POPULARITY
Die Themen: Timmy wird zu Biodiesel; Der Reformgipfel im Kanzleramt; US-Militär startet neue Angriffe gegen Iran; Hambacher Forst soll Urwald werden; Aiwanger predigt bei „Maischberger“ Verschwörungstheorien und Thomas Müller kritisiert Nagelsmann nach Neuer-Rückkehr Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wohlleben, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Messerattacke, Krawalle, Wasserwerfer: Belfast im Ausnahmezustand +++ Koma nach Messerangriff: Belfast zwischen Entsetzen und Gewalt +++ britischer Terrorismusbeauftragter warnt: Migration wird zur nationalen Sicherheitsfrage +++ Tankrabatt weg: CDU und SPD lassen Bürger weiter zahlen +++ Urwald statt Kohle: NRW feiert den Abschied von der Vernunft +++ Google und Bundesregierung: Wie der Staat mit Google über Sichtbarkeit sprach +++ Pfizer-Chef warnt Merz: Deutschland verliert Verlässlichkeit +++ Urwald statt Energie: Hambacher Wald wird zum Denkmal deutscher Realitätsflucht +++ Familienunternehmen im Adlon: Merz trifft das Rückgrat der Wirtschaft +++ TE Energiewendewetter: Mittags Solarüberschuss, abends Importstrom - Das Märchen vom sicheren Netz +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2026. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Bereits seit 18 Jahren ermittelt Richy Müller in der Rolle des knorrigen Kriminalhauptkommissars Thorsten Lannert im Stuttgarter "Tatort". Vom schwäbischen Großstadtdschungel begibt sich der Schauspieler nun in einen echten Urwald. Im Erfolgsmusical "Tarzan" ist er aktuell in Hamburg als durchtrieben-böser Wildjäger Clayton zu sehen.Von diesem Bühnenleben als Schurke wird uns Richy Müller auf dem Roten Sofa erzählen.
Aus dem Hambacher Wald soll ein Urwald werden Obdachlosigkeit wird zum Problem für Geschäfte in der City Von Dagmar Schlichting.
Matthias, Gregor und Sebastian besprechen heute zwei bizarre Heldensagen, eine aus dem brasilianischen Dschungel, eine aus dem westdeutschen Avantgarde-Theater. Ein Double Feature mit überraschenden Gemeinsamkeiten, jedoch keinesfalls unkompliziert.Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969)Basierend auf Mário de Andrades satirischem Modernismus-Roman von 1928 folgt der Film dem „Held ohne jeden Charakter": Als schwarzer Mann im Urwald geboren, verwandelt er sich in einen weißen Mann und zieht nach São Paulo, wo er auf nymphomane Guerilleras, kannibalistische Industriemagnaten und politischen Wahnsinn stolpert. Ein anarchischer Höhepunkt des Cinema Novo, politisch aufgeladen und gedreht im Schatten der brasilianischen Militärdiktatur.Freak Orlando (Ulrike Ottinger, 1981)Inspiriert von Virginia Woolfs Orlando (ebenfalls 1928) erzählt Ottinger in fünf Episoden eine Geschichte der Welt vom Altertum bis zur Gegenwart, mit der zeitreisenden Orlando als stetig wandelnder Figur durch Inquisition, Freak-Shows und Kaufhäuser. Ein Zeitdokument der Westberliner Avantgarde-Szene, bemerkenswert in seiner Kühnheit, herausfordernd hinsichtlich seiner Distanziertheit zum Zuschauer.Weitere Links zu unseren Websites und Social Media https://linktr.ee/filmkammerEmails könnt ihr uns an filmkammer@buddelfisch.de sendenHört die Filmkammer überall wo es Podcasts gibt!Coverbild von Gregor SchenkerSoundmix von Sebastian KempkeMusik: "Epilogue (Instrumental Version)" by Josh Woodward
LiteraturPur #72: Im Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger geht es um das Unheimliche. Das Unheimlich ist das dominierende Gefühl. Es wird einerseits erzeugt durch den Ort der Handlung, den Urwald; dann über Geschichten, die erzählt werden und durch die Sprache. Dorothee Elmiger schreibt grösstenteils im Konjunktiv. Damit hält sie alles in der Schwebe. Bei Lesen streift man mit der Erzählerin durch den grünen Dschungel und gerät mit ihr in eine Art Orientierungslosigkeit hinein, Gewissheiten lösen sich auf. Auch das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Das hat mich fasziniert und gepackt. Über das Unheimliche, den Konjunktiv, Grenzerfahrungen, den Urwald und warum «Die Holländerinnen» keine »true crime» Geschichte ist, über all das unterhalte ich mich mit Dorothee Elmiger im Podcast LiteraturPur.Dorothee Elmiger «Die Holländerinnen» Hanser Verlag
