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Um den Zombie im Raum direkt mal anzusprechen: Ja, diese Woche erscheint das neue Resident Evil Requiem, aber das würdigen wir bei OK MÜD nur mit einem interessierten Wimpernschlag. Denn dieses besondere Format gehört all den kleineren und mittelgroßen Spielen, die neu erscheinen und drohen, von der wöchentlichen Release-Flut ungesehen weggespült zu werden. Fünf Spiele hat Dom Schott für euch gefunden um sie euch vor dem Mikrofon vorzustellen. Außerdem gibt's den Hinweis auf den "seltsamsten Titel der Woche", der dieses Mal vor allem wegen seiner schieren Dimension verstört. Gestützt wird Dom vor dem Mikrofon traditionell von zwei Kaffeetassen, die auch heute natürlich nicht fehlen dürfen.
Julius Dorsel ist Teil des dreiköpfigen Teams von Mucks!, ein Indie-Studio mit Sitz in Ludwigsburg, das 2023 von dem Trio mit einem gemeinsamen Mission gegründet wurde: Emotional tiefe Geschichten erzählen, ihre SpielerInnen nachhaltig berühren und "Auteur-Werke" schaffen. "Was ist das denn?", fragen sich womöglich nun einige von euch - und die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Auteur-Spiele heißen so, weil man in ihnen den Einfluss vor allem einer prominenten Figur herauslesen kann (oder es zumindest glaubt), die Teil des Entwicklungsteams war. Beispiele sind Peter Molyneux oder Hideo Kojima, die in der Berichterstattung zuweilen so dargestellt werden, als wären nur sie alleine verantwortlich für die Spiele, die sie mit viel Charisma nach außen hin vertreten. Dass in Wirklichkeit immer auch ein Team an diesen Spielen mitarbeitet, gerät beim Konzept des "Autorenwerks" häufig in den Hintergrund. Menschen wie Dom Schott halten auch aus diesem Grund das Auteur-Prinzip für überholt und sehen die Gefahr eines Türöffner-Effekts, der toxische Arbeitsbedingungen in einem Studio rechtfertigen könnte Der Entwickler Julius Dorsel hingegen sieht in dieser Arbeitsform einen großen Vorteil - und genau darum geht es mitunter in diesem Gespräch. Außerdem erzählt Julius von den spannenden Arbeiten an Frieda is Changing, dem kommenden Titel von Mucks!, das die Konventionen des Point'n'Click-Adventures einfach mal so im Vorbeigehen modernisiert - und extrem vielversprechend aussieht.
Ein neuer Montag, eine neue Ausgabe OK MÜD, ihr kennt das schon! Und auch heute wird Dom Schott wieder einmal gemütlich für euch durch die Release-Listen der nächsten Tage blättern und euch die interessantesten Neuerscheinungen vorstellen - alles im Dienst der heiligen Mission, für euch da draußen Übersicht in die unzähligen Neuerscheinungen der Spielewelt zu bringen. Und weil vergangene Woche überraschenderweise gleich zwei HOCHspannende Titel kurzfristig veröffentlicht wurden, gibt's außerdem ausnahmsweise einen kleinen Rückblick.
Nein, das hier ist kein Déjà-vu, sondern (womöglich) das wichtigste Comeback des Spielejahres 2026: Nachdem Dom Schott vor drei Jahren schon ein mal versucht hat, den fordernden Metroidvania-Plattformer Hollow Knight durchzuspielen und damals scheiterte, wagt er es nun erneut. Motiviert von jüngsten Erfolgserlebnissen (zum ersten Mal "Conan der Barbar" gesehen) will er sich dem vielgefeierten und riesenerfolgreichen Hollow Knight ein zweites Mal stellen, um dieses Mal wirklich auch den Abspann zu erreichen. An seiner Seite steht Matthias Rosenkranz: Redakteur bei Rocketbeans, Podcaster beim 86Bit Podcast, kundiger Hollow-Knight-Jünger - und Urheber einer 12-minütigen Sprachnachricht, die er Dom vor drei Jahren schickte, nachdem er den Handtuchwurf vor Hollow Knight mitanhören musste. Worum es in der Audiobotschaft ging und welche Tipps Matthias dem eifrigen Zweitversuchler mitgeben will, könnt ihr in diesem wundervollen Vorgeplänkel anhören. Und dann gilt: Toi, toi, toi!
Atombomben. Eigentlich nicht so geil. Außer, man jagt gerade in „Fallout 3“ die Siedlung Megaton in die Luft, nuked sich durch das Endgame von „Civilization“ oder kriecht im „Modern Warfare“ aus dem Hubschrauber. Einst das Schreckgespenst des Kalten Krieges, gehören Nuklearwaffen inzwischen zur Ikonografie der Popkultur. In Spielen sind sie gleichermaßen Belohnung am Ende eines Tech-Trees oder Zerstörungsinstrument böser Gruppen, die wir dringend aufhalten sollten. In diesem Podcast sprechen wir daher über die Darstellung von und den Umgang mit Atomwaffen in Spielen und fragen uns, ob die allzu sorglose Integration von Atompilzen vielleicht schon bald nicht mehr so flockig über die Bühne geht. Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:22:26 - Zwischen technischer Faszination und Grusel 00:41:06 - Atombombe als Spielmechanik 01:15:49 - Popkulturelle Verarbeitung In dieser Folge zu hören: Dom Schott, Jochen Redinger, Andre Peschke Ab mit euch und Abo aboschließen! https://www.gamespodcast.de/abo
Helen Begovic ist Entwicklerin bei Playing History, einem der erfolgreichsten Spielestudios im deutschsprachigen Raum, wenn es um Serious Games geht. Halt, Stopp, nein nein, damit sind nicht die trockenen EDV-Produktionen gemeint, die ihr noch aus eurer Stadtbücherei kennt, sondern hochwertig produzierte Spiele, die oft ernste und komplexe Themen unterhaltsam aufbereiten. Helens Weg zu Playing History ist so kurvenreich und spannend, dass er hier als roter Faden für das Gespräch mit Dom Schott dient. Gemeinsam sprechen sie über Auslandsjahre in Indien, Prakti-Erfahrungen unter berüchtigten Arbeitsbedingungen bei Daedalic und schließlich den Sprung nach Berlin. Und entlang des Weges warten immer wieder Einblick in die Arbeitsrealitäten der Spielebranche, die man sich manchmal doch ganz anders vorstellen würde.
