POPULARITY
Categories
Der Bund kauft bei einem Startup Kamikaze-Drohnen, in das ein äußerst umstrittener US-Milliardär beteiligt ist. Warum das Sorgen macht.
Die Individualbesteuerung könnte abgelehnt werden, die SRG-Initiative auch – oder doch nicht? Der Bund zahlt 50'000 Franken an jedes Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Guy Parmelin fliegt nach Brüssel und unterzeichnet die Rahmenverträge. Was bedeutet das?
Eine Frau starb im Januar 2025 an Österreichs höchstem Berg, nachdem ihr Freund sie alleine zurückgelassen hatte. Nun hat ein Gericht in Innsbruck den heute 37-Jährigen wegen grob fahrlässiger Tötung verurteilt - zu fünf Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe. Weitere Themen: Das Tessin hat sich beim Bund erfolgreich gegen ein Zentrum für straffällige Asylsuchende gewehrt. Der Bund legt die Pläne für die Unterkunft im Südtessin nun auf Eis. In Washington hat erstmals der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Donald Trump getagt. Dem umstrittenen Gremium gehören rund zwei Dutzend Länder an. Die Schweiz war als Beobachterin dabei.
Der Bund finanzierte eine Rezeptsammlung für Kitas und Tagesschulen mit 20 fleischlosen Rezeptvorschlägen. Die Broschüre kostet die Steuerzahler mehr als 36'000 Franken oder 1'800 Franken pro Rezept. Jositsch will Armeeabschaffung aus SP-Parteiprogramm streichen. Asylbewerber müssen im Kanton Zug neu mit Plastikgeld bezahlen. Schweiz nimmt als Beobachterin an Trumps «Friedensrat» teil.
Der Bund nimmt beim Gewässerschutz zu viel Rücksicht auf die Landwirtschaft. Das sagt das Bundesamt für Justiz. Es hat das Vorgehen des Bundesamts für Umwelt beim Festlegen von Grenzwerten kritisiert. Das zeigen neue Dokumente, die SRF vorliegen. Weitere Themen: · Die Lawinensituation in den Alpen ist weiterhin angespannt: In vielen Gebieten gilt die zweithöchste Lawinen-gefahrenstufe, die Gefahrenstufe vier. Im Wallis galt gestern vorübergehend die höchste Gefahrenstufe fünf. Dort sind mehrere Täler nicht mehr erreichbar. · Zwischen Lausanne und Renens verkehren die Züge wieder nach Fahrplan: Die Störungen sind behoben worden, wie die SBB schreibt. Der Zugverkehr war seit Anfang Woche eingeschränkt, wegen eines Kabelbrandes - dieser war vermutlich von Fussballfans ausgelöst worden. · Die Behörden in Frankreich haben neun Personen festgenommen, in Zusammenhang mit dem Tod eines 23-jährigen Studenten in Lyon. Der rechts-nationale Aktivist war letzten Donnerstag am Rand einer Kundgebung zusammengeschlagen worden. Der französische Innenminister machte am Wochenende Linksextremisten für den Angriff verantwortlich.
Der Bund muss die Impfstoffverträge mit Novavax und Moderna offenlegen. Die Auslastung der Windanlagen in der Schweiz betrug letztes Jahr nur 18 Prozent. Wirbel um RTS-Kommentar zu Israels Bob-Team. Während eines US-Eishockeyspiels fallen mehrere Schüsse und die Medien schweigen zum Täter.
«Eine Verlängerung der Piste ist kein Thema mehr.» So steht es im Objektblatt des Bundes zum Regionalflugplatz Schupfart. Im Objektblatt geht es im die künftige Nutzung des kleinen Regionalflugplatzes. Doch das ist keine Enttäuschung für die Regionalfluggruppe in Schupfart. Weiter in der Sendung: · Betrunken Grenzwächter angefahren: Hohe Geldstrafe für Blaufahrer · Makellose Schweizer Curler: Team mit Solothurner Yannick Schwaller siegt zum 5. Mal · Auswärtsniederlage: Der EHC Olten verliert 3:1 in Sierre
Am 8. März entscheidet die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung, welche die Heiratsstrafe abschaffen soll. Befürworter sprechen von mehr Gerechtigkeit, Gegner warnen vor neuen Ungleichheiten und zusätzlicher Bürokratie. Seit Jahrzehnten wird in der Schweiz über die sogenannte Heiratsstrafe gestritten: Verheiratete Doppelverdiener, zahlen bei der direkten Bundessteuer häufig mehr als unverheiratete Paare. 