In meinem Interview mit Florian Palzinsky sprechen wir über seinen Weg zum Mönch-sein und zurück, über Freiheit und den Mut, kein Ziel zu haben.Mit 17 Jahren fällt Florian ein Buch in die Hände, das sein Leben prägt: „Der Sprung in den Brunnen“. Ein Titel, der später zu einer treffenden Metapher für seinen eigenen Weg wird. Denn Florian wagt genau das: Er springt.Nach der Matura steht er vor einem offenen Himmel voller Möglichkeiten und keiner zieht ihn wirklich an. Der Zivildienst lehrt ihn, wie wichtig Freiheit für ihn ist. Also zieht er los. Amerika, Gemeinschaften, das Ideal vom einfachen Leben – doch irgendwo zwischen Feldern und Traktoren merkt er: Selbstversorgung nährt ihn nicht. Weder im Körper noch in der Seele.Ein Leben als MönchEr stürzt. Und entdeckt im Fallen den Buddhismus.Zurück in Österreich zieht er ins Kloster, sucht Ruhe, Antworten, echte Tiefe. Doch die europäische buddhistische Welt fühlt sich für ihn nicht stimmig an. Also reist er weiter – nach Thailand, Sri Lanka, in den Dschungel, in die radikale Stille.Er lebt als Mönch.Er zweifelt.Er bricht auf und kehrt zurück.Das asketische Leben im Urwald zwingt ihn dazu, in ein Krankenhaus zu gehen. Irgendwann erkennt er: Mein Weg ist nicht in den Mauern eines Klosters zu Ende.Wahre FreiheitHeute lebt Florian mit seiner Frau die Freiheit, von der er einst träumte – ein halbes Jahr Retreat-Arbeit in Österreich, ein halbes Jahr unterwegs im Camper. Zwischen Wald und Straße, zwischen Lehre und Leben.Wir sprechen über Heimat, über den Luxus, nach dem eigenen Inneren zu leben, über langsame Tage und weite Horizonte. Und über eine Frage, die uns alle berührt: Kommt man jemals an?Florian zitiert einen Zen-Meister: „Seitdem ich kein Ziel mehr habe, kann ich mich nicht mehr verlaufen.“Willst du mehr über Florian und seine Arbeit erfahren? Dann schau auf seine Webseite und verbinde dich mit ihm auf Facebook und YoutubeMöchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf meine Seite Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir https://calendly.com/anjakuhn/kennenl.. .Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunesHat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertestVernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf InstagramSupport the show
Strände und Favelas, Caipirinha und Chaos, Urwald und Beton, Samba, Karneval und Drogenkrieg, kaum wo liegen die Gegensätze so nah beieinander wie in Rio de Janeiro.
Mit 51,52 Millionen Einwohnern ist Kolumbien nach Mexiko das einwohnerstärkste spanischsprachige Land der Welt. Landschaftlich hat das Land einiges zu bieten: von schneebedeckten Bergen über Urwald bis hin zu Pazifik- und Atlantikküste. In Kolumbien wohnt der Personaltrainer Jürgen Maiwald. Er fühlt sich in Kolumbien sehr wohl. Wir erfahren aber auch, warum Kolumbien erschreckend unberechenbar sein kann. Ein Land, in dem Sie die ländliche Ruhe und die Ruhe vor größerem staatlichem Interesse finden, ist Bulgarien. In einem 80-Seelen-Dorf wohnt die deutsche Rentnerin Renate Prell. Für die Bürokratie konnte sie sich bisher auf unverhoffte und spontane Hilfe ihrer Mitmenschen verlassen. Wenn es aber darauf ankommt, bucht sie sich eine Dolmetscherin, schließlich macht ihr die bulgarische Sprache ordentlich zu schaffen. Frau Prell zeichnet uns das Bild eines Landes, in dem man ohne geländegängigen Wagen nicht weit kommt.
Rio de Janeiro: Strände und Favelas, Caipirinha und Chaos, Urwald und Beton, Samba, Karneval und Drogenkrieg, nirgends liegen die Gegensätze so nah beieinander.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema. Magazin: Die Obere Nitra nach dem Kohleausstieg. Urwald unter der Lupe.
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
In der vierten Folge der Albena Podcast Reihe stellt Audiotraveler Henry Barchet das einzigartige Zusammenspiel von Natur und Nachhaltigkeit an der bulgarischen Schwarzmeerküste vor. Direkt hinter dem mehr als sechs Kilometer langen weißen Sandstrand beginnt das Naturschutzgebiet Baltata – ein geschützter Urwald, der gemeinsam mit dem Schwarzen Meer ein außergewöhnliches Mikroklima schafft und Albena zu einem der bemerkenswertesten Badeorte Europas macht. Außerdem erfahren Sie, wie das Seebad seine „grüne Mission“ umsetzt, welche nachhaltigen Maßnahmen Albena prägen und wie Gäste selbst dazu beitragen können, dieses besondere Ökosystem zu schützen. Mehr Informationen unter https://albena.bg/de/nachhaltiger-tourismus
Ein Urlaub in Peru verändert alles.Als Katrin Beierl, allein im Urwald in Peru unterwegs ist, erleidet die österreichische Bobpilotin einen Schlaganfall – mit überwiegenden Problemen im Sehzentrum. Ein massiver Einschnitt. Und doch beginnt genau dort ihr Weg zurück.In dieser Folge von „Der lange Atem“, erzählt Katrin von ihrer Rückkehr in den Leistungssport, zurück an die Weltspitze und schließlich sogar zurück, Ziel Olympische Spiele in Cortina. Klare Pläne, unaufgeregt und mit einer Haltung, die ebenso beeindruckt, wie ihre sportliche Leistung.Während dieser Phase, arbeiteten wir auch an ihrer Atempumpe und an der Rekonditionierung der Zwerchfellarbeit, um Atmung in Alltag, Training und Regeneration, wieder bewusster in Funktion zu bringen. Katrin kann heute sehr klar sagen: Diese Arbeit hat sie schneller, stabiler und besser gemacht.Und als wäre dieser Weg nicht schon außergewöhnlich genug gewesen, brach sie sich eine Woche vor den Olympischen Spielen auch noch einen Knochen am Mittelfuß – und stand trotzdem am Start.Eine Folge über Rückkehr, Körperwahrnehmung, Leistungssport, Atmung, Teamwork und über einen Menschen, der sympathisch, witzig und besonders ist.
