Podcasts about volkswirtschaften

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Börse Frankfurt-Podcast
Cash als Puffer, Aktien als Pflicht: Çelas Rezept für nervöse Märkte

Börse Frankfurt-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 9, 2026 29:31 Transcription Available


Teuer ist nicht automatisch unattraktiv, hohe Renditen sind nicht nur ein Risiko: Das sind zwei Kernthesen von Endrit Çela in Folge #319 von börse@home mit Edda Vogt. Çela rechnet auf Sicht von mehreren Jahren mit sinkenden Renditen langlaufender Staatsanleihen: Dauerhaft hohe Refinanzierungskosten seien für schwach wachsende Volkswirtschaften kaum tragbar. Bei Aktien hält er das KGV allein für wenig aussagekräftig. Erst zusammen mit dem erwarteten Gewinnwachstum zeige sich, ob ein Markt teuer ist. Deshalb zieht er den S&P 500 trotz seiner höheren Bewertung anderen Indizes vor, während der Hang Seng für ihn günstig bewertet ist. Im Energiesektor sieht Çela nach der starken Rallye nur noch begrenztes Potenzial, sofern die Geopolitik nicht erneut eskaliert. In Europa achtet er auf international erzielte Umsätze, Preissetzungsmacht und solide Geschäftsmodelle. Deutsche Mid Caps bieten Chancen, doch Liquidität gehört zur Renditerechnung: Was nützt ein guter Kurs, wenn sich eine Position im Ernstfall kaum verkaufen lässt? Eine Cashquote von 4 bis 5 % hält er kurzfristig für gesund. Langfristig bleibt seine klare Botschaft: Für den Vermögensaufbau führt kein Weg an Aktien vorbei.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Sep 1, 2026 61:41


Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können.Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird.Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten.Bildung als ÜberlebensfrageDamit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen.Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel.Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum.Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits.Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen.Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen.Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird.Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
#1572 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick

Play Episode Listen Later Aug 24, 2026 7:09 Transcription Available


Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Handelsblatt Morning Briefing
Waldbrände: Hilfe kommt, Risiko bleibt / Bei Lufthansa wird der Stellenabbau konkret

Handelsblatt Morning Briefing

Play Episode Listen Later Jul 28, 2026 9:19


Europa zeigt Solidarität im Kampf gegen die Waldbrände – doch die Gefahr bleibt. Die Schäden reichen weit über zerstörte Wälder hinaus und treffen zunehmend auch Unternehmen und Volkswirtschaften.

KPMG Klardenker on air
Chips im Wandel: Innovationen, Geopolitik und Zukunft der Halbleiterindustrie

KPMG Klardenker on air

Play Episode Listen Later Jul 7, 2026 41:21


Halbleiter sind längst mehr als ein technisches Bauteil. Sie stecken in nahezu jedem Gerät unseres Alltags und sind zu einem strategischen Faktor ganzer Volkswirtschaften geworden. Zudem verändern auch die rasanten technologischen Entwicklungen die Branche derzeit grundlegend. Neue Chiparchitekturen entstehen, Fertigungsprozesse werden hochautomatisiert, und Europa investiert massiv, um im globalen Wettbewerb wieder eine größere Rolle zu spielen. Über diese und weitere Entwicklungen spricht Katja Modder, Head of TMT bei KPMG, in der aktuellen Folge des TMT Talks mit Andreas Timm, Executive Director Sales Central Europe bei Intel und einer der prägenden Stimmen im europäischen Halbleitermarkt.

Schmiedings Blick
Volkswirtschaftliche Halbjahresbilanz 2026: Zwischen Krisen und Zuversicht

Schmiedings Blick

Play Episode Listen Later Jul 2, 2026 19:43


Wie Geopolitik, Inflation und Notenbankpolitik die Märkte bewegen Hinter uns liegt ein turbulentes erstes Halbjahr mit tiefgreifenden geopolitischen Entwicklungen. Was war die größte Überraschung des ersten Halbjahres? Was lässt sich bisher über die politischen Folgen des Irankriegs sagen? Und wie hat sich der Konflikt wirtschaftlich unter anderem in der Eurozone ausgewirkt? – Neben dem Nahen Osten hält der Konflikt in Osteuropa noch immer an. Offenbar ist die Ukraine derzeit weniger unter Druck als vor sechs Monaten. Wie stehen die Chancen auf einen baldigen Waffenstillstand? – Ein genauerer Blick auf die großen globalen Volkswirtschaften zeigt derzeit ein gemischtes Bild. Hat sich die US-Wirtschaft in etwa so entwickelt, wie es zu Jahresbeginn zu erwarten war? Und wie sieht es in China aus? – Der Irankrieg hat weltweit viele Verbraucher hart getroffen. Die Inflation ist nach oben geschnellt, hat aber zuletzt zumindest in Europa wieder etwas nachgelassen. Wie sind die Inflationsgefahren einzuschätzen? Was bedeutet dies für die Notenbanken und den Ausblick auf die Geldpolitik? – In dem ersten halben Jahr ist demnach viel passiert. Gab es in diesem volatilen Umfeld zudem Entwicklungen, die an den Finanzmärkten besonders überrascht haben? – Schließlich ein Blick auf die kommenden sechs Monate: Welche großen Trends sind für die zweite Jahreshälfte zu erwarten, angefangen bei der Politik? Wie könnte sich die Wirtschaft in diesem Zeitraum entwickeln? Und was hieße das letztlich für die Finanzmärkte?

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG
Polens Wirtschaftswunder. Wie wurde aus dem Sorgenkind ein Erfolgsland?

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Play Episode Listen Later Jun 28, 2026 53:37


Vortrag von Dr. hab. Sebastian Płóciennik (Warschau) in der Vortragsreihe „Verlieren wir Osteuropa?!“ Polen hat in nur einer Generation einen bemer­kens­­werten wirt­schaft­lichen Aufstieg vollzogen. Aus einem der ärmsten Länder Europas wurde eine dynamische Wachs­tums­­öko­no­mie, die heute zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt zählt und deren Markt für deutsche Exporte inzwischen wichtiger ist als China. Der Vortrag zeichnet nach, welche Stärken, Reformen und wirtschafts­poli­tischen Ideen diesen Erfolg ermöglicht haben. Vielleicht ist es an der Zeit, aus dem polnischen Wirtschafts­wunder auch Lehren für den Standort Deutschland zu ziehen? Dr. hab. Sebastian Płóciennik ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau. Er studierte Rechts­wissen­schaften und erwarb einen Doktortitel sowie eine Habilitation in Wirtschafts­wissen­schaften an der Wirtschafts­uni­versi­tät Breslau. Seine wissen­schaft­liche Arbeit begann am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europa­studien in Breslau. An der Universität Breslau leitete er das internationale Master­studien­pro­gramm Global Studies – a European Perspective. Er hat an Universitäten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika und Indien gelehrt. Seine Spezia­li­sie­rung liegt in der Erforschung der deutschen Wirtschaft, der wirtschaftlichen Inte­gra­tions­pro­zesse in Europa sowie der institutionellen Ökonomie. Die Veranstaltung fand am 16. April 2026 in der Württembergischen Landes­biblio­thek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/vortraege_zur_zeitgeschichte_sebastian_p_ociennik_polen

Architas Updates
David & Methusalem: Konflikt und KI treiben die Divergenz an den Märkten

Architas Updates

Play Episode Listen Later Jun 18, 2026 23:15


This podcast is in German./ Dieser Podcast ist auf Deutsch. Zwei Kräfte scheinen die Märkte derzeit zu prägen: Anleger versuchen, das Risiko des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten gegen die Chancen durch KI abzuwägen. Wir beleuchten, wie sich diese Divergenz in den Volkswirtschaften, beim Gewinnwachstum und in der Geldpolitik niederschlägt. Präsentiert von David Schroeder, Head of Distribution AXA IM Select Germany, BNPP Asset Management und Achim Stranz, Kapitalmarktexperte und externer Berater. This podcast is intended for professional investors, and must not be shared with a non-professional audience. Not for Retail distribution: This marketing communication is intended exclusively for Professional, Institutional or Wholesale Clients / Investors only, as defined by applicable local laws and regulation. Circulation must be restricted accordingly. This marketing communication is for informational purposes only and does not constitute investment research or financial analysis relating to transactions in financial instruments as per MIF Directive (2014/65/EU), nor does it constitute on the part of BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT Europe or its affiliated companies an offer to buy or sell any investments, products or services, and should not be considered as solicitation or investment, legal or tax advice, a recommendation for an investment strategy or a personalized recommendation to buy or sell securities. Due to its simplification, this document is partial and opinions, estimates and forecasts herein are subjective and subject to change without notice. There is no guarantee forecasts made will come to pass. Data, figures, declarations, analysis, predictions and other information in this document is provided based on our state of knowledge at the time of creation of this document. Whilst every care is taken, no representation or warranty (including liability towards third parties), express or implied, is made as to the accuracy, reliability or completeness of the information contained herein. Reliance upon information in this material is at the sole discretion of the recipient. This material does not contain sufficient information to support an investment decision. Issued in the UK by AXA Investment Managers UK Limited, which is authorised and regulated by the Financial Conduct Authority in the UK. Registered in England and Wales, No: 01431068. Registered Office: 22 Bishopsgate, London, EC2N 4BQ.

