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Im Besenwagen sind Leinwände gespannt und das heat monitoring eingeschaltet. Wir fahren rein in den Windtunnel und Andreas Klier malt Pinsel schwingend die Strömungen nach. Nach seiner aktiven Karriere ist der gebürtige Münchener der Mann fürs Material beim Team EF Education First - Easy Post. Wir hängen das fertige Bild in die Galerie und fragen uns, ob wir das neue Tubeless entdeckt haben?
Der Besenwagen hält an altbekannter Adresse in Bregenz am Bodensee. Nach fast 8 Jahren ist Pascal Ackermann wieder zu Gast auf dem Beifahrersitz. Eine Handvoll Grand Tour-Etappen und viele weitere Siege sind in der Zwischenzeit auf die Palmarès gekommen. 2026 geht er nach zwei Zwischenstationen mit vielen Rückschlägen für das Team Jayco-AlUla als Sprintkapitän an den Start und hat wieder Etappensiege im Visier. Und sonst so? Die Intervall-Musik blieb jedenfalls unverändert!
Bei den Profis geht gerade entweder Radrennen fahren, trainieren oder im Falle mancher Ex-Profis sich mit Falschgeld erwischen zu lassen. Wir blicken dann lieber auf das Thema Training. Wir haben heute die Höhentraining Sessions vno Jonas Abrahamsen unter dem Mikroskop sowie die Festive 500 von Cameron Jones und was das genau bedeutet. Viel Spaß! Hast du das Zeug dazu bei uns zu arbeiten? Bewirb dich bei uns als Trainer*in (m/w/d) - Wir suchen Dich! https://www.scyence.cc/jobs/ Letzte Plätze für das SCYENCE Road Camp!
Mit Herzblut ganz nah dran Radsport-News ist die deutschsprachige Anlaufstelle für Neuigkeiten aus dem Profi-Peloton. Felix Mattis ist der Chefredakteur, hat viele Jahre Pressearbeit für die UCI Women's WorldTour gemacht und hat schon als Kind lieber die Tour de France auf der heimischen Couch verfolgt, als mit seinen Kumpels ins Freibad zu gehen. Wieviel Herzblut, Idealismus und Leidenschaft hinter seiner Arbeit und hinter RSN stecken, erzählt er hier. Außerdem gibt Felix unseren Host Einblicke in die journalistische Arbeit bei den großen Radrennen der Welt. Du hast Fragen, Anregungen oder einfach was zu sagen? Dann schreib ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Radsport-News ist die deutschsprachige Anlaufstelle für Neuigkeiten aus dem Profi-Peloton. Felix Mattis ist der Chefredakteur, hat viele Jahre Pressearbeit für die UCI Women's WorldTour gemacht und hat schon als Kind lieber die Tour de France auf der heimischen Couch verfolgt, als mit seinen Kumpels ins Freibad zu gehen. Wieviel Herzblut, Idealismus und Leidenschaft hinter seiner Arbeit und hinter RSN stecken, erzählt er hier. Außerdem gibt Felix unseren Host Einblicke in die journalistische Arbeit bei den großen Radrennen der Welt. Du hast Fragen, Anregungen oder einfach was zu sagen? Dann schreib uns eine Mail an mail@bikersparadisepodcast.de BIKERS PARADISE wird moderiert von Martin Gertz und Alex Hüfner.
Der Besenwagen steht in Kölle am Rhing und hat Anton Schiffer auf dem Beifahrersitz. Mit 26 Jahren schaffte er den Sprung in die WorldTour und geht in dieser Saison für das Team Visma | Lease a Bike an den Start. Glücklicher Zufall oder jahrelange Planung? Der studierte Sportwissenschaftler hatte sich als Fahrertrainer bisher selbst die Pläne geschrieben und schraubte akribisch an seiner Leistung. Mit Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften und internationalen Erfolgen überzeugten dann nicht nur die Daten und schnell klingelte das Telefon mit Grischa Niermann am Apparat.
