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eniger sicher, öfter einsam, zu viel Schulstress: Die Jugendlichen im Kanton Basel-Stadt sind unzufriedener. Das zeigt die Jugendbefragung 2025 des Kantons.
ZSC-nahe Kreise möchten das eidgenössische Schwing- und Älplerfest nach Zürich holen. Als geeigneter Standort wird der Flugplatz Dübendorf präsentiert. Weitere Themen: - Spurabbau Neumühlequai: Zürcher Verwaltungsgericht entscheidet im Streit über eine Velospur zugunsten des Kantons. - Messerattacke auf orthodoxen Juden: Jugendlicher Angreifer soll für ein Jahr ins Gefängnis. - Uber will noch dieses Jahr selbstfahrende Taxi in der Region Zürich lancieren.
Die Stiftung MitMänsch ist die grösste Behindertenorganisation im Oberwallis. Eine externe Untersuchung im Auftrag des Kantons kommt nun zum Schluss, dass es in der Stiftung gravierende Mängel gibt, die behoben werden müssen. Zudem wurde eine Interims-Leitung eingerichtet. Weiter in der Sendung: · Knatsch in der Politik und Verwaltung der Berner Vorortsgemeinde Ittigen: Wo die Geschäftsprüfungskommission Probleme sieht und welche Lösungen sie vorschlägt. · Messungen Windenergie im Kanton Freiburg: In Surpierre bei Estavayer besteht genug Potenzial für Windenergie. · Jagdrecht im Kanton Bern: Weshalb gerade die Intervall-Jagd so umstritten ist.
Eigentlich hätte die Wissenschaftsausstellung Phänomena nach Dietikon noch durch mehrere Schweizer Städte ziehen sollen. Doch nun kommt es nicht dazu. Weitere Themen: · Mann, der vor neun Jahren in Schaffhausen Büroangestellte mit einer Kettensäge angriff, will aus der Psychiatrie entlassen werden · Schaffhauser Fischer kritisieren Pläne des Kantons, Muschelablagerungen im Rhein auszubaggern · Winterthur kämpft mit Pilotprojekt gegen Lädelisterben · Stadt Zürich eröffnet Treff für bedürftige Frauen · Kesb Zürich hat 2025 600 Erwachsenen einen Beistand zugeteilt - nicht immer freiwillig · In diesen Public-Viewing-Lokalen kann man die Spiele der Fussball-WM live verfolgen
Der Versuch der GLP, Frühfranzösisch im Kanton Bern zwei Jahre später einzuführen, scheitert schon vor der politischen Diskussion. Die Gründe. Weiter in der Sendung: · Walliser Kantonsparlament hat einstimmig entschieden, die Kantonsstrasse nach Blatten im Lötschental so schnell wie möglich zu bauen. · Die drei Kantone Bern, Freiburg und Wallis erhalten mehr Geld aus dem Finanz- und Lastenausgleich. · Der bernische Grosse Rat hat am Dienstag die neue Wasserstrategie des Kantons zurückgewiesen. Der Regierungsrat muss nun mehrere Anpassungen vornehmen. · Das Freiburger Kantonsgericht hat die Beschwerde gegen das Abstimmungsbüchlein zum Hallenbad in Plaffeien abgewiesen.
Im Kanton Basel-Stadt kann die Regierung derzeit auch sehr teure Areale ohne Zustimmung des Parlaments kaufen. Ein FDP-Politiker möchte das ändern: Künftig sollen Käufe ab 50 Millionen Franken vom Grossen Rat genehmigt werden. Ausserdem: · Kriminalität: Unregelmässigkeiten auf Konto bei Swissmechanic beider Basel · 35-Jähriger im Zusammenhang mit Brand in Basel festgenommen · Podiumsdiskussion in der oberen Fabrik in Sissach: das Baselbiet und seine Universität
Der Kanton Basel Landschaft ist seit knapp zwanzig Jahren gemeinsam mit Basel Stadt Träger der Universität Basel. Inzwischen ist die Universität auch im Baselbiet präsent – mit Departementen in Allschwil und Münchenstein. Es gibt aber auch immer wieder Kritik am finanziellen Engagements des Kantons. Hier gibt es die Podiumsdiskussion, die in der Oberen Fabrik in Sissach stattfand, in voller Länge zum Nachhören. Gäste: Andrea Schenker Wicki, Rektorin Universität Basel Markus Eigenmann, Bildungsdirektor Kanton Basel Landschaft Peter Riebli, Präsident SVP Baselland Kuno Sommer, Verwaltungsratspräsident Bachem Moderation: Patrick Künzle, Redaktionsleiter Regionalredaktion BS/BL SRF
Eine von 7 Frauen erkrankt an Brustkrebs. Den Krebs früh zu entdecken, kann die Chancen einer Heilung verbessern. Deshalb bietet ab Juli nun auch der Aargau alle Frauen zwischen 50 und 74 Jahren alle zwei Jahre zu einer Mammographie auf. Weiter in der Sendung: · Studie zeigt: Der Kanton Solothurn verzeichnet einen Zuwachs bei Firmen.
In Folge #49 spricht Jonathan Meier mit Thomi Jourdan, Regierungsrat und Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft.Im Gespräch geht es um die grossen Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen – und um konkrete Wege, wie Gesundheitsversorgung neu gedacht werden kann: hausarztzentriert, vernetzt, pragmatisch und mit mehr Mut zum Ausprobieren.Thomi gibt Einblick, wie der Kanton Basel-Landschaft die Gesundheitsversorgung der Zukunft neu denkt, spricht über die Rolle des Kantons als Ermöglicher, Koordinator und Katalysator und zeigt, warum digitale Vernetzung ein zentraler Baustein für integrierte Versorgung ist.Besonders spannend: Thomi zeigt eindrücklich auf, warum die Hausarztmedizin gestärkt werden muss, weshalb Vertrauen oft wichtiger ist als Regulierung – und wie aus föderalen Strukturen echte Innovationslabore werden können.