1984 hielt das Bundesgericht fest, dass Ehepaare steuerlich nicht benachteiligt werden dürfen. Viele Kantone schafften danach mit Splittingmodellen die Heiratsstrafe ab. Beim Vollsplitting wird das Gesamteinkommen halbiert und zu diesem Satz (50%) besteuert. Beim Teilsplitting gilt ein höherer Prozentsatz. Bundesgesetz über die Individualbesteuerung 2021 lancierten die FDP-Frauen Schweiz die «Steuergerechtigkeits-Initiative». Das Ziel: eine individuelle Besteuerung auf allen Steuerebenen (Bund, Kanton, Gemeinde). Bundesrat und Parlament einigten sich auf einen indirekten Gegenvorschlag. Zehn Kantone sowie SVP, Die Mitte, EVP und EDU haben je das Referendum ergriffen, weshalb nun das Volk entscheidet. Wer profitiert? Die Individualbesteuerung beseitigt die Heiratsstrafe. Entlastet würden tendenziell Ehepaare mit ähnlich hohem Einkommen sowie viele Rentnerpaare. Die Reform soll – so die Hoffnung vom Bund - mehr Menschen zu zusätzlicher Erwerbsarbeit motivieren und damit den Fachkräftemangel lindern. Wer verliert? Mehr bezahlen könnten Ehepaare im traditionellen Einverdiener-Modell oder mit stark ungleichem Einkommen, sowie unverheiratete Paare mit Kindern und mittleren bis höheren Einkommen. Zudem wird mit jährlich rund 600 Millionen Franken Steuerausfällen gerechnet, der grösste Teil beim Bund. Politische Debatte FDP, SP, Grüne und Grünliberale unterstützen die Vorlage. Sie sie ein guter Kompromiss und schaffe die Heiratsstrafe ab. Die meisten Haushalte würden profitieren. SVP, die Mitte, EVP und EDU lehnen die Reform ab. Sie sprechen von einem Bürokratiemonster, welches zu rund 1,7 Millionen zusätzlichen Steuererklärungen führe. Mehrere Kantone kritisieren, dass ihnen ein Systemwechsel aufgezwungen wird, welcher grossen Aufwand, Kosten und Steuerausfälle mit sich bringt. Der Bund sollte bei der Korrektur der Heiratsstrafe dem Vorbild der Kantone folgen. Die Mitte lancierte 2024 ihrerseits die «Fairness-Initiative». Diese will die gemeinsame Besteuerung behalten, aber die Heiratsstrafe über Splitting oder Zweiverdiener-Abzüge beseitigen, so wie es viele Kantone bereits anwenden. Sendung Bringt die Individualbesteuerung mehr Gerechtigkeit und entlastet den Arbeitsmarkt? Oder schafft sie neue Ungleichheiten und zusätzlichen Aufwand? Darüber diskutieren im Forum: Pro Individualbesteuerung: Christa Markwalder, Vorstandsmitglied FDP-Frauen Schweiz Contra Individualbesteuerung: Marianne Binder-Keller, Ständerätin Die Mitte, Kanton Aargau
Yoghurt-Becher oder Shampoo-Flaschen: Die 216 Gemeinden, die beim System «Bring Plastic Back» mitmachen, haben im 2025 so viel Plastik gesammelt wie noch nie. Nun gibt es aber eine Änderung. Der Bund plant nämlich ein nationales Sammelsystem. Weitere Themen: · Die Berner Stadtregierung will mit einem neuen Reisebuskonzept die Innenstadt entlasten. · Die Gemeinde Brienz ärgert sich über die Art und Weise, wie der Kanton Bern den Rückbau von Kleinkraftwerken im Zuge des Grimsel-Dialogs kommuniziert hat.
Der Bund will 12 Millionen Euro zur Erforschung von neuen Verhütungsmitteln bereitstellen – auch für Männer. "Das ist wahrscheinlich eher der Tropfen auf den heißen Stein", sagt Journalistin Franka Frei. Außerdem werde nur Grundlagenforschung gefördert. Von WDR 5.
Der Bund und die SBB müssen sich nochmals mit den FV-Dosto-Doppelstockzügen befassen. Im Fokus steht die Frage der Barrierefreiheit. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine entsprechende Beschwerde gutgeheissen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) Doppelstockzüge der SBB müssen erneut geprüft werden (08:54) Wie sich Auftrag und Befugnisse von ICE unter Trump verändern (17:41) Lausanner Polizei und Regierung legen Zwischenbericht vor (22:26) Die Gewinne der UBS und der Streit um die Kapitalanforderungen (25:59) Individualbesteuerung: zwei Paare im Vergleich (31:44) Grossbritanniens Reform UK mit wachsendem Zulauf (37:33) Wahlen in Thailand: Wie steht es um Chancen der People's Party?
Am 8. März stimmen wir über die Klimafonds-Initiative ab. Diese verlangt mehr Mittel für den Klimaschutz, etwa für Solarpanels oder die Förderung klimaneutraler Technologien. Ist die Schweiz auf Kurs in Sachen Klimaschutz - oder braucht es einen zusätzlichen Klimafonds, um die Ziele zu erreichen? Der Bund soll deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben – das fordert die Klimafonds-Initiative. Bis 2050 sollen jährlich zwischen 0.5 bis 1 Prozent des nationalen Bruttoinlandprodukts in einen staatlichen Klimafonds fliessen. Die Ausgaben wären zumindest vorübergehend von der Schuldenbremse ausgenommen. Während die Initiantinnen und Initianten darin eine notwendige Investition sehen, um hohe Kosten künftiger Klimaschäden zu vermeiden, warnen die Gegnerinnen und Gegner vor einer Verschuldung auf Kosten künftiger Generationen. Über die Initiative diskutieren Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter als Befürworterin und SVP-Ständerat Jakob Stark als Gegner.