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ 17 Tiere nutzen bestimmten Feigenbaum als Klo +++ Menschen sprechen täglich immer weniger Worte +++ Unternehmensstrategien machen krank +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Multi-Species Canopy Latrines in Costa Rican Cloud Forests: A Mammal Interactions Hub in a Single Tree SpeciesSliding Into Silence? We Are Speaking 300 Daily Words Fewer Every YearCorporate Vectors of Chronic Disease — Using Internal Industry Documents to Craft CounterstrategiesCombinatorial Instrumental Sound-Making in a Captive Chimpanzee: Evolution of Vocal ExternalizationPhysical activity across mid-life and mortality outcomes in Australian women: A target trial emulation using a prospective cohort**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Schon mal von Laitec gehört? Nein, nicht Hightech. Laitec. Eine Insel vor Patagonien, 80 Familien, kein Laden, mehr Delfine als Autos. Fast zwei Stunden Fußmarsch zu der Frau, die frisch aus ihrem Garten Salat, Erbsen und Rote Bete verkauft. Und ein folgenreicher Entschluss. Suse und Hajo Schumacher überwintern in Chile und entdecken das verloren geglaubte Gefühl der verlangsamten Zeit wieder. UnsereThemen: Wächst schon Moos auf unseren Ohren? Mit Tieren reden. Leben ohne soziale Kontrolle. Juanin, der Muscheltaucher. Einfach mal durch den Urwald wandern. Der Strand mit den drei Vulkanen. Plus: Hoffen wir mal alles Gute für die Möwenbabies. Staffel 2, Folge 25.Shownotes:Vamos Schatzi! Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützen und exklusiv Bonus-Podcastfolgen plus Reisetagebuch plus Fotoalbum plus Videos genießen.Hier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Hörspiel-Star-Autor Pedro Camacho weiht Mario und Tante Julia in die tieferen Geheimnisse seiner Arbeitsmethode ein. Mit seinen Hörspielserien erzielt er nie da gewesene Erfolge, um die er sich in seiner Arbeitswut ebenso wenig schert, wie um den Liebeskummer, den Mario ihm anvertraut. Ein Heiratskandidat Tante Julias entfacht im jungen Neffen Eifersucht. Der erste Krach zieht auf. Aber schön ist die erste Versöhnung. Marios bester Freund Javier drängt es, bei seiner Angebeteten Nancy - sie ist Marios Cousine - endlich zu landen. Mit einer spanischen Stierkämpfermantilla als Geschenk tritt er die Eroberung an. Weniger lieblich geht es in Camachos Serie «Federico Unzátegui, der Mann, der aus dem Urwald kam» zu. Die aktuelle Folge heisst «Die illustrierten Töchter» und zeigt das tragische Finale einer Familienplanung. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Martin Bopp (Drogist), Andreas Sindermann (Javier), Michael Maassen (Pablito), Doris Wolters (Tante Olga), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Jim Elliot war einer von fünf jungen Männern, die im Jahre 1956 im südamerikanischen Urwald durch Indianerspeere getötet wurden. Der Versuch, das Evangelium von Jesus Christus zu Menschen zu bringen, die in Freudlosigkeit und Angst lebten, schien gescheitert. Später allerdings zeigte sich, dass gerade der Tod dieser fünf Missionare die Hütten und Herzen der Eingeborenen […]
Der Tag in NRW: Schüler und Linke demonstrieren gegen Wehrdienst und -pflicht; Nach vielen Jahren: Einigung um Beuys-Bildrechte; Waldstück in Windeck wird zum Urwald; Neuer Modus für Top-Jobs in der NRW-Justiz; Kölner Dom kostet künftig Eintritt; Verfällt Fördergeld im Rheinischen Revier?; "House of Friends" hilft Flüchtlingen in Arbeit; Prinzip Schwammstadt: Bochum installiert Steinwolle-Speicher; Moderation: Wiebke Dumpe Von WDR 5.