Geldcast: Geldpolitik mit Fabio Canetg
Mit Inflation gegen die steigenden Staatsschulden: Funktioniert das?

Geldcast: Geldpolitik mit Fabio Canetg

Play Episode Listen Later Jun 14, 2026 7:29


In vielen grossen Volkswirtschaften steigen die Staatsschulden weiter: In den USA kommen jährlich fast zwei Billionen US-Dollar dazu. Und auch Deutschland hat kurz vor dem Amtsantritt von Kanzler Friedrich Merz im Frühjahr 2025 seine Schuldenbremse gelockert, um bis zu 500 Milliarden Euro auszugeben für die Infrastruktur und die Sicherheit. Nun steigen als Folge des Iran-Kriegs parallel dazu die Preise. Wie wird sich das auf die Staatsfinanzen auswirken? Sind das gute Nachrichten, weil die Teuerung die Staatsschulden weginflationiert? Oder sind das schlechte Nachrichten, weil gleichzeitig mit der Inflation auch die Zinsen auf den Staatsschulden steigen? www.fabiocanetg.ch Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Stichworte: Staatsverschuldung, Staatsschulden, Schulden, Sondervermögen, Schuldenbremse, Defizite, Staatsausgaben, Zinsen, Zinsausgaben, Inflation, Teuerung, Kaufkraft, Realzins.

Mario Lochner – Weil dein Geld mehr kann!
SpaceX-Rausch: Von diesen Hochs müssen sich Anleger jetzt verabschieden! // BRIEFING

Mario Lochner – Weil dein Geld mehr kann!

Play Episode Listen Later Jun 13, 2026 26:25


SpaceX geht an die Börse – und wird mit 2,2 Billionen Dollar bewertet. Fast so viel wie der gesamte DAX. Elon Musk ist damit der erste Billionär der Welt. Doch ist das erst der Anfang einer neuen Ära – oder sehen wir hier die nächste große Übertreibung am Aktienmarkt? Willkommen zu „Das Briefing“ – DIE wöchentliche Börsensendung für deutsche Privatanleger. Jeden Samstag analysieren wir die wichtigsten Entwicklungen an den Märkten: Aktien, Zinsen, Inflation, Öl, Gold, KI, Nvidia und die spannendsten Gewinner und Verlierer der Woche. In dieser Ausgabe sprechen wir über den Börsengang von SpaceX, die neue Bewertung des Unternehmens und die Frage, wie es jetzt mit Elon Musks Raumfahrtimperium weitergehen kann. Außerdem blicken wir auf das mögliche Ende des Iran-Kriegs: Kann Donald Trump tatsächlich einen Deal finden – und was würde das für Ölpreis, Inflation, Zinsen und die Börse bedeuten? Der Ölpreis ist diese Woche deutlich gefallen. Gleichzeitig könnten wir die Hochs bei Inflation, Ölpreis und Zinserwartungen bereits gesehen haben. Das wäre ein wichtiger Wendepunkt für Aktien, Anleihen und die gesamte Marktstimmung. Ein weiterer Schwerpunkt: KI-Aktien und Nvidia. Die Bewertungen in diesem Bereich laufen teilweise völlig aus dem Ruder. Wir analysieren, warum bei diesen Kursen etwas gewaltig nicht stimmt, wie wir die Zukunft von KI-Aktien einschätzen – und warum ich bei Fujikura nachgekauft habe. Außerdem schauen wir auf die großen Verlierer der Woche wie Oracle und Adobe sowie auf starke Gewinner wie Credo Technology und JM Smucker. Und wir stellen die Frage: Bietet sich jetzt eine neue Chance bei Gold? Das Edelmetall hat zuletzt so schwach performt wie lange nicht. Diese Themen erwarten dich im heutigen Briefing:

USA: Entscheidung 2020
Reist Trump als Bittsteller nach China?

USA: Entscheidung 2020

Play Episode Listen Later May 13, 2026 35:19


Die Männer an der Spitze der beiden weltweit grössten Volkswirtschaften treffen sich: US-Präsident Trump reist in die chinesische Hauptstadt Peking, wo er von Machthaber Xi Jinping erwartet wird. 2017 war Donald Trump während seiner ersten Amtszeit schon einmal dort. Geplant sind laut Weissem Haus eine Willkommenszeremonie und ein bilaterales Meeting. Dann soll es einen gemeinsamen Besuch des Tempels des Himmels in Peking geben, gefolgt von einem Staatsbankett. Bevor Trump am Freitag wieder abreist, soll er morgens mit Xi Tee trinken und weitere Gespräche mit ihm führen. Trumps Besuch beim grossen strategischen Rivalen erfolgt zu einem aussenpolitisch schwierigen Zeitpunkt. «Wir führen einen Krieg, ohne einen Grund dafür nennen zu können, verlieren ihn und verschleiern unsere Niederlage mit genozidaler und apokalyptischer Propaganda», sagt Historiker Timothy Snyder, ein dezidierter Kritiker der Regierung Trump, auf dem US-Portal «Substack». Snyder diagnostiziert den Niedergang der USA und spricht gar vom «Selbstmord einer Supermacht». Trumps Politik bedeute «eine systematische Aushöhlung der amerikanischen Macht durch die Amerikaner selbst». Trifft es zu, dass die USA gerade ihren Status als Supermacht einbüssen, während China im Aufwind ist? Wird Trumps Irankrieg zum Symbol dieses Niedergangs? Und wem gehört angesichts des Gipfeltreffens in Peking die Zukunft, der Autokratie oder doch der Demokratie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produktion: Jacqueline Wechsler und Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Table Today
Zukunftsgipfel in St. Gallen. Mit Philipp Navratil.

Table Today

Play Episode Listen Later May 7, 2026 19:51


Michael Bröcker berichtet vom St. Gallen Symposium in der Schweiz. Das große Thema 2026: Wie resilient sind unsere Volkswirtschaften? Nestlé-CEO Philipp Navratil hat die Fragen nach der Resilienz und nach der richtigen Strategie auf seine Art und Weise beantwortet. [01:16] Trumps „Project Freedom" pausiert auf unbestimmte Zeit – der Plan, US-Schiffe durch die Straße von Hormus zu führen, liegt nach weniger als zwei Tagen auf Eis. Solange Friedensverhandlungen mit dem Iran laufen, bleibt die Meerenge gesperrt. Ein Verhandlungsergebnis – eventuell sogar ein längerer Frieden – sind nicht absehbar. Mal kündigt das Weiße Haus große Fortschritte mit dem Iran an, mal folgen neue Drohungen. [09:22] Helene Bubrowski hat auf der Jahrestagung des en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie – in Berlin mit Patrick Wendeler gesprochen, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE und Verbandschef von en2x. Wie ist es um die Versorgungssicherheit bestellt? Wie berechtigt ist die Kritik an den Ölkonzernen? [13:08]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Das große Bild
Folge 162: Iran, Silicon Rallye – und Value. Mit Harald Sporleder

Das große Bild

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 76:22 Transcription Available


In dieser Episode spricht Christian Hammes mit Harald Sporleder, CIO von Lingohr Asset Management, über Kapitalmärkte in einer Phase geopolitischer Verdichtung, strukturell höherer Kapitalkosten und wachsender Zweifel an passiven Standardallokationen. Sporleder verbindet die Perspektive eines systematischen Value-Investors mit einer ausgeprägt makroökonomischen und geopolitischen Lesart der Märkte. Im Zentrum steht die Frage, wie Investoren auf eine Welt reagieren sollten, in der Energie, Rohstoffe, politische Handlungsfähigkeit und regionale Wachstumsräume wieder zu entscheidenden Bewertungsfaktoren werden. 1. Der Iran-Konflikt und ein dauerhaft höherer Ölpreis werden als Belastung für Inflation, Europa und energieabhängige Volkswirtschaften eingeordnet. 2. Die Dominanz amerikanischer Technologie- und Hardwarewerte wird als Konzentrationsrisiko beschrieben, das passive Indexstrategien verletzlicher macht. 3. Emerging Markets, Small und Mid Caps sowie traditionelle Bewertungskennzahlen erscheinen als mögliche Alpha-Quellen jenseits überfüllter Marktsegmente. Das Gespräch ist damit eine nüchterne Einladung, Diversifikation nicht nur als Streuung, sondern als bewusste Emanzipation von dominierenden Indexlogiken zu verstehen.

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Folge 261: Afrika-Investments – große Chance oder zu riskant?

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.

