OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und Medien. Host und Journalist Dom Schott nimmt sich pro Folge etwa eine Stunde Zeit, um neue Menschen kennenzulernen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

Wir leben in aufregenden Zeiten, in denen es nur wenige Konstanten gibt. Eine davon ist OK MÜD, euer wöchentlicher Blick auf die interessantesten Neuerscheinungen der Woche, der auch heute voller Empfehlungen steckt. Obendrauf packt Dom noch einen Titel, der sein Wochenende fest im Griff hatte und schon 2019 erschienen ist. Freut euch drauf, Wunschzettel raus, es ist Empfehlungszeit!

Vorneweg ein versöhnliches Wort an alle Kartographie-LiebhaberInnen: Es ist wunderschön, dass ihr Maßstäben, Höhenstufen, Flussbetten und Topographie-Legenden so viel abgewinnen könnt! Für die meisten Menschen aber ist Kartographie eben doch vor allem eins: ganz schön trocken. Umso erstaunlicher, dass es dem Hamburger Indie-Team Pipapo Games gelungen ist, aus diesem Thema ein erfolgreiches Cozy Game zu machen. Map Map heißt ihr Spiel und lässt uns Fantasie-Inseln metergenau vermessen. In Gestalt eines abenteuerlustigen Mädchens verorten wir antike Ruinen, uralte Eichenbäume und viele andere Landschaftsmaker auf unserer zunächst noch blanken Karte. Punkte gibt's für möglichst genaue Vermessungen, der Schwierigkeitsgrad wird schnell fordernder. Lukas Hort ist Teil des Indie-Teams und war unter anderem für das Design der Inseln verantwortlich, die SpielerInnen kartographieren müssen. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt der Hamburger, wie er sich den Erfolg von Map Map erklärt, wie das junge Team die fordernde Entwicklung anging und warum ausgerechnet ein Greifhakensimulator eine überraschend wichtige Rolle in dieser Erfolgsgeschichte spielt.

Die neue Woche ist da und droht uns mit vielversprechenden und spannenden Releases zu erdrücken! Wusstet ihr nicht? Keine Sorge, Dom Schott hat für euch die Release-Listen gesichtet und verrät euch, welche Spiele da hoffnungsvoll an unsere Türen / Festplatten klopfen. Und es wird wieder bunt: vom Grusel-Adventure bis zum Campingausflug ist wieder mal alles dabei!

Nora Beyer ist eine der bekanntesten Spielejournalistinnen im deutschsprachigen Bereich: In Reportagen und Kritiken für GameStar, GAIN, Spiegel und viele weitere Redaktionen beschäftigt sie sich seit Jahren mit spielkulturellen Themen - nicht nur, aber insbesondere die feministische Perspektive ist ein Kern ihrer Arbeit. Vier Jahre nach ihrem ersten Besuch bei OK COOL meldet sie sich heute mit großen Neuigkeiten zurück: Sie hat ihre Doktorarbeit beendet, die sich über mehrere hundert Seiten mit einer aufregenden und potentiellen, neuen Perspektive für Spielekritik UND Spieleentwicklung beschäfigt: "Care Ethik", oder die Frage, wer sich eigentlich um wen in Spielen kümmert und warum. Im Gespräch erklärt sie die Feinheiten ihrer Arbeit, wie diese Forschung ihre Perspektive auf Videospiele verändert hat und nicht zuletzt wie es ihr gelungen ist, über Jahre hinweg diese Forschungsarbeit voranzutreiben, während sie parallel Kinder großziehen und weiterhin mit Freelance-Aufträgen Geld verdienen musste.

Die neue Woche beginnt direkt mit einem frisch entdeckten Lieblingsspiel- zumindest bei Dom Schott, der sich nur schwer von diesem Titel (den er euch in dieser Folge natürlich vorstellen wird) losreißen kann. Aber irgendwie klappt es dann doch, um anschließend gemeinsam mit euch mit neugierigen Augen durch die Release-Kalenderblätter der nächsten sieben Tage zu blättern. Freut euch, sind wieder ein paar Highlights dabei!

"Jeurnay" nennt sich die studierte Ägyptologin auf YouTube und Instagram, wo sie seit einigen Monaten ihre spektakulärsten Entdeckungen in den "Tomb Raider"-Spielen teilt. Sie übersetzt Tempelinschriften im Spiel, analysiert Polygon-Tempelarchitektur und stellt sich die Frage, wo die berühmte Spielereihe, die Lara Croft seit den 90ern Ruinen und Höhlen schickt, von der Wirklichkeit abweicht - und warum. Ihr Publikum wächst stetig und auch Dom Schott gehört zu den Menschen, die die Arbeit der Forscherin schätzen. Er selbst hat zwar Archäologie studiert, aber das Alte Ägypten gehörte nie zu seinen großen Leidenschaften - die Beiträge von "Jeurnay" beginnen das nun aber Video um Video allmählich zu ändern. Und damit wurde es höchste Zeit für ein Gespräch mit der Forscherin: Wer ist sie eigentlich im echten Leben? Was motiviert sie zu dieser Arbeit? Und warum hat es ihr ausgerechnet das Alte Ägypten so angetan? Ihr seid nur einen Podcast von den Antworten auf diese und noch einige weitere Fragen entfernt!

Eine neue Woche ist über uns hereingebrochen, vielerorts in Begleitung hitziger Temperaturrekorde. An dieser Stelle würde sich bestimmt eine wundervolle Brücke zu dieser neuen Ausgabe OK MÜD anbieten, in der Dom euch wieder einmal verrät, welche frisch veröffentlichten Spiele ihr diese Woche im Blick behalten solltet - aber die Hitze hat auch seinen Schreibtisch erreicht, und daher bleibt es beim schnörkellosen: Viel Spaß, es wird mal wieder bunt und genre-reich!