Was, wenn deine Albträume mehr wissen als du selbst? In dieser Folge tauchen Jenke und Jánik tief ins Unterbewusstsein ab mit Rückführungen in frühere Leben, schamanischem Wissen aus dem bolivianischen Urwald und der Frage, warum regelmäßiger Marihuana-Konsum unsere Träume einfach abschaltet. Warum essen wir hemmungslos Kuchen, als gäbe es kein Morgen? Was hat Tiefschlafspray auf dem Kopfkissen wirklich mit Beruhigung zu tun? Und wie fühlt es sich an, plötzlich mit Erlebnissen konfrontiert zu werden, die rational kaum erklärbar sind? Eine wilde Reise zwischen Wissenschaft, Spiritualität und Selbstironie spannend, überraschend und garantiert nichts für Menschen, die nur an das glauben, was sie sehen.
Zig Katastrophenfilme haben es gezeigt: Man kann auf ziemlich jedem Acker landen, wild in den Bergen crashen, im Urwald runter gehen und dann überleben die Netten aus der Gruppe. Ideal mit Liebesgeschichte. Das echte Leben ist anders. Da braucht es Piloten wie Chesley Sullenberger.
In dieser Folge von Jenke Extreme Momente geht es tief nach innen und an echte Grenzen. Jánik erzählt von seiner Zeit im Schweigekloster: völlige Stille, kein Handy, kein Austausch und überraschende Erkenntnisse über Gedanken, Fokus und mentale Ruhe. Jenke berichtet offen über seinen anhaltenden Bandscheibenvorfall, aktuelle Behandlungen und warum sogar eine geplante Reise zu indigenen Völkern im bolivianischen Urwald momentan auf der Kippe steht. Außerdem sprechen die beiden über die Jenke Extreme Momente Live Tour 2026, was euch erwartet und warum es nur noch wenige Tickets gibt. Dazu: ein kurioser neuer Betrugstrend, bei dem Menschen mithilfe von KI gefälschte Restaurantfotos erstellen, um Geld zurückzubekommen, ehrliche Gespräche über Weihnachtsnaschereien, Longevity, mentale Disziplin, und das Schlafexperiment, bei dem sich die Werte langsam, aber spürbar verbessern. Eine Folge über Stille, Schmerzen, Technik, und die Frage, was uns wirklich gesund und wach hält.
Strände und Favelas, Caipirinha und Chaos, Urwald und Beton, Samba, Karneval und Drogenkrieg. In dieser Folge der Hintergrund-Serie "Weltstädte" nimmt uns Brasilien-Korrespondentin Anne Herrberg mit durch Rio de Janeiro. Herrberg, Anne www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Pommes heißt eigentlich Fritz, aber alle nennen ihn Pommes - weil er so gerne Pommes rot-weiß mag. Der kleine Hase ist der beste Geschichtenerzähler weit und breit. Eines Tages erzählt er seinen beiden Freunden Flitzer und Wolke eine Geschichte vom Urwald und findet sich plötzlich selber dort wieder. Von Jochen Mariss.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit dem Kindergarten, und warum er so heißt, einer Freundschaftsbank auf dem Schulhof, einem Jungen und seinen Geschichten, mit André und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Freundschaftsbank (01:10) Bilderbuch: Pommes im Urwald (08:18) Herzfunk: Kann Freundschaft ein Leben lang halten? (19:27) Maus-Freundebuch: Johanna (26:51) Kindergarten (32:45) Pferdefreundschaft (44:28) Lieder über Freundschaft (52:44) Von André Gatzke.
Kaum ausgebaute Strassen, kein Handyempfang und viele kriminelle Aktivitäten: ARD-Südamerikakorrespondentin Anne Herrberg erzählt im International-Talk von Eindrücken und Hindernissen auf ihrer Reportagereise durch den Amazonas.
Kaum ausgebaute Strassen, kein Handyempfang und viele kriminelle Aktivitäten: ARD-Südamerikakorrespondentin Anne Herrberg erzählt im International-Talk von Eindrücken und Hindernissen auf ihrer Reportagereise durch den Amazonas.
Vor zehn Jahren endete die Weltklimakonferenz von Paris mit einem historischen Ergebnis: Die Staatengemeinschaft einigte sich damals auf das wegweisende 1,5-Grad-Ziel. Doch vom Aufbruchsgeist von Paris ist bei der diesjährigen UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém nur wenig zu spüren. Kurz vor dem Ende der COP30 ringt die Staatengemeinschaft um einen Kompromiss, um trotz der fortschreitenden Erderwärmung weiterhin im Bereich des 1,5-Grad-Ziels zu bleiben. BR-Reporter Jakob Mayr beobachtet für die ARD die Verhandlungen vor Ort in der Amazonas-Stadt Belém. Er erzählt in dieser 11KM-Folge, was tatsächlich vom „Geist von Paris“ geblieben ist, warum die Klimaverhandlungen so mühsam verlaufen und weshalb es dennoch Anlass zur Hoffnung gibt. Hinweis: Redaktionsschluss für diese Folge war Donnerstag, 20.11.2025, 18 Uhr. Alle Ergebnisse und Entwicklungen zur UN-Klimakonferenz: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimakonferenz Um den bedrohten Amazonas geht es dieser 11KM-Folge „Schnellstraße im Regenwald: Weltklima auf der Kippe“: https://1.ard.de/11KM_Schnellstrasse_Regenwald Hier geht's zu „punktEU“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/punkteu?cross-promo Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Claudia Schaffer, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Regina Staerke, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
09.11.2025 – Die Schriftsteller Artur Abramovych, Matthias Matussek und Cora Stephan diskutieren auf der Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle mit Burkhard Müller-Ullrich über die absurde Weltklimakonferenz mit 50.000 angereisten Teilnehmern im brasilianischen Urwald, über die geschickte Inszenierung und die surrealen Wahlversprechen des neuen sozialistisch-islamischen Oberbürgermeisters von New York, über den angekündigten Nero-Befehl eines SPD-Politikers für den Fall eines Wahlsiegs der AfD in einem deutschen Bundesland sowie über die Stellung des Kontrafunks in einer bürgerlich-konservativ-rechten Medienszene, die sich erfolgreich gegen Antifa-Drohungen in Halle behauptet hat.