Burkina Faso gilt als Epizentrum des internationalen Terrorismus: Nirgends töten Terroristen mehr Menschen. Mit der internationalen Radrundfahrt Tour du Faso will die Regierung zeigen, dass das Land wieder sicherer ist. Die Strecke führt über zehn Etappen quer durchs Land: 1177 Kilometer bei 40 Grad im Schatten. Die Athleten stammen aus zehn verschiedenen Ländern, aus Europa ist Belgien mit am Start. Afrika-Korrespondent Misteli hat das Velorennen beobachtet und Paul Daumont begleitet, den burkinischen Star des Velorennens. Im Podcast erzählt er von einem Land unter dem Radar - und von einer perfekt inszenierten Staatspropaganda. Heutiger Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Alice Grosjean Samuels Reportage [zum Nachlesen in der NZZ](https://www.nzz.ch/international/tour-du-faso-reportage-vom-radrennen-im-krisengeplagten-burkina-faso-ld.1915678). Zum Probeabo geht's [hier entlang](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
Der Besenwagen surft vom Wind angetrieben an der spanischen Costa Blanca. Die Wellen peitschen und schäumen wie die Milchsäure im Motor. Seekrankheit zum Trotz werden Testprotokolle und Analysen verlesen. Die Auswertung ist zeigt: es gibt eindeutig Tuningpotential, aber auch bauliche Limits. Wieder an Land geht's direkt zum Deutschunterricht mit Abram Stockman von den Unibet Rose Rockets. Der erste „echte“ Belgier im Besenwagen wuchs mitten in Flandern auf und ist ein Urgestein des ProTeams mit Grand Tour-Ambitionen.
Das Jahr 2026 hat begonnen – und damit auch der Formaufbau für eine erfolgreiche Radsportsaison. In dieser Folge sprechen unsere Foto- und Testfahrer Emilia und Jakob sowie unsere Redakteure Tom und Eric darüber, wie sie sich konkret auf ihre Jahreshighlights vorbereiten, welche Trainingsinhalte ihnen wichtig sind, worauf sie bei der Regeneration achten und welche Fehler sie in der Vergangenheit bereits gemacht haben.
Das Garagentor fährt hoch und der Besenwagen raus zur ersten Ausfahrt nach der Winterpause. In der ersten Folge 2026 beantworten wir einen Stapel Hörerfragen. Wie laufen die Vorbereitungen (Spoiler: gut bis gar nicht), was sind unsere hot takes für die neue Saison, wer wird Pogačar schlagen, warum gewinnt immer noch Marcel Meisen die Cross-DM und wann kommt endlich Lennart Kämna? Über den Besenfunk melden sich „unser Ben“ Zwiehoff von einem Vulkan, Nils Politt von einer Radrennbahn, Anton Schiffer aus Australien und Abram Stockman von den Unibet ROSE Rockets aus dem Besenwagen Deutschunterricht. Nach den Updates der aktiven Radprofis geht es abschließend um die bisher wohl größte Überraschung des Jahres: das frühzeitige Karriereende von Giro-Sieger Simon Yates.
Der Besenwagen steht im Labor von Dr. Sebastian Rösler. Der Auspuff ist mit einem Schlauch an das Atemgas-Messgerät angeschlossen. Mit verschiedenen Instrumenten wird der Hubraum ausgemessen und die Drehzahlen gezählt. Alle Daten vom Leistungstest werden über die Autoantenne sofort an den MATS Coach übermittelt und vom KI-Zwilling analysiert. Wie viel PS können wir 2026 noch rausholen?
Freude auf eine besondere Winteraktion erfüllt die neue Episode. Radeln für den Weihnachtsbraten bringt Bewegung, Gemeinschaft und Wärme in die kalte Jahreszeit. Jede Runde stärkt ein lokales Herzensprojekt und schenkt dir das gute Gefühl, aktiv Gutes zu tun. Freue dich auf spannende Einblicke, motivierende Geschichten und wertvolle Tipps, die jede Fahrt zu einem kleinen Abenteuer machen. Deine Teilnahme bringt Licht in den Dezember und setzt ein starkes Zeichen für Zusammenhalt.
Egal ob auf Zwift, Rouvy oder MyWoosh – im Winter nutzen viele Radsportlerinnen und Radsportler virtuelle Wettkämpfe, um sich mit anderen zu messen, Spaß zu haben und sich für das Indoortraining zu motivieren. ROADBIKE-Testfahrerin Emilia Welte ist dabei eine der stärksten Fahrerinnen weltweit – und hat 2024 und 2025 bei der eSports-WM in Abu Dhabi teilgenommen. In dieser Folge erzählt sie von der Faszination des Indoor-Racings, von ihren Erlebnissen vor Ort und verrät, worauf es bei virtuellen Radrennen ankommt.