An Pfingsten überträgt SRF 1 live den reformierten Gottesdienst aus Muralto. Die Feier macht Geschichte sowie sprachliche und kulturelle Vielfalt der evangelisch-reformierten Kirche im Tessin sichtbar. Im Mittelpunkt steht das Pfingstthema der Freiheit, musikalisch gestaltet von einem Gospelchor. Die Reformation nahm im Tessin im 16. Jahrhundert in Locarno ihren Anfang, konnte jedoch nur eine Minderheit der Bevölkerung erreichen. In den meisten Gebieten südlich der Alpen blieben die Menschen dem Katholizismus treu, und deshalb geriet die kleine reformierte Gemeinschaft unter starken Druck. Viele reformierte Gläubige wanderten deshalb nach Zürich aus, wo die Reformation unter Huldrych Zwingli grossen Rückhalt fand. Erst im 19. Jahrhundert kehrte reformiertes Leben vermehrt ins Tessin zurück – getragen von einer doppelten Migrationsbewegung: durch Arbeiter beim Bau des Gotthardtunnels sowie durch reformierte Italienerinnen und Italiener, die sich in der Schweiz niederliessen. So entstanden reformierte Gemeinden, in denen sich italienische und deutsche Sprache bis heute miteinander verbinden und die religiöse Landschaft des Kantons prägen. Das Pfingstfest lädt dazu ein, über die vielschichtige Bedeutung von Freiheit nachzudenken. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Gospelchor der Accademia Ticinese di Musica Moderna unter der Leitung von Giovanni Bataloni, mit Werken aus dem amerikanischen und zeitgenössischen Gospelrepertoire. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer Angelo Cassano.
Der Vorstand von Graubünden Ferien soll künftig höhere Entschädigungen bekommen, so der Vorschlag an die Generalversammlung nächste Woche. Dagegen regt sich nun aber Widerstand aus der Politik. Weitere Themen: · Aufwändige Wildzählung: Weil sich Hirsche und Rehe wegen dem Wolf anders verhalten, ist es für die Wildhüter des Kantons schwieriger, sie zu zählen - die Reportage. · Tarzisius Caviezel tritt ab: Der scheidende Präsident des Bündner Jägerverbands im Interview.
Neu verfügbare Dokumente zeigen, wieviel Geld die vom Baukartell geschädigten Gemeinden aus den Vergleichsverhandlungen des Kantons mit Kartellfirmen erhalten haben. Die Zeit drängte offenbar, weil viele Gemeinden neue Bauaufträge vergeben mussten.
Die Finanzierung von Pflegeheimen im Kanton St. Gallen bleibt vorerst unverändert. Der Kanton muss die Pflegeheimkosten somit nicht rückwirkend zum Jahresbeginn erhöhen. Das hat das Bundesgericht entschieden und eine Beschwerde von zwei Pflegeverbänden zurückgewiesen. Weitere Themen: · Der Bündner Ständerat Stefan Engler wird bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren. Seit 2011 sitzt er im Parlament. In diesem Jahr ist er Präsident der kleinen Kammer. · Die Meldung der Klage gegen die Graubündner Kantonalbank und ihre Tochtergesellschaft BZ Bank hat gestern den Bündner Finanzplatz durchgeschüttelt. Die Klage könnte auch Auswirkungen auf die Finanzen des Kantons haben. · Vor gut zwei Wochen haben sich etwa 100 Rechtsextreme in der Bündner Gemeinde Thusis getroffen. Bei privaten Veranstaltungen könne die Polizei nicht viel machen, so Regierungsrat Peter Payer. Die Polizei verfolge aber nicht nur offline, sondern auch online die Vernetzungen der Szene. · Die Thurgauer SVP hat die Ja-Parole zur kantonalen Abstimmung über die Finanzkompetenzen von Regierung und Parlament beschlossen. Abgestimmt wird am 14. Juni. · In Uzwil wird in diesem und im nächsten Jahr ein Gebäudebrüter-Inventar erstellt. Dabei wird erfasst, wo es Mauer- und Alpensegler, Mehl- und Rauchschwalben sowie Turmfalken gibt und wo sie brüten.
Bürgerliche Politiker im Berner Kantonsparlament fordern, dass die betroffenen Gemeinden erst ihre Zustimmung geben müssen, bevor der Kanton eine neue Kollektivunterkunft für Asylsuchende eröffnen darf. Dies gefährde das gesamte System, warnt jetzt die Kantonsregierung. Weiter in der Sendung: · In Staldenried im Kanton Wallis wurde ein männlicher Wolf auf Geheiss des Kantons geschossen. · Der Prozess um den ehemaligen Geschäftsführer der Firma Swiss Space Systems vor dem Wirtschaftsstrafgericht im Saanebezirk wurde am Dienstag unterbrochen.
Gegen die Graubündner Kantonalbank (GKB) und ihre Tochtergesellschaft BZ Bank ist eine Klage eingereicht worden. Dies gab die GKB heute Morgen bekannt. In einer Mitteilung schreibt die GKB, dass die Vorwürfe für sie und die BZ Bank unbegründet seien. Weitere Themen: · Der Ausserrhoder Kantonsrat hat die Staatsrechnung 2025 einstimmig genehmigt. Diese schliesst mit einem Minus von gut neun Millionen Franken. Ursprünglich war ein Minus von über 16 Millionen Franken budgetiert. · Die Wasserqualität der Ausserrhoder Bäche und Flüsse ist an den meisten Orten gut. Das geht aus einem Bericht des Kantons hervor. Besonders der Chlösterlibach in Teufen fiel jedoch negativ auf. · Für sein neugebautes Dorfzentrum erhält das Toggenburger Dorf Kirchberg den Goldenen Schemmel. Der Heimatschutz St. Gallen-Appenzell findet: Die sechs neuen Häuser fügen sich gut ein und nehmen die traditionellen Formen auf. · Der Verein FC St. Gallen Unified, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam Fussball spielen, erhält vom Fan-Dachverband des FC St. Gallen eine Spende in Höhe von 55 000 Franken. Das Geld wurde bei verschiedenen Aktionen von FCSG-Fans gesammelt.