Play Episode Listen Later Apr 24, 2026 24:48


Afrika gilt oft noch als krisenbehafteter Kontinent, doch zunehmend rückt seine Rolle als wirtschaftlicher Hoffnungsträger der Zukunft in den Fokus. Wie sehen die ökonomischen Perspektiven aktuell aus und was müssen Anleger über diesen vielfältigen Markt sonst noch wissen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum glaubst Du persönlich an die Zukunft Afrikas? Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23)  Gut zu wissen: Afrikas Wachstumschancen basieren u. A. auf natürlichen Ressourcen, der jungen Bevölkerung und einem riesigen Aufholpotenzial bei Infrastruktur, Bildung und Energie. Problemfelder liegen z. B. in fragilen staatlichen Strukturen und in der oftmals hohen Abhängigkeit von sehr wenigen Exportgütern. Nigeria, Ägypten und Südafrika gehören zu den entscheidenden Wachstumsmotoren. Ägypten fungiert als Brückenkopf zwischen Afrika, Nahost und Europa, kämpft aber z. B. noch mit mangelnden privaten Investitionen. Nigeria braucht für eine effektivere Nutzung der enormen Ölvorkommen mehr wirtschaftliche Diversifizierung. Südafrikas Comeback ist gut begründet: z. B. stabilisierte politische Führung, Staatsfinanzen und Inflation. Hohe Energiepreise und Jugendarbeitslosigkeit sind aber noch Bremsklötze. Südafrika besitzt die mit Abstand am weitesten entwickelte afrikanische Börse. China und die VAE dominieren bisher den Ausbau der Infrastruktur und Energiewirtschaft. Wirklich gut investierbar sind bislang nur wenige Märkte in Afrika. Ein breit gestreutes Portfolio nach globaler Marktkapitalisierung hat von daher bislang nur einen Afrika-Anteil von knapp 1 % - mittel-bis langfristig sollte dieser Anteil wachsen.  Folgenempfehlung: Podcast-Folge 250: „Boom der Schwellenländer-Börsen – Gründe für das Comeback und Perspektiven“   (01:28) Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) (03:11) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) (05:24) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) (06:50) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) (09:00) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) (11:08) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) (13:52) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) (16:32) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) (17:51) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) (19:18) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) (20:02) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) (21:20) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) (23:23) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23)

China Calling
Die bessere China-Alternative? Meine 3-Jahres-Bilanz aus Vietnam

China Calling

Play Episode Listen Later Apr 11, 2026 23:21 Transcription Available


Heute ziehe ich ein interessantes Fazit zu den letzten drei Jahren, in denen ich im ersten Quartal jeweils zwischen China und Vietnam unterwegs war. Ich nenne dir dabei drei sehr interessante Gemeinsamkeiten und drei Unterschiede, die viel Aufschluss über beide Volkswirtschaften und Gesellschaften geben.
 Erwähnte Namen:
 - Da Nang
 - Việt Kiều: Vietnamesen, die im Ausland leben
 - Erwähntes Video: https://youtu.be/qZZClqjeeug?si=IYmfDNPgv9dr9Sw2
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Food for Europe
70. Das Potenzial der Bioökonomie

Food for Europe

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 24:08


Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen. CO2-Neutralität bedeutet, dass die Menge an CO2, die durch menschliche Aktivitäten entsteht, der Menge entspricht, die von der Natur – im Wesentlichen Böden, Wälder und Ozeane – aufgenommen werden kann. Derzeit produzieren wir viermal so viel CO2, wie diese natürlichen Kohlenstoffsenken aufnehmen können. Daher ist es dringend notwendig, unsere Volkswirtschaften zu dekarbonisieren und Alternativen zu Produkten fossilen Ursprungs zu finden. Genau darum geht es in der Strategie für die Bioökonomie, die Ende November von der Europäischen Kommission verabschiedet wurde. In ihrer 70. Folge nimmt Sie der Podcast „Nourrir l'Europe“ mit auf eine Reise zu Unternehmern, die Materialien verwerten, die bisher von Land- und Forstwirten als Abfall betrachtet wurden. Lewin Fricke vom deutschen Start-up TriqBriq stellt uns sein geniales und nachhaltiges System aus ineinandersteckbaren Holzziegeln vor, das die Baubranche revolutioniert. Götz Graf Bülow, Regionalleiter von ForstBW, dem staatlichen Forstunternehmen Baden-Württembergs, erklärt uns, inwiefern die neuen nachhaltigen Wertschöpfungsketten positive Auswirkungen für die Forstwirte und die Waldbewirtschaftung haben. In Ungarn berichtet Andrea Veres, Honorar-außerordentliche Professorin an der Ungarischen Universität für Lebenswissenschaften und Landwirtschaft, über ihr Start-up Agrologika, das Schafwolle sammelt, um daraus Düngerpellets herzustellen. Schließlich geht Michael Losch, Koordinator für Bioökonomie in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, auf die Hintergründe der europäischen Strategie für die Bioökonomie ein.

Working With Startups From Science
#92 Prof. Dr. Max Senges: Wie können wir Lebensentwürfe, Unternehmertum und K.I. verknüpfen?

Working With Startups From Science

Play Episode Listen Later Apr 9, 2026 70:54


„Pessimismus ist ein Luxus, den wir uns schlichtweg nicht leisten können!“ Ein Leitsatz, der die beeindruckende Karriere von Prof. Dr. Max Senges perfekt zusammenfasst. In dieser Episode von Startups from Science begrüßen wir einen Gast, der die Grenzen zwischen Wissenschaft, Privatsektor und Philosophie nicht nur kennt, sondern sie aktiv auflöst. Max Senges (Jahrgang 1978) ist heute Professor für Entrepreneurship an der Universität der Künste Berlin sowie Co-Direktor des Instituts für Electronic Business (IEB) – einem Forschungs- und Transferinstitut, das Talent und Expertise direkt in die Wirtschaft und Gesellschaft übersetzt. Vom Silicon Valley nach Berlin Max blickt auf eine zwanzigjährige Reise durch die globalen Wissens-Ökosysteme zurück: Zehn Jahre Google: Davon verbrachte er vier Jahre in Kalifornien als Program Manager für Google Research, wo er die IoT-R&D-Expedition in Partnerschaft mit Top-Universitäten wie Stanford und Cornell leitete. Revolution der Bildung: Von 2020 bis 2023 war er Gründungs-CEO und Headmaster der innovativen Coding-Schulen 42 Wolfsburg und 42 Berlin. Vordenker für das Internet: Seit über einem Jahrzehnt arbeitet er mit Internet-Pionier Vint Cerf an Themen wie Internet Governance und offenen Standards. Entrepreneurial Imagination & KI In unserem Gespräch erfahren wir, wie Max Senges heute als Entrepreneur in Residence bei der Entrepreneurship Foundation sowie als Berater und philosophischer Coach agiert. Er teilt seine Vision für www.rulemapping.com – einem Projekt zur Digitalisierung unseres gesellschaftlichen „Betriebssystems“. Hören Sie rein, wenn wir darüber diskutieren, wie wir unsere unternehmerische Vorstellungskraft aktivieren können, um das aktuelle Momentum rund um die Künstliche Intelligenz zu nutzen. Gemeinsam bauen wir die Unternehmen, Volkswirtschaften und Gesellschaften, in denen wir leben wollen. Jetzt reinhören und die Schnittstelle von Innovation und Denkarbeit neu entdecken!

AUSTRIA IST ÜBERALL
Polen auf der Überholspur: Verliert Westeuropa an Macht, Monika Köppl-Turyna?

AUSTRIA IST ÜBERALL

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 21:33


Polens Wirtschaft wächst – Während viele westeuropäische Volkswirtschaften stagnieren, investiert das Land massiv in Infrastruktur, Technologie und Verteidigung. Gleichzeitig prägen politische Spannungen zwischen der pro-europäischen Regierung unter Ministerpräsident Donald Tusk und dem rechtspopulistischen Präsidenten, Karol Nawrocki, das Land. Gewinnt Polen an wirtschaftlicher und geopolitischer Bedeutung? Und was heißt das für die Machtverteilung in Europa? Darüber spricht Hannelore Veit in dieser LOOKAUT-Folge mit der Ökonomin und gebürtigen Polin Monika Köppl-Turyna.

BX Swiss
US-Schulden, KI-Hype und Rohstoffe: Neue Risiken an den Finanzmärkten

BX Swiss

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 49:33


Im Interview mit Olivia Hähnel (BX Swiss) spricht Marco Ludescher, Mitglied der Geschäftsleitung von Dr. Blumer & Partner Vermögensverwaltung Zürich, über die aktuellen Belastungsfaktoren an den Finanzmärkten und ordnet die wichtigsten makroökonomischen Entwicklungen ein. Im Zentrum der Folge stehen die wachsende US-Staatsverschuldung, der anhaltende KI-Boom, steigende Risiken im Private-Credit-Markt sowie die Frage, wie belastbar das aktuelle Wachstum in den USA tatsächlich noch ist. Zudem geht es um geopolitische Spannungen, den Druck auf Konsum und Immobilien sowie um die zunehmende Verschuldung von Staaten und Unternehmen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den internationalen Märkten: Wie entwickeln sich China, Japan, Korea, Indien und Europa? Warum geraten einzelne Volkswirtschaften und Branchen zunehmend unter Druck? Und weshalb rücken Gold, Silber und weitere Rohstoffe aus Sicht vieler Marktbeobachter wieder stärker in den Fokus? In dieser Folge geht es unter anderem um: - die wachsenden Risiken rund um die US-Schuldenlast - den Zusammenhang zwischen Zinsen, Refinanzierung und Kapitalmärkten - hohe KI-Investitionen und sinkende Cashflows bei grossen Tech-Konzernen - Warnsignale bei Private Credit, Software, Immobilien und Konsumfinanzierung - internationale Kapitalströme und die Verschiebung weg von den USA - die wirtschaftliche Lage in Europa und die Herausforderungen für die Industrie - Gold, Silber und Rohstoffe als mögliche Profiteure eines unsicheren Marktumfelds - Chancen und Risiken bei Öl- und Gasproduzenten Die Episode verbindet aktuelle Marktturbulenzen mit dem grossen Bild und zeigt, welche Entwicklungen Anlegerinnen und Anleger derzeit besonders genau beobachten sollten. Eine Interview für alle, die die Zusammenhänge an den Kapitalmärkten besser verstehen möchten.