Der Besenwagen rollt ins katalanische Städtchen Olot. Etwas abseits vom CreatorInnen-Heaven Girona wohnt der neue Chief of Sports von Red Bull-BORA-hansgrohe. 10 Jahre nach seiner letzten Saison als Fahrer für die Mannschaft, kehrt Zak Dempster zurück ins Management des deutschen WorldTour Teams. Auf dem Beifahrersitz jongliert der Australier easy going mit 6-7 Klassementambitionen und es geht um Paul Voß als Teamkollege, Grupetto-Time mit Andy Stauff, seine Zeit bei INEOS Grenadiers und natürlich seine neue Aufgabe bei Red Bull-BORA-hansgrohe.
Manege frei im Radsport-Zirkus! Im großen Zelt fliegt der Besenwagen Runde um Runde durch die Steilwand. In der Mitte steht Yana Seel mit der Peitsche in der Hand und bändigt flandrische Löwen und kasachische Platzhirsche. Als erste CEO im Profi-Radsport führte sie die Teams Astana-Premier Tech und Lotto-dstny. Im letzten Jahr übernahm sie das Management des UAE Team ADQ, holte Elisa Longo Borghini und mit ihr den Sieg beim Giro Donne. Das nächste Ziel? Die Nummer 1 der Welt!
Nachdem Fritz schon in Sitzfleisch Episode #221 zu Gast war, und von seinen kommenden Ultracycling Events berichtet hat, bekamen wir viele Nachrichten mit dem Wunsch, Fritz nach dem RAAM und dem Northcape4000 noch einmal ins virtuelle Studio zu holen – und das haben wir natürlich gemacht! Fritz teilt seine Erlebnisse, die er während dieser intensiven Radrennen erlebt hat. Er beschreibt die Dynamik im Team, die strategischen Überlegungen und die persönlichen Herausforderungen, die mit solchen extremen Ausdauerwettkämpfen einhergehen. Was sind die Unterschiede zwischen Solo- und Teamrennen und deren Einfluss auf die Leistung? Und wie sehr hat sich Fritz in die stillen Flow-Momente von solo unsupported gegenüber den kurzen und heftigen High-Speed-Einsätzen in einer Staffel verliebt? Zudem gibt er Einblicke in seine Vorbereitungen und die Ausrüstung, die er für diese Abenteuer gewählt hat und nimmt uns mit in seine aktuellen Planungen zum Atlas Mountain Race, das er im Frühling 2026 bestreiten wird. Diese Episode wird es ebenfalls als Video Podcast auf Youtube geben, für alle, die Menschen gerne dabei beobachten, wenn sie miteinander reden.
Nach der Tour ist vor der Tour und in der Off Season laufen die Vorbereitungen bei Grischa Niermann und Visma | Lease A Bike bereits auf Hochtouren. Der Besenwagen parkt also beim Head of Racing direkt vor der Haustür und hat mehrere Fragen im Kofferraum.
Irgendwo im rheinischen Bermudadreieck Köln-Leverkusen-Düsseldorf steht der Besenwagen am Bordstein. Nach der Saison ist vor der Saison und während die Radsportwelt so langsam wieder losrollt, bleiben wir noch einen Moment stehen und besprechen den Stand der Dinge.
Der Besenwagen treibt in der Bucht von El Arenal und die Angeln hängen aus den Fenstern. Mit dem richtigen Köder dauert es nicht lang und wir ziehen Niklas Märkl aus dem Wasser. Der Picnic PostNL Fahrer hat in dieser Saison nicht nur seine erste Tour de France bestritten, sondern mit dem Giro d‘Italia gleichzeitig das Double gemacht. 2026 geht unser Niki in seine bereits neunte Saison bei der holländischen Profimannschaft, aber seine Karriere scheint gerade erst richtig durchzustarten.