Marius Bandurski ist Mitgründer von Down to the Detail, ein Spielepodcast, der die Grenzen zwischen Analyse, Hörbuch und Let's Play schon seit Jahren mit aufwändigen Produktionen verwischt. In bisher 17 Staffeln widmete sich das Team unterschiedlichsten Titeln, um sie von vorne bis hinten durchzuspielen und ihre Beobachtungen gemeinsam vor dem Mikrofon zu teilen. Ihr Konzept ist erfolgreich, das Team produziert neben eigenen Folgen mittlerweile auch Staffeln als Auftragsarbeiten für größere Redaktionen und Podcastprojekte. Dom Schott hat Down to the Detail schon länger im Podcastfeed und durfte Marius schon einmal vor drei Jahren zum Gespräch bei "OK COOL trifft" begrüßen. Während es damals aber noch um seinen Weg durch die Spielebranche ging, sprechen beide heute ganz konkret über das Potential von Spielejournalismus als Hörbuch. Denn in den letzten Wochen hat sich auch Dom in diesen besonderen Teil der Podcastwelt vorgewagt: Mit seinen Ödland-Chroniken spielte er neun Folgen lang Fallout: New Vegas und teilte seine Abenteuer in durchproduzierten Episoden, die er schließlich noch mit journalistischen Exkursen garnierte. Im Gespräch tauschen Dom und Marius Lektionen miteinander aus, die sie bei ihren Podcastproduktionen gelernt haben. Sie sprechen außerdem über besonders geeignete Hörbuch-Spiele und wie viel noch ungenutztes Potential in dieser Form des Gamingpodcasts noch brach liegt.

Der berühmte Prinz von Persien sprang und starb bereits Anfang der 90er über die Mattscheibe von Dom Schott - nur wenige Jahre nach dem Release des Originalspiels 1989. Und aus irgendeinem Grund dachte Dom, das seitdem nichts mehr in der Welt von Prince of Persia los war, bis Ubisoft den Adligen mit The Lost Crown 2024 ins moderne Spielregal zurückbrachte. Das war Quatsch, wie er mittlerweile weiß - denn dazwischen liegen einige Spiele, die Prince of Persia einen ganz neuen Anstrich verpassten. Und das wohl beste Spiel dieser Reihe ist The Sands of Time, das 2003 den Prinzen nach einem ersten missglückten Versuch vier Jahre zuvor endlich in die Dreidimensionalität holte. Dom hat diesen Fan-Liebling nie gespielt, holt das nun aber nach und hat sich dafür mit Martin Dietrich von Decode einen getreuen Begleiter geholt. Martin hat damals als Teenager The Sands of Time gespielt und zählt den Titel heute zu seinen Lieblingsspielen. Warum, wieso, weshalb? Klären wir alles im Vorgeplänkel!

Neue Woche, neue Ausgabe OK MÜD, aber ist wirklich alles wie immer? Fast, denn neben den üblichen Empfehlungen neuer Spieler, die diese Woche erscheinen, hat sich Dom eine frische, neue Rubrik ausgedacht, die hier und heute ihre Prämiere feiert. Ab geht's!

Der Rollenspielklassiker Gothic von 2001 schickt uns als namenloser Held ins Minental, wo wir um einen Platz in der Gesellschaft und unsere Zukunft kämpfen müssen. Es ist eine rauhe Spielwelt, die auf uns abweisend reagiert und kein allzu großes Interesse hat, uns weiterzuhelfen. Nicht zuletzt für diese Eigenheiten wird Gothic bis heute als Ausnahmetitel gelobt. Wie aber verändert sich nun das Spielgefühl, wenn wir nicht als Mann, sondern als namenlose Heldin spielen? Reagieren die Menschen anders auf uns? Wird Gothic so vielleicht sogar zu einem noch besseren Spiel? Antworten auf diese Fragen liefert die "Prequel"-Mod von Jase, die absolut Gothic-begeistert ist - und ihrem Lieblingsspiel eine besondere Mod widmen möchte. Auf dem technischen Gerüst des zweiten Gothic-Spiels werkelt sie seit Jahren an einer alternativen Gothic-Geschichte, die von den Ereignissen vor dem Hauptspiel erzählt. Sie gestaltet dafür ganze Ortschaften um, vertont NPCs und stellt sich die Frage, wie die Kolonie auf eine Frau reagieren würde. Daraus ergeben sich ganz neue Spielsituationen, die mal leichtherzig sind, mal die Grenzen zum sexuellen Übergriff streifen. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt Jase, was sie zu ihrer Arbeit motiviert, wie genau sie beim Game Design ihrer Mod vorgeht und welchen Hürden sich ihr in den letzten Jahren entgegengestellt haben.

Gunnar Lott (Stay Forever) und Dom Schott (blaues Lichtschwert) widmen sich in ihrem gemeinsame Format "Hommage" wieder einmal einem modernen Spiel, das irgendwie alt aussieht, um es bis auf's Code-Gebein zu analysieren: Wie viel Popkultur steckt in den Pixelblöcken, woher kommt die Inspiration für das Game Design und warum zitiert wieder einmal ein modernes Spiel die Ästhetik der längst vergangenen 90er Jahre? Unser Anschauungsbeispiel dieses Mal: Signalis, ein mehrfach preisgekrönter Survival-Horrorhit aus Deutschland, der 2022 erschien und damals einen hörbaren Begeisterungssturm auslöste - und das trotz Pixeloptik, hart limitiertem Inventar und ungewöhnlichem DDR-Anime-Mix. Oder gerade deswegen? Das Duo findet es heraus - aber bevor Dom & Gunnar so richtig losspielen und die Lupen rausholen, tauschen sie sich im Vorgeplänkel über ihre Erwartungshaltung an den Titel aus, den die beiden bis heute nicht gespielt haben.

Mit einer frischen Juni-Woche begrüßt euch Dom Schott und verliest feierlich, welche neuen Spiele diese Woche erscheinen, auf die ihr euch getrost freuen dürft. Nach Anregung einiger HörerInnen gibt es in dieser Podcastfolge von OK MÜD übrigens eine Extraportion Nintendo-Switch-Spiele - die hat Dom bisher ein bisschen vernachlässigt, er gelobt aber feierlich Besserung. Und damit: It's a me, jahuuuu, Nintendos Nintendos, und so weiter und so fort.

Mit dem Release des Remakes vor einigen Tagen ist Gothic wieder einmal in aller Munde - und das über 20 Jahre nach Erscheinen des Originalspiels, das heute zu den Klassikern der deutschen Spielewelt zählt. Gefeiert für seinen Ruhrpott-Charne, gelobt für sein rauhes und glaubwürdig inszeniertes Setting macht der Titel zehntausende SpielerInnen zu echten Fans, die ihre Leidenschaft auch Jahre nach Release mit Fanprojekten und Mods auslebten. Als dann ein Remake dieses Spiels vor vielen Jahren angekündigt wurde, standen viele Emotionen in Großbuchstaben im Raum: Vorfreude, Skepsis, Sorge. Florian Zandt zählt zu diesen Fans und hatte die Gelegenheit, das Remake von Gothic in einer langen Kritik für den Spiegel zu testen. Dom Schott hat den Text gelesen und sich die Frage gestellt: Wie testet man eigentlich ein Spiel, auf dem so eine große Erwartungshaltung lastet - und das gleichzeitig für einige das allererste Gothic werden könnte? Und dann auch noch ganz ohne Wertung und Meinungskasten?!