Brasiliens Präsident Lula da Silva will die Abholzung im Amazonas stoppen – und hat schon viel erreicht. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319, ein mögliches Einfallstor für Landräuber und Goldgräber, könnte diesem Ziel entgegenwirken. Anne Herrberg, Joao Soares, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Heute erzähle ich mal wieder von einer eigenen Reise die ich unternommen habe und habe mir Daniel Leicher als Gastmoderator eingeladen, damit ich kein Selbstgespräch führen muss. Anfang Oktober war ich für eine gute Woche auf Madeira unterwegs, habe an einem Trailrun durch den Urwald und die Berge der Insel teilgenommen und bin dann noch ein paar Tage mit dem Auto über die Insel gefahren um Berge, Vulkanstrände und Urwald zu erkunden. Caniçal Ponta de Sao Lourenco Ultra Madeira Trail run Praia da Maiata (Surfer strand) Hotel im Dschungel: Pestana Quinta do Arco Levada dos Cedros Geisterwald Fanal Levada-Kanalsystem Berge Pico Ruivo Pico do Arieiro (Stairwair to heaven) der fragewürdige Themenpark Parque Temático da Madeira Porto Moniz mit den natürlichen Lavabecken BAM Centro da Banana Bananenmuseum und -plantage Funchal Tropischer Garten Monte Palace Essen Bolo do Caco Lapas (Napfschnecken) Monstera deliciosa fruit
// Heute gibt es auf vielfachen Wunsch und pünktlich zum „hyggeligen” Spätherbst mein Gespräch mit Dschungelkind Sabine Kuegler in voller Länge in einer Sonderfolge. Vor zwei Jahren habe ich dieses Gespräch in zwei separaten Folgen veröffentlicht, jetzt bekommst du es noch einmal ohne Zwischenmoderationen an einem Stück in insgesamt zweieinhalb Stunden, quasi als Director's Cut. Sabine verbrachte ihre Kindheit und einen Teil ihrer Jugend bei den Faju, einem indigenen Stamm, der fernab der Zivilisation tief im Dschungel Neuguineas lebte. Irgendwann kehrte sie mit ihrer Familie zurück nach Europa und musste erst einmal klarkommen in dieser für sie neuen westlichen Welt. Ich spreche mit Sabine über die Unterschiede dieser Welten, die Faszination des einfachen Lebens und der Gemeinschaft. Sie erzählt von unvergesslichen Momenten, der Fähigkeit, genau diese wirklich wahrzunehmen, sie berichtet von wilden Kreaturen und nimmt uns mit auf eine fesselnde Reise zurück in den Urwald, in dem sie sich nach langen Jahren endlich Heilung verspricht. Mich hat dieses Gespräch mit Sabine nachhaltig bewegt, weil es eine einzigartige Perspektive eröffnet, und ich hoffe, dass auch du daraus viel für dich mitnehmen kannst ... // Meine Werbepartnerin in diesem Monat: Emma - Schlaf, auf den Du zählen kannst. Emma macht aktuell großen Herbst-Sale mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Mit dem Code FREIRAUS bekommst du zusätzliche 5 Prozent auf alles in der gesamten DACH-Region: https://tinyurl.com/5fkm8v7c // Sabine Kueglers Buch zum Thema: „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind”, Westend-Verlag. // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Warum sollte man Frischs berühmten Roman heute noch lesen? Anlässlich seiner Verfilmung diskutiert Laura de Weck mit Elke Heidenreich, Thomas Strässle und dem deutschen Schauspielstar Albrecht Schuch. Ebenfalls im Gespräch: der gefeierte Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger. «Stiller» war 1954 der literarische Durchbruch für Max Frisch. Ein dichter Roman, der wenig äussere Handlung beschreibt, dafür umso mehr innere Konflikte um die Identität. Lange galt der Stoff als unverfilmbar. In einer SRF-Koproduktion hat es Regisseur Stefan Haupt nun erstmals gewagt. Anlässlich der Verfilmung hat der «Literaturclub» das Buch neu gelesen. «Botanik des Wahnsinns» ist ein zärtlicher Roman um ein hartes Thema. Er.kreist um einen jungen Mann, dessen Eltern und Großeltern psychisch krank waren. Nun befürchtet er, selber depressiv zu werden. Es ist das Debüt des Theaterautors und Psychotherapeuten Leon Engler. Dieser verbindet sein literarisches Talent mit grossem Wissen über psychische Erkrankungen. Mit ihrem Roman «Die Holländerin» ist die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für den deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert. Das Buch kreist um einen realen Fall, bei dem zwei junge Touristinnen im Urwald von Panama verschwunden sind. Eine erfolgreiche Schriftstellerin berichtet, wie sie als Chronistin eine Rekonstruktion dieses Falls durch einen manischen Theatermacher begleitete. «Das Schwarz an den Händen meines Vaters» beschreibt das Aufwachsen in einer Familie, die geprägt ist von Alkohol. Es ist, als hätte Motte zwei Väter: einen, der liebevoll ist und mit ihr spielt. Und einen Vater, der sich volltrunken die Hand absägt. Die Autorin des bewegenden Romans, Lena Schätte, arbeitet als Krankenschwester und hat literarisches Schreiben studiert.