Schmiedings Blick
Der blockierte deutsche Arbeitsmarkt

Schmiedings Blick

Play Episode Listen Later Mar 19, 2026


Licht und Schatten zwischen schwacher Konjunktur, medialer Darstellung und politischer Zögerlichkeit. – Es vergeht kaum ein Tag ohne Meldung über einen massiven Stellenabbau bei bedeutenden Unternehmen in Deutschland. Wie lässt sich die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt am besten beschreiben? – Jeden Monat veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit ihre neuen Zahlen. Die Medien achten vor allem auf die Zahl der Arbeitslosen. Worauf blickt der Volkswirt und warum? – Nicht alle Branchen bauen Stellen ab. Wo geht die Zahl der Beschäftigten zurück? In welchen Sektoren wächst die Zahl der Mitarbeiter? Und wie steht es um die Chancen der Arbeitslosen, wieder einen Job zu finden? – In der Industrie sinkt die Beschäftigung, bei staatsnahen Dienstleistungen steigt sie. Inwiefern ist das ein normaler Trend, und inwiefern ist das besorgniserregend? – In der Wachstumsliga der entwickelten Volkswirtschaften hatte Deutschland in den letzten Jahren meistens die rote Laterne inne. Wie schwach ist der deutsche Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich? Wo ist Deutschland weiterhin im Vorteil? Und wie könnten Reformen helfen, den Jobmotor wieder anzuwerfen? – Schließlich noch ein Blick auf den Irankrieg: Was sind die wichtigsten aktuellen Entwicklungen in diesem Konflikt? Was hat sich für die deutsche und europäische Wirtschaft möglicherweise geändert?

Geldmeisterin
„US-Wachstum robust trotz geopolitischer und Handels-Konflikte"

Geldmeisterin

Play Episode Listen Later Mar 14, 2026 27:12


„Kurzfristige geopolitische Schocks sorgen zwar fürVolatilität an den Märkten, doch langfristig bleiben strukturelleWachstumstreiber wie Technologie, Investitionen und Konsum entscheidend für dieEntwicklung der Weltwirtschaft“, fasst @ChristianScherrmann, US-Ökonom der #DWS die aktuelle Lage zusammen.  Die zentraleFrage sei, wie lange die Ölpreise so hoch bleiben. Kurzfristige Ölpreisschocks würden sich heute deutlich weniger stark auf das Wirtschaftswachstum durchschlagen als noch in früheren Jahrzehnten. Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig vom Öl und viele Volkswirtschaften sind stärker elektrifiziert.Besonders interessant sei die Resilienz der Wirtschaft im Kriegs-führenden Land USA. Trotz politischer Spannungen, Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Wachstum robust. Ein stabiler Arbeitsmarkt stütze den Konsum, während Investitionen,  insbesondere im Bereich künstlicheIntelligenz,  weiterhin wichtige Wachstumstreiber darstellen.Auch sind von der Sperre der wichtigen Öltransitroute,die Straße von Hormus, großteils China, auch Europa, aber weniger die USA betroffen. Ein Rundumblick auf die aktuelle Weltwirtschaftslagedurch die Brille des US-Wirtschaftsexperten Christian Scherrmann in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠#Ölpreis #Schock #USA #Dollar #Aktien #Resilienz #Wirtschaft #DWS #Technologie #Iran-Krieg #Podcast #anlegen #Investment #AusblickFoto: DWS/ bearbeitet Gelmeisterin

Was jetzt? – Die Woche
Öl als Waffe: Das Machtspiel hinter dem Iran-Krieg

Was jetzt? – Die Woche

Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 22:34


Öl ist mehr als nur ein Rohstoff – es ist eines der wichtigsten Machtinstrumente der Weltpolitik. Wenn Kriege im Nahen Osten eskalieren, beeinflussen sie Märkte, Lieferketten und ganze Volkswirtschaften. Durch den Krieg im Iran ist der Ölpreis zuletzt sprunghaft gestiegen, Börsen reagieren nervös, und die Angst vor einem neuen Energieschock wächst. Transport, Produktion und Energie werden teurer – und auch die deutsche Wirtschaft bleibt von steigenden Ölpreisen nicht unberührt. Für China könnte diese Entwicklung besonders problematisch werden. Das Land hat in den vergangenen Jahren große Mengen billiges Rohöl aus dem Iran, Russland und Venezuela importiert – vor allem über verdeckte Handelswege, Ship‑to‑Ship‑Transfers über sogenannte Schattenflotten. Diese Konstellation hat eine Art parallelen Energiemarkt entstehen lassen. Gleichzeitig ist die Lage an der Straße von Hormus angespannt. Durch die Meerenge werden im Normalfall etwa 20 Millionen Barrel Öl pro Tag transportiert – rund 20 Prozent der weltweit gehandelten Menge. Berichte über blockierte Passagen und ausweichende Tanker zeigen, wie verwundbar dieser Korridor in Zeiten militärischer Eskalation ist. Sollte der Transit länger gestört sein, geraten Lieferketten ins Stocken. Wie groß ist die Gefahr eines neuen globalen Ölpreisschocks? Wird Chinas Energiestrategie vom Vorteil zur wirtschaftlichen Achillesferse? Und beschleunigt der Konflikt im Nahen Osten eine neue Phase ökonomischer und geopolitischer Blockbildung? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 131. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Eva Seiwert vom Merics, dem Mercator Institute for China Studies. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.

ETDPODCAST
Europa – eine unterschätzte Supermacht auf Augenhöhe mit den USA und China | Nr. 8972

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 6:53 Transcription Available


Europa wird in geopolitischen Debatten oft unterschätzt, obwohl seine wirtschaftliche Größe mit den größten Volkswirtschaften der Welt vergleichbar ist. Addiert man die Wirtschaftskraft der European Union, des United Kingdom sowie weiterer europäischer Staaten, entsteht ein Wirtschaftsraum, der mit den United States konkurrieren kann und deutlich über China liegt.

apolut: Tagesdosis
Panik im Weißen Haus? | Von Rainer Rupp

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 9:46


Iran kämpft erfolgreich weiter Ein Kommentar von Rainer Rupp.Die Regierung von Präsident Donald Trump soll Gerüchten zufolge in Panik geraten sein, denn angesichts ihrer entschlossenen und erfolgreichen militärischen Reaktion hat die neue iranische Führung einen dicken Strich durch Trumps feste Erwartung eines höchstens ein paar Tage dauernden Krieges und eines triumphalen US-Sieges gemacht. Ähnlich wie zu Beginn des 12-tägigen Kriegs im Juni vergangenen Jahres sind die brutalen US-zionistischen Enthauptungsschläge gegen die politische und militärische Führung fehlgeschlagen. Zwar gelang es den US-Zio-Völkerrechtsverbrechern erwartungsgemäß, einige Persönlichkeiten der obersten iranischen Führungsebene zu ermorden, aber die wurden schnell durch nicht weniger effiziente, jüngere Leute ersetzt, die nun einen über Jahrzehnte ausgearbeiteten Plan umsetzen und mit tödlicher Wucht auf die Angreifer zurückschlagen. Der Unterschied zum Juni 2025 besteht darin, dass a) die Iraner nun keine Rücksicht mehr nehmen (für sie handelt es sich um einen existentiellen Krieg, während es für die USA um einen willkürlich vom Zaun gebrochenen Krieg ihrer Wahl geht), und b) Hardline-Generäle das Kommando übernommen haben. Was sich derzeit abzeichnet – im Gegensatz zu dem, was die US-amerikanische und israelische Propagandamaschinerie darstellt – deutet darauf hin, dass Iran einen Plan umsetzt, der nicht nur darauf abzielt, die US-Streitkräfte mit ihren Basen aus der Region zu vertreiben, sondern auch das israelische Regime, nicht das israelische Volk! zu zerstören. Und nicht wenige Nah- und Mittelost-Experten räumen Iran dabei durchaus Erfolgschancen ein.„Den Verstand verloren?“Die Sperrung der Straße von Hormus ist in praktischer Hinsicht vollständig umgesetzt. Berichten zufolge dürfen nur noch chinesische und russische Schiffe passieren. Nur einen Tag nach der aufgeplusterten Erklärung von Präsident Trump, dass US-Kriegsschiffe Öltanker-Konvois bei der Passage durch die Straße von Hormus schützen würden, wurde diese Anweisung vom Hauptquartier der US-Marine klugerweise widerrufen. Die Marineführung war sich der schweren Verluste bewusst, welche die Umsetzung dieser gefährlich unüberlegten präsidialen Idee für die USA mit sich gebracht hätte. Kritiker Trumps bezeichneten seinen Konvoi-Vorschlag als weiteres Zeichen dafür, dass er „den Verstand verloren“ habe.Tatsächlich haben sich in letzter Zeit zunehmend Dinge ereignet, die nahelegen, dass Trumps kognitive Fähigkeiten zu versagen scheinen. Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass Trump in einer kritischen Situation er eine katastrophale Fehlentscheidung trifft, mit verheerenden Folgen nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt. Dagegen hoffen „Optimisten“, dass die wirtschaftliche Katastrophe, die sich derzeit vor allem für die westlichen Volkswirtschaften abzeichnet, ausreichend Druck auf Washington ausübt, um Trump politisch zu neutralisieren.Am Mittwochabend erreichte Washington eine Nachricht aus dem Iran, die die Panik im Weißen Haus über den weiteren Kriegsverlauf weiter angeheizt haben dürfte. Es wurde berichtet, dass die IRGC (Iranische Republikanische Garde Corps) die meisten US-Frühwarnradars in der ganzen Region zerstört habe. Ein mit der IRGC verbundener Telegram-Kanal vermerkte, dass die iranische Führung ein Kommuniqué veröffentlicht habe, in dem es hieß, Israel und die USA würden „blind“ sein. Die erste Reaktion im Westen war ungläubiges Staunen. Denn westlichen Medienberichten zufolge liegen die Iraner längst geschlagen und in den letzten Zügen am Boden. Folglich wurde diese Nachricht von westlichen Eliten als eine verrückte Durchhalteparole der auf dem letzten Loch pfeifenden iranischen Führung abgetan....https://apolut.net/panik-im-weissen-haus-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Geldmeisterin
Zu wenig Emerging Markets im Depot  