In den letzten Monaten war Dom Schott auf einer wilden und gefährlichen Reise: Zum ersten Mal seit über 14 Jahren spielte er endlich wieder Fallout: New Vegas und dokumentierte seine Abenteuer in der Postapokalypse für alle Supporter von OK COOL in Podcastform. Neun Folgen lang kämpfte er sich durch das Ödland, schloss Freundschaften, knallte Gekkos ab und garnierte diese Erlebnisse mit Mini-Recherchen und Gastauftritten von Freunden des Hauses - sowas habt ihr noch nicht gehört, versprochen! Die erste Staffel dieser "Ödland-Chroniken", die exklusiv für alle Supporter erschien, ist nun nach zwei Monaten abgeschlossen, inklusive eines großen Making-Of - und um diesen Anlass zu feiern, könnt ihr nun komplett gratis die ersten drei Folgen des Abenteuers in voller Länge hören! Wenn euch die Ödland-Chroniken gefallen, dann schnappt euch ein Abo für OK COOL, hört die komplette Reise zu Ende und genießt, was das OKCOOL-Team sonst noch so jede Woche für euch produziert (Spoiler: eine ganze Menge cooler Kram, den es sonst so nirgends zu hören gibt!) Und damit viel Spaß mit dem Auftakt der Ödland-Chroniken!

Ein weiterer Montag schmeißt sich in unsere Arme und wer wären wir, wenn wir ihn nicht mit einer warmen Decke, frischen Kaffee und einer neuen Folge OK MÜD begrüßen würden. Auch in dieser Folge berichtet euch Dom von den interessantesten Geheimtipp-Releases dieser Woche und wirft außerdem einen verlockenden Blick auf die geplanten OKCOOL-Podcasts der nächsten Tage - und da sind wieder einige Schmankerl dabei, hört hört!

Blueberry ist eines dieser Spiele, das nicht wegen grafischer Opulenz, endlosen Spielstunden oder nie gesehenen Mechaniken in Erinnerung bleibt. Stattdessen beeindruckt dieser Titel mit einer ganz anderen Qualität: Er stellt Fragen und inszeniert Szenen, die man so nur sehr selten in Spielen erleben darf - und das hat Dom so sehr beeindruckt, dass er die Entwicklerin des Titels unbedingt sprechen wollen: Melanie Taylor. Mel hat jahrelang an Blueberry gearbeitet, das die Geschichte einer liebenswerten und spielbegeisterten Oma erzählt, die allerdings unter dem brüchigen Kontakt zu ihrem erwachsenen Kind leidet. Das Spiel stellt die Frage, inwiefern Trauma und belastendene Erfahrung der Mutter ihr Leben und ihre Beziehung zu dem Kind beeinträchtigt haben - und ob es einen Weg gibt, die Ursprünge ihrer Traumata zu bewältigen. Das Gespräch mit Mel dreht sich um die wendungsreiche und fordernde Arbeit an dem Spiel, ihren Weg durch die Spielebranche und was die Zukunft so bereithalten soll. Toll war's!

Mal wieder bricht eine neue Woche heran, die im Schlepptau einige vielversprechende, aber viel zu unbekannte Neuveröffentlichungen hat. Genau das ändert Dom Schott mit OK MÜD, eurem montäglichen Wochenausblick, in dem es heute um diese ganz besonderen Titel geht, die drohen übersehen zu werden - und Gothic. Ja, das Gothic Remake ist heute auch ein Thema. In diesem Sinne: "Ich hau dir in die Fresse!"

Luzie Kehle ist Teil des dreiköpfigen Teams von Mucks!, ein preisgekröntes Indie-Team aus Ludwigsburg, das nach The Bear (einer spielbaren Märchengeschichte für Erwachsene) nun an ihrem zweiten Titel arbeitet: Frieda is Changing, ein Adventure über die Wachstumsschmerzen einer 14-Jährigen, die sich über Nacht in einer ihr fremden Welt wiederfindet. Ein Highlight dieses Spiels ist der ziemlich einzigartige Artstyle: Harte Kanten, ungewöhnliche Proportionen, giftig-blendende Farben schmücken eine Spielwelt, die in Erinnerung bleiben will. Luzie hat diesen Stil geschaffen - und erzählt im Podcast, wie sie dafür vorgegangen ist. Außerdem blicken die beiden hinter die Kulissen von Frieda is Changing und zeigen schließlich einander Artworks und Character Designs aus dem Spielregal, die sie für ganz besonders gelungen halten. Entwicklungsgeschichte, Kunstgespräche und Design-Analysen also, in diesem Gespräch steckt wirklich alles!

Eine neue Woche, ein neuer Ausblick auf die spannendsten Releases der nächsten Tage - quer durch alle Genres und gekrönt von der traditionellen Ehrung des "Seltsamsten Titels der Woche". Außerdem gibt es eine Gastempfehlung für euch - was wünscht man sich noch mehr? Nichts? Richtig! Alles perfekt! Auf geht's und schöne Woche!

Einer der interessantesten Titel, die beim diesjährigen Deutschen Computerspielpreis nominiert waren, ist "Umfeld" - ein Spiel über häusliche Gewalt, entwickelt von einem interdisziplinären Team der Hochschule RheinMain. Nominiert in der Kategorie "Bestes Serious Game" erhielt das Spiel an jenem Abend zwar keinen Preis, rückte aber auf den Radar von Dom Schott. Und der wurde von der Qualität und Wucht des Titels überrascht. "Umfeld" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die Opfer häuslicher Gewalt und von ihrem Freund schwer verletzt wurde - psychisch, aber auch körperlich. Das Spiel nimmt dieses Resultat zum Ausgangspunkt, dreht die Zeit zurück und stellt die Frage, ob und wie das Umfeld der Frau früher hätte einschreiten können, um der Betroffenen zu helfen. Das Spiel hebt keinen hohl-mahnenden Zeigefinger, sondern deutet empathisch und sensibel auf Anzeichen, die Betroffene von häuslicher Gewalt zeigen. Ein bemerkenswertes Spiel, an dem die Forscherin Lorena Müller maßgeblich mitgearbeitet hat. Mit ihr spricht Dom Schott über die Entwicklung des Titels und wie es mit dem Spiel nun weitergehen könnte.