Am 1. Mai beginnt vielerorts die Campingsaison. Doch im Wallis kocht die Camper-Seele. Mehrere Plätze dürfen gemäss Kanton aus Sicherheitsgründen nicht öffnen. Weiter: Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. Und: Falsche Polizisten – echte Opfer. Zeltplatz gesperrt: Im Wallis tobt ein Campingstreit Dreizehn Zeltplätze im Wallis sollen vorerst geschlossen bleiben. Der Grund ist die potenzielle Gefährdung durch Naturkatastrophen. Einigen betroffenen Campingbetreibern droht nun kurz vor der Saisoneröffnung der Konkurs. Für viele ist der Schliessungsentscheid des Kantons nicht nachvollziehbar. Besuch bei Campings im Goms. Kinderärzte-Mangel: Nachfolger verzweifelt gesucht Jede zehnte Kinderarzt-Praxis nimmt keine neuen Patienten mehr auf. Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. In den kommenden zehn Jahren gehen rund 40 Prozent der Kinderärzte in Pension. Wir portraitieren den 77-jährigen Kinderarzt Mohamed Nazir Shalati, der über 3000 Kinder und Jugendliche betreut. Empfohlen sind 1000. Was tun, um die Situation in der Kindermedizin zu entschärfen? Marc Sidler, Präsident von Kinderärzte Schweiz, im «Rundschau»-Interview mit Gion-Duri Vincenz. Betrugsmasche: Wenn ein falscher Polizist klingelt Eine neue Form des Betrugs: Kriminelle geben sich als Polizisten aus. Ihre Opfer sind ältere, alleinstehende und schutzbedürftige Menschen. Im Glauben, es mit der Polizei zu tun zu haben, geben sie den Betrügern Kreditkarten, Bargeld und Schmuck. Fast zehn Millionen Franken haben die meist französischen Täter in den letzten vier Jahren erbeutet.
Am 1. Mai beginnt vielerorts die Campingsaison. Doch im Wallis kocht die Camper-Seele. Mehrere Plätze dürfen gemäss Kanton aus Sicherheitsgründen nicht öffnen. Weiter: Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. Und: Falsche Polizisten – echte Opfer. Zeltplatz gesperrt: Im Wallis tobt ein Campingstreit Dreizehn Zeltplätze im Wallis sollen vorerst geschlossen bleiben. Der Grund ist die potenzielle Gefährdung durch Naturkatastrophen. Einigen betroffenen Campingbetreibern droht nun kurz vor der Saisoneröffnung der Konkurs. Für viele ist der Schliessungsentscheid des Kantons nicht nachvollziehbar. Besuch bei Campings im Goms. Kinderärzte-Mangel: Nachfolger verzweifelt gesucht Jede zehnte Kinderarzt-Praxis nimmt keine neuen Patienten mehr auf. Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. In den kommenden zehn Jahren gehen rund 40 Prozent der Kinderärzte in Pension. Wir portraitieren den 77-jährigen Kinderarzt Mohamed Nazir Shalati, der über 3000 Kinder und Jugendliche betreut. Empfohlen sind 1000. Was tun, um die Situation in der Kindermedizin zu entschärfen? Marc Sidler, Präsident von Kinderärzte Schweiz, im «Rundschau»-Interview mit Gion-Duri Vincenz. Betrugsmasche: Wenn ein falscher Polizist klingelt Eine neue Form des Betrugs: Kriminelle geben sich als Polizisten aus. Ihre Opfer sind ältere, alleinstehende und schutzbedürftige Menschen. Im Glauben, es mit der Polizei zu tun zu haben, geben sie den Betrügern Kreditkarten, Bargeld und Schmuck. Fast zehn Millionen Franken haben die meist französischen Täter in den letzten vier Jahren erbeutet.
Wie gut ist der Kanton St. Gallen auf Katastrophen vorbereitet? Diese Frage stellten drei FDP-Kantonsräte der Regierung. In der Antwort der Regierung heisst es, dass nicht nur der Kanton, sondern auch die Gemeinden bereit seien. Sie nimmt jedoch auch die Bevölkerung in die Verantwortung. Weitere Themen: · Der Wiler Stadtrat möchte für eine halbe Million Franken mobile Sicherheitssysteme für Grossveranstaltungen kaufen. Das letzte Wort hat das Parlament. · Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren rund um einen Basejumper im Alpstein an die Bundesanwaltschaft weitergeleitet. Der Basejumper war im letzten Sommer in der Nähe des bekannten Berggasthauses Äscher von einer Felswand gesprungen. · Die St. Galler Gebäudeversicherung hat ein ruhiges Schadensjahr hinter sich. Zwar gab es lokal mehrere Sturmereignisse, die Schäden blieben jedoch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. · Die Psychiatrie St. Gallen mit ihren neun Standorten, die über den ganzen Kanton verteilt sind, zieht eine gute Jahresbilanz. Der Gewinn liegt bei knapp fünf Millionen Franken. · Auf den Thurgauer Strassen waren erstmals wieder mehr Fahrzeuge unterwegs als vor der Corona-Pandemie. Das geht aus der Verkehrsstatistik des Kantons für 2025 hervor. · Die Bündner Landwirtschaftsmesse «Agrischa» in Zernez verzeichnete am Wochenende deutlich mehr Publikum als erwartet. Wegen des grossen Erfolgs wurde das Budget übertroffen, so der OK-Präsident.
