OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und Medien. Host und Journalist Dom Schott nimmt sich pro Folge etwa eine Stunde Zeit, um neue Menschen kennenzulernen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

Ein neuer Montag, eine neue Reise in die Release-Listen der Woche hier bei OK MÜD - und dieses Mal kommt Dom Schott mit ganz besonders prächtiger Beute ans Mikrofon zurück: Diese Woche erscheinen slawische Actionspiele, Excel-Hommagen und das komischste Musikspiel, das jemals eure Augen zu Gesicht bekommen haben. Glaubt ihr nicht? In dieser Podcastfolge schlummert der Beweis. Prost und guten Morgen! **Spiele der Woche (20.-26.04.):** - Townsfolk (20.04.) - Bylina (20.04.) - Saint Slayer (20.04.) - Titanium Court (23.04.) **Seltsamster Titel der Woche:** - Ultimate Drummer (22.04.) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Viele von uns kennen dieses Phänomen: Es fällt alles andere als leicht, in Spielen wirklich konsequent böse zu sein. Irgendwo holen uns die Gewissensbisse, die Vorwürfe von NPCs oder die schwerbewaffnete Polizeistreife ein, um uns mit den Folgen unserer Taten zu konfrontieren. Zumindest Hannah Puchelt aber hat eine gute Ausrede, während ihrer Bildschirmabenteuer vom Pfad des Lichts zu geraten - denn sie erforscht die Darstellung des Bösen in Spielen, mit all seinen Facetten. Hannah Puchelt hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Mannheim und Heidelberg studiert, bevor sie für ihre Forschungsarbeit an die Uni Innsbrucks wechselte. Dort brütet sie nun täglich über das Böse in Spielen und woher die Faszination kommt, in digitalen Spielwelten hin und wiede ziemlich üble Dinge anzustellen. Im Gespräch mit Dom Schott geht's aber nicht nur um diese Forschung, sondern auch um ganz konkrete Beispiele aus den Spielerfahrungen des Duos: Wann haben Hannah und Dom zuletzt richtig schlimme Dinge in einem Spiel getan? Wieso wurden sie zu Tätern, würden sie es wieder tun - und sollte man heute nicht noch mal einen frischen Blick auf den "Amoklaufsimulator" Hatred werfen, der vor einigen Jahren erschien und hohe Empörungswellen lostrat. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

FromSoftware ist so berüchtigt wie nur wenige andere Teams der Spielebranche: Seit über zwei Dekaden entwickelt das japanische Studio unter Führung von Hidetaka Miyazaki extrem ungewöhnliche Action-Rollenspiele, die für ihren hohen Schwierigkeitsgrad, bedrückende Spielwelten und fragmentiertes Storytelling berühmt sind. Fans wertschätzen diese Eigenschaften, Kritiker hingegen bemängeln schlechte Zugänglichkeit und zu hohe Einstiegshürden. 2019 brach FromSoftware dann mit der eigenen Portfolio-Tradition: "Sekiro - Shadows Die Twice" tauschte europäisch inspirierte Schauplätze durch das hochmittelalterliche Japan aus und rückte die Geschichte einer fest charakterisierten Hauptfigur in den Vordergrund. Auch unter der Oberfläche wimmelte es nur so vor FromSoftware-Konventionsbrüchen: Keine frei wählbare Ausrüstung mehr zum Beispiel, stattdessen ein komplexes Kontersystem, das fast schon an Rhythmusspiele erinnert. Die Fans waren nach etwas Eingewöhnung glücklich, es hagelte Preise und Auszeichnungen - aber Dom Schott prahlte noch im Release-Jahr von Sekiro ab. Jetzt will er dem Titel noch mal eine Chance geben, wetzt das Katana und stürzt sich ins feudale Japan. An seiner Seite: Robin Schweiger von Hooked, der Sekiro schon einmal durchgespielt hat - allerdings "falsch". Was auch immer das bedeuten soll und wie sich das Duo für den Titel aufwärmt könnt ihr in diesem Vorgeplänkel lauschen. Schwert raus, es wird frustig!

Ein weiterer Montag rauscht über unsere Köpfe hinweg und in seinem Windschatten schlurft Dom Schott abermals mit Kaffee und Release-Kalender bewaffnet in eure Gehörgänge, um euch liebevoll von neuen Spielen zu erzählen. Wie gewohnt hat er fünf Titel dabei - und das "seltsamste Spiel der Woche", das sich heute um eine eigenartige Kreatur auf eigenartiger Mission dreht. Außerdem gibt's natürlich auch eine kleine Vorschau auf das Programm der Woche bei OK COOL und noch einige andere, kleine thematische Nebenstraßen. Gut Wach' und viel Spaß! **Spiele der Woche (13.-19.04.):** - Gunboat God (13.04., PC + Xbox + PS) - Before I Go (13.04., PC + Switch + Xbox + PS) - Replaced (14.04., PC + Xbox + PS) - Industria 2 (15.04., PC) - Scriptorium: Master of Manuscripts (16.04, PC) **Seltsamster Titel der Woche:** - Gecko Gods (16.04., PC + Switch + PS) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Paul Taaks ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass Dom Schott einen erheblichen Teil seiner Freizeit mit Videospielen verbringt. Denn Paul entwickelte 2015 mit seinem Team von Overhype Studios nicht nur den mittelalterlichen Taktik-Knaller Battle Brothers, sondern veröffentlichte Anfang 2026 mit Menace eine ebenso faszinierende SciFi-Fortsetzung - und das auch noch ziemlich erfolgreich. Über 250.000 Verkäufe nach etwas mehr als zwei Monaten, das ist eine beeindruckende Bilanz für ein Spiel, das sich in einer Genre-Nische bewegt. Der Weg zum heutigen Erfolg war dabei aber alles andere als leicht oder auch nur geradlinig: Paul Taaks studierte und arbeitete erst in einer völlig anderen Berufswelt, bevor er zur Spielebranche fand, musste sich im Laufe seiner Karriere mit viel Arbeit und harschem Community-Feedback auseinandersetzen, erlebte aber auch schöne Triumphe. Um all diese kleinen und großen Geschichten dreht sich dieses Gespräch zwischen Paul Taaks und Gastgeber Dom Schott, der mit gezücktem Fragenzettel in dieses Gespräch stürmte.

Nach der „Was haben wir uns dabei gedacht“-Auftaktfolge beginnen nun ganz offiziell die Ödland-Chroniken: Dom Schott kehrt nach über 14 Jahren in das Ödland von Fallout: New Vegas zurück und ihr könnt ihn bei diesem Abenteuer begleiten. Und mehr noch: Alle Supporter von OK COOL dürfen am Ende jeder Folge bei einer Abstimmung ganz wesentlich über den weiteren Verlauf der Ödland-Chroniken entscheiden. So bastelte zum Beispiel nach der Auftaktfolge die Community den Charakter zusammen, den Dom nun spielen muss. Und genau darum geht es in dieser ersten Folge: Dom führt euch zuerst ins Jahr 2010 und den Release von New Vegas zurück, bevor er sich beim Doktor im Spiel auf die Couch setzt und seinen Charakter nach euren Anweisungen erstellt. Bevor er dann bereit und sorgenvoll das Ödland endlich betreten kann, begegnet er aber überraschend und zwischen Tür und Angel einem alten Freund, mit dem er hier nicht gerechnet hätte.

Am 30. März 2026 veröffentlichte ein Team namens Aldamami ihr Spiel Bloodletter - einer von hunderten Titeln, die in dieser Woche auf Steam erscheinen würden. Aber die Geschichte von Bloodletter und seinem Team ist besonders. Hinter dem ungewöhnlichen Studionamen stecken fünf junge Entwicklerinnen und Entwickler, die eigentlich noch an der HTW Berlin stu dieren - aber dank einer dotierung Nominierung ihres Prototypen vom Deutschen Computerspielpreis auf einmal eine Firma gründen mussten. Zwei Jahre ist das nun her, der Release ihres kommerziellen Debuts steht jetzt kurz bevor - und Dom Schott hat sie auf der Zielgeraden begleitet. In einer zweiteiligen Audio-Doku begleitet er das Team vor und nach der Veröffentlichung ihres Spiels. Im ersten Teil trifft er die Gruppe 48 Stunden vor Release, im zweiten Teil genau 24 Stunden nach Release. Was ging den Freunden in diesen so wichtigen Stunden durch den Kopf? Was klappte, wie viel ging schief? Und wie geht die Reise des Studios nun weiter? All das und mehr berichtet Dom in dieser Audio-Doku. Teil 1 erscheint frei für alle HörerInnen, Teil 2 ist exklusiv für alle Steady-Supporter.

Der neue Montag lässt sich auch nicht vom Feiertag abhalten und so blicken wir heute ein weiteres Mal bei OK MÜD auf die neue Spielewoche und welche frischen Release und vielversprechend entgegenlaufen. Wie immer sortiert Dom bewaffnet mit Kaffeetasse und Brötchen die Woche nach den fünf interessantesten Titeln, bevor er den seltsamsten Titel der Woche krönt. Schließlich folgt noch der Blick in die Programmwoche bei OK COOL, die - das dürfen wir jetzt einfach mal stolz sagen - ausgesprochen abgefahren wird. Spiele der Woche (06.-12.04.): Samson (08.04., PC) The House of Hikmah (08.04., PC) Minos (09.04., PC) High Above (09.04., PC) Skull Horde (10.04., PC) Seltsamster Titel der Woche: Spark in the Dark (07.04. (EA), PC)

Ein ungewöhnliches Spiel von einem Studio mit ungewöhnlichen Namen: So könnte man den Multitasking-Kochsimulator Goblin Sushi des Schweizer Studios Old Cake Factory umschreiben. Und damit traf das Mini-Team offenbar genau ins Schwarze: Ihr Spiel erschien im Februar '26 als Early Access und schlug direkt so erfolgreich ein, dass das Gründerduo von der Teilzeit in die Vollzeitarbeit springen konnten. Nun arbeiten sie auf den Full Release ihres Spiels hin, während weiterhin regelmäßig positive Kritiken eintrudeln. Wie haben sie das in Zeiten überfüllter Spielregale geschafft? Die Antwort auf diese und noch einige mehr Fragen sucht Dom Schott im Gespräch mit Annika Gerber, die zum Gründungsteam der Old Cake Factory gehört, als Artist für den ziemlich einzigartigen und charmanten Look des Erfolgsspiels verantwortlich ist - und von einer Lokalzeitung einmal als Geburtshelferin der Schweizer eSport-Szene beschrieben wurde. Überrascht? War Dom auch, bevor er im Gespräch die ganze Geschichte hinter diesem Zeitungsartikel erfuhr.

Der Montag stürmt die Kalenderblätter wie einst die Reiter von Rohan die Pelennor-Felder und das kann nur eines bedeuten: Gondor ist gerettet und Dom Schott blickt ein weiteres Mal gemeinsam mit euch in die neue Woche. Welche Spiele erscheinen? Was ist euer Blick und eure Zeit (höchstwahrscheinlich) wert? Und was hat es mit diesem Jesus-Simulator auf sich? All das und noch ein bisschen mehr steckt in dieser neuen Ausgabe OK MÜD. Prost und los geht's! Spiele der Woche (30.-05.04.): Bloodletter (30.03. (EA), PC) Legends of the Round Table (31.03., PC) Crown of Creed (31.03., PC) Clean Up Earth (02.04., PC) All Will Fall (03.04., PC) Seltsamster Titel der Woche: I Am Jesus Christ (02.04., PC)

Volker Ritzhaupt begleitet die deutsche Spielesprache fast punktgenau seit ihren Anfängen: 1985 gründete er Applications Systems Heidelberg um den aufregend neuen Atari-Softwaremarkt als Entwickler und Vertreiber zu begleiten. Diese Anfänge liegen mittlerweile über 40 Jahre in der Vergangenheit, aber Volkers Firma gibt es immer noch: Ihm ist es gelungen, sein Unternehmen immer wieder an den sich verändernden Spielemarkt anzupassen - und so wurde aus dem Atari-Versorger schließlich ein Publisher für Indie-Spiele, der zu seinem Portfolio Nischenhits wie The Longing, Unforeseen Incidents, Rosewater und Prim zählen kann. Gastgeber Dom Schott wollte eigentlich mit Volker Ritzhaupt über diese letzten 40 Jahre und die wichtigsten Stationen des Firmengründers sprechen - es stellte sich dann aber heraus, dass dieser eine ganz eigene Vorstellung von den Dingen hatte, die er im Podcast erzählen wollte. So kam es zu einem bunten Überlänge-Plausch, den Volker immer mal wieder kurz verließ, um in seiner Wohnung eine alte Spielepackung oder museale Atari-Computer zu suchen und stolz ins Bild zu zerren. Und am Ende klingelte es auch noch an der Tür. Mit anderen Worten: Es war viel los und ein großer Spaß.

Das Postapokalypse-Rollenspiel Fallout: New Vegas ist nicht nur ein großer Klassiker der Spielewelt, sondern war auch für Dom Schott ganz persönlich enorm prägend. Im Herbst 2010, kurz nach Release, schnappte er sich eine Version und schlug sich in den kommenden Monaten die Nächte im digitalen Ödland um die Ohren: Mehrköpfige Kühe, mutierte Asseln, Punk-Banditen und Ghule - so viele Abenteuer, so viele schöne Erinnerungen. Zum letzten Mal betrat Dom Schott die Spielwelt von Fallout: New Vegas im April 2012 - vor über 14 Jahren. Und nun wird es Zeit für eine Rückkehr. Gemeinsam mit euch reist Dom wieder ins Ödland, jagt der eigenen Nostalgie nach und will herausfinden, wie der Klassiker heute noch auf ihn wirkt. In den Ödland-Chroniken berichtet er von seinen Abenteuern, Entdeckungen und Gedanken, die ihm während seiner Rückkehr zu dieser Spielwelt durch den Kopf gehen. Und ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, seid ein wichtiger Teil dieser Reise: Am Ende jeder Folge könnt ihr in einer Abstimmung über Entscheidungen, Questverläufe und das weitere Vorgehen im Spiel abstimmen. Und das beginnt bereits mit dieser Auftaktfolge: Alle Supporter von OK COOL können in einem Charakterbogen, der in der Folgenbeschreibung des Premium-Feeds verlinkt ist, über die Charakterwerte abstimmen, die Dom für seine Spielfigur festlegen soll. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden dann nächsten Mittwoch bekanntgegeben, bevor das Abenteuer dann auch schon beginnt. Wie lange diese Reise dauern wird? Finden wir es gemeinsam heraus! Ab sofort, jeden Mittwoch, für alle Supporter von OK COOL! Toi, toi, toi!

Eine neue Woche bricht im OKCOOL-Land an und sie hat wieder einmal einige tolle Spiele im Schlepptau, die ganz bald erscheinen - und die eure Aufmerksamkeit verdient haben. Dom Schott stellt sie euch, bewaffnet mit Kaffeetasse und Kopfkissen, liebevoll vor, bevor er sich für den seltsamsten Titel der Woche schämt. Anschließend, damit wir das alle wieder schnell vergessen, berichtet er, warum er sich so sehr auf die Programmwoche bei OK COOL freut. (Spoiler: Es geht um Fallout!!)

Nikolai Hilz hat momentan alle Hände voll zu tun: Er ist Designer im Team von Aesir Studios, die Anfang März einen ungewöhnlichen Open-World-Titel veröffentlicht haben - The Legend of Khiimori. In diesem Spiel reiten wir als Kurierin durch die Mongolei des 13. Jahrhunderts, überbringen Nachrichten oder Geschenke und müssen währenddessen darauf achten, dass es unserem Pferd möglichst gut geht. Futter, Wasser, Medizin, ein bequemer Sattel, alles muss stimmen, damit wir sicher und gut am Ziel ankommen. Und all diese Dinge kosten wiederum Geld - wie viel genau, das bestimmt Nikolai Hilz, der die Wirtschaft der Spielwelt von seinem Schreibtisch in München aus kontrolliert. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Nikolai von seinem täglichen Versuch, genau die richtigen Preise festzulenken und muss dafür geradezu tiefenpsychologisch Beschwerden und Wünsche von SpielerInnen analysieren. Bevor die beiden dazu kommen, gibt's außerdem eine kleine Reise in die Vergangenheit des Designers, die ihn nach England, zu Travian Games und dem ambitionierten Versuch führte, ein eigenes Studio auf die Beine zu stellen.

Kinder, wie die Zeit vergeht: Einmal geblinzelt und schon rollt die zehnte (!!) Ausgabe OK MÜD vom Stapel! Diesen Anlass nutzt Dom Schott, um bei seinem morgendlichen Kaffee einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Formats zu wagen, bevor er euch wie gewohnt eine Handvoll empfehlenswerter Spiele vorstellt, die im Laufe der neuen Woche erscheinen. Und ebenfalls wie gewohnt geht's dabei quer durch alle Genres, Farben und Stilmittel - also: Stifte bereitlegen, Wunschliste zücken, ihr werdet all das brauchen!

Annika Ruff ist erfahrene Synchronsprecherin und hat schon viele Rollen ins Deutsche gehievt, aber das hier ist der bisherige Höhepunkt ihrer Arbeit: im Riesenkassenschlager Resident Evil: Requiem spielt sie die deutsche Stimme von Grace Ashcroft, eine der Hauptfiguren des AAA-Horrorspiels. Und es ist keine einfache Rolle: Grace durchlebt während ihres Abenteuers in der zombieverseuchten Welt emotionale Extreme, von Angstzuständen über Schreikrämpfe bis hin zu hoffnungsvollen Wendepunkten. All das musste Annika ins Deutsche transportieren und sekundengenau mit der englischen Vorlage abgleichen, während sie sich selbst vor dem Mikrofon nur millimeterweise bewegen durfte. Ein fordernder Job, zu dem Dom Schott viele, viele Fragen hat. In diesem Podcast löchert er Annika über ihre Arbeit für Resident Evil: Von ihrer eigenen Beziehung zu dem Kultfranchise über den Weg zum Bewerbungsgespräch bis zu ganz konkreten Herausforderungen im Tonstudio - und wie viel Geld das alles eigentlich bringt. Im Vorwort verrät Dom außerdem (spoilerfrei!), wie ihm Resident Evil Requiem so gefallen hat, das er pünktlich zur Anmoderation durchspielen konnte.

Eine neue Woche ist auf unseren Kalenderblättern gelandet - und ihrem Schlepptau befindet sich wie erhofft und erwartet ein kaffeetrinkender Dom Schott, der extrafrüh aufgestanden ist, um Release-Listen zu lesen und euch nun seine Highlights zu präsentieren: Fünf Spiele erscheinen diese Woche, die eure Aufmerksamkeit verdient haben - plus ein ganz besonders seltsamer Bonustitel. Haltet euch fest, dreht euch noch mal kurz um, euer Start in die Woche steht bereit!

Das erste SteamNext-Fest des Jahres 2026 wurde abgefeiert und das bedeutet, dass innerhalb einer Woche hunderter Demos kommender Spiele auf die Festplatte von Dom Schott gerollt sind. Der hat sich wie ein eifriges Trüffelschwein durch diese Titel gearbeitet und einige Highlights entdeckt. Und diesen Highlights widmet er nun diese Sonderfolge "OK COOL trifft". Nach einer persönlichen Empfehlung von zwei Spielen begrüßt er gleich zwei Entwickler nacheinander vor dem Mikrofon, die zu den spannendsten Beiträgen des Next-Fests gehören: Jakob Braun von Active Fungus Studios, der das Mittelalter-Cozy-Arbeitsspiel Medieval Frontiers vertritt und Johannes Knop von Randwerk, der mit seinem Team an Wanderburg arbeitet - ein Vampire-Survivors-Like mit Burgen und Kanonen, das sogar die Aufmerksamkeit von Rieseninfluencer Hand of Blood gewinnen konnte. Beide geben Einblicke in ihre Arbeit, die Vorbereitungen auf das Next-Fest und wie erfolgreich sie nun tatsächlich waren - all das garniert wie üblich mit OKCOOL-igen Exkursen und Abschweifungen, die das Herz zum Beben bringen.

Freunde, der Wecker lügt nicht: es ist wieder mal Montag und das bedeutet, dass euch eine weitere Ausgabe OK MÜD liebevoll um die Ohren geschlagen wird. Dom Schott hat die Kaffeetasse gezückt und blickt mit euch in die neue Woche, stellt die interessantesten Releases vor und bekennt sich ein weiteres Mal zu Conan der Barbar. Guten Morgen!

Bei kaum einem Gast in der Geschichte von OK COOL hat sich die berufliche Biographie so klar in zwei Abschnitte aufgeteilt wie bei Benjamin Lochmann. Zum einen ist er als Mitgründer der Pixel Maniacs ein erfahrener Indie-Entwickler, der 2016 mit seinem Team Chromagun an den Start rollte - eine Hommage an den Rätselklassiker Portal, in dem allerdings nicht Portale, sondern magnetische Farben verschossen werden. Ein Achtungserfolg, der nun, fast zehn Jahre später, zu einer Fortsetzung geführt hat: Chromagun 2 ist größer, hübscher, charmanter und macht Benjamin Lochmann sichtlich stolz. Zum anderen ist da aber auch noch der Sturm-und-Drang-Unternehmer: Mit 16 programmierte Benjamin erste Programme, mit 18 gründete er seine erste Firma, in seinen frühen 20-ern entwickelte er dann hunderte Apps, die vom "SaufTracker" über "Fatty Jump" bis hin zu Frauen- und Männerversteher-Lexikas reichten. All das passierte vor den Pixel Maniacs, spielte aber für die Refinanzierung des Studios auch Jahre nach der letzten App-Veröffentlichung noch eine wichtige Rolle. Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Benjamin Lochmann hinter die Kulissen seines Studios und erzählt uns von der Arbeit an Chromagun. Und ja, es wird auch einen Ausflug in die wilden App-Zeiten des Unternehmers geben, in die Jahre als Jungunternehmer - und ins Zillertal geht's auch noch ganz kurz.

Um den Zombie im Raum direkt mal anzusprechen: Ja, diese Woche erscheint das neue Resident Evil Requiem, aber das würdigen wir bei OK MÜD nur mit einem interessierten Wimpernschlag. Denn dieses besondere Format gehört all den kleineren und mittelgroßen Spielen, die neu erscheinen und drohen, von der wöchentlichen Release-Flut ungesehen weggespült zu werden. Fünf Spiele hat Dom Schott für euch gefunden um sie euch vor dem Mikrofon vorzustellen. Außerdem gibt's den Hinweis auf den "seltsamsten Titel der Woche", der dieses Mal vor allem wegen seiner schieren Dimension verstört. Gestützt wird Dom vor dem Mikrofon traditionell von zwei Kaffeetassen, die auch heute natürlich nicht fehlen dürfen.

Julius Dorsel ist Teil des dreiköpfigen Teams von Mucks!, ein Indie-Studio mit Sitz in Ludwigsburg, das 2023 von dem Trio mit einem gemeinsamen Mission gegründet wurde: Emotional tiefe Geschichten erzählen, ihre SpielerInnen nachhaltig berühren und "Auteur-Werke" schaffen. "Was ist das denn?", fragen sich womöglich nun einige von euch - und die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Auteur-Spiele heißen so, weil man in ihnen den Einfluss vor allem einer prominenten Figur herauslesen kann (oder es zumindest glaubt), die Teil des Entwicklungsteams war. Beispiele sind Peter Molyneux oder Hideo Kojima, die in der Berichterstattung zuweilen so dargestellt werden, als wären nur sie alleine verantwortlich für die Spiele, die sie mit viel Charisma nach außen hin vertreten. Dass in Wirklichkeit immer auch ein Team an diesen Spielen mitarbeitet, gerät beim Konzept des "Autorenwerks" häufig in den Hintergrund. Menschen wie Dom Schott halten auch aus diesem Grund das Auteur-Prinzip für überholt und sehen die Gefahr eines Türöffner-Effekts, der toxische Arbeitsbedingungen in einem Studio rechtfertigen könnte Der Entwickler Julius Dorsel hingegen sieht in dieser Arbeitsform einen großen Vorteil - und genau darum geht es mitunter in diesem Gespräch. Außerdem erzählt Julius von den spannenden Arbeiten an Frieda is Changing, dem kommenden Titel von Mucks!, das die Konventionen des Point'n'Click-Adventures einfach mal so im Vorbeigehen modernisiert - und extrem vielversprechend aussieht.

Nein, das hier ist kein Déjà-vu, sondern (womöglich) das wichtigste Comeback des Spielejahres 2026: Nachdem Dom Schott vor drei Jahren schon ein mal versucht hat, den fordernden Metroidvania-Plattformer Hollow Knight durchzuspielen und damals scheiterte, wagt er es nun erneut. Motiviert von jüngsten Erfolgserlebnissen (zum ersten Mal "Conan der Barbar" gesehen) will er sich dem vielgefeierten und riesenerfolgreichen Hollow Knight ein zweites Mal stellen, um dieses Mal wirklich auch den Abspann zu erreichen. An seiner Seite steht Matthias Rosenkranz: Redakteur bei Rocketbeans, Podcaster beim 86Bit Podcast, kundiger Hollow-Knight-Jünger - und Urheber einer 12-minütigen Sprachnachricht, die er Dom vor drei Jahren schickte, nachdem er den Handtuchwurf vor Hollow Knight mitanhören musste. Worum es in der Audiobotschaft ging und welche Tipps Matthias dem eifrigen Zweitversuchler mitgeben will, könnt ihr in diesem wundervollen Vorgeplänkel anhören. Und dann gilt: Toi, toi, toi!

Ein neuer Montag, eine neue Ausgabe OK MÜD, ihr kennt das schon! Und auch heute wird Dom Schott wieder einmal gemütlich für euch durch die Release-Listen der nächsten Tage blättern und euch die interessantesten Neuerscheinungen vorstellen - alles im Dienst der heiligen Mission, für euch da draußen Übersicht in die unzähligen Neuerscheinungen der Spielewelt zu bringen. Und weil vergangene Woche überraschenderweise gleich zwei HOCHspannende Titel kurzfristig veröffentlicht wurden, gibt's außerdem ausnahmsweise einen kleinen Rückblick.

Helen Begovic ist Entwicklerin bei Playing History, einem der erfolgreichsten Spielestudios im deutschsprachigen Raum, wenn es um Serious Games geht. Halt, Stopp, nein nein, damit sind nicht die trockenen EDV-Produktionen gemeint, die ihr noch aus eurer Stadtbücherei kennt, sondern hochwertig produzierte Spiele, die oft ernste und komplexe Themen unterhaltsam aufbereiten. Helens Weg zu Playing History ist so kurvenreich und spannend, dass er hier als roter Faden für das Gespräch mit Dom Schott dient. Gemeinsam sprechen sie über Auslandsjahre in Indien, Prakti-Erfahrungen unter berüchtigten Arbeitsbedingungen bei Daedalic und schließlich den Sprung nach Berlin. Und entlang des Weges warten immer wieder Einblick in die Arbeitsrealitäten der Spielebranche, die man sich manchmal doch ganz anders vorstellen würde.

Während ihr da draußen in den letzten Wochen euer Leben gelebt habt, spielten sich auf den mittelalterlichen Schlachtfeldern von Crusader Kings 3 hochdramatische Ereignisse ab: Der Historiker Andreas Moitzi alias Copeylius und der Axtbesitzer Dom Schott alias Dom Schott regierten gemeinsam über ein kleines englisches Reich - und gaben ihr Bestes, die anglikanische Krone in reinstem Gold erstrahlen zu lassen. Dafür wechselten sie sich beim Regieren ab und beichteten dann abwechselnd einander von ihren royalen Entscheidungen. Am 18. Februar erscheint die sechste und damit finale Folge, die abschließend alle HörerInnen zur Abstimmung aufruft, ob es dem Duo gelungen ist, das royale Reich in die Geschichtsbücher dieser Welt zu führen - oder ob ihre Regentschaft von der Geschichte vergessen werden soll. Noch ist also Zeit, die bisherigen Folgen nachzuhören und bei der großen Abstimmung mitzumachen. Damit ihr herausfinden könnt, ob dieses Format etwas für euch ist, bekommt ihr hiermit die ersten beiden Folgen nach dem Kick-Off liebevoll ins Ohr geschrieben. Viel Spaß und Salve!

Ein weiterer Montag spricht seine stumme Drohung aus, dass jedes Wochenende einmal enden und sich die Mühle der Lohnarbeit erneut erbarmungslos drehen wird. Außer ihr befindet euch gerade zwischen Jobs, im Urlaub oder noch in der Grundschule, dann ist's einfach nur Montag. So oder so: ihr werdet wieder einmal bei OK MÜD darüber informiert, welche tollen Spiele diese Woche erscheinen, die ihr ohn dieses Format wahrscheinlich übersehen hättet! Crisol: Theater of Idols (10.02., PC + PS + Xbox) Mewgenics (10.02., PC, später Switch) Relooted (10.02., PC) Suborbital Salvage (11.02., PC) Crimson Capes (12.02., PC) Romeo is a Dead Man (11.02, PC + PS + Xbox.)

Das Computerspielemuseum ist eine wichtige und beliebte Adresse für SpielefreundInnen: In diesen Berliner heiligen Hallen erzählt eine Dauerausstellung von der Geschichte des Mediums, während regelmäßig kleinere und größere Sonderausstellungen unterschiedlichste Aspekte der Spielkultur beleuchten. Dazu kommen noch Vortragsreihen, Exkursionen, spielbare Arcade-Automaten und Schulworkshops - mit anderen Worten: Im Computerspielemuseum gibt es weitaus mehr als "nur" klassische Glasvitrinen. Martin Görlich ist einer der Geschäftsführer des Computerspielemuseums und damit hauptverantwortlich für eine ganze Reihe von wichtigen Dingen: Bilanzen, Kooperationen, Ausstellungskonzepte, die Liste ist fast so lang wie der durchschnittliche Arbeitstag von Martin. Trotzdem hat er die Zeit gefunden, mit Dom Schott hinter die Kulissen des Museums zu spazieren. Der Geschäftsführer erzählt von den großen Herausforderungen, denen er sich täglich gegenübersieht, von Arbeiten an Ausstellungen und wie eigentlich entschieden wird, welche Spiele im Museum ausgestellt werden dürfen - und welche dort keinen Platz haben. Apropos, "Platz", auch um den geht's.

Eine neue Woche ist über uns hereingebrochen und ihr wisst (mittlerweile hoffentlich!!), was das bedeutet: OK MÜD greift euch liebevoll unter die Arme, brüht den ersten Tee und/oder Kaffee des Tages auf und erzählt euch, welche spannenden Spiele diese Woche so erscheinen. Und da gibt's tatsächlich wieder 'ne Menge: vom Hochglanz-Adventure über siffige Mittelalter-Roguelites bis hin zum pferdestarken Arcade Racer.

"Gamerrepublic" ist der Name eines Gamingblogs, der seit seiner Gründung 2019 immer wieder in den Social Feeds von Dom Schott auftauchte: Studioporträts, Interviews mit EntwicklerInnen und Branchennews - das Angebot ist bunt, umfangreich und wird von nur einer einzigen Person gestemmt: Katharina Trautvetter. Katharina Trautvetter ist heute freie Journalistin, Texterin und Narrative Designerin, kommt allerdings ursprünglich aus den Musikwissenschaften. Aber auch dort fand sie bereits lange vor der Ankunft der Game Studies hierzulande einen Weg, ihre Forschung mit der Welt der Spiele zu verbinden. Eine spannende Persönlichkeit mit klarer spielejournalistischer Kante, die im Gespräch mit Dom Schott von der Arbeit rund um Gamerrepublic berichtet - und wie sie zu diesem Projekt eigentlich gekommen ist.

Eine neue Woche, ein neuer Blick in die spannendsten Releases der nächsten Tage, die euch ohne OK MÜD vermutlich entgangen wären - darauf geben wir euch die noch verschlafene, von Kaffeeflecken übersehene Hand und wünschen viel Spaß beim Wachwerden!

Vor rund fünf Jahren ging es Rouven Schumacher wie vielen von uns: die Corona-Pandemie zerstörte als dramatischer Einschnitt seinen bisherigen beruflichen und privaten Alltag. Neue Routinen mussten geschaffen werden, plötzlich drehte sich ein wesentlicher Teil des Tages um die eigene Wohnung. In dieser Zeit entstand die Idee zu dem Spiel, das im November 2024 zu Rouvens Debut als Spieleentwickler führen sollte: "Mindlock - The Apartment", ein Point'n'Click-Adventure, das die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, dessen Wohnungstür über Nacht verschwunden ist - und der auf der Suche nach einem Ausweg sich selbst und seiner Vergangenheit stellen muss. Das Spiel wurde zum Riesenerfolg, sackte mehrere Preise ein, erntete Auszeichnungen und Bestwertungen bei Presse & Spielerschaft. Nun, etwas mehr als ein Jahr nach dem Release, bereitet Rouven Schumacher alles für sein neues Projekt vor - der ideale Zeitpunkt also für ein gemütliches Gespräch über die Vergangenheit und die Zukunt. Dom Schott ist angetreten, um seinem Gast möglichst kluge Fragezeichen entgegenzuwerfen. Aus diesem Versuch wurde ein schöner Plausch über die Arbeitsrealitäten als Solo-Entwickler, Point'n'Click-Adventures und Conan der Barbar.

Es schlägt wieder einmal Montag und damit seit neuestem auch die Zeit von OK MÜD - eurem Start in die neue Spielewoche. Dom Schott setzt sich mit euch an die Kaffeemaschine und wälzt die spannendsten Releases der Woche - und die stauen sich diesese Mal insbesondere an einem Tag. Außerdem gibt's den obligatorischen Überblick über die Programmwoche bei OK COOL und was sonst noch so wichtig ist. Und damit: guten Morgen!

Robin Schweiger ist erfahrener Spielejournalist und gründete 2014 gemeinsam mit Tom Goik "Hooked": Ein Vollsortimenter der Spielkultur, der von Podcasts über Livestreams bis YouTube-Kritiken eine Menge bietet. Damit gehört Hooked zu den dienstältesten Angeboten in der deutschsprachigen Gamingjournalismus-Welt - wenn man mal die traditionellen Verlags-Urzeittiere wie GameStar & Co. ausblendet. Seit 2014 ist eine Menge passiert - nicht nur auf der Welt, sondern auch bei Hooked: Vor fünf Jahren war Robin Schweiger zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" zu Gast und erzählte dort von den bis dato größten Erfolgen, den Stärken, aber auch den Schwächen im Angebot von Hooked. Schon damals stellte er fest, dass die Zahl der zahlenden Supporter, die seine Arbeit maßgeblich finanzieren, stagnierte. Nun ist Robin Schweiger wieder bei "OK COOL trifft" zu Gast und reflektiert gemeinsam mit Gastgeber Dom Schott, was sich seit seinem letzten Besuch verändert hat - bei Hooked, aber auch in seinem ganz persönlichen Leben. Ein roter Faden aber ist geblieben: Stagnierende, sogar leicht sinkende Supporter-Zahlen. Über diese Beobachtung spricht das Duo, außerdem geht's um die Erfahrungen beider Podcaster, die sie in der Welt es Crowdfunding-Spielejournalismus gemacht haben. Und nicht zuletzt ist es ein Gespräch unter Freunden, die sich endlich mal wiederhören.

Im Dezember 2025 verteilte Dom Schott in der OKCOOL-Community Handzettelchen und bat um die Meinung der HörerInnen, wie ihnen das Gratis-Angebot des Podcasts gefällt. Jetzt, einige Wochen später, hat er die Ergebnisse der Umfrage gesichtet, eingeordnet und auch schon eine erste, große Konsequenz gezogen. In dieser Folge von "OK COOL packt aus" erklärt Dom Schott, welche Erkenntnisse er aus der Umfrage zieht und was es mit OK MÜD auf sich hat - den neusten Neuzugang in der Welt von OK COOL.

Herzlich Willkommen zum Auftakt eines neuen Formats von OK COOL - und nicht nur das: es ist der Auftakt des zweiten Gratisformats, nachdem "OK COOL trifft" über fünf Jahre lang der alleinige Herrscher des offenen Feeds war. Es wurde Zeit, dieses Angebot zu erweitern und das Ergebnis liegt hier vor euch! Bei OK MÜD wird Dom Schott ab sofort jede Woche am Montag um 5 Uhr morgens in die neue Spielewoche mit euch blicken und fünf vielversprechende Titel vorstellen, die erscheinen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf kleinen und mittelgroßen Spielen, die in der sonstigen Release-Flut gerne einmal untergehen - zumindest war das bisher so, OK MÜD wird für euch jede Spielewoche kuratieren und begleiten, damit ihr kein potentielles neues Lieblingsspiel mehr verpasst. Neben diesen fünf neuen Titeln gibt's außerdem einen Blick auf das seltsamste Spiel der Woche sowie eine kurze Vorschau auf die Woche bei OK COOL und welche Podcasts euch erwarten. Und damit: Guten Morgen & guten Start! Die Spiele der Woche in der Übersicht: Big Hopps (12.01., PC + Nintendo Switch) Streetdog BMX (14.01., PC) Cassette Boy (15.01., PC + Switch + PS + Xbox) Broken Lore: Unfollowed (16.01., PC + Xbox + PS) The Fortress (16.01., PC) Seltsamste Spiel der Woche: Last Mile (14.01., PC)

Als Dom Schott vor einigen Tagen eine Übersicht über die erfolgreichsten Gamingpodcasts im deutschsprachigen Raum studierte, stellte er eines fest: Männer dominieren. Zwar haben viele der Podcastangebote Frauen im Team - eine Entwicklung, die erst innerhalb der letzten zehn Jahre mit Nachdruck eingesetzt hat - aber kein einziger wurde von einer Frau gegründet. Die Ursachen hierfür sind komplex und reichen tief, die Auswirkungen spürbar: weibliche Perspektiven in der Welt der Gamingpodcasts sind noch immer nicht so präsent wie ihre männlichen Gegenparts. Um seinen eigenen Podcastplayerhorizont zu erweitern, machte sich Dom Schott nun aktiv auf die Suche nach Gamingpodcasts, die von Frauen ins Leben gerufen wurden - die muss es ja auch geben. Und so stieß er schließlich auf "Gamer by heart" - ein Videopodcast der Journalistin und Moderatorin Stefanie Langer, der seit Dezember 2024 vor allem Frauen rund um die Spielebranche zu Gesprächen einlädt. Die Folgen sind hochwertig produziert, die Interviews empathisch und interessant, die Einladung zu "OK COOL trifft" schrieb sich wie von alleine. Und so landeten Stefanie Langer und Dom Schott schließlich gemeinsam vor dem Mikrofon, um miteinander über "Gamer by heart" und ihre Erfahrungen als Podcast-Hosts zu sprechen.

Ein Beben geht durch die Bibliotheken dieser Welt, Geschichtsbücher bekommen Gänsehaut und die großen Chronisten schauen ehrfürchtig zum Horizont: Es braut sich was zusammen. Die Herrschaftszeichen brechen an. In der allerersten Audio-Let's-Play-Staffel von OK COOL greifen der Historiker Andreas "Copeylius" Moitzi und Dom "der Rote" Schott zum Herrschaftszepter, um im Strategiespiel Crusader Kings 3 ihr mittelalterliches Reich gemeinsam in eine glorreiche Ära zu führen. Dafür nimmt sich das Herrscherduo sechs Folgen Zeit - und dann entscheidet ihr da draußen, ob die Taten dieses royalen Duos würdig sind, in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden oder sie doch in Vergessenheit geraten sollen In dieser Kickoff-Folge schmiedet das Herrscherduo erste Pläne, erklärt die Regeln dieser Let's-Play-Reihe "Herrschaftszeiten" und enthüllt, mit welchem Reich sie den Kampf um die Geschichtsbücher aufnehmen wollen. Wenn ihr die Reise von Andreas und Dom mitverfolgen wollt, dann werdet Steady-Supporter und schaltet ganz nebenbei auch das restliche Podcast-Programm von OK COOL frei - mit einem Fünfer seid ihr schon dabei (und natürlich: jederzeit kündbar): https://steady.page/de/okc/about

Es besteht eine sehr große Chance, dass viele von euch da draußen diesen Vorstellungstext hier nicht brauchen, sondern längst wissen, wer Gregor Kartsios ist. Und das ist kein Wunder: Seit über 25 Jahren moderiert und spielt der Hamburger mit griechischen Wurzeln durch die Medienwelt. GameOne, der Plauschangriff-Podcast, Red Bull TV, diverse Bücher, Greg's RPG Heaven und natürlich die Rocketbeans - die Fußspuren, die Gregor in der Berichterstattung über Spiele hinterlassen hat, sind groß und vielen Fans des Mediums nur zu gut bekannt. Und das stellte Gastgeber Dom Schott vor eine besondere Herausforderung: Welche Fragen stellt man einem Menschen, der seit über zwei Dekaden in Videos, Podcasts und Interviews von sich und seiner Arbeit ausführlich erzählt? Dom hat sich also ins Zeug gelegt und mit Gregor über alte Bestenlisten, ehemalige Lieblingsyoutuber, die Arbeit, unangenehme Kommentare und, natürlich, über Rudergeräte gesprochen. Es war schön - und für Dom Schott ein Kreis, der sich nach vielen Jahren endlich schließen konnte.

Das gemütliche Spiel Tiny Bookshop, in dem wir als BuchladenbesitzerIn große und kleine Schinken der Weltliteratur verkaufen können (aber ohne Stress!!), ist nicht nur kommerziell wahnsinnig erfolgreich, sondern räumte auch beim Deutschen Entwicklerpreis 2025 ordentlich ab: Bestes deutsches Spiel, Beste Grafik und Bestes Indie Game, in all diesen Kategorien gab's einen Preis für das Kölner Indie-Studio neoludic. Maßgeblich mitverantwortlich für diesen Erfolg ist Charlotte Zapfe-Wildemann, die als Autorin und Narrative Designerin alle Charaktere und Storylines des Spiels geschrieben hat. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt sie von dieser Arbeit und den größten Herausforderungen, ihrem Weg in die Spielebranche - und mit welchen Gefühlen sie die fortschreitende KI-Technologisierung ihrer Arbeitswelt beobachtet.

Hommage ist das neue gemeinsame Format von Dom Schott (sehr aufgeregt) und Gunnar Lott (Stay Forever), in dem sie über neue Spiele sprechen, die aber alt aussehen. Sie wollen herausfinden, wie diese Spiele alte und neue Technologien zusammenbringen, ihre Mechaniken durchleuchten und mit den jeweiligen EntwicklerInnen über ihre Werke sprechen. Dafür bringen sie ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Medium mit: Gunnar Lott ist altgedienter Spielejournalist und Retro-Spezialist, während Dom Schott sich vor allem für Themen und Motive interessiert, die in Spielen verhandelt werden. Ein toller Mix, oder? Jawohl! In dieser Vorgeplänkel-Folge machen sie sich bereit für das erste Spiel in dieser Reihe: Faith - The Unholy Trinity, ein Horrorspiel, das den technischen Geist der Spätachtziger atmet und mit satanistischen Motiven gruseln will. Eine große Besonderheit: Das Spiel wurde ausgerechnet von einem ehemaligen Missionar entwickelt. Also: auf geht's ins Warm-Up!

"Warum eigentlich nicht?" So oder so ähnlich müssen die Gedanken von Nico Barbat geklungen haben, als er vor drei Jahren entgegen aller Trends und inmitten einer Pandemie seinen Buchverlag "Look behind you" gründete. Aus dem kleinen Lager wurde schnell ein großes und der Online-Shop wuchs von zwei, drei Büchern zu einer bunten Fundgrube für unterschiedlichste Lektüre-Genres: Code-Handbücher für alte Betriebssysteme, Biographien von Branchenmenschen, Artwork-Alben und, na klar, eine spielbare Amiga-Portierung von Die Siedler 2. Gastgeber Dom Schott ist von der bunten Auswahl fasziniert und hat Nico Barbat eingeladen, um mit ihm virtuell durch das Verlagslager zu spazieren und herauszufinden, wie dieser Betrieb funktioniert. Vorher aber geht's zurück in die Vergangenheit, denn in den 90ern schwang sich Nico Barbat selbst mit Füllfederhalter und Tastatur durch die Welt des Spielejournalismus - nämlich als Chefredakteur der Amiga Plus, die er bis zu ihrer Einstellung führte.

Allmählich beginnt es vor den Fenstern und Türen ordentlich zu weihnachten, was Dom Schott zum Anlass genommen hat, den diesmonatigen Blick hinter die Kulissen von OK COOL mit Plätzchen-Duftkerzen und geschmückten Weihnachtsbaum im Rücken aufzuzeichen. Und auch der Inhalt dieses Updates schreit mit ganzer Kraft HO, HO, HO! Denn: Nächste Woche beginnt die Weihnachtswoche bei OK COOL, in der an fast jedem Tag der Woche irgendwas tolles und besonderes passiert. Sowas gab's in der Geschichte dieses Podcasts noch nicht - und Dom ist sehr gespannt, euch die festlichen Früchte seiner Arbeit und die seines Teams präsentieren zu dürfen! Außerdem gibt's ein Update zum wiederkehrenden Online-Magazin OK COOL 3000 sowie den Startschuss einer Umfrage zum Gratis-Feed. Wenn ihr die direkt ausfüllen wollt (geht schnell!), dann gerne hier entlang!

Streng genommen geht es in dieser Folge um gleich zwei lange Wege: Zum einen wäre da natürlich der Weg, den der Allround-Entwickler Jonas Pfeiffer seit Jahren geht und der von einem Master-Studium an der renommierten HAW Hamburg über eine erfolgreiche Abschlussarbeit nun bald zum kommerziellen Spiel-Release führen soll. Zum anderen ist da aber auch der lange Weg, den die Planung dieses Gesprächs gehen musste: Technische Probleme, Kalender-Komplikationen und Notfälle führten schließlich zu einem Aufeinandertreffen, in dem Jonas eine Socke über sein Mikrofon ziehen und rund 60 Minuten regungslos verharren musste, während Gastgeber Dom Schott durchgehend ängstlich auf sein WLAN-Symbol schielte. Um beide Wege wird es in dieser Folge gehen, die außerdem hier und da thematische Nebenstraßen erkundet und dabei Themen wie Idle Games, die Arbeit beim Hamburger Studio Tiny Roar und Cozy-Game-Design aufgabelt. Ein bunter Blumenstrauß, der nur auf eure Ohren wartet!

Seit 2001 berichtet das Fachmagazin GamesMarkt über die Spielebranche: Kündigungswellen, Neugründungen, Preisverleihungen, Release-Übersichten und Interviews - all das waren die Themen der Redaktion für die Website und das eigene Printmagazin. In den letzten Jahren aber kam es zu Umwälzungen dieser traditionsreichen Institution: Erst wurde die Berichterstattung komplet auf englisch umgestellt, dann mussten Redakteure das Unternehmen verlassen, Anfang des Jahres dann droht das Aus. Die Berichterstattung von GamesMarkt war in einer sich verändernden Medienwelt nicht mehr profitabel. Dann allerdings kam es zu einer spektakulären Kehrtwende: Der Linguist und langjährige GamesMarkt-Redateur Pascal Wagner, der Ende 2024 das Unternehmen verlassen musste, kaufte mit zwei Mitstreitern den Laden auf. Gemeinsam renovierten sie die Website, richteten ein neues Abo-Modell ein und versprachen sich, all ihre Kräfte in GamesMarkt 2.0 zu investieren, um wieder grüne Zahlen zu schreiben. Dom Schott hat Pascal inmitten dieser aufregenden Zeit zum Gespräch getroffen. Gemeinsam beleuchten sie die Umwälzungen bei GamesMarkt, wie moderner Spielejournalismus aussehen kann und wie das Team versuchen möchte, ein Urgestein der Branche zu erhalten.

Der 19. November 2004 war ein schwieriger Tag für alle Rollenspielfans: Wie groß war die Vorfreude gewesen auf Vampire: The Masquerade - Bloodlines, das düstere Action-Rollenspiel voller Vampire, Clan-Intrigen und fesselnder Storytwists. All das sollte die Fans zwar auch erwarten, allerdings garniert mit riesigen technischen Problemen: Bugs, Glitches und ein gehetztes Story-Finale waren die Zeugen einer höllischen Entwicklungsphase, über die später ein Mitarbeiter sagen würde: "Im Rückblick war das eine fantastische Lernerfahrung, wie man Videospiele nicht entwickeln sollte." Und trotzdem gelang es dem technisch gescheiterten Titel, sich in die Herzen seiner Fans festzubeißen: Während das Entwicklerteam Troika kurz nach Release schließen musste, patchten SpielerInnen jahrelang Fehler um Fehler aus dem Programm und erhoben den Titel schließlich zum nachträglichen Kultklassiker. Geraldine Hohmann ist eine dieser Fans, die den Titel als Teenager zum ersten Mal spielte und seitdem nicht von seiner faszinierenden Welt loskommen konnte. Dom Schott hingegen hat gar keine Ahnung, was hier los ist - und will das nun ändern. Im Vorgeplänkel macht er sich mit Geraldine warm für die große Nachholaktion: Gemeinsam blicken sie auf das Jahr 2004 zurück, philosophieren über die Faszination von Vampiren, schauen sich das Spielecover des Titels an und testen, auf wie viele unterschiedliche Arten man den Namen von Kate Beckinsale aussprechen kann. Und danach geht's ab ins Spiel, wuhu!

Anfang Dezember lädt die deutsche Spielebranche wieder einmal zu seiner wichtigsten Preisverleihung ein: In Köln werden feierlich im Rahmen des Deutschen Entwicklerpreises Studios aus dem deutschsprachigen Raum in unterschiedlichsten Kategorien gewürdigt und ausgezeichnet. Dom Schott hat diesen Anlass genutzt, um die drei Nominierten einer ganz besonderen Kategorie zum Gespräch einzuladen - und zwar die Nominierten des Innovationspreises. Hier werden Spiele gewürdigt, die sich durch ungewöhnliche Mechaniken, Geschichten und Ideen hervorgetan haben, unabhängig vom kommerziellen Erfolg dieser Titel. Aufregend! In dieser Sonderfolge von "OK COOL trifft" unterhält sich Dom mit Philomena Schwab (StrayFawn, nominiert für Dungeon Clawler), Tim Bürge (Lululu Games, nominiert für Henry Halfhead) und David Wildemann (Neoludic, nominiert für Tiny Bookshop) über ihre Spiele, die Bedeutung der Nominierung und mit welchen Herausforderungen die jeweiligen Studios gerade so zu kämpfen haben.

Björn Balg strotzt vor Leidenschaft, wenn es um Videospiele geht - das wird schnell klar, wenn man seine Video-Kolumnen ansieht oder seinen Podcasts lauscht, in denen er gerne klare Positionen einnimmt und sie wortgewandt verteidigt. Diese Leidenschaft mündete vor einigen Jahren in die Arbeitswelt des freien Spielejournalismus, gleichzeitig Traumjob aber auch knallhartes Terrain im Wettlauf um Honorare und neue Aufträge. Auf der Suche nach der so wertvollen finanziellen Sicherheit hat sich Björn Balg mehrere Standbeine aufgebaut: Auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht er als "Speckobst" regelmäßig Beiträge, Fans können ihn via Patreon oder Steady finanziell zusätzlich unterstützen. Außerdem rief er 2022 gemeinsam mit Benjamin Horlitz den Horrorspiele-Podcast "Ink Ribbon Radio" ins Leben, der ebenfalls via Steady unterschiedliche Abos anbietet. Daneben schreibt er regelmäßig Tests für IGN Deutschland. Mit anderen Worten: Da ist viel los in Björns Arbeitsalltag, dessen Arbeit in der deutschsprachigen Spielejournalismuswelt immer wieder gesehen und geteilt wird. Und das bietet Gastgeber Dom Schott reichlich Material für eine ganze Reihe von Fragen. In diesem Gespräch erzählt Björn von seinem Weg in den Spielejournalismus, die Geschichte seines ungewöhnlichen Nicknames und griesgrämigen YouTube-Avatars, bevor er tiefe Einblicke in seinen Arbeitsalltag gewährt. Das Duo spricht über die Herausforderungen des Crowdfunding-Spielejournalismus, Bestwertungen in Spieletests und in einem Nebensatz wird Bloober Teams "Observer" als "bestes Spiel der Geschichte" betitelt. Hört, hört (wortwörtlich)!

Fabian Käufer ist seit über 20 Jahren in der Spiele- und Medienbranche unterwegs: er arbeitete erst als Volontär, dann als Redakteur beim damaligen Traditionsverlag CyPress in Würzburg, wagte anschließend den Sprung nach Hamburg, stieg als Redakteur bei der MTV-Spielesendung GameOne ein und prägt heute nicht nur das Programm des Nachfolgesenders Rocketbeans TV, sondern außerdem die MP3-Ausgänge des Retro-Podcasts Stay Forever. Puh, was für eine Auflistung! Die große Frage lautete nun: Warum? Warum begeistert die Arbeit im Spielejournalismus Fabian Käufer so sehr, dass er ihr über 20 Jahre seines Lebens gewidmet hat? Was treibt ihn an, was motiviert ihn und wann war es in seiner beruflichen Laufbahn auch mal besonders kritisch? All das und noch einiges mehr fragt Gastgeber Dom Schott in diesem Gespräch, das beim SNES beginnt und bei Rudergeräten endet.

Wieder einmal blickt Dom Schott gemeinsam mit euch hinter die Kulissen von OK COOL und zaubert gleich mehrere große und aufregende Neuigkeiten hervor. So wird das Supporter-Programm um gleich mehrere neue und ziemlich coole Formate bereichert, OKCOOL-Podcasterin Géraldine Hohmann kehrt präsenter denn je ans Mikrofon zurück und dann gibt es da noch den Handschlag mit dem Retro-Podcast Stay Forever, der in ein weiteres, gemeinsames Format münden wird, das Dom Schott gemeinsam mit Gunnar Lott bestreiten wird. Freut euch, es wird mal wieder aufregend!

Als Jan Klose vor rund drei Jahren zum ersten Mal bei OK COOL zu Gast war, sah sein Berufsalltag noch ganz anders aus: er war als Mitgründer von Deck13 fest eingespannt im täglichen Geschäft seines Unternehmens, bereitete aber auch schon langsam seinen Rückzug aus dem Studio vor, das er zwei Jahre zuvor an Focus verkauft hatte. Damals blickte er gemeinsam mit Dom Schott auf die wendungsreiche Firmengeschichte zurück, die immer wieder hochspannende Titel wie The Surge und Atlas Fallen auf AA-Niveau hervorbrachte. Heute sieht das Arbeitsleben von Jan Klose ganz anders aus: Nach seinem Abschied von Deck13 gründete er den Indie-Publisher "Artex" und konzentriert sich nun darauf, vor allem junge Entwicklerteams auf ihrem Weg zum (hoffentlich) Erfolg zu unterstützen. Beim Wiederhören mit Dom Schott erzählt Jan von seiner Motivation zu diesem Schritt, wie er nach neuen Games-Talenten sucht und für wie klug er diese Entscheidung rückblickend hält.