Wir schreiben das Jahr 2013: ein unbekanntes, französisches Studio namens Dontnod veröffentlicht endlich sein Debut, an dem das kleine Team jahrelang und mit wechselnden Konzepten gearbeitet hat. Es ist ein Actionspiel, das in einer Cyberpunkwelt die Geschichte einer Agentin erzählt, die ihre Erinnerungen an dystopische Social-Media-Großkonzerne verloren hat. Schlagend, tretend und rennend will sie nun alles dafür geben, ihre Identität zurückzugewinnen. Der Name des Spiels: Remember Me. Der kommerzielle Erfolg: katastrophal. Remember Me war ein absoluter Flop - und tragischerweise lag das nicht am Spiel selbst, sondern an den Umständen. Knapp eine Woche nach Remember Me erschien nämlich The Last Of Us - ebenfalls ein neues Franchise, das aber mit riesigen Marketingbudget all die Aufmerksamkeit auf sich zog, die Remember Me fehlte. Dazu kam ein knallhartes Suchmaschinenproblem, denn Remember Me teilte sich den Namen mit einer erfolgreichen Liebeskomödie. Glaubt ihr alles nicht? Wir können es beweisen - und zwar mit Insider-Infos! Denn Dom Schott, der diesen vergessenen Titel endlich nachholen will, hat sich Paul Kautz zur Seite gerufen, der zwar heute als Spielejournalist arbeitet, damals aber im Dienst von Capcom stand - und das Marketing für Remember Me übernehmen musste. Er hat miterlebt, wie aus dem vielversprechenden Titel ein Flop wurde und berichtet im Podcast von dieser heftigen Zeit.

Lisa ist Lehramtsstudentin und steht kurz vor ihren Eintritt ins Berufsleben. Wenn alles klappt, wird sie bald Geschichte an weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt unterrichten - und will dafür auch Computerspiele nutzen. Denn das ist Lisas zweite große Leidenschaft: Spiele mit historischen Schauplätzen, die sie unter dem Nickname "Randaliza" als Spaziergängerin und kritische Analytikerin in ihren Livestreams auf Twitch durchleuchtet. Dom Schott stolperte über Lisas Arbeit zufällig, als ihm ein Video von ihr in den Feed gespült wurde, das Lisa beim genauen Begutachten der Strohdächer in Kingdom Come Deliverance zeigte. Das war der Moment, in dem Dom wusste - er muss mit Lisa sprechen. Daraus wurde eine Unterhaltung, die sich nicht nur um historische Spiele drehte, sondern auch in die Zukunft blickte und die Frage stellte: was passiert, wenn in Lisas ostdeutschen Bundesland bald die AfD regiert - und die Schulklassen wie angekündigt gehörig umstellen will?

Es ist viel passiert in den letzten Monaten bei OK COOL, weswegen sich Dom mit einer dicken Kanne Tee vor das Mikrofon gesetzt hat, um euch über die neusten Entwicklungen, Pläne und Hintergründe rund um diesen Podcast einzuweihen. Und dieses Update reicht über eine Auswertung des neusten Formats OK MÜD (das nun auch schon 18 Folgen alt ist, um Gottes Willen) bis zu einem kleinen Zahlengewitter.

Ein neuer Montag, ein neuer Blick auf die neusten Spiele der Woche, die sich einen Platz auf euren Wunschlisten oder sogar den edlen Festplatten verdient haben. Mit dabei dieses Mal als besonderes Highlight: Ein Spiel, das Resident Evil und XCOM miteinander vermählt und ja, es sieht nach einer extrem glücklichen Hochzeit aus. Seid gespannt, freut euch drauf und macht schon mal bisschen Platz auf Laufwerk C: frei! **Spiele der Woche (11.-17.05.):** - Outbound (11.05., PC, Xbox, Switch, PC) - Uncle Lee's Cookbook: Five Recipes for Desaster (12.05., PC) - Vultures - Scavengers of Death (13.05., PC) - Steel Artery (15.05., PC) **Seltsamster Titel der Woche:** - A Tale of Silent Depths (14.05., PC) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Es ist ein Gespräch, auf das sich Gastgeber Dom Schott ganz besonders gefreut hat. Denn Jan Theysen, Gründer und Chef von King Art, werkelt nun schon seit Jahren gemeinsam mit seinem Team an Warhammer 40k: Dawn of War 4 - dem vierten Teil eines der bekanntesten und berüchtigten Strategie-Franchises überhaupt. Und die Aufgabe, die sich das nun schon über 25 Jahre alte Traditionsunternehmen damit aufgebürdet hat, ist alles andere als leicht: Während die ersten beiden Teile der SciFi-Reihe als Klassiker gelten, hat der katastrophale dritte Titel das Franchise praktisch beerdigt - so zumindest sehen das die frustriert-traurigen Fans. Und ebendiese Fans hoffen nun, dass Jan und sein Team das Ruder wieder herumreißt. Die Erwartungen und der Druck von außen ist also gigantisch. Auch Dom Schott gehört zu diesen Dawn-of-War-Fans. Er spielt bis heute immer wieder den allerersten Teil von 2004 und konnte es kaum abwarten, Jan mit Fragen zu löchern. Im Gespräch geht es aber nicht nur um die Arbeit an Dawn of War 4, sondern auch um die ganz persönliche Geschichte von Jan Theysen vom Spieleenthusiasten und Jungentwickler bis zum erfahrenen Studiogründer - und eine ganz besondere Spielumsetzung eines ganz besonderen Buchs.

Auf den ersten Blick mag diese neue Woche aussehen wie jede andere - aber im Release-Kalender verbirgt sich ein ECHTES Highlight, von dem euch Dom Schott bewaffnet mit Kaffee und Vorfreude berichtet. So viel sei bereits verraten: Es ist ein Plattformer, der einmal gründlich durch die Popkultursuppe der 80er gezogen wurde. Aber auch, wer mit diesem Genre nichts anfangen kann, darf sich auf diese neue Folge OK MÜD freuen, denn da sind auch noch ein paar andere, tolle Titel, von denen euch Dom erzählen möchte.