Die Abwicklung von Baugesuchen soll im Kanton Aargau künftig deutlich schneller erfolgen. Unter anderem entfällt neu die Pflicht zur Einreichung von Papierplänen. Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung wurden an einem Runden Tisch mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung des Kantons erarbeitet. Weiter in der Sendung: · Schwerer Verkehrsunfall: Eine Person stirbt bei einem schweren Unfall auf der A1 bei Gunzgen SO, sechs weitere Personen werden verletzt. · Der Solothurner Springreiter Pius Schweizer hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Im letzten Sommer pfändete das Betreibungsamt Thal-Gäu 5 Pferde von seinem Hof. Daraus sei ein erheblicher Reuptationsschaden entstanden, so Schwizer. Das Gericht lehnte seine Beschwerde jedoch ab. · Die Spitex Region Lenzburg spannt mit dem Hilfswerk Caritas zusammen. Pflegende Angehörige können sich von Caritas anstellen lassen. Die Kooperation wurde von den Gemeinden gefördert.
Nach 110 Tagen im Amt spricht der neue Walliser Polizei-Kommandant über seinen steilen Einstieg mit dem Brand in Crans-Montana, die grosse Belastung im Corps und darüber, was der Brand in ihm ausgelöst hat. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Bern hat die Bauarbeiten für den Campus Bern gestoppt - für wie lange ist noch nicht klar. · In Saxon im Kanton Wallis ist ein Gross-Brand in einem Lagerhaus ausgebrochen. Wegen des starken Rauchs müssen die Leute in der Nähe Türen und Fenster schliessen und Lüftungsanlagen ausschalten. · Sechs Gemeinden im Kanton Freiburg kritisieren eine Analyse des Kantons zur Windenergie: Der Kanton habe die Windstärke nach oben korrigiert. Stimmt, sagt der Kanton – aber das war wissenschaftlich korrekt.
Die Abwasserreinigungsanlage Basel wurde seit 2019 umfassend umgebaut und erneuert, nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Nun gehört die Anlage laut Angaben des Kantons europaweit zu den modernsten Abwasserreinigungsanlagen. Die Erneuerung kostete mehr als 300 Mio. Franken.
Der Kanton Schwyz bildet mit einem speziellen Projekt Geflüchtete für die Arbeit in der Pflege aus. Mit Erfolg, zeigen Rückmeldungen von Altersheimen und geflüchteten Frauen. Das Kursangebot wird darum zum Standard. Weiter der Sendung: · Im Kanton Uri sind am Freitagmorgen verschiedene Notfall-Nummern ausgefallen. · Der Verkehr im Urner Dorf Schattdorf hat wegen der neuen West-Ost-Verbindung abgenommen, zeigen Messungen des Kantons.
Die Milchwirtschaft prägt die Freiburger Landschaft seit Jahrhunderten. Doch die Branche kämpft mit grossen Herausforderungen. Ein Aktionsplan des Freiburgischen Milchverbands und des Kantons soll sicherstellen, dass es auch in Zukunft nicht weniger Milchbäuerinnen und -bauern gibt als heute. Weiter in der Sendung: · Kinder- und Jugendspsychiatrie: Kann der geplante Zusammenschluss der Universitären Psyhiatrischen Dienste UPD und des Psychiatriezentrums Münsingen PZM den Notstand entschärfen?
Erreichen alle Bernerinnen und Berner im Ernstfall innert 30 Minuten einen Schutzplatz? Die Finanzkontrolle des Kantons meint Nein. Sie kritisiert die Pläne der Regierung, die sagt, über den ganzen Kanton gesehen gebe es genug Schutzplätze. Weiter in der Sendung: · Ein Forschungsprojekt der Uni Bern will die Landwirte bei der Verbesserung der Biodiversität unterstützen. · Eishockey: Freiburg schlägt Genf mit 2:1 und liegt nun in der Serie ebenfalls mit 2:1 in Führung.
Eine neue Untersuchung der Schwyzer Landleutegeschlechter rüttelt am demokratischen Gründungsmythos des Kantons Schwyz. Ein Gespräch darüber, was Familiennamen über die Geschichte verraten. Über Jahrhunderte gab sich Schwyz einen bescheiden Gründungsmythos: Einfache Bauern hätten sich gegen die bösen Habsburger Vögte zur Wehr gesetzt und die Schweizer Demokratie begründet. Dieses Bild wurde in den letzten Jahrhzehnten von der Geschichtsforschung revidiert. Und nun zeigt auch eine Untersuchung der Schwyzer Familiennamen, dass die führenden Geschlechter des mittelalterlichen Schwyz kaum alle Bauern waren. Es dürften auch Adlige darunter gewesen sein - etliche davon sogar von ausserhalb des heutigen Kantons. Und mit Demokratie hatten die Anfänge des Standes Schwyz auch nicht viel zu tun: Wenige Familien regierten, viele hatten nichts zu bestellen. Der Familienname spielte hier eine entscheidende Rolle - an ihm hingen existenzielle Rechte. Wer nicht Teil der sogenannten Landleutegeschlechter war, durfte kein Land besitzen oder pachten und auch politisch nicht mitbestimmen. Die Autorin dieser neuen Untersuchung, die Schwyzer Namenforscherin Nathalie Henseler erzählt im Gespräch mit Mundartredaktor André Perler, wie die Schwyzer ihr Herrschaftsgebiet skrupellos erweiterten und dafür auch Familiennamen systematisch nutzten. Im zweiten Teil der Sendung erklärt der ehemalige Idiotikon-Chefredaktor Hans-Peter Schifferle, was hinter dem Aargauer Familiennamen Schweri steckt. Buch-Hinweis: Nathalie Henseler: Die Schwyzer Familiennamen. Deutung und Bedeutung der Landleutegeschlechter des Kantons Schwyz. Schwabe-Verlag 2026, 559 Seiten.
