg: Linke fordern FDP heraus (17:09) Wie Auslandschweizer über eine mögliche Heimkehr nachdenken (21:29) Rückt der Quantencomputer in greifbare Nähe?
Roger Schawinskis Radio Alpin Grischa kann nicht auf Sendung gehen. Ein Gericht hat abschliessend entschieden, dass die Südostschweiz Radio AG die Konzession behalten darf – und Schawinski leer ausgeht. Warum wollte Schawinski unbedingt in der Ostschweiz auf Sendung? Weitere Themen: · Russland rückt im Osten der Ukraine weiter vor. Wie ist die Lage vor Ort? Unser Korrespondent war kürzlich dort. · Fliegen, aber ohne schlechtes Gewissen: Wie nah sind wir dem Traum vom klimaneutralen Fliegen heute? · Schon vor fast 2000 Jahren gab es Krimis: Eine Wissenschaftlerin hat eine Papyrusrolle entziffert – und erzählt einen True Crime.
Ein Gericht in Hongkong hat 45 Aktivistinnen und Aktivisten wegen «Staatsgefährdung» zu Gefängnisstrafen zwischen drei und zehn Jahren verurteilt. Es war der bislang grösste Prozess unter dem umstrittenen Sicherheitsgesetz. Weitere Themen: · Bereits am ersten Tag des G20-Gipfels in Brasilien haben sich die Teilnehmenden auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Die 20 grössten Wirtschaftsmächte wollen den Kampf gegen Hunger und Klimaerwärmung vorantreiben und sich für eine wirksame Besteuerung der Superreichen einsetzen. · Zehntausende Menschen demonstrieren in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington gegen ein geplantes Gesetz. Dieses würde die Rechte der indigenen Maori untergraben, so der Verwurf. · Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé will sein Wassergeschäft neu aufstellen, um es profitabler zu machen.
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Ein Gericht in New York hat die Schattenbibliothek LibGen zu 30 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Was sind die Konsequenzen? Außerdem: Wie zufrieden sind die Deutschen mit der digitalen Verwaltung? Und kann KI Gedanken lesen? Vera Linß, Dennis Kogel, Pia Behme, Jeanette Hofmann, Marie Zinkann www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Ein Gericht im Kanton Solothurn hat einen ehemaligen Feuerwehrmann wegen Brandstiftungen zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte 2022 in der Nähe von Solothurn 12 Brände gelegt. Als mögliches Motiv gilt Liebeskummer. Weitere Themen: Ende August kündigte der TX-Konzern an, er streiche 290 Stellen beim Verlagshaus Tamedia, das unter anderem den Tagesanzeiger, den Landboten, die Berner Zeitung oder die Tribune de Genève herausgibt. Besonders hart ist der Schnitt bei den Druckereien. Wie geht es mit den Tamedia-Zeitungen weiter? In der Schweiz wird im Sommer zu viel Energie produziert, im Winter zu wenig. An Methoden der Stromspeicherung wird deshalb schon lange geforscht, doch die meisten brauchen zu viel Fläche und sind zu teuer. An der ETH Zürich wurde nun eine kostengünstige Methode gefunden, die einen Rohstoff nutzt, von dem es genug hat: Eisenerz.
Philipp Müller hat das „Festival der Vielfalt“ organisiert und auf einer Bühne vom blutigen Angriff erfahren. Was hat sich für ihn geändert? Außerdem: Ein Gericht in Osnabrück holt eine Corona-Diskussion zurück auf die Agenda (15:13) Armbrüster, Tobias
Ein Gericht hat festgestellt, dass es nicht strafbar ist, öffentlich getätigte Zitate der Kampagne gegen Andersdenkende während der Corona-Politik kommentiert zusammenzustellen (Stichwort: „Feindesliste“). Diese Position des Gerichts erscheint eigentlich als selbstverständlich, das gute Urteil muss aber in der gegenwärtigen Realität bereits als ein (überraschender) Sieg der Vernunft gewürdigt werden. Auf anderen Gebieten bleibt die VerweigerungWeiterlesen
Der Footballstar beteuert bis zum Tod: Er habe seine Exfrau Nicole Brown Simpson und Ronald Goldman nicht ermordet. Ein Gericht spricht ihn frei, eines verurteilt ihn. Von Christoph Tiemann.