Der Bund hat im Vorjahr seine Budgetziele übererfüllt // Im Bezirk Neunkirchen entsteht der größte Trinkwasserspeicher Österreichs
Es ist ein trauriger Rekord: 2025 wurden in der Schweiz so viele Femizide registriert wie noch nie. 27 Frauen und Mädchen wurden von ihren aktuellen oder ehemaligen Partnern oder von einem Familienmitglied getötet. Femizide geschehen selten plötzlich. Häufig gehen ihnen Drohungen oder psychische und körperliche Gewalt voraus. Der Ausstieg aus diesem Gewaltkreislauf ist für Betroffene oft äusserst schwierig. Alexandra Aregger, normalerweise Host dieses Podcasts, hat im vergangenen Jahr mit drei Frauen gesprochen , denen es gelungen ist, sich aus einer Situation von häuslicher Gewalt zu befreien. Was braucht es, um den Ausstieg aus einer gewaltvollen Beziehung zu schaffen? Warum gelingt er oft nicht? Und wie geht es den betroffenen Frauen heute? Diesen Fragen widmen sich Alexandra Aregger und Host Philipp Loser in der neuesten Folge von Apropos. Zudem schildern zwei betroffene Frauen ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt – und wie sie den Weg hinaus gefunden haben. Hilfe bei häuslicher Gewalt Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144) Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an. Host: Philipp Loser Produktion: Valeria Mazzeo Mehr Artikel zu häuslicher Gewalt: Alexandras Reportage über drei Frauen, die Wege aus der häuslichen Gewalt fanden «Apropos»-Folge zum Jahresgespräch mit Kriminologin Nora Markwalder zu Gewalt gegen Frauen Eine Staatsanwältin erzählt, was sich in der Schweiz zum Thema häuslicher Gewalt ändern muss Der Bund will Opfer von besser schützen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Bund soll künftig deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben − das fordert die Klimafonds-Initiative. Bei einem Ja müsste bis zu einem Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen Klimafonds eingezahlt werden. Sozial gerechte Klimapolitik oder ein Angriff auf die finanzielle Stabilität der Schweiz? Die Klimafonds-Initiative von SP, Grünen und Gewerkschaften verlangt einen staatlichen Fonds für Klimaschutzmassnahmen. Das Geld soll etwa in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und die Dekarbonisierung des Verkehrs fliessen. Gemäss Initiative müssten jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Fonds einbezahlt werden – laut Bund vier bis acht Milliarden Franken. Die zusätzlichen Mittel seien nötig, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, sagt das Initiativkomitee. Die Gegnerinnen und Gegner entgegnen, die Schweiz habe bereits genügend Instrumente für den Klimaschutz. Macht die Schweiz genug, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen, oder braucht es einen Klimafonds? Umstrittene Finanzierung des Klimafonds Besonders umstritten ist die Finanzierung des Klimafonds, da die Ausgaben gemäss Initiativtext nicht der Schuldenbremse unterstellt werden sollen. Für die Initiantinnen und Initianten ist der Klimaschutz eine unumgängliche Investition in die Zukunft und dürfe deshalb nicht als gewöhnliche Ausgabe behandelt werden. FDP, SVP, GLP und die Mitte warnen hingegen vor neuen Schulden. Zudem sei früher oder später mit Steuererhöhungen zu rechnen, so die Gegnerinnen und Gegner. Mario Grossniklaus begrüsst am 23. Januar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; und – Marc Jost, Nationalrat EVP/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK; – Jacqueline de Quattro, Nationalrätin FDP/VD; und – Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH.
Der Bund fördert endlich wieder den Kauf für E-Autos – und diesmal sogar clever. In Davos hofiert die Wirtschaftselite Donald Trump. Und in Spanien krachen zwei Hochgeschwindigkeitszüge ineinander.Das ist die Lage am Montagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Zuschuss für geschätzt 800.000 Fahrzeuge: Bund fördert Kauf von Elektroautos mit bis zu 6000 Euro Davos empfängt Donald Trump: Buckeln in den Bergen Zugunglück in Andalusien: Tödliche Kollision bei Tempo 200 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bargeld verschwindet zunehmend aus dem Alltag: Geschäfte, Restaurants und Verkehrsbetriebe setzen immer öfter auf digitale Zahlungsmittel. 2024 wurden nur noch 30 Prozent aller Transaktionen mit Bargeld durchgeführt. 2017 waren es noch 70 Prozent.Die Freiheitliche Bewegung Schweiz sieht in dieser Entwicklung eine Gefahr für die Freiheit – und hat deshalb die Bargeld-Initiative lanciert, die am 8. März zur Abstimmung kommt. Dabei soll in der Verfassung festgehalten werden, dass der Bund immer genügend Münzen oder Banknoten in Reserve hat.Der Bund lehnt die Formulierung der Initianten ab und präsentiert einen Gegenvorschlag – eine Seltenheit auf Bundesebene.Wie soll dieser Verfassungsartikel genau funktionieren? Wer steckt hinter dieser Bewegung? Und würde ein «Ja» zur Initiative den physischen Franken wirklich schützen?Bundeshausredaktorin Silvana Schreier hat sich mit der Bargeld-Initiative befasst und erklärt alles Wissenswerte zur Vorlage in einer neuen Folge von «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoMehr zur Bargeld-InitiativeAlles, was Sie zur Bargeld-Initiative wissen müssenDarum hängen Schweizerinnen und Schweizer so am BargeldWarum ein ehemaliger Wirtschaftsförderer im Silicon Valley nur noch bar bezahlt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz wird von der EU gelobt. Die Beamten sind zufrieden im Home Office. Der Bund hilft den Opfern von Crans-Montana. Der Gerichtshof der EU macht in Dänemark Politik. Und die St. Galler Impfpflicht sorgt für Schlagzeilen.
Der Nationalrat will Böller einer Ausweispflicht unterstellen. Der Bund unterstützt vegane Propaganda. Der Ständerat knickt bei feministischer Propaganda ein. Die Einkommen gleichen sich in der Schweiz an. Beat Jans will nicht mitmachen bei einer reform des EGMR.
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es um Umwälzungen kleinerer und größerer Art. Zunächst geht es (01:08) um eine Erklärung des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI), dass Microsoft 365 sowohl durch Unternehmen als auch durch öffentliche Stellen datenschutzkonform genutzt werden kann. Verantwortliche müssten jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Grundlage dieser Entscheidung ist ein fast 140 Seiten starker Bericht aus dem November 2025, der die früheren Kritikpunkte der Datenschutzkonferenz (DSK) neu bewertet und konkrete Handlungsempfehlungen für Verantwortliche enthält. Eher keine Revolution, aber eine Änderung der Aufsichtspositionen. Sodann geht es (11:25) um die Haftung von Host Providern: In einem rumänischen Fall entschied der Luxemburger EuGH, dass der Betreiber einer Online-Plattform für die Verletzung von Datenschutzrechten mitverantwortlich ist, die auf der Plattform begangen werden (Urteil vom 02.12.2025 - C-492/23). Auf diese Entscheidung hatte der BGH im Fall Künast gewartet und das Verfahren ausgesetzt. Welche (revolutionären?) Auswirkungen die Kollision des Haftungsprivilegs in Art. 6 DSA mit der Haftung nach Art. 82 DS-GVO hat, erörtern Niko und Stefan ausführlich. Schließlich geht es (26:00) um die Reformbemühungen der Ministerpräsidenten der Länder und der Bundesregierung. Sie wollen den Staat (und den Datenschutz) modernisieren, etwa indem sie - Stichwort „Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht“ – die Bestellpflichten betrieblicher Datenschutzbeauftragter in § 38 BDSG einschränken. Der Bund wird zudem in Abstimmung mit den Ländern die Datenschutzaufsicht für den nichtöffentlichen Bereich bis spätestens 31.12.2027 reformieren und dabei auch die Aufgabenverteilung im Föderalstaat neu justieren. Bund und Länder werden zudem auf europäischer Ebene die anstehenden Verhandlungen der EU-Kommission bei der Weiterentwicklung des EU-Datenrechts nutzen, um weitere Konsolidierungen zu erreichen, die über die vorgeschlagenen Omnibus-Pakete hinausgehen. Das klingt ebenfalls nach Umwälzung…
Der Bund möchte damit Clubs in dicht bebauten Gegenden helfen, die wegen Lärmbeschwerden Schwierigkeiten haben. In einer Phase des Clubsterbens ein wichtiges Zeichen. Autor: Kosmas Hotomanidis Von Daily Good News.
Wer das Standespräsidium inne hat, macht keinen Wahlkampf für einen Sitz in der Regierung. Gegen dieses ungeschriebene Bündner Gesetz verstösst SVP-Kandidatin Valerié Favre-Accola. Sie ist sich dessen bewusst und ihre Gegnerinnen halten sich mit Kritik zurück. Weitere Themen: · Im Kanton Graubünden dürfen zwei Luchse ausgesetzt werden, als Ersatz für die drei Luchse, die letztes Jahr fälschlicherweise geschossen wurden. Der Bund hat ein Gesuch des Kantons bewilligt. · Der Stiftungsratspräsident des Theaters Chur Johannes Flury spricht über das immer grösser werdende Finanzloch, bröckelnde Wände und Angebote, die es ohne zusätzliches Geld nicht mehr geben könnte.
Der Bund hat seine erste nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus vorgestellt. Doch was konkret ist Rassismus und wie wird er tagtäglich erlebt? Gerade Ersteres ist gar nicht so einfach zu erklären. Expertin Anja Nunyola Glover gibt Einblick. In den letzten fünf Jahren haben über eine Million Menschen in der Schweiz diskriminierenden Rassismus erlebt. Der kann ganz unterschiedlich aussehen. Und er reproduziert sich ständig, wenn wir ihn nicht aktiv verlernen, sagt Rassismus-Expertin Anja Glover. Wie das passieren kann und was der Bund seinerseits jetzt dagegen unternehmen will, erklären wir bei News Plus. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Anja Nunyola Glover ist Soziologin, Autorin, Dozentin, Podcasterin und Speakerin und beschäftigt sich intensiv mit Rassismus, unter anderem bei ihrer Arbeit an der Universität Bern ____________________ Links SRF-Dok-Film "Schwarz sein in der Schweiz" https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/schwarzsein-in-der-schweiz---rassismus-im-alltag?urn=urn:srf:video:cd101d6d-3302-49d2-b9f6-f4c349410341 SRF-Artikel über die neue Bundesstrategie: https://www.srf.ch/news/schweiz/schutz-vor-diskriminierung-bundesrat-beschliesst-strategie-gegen-rassismus SRF-Audio-Plattform: https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Häusliche Gewalt nimmt zu. Der Bund will mit einer nationalen Kampagne gegensteuern, weitere Massnahmen sind angekündigt. Doch reicht das? Warum werden Warnzeichen übersehen? Warum endet der Schutz oft an der Kantonsgrenze? Und was braucht es, damit Frauen rechtzeitig Hilfe bekommen und gefährliche Täter gestoppt werden? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Elisabeth Baume-Schneider, Bundesrätin und Vorsteherin EDI; – Stephanie Eymann, Regierungsrätin BS/LDP und Vorsteherin Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt; – Nicole Dill, Femizid-Überlebende und Opferbetreuung Organisation «Sprungtuch»; – Jérôme Endrass, Professor für forensische Psychologie, Universität Konstanz und Stv. Leiter Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich; und – Anja Derungs, Geschäftsführerin Stiftung Frauenhaus Zürich und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Stadt Zürich.
Im Zürcher Furttal werden selbstfahrende Autos nun im grossen Stil getestet. Der Bund hat grünes Licht gegeben für ein Pilotprojekt. Somit werden dort Fahrzeuge erstmals selbstfahrend im Strassenverkehr eingesetzt, vorerst noch mit Sicherheitspersonen und ohne Fahrgäste an Bord. Weitere Themen: · Wegen schweren Tramunfällen: Neue Sicherheitskampagne in Stadt Zürich · Wegen nationaler Abstimmung: Kanton Zürich verzichtet auf Erhöhung des Eigenmietwerts
Wer seinen dementen Partner, die Eltern oder das beeinträchtigte Kind umsorgt, leistet unzählige Stunden unbezahlter Arbeit. Der Bund schätzt den Wert dieser Arbeit auf 3,7 Milliarden Franken. Nun fordern Betroffene und verschiedene Organisationen mehr Rückhalt von der Politik. Weitere Themen: Um Kinder und Jugendliche vor negativen Folgen der sozialen Medien zu schützen, haben verschiedene Länder bereits einen Alterslimite gesetzt. Auch in der Schweiz wird darüber diskutiert. Doch was sagen die Jugendlichen selbst dazu? Die britische Monarchie erlebt gerade, was vor Jahren noch undenkbar gewesen wäre: König Charles setzt seinen in Verruf geratenen Bruder vor die Tür. Hintergrund ist dessen Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Wie gross ist der Schaden für die Monarchie?
In den 1930er-Jahren war der Bund Deutscher Mädel (BDM) fester Bestandteil des Alltags beinahe jedes Mädchens in Deutschland. Was nach unbeschwerten Freizeitaktivitäten wie Wandern, Singen und Sport aussah, entpuppte sich in Wahrheit als Teil eines umfassenden Erziehungsprogramms des nationalsozialistischen Staates. Der BDM hatte das Ziel, junge Mädchen zu gehorsamen, pflichtbewussten und körperlich robusten Frauen zu formen – zu künftigen Müttern, die im Sinne Hitlers den „neuen Menschen“ heranziehen sollten. Hinter der Fassade von Gemeinschaft, Idealismus und jugendlicher Lebensfreude verbarg sich ein perfides System politischer Indoktrination, das Millionen junger Frauen ideologisch prägte und in den Dienst der nationalsozialistischen Weltanschauung stellte.
Wer seinen dementen Partner, die Eltern oder das beeinträchtigte Kind umsorgt, leistet unzählige Stunden unbezahlter Arbeit. Der Bund schätzt den Wert dieser Arbeit auf 3,7 Milliarden Franken. Nun fordern Betroffene und verschiedene Organisationen mehr Rückhalt von der Politik.
Der Bund will 20 verletzte Kinder aus Gaza in die Schweiz holen und behandeln. Ob der Kanton Zürich mitmacht, ist noch unklar. Linke Parteien fordern, die Stadt Zürich solle einspringen, falls der Kanton ablehnt. Weitere Themen: · Flughafen Zürich erneut zum besten Europas gekürt. · Therese Schläpfer (SVP) wird definitiv Nachfolgerin von Alfred Heer im Nationalrat.
Der Bund muss bei Ausbauprojekten für Bahn und Nationalstrassen Prioritäten setzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der ETH. Dringlich sei zum Beispiel der Bau des Rheintunnels, weniger wichtig sei dagegen der Bahntunnel Herzstück. Ausserdem: · Culturscapes mit Fokus auf Sahara · Herbstgast: André Salvisberg zu Basler Strassennamen
Der Bund braucht mehr Einnahmen und weniger Ausgaben. Darum hat der Bundesrat ein Entlastungspaket geschnürt. Nun rückt eine bisher wenig diskutierte Massnahme in den Fokus: Die Besteuerung aller Kantonalbanken. Weitere Themen: · Seit Wochen ist eine private Hilfsflotte unterwegs Richtung Gazastreifen. Nun hat Israel einen Teil der Schiffe gestoppt. · Die bekannte Primatenforscherin Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
Der Bund will Banken in der Schweiz strengere Eigenkapitalregeln vorschreiben. Dazu läuft aktuell die Vernehmlassung. Davon betroffen ist insbesondere die UBS, die letzte Schweizer Grossbank.Der Streit zwischen UBS und dem Bundesrat wird immer gehässiger. So wehrt sich UBS-Chef Sergio Ermotti gegen strengere Vorgaben des Bundes und hat nun eine Antwort auf die erste Vernehmlassungsvorlage vorgelegt. Bei der Bank lässt man durchblicken, dass Investoren einen Wegzug aus der Schweiz fordern.Wie geht man mit diesen Spekulationen um?Wie schlimm wäre es für die Schweiz, wenn die UBS tatsächlich ins Ausland ziehen würde? Und wie wichtig ist Swissness für die UBS? Das alles ordnet Jorgos Brouzos, Leiter des Wirtschaftsteams, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr zum Thema: Sergio Ermotti: «UBS hat nie mit Wegzug gedroht, aber es gibt Druck von Investoren»Kommentar zu den Bankenregeln: Die UBS und der Bund bleiben auf Konfrontationskurs – so verlieren beideUBS: Umzug leicht gemachtDrama und Trotz: So heftig streiten Team Keller-Sutter und Team Ermotti um die Regeln für die UBS«Apropos-Podcast»: Leaks, Drohungen und Indiskretionen: Ein Erklärstück über den Streit zwischen Bund und UBS Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Bund möchte Kindern im Gazakrieg helfen und einige von ihnen samt Familie in die Schweiz holen. Geplant ist, dass die Kinder in Schweizer Spitälern behandelt werden. Noch offen ist, wie die Kinder und ihre Familien ausgewählt werden und wie sie in die Schweiz gebracht würden. Ausserdem: · Am dänischen Flughafen Aalborg wurden am Abend Drohnen gesichtet. Es ist bereits das zweite Mal in dieser Woche in Dänemark. Woher die Drohnen kommen, ist nicht klar. Der Luftraum wurde gesperrt. · Dem globalen Handel über die Weltmeere drohen stürmische Zeiten. Die UNO Handels- und Entwicklungsabteilung UNCTAD rechnet in einem neuen Bericht mit weniger Handelsvolumen, höheren Kosten und dadurch mehr Problemen für ärmere Länder.
Eine neue klimafreundliche Heizung oder eine Isolation an der Fassade: Seit 15 Jahren werden über das sogenannte Gebäudeprogramm energetische Sanierungen gefördert. Der Bund will hier aber Sparmassnahmen vornehmen. Dabei zeigt eine neue Studie, dass sich diese Investitionen mehr als lohnen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:48) Nachrichtenübersicht (05:58) Fragliches Sparvorhaben des Bundes bei Gebäudesanierungen (11:26) Beugt sich die US-Notenbank Trumps Druck? (17:55) Die Schweiz stellt ihre Prioritäten für den OSZE-Vorsitz vor (22:22) Wie Lausannes Polizei wieder Vertrauen schaffen will (27:03) Die Schweizer Pharmabranche in den USA steht unter Druck (36:03) Weltweit akute Zunahme von Cholera-Fällen
Den Strafregisterauszug kann man beim Bundesamt für Justiz bestellen. Im Netz finden sich aber auch private Angebote. Der Bund rät zur Vorsicht. +++ Weiteres Thema: Bei der Reduktion von Zucker arbeitet die Lebensmittelbranche freiwillig mit dem Bund zusammen. Beim Salz jedoch nicht. Warum?
Das israelische Militär bestätigt einen gezielten Angriff auf die Führungsspitze der Hamas im Golfstaat Katar. Am Nachmittag wurden aus der katarischen Hauptstadt Doha heftige Explosionen gemeldet. Der Angriff ist eine weitere schwerwiegende Eskalation im Gaza-Konflikt. Weitere Themen: Für Medizinerinnen und Mediziner gilt in der Schweiz die ärztliche Schweigepflicht. Und das auch nach dem Tod eines Patienten oder einer Patientin. Aber gilt das auch, wenn Angehörige einen ärztlichen Fehler vermuten? Mit dieser Frage musste sich nun das Bundesgericht befassen. Der Bund ist ein wichtiger Kunde in der Schweizer Bauwirtschaft, denn für seine Verwaltungsgebäude vergibt er oft grosse Aufträge. Ein Vorstoss im Nationalrat fordert nun, dass der Bund bei seinen Neu- und Umbauten verstärkt auf die Nachhaltigkeit achtet. Der Bund selbst beteuert: das tue man bereits. Der Nationalrat befasste sich am Dienstag mit zahlreichen Motionen zu PFAS, den Ewigkeitschemikalien. Denn einige der Chemikalien sind krebserregend und belasten mittlerweile nicht mehr nur unsere Böden, sondern auch unsere Nahrungskette. Fragt sich: liessen sich PFAS nicht einfach ersetzen?
Mit der E-ID soll alles schneller und einfacher werden. Im Nu sind Schuhe bestellt oder ein Handyabo abgeschlossen oder lieber doch nicht? Nationalrat Gerhard Andrey von den Grünen und Jorgo Ananiadis von der Piratenpartei diskutieren die Vor- und Nachteile des digitalen Ausweises. Am 28. September entscheidet das Schweizer Stimmvolk über das Gesetz zu Einführung der E-ID. Mit dem digitalen Ausweis kann jeder und jede seine Identität im Internet bestätigen. Von zu Hause aus oder auch unterwegs. Die E-ID steckt in einer App auf dem Smartphone. Der Bund stellt sie kostenlos zur Verfügung. Es ist eine staatliche E-ID, der Bund ist für Betrieb und Herausgabe verantwortlich. Die Gegner der E-ID befürchten Missbrauch und Überwachung durch den Staat und eine Benachteiligung von älteren Menschen und von digital-skeptischen Leuten. Die Befürworter hingegen schätzen es sehr, dass die E-ID vom Staat verantwortet wird. Die Hürden, um einen möglichen Datenmissbrauch zu vermeiden, seien maximal erhöht worden. Moderation: Ruth Wittwer
Seit einer Woche dürfen in der Schweiz wieder bestimmte Wölfe geschossen werden. Der Bund möchte, dass der Bestand weniger stark wächst. Ob das so gelingt, ist aber umstritten. Weitere Themen: · Nach den heftigen russischen Angriffen auf die Ukraine: US-Präsident Donald Trump will mit europäischen Spitzenpolitikern sprechen. · Krieg in Nahost: Die radikal-islamistische Hamas hat sich bereit erklärt, sofort über eine Waffenruhe und die Freilassung der verbliebenen Israelischen Geiseln zu verhandeln. · In Brasilien haben tausende Anhängerinnen und Anhänger von Ex-Präsident Jair Bolsonaro demonstriert. Hintergrund ist ein bevorstehendes Gerichtsurteil. · Der Spanier Carlos Alcaraz hat das US Open gewonnen. Er besiegte im Final den Italiener Jannik Sinner in vier Sätzen. Alcaraz überholt damit Sinner in der Weltrangliste und ist neue Weltnummer 1.
Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé entlässt seinen Chef. Laurent Freixe muss das Unternehmen per sofort verlassen. Er hatte eine romantische Beziehung zu einer Mitarbeiterin nicht offengelegt. Die Frau war ihm direkt unterstellt, wie Nestlé mitteilte. Weitere Meldungen: · Kein Französisch mehr in Primarschulen: Der Entscheid des Zürcher Kantonsparlaments sorgt in der Romandie für Kritik. · Der Bund hat eine Langzeitstudie über die potenziell gesundheitsschädigenden Chemikalien PFAS gestoppt. · Nach einem Erdrutsch im Bürgerkriegsland Sudan werden hunderte Tote befürchtet.
Die Karriere des Frankens beginnt mit einem Fehlstart. Weil er nur in Silber geprägt wird und der Silberpreis in den 1850er Jahren massiv ansteigt, wird der Franken anfangs kaum als Währung benutzt. Und auch bei den Banknoten herrscht Chaos, bis 1907 die Nationalbank gegründet wird. Der Schweizer Franken ist bis zum Ersten Weltkrieg ein schwächelndes Anhängsel des französischen Francs. Der Bund prägt anfangs bewusst nicht genug Münzen, um den eigenen Bedarf zu decken, sondern verlässt sich darauf, dass auch ausländische Münzen fürs Zahlen in der Schweiz eingesetzt werden. Diesem "Münzparasitismus" setzt die sogenannte Lateinische Münzunion in den 1860er Jahren engere Grenzen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts werden Banknoten wichtiger. Anders als bei den Münzen herrscht hier immer noch der Föderalismus. Banknoten sind Sache der Kantone. Rund fünfzig Banken drucken eigene Schweizer Frankennoten. Mit dem neuen Bankengesetz reisst der Bund das Monopol an sich - und brummt den Banken im historischen Vergleich sehr hohe Eigenkapitalpolster auf. Uneinigkeit unter den Kantonen führt aber dazu, dass die Schweiz erst ab 1907 eine Zentralbank hat, die Schweizerische Nationalbank. _____________________ In der Episode zu hören: • Ernst Baltensperger, Emeritierter Volkswirtschaftsprofessor und Autor von «Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte» • Michael Kasch, Chef von Orell Füssli Sicherheitsdruck _____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Ein neuer Fall von Rassismus erschüttert die Polizei von Lausanne. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Whatsapp-Gruppen mit diskriminierenden Äusserungen entdeckt. Vier Polizisten wurden bereits suspendiert. Weitere Themen: Freiwilligenarbeit ist wichtig für die Schweiz. Gefühlt nimmt die Bereitschaft ab, sich ehrenamtlich zu betätigen. Nun aber zeigt eine neue Studie der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft: Die Bevölkerung ist nach wie vor sehr aktiv. Der Bund möchte die Ansteckung von sexuell übertragbaren Krankheiten reduzieren. Deshalb läuft in der Stadt Zürich seit zwei Jahren ein Versuch: Junge Menschen und solche mit geringem Einkommen können sich gratis auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Was ist die Bilanz? Weltweit warten viele schwerkranke Menschen vergeblich auf ein Spenderorgan. Allein in der Schweiz sterben deshalb jede Woche im Schnitt bis zu zwei Personen. Nun sorgen chinesische Forschende für Hoffnung: Sie haben erstmals eine Schweinelunge in einen hirntoten Menschen verpflanzt.
Der Bund möchte die Ansteckung von sexuell übertragbaren Krankheiten reduzieren. Deshalb läuft in der Stadt Zürich seit zwei Jahren ein Versuch: Junge Menschen und solche mit geringem Einkommen können sich gratis auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Was ist die Bilanz?
Am 28. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Einführung einer elektronischen Identitätskarte ab. Mit der sogenannten E-ID sollen sich Nutzerinnen und Nutzer künftig digital ausweisen können. Wir fragen nach, wie das genau funktioniert und wo unsere Daten abgespeichert werden sollen. Die E-ID soll künftig benutzt werden können, um im Internet zum Beispiel einen Strafregisterauszug zu bestellen, ein Bankkonto zu eröffnen oder sein Alter nachzuweisen beim Kauf von Alkohol. Die E-ID soll aber auch an der Bar bei der Alkoholkontrolle gezeigt werden können. Gegnerinnen und Gegner sorgen sich um den Datenschutz. Der Bund sagt, die elektronische Identitätskarte werde dezentral gespeichert, auf den Handys der Nutzerinnen und Nutzer. Wie das technisch genau gehen soll und was sich durch die E-ID konkret verändern könnte, erklärt SRF-Digitalredaktor Reto Widmer. ___________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode unter anderem zu hören: - Reto Widmer, SRF-Digitalredaktor Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Sandro Della Torre - Redaktion: Julius Schmid ___________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Am Freitag wollen sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin in Anchorage in Alaska treffen und über den Krieg in der Ukraine sprechen. Nicht dabei ist der ukrainische Präsident Selenski. Dieser betonte, dass die Ukraine keine Gebiete an Russland abtreten werde. Weitere Themen in dieser Sendung: Die UNO wirft Israel vor, Gefangene zu misshandeln. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat laut eigenen Angaben glaubwürdige Informationen dazu. Die Berner Inselspital-Gruppe hat einen leitenden Mitarbeiter fristlos entlassen. Zudem hat das Spital Strafanzeige eingereicht. Der Mann soll Rechnungen gefälscht haben. Der Bund hat die Meldeplattform für Medikamente digitalisiert, um einen besseren Überblick zu haben, welche Medikamente knapp sind und wo es Lieferengpässe gibt.
Das Neubaugebiet Plaines-du-Loup wird so gross wie das Zürcher Niederdorf. 4-Zimmer-Wohnungen sollen erschwinglich sein. Das Quartier ist schon heute belebt, das Konzept funktioniere, sagt Westschweizkorrespondent Roman Fillinger im «Tagesgespräch unterwegs, Rendez-vous in Lausanne». Die Schweiz wächst am Nordufer des Genfersees rasant. Nur die Agglomeration von Zürich kann mit diesem Tempo mithalten. Der Bund geht davon aus, dass in den Kantonen Waadt und Genf in 15 Jahren ein Fünftel mehr Leute wohnen. Entsprechend wächst auch die Wirtschaft in der Romandie. Es wird gebaut, auch nach neuen Konzepten. Mit dem genossenschaftlichen Wohnungsbau wird experimentiert auf einem Terrain, welches der Stadt Lausanne gehört. Verschiedene Investoren, verschiedene Wohnformen finden nebeneinander Platz in Plaines du Loup. Im Nachbarquartier, einem Hochhausquartier aus den 60er Jahren wird spöttisch von den «Écobobos», den Ökobürgerlichen, gesprochen. Spannungen zwischen den Quartieren gibt es, diese versucht die Stadt durch Mitnutzung zu verkleinern. Die Freiflächen sollen alle nutzen können, für Sport, Spaziergänge, Grillabende und Kultur. Der erste Teil des Quartiers ist vor 3 Jahren fertig gebaut worden, es herrscht viel Betrieb rund um die Häuser. Roman Fillinger zeigt dieses Wohnprojekt und spricht auch vom Wachstumsschmerz von Lausanne und der Romandie im Tagesgespräch unterwegs mit Karoline Arn.
Der Bund will Geflüchtete mit Status S so schnell wie möglich in den Schweizer Arbeitsmarkt integrieren. Manche Kantone haben die Vorgaben des Bundes bereits erfüllt, andere dürften das Ziel wohl weit verfehlen. Weshalb? Weitere Themen: Rund 6600 Frauen pro Jahr erhalten in der Schweiz die Diagnose Brustkrebs. Weil das Risiko ab einem Alter von 50 Jahren steigt, laden einige Kantone Frauen ab 50 alle zwei Jahre zur Mammografie ein. Allerdings droht diesen organisierten Brustkrebs-Screenings das Aus, weil die neuen Tarife zu tief sind. In der Gotthardfestung aus dem Zweiten Weltkrieg wird während gut zwei Wochen eine Mondmission simuliert. Angehende Raumfahrtingenieure und Astrophysikerinnen nehmen daran teil. Ziel der Mission ist es, einen Raumfahrteinsatz zu planen und unter möglichst realen Bedingungen zu üben.
Seit 2018 stehen die deutschen Wälder unter besonderem Stress, sagt Ökologe Peter Spathelf: Vor allem die Monokulturen sind ein Problem. Ein "klimamangepasstes Waldmanagement" soll es richten. Der Bund zahlt dafür jährlich 145 Millionen Euro. Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Geschlechtsangleichende Operationen bei Minderjährigen sollen in der Schweiz verboten werden. Das fordert die Zürcher Kantonsregierung. Der Bund müsse nun aktiv werden, ist die Zürcher Regierung überzeugt. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:19) Zürich will keine Geschlechtsanpassungen bei Minderjährigen (05:09) Nachrichtenübersicht (09:44) Polen startet Grenzkontrollen zu Deutschland (15:38) Korruptionsskandal in Griechenland (19:27) «KI wird keine Antworten auf die Fragen unserer Zeit liefern» (26:37) Niederländische Polizei lehnt verschärftes Asylrecht ab (30:41) Frankreichs Formstand ein Jahr nach den Neuwahlen
Geschlechtsangleichende Operationen bei Minderjährigen sollen in der Schweiz verboten werden. Das fordert die Zürcher Kantonsregierung. Der Bund müsse nun aktiv werden, ist die Zürcher Regierung überzeugt. Weitere Themen: Ab Montag beginnt Polen mit Grenzkontrollen zu Deutschland, denn die Regierung Tusk steht unter Druck. Dabei gerät der Alltagsgrenzverkehr sehr vieler Pendlerinnen und Pendler aus den Fugen. Zudem patroullieren seit Wochen selbsternannte Bürgerwehren auf polnischer Seite. Die Galapagosinseln in Ecuador sind eines der grössten Meeresschutzgebiete weltweit. Die ausserordentliche Flora und Fauna der Inselgruppe gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO - und sind dennoch bedroht durch den Menschen und Massentourismus. Das erfordert kreative Lösungen.
Es ist eine Zahl, die betroffen macht. 18 Frauen und Mädchen sind dieses Jahr schon getötet worden. Von ihren Ehemännern, Ex-Partnern, Bekannten. Der Bund ist alarmiert und hat gestern Massnahmen gegen Femizid vorgestellt. Weitere Themen: · Die USA machen der EU im Zollstreit einen neuen Vorschlag · Nahost-Krieg: EU-Gipfel in Brüssel stellt Forderungen an Israel und Hamas. · Die Zürcher SP setzt auf Erfahrung statt Diversität. Sie schickt Raphael Golta ins Rennen ums Stadtpräsidium. · Die Leiche, die am Dienstag im Walliser Lötschental im Schuttkegel bei Blatten gefunden wurde, ist identifizert. · Fussball: Die Schweizerinnen gewinnen des letzte Testspiel vor der Heim-EM, gegen Tschechien mit 4:1.