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Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
260608PC Leo blickt durchMensch Mahler am 08.06.2026Papst Leo XIV. sieht den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) als eine entscheidende Frage für die Zukunft der Menschheit. In seiner ersten Enzyklika warnt er vor einer Entmenschlichung durch verfehlte Nutzung digitaler Technologien und fordert eine breitere gesellschaftliche Kontrolle von KI. Die Tatsache, dass wenige global agierende Unternehmen wesentliche Elemente dieser Technologie kontrollieren, kritisiert der Papst scharf und spricht von der Gefahr eines "neuen Kolonialismus".Die erste Enzyklika in der Amtszeit eines neuen Papstes gilt vielfach als eine Art Regierungserklärung für dessen Pontifikat. Solche "Rundschreiben" - so die wörtliche Bedeutung - sollen Gläubigen rund um die Welt einen moralischen Kompass geben. Die gut 100-seitige Abhandlung trägt den Namen "Magnifica Humanitas" - Großartige Menschheit.Darin warnt das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken vor zahlreichen Gefahren, die KI für das menschliche Zusammenleben bedeute. Er fordert strenge Richtlinien für den Umgang damit. Und er geht damit weit über das hinaus, was Politiker bisher zu diesem Problem gesagt haben. Vielleicht ist ja doch was dran an der prophetischen Rede der Menschen, die sich etwas mehr um den Draht nach oben bemühen als andere. Die Päpste sollen angeblich als direkte Stellvertreter Christi auf Erden unfehlbar sein. Wir wissen alle, dass das nicht stimmt. Dafür haben sie sich zu oft geirrt und Unsinn verbreitet. Wenn Leo XIV. in der Zukunftsfrage der Menschheit Nr. 1 nicht fehlbar ist, wäre das ein wahrer Segen. Wenn die Menschen nur auf ihn hören würden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wed, 27 May 2026 10:36:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3140-zertifikate-party-osterreich-ex-vorstandin-alexandra-baldessarini-ovag-blickt-zuruck-noch-15-tage-bis-zum-20-zertifikate-award-2026 f42497f75f9008c45c89ddefbdfa061c Zertifikate Party Österreich mit dem Zertifikate Award Austria Countdown: Noch 15 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026, heute habe ich einen Talk mit Alexandra Baldessarini, langjährige Volksbank-Managerin und Ex-Vorständin im Zertifikate Forum Austria. Im Volksbank-Sektor war sie danach Bereichsleiterin Capital Markets Sales und letztendlich auch bei der Abbau-Gesellschaft immigon, natürlich auch eine emotionale Angelegenheit. Alexandra im Börsepeople-Podcast: https://audio-cd.at/page/podcast/5471 Der komplette Countdown unter http://www.audio-cd.at/zertifikate Bisherige Folgen des Countdowns: Christian Scheid, Publikumswahl Final Call, Ronald Nemec, Judith Pap Gründungsstory, Robert Gillinger, Alexandra Baldessarini Fanboy-Buch mit Zertifikate-Content: http://www.christian-drastil.com About: Structures are my best Friends. In Kooperation mit dem Zertifikate Forum Austria (ZFA) und presented by Raiffeisen Zertifikate, Erste Group, BNP Paribas, Societe Generale, UBS, Vontobel, dad.at, gettex, wikifolio und Börse Frankfurt Zertifikate gibt es Podcasts zum Zertifikate-Markt in Österreich. Und freilich zum Award wieder eine grosse Print-Sondernummer. Heuer besonders gross. Ganz besonders gross. 20 Seiten Zertifikate im Börsejahrbuch 2025: https://boerse-social.com/pdf/magazines/boersehandbuch_24_25 Risikohinweis: Die hier veröffentlichten Gedanken sind weder als Empfehlung noch als ein Angebot oder eine Aufforderung zum An- oder Verkauf von Finanzinstrumenten zu verstehen und sollen auch nicht so verstanden werden. Sie stellen lediglich die persönliche Meinung der Podcastmacher dar. Der Handel mit Finanzprodukt en unterliegt einem Risiko. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Und: Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/apple http://www.audio-cd.at/spotify . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3140 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
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Pepe Lienhard ist 80 und geht ab morgen wieder auf Tournee. Seine Karriere hat in Lenzburg und Baden angefangen. Als Altmeister sehe er sich nicht, sagt er. «Einfach als Musiker.» Wie er seinen Weg eingeschlagen hat, erzählt er bei SRF. Weitere Themen in der Sendung: · Wie weiter mit der grössten Aargauer Schule, der Kreisschule Aarau-Buchs? Nach dem Eklat letzte Woche nimmt der Aarauer Stadtpräsident gegenüber SRF Stellung. · Die Solothurner FDP will bei den Ständeratswahlen 2027 antreten - und stellt zwei Personen für den Wahlkampf zur Verfügung. · Grösserer Polizeieinsatz in Wallbach AG letzte Woche: Mehrere Personen wurden festgenommen, unter anderem wurden grössere Hanfanlagen entdeckt.