Viele Menschen haben dieses eine, große Lieblingsspiel: dieser besondere Titel, mit dem sie schöne Erinnerungen verbinden, an das sie immer wieder liebevoll denken müssen oder dass sogar einen wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben markiert. Für Christian Toth treffen all diese Dinge auf Age of Empires 2 zu: Der Echtzeitstrategie-Klassiker von 1999 begleitet Christian nun schon sein ganzes Leben lang - von den ersten LAN-Parties über einen eSport-Karriereversuch bis zum eigenen Podcast, der sich einzig und allein um dieses Spiel dreht. Auch beruflich findet Christian immer wieder Möglichkeiten, über Age of Empires 2 und andere Spiele zu sprechen: Er forscht und spricht an der Gutenberg-Universität-Mainz am Institut für Erziehungswissenschaft mit Studierenden auch über digitale Spiele, wie sie Geschichten erzählen - und wie sie über Geschichte selbst sprechen. Klingt spannend? IST spannend und die Grundlage für ein buntes Gespräch zwischen Christian Toth und Gastgeber Dom Schott, der ebenfalls innige Erinnerungen an AoE 2 im Herzen trägt. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Ein neuer Montag, eine neue Reise in die Release-Listen der Woche hier bei OK MÜD - und dieses Mal kommt Dom Schott mit ganz besonders prächtiger Beute ans Mikrofon zurück: Diese Woche erscheinen slawische Actionspiele, Excel-Hommagen und das komischste Musikspiel, das jemals eure Augen zu Gesicht bekommen haben. Glaubt ihr nicht? In dieser Podcastfolge schlummert der Beweis. Prost und guten Morgen!

Daniel Kretsch ist ein faszinierender Mensch: als katholischer Pfarrer im Bistum Mainz engagiert er sich in der Jugendarbeit und begleitet Präventionsschulungen gegen sexuelle Gewalt and Kindern und Jugendlichen. In seiner Freizeit füllen Videospiele eine wichtige Rolle aus und begleiten ihn fast schon so lange wie sein Glaube selbst: von Diablo bis Crusader Kings 3 - die Festplatte von Daniel Kretsch ist groß und bietet vielen Genres ein Zuhause. Mittlerweile ist dieser Leidenschaft sogar ein eigener Podcast entsprungen, der Glaube und Spiele zusammenbringt. Und das hat Dom Schott neugierig gemacht: Wie blickt Daniel Kretsch auf Darstellungen des Christentums in Videospielen? Kann der Pfarrer in Rollenspielen wirklich böse sein? Und was macht er, wenn er als mittelalterlicher König in Crusader Kings 3 die Gelegenheit bekommt, das Christentum zu verbieten? Neben diesem Gespräch über Videospiele geht es aber auch um Daniels Blick auf die katholische Kirche, seine Beziehung zu dieser umstrittenen Institution - und warum ihm sein Glaube eigentlich so wichtig ist. Zu Daniels Podcast: https://open.spotify.com/show/3wiQ0cQf9EovGjheFCBEZR

Ein neuer Montag, eine neue Reise in die Release-Listen der Woche hier bei OK MÜD - und dieses Mal kommt Dom Schott mit ganz besonders prächtiger Beute ans Mikrofon zurück: Diese Woche erscheinen slawische Actionspiele, Excel-Hommagen und das komischste Musikspiel, das jemals eure Augen zu Gesicht bekommen haben. Glaubt ihr nicht? In dieser Podcastfolge schlummert der Beweis. Prost und guten Morgen! **Spiele der Woche (20.-26.04.):** - Townsfolk (20.04.) - Bylina (20.04.) - Saint Slayer (20.04.) - Titanium Court (23.04.) **Seltsamster Titel der Woche:** - Ultimate Drummer (22.04.) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Viele von uns kennen dieses Phänomen: Es fällt alles andere als leicht, in Spielen wirklich konsequent böse zu sein. Irgendwo holen uns die Gewissensbisse, die Vorwürfe von NPCs oder die schwerbewaffnete Polizeistreife ein, um uns mit den Folgen unserer Taten zu konfrontieren. Zumindest Hannah Puchelt aber hat eine gute Ausrede, während ihrer Bildschirmabenteuer vom Pfad des Lichts zu geraten - denn sie erforscht die Darstellung des Bösen in Spielen, mit all seinen Facetten. Hannah Puchelt hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Mannheim und Heidelberg studiert, bevor sie für ihre Forschungsarbeit an die Uni Innsbrucks wechselte. Dort brütet sie nun täglich über das Böse in Spielen und woher die Faszination kommt, in digitalen Spielwelten hin und wiede ziemlich üble Dinge anzustellen. Im Gespräch mit Dom Schott geht's aber nicht nur um diese Forschung, sondern auch um ganz konkrete Beispiele aus den Spielerfahrungen des Duos: Wann haben Hannah und Dom zuletzt richtig schlimme Dinge in einem Spiel getan? Wieso wurden sie zu Tätern, würden sie es wieder tun - und sollte man heute nicht noch mal einen frischen Blick auf den "Amoklaufsimulator" Hatred werfen, der vor einigen Jahren erschien und hohe Empörungswellen lostrat. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

FromSoftware ist so berüchtigt wie nur wenige andere Teams der Spielebranche: Seit über zwei Dekaden entwickelt das japanische Studio unter Führung von Hidetaka Miyazaki extrem ungewöhnliche Action-Rollenspiele, die für ihren hohen Schwierigkeitsgrad, bedrückende Spielwelten und fragmentiertes Storytelling berühmt sind. Fans wertschätzen diese Eigenschaften, Kritiker hingegen bemängeln schlechte Zugänglichkeit und zu hohe Einstiegshürden. 2019 brach FromSoftware dann mit der eigenen Portfolio-Tradition: "Sekiro - Shadows Die Twice" tauschte europäisch inspirierte Schauplätze durch das hochmittelalterliche Japan aus und rückte die Geschichte einer fest charakterisierten Hauptfigur in den Vordergrund. Auch unter der Oberfläche wimmelte es nur so vor FromSoftware-Konventionsbrüchen: Keine frei wählbare Ausrüstung mehr zum Beispiel, stattdessen ein komplexes Kontersystem, das fast schon an Rhythmusspiele erinnert. Die Fans waren nach etwas Eingewöhnung glücklich, es hagelte Preise und Auszeichnungen - aber Dom Schott prahlte noch im Release-Jahr von Sekiro ab. Jetzt will er dem Titel noch mal eine Chance geben, wetzt das Katana und stürzt sich ins feudale Japan. An seiner Seite: Robin Schweiger von Hooked, der Sekiro schon einmal durchgespielt hat - allerdings "falsch". Was auch immer das bedeuten soll und wie sich das Duo für den Titel aufwärmt könnt ihr in diesem Vorgeplänkel lauschen. Schwert raus, es wird frustig!