SP-Landrat Jan Kirchmayr hat im Parlament den Anstoss gegeben, dass das Baselbiet seine eigene Kolonialgeschichte aufarbeitet. Gestern haben die Behörden den entsprechenden Bericht vorgestellt. Kirchmayr ist zufrieden, möchte aber nun auch dass das Wissen vermittelt wird, an Schulen und in Museen. Ausserdem Thema: · Spitzensportvereine in Basel sind wütend über Sportplanung des Kantons · tödlicher Unfall mit Bus im Kleinbasel
Die Baselbieter Regierung untersuchte in einem Bericht die koloniale Geschichte des Kantons. Am Dienstagmorgen wurde dieser Bericht in Liestal vorgestellt.
Auch das Baselbiet hat eine koloniale Vergangenheit. Ein heute veröffentlichter Bericht von Historikerinnen und Historikern zeigt die vielfältigen Verflechtungen auf. Ausserdem: · Basler Regierung will Tempo 30 weiter ausbauen · Keine neue Halle: Spitzensportvereine kritisieren Kanton Basel-Stadt für seine Sportplanung · Basler Wissenschaftsverlag Karger entlässt fast 80 Mitarbeitende. Das sorgt für Unmut.
Im August 2025 führte Brugg rund um den Bahnhof ein Alkoholkonsumverbot ein. Damit wollte die Stadt gegen die Alkohol- und Drogenszene vorgehen. Nun hebt Brugg das Verbot wieder auf – die Lage habe sich entspannt, meldet die Stadt Brugg. Weiter in der Sendung: · ZH: Der Kanton Zürich braucht keine Personen ohne Lehrdiplom mehr. · BL: In einem Bericht wird die koloniale Vergangenheit des Kantons aufgearbeitet.
Dank der nicht budgetierten Gewinnausschüttung der Nationalbank hat Obwalden 2025 weniger Reserven auflösen müssen als geplant. Das strukturelle Defizit des Kantons bleibt aber bestehen. Weiter in der Sendung: · Der Urner Regierungsrat lehnt ein generelles Handy-Verbot an den Schulen im Kanton ab. · Die PUK des Zuger Kantonsrates im sogenannten Villenstreit von Oberägeri hat eine erste Zwischenbilanz gezogen.
Die Aargauer Bob-Europameisterin Melanie Hasler hat genug vom Bobsport. Die 27-Jährige sagt ,der Entscheid sei ihr nicht leichtgefallen. Zum Entschluss sei sie mit einer Pro-Kontra-Liste gekommen. «Und eine Seite war gewichtiger als die andere.» Weiter in der Sendung: · Der Kanton Aargau plant eine grosse Umzonung in Wettingen, damit der Konzern Hitachi in der Gemeinde bauen könnte. Die Vernehmlassung zeigt nun: Die Aargauer Parteien stehen grösstenteils hinter den Plänen des Kantons. In der Region ist man kritischer. · Jonas Fricker zieht sich aus der Politik zurück. Im Gespräch erzählt er, was er nun mit der freien Zeit zu machen gedenkt und erklärt, was ihn aktuell an der Aargauer Politik stört.
Anders als die meisten Kantone in der Schweiz haben die Zürcher Polizeikorps keine Probleme damit, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Auf Nachfrage des Regionaljournals geben Kantons- und Stadtpolizei an, dass sie sehr viele Bewerbungen erhalten und sich daher nicht beklagen können. Weitere Themen: · Sich gegenseitig besser verstehen und Diskriminierung verhindern - das war das Ziel der ersten Muslim-Konferenz in Schaffhausen. · Ab Dezember verbindet eine neue Buslinie das Limmattal mit dem Furt- und dem Glattal. · Eishockey Play-off Viertelfinals: ZSC Lions gewinnen auswärts 5:4 gegen den HC Lugano.
Zwei feste Grössen in der Berner Freilichttheater-Szene – die Freilichtspiele Moosegg und das Freilichttheater auf dem Gurten – finden diesen Sommer zum letzten Mal statt. Weniger Fördergelder sowie weniger Publikum machen den Bühnen zu schaffen. Weiter in der Sendung: · Reaktion auf die verordnete Schliessung von 13 Campingplätzen im Kanton Wallis: Nun äussern sich der Verband der Walliser Campingplätze und der Schweizerische Campingverband zum Vorhaben des Kantons. · Weniger Straftaten im Kanton Bern im Jahr 2025: Die Zahl der Straftaten ist laut der Kriminalstatistik 2025 im vergangenen Jahr gesunken. Ähnlich sieht es in den Kantonen Freiburg und Wallis aus. Hier liegt der Fokus auf dem Thema häusliche Gewalt.
Die Bevölkerung des Kantons Aargau ist innerhalb eines Jahres um über 8000 Personen gewachsen. Sie hat um 1.1 Prozent zugenommen. Aktuell leben im Aargau rund 744'000 Menschen. Das Wachstum hat sich leicht abgeschwächt. Weiter in der Sendung · Der Aargauer Nationalrat Beat Flach (GLP) tritt zurück. Anfang Juni rückt für ihn die Lenzburger Stadträtin Barbara Portmann nach. Flach war 14 Jahre im Bundesparlament. · Am Klingnauer Stausee werden die Kontrollen verstärkt. Bis jetzt gab es dort nur einen eidgenössischen Reservatsaufseher. Ab Mai betreibt die Umweltorganisation Birdlife im Auftrag des Kantons auch einen Rangerdienst in diesem Schutzgebiet von nationaler Bedeutung.