In der neuen Folge von Birdwatch nehmen Vincent und Joshua den frisch veröffentlichten Spielplan der Arizona Cardinals genau unter die Lupe. Welche Stretch-Games könnten richtungsweisend werden? Wo lauern die größten Herausforderungen? Und welche Matchups haben echtes Überraschungspotenzial?Außerdem sprechen die beiden über den Start der OTAs und die ersten Eindrücke aus dem Cardinals-Camp. Besonders im Fokus: die aktuelle Quarterback-Situation rund um Jacoby Brissett, der derzeit fehlt. Welche Auswirkungen hat das auf die Vorbereitung? Wer kann sich jetzt empfehlen? Und wie bewerten Vincent und Joshua die Entwicklung im QB-Room?Dazu gibt es wie immer Analysen, Einschätzungen und jede Menge Cardinals-Talk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Interlakner Manuel von Däniken, heute Pfarreiseelsorger in Thun, blickt auf seine Zeit in der Schweizergarde zurück. Er beschreibt das „erhebende Gefühl“, zum ersten Mal durch die Tore des Vatikans zu fahren, und die besondere Kameradschaft innerhalb der Truppe. Seine Erfahrungen, den Papst aus einer beobachtenden Rolle heraus zu erleben, prägen sein heutiges Verständnis als Seelsorger massgeblich.„Diese Zeit hat mich extrem geprägt, vor allem in meinem Menschenbild. Als Gardist lernt man, im Hintergrund zu sein und gleichzeitig extrem präsent für die Bedürfnisse der Menschen zu sein – eine Erfahrung, die mir heute als Seelsorger täglich hilft.“ — Manuel von Däniken, ehemaliger SchweizergardistFrage der Woche: Warum ist Jesus eigentlich in den Himmel aufgefahren, statt als sichtbare Figur auf der Erde zu bleiben?
Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche: Der Marburger Historiker Eckart Conze blickt in seinem neuen Buch "Friedlos" auf die enge Verflechtung von Krieg und Frieden seit 1648. Von Harald Asel
Die Sozialdemokraten haben schon bessere Tage gesehen, dies ist nicht allein eine deutsche Entwicklung. In Spanien jedoch bildet sich ein Gegentrend ab: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Spaniens kann einige Erfolge vorweisen. Pedro Sánchez ist nun auch über seine Landesgrenzen hinaus in aller Munde, denn er bietet mutig den USA und Israel die Stirn. Er verurteilt den mörderischen Krieg in Gaza ebenso wie den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran. Donald Trump wütet, aber es wird schwierig werden, Spanien mit Zöllen zu belegen, ohne dabei die gesamte EU zu treffen.Blickt man auf Sánchez' Innenpolitik, dann zeigt sich außerdem, dass eine sozialdemokratische Sozial- und Industriepolitik funktionieren kann: Spanien hatte im vergangenen Jahr ein gigantisches Wirtschaftswachstum. Zudem baut das Land die erneuerbaren Energien stark aus – nicht zuletzt durch eine Kooperation mit China. Und sogar bei der Migrationspolitik stellt sich Sánchez gegen den allgemeinen Kurs in der EU: Kürzlich hat er per Dekret den Status von 500.000 Migranten legalisiert.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den sozialdemokratischen Hoffnungsträger. Literatur:„The Economist“ über Pedro Sánchez: https://www.economist.com/europe/2026/03/05/feted-by-europes-left-spains-pedro-sanchez-is-unloved-at-home„Financial Times“ über Spaniens Exporte: https://www.ft.com/content/987bb3a4-76b2-41f0-9a9a-6c13159b4ba9?syn-25a6b1a6=1Jimena Valdez über die Gründe für das Wachstum: https://renewal.org.uk/blog/lessons-for-economic-growth-from-pedro-sanchezs-spain/„Süddeutsche Zeitung“ über Spaniens Migrationspolitik: https://www.sueddeutsche.de/politik/spanien-gesetz-einwanderer-arbeit-illegal-li.3376174„WSWS“ mit Kritik an Sánchez: https://www.wsws.org/en/articles/2024/01/05/orhl-j05.htmlUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJVAm 7. Mai ist Ole in Nienburg:https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3