Geldmeisterin

Play Episode Listen Later Feb 21, 2026 32:22


In einem ETF auf einen globalen Index  sind Emerging Markets derzeit nur zehn Prozent gewichtet. Das sei eindeutig zu wenigmeint Marcus Weyerer, Emerginur rund 10 % gewichtet. Das seieindeutig zu wenig meint Marcus Weyrer, Senior ETF Investment Strategist, EMEA bei Franklin Templeton.Je nach Risikoprofil könnte ein Schwellenländeranteil für das gesamte Portfolio von zehn bis 15 Prozent schon sinnvoll sein. Wer einen längeren Anlagehorizont und entsprechende Schwankungstoleranz hat kann auch einen höhern Anteil in sein Depot packen. Für Investitionen in Emerging Markets spreche derzeit vieles, nicht zuletzt die Demographie: In den  Schwellenstaaten leben 85 Prozent der Weltbevölkerung und 58 Prozent der weltweiten Mittelschicht. 2030 werden es voraussichtlich schon 80 Prozent der mittleren Einkommen sein, die 70 Prozent des Weltkonsums ausmachen. Auch entlastet ein schwächerer US-Dollar die Dollarschulden der Entwicklungsstaaten. Hinzu kommt, dass neben den Europäern jetzt vermehrt auch die US-Anleger stärker außerhalb der USA veranlagen, um zu diversifizieren. In Indien unterstützen ein starker Binnenkonsum und Reformen die Börse. In Asien , allen voran Südkorea geben Value-Up-Programme und Corporate Governance-Reformen den Kapitalmärkten Rückenwind: Die Regierungen haben großes Interesse, dass ihre Bürger am Kapitalmarkt verdienen. In Taiwan und Korea bietet die Technologieführerschaft viel Potenzial. Diese Staaten zählen die meisten Indexanbieter noch zu den Schwellenländern obwohl etwa Südkorea tatsächlich eine der 15 größten Volkswirtschaften der Welt ist und Börsenstars wie SK Hynix oder Samsung beheimatet. Das hat etwas mit der Investierbarkeit dieser Märkte zu tun. Welche Schwellenländer aktuell die Nase vorne haben, berichtet EM-Experte Marcus Weyerer in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠#Diversifikation #Schwellenländer #Aktien #EmergingMarkets #Dollar #Indien #Südkorea #Taiwan #USA #Europa #investieren #podcastFoto: Franklin Templeton  

Einkommensinvestoren-Podcast
#92 Blitzlicht: Steuern auf Buchgewinne

Einkommensinvestoren-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 40:23


Noch nie hatten so viele Deutsche Aktien – und selten war die wirtschaftliche Stimmung im Land so gedämpft. Diese Gleichzeitigkeit ist kein Zufall, sondern ein Symptom unserer Zeit: Märkte können steigen, während Volkswirtschaften schwächeln. Edelmetalle können boomen, während der Konsum vorsichtig bleibt. Und Dividenden können zuverlässig fließen, während ganze Branchen unter Druck stehen. Wer heute erfolgreich investiert, muss diese Widersprüche aushalten – und verstehen. Dieses Blitzlicht zeigt, warum „Rekorde“ allein keine gute Grundlage für Entscheidungen sind, sondern erst durch nüchterne Analyse verständlich werden.

Glücksfall Fachkräftemangel
#172 - Vietnam: Workation und Remote Work in Da Nang

Glücksfall Fachkräftemangel

Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 37:38


Vietnam ist eine der dynamischsten Volkswirtschaften in Südostasien, die drittgrößte Stadt Da Nang gilt als Geheimtipp für Digitale Nomaden und Remote Worker. Höchste Zeit also für eine Erkundungsreise in den Tech-Hub am Strand und ein faszinierendes Land. Im Rahmen meiner längeren Südostasien-Reise habe ich eine Woche lang in Da Nang gelebt, gearbeitet und erkundet. Das Fazit in Kurzform: ein perfekter Workation-Ort und ein gutes Ziel für Remote Worker. Außerdem ein aufstrebender Standort mit kluger Strategie für den globalen Markt um Wertschöpfung und Talente. In der heutigen Folge teile ich meine Eindrücke und Reiseerkenntnisse über Land und Leute. Ganz am Ende gibt es noch ein paar Eindrücke aus Singapur –als ergänzendes Kontrastprogramm.   Themen:  Boomende Wirtschaft: Wie Vietnam von aktuellen Trends profitiert und sich zum Tech-Hub entwickelt. Lebensqualität am Strand: Warum man für Workation hier ganz wunderbare Bedingungen vorfindest. Travelhacks für Da Nang: Von Internet bis Roller, von Hotel bis Coworking. Remote Work als Motor: Wie Da Nang mit klugen Strategien Wirtschaftskraft entwickelt. Wohlstandsgefälle als Triebfeder: 5-Sterne-Wohlstand und einfaches Leben face-to-face. Reisen bildet: Verblüffende Erkenntnisse und gute Reflektionen beim Reisen. Kontrastprogramm Singapur: Perfekte Digitalsierung, teure Pasta und der coolste Infinity-Pool der Welt.  Die Essenz aus meinen Reisen und die Konsequenzen für die neuen Freiheiten des Arbeitens wie globale Entwicklungen im Arbeitsmarkt gibt es auch als Keynote / Vortrag für Ihre Veranstaltung. Knackige Trends, echte Erlebnisse und ausschließlich eigene Bilder vom Arbeiten am Strand und wertvollen Learnings unterwegs. Hier geht´s zu den Vorträgen: https://stefandietz.com/vortraege/  

Der Ideenfänger Podcast
China zerstört unsere Wirtschaft | Prof. Dr. Heribert Dieter

Der Ideenfänger Podcast

Play Episode Listen Later Jan 25, 2026 28:56


Professor Heribert Dieter spricht mit Michael, wie China durch staatliche Subventionen, unterbewertete Währung und aggressive Exportstrategie einen unfairen Wettbewerb schafft – während westliche Volkswirtschaften unter Druck geraten. Wie lange kann Europa dieser Entwicklung noch zusehen, ohne sich selbst zu gefährden?

Einkommensinvestoren-Podcast
#91 Blitzlicht: Der Edelmetall-Bullrun

Einkommensinvestoren-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 23, 2026 42:26


Noch nie hatten so viele Deutsche Aktien – und selten war die wirtschaftliche Stimmung im Land so gedämpft. Diese Gleichzeitigkeit ist kein Zufall, sondern ein Symptom unserer Zeit: Märkte können steigen, während Volkswirtschaften schwächeln. Edelmetalle können boomen, während der Konsum vorsichtig bleibt. Und Dividenden können zuverlässig fließen, während ganze Branchen unter Druck stehen. Wer heute erfolgreich investiert, muss diese Widersprüche aushalten – und verstehen. Dieses Blitzlicht zeigt, warum „Rekorde“ allein keine gute Grundlage für Entscheidungen sind, sondern erst durch nüchterne Analyse verständlich werden.

Deka-Podcast
Start? Klar! - Folge 1: Volkswirtschaftlicher Ausblick

Deka-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 18, 2026 28:48 Transcription Available


In dieser Folge spreche ich mit Joachim Schallmayer über die überraschende Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft und die größten wirtschaftlichen Entwicklungen des vergangenen Jahres. Wir beleuchten, wie Unternehmen und Volkswirtschaften trotz Zollstreitigkeiten und geopolitischer Unsicherheiten ihre Stabilität bewahren konnten und was das für die kommenden Jahre bedeutet. Gemeinsam analysieren wir die aktuellen Herausforderungen in Europa, die Rolle der großen Volkswirtschaften und werfen einen Ausblick auf Zinsen, Wachstum und die wichtigsten Trends für Anlegerinnen und Anleger. Wie sehr beeinflussen politische Konflikte und technologische Umbrüche unsere wirtschaftliche Zukunft?