Der Besenwagen hat die größte Übersetzung aufgelegt und fährt mit ganz niedriger Umdrehungszahl in Keltern ein. Unser Gast steht schon mit einer großen Goldmedaille unter dem Regenbogen zum einsteigen bereit, also machen wir kein Auge wegen Edelmetall und laden Moritz Augenstein auf den Beifahrersitz. Der frisch gebackene Weltmeister auf der Bahn hat in den letzten Jahren eine turbulent-steile Karriere auf das hölzerne Oval gezaubert und trotz schwerem Sturz und Horror-Unfall in Chile seinen ersten WM-Titel eingefahren.
Der Besenwagen rollt durchs Freiburger Schwabentor ins Dreisamtal. Kurz vor der Einfahrt ins Höllental biegen wir ab und parken in Buchenbach vor dem Haus von Jannis Peter. Der gebürtige Thüringer wohnt und trainiert seit einiger Zeit im Schwarzwald und hat spätestens in dieser Saison im Trikot des Team Vorarlberg international für Aufsehen gesorgt. Ein Profisieg und ein Profivertrag sind die Ausbeute und für 2026 gibt es das Trikot der Unibet Rose Rockets.
Das Abblendlicht vom Besenwagen ist wieder im Dauerbetrieb. Die Tage werden kürzer und für die meisten bedeutet das: Off Season. Für einige wenige stehen noch die letzten Rennen auf dem Program bevor es in die wohlverdiente Pause geht, aber der Besenwagen fährt weiter!
Nach dem letzten sommerlichen Ausflug nach Frankreich steht der Besenwagen wieder in der Werkstatt. Die jährliche Inspektion steht an und der einziehende Herbst verlangt nach Reifenwechsel und Matschfängern. Noch ein Monument der fallenden Blätter und ein Aktivurlaub in China stehen aus, bevor dann auch der nicht an Septemberitis erkrankte Radprofis die Füße hochlegen und sich in die Off Season verabschieden werden.
Der Besenwagen hält in Münster, aber in Österreich! Wir halten Ausschau und nach kurzer Zeit setzt der Flieger mit Bronzemedaillen-Gewinner Marco Schrettl zur Landung an. Bei der WM in Kigali holte der Tiroler im Rennen der U23 den 3. Platz und schaut nach einem erfolgreichen Abschluss bei den Espoirs schon in Richtung der nächsten Saison. Sein Trikot vom Tirol KTM Cycling Team wird er zum Jahreswechsel an den Nagel hängen, aber ein neues WorldTour Outfit liegt schon bereit.
Der Besenwagen steht am Straßenrand in Kigali. Es werden sich Zeitfahren, Team Relays und Straßenrennen angeguckt und dabei mitgesungen und mitgetanzt. Die Weltmeisterschaften sind immer ein Grund zu feiern, nicht nur für die Gewinnerinnen und Gewinner der Regenbogentrikots, sondern ist für Radsport-Fans auf der ganzen Welt eine traditionelle Abschlussparty. Die Saison neigt sich also langsam auch dem Ende zu, aber für 2026 kündigt sich bereits die erste Krise an…
Knochenbrüche und Personalmangel – die Stimmung ist trotzdem gut: Am Fuße des Mount Kigali sitzt man in Campingstühlen vor dem gelben Bus und nippt am Bananenbier. Mit gleich drei ortskundigen Gästen bekommt man das wohl beste Warm-up für die WM in Ruanda. Buchtipp: Das Land der zweiten Chance - Die erstaunliche Geschichte des ruandischen Radsportteams - von Tim Lewis Shift Up for Rwanda: https://shift-up.org/
Oh la Düsseldorf – du hast einen neuen Fan. Und von hier fährt der Besenwagen nach Bayern zu Ricarda Bauernfeind. Auch wenn sie sich hartnäckig vor Training im Regen drückt: Training im Badezimmer, zwei OPs, Rauswurf an der Startlinie. Nur ein Sieg – der hatte es aber in sich. Dabei: @linteutenberg & @ricardabauernfeind
Auf dem Heck des Besenwagens klebt der nächste Aufkleber "Deutscher Meister". Mit quietschenden Reifen geht es dann auf Kartoffeljagd. Während die nächste Saison lange Schatten auf die Straße wirft, wundert sich die Besatzung über die Stimmung in Spanien – Featuring: Der Michel und Euer Ben
Fast 5000 Kilometer ohne jede Unterstützung: Das Transcontinental Race zählt zu den härtesten Radrennen der Welt. Martin Moritz ist in diesem Jahr Zweiter geworden und berichtet von diesem besonderen Rennen. (00:00:00) Intro (00:02:01) Begrüßung Martin Moritz (00:03:13) Vom TCR zurück in den Alltag (00:04:23) Wieso Ultra-Distanz-Radrennen? (00:07:51) „The Ferry Race“ (00:12:39) Begegnung mit Victor Bosoni (00:22:48) Schlafen beim TCR (00:25:23) Entscheidung für das TCR (00:28:01) Vorbereitung für das TCR (00:32:26) Hochs und Tiefs (00:35:47) Die gesperrte Brücke und der Schlussparcours (00:43:45) Was bleibt vom TCR? (00:47:24) Verabschiedung (00:48:10) Kraftwerk – Trans-Europa Express Hier könnt ihr uns bei Steady unterstützen: https://steadyhq.com/de/antritt/about WERBUNG Kloster Kitchen unterstützt euch Stück für Stück dabei, euer Wohlbefinden und eure Lebensqualität auf einfache und natürliche Weise zu verbessern. Für einen bewussten Lebensstil – Inspiriert von traditionellem Wissen und modernen Bedürfnissen. Mit dem Code ANTRITT15 erhaltet ihr 15% Rabatt auf alle Produkte (ausgenommen Abos und Gutscheine) auf www.klosterkitchen.de. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/antritt >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-transcontinental-race
Los Wochos im Besenwagen. Nach ein paar Tagen in Italien und einem Abstecher nach Frankreich sind wir zur Spanien-Rundfahrt endlich auf der iberischen Halbinsel gelandet. Der Kaffee schmeckt schlechter als am Anfang, aber immerhin besser als zwischendurch und das Rennen um den Sieg bei La Vuelta geht jetzt erst so richtig los! In Spanien startet man allerdings erst spät — für uns also noch genügend Zeit um das restliche Geschehen im Radsports zu bequatschen.
Freiburg-Turin-Madrid. Die Route für La Vuelta ist im Navi einprogrammiert, erster Stopp bei Wohngemeinschaft Hessmann. Im Trikot der spanischen Movistar Mannschaft geht Michel Hessmann nach einer turbulenten Zeit an den Start der dritten Grand Tour des Jahres. Mit im Gepäck: ein Wetteinsatz.
Der Besenwagen parkt in Augsburg. Zum zweiten Mal in Folge trägt ein Profi aus der bayrischen Radsport-Hochburg das Trikot des deutschen Meisters und endlich heißt dieser Georg Zimmermann. Mit ganz viel Stil und schwarzen Hosen sitzt der Puncheur vom Team Intermarché-Wanty auf dem Beifahrersitz und dreht nach dem Titelgewinn mit uns eine Ehrenrunde, bevor wir ihn Richtung Los Angeles wieder aussteigen lassen.
Der Besenwagen steht in Berlin und bei ein paar eiskalten Koona 45 schauen wir in den Rückspiegel. Ein weiter Weg liegt hinter uns, von den ersten Fahrversuchen bis in den ROSE Store live vor Publikum. Cheers!
Genug Baguette gegessen, der Kofferraum ist voll Werbematerial von den Tour-Karawanen und der Besenwagen fährt heim. Auf der Autobahn schaltet sich Lin Teutenberg auf die Freisprechanlage, um ein résumé für die Tour de France Femmes zu ziehen: ein bisschen Gossip und nicht weniger als eine Thronfolge in Womens WorldTour.
Der Besenwagen steht in Clermont-Ferrand. Nach der Tour ist vor der Tour, nach der Tour ist vor allem Tour de France Femmes. Für die zweite Schleife haben wir Verstärkung mit an Board: Radprofi Lin Teutenberg vom Team Lotto Ladies ist zurück, und gemeinsam folgen wir dem Peloton durch Frankreich! Vor der Tour ist aber auch nach dem Giro - Grund genug für einen Zwischenstopp bei Antonia Niedermaier. Als Kapitän für ihr Team Canyon//SRAM fuhr sie beim Giro Donne auf den 5. Platz und gewann dort auch das weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin der Rundfahrt. Und was kommt nach dem Giro?
Der Besenwagen rattert über das Kopfsteinpflaster des Champs-Éysées, schießt hinauf zum Montmartre und schlittert durch die Kurven der Abfahrt dem Peloton hinterher zurück auf die Prachtstraße der französischen Hauptstadt. Mit einem spektakulären Finale endete die Tour de France in diesem Jahr wieder in Paris und statt der traditionellen Triumphfahrt und einem Sprint Royal, gab es durch die Streckenänderung noch einmal ein Feuerwerk an Radrennen zum Abschluss. Wir parken vor dem Podium und während der Siegerzeremonie bleibt Zeit für ein Resümee der letzten Tage. Als wir fertig sind, geht die Tür auf und im weißen Trikot setzt sich Florian Lipowitz auf den Beifahrersitz.
Körperliche Höchstleistung, spektakuläre Bergkulissen und ein Hauch von Tragödie: Die Tour de France zieht Millionen in ihren Bann. Warum das Radrennen mehr ist als Sportereignis und was das Leiden der Fahrer mit antiken Helden zu tun hat, erklärt Kulturwissenschaftler Frank Leinen im Gespräch.
Auf dem Gipfel des Col de la Loze steht der Besenwagen. In luftiger Höhe verschaffen wir uns einen Überblick über den aktuellen Stand bei der Tour de France, nutzen den Ausblick und schauen auf Paris, aber auch noch weiter bis in die Bretagne nach Vannes. Am Wochenende erwartet uns das Finale auf dem Champs-Élysées, während die Frauen ihre Tour im Nordwesten Frankreichs starten. Es geht also noch weiter mit Radsport im Juli! Vive les Tours!
Geschwister - Machen sie uns glücklich?; Mit Satelliten-Daten Waldbrände bekämpfen; Wenn Schulden krank machen; Florian Lipowitz - Vom Biathleten zum Rad-Superstar; Warum wir Tiere lieben und sie trotzdem essen; 40 Jahre Nationalpark Wattenmeer; Untersuchung von Neugeborenen - Symposium berät über Genom-Screening; Mittagsschlaf - Macht ein Powernap mich produktiver?; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Zum zweiten Ruhetag der Tour de France rollt das Peloton, und der Besenwagen gleich hinterher, rein nach Montpellier. Während im Osten die Sonne aufgeht, wirft der Riese der Provence seine Schatten aus. Der Mont Ventoux thront in der Ferne, bei seinem Anblick senken die meisten Fahrer den Kopf, wenden sich ehrfürchtig ab und verschwinden schnell ins nächste Café. Nur unser Held in Weiß blickt ihm mutig entgegen, bereit für den Anstieg und den Weg durch die Alpen bis auf das Podium in Paris.
Der Besenwagen steht auf halber Strecke am Rand der Passstraße hinauf nach Hautacam. Der Kommissär hat uns rausgewunken, misst die Breite von Lenkrad und Reifen, die Felgenhöhe und in welchem Winkel die Rückspiegel stehen. Alle Messungen bestehen die Kontrolle, aber wir müssen den Heckspoiler, den Überollkäfig, die Anschnallgurte und die Airbags ausbauen und den Motor auf 8.000 Umdrehungen drosseln. „Zur Sicherheit“, lallt der Mann mit dem Poloshirt vom Weltverband und torkelt die Kelle winkend dem nächsten Auto entgegen. Zum Umbau bleibt keine Zeit, die Werbekarawane rauscht vorbei und wir schnappen uns 3 rot gepunktete Sonnenhüte und warten gespannt auf das Peloton. Vive le Tour!
Bonjour, salut und bienvenue im Besenwagen. Nach einer Achterbahnfahrt durch das Massif central, parken wir am Ufer der Garonne in Toulouse. Knapp die Hälfte der Tour de France hat das Peloton in den Beinen und am Ruhetag werden diese in Boots gepresst und hochgelegt. Ein letztes Verschnaufen vor dem Ausflug in die Pyrenäen gibt uns die Gelegenheit die letzten Etappen nochmals Revue passieren zu lassen. Dazu lässt einer die Champagnerkorken knallen, einer ertränkt seine Enttäuschung in Pastis und einer schlürft genüsslich menthe à l'eau und lässt die Füße im Fluss baumeln.