Blickt man auf die zukünftigen Filme 2026, stehen noch einige hochkarätige Kinobesuche an: DUNE PART 3, AVENGERS: DOOMSDAY, THE ODYSSEY, SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY und noch viele weitere. Doch wie schaut es eigentlich in den bisherigen vier Monaten so aus? Onno und René sprechen über limitierte Kino Releases, bisherigen Highlights, sowie Lowlights. Genauer geht es darum, wieso René trotz großer Vorfreude Filme wie NO OTHER CHOICE oder THEY WILL KILL YOU noch nicht sehen konnte, wieso es bei Onno recht lange dauerte, bis ihn dieses Jahr ein Film mal wirklich begeistern konnte und ob es wirklich an den Filmen selber liegt.Also blickt mit uns auf das bisherige Filmjahr in der neuen Episode von RUHE IM SAAL!——
Präkelt, Valerie www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Europas grösster Umschlagplatz für Kokain als Lehrstück: Die Sicherheitsdirektorinnen Stephanie Eymann und Kathrin Schweizer sind diese Woche nach Antwerpen gereist – auf der Suche nach Strategien, wie sich Basel besser gegen den Drogenhandel schützen kann. Ausserdem: · Das Kloster Mariastein weiht einen neuen Platz ein · Wochengast: Unispital-Direktor Rakesh Padiyath über die Herausforderungen im Gesundheitswesen
Freches, David www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Der frühere ÖVP-Bundeskanzler spricht in dieser Folge mit Florian Klenk und Raimund Löw über seinen neuen Job in der EU-Finanzwelt und die Unterschiede zwischen Spitzenpositionen in Österreich und dem restlichen Europa.Eine gekürzte Version des Interviews in Schriftform gibt es hier zu lesen: https://www.falter.at/zeitung/20260408/haben-sie-angst-dass-alles-eskaliert-herr-nehammer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mon, 06 Apr 2026 15:24:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3041-sportwoche-otv-spitzentennis-podcast-lukas-neumayer-win2day-spieler-der-woche-und-jetzt-blickt-alles-zum-wta-500-nach-linz 2212d5954a5107d7caf35ef6d52f782c Knapp unter den 2026er-Rekorden in unseren Platzziffer- und Punkte-Rankings von mumak.me endete Woche 12. Dafür sorgte der win2day-Spieler der Woche: Lukas Neumayer hat das ATP-Challenger-Turnier im italienischen Barletta gewonnen und sich damit wieder unter die besten 200 Profis der Welt gespielt. Auch in den jeweiligen Races sind jetzt 4 ÖTV-Damen und auch 4 ÖTV-Herren in den Top200. SportWoche ÖTV-Ö Top10: Julia Grabher, Sinja Kraus, Anastasia Potapova und Lili Tagger (alphabetische Reihenfolge) bei den Damen sowie Sandro Kopp, Filip Misolic, Lukas Neumayer, Sebastian Ofner, Jurij Rodionov und Joel Schwärzler bei den Herren sind WTA/ATP-übergreifend die Top10 aktuell. In welcher Reihenfolge, das wird im Podcast verraten. https://mumak.me https://www.win2day.at https://www.audio-cd.at/oetv-spitzentennis http://www.sportgeschichte.at/oetv Inside In, der ÖTV-Podcast: https://open.spotify.com/show/7KNsgeD8XyXTsAgCFKfI7Y https://www.oetv.at Quelle Rankings: Live-Rankings von live-tennis.eu Die Marke, Patent, Rechte und das Archiv der SportWoche wurden 2017 von Christian Drastil Comm. erworben, Mehr unter http://www.sportgeschichte.at . Der neue SportWoche Podcast ist eingebettet in „ Wiener Börse, Sport, Musik (und mehr)“ auf http://www.audio-cd.at und erscheint, wie es in Name SportWoche auch drinsteckt, wöchentlich. Bewertungen bei Spotify oder Apple machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3041 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