Während ihr da draußen in den letzten Wochen euer Leben gelebt habt, spielten sich auf den mittelalterlichen Schlachtfeldern von Crusader Kings 3 hochdramatische Ereignisse ab: Der Historiker Andreas Moitzi alias Copeylius und der Axtbesitzer Dom Schott alias Dom Schott regierten gemeinsam über ein kleines englisches Reich - und gaben ihr Bestes, die anglikanische Krone in reinstem Gold erstrahlen zu lassen. Dafür wechselten sie sich beim Regieren ab und beichteten dann abwechselnd einander von ihren royalen Entscheidungen. Am 18. Februar erscheint die sechste und damit finale Folge, die abschließend alle HörerInnen zur Abstimmung aufruft, ob es dem Duo gelungen ist, das royale Reich in die Geschichtsbücher dieser Welt zu führen - oder ob ihre Regentschaft von der Geschichte vergessen werden soll. Noch ist also Zeit, die bisherigen Folgen nachzuhören und bei der großen Abstimmung mitzumachen. Damit ihr herausfinden könnt, ob dieses Format etwas für euch ist, bekommt ihr hiermit die ersten beiden Folgen nach dem Kick-Off liebevoll ins Ohr geschrieben. Viel Spaß und Salve!
Ein weiterer Montag spricht seine stumme Drohung aus, dass jedes Wochenende einmal enden und sich die Mühle der Lohnarbeit erneut erbarmungslos drehen wird. Außer ihr befindet euch gerade zwischen Jobs, im Urlaub oder noch in der Grundschule, dann ist's einfach nur Montag. So oder so: ihr werdet wieder einmal bei OK MÜD darüber informiert, welche tollen Spiele diese Woche erscheinen, die ihr ohn dieses Format wahrscheinlich übersehen hättet! Crisol: Theater of Idols (10.02., PC + PS + Xbox) Mewgenics (10.02., PC, später Switch) Relooted (10.02., PC) Suborbital Salvage (11.02., PC) Crimson Capes (12.02., PC) Romeo is a Dead Man (11.02, PC + PS + Xbox.)
Das Computerspielemuseum ist eine wichtige und beliebte Adresse für SpielefreundInnen: In diesen Berliner heiligen Hallen erzählt eine Dauerausstellung von der Geschichte des Mediums, während regelmäßig kleinere und größere Sonderausstellungen unterschiedlichste Aspekte der Spielkultur beleuchten. Dazu kommen noch Vortragsreihen, Exkursionen, spielbare Arcade-Automaten und Schulworkshops - mit anderen Worten: Im Computerspielemuseum gibt es weitaus mehr als "nur" klassische Glasvitrinen. Martin Görlich ist einer der Geschäftsführer des Computerspielemuseums und damit hauptverantwortlich für eine ganze Reihe von wichtigen Dingen: Bilanzen, Kooperationen, Ausstellungskonzepte, die Liste ist fast so lang wie der durchschnittliche Arbeitstag von Martin. Trotzdem hat er die Zeit gefunden, mit Dom Schott hinter die Kulissen des Museums zu spazieren. Der Geschäftsführer erzählt von den großen Herausforderungen, denen er sich täglich gegenübersieht, von Arbeiten an Ausstellungen und wie eigentlich entschieden wird, welche Spiele im Museum ausgestellt werden dürfen - und welche dort keinen Platz haben. Apropos, "Platz", auch um den geht's.
Eine neue Woche ist über uns hereingebrochen und ihr wisst (mittlerweile hoffentlich!!), was das bedeutet: OK MÜD greift euch liebevoll unter die Arme, brüht den ersten Tee und/oder Kaffee des Tages auf und erzählt euch, welche spannenden Spiele diese Woche so erscheinen. Und da gibt's tatsächlich wieder 'ne Menge: vom Hochglanz-Adventure über siffige Mittelalter-Roguelites bis hin zum pferdestarken Arcade Racer.
Der erste Monat von 2026 ist schon rum, aber wenn man den Release-Ankündigungen Glauben schenken will, erwarten Dom & Jochen reiche, wundervolle und teils etwas skurrile Ausbeute. Die beiden haben sich nämlich nach den interessantesten "History Games" 2026 umgeschaut, also Spiele, die im weiteren Sinne einen historischen Schauplatz in tragender Rolle für sich beanspruchen. Von mongolischen Pferdemädchen bis schießwütigen Schotten ist einiges dabei, vielleicht ja auch was für euch! Viel Spaß! P.S.: Strategos ist mittlerweile im Early Access erschienen - das ist aber auch genau der Grund, warum Jochen noch keinen Blick ins Spiel geworfen hat. Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ In dieser Folge zu hören: Dom Schott & Jochen Redinger Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:10:34 - Valor Mortis 00:21:08 - Kingmakers 00:32:51 - The Legend of Khiimori 00:42:48 - NORSE: Oath of Blood 00:54:26 - Resonance: A Plague Tale Legacy 01:04:16 - 1348 Ex Voto 01:17:33 - Drei kleinere Titel zum Schluss
"Gamerrepublic" ist der Name eines Gamingblogs, der seit seiner Gründung 2019 immer wieder in den Social Feeds von Dom Schott auftauchte: Studioporträts, Interviews mit EntwicklerInnen und Branchennews - das Angebot ist bunt, umfangreich und wird von nur einer einzigen Person gestemmt: Katharina Trautvetter. Katharina Trautvetter ist heute freie Journalistin, Texterin und Narrative Designerin, kommt allerdings ursprünglich aus den Musikwissenschaften. Aber auch dort fand sie bereits lange vor der Ankunft der Game Studies hierzulande einen Weg, ihre Forschung mit der Welt der Spiele zu verbinden. Eine spannende Persönlichkeit mit klarer spielejournalistischer Kante, die im Gespräch mit Dom Schott von der Arbeit rund um Gamerrepublic berichtet - und wie sie zu diesem Projekt eigentlich gekommen ist.
Eine neue Woche, ein neuer Blick in die spannendsten Releases der nächsten Tage, die euch ohne OK MÜD vermutlich entgangen wären - darauf geben wir euch die noch verschlafene, von Kaffeeflecken übersehene Hand und wünschen viel Spaß beim Wachwerden!
Wir sprechen über „Pioneers of Pagonia“ und aus irgendeinem Grund ist tatsächlich Andre mit dabei. Warum? Ihr seid schuld. Erklären wir euch. Was ihr da angerichtet habt und vor allem, warum der Funke bei diesem Spiel vom N00b bis zu den Strategieveteranen einfach nicht überspringen wollte, erklären wir euch alles. Geduldig und nachsichtig, wie ein Hausarzt mit besonders leerem Terminkalender! Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:12:26 - Early Access, das Erbe von Siedler 00:25:12 - Kampagne, Szenario 00:39:20 - Gameplay 01:13:53 - Was das Spiel aussagt 01:35:01 - Fazit In dieser Folge zu hören: Jochen Redinger, Dom Schott & Andre Peschke
Vor rund fünf Jahren ging es Rouven Schumacher wie vielen von uns: die Corona-Pandemie zerstörte als dramatischer Einschnitt seinen bisherigen beruflichen und privaten Alltag. Neue Routinen mussten geschaffen werden, plötzlich drehte sich ein wesentlicher Teil des Tages um die eigene Wohnung. In dieser Zeit entstand die Idee zu dem Spiel, das im November 2024 zu Rouvens Debut als Spieleentwickler führen sollte: "Mindlock - The Apartment", ein Point'n'Click-Adventure, das die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, dessen Wohnungstür über Nacht verschwunden ist - und der auf der Suche nach einem Ausweg sich selbst und seiner Vergangenheit stellen muss. Das Spiel wurde zum Riesenerfolg, sackte mehrere Preise ein, erntete Auszeichnungen und Bestwertungen bei Presse & Spielerschaft. Nun, etwas mehr als ein Jahr nach dem Release, bereitet Rouven Schumacher alles für sein neues Projekt vor - der ideale Zeitpunkt also für ein gemütliches Gespräch über die Vergangenheit und die Zukunt. Dom Schott ist angetreten, um seinem Gast möglichst kluge Fragezeichen entgegenzuwerfen. Aus diesem Versuch wurde ein schöner Plausch über die Arbeitsrealitäten als Solo-Entwickler, Point'n'Click-Adventures und Conan der Barbar.
Es schlägt wieder einmal Montag und damit seit neuestem auch die Zeit von OK MÜD - eurem Start in die neue Spielewoche. Dom Schott setzt sich mit euch an die Kaffeemaschine und wälzt die spannendsten Releases der Woche - und die stauen sich diesese Mal insbesondere an einem Tag. Außerdem gibt's den obligatorischen Überblick über die Programmwoche bei OK COOL und was sonst noch so wichtig ist. Und damit: guten Morgen!
Robin Schweiger ist erfahrener Spielejournalist und gründete 2014 gemeinsam mit Tom Goik "Hooked": Ein Vollsortimenter der Spielkultur, der von Podcasts über Livestreams bis YouTube-Kritiken eine Menge bietet. Damit gehört Hooked zu den dienstältesten Angeboten in der deutschsprachigen Gamingjournalismus-Welt - wenn man mal die traditionellen Verlags-Urzeittiere wie GameStar & Co. ausblendet. Seit 2014 ist eine Menge passiert - nicht nur auf der Welt, sondern auch bei Hooked: Vor fünf Jahren war Robin Schweiger zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" zu Gast und erzählte dort von den bis dato größten Erfolgen, den Stärken, aber auch den Schwächen im Angebot von Hooked. Schon damals stellte er fest, dass die Zahl der zahlenden Supporter, die seine Arbeit maßgeblich finanzieren, stagnierte. Nun ist Robin Schweiger wieder bei "OK COOL trifft" zu Gast und reflektiert gemeinsam mit Gastgeber Dom Schott, was sich seit seinem letzten Besuch verändert hat - bei Hooked, aber auch in seinem ganz persönlichen Leben. Ein roter Faden aber ist geblieben: Stagnierende, sogar leicht sinkende Supporter-Zahlen. Über diese Beobachtung spricht das Duo, außerdem geht's um die Erfahrungen beider Podcaster, die sie in der Welt es Crowdfunding-Spielejournalismus gemacht haben. Und nicht zuletzt ist es ein Gespräch unter Freunden, die sich endlich mal wiederhören.
Im Dezember 2025 verteilte Dom Schott in der OKCOOL-Community Handzettelchen und bat um die Meinung der HörerInnen, wie ihnen das Gratis-Angebot des Podcasts gefällt. Jetzt, einige Wochen später, hat er die Ergebnisse der Umfrage gesichtet, eingeordnet und auch schon eine erste, große Konsequenz gezogen. In dieser Folge von "OK COOL packt aus" erklärt Dom Schott, welche Erkenntnisse er aus der Umfrage zieht und was es mit OK MÜD auf sich hat - den neusten Neuzugang in der Welt von OK COOL.
Herzlich Willkommen zum Auftakt eines neuen Formats von OK COOL - und nicht nur das: es ist der Auftakt des zweiten Gratisformats, nachdem "OK COOL trifft" über fünf Jahre lang der alleinige Herrscher des offenen Feeds war. Es wurde Zeit, dieses Angebot zu erweitern und das Ergebnis liegt hier vor euch! Bei OK MÜD wird Dom Schott ab sofort jede Woche am Montag um 5 Uhr morgens in die neue Spielewoche mit euch blicken und fünf vielversprechende Titel vorstellen, die erscheinen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf kleinen und mittelgroßen Spielen, die in der sonstigen Release-Flut gerne einmal untergehen - zumindest war das bisher so, OK MÜD wird für euch jede Spielewoche kuratieren und begleiten, damit ihr kein potentielles neues Lieblingsspiel mehr verpasst. Neben diesen fünf neuen Titeln gibt's außerdem einen Blick auf das seltsamste Spiel der Woche sowie eine kurze Vorschau auf die Woche bei OK COOL und welche Podcasts euch erwarten. Und damit: Guten Morgen & guten Start! Die Spiele der Woche in der Übersicht: Big Hopps (12.01., PC + Nintendo Switch) Streetdog BMX (14.01., PC) Cassette Boy (15.01., PC + Switch + PS + Xbox) Broken Lore: Unfollowed (16.01., PC + Xbox + PS) The Fortress (16.01., PC) Seltsamste Spiel der Woche: Last Mile (14.01., PC)
Liebe Hörerinnen und Hörer, die Welt der Spiele ist voller Dinge, die es verdient haben, gemocht zu werden: Zeitlupeneffekte, süße Tierbegleiter, blaue Lichtschwerter, die Liste ist endlos. Allerdings stehen auf ebendieser Liste auch Dinge, mit denen wir persönlich so gar nichts anfangen können - und darum soll es heute gehen. Hand in Hand schlagen Andre Peschke, Dom Schott und Paul Kautz ihr Zelte vor dem Mikrofon auf und beichten einander und der Welt, welche Teile der Spielewelt sie nicht ausstehen können. Es geht um Features, Kleinigkeiten, aber auch ganze Genres. Hier werden heute keine Freunde gemacht, aber dafür Herzen erleichtert. In dieser Folge zu hören: Andre Peschke, Dom Schott, Paul Kautz Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:10:16 - Genre-Ignoranz 01:02:13 - Der Schleichlevel 01:09:58 - Nemesis 01:18:29 - Crafting 01:27:28 - Konkrete Spiele
Als Dom Schott vor einigen Tagen eine Übersicht über die erfolgreichsten Gamingpodcasts im deutschsprachigen Raum studierte, stellte er eines fest: Männer dominieren. Zwar haben viele der Podcastangebote Frauen im Team - eine Entwicklung, die erst innerhalb der letzten zehn Jahre mit Nachdruck eingesetzt hat - aber kein einziger wurde von einer Frau gegründet. Die Ursachen hierfür sind komplex und reichen tief, die Auswirkungen spürbar: weibliche Perspektiven in der Welt der Gamingpodcasts sind noch immer nicht so präsent wie ihre männlichen Gegenparts. Um seinen eigenen Podcastplayerhorizont zu erweitern, machte sich Dom Schott nun aktiv auf die Suche nach Gamingpodcasts, die von Frauen ins Leben gerufen wurden - die muss es ja auch geben. Und so stieß er schließlich auf "Gamer by heart" - ein Videopodcast der Journalistin und Moderatorin Stefanie Langer, der seit Dezember 2024 vor allem Frauen rund um die Spielebranche zu Gesprächen einlädt. Die Folgen sind hochwertig produziert, die Interviews empathisch und interessant, die Einladung zu "OK COOL trifft" schrieb sich wie von alleine. Und so landeten Stefanie Langer und Dom Schott schließlich gemeinsam vor dem Mikrofon, um miteinander über "Gamer by heart" und ihre Erfahrungen als Podcast-Hosts zu sprechen.
Ein Beben geht durch die Bibliotheken dieser Welt, Geschichtsbücher bekommen Gänsehaut und die großen Chronisten schauen ehrfürchtig zum Horizont: Es braut sich was zusammen. Die Herrschaftszeichen brechen an. In der allerersten Audio-Let's-Play-Staffel von OK COOL greifen der Historiker Andreas "Copeylius" Moitzi und Dom "der Rote" Schott zum Herrschaftszepter, um im Strategiespiel Crusader Kings 3 ihr mittelalterliches Reich gemeinsam in eine glorreiche Ära zu führen. Dafür nimmt sich das Herrscherduo sechs Folgen Zeit - und dann entscheidet ihr da draußen, ob die Taten dieses royalen Duos würdig sind, in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden oder sie doch in Vergessenheit geraten sollen In dieser Kickoff-Folge schmiedet das Herrscherduo erste Pläne, erklärt die Regeln dieser Let's-Play-Reihe "Herrschaftszeiten" und enthüllt, mit welchem Reich sie den Kampf um die Geschichtsbücher aufnehmen wollen. Wenn ihr die Reise von Andreas und Dom mitverfolgen wollt, dann werdet Steady-Supporter und schaltet ganz nebenbei auch das restliche Podcast-Programm von OK COOL frei - mit einem Fünfer seid ihr schon dabei (und natürlich: jederzeit kündbar): https://steady.page/de/okc/about
Es besteht eine sehr große Chance, dass viele von euch da draußen diesen Vorstellungstext hier nicht brauchen, sondern längst wissen, wer Gregor Kartsios ist. Und das ist kein Wunder: Seit über 25 Jahren moderiert und spielt der Hamburger mit griechischen Wurzeln durch die Medienwelt. GameOne, der Plauschangriff-Podcast, Red Bull TV, diverse Bücher, Greg's RPG Heaven und natürlich die Rocketbeans - die Fußspuren, die Gregor in der Berichterstattung über Spiele hinterlassen hat, sind groß und vielen Fans des Mediums nur zu gut bekannt. Und das stellte Gastgeber Dom Schott vor eine besondere Herausforderung: Welche Fragen stellt man einem Menschen, der seit über zwei Dekaden in Videos, Podcasts und Interviews von sich und seiner Arbeit ausführlich erzählt? Dom hat sich also ins Zeug gelegt und mit Gregor über alte Bestenlisten, ehemalige Lieblingsyoutuber, die Arbeit, unangenehme Kommentare und, natürlich, über Rudergeräte gesprochen. Es war schön - und für Dom Schott ein Kreis, der sich nach vielen Jahren endlich schließen konnte.
Liebes Publikum! Wir öffnen wieder die Deathmatch-Arena! Vier gehen rein, einer kommt raus! Thunderdome! Thunderdome!! THUNDERDOME!!! Zum dritten Mal probieren wir eine angenehm wilde Podcast-Idee: Sebastian, Dom, Jochen und Géraldine haben sich jeweils ein Spiel nach Vorgabe ausgesucht und erst wird diese Auswahl diskutiert, dann wird sie gespielt. Erst kurz, dann länger und am Ende sogar durch – oder zumindest echt weit. Der Clou: Nach jeder Runde fliegt ein Kandidat raus. Die Vorgabe in dieser Folge: Das Spiel darf nicht mehr als 50 Punkte bei Metacritic haben. Wir schicken also Schrott ins Rennen – oder ist am Ende doch ein verkanntes Juwel dabei? Viel Spaß bei dieser Sendung! Timecodes: 00:00:00 - Runde 1 00:29:36 - Runde 2 01:24:13 - Runde 3 02:23:13 - Runde 4 - Finale Jetzt Abonnent werden: https://www.gamespodcast.de In dieser Folge zu hören: Sebastian Stange, Dom Schott, Jochen Redinger & Géraldine Hohmann
Das gemütliche Spiel Tiny Bookshop, in dem wir als BuchladenbesitzerIn große und kleine Schinken der Weltliteratur verkaufen können (aber ohne Stress!!), ist nicht nur kommerziell wahnsinnig erfolgreich, sondern räumte auch beim Deutschen Entwicklerpreis 2025 ordentlich ab: Bestes deutsches Spiel, Beste Grafik und Bestes Indie Game, in all diesen Kategorien gab's einen Preis für das Kölner Indie-Studio neoludic. Maßgeblich mitverantwortlich für diesen Erfolg ist Charlotte Zapfe-Wildemann, die als Autorin und Narrative Designerin alle Charaktere und Storylines des Spiels geschrieben hat. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt sie von dieser Arbeit und den größten Herausforderungen, ihrem Weg in die Spielebranche - und mit welchen Gefühlen sie die fortschreitende KI-Technologisierung ihrer Arbeitswelt beobachtet.
Hommage ist das neue gemeinsame Format von Dom Schott (sehr aufgeregt) und Gunnar Lott (Stay Forever), in dem sie über neue Spiele sprechen, die aber alt aussehen. Sie wollen herausfinden, wie diese Spiele alte und neue Technologien zusammenbringen, ihre Mechaniken durchleuchten und mit den jeweiligen EntwicklerInnen über ihre Werke sprechen. Dafür bringen sie ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Medium mit: Gunnar Lott ist altgedienter Spielejournalist und Retro-Spezialist, während Dom Schott sich vor allem für Themen und Motive interessiert, die in Spielen verhandelt werden. Ein toller Mix, oder? Jawohl! In dieser Vorgeplänkel-Folge machen sie sich bereit für das erste Spiel in dieser Reihe: Faith - The Unholy Trinity, ein Horrorspiel, das den technischen Geist der Spätachtziger atmet und mit satanistischen Motiven gruseln will. Eine große Besonderheit: Das Spiel wurde ausgerechnet von einem ehemaligen Missionar entwickelt. Also: auf geht's ins Warm-Up!
"Warum eigentlich nicht?" So oder so ähnlich müssen die Gedanken von Nico Barbat geklungen haben, als er vor drei Jahren entgegen aller Trends und inmitten einer Pandemie seinen Buchverlag "Look behind you" gründete. Aus dem kleinen Lager wurde schnell ein großes und der Online-Shop wuchs von zwei, drei Büchern zu einer bunten Fundgrube für unterschiedlichste Lektüre-Genres: Code-Handbücher für alte Betriebssysteme, Biographien von Branchenmenschen, Artwork-Alben und, na klar, eine spielbare Amiga-Portierung von Die Siedler 2. Gastgeber Dom Schott ist von der bunten Auswahl fasziniert und hat Nico Barbat eingeladen, um mit ihm virtuell durch das Verlagslager zu spazieren und herauszufinden, wie dieser Betrieb funktioniert. Vorher aber geht's zurück in die Vergangenheit, denn in den 90ern schwang sich Nico Barbat selbst mit Füllfederhalter und Tastatur durch die Welt des Spielejournalismus - nämlich als Chefredakteur der Amiga Plus, die er bis zu ihrer Einstellung führte.
Allmählich beginnt es vor den Fenstern und Türen ordentlich zu weihnachten, was Dom Schott zum Anlass genommen hat, den diesmonatigen Blick hinter die Kulissen von OK COOL mit Plätzchen-Duftkerzen und geschmückten Weihnachtsbaum im Rücken aufzuzeichen. Und auch der Inhalt dieses Updates schreit mit ganzer Kraft HO, HO, HO! Denn: Nächste Woche beginnt die Weihnachtswoche bei OK COOL, in der an fast jedem Tag der Woche irgendwas tolles und besonderes passiert. Sowas gab's in der Geschichte dieses Podcasts noch nicht - und Dom ist sehr gespannt, euch die festlichen Früchte seiner Arbeit und die seines Teams präsentieren zu dürfen! Außerdem gibt's ein Update zum wiederkehrenden Online-Magazin OK COOL 3000 sowie den Startschuss einer Umfrage zum Gratis-Feed. Wenn ihr die direkt ausfüllen wollt (geht schnell!), dann gerne hier entlang!
Streng genommen geht es in dieser Folge um gleich zwei lange Wege: Zum einen wäre da natürlich der Weg, den der Allround-Entwickler Jonas Pfeiffer seit Jahren geht und der von einem Master-Studium an der renommierten HAW Hamburg über eine erfolgreiche Abschlussarbeit nun bald zum kommerziellen Spiel-Release führen soll. Zum anderen ist da aber auch der lange Weg, den die Planung dieses Gesprächs gehen musste: Technische Probleme, Kalender-Komplikationen und Notfälle führten schließlich zu einem Aufeinandertreffen, in dem Jonas eine Socke über sein Mikrofon ziehen und rund 60 Minuten regungslos verharren musste, während Gastgeber Dom Schott durchgehend ängstlich auf sein WLAN-Symbol schielte. Um beide Wege wird es in dieser Folge gehen, die außerdem hier und da thematische Nebenstraßen erkundet und dabei Themen wie Idle Games, die Arbeit beim Hamburger Studio Tiny Roar und Cozy-Game-Design aufgabelt. Ein bunter Blumenstrauß, der nur auf eure Ohren wartet!
Seit 2001 berichtet das Fachmagazin GamesMarkt über die Spielebranche: Kündigungswellen, Neugründungen, Preisverleihungen, Release-Übersichten und Interviews - all das waren die Themen der Redaktion für die Website und das eigene Printmagazin. In den letzten Jahren aber kam es zu Umwälzungen dieser traditionsreichen Institution: Erst wurde die Berichterstattung komplet auf englisch umgestellt, dann mussten Redakteure das Unternehmen verlassen, Anfang des Jahres dann droht das Aus. Die Berichterstattung von GamesMarkt war in einer sich verändernden Medienwelt nicht mehr profitabel. Dann allerdings kam es zu einer spektakulären Kehrtwende: Der Linguist und langjährige GamesMarkt-Redateur Pascal Wagner, der Ende 2024 das Unternehmen verlassen musste, kaufte mit zwei Mitstreitern den Laden auf. Gemeinsam renovierten sie die Website, richteten ein neues Abo-Modell ein und versprachen sich, all ihre Kräfte in GamesMarkt 2.0 zu investieren, um wieder grüne Zahlen zu schreiben. Dom Schott hat Pascal inmitten dieser aufregenden Zeit zum Gespräch getroffen. Gemeinsam beleuchten sie die Umwälzungen bei GamesMarkt, wie moderner Spielejournalismus aussehen kann und wie das Team versuchen möchte, ein Urgestein der Branche zu erhalten.
Der 19. November 2004 war ein schwieriger Tag für alle Rollenspielfans: Wie groß war die Vorfreude gewesen auf Vampire: The Masquerade - Bloodlines, das düstere Action-Rollenspiel voller Vampire, Clan-Intrigen und fesselnder Storytwists. All das sollte die Fans zwar auch erwarten, allerdings garniert mit riesigen technischen Problemen: Bugs, Glitches und ein gehetztes Story-Finale waren die Zeugen einer höllischen Entwicklungsphase, über die später ein Mitarbeiter sagen würde: "Im Rückblick war das eine fantastische Lernerfahrung, wie man Videospiele nicht entwickeln sollte." Und trotzdem gelang es dem technisch gescheiterten Titel, sich in die Herzen seiner Fans festzubeißen: Während das Entwicklerteam Troika kurz nach Release schließen musste, patchten SpielerInnen jahrelang Fehler um Fehler aus dem Programm und erhoben den Titel schließlich zum nachträglichen Kultklassiker. Geraldine Hohmann ist eine dieser Fans, die den Titel als Teenager zum ersten Mal spielte und seitdem nicht von seiner faszinierenden Welt loskommen konnte. Dom Schott hingegen hat gar keine Ahnung, was hier los ist - und will das nun ändern. Im Vorgeplänkel macht er sich mit Geraldine warm für die große Nachholaktion: Gemeinsam blicken sie auf das Jahr 2004 zurück, philosophieren über die Faszination von Vampiren, schauen sich das Spielecover des Titels an und testen, auf wie viele unterschiedliche Arten man den Namen von Kate Beckinsale aussprechen kann. Und danach geht's ab ins Spiel, wuhu!
Bürger Latiums, ... "Leute" Albions! 1.683 Jahre werden wer zurückgeschleudert von Anno 1800, ins brandneue Anno 117: Pax Romana. Dort trefft ihr auf die Purpurträger Dom, Jochen und Géraldine, allesamt bereit, Anno 117 in der Arena von Spielmechanik, Setting, KI-Kontroversen und Entwicklermut ganz genau zu beäugen. Schließlich muss am Ende entschieden werden, wohin bei der inzwischen ehrwürdigen Aufbaureihe der Daumen zuckt. Seid dabei und wärmt euch schon mal die Festliegen vor! Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:04:52 - Die Kampagne 00:20:16 - Gameplay und verpasste Chancen 00:37:30 - KI-generierte Ladebildschirme und historische Ungenauigkeiten 00:48:36 - Albion als Provinz, Straßenbau, die kommenden Seasons und Umgang mit Sklaverei 01:18:34 - Fazit In dieser Folge zu hören: Dom Schott, Jochen Redinger & Géraldine Hohmann
Anfang Dezember lädt die deutsche Spielebranche wieder einmal zu seiner wichtigsten Preisverleihung ein: In Köln werden feierlich im Rahmen des Deutschen Entwicklerpreises Studios aus dem deutschsprachigen Raum in unterschiedlichsten Kategorien gewürdigt und ausgezeichnet. Dom Schott hat diesen Anlass genutzt, um die drei Nominierten einer ganz besonderen Kategorie zum Gespräch einzuladen - und zwar die Nominierten des Innovationspreises. Hier werden Spiele gewürdigt, die sich durch ungewöhnliche Mechaniken, Geschichten und Ideen hervorgetan haben, unabhängig vom kommerziellen Erfolg dieser Titel. Aufregend! In dieser Sonderfolge von "OK COOL trifft" unterhält sich Dom mit Philomena Schwab (StrayFawn, nominiert für Dungeon Clawler), Tim Bürge (Lululu Games, nominiert für Henry Halfhead) und David Wildemann (Neoludic, nominiert für Tiny Bookshop) über ihre Spiele, die Bedeutung der Nominierung und mit welchen Herausforderungen die jeweiligen Studios gerade so zu kämpfen haben.
Björn Balg strotzt vor Leidenschaft, wenn es um Videospiele geht - das wird schnell klar, wenn man seine Video-Kolumnen ansieht oder seinen Podcasts lauscht, in denen er gerne klare Positionen einnimmt und sie wortgewandt verteidigt. Diese Leidenschaft mündete vor einigen Jahren in die Arbeitswelt des freien Spielejournalismus, gleichzeitig Traumjob aber auch knallhartes Terrain im Wettlauf um Honorare und neue Aufträge. Auf der Suche nach der so wertvollen finanziellen Sicherheit hat sich Björn Balg mehrere Standbeine aufgebaut: Auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht er als "Speckobst" regelmäßig Beiträge, Fans können ihn via Patreon oder Steady finanziell zusätzlich unterstützen. Außerdem rief er 2022 gemeinsam mit Benjamin Horlitz den Horrorspiele-Podcast "Ink Ribbon Radio" ins Leben, der ebenfalls via Steady unterschiedliche Abos anbietet. Daneben schreibt er regelmäßig Tests für IGN Deutschland. Mit anderen Worten: Da ist viel los in Björns Arbeitsalltag, dessen Arbeit in der deutschsprachigen Spielejournalismuswelt immer wieder gesehen und geteilt wird. Und das bietet Gastgeber Dom Schott reichlich Material für eine ganze Reihe von Fragen. In diesem Gespräch erzählt Björn von seinem Weg in den Spielejournalismus, die Geschichte seines ungewöhnlichen Nicknames und griesgrämigen YouTube-Avatars, bevor er tiefe Einblicke in seinen Arbeitsalltag gewährt. Das Duo spricht über die Herausforderungen des Crowdfunding-Spielejournalismus, Bestwertungen in Spieletests und in einem Nebensatz wird Bloober Teams "Observer" als "bestes Spiel der Geschichte" betitelt. Hört, hört (wortwörtlich)!
Liebe Hörerinnen und Hörer, vor euch liegt ein kleines Experiment, das sich Dom Schott ausgedacht hat: nach vielen Stunden Spielzeit hat der rothaarige Samurai leider den Termin für die große Spielbesprechung verpasst - dabei hätte ein paar kleinere und größere Beobachtungen auf seinem Notizzettel stehen gehabt, die Ghost of Yotei für ihn zu einem ganz besonderen Spiel machen. Damit diese Beobachtungen nicht verloren gehen, macht Dom aus der Not eine Tugend und hat eine kleine, schöne Audiotour aufgenommen, in der er euch auf drei kleine Recherchereisen mitnimmt. Ein Bonbon für alle, die Ghost of Yotei spielen oder die schon immer mehr über die "Gitarre Japans" erfahren wollten. Viel Spaß! In der Folge zu hören: Dom Schott Timecodes: 00:00 Begrüßung & Vorstellung des Konzepts 04:09 Der "Fehler" im Titel 12:21 Das unerwartete Instrument 16:54 Die Suche nach der Wolfsvorlage
Fabian Käufer ist seit über 20 Jahren in der Spiele- und Medienbranche unterwegs: er arbeitete erst als Volontär, dann als Redakteur beim damaligen Traditionsverlag CyPress in Würzburg, wagte anschließend den Sprung nach Hamburg, stieg als Redakteur bei der MTV-Spielesendung GameOne ein und prägt heute nicht nur das Programm des Nachfolgesenders Rocketbeans TV, sondern außerdem die MP3-Ausgänge des Retro-Podcasts Stay Forever. Puh, was für eine Auflistung! Die große Frage lautete nun: Warum? Warum begeistert die Arbeit im Spielejournalismus Fabian Käufer so sehr, dass er ihr über 20 Jahre seines Lebens gewidmet hat? Was treibt ihn an, was motiviert ihn und wann war es in seiner beruflichen Laufbahn auch mal besonders kritisch? All das und noch einiges mehr fragt Gastgeber Dom Schott in diesem Gespräch, das beim SNES beginnt und bei Rudergeräten endet.
Wieder einmal blickt Dom Schott gemeinsam mit euch hinter die Kulissen von OK COOL und zaubert gleich mehrere große und aufregende Neuigkeiten hervor. So wird das Supporter-Programm um gleich mehrere neue und ziemlich coole Formate bereichert, OKCOOL-Podcasterin Géraldine Hohmann kehrt präsenter denn je ans Mikrofon zurück und dann gibt es da noch den Handschlag mit dem Retro-Podcast Stay Forever, der in ein weiteres, gemeinsames Format münden wird, das Dom Schott gemeinsam mit Gunnar Lott bestreiten wird. Freut euch, es wird mal wieder aufregend!
Wohlan, geneigte Hörer, die Cast-geweihten grüßen euch! Gladiatorenspiele gibt's wie Sand am... in der Arena - dachten Dom und Jochen und ihr vielleicht auch! Aber so viel los ist in den virtuellen Kolosseen dann doch nicht. Das heißt aber nicht, dass der Typus "Gladiator" als Kämpfer uns als Spieler nicht immer wieder in seinen Bann zieht. Warum das so sein könnte, darüber zerbrechen sich die beiden in dieser Folge den Kopf. Und über die richtig spannenden Waffenkombis! Viel Spaß! Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ Timecodes: 0:00:00 - Einstieg 0:07:13 - Persönlicher Bezug zu Gladiatoren 0:12:24 - Die Entwicklung der Gladiatoren-Kämpfe 0:31:26 - Gladiatoren-Kämpfe auf ihrem Höhepunkt 0:47:05 - Gladiatoren im Gaming 0:59:43 - Domina 1:07:55 - We Who Are About To Die 1:16:23 - Sands of the Colliseum 1:20:32 - Age of Gladiator 1:25:00 - Potential von Gladiatoren-Spielen In dieser Folge zu hören: Dom Schott & Jochen Redinger
Als Jan Klose vor rund drei Jahren zum ersten Mal bei OK COOL zu Gast war, sah sein Berufsalltag noch ganz anders aus: er war als Mitgründer von Deck13 fest eingespannt im täglichen Geschäft seines Unternehmens, bereitete aber auch schon langsam seinen Rückzug aus dem Studio vor, das er zwei Jahre zuvor an Focus verkauft hatte. Damals blickte er gemeinsam mit Dom Schott auf die wendungsreiche Firmengeschichte zurück, die immer wieder hochspannende Titel wie The Surge und Atlas Fallen auf AA-Niveau hervorbrachte. Heute sieht das Arbeitsleben von Jan Klose ganz anders aus: Nach seinem Abschied von Deck13 gründete er den Indie-Publisher "Artex" und konzentriert sich nun darauf, vor allem junge Entwicklerteams auf ihrem Weg zum (hoffentlich) Erfolg zu unterstützen. Beim Wiederhören mit Dom Schott erzählt Jan von seiner Motivation zu diesem Schritt, wie er nach neuen Games-Talenten sucht und für wie klug er diese Entscheidung rückblickend hält.
"Bloodletter" prangte fett über der kleinen Anspielstation, die Dom Schott auf der gamescom 2025 wie magisch anlockte. Der Grund: wunderschöne Artworks (ein Fiebertraum irgendwo zwischen Mittelalterbildern und Horror-Comic), ein knackiger Name (Bloodletter, hallo?!) und Gameplay, das aus der Ferne wie ein Roguelite-Kartenspiel aussah - wundervoll! Ein paar Minuten später steckte er auch schon mitten im Gespräch mit einem Künstlerin aus dem Entwicklerteam namens Aldamami - ein kleines, frisch gegründetes Studio aus Berlin, bestehend aus Studis der HTW, die eigentlich noch ihren Abschluss machen müssen, aber bereits mit ihrem Spiel zum vielversprechenden Start in die Branche ansetzen. Denn zu diesem Zeitpunkt hat Bloodletter nicht nur bereits den deutschen Multimedia-Preis eingesackt, sondern wurde außerdem vom Deutschen Computerspielpreis 2024 in der Nachwuchskategorie "Bester Prototyp" nominiert. Jetzt, einige Wochen nach der gamescom und nach etlichen internen Testrunden erschien eine erste öffentliche Demo auf Steam - der ideale Zeitpunkt also für ein Gespräch mit Katharina Müller alias "Mikey", die Gründermitglied von Aldamami ist und uns weit hinter die Kulissen ihres Teams blicken lässt.
Jörg Luibl war viele Jahre lang Chefredakteur bei der traditionsreichen Spieleredaktion 4Players, bevor er vor rund fünf Jahren den Hut nehmen und zu neuen Ufern aufbrechen musste. Auf gewisse Weise hat er diese Ufer nie erreicht, sondern ist einfach direkt an Bord geblieben - um es mit den bilderreichen Worten seines eigenen Projekts "Spielvertiefung" zu sagen, das er nach 4Players ins Leben rief. Hier kann er sich frei von SEO-Druck, Analytics-Seitenblicken und Performance-Zwang austoben - oder? Anlässlich des anstehenden vierten Geburtstags von Spielvertiefung blickt Jörg Luibl gemeinsam mit Dom Schott zurück, spricht über Fehler, gute Ideen, sein Verhältnis zum Kommentarbereich und wie ihm die Selbstständigkeit mittlerweile so gefällt.
Stefan Wilhelms Arbeit ist alles andere als leicht: Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern werkelt er bei dem Startup "Inclusive Gaming GmbH" an Spielen, die explizit für Blinde und Sehbehinderte gemacht sind. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass diese Games ganz neue Herausforderungen an ihre EntwicklerInnen stellen, die erst einmal gelöst werden müssen. Zur Seite steht dem Team hierfür eine Online-Community blinder und sehbehinderter Menschen, die die Projekte von Stefan Wilhelm und seinen Mitstreitern ausprobieren und regelmäßig Feedback geben. Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Stefan Wilhelm hinter die Kulissen seines Unternehmens und erklärt, wie Spieleentwicklung für Blinde und Sehbehinderte funktioniert. Außerdem geht es um den Einsatz von KI in seinem Unternehmen, was KI-Skeptiker Dom zu einigen kritischen Nachfragen verführt. Der ist übrigens wegen einer ganz anderen Sache wütend in die Podcastaufnahme reingestartet und weil ihn das bis zum Start des Gesprächs nicht losgelassen hat, soll es auch hierum ein kleines bisschen gehen. PS: Stefan Wilhelm ist außerdem Vorstandsmitglied bei "Games & XR Mitteldeutschland e.V.", ein Verein, der sich für die Vernetzung der Spielebranche in diesem etwas strukturschwachen Teil des Landes einsetzt. Auch spannend, aber darum soll's in einem anderen Podcast mal gehen.
Im lang vergangenen Jahr 1999 erschien mit Planescape Torment ein faszinierendes und zugleich ungewöhnliches Spiel, das sich nicht nur mit seinem Cover-Artwork von der Konkurrenz abhob: Das Rollenspiel erzählt die Geschichte eines mysteriösen Wesens, das unsterblich zu sein scheint und sich auf eine große Reise begibt um herauszufinden, woher die unverhoffte Langlebigkeit kommt. Als Bühne dienen Schauplätze aus dem Pen'n'Paper-Klassiker Dungeons & Dragons, in der Regie von Entwicklerstudio Black Isle Studios sitzen größen wie Chris Avellone (Fallout, Baldur's Gate, Neverwinter Nights), Guido Henkel (Drachen von Laas) und Komponist Mark Morgen (Fallout, Wasteland, Stasis). Trotz der prominenten Entwicklerriege und der frischen Spielidee war Planescape Torment kein großer kommerzieller Erfolg, gilt aber bis heute als Klassiker aus der zweiten Reihe. Grund genug für Dom Schott, den Titel endlich mal nachzuholen. Unterstützt wird er dabei von Daniel Martin Feige, Professor für Philosophie und seit 1999 fasziniert von Planescape Torment. Gemeinsam machen sie sich für das Rollenspiel warm, reisen in die späten 90er und diskutieren nicht zuletzt über das ungewöhnliche Spielecover.
Hey, Badasses! Zieht euch eure superfeuerfesten und kugelsicheren Unterhosen an und packt schon mal das ultra starke Ödland-Deo mit Abwehrfunktion gegen Wildhörner und Katzenbiester ein. Ihr seid nämlich genau wie Dom, Jochen R. Tony auf Kairos und in Borderlands 4 gelandet, dem neuesten Teil von Gearbox' Loot-Shooter-Serie. Ob sich der Kampf gegen den Zeitwächter, seine Schergen und vor allem gegen die immer mal wieder schwächelnde Performance für euch lohnen kann, könnt ihr euch hoffentlich aus unserem ausführlichen und nicht im Sinne der Spielweltfüllung in 15 Teile gespaltenen Echolog ziehen. Also los, los! Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:06:52 - Faszination der Borderlands- Reihe 00:14:36 - Prämisse und Story 00:24:39 - Die Charaktere 00:49:42 - Waffen 01:01:10 - Langzeitmotivation, Random Encounters, Nebenquests 01:10:35 - Übersetzung und Bosse 01:20:12 - Fazit und technischer Zustand auf dem PC In dieser Folge zu hören: Dom Schott, Jochen Redinger & Antonia "Tony" Seitz
Als Kuro im November 2020 zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" vor dem Mikrofon saß, stand er am Anfang eines neuen, aufregenden Kapitels: Ganz frisch hatte er die Welt des klassischen Spielejournalismus und seinen alten Arbeitgeber Gameswelt in München verlassen, um in Hamburg bei Game Two als Redakteur und Moderator durchzustarten. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und einiges hat sich seitdem in Kuros Leben verändert: Er lebt zwar noch immer in Hamburg und arbeitet noch immer bei Game Two, aber sein Team ist nach einer Umstrukturierung im Sommer diesen Jahres kleiner, die Arbeit anders geworden. Kuro musste sich gemeinsam mit seinen KollegInnen neu erfinden, während auch die Dachfirma Rocketbeans mit eigenen, großen Problemen kämpft, die vor fünf Jahren so noch nicht absehbar waren. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Kuro, wie er sich durch die anstrengenden letzten Monate durchgehangelt hat, was ihm bei der Neukonzeption von Game Two ganz besonders wichtig war, wie er zu seinem neuen Tabletop-Hobby kam - und noch einiges mehr.
In dieser Neuauflage des althergebrachten Formats "OK COOL schmökert" probiert Dom Schott mal wieder was neues aus: er greift ins Zeitschriftenregal, blättert durch alte Tests und probiert ein Spiel aus, das ihm in der grauen Vorzeit des Spielejournalismus empfohlen wird. Aus dieser Idee entstand eine Recherchereise in die Heftwelten des Amiga Joker, die Drachenkämpfe von Dragon Breed - und in die weit verwinkelten Ecken des Internets, um die Identität einer mysteriösen Figur aufzuklären. Schnallt euch an, das wird ein kleines Abenteuer!
Paul Kautz zählt nicht nur zum Freundeskreis von Gastgeber Dom Schott, sondern ist auch der womöglich meistgehörte Gast im Kosmos von OK COOL: Seine Stimme tönte hier bereits in über der Hälfte aller Formate und trotzdem weiß der Journalist immer wieder etwas neues zu berichten. Und genau so war's auch in diesem ganz offiziellen Wiederhören - drei Jahre nach Pauls letztem Besuch bei "OK COOL trifft". Damals, im Mai 2022, befand sich Paul Kautz an einem spannenden Punkt seiner Karriere: Ganz frisch hatte er den wohlig-sicheren Schoß der Festanstellungen verlassen und sich in die Selbstständigkeit als Spielejournalist gewagt. Außerdem wollte er versuchen, sein bisheriges Hobby-Projekt, den Retrospielepodcast Game Not Over, zu seinem wichtigsten Standbein auszubauen. Im Gespräch mit Dom Schott verrät Paul, wie es für ihn seitdem weiterging und wie es ihm heute gelingt, als Spielejournalist mit Schwerpunkt auf Retrospielen in einem schwierigen Berufsfeld zu überleben.
Mit dem Remake von „Silent Hill 2“ hat Entwickler Bloober Team bewiesen, dass er innerhalb fest gesteckter Grenzen durchaus fähig ist. Nun folgt die erste, große Eigenproduktion seit dem mäßigen „The Medium“. In „Cronos: The New Dawn“ wird Survival-Horror mit Ostblock-Tristesse und Retrofuturismus, einer großen Schaufel Bodyhorror sowie Pandemie-Trauma vermischt. Aber kann Bloobers neues Baby auch auf den eigenen Beinen laufen? Oder bricht es auf dem Weg ins Ziel zusammen? Wir haben es mal auf dem Sportplatz ein paar Runden drehen lassen und auf die Stoppuhr geschaut! Viel Spaß bei dieser Sendung! Jetzt Abonnent werden: https://www.gamespodcast.de Timecodes: 00:00:00 - Getränketalk 00:12:37 - Entwickler 00:24:31 - Prämisse und Writing 00:47:21 - Gameplay, Arenakämpfe und Balancing 01:24:11 - Schauplätze und Gegnerdesign 01:37:04 - Fazit In dieser Folge zu hören: Andre Peschke, Sebastian Stange & Dom Schott
David Schütze sitzt auf einer Spielidee, an der er seit rund fünf Jahren bereits arbeitet - und so langsam kommt der Release in Sicht: Crystals of Irm heißt das Ding, ist ein Mix aus Retro-Dungeoncrawler und Retro-Rollenspiel, verpackt in Retro-Körnergrafik UND Nintendo-64-Polygongewandung. Ist das nicht abgefahren? Ist es. Und deswegen hat ihn Dom Schott vor sein Mikrofon gezerrt und gefragt: Was soll das denn alles?! Aus dieser naiven Frage wurde ein Gespräch über die Ambitionen eines Indie-Entwicklers, der sich zum ersten Mal seit langer Zeit so richtig angekommen und wohl fühlt. Es geht um Wagnisse für das eigene Spiel-Debüt, unterfordernde Jobs, Beleuchtung im Staatstheater Kassel und die Frage, wie oft sich Dom qualitativ schwache Witze leisten und alles auf seine Erkältung schieben kann.
Stop! Die Welt endet hier, ihr könnt hier nicht weiter! Auf unsichtbare Wände stoßen wir in Spielen mittlerweile nur noch selten, aber das Ende der Spielwelt ist trotzdem seit dem Anfang der Videospiele irgendwo da draußen. Sei es am linken Bildschirmrand, der mit unserem Fortschritt zum Ziel alles "verschlingt" oder in Form einer eingeblendeten Aufforderung, bitte sofort wieder ins Spielgebiet zurückzukehren. Und dann gibt es ja auch noch die richtig cool inszenierten Enden der Welt - welche Art ihr wo findet, finden Sebastian, Dom und Jochen für euch heraus. Viel Spaß! Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:04:49 - Das Ende der Spielwelt und des Levels 00:27:54 - Wünsche und Ansprüche 00:48:39 - Offensichtliche Grenzen, die unsichtbare Wand und aufgestellte Schilder 01:02:00 - In Strategiespielen, Civilization, Morrowind, Far Cry 6 01:21:12 - Ein Ende, wo ihr leben wollt und in Battle Royale- Spielen In dieser Folge zu hören: Dom Schott & Jochen Redinger