Die Rechnung des Kantons schliesst 2025 mit einem Minus von fast 220 Millionen Franken. Auch in den nächsten Jahren rechnet der Kanton mit roten Zahlen. Laut Finanzdirektor Martin Bühler muss der Gürtel enger geschnallt werden. Weitere Themen: · Schneekanonen als Rettungsplan für ein Wintersportgebiet: Nach dem heutigen Ja des Glarner Parlaments können die Sportbahnen Elm eine Beschneiungsanlage bauen. Der politische Weg dorthin war lang. · Der HC Davos startet am Freitag als Titelanwärter in die Playoffs: Der Pokal wäre für den Stürmer und Captain Matej Stransky die Krönung seiner Zeit in Davos. Schon jetzt sagt er aber, die Jahre beim HCD seien die besten seiner Karriere gewesen.
Kantons- und Regionalpolizeien sollen besser zusammenarbeiten, so der Vorschlag des Regierungsrats. Die Politik unterstützt diese Stossrichtung grundsätzlich. Dass bei der Verantwortlichkeit bei Verkehrsunfällen nichts geändert werden soll, sorgt aber für Kopfschütteln. Weiter in der Sendung: · Die Stadt Lenzburg schreibt in ihrer Jahresrechnung ein Plus von 60'000 Franken. Geplant war letztes Jahr ein Überschuss von rund 300'000 Franken. Man habe viel mehr Steuern eingenommen als geplant, schreibt die Stadt – 1.2 Millionen mehr. Wegen nicht beeinflussbarer Ausgaben sei der Gewinn trotzdem kleiner ausgefallen.
In einer ausserordentlichen Sitzung hat der Glarner Regierungsrat heute Nachmittag ein neues Finanzierungskonzept für die Schneekanonen des Projekts Futuro Elm ausgearbeitet. Demnach soll das Geld des Kantons nun doch nicht direkt an die Sportbahnen Elm gehen. Weitere Themen: · Nach 13 Jahren im Bundesparlament gibt die St. Galler SP-Nationalrätin Claudia Friedl ihren Rücktritt bekannt. Der Zeitpunkt dafür sei gut, sagt die Politikerin. · Am Bahnhof Frauenfeld haben diese Woche Ausbauarbeiten begonnen. Künftig sollen mehr Güter- und Personenzüge via Frauenfeld verkehren. Deshalb sei der Ausbau der Bahnanlage und der Gleisinfrastruktur nötig, schreibt die SBB. · Eine neue Übersichtsstudie des Bundes zeigt: Den Flussauen in der Schweiz geht es nicht so gut. Auch der Kanton St. Gallen sieht Handlungsbedarf beim Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, der regelmässig überflutet wird. · Seit gut einem Monat sind die Brienzerinnen und Brienzer wieder zu Hause, der Berg hat sich beruhigt. Gemeindepräsident Daniel Albertin blickt auf die letzten Jahre zurück, spricht über Tiefpunkte und Hoffnungsschimmer und gibt dabei ganz persönliche Einblicke.
Keine Kinderwägen und Jugendlichen unter 14 Jahren: Das wollte eine Café-Bar in Aarau. Die Aargauer Regierung stützt dies. Es gebe keine gesetzliche Vorschrift, dass ein Betrieb gewisse Altersgruppe bewirten müsse. Zudem gebe es im Kanton genügend familien- und kinderfreundliche Alternativen. Weiter in der Sendung: · Die Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende in Windisch wird länger als geplant betrieben. Der Kanton kann sie bis 2028 nutzen. Nach Schwierigkeiten beim Start – der Vermieter hatte einigen Mietparteien gekündet, um das Gebäude dem Kanton vermieten zu können – laufe es nun gut, so die Gemeinde. · Der Knall im Auenschutzgebiet in Auenstein galt einem Kormoran. Ein Jäger schoss auf den Vogel, im Auftrag des Kantons. Zeugen meldeten der Polizei den Knall. Diese suchte danach Zeugen.
Die Versteigerung dauerte eine Woche. 390'000 Franke für eine Nummernschild, das ist Schweizer Rekord. Eine frühere Auktion musste abgebrochen werden, weil es missbräuchliche Angebote gab. Das Geld fliesst nun in die Kasse des Kantons. Weiter in der Sendung: · Das Kernkraftwerk Gösgen steht still. Es braucht eine technische Anpassung im Speisewassersystem. Politikerinnen und Politiker von links-grün wollten von der Solothurner Regierung wissen, wie viel der Regierungsrat davon wusste und ob eine Untersuchung eingefordert werde. Die Regierung bleibt in ihrer Antwort schwammig, man sei in regelmässigem Austausch mit dem Atomkraftwerk. · Die Zivilschutzorganisationen des Aargaus wollen in der grossen Mehrheit die Sicherheitsveranstaltungen abschaffen. Diese sind obligatorisch für Schweizer Frauen und Ausländerinnen und Ausländer. Die Idee: junge Menschen für den Zivilschutz begeistern. Doch das Echo ist mehr als bescheiden.