Ein weiterer Montag rauscht über unsere Köpfe hinweg und in seinem Windschatten schlurft Dom Schott abermals mit Kaffee und Release-Kalender bewaffnet in eure Gehörgänge, um euch liebevoll von neuen Spielen zu erzählen. Wie gewohnt hat er fünf Titel dabei - und das "seltsamste Spiel der Woche", das sich heute um eine eigenartige Kreatur auf eigenartiger Mission dreht. Außerdem gibt's natürlich auch eine kleine Vorschau auf das Programm der Woche bei OK COOL und noch einige andere, kleine thematische Nebenstraßen. Gut Wach' und viel Spaß! **Spiele der Woche (13.-19.04.):** - Gunboat God (13.04., PC + Xbox + PS) - Before I Go (13.04., PC + Switch + Xbox + PS) - Replaced (14.04., PC + Xbox + PS) - Industria 2 (15.04., PC) - Scriptorium: Master of Manuscripts (16.04, PC) **Seltsamster Titel der Woche:** - Gecko Gods (16.04., PC + Switch + PS) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)

Paul Taaks ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass Dom Schott einen erheblichen Teil seiner Freizeit mit Videospielen verbringt. Denn Paul entwickelte 2015 mit seinem Team von Overhype Studios nicht nur den mittelalterlichen Taktik-Knaller Battle Brothers, sondern veröffentlichte Anfang 2026 mit Menace eine ebenso faszinierende SciFi-Fortsetzung - und das auch noch ziemlich erfolgreich. Über 250.000 Verkäufe nach etwas mehr als zwei Monaten, das ist eine beeindruckende Bilanz für ein Spiel, das sich in einer Genre-Nische bewegt. Der Weg zum heutigen Erfolg war dabei aber alles andere als leicht oder auch nur geradlinig: Paul Taaks studierte und arbeitete erst in einer völlig anderen Berufswelt, bevor er zur Spielebranche fand, musste sich im Laufe seiner Karriere mit viel Arbeit und harschem Community-Feedback auseinandersetzen, erlebte aber auch schöne Triumphe. Um all diese kleinen und großen Geschichten dreht sich dieses Gespräch zwischen Paul Taaks und Gastgeber Dom Schott, der mit gezücktem Fragenzettel in dieses Gespräch stürmte.

Nach der „Was haben wir uns dabei gedacht“-Auftaktfolge beginnen nun ganz offiziell die Ödland-Chroniken: Dom Schott kehrt nach über 14 Jahren in das Ödland von Fallout: New Vegas zurück und ihr könnt ihn bei diesem Abenteuer begleiten. Und mehr noch: Alle Supporter von OK COOL dürfen am Ende jeder Folge bei einer Abstimmung ganz wesentlich über den weiteren Verlauf der Ödland-Chroniken entscheiden. So bastelte zum Beispiel nach der Auftaktfolge die Community den Charakter zusammen, den Dom nun spielen muss. Und genau darum geht es in dieser ersten Folge: Dom führt euch zuerst ins Jahr 2010 und den Release von New Vegas zurück, bevor er sich beim Doktor im Spiel auf die Couch setzt und seinen Charakter nach euren Anweisungen erstellt. Bevor er dann bereit und sorgenvoll das Ödland endlich betreten kann, begegnet er aber überraschend und zwischen Tür und Angel einem alten Freund, mit dem er hier nicht gerechnet hätte.

Am 30. März 2026 veröffentlichte ein Team namens Aldamami ihr Spiel Bloodletter - einer von hunderten Titeln, die in dieser Woche auf Steam erscheinen würden. Aber die Geschichte von Bloodletter und seinem Team ist besonders. Hinter dem ungewöhnlichen Studionamen stecken fünf junge Entwicklerinnen und Entwickler, die eigentlich noch an der HTW Berlin stu dieren - aber dank einer dotierung Nominierung ihres Prototypen vom Deutschen Computerspielpreis auf einmal eine Firma gründen mussten. Zwei Jahre ist das nun her, der Release ihres kommerziellen Debuts steht jetzt kurz bevor - und Dom Schott hat sie auf der Zielgeraden begleitet. In einer zweiteiligen Audio-Doku begleitet er das Team vor und nach der Veröffentlichung ihres Spiels. Im ersten Teil trifft er die Gruppe 48 Stunden vor Release, im zweiten Teil genau 24 Stunden nach Release. Was ging den Freunden in diesen so wichtigen Stunden durch den Kopf? Was klappte, wie viel ging schief? Und wie geht die Reise des Studios nun weiter? All das und mehr berichtet Dom in dieser Audio-Doku. Teil 1 erscheint frei für alle HörerInnen, Teil 2 ist exklusiv für alle Steady-Supporter.

Der neue Montag lässt sich auch nicht vom Feiertag abhalten und so blicken wir heute ein weiteres Mal bei OK MÜD auf die neue Spielewoche und welche frischen Release und vielversprechend entgegenlaufen. Wie immer sortiert Dom bewaffnet mit Kaffeetasse und Brötchen die Woche nach den fünf interessantesten Titeln, bevor er den seltsamsten Titel der Woche krönt. Schließlich folgt noch der Blick in die Programmwoche bei OK COOL, die - das dürfen wir jetzt einfach mal stolz sagen - ausgesprochen abgefahren wird. Spiele der Woche (06.-12.04.): Samson (08.04., PC) The House of Hikmah (08.04., PC) Minos (09.04., PC) High Above (09.04., PC) Skull Horde (10.04., PC) Seltsamster Titel der Woche: Spark in the Dark (07.04. (EA), PC)

Ein ungewöhnliches Spiel von einem Studio mit ungewöhnlichen Namen: So könnte man den Multitasking-Kochsimulator Goblin Sushi des Schweizer Studios Old Cake Factory umschreiben. Und damit traf das Mini-Team offenbar genau ins Schwarze: Ihr Spiel erschien im Februar '26 als Early Access und schlug direkt so erfolgreich ein, dass das Gründerduo von der Teilzeit in die Vollzeitarbeit springen konnten. Nun arbeiten sie auf den Full Release ihres Spiels hin, während weiterhin regelmäßig positive Kritiken eintrudeln. Wie haben sie das in Zeiten überfüllter Spielregale geschafft? Die Antwort auf diese und noch einige mehr Fragen sucht Dom Schott im Gespräch mit Annika Gerber, die zum Gründungsteam der Old Cake Factory gehört, als Artist für den ziemlich einzigartigen und charmanten Look des Erfolgsspiels verantwortlich ist - und von einer Lokalzeitung einmal als Geburtshelferin der Schweizer eSport-Szene beschrieben wurde. Überrascht? War Dom auch, bevor er im Gespräch die ganze Geschichte hinter diesem Zeitungsartikel erfuhr.

