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Das Wichtigste am Dienstag: Die Sommerpause ist vorbei und das schwarz-rote Kabinett trifft sich zur Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg. Die USA wollen die wirtschaftliche Lebensader Irans durchtrennen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilt zur Inhaftierung von Osman Kavala. Und ein Tiktok-Trend führt in den Tod.
In Episode 165 nehmen Holger und Joerg mehrere aktuelle Entwicklungen im europäischen Datenschutz unter die Lupe. Zu Gast ist Prof. Alexander Golland, der seit August an der Hochschule Osnabrück zum Recht der Informationsgesellschaft, zum Datenschutz und zum Schutz geistigen Eigentums lehrt. Zuerst geht es um ein Bußgeld der italienischen Datenschutzbehörde Garante gegen die US-Firma Character Technologies. Deren Chatbot-Plattform Character.AI erlaubt es Nutzern, mit virtuellen Charakteren zu kommunizieren, von Mafia-Bossen bis zu simulierten Psychotherapeuten. Die Behörde monierte intransparente Datenschutzhinweise, fehlende italienische Übersetzungen, unklare Rechtsgrundlagen und mangelhaften Jugendschutz. Mit 158.000 Euro fiel die Strafe angesichts massiver Vorwürfe und tragischer Fälle in den USA, bei denen Jugendliche nach Chatbot-Interaktionen Suizid begingen, aus Sicht der Diskutanten eher milde aus. Ein weiteres zentrales Thema ist der transatlantische Datenverkehr. Der US Supreme Court hat entschieden, dass der US-Präsident Mitglieder der Federal Trade Commission (FTC) auch ohne schwerwiegende Verfehlungen entlassen darf. Die FTC gilt damit nicht mehr als unabhängige Behörde. Da die Handelsaufsicht eine Rolle im Data Privacy Framework (DPF) spielt, sorgte das für Aufregung. Alexander beruhigt jedoch: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) habe sich beim Kippen des Vorgänger-Abkommens Privacy Shield weniger an der FTC als am fehlenden Rechtsschutz gegen US-Geheimdienste gestört. Kritischer wäre es, würde auch das Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) als abhängig eingestuft. Unternehmen empfiehlt er dennoch, Standarddatenschutzklauseln als Fallback-Option vorzubereiten, allerdings mit aufschiebender Bedingung, um bestehende Haftungsregelungen nicht auszuhebeln. Zwei aktuelle Entscheidungen des EuGH bringen einige Klarstellungen in Sachen DSGVO-Auslegung. Im Fall eines niedersächsischen Haustechnikbetriebs ging es um Daten aus einem privaten eBay-Konto, die möglicherweise auf unzulässigem Weg beschafft worden waren. Der EuGH schließt ihre Verwendung als Beweis nicht grundsätzlich aus. Gerichte müssen aber selbst prüfen, ob sie die Daten verwenden dürfen und ob sie damit die Rechte der betroffenen Person zu stark verletzen. Im zweiten Fall prüfte der EuGH eine öffentlich zugängliche Liste der österreichischen Anti-Doping-Agentur. Darin standen Namen, Sportarten, Verstöße und Sperrzeiten. Die bloße Information, dass jemand gedopt hat, gilt dem Urteil zufolge nicht automatisch als Gesundheitsinformation. Anders kann es aussehen, wenn die konkrete Substanz oder ihre Anwendung Rückschlüsse auf eine Erkrankung zulässt. Die Veröffentlichung kann zwar dem Schutz des fairen Sports dienen, muss aber angemessen bleiben und Besonderheiten einzelner Fälle berücksichtigen. Zum Schluss fällt in der Podcast-Episode der Blick auf den geplanten "Digital-Omnibus", mit dem die EU ihre Datenschutz- und Digitalregeln vereinfachen will. Sinnvolle Vorschläge wie eine gemeinsame Meldestelle für Datenschutz- und IT-Sicherheitsvorfälle treffen auf alte Konflikte um Cookies, personalisierte Werbung und Browser-Signale gegen Tracking. Parlament und Mitgliedstaaten liegen bei zentralen Punkten auseinander. Alexander rechnet deshalb höchstens mit einem "Reförmchen", vorausgesetzt, die Verhandler Rat, Parlament und Kommission klammern die besonders umstrittenen Cookie-Regeln aus.
Was bliebe von unseren ländlichen Gebieten übrig, wenn die Tierhaltung verschwinden würde? Die Tierhaltung spielt eine wesentliche Rolle für unsere Ernährungssicherheit, die Bodenfruchtbarkeit, die Artenvielfalt und die wirtschaftliche Vitalität der ländlichen Gebiete in der Europäischen Union. Dennoch stehen die europäischen Tierhalter heute vor beispiellosen Herausforderungen: Klimawandel, Tierseuchen, steigende Produktionskosten oder auch die Abhängigkeit von Importen pflanzlicher Proteine. Anlässlich der Veröffentlichung der neuen europäischen Strategie für die Tierhaltung nimmt Sie der Podcast „Nourrir l'Europe“ mit auf eine Reise zu den Menschen, die die Tierhaltung von morgen gestalten. Im belgischen Hennegau hat sich die Familie Cossement für ein autonomeres Modell entschieden, das auf Weideland, kurzen Vermarktungswegen und der Kombination von Ackerbau und Viehzucht basiert. In der Bretagne setzt die Genossenschaft Cooperl ihrerseits auf Innovation, Forschung und die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette, um die Widerstandsfähigkeit ihrer mehr als 4.500 angeschlossenen Landwirte zu stärken. Der EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, Christophe Hansen, geht auf die zentralen Herausforderungen dieser Strategie ein und beantwortet die Fragen der Landwirte, denen er vor Ort begegnet ist. Eine 71.Folge, die die verschiedenen möglichen Wege zu einer widerstandsfähigeren, nachhaltigeren und autonomeren europäischen Tierhaltung beleuchtet, ohne sie gegeneinander auszuspielen.
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Strebt Donald Trump unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit nach noch mehr Macht, oder ist seine Politik ein Segen für den Westen? Eine Analyse von Fabian Nicolay, Geschäftsführer der „Achse des Guten“. Der Europäische Gerichtshof und dessen Richter sind so mächtig wie nie zuvor, das zeigt ein aktuelles Urteil zu Migration und Asyl. Über den Fall informiert der Historiker Prof. Ronald G. Asch. Muss eine als Mann geborene Transperson als Frau bezeichnet werden, und welchen juristischen Einfluss nehmen NGOs auf dieses Thema? Die Einzelheiten erläutert Eval Engelken, Vorsitzende des Vereins Frauenheldinnen. Und Uwe Jochum kommentiert die künstliche Intelligenz, die auch in der Politik einen bemerkenswerten Einzug gehalten hat.
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Lea Oetjen und Holger Zschäpitz über das große IPO-Wettrennen, einen Milliarden-Deal im Biotech-Sektor und was sonst noch so wichtig wird in dieser Woche. Außerdem geht es um Marvell Technology, Flex, Pool, The Campbell's Company, Lyft, Uber, Datadog, Dynatrace, JD.com, Alibaba, Apple, Alphabet, Incyte, Boeing, JPMorgan Chase, Tesla, ING, Commerzbank, Deutsche Bank, Oracle, Adobe, Micron Technology, Broadcom, Meta Platforms, Kioxia Holdings, OHB, PayPal, Visa, Mastercard, CTS Eventim, Hornbach Holding, Ceconomy, Zalando, H&M, Amazon, Berkshire Hathaway, CoreWeave. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Hier könnt ihr den AAA-Newsletter abonnieren: https://www.welt.de/newsletter/article232797673/Alles-auf-Aktien-Der-taegliche-Boersen-Newsletter-fuer-WELTplus-Abonnenten.html Und – ganz neu: AAA gibt es jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/alles_auf_aktien/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Anzeige: Diese Folge enthält Werbung für Smartbroker+. Depot eröffnen, 30 € ETF als Bonus sichern und aus tausenden ETFs wählen. Smartbroker+ macht Investieren einfach. Alle Informationen gibt es unter: https://get.smartbrokerplus.de/triple-aaa-podcast2/ Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Nach dem Messerangriff in Winterthur stellen sich heikle Fragen: Der mutmassliche Täter war den Behörden seit 2015 bekannt und wurde kurz vor der Tat aus der Psychiatrie entlassen. Der forensische Psychiater Frank Urbaniok ordnet ein, wo Prävention an Grenzen stösst.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes entmachtet die EU-MitgliedsstaatenEin Kommentar von Tilo Gräser.Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 21. April dieses Jahres ein Urteil gefällt, das sich gegen die Souveränität der EU-Mitgliedsstaaten richtet. Es entmachtet sie hinsichtlich ihrer nationalen Gesetzgebung, wie Kritiker warnen. Einige sprechen von einer „klaren Ansage“ an die Mitgliedsstaaten, andere sogar von einem „heimlichen Putsch“. In Fachkommentaren wurde seitdem mehrfach auf die Konsequenzen hingewiesen. Doch in der allgemeinen Öffentlichkeit wird darüber kaum diskutiert – obwohl es alle angeht.Am 21. April hatte der EuGH in Luxemburg einer Klage der EU-Kommission, des EU-Parlaments sowie von 16 Mitgliedsstaaten gegen das Mitgliedsland Ungarn stattgegeben. Anlass war das ungarische Gesetz „über ein strengeres Vorgehen gegen pädophile Straftäter und zum Schutz von Kindern“ von 2021. Das verbietet für Minderjährige den Zugang zu medialen LGBTQ+-Inhalten, insbesondere im audiovisuellen Bereich oder in der Werbung. Die Europäische Kommission hatte dagegen beim Gerichtshof eine Vertragsverletzungsklage gegen Ungarn eingereicht. Der EuGH hat nun laut Pressemitteilung geurteilt, Ungarn habe „in mehrfacher Hinsicht gegen das Unionsrecht verstoßen“: „gegen das Primärrecht und das abgeleitete Recht im Bereich der Dienstleistungen im Binnenmarkt, die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 2 EUV sowie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)“.Demnach verstößt das ungarische Gesetz „gegen die Freiheit, Dienstleistungen zu erbringen und in Anspruch zu nehmen“, also Werbung zu machen und zu konsumieren. Es soll zudem einen „besonders schwerwiegenden Eingriff“ in mehrere durch die Europäische Menschenrechts-Charta geschützte Grundrechte darstellen. Dazu wird das Verbot der Diskriminierung wegen des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, die Achtung des Privat- und Familienlebens sowie die Meinungs- und Informationsfreiheit gezählt. Ungarn habe mit dem Gesetz „eine Gruppe von Personen, die fester Bestandteil einer durch Pluralismus gekennzeichneten Gesellschaft sind, allein wegen ihrer sexuellen Identität oder ihrer sexuellen Ausrichtung als eine Gefahr für die Gesellschaft behandelt“, so der Gerichtshof. Dem folgt, was in kritischen Kommentaren als besonders schwerwiegend angesehen wird:„Drittens stellt der Gerichtshof erstmals einen eigenständigen Verstoß gegen Art. 2 EUV fest, in dem die Werte niedergelegt sind, auf die sich die Union gründet und die allen Mitgliedstaaten gemeinsam sind. Die Aspekte des [ungarischen] Änderungsgesetzes, die sich gegen Inhalte richten, die Abweichungen von der dem Geschlecht bei der Geburt entsprechenden persönlichen Identität, Geschlechtsumwandlungen oder Homosexualität vermitteln oder darstellen, stellen nämlich ein koordiniertes Bündel diskriminierender Maßnahmen dar, die in offenkundiger und besonders schwerwiegender Weise die Rechte nicht-cisgeschlechtlicher Personen, einschließlich transgeschlechtlicher Personen, und nicht-heterosexueller Personen sowie die Werte der Achtung der Menschenwürde, der Gleichheit und der Wahrung der Menschenrechte, einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören, verletzen.“...https://apolut.net/eu-putsch-ohne-widerstand-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was die Aussenministerinnen und -minister der Mitgliedstaaten des Europarates beschlossen haben, wirkt zunächst unspektakulär. Doch die «Deklaration von Chişinău» könnte die europäische Migrationspolitik verändern und menschenrechtliche Standards im Umgang mit Zuwanderung relativieren. Weitere Themen: Die Affäre um Andrii Jermak erschüttert die Ukraine: Der einstige Vertraute von Präsident Selenski muss weitere zwei Monate in Haft bleiben. Der Korruptionsverdacht wirft Fragen auf und belastet auch den Präsidenten. Der Ton wird rauer, in der Politik wie im Alltag. Konflikte landen oft vor Gericht. Doch es gibt Alternativen: Mediation setzt auf Gespräch statt Streit. Wie das funktioniert, zeigt ein Blick auf die Arbeit eines Mediators.
Die Historikerin Kerstin Susanne Jobst lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien. Und seit Kindheitstagen liebt sie den Eurovision Song Contest. In den Tagen rund um den ESC in Wien macht sie sich „Gedanken für den Tag“, heute zur europäischen Dimension des ESC. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12.05.2026
Der Europäische Aal ist vom Aussterben bedroht. Seit 1980 sind die Bestände um über 90 Prozent eingebrochen. Trotzdem landen allein in Europa 7000 Tonnen des Fisches auf dem Teller. Warum ist das so? Céline Weimar-Dittmar www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Menschen in Iran verlieren die Hoffnung auf einen Machtwechsel. König Charles spricht vor dem US-Kongress. Und: In Mali sind die Dschihadisten auf dem Vormarsch. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Trump kapituliert vor den Mullahs Mehr Hintergründe hier: Eine Wette auf die Krone Mehr Hintergründe hier: Das Massensterben, das alle kaltlässt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach 16 Jahren wurde Viktor Orbán abgewählt. Die Gestaltung der europäischen Russlandpolitik könnte daher leichter fallen. Obwohl ...
Der Europäische Gerichtshof hält Ungarns LGBTQ-Gesetz für unvereinbar mit der EU-Grundrechtecharta. Die queere Community im Land schöpft Hoffnung, sagt David Vig von Amnesty International. Die gesetzliche Umsetzung hänge nun an der neuen Regierung. Vig, David www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Nach Orbáns Wahlniederlage wird die Strategie der Neuen Rechten teils vorschnell als gescheitert bewertet. Stein und Schäfer analysieren Fehleinschätzungen beider Seiten, erklären die Gründe für die Niederlage und leiten daraus Konsequenzen für Deutschland ab.
Damals wie heute: Der Europäer tut sich schwer mit den fremden Kulturen.
Noll, Andreas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Angesichts des Gasdefizits setzen asiatische Länder verstärkt auf Kohlekraft. Auch Europa steigt auf schmutzige Kohle um – hier aber zur Kosteneinsparung. Dies verläuft nicht reibungslos: Zu viele Kohlekraftwerke in der EU wurden stillgelegt. In Asien hingegen sind diejenigen Länder im Vorteil, die sich der Klimaagenda nicht gebeugt und ihre Kohlekraftkapazitäten beibehalten haben. Von Olga Samofalowa
Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat seine europaweite Prüfaktion „Coordinated Enforcement Framework“ (CEF) zum Recht auf Löschung beendet. Beteiligt waren 32 europäische Aufsichtsbehörden sowie als Verantwortliche 764 Behörden, Unternehmen und weitere Verantwortliche, darunter 60 in Deutschland. Die Datenschutzbehörden haben aus der Prüfaktion Empfehlungen für Verantwortliche abgeleitet. Was sollten Datenschutzbeauftragte dazu wissen, um entsprechend beraten zu können? Datenschutz PRAXIS – Der Podcast fragt nach – diesmal bei Prof. Dr. Tobias Keber, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg und 2026 Vorsitzender der DSK (Datenschutzkonferenz).
Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council) hat mit Scale up Europe einen neuen milliardenschweren Wachstumsfonds aufgelegt, der junge Unternehmen in der Spätphase mit Kapital versorgen soll. Warum braucht es einen von der EU initiierten Fonds – oder anders gefragt: Gibt es keine Venture Capital-Geber, die an der Schnittstelle zu Private Equity auch die Later Stage vielversprechender Unternehmen finanzieren wollen oder können? Und wie ist der Fonds aufgelegt? Es wird aktuell ein privater Manager gesucht, Schwergewichte wie Atomico und EQT habe ihren Hut in den Ring geworfen. Diese Fragen besprechen wir in diesem Spotlight, Experte Hauke Burkhardt von der Deutschen Bank erklärt das Ganze.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Bäuerinnen erklärt. Ein Anlass, der den Blick auf eine Berufsgruppe lenkt, die oft im Hintergrund steht – und ein guter Grund, ihr rund um den Internationalen Frauentag am 8. März besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Denn in der kollektiven Vorstellung gelten landwirtschaftliche Berufe in der Europäischen Union noch immer vielfach als Männerdomäne. Solche Bilder wirken fort: Sie erschweren Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit, bremsen Innovationen – und halten nicht zuletzt viele davon ab, überhaupt eine berufliche Zukunft in der Landwirtschaft in Betracht zu ziehen. Wie lassen sich diese Denkmuster verändern? Und wie können Frauen in der europäischen Landwirtschaft die gleichen Chancen erhalten wie Männer? In der 67. Folge von „Nahrung für Europa“ kommen dazu ganz unterschiedliche Stimmen zu Wort. Vorgestellt werden zwei Landwirtinnen mit sehr verschiedenen Lebenswegen: Mara Walz, Winzerin in Deutschland, die den elterlichen Betrieb übernimmt, und Ina Grecka, ausgebildete Stadtingenieurin, die in Litauen Landwirtin geworden ist. Einen wissenschaftlichen Blick auf die strukturellen Ursachen geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in ländlichen Räumen werfen Professorin Sally Shortall von der Universität Newcastle und Professorin Maura Farrell von der Universität Galway. Sie sprechen über mögliche Lösungsansätze und über besondere Formen weiblicher Innovation in der Landwirtschaft.
Getreu dem Motto "Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" stellen Umfrageinstitute ihre Fragen meistens so, dass die von den Auftraggebern gewünschten Ergebnisse erzielt werden. Dumm nur, wenn die Umfragen dann trotzdem Resultate ans Licht bringen, die so nicht beabsichtigt waren. Von Pierre Levy
„Ich bin übrigens auch Ihnen, Herr Warweg, dankbar dafür, dass Sie immer wieder bekannt machen, dass es diese Sanktionen gibt und dass es dieses Sanktionsregime gibt. Denn klar ist: Denjenigen, die das unterlaufen, muss bekannt sein, dass das Ganze mit Kosten verbunden ist und womit dann zu rechnen ist“ – das sagte Josef Hinterseher,Weiterlesen
Was, wenn die Rede vom transatlantischen Riss und der europäischen Selbstbehauptung in den letzten Wochen um die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 herum genau das Gegenteil einer Realität ist, die sich auf der Ebene der militärischen Planung tatsächlich vollzieht? Wer die politische Rhetorik der Konferenz nüchtern an der materiellen Realität misst, an den militärischen Planungen, denWeiterlesen
Was, wenn die Rede vom transatlantischen Riss und der europäischen Selbstbehauptung in den letzten Wochen um die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 herum genau das Gegenteil einer Realität ist, die sich auf der Ebene der militärischen Planung tatsächlich vollzieht? Wer die politische Rhetorik der Konferenz nüchtern an der materiellen Realität misst, an den militärischen Planungen, denWeiterlesen
Der Europäische Wissenschaftliche Beirat fordert die EU-Staaten auf, sich besser auf die Klimafolgen vorzubereiten. Europa erwärmt sich demnach doppelt so schnell wie der weltweite Durchschnitt, aber es wird zu wenig getan. Christoph König im Gespräch mit Katha Jansen, ARD-Klimaredaktion
Das Wichtigste an diesem Freitag und am Wochenende: Der Schutz der Weltmeere bekommt einen Rechtsrahmen, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten soll unterzeichnet werden, und die Europäische Filmakademie vergibt ihre Preise.
Das Wichtigste an diesem Freitag und am Wochenende: Der Schutz der Weltmeere bekommt einen Rechtsrahmen, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten soll unterzeichnet werden, und die Europäische Filmakademie vergibt ihre Preise.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das, die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt.Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet wären, einzutreten, nicht einmal daran denken.Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte. Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in der Rolle des Finanziers wiederfindet?Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet. Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks, Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert: Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder handlungsfähig zu machen.HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Könnte eingefrorenes Staatsvermögen aus Russland zur Ukrainehilfe der EU werden? Europa scheint einen Weg gefunden zu haben. Das Problem: Er könnte den Euro und Europas Rechtsstaatlichkeit zerstören. In Brüssel sind bei der Abwicklungsstelle Euroclear rund 193 Milliarden Euro russische Staatsgelder eingefroren, der Großteil davon Reserven der russischen Zentralbank. Die Europäische Union prüft derzeit ein Modell, bei dem diese Vermögen als Grundlage für einen zinslosen »Reparationskredit« für die Ukraine dienen sollen. Juristisch ist der Ansatz heikel. Staats- und Zentralbankvermögen genießen völkerrechtlich in der Regel Immunität. Kritiker sprechen von einer rechtlichen Grauzone und warnen vor einem möglichen Präzedenzfall. Befürworter verweisen dagegen auf Russlands Verantwortung für den Angriffskrieg. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Britta Sandberg, SPIEGEL-Korrespondentin in Brüssel. Sie beschreibt in der Episode das rechtliche Konstrukt, mit dem die EU die eingefrorenen russischen Staatsgelder zur Finanzierung der Ukraine nutzen will. Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs werde am 18. und 19. Dezember eine Entscheidung treffen, so Sandberg, und obwohl sie anfangs skeptisch gewesen sei, hält sie es inzwischen für durchaus möglich, dass die EU das eingefrorene Geld für die Ukraine einsetzen wird. Mehr zum Thema: (S+) Russlands Angriffskrieg Ukraine legt USA aktualisierten Friedensplan vor: https://www.spiegel.de/ausland/us-friedensplan-fuer-die-ukraine-diesmal-ist-es-ernst-a-5af23c60-f434-4b53-8a9e-f39e36b2beca (S+) Wie Trump und Putin Europa angreifen: https://www.spiegel.de/ausland/wie-donald-trump-die-europaeer-an-wladimir-putin-verraet-a-2fb67045-1ab6-4caf-9467-fceeec9351c6 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Goncharenko, Roman www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Typisch Junge, typisch Mädchen - Wie raus aus den Schubladen?; Ernüchterung nach Klimakonferenz in Brasilien; Gebrauchte IT-Geräte reduzieren Treibhausgase; Kita-Kräfte am Limit - Wie der Job gesünder werden kann; Gute Nacht? Effizientes Schlafen; Der Europäische Emissionshandel wird verschoben; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.
Anja Keber spricht mit Sebastian Hanisch, Finanzexperte in der BR-Wirtschaftsredaktion, über den europäischen Bezahldienst Wero. Wie funktioniert er, wo sind die Vor- und Nachteile und was ist noch geplant?
Einige von uns haben vielleicht schon einmal eine CD oder eine DVD gerippt. Aber einen Film inhaltlich rippen? Da hatten Filmemacher in der Türkei und in Italien uns in den 1970er und 1980er Jahren einiges voraus. Mit „Remake, Remix, Rip-Off“ besprechen wir eine geniale Doku zu diesem Thema sowie vier weitere filmische Repräsentanten dieser Ära und wer könnte den Bastarden da besser unter die Arme greifen als Alessandro und Hakan von „Wir quatschen über Filme“?! Dabei flossen Raki und Rotwein in Strömen, bis selbst das Audiointerface darin ertränkt wurde.
Angesichts der Bedrohung durch Russland haben mehrere europäische Spitzenpolitiker bei einem Gipfeltreffen in Dänemark eine schnellere und effektivere Aufrüstung gefordert.
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wurzel, Steffen www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der Europäische Gerichtshof hat für beschleunigte Asylverfahren die Bedingungen verschärft, unter denen ein Herkunftsland als sicher einzustufen ist. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG kritisiert: www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Mühlenberg, Heidi www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Kanzleramtschef Thorsten Frei räumt im Gespräch mit Michael Bröcker ein, dass seine Abwesenheit beim Koalitionsausschuss ein Fehler war: „Das ist nicht gut gelaufen. Rückblickend ist es offensichtlich nicht die richtige Entscheidung gewesen“, sagt er über seine Abwesenheit bei dem wichtigen Treffen der Koalitionäre.Im Haushalt 2026 sei eine Kürzung der Personalkosten um zwei Prozent fest vorgesehen. „Wir werden nicht nur neue Ausgaben machen können, wir werden an anderen Stellen Kürzungen vornehmen“, erklärt er. Frei wirbt für eine unaufgeregte Bewertung der Regierungsarbeit: „Es läuft menschlich-persönlich und politisch hervorragend. Wir arbeiten gut zusammen.“Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt Russland wegen Völkerrechtsverstößen und der Verantwortung für den MH17-Absturz. Donald Trump kritisiert den russischen Präsidenten scharf und behauptet, er habe ihm einst mit der Bombardierung Moskaus gedroht. Wie groß ist der Druck auf Putin inzwischen?Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Beschlüsse des Berliner Verwaltungsgerichts zu Zurückweisungen kamen nicht überraschend, wie die Rechtsanwältin Gisela Seidler erläutert. Das Kammergericht hat ein wegweisendes Urteil zum Plagiatsbegriff gefällt.
Wenn in Frankreich Strom fehlt, wird der in Deutschland eingekauft – und umgekehrt. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie der Strommarkt der EU funktioniert. Das System hat viele Vorteile, führt aber auch immer wieder zu Problemen. Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) in Strasbourg nennt in einem aktuellen Urteil das Verhalten der ukrainischen Polizei und Feuerwehr am 2. Mai 2014 in Odessa als eine Ursache für den Tod von 48 Menschen. Sechs Menschen waren bei einer Straßenschlacht zwischen Maidan- und Anti-Maidan-Akivisten umgekommen und 42 Menschen bei einem Feuer in und vorWeiterlesen
Portfolio-Profis im Gespräch. Eine Spezialausgabe mit Stefan Kuhn von Fidelity International.
Nachdem sich die USA von der transatlantischen Solidarität verabschiedet haben, schmiedet Europa eigene Pläne für den Ukrainekrieg. Doch ganz ohne Washington wird es wohl nicht gehen.
Strafzölle gegen Brüssel sind fällig – das hat Donald Trump schon klargemacht. Die EU signalisiert Gesprächsbereitschaft und Prinzipientreue gleichermaßen. Außerdem: Warum die terroristische Hamas im Gazastreifen ein politischer und militärischer Faktor bleibt (15:15). Jasper Barenberg