Der Besenwagen verfolgt das Tour-Peloton durch die Normandie bis in die Bretagne. Es ist sommerlich im Norden Frankreichs, und im Sommer gehören die TV-Übertragungen der „Großen Schleife“ jeden Nachmittag dazu. Die Panoramabilder aus dem Helikopter, das kurze Nickerchen, ein bisschen Kultur, das Finale der Etappen. Aus dem Autoradio ertönt die Stimme von Herbert Watterott und erzählt uns Geschichten von der Tour de France.
Der Besenwagen steht vor der alten Börse in Lille. Schwarz-rot-goldene Fähnchen wehen im Wind, die Anfahrt von den deutschen Meisterschaften hat Spuren hinterlassen. Bei Croissants und Café au lait lassen sich die Rennen bestens Revue passieren und bei der ersten Flasche Wein im Anschluss die Gelegenheit sich dem Grand Depart zu widmen. Die Tour de France startet und wir sind bereit für den Radsport-Sommer in Frankreich!
Der Besenwagen ist unterwegs nach Lille. Im Tour de France-Vakuum zwischen der letzten Vorbereitung und dem Grand Depart. Das größte Radsportereignis des Jahres zieht alles in seinen Bann und stellt die Gesetze der Schwerkraft auf den Kopf. Als wir beginnen die Bodenhaftung zu verlieren und anfangen schwerelos nach Frankreich zu treiben, schnappen wir uns die Anschnallgurte und wickeln uns um die Sitze. Je näher wir unserem Ziel kommen, desto schneller fliegen uns Newsartikel, fragwürdige Dokumentationen und seltsame Regelsätze rechts und links um die Ohren.
Der Besenwagen fährt durch Tschechien. Vorbei an Wäldern und grünen Wiesen. Auf einer steht in Lederhosen Mathias Vacek und winkt uns mit einem fröhlichen „Servus!“ entgegen. Er schwingt sich auf seinen Drahtesel und führt uns ins nächste Lokal, es gibt Sushi, Pils und ein 7. Tiramisu. Nach erfolgreichen Jahren in den Jugendklassen, brillierte der Allrounder im Trikot von Lidl-Trek zuletzt beim Giro d'Italia und verhalf dem Team zu 6 Etappensiegen, zur Belohnung gab es jedes Mal eine Portion des italienisches Dessertklassikers. Das Siebte ist sozusagen der Vorschuss, denn der eigene große Sieg kommt bestimmt!
Ein Hauch von Frankreich weht durch den Besenwagen. Mit der Tour de France am Horizont, machen wir einen 7er Block, testen die Reifen auf französischem Asphalt, bauen einen Weinkühlschrank ein, prüfen die Fahrwerkseinstellungen und feilen am letzten Feintuning. Das Critérium du Dauphiné ist als Generalprobe zur Tour so gut besetzt wie lange nicht mehr und belebt nicht nur unsere Gemüter, sondern steigert auch schon die Vorfreude auf den Grand Depart Anfang Juli. Für das große Spektakel müssten jetzt eigentlich nur noch alle gesund bleiben, deshalb sagen wir schon mal: à vôtre santé!
Der Besenwagen gleitet über den Wolfgangsee bei Salzburg. Die Ruder ragen aus den Seitenfenstern und tauchen mit jedem Zug geräuschlos ins Wasser ein und und wieder auf. Valentina Cavallar bewegt uns mit sauberer Technik über das Gewässer zur nächsten Anlegestelle. Die Österreicherin hat nach den Olympischen Spielen in Tokio das Ruder an den Nagel gehangen, und ist innerhalb kürzester Zeit bis zur Tour de France geklettert. In ihrer zweiten Saison beim Team Arkéa-B&B Hotels kraxelt die Bergfahrerin nun die Karriereleiter weiter nach oben.
Nichts gegen Radfahren üben auf dem Spielplatz. Aber wenn daraus ein Radrennen wird, bei dem beinah Spatzen und Schnecken überfahren werden, muss König Konstantin eingreifen. (Eine Geschichte von Elmar Tannert, erzählt von Roman Bahr in mittelfränkischer Mundart)