Der Montag stürmt die Kalenderblätter wie einst die Reiter von Rohan die Pelennor-Felder und das kann nur eines bedeuten: Gondor ist gerettet und Dom Schott blickt ein weiteres Mal gemeinsam mit euch in die neue Woche. Welche Spiele erscheinen? Was ist euer Blick und eure Zeit (höchstwahrscheinlich) wert? Und was hat es mit diesem Jesus-Simulator auf sich? All das und noch ein bisschen mehr steckt in dieser neuen Ausgabe OK MÜD. Prost und los geht's! Spiele der Woche (30.-05.04.): Bloodletter (30.03. (EA), PC) Legends of the Round Table (31.03., PC) Crown of Creed (31.03., PC) Clean Up Earth (02.04., PC) All Will Fall (03.04., PC) Seltsamster Titel der Woche: I Am Jesus Christ (02.04., PC)

Volker Ritzhaupt begleitet die deutsche Spielesprache fast punktgenau seit ihren Anfängen: 1985 gründete er Applications Systems Heidelberg um den aufregend neuen Atari-Softwaremarkt als Entwickler und Vertreiber zu begleiten. Diese Anfänge liegen mittlerweile über 40 Jahre in der Vergangenheit, aber Volkers Firma gibt es immer noch: Ihm ist es gelungen, sein Unternehmen immer wieder an den sich verändernden Spielemarkt anzupassen - und so wurde aus dem Atari-Versorger schließlich ein Publisher für Indie-Spiele, der zu seinem Portfolio Nischenhits wie The Longing, Unforeseen Incidents, Rosewater und Prim zählen kann. Gastgeber Dom Schott wollte eigentlich mit Volker Ritzhaupt über diese letzten 40 Jahre und die wichtigsten Stationen des Firmengründers sprechen - es stellte sich dann aber heraus, dass dieser eine ganz eigene Vorstellung von den Dingen hatte, die er im Podcast erzählen wollte. So kam es zu einem bunten Überlänge-Plausch, den Volker immer mal wieder kurz verließ, um in seiner Wohnung eine alte Spielepackung oder museale Atari-Computer zu suchen und stolz ins Bild zu zerren. Und am Ende klingelte es auch noch an der Tür. Mit anderen Worten: Es war viel los und ein großer Spaß.

Das Postapokalypse-Rollenspiel Fallout: New Vegas ist nicht nur ein großer Klassiker der Spielewelt, sondern war auch für Dom Schott ganz persönlich enorm prägend. Im Herbst 2010, kurz nach Release, schnappte er sich eine Version und schlug sich in den kommenden Monaten die Nächte im digitalen Ödland um die Ohren: Mehrköpfige Kühe, mutierte Asseln, Punk-Banditen und Ghule - so viele Abenteuer, so viele schöne Erinnerungen. Zum letzten Mal betrat Dom Schott die Spielwelt von Fallout: New Vegas im April 2012 - vor über 14 Jahren. Und nun wird es Zeit für eine Rückkehr. Gemeinsam mit euch reist Dom wieder ins Ödland, jagt der eigenen Nostalgie nach und will herausfinden, wie der Klassiker heute noch auf ihn wirkt. In den Ödland-Chroniken berichtet er von seinen Abenteuern, Entdeckungen und Gedanken, die ihm während seiner Rückkehr zu dieser Spielwelt durch den Kopf gehen. Und ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, seid ein wichtiger Teil dieser Reise: Am Ende jeder Folge könnt ihr in einer Abstimmung über Entscheidungen, Questverläufe und das weitere Vorgehen im Spiel abstimmen. Und das beginnt bereits mit dieser Auftaktfolge: Alle Supporter von OK COOL können in einem Charakterbogen, der in der Folgenbeschreibung des Premium-Feeds verlinkt ist, über die Charakterwerte abstimmen, die Dom für seine Spielfigur festlegen soll. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden dann nächsten Mittwoch bekanntgegeben, bevor das Abenteuer dann auch schon beginnt. Wie lange diese Reise dauern wird? Finden wir es gemeinsam heraus! Ab sofort, jeden Mittwoch, für alle Supporter von OK COOL! Toi, toi, toi!

Eine neue Woche bricht im OKCOOL-Land an und sie hat wieder einmal einige tolle Spiele im Schlepptau, die ganz bald erscheinen - und die eure Aufmerksamkeit verdient haben. Dom Schott stellt sie euch, bewaffnet mit Kaffeetasse und Kopfkissen, liebevoll vor, bevor er sich für den seltsamsten Titel der Woche schämt. Anschließend, damit wir das alle wieder schnell vergessen, berichtet er, warum er sich so sehr auf die Programmwoche bei OK COOL freut. (Spoiler: Es geht um Fallout!!)

Nikolai Hilz hat momentan alle Hände voll zu tun: Er ist Designer im Team von Aesir Studios, die Anfang März einen ungewöhnlichen Open-World-Titel veröffentlicht haben - The Legend of Khiimori. In diesem Spiel reiten wir als Kurierin durch die Mongolei des 13. Jahrhunderts, überbringen Nachrichten oder Geschenke und müssen währenddessen darauf achten, dass es unserem Pferd möglichst gut geht. Futter, Wasser, Medizin, ein bequemer Sattel, alles muss stimmen, damit wir sicher und gut am Ziel ankommen. Und all diese Dinge kosten wiederum Geld - wie viel genau, das bestimmt Nikolai Hilz, der die Wirtschaft der Spielwelt von seinem Schreibtisch in München aus kontrolliert. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Nikolai von seinem täglichen Versuch, genau die richtigen Preise festzulenken und muss dafür geradezu tiefenpsychologisch Beschwerden und Wünsche von SpielerInnen analysieren. Bevor die beiden dazu kommen, gibt's außerdem eine kleine Reise in die Vergangenheit des Designers, die ihn nach England, zu Travian Games und dem ambitionierten Versuch führte, ein eigenes Studio auf die Beine zu stellen.

