Im Digitec-Podcast sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht…
Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ

Künstliche Intelligenz ist zunehmend eine Kernkompetenz. Sie ist oder wird Teil in immer mehr Berufen, oft in immer größerem Umfang. Doch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen sich nach wie vor nicht gut (genug) damit aus. Und wollen dies ändern. Was ist dafür der beste Weg? An Weiterbildungsangeboten mangelt es nicht, auch nicht an solchen, die am Ende ein Zertifikat oder einen formalen Qualifizierungsnachweis versprechen. Doch gerade auf dem Markt der öffentlich geförderten KI-Weiterbildungen gibt es inzwischen offenbar Schwindeleien bis hin zum Betrug, wie eine Recherche der F.A.Z. gerade offenlegte. Also ist eine gesunde Vorsicht durchaus angebracht. Was tun? Erstens den Anbieter genau ansehen. Hat der Dozent oder die Dozentin einen Lebenslauf veröffentlicht, aus dem nachweisbar hervorgeht, über welche Erfahrungen sie oder er im KI-Bereich verfügen? Ist der Anbieter vielleicht sogar offiziell geprüft? Oder ganz einfach: Wie bewerten ihn andere Kunden im Internet? Zugleich loht es gerade für mittelgroße und große Unternehmen, die über entsprechende Ressourcen verfügen, selbst KI-Profis einzustellen, die sich darum kümmern. Die intern vermitteln können, wie weit die KI ist, Kurse selbst anbieten oder externe Weiterbildungs-Angebote prüfen. Und wie viel muss ich eigentlich über KI wissen? Auch das hängt natürlich vom jeweiligen Beruf ab. Ein Schreiner gegenwärtig vermutlich weniger als ein Angestellter im Rechnungswesen. Auch darüber sprechen wir in dieser Episode.

Der Blick auf die Drohnenwirtschaft war lange Zeit ein Blick auf Fluggeräte: Quadrocopter, Tragflächen, Rotoren. Doch in der Robotik vollzieht sich derzeit eine Verschiebung der Wertschöpfung, wie man sie zuvor bei Computern und Smartphones beobachtet hat. Die Hardware wird zunehmend zur austauschbaren Hülle, zur „Commodity“. Die Intelligenz und die strategische Kontrolle wandern in den Code. Lorenz Meier, Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen Softwareunternehmens Auterion, treibt diesen Wandel maßgeblich voran. Im Podcast erläutert Meier, warum der Westen einen gemeinsamen Software-Standard benötigt. Meier, der seine technologischen Wurzeln an der ETH Zürich hat, gilt als Architekt der modernen Drohnensteuerung. Mit „PX4“ entwickelte er den heute führenden Open-Source-Standard für Autopiloten. Darauf aufbauend bietet sein Unternehmen Auterion heute ein Betriebssystem – „Auterion OS“ – an, das als Bindeglied zwischen verschiedenen Hardware-Plattformen und den Anwendungen der Nutzer fungiert. Auterion positioniert sich als das „Android“ für die Robotik. Das Ziel ist Interoperabilität. Bislang kochte in der westlichen Welt fast jeder Drohnenhersteller sein eigenes Süppchen mit proprietärer Steuerungssoftware. Das Ergebnis war eine Fragmentierung, die es unmöglich machte, Skaleneffekte zu nutzen oder Geräte verschiedener Hersteller in einem einheitlichen Verbund zu steuern. Auterion durchbricht diese Logik. Durch das Betriebssystem können Drohnen unterschiedlicher Bauart und von verschiedenen Herstellern mit derselben Benutzeroberfläche gesteuert und vernetzt werden. Für den Nutzer bedeutet das eine massive Vereinfachung: Die Schulung auf diverse Systeme entfällt, und Daten können nahtlos zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Die Bedeutung dieses Ansatzes geht jedoch weit über technische Effizienz hinaus; sie ist hochpolitisch. Der globale Drohnenmarkt wird von chinesischen Anbietern dominiert. Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen suchen westliche Regierungen, Sicherheitsbehörden und das Verteidigungsbündnis NATO nach vertrauenswürdigen Alternativen, die keine sensiblen Daten nach Asien übermitteln. Meier argumentiert, dass der Westen diesen Rückstand nicht aufholen kann, indem jedes Unternehmen isoliert versucht, eine bessere Drohne als DJI zu bauen. Stattdessen liefert Auterion die gemeinsame digitale Infrastruktur, auf der Hardware-Hersteller aufsetzen können. Dies ermöglicht eine Art „Software-Defined Warfare“: Die physische Drohne kann im Einsatz verloren gehen oder ausgetauscht werden, entscheidend bleiben die KI-gestützte Aufklärung, die Vernetzung im Schwarm und die Fähigkeit, neue Applikationen – ähnlich wie Apps auf einem Smartphone – kurzfristig aufzuspielen. Mit diesem Ansatz hat sich Auterion inzwischen als Systemlieferant für Regierungen und Verteidigungskräfte etabliert.

Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus fundamental – doch wie nimmt man eine ganze Redaktion und die kaufmännischen Abteilungen auf diese Reise mit? In der aktuellen Folge des FAZ Digitalwirtschaft Podcasts blicken wir hinter die Kulissen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und sprechen über ein zentrales Element der digitalen Transformation: den internen KI-Tag. Zu Gast ist Sina Solveig Söhren, Deputy Head Team AI bei der FAZ, die diesen Tag maßgeblich mitgestaltet hat. Im Gespräch erläutert Söhren, warum es für ein modernes Medienhaus nicht ausreicht, Lizenzen für Software zu verteilen, sondern warum es Formate braucht, die Begegnung und Ausprobieren ermöglichen. Sie beschreibt die Strategie hinter dem Event, das gezielt unterschiedliche Wissensstände adressiert: Von Praxis-Werkstätten für Einsteiger, die ihre ersten Berührunsgpunkte mit KI haben, bis hin zu Deep Dives für Fortgeschrittene, die bereits komplexe Workflows automatisieren wollen. Neben der reinen Anwendungskompetenz spielen dabei auch Diskussionsformate eine wesentliche Rolle, um ethische Fragen und die kulturellen Auswirkungen des Technologiewandels offen im Haus zu debattieren. Ein inhaltliches Highlight des Tages war der Impuls von Nikita Roy. Die kanadische Medieninnovatorin und Datenwissenschaftlerin gilt als eine der führenden Stimmen an der Schnittstelle von Journalismus und künstlicher Intelligenz. Bekannt wurde sie unter anderem als Host des Podcasts „Newsroom Robots“ und durch ihre Arbeit am „International Center for Journalists“ (ICFJ), wo sie Newsrooms in Fragen der KI-Integration berät. In ihrem Vortrag differenzierte sie scharf zwischen „AI in Media“ – also der Nutzung von Tools zur Effizienzsteigerung – und „Media in AI“, womit sie die essenzielle Rolle von Qualitätsjournalismus als Vertrauensanker und Datenbasis im neuen KI-Ökosystem beschreibt. Diese Episode bietet spannende Einblicke, wie Tradition und technologische Avantgarde in der Praxis zusammenfinden.

Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla streicht zwei Modelle aus seinem Angebot und legt schwache Geschäftszahlen vor. Sein Chef, der vielseitige Unternehmer Elon Musk, stellt indes vor allem auf eine aus seiner Sicht verheißungsvolle Zukunft ab und ein Produkt, das regelrecht revolutionär sein soll: den humanoiden Roboter, der irgendwann (fast) alles können und sogar das amerikanische Bruttoinlandsprodukt messbar steigern soll. Die Anleger zumindest scheinen nicht allzu sehr zu zweifeln - nach wie vor ist der Konzern an der Börse ein Billionenwert und zumal wertvoller als die traditionellen Automobilhersteller. Doch wie steht es um das Geschäft das Tesla macht. Wie schlagen sich die verbliebenen Fahrzeuge, wie die Energiesparte, wie die Robotaxi-Idee? Und bleibt Musk weiterhin an der Spitze des Unternehmens? Darüber sprechen wir in dieser Episode. Darüber hinaus geht es aber auch um zwei andere amerikanische Tech-Konzerne: den iPhone-Hersteller Apple und das soziale Netzwerk Meta. Das iPhone hat sich in den zurückliegenden drei Monaten viel besser verkauft als gedacht, und dies übrigens auch in China. Apple verdiente prächtig. Doch was sagt das aus? Helfen die neuen Verkaufszahlen darüber hinweg, dass der Konzern in der Künstlichen Intelligenz nicht so schnell vorankommt wie erhofft und für seinen Sprachassistenten auf die Google-KI Gemini setzen wird? Und dann ist da noch der von Mark Zuckerberg geführte Meta-Konzern, der deutlich höhere Investitionen in KI in diesem Jahr in Aussicht gestellt hat. Auch dieses Unternehmen, zu dem die Dienste Facebook, Instagram und Whatsapp gehören, verdient weiter prächtig aufgrund der hohen Werbeerlöse. Zugleich hat Gründer Zuckerberg zuletzt die KI-Abteilung neu strukturiert und besetzt. Was ist da zu erwarten? Über all das diskutieren wir in dieser Episode.

Natürlich war das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr so weltpolitisch wie lange nicht mehr. Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump losgetretene Streit um Grönland, seine Rede in Davos und die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney standen im Mittelpunkt: Und mit ihnen die Frage, wie es um das transatlantische Verhältnis eigentlich steht und ob die bestehende Weltordnung zusammen gebrochen ist oder zumindest kurz davor steht. Zugleich ist Davos aber nach wie vor ein Treffen auch der wichtigsten Manager der Welt, es geht eben um Wirtschaftsfragen, um unternehmerischen Erfolg. Und um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Wer in dieser Schlüsseltechnologie die Nase vorne hat, wird sich nicht nur kommerziell durchsetzen. Der Nvidia-Vorstandsvorsitzende Jensen Huang war in Davos, der Palantir-Chef Alexander Karp, SAP-Chef Christian Klein. Gezeigt hat sich in diesem Jahr: Die Amerikaner blicken zunehmend bemitleidend auf Europa - eben auch die Unternehmer. Das war vor 10 Jahren noch anders. Wie also steht es technologisch um Deutschland und Europa? Was für eine Beziehung besteht gerade zwischen Europa und Amerika? Reden amerikanischen Manager hinter vorgehaltener Hand anders, als wenn Donald Trump ihnen zuhört. Über all das sprechen wir in dieser Episode.

Das amerikanische Technologie-Unternehmen Alphabet hat seinen Börsenwert seit April des vergangenen Jahres um 120 Prozent gesteigert, also mehr als verdoppelt. Der Grund dafür liegt in überzeugender Künstlicher Intelligenz - und der Fähigkeit Googles, quasi die ganze Wertschöpfungskette zu beherrschen, von Modellen bis zu speziellen Chips. Gegenwärtig punktet der Konzern konkret mit zwei Dingen. Erstens wird Googles KI-Modell Gemini die nächste Generation des Apple-Sprachassistenten Siri antreiben und Google damit Zugang zu Milliarden Internetnutzern auf allen iPhones, iPads und Macs bringen. Zweitens definiert Google den Onlinehandel mit dem Start des Universal Commerce Protocol neu. „Agentic Commerce“ nennt sich das Verfahren, das Google wieder zur ersten Anlaufstelle für den Onlineeinkauf machen soll und womöglich sogar den Marktführer Amazon gefährden könnte. Google ist an der Börse nun mehr als vier Billionen Dollar wert. Nur der Chipkonzern Nvidia ist noch wertvoller. Dafür wirken die anderen Tech-Unternehmen recht abgeschlagen. Warum sich Meta, Microsoft und Apple schwerer tun und wie es um Open AI gerade steht, auch das diskutieren wir in dieser Episode.

Wer noch geglaubt hat, die Auswirkungen der Künstliche Intelligenz (KI) beschränkten sich vor allem auf schlaue Textgeneratoren auf dem Bildschirm, ist auf der CES 2026 endgültig eines Besseren belehrt worden. Im Gespräch beschreibt unser Amerika-Korrespondent Roland Lindner die Atmosphäre in Las Vegas als den Startschuss für die Ära der „Physical AI“. Das war das allgegenwärtige Schlagwort der Messe: KI-Modelle, die nicht mehr nur dichten und malen, sondern die physikalischen Gesetze unserer Welt verstehen, um Roboter, Fahrzeuge und ganze Fabriken zu steuern. Deutlich wurde dies unter anderem beim Auftritt des Chefs des amerikanischen Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang. Die Auswirkungen sind sofort spürbar: Mercedes-Benz nutzt diese Plattform für den neuen CLA, der im ersten Quartal 2026 startet. Das System soll sich in den kommenden Jahren schnell weiterentwickeln, folgt keinen starren Regeln mehr, sondern „versteht“ Verkehrssituationen – ein Sprung, den Experten als den „ChatGPT-Moment“ der Automobilbranche bezeichnen. Doch nicht nur auf der Straße, auch in der Industrie vollzieht sich dieser Wandel. Im „Industrial Metaverse“ werden Fabriken künftig vollständig simuliert, bevor auch nur ein Stein gesetzt wird, was Planungsfehler drastisch minimieren soll. Hier ist Siemens vorne mit dabei. Das vielleicht überraschendste Thema der CES war jedoch die massive Präsenz der US-Regierung. Unter dem Titel „Genesis Mission“ treibt sie Initiative voran, die man als aggressivste staatliche Intervention in den Tech-Sektor seit Jahrzehnten bezeichnen muss. Ziel ist die Verdopplung der US-Forschungsleistung binnen zehn Jahren durch den Einsatz von KI. Michael Kratsios, der Wissenschaftsberater des Präsidenten, trat gemeinsam mit AMD-Chefin Lisa Su auf, um diese Verzahnung von nationalem Interesse und Privatwirtschaft zu demonstrieren. Während die Stimmung im B2B- und Regierungsgeschäft euphorisch ist, zieht für den normalen Konsumenten ein Gewitter auf. Ein Thema, das wie eine dunkle Wolke über der Messe hing, ist die Preisentwicklung bei Speicherchips. Samsung und andere Hersteller haben Preiserhöhungen von bis zu 60 Prozent durchgesetzt. Der Grund ist der unersättliche Hunger der KI-Rechenzentren, der die Kapazitäten verknappt. Die Situation ist so angespannt, dass AMD sogar erwägt, ältere Plattformen künstlich am Leben zu erhalten, um preissensible Märkte überhaupt noch bedienen zu können.

Können Sie sich noch erinnern, wie das chinesische KI-Unternehmen Deepseek die Tech-Welt schockte? Wie ein Modell aus Fernost infrage stellte, ob wirklich noch mehr Daten und Rechenleistung nötig sind, um noch bessere Sprachmodelle zu konstruieren? Beine ein Jahr ist inzwischen vergangenen seitdem die Deepseek-Ingenieure auch in Europa neue Hoffnung auslösten, in der KI mithalten zu können, die häufig Milliardeninvestitionen erfordert. Das vergangene Jahr stand technologisch, wirtschaftlich, aber zunehmen auch politisch im Zeichen der KI. Niemand kommt an dieser Schlüsseltechnologie noch vorbei. Die gute Nachricht für die Nutzer: Der Wettbewerb ist groß. Es gibt eine ganze Reihe kompetenter KI-Modelle, kein einzelnes Unternehmen oder KI-System dominiert den Markt oder droht, ihn auf sich zu vereinen. Abgesänge auf Google haben sich als verfrüht erwiesen, Open AI verfügt über Spitzenmodelle, Microsoft, Meta und Anthropic konkurrieren. Und dann sind da eben auch die Anbieter aus China und manche aus Europa, die mithalten können. In unserem Jahresrückblick diskutieren wir aber nicht nur über KI. Der Fortschritt in diesem Bereich führte auch zu wachsender Sorge über Desinformation, Datenschutz und soziale Auswirkungen. Staaten reagierten unterschiedlich: Australien reguliert sozialer Medien deutlich strenger und schützt gerade Kinder und Jugendliche. Andere Länder, nicht zuletzt in Europa, denken über ähnliche Schritt nach. Und schließlich sprechen wir auch über digitale Souveränität und was das heute bedeutet. Denn auch dieser Diskurs geht weiter - und bleibt wichtig. Einen guten Start ins neue Jahr.

Kinder und Jugendliche in Deutschland nutzen digitale Medien täglich – aber vielen fehlt das tiefere Verständnis für die Technologien dahinter, wie Bildungsstudien seit Jahren zeigen. In Frankfurt soll sich das ändern: Mit dem neuen Tumo-Lernzentrum im Nordwestzentrum entsteht ein außerschulischer Ort, an dem 12 bis 18 Jahre alte Jugendliche kostenlos Programmieren, Robotik, 3D-Design, Animation, Musikproduktion und andere kreative Technologien lernen können – ohne Noten, ohne Prüfungsdruck, dafür mit viel Eigenverantwortung. Im F.A.Z.-Podcast „Digitalwirtschaft“ sprechen wir mit Dana Kube (Die Grünen) über dieses Projekt, das aus Armenien stammt und inzwischen auf der ganzen Welt Nachahmer gefunden hat. Kube ist Vorsitzende des Frankfurter Bildungsausschusses und eine der politischen Treiberinnen hinter Tumo Frankfurt; sie forscht seit Jahren zu digitalem Lernen und Bildungsinnovation. Tumo setzt auf ein anderes Lernprinzip als die Schule: Jugendliche wählen in einer App ihre Lernpfade selbst, arbeiten in Workshops und sogenannten Labs an konkreten Projekten und werden dabei von Coaches begleitet, die eher Mentoren als klassische Lehrkräfte sind. In Frankfurt entsteht dafür eine mehr als 2.000 Quadratmeter große Fläche im Nordwestzentrum; betrieben wird das Zentrum von der Volkshochschule, finanziert wird es durch ein Bündnis aus Stadt und Stiftungen, unter anderem der Crespo Foundation und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Für die Jugendlichen bleibt das Angebot kostenlos – ein wichtiger Punkt, um auch jene zu erreichen, die sonst kaum Zugang zu hochwertiger digitaler Bildung hätten. Im Podcast geht es um zentrale Fragen: Wie lässt sich ein armenisches Erfolgsmodell auf eine deutsche Großstadt übertragen? Welche Rolle spielt die Lage in der Nordweststadt – mit ihrer Mischung aus Einkaufszentrum, Wohnquartier und bestehender Bildungslandschaft? Und woran will sich die Stadt 2030 messen lassen: an Teilnehmerzahlen, an Projektergebnissen – oder an veränderten Bildungschancen in bestimmten Stadtteilen? Der Podcast zeigt, dass Tumo mehr ist als ein weiteres Digitalprojekt: Es ist ein Testfall dafür, ob eine Stadt wie Frankfurt bereit ist, Bildung tatsächlich anders zu denken – und Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes Raum für die digitale Zukunft zu geben.

Roboter und künstliche Intelligenz sind längst nicht mehr nur Themen für Informatik-Profis – sie gehören zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Doch wie vermittelt man komplexe Technologien so, dass sie wirklich verstanden und nicht nur konsumiert werden? Eine Möglichkeit sind Bücher; wir stellen in diesem Podcast mehrere Titel für junge Leute vor. Den Schwerpunkt aber bildet das Buch „SchlauFux: Roboter und KI“ ein interaktives Sachbuch, in dem junge Leser selbst entscheiden, welchem Interessengebiet sie folgen möchten. Im Digitalwirtschaft-Podcast sprachen wir mit den beidem Autoren Thorsten Leimbach und Beate Jost von Fraunhofer IAIS über dieses ungewöhnliche Bildungsformat – und darüber, wie es gelingt, digitale Kompetenz spielerisch und selbstgesteuert zu entwickeln. Das Buch ist kein klassisches Sachbuch mit linearer Kapitelfolge. Letztlich navigiert man durch das Buch wie durch ein selbst programmiertes Computerprogramm. Das Buch richtet sich an Kinder und Jugendliche von acht Jahren an und es behandelt zentrale Fragen rund um Roboter und Künstliche Intelligenz: Wo werden Roboter überall eingesetzt – in der Industrie, im Haushalt, in der Medizin? Wie funktionieren Roboter technisch? Was ist Künstliche Intelligenz, und wie unterscheidet sie sich von menschlicher Intelligenz? Wie lernen KI-Systeme, und wer trainiert sie? Welche Chancen und Risiken bringt KI mit sich? Das Buch ist im Kosmos-Verlag erschienen und kostet 14 Euro. Der Digitalwirtschaft-Podcast beschäftigt sich regelmäßig mit Innovationen an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und Medienentwicklung. Diese Folge wurde aufgenommen im Dezember 2025.

„Wir müssen für mehr Zuversicht sorgen.“ Das sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2025 vor wenigen Wochen. Gewonnen haben den Preis drei Ingenieure des Automobilzulieferers Bosch, der in den vergangenen Wochen nicht mit Zuversicht und Zukunft, sondern vor allem mit Krise und Stellenabbau in den Nachrichten war. Die vom Bundespräsidenten ausgezeichnete Technologie ist jedoch Zukunft pur, und zudem in Deutschland entwickelt: Prämiert wurde die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle für schwere Lastwagen, die zumindest in kleiner Stückzahl bereits in Serie gegangen ist. Zu Gast haben wir in dieser Folge mit dem Bosch-Ingenieur Thomas Pauer den Mann, in dessen Verantwortung nicht nur die Brennstoffzelle fällt, sondern auch die komplette Antriebstechnologie von Bosch, also auch das klassische Geschäft mit Komponenten für Diesel- und Benzinmotoren. Mit ihm diskutieren wir, welches Potential im Energieträger Wasserstoff steckt. Auch wenn Wasserstoff momentan „ein wenig Flaute“ habe, so Pauer, will Bosch an der Technologie festhalten. In China sei man sehr erfolgreich, zudem habe man für die Elektrolyse-Geräte, mit der Wasserstoff erzeugt werden, mittlerweile konkrete Kundenaufträge. Es sei nun Sache der Politik, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Wasserstoff auch hierzulande in größerer Menge wirtschaftlich produziert und über Pipelines transportiert werden kann.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen bedeutenden Schritt in ihrer digitalen Transformation vollzogen: die Einführung des modernen Redaktionssystems Livingdocs. In diesem Podcast sprechen wir über diese Entscheidung und die Herausforderungen bei der Implementierung eines neuen Content-Management-Systems (CMS) in einer der größten Zeitungsredaktionen Deutschlands. Mit dem neuen System steuert die Redaktion seit der Umstellung 2,5 Millionen Bilder, 750.000 Artikel, 44.000 Videos, und es werden täglich mehr. Livingdocs ist ein modernes „Digital Content Creation and Publishing System". Inhalte können über verschiedene Kanäle hinweg ausgespielt werden – von Websites über mobile Apps bis hin zu digitalen Anzeigen. Das Programm ermöglicht es, Inhalte zu bearbeiten und das Ergebnis in Echtzeit zu sehen. Das System ermöglicht es mehreren Autoren, gleichzeitig an einem Artikel zu arbeiten. Die Entscheidung der F.A.Z. für Livingdocs fügt sich in eine umfassendere Strategie der digitalen Transformation ein. Die F.A.Z. steht mit ihrer „Digital First“-Strategie nicht allein. Laut einer repräsentativen Studie des Branchenverbands BDZV richten heute knapp die Hälfte der deutschen Zeitungsunternehmen ihre Prozesse und Strategien ganz auf Digital aus; in drei Jahren werden es 80 bis 90 Prozent sein. Die Migration zu einem neuen Redaktionssystem ist ein komplexer Prozess, der weit über technische Aspekte hinausgeht. Der Podcast bietet einen Einblick in diese – eine Geschichte von technologischer Innovation, kulturellem Wandel und journalistischer Exzellenz im digitalen Zeitalter.

Einwände gegen das Elektroauto gibt es zahlreiche. F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop wollte wissen, was dran ist an Reichweitenangst und Ladesäulenmangel, und bestellte seinen neuen Dienstwagen mit batterieelektrischem Antrieb. Nach einem halben Jahr sind die ersten 10.000 Kilometer nun absolviert. In diesem Podcast berichtet er von seinen Erfahrungen in der Praxis. Die Reichweite des Mittelklassemodells zeigte sich den Anforderungen gewachsen, auch war es kein Problem, bei Bedarf eine Ladesäule zu finden. Allerdings mangelte es an den öffentlichen Ladepunkten an Komfort, viele Betreiber lassen ihre Kunden buchstäblich im Regen stehen. Die wahren Herausforderungen im Umgang mit einem modernen Elektroauto zeigten sich ohnehin an anderer Stelle: Die Bedienung zahlreicher Einstellmöglichkeiten fordert selbst technisch interessierte Menschen heraus. Eine Alterung der Batterie war im Lauf des bisherigen Autolebens nicht zu beobachten. Das deckt sich mit der Auswertung tausender Fahrzeuge im realen Betrieb, die in der Folge „Akkus, wollt ihr ewig leben?“ dieses Podcasts bereits ausführlich behandelt wurde.

Der amerikanische Chip-Konzern Nvidia meldet einen Milliardengewinn nach dem anderen. Hatten auch professionelle Anleger zunehmen gedacht, das Unternehmen werde nicht wie bislang weiter wachsen und Geld verdienen, belehrte sie Nvidia-Konzernchef Jensen Huang abermals eines besseren vor wenigen Tagen: Die Zahlen stimmen, der Umsatz wächst schneller als gedacht, der Gewinn ebenfalls, die Marge ist beeindruckend hoch. Waren und sind die Warnungen vor einer KI-Blase doch übertrieben? Klar ist: Die Nervosität der Anleger ist hoch. Die Euphorie nach den neuen Geschäftsergebnissen dauerte nicht lange an. Und dann wachsen die Zweifel, ob die vielen Deals zwischen den Tech-Unternehmen wirklich so wertsteigernd sind, wie sie daherkommen. Etwa wenn es um das KI-Unternehmen OpenAI geht, das viel Geld von Nvidia bekommt und dafür eben Nvidia-Chips in nicht unbeträchtlichem Umfang erwirbt. Huang hob wiederum das Geschäft mit Nvidias jüngster Chipgeneration Blackwell hervor und sagte, dessen Umsätze gingen „durch die Decke“. Schwierig bleibt indessen der chinesische Markt, wo Nvidia sich Exportbeschränkungen gegenübersieht. Schon unter dem früheren US-Präsidenten Joe Biden wurden Restriktionen beschlossen, die dem Unternehmen den Verkauf seiner fortschrittlichsten Chips in China untersagten. Darauf reagierte Nvidia mit der Entwicklung der weniger leistungsstarken Chipreihe H20 speziell für China. Im April dieses Jahres hat der jetzige Präsident Donald Trump auch für diese Chips Exportbeschränkungen verhängt. Im Sommer hat er sie wieder aufgehoben, dabei allerdings ausgehandelt, dass Nvidia künftig 15 Prozent seiner Umsätze in China an die US-Regierung abführen muss. In der Zwischenzeit kam auch aus China selbst Gegenwind, und die dortige Regierung hat Unternehmen aufgefordert, keine Nvidia-Chips zu kaufen. Unter dem Strich bedeutet all das, dass Nvidias Geschäft in China einen Kollaps erlebt hat. Die Umsätze mit der H20-Reihe waren nach Darstellung des Unternehmens im vergangenen Quartal „unerheblich“. Finanzchefin Colette Kress sagte in einer Telefonkonferenz, Nvidia sei „enttäuscht“ über diese Entwicklung, bleibe aber weiter in Gesprächen mit den Regierungen in China und den USA. Im Quartalsbericht wies das Unternehmen derweil auch darauf hin, dass die Abmachung mit der US-Regierung über den Exportzoll von 15 Prozent noch immer nicht festgezurrt sei. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Nvidia in China noch einen Umsatz von 17 Milliarden Dollar erzielt. Wie geht es nun weiter? Wie schlagen sich eigentlich die übrigen Tech-Unternehmen? Und kommt KI inzwischen in der Breite so an, wie sich das die Tech-Manager im Silicon Valley erhoffen? Über all das sprechen wir in dieser Episode.

Alles redet davon, wie Software das Auto der Zukunft definiert. Markus Auerbach verantwortet das Innenraum-Design von Porsche und beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie die digitale Welt optimal mit der physischen Welt zu verzahnen ist in einem Sportwagen oder zumindest in einem sportlichen Wagen. Als Grenzgänger zwischen Technik und Design kennt er allerdings den Wert des Analogen und hält diesen hoch. In dieser Folge des F.A.Z.-Podcast Digitalwirtschaft erläutert Auerbach, woran man seit jeher erkennt, dass man in einem Porsche sitzt, warum es nicht sinnvoll ist, auf Trends zu reagieren und wieso unsere Finger nicht dafür gemacht sind, über Glasoberflächen zu wischen. Seiner Meinung nach werden sich Autos in Zukunft spezialisieren, sie sind entweder Alltagsfahrzeuge oder Spielzeuge. In letzteren kommt der haptischen Qualität von Bedienelementen besondere Bedeutung zu – und damit auch der guten alten Taste mit fester Belegung. Auch in der digitalen Welt muss sich die Industrie, so Auerbach, die Frage stellen, wie ihre Produkte gut altern. Software-Updates allein lösten das Problem nur technisch, es müssten neue Ideen her. Für Materialien im Innenraum stelle sich die gleiche Frage. Leder kann unter diesem Aspekt eine sehr nachhaltige Lösung sein, sagt Auerbach. Das autonome Fahren ist auch für Porsche ein Thema. Doch so wie Menschen noch immer aufs Pferd oder ins Segelboot steigen, habe auch das Selberfahren eine Zukunft. Sportwagen würden künftig vielleicht sogar noch „ein Stück extremer“, so der Designer.

Krebs zählt zu den schlimmsten Krankheiten auf unserem Planeten. Nach wie vor. Trotz des Forschungsfortschritts. Trotz neuer Therapien. Trotz der unzähligen Milliarden, die jährlich in seine Bekämpfung fließen. Cyriac Roeding hat eine Idee, wie das künftig besser, zielgenauer und günstiger geht. Mit seinem Unternehmen Earli möchte er vereinfacht gesagt ermöglichen, dass jede Krebszelle sich dem Immunsystem von selbst als solche zu erkennen gibt. Und dieses dann aktiv wird und sie vernichtet. Bislang ist genau das ein großes Problem. Krebszellen entstehen und vermehren sich, ohne dass sie erkannt werden von der körpereigenen Krankheitsabwehr. Darum sind häufig gefährliche Operationen, Bestrahlung, Chemikalien nötig, um etwas dagegen auszurichten – mit der Folge, dass bestenfalls nicht "nur" der Krebs zerstört wird, sondern teilweise auch die umliegende Körperregion. Roeding erklärt in dieser Folge, was hinter seinem Ansatz steckt, wie weit das in Kalifornien beheimatete junge Unternehmen ist, wie die Versuche mit Mäusen laufen. Und wann der erste Test am Menschen bevorsteht. Er erzählt aber noch mehr. Roeding ist in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen, hat in Karlsruhe studiert, dann rund um den Globus gearbeitet. Und sich letztlich entschieden, ins Silicon Valley auszuwandern und dort Unternehmer zu werden. Das ist inzwischen viele Jahre und mehrere Gründungen her. Was braucht es, um dort erfolgreich zu sein? Wie ticken die Tech-Gründer und ihre Wagniskapitalgeber? Und was kann Deutschland tun, um in diesem Bereich besser zu werden. Roeding findet: Deutschland hat eine große Chance, zu den drei erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt zu zählen.

In Südkorea haben sich der amerikanische Präsident Donald Trump und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals seit Jahren zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Zuvor war der Wirtschaftsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert: Peking verkündete, die Ausfuhr der sogenannten Seltenen Erden drastisch zu beschränken, Washington drohte daraufhin hohe neue Zölle an. Davon betroffen sind immer wieder auch Deutschland und Europa, wo Unternehmen mitunter indirekt unter manchem Schlag leiden, den sich die beiden Großmächte zufügen. Nicht zuletzt standen neulich das niederländisch-chinesische Chipunternehmen Nexperia und die deutsche Autoindustrie im Fokus. Was hat das Treffen der beiden Staatschefs gebracht? Haben sich Trump und Xi verständigt, wenn es um den Export der Seltenen Erden von China nach Amerika und den Export von Hochtechnologie von Amerika nach China geht? Wer hat eigentlich die besseren Karten in diesem Streit gerade? Und warum? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Das amerikanische KI-Unternehmen OpenAI, das hinter ChatGPT steht, hat erstmals einen Internetbrowser herausgebracht. Er heißt Atlas und soll mit den etablierten Browsern nicht nur mithalten können, sondern nach der Vorstellung von Unternehmenschef Sam Altman diese auch übertrumpfen. Es ist eine direkte Kampfansage an Google und dessen gegenwärtig mit großem Abstand marktführenden Browser Chrome sowie Alternativen wie Safari von Apple und Edge von Microsoft. KI biete eine „Chance, die einmal im Jahrzehnt kommt“, um eine andere Art von Browser zu entwickeln, sagte Altman. Atlas rückt ChatGPT in den Mittelpunkt, ähnlich wie dies Google bei Chrome mit seiner Suchmaschine tut. Es gibt oben kein traditionelles Adressfeld wie bei anderen Browsern, stattdessen geben Nutzer Internetadressen direkt in der Mitte bei ChatGPT ein – oder sie stellen ChatGPT Fragen. ChatGPT taucht auch noch auf andere Weise auf. Wenn Nutzer auf einer Internetseite sind, können sie über einen „Ask ChatGPT“-Knopf eine Leiste an der Seite öffnen, auf der ChatGPT zum Beispiel Inhalte auf der Seite zusammenfassen kann. Und darüber hinaus verfügt Atlas über einen „Agent-Modus“, der für seine Nutzer verschiedene Dinge erledigen können soll, also zum Beispiel Flüge buchen oder Dokumente bearbeiten. Ist Atlas für Chrome wirklich gefährlich? Wie gut ist die KI von OpenAI verglichen mit der von Google, Meta und anderen Tech-Konzernen? Und was hat wiederum OpenAI sonst vor? Das Unternehmen kündigte zuletzt bekanntlich eine Reihe prominenter Milliarden-Kooperationen mit den Chip-Herstellern Nvidia und AMD. Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Der Begriff "Digitale Souveränität" ist gegenwärtig eines der großen IT-Themen. In einer Zeit, in der die politischen und wirtschaftlichen Spannungen rund um den Globus zunehmen, stellt sich für viele Unternehmen oder Behörden die Frage, ob und wie sehr sie abhängig sind von ausländischen Soft- und Hardwareanbietern. Und was schlimmstenfalls droht, wenn diese quasi von heute auf morgen ihren Dienst einstellen würden. Doch was ist Digitale Souveränität eigentlich genau? Und wie weit sind die Unternehmen damit? Und ist es für alle überhaupt ein erstrebenswertes Ziel? Mark Lohweber ist der CEO des Dortmunder IT-Unternehmens Adesso. Er hat mit seinen Mitarbeitern eine große Umfrage dazu erhoben. Im Podcast erklärt er nicht nur, wie sich die Unternehmen selbst einschätzen und wie weit sie sind. Sondern auch, warum es je nach Branche, Unternehmensgröße oder -ausrichtung unterschiedlich wichtig ist, ob die Nutzer nun digital souverän sind oder nicht. Wir diskutieren das auch am Beispiel des Bundesnachrichtendienstes, des Frankfurter Flughafens und des Traditionsunternehmens Bosch. Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – [hier geht's zum Angebot.](https://digitale-angebote.faz.net/start?campID=SONDER-ECa2500004185&product=O_JHOICT71N1B3CAU514) Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie [HIER.](https://cmk.faz.net/cms/articles/15603/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)

Die Künstliche Intelligenz beeindruckt inzwischen Milliarden Menschen rund um den Globus. Große KI-Sprachmodelle können vielseitig Fragen beantworten und Texte verfassen auch zu komplizierten Themen und in nahezu allen erdenklichen Formaten und Stilen. Zugleich tobt eine Diskussion darüber, was der richtige Weg ist, um Computer den Fähigkeiten des Gehirns weiter anzunähern. Müssen die Modelle einfach nur größer werden? Oder braucht es mehr? Wir wollen angesichts dessen wieder einmal umfassender auf diese Technologie blicken. Wie kam es eigentlich, dass die Menschen angefangen haben, überhaupt zu glauben, dass ihre Intelligenz künstlich nachbaubar ist? Der an der TU Darmstadt forschende Kognitionswissenschaftler Frank Jäkel arbeitet an einer spannenden Schnittstelle: Er erforscht, wie Menschen Probleme lösen und versucht, das in Software nachzubilden. Er weiß also, wie Menschen lernen und sich verhalten - und wie Computer Informationen verarbeiten können. Mit ihm sprechen wir über René Décartes, Alan Turing, Joseph Weizenbaum, die KI-Gründungskonferenz in den fünfziger Jahren. Er sagt, was Intelligenz überhaupt ist, was einen Computer von einer Maschine unterscheidet, was Denken ist und wie wir Menschen lernen. Ein Ergebnis: Wir lernen auf vielen Wegen und in vielen Formen - das maschinelle Lernen der KI-Modelle bildet nur einen kleinen Teil davon ab. Gleichwohl sind die Modelle immer besser. Wo also endet das? Auch auf diese Frage versuchen wir eine Antwort zu finden. Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – [hier geht's zum Angebot.](https://digitale-angebote.faz.net/start?campID=SONDER-ECa2500004185&product=O_JHOICT71N1B3CAU514) Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie [HIER.](https://cmk.faz.net/cms/articles/15603/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)

Künstliche Intelligenz verändert Vieles: Computer können inzwischen kompetente Antworten geben, Texte formulieren, recherchieren – und künftig vielleicht auch im Internet einkaufen im Auftrag ihrer Nutzer. Das bedeutet, dass eine KI eben selbständig ein Angebot auswählt. Was folgt daraus? Und wie weit ist diese Technologie eigentlich schon? Pascal Beij ist der Chief Commercial Officer des Zahlungsdienstleisters Unzer. Er denkt genau darüber nach, weil er sich fragt, wie das in die Produkte und Prozesse seines Unternehmens integriert werden kann, was er ändern muss, um darauf vorbereitet zu sein. Er spricht über die sensiblen Daten, die nötig sind und auf die so eine KI zugreifen muss. Und darüber, was eigentlich passiert, wenn eine KI mit einer anderen einen Verkauf abschließt, also KI bei KI bestellt. Und nicht zuletzt ist ein Thema in dieser Episode auch die Frage, ob am Ende wieder amerikanische Tech-Konzerne den Maßstab setzen und die KI-Agenten anbieten werden, die jeder nutzt. Oder ob Europa diesmal dabei sein kann und unabhängiger bleibt.

Vor einigen Wochen schon sorgte Google mit der neuen Pixel-Reihe für Schlagzeilen: Die Künstliche Intelligenz, die der Konzern entwickelt, hat inzwischen ein beachtliches Niveau erreicht und macht seine Mobiltelefone attraktiver als je zuvor. Das ist insofern bedeutsam, weil der iPhone-Hersteller Apple gerade auf diesem Feld bislang nicht mithalten kann. Darum war mit Spannung erwartet worden, ob Apple in diesem Herbst auch in der KI (endlich) Bahnbrechendes präsentieren würde. Die Antwort lautet bekanntlich: Nein. Stattdessen setzt Apple weiterhin vornehmlich auf Hardware-Innovation. Das neues iPhone Air ist statt der üblichen acht nur 5,6 Millimeter schlank, es wiegt statt 200 Gramm und mehr nur 165 und setzt damit ganz andere Prioritäten als die Geräte für Nerds, die auf einen dicken Akku und ein riesiges Display achten. So dünn war noch kein iPhone. Dafür setzt Apple auf neue Materialien. Aber ein dünnes und leichtes Smartphone hat unzweifelhaft Nachteile, wie im Frühjahr das Galaxy S25 Edge von Samsung zeigte. Das Stichwort ist die magere Akkulaufzeit. Apple stellte bei der Präsentation des Air wiederholt heraus, dass man mit ihm gut über den Tag komme. Aber schon der erste Blick auf die Zahlen zeigt, um was es geht: Der Hersteller spricht von bis zu 27 Stunden Videowiedergabe, beim ebenfalls neuen iPhone 17 Pro Max sind es indes bis zu 37. Eine zweite Einschränkung ist die Kameraabteilung, die mit einem optischen System auskommen muss. In dieser Woche dann stellte der Facebook-Konzern Meta wiederum eine neue Version seiner smarten Ray-Ban-Brille vor. Diese ist nun mit einem Armband kombiniert, dass Hand- und Fingerbewegungen so umwandeln kann, dass ein Nutzer damit die Brillen-Funktionen steuern kann. Während der Präsentation ging einiges schief. Gleichwohl gelang dem Meta-Vorstandsvorsitzenden Mark Zuckerberg zu demonstrieren, wohin sich seiner Ansicht nach die Reise der Endgerätebranche bewegt: Hin zu einem natürlicheren und noch einfacheren Zugang zu Rechenleistung und Informationsverarbeitung als ihn die in jede Hosen-, Jacken- oder Handtasche passenden Smartphones bieten. Was können die neuen Geräte? Hält Apple seine starke Marktposition trotz des KI-Nachteils? Was ist von Zuckerbergs Spekulation zu halten? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Alle reden von der "Digitalen Transformation", das Schlagwort ziert zahlreiche Schlagzeilen, Präsentationen, Strategie-Papiere, Reden. Doch was steckt eigentlich genau dahinter? Ist eine neue Software schon Transformation? Zählt die Umstellung der Kommunikation auf Teams oder vergleichbare Dienste dazu? Und wem gelingt die Digitale Transformation eigentlich besser, dem Großkonzern oder dem traditionsreichen Mittelständler? Der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Thomas Hess leitet das Institut für Digitales Management und Neue Medien an der LMU in München. Er befasst sich mit diesem Prozess und erforscht ihn seit vielen Jahren. Im Podcast erklärt er anhand vieler Beispiele aus der deutschen Unternehmenswelt, worauf es ankommt, welche Hürden zu nehmen sind, wie wichtig Führung ist und worauf es dabei ankommt. Er skizziert, welche Rolle die IT-Abteilung spielt, ob es einen CDO braucht, heterogene Teams vorteilhaft sind und vieles mehr.

Ein amerikanisches Gericht hat entschieden: Google muss seinen populären Webbrowser Chrome nicht abstoßen, der Konzern wird nicht zerschlagen. In einem wegweisenden Kartellrechtsverfahren befand Richter Amit Mehta zwar, dass Google seine dominante Stellung im Suchmaschinenmarkt durch unfaire Mittel verteidigt hat, doch griff er bei den Sanktionen deutlich milder durch als von der Trump-Regierung gefordert. Anstelle einer Abtrennung zentraler Geschäftsbereiche verhängte das Gericht Auflagen: Exklusive Vertriebsdeals zur Verbreitung von Google-Diensten werden untersagt und Google muss Teile seiner Suchmaschinendaten mit Wettbewerbern teilen – doch der Suchgigant darf seinen Browser Chrome und auch das Mobil-Betriebssystem Android behalten. An der Börse sorgte das Urteil für Erleichterung: Der Alphabet-Aktienkurs erhöhte sich um 10 Prozent. Doch was folgt aus dem Urteil konkret? Gibt es wirklich mehr Wettbewerb durch Künstliche Intelligenz und ist Google damit angreifbarer, wie der Richter argumentiert? Und wie wurde Chrome der bedeutendste Browser der Welt – obwohl er erst deutlich später entwickelt und eingeführt wurde als die Pioniere auf diesem Feld? Über all das und mehr diskutieren wir in dieser Episode.

Zunächst hatten die deutschen und europäischen Autokonzerne die Elektromobilität einigermaßen verschlafen. Der amerikanische Hersteller Tesla gab die Richtung vor und setzte plötzlich Maßstäble in einem Markt, der eigentlich als hart umkämpft und ziemlich verteilt galt. Das ist lange her. Inzwischen haben BMW, Volkswagen, Mercedes und viele andere traditionelle Autobauer nicht nur aufgeholt, sie sind mitunter vorbeigezogen und können auch mit den Chinesen mithalten, die ebenfalls mit hohem Aufwand auf diese Antriebsvariante setzen. Doch woran liegt das? Warum und wie haben sich die Modelle verbessert? Wie weit können E-Auto-Fahrer inzwischen mit einer Batterieladung fahren? Wie lange dauert das Aufladen? Und welche Rahmenbedingungen wie die Infrastruktur haben sich geändert, dass Fachleute zunehmend überzeugt sind, dass der marktbreite Durchbruch nun vielleicht wirklich bevorsteht? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode. Und natürlich blicken wir auch auf die bevorstehende Automesse IAA in München – die auch in den kommenden Jahren in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet sein wird.

Gerade enthüllte Google in New York offiziell das Pixel 10. Rick Osterloh, der unter anderem für das Hardwaregeschäft des Konzerns verantwortlich ist, pries die neuen Handys als „Game-Changing“ an, und er hob dabei vor allem KI-Funktionen hervor, hinter denen Googles KI-System Gemini steckt. In diesem Zusammenhang stichelte er abermals gegen die Konkurrenz. Er sagte, was den Einsatz von KI in Smartphones betreffe, habe es „viel Hype und viele gebrochene Versprechen“ gegeben. Google dagegen habe „den besten KI-Assistenten“. Was der kann, lässt sich an diesem Beispiel zeigen: Wo ist das Treffen mit Herrn Paul, und welche Cafés gibt es in der Nähe? Diese Frage hätte man früher vielleicht einer Sekretärin gestellt. Heute gibt KI die Antwort. Sie recherchiert in den E-Mails den verabredeten Ort und sucht anschließend in der elektronischen Karte nach Cafés mit passenden Öffnungszeiten und guten Bewertungen. Googles KI Gemini verbindet sich mit den Apps und Daten auf dem Smartphone und ruft automatisch die passenden Informationen ab. Ihre Aufträge erhält Gemini mit natürlicher Sprache, und bei kniffeligen Dingen kann man die Kamera des Handys freigeben, damit die KI sieht, wo es hakt und anschließend erklärt, wie man das Flusensieb der Waschmaschine wieder richtig befestigt. Für Apple ist das eine enorme Herausforderung, denn der Konzern tut sich mit KI bislang viel schwerer als die Konkurrenz, hat deutlich weniger zu bieten. Ja, der Marktanteil von Apple gerade unter gutverdienenden Nutzern, Behördenmitarbeitern und anderen ist nach wie vor hoch; Googles Smartphones decken gemessen daran nur eine Nische ab. Doch in einer Zeit, in der sich der Unterschied zunehmen an der KI-Leistung und nicht klassischen Handy-Kriterien bemisst, ist das keine Garantie.

Künstliche Intelligent ist die Schlüsseltechnologie der Gegenwart – weil sie nicht nur wirtschaftlich bedeutsam ist, sondern auch gesellschaftlich und nicht zuletzt militärisch. Das Land mit den kompetentesten Computern kann sich viele Vorteile gegenüber allen Konkurrenten versprechen. Kein Wunder, dass ein regelrechter Wettlauf um die beste KI längst entbrannt ist. Der amerikanische Präsident Donald Trump mahnt unlängst an, die Vereinigten Staaten müssten unbedingt die Nase vorne haben. In China wiederum hat der Staats- und Parteichef Xi Jinping schon vor Jahren das Ziel ausgerufen, die Volksrepublik zu führenden KI-Macht der Welt zu machen. Beide Länder stecken Milliardensummen in diesen Anspruch. Während amerikanische Tech-Konzerne und kleinere KI-Unternehmen regelmäßig mitteilen, wie weit sie sind und Nutzer das anwenden können, ist es mit Blick auf China anders. Wie weit ist das Reich der Mitte inzwischen? Für Aufsehen sorgten chinesische Fachleute, als sie mit Deepseek in diesem Jahr eine KI präsentierten, die mit den besten westlichen Modellen mithalten kann, aber weniger Daten und Rechenleistung benötigt. Neulich war in Shanghai die Welt-KI-Ausstellung und zahlreiche humanoide oder tierähnliche Roboter tummelten sich in den Hallen. Wer sind die Hersteller? Wie gut sind die chinesischen Universitäten, wenn es um KI geht? Und wie kommt China eigentlich klar damit, dass Konzerne wie vor allem Nvidia nicht ihre leistungsfähigsten KI-Prozessoren exportieren dürfen? Peking hat längst eine eigene Halbleiter-Industrie aufgebaut, doch mit der amerikanisch-taiwanesisch-südkoreanischen kann sie nicht mithalten. Noch nicht? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Apple will 100 Milliarden Dollar mehr in den USA investieren, Tesla schnürt ein beinahe 30 Milliarden Dollar umfassendes Gehaltspaket für Elon Musk und OpenAI soll nun rechnerisch 500 Milliarden Dollar wert sein und stellt GPT-5 vor – Künstliche Intelligenz schreibt einmal mehr Schlagzeilen. Die Hoffnung, die Fachleute und Nutzer mit dieser Schlüsseltechnologie verbinden, ist ungebrochen. Und dies an verschiedenen Stellen. Apple möchte mehr Geld in Forschung und Entwicklung ausgeben und außerdem Teile der Wertschöpfungskette nach Amerika verlegen. Vorstandschef Tim Cook war gerade extra im Weißen Haus, um gemeinsam mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump die Pläne und Investitionen öffentlichkeitswirksam vorzustellen. Einerseits geht es natürlich darum, den Präsidenten zufriedenzustellen, der gerne hätte, dass der Technologie-Konzern sein wichtigstes Produkt, das iPhone, in Amerika fertigt. Soweit geht Apple nicht und kann dies nach Ansicht von Fachleuten auch nicht unternehmen, schon gar nicht kurzfristig. Einerseits, weil die Lieferketten in Asien zu kleinteilig aufgebaut sind und in Amerika nicht nur Infrastruktur, sondern auch entsprechende Fachkräfte fehlen. Andererseits, weil das Mobiltelefon sonst merklich teurer würde. Spezielle Zölle auf iPhone-Einfuhren, so scheint es, konnte Cook aber zumindest vermeiden. Tesla wiederum setzt weiterhin auf den Vorstandschef Elon Musk, der einst Zugpferd des Elektroauto-Herstellers war, inzwischen aber auch zu einer Last geworden ist für das Unternehmen durch sein politisches Engagement und seine Positionen in anderen Unternehmen. Was steckt dahinter? Klar ist: Mit Autos alleine will und wird Tesla nicht im Wettbewerb bestehen. Neues großes Ziel sind humanoide Roboter, die vielseitig einsetzbar sein soll. Wenn das gelingt, wäre das ein echter "Gamechanger" - wenn. Und schließlich soll das KI-Unternehmen OpenAI infolge einer neuen Finanzierungsrunde inzwischen 500 Milliarden Dollar wert sein. Das Wachstum des noch jungen und vergleichsweise kleinen Anbieters ist beeindruckend. Immer mehr Menschen nutzen seine Dienste und zahlen dafür. Jetzt hat OpenAI, das den Durchbruch mit der Schnittstelle ChatGPT erzielte, sein neues KI-Modell GPT-5 präsentiert – was nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Sam Altman die Leistung der Vorgängerversion schlicht und einfach in den Schatten stellt. Aber kann das Unternehmen das Tempo halten? Verfügt es auch weiterhin über genügend Ressourcen, um mit den Milliardenmitteln von Meta oder Google mithalten zu können? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Im Gespräch mit IT-Strategieberater Christian Knobloch wird klar: Der Data Act der EU ist gut gemeint. Aber Deutschlands digitale Schwäche liegt tiefer.

Frankfurt am Main ist eine reiche Stadt, der sprudelnden Gewerbesteuer sei Dank. Herausforderungen gibt es dennoch genug, bis hin zu einer modernen Haushaltführung mit Zero-Base-Budgeting. Wie verändert die Digitalisierung die Arbeit in der Verwaltung? Ein Gespräch mit Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer und Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal. Frankfurt wächst – und mit der Stadt wachsen auch die Herausforderungen: steigende Ausgaben für Bildung, Infrastruktur und Soziales, ein angespannter Wohnungsmarkt, der Umbau zur klimaneutralen Stadt und die digitale Transformation der Verwaltung. Gleichzeitig muss der Haushalt solide bleiben, die Rücklage von mehr als 1 Milliarde Euro allein ist keine Garantie für die Zukunft. Bastian Bergerhoff hat als Kämmerer neue Ansätze wie das Zero-Base-Budgeting eingeführt und treibt die Digitalisierung der Verwaltung voran. Der promovierte Physiker war zuvor in der IT-Branche tätig und engagiert sich seit vielen Jahren politisch bei den Grünen. Neben den Finanzen verantwortet er auch das Personalressort und ist maßgeblich an der digitalen Transformation der Frankfurter Verwaltung beteiligt Wir lernen, welche Rolle die sehr hohen Gewerbesteuereinnahmen für die Finanzplanung der Stadt haben, warum trotz hoher Rücklagen dennoch nie genug Geld da ist – und warum die Stadt Frankfurt als Ausbildungsbetrieb interessant sein könnte.

Wie kann die deutsche Wirtschaft von Künstlicher Intelligenz profitieren und ihre Geschäftsmodelle davon profitieren lassen? In Frankfurt entsteht mit dem „AI Hub“ ein Ökosystem für KI, das Unternehmen, Start-ups, Investoren und Talente zusammenbringen soll. Gelingt das? Frankfurt will sich mit dem „AI Hub“ als ein zentraler Knotenpunkt für Künstliche Intelligenz (KI) positionieren. Inmitten einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas entsteht ein Ökosystem, das Unternehmen, Start-ups, Investoren und Talente zusammenführt. Der „AI Hub Frankfurt“ versteht sich als Plattform, die das Potenzial von Daten und KI für die Rhein-Main-Region entfalten will. Darüber reden wir im F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcast mit Sebastian Heinz und Marcel Isbert, beide Mitbegründer des „AI Hubs“. Es geht um die Mission des „AI Hub Frankfurt“ und den Unterschied anderen KI-Initiativen: Welche Rolle spielt der „AI Hub“ für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Frankfurt Rhein-Main? Welche Zielgruppen werden angesprochen? Wie unterstützen werden Unternehmen konkret bei der Einführung und Skalierung von KI-Lösungen begleitet? Welche Trends und Technologien sind besonders relevant für die Region? Das Angebot des „AI Hub“ ist breit gefächert: Es reicht von praxisnahen Workshops und Seminaren über Netzwerkveranstaltungen bis hin zu gezielter Beratung und Mentoring. Unternehmen und Gründer, die sich auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz bewegen, erhalten Zugang zu Fachwissen und einem Netzwerk, das weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Doch der Anspruch des AI Hub geht darüber hinaus. Es geht nicht nur um die Förderung einzelner Unternehmen oder Projekte, sondern um die Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region. Ein besonderes Augenmerk liegt deshalb auch auf dem Aufbau einer leistungsfähigen KI-Infrastruktur, die Unternehmen und Start-ups optimale Bedingungen für die Entwicklung und das Training von KI-Modellen bietet. In einem eigenen Gebäude sollen künftig alle diese Aktivitäten gebündelt werden. Der „AI Hub“ wurde 2021 als privatwirtschaftliche Initiative gestartet und im Jahr 2023 als eigenständige Gesellschaft gegründet. Die zentrale Leuchtturmveranstaltung wird die „AI Week Frankfurt“ sein, die vom 27. bis 31. Oktober im „The Squaire“ am Frankfurter Flughafen stattfinden wird. Der Bundesdigitalminister wird kommen und 5000 weitere Gäste werden erwartet.

Wie kann Europa Künstliche Intelligenz innovativ nutzen und zugleich regulieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion im Rahmen der F.A.Z.-Konferenz „Künstliche Intelligenz“. Vertreter aus Politik und Wirtschaft debattierten über Chancen und Herausforderungen der europäischen KI-Regulierung. Im Zentrum der Diskussion, die von Carsten Knop, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, moderiert wurde, stand das neue KI-Gesetz der Europäischen Union. Svenja Hahn (FDP), Mitglied des Europäischen Parlaments und Präsidentin der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE), forderte, dass das Gesetz weniger auf Regulierung und mehr auf Innovationsförderung setzen müsse. Sie warnte davor, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen durch zu strenge Vorgaben zu überfordern. Damian Boeselager (Volt), ebenfalls Europaabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, stellte den Schutz der Grundrechte in den Mittelpunkt. Aus seiner Sicht ist es entscheidend, dass KI-Systeme transparent, nachvollziehbar und demokratisch kontrollierbar bleiben. Boeselager betonte aber auch, dass viele kleine Schritte notwendig seien, um Europas Position im internationalen Wettbewerb zu stärken – etwa durch mehr Innovationskapital und bessere Datenverfügbarkeit. Nur so könne die technologische Entwicklung mit den europäischen Werten in Einklang gebracht werden. Christoph Bornschein, Präsident Digital Strategy von Omnicom Deutschland und Chairman der Digitalagentur TLGG, forderte eine klare Vision für die digitale Industrie in Europa. Er warnte davor, dass das KI-Gesetz zwar viel reguliere, dabei aber nicht den Zielzustand einer wettbewerbsfähigen und ethisch verantwortungsvollen Wirtschaft aus den Augen verlieren dürfe. Bornschein plädierte für eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um die Chancen der Künstlichen Intelligenz bestmöglich zu nutzen und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die Diskussion zeigte: Der Balanceakt zwischen Regulierung und Innovationsförderung bleibt eine der zentralen Herausforderungen für Europas digitale Zukunft.

"Deutschland braucht wieder etwas mehr Technologie-Begeisterung", sagte Ralf Wintergerst neulich. Er ist der Vorstandsvorsitzende des Sicherheitstechnik-Unternehmens Giesecke+Devrient und seit dem Jahr 2023 Präsident des deutschen Digitalverbands Bitkom. Nun ist wieder Digitaltag in Deutschland und überall gibt es eine viele Veranstaltungen, die das Thema Digitalisierung veranschaulichen, nahbar und ausprobierbar machen. Das ist nötig. Denn in internationalen Vergleichen gehört die Bundesrepublik nicht zur Spitzengruppe, wenn es um eine erfolgreiche breite Digitalisierung geht – nicht einmal in Europa. Woran liegt das? Was muss sich ändern? Der neuen Bundesregierung gehört erstmals ein Digitalminister an, der ein eigenes Ressort bekommt und einige Kompetenzen aus anderen Ministerien. Eine gute und längst überfällige Idee, findet Wintergerst. Aber nicht nur die Politik ist gefragt. Die deutschen Konzerne, Mittelständler und Kleinbetriebe sind allesamt gefragt und müssen beitragen. Und jeder Einzelne muss bereit sein, mehr auszuprobieren und sich einzulassen. Und dann – auch das gehört zur Wahrheit – gibt es viele Hoffnung machende Ideen und junge deutsche Unternehmen. Chancenlos jedenfalls ist unser Land jedenfalls nicht. Im Gegenteil.

Die Digitalisierung Deutschlands steht an einem Wendepunkt: Im Digitalwirtschaft-Podcast sprechen wir mit Uwe Peter, dem Deutschland-Chef des amerikanischen Netzwerkausrüsters Cisco, über die drängendsten Fragen der digitalen Transformation, die allein mit der Berufung eines Digitalministers im Bund nicht gelöst werden können. Regulierung ist in den Augen von Peter zwar nicht der Königsweg, diese Entwicklung mache aber deutlich, warum die Richtlinie über Netz- und Informationssicherheit, kurz die NIS-2-Richtlinie, die bis Oktober 2024 in deutsches Recht umgesetzt werden sollte, von so großer Bedeutung sei. Die Richtlinie erweitert den Schutz kritischer Infrastrukturen erheblich. Doch Deutschland ist wegen des Auseinanderbrechens der Ampel-Koalition in Berlin an der fristgemäßen Umsetzung vorerst gescheitert, was viele Unternehmen in Unsicherheit über ihre künftigen Pflichten lässt. Auch die Künstliche Intelligenz (KI) prägt die Cybersicherheitslandschaft: Einerseits ermöglicht sie Angreifern, die Einstiegshürden für Cyberattacken zu senken und qualitativ hochwertigere Phishing-Nachrichten zu erstellen. Große Sprachmodelle können einfachen Schadcode schreiben und die Effizienz sowie Reichweite von Angriffen durch automatisierte Malware-Generierung erhöhen. Andererseits bietet KI Potenzial für die Verteidigung. Sie ermöglicht die Erkennung von Bedrohungen in Echtzeit und kann große Datenmengen analysieren, um Anomalien aufzuspüren, die auf mögliche Cyberangriffe hindeuten. Gerade hier habe Deutschland noch Chancen, aus dem oft noch immer dezentralen Aufbau seiner Datenhaltung Nutzen zu ziehen.

Mark Zuckerberg glaubt an den nächsten Durchbruch in der Künstlichen Intelligenz. Im Wettrennen um die klügsten Computer wagt er ein Milliardenmanöver: Der von ihm geführte Internetkonzern Meta investiert einen zweistelligen Milliardenbetrag in den KI-Spezialisten Scale AI. Dies ist der größte Zukauf seit der Übernahme des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp. Wer ist Scale AI? Hinter dem Namen verbirgt sich einer der prominentesten Vertreter aus einer Gruppe aufstrebender KI-Start-ups in den USA, sein Mitgründer und Vorstandschef Alexandr Wang ist laut „Forbes“ mit 28 Jahren der jüngste Milliardär auf der Welt, der sein Vermögen aus eigener Kraft erarbeitet hat. Und dafür, dass Scale AI noch nicht zur ersten Liga amerikanischer Techgiganten gehört, hat sich Wang bemerkenswerten Zugang zu höchsten politischen Kreisen verschafft. Ebenso wie Vorstandschefs viel größerer Konzerne war er bei der Vereidigung von Donald Trump zum US-Präsidenten im Januar, und kürzlich gehörte er auch zur Delegation amerikanischer Manager, die Trump auf seinem Besuch im Nahen Osten begleiteten. Was hat Zuckerberg mit ihm vor? Wieso ist künstliche Superintelligenz jetzt ein so gewichtiges Thema? Und wo steht Europa? Über all das sprechen wir in dieser Episode.

In jedem Elektroauto ist der Akku mit Abstand das wertvollste Bauteil. Menschen, die sich grundsätzlich für den Umstieg auf ein Elektromobil interessieren, treibt die Frage um, wie schnell die Speicherleistung der Batterien nachlässt. Schließlich hängt daran nicht nur der praktische Nutzwert, sondern auch der Wiederverkaufswert des gesamten Fahrzeugs. Ist es wahr, dass spätestens nach Ende der Garantiezeit – acht Jahre sind gesetzlich vorgeschrieben – längere Fahrten nicht mehr möglich sind? Über solche Fragen wird am Küchentisch genauso intensiv diskutiert wie in sozialen Medien. In dieser Folge fragen wir einen Experten, der auf Daten und physikalische Modelle zurückgreifen kann. Zu Gast im Studio der F.A.Z. ist Markus Hackmann, Geschäftsführer des Ingenieurdienstleisters P3 Group. Er hat Daten von mehr als 7.000 Elektrofahrzeugen verschiedener Hersteller ausgewertet und dabei selbst einige Überraschungen erlebt. Zum Beispiel einen Hyundai Ionic 5, der nach 80.000 Kilometern noch 105 Prozent der nominalen Reichweite aufwies – weil die koreanischen Ingenieure vorsichtshalber mehr Batteriezellen einbauten. Im Mittel degradieren die Batterien in den untersuchten Elektroautos jedoch allmählich, nach 150.000 Kilometer liegt der Durchschnitt bei fast 90 Prozent der ursprünglichen Kapazität. Dabei gibt es allerdings durchaus Ausreißer nach unten, die sich auch bestimmten Herstellergruppen zuordnen lassen. Wesentlichen Einfluss auf die Alterung hat das Schnellladen, so viel ist bekannt. Tatsächlich zeigen die Daten aber auch: Nicht das schnelle Laden an sich, sondern eine intelligente Steuerung der Ladeleistung entscheidet darüber, in welchem Zustand der Akku nach zehn Jahren ist.

Der Einsatz von KI-Tutoren wie OneTutor markiert einen Paradigmenwechsel in der Hochschulbildung. Bisher war die Vermittlung von Wissen stark durch die Lehrenden gesteuert; mit KI-gestützten Systemen verschiebt sich die Rolle der Lehrenden hin zu Lernbegleitern. Lernende wiederum erhalten mehr Verantwortung und Gestaltungsspielraum für ihren eigenen Bildungsweg. Das Lernen wird individueller, adaptiver und flexibler – und kann sich besser an unterschiedliche Vorkenntnisse, Interessen und Lerntempi anpassen. Mit dem Start des OneTutor-Systems im November 2024 an der Technischen Universität München (TUM) beginnt vielleicht eine neue Ära des Lernens und Lehrens an deutschen Hochschulen. Im aktuellen FAZ-Digitalwirtschaft-Podcast spricht Alexander Pretschner, Leiter des Lehrstuhls für Software & Systems Engineering an der TUM, über die Entwicklung, Funktionsweise und Potenziale eines KI-Assistenzsystems, das schon an neun bayerischen Hochschulen im Einsatz ist. KI-Tutoren ermöglichen personalisierte Lernwege: Studierende können gezielt Fragen zu Vorlesungsinhalten stellen und erhalten passgenaue, KI-generierte Antworten, die auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen zugeschnitten sind. Hinzu kommen direktes Feedback und Selbstkontrolle: Durch Quizfunktionen und Chat-Dialoge werden Inhalte spielerisch vertieft, Wissenslücken erkannt und unmittelbar adressiert. Lehrende werden zudem von Routineaufgaben entlastet und können sich verstärkt auf individuelle Förderung und didaktische Innovationen konzentrieren. Gleichzeitig stellt die Integration von KI neue Anforderungen an die Selbstorganisation und Medienkompetenz. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen Automatisierung und eigenständigem Denken zu wahren und KI als unterstützendes Werkzeug verantwortungsvoll einzusetzen. OneTutor wurde im Rahmen eines studentischen Praktikums an der TUM entwickelt. Studierende können Fragen zu spezifischen Vorlesungsinhalten stellen. Die Antworten werden von einer KI generiert, die nicht nur auf das allgemeine Wissen von ChatGPT zugreift, sondern auch auf hochgeladene Vorlesungsfolien und Transkripte, um kontextgenaue und fachlich präzise Antworten zu liefern OneTutor generiert auf Basis der Vorlesungsinhalte zudem individuelle Quizfragen, mit denen Studierende ihren Lernfortschritt überprüfen und vertiefen können. Die Resonanz ist überwältigend – und die wissenschaftliche Begleitforschung untersucht nun, ob und wie sich durch OneTutor der Lernerfolg verbessert, etwa indem die Abbruchquoten in Anfängervorlesungen sinken oder die Freude am Lernen steigt. Das begleitende Forschungsprojekt „AIffectiveness in Education“ unter Federführung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) analysiert systematisch die Effektivität von KI-Tutoren im Hochschulalltag. Ziel ist es, herauszufinden, wie KI-basierte Assistenzsysteme den Lernerfolg beeinflussen und welche didaktischen und organisatorischen Anpassungen notwendig sind, um das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen. Im Podcast mit Alexander Pretschner erhalten Sie exklusive Einblicke in die Entwicklung von OneTutor, die ersten Erfahrungen aus der Praxis und eine kritische Einschätzung der zukünftigen Rolle von KI in der akademischen Bildung.

Deutschlands Digitalisierung hängt bislang wesentlich von großen ausländischen Tech-Unternehmen ab. Diese bieten Cloud-Dienste an, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Smartphones - in einer Form, wie das deutsche Anbieter gegenwärtig nicht können. Das Verhalten der Trump-Regierung befeuert nun einmal mehr das Bedürfnis, Deutschland digital unabhängiger zu machen. Zudem hat die Merz-Regierung für ein Digitalministerium entschieden, das Kompetenzen aus anderen Ministerien bekommen hat und sich ausdrücklich um das Thema Staatsmodernisierung kümmern soll. Doch wo steht Deutschland eigentlich? Wer bietet Cloud-Dienste an, was braucht es, um sie weiter auszubauen? Braucht es deutsche KI-Grundlagenmodelle, die mit den führenden Systemen von OpenAI, Google & Co. mithalten können? Und schließlich: Ist digitale Souveränität wirklich ein erstrebenswertes Ziel? Über all das und mehr sprechen wir in dieser Episode.

Die Künstliche Intelligenz nähert sich dem Gehirn an, Computer werden immer kompetenter, wer in dieser Schlüsseltechnologie vorne liegt, dominiert mehrfach: wirtschaftlich, militärisch, medizinisch. Inzwischen ist daraus auch eine Frage der Souveränität geworden, in diesem Feld eben nicht gefährlich abhängig zu sein von anderen. Holger Hoos ist einer der führenden Fachleute für KI in Deutschland. Er ist Professor an der RWTH in Aachen, Mitgründer des größten europäischen KI-Forscherverbundes, lehrte zuvor viele Jahre in Kanada und den Niederlanden. Er diskutiert auf der Tech-Konferenz "Block im Park" von Eintracht Frankfurt darüber, wo Deutschland in der KI steht, wie weit die Computer sind und was jetzt zu tun ist. Nötig ist seiner Ansicht nach beispielsweise ein gewaltiges Rechenzentrum, das Forschern öffentlicher Einrichtungen zugänglich ist, um KI-Modelle zu konstruieren, die mit den führenden Systemen mithalten können. Nötig ist, sagt Hoss, aber auch eine ehrliche Diskussion darüber, wie weit die KI wirklich ist. Immer noch macht sie seiner Ansicht nach zu viele leichte Fehler, kann logisch noch lange nicht so schlussfolgern, wie Menschen das vermögen. Die bisher erprobten großen Sprachmodelle einfach nur immer größer zu machen und mit noch mehr Daten zu trainieren reiche dafür nicht aus. Hier liegt seiner Einschätzung nach auch eines der größten Risiken: Dass KI mit Aufgaben betraut wird, die sie einfach (noch) nicht so versiert bewältigen kann. Für Deutschland schließlich ist er durchaus optimistisch. Zumindest kann er sich gut vorstellen, dass das Land, das die besten Autos und Maschinen bauen kann, dies auch in der KI hinbekommen könnte, wenn der Wille und die Mittel da sind.

An diesem Wochenende verhandeln Amerikaner und Chinesen mit dem Ziel, ihren Streit schrittweise beizulegen. Beide Länder überziehen sich inzwischen mit Zöllen von deutlich mehr als 100 Prozent. Die Delegationen, die vom amerikanischen Finanzminister Scott Bessent und vom chinesischen Vizeministerpräsidenten He Lifeng angeführt werden, kommen für zwei Tage in Genf zusammen. Worum geht es? Seltene Erden, Flüssiggas, Handelsbilanzdefizit sind die Stichworte. Dahinter verbirgt sich aber ein grundlegender Streit um Macht - wirtschaftlich, politisch und militärisch. Doch wer hat die besseren Karten? Wie abhängig sind beide Länder voneinander? Ist wirklich ausgeschlossen, dass sie sich wieder einander annähern? Und was ist konkret zu erwarten? Über all das sprechen wir in dieser Episode.