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Die weltweite Verschuldung erreicht neue Rekordstände und die Risiken verlagern sich zunehmend in einen Bereich, der lange als sicher galt: die Staatsanleihemärkte. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen. Ende November 2025 hat Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), in einer bemerkenswerten Rede vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Ursächlich ist eine grundlegende Verschiebung der Staatsfinanzierung seit der globalen Finanzkrise. Besonders problematisch ist dabei der wachsende Einfluss von Nichtbanken-Finanzinstituten wie Hedgefonds, die mit hohen Hebeln Staatsanleihen finanzieren und damit neue systemische Verwundbarkeiten schaffen. Die Notenbanken sind heute weniger handlungsfähig als in früheren Krisen und klassische Auswege wie Inflation, Wachstum oder finanzielle Repression tragen kaum noch. Daniel Stelter im Gespräch mit Christian Schütte, leitender Redakteur beim manager magazin und Autor des Buches Die Schuldenbombe, über die womöglich bevorstehende Finanzkrise 2.0.HörerserviceRede von Pablo Hernández de Cos, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): https://is.gd/GxNec0 Buch Die Schuldenbombe von Christian Schütte: https://is.gd/Yp6AY8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments
„2026 werden von Unsicherheit und Volatilität geprägt“ #85 mit Hanno Beck

Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments

Play Episode Listen Later Jan 14, 2026 27:32


Zu Jahresbeginn ist es üblich, einen Blick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu werfen. Und dieses Jahr ist die Herausforderung besonders groß. Die extreme Unsicherheit durch geopolitischen Spannungen, die Deglobalisierung, die sich verändernden Rahmenbedingungen in der US-Geldpolitik, die immens steigenden – unproduktiven – Rüstungsausgaben und die ansteigende Staatsverschuldung in wichtigen Volkswirtschaften machen Prognosen nahezu unmöglich. „Wer ehrlich ist, wird hier antworten: keine Ahnung“, sagt Prof. Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Wir haben genug zu tun, die grauen Schwäne zu sichten und zu bewerten. Da kommen dann noch die schwarzen Schwäne dazu.“ In seinem Jahresausblick unterzieht Beck die verschiedenen Volkswirtschaften einer Analyse. Die Auflösung der globalen Ordnung führe zu einer Art Schumpeterscher Zerstörung. „Aber Deutschland will das gar nicht zulassen, weil es mit Schmerzen verbunden ist“, sagt Beck. Sein Rat an Bundeskanzler Friedrich Merz: „Er sollte verkünden, dass er nur eine Legislaturperiode zur Verfügung steht. Dann hätte er die Beinfreiheit, größere Veränderungen anzugehen.“ Beck spricht im Podcast auch über das Auseinanderfallen von schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten und Höchstständen an den Börsen, den negativen Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik auf die USA selber und die möglichen Auswirkungen weiter steigender Staatsverschuldungen. Und zum Schluss verrät uns der Professor, wo er persönlich noch Anlagechancen sieht. Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Anlageoptionen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Hedgework und die GFD Finanzkommunikation mbH haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

apolut: Standpunkte
Die USA erklären Europa den Krieg | Von Michael Hollister

apolut: Standpunkte

Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 15:01


Analyse der neuen National Security StrategyEin Standpunkt von Michael Hollister.1. Der Bruch, den niemand sehen willEs ist eine Zäsur von historischem Ausmaß – und niemand redet darüber. Während deutsche Politiker über „Kriegstüchtigkeit" und „Siegfähigkeit" fantasieren, haben die Vereinigten Staaten längst eine neue strategische Realität geschaffen: Europa ist für Washington kein Partner mehr, sondern ein Risiko. In der neuen National Security Strategy (NSS) der USA, analysiert von Ex-UN-Inspektor Scott Ritter, wird Europa nicht nur auf die Ersatzbank gesetzt – es wird als ideologischer Gegner bezeichnet, als Bedrohung für die amerikanischen Interessen und Werte.Wer jetzt noch von transatlantischer Freundschaft spricht, hat das Memo nicht gelesen – oder will es nicht verstehen. Denn was hier formuliert wird, ist eine kalte strategische Abrechnung: Die USA wenden sich ab. Nicht abrupt, nicht militärisch. Sondern planvoll, mit maximaler Wirkung. Erst energetisch entkoppeln. Dann wirtschaftlich entwerten. Und am Ende politisch isolieren. Was bleibt, ist ein Kontinent, der sich selbst überschätzt, sich für unersetzlich hält – und dabei nicht einmal mehr als verlässlicher Verbündeter gilt.Es ist ein Bruch, der nicht kommen wird.Er ist bereits da.2. Der strategische Doppelschlag: Erst schwächen, dann fallen lassenWas Washington mit Europa macht, folgt keiner Laune. Es ist ein strategischer Doppelschlag – und er sitzt.Erster Schlag: Energetische und wirtschaftliche Entkopplung.Mit der Sabotage von Nord Stream – über deren Urheberschaft kein ernstzunehmender Analyst mehr Zweifel hat – wurde Deutschland das Rückgrat seiner Industrie gekappt. Der Verlust billiger russischer Energie hat nicht nur die Produktionskosten explodieren lassen, sondern auch Investitionen, Standorte, ganze Wertschöpfungsketten aus dem Land getrieben. Nicht Russland, nicht China – die USA haben Europa ökonomisch entwaffnet. Mit voller Absicht.Zweiter Schlag: Politische Abwertung und Entsorgung.Kaum ist Europa energetisch abhängig von amerikanischem LNG, kommt der nächste Tritt – diesmal auf diplomatischer Ebene. Die neue National Security Strategy macht klar: Europa ist kein unverzichtbarer Partner mehr. Wörtlich heißt es, es sei„alles andere als offensichtlich, ob bestimmte europäische Länder über Volkswirtschaften und Streitkräfte verfügen werden, die stark genug sind, um verlässliche Verbündete zu bleiben."Europa ist, aus Sicht der USA, nicht mehr strategischer Aktivposten – sondern Sicherheitsrisiko, Ideologie-Problem, Bündnislast.Die Reihenfolge ist entscheidend: Erst Stecker ziehen – dann mit den Schultern zucken.Was wie ein brutales Kalkül klingt, ist es auch. Die USA sichern ihre Vormacht im globalen System, indem sie potenzielle Gegenspieler frühzeitig neutralisieren. Deutschland, einst geostrategisch prädestiniert für Vermittlung, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stärke, wurde zum nützlichen Idioten, zur burned asset. Und der Rest Europas gleich mit.https://apolut.net/die-usa-erklaren-europa-den-krieg-von-michael-hollister/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Willipedia - Steuern und Recht in Spanien
Familienvermögen in Krisenzeiten – Kapitalmarkt, Geopolitik und Lebensstandort verantwortungsvoll steuern

Willipedia - Steuern und Recht in Spanien

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 28:00 Transcription Available


Im Mittelpunkt dieser Podcastfolge stehen zwei Persönlichkeiten: Willi Plattes, CEO der PlattesGroup und an seiner Seite: Dr. Martin Lück, Macro Monkey Finanzmarktexperte und Ex-Chefvolkswirt BlackRock für die deutschsprachige Region. Seit 40 Jahren ist Lück in der Finanzindustrie tätig. Acht Jahre lang war er mit seinen Einschätzungen „Gesicht und Stimme“ des weltweit größten Vermögensverwalters im deutschsprachigen Raum. Heute berät der Niedersachse unabhängig unter der Marke Macro Monkey den Kapitalmarkt. Gemeinsam sprechen die beiden über globale Wachstumsdellen, geopolitische Spannungen, die veränderte Rolle der USA, die Herausforderungen für exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland und die Frage, wie Familienunternehmen unter diesen Rahmenbedingungen ihr Vermögen und ihre Standorte ausrichten können. Ein zentraler Punkt: Mobilität und Lebensqualität als strategische Faktoren – etwa die Rolle Mallorcas als optimierter Lebensstandort mit internationaler Anbindung, aber auch mit steuerlichen Besonderheiten. Ergänzt wird dies um Themen wie Impact Investing, werteorientierte Kapitalanlage und langfristigen Kapitalerhalt. Die Folge ist zugleich ein inhaltlicher Vorgeschmack auf das exklusive PlattesGroup-Event „Mandelblüte“ auf Mallorca, bei dem Dr. Martin Lück am 30. und 31. Januar zum Thema Familienvermögen in Krisenzeiten referiert und für den persönlichen Austausch mit den Gästen zur Verfügung steht.

Andruck - Deutschlandfunk
"Ökonomie des Hasses" - Wie Rechtspopulisten Wohlstand zerstören

Andruck - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Nov 10, 2025 7:07


In seinem Buch „Die Ökonomie des Hasses“ zeigt Alexander Hagelüken, warum Rechtspopulisten die Volkswirtschaften ihrer Länder zerstören. Als Mittel gegen Rechts plädiert der Wirtschaftsjournalist für eine Kehrtwende in Wirtschafts- und Sozialpolitik. Dolderer, Winfried www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur

FAZ Digitec
Cyriac Roeding will, dass der Krebs sich selbst besiegt

FAZ Digitec

Play Episode Listen Later Nov 7, 2025 61:03 Transcription Available


Krebs zählt zu den schlimmsten Krankheiten auf unserem Planeten. Nach wie vor. Trotz des Forschungsfortschritts. Trotz neuer Therapien. Trotz der unzähligen Milliarden, die jährlich in seine Bekämpfung fließen. Cyriac Roeding hat eine Idee, wie das künftig besser, zielgenauer und günstiger geht. Mit seinem Unternehmen Earli möchte er vereinfacht gesagt ermöglichen, dass jede Krebszelle sich dem Immunsystem von selbst als solche zu erkennen gibt. Und dieses dann aktiv wird und sie vernichtet. Bislang ist genau das ein großes Problem. Krebszellen entstehen und vermehren sich, ohne dass sie erkannt werden von der körpereigenen Krankheitsabwehr. Darum sind häufig gefährliche Operationen, Bestrahlung, Chemikalien nötig, um etwas dagegen auszurichten – mit der Folge, dass bestenfalls nicht "nur" der Krebs zerstört wird, sondern teilweise auch die umliegende Körperregion. Roeding erklärt in dieser Folge, was hinter seinem Ansatz steckt, wie weit das in Kalifornien beheimatete junge Unternehmen ist, wie die Versuche mit Mäusen laufen. Und wann der erste Test am Menschen bevorsteht. Er erzählt aber noch mehr. Roeding ist in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen, hat in Karlsruhe studiert, dann rund um den Globus gearbeitet. Und sich letztlich entschieden, ins Silicon Valley auszuwandern und dort Unternehmer zu werden. Das ist inzwischen viele Jahre und mehrere Gründungen her. Was braucht es, um dort erfolgreich zu sein? Wie ticken die Tech-Gründer und ihre Wagniskapitalgeber? Und was kann Deutschland tun, um in diesem Bereich besser zu werden. Roeding findet: Deutschland hat eine große Chance, zu den drei erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt zu zählen.

Weltzeit - Deutschlandfunk Kultur
Polens Wirtschaft - Das Geheimnis des Erfolgs

Weltzeit - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 3, 2025 24:40


Beim Wirtschaftswachstum übertrifft Polen die meisten EU-Staaten. Das Land zählt zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt. Ein wichtiger Faktor für diesen Erfolg sind die Polen selbst, denn vor allem die nach 1990 Geborenen gründen eigene Firmen. Beata Bielecka, Thomas Obst, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

LANZ & PRECHT
AUSGABE 217 (Deutschland: Spielball zwischen USA und China?)

LANZ & PRECHT

Play Episode Listen Later Oct 31, 2025 52:25 Transcription Available


„Je stärker der wirtschaftliche Niedergang voranschreitet, desto mehr beschäftigen wir uns mit Moral und anderen Nebenschauplätzen?“ Diese Frage treibt Markus Lanz mit Blickt auf die aktuellen Quartalszahlen der Autobranche um. „Wenn der Glanz schwindet, dann bleibt nur die Moral,“ so Richard David Precht und verweist auf die anderen großen Volkswirtschaften, China und die USA. Beide treten auf der Weltbühne auf, wie es Niccolò Machiavelli beschrieb. Chinas Exportstopp von seltenen Erden hat Deutschland seine Abhängigkeit konkret vor Augen geführt. War der chinesische Lieferstopp eine Antwort auf Trumps Zollpolitik? Sitzt Deutschland zwischen den Stühlen der beiden Großmächte? Und wie kommen wir da wieder raus?

FAZ Digitec
Trump gegen Xi: Wie steht es im Technikstreit der Supermächte?

FAZ Digitec

Play Episode Listen Later Oct 31, 2025 29:17 Transcription Available


In Südkorea haben sich der amerikanische Präsident Donald Trump und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals seit Jahren zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Zuvor war der Wirtschaftsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert: Peking verkündete, die Ausfuhr der sogenannten Seltenen Erden drastisch zu beschränken, Washington drohte daraufhin hohe neue Zölle an. Davon betroffen sind immer wieder auch Deutschland und Europa, wo Unternehmen mitunter indirekt unter manchem Schlag leiden, den sich die beiden Großmächte zufügen. Nicht zuletzt standen neulich das niederländisch-chinesische Chipunternehmen Nexperia und die deutsche Autoindustrie im Fokus. Was hat das Treffen der beiden Staatschefs gebracht? Haben sich Trump und Xi verständigt, wenn es um den Export der Seltenen Erden von China nach Amerika und den Export von Hochtechnologie von Amerika nach China geht? Wer hat eigentlich die besseren Karten in diesem Streit gerade? Und warum? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

4x4 Podcast
UNO-Gerichtshof: Israel habe seine Pflichten enorm verletzt

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Oct 23, 2025 26:12


Der internationale Gerichtshof der UNO kommt in einem Gutachten zum Schluss: Israel habe seine Pflichten als Besetzungsmacht enorm verletzt – in mehrfacher Hinsicht. Israel hatte unter anderem im Frühling während drei Monaten sämtliche externen Hilfsleistungen blockiert. Weitere Themen: · Der Bauernverband hat sich gestern zu dem Vertragspaket der Schweiz mit der EU geäussert. Grundsätzlich stehe man hinter dem bilateralen Weg, habe aber noch viele Vorbehalte. Darum beziehe der Bauernverband noch nicht Position zu dem Paket, er wolle die Diskussion im Parlament abwarten. · Die Schweizer Wirtschaft spürt die Folgen des 39-Prozent-Zollhammers von US-Präsident Donald Trump immer deutlicher. Das zeigen neue Zahlen aus der Maschinenindustrie. · Viele Schweizer Unternehmen geben an, vermehrt auf Mitarbeitende 55+ zu setzen – in der Praxis fokussieren sie sich aber eher darauf, diese Mitarbeitenden in die Frühpension zu schicken. Dies zeigt eine neue Studie. · US-Präsident Donald Trump nimmt an einem Gipfel der südostasiatischen Staaten teil. Dort könnte es zu einem Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping kommen. Doch was ist überhaupt der aktuelle Stand der Handelsbeziehungen zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt?

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

bto#305 REFRESH – Sanktionen sollten Russland für seinen Überfall auf die Ukraine bestrafen und seine wirtschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten, den Krieg fortzusetzen, stark einschränken. In Bezug auf die Sanktionswirkung waren die anfänglichen Erwartungen westlicher Politiker außerordentlich optimistisch. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verkündete im März 2022: "Wir werden den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft herbeiführen". Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte gar einen drastischen BIP-Rückgang von 8,5 Prozent für 2022 und weitere 2,3 Prozent für 2023.Die Realität sah jedoch völlig anders aus: Russlands BIP fiel im Jahr 2022 nur um 1,2 Prozent und wuchs 2023 sogar um 3,6 Prozent, 2024 dann um 3,8 Prozent. Diese Zahlen übertrafen sogar die Wachstumsraten vieler westlicher Volkswirtschaften. Nach Angaben des IWF wuchs Russlands Wirtschaft 2024 schneller als die der USA (2,8 Prozent), Deutschlands (0,0 Prozent) und Frankreichs (1,1 Prozent).Die Sanktionen schienen an Russland abzuperlen. Doch ist das wirklich überraschend? Nein, denn man muss verstehen, wie schwer es ist, ein Land wie Russland zu sanktionieren und wie lange es dauert, bis Sanktionen wirken. Auf die entsprechenden Aspekte haben Experten schon früh hingewiesen. Auch Prof. Dr. Rolf J. Langhammer vom Kiel Institut für Weltwirtschaft erklärte bereits im Mai 2022 im Gespräch mit Daniel Stelter die Hintergründe. In Episode 137 warnte der Handelsexperte vor zu hohen Erwartungen und der Hoffnung auf kurzfristige Auswirkungen auf den Kriegsverlauf. Inzwischen befindet sich der Feldzug gegen die Ukraine bereits im vierten Jahr. Zeit also für ein bto REFRESH. HörerserviceDer Text Russia's Shadow Fleet: A Masterclass in Sanctions Evasion: https://is.gd/Q7x7in beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt-Aktion vom 23. Juni bis 21. Juli 2025 – Übrigens haben wir beim Handelsblatt gerade ein großes Sommer-Special: Aktuell können Sie sich statt vier Wochen, sechs Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Das ist die Gelegenheit, sich von unserem journalistischen Angebot zu überzeugen und auch im Urlaub erstklassig informiert zu bleiben. Diese besondere Vorteilsaktion finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/sommer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Auf den Tag genau
So globalisiert war das Frühstück 1925

Auf den Tag genau

Play Episode Listen Later Jun 11, 2025 8:37


Gibt es ein Zurück hinter die Globalisierung? Diese Frage wird in Zeiten aggressiver Zollandrohungen und neonationalistischer Heilsversprechen gerade sehr nervös diskutiert. Unser heutiger Artikel aus dem Hamburgischen Correspondenten vom 11. Juni 1925 belegt, dass die wechselseitige Verflechtung von Volkswirtschaften indes durchaus eine lange Geschichte hat. Selbst in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, erfahren wir dort, bezog das weithin isolierte Deutschland wesentliche Komponenten seiner Grundnahrungsmittel aus nahezu allen Ecken des Globus. Autarkie war auch schon damals eher eine sehr vage und bei Lichte wenig verlockende Phantasie von Nationalökonomen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollten. Es liest Rosa Leu.