Die beiden Gemeinden wollen so effizienter werden. Denn beide hätten ähnliche Aufgaben des Kantons, die sie erfüllen müssen. Es gehe aber nicht darum, Geld zu sparen, ein Personalabbau sei nicht geplant. Ausserdem: · Angriffe auf Pflegepersonal: Verband und Experte fordern mehr Schutz · Mit der Sanierung der Kunsti Margarethen soll es endlich vorwärts gehen, fordert der Basler Eislauf- und Eishockeyverband
Der Bundesrat äussert sich zum umstrittenen Bussen-Regime in Birsfelden. Der Bundesrat hält fest: Bussen verteilen sei eigentlich die Aufgabe des Kantons und nicht der Gemeinde. Ausserdem: · Zoff in Kleinhüningen wegen Asylunterkunft · Feldschlösschen CEO Thomas Amstutz im Interview
Die Kantonstierärztinnen von Zürich und Schaffhausen sowie der Zürcher Bauernverband haben vor einer Ausbreitung von der hochansteckende Rinderseuche «Lumpy Skin» gewarnt. Die Krankheit breitet sich derzeit in Frankreich aus, weshalb über 3000 Tiere getötet wurden, um die Rinderseuche einzudämmen. Weitere Themen: · Ein früherer Zürcher Staatsanwalt ist rechtskräftig wegen Amtsmissbrauchs verurteilt. Der 58-Jährige hatte bei der Einvernahme eines streitenden Paars die Nerven verloren und sie als «Chindergärtler» beschimpft. · Die Kantonspolizei Zürich hat nach mutmasslichen Angriffen auf Männer sechs Jugendliche verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, ihre Opfer unter dem Vorwand eines Treffens mit einem angeblich minderjährigen Mädchen nach Embrach gelockt und dort verprügelt und teilweise ausgeraubt zu haben. Laut Kantonspolizei handelten sie als sogenannte «Pädo-Hunter», die sich gemäss einer SRF-Recherche teilweise aus rechtsextremen Kreisen formieren.
Das Spital Wetzikon habe sich selber in diese Lage gebracht. Es sei nicht Aufgabe des Kantons, das Spital bei der Fertigstellung des Neubaus zu unterstützen. Das Spital Wetzikon hat beim Kanton Zürich den Antrag für 50 Millionen Franken Staatsgarantie gestellt, um den Neubau fertigzustellen. Weitere Themen: · Zürcher Stadtratswahlen: Die Einschätzung des Regionaljournals zu den Wahl-Chancen von Stadtrat Andreas Leupi (Grüne) und FDP-Kandidat Përparim Avdili.
Wer das Standespräsidium inne hat, macht keinen Wahlkampf für einen Sitz in der Regierung. Gegen dieses ungeschriebene Bündner Gesetz verstösst SVP-Kandidatin Valerié Favre-Accola. Sie ist sich dessen bewusst und ihre Gegnerinnen halten sich mit Kritik zurück. Weitere Themen: · Im Kanton Graubünden dürfen zwei Luchse ausgesetzt werden, als Ersatz für die drei Luchse, die letztes Jahr fälschlicherweise geschossen wurden. Der Bund hat ein Gesuch des Kantons bewilligt. · Der Stiftungsratspräsident des Theaters Chur Johannes Flury spricht über das immer grösser werdende Finanzloch, bröckelnde Wände und Angebote, die es ohne zusätzliches Geld nicht mehr geben könnte.
An der Polizeischule Ostschweiz wurden insgesamt fünf Polizeischüler wegen rassistischen und sexistischen Aussagen freigestellt – zwei davon sind Aspiranten der Kantonspolizei Graubünden. Während andere Korps ihre Schüler bereits definitiv entlassen haben, prüft Graubünden den Fall noch. Weitere Themen: · Heute wurde in Chur das sanierte und erweiterte Gebäude des neuen Obergerichts offiziell eröffnet. Durch den Umzug arbeiten die früher getrennten Kantons- und Verwaltungsgerichte nun erstmals unter einem Dach. Die Eröffnung markiert den Abschluss der Justizreform 3. Gleichzeitig stehen mit der Situation der Regionalgerichte und der Digitalisierung bereits die nächsten Herausforderungen bevor. · Die Rhätische Bahn blickt auf eine starke Reisesaison zurück: Besonders auf der Berninalinie stieg die Nachfrage erneut deutlich an und führte in der Hochsaison zu Engpässen. Um die stark wachsende Auslastung künftig zu bewältigen, plant die RhB neue Züge, mehr Kapazität und langfristig dichtere Takte auf der Berninalinie.
Der Grosse Rat Basel-Stadt hat eine SP-Motion knapp abgelehnt, die den Kanton zur Prüfung einer Aktienmehrheit an der MCH Group verpflichten wollte. Hintergrund ist die umstrittene Expansion der Art Basel nach Katar und die begrenzte Einflussmöglichkeit des Kantons als Minderheitsaktionär. Ausserdem: · Die Basler Politik diskutiert, ob sich die Regierung für ein LGBTI+-Label für Arbeitgeber einsetzen soll. · Nach einer erfolgreichen letzten Saison hatte der EHC Basel grosse Aufstiegsambitionen – doch aktuell steht das Team nach 19 Spielen auf dem drittletzten Tabellenplatz. · Das Literaturfestival Buch Basel lädt zu Lesungen, Gesprächen und Debatten rund ums aktuelle literarische Schaffen.
Am Freitag veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut GFS Bern die neusten Umfragewerte zu den Abstimmungen im November. Im Vorfeld der letzten Abstimmungen zur E-ID und dem Eigenmietwert kam es zu Fehleinschätzungen. Welche Lehren wurden daraus gezogen? Weitere Themen: US-Präsident Donald Trump hat die Handelsgespräche mit Kanada für beendet erklärt. Dies offenbar wegen eines kanadischen Werbespots. Was haben die beiden Länder zu verlieren, sollten die Gespräche tatsächlich dauerhaft scheitern? Das Gespräch mit USA-Spezialist Christian Lammert. Im Kanton Bern könnte Obdachlosen ohne legalen Aufenthaltsstatus künftig der Zugang zu Notschlafstellen verwehrt bleiben. Die Pläne des Kantons, die dieser mit Kostendruck begründet, stossen auf Kritik. Etwa bei der Heilsarmee, die selbst Notschlafstellen betreibt.