Karfreitag auf Norderney: Die Insel ist gut besucht und doch spürbar ruhiger als sonst. Genau die passende Stimmung für einen besonderen Rückblick. Im aktuellen Tidentalk sprechen Wilhelm Loth und Ludger Abeln über 25 Jahre Kurdirektor auf Norderney – über Anfänge mit Respekt statt Angst, über stürmische erste Jahre und über eine Insel, die sich in dieser Zeit sichtbar weiterentwickelt hat. Dabei geht es nicht nur um persönliche Erinnerungen, sondern auch um große Linien: Norderney als gefragte Tagungsinsel mit hochrangigen politischen Gästen, um wachsende Sicherheitsanforderungen und um die Frage, wie man auf einer Insel gemeinsam Zukunft gestaltet. Wilhelm Loth erzählt, wie er eher überraschend nach Norderney kam, warum die ersten Jahre alles andere als leicht waren und weshalb ihn die Insel trotzdem nie wieder losgelassen hat. Besonders spannend ist der Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte: vom bade:haus über den Kurplatz bis zum Conversationshaus, von neuen gastronomischen Konzepten bis zur starken Marke „Meine Insel“. Deutlich wird, wie viel Mut, Diskussion und Ausdauer nötig waren, um aus guten Ideen sichtbare Veränderungen zu machen. Und auch, dass diese Entwicklung nie das Werk eines Einzelnen war, sondern immer Gemeinschaftsarbeit mit Stadt, Stadtwerken, Politik und vielen Mitarbeitenden. Neben vielen Anekdoten geht es auch um die Frage, was Norderney bis heute ausmacht: der enge Schulterschluss auf der Insel, die Mischung aus Tradition und Erneuerung, das gute Gespür für Gäste – und der Anspruch, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen. Denn nach 25 Jahren ist für Wilhelm Loth eines klar: Stillstand passt nicht zu Norderney. Wer wissen möchte, wie aus einem jungen „Spund“ ein Insulaner im Herzen wurde und warum diese Insel für so viele tatsächlich „meine Insel“ ist, sollte in diese Folge unbedingt reinhören.
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/469Ein Leben in Bildern – und plötzlich wird daraus eine Geschichte. Diese Folge zeigt, wie kraftvoll Rückblick sein kann. Ehrlich, berührend und inspirierend.ⓦ
Vier Jahre tobt der Krieg in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich überzeugt, die Ukraine werde nicht besiegt und bleibe bestehen. Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft zu einem Waffenstillstand.
Reimer, Jule www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
„Wir waren für den DAX optimistischer als viele andere – und doch rückblickend noch immer zu vorsichtig“, sagt Anlagestratege Maximilian Uleer von Deutsche Bank Research. Während Deutschland drei Jahre lang kaum gewachsen ist, hat die Wirtschaft zugleich enorme externe Schocks abgefedert. Jetzt jedoch setzt eine neue Reformwelle an: bessere Abschreibungsregeln, sinkende Energiekosten, weniger Regulierung. Das hebt Stimmung und Investitionen. Der Verteidigungssektor boomt bereits – und im Bausektor erwartet Uleer den nächsten großen Schub, getragen vom historischen Fiskalpaket. Sein Fazit: Deutschland wird unterschätzt. Und die Märkte beginnen gerade erst, das zu erkennen. Warum ausländische Investoren neu auf Deutschland schauen und weshalb der Mdax Uleers Lieblingsindex ist – hören Sie jetzt bei Podzept.
Was passiert gerade im Iran – und warum schaut Israel so genau hin? In dieser Folge von Fokus Israel sprechen Detlef Kühlein und Assaf Zeevi über die dramatischen Entwicklungen im Iran, die Proteste gegen das Regime und die Frage, ob ein Wendepunkt näher rückt. Außerdem geht es um die Situation in Gaza: Was bedeutet „der […]
Im Grönland-Streit haben sich der US-Präsident und die Nato-Staaten am WEF auf vier Punkte geeinigt. Die Befürchtungen vor einem militärischen Vorgehen und einem Handelskrieg sind vorerst vom Tisch. Ist man in Dänemark und Grönland nun also erleichtert? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:47) Wie blickt man in Dänemark auf die Grönland-Einigung? (05:30) Nachrichtenübersicht (09:54) Grönland und Venezuela: Worum geht es Trump eigentlich? (18:03) Trumps «Friedensrat» und die Schweiz (22:04) Frankreichs Regierung steht erneut unter Druck (25:35) Wallis sorgt mit neuer Wasserkraftoffensive für Irritationen (29:21) Entwarnung in Brienz: Die Bewohner dürfen heimkehren (33:07) Thailand warnt iraelische Touristen
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Blickt man auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Nahost-Konflikt, dann ist eigentlich nichts besser geworden. Palästinenser im Westjordanland leiden immer mehr unter der israelischen Besatzung: Dort sind Gewalt durch radikale Siedler, Militäreinsätze und Vertreibungen an der Tagesordnung. Im Gazastreifen versucht eine Bevölkerung nach über zwei Jahren Krieg zu überleben, ihre Zukunft ist völlig unklar. Bei den meisten Israelis ist das Sicherheitsgefühl nach dem Terror des 7. Oktober nachhaltig gestört. Und auf beiden Seiten gibt es nicht mehr viele Menschen, die an ein friedliches Zusammenleben glauben oder gar an eine Lösung des Konflikts. Aber es gibt diese Menschen. Es sind wenige, oft werden sie für naiv gehalten, belächelt oder angefeindet. Doch sie verbindet, dass sie der Überzeugung sind, dass ein Zusammenleben in der Region zwischen Palästinensern und Israelis nur gemeinsam möglich ist.Wir haben einige dieser Menschen getroffen und begleitet und nach den Gründen für Ihre Hoffnung gefragt. Warum können Sie überhaupt noch auf Frieden hoffen, nach all dem, was passiert ist? Und was treibt sie an? Eine unwahrscheinliche Geschichte über Menschen, die trotz allem an Frieden glauben.
Blickt man auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Nahost-Konflikt, dann ist eigentlich nichts besser geworden. Palästinenser im Westjordanland leiden immer mehr unter der israelischen Besatzung.
Es sind die Bücher, die der künstlichen Intelligenz ihren Siegeszug ermöglicht haben. Jetzt setzt sie die Buchbranche unter Druck
Ufer, Gesa www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Die Politik muss die Wirtschaft dazu verpflichten, sich systematisch neue Lieferketten zu suchen. Europa braucht Unabhängigkeit von China - nicht nur in Sachen Seltene Erden. Es geht auch um andere Güter des täglichen Bedarfs. Von Steffen Wurzel
Der #28-Punkteplan zum #Frieden in der #Ukraine enthält oberflächlich gute aber auch unpopuläre bis merkwürdige Lösungsansätze. Blickt man tiefer in die Problematik, so erkennt man, dass die im Hintergrund Beteiligten alle ihre speziellen Vorteile mit dieser Lösung erhalten. Heute benenne ich Nutznießer und Verlierer. Es sollte Sie nicht überraschen, wer zu den Verlierern gehört, falls Sie es noch nicht selbst gemerkt haben. - ✘ Werbung: Mein Buch Politik für Wähler ► https://amazon.de/dp/B0F92V8BDW/ Mein Buch Katastrophenzyklen ► https://amazon.de/dp/B0C2SG8JGH/ Kunden werben Tesla-Kunden ► http://ts.la/theresia5687 Mein Buch Allgemeinbildung ► https://amazon.de/dp/B09RFZH4W1/ - 00:57 Verluste, Ursachen und die Verletzung des UN-Gewaltverbots 03:33 Verborgene Ziele: Offizielle Gründe und die wahren Nutznießer des Krieges 04:22 Wer vom Konflikt profitierte: Russland, NATO und die Rüstungsbetriebe 08:31 Die wahren Verlierer: Menschen, Wirtschaft und die Rolle der Kriegspropaganda 12:38 Vorteile nach dem Frieden: Beschleunigter EU-Beitritt und US-Kriegsanleihen 18:19 Die Rolle Deutschlands: Waffenlieferungen und verfassungswidrige Angriffspläne 22:43 Die EU zahlt den Wiederaufbau: Vertrag zulasten Dritter 26:54 Fazit: Gasmangellage, politische Krise und Zitat
„Je stärker der wirtschaftliche Niedergang voranschreitet, desto mehr beschäftigen wir uns mit Moral und anderen Nebenschauplätzen?“ Diese Frage treibt Markus Lanz mit Blickt auf die aktuellen Quartalszahlen der Autobranche um. „Wenn der Glanz schwindet, dann bleibt nur die Moral,“ so Richard David Precht und verweist auf die anderen großen Volkswirtschaften, China und die USA. Beide treten auf der Weltbühne auf, wie es Niccolò Machiavelli beschrieb. Chinas Exportstopp von seltenen Erden hat Deutschland seine Abhängigkeit konkret vor Augen geführt. War der chinesische Lieferstopp eine Antwort auf Trumps Zollpolitik? Sitzt Deutschland zwischen den Stühlen der beiden Großmächte? Und wie kommen wir da wieder raus?
Ein Pionier der LGTBQ-Community: Mit der Fernsehsendung „Wa(h)re Liebe“ klärte Ernie Reinhardt alias Lilo Wanders viele Jahre die Nation über sexuelle Themen auf. Mit 70 Jahren blickt auf sein Leben zurück.
Gute Nachricht für Sternengucker: Die Nächte im Oktober werden um etwa anderthalb Stunden länger. Wir haben nicht nur mehr Zeit, um den Sternenhimmel zu bewundern, sondern die klareren Herbstnächte erlauben auch eine bessere Sicht auf sehr schwache Lichter am Himmel. In diesem Podcast erzählt Astrophysikerin Franzi Konitzer nicht nur von herbstlichen Vierecken, sondern auch, wie ihr 2,5 Millionen Jahre in die Vergangenheit blicken könnt. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Autorin und Gesprächspartnerin: Franziska Konitzer, Astrophysikerin, Wissenschaftsjournalistin Lust auf mehr Space? Hier ein paar Tipps der Redaktion zum Weiterhören: Menschen auf dem Mars - Wann geht's los? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:43b2dd350f26f241/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
"Portolan", so heißen Seekarten, die sich dem Meer widmen und das Land ausblenden. Lyrikerin Daniela Danz hat ihren Gedichtband so genannt, in dem sie auf das Meer und seine Frachtrouten blickt. Sie ist selbst auf einem Containerschiff mitgefahren. Danz, Daniela www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
"Portolan", so heißen Seekarten, die sich dem Meer widmen und das Land ausblenden. Lyrikerin Daniela Danz hat ihren Gedichtband so genannt, in dem sie auf das Meer und seine Frachtrouten blickt. Sie ist selbst auf einem Containerschiff mitgefahren. Danz, Daniela www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ein Wochenende voller Emotionen und StarWars. Die Noris Force Con 7 war wieder ein Volltreffer! Blickt mit Thilo zurück auf diese Con von Fans für Fans und warum es immer Sinn macht, beim Häuserbau grosse Türen einzuplanen! Der einzige Weg, den Conblues zu unterdrücken!
Ja Servus! Der FC-Podcast meldet sich zurück mit einer Sonderfolge: Eine Woche Bad Waltersdorf, eine Woche Trainingslager, FC-Reporter Guido Ostrowski war dabei und hat viele, viele Eindrücke mitgebracht, die er unbedingt mit euch teilen möchte. Denn es sind vor allem positive, die Guido fast schon euphorisch werden lassen. Blickt mit ihm zurück auf sieben schweißtreibende wie erfrischende Tage, hört viele FC-Stimmen, ein Interview mit Lukas Kwasniok und erfahrt warum sich der FC-Trainer mit einem Kartoffelsack vergleicht und plötzlich "Müffele und Süffele" im Sinn hat...
Lange Zeit war er der prägende Politikwissenschaftler des Landes und ein engagierter Anwalt der Vereinigung des demokratischen Europas. Schwerkrank in seiner Wohnung in Innsbruck spricht Pelinka über die Fehler der 68er-Bewegung, Gorbatschow, Amerika und das Modell des sozialen Kapitalismus. Ein Gespräch mit Armin Thurnher und Matthias Winterer.Eine Textfassung dieses Interviews finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er hat mit seinen Analysen und Kommentaren über Jahrzehnte die Zweite Republik begleitet. Schwerkrank gibt der Politikwissenschaftler Anton Pelinka im Gespräch mit Armin Thurnher und Matthias Winterer Einblick in sein familiäres Erbe, seine Jugend und die Bedeutung des Katholizismus.Eine Textfassung dieses Interviews finden Sie hier: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Er durchbrach die Grenzen des Himmels", das steht auf dem Grab von William Herschel geschrieben. Der in Hannover gebürtige Herschel ist uns als Musiker bekannt, aber berühmt wurde er als Astronom. Er entdeckte Sternenbilder und zeigte die auch seinen Zeitgenossen. Der Blick ins Weltall konnte allerdings wahrhaft schockierend sein. Davon zeugt ein wichtiges musikalisches Dokument. "Die Schöpfung". Bevor Joseph Haydn die zu komponieren begann, erlebte er diesen Schock - den Blick in die Ewigkeit.
Wie hängt Ungleichheit mit Gewalt zusammen? Wenn wir über Ungleichheit sprechen, denken wir gleich an Vermögen, die zu wenig besteuert werden, oder an hohe Einkommen von Managern. Dass die wachsende Ungleichheit viele Probleme aufwirft, die weit über ein verletztes Gerechtigkeitsempfinden hinausgehen, ist nicht verwunderlich. Studien haben gezeigt, dass in ungleichen Gesellschaften die Gewalt entsprechend groß ist. Die Armut ist dann häufig ein Grund für kriminelle Delikte. Blickt man intersektional auf die Gemeingelage von Ungleichheit und Gewalt, fällt auf, dass die Opfer von Gewalt häufiger weiblich als männlich sind, auch marginalisierte Gruppen leiden so unter der Ungleichheit in mehrfacher Hinsicht. Der Philosoph Christian Neuhäuser gewährt einen kontraintuitiven Blick auf die Thematik. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt diskutieren in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ über die Dimensionen der Ungleichheit und zeigen auch, dass Gleichheit keineswegs immer durch Gleichbehandlung erreicht werden kann. Literatur: Christian Neuhäuser: Gewalt der Ungleichheit. Würde und Widerstand, Reclam. Pablo Fajnzylber/Daniel Lederman/Norman Loayza: "Inequality and Violent Crime", online verfügbar unter: https://www.researchgate.net/profile/Daniel-Lederman/publication/2523129_Inequality_And_Violent_Crime/links/0046352160ee282a5c000000/Inequality-And-Violent-Crime.pdf?_tp=eyJjb250ZXh0Ijp7ImZpcnN0UGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uIiwicGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uIn19&__cf_chl_tk=ERtbpryGgyXAviW8ddl8W.iSa8jRWTtq6bT4g3D8GkQ-1750026239-1.0.1.1-jYvX9pXa4m2Fsv2ORD_w2Fad5B_hxAK20Lvaf5yZ_KU Termine: Ole und Wolfgang sind am 24.6. in Wien: https://www.instagram.com/p/DKZkHnYMAvj/ Ole ist am 25. Juni in Osterholz-Scharmbeck: https://www.instagram.com/p/DKPezZps-Hz/?img_index=1 Wolfgang tritt gemeinsam mit Stefan Schulz im „Neue Zwanziger“-Live-Podcast in Frankfurt am 23. August auf: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about