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Folge 236: China, Japan und Indien – wie ist Asiens Wirtschaft aktuell aufgestellt?

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.

Play Episode Listen Later May 23, 2025 26:08


Asien gilt als jung und dynamisch. Dem Kontinent wird dabei viel Wachstum nachgesagt, ob nun im riesigen China, im aufstrebenden Vietnam oder im bevölkerungsreichen Indien. Wie es um die aktuelle Wirtschaftslage in Asien bestellt ist und welche Investitionsmöglichkeiten es gibt, das besprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: -Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (1:13) -Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (1:54) -Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (2:43) -Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (4:00) -Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (5:38) -Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (6:44) -Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (7:49) -Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (10:18) -Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (12:42) -Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (14:55) -Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (16:56) -Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (18:00) -Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (19:30) -Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:06) -Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (20:57) -Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (22:33) -Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (23:55) -Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten? (24:57) Gut zu wissen: -Wirtschaftlich gesehen ist Asien sehr heterogen – allgemeine konjunkturelle Einschätzungen sind daher nicht sinnvoll. -Allgemein lässt sich aber sagen, dass die wirtschaftliche Stärke insbesondere auch auf der riesigen, aufstrebenden Bevölkerung basiert. In Asien lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung. -China wächst zwar aktuell immer noch deutlich stärker als die Industrieländer, im eigenen historischen Kontext aber relativ schwach. -Chinas Konjunktur wird schon seit Längerem durch die Immobilienkrise und die Corona-Nachwehen belastet – aktuell kommt noch der harte Zollkonflikt mit den USA dazu. -Chinas Börsen wurden in den letzten Jahren vom Weltaktienmarkt klar abgehängt. -Der Zollstreit könnte vor allem auch deshalb am Ende beigelegt werden, weil sich die Amerikaner damit auch selbst stark schaden, speziell mit Blick auf die Inflation. -Indien gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, muss aber trotzdem dringende Probleme lösen, vor allem die Kluft zwischen Arm und Reich. -Vietnam verfügt auch über viel Wachstumsdynamik, ist aber wirtschaftlich eine viel kleinere Hausnummer als China oder Indien. -Für Japan geht es nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Stagnation langsam wieder bergauf, auch wenn die hohen Schulden und die alternde Gesellschaft problematisch bleiben. -Auch in Asiens Aktienmärkte investiert man am besten über kostengünstige, breit streuende ETFs. Folgenempfehlung: Folge 208: BRICS-Gruppe – wie viel Einfluss und Wirtschaftskraft hat das neue Staatenbündnis? (01:13) Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (01:54) Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (02:43) Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (04:00) Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (05:38) Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (06:44) Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (07:49) Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (10:18) Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (12:42) Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (14:55) Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (16:56) Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (18:00) Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (19:30) Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (20:06) Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:57) Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (22:33) Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (23:55) Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (24:57) Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten?

WDR 5 Neugier genügt - Das Feature
Bildung: Das Ende der Dichter und Denker?

WDR 5 Neugier genügt - Das Feature

Play Episode Listen Later Apr 15, 2025 21:26


Deutschland hat kaum Bodenschätze, kaum natürliche Ressourcen. Unser Kapital heißt Bildung. Damit hat es unser kleines Land zu einer der größten und wichtigsten Volkswirtschaften der Welt gebracht. Drohen wir, unser wichtigstes Kapital zu verlieren? Autor: Marko Rösseler Von Marko Rösseler.

FAZ Finanzen & Immobilien
Mehr als nur ein Konflikt - Die aggressive Zollpolitik des Donald Trump

FAZ Finanzen & Immobilien

Play Episode Listen Later Feb 4, 2025 30:14


Der neue US-Präsident macht seine Ankündigungen wahr. Wer nicht spurt, spürt die volle Wucht von "America First". Was bedeutet das für die Volkswirtschaften von Kanada und Mexiko? Warum sind die Märkte so geschockt und worauf müssen sich die Europäer nun einstellen?

Info 3
Postchef Roberto Cirillo tritt zurück

Info 3

Play Episode Listen Later Jan 17, 2025 12:34


Der Chef der Schweizerischen Post, Roberto Cirillo tritt zurück. Diese Information liegt Radio SRF von unabhängigen Quellen vor. Die Post selbst hat den Rücktritt bisher nicht bestätigt. Weitere Themen: Stellenabbau, Umstrukturierung und der Verkauf von Tochtergesellschaften: Die Migros war in den letzten Monaten öfter in den Schlagzeilen. Dennoch machte sie 2024 so viel Umsatz wie noch nie. Wie passt das zusammen? Fünf Prozent Wirtschaftswachstum hatte China im vergangenen Jahr. 2025 dürfte das anders aussehen: Donald Trump hat bereits 60 Prozent Zollerhöhungen auf alle chinesischen Produkte angekündigt. Ein Handelskrieg zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt scheint unausweichlich.

4x4 Podcast
Empörung in Israel: Reservesoldat muss aus Urlaub fliehen

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Jan 8, 2025 25:39


Ein israelischer Reservesoldat hat aus seinem Urlaub in Brasilien flüchten müssen. Ein brasilianisches Gericht hatte Ermittlungen gegen ihn aufgenommen wegen angeblicher Kriegsverbrechen. Wir klären, was das in Israel auslöst. Weitere Themen: · Der Gründer des rechtsextremen Front National in Frankreich, Jean-Marie Le Pen, ist 96-jährig gestorben. Wie hat er die Politik in Frankreich geprägt? · In Thailands Hauptstadt Bangkok ist ein ehemaliger kambodschanischer Oppositionspolitiker auf offener Strasse erschossen worden. Was steckt dahinter? · Vietnam entwickelt sich gerade zu einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Viele westliche Fimren sehen das Land als alternative zum grossen Nachbarn China – und wollen mit Investitionen ihre Abhängigkeit von der Volksrepublik verhindern.

Der tagesschau Zukunfts-Podcast: mal angenommen
Jeden Sommer 45 Grad? Was dann?

Der tagesschau Zukunfts-Podcast: mal angenommen

Play Episode Listen Later Jul 24, 2024 25:54


Mal angenommen, 45 Grad im Sommer sind normal. Ein realistisches Szenario, denn durch den Klimawandel werden Hitzewellen extremer. Wie können wir das aushalten? Wie müssen wir unsere Städte umbauen? Diese und weitere Folgen findet ihr überall, wo es Podcasts gibt - auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/der-tagesschau-zukunfts-podcast-malangenommen/71374876 Ihr könnt diesen Podcast auch über euren Sprachassistenten hören. Sprachbefehl: "Spiele mal angenommen von der ARD Audiothek" Unsere Quellen und weiterführenden Fakten zu dieser Folge: Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung: Mehr Hitzewellen in Westeuropa wegen Veränderungen des Jetstreams https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/mehr-hitzewellen-in-westeuropa-wegen-veraenderungen-des-jetstreams Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung: Klimaextreme treffen angeschlagene Volkswirtschaften noch härter https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/klimaextreme-treffen-angeschlagene-volkswirtschaften-noch-haerter Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Klimawandel und Gesundheit – Auswirkungen auf die Arbeitswelt https://cphp-berlin.de/bmas-gutachten-klimawandel-und-gesundheit-auswirkungen-auf-die-arbeitswelt/ Helmholtz-Zentrum München: Nächtliche Hitze erhöht das Risiko für Schlaganfälle deutlich https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/naechtliche-hitze-erhoeht-das-risiko-fuer-schlaganfaelle-deutlich Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag: Sustainable Cooling – nachhaltige Kühlungsstrategien https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000

Wohlstand für Alle
Ep. 252: So zwingt der IWF arme Länder in Austerität!

Wohlstand für Alle

Play Episode Listen Later Jun 5, 2024 29:00


„Strukturanpassungsprogramm“ ist nicht nur ein monströses Wort, dahinter steckt auch eine ungeheure Politik, die ärmere Länder dazu zwingt, den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren, Konsumsteuern einzuführen und kräftig zu sparen. Der Internationale Währungsfonds spricht inzwischen nicht mehr von Strukturanpassungen oder -reformen, denn nicht nur sind diese in der Vergangenheit häufig unwirksam gewesen, auch haben sie in vielen Volkswirtschaften ein soziales Desaster verursacht – von Griechenland bis Ghana kann man davon ein trauriges Lied singen. Die Macht des Internationalen Währungsfonds ist jedoch ungebrochen, und das bedeutet vor allem, dass die USA und Europa den ärmeren Ländern Austeritätspolitik diktieren können. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Funktion des IWF und sie diskutieren mögliche Reformen. Literatur: David Oks/Henry Williams: "The Long, Slow Death of Global Development", in: https://americanaffairsjournal.org/2022/11/the-long-slow-death-of-global-development/. Alexandros Kentikelenis/Thomas Stubbs: A Thousand Cuts. Social Protection in the Age of Austerity, Oxford University Press. Am 24. August ist Wolfgang zusammen mit Stefan Schulz mit dem gemeinsamen Podcast „Die Neuen Zwanziger“ in Frankfurt live zu erleben: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-24-8-2024/e2226087 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app