Kinder, wie die Zeit vergeht: Einmal geblinzelt und schon rollt die zehnte (!!) Ausgabe OK MÜD vom Stapel! Diesen Anlass nutzt Dom Schott, um bei seinem morgendlichen Kaffee einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Formats zu wagen, bevor er euch wie gewohnt eine Handvoll empfehlenswerter Spiele vorstellt, die im Laufe der neuen Woche erscheinen. Und ebenfalls wie gewohnt geht's dabei quer durch alle Genres, Farben und Stilmittel - also: Stifte bereitlegen, Wunschliste zücken, ihr werdet all das brauchen!

Annika Ruff ist erfahrene Synchronsprecherin und hat schon viele Rollen ins Deutsche gehievt, aber das hier ist der bisherige Höhepunkt ihrer Arbeit: im Riesenkassenschlager Resident Evil: Requiem spielt sie die deutsche Stimme von Grace Ashcroft, eine der Hauptfiguren des AAA-Horrorspiels. Und es ist keine einfache Rolle: Grace durchlebt während ihres Abenteuers in der zombieverseuchten Welt emotionale Extreme, von Angstzuständen über Schreikrämpfe bis hin zu hoffnungsvollen Wendepunkten. All das musste Annika ins Deutsche transportieren und sekundengenau mit der englischen Vorlage abgleichen, während sie sich selbst vor dem Mikrofon nur millimeterweise bewegen durfte. Ein fordernder Job, zu dem Dom Schott viele, viele Fragen hat. In diesem Podcast löchert er Annika über ihre Arbeit für Resident Evil: Von ihrer eigenen Beziehung zu dem Kultfranchise über den Weg zum Bewerbungsgespräch bis zu ganz konkreten Herausforderungen im Tonstudio - und wie viel Geld das alles eigentlich bringt. Im Vorwort verrät Dom außerdem (spoilerfrei!), wie ihm Resident Evil Requiem so gefallen hat, das er pünktlich zur Anmoderation durchspielen konnte.

Eine neue Woche ist auf unseren Kalenderblättern gelandet - und ihrem Schlepptau befindet sich wie erhofft und erwartet ein kaffeetrinkender Dom Schott, der extrafrüh aufgestanden ist, um Release-Listen zu lesen und euch nun seine Highlights zu präsentieren: Fünf Spiele erscheinen diese Woche, die eure Aufmerksamkeit verdient haben - plus ein ganz besonders seltsamer Bonustitel. Haltet euch fest, dreht euch noch mal kurz um, euer Start in die Woche steht bereit!

Das erste SteamNext-Fest des Jahres 2026 wurde abgefeiert und das bedeutet, dass innerhalb einer Woche hunderter Demos kommender Spiele auf die Festplatte von Dom Schott gerollt sind. Der hat sich wie ein eifriges Trüffelschwein durch diese Titel gearbeitet und einige Highlights entdeckt. Und diesen Highlights widmet er nun diese Sonderfolge "OK COOL trifft". Nach einer persönlichen Empfehlung von zwei Spielen begrüßt er gleich zwei Entwickler nacheinander vor dem Mikrofon, die zu den spannendsten Beiträgen des Next-Fests gehören: Jakob Braun von Active Fungus Studios, der das Mittelalter-Cozy-Arbeitsspiel Medieval Frontiers vertritt und Johannes Knop von Randwerk, der mit seinem Team an Wanderburg arbeitet - ein Vampire-Survivors-Like mit Burgen und Kanonen, das sogar die Aufmerksamkeit von Rieseninfluencer Hand of Blood gewinnen konnte. Beide geben Einblicke in ihre Arbeit, die Vorbereitungen auf das Next-Fest und wie erfolgreich sie nun tatsächlich waren - all das garniert wie üblich mit OKCOOL-igen Exkursen und Abschweifungen, die das Herz zum Beben bringen.

Freunde, der Wecker lügt nicht: es ist wieder mal Montag und das bedeutet, dass euch eine weitere Ausgabe OK MÜD liebevoll um die Ohren geschlagen wird. Dom Schott hat die Kaffeetasse gezückt und blickt mit euch in die neue Woche, stellt die interessantesten Releases vor und bekennt sich ein weiteres Mal zu Conan der Barbar. Guten Morgen!

Bei kaum einem Gast in der Geschichte von OK COOL hat sich die berufliche Biographie so klar in zwei Abschnitte aufgeteilt wie bei Benjamin Lochmann. Zum einen ist er als Mitgründer der Pixel Maniacs ein erfahrener Indie-Entwickler, der 2016 mit seinem Team Chromagun an den Start rollte - eine Hommage an den Rätselklassiker Portal, in dem allerdings nicht Portale, sondern magnetische Farben verschossen werden. Ein Achtungserfolg, der nun, fast zehn Jahre später, zu einer Fortsetzung geführt hat: Chromagun 2 ist größer, hübscher, charmanter und macht Benjamin Lochmann sichtlich stolz. Zum anderen ist da aber auch noch der Sturm-und-Drang-Unternehmer: Mit 16 programmierte Benjamin erste Programme, mit 18 gründete er seine erste Firma, in seinen frühen 20-ern entwickelte er dann hunderte Apps, die vom "SaufTracker" über "Fatty Jump" bis hin zu Frauen- und Männerversteher-Lexikas reichten. All das passierte vor den Pixel Maniacs, spielte aber für die Refinanzierung des Studios auch Jahre nach der letzten App-Veröffentlichung noch eine wichtige Rolle. Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Benjamin Lochmann hinter die Kulissen seines Studios und erzählt uns von der Arbeit an Chromagun. Und ja, es wird auch einen Ausflug in die wilden App-Zeiten des Unternehmers geben, in die Jahre als Jungunternehmer - und ins Zillertal geht's auch noch ganz kurz.

Um den Zombie im Raum direkt mal anzusprechen: Ja, diese Woche erscheint das neue Resident Evil Requiem, aber das würdigen wir bei OK MÜD nur mit einem interessierten Wimpernschlag. Denn dieses besondere Format gehört all den kleineren und mittelgroßen Spielen, die neu erscheinen und drohen, von der wöchentlichen Release-Flut ungesehen weggespült zu werden. Fünf Spiele hat Dom Schott für euch gefunden um sie euch vor dem Mikrofon vorzustellen. Außerdem gibt's den Hinweis auf den "seltsamsten Titel der Woche", der dieses Mal vor allem wegen seiner schieren Dimension verstört. Gestützt wird Dom vor dem Mikrofon traditionell von zwei Kaffeetassen, die auch heute natürlich nicht fehlen dürfen.