Wie steht es um die Gefahren in Blatten VS Monate nach dem Bergsturz? Wie geht es den Menschen, die alles verloren haben? Und was zeigt Blatten für andere gefährdete Bergdörfer? «Einstein» ist zurück am Berg. Was in den ersten Wochen noch Sperrzone war, ist jetzt beeindruckendes Forschungsgelände. Betroffene zwischen Zuversicht und Sorge «Einstein» besuchte das Hotelier-Ehepaar Kalbermatten bereits in den Tagen nach dem Bergsturz. Das Ereignis am 28. Mai 2025 war ein tiefer Einschnitt in ihrem Leben. Wie geht es dem Paar heute? Welche Spuren hat der Bergsturz in der Seele und im Alltag hinterlassen? Charlotte Kalbermatten wagt einen beruflichen Neustart. Und Lukas Kalbermatten weibelt bereits für das neue Blatten VS. Der polternde Berg «Einstein» fliegt mit dem Glaziologen Daniel Farinotti hoch zum Kleinen Nesthorn. Diesem Berg, der am Anfang der Katastrophe von Blatten VS stand, der mit seinen Felsstürzen den Gletscherkollaps Ende Mai 2025 ausgelöst hat. Nun ist es Mitte August und seine Nordflanke ist noch immer alles andere als ruhig. Was das für die Gefahren im Tal bedeutet und warum der Berg noch immer so unruhig ist, kann der ETH-Glaziologe dank Rund-um-die-Uhr-Überwachung erklären. Eine wichtige Rolle spielt der tauende Permafrost. Der war auch beteiligt am Absturz des Kleinen Nesthorns. Wie der Gletscher abstürzte Klar ist unterdessen auch, dass das Eis des Birchgletschers relativ warm war, bevor er kollabiert ist. «Das war, wie wenn man einen Eiswürfel aus dem Eistee nimmt und auf den Tisch legt. Der rutscht dann auf dem Tisch umher», erklärt Farinotti. So ist der Gletscher unter dem Druck der abgestürzten Felsen regelrecht weggeglitten. Blatten VS ist nicht allein mit den Gefahren Unweit vom Lötschental liegt Randa VS. Das Dorf im Mattertal wurde schon als gefährdetstes Dorf der Alpen beschrieben. Denn wie in Blatten VS drohen Gletscherabbrüche, dazu gewaltige Hangrutschungen. Untersuchungen des Kantons zeigen: Auch hier ist der tauende Permafrost massgeblich beteiligt. Blatten VS und Randa VS mögen Extrembeispiele sein. Doch immer mehr Bergdörfer sind von Naturgefahren bedroht. «Einstein» will wissen, was das für die Menschen in den Dörfern bedeutet. Überwachung von oben Die zunehmenden Gefahren haben auch das Bundesamt für Umwelt auf den Plan gerufen. Radarsatelliten sollen zukünftig grossflächig überwachen können. Aktuell werden Daten gesammelt. Radarsatelliten haben bereits mitgeholfen, neue Rutschgebiete im Kanton Bern zu identifizieren. Wenn Ende Jahr mit der Publikation der Ergebnisse auch schweizweit weitere Gebiete hinzukämen, wäre das keine Überraschung. Die Zukunft von Blatten VS Dass Blatten trotz allem eine Zukunft hat, daran glauben sowohl der Glaziologe Daniel Farinotti wie auch der Hotelier Lukas Kalbermatten. Farinotti stützt sich auf neueste Messungen. Diese zeigen: Der Schuttkegel entwickelt sich besser als erwartet. Und der Berg wird ruhiger. Kalbermatten steckt mitten in der Planung für ein modulares Hotel, das zuerst auf der Lauchernalp und später im neuen Blatten VS stehen soll.
Schaffhausen war im Mittelalter für den Salzhandel bekannt. Später durch seine Unternehmen aus der Metall, Maschinen- und Uhrenindustrie. Doch die Industriekrise traf Schaffhausen hart, sagt SRF-Korrespondent Roger Steinemann im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Schaffhausen». Treffpunkt ist die ehemalige Stahlgiesserei. Dieser Ort habe Schaffhausen «in mehrfacher Hinsicht geprägt» sagt Steinemann. Vor 200 Jahren wurde am Rande von Schaffhausen die Schmelzhütte gegründet. Es war die Initialzündung der Industrialisierung des Kantons. Hunderte von Arbeitern haben in der Stahlgiesserei im Schichtbetrieb gearbeitet und Stahl gegossen. Anfangs der 1990er Jahre brachen die Aufträge weg und die Industrie geriet in die Krise. Die Stahlgiesserei wurde geschlossen. In Schaffhausen brachen über zehn Prozent der Arbeitsplätze weg. Roger Steinemann, der damals soeben seine Lehre als Elektromechaniker beendet hatte, bekam die Krise hautnah mit. Als Volontär des Lokalradios «Munot» berichtete er über einbrechende Steuereinnahmen und er kannte viele direkt Betroffene, die sich ausserhalb von Schaffhausen Arbeit suchen mussten oder ganz wegzogen. Eine Massnahme des Kantons war, eine Wirtschaftsförderung zu installieren, um neue Firmen und Menschen anzuziehen. Im Fall der Stahlgiesserei dauerte es sogar 30 Jahre, bis Neues entstand. Erst als sich ein einheimischer Investor dem Gelände annahm, ging es vorwärts. 500 neue Wohnungen sind entstanden in der ehemaligen Stahlgiesserei in der Nähe des Bahnhofs. Daneben gibt es Gewerbe und Restaurants. Kurz: Es ist ein neues Quartier entstanden. Gefragt, welche Klischees es über Schaffhausen gibt, sagt Korrespondent Roger Steinemann, die Menschen nehmen Schaffhausen als «kleine Stadt» am Rande der Schweiz wahr. Die Schaffhauser würden manchmal damit hadern, «nur» als kleine Stadt am Rande der Schweiz wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig würden sie damit auch ein wenig kokettieren. «Den Schaffhausern ist es wohl in ihrer kleinen Stadt, wo man sich kennt».