Der Anruf eines Theatermachers bei einer Schriftstellerin. Ein Angebot, an einem künstlerischen Projekt im Urwald teilzunehmen. Es wird ein beunruhigender Trip in Zwischenzonen des Daseins, in denen die Sprache zu versagen droht.
In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von Caroline Wahl und den Streit, der im deutschen Feuilleton und im Netz über die Bestsellerautorin ausgebrochen ist. Außerdem geht es um ein echtes Meisterwerk: Ian McEwans neuer Roman "Was wir wissen können". Es spielt in der Zukunft: Großbritannien ist ein Inselmeer, Hamburg und London sind nach einem Atomunfall untergegangen, Deutschland gehört zu Russland. Warum, fragen sich die jungen Leute im Jahr 2119, war die vergangene Zivilisation so bescheuert, einfach unterzugehen? Für sie sind wir nicht weniger beschränkt als die Menschen, die sich im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet haben. Aber sie bewundern auch unsere Freiheit und unseren Luxus, denn ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei 62 Jahren. Und leckeres Essen gibt es auch nicht mehr. Außerdem geht es um Dorothee Elmigers Roman "Die Holländerinnen", der es auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Eine Theatergruppe reist auf den Spuren eines echten Kriminalfalls durch Panama, wo im Jahr 2014 zwei Holländerinnen im Urwald verschwunden sind. Es wird eine Expedition ins "Herz der Finsternis", auch wenn es nur eine Kunstaktion ist, ein Reenactment. Die Autorin erzählt besonders kunstvoll und mit vielen literarischen und philosophischen Anspielungen von der Faszination des Menschen für das abgrundtief Entsetzliche. Unser Klassiker ist Goethes Longseller "Die Leiden des jungen Werther", das schönste und traurigste Buch über die erste ganz große Liebe eines jungen Mannes. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Caroline Wahl: Die Assistentin. Roman. Rowohlt Verlag. 368 S., 24 Euro. - Ian McEwan: Was wir wissen können. Roman. Diogenes Verlag. Aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. 480 S., 28 Euro. - Dorothee Elminger: Die Holländerinnen. Roman. Hanser Verlag. 160 S., 23 Euro. - Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In ihrer Wahlheimat Rumänien möchte Barbara Promberger einen Nationalpark gründen. Er soll so groß wie Luxemburg werden und Urwald, Wölfe und Bären beherbergen. Diese seien nur selten eine Gefahr für Menschen. Für den Ernstfall helfe Bärenspray. Tim Wiese www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
In dieser Gutenachtgeschichte ist Fanian im Jungle unterwegs. Sie sammelt dort Pflanzensamen, die sie mit nach Hause nehmen kann. Nach ihrem Ausflug in den Urwald fliegt sie mit der Hilfe eines speziellen Steines wieder heim. - Autorin und Erzählerin: Dania Sulzer - Sounddesign: Robin Pickis ____________________ Das ist «Schlummerland» von SRF Kids: Schlummerland ist ein Hörspiel zum Einschlafen für Kinder, aber auch Erwachsene mit Fantasie. Beruhigende Geschichten kombiniert mit sanften Klängen und kleinen Achtsamkeits- und Atemübungen begleiten dich in den Schlaf und hinterlassen ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Gute Nacht!
Zuk, Przemek www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Tierreporterin Anna erzählt von ihrem Abenteuer im südamerikanischen Urwald. Dort ist sie Pekaris begegnet: Tieren mit Dracula-Zähnen, einem stinkigen Nabel und dem Hobby "Pfützen-Machen"!
Es gibt dort auch Höhlen, die von den Lenape-Ureinwohnern, den First Nations, bewohnt wurden, vor hunderten von Jahren, erzählt der Stepp-Tänzer Max Pollak, der in New York lebt. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11.07. 2025
Zwei Auswanderer. Zwei Welten. Zwei Leben, die nicht unterschiedlicher sein könnten. In dieser Update-Folge nehme ich dich mit nach
Die Freundschaftsbrücke führt über den mächtigen Mekong und verbindet Thailand mit Laos. Hier beginnt Lorenz Schröter seine Reise, kurz vor seinem 65. Geburtstag und fast vierzig Jahre nach seiner Weltumradlung will er es noch einmal wissen und fährt mit dem Fahrrad in Richtung China über die wichtigste und längste Straße von Laos, die Nationalstraße 13. Vorbei an Reisfeldern, buddhistischen Tempeln, Tümpel mit Wasserbüffeln, Autowerkstätten und Garküchen. Die Straße passiert die Hauptstadt Vientiane und führt nach Luang Prabang, dem spirituellen und touristischem Zentrum des Landes mit seinen berühmten Tempeln und Nachtmarkt. Die ersten 400 Kilometer sind asphaltiert, dann nehmen die Schlaglöcher zu, die 13 wird zu einer breiten Stein- und Lehmpiste, die sich über die mit Wäldern bewachsenen Berge schlängelt. Kautschukplantagen und Bananenfelder verdrängen mehr und mehr den Urwald, in denen noch ein paar hundert Tiger, Elefanten und das geheimnisvolle Saola, eine Antilope, leben. Westlich liegt das Goldene Dreieck, immer noch ein wichtiges Anbaugebiet für Opium. Chinesen investieren im Land, sie übernehmen Fabriken, Plantagen, haben die neue Eisenbahn finanziert, und im Norden an der Grenze zu China eine Sonderwirtschaftszone eingerichtet. Das verschlafene Dorf Boten wurde so zu einer sündigen Boomtown, in dem chinesische Gesetze gelten. Die Nationalstraße 13 ist beliebt bei Langstreckenradlern, fünf hat der Autor unterwegs getroffen, auf deren Reise von Aachen, Warschau und Belgien nach Ost-Timor, China oder Australien. Sie alle suchen das Abenteuer und den besonderen Blick bei 20 km/h an der frischen Luft.
Woran musst du denken, wenn du das Wort „Grammatik“ hörst? Ist das möglicherweise Freude, weil du in der Schule sehr gut in den Grammatiktests warst? Oder ist das eher Panik, weil du nie die Grammatikregeln im Englischunterricht verstanden hast? In jedem Fall wollen wir heute etwas anders auf die Grammatik schauen und klären, was sich hinter diesem Teilbereich der Sprachwissenschaft versteckt. Dabei untersuchen wir drei gängige Mythen über die Grammatik und klären gemeinsam, warum Grammatik nicht gleich Grammatik ist; warum grammatische Abweichungen kein Weltuntergang sind und warum es dennoch Spaß macht, sich die Grammatik einer Sprache explizit anzuschauen. Kommt mit auf diese spannende Reise durch den Urwald der Grammatik und ihrer verschiedenen Theorien. Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---Grundlagenliteratur: Bredel, Ursula. 2013. Sprachbetrachtung und Grammatikunterricht (UTB Sprachwissenschaft, Pädagogik 2890). 2., durchges. Aufl. Paderborn München Wien Zürich: Schöningh.Hentschel, Elke & Harald Weydt. 2013. Handbuch der deutschen Grammatik: 4., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin, Boston: DE GRUYTER. https://doi.org/10.1515/9783110312973.Imo, Wolfgang. 2016. Grammatik: eine Einführung (Lehrbuch). Stuttgart: J.B. Metzler Verlag.Jungen, Oliver & Horst Lohnstein. 2006. Einführung in die Grammatiktheorie (UTB Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft 2676). München Paderborn: Fink.Wöllstein, Angelika & Bibliographisches Institut (Hrsg). 2022. Duden - Die Grammatik: Struktur und Verwendung der deutschen Sprache: Sätze - Wortgruppe - Wort (Der Duden in zwölf Bänden Band 4). 10., völlig neu verfasste Auflage. Berlin: Dudenverlag. Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Heimlich futterndes, lauschohriges Minirüsseltier aus Südamerika gesucht! Unterstützt den "Weißt du's schon?" Podcast mit einem Supporter:innen-Abo und bekommt Zugriff auf mehr als 250 Hörrätsel und jede Menge Bonusinhalte. https://weisstdusschon.de Feedback, Fragen, Rätselwünsche? Schickt mir eine Nachricht für den Podcast: https://weisstdusschon.de/nachricht oder eine Email an christian@weisstdusschon.de - Das Hörrätsel zum Mitlesen Das Tier, das wir suchen, ist schwer zu finden. Dabei ist es einen ganzen Meter hoch und wiegt so viel wie zwei erwachsene Menschen. Es versteckt sich gern. Am liebsten im dichten und feuchten Urwald in Mittel- und Südamerika. Unser Tier ist ein ganz ungeselliger Einzelgänger. Das mag auch an der Mutter liegen. Es erzieht seine Jungen nur sehr kurz. Zum ersten Geburtstag gibt's kein Geschenk sondern einen Abschiedsbrief. Die Mutter vertreibt den eigenen Nachwuchs. Da wird man automatisch zum Einzelgänger. Damit unserem Tier gar niemand über den Weg läuft, geht es nachts heimlich auf Nahrungssuche. Es futtert gern Blätter und Früchte, vorallem die sauren. Außerdem sucht es sich Orte, an denen es Salz vom Boden schlecken kann. Weil es am liebsten nachts unterwegs ist, muss unser Tier nicht gut kucken können. Dafür kann umso besser hören, riechen und tasten. Unser Tier trägt ein dunkelgrau bis braunes, dichtes, glattes Fell. Manchmal sieht es so aus, als würde es ein helles Hemd über dem Fell tragen. Besonders auffällig ist der Kopf des Tieres. Mund und Nase sind zu einem kleinen Rüssel zusammengewachsen. Mit dem kann es auch hervorragend trinken. Am liebsten natürlich Wasser. Schwimmen und Tauchen kann es übrigens auch sehr gut: es kann sogar unter Wasser laufen. Es ist nämlich mit dem Flusspferd verwandt. Und weißt du's schon? Welches Tier suchen wir? Ich sag es dir. Es ist: der Tapir.
Im Jahr 1531 machen sich rund 200 spanische Konquistadoren auf eine abenteuerliche Mission. Unter der Führung von Francisco Pizarro dringen sie tief in den südamerikanischen Urwald vor. Ihr Ziel: Das sagenumwobene Inkareich.Legenden und Mythen umranken diese frühe Hochkultur und noch mehr kursieren Gerüchte von unschätzbaren Reichtümern und Bergen voller Gold. Der Sapa Inka Atahualpa begegnet den Fremden misstrauisch und neugierig. In der Stadt Cajamarca kommt es letztlich zum Showdown: Dort treffen aber nicht nur Krieger und Geistliche aufeinander, sondern hier begegnen sich vollkommen unterschiedliche Zivilisationen. Aus Fremden werden Feinde und aus einer Expedition wird ein Massaker. Bald schon wird sich zeigen, ob die Legenden vom Gold wahr sind.
•Kinderhörspiel, ab 8 Jahren• Manaus, Brasilien. Straßenjunge Pablo erhält einen Hilferuf: Sein Freund, ein Umweltaktivist, scheint entführt worden zu sein. Die Suche führt Pablo in den brasilianischen Urwald und ein abenteuerlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Von Antonia Michaelis HR/WDR 2022 www.wdrmaus.de Von Antonia Michaelis.
Die Natur Indonesiens: Kaum eine andere Region beherbergt eine derart beeindruckende Artenvielfalt. Doch Lebensraumzerstörung, der Handel mit gefährdeten Arten und die "Tradition" der Singvogel-Wettbewerbe bedrohen die grüne Lunge Asiens. Eure Hosts Fabian und Martin treffen Hyeun-Ji Lee, die beim NABU International für den Schutz von Sumatra-Tigern, Nashornvögeln & Co. kämpft. Vergesst kurz die winterliche Kälte und begleitet uns ins tropische Südostasien! Diese Folge wurde gesponsert von www.Vivara.de – Online-Shop für Naturschutzprodukte: Mit dem Code VOGELPODCAST15 erhaltet ihr 15% Rabatt. Alle Shownotes findet ihr wie immer unter www.NABU.de/vogelpodcast Bewertet uns gerne, aktiviert das Glöckchen und schreibt uns an vogelpodcast@NABU.de Wir freuen uns!
#192 Der Wald und wir Menschen – mit Peter Wohlleben Auf diese Folge freue ich mich sehr und ich glaube, nachdem ihr sie angehört habt, werdet auch ihr nicht nur den Wald, sondern auch eure Zimmerpflanzen mit anderen Augen betrachten. Denn die Welt, die sich uns öffnet, wenn wir uns mit dem Leben der Bäume und Pflanzen beschäftigen, ist atemberaubend. Der Mann, der uns seit vielen Jahren auf seine unvergleichliche Art und Weise mitnimmt auf diese Reise hat mit seinem Bestseller „Das geheime Leben der Bäume“ bei Millionen von Menschen auf der ganzen Welt offensichtlich einen Nerv getroffen. Vielleicht einen ganz unbewussten, der uns aber einen wertvollen und unmissverständlichen Hinweis darauf gibt, dass irgendetwas gewaltig ins Ungleichgewicht geraten ist - zwischen uns und der Natur. Mittlerweile ist viel passiert in seinem Leben, er hat weitere Bücher geschrieben, er hält Vorträge auf der ganzen Welt, hat eine Waldakademie gegründet und ist sicherlich einer der wichtigsten Botschafter, wenn es um ein friedvolles Miteinander mit unserer Spezies und mit einer Spezies geht, über die wir noch viel zu wenig wissen und deren Fähigkeiten und Genialität wir maßlos unterschätzen.
Die Themen: Maya-Stadt größer als Leipzig im Urwald entdeckt; Doch keine Rezession in Deutschland; Über 90 Tote bei Sturzfluten in Spanien; Streit im Flieger wegen MAGA-Cap; Trumps irrer Deportationsplan; Reichsbürger Prinz Reuß wollte Kontakt zu Donald Trump und Chöre möchten Lindenberg